Latest / Genre Geschehen / Folge 213 - Vampire, Aliens und Deep Fakes (Appofeniacs, Mum I’m Alien Pregnant, Silencio - Fantasy Filmfest Nights 2026)
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- Deepfakes, Alien-Wulvas und Vampire. Und damit herzlich willkommen zu einer weiteren Folge Genregeschehen. Meine sehr verehrten Damen und Herren da draußen an den Empfangsgeräten. Ja, just the two of us. Wir sind heute nur zu zweit. Mein sehr geschätzter Kollege Tino Hahn. Hallo. Und ich wollen heute den lieben André vertreten, oder beziehungsweise müssen heute den lieben André vertreten, weil der noch, was ist er, Tino, in der Bundesrepublik unterwegs? In der Bundesrepublik unterwegs, aber ich glaube eher, dass er sich vor der Besprechung von SuWispa drücken möchte, was wir ja letzte Woche großspürig angekündigt haben. Jetzt muss es so lange warten, bis er irgendwann auf Blu-ray oder Streaming rauskommt. Aber nur so viel zu The Whisper. Ich würde sagen, wir haben heute drei Filme im FFF-Angebot, die den Besuch dezent bis deutlich mehr verdienen würden, sage ich jetzt schon mal so als vorgreifendes Fazit. Und ob Daniel das auch wirklich so sieht, sehen wir in den nächsten Minuten. Also wie gesagt, ich würde ja The Whisper trotzdem noch mit darauf packen, beziehungsweise nicht zu dem nicht empfehlenswerten Eisen. Nee, nee, abraten würde ich auch nicht, aber man muss ja schon so ein bisschen, gehen ja nicht alle wie wir in 100% der Filme, die da laufen, sondern gucken nur vielleicht 60% und dann muss man schon ein bisschen abwägen. Das stimmt. 60%. Ja, denn das Trüffelschwein-Motto kann ja auch nicht sein, jo, Früste räumen wir auch los. 6% ist aber ein gutes Stichwort. Ungefähr so viel, nee, ich glaube, es waren wenige, habe ich gestern von einem Film mitbekommen, wo ich gedacht habe, ich fall vom Glauben ab. Hast du von dem neuen Tom und Jerry Film gehört? Den habe ich heute zum ersten Mal nur in der Allscreens Startliste gesehen, als ich gucken wollte, wann Mother Mary startet. Der kommt ja irgendwie nächsten Monat. Ja, Tom & Jerry Forbidden Compass heißt dieser Film. Oder der verlorene Kompass oder irgendwie sowas. Den hat meine Frau, weil sie ja halt nur mal für diverse Kinder- oder Elternmagazine schreibt, hat die den geschickt bekommen als Link. Und wollte den mit meinen Kindern gucken. Also habe ich gedacht, gucke ich mal so ein bisschen mit, bevor ich halt, weiß ich nicht, Podcast aufzeichne und so. Hatte halt auch noch, keine Ahnung, so dreiviertel Stunde Zeit. Also habe ich mir das Ding mit angeguckt und dachte noch so, okay, jetzt machen sie halt nicht so einen Mix aus Real- und Animationsfilmen, sondern jetzt gehen sie voll digital. Tom ist einfach random irgendwie der Nachtwärter in einem Museum. In das Jerry am Anfang einbricht. Und dabei kommt es dann zu diesen typischen Verfolgungssituationen, die wir schon aus den Zeichentricks-Filmen kennen. Und ich weiß nicht, da gibt's dann irgendwie so eine Art Harfe oder Eierschneider des antiken Obelix, was weiß ich, der dann halt Tom wirklich so auch in Scheibchen schneidet bei dieser Verfolgungsjagd. Also so ganz klassisch wie in den Comic-Strips oder wie in den handgezeichneten Cartoons. Und nur jetzt halt animiert. Und durch diese ganze Verfolgungsjagd und diese Raserei und so weiter, bla bla bla, wird halt ein Kompass, der da in der Mitte des Museums als Ausstellungsstück steht, wird halt aktiviert. Und die beiden, ja, geraten halt in so eine Art Strudel, der dadurch entsteht, dass sie halt irgendwie sich gegenseitig jagen und da irgendeine Elektrizität drankommt und so. Ey! Und plötzlich... Sind wir im alten China. Und ganz schnell unterhält sich der eine Meister mit einem anderen Meister, der aber aussieht wie ein riesengroßes Huhn, also wie so ein fetter Bibo sieht der eigentlich aus, aus der Sesamstraße, und erhalten sich darüber, dass sie jetzt den Kompass fälschen müssen, damit sie wieder Zutritt zum Himmelreich erhalten. Und dann fälschen sie den Kompass und gehen vor die Pforten des Himmels, wo zwei riesige Wolkenhände diesen Kompass dann untersuchen und noch mit diesen beiden Wesen da irgendwie miteinander reden und dann sagen, ey, nee, das ist schon wieder eine Fälschung. Es hat schon einen Grund, warum ich dich aus dem Himmel ausgeschlossen hab. Und dann landen wir wirklich mitten rein in so einer chinesischen Stadt, die gerade angegriffen wird von so einer Art Rattenvolk in einem fliegenden Drachen. Und der Meister mit seinem Phönix und noch so drei, vier anderen Gottheiten. Ich sag mal ein Einhorn, dann hier so ein kleiner Dervisch, so ein kleiner Teufel wie aus Legend of the Gods, weißt du, also und noch so zwei, drei Figuren fangen dann da an, sich Nijamäßig über dieser Stadt mit diesen Ratten in ihrem fliegenden Drachen zu bekloppen, so. Und in die ganze Schose poltert dann auf einmal Tom und Jerry rein. Ja, ich glaub, das ist der, der nämlich auch prima für den chinesischen Markt letztes Jahr produziert wurde, weil letztes Jahr ist irgendein Tom und Jerry Film in China gestartet und ich dachte so, ja okay, wird irgendeiner sein, den ich halt nicht mitbekommen hab, dass der halt so ein halbes Jahr mit Verzögerung oder so gestartet wurde, weil die ganzen Animationsfilme gut liefen, aber der scheint halt exklusiv für den chinesischen Markt zu sein und kommt jetzt, wer weiß warum auch nochmal in Deutschland. Ja, aber das ist krass, weil ich hab gestern, ich hab wirklich, ich hab schallend gelacht, weil das plötzlich, nachdem das dieser ganz klassische Tom und Jerry Humor war, In dieses völlige bombastische... Götterspektakel ausartet. Also ist ja auch krass aufwendig. Ja, was heißt krass aufwendig? Aber halt schon episch. Genau, genau. Das Scale ist groß. Die Sequenzen sind wirklich da. Ich würde sagen, technisch hängt es noch ein bisschen Nisha und so hinterher. Aber nichtsdestotrotz halt wirklich ein Kamera durch die Gegend gewusel und hier und da und hoch und runter nach vorne und zurück mit tausend Spiralen und Spirenzchen und irgendwelchen Kapriolen so. Also ich musste wirklich schwer lachen. Und meine Frau auch, die war fassungslos. Nur unsere Kinder, die waren fasziniert. Ja, ich hab jetzt auch. Also es klingt gut. Ist auch mit genauso viel gestartet in China am ersten Tag, wie The Bride weltweit in der gesamten Laufzeit gemacht hat. Also es ist mit 12,4 Millionen gestartet. Dass ich das hier richtig sehe. Und ich hab halt gesehen, auf IMDb genießt ihr halt so ein richtig schönes entgegengesetztes Spektrum. Also es gibt entweder Leute, die geben denen nur einen Stern oder Leute, die geben denen halt zehn, weil sie halt sagen, ey, das ist hier, sowas habt ihr noch nie gesehen. Das ist wie Kingdom Hearts als Film, nur halt mit Tom und Jerry. Ja, ja, nice. Oder die ganzen Cutscenes von Kingdom Hearts zusammengeschnitten. Ja, 4,5 hat er nur gemacht. So, ich hab den ersten, der erste hat zwölf gemacht. Wahrscheinlich hat das auch die Begehrlichkeiten geweckt, nochmal was hinterherzuschieben. Ja, also ich find's krass, dass das Ding jetzt so hier zu uns kommt, weil wirklich, wenn Leute da reingehen und denken, das ist so ein klassischer Tom & Jerry Film, die werden alle, die fallen vom Glauben ab. Aber geil, dass der jetzt halt zu uns kommt, weil das ist halt, wie gesagt, richtige chinesische Animations-Action-Mystery oder beziehungsweise Folklore-Spektakel so. Am 26. kommt der, gell? Das weiß ich jetzt nicht exakt. Am 30. kommt er. Also, ich lass mir davon jetzt auch noch mal einen Link schicken. Ich möchte das Ding jetzt fertig sehen. Das kann auch, also wirklich, das kann auch die absolute Überforderung sein und noch schlimmer als Super Mario Galaxy so, in seiner Rastlosigkeit und in seinen permanenten irgendwie durch die Gegend kreisen, aber ja, mal gucken. Wie gesagt, ich war gestern halt wirklich völlig überrascht, weil ich einfach auch so einen ganz normalen Tom-und-Jerry-Film erwartet habe, der halt so wieder so ein halbgares, irgendwie hingeschustertes, weiß ich nicht, Komödchen ist, mit dem man irgendwie die Fans behalten kann. Der letzte Film, den fand ich echt nicht gut, so dieses Real-Animations-Mix-up. Ja, das hat mir auch nicht gefallen. Das fand ich wirklich, ich glaube, David hat damals so ein richtig schönes Zitat dazu gebracht, von wegen, das ist so ein Film, irgendwie, das könnte ein x-beliebiger Film sein und da hat man so Bildchen von Tom und Jerry draufgeklebt. Ja. Und so fühlt sich der Film... Vielleicht war es ja auch sowas in der Art. Ja. Ja gut, okay, ey, Entschuldigung, aber ich musste das einmal berichten. Ja, nee, nee, ich bin immer interessiert, wenn... Das, wirklich, normalerweise, ich hatte eine Sekunde, habe ich irgendeinen Gedanken an diesen Film verschwendet, wenn ich das jetzt nicht zufällig gesehen hätte. Ja, so. Aber kommen wir zu was völlig anderem. Obwohl, gibt es auf dem Fantasy-Filmfest irgendwas Chinesisches? Nee, dieses Jahr nicht. Also, Mak Mak ist japanisch? Ja, ja. Nee, ist nichts. Ja, aber so ein Spektakel, so ein Bombastfilm haben wir dieses Jahr dann doch wohl eher nicht. Ja, das, na ja, Desert Warrior eventuell. Aber ob dieses geschätzte Budget von 150 Millionen Dollar wirklich zum Tragen kommt oder ob das nicht auch wieder so ein Edeltrash wird, interessiert mich auch, hab ich Bock drauf, aber ich bin da eher skeptisch. Aber das ist dieser Film, der so lange verschollen war, ne? Ja, ja, und von Robert Wyatt, der Planeta-Affen-Prevolution gemacht hat. Also mal schauen. Das war schon irgendwie strange. Also gut, Ben Kingsley und Anthony Mackie und Shaito Copley sind schon halbwegs bekannt, aber für 150 Millionen Dollar Budget. Bloß ist eine saudi-arabische Produktion, dazu kann man dann auch stehen, wie man möchte. Also da bin ich eher neugierig als gespannt. Ja, neugierig trifft's. Gut, aber neugierig war ich auch auf unseren ersten Film, denn der wurde mir doch mit ein bisschen Empfehlung, sag ich mal, übermittelt. Und da wir jetzt hier schon das vom Fantasy-Filmfest auch so angeboten kriegen, würde ich sagen, gehen wir alphabetisch vor, ne? Ja. Der erste Film, über den wir sprechen wollen, nennt sich Apophoniex. Ich hoffe, so wird es ausgeschrieben. Ich würde es jedenfalls auch so sagen. Ja, und beinhaltet folgende Story laut Fantasy Filmfest. Ein Klick und dein Leben ist zerstört. Mit einer neuen App lässt sich binnen Sekunden ein absolut realistisches Deepfake-Video eines jeden beliebigen Menschen herstellen und im Internet verbreiten. Der junge Duke hat keine Skrupel davon exzessiv Gebrauch zu machen, um sich an allen zu rächen, auf die er sauer ist. Damit setzt er eine fatale Kettenreaktion aus Paranoia und Gewalt im Gang, die zahllose Opfer fordert. Ich würde sagen, das hält sich einigermaßen akkurat an den Inhalt des Films. Das ist wieder ein bisschen die übliche Übertreibung, weil ob es wirklich zahllose Opfer sind, mag zu diskutieren sein, aber es geht schon ordentlich zur Sache. Ja, die Anzahl ist auf jeden Fall überschaubar. Was aber vielleicht dann von uns einordnend hinzugefügt werden kann. Ich weiß nicht, wie es dir geht. Ich war bei dem Film tatsächlich ein bisschen überrascht. Und zwar, ich finde, der Film beginnt verwirrend interessant. Ja. Weil diese Geschichte, dass der Duke diese App. Sowohl entdeckt hat, als auch missbraucht, entfaltet sich nicht auf Anhieb. Das ist nicht auf Anhieb klar. Das wird nicht so direkt irgendwie gemacht. Das muss man sich irgendwie innerhalb der ersten halben Stunde so erschließen. Ich fand auch, dass es ein bisschen eher so wirkt, als ob er sie entdeckt hätte oder eher so von Möglichkeiten fasziniert wäre. Aber dass er quasi sein eigenes Produkt pitcht, habe ich auch nicht sofort gecheckt. Ja, okay. Ob das jetzt sein eigenes Produkt ist oder ob er das nur gefunden hat. Es ist egal, ich meine, im Endeffekt hat er ja schon eine gewisse Absicht, die er dann halt letztendlich mit dieser App verfolgt und alles, was wir aber halt sehen innerhalb des Films, ist ja nur ein Resultat von seiner, wie soll man sagen, Bosartigkeit und dann aber auch Unbedarftheit der App gegenüber. war. Also ich glaube nicht, dass er alles irgendwie wirklich genau so geplant hat, wie es dann halt im Film ausgespielt wird. Würde ich jetzt mal behaupten. Glaube ich auch nicht, aber ich mochte an dieser Duke-Figur halt auch, dass, er quasi denkt, er handelt richtig, aber eigentlich ist er auch nur so ein Wichser oder so ein leicht nerdiger Loser, der sich halt an den Leuten recht, die es seiner Meinung nach verdient haben, die es aber auch nicht wirklich verdient haben. Also das mochte ich, dass er von Anfang an so moralisch ambivalent war, wie ja eigentlich alle Figuren im Film. Also ich finde, Duke ist schon ein Wichser. Der Einzige, der eigentlich in dieser ganzen Geschichte Pech hat, ist ein Uber-Fahrer, der halt irgendwann mal die falsche Person mitnimmt. Und von dem ich auch dachte, um den geht's. Aber um den geht's gar nicht. Es geht auch gar nicht so wirklich um Duke, weil die Perspektiven wechseln permanent in dem Film ab. Und wir kriegen halt immer wieder neue Verkettungen eben mit. Die mit einem Video von Duke zu tun haben und dann eben zu bestimmten Dingen führen. Aber das führt halt auch zu einem zweiten Akt, den ich wirklich grausam und irritierend langweilig fand. Mhm, ja. Ja, also alles, was an diesem Akt, sag ich mal, eigentlich wichtig ist, ist die Information, dass eine bestimmte Person Django Unchained eigentlich mag, worauf dann sich wieder ein Deepfake entspinnt. Oder ein Deepfake seine Kreise zieht oder seine Wirkung entfaltet. Aber wirklich, dieser zweite Akt, der war so hardcore, zähflüssig und lebend, das habe ich nicht verstanden. Es war irritierend langweilig. Ich habe es auch gar nicht gecheckt, gerade weil die ersten 35 Minuten richtig gut sind, richtig spannend und ich richtig Bock hatte. Und dann kommt wieder so ein, wir wollen mehr, als der Film hergibt oder mehr irgendwie über irgendwas aussagen, aber auch diese Aussage kommt nicht. Also da wird so krass das Tempo rausgelassen. Es wird auch ein komplett anderer Film, finde ich also. Und er findet leider auch nie wieder zu dieser Anfangsstärke zurück. Also es ist schade. Zu der Anfangsstärke findet er nicht zurück, aber irritierenderweise kriegt er nochmal halbwegs die Kurve im Hinten. Ja, aber. Naja, also es ist für mich ein Film, der wirklich stark anfängt. der ganz schwach mitten. Durchhängt und der dann am Ende aber noch mal irgendwie ein Ende schafft oder zumindest nach hinten raus noch mal so viel Lebendigkeit, Spritzigkeit und Interesse entwickelt, dass man sagen kann, so ganz scheiße war es nicht. Nein, aber ... Nee, ist halt so vielversprechend. Ich hab ja das gleiche Problem, wie ich's auch mit Strange Darling hatte, dass alles eine Spur zu clever wirkt, als es eigentlich ist. Alles eine Spur zu cool, sodass es auch alles eher unsympathisch wirkt, weil dieser Mittelteil, diese Figuren, dann auch dieses Django Unchained-Gespräch, das kam halt auch so gezwungen, dann irgendwie, ja, ich hab lieber Physical Media. Und man denkt so, ja, da weiß ich ja, wer hier die Zielgruppe ist. Also es wird so viel so mit so einem Augenzwinkern in die Kamera reingespielt, ohne dass dieses Augenzwinkern aber einfach da ist. Es wird auch nichts ironisch gebrochen. Es wird über E-Autos geredet, über AI, über ADHS. Im Fünf-Minuten-Takt wird so ein neues Buzzword getroppt, aber halt nicht irgendwie organisch eingebaut, sondern eher so mit diesem ja, es sind halt gerade die aktuellen Themen, die haben wir jetzt auch drin. Und man denkt sich so, warum? Also was bringt's? Aber Gott sei Dank wechselt dann halt wieder irgendwann die Perspektive und wir kriegen noch mal so ein bisschen die Light-Version von dem, was wir am Anfang gekriegt haben. Was es dann letztendlich schon zu einem interessanten Film macht, meiner Ansicht nach. Weil er natürlich jetzt auch mit gewissen Themen aus der jüngeren Vergangenheit sich schon so ein bisschen deckt. Und halt auch da wieder irgendwie Erinnerungen hervorruft, wie halt auch eben die Problematik aufzeigt. Und ich finde ja auch, das ist ein Thema, was irgendwie stärker thematisiert gehört. Aber auf der anderen Seite muss man ja dann auch sagen, Holla, die Waldfee. Der ist nicht zimperlich zu seinen Figuren. Das fand ich dann doch auch überraschend, wie zum Teil ekelhaft das da alles ist. Oder halt, wie hart manche Figuren aus dieser Geschichte gerissen werden. Also vom Härtegrad ist der Film auf jeden Fall, gehört der mit zum oberen Viertel, würde ich sagen, des diesjährigen Angebots. Ja, finde ich auch. Gerade so am Anfang auch ein guter Title Card Drop, wo man auch so dachte, okay, das wird nicht so krass eskaldieren, so in den ersten fünf Minuten schon. Wo ich mir auch gedacht habe, oh, das wird ja halt richtig grimmig, richtig unangenehm. Aber wie gesagt, dieser Mittelteil tritt so auf die Bremse. Und ich finde auch das letzte Drittel besser. Aber da passieren dann auch wieder diese Sachen, das, was mir häufiger in letzter Zeit in Filmen auffällt, die auf so einer starken oder auf einer aktuellen These so ein bisschen aufbauen, dass die Figuren irgendwie nicht das Vokabular zu haben scheinen, um zu beschreiben, was gerade los ist. Also, da ruft halt die Hauptfigur, telefoniert mit einem Polizisten und alle wissen, es geht um AI und Deepfake. Also auch die Figuren im Film, aber anstatt den Polizisten zu sagen, das bin ich nicht, das ist ein Deepfake von mir, sagt sie, it was me, but it wasn't me. Also, da wird halt in so Rätseln gesprochen, nur damit an der Stelle nicht die Polizist, der Polizist sagt, ah, okay, ich verstehe, wir handeln entsprechend, sondern der Polizist dann so sagt, calm down, you're making no sense. Und man denkt, ach, komm. Das ist mir auch aufgefallen, dass so manches Mal schon die Situation künstlich, verkompliziert wird oder zusätzlich verkompliziert wird, was nicht zwingend die Situation erfordert, wenn man mal ein bisschen Klartext reden würde. Ja, schauspielerisch ist es jetzt auch nicht unbedingt, dass das allerhöchste Regal, in das hier gegriffen wurde. Das sind alles, glaube ich, eher so ein bisschen Laiendarsteller. Also habe ich das Gefühl gehabt, ich kannte jetzt kaum einen, außer halt eben den Bruder von... Von James Gunn. Ja, den ich auch relativ limitiert finde. Ja, der ist auch nicht der größte Schauspieler, aber das war so die, eine der wenigen bekannten Gesichter in diesem Film. Ich denke mal, Final Fantasy Fans werden sich freuen. Ja. Da gibt es ein paar schöne Anspielungen drin. Da musste ich schon schmunzeln. Und die Steven Soderbergh Fans freuen sich, weil wieder die blauhaarige Hackerin aus Kimi vorbeiguckt. Ja, stimmt das auch noch. Also, ja, ein paar nette Anspielungen sind drin. Wie gesagt, es ist ein sehr rabiater Film an manchen Stellen. Wenn dieser Mittelteil nicht da wäre, der echt viel nach unten zieht, ja, dann wäre das, glaube ich, schon ein echter Festival-Hit, würde ich sagen. Durch den Mittelteil, würde ich sagen, ist eine nette Festival- Angelegenheit. Und ich wüsste auch nicht, eigentlich würde es dem Film besser tun, wenn er mit dem Ende, also mit dem Anfang aufhören würde, Aber ich weiß halt nicht, wenn der mit dem Mittelteil angefangen hätte, ob ich ihn nicht nach Viertelstunde ausgemacht hätte. Weil ich gedacht hätte, ey ... Was wollt ihr hier von mir? Weil da war so eine ganz nette Idee drin, dass eine Frau in einem Geschäft ein Produkt kaufen will, wo sie sagt, das heißt so und so. Und die Leute sagen, aber nee, das heißt so nicht. Das war irgendwie ganz nice, aber das war halt auch so, ja, das trägt so zwei Minuten, kann so ein bisschen Atmosphäre erzeugen. Hier wird es aber auch so fünf Minuten ausgespielt. Man denkt so, ja, aber so krass ist es jetzt auch nicht. Da hat man sich halt geirrt. Also, es ist ein bisschen schade, weil er wirklich am Anfang so auf die Tube drückt, richtig rabiat ist, eine gute Grund, also auch so eine Grundverunsicherung aufbaut. Ja, ja, ja, ja. Man hat irgendwie echt eine halbe Stunde lang kaum eine Ahnung, was man da eigentlich sieht. Und wenn man das so nach und nach realisiert, denkt man sich, ach du Scheiße. Und das fand ich eigentlich ganz geil, dass man halt wirklich plötzlich so, wenn es beim Zuschauer dann, oder wenn es bei mir halt auch Klick gemacht hat, dass dann halt plötzlich so, ah, ah, ja, ja, ja, ja, cool, cool, cool, cool. Und dann fängt man an, darüber nachzudenken, ja, das ist schon echt eine miese Angelegenheit, diese ganze neue Technik. Da kann man schon eine Menge Unheil mit anrichten. Aber das muss man jetzt halt auch nicht dann anhand von zwei Figuren wirklich dann aber auch 20 Minuten lang aufs Brot schmieren. Ja, gerade weil ja auch wirklich nichts Neues, sodass verhandelt wird. Also das kann man jetzt nicht unbedingt dem Film an sich so krass zum Vorwurf machen, aber, Wenn irgendeine Technologie, glaube ich, die am meisten die Gesellschaft beeinflussen, das der letzten zehn Jahre ist, kann man sich auch denken, dass, wenn man da nicht profund neue Gedanken hat, sondern so Gedanken, die die erst besten sind, auf die man so kommt, vielleicht dann schon ein bisschen overused sind. Und es wirkt so ein bisschen, wo ich auch so kurz so dachte, sind das jetzt so Charaktere, die eigentlich in so einen Kevin-Smith-Film reingehören würden, als er noch so seine Hochzeit hat. Aber da dachte ich so, nee, dafür sind sie halt auch zu dröge eigentlich. Ja, und alle, alle sind unsympathisch. Ja, eben, das kommt auch noch. Also es ist, sie sind auch nicht unsympathisch lustig, oder dass man so will, okay, das ist, man denkt, das ist ein Arsch, aber man will wissen, was passiert mit dem Arsch, sondern man denkt halt lieber so, ja, hoffentlich tauchst du nicht nochmal auf im Film. Und das ist für einen Film kein gutes Zeichen. Oder, oder, naja, stört mich jetzt nicht unbedingt, wenn dir jetzt das Hirn weggeballert wird. Ja, genau, oder so halt. Also das, deswegen. Oder es ist halt nicht die Art von Film, wo man den Figuren den Tod wünschen sollte. Also es ist halt kein, Standard-Slasher, wo man so hofft, okay, lass mal viele sterben, sondern eigentlich sollte hier jeder durchkommen oder zumindest nicht, ja, unverschuldet ausscheiden aus dem Spiel. Oder am besten realisieren, wie scheiße er war. Ja genau, also das gibt's halt auch, also Charakterentwicklungen finden ja auch sehr eingeschränkt statt und das klingt jetzt alles vielleicht so ein bisschen negativ, aber ich hätte ihn wirklich gerne im Kino gesehen. Ja, muss ich auch sagen. Also ich möchte auch nicht negativ klingen, ich fand den Film wirklich nicht, also das war kein schlechter Film oder sowas, sondern der hat wirklich eine Menge Potenzial, der bietet auch echt eine Menge an, Aber ja, er hat halt diesen Mittelteil, der halt schwer auf allem wiegt. Mehr kann ich, also anders kann ich es nicht sagen. Ja, und dann dadurch kommt auch diese aufgesetzte Coolness. Er hat so ein bisschen so Edge-Lord-Humor, den ich in der ersten Hälfte auch völlig passend fand, weil der halt zu den Figuren und dieser etablierten Welt gepasst hat. Aber wenn der Film sich dann zu sehr darin gefällt, in dieser Coolness dann auch so zu baden oder so, denkt, er führt jetzt so mega geile, coole Charaktere ein. Und ich finde schon, diese Frau mit den Kopfhörern und den blauen Haaren finde ich per se als Figur schon irgendwie cool, aber sie passt halt null in diesen Film rein. Ja, aber das finde ich jetzt nicht so. Das ist ein Sammelsurium aus allen möglichen Charakteren. Ja, ja, aber das ist so, wo man so denkt, ah, okay, du bist fürs Filmplakat hier primär und für die ganzen Promoshots des Films. Ja, und für die erotische Szene. Ja, ja, eben. Und mir war auch scheißegal an der Stelle schon, dass sie halt mit einem Schnurrkopfhörer in einem Whirlpool sitzt, wo man auch so dachte, ja okay, alles scheißegal, es sieht cool aus. Also damit hatte ich schon so meinen Frieden gemacht, dass hier so Style over Substance geht. Aber er sieht auch teilweise ... Ja, sieht super aus. Aber dann will er ja halt Substance reinbringen. Und dann denke ich mir so, ja, das ... Und das ist natürlich jetzt auch wieder ein bisschen ätzend von mir, ein bisschen zu vereinfacht, aber es ist ein Spielfilm-Debüt von jemandem, der viele Musikvideos gemacht hat, unter anderem für Britney Spears. Ariana Grande, Black Keys und... Und das ist natürlich, also es gibt viele Musikfilmregisseure, die auch gute Filme gemacht haben, aber hier merkt man schon, dass eindeutig das Visuelle mehr liegt und das Drehbuch ist halt was, wo man vielleicht dann nochmal, ja, nicht selbst auch ausschließlich das Drehbuch schreiben soll, sondern vielleicht mal sich auf das besinnen, was man besser kann. Und ich verstehe natürlich auch, ey, wenn ich meinen Debütfilm machen würde, ich würde alles machen. Ich würde auch die Musik machen mit meiner Automatone hinter mir. Weil man natürlich so viel machen will, aber da wir ja auch nur die Konsumenten dieses Produkts sind, denke ich mir halt auch so, ja, Vielleicht irgendwie sich da nicht so übernehmen und das Visuelle durchziehen und beim Drehbuch irgendwie nochmal jemanden drüber schauen lassen, weil das der zweite Teil bei allen Leuten, dass alle gedacht haben, ja genau richtig, anders geht's ja gar nicht. Das kann ich mir halt nicht vorstellen. Ja, vielleicht wollten sie ein bisschen die Erwartungen unterlaufen, vielleicht wollten sie auch aufbauen, aber man muss es halt festhalten, der erste Akt ist am stärksten, der dritte Akt kommt dem nahe, aber ja, wäre es andersrum, wäre es, glaube ich, deutlich besser. Ja, aber trotzdem gucken, also ich fand das, das ist halt auch wieder der Prototyp von Film, weswegen ich zum Fantasy-Film-Festgehe. Ja. Ich gehe jetzt nicht so komplett begeistert raus, aber ich denke so, okay, wüsste ich gar nicht, wo ich so eine Art von Film sonst sehen sollte. Genau, das ist so, da habe ich auch drüber nachgedacht. Das ist so einer dieser Section 8 oder Redux Redux oder also so diese, diese irgendwie, ja, diese Filme dazwischen so, die eigentlich. Die man auch dann vielleicht irgendwann erst wieder mal auf dem Schirm kriegt, durch die Videothek, durch eben den Streaming-Dienst oder sonst irgendwie sowas. Also da gibt es eine ganze Reihe von Filmen aus den Jahren Fantasy Filmfest, die ich jetzt mitgemacht habe, wo ich mich dann teilweise auch nicht mal mehr zurückerinnere, dass ich die gesehen habe. Oder wo ich jetzt, wenn ich so die nochmal wieder schauen will, die sind nirgendwo. Also die sind nicht released und das, oder es sind Filme, wo ich, wenn ich die jetzt auf Netflix entdecken würde ich mir so denken, naja, naja, nee. Und deswegen ist das schon sehr nice, dass wir den da sehen können. Ja, da ist so, weiß ich nicht, da gibt es eine ganze Reihe Figaro's Wölfe, wäre zum Beispiel so ein Film oder, also irgendwie alle Filme, die irgendwas haben, aber leider bleiben sie dann doch nicht so ganz im Gedächtnis hängen. Wo man aber auch, also das ist auch wieder so einer dieser Filme, wo ich mir so denke, ah okay, was die Leute oder was der Regisseur als nächstes macht, will ich auch irgendwie sehen. Was ich mir halt bei Filmen wie, die ich deutlich besser finde, was finde ich denn deutlich besser? Ach gut, fällt mir jetzt gerade kein gutes Beispiel ein. Aber weil jetzt zum Beispiel also jetzt auch, weil jetzt ja The Mummy ins Kino kommt, so wenn man den letzten Lee Cronin gesehen hat, es war zwar ein Evil Dead, aber da denke ich mir nicht so, ich will sehen, was der Regisseur als nächstes macht. Habe ich mir auch bei Sinan nicht gedacht. Oma, ich will gucken, was der Regisseur von Sinan als nächstes macht. Dann habe ich so Whistle gesehen, dachte auch ganz geil, was hat die Person vorher dann gemacht und sie ja, also nein. Und denke mir so, okay, hätte ich jetzt, hätte ich es vorher gewusst, hätte ich vielleicht einen größeren Bogen drumherum gemacht. Und das ist halt die Art von Film, die man da so entdeckt, wo man aber dann auch so später sich denken würde, nee, ach, den skippe ich mal, der scheint ja nicht so gut zu sein. Und das hat große Vorteile, also halbwegs unverseucht reinzugehen. Ja, hier Imperium zum Beispiel lief auf dem Fernsehen diese Filmfest. Auch so ein Film, wo ich sage, ja, den fand ich eigentlich ganz gut, aber den denke ich nicht mehr großartig nach. Ich denke super oft über diesen, jetzt habe ich natürlich den Namen vergessen, das ist natürlich ganz toll. Scheiße. Ah, fuck. Oder hier, War on Everyone, den mag ich auch, aber das ist jetzt nicht ein Film, der mir so hängen geblieben ist, zum Beispiel wie The Nice Guys. Den fand ich irgendwie, The Nice Guys, den finde ich charmanter, der macht mir mehr Spaß. Ich gehe mal in Fantasy Filmfest 2012 rein, was ich da... Was jetzt nicht so ein War on Everyone irgendwie schlecht machen soll, nur wie gesagt, irgendwie, den fand ich gut, aber er blieb halt nicht so hängen. Ja. Ja. Oder wie Hounds of Love zum Beispiel, ist auch so ein Film. Fand ich echt, das fand ich damals echt, also während ich den geguckt habe, fand ich den wirklich gut, aber denke ich noch groß an den? Nicht unbedingt. Ja, aber das ging mir auch so. Das meine ich, das ist auch diese Art von Film, wenn ich die jetzt auf Netflix entdecken würde und lese mir so durch, worum es geht und dann, weil abseits vom Fantasy Film hat man von dem Film ja nie wieder irgendwas gehört. Und wüsste auch nicht unbedingt, ob man den dann noch gucken würde, wenn man den jetzt Ja, genau, weil ich würde das mir so durchlesen, dann so denken, ah okay, 10, 12 Jahre alt, ich hab noch nie von gehört, dafür gibt es bestimmt Gründe. Nee, lass mal. Und davon gibt es ja echt ganz viele, die so irgendwie auch mit einem gut geklickt haben oder so. Es sind ja auch viele Filme bei Fantasy Film festgelaufen, wo ich dann so Jahre später auf F3A net gucke und dann sehe ich mit durchschnittlich 4,6 bewertet und ich denke so, hä, das war einer der besten Filme, die ich jemals lief. Ja, da sind schon viele Sachen dabei. Also Tollman. Tollman, ja. Ja, auch ein Megafilm gewesen, hätte ich nie geguckt. Hausbauend. Also gut, Hausbauend auch, auch nie wieder was von gehört, obwohl dann Fantasy Film fest Publikumspreis gewonnen hat. Oder hier R100. Ja eben, auch, wo ich mich auch immer frage, wieso hört man von R100 nicht alle drei Monate was? Ja, oder hier. In irgendeiner Liste. The Mule, kennst du noch The Mule? Ja, The Mule, aber da will ich meine Freunde die ganze Zeit zu bringen. Den finde ich so entertaining und auch echt spannend. Ja, aber der war schon echt hart. Ja, aber der ist super witzig, gerade weil der diese Comic, also da geht es um den Typen, der Drogen geschmuggelt hat in seinem Darm und der wird dann festgehalten von Agenten, damit er halt das Ausscheißen, der versucht hat, das möglichst lange im Darm drin zu halten. Und einer von den Agenten ist Hugo Weaving, oder? Ja. von. Und mega funny und dann wird es aber auch immer darker, als dann so klar wird, was ihm eigentlich droht, wenn das halt rauskommt. Weil es ist ja nicht einfach nur so, ja, kriegst du halt 100 Euro Geldstrafe, sondern bist du mal für 25 Jahre im Knast. Und das ist so toll gespielt. Alle Figuren super. Big Bad Wolves auch nie wieder was von. Den hab ich tatsächlich letztens. Wo lief der? Denkst du, die Regisseure haben auch noch mal was gemacht. Ja, aber Big Bad Wolves hab ich tatsächlich letztens irgendwo mal entdeckt. Der lief entweder im Fernsehen oder auf Sky im Stream. Ah, okay. Also in der Programmierung. Also da war ich überrascht. Da hab ich mich gefreut, weil den mochte ich sehr gerne. Gerade der Hauptvater, der ist so hart. Ja, ist ein super Film. Also ist ein gutes Companion Piece zu Prisoners irgendwie. Ja, sollte man auf jeden Fall mal gesehen haben, wenn man Prisoners mochte. Da könnten wir eigentlich mal eine Special-Folge machen von Geheimtipps, die auf dem Fantasy-Filmfest lieben und von denen man nie wieder was gehört hat. Ja, oder die halt so ein bisschen vielleicht zu sehr unter dem Radar verschollen sind. Ach ja, Gunpowder Milkshake hatten die noch gemacht. Ja gut, den fand ich jetzt aber auch nicht so schön. Ich auch nicht, aber es war halt, wo man so dachte, ach okay, das wird krass, weil der auch irgendwie so merkwürdig gehypt wurde, was man im Nachhinein nicht mehr so ganz versteht. Das ist auch schon wieder fünf Jahre her. So, jetzt sind wir wieder an dem Part im Podcast, wo wir merken, dass wir alt sind. Genau, deswegen machen wir schnell weiter mit der Gegenwart. Bevor wir keine Kinder mehr kriegen können, weil wir zu alt sind. Ja, das hat sich für mich zumindest Gott sei Dank erledigt. Für mich auch. Dementsprechend entspannt bin ich auch dem Film Mom, I'm Alien Pregnant entgegengetreten. Was kann schon passieren, was ich nicht schon längst gesehen habe. Nun, eine ganze Menge. Zum Beispiel die folgende Inhaltsangabe. Jedes Mal, und das ist jetzt hier der Text vom Fantasy Film Fest, ich lese jetzt hier nur die Inhaltsangaben vom Fantasy Film Fest vor. Ich habe nichts damit zu tun. Also, beziehungsweise ich habe natürlich schon was damit zu tun, aber ich lese es jetzt halt einfach nur vor. Jedes Mal, wenn sich Mary gerade mit ihrem Anime-Science-Fiction-Porno entspannt, platzt die geschwätzige Mutter herein. Und natürlich endet der Schleudergang des Wäschetrockners zum genau falschen Zeitpunkt Frustlevel galaktisch. Da kommt ihr der Sohn der neuen Nachbarin gerade recht. Boos Mutter wurde einst von Außerirdischen entführt und er ist das Ergebnis. Sein Penis und die übergroßen Testikel mögen auf den ersten Blick befremdlich wirken, aber irgendwie auch cool. Schließlich hat Mary eine Schwäche für Sex mit Aliens. Zumindest in Comics. Und so kommt es schließlich, wie es kommen muss. Hahaha. Steht das auch noch oder war das jetzt von dir? Das war jetzt so ein bisschen... Ich weiß nicht, ob der Gag... Also ob sie beabsichtigt haben, dass es, ich weiß nicht, ob das ein beabsichtiger Gag war. Ja, könnte sein, aber ich weiß es auch nicht. Wahrscheinlich ist es so unfreiwillig komisch jetzt gerade. Das extraterrestrische Sperma schießt unvermittelt durch den Raum und trifft ins Schwarze. Die Pille danach entfruchtet nicht und die absonderlichste Schwangerschaft der Filmgeschichte nimmt ihren Lauf samt skeptischer Ärzte, besserwissender Mütter. Überfordernden werdenden Vater, explodierenden Brüsten und jeder Menge Körperflüssigkeiten. Ja. Ja. Ich hab vorhin, was hab ich gesagt, intergalaktische oder interstellarische, oder extraterrestrische Vulvas? Ja. Ich mein, ja. Also, ich find schon, dass das Ding nicht unbedingt aussieht wie ein Penis, sondern eher genau wie das Gegenteil davon. Ja, es sah ein bisschen wie eine Vulva eher aus. Hat auch diese Tentakel, also es sah nicht penisartig aus. Also ich glaube, das ist ein bisschen so ein bisschen Lost in Translation, weil ich habe auch zwei, drei Reviews gesehen, wo auch irgendwas von eher verkümmertem Penis steht, aber ich glaube, darum geht es auch gar nicht, sondern es war, glaube ich, so ein Mangels anderer Beschreibungsmöglichkeiten, wurde es darauf runtergedampft. Ja, und ob man da jetzt wirklich eine tiefere Botschaft rausdampft aus diesem Ding, ich glaube, das liegt an jeder oder jedem selbst. Ich denke, wenn man da reingeht mit der Erwartung, dass es sehr spritzig, schleimig und naja, wie soll man sagen, fruchtbar wird, dann ist man da, glaube ich, ganz gut aufgehoben. Also ich fand, der Film ist so ein bisschen was trifft, was tritt der an, also beziehungsweise wo könnte man den eher verorten, in der Ecke welcher Filme. Er hatte so ein bisschen Friedberry, Greasy, Strangler-Touch. Aber auch nur so ein ganz kleines bisschen. Es ist nicht so absurd. Also es geht hier nicht darum, dass man fünf Minuten lang dieselben Sätze wiederholt. Er hat so ein bisschen so einen schrottigen, proletarischen Charme, würde ich sagen. Ich fand aber, obwohl die Mutter hier als geschwätzig und nervig beschrieben wird, oder besserwisserisch, muss ich sagen, habe ich sehr über die gelacht, weil die halt so entspannt dabei ist. Ja, ich fand sie auch, die war halt cool. Oder so laid back irgendwie. Genau, die Mutter hat das alles mit ihrer, sage ich mal, ich habe schon jede Menge Scheiße in meinem Arbeiterviertel gesehen. Einstellung, hat die das irgendwie richtig gut getragen. Und dazu kommt, dass Mary auch nun mal eine etwas andere Mutter ist. Also eine, die halt wirklich gar keinen Bock hat und dann dabei auch wirklich, naja, im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen geht, weil eine normale Schwangerschaft ist es halt nicht. Deswegen kann man da jetzt nicht unbedingt davon ausgehen, dass man hier noch, ungeborenes Leben ausrotten möchte, sondern das ist alles schon relativ schnell im Gange. Und ja, ey, der Film ist halt wirklich, der hat einen richtig guten Ekelfaktor. Das hat so Peter Jacksons Bad Taste ... Kotzerei, Ekelfaktor. Es wird viel gekotzt in diesem Film. Ja, aber irgendwie auf eine, also es klingt jetzt irgendwie doof, aber auf eine aufrichtige und liebenswerte Art und Weise. Also ich fand den nämlich, also ich fand's natürlich auch eklig, aber das Eklige wird jetzt nicht so um das Ekligsein willens ausgespielt, sondern eher so, ja so ist es halt. Was habt ihr gedacht, wie es ist, wenn ihr in den Film geht, der im Namen einem Alien-Pragment heißt. Also es ist hier, es ist keine Mogelpackung. Also es könnte halt sein, dass Leute aufgrund des Titels wirklich so einen Trash-Film erwarten, aber eigentlich ist der schon eine sehr liebevolle Rom-Com auch teilweise, also Beziehungskomödie, man scheut auch nicht davor weg, so die Schrecken oder so diese, was heißt die Schrecken, aber so diese körperliche Herausforderung zu zeigen, die so eine Schwangerschaft nun mal darstellt und hält aber oder verkauft seine, der macht sich nicht über seine Figuren lustig, das fand ich sehr bemerkenswert, wie viel Liebe allen Figuren entgegengebracht wird. Also ich fand ihn schon fast zu herzlich dafür, dass er ja primär so eine Ekel-Comedy sein wollte. Ja, also selbst dieser Buh, der ja als irgendwie, ja, der wirkt halt weird und geistig jetzt auch nicht ganz unbedingt auf der Höhe so. Aber selbst der kriegt echt sehr empathische Momente, beziehungsweise kriegt Szenen, in denen er halt wirklich einfach nett und freundlich und anständig ist so. Also der wird nicht zum Trottel gemacht, nur weil er halt ein bisschen trottelig ist. Genauso wie die Mutter von ihm, die jetzt zwar streng ist, aber die hat natürlich ihre Gründe, weil sie genau weiß, was passieren wird, wenn man halt weiß, was Boo eigentlich wirklich für eine Herkunft hat. Und wie gesagt, Marys Mutter ist für mich das Highlight des Films. Allein die... ... Die Szene, wenn die Rettungssanitäter aufmarschieren und Mary die ganze Zeit furzen muss. Und die Mutter steht da nur Stop farting! Okay, gut, dann hat sich auch die Frage erübrigt, ob wir empfehlen, in einem Kino zu gucken oder nicht. Daniel verkauft die gerade gut. Ich musste so lachen, weil sie sagt das so mit einer Selbstverständlichkeit, dass es so ganz easy wäre, jetzt einfach aufzuhören und zu furzen. Ja, aber es hat alles so, es hat so diesen Deadpan-Humor, den ich mir auch häufiger gewünscht hätte, dass das wirklich so, weil alle tun dann doch so, also ich find's irgendwie geil, wie sich alle mit der Situation so schnell anfreunden, also alle so, ja okay, so ist es halt jetzt, let's give it it, also es ist nicht die ganze Zeit, also natürlich klar, wenn da irgendwie Körperflüssigkeiten aus irgendeinem Loch rauskommen, sind alle jetzt nicht so laid back, aber ansonsten sind alle so, ja so ist es jetzt halt. Ja, und dann auch die eine Sanitäterin, wenn sie reingeht, oh sorry for the mess, I've seen worse. Ich fand halt nur, ja, am Ende machen sie es ein bisschen einfach, so, Das finde ich, da hätte man vielleicht einfach auch vorher die Reißleine ziehen können. Ich fand das Ende, dass das ... Entweder du zeigst das noch ein bisschen länger, aber dann ist der Film auch viel zu lang. Oder du musst halt schon vorher darauf eingehen. Dann hätte man vielleicht noch ein paar andere, sag ich mal, lustige Momente hervorgeholt. So finde ich das Ende so ein bisschen verknappt, sag ich jetzt mal. Ja, ich war auch so, wo ich so dachte, der geht doch jetzt keine zehn Minuten mehr. Was soll das denn hier jetzt? Und dann, ja, okay, Schluss. Also auch der Schlussgag, beziehungsweise der Schlussmoment funktioniert auch wieder. Aber irgendwie fand ich das auch charmant, dann so drüber nachdenken, nachdem ich auch erst ein bisschen irritiert war, wo ich so dachte, ja okay, es ging harmlos los. Der Film folgt auch so einer schönen Eskalationsdramaturgie. Also es ist nicht so, dass am Anfang das Krasseste passiert, dann zwischendurch so ein paar Kleinigkeiten am Ende nochmal, sondern es baut schon so immer aufeinander auf und es wird immer krasser, was passiert. Und irgendwann muss es ja zwangsläufig mal vorbei sein. Und dann ist alles wieder so wie am Anfang. So ganz unspektakulär, ganz unaufgeregt. Dann unterhalten sich noch Figuren. Und man denkt so, das hätte euch jetzt auch sparen können. Aber irgendwie auch wieder geil. Ja, aber irgendwie ist es sympathisch, ist es charmant. Ja, charmant, ja. Aber auf der anderen Seite, wie gesagt, hinterlässt so ein bisschen das Gefühl von, ach, da hätte noch mehr sein können. Ja, ohne dass es aber möglich einen zweiten Teil anteasert. Das ist einfach nur so ... Ich weiß auch nicht, ob das wirklich ein Kritikpunkt ist. Ich will es einfach nur so, das ist so eine Feststellung. Also wirklich, das ist eine Feststellung. Der Film nimmt sich überhaupt nicht ernst. Er ist sehr albern, er ist sehr überdreht. Es gibt dieses Jahr auf dem Festival ein weiterer Film, der sich auch um das Thema Schwangerschaft dreht. Der heißt Nightborne. Den konnte ich auch schon sehen. Und auch der geht das Thema humorvoll an. Humorvoll an oder naja, oder gewinnt so eine Art morbide Komik, sag ich mal, aus dem Thema Schwangerschaft, gerade vor allem, wenn man halt irgendwie nicht bereit ist, das Kind so zu akzeptieren, wie es eigentlich zu akzeptieren sein sollte. Aber ja, der, finde ich, der geht noch ein bisschen in die realistischere Richtung. Also wenn man da, sag ich mal, Dinge zum Thema Schwangerschaft zieht. Stichwort Nachgeburt und so Sachen, dann hat das nicht diesen überdrehten Touch, den ein Mom einem Alien pregnant hat. Also hier ist das alles nochmal eine Spur leichter, genießbar. Also der Ekel ist genießbarer, weil er halt so schon überspitzter ist. Ja. Und der Nightborne, der fährt das alles so ein bisschen zurück. Der Nightborne ist schon, außer dass er witziger war als gedacht, schon erwartbar in dem, was er, oder wie er es angeht, das Thema. Ja. Also aber deswegen, es gibt zwei Schwangerschaftsfilme, wollte ich einfach nur sagen. Also falls es ein bisschen realistischer vom Anstrich sein soll, aber ohne das Genre sag ich mal zu verlassen, dann ist vielleicht ja Nightborne der Film, ansonsten wenn es halt irgendwie richtig, wie Tino schon gesagt hat, wenn es halt so eine schöne Eskalation sein soll, dann ist Mom am Alien Pregnant, glaube ich, der richtige Crowdpleaser im Partyfilm. Ja, und wie du schon gesagt hast, also der Film nimmt sich an sich nicht ernst, aber ich mag das immer, wenn so Filme ihre Figuren ernst nehmen, weil es geht auch viel um so Themen wie Körperautonomie, Queer, das spielt ein bisschen rein, dann diese Art Kontrollverlust oder so, wenn quasi, wenn du schwanger, wenn du nicht mehr allein in deinem Körper bist das wird jetzt nicht so krass in die Tiefe verhandeln aber es wirkt halt alles aufrichtig wenn hier mal Themen kurz angeschnitten werden und das fand ich, erstaunlich, weil ich da auch wieder so ein bisschen die Befürchtung hatte, okay, das wird wieder einer dieser quälenden Filme, die 20 Minuten zu lang sind, weil sie nur so ein Gag durchziehen. Aber da steckt hier schon echt mehr drin, Ja. Ich fand, der kommt ein bisschen zu langsam in die Gänge. Und ich mochte nicht, dass teilweise die Musik so auf Spannung getrimmt war. Ich fand, das hat so den Szenen irgendwie nicht gut getan, die auch mehr von so einem Deadpan, wenn alle so, jetzt stell dich mal nicht so an, dann kommen halt Tentakel aus dir raus. Da so eine Spannungsmusik dazu, das fand ich ein bisschen atmosphärisch abträglich, aber das ist halt schon so Jammern auf hohem Niveau. Und wo wir schon bei Eskalationsfilmen sind, wo jemand schwanger ist, möchte ich noch Seeding of a Ghost, weil an den musste ich so denken, so ein 1983er ich glaube Kategorie 3 China-Film, Hongkong-Film, der auch zu dieser Kategorie man muss es gesehen haben, um es zu glauben, da überfährt auch ein Taxifahrer einen Zauberer und dann wird dessen Frau umgebracht und dann geht er zu dem Zauberer um, eine Frau ist, bring die doch mal wieder zurück und die wird dann halt auch, wie bei einem Film Seeding of a Ghost, halt in den Körper eingepflanzt, muss da aber auch irgendwie raus. Also so ein bisschen eine Mischung aus Death Wish 2 und das Ding. Mit diesem typischen Hongkong-Kategorie-3-Humor. Also wenn man auf Letterboxd sich das Kinoplakat anguckt, das Filmplakat, ist man schon sold. Man muss sich so ein bisschen denken an, wegen Eskalation. Ich musste ein bisschen, kurioserweise, weil ich finde, der Vibe ist ähnlich. Ich musste an Mega-Time-Squad denken. Kennst du den? Ja, stimmt. Neuseelischer Zeitschleifenfilm oder Zeitreisefilm, wo halt auch so ein paar Dullis, so ein paar wirkliche Ghetto-Kids, halt eben in die Genusse einer Zeitmaschine kommen. Und das ist halt auch mit einer Selbstverständlichkeit, da gibt's nicht diese Spielberg-Wunder so und oh, und Staunen und sowas, sondern die gehen halt an, ja okay, cool, was machen wir damit? Alles klar, wir rauben hier erstmal irgendwie schön alles Mögliche ab und aus, was irgendwie bei drei, nicht bei drei auf dem Baum ist. Ja, aber es ist auch so, alles so entschleunigt, also man würde halt nie sich wundern, wenn eine, vier Figuren stehen bleibt, so warte mal kurz einen Moment und dann versucht sich so mit so einem Sturmfeuerzeug eine Zigarette anzuzünden, aber der Wind weht so zwei, dreimal die Flamme aus, dann muss so die Hand davor gehalten werden. Es geht so 45 Sekunden und es bleibt aus irgendwelchen Gründen im Film, weil es passt halt gerade so vom Tempo rein. So fühlt sich das oft an. Also deswegen, Mama und Alien Pregnant, ich hab gesehen, das ist ein Abschlussfilm, schöner Abschlussfilm. Das passt auf jeden Fall. Ist mal wieder so in dieser Crowd-Pleaser. Beziehungsweise weiß man auf 10 Minuten, dass man nicht Teil der Crowd ist, die hier gepleased wird, was ich auch immer, ganz gut finde, weil es hat keine Mogelpackung, das finde ich ja immer viel wert bei Filmen, wo der Titel schon irgendwie den ganzen Inhalt weggibt. Was ich bei Epophinex nicht sagen kann, da weiß ich immer noch nicht, was das heißen soll. Ja, irgendwie eine Form der Paranoia. Achso, nee, es wurde ja am Anfang diese Texttafel eingeblendet, stimmt. Ich hab nicht ganz verstanden, was es jetzt mit dem Film, also das wirkte auch wieder ein bisschen bedeutungsschwanger, als es war. Ja. So, wissen wir denn beim nächsten Film, warum der so heißt? Wie ist Silent, ist Silence denn? Bedeutungsschwanger wäre eigentlich für mich das bedeutliche bessere Stichwort gewesen, um mir zu leiten, zu Silencio. Ja, ey, was soll man sagen? Ich war natürlich auch gespannt auf Silencio. Ich wusste allerdings nicht, dass das eine Serie ist und dass es nur drei Folgen hat. So. Und jetzt habe ich dann auch erstmals gesehen, dass die noch drei weitere Kurzfilme von Regisseur Eduardo Casanova vor Silenzio zeigen werden. Weil, sind wir ehrlich, Silenzio kommt mit seinen drei Folgen auf knapp eine Stunde, nicht mal? Ja, 59 so. Ja, und da war ich doch ein bisschen irritiert, wie das geht. Aber dann habe ich halt gesehen, dass noch drei Kurzfilme davor laufen. Deswegen war auch zum Beispiel oder ist auf der Fantasy-Filmfest-Seite dieses Arschgesicht, sag ich's jetzt einfach mal, zu sehen, was ich schon von Piles, einem, ich weiß nicht, ist das der erste Film von Eduardo Casanova gewesen? Ja. Was ich schon von Piles kannte, dem ersten Film von Eduardo Casanova. Ich weiß nicht, gibt's den noch auf Netflix? Der ist noch auf Netflix, ja. Der ist noch auf Netflix. Also, falls ihr ihn nicht gesehen haben solltet. Und habt trotzdem Interesse aufgrund der gleich folgenden Inhaltsangabe von Silenzio, dann schaut euch erstmal Piles an. Ich denke, wenn ihr Piles gesehen habt, der geht auch nicht lang, aber wenn ihr Piles gesehen habt, dann seid ihr bereit für alles, was Edoardo Casanova noch auf die Welt losgelassen hat. Denn das ist nicht immer gerade einfach und vor allem sehr, sehr Fliedefabend. Ja, also das ist eine große Stärke, finde ich, von ihm, dass man seinen Filmen einen hohen Wiedererkennungswert zugestehen kann, weil ich finde, er hat ein extrem gutes Auge für Details, er hat ein extrem gutes Auge für räumliche Anordnung, die Sets, die er baut, sehen richtig gut aus, die Filme sind auch von der Tonalität her immer ähnlich, Also es geht oft um krasse Tabuthemen, die aber dann auch mit so einer spielerischen Leichtigkeit durchbrochen werden und mit einem für mich oft extrem gut funktionierenden Humor. Der aber auch oft so ist, dass man auch so denkt, ob das jetzt so wirklich so funny ist. Also in diesem Piles gibt es ja diese Frau, die Daniel schon erwähnt hat, die halt da, wo eigentlich der Mund wäre, befindet sich hier after. Und ihrem Freund fällt dann halt auch nichts Besseres ein, als sie zu trösten, indem die so eine Pferdemaske zum Über-en-Kopf-Ziehen schenkt, damit sie draußen halt nicht mehr gehänselt würden. Das wird als so eine romantische Geste hingestellt. Da bleibt dann natürlich entweder das Lachen im Hals stecken oder man lacht lautlos. Mir geht es dann oft so, dass ich so lautlos lache, mich dann selber dafür ein bisschen schäme und dann nochmal lachen muss. Und das ist halt so eine Emotion, die ich bei Filmen immer sehr gerne habe. Weil es ja nicht, weil man so krass abgebrüht wäre, aber es muss ja schon funktionieren, dass man bei so Cringe-Momenten dann nicht mit so was wie Stromberg oder so abgeholt wird, sondern von so einer krassen Ästhetik. Also ich finde so Cringe und Ästhetik ist immer sehr schwierig zu vereinbaren. Also zum Beispiel kann man nicht vorstellen, dass Wes Anderson einen Cringe-Moment in seinen Filmen hinkriegen würde. Das ist so was, wo ich oft denke, krass, wie er das hinkriegt, wie leicht das funktioniert. Das Worldbuilding ist dadurch auch immer so toll. Also die Piles-Welt, ich glaube das sofort. Bei seinem nächsten Film, La Pieta, habe ich auch sofort geglaubt, dass dieser Sohn mit seiner Mutter in diesem merkwürdigen Haus wohnt und es noch irgendein Einhorn in Nordkorea gibt. Man schluckt das einfach. Also ich schluck das sofort. Ja, das hat schon einen gewissen Fassbender-Style, finde ich. Also es ist so eine Reduzierung. Also man sieht ja jetzt nicht so viel von der Welt. Ich würde jetzt sagen, Pieta ist der Film, der am meisten Worldbuilding besitzt überhaupt. Ja. Skins oder Piles spielt sich eigentlich überwiegend fast nur in Räumen ab, und ja Silencio schafft es jetzt auch wieder dass man hier schon irgendwie eine größere Welt wahrnimmt, ohne dass er die Welt wirklich groß gestaltet, das fand ich überraschend. Aber ja, das Set-Design von ihm ist halt sowohl typisch, oder das ist sowohl das krasseste Merkmal von ihm als auch immer wieder beeindruckend. Auch die, sag ich mal, praktischen, ekelhaften Effekte, die du auch gesagt hast, also da kann ich nämlich nur anschließen, die immer auf so einem schmalen Grat wandern, zwischen wirklich abstoßend und irgendwo noch ästhetisch. Es ist wirklich faszinierend, was er macht. Ja, und was er jetzt gemacht hat, beziehungsweise was er mit Silence oder Silenzio gemacht hat, ist folgendes. Ein Regen aus Blut ergießt sich über vier Vampirinnen der rote Lebenssaft muss fließen um ihr Überleben zu sichern so werden Männer wie Frauen über drei verschiedene Epochen hinweg verführerisch in die Falle gelockt doch was tun, wenn aufgrund von Seuchen und Krankheiten das Blut ungenießbar wird und die menschlichen Quellen zu versiegen drohen, klingt ein bisschen wie wie hieß der damals mit Ethan Hawke Daybreakers, Mhm, ja. Aber, liebe Leute, hier muss ich sagen, ja, verspricht die Inhaltsangabe vielleicht doch ein bisschen was anderes. Oder suggeriert die Inhaltsangabe vielleicht doch ein bisschen was anderes. Obwohl sie es fast schon wörtlich wiedergibt. Diesen Blutregen gibt es auch, aber in so einer kurzen Montagesequenz eher. Genau, in einem Musikclip tatsächlich sogar. Also, das, was hier jetzt gerade geschildert worden ist, das findet im Film schon irgendwo statt, aber nicht in so einer chronologischen Abfolge oder in so einer, sag ich mal, stringenten Abfolge, wie man das vielleicht denken mag. Denn das ist alles schon sehr oder recht fragmentarisch, was wir hier zu sehen bekommen. Ja, wir sehen eine alte Frau, die sich ein paar Bilder aus ihrer Vergangenheit anschaut. Wir sehen Vampir-Frauen, die, sag ich mal, in ihrer eigentlichen Gestalt darüber diskutieren, ob es jetzt nun besser ist, sich selbst umzubringen oder halt eben so lange weiterzumachen, bis wirklich keine Menschen mehr existieren. Und wir sehen, was eben mit der Tochter von einer dieser Frauen, sag ich mal, im weiteren Verlauf des Filmes passiert. Und wie sie zum Beispiel mit dieser Frau am Anfang zusammenhängt, die sich die Bilder aus der Vergangenheit betrachtet. Ja. Verteilt eben auf drei Folgen, die immer wieder krasse Zeitsprünge machen. So kann man es ja sagen. Ja. die ein Thema aufgreifen und. Ich will jetzt nicht sagen, dass es so ein bisschen anachronistisch wirkt, aber ich war, wie schon bei Alpha, auch überrascht, dass er das hier zum Thema macht. Also gibt es wieder eine neue, weiß ich nicht, Erstarktung? Ja, ich glaube dieses, weil dieses, also ich glaube, man kann schon, ohne dass das so ein Spoiler ist, also Casanova ist selbst betroffen von HIV, hat es auch letztes Jahr bekannt gegeben und nächste Woche startet auch eine Doku über ihn im Kino, weil er quasi die erste, wie nennt man das, der erste spanische Celebrity, also er hat schon in so einer Comedy-Serie, die in Spanien sehr populär war, mitgespielt und hat da einen schwulen Jugendlichen gespielt, der auch damals der erste schwule Jugendliche überhaupt war, der im spanischen Fernsehen zu sehen war. Darauf hat er quasi so, oder dafür sehr bekannten Spanien größtenteils, so ein bisschen, sehr verkürzt, aber so ein bisschen Klausi Beimer. Ich weiß nicht, ob das auch so Lindenstraße-mäßig war. Ich habe noch ein paar Ausschnitte aus dieser Comedy-Serie gesehen, die war jetzt nicht, krass gut, sondern eher sowas, was alle gucken. Ja, beliebt halt. Es ist nichts, wo man denkt, wow, das muss man sich unbedingt angucken, aber es haben halt alle geguckt in Spanien. So wie die Schlittenstraße früher. Ja, genau. Das Schlittenstraße war ja auch gut. Es ist aber jetzt nichts, wo man jetzt 20 Jahre später Leuten sagen würde, die nicht aus Deutschland kommen, das müsst ihr unbedingt sehen. Genauso wie, glaube ich, auch keiner sagen würde, der EIDA hieß das. Aber das müsst ihr sehen. Diese Sitcom aus 2004 aus Spanien, mega. Und jetzt kommt halt auch diese Doku über ihn ins Kino, weil er der Ansicht ist, und es stimmt ja auch, dass dieses Schweigen, beziehungsweise dieses Nicht-Darüber-Reden und dass viele HIV-Betroffene ja auch nie irgendwie das jemandem, anvertrauen, können wir ja noch so viele Stigmata existieren. Existieren denn noch so viele Stigmata bezüglich HIV? Also, ich glaube schon. Also, Entschuldigung, wenn ich mich da jetzt als unwissend irgendwie oute oder beziehungsweise wenn ich dir jetzt eine Unwissenheit an den Tag lege. Aber ich dachte eigentlich, dass auch mit so vielen prominenten Beispielen in der Vergangenheit, dass die Krankheit doch mehr... Aber wie viele sind es? Oder beziehungsweise dieses, du kannst es vielleicht inzwischen schon in der Gesellschaft sagen, aber ob du damit Würde leben kannst. Also er hat auch gesagt, ihm geht es darum, dieses Schweigen zu zerbrechen und dass du auch in Würde damit leben kannst. Also quasi selbstbestimmt nicht alle so, oh Gott, da kommt der Todgeweihte oder so, weil sich das ja alles inzwischen so weit weiterentwickelt hat, dass es ja längst kein Todesurteil mehr ist, sondern ja auch viele symptomfrei leben können und du quasi ja auch diese Formulierung an HIV erkrankt oder so ja auch nicht wirklich stimmt, weil du HIV haben kannst oder dass es ausgebrochen ist, also dass das einfach durch die Medikamente im Griff gehalten wird. Und deswegen hat er den Film ja auch so im Mittelalter angesiedelt, um halt da zu zeigen, diese Hexenverfolgung, dieses reine und unreine Leben und dann halt zur Aids-Panik oder zur Hysterie in den 80ern, als das noch deutlich umstrittener war, beziehungsweise in Spanien. Er hat zu mehreren Interviews gesagt, und ich glaube, das war auch weltweit so, hieß es halt die pinke Pest, um halt zu verdeutlichen, ah, okay, das ist eine Krankheit, die vorwiegend aus der Queer-Community einfach kommt. Und diese ganzen Formelurteile und Stigmata, die sind ja auf jeden Fall noch da, dass man in der landfaltigen Meinung das, ja. Das war so die spanische Diffamierung davon? Ja, auch weltweit oder so. Als es noch tödlich war und man noch keinen gängigen Begriff dafür hatte, weil man ja auch nicht wusste, okay, es erkranken jetzt Menschen, an einer bisher nicht bekannten Krankheit mit schwerem Verlauf. Man hat ja nicht sofort diesen Begriff HIV oder AIDS, sondern hat es halt dann die Pink Blake genannt. Deswegen hat es ja auch dann Mittelalter angesiedelt und auch noch die real existierende Pest damit so als Metapher gleichsetzen zu können. Plus dieses, was in einer sehr lustigen Szene im Film ja auch verhandelt wird, dieses, wo kriegt man reines Blut her, was ist unreines Blut? Und die Szene in der... In den 80er-Jahren sind die ja noch deutlich trister und deutlich trauriger. Am Anfang fand ich es mega witzig, aber die letzte Folge hat mir dann auch guten Klos wieder in den Hals reingehauen. Also ich bin sehr beeindruckt davon gewesen. Mir hat es richtig gut gefallen. Wäre Obsession nicht noch in Sieges gelaufen, müsste ich, glaube ich, nicht überlegen, was mir in Sieges dieses Jahr am besten gefallen hat oder mich am nachhaltigsten beeindruckt hat auf allen Ebenen. Ja, und da muss ich leider sagen, da habe ich mich A zu sehr hypen lassen, beziehungsweise hast du mit deiner Wertung natürlich ein bisschen zu große Erwartungen geschürt. Ich finde das alles nicht schlecht. Also wie gesagt, ich finde es jetzt insofern, weil ich konnte mich jetzt auch nicht wirklich, also ich hatte mich jetzt noch nicht vorher wirklich informiert zu Silenzio, was da der Hintergrund ist, oder beziehungsweise wusste nicht, dass Eduardo Casanova auch HIV Ja, ich finde, muss man auch nicht. Also es ist natürlich, je mehr man weiß, aber ein Werk muss für sich ja auch funktionieren. Also zu sagen, ja, das ist jetzt für mich zwei Sterne, hätte ich aber gewusst, die Person hat nur ein Bein und hat aber die ganze Kamera allein getragen im Film, das ist ja nicht wichtig, weil ich finde, du kannst hier. AIDS oder HIV, kannst du hier durch jede andere, sag ich mal, jedes andere Element, das totgeschwiegen wird, kannst du ersetzen. Das habe ich auch nicht so gesehen. Also ich finde jetzt nicht, dass der Film dadurch besser wird oder schlechter wird, oder die Serie dadurch besser oder schlechter wird. Ich finde sie ja nach wie vor, ich finde es ja gut. Also ich mag ja alles, was der bisher gemacht hat, aber bei mir erreicht es nie die ganz großen Höhen wie bei dir. Da fand ich halt leider ein bisschen. Zu verkopft. Ich verstehe auch nicht so genau, was das Prinzip ist, diese Serie, also warum er sich da für eine Serie entschieden hat, weil ich meine, das kann er ja auch. Ja, ich weiß nicht, ob er sich dafür entschieden hat oder halt machen musste, was möglich ist, weil er ja bei Movistar lief. Also ich glaube, er hat es als Film nicht finanziert bekommen, würde ich mutmaßen. Also, wie gesagt, ich fand, da waren wieder. Teilweise krasse, geile Gedanken drin, also krasse Überlegungen. Das schafft er immer wieder, das hat er bei Pieles schon geschafft. Und auch bei Pieta, so absurd die Situation sind, so wirklich erhellend sind da manche Aussagen, weil sie halt in dem Kontext, in dem sie stattfinden, plötzlich zu einer Denkweise anregen, die vorher nicht vielleicht zum gleichen Thema angewandt worden ist. Also immer wieder hört man da so Sachen, finde ich, die, ja, gewisse Dinge und gewisse Ansichten überdenken lassen. Das finde ich cool. Ich finde auch beeindruckend, was er wieder für ein Ensemble zusammengestellt hat, also welche Darsteller er da bekommt. Er hat ja wirklich einfach, muss man ja sagen, ausgefallene, auffallende Menschen, die er da immer wieder für seine Filme verpflichtet, so, die einfach ein ganz, ganz anderes Bild repräsentieren als das glatte, durchgestylte, schöne Bild Hollywoods, so. Oder halt, sag ich mal, der Mainstream-Produktion, sagen wir es mal so, man muss es ja noch nicht mal auf Hollywood münzen, man kann es ja weltweit irgendwie münzen natürlich ist wieder jede Menge Fliederfarben dabei, aber ich fand so ein bisschen die. Beziehung, die Liebesbeziehung die gegen Ende dann passiert die hat es für mich nicht so, also alles was da passiert, fand ich dann doch irgendwie erwartbar, das fand ich irgendwie da habe ich jetzt das war nicht mehr so wirklich irgendwas Überraschendes. Das Einzige, was ich halt irgendwie cool finde, ist in welchem Kontext oder beziehungsweise welche. Funktion AIDS quasi dann nochmal erhält. Das fand ich cool. Die reine emotionale Ebene, muss ich sagen, die hat mich dann nicht mehr so überrascht. Die fand ich in Ordnung, das fand ich gut. Ich fand auch vor allem schön, dass hier ich sag mal, eine Katharsis stattfindet, die meiner Ansicht nach auch nicht üblich ist. Also gerade, wenn man weiß, dass diese Person schon schwierig ist, also vorher schon schwierig gewesen ist. Aber wenn ich jetzt so wirklich mich festmachen müsste, was mir so mit am besten gefallen hat, dann fand ich tatsächlich das im zweiten Akt, also die zweite Folge fand ich mit am besten, wenn die Mutter, die halt die gleiche Situation, beziehungsweise wenn die Tochter mit der Mutter spricht, die quasi vor der gleichen Situation steht wie ihre Mutter vor 500 Jahren oder was weiß ich. Das fand ich mit den stärksten Abschnitt im Film. Ja. Und auch halt den Humor, der dann da drin ist. Die Mutter, die dann sagt, hier komm, rauch ein Joint und so. Es ist cool, dass du halt alles machen kannst, dass es ohne irgendwelche Konsequenzen für dich hat. Deswegen, da steckten so viele schöne Sachen drin. Aber alles in allem, wie gesagt, ist der bei mir nur gut hängen geblieben. Also ich hätte halt tatsächlich lieber, ich hätte tatsächlich lieber einen richtigen Film von Eduardo Casanova gesehen, was meiner Ansicht nach ja schon wieder dafür spricht, dass er auch hier wieder was Gutes abgeliefert hat. Ja, er hat ja auch wieder jetzt auf der Berlinale bei diesem Co-Production-Market ist ja sein neues Projekt irgendwie durchgewunken worden, aber man weiß noch gar nicht, worum es geht, es kommt auch wieder ein Film und ich glaube, hier war halt einfach dieses. Dass sowohl Piles als auch Pieta, also es sind Achtungserfolge, aber es sind mit Sicherheit keine kommerziellen Erfolge. Glaube ich auch nicht. Ja, und Silenzio war halt eine Movie-Star oder Movie-Star, ich weiß ja gar nicht so genau, wie man es ausspricht, Serie, einem relativ großen Fernsehsender in Spanien. Und warum sie nicht vier Folgen gemacht haben und dann das nochmal als 80-minütigen Film ausgekoppelt haben für Festivals, check ich auch nicht so ganz, weil diese Episodenstruktur, es könnten ja auch einfach Kapitelüberblendungen sein. Es ist jetzt auch nicht so, dass das diese Struktur der Miniserie unbedingt erfordert, Sonst könnte man bei Epophenex auch einfach sagen, ja, so in drei Folgen. Oder bei vielen Sachen könnte man das ja dann sagen. Deswegen ist das, glaube ich, eher so aus der Not eine Tugend gemacht. Und ja, ich hätte es auch lieber 120 Minuten gesehen als 59 Minuten. Aber ich war wirklich sehr begeistert. Bin sehr begeistert davon. Freue mich schon, es nochmal zu sehen. Und ich glaube, in Berlin ist er zu Gast. Und das kann ich auch sehr empfehlen. Er ist halt super funny. Er hat ja auch als Comedy-Schauspieler angefangen, megawitzig. Ja, er war ja auch in Sieges war das ja auch sehr lustig damals bei Pieta so, ne? Und auch das ganze Ensemble, mit dem er da auf die Bühne marschiert ist, das war schon sehr funny. Also, ich find's vor allem gut, Weil das ist nämlich auch wieder so eine Sache, ja. Ich hab Pieta seit Sieges nicht mehr irgendwo gesehen. Also ich hab den ... Ja, das ist halt so ein Film, der halt gut daliefert in Sieges, aber er hätte auch beim FFF, ich glaube, er lief auch beim FFF, wir hatten den, glaube ich, nur in Sieges schon gesehen gehabt. Das kann gut sein. Und das sind die Filme, die dann weg sind. Die dann weg sind, ja. Und eine spanische TV-Serie ist ja noch mal mehr weg. Und das meine ich halt. Da würde ich schon einfach sagen, ey Leute, ihr habt nicht so richtig viel zu verlieren. Guckt euch die drei Kurzfilme an und guckt euch dann die drei Folgen an. Aber das ist halt etwas, was man wirklich so schnell einfach wahrscheinlich nicht mehr sehen wird. Und das ist die Gelegenheit. Allein finde ich schon cool. Über das Endergebnis oder über die Serie an sich, da kann man immer streiten, das verstehe ich vollkommen so. Aber allein so was mal auf der Leinwand irgendwie sehen zu können, beziehungsweise überhaupt sehen zu können, weil das ist halt wirklich nicht so leicht, finde ich, da wiegt schon oder holt schon eine Menge raus oder gibt schon eine Menge Anreiz, sagen wir es mal so. Ja. Ja, und ich hoffe, wir haben jetzt auch eine Menge Anreiz geschaffen für das Fantasy-Filmfest. Zumindest für den Tom und Cherry-Film. Ja. Also der nächste Tom und Cherry-Teil war ein FFF. Aber ich denke schon, dass wir doch mal über den einen oder anderen Film sprechen werden, jetzt auch im Nachgang vielleicht. Wir sind ja erst am Anfang, am 16. gehen die ersten Städte los. Wir haben euch ja schon ein paar Sachen auf den Weg mitgegeben. Und ich denke mal, wenn wir dann auch noch mal ein paar Sachen gesehen haben, die wir vielleicht vorab nicht sehen konnten oder die wir halt nicht irgendwie aufgrund anderer Dinge sehen können. Ich bin schon noch ein paar Sachen gespannt oder beziehungsweise ich habe noch vor, mir ein paar Sachen anzugucken. Den Zach Green zum Beispiel, den will ich sehen. Ja, den habe ich ja schon gesehen. Würde ich auch weiterhin, also ich bereue nicht ihn gesehen zu haben. Und ich habe auch tatsächlich Lust auf den Good Boy. Den möchte ich mir angucken. Ich bin aber auch ein Steven Graham Fan, deswegen. Wenn es sich anbietet... Ja, gebe ich dem Desert Warrior mal eine Chance? Weil, wann siehst du das nochmal? Ja, ich will den auch. Kinky hab ich Bock, weil ich die Filme, die der Regisseur zuvor gemacht hat, sehr mag. Beziehungsweise ein paar davon. Marama hab ich schon gesehen, der entspricht sehr stark dem, was auch die Beschreibung hervorgehen lässt. Was aber auch der einzige Kritikpunkt wäre, dass hier jetzt nichts Überraschendes aufgefahren wird. Aber wer so Gothic-Folk-Horror mag, sollte da auch ein Auge riskieren. Und The Wild hat mir nicht gefallen, verstehe ich aber auch, dass der für ein bisschen Aufmerksamkeit sorgt, aber das fand ich doch alles recht schwach. Obsession werde ich mir jetzt halt noch mal anschauen. Ja, auf jeden Fall. Also deswegen, wir werden bestimmt hier und da noch auf die ein oder andere Geschichte zu sprechen kommen. Ja, ich glaube schon, dass unsere Whisper auch. Genau, ja. The Whisper werden wir nochmal thematisieren, Nightborne werden wir vielleicht nochmal thematisieren. so. Nightborne hat auch einen normalen Kinostart, oder? Also regulären. Er kommt regulär ins Kino, ja. Der lief ja auf der Berlinale, unter anderem. Ja, also ich sag mal, wir werden uns auf jeden Fall nochmal zu dem Thema und zu dem einigen, zu dem einen oder anderen Film werden wir unterhalten. Absolut. Genau. So, und ansonsten unterhalten wir uns hoffentlich dann auch spätestens nächste Woche wieder über ein paar andere schöne Themen. Wir hoffen, ihr bleibt uns weiterhin treu. Wir hoffen, das war jetzt trotz allem oder trotz Zweierbesetzung noch lang genug und freuen uns über jedes Feedback über. Daumen nach oben über Sterne, Kommentare und so weiter. Schaut gerne bei uns im Discord vorbei oder halt bei unseren anderen Genre-Mäusen auf Steady. Da würden wir uns auch sehr drüber freuen. Und ansonsten seid ihr hoffentlich beim nächsten Mal wieder mit dabei. Cool. Ja, ich hab gerade auf die Uhr von der Aufnahme geguckt und dachte, ob wir noch bis 1.11 und 11 Sekunden machen. Aber wir hören jetzt bei 1.10 und 31 auf. Keine Ahnung, wie viel es dann im Schnitt sind. Deswegen hab ich auch so gedacht, das ist auch völliger Quatsch. Also du willst jetzt noch reden bis 1, 11 von 11 Sekunden? Nee, wahrscheinlich. Das kriegen wir, glaube ich. Ja, ich weiß, ich weiß. Aber dann schneidet André noch irgendwie ein, zwei Sekunden raus und dann denkt die Leute am Ende, was für eine Phase ist das denn? Oder was für geheime Informationen wurden rausgeschnitten? Ja, oder wir haben noch irgendwie eine Kooperation mit drin und plötzlich wird es wieder durch den Rahmen gesprengt. Ja, wer weiß es. Nee, ihr kriegt schon immer den Directors Cut. Wir haben doch hier irgendwas rausgeschnitten, was nicht aus technisch verhunzten Gründen rausgenommen wurde. Ja, und damit hätten wir nur noch 5, 4, 3, 2, 1. Bam! Bam! Mal gucken, wie viel am Ende wirklich mal rauskommt noch. Ja, alles klar. Tschüss!