Latest / Genre Geschehen / Folge 221 - Verfluchte Buchten, gefährliche Wünsche (Widow's Bay, Obsession)
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- Genre Geschehen wird präsentiert von Podriders.de, das Podcast-Netzwerk. Und Tino Hahn. Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft! Beziehungen sind keine Insel. Und damit herzlich willkommen zu einer neuen Folge Genregeschehen, meine sehr verehrten Damen und Herren. Nummer 221. Und wir haben sie natürlich wieder vollkommen und komplett gefüllt, mit den besten Moderatoren, die man sich an seiner Seite vorstellen kann. Zum einen André Hecker und Mr. 94% Tino Hahn. Hallo! Ja, wir wollen heute mal wieder tiefer eintauchen in die Materie. Was eigentlich heißen soll, wir wollen frei Schnauze reden. Und dementsprechend herrscht heute große Spoiler-Gefahr über die beiden Besprechungen, die wir vorhaben. Zum einen wollen wir über die Serie Widows Bay reden und dann halt eben auch über den Hype-Film der Stunde Obsession. Wir haben ja schon so viel zu dem Film eigentlich gesagt, deswegen wird es heute hier nur komplett blank über Details, Inhalte und, weiß ich nicht... Ausschnitte, Szenen, Momente, Gefühle und Gedanken, die man dazu hat, die man sonst so nicht einfach formulieren kann, weil man sonst den Menschen zu viel verraten würde. Aber heute ist dem nicht so. Heute wird knallhart gespoilert. Ich weiß gar nicht, wir hatten Widow Space schon einmal hier thematisiert, oder? Tino hat sie schon mal empfohlen, weil er, glaube ich, der erste Mal reingeguckt hat. Ja, genau. Und dann dachte ich so, ach, man kann es schon mal so erwähnen, weil es irgendwie damals, damals vor zehn Wochen, bei noch nicht so vielen Leuten auf dem Schirm zu sein gewesen schien. Aber inzwischen hat sich das ja auch so zu dem heimlichen Horrorserien-Hype entwickelt. Ja eben durch sowas, durch die ganzen Word-of-Maus-Sachen. Und dass sie doch, wie ich oft bei Horrorserien denke, überraschend gut ankommt. Weil ich gedacht hätte, es würde auch mehr so verhaltene Stimmen geben. Aber war ja sehr positiv. Das habe ich zuletzt bei Evil erlebt, dass eine Horrorserie so einhellig gut ankommt. Und deswegen dachte ich, es wäre mal sinnvoll, das zu besprechen, gerade weil die meisten Folgen auch nur so eine halbe Stunde gehen, beziehungsweise 40 Minuten. Also man ist relativ schnell durchgesurft durch die Welt von Widows Bay. Soll ich trotzdem noch mal kurz? Ja, ja, sag mal, worum es geht. Ich habe, glaube ich, nur gesagt, hey, ist gut und witzig. Okay. Die Inhaltsangabe von Apple lautet wie folgt. Widows Bay ist eine idyllische Inselstadt, etwa 40 Meilen vor der Küste Neuenglands. Doch unter der Oberfläche lauert etwas. Bürgermeister Tom Loftis ist verzweifelt bemüht, seine angeschlagene Gemeinde wiederzubeleben. Es gibt kein WLAN, nur lückenhaften Handyempfang und er muss sich mit abergläubischen Einwohnerinnen auseinandersetzen, die meinen, ihre Insel sei verflucht. Er möchte, dass diese Leute ihn respektieren. Das tun sie nicht. Sie halten ihn für weich und feige. Und das ist er auch. Doch Loftes ist fest entschlossen, für seinen jugendlichen Sohn eine bessere Zukunft aufzubauen und die Insel in ein Touristenziel zu verwandeln. Wie durch ein Wunder hat er Erfolg. Endlich kommen TouristInnen. Leider hatten die Einheimischen recht. Nach jahrzehntelanger Ruhe beginnen die alten Geschichten, die viel zu absurd schienen, um wahr zu sein, sich plötzlich wieder zu ereignen. Entschuldigung, ich weiß nicht warum, aber mir ist die Seite einfach mal eben schnell nach oben gerutscht. Und der Text war nicht mehr zu lesen. Warum auch immer. Ich hab nichts gemacht, ich hab nichts berührt. Vielleicht, weil ich über diese verfluchte Insel geredet habe. In der wirklich jeder flug, glaube ich, den wir einmal im Horrorfilm... Weil ja schon angekündigt ist. Ja, ja. Und hier muss ich leider mal so ein bisschen direkt schon den Nörgel-Heini ansetzen. Das finde ich nicht so gut. Ich finde das leider, sollte man vielleicht den Leuten noch ein bisschen mehr Zeit lassen, bevor man eine zweite Staffel ankündigt, bevor sie die erste Staffel beendet haben. Weil ich finde, das ist immer so ein kleiner Dämpfer, wenn man halt weiß, okay, oder wenn man jetzt schon erfahren hat, dass eine zweite Staffel kommt. Dann wird mit Sicherheit nicht so alles aufgelöst werden in dieser ersten Staffel. Und ich finde, die Überraschung, dass nicht alles aufgelöst wird oder eben, ob alles aufgelöst wird und die zweite Staffel dann vielleicht eine ganz andere Geschichte umfasst, die, finde ich, sollte man den Zuschauerinnen und Zuschauern noch eine Weile länger gönnen. Ist nur meine Meinung. Ja, plus es nimmt halt so ein bisschen auch Konsequenzen vielleicht raus, weil du vielleicht nicht mehr ganz um jeden Charakter bangst, weil du schon weißt, okay, der Hauptcast wird dann schon dabei bleiben und so was. Also finde ich auch, es nimmt immer schon so ein bisschen vielleicht so einen leichten Spannungsreiz raus, wenn man das immer zu früh schon bestätigt. Ja, aber hat man das irgendwie ... Ja gut, die Apple geht ja wahrscheinlich auch davon aus, dass man halt von Woche für Woche schaut. Und ich glaube, so nach sieben, acht Folgen ahnt man schon, okay, das wird jetzt nicht mehr zu Ende gebracht. Aber klar, wenn man sich alles aufhebt und dann so am Stück sich angucken will ... Dann ist es schon, ja, nimmt es ein bisschen so Überraschungen raus, weil es hätte ja auch eine Anthologie-Serie eigentlich werden können. Also das wäre jetzt auch nicht auszuschließen gewesen oder andere Figuren. Theoretisch sind auch noch genug Monster of the Week übrig, um das noch mit anderen Figuren zu füllen. Aber ich glaube, wenn man es von Woche zu Woche guckt, war eigentlich schnell kein Zweifel mehr da, dass ich es in den zehn Folgen nicht zum Ende bringe. Also hatte ich jedenfalls nicht den Eindruck, dass es darauf hinausläuft. Da sind ja so viele Sachen aufgemacht worden, so viel Lore noch aufgebaut worden. Und ich meine, man hat bis zum Ende der letzten Folge Szenen aus der ersten Folge noch nicht wiedergesehen. Also so dieses Vorschaltung, was so ein Piloten gemacht wird, so ein bisschen dieses ungelenke Pilotenvorschaltung, wo so viel untergebracht werden muss, wo man sich so am Ende denkt, ja okay, jetzt fährt die Kamera durch fünf Schichten Erde und zeigt uns irgendwas Mysteriöses, was dann aber die nächsten acht Folgen gar keine Rolle mehr spielt. Und das war ja klar, dass es irgendwann noch mal aufgegriffen wird. Das ist erst im Finale passiert. Nee, es wurde schon aufgegriffen. Schon mutig, aber wann wird es denn aufgegriffen? In der sechsten Folge. Ja, okay, in dieser mehr oder weniger Rückblende, aber halt nicht diese genaue Funktionalität und wo sich der Ort genau befindet jetzt auf der aktuellen Insel. Doch, das wurde dann auch schon aufgeklärt. Also, zumindest für meinen Empfinden. Also, ich muss auch sagen. Ich hatte da eine etwas andere Wahrnehmung als du, muss ich sagen. Also, ich war eigentlich schon der Meinung, dass das vielleicht auf, also jetzt natürlich nicht nur nachdem ich erfahren habe, dass die zweite Staffel kommt, aber ich finde, die Serie, kann als so Anthologie-Geschichten hintereinander irgendwie existieren. Und irgendwann ist es halt fertig, finde ich vollkommen fein, das wäre für mich eine Option gewesen, aber sie ich sag ja, also ich sag mal. Ja, schon so spätestens ab Folge 5 wird ja schon auch so ein bisschen ersichtlich, dass hier noch eine größere Geschichte dahinter schlummert, als nur eben da ist so ein Monster in der Woche Folge so. Also das war jetzt, für mich wäre jetzt alles noch möglich gewesen, bis zu einem gewissen Zeitpunkt. Ich versuche aber erst mal zurückzuhalten, bis zu welchem Zeitpunkt quasi für mich dann halt schon irgendwo gewisse Dinge klar waren. Aber ansonsten hätte ich der Serie jetzt, sag ich mal eigentlich so gut wie jedes Ende oder jeden Verlauf zugetraut, also entweder man... Genau, ich hätte auch, also wenn jetzt das irgendwie zum Ende gebracht worden wäre, also die neunte Folge, die ja irgendwie absurd kurz war, die ja nur 28 Minuten ging, wo man so dachte, okay, ich find's generell ja immer gut, wenn Episoden so lange gehen, wie sie gehen müssen und nicht jede Episode unbedingt 45 Minuten geht, weil das erfordert wird, aber die war schon erstaunlich kurz dafür, dass sie das große Finale vorbereitet. Und spätestens da dachte ich dann so, ey, wenn ihr jetzt eine 28-Minuten-Folge macht und nächste Folge ist aber alles komplett vorbei, dann wird das schon alles sehr überstürzt. Und wie die, also beim Finale verstehe ich auch, wenn Leute davon ein bisschen abgefuckt sind, aber wie entschleunigt das dann war und wie viel Zeit sich dafür genommen wurde, das hat mir schon wieder gut gefallen, weil ich finde, dass die Serie es immer wieder schafft, so, jetzt nicht mit krassen Twists aufzuwarten, aber so die Erwartungshaltung zu unterlaufen. Am Anfang ist es ja wirklich recht funny, da denkt man fast so, okay, ist so ein bisschen Workplace-Comedy, es wird nie so wild wie in so Filmen wie Severance, dieser Betriebsausflugs- Horrorfilm aus England, aber es ist ja schon sehr funny und viele Szenen. Geht ja ein bisschen so auf diese Schrulligkeit von den Arbeitsplatz ein, was ja auch die vorletzte Folge auch macht, wo man so denkt, ey, eigentlich geht es jetzt hier um wichtige Sachen, aber diese eine Mitarbeiterin bei ihm im Archiv ist halt so energierend langsam und schweift immer wieder ab, dass es super funny ist und der Humor hat für mich halt auch immer gut funktioniert. Also ich habe selten laut gelacht, aber ich war halt permanent, bei den Charakteren dabei, habe alle sehr liebenswert gefunden, finde die Hauptfigur super, dieser Bürgermeister ist toll gezeichnet und auch alle anderen Figuren und ich glaube, das ist gegen den meisten so die vierte Folge. Diese Patricia-Folge ist auch die, wo man so, das ist so make it or break it, wenn man nach der nicht denkt, geil, ich will weitergucken, lohnt es sich, glaube ich, auch nicht überhaupt weiterzuschauen, aber das fand ich auch wieder beeindruckend, wie eine Figur, die man vorher eher so als, ja, ganz lustig, aber auch so ein bisschen nervig und irgendwie zweidimensional wahrnimmt, wie die dann auf einmal so eine eigene Folge bekommt, dann halt auch so so einen vollwertigen Charakter wird. Das hat mir auch echt gut gefallen. Ja, die wirkte erst wie so ein... Ich finde halt, dass der Humor halt, das ist halt so kein Schenkelkopf-Humor. Das ist ja so ein sehr subtiler Humor, sehr trockener Humor, der oft auch so ein bisschen beiläufig passiert, der einfach auch in, normale Dialoge auch eingebettet ist, der eher auch so, natürlich gerade beim Bürgermeister, beim Meier, so ein bisschen auch durch seine halt durch seine Klammsinne, so eine Trotteligkeit auch manchmal entsteht natürlich, weil er auch halt einfach so manchmal wie so eine. Ich musste ganz oft an verschiedenste Figuren denken bei ihm. Er ist eine Mischung aus ganz vielem irgendwie. Der ist irgendwie sehr gewissenhaft, aber irgendwie halt dabei auch, eigentlich sind die Sachen teilweise dann wieder total egal auf einer anderen Seite. Und er will eigentlich möglichst schnell durch den Alltag kommen und hat eigentlich gar keinen Bock, irgendwie genervt zu werden. Und ich fand, der Humor war eigentlich eher fast schon so ein bisschen Twin Peaks-esk. Der typische so Kyle MacLachlan liest aus dem Kaffeesatz Humor. Das ist eigentlich so das Ding. Das ist nicht wirklich lustig, aber durch Situationen und diese Stimmung, die da einfach herrscht, weil halt diese ganze Insel, das ist halt so dieses. Warum sollte sich dafür überhaupt jemand interessieren, weil es eigentlich so komplett trostlos ist und nichtig, aber für die Leute da ist es halt alles trotzdem ja irgendwie super wichtig und dadurch entstehen ja, finde ich, die humoristischen Situationen und auch absolut, wie sie aus Patricia quasi plötzlich ein Fanliebling gemacht haben, eigentlich mit einer Folge nur wo du auch erst gedacht hast, sie ist vielleicht ein bisschen nervig oder tendiert so in eher so eine Richtung, wird so die, die Figur, die man irgendwie so ein bisschen hassenswert auch finden könnte, dass die jetzt plötzlich drehen und die jetzt irgendwie alle komplett abfeiern, das ist halt wirklich geil. Ja, oder dass sie einfach nur so ein Comic Relief, was ja so Dale ein bisschen geblieben ist, was aber bei dem Charakter, finde ich, völlig fein ist. Und auch so ein Charakter wie Bruce, die ja dann im Finale noch so groß gemacht wird, natürlich war die super funny und auch dieses, dass sie halt so vor Ort ist, aber ja eigentlich komplett inkompetent ist und gar nicht helfen kann, wie das dann halt auch noch so eine tiefere Bedeutung bekommt. Das hat mir gut gefallen, wie viele Sachen, die so scheinbar beiläufig oder auch nahezu egal wirken oder nur so für den Gag irgendwie da, wie das dann doch nochmal irgendwie so eine zweite Ebene erhält, ohne dass es so wirklich verkrampft wirkt. Wie du auch schon gesagt hast, dass der Bürgermeister auch manchmal so wirkt, dass ob ihm Sachen egal sind. Es gibt ja diese eine, ich glaube, in der dritten Folge ist das, wo kurz so eine Liebesgeschichte, weil er eine Terroristin kennenlernt. Was ich auch erstaunlich traurig fand, dass sich das dann nicht weiterentwickelt, weil es war super aufgebaut, es wirkte super liebevoll und auch wieder fast. Zu viel Mühe und zu viel Liebe reingesteckt dafür, dass sich das dann relativ schnell wieder zerläuft. Aber da hat er einmal so kurz die Chance auf so eine kleine Romanze. Und dann ist ihm ja sofort sein ganzer Job egal. Das mochte ich auch, wie da so gezeigt wird, wie er irgendwie sofort alles stehen und liegen lässt, in Meetings gar nicht mehr zuhört, weil eine Frau ihm kurz Aufmerksamkeit geschenkt hat. Also wie er als Charakter gezeichnet wird, wie zerrissen er da irgendwie ist. Das hat mir irgendwie beim längeren Nachdenken gut gefallen. Natürlich sind die Charaktere trotzdem sehr... Nicht funktional, aber sehr in diese Mischung aus Comedy und Horror eingebettet, aber auch wie er im weiteren Verlauf der Serie auch immer weiter zerrüttet wird. Also am Anfang nimmt er ja nichts so ernst, findet alles eher nervig, dann muss er in diesem Horrorhotel übernachten, wo er ja auch von Anfang an schon so denkt, es gibt natürlich keine Monster, aber Bock hat er auch nicht. Danach ist er wirklich schockiert. Er wirkt ja fast traumatisiert. Das geht ja dann eigentlich auch nie mehr wirklich weg, dieses traumatisierte Aussehen in seinem Gesicht. Ja, durch diese Liebesgeschichte kriegt er halt, das ist, finde ich, der menschlichste Moment bei ihm, wo er zum ersten Mal durchscheint, dass er nicht nur der stoische Bürgermeister ist, der halt irgendwie auch oft allen mehr gerne ans Bein pinkelt. Das ist halt leider nur so ein bisschen Mittel zum Zweck, um natürlich halt so ein bisschen den Spannungsmoment der Folge aufrechtzuerhalten, weil du ja dann die ganze Zeit denkst, naja, ich sag schon mal, das wird der Sea Witch da quasi. Das ist ja quasi nur so für die Falle, die du toppen sollst. Dann ist das ja wieder kein Thema mehr. Das stimmt. Aber das fand ich aber auch echt gut. Auch gut aufgebaut. Aber Daniel, du wolltest eben noch was einwerfen. Sorry. Ach du, ich weiß nicht, ich hab schon teilweise laut gelacht. Ich fand, da waren schon bewusst gesetzte Comedy-Momente so. Auf jeden Fall, gibt's schon, ja. Ja, halt schon so aufgelacht, aber es war jetzt nicht so ein atemloses Ablachen, sondern es war halt kurz so Auflachen und dann so super, weil diese Charaktere mir alle so ans Herz gewachsen sind. Und natürlich war ein bisschen so, wo man auch mal mehr gelacht hat, aber ich war eher so in Schmunzellaune. Ja, also ich fand allein hier, wie heißt die Frau, die die ganze Zeit geraucht hat? Nicht Ruth, Wick. Nee, Wick ist der Alte. Wick ist der Seemann. Ja, aber das ist Dale Dickey. Die ist eh so funny. Die ist ja auch bei Vice Principals dabei. Warte, ich hab ihren Rollennamen wieder vergessen. Also sie war cool. Sie war cool. Ich fand den Gag mit Ruth hin und wieder gut. Hin und wieder überleizt. Ja, ich muss leider sagen, ich bin bei Serien ein bisschen strenger geworden. Oder nee, zu streng geworden, glaube ich. Ich finde die Serie gut, aber ins ganz große Begeisterungshorn kann ich leider nicht blasen. Ich weiß gar nicht, ob wir das jetzt schon anhand von Spoilern machen sollten. Klar, ich habe ja auch schon gespoilert indirekt, ohne daran gedacht zu haben. Ich glaube, das kann man schon machen. Naja, pass auf. Also ich sag mal so, was ich ein bisschen schade fand, ist, dass die Serie dann doch gewissen Konventionen wieder so folgt. Das bin ich von Hiro Murai, der da viele Folgen und sogar auch das Finale inszeniert hat, bin ich das nicht so gewohnt, denn irgendwie Atlanta, das war halt was anderes und das mochte ich halt, dass das irgendwie diesen klassischen Strukturen folgt. Aber hier leider, ja, du hast es ja vorhin schon angesprochen, Tino. Eröffnungsfolge, Pilotfolge wird direkt wieder so zwei, drei Sachen angeteast und die müssen dann halt auch irgendwie erfüllt werden, alles klar, cool. Aber dann weiß ich nicht, dann kommt wieder so was Klassisches wie bei diesen ganzen Serien halt irgendwie. Du weißt, eine Folge davon ist eine Rückblickfolge. Und wenn es nicht irgendwie die dritte Folge schon ist, dann ist es auf jeden Fall irgendwo im Bereich 6, 7 oder 8 so. Und das fand ich auch ein bisschen schade, weil die Serie es eigentlich meiner Ansicht nach geschafft hat, eigentlich sowohl einen geilen Grusel zu vermitteln, als eben halt auch einen schönen, angenehmen Humor da reinzubringen und dann auch inszenatorisch mal echt ein paar Dinge irgendwie auf eine gewisse Art und Weise anders zu machen. Und ich finde, das ging echt fünf, sechs Folgen lang gut. Sechste Folge war für mich halt dann schon so der erste Dämpfer, so vorwiegend, ah ja, okay, jetzt haben wir die Rückblick-Folge. Aber wenn ich das richtig gesehen habe, war das Betty Gilpin, die da die Hauptrolle gespielt hat in der Folge, ne? Ja. Aber, und das muss ich leider sagen, sechste Folge war für mich halt auch das Dilemma. So cool ich das alles fand, wie das erzählt worden ist. Die Ty West-Folge ist das, ne? So cool ich das alles fand, wie das erzählt worden ist oder wie das auch inszeniert worden ist, so, aber ab der Folge war für mich leider echt, ich hab sofort das eine gedacht, Und dann sieht man halt am Ende der sechsten Folge, was da passiert. Und dann dachte ich mir so, oh, aha, okay, ich vermute, ich habe eine gewisse Vermutung. Dann kommt Folge 7 und plötzlich, wie soll man sagen, klopft es von unten an die Holzdecke oder an einen Deckel. Und ab dem Moment hat mich die Serie leider ein bisschen verloren. Ich fand es noch erst cool, wie der Bürgermeister quasi ein gewisses... Zwiegespräch hat, was er nur mit Zettel und Stift führt. Wenn ihr versteht, wenn ihr wisst, was ich meine. Das fand ich cool. Hätten sie es so dabei irgendwie belassen. Ja, und alles, was dann kommt, da muss ich sagen, da wurde meine Suspension of Disbelief ein bisschen zu sehr rausgefordert. Ich hätte diese eine Figur da, hätte ich nicht zu einer Sprechrolle gemacht, muss ich ehrlich sagen. Und ich hätte sie auch nicht so gezeigt, wie sie sie gezeigt haben. Und ja, wir befinden uns hier im Bereich des Horror und von mir aus mag das mal hier und da witzig sein. Es ist aber halt nicht metahumorisch, sondern es ist halt eingebettet in diesen ganzen Horror, was halt eben sehr gelungen ist, meiner Ansicht nach. Ja, wie gesagt, da muss ich sagen, ab der Folge sieben so, ich konnte das schwerer an mich ranlassen wie andere Sachen vorher. Es ist ja dann auch nicht von Dauer ist ja alles cool, aber ab da hat sich dann bei mir eine, sag ich mal, eine noch kommende Wendung in den Kopf gesetzt. Ab da war mir eigentlich klar, worauf das wirklich dann hinausläuft. Die Serie hat es noch einmal geschafft, mit so einem kleinen, eleganten Schwenker, mich mal kurz zu irritieren, aber letztendlich ist es wirklich ab Folge 7 auf genau das hinausgelaufen, was ich geahnt habe und das fand ich leider ein bisschen schade. Muss ich einfach sagen, das fand ich leider ein bisschen schade, weil dadurch fühlten sich, und das ist halt wieder das Ding mit der Wahrnehmung. Das, was du vorhin gesagt hast, Tino, dann gibt es irgendwann mal diesen, ich sag jetzt mal, Overhead-Projektor-Vortrag. Ich fand das so in die Länge gezogen. Ich fand das so gestreckt. Das war auch mega witzig. Nein, weil, genau, und das ist das Problem. Genau das ist das Problem, weil das genau in der Absicht gemacht worden ist, ey, das finden die Leute bestimmt witzig. Ich muss da sagen, ich fand's leider gar nicht witzig. Ich fand's einfach nur, wir müssen auf zehn Folgen kommen und die müssen irgendwie gefüllt werden. Das ist meine Wahrnehmung. Das ist mein Empfinden, das weiß ich selbst. Aber ja, es ist vielleicht dann halt auch einfach der Effekt, wenn man halt mehrere Folgen am Stück guckt und nicht von Woche zu Woche. Ich glaube, diese Serie profitiert wirklich sehr davon, von Woche zu Woche zu gucken. Ich habe jetzt so die letzten vier Folgen am Stück gesehen. Und das war halt leider schade, weil es war mir alles zu offensichtlich und hat mir dann dafür zu lang gedauert mit leider zu offensichtlichem, ja, hier genau, hier machen wir es jetzt, weil hier erwartet das bestimmt keiner. Das Problem war aber, dass sich in dem Moment auch die Situation irgendwie für mein Empfinden auf der Horrorseite zu sehr zugespitzt hat. Um da irgendwie groß noch lachen zu wollen. Ja, ich glaub, das ist ein guter Punkt, dass es wahrscheinlich von wöchentlichem Gucken profitiert. Weil wenn du so wöchentlich guckst, ist halt Rosemary irgendwie seit neun Wochen schrullig. Und dann denkt man, ah, der Charakter ist auch so. Für dich ist sie aber seit vier Stunden erst schrullig. Und dann denkt man so, was soll das denn? Also das ging mir so, ich hab ja Game of Thrones nicht sofort geguckt, sondern nur den Piloten gesehen. Hab dann gedacht, ach, guck ich irgendwann mal. und dann haben ja alle so, oh, Kaltrogo ist so ein krasser Charakter. Und dann guckt man so am Stück und denkt sich so, ja, um 11 Uhr taucht Kaltrogo erst mal auf, um halb eins ist er tot. Was soll denn an dem Charakter jetzt so krass sein? Ja, aber, ey, das hast du gelesen, ja? Die Gravitas kann sich nicht aufbauen. Ja, so ähnlich war das. Also, ich fand ihn natürlich schon krass, während er da war. Aber die Leute haben ja wochenlang, oh, Kaltrogo ist so krass und so. Und für mich hat er halt zweieinhalb Stunden gelebt. Und so ähnlich ist bei Roos ja auch. die hat für dich vier Stunden gelebt und dann ... Ja, aber da muss ich dann sagen, das können eigentlich keine Buchleser gewesen sein. Also als Buchleser wusste man zwar, Karl Drogo ist schon irgendwie cool so, aber da wusste man halt auch, dass der nicht lang dabei ist. Ja, aber ich glaub, die Buchleser von Game of Thrones kamen erst in Staffel 2 dazu. Die so wegen Staffel 1 die Bücher dann gelesen haben. Ich glaub, in Staffel 1 waren wenig Leute dabei, die die Bücher schon gelesen hatten. Ja, also ich geb's auch zu. Ja, aber ja, das stimmt schon, dass das ... Ja, Windows-Babe profitiert wahrscheinlich wirklich nicht so von diesem Binge-Watching. Das stimmt wohl. Aber du sagst jetzt halt, dir war nach der Recap-Folge irgendwie schon so viel klar und es ist alles irgendwie so ein bisschen gekommen, wie es gedacht ist und so weiter. Selbst auch so diese, wirklich diese kleinen, eigentlich schon größeren Twists so in den letzten zwei Folgen, selbst das? Ja, also ich mein, wir können gerne in den Spoiler-Talk gehen. Wir können gerne jetzt mal in den offiziellen Spoiler-Talk gehen. Also ab hier würde ich jetzt sagen, Spoiler, Spoiler, Spoiler. Ich sage aber auch, Widow's Bay ist auf jeden Fall eine schöne Überraschung. Also das ist alles gut gemacht und so weiter. Ich finde, da sind tolle Momente drin. Das ist alles, wie gesagt, das ist alles auf einem echt anständigen und guten und humorvollen und auch unheimlichen Level so. Es hat bei mir noch nicht die ganz große Begeisterung ausgelöst, weil das ist halt so einfach mein, weiß nicht, mein Ansatz. So eine Serie verlangt mir halt deutlich mehr Zeit ab als ein Film. Und da muss ich halt einfach sagen, also da bin ich halt einfach ein bisschen strenger und empfindlicher, was so ein bisschen das Gefühl von Streckung oder halt von auf der Stelle treten angeht, weil die wollen von mir ein Investment von zehn Stunden und das müssen sie sich meiner Ansicht nach schon auch immer irgendwo auf eine anständige Art und Weise verdienen und naja, es ist halt ein bisschen schade, wenn es halt dann mit so einer, weißt du, wäre das nur eine Folge gewesen so, dann hätte ich ja überhaupt kein Problem damit gehabt, wenn nächste Folge wieder was anderes gewesen wäre aber das war dann ja halt irgendwie ab Folge 5 eigentlich eine durchgehende Storyline so, und das ist halt dann immer das Blöde Ja. Das kann ich voll nachvollziehen, aber mir geht es mit Filmen halt eher so. Also, dass Filme sich meine Zeit mehr verdienen müssen, weil ich ja immer irgendwie diese Exposition kriege, dann die erste halbe Stunde Charaktere werden so etabliert. Und in der Serie ist ja schon alles etabliert. Und wenn ich die Figuren mag, also das hätten auch noch 20 Folgen sein können, einfach nur wie Rosemary und Ruth irgendwie angefangen haben, da zu arbeiten. Also, ich brauche da gar keine Handlung oder so. Gebt mir irgendwie Interaktionen zwischen den Charakteren, da bin ich schon happy. Da bin ich wirklich recht gnädig, merke ich immer wieder bei Serien. Weil es wird ja auch oft bei Lost sich so über diese Folge aufgeregt, wo erklärt wird, wo Jack seine Tattoos her hat, weil die so das Peak-Filler-Episode ist. Und ich denke so, hä, ist doch geil, ich will doch mehr mit den Charakteren vorbringen. Ich hab da auch diese Kritik an Filler-Episoden hab ich noch nie begriffen bei Serien, die mir gefallen. Wenn ich so dachte, oh, das ist eine Filler-Episode, war es eigentlich auch eine Serie, wo ich eigentlich schon hätte aufhören sollen zu gucken. Aber so bin ich bei so ... Die Sache ist halt auch ... Ja, ich verstehe es schon völlig. Also klar, es muss sich das irgendwie erkaufen, ja. Ich finde auch so was wie Too Old to Die Young deutlich besser als andere Menschen, wo halt wahrscheinlich viele Menschen sagen, Alter, das ist die letzte Zeitverschwendung, die man sich antun kann. Ja gut, da ist es ja Konzept. Genau, aber da ist es halt eben einfach Konzept. Das ist die Zeitverschwendung, das Konzept, ja. Ja, und ... Und, na ja, da ist dann aber auch der Payoff ein ganz anderer. Wenn man halt wirklich bereit ist, diese Zeit zu investieren. Und ich verstehe ja auch jeden, der halt vorher schon abbricht. Alles fein für mich. Wie gesagt, ich war halt nur so ein bisschen ... Es war so eine Ernüchterung, weil ich möchte ja gar nicht recht haben. Versteht ihr, was ich meine? Ich will ja eigentlich falsch liegen. Ich dachte halt wirklich ... So, und ab jetzt, Spoiler. Spoiler, Spoiler, Spoiler. Also, ey, Folgerückblick so. ähm, der Typ sagt, ich bin hier an das Ding, ich bin hier an die Insel gebunden, ich muss hier den Pakt aufrechterhalten und so weiter. Da war mir halt schon zum einen klar, okay, der erträgt hier eine Menge Leid und der ist quasi so ein bisschen der Puffer, der ist so der Mr. Black oder was weiß ich, der, wo wir jetzt schon bei Lost sind, hier, wie hieß er? Jacob. Der Jacob und sein Gegenspieler für eben halt das Böse auf dieser Insel so. Und dass der halt nicht quasi der reinste Arsch ist, das hat man da schon gemerkt. Und dann ist am Ende, es war glaube ich Betty Gilpin, oder? Ja, quasi. Ja, fährt sie halt mit den Kindern aufs Wasser. Dann dachte ich mir, ah, okay. Eins von den Plagen hat auf jeden Fall überlebt. Das heißt, die Blutlinie wird weitergeführt. Pass auf, es kommt raus. Die hat sich bis in die Jahrhunderte, also in die Moderne getragen. Und ich wage jetzt schon mal zu behaupten, das war wirklich, ich wage jetzt schon mal ab der Folge 6 zu behaupten, es hat was mit der Familie des Bürgermeisters zu tun. Und dann kommt Folge 6 und ich wirklich, ich fand das cool, wie er mit dem, mit diesem, wie heißt der, Wallace, glaube ich, Wallace hieß er, glaube ich, wie er da halt auf dem Bett sitzt und halt diesen Zettel so hin und her schiebt so, ja. Aber ja, dann fängt er halt an zu reden und dann fangen sie halt an, sein Gesicht zu beleuchten und, wo sie halt vorher immer so schön mit dem eben Nicht-Zeigen und eben nicht so genau zeigen oder eben uneindeutig zeigen, äh, gespielt haben, war mir das halt ein bisschen zu eindeutig und ein bisschen zu fernab, weißt du, also wir sollten jetzt glauben, dass der Typ da was ein ganzes Jahrhundert unten in der Kiste gelegen hat, und dann noch so irgendwie, weiß ich nicht, die Serie hat vorher einen zu. Schönen Realismus, einen zu greifbaren Horror gehabt, als dass das jetzt irgendwie wirklich so auf der gleichen Ebene überzeugt. Versteht ihr, was ich meine? Ja, das fand ich auch bisschen enttäuschend, weil es hat für mich, also als sie auf dem Bett sitzen, auch noch dieses Gruselfeeling, dann sieht er auch diesen Zettel, wie Patricia schon mal probiert hat, wo ich so dachte, okay, das kann jetzt wieder richtig spooky werden, und war es ja auch fünf Minuten und dann denkt man, ah, er redet mit Dings, mit dem Typen aus Fluchter Karibik, bevor der halt irgendwie ins Mondlicht tritt. Da dachte ich auch so, hoffentlich geht's jetzt nicht in so eine Piraten-Horror- Richtung oder sowas irgendwie, dass die einfach nur verflucht sind, weil die die ersten Siegler da waren und irgendwas gemacht haben. Also da war der Horror auch, also Folge 7, 8 war der Horror schon sehr reduziert, beziehungsweise bis sie halt wieder auf dem Land zurück sind. Weil auch das auf dem Wasser hätte eigentlich auch deutlich gruseliger sein müssen. Oder dass man irgendein Tentakelwesen unter Wasser sieht oder irgendwas. Mystisches, was irgendwie was andeutet oder so. Also das war, Ich fand's gut, welche Konflikte wieder der Bürgermeister mit sich so ausmachen musste, aber ja, das war schon ein bisschen enttäuschend. Also das war das Lowlight von der Serie für mich auch, dass der Typ so ungruselig war und dann auch. Dieser Konflikt, den er später ja nochmal mit diesem Trolley-Problem dann im Finale hat er da ja auch schon gehabt, aber da war es dann auf einmal okay, weil der Typ gar nicht da sein dürfte. Also das war auch so ein bisschen, das wurde sich da schon sehr einfach gemacht, wie er ihn dann schlussendlich opfert, weil es ja trotzdem ein Mensch. Von dem sie ja dann auch wissen, dass er nicht nur böse ist oder so. Da war der Konflikt relativ schnell gelöst und da muss man ja nicht mal ein Hellseher sein oder so. Man weiß ja auch, die Serie hat zehn Folgen. Also dieses vom Zuschauer erwarten, dass er Informationen, die ihm jede Woche mit Trailern reingeballert werden, ignorieren kann, das geht halt auch nicht. Also man weiß, es geht weiter und dass man erahnen kann, wie es weitergeht, finde ich gar nicht mal so schlimm, aber dann darf das nicht so gestreckt sein, weil sie haben ja wirklich so, also die Figuren denken, es ist vorbei, aber du als Zuschauer weißt ja, nee, es wird dann noch nicht vorbei sein, und in der 9. Und 10. habe ich wieder mehr schlucken können oder mehr akzeptieren können, das wäre eher so die Reise oder die Journey von dem Bürgermeister mitmachen. Natürlich war der finale Twist gut aufgebaut und auch im Rahmen der Möglichkeiten überraschend, aber du guckst ja was und weißt ja, okay, da wird schon niemand sinnlos dabei sein. Also irgendwie wird jeder einen Sinn und Zweck erfüllen und deswegen fand ich das gut als Setup für die zweite Staffel, als dass es jetzt wirklich so die Big Revelation war. Ich mochte halt das Ende wieder, als dann die Glocke erklingt, weil das fand ich einerseits sehr bold und sehr krass, gleichzeitig aber auch so subtil, also wie das so... Wie schlimm ist ein Staffel 2-Mut, dass ich weitergehen wird, wie harmlos ich das andeute. Das mochte ich. Also, dass das mit so einem, um Southland Tales zu zitieren, not with a bang, but with a whimper endet, das mochte ich irgendwie schon. Aber was mich noch echt interessiert, also selbst das mit Ruth hast du vorhergesehen, Daniel? Nein, nicht das mit Ruth. Also, das mit Ruth war ja einfach nur eine Abzweigung, die sie nehmen, um mich in die Irre zu leiten. Mir war klar, die Frau fährt mit den Kindern aufs Meer, er sagt, mit meiner Blutlinie stirbt, der Fluch aus oder ist der Fluch zu Ende und er ist dann im Sarg und so weiter, das ist aber dann schon in Folge 8, man weiß, es kommen noch zwei Folgen und dann war eigentlich so, dann gibt es diese Szene, wo der Typ da den Trolley, diesen Koffer, die Treppe runterschmeißt in dem Hotel und der Gast beschwert sich und dann zoom sie halt auf dieses Bild ran, wo das kleine Mädchen im Wasser ist, und dann Und dann dachte ich mir nur so, ah ja, okay, was ist jetzt der größte possible Konflikt, der sein kann? Ah, Moment, die Frau hat ja so große Komplikationen gehabt bei der Geburt und, wir wissen ja schon, sie wurde blind irgendwie, als sie versucht hat mit dem Boot wegzufahren und so weiter. Was wird für den Bürgermeister wohl das Schwierigste sein, um diesen Fluch abzuwenden, seinen eigenen Sohn zu töten? Und worauf läuft es hinaus? Auch wenn sie jetzt noch einmal kurz diese Abzweigung mit Ruth machen, wo ich gedacht habe, okay, dann soll es Ruth sein, dann geht es ein bisschen ums Altersterben und so weiter. Finde ich fein, ist ein gutes Ding. Ich fand auch schön, wie sie dann halt Ruth Kalender gezeigt haben mit tausend Aktivitäten drin und so, um zu zeigen, dass alte Menschen jetzt nicht automatisch die ganze Zeit nur rumhocken und so. Und ich fand's auch vor allem cool, sie war ja schon ein bisschen dreist so, von wegen, er geht zu ihr hin und sagt, ey, du musst heute den ganzen Tag hierbleiben. Und sie sagt, ja, alles klar, ich hab Zeit bis drei. Und dann so wie ganz selbstverständlich halt auch verschwunden ist so. Aber jetzt weiß man ja dann auch durch diese Szene, warum sie halt verschwunden ist oder was sie alles macht. Das fand ich halt schon ganz charmant so. Das war eine charmante Verkündigung. Ja, das meine ich so, dieses, dass sie da halt dieser Frau hilft, die sonst den ganzen Tag im Haus sitzen müsste. Ist das irgendwas, wo man so denkt, lustig, dass die sagt, ja, ich kann den ganzen Tag bleiben, aber um drei muss ich los. Und dann kriegt das noch so eine menschliche Seite auf einmal. Genau, und dann kriegt das so eine menschliche Seite. Also der Gag wird auf einmal halt wirklich schön erklärt. Das fand ich super so. Oder die ganzen Gags wurden auf einmal richtig schön erklärt. Und dann schläft sie ein und ich dachte noch so, ja, okay, cool, hab ich falsch gedacht, fein für mich, muss Ruhs dran glauben, ist eine nette alte Lady. Ich könnte sie, glaub ich, auch nicht umbringen. Alles cool. Und dann wacht sie nochmal auf und sagt, ach, ich hatte ja noch eine Affäre und ich bin nochmal schwanger geworden und ich konnte ihr dann zugucken, wie sie groß geworden ist, wie sie einen Führerschein gemacht hat und dann wie, sie sich in dich verliebt hat und dann dachte ich nur, oh Leute, echt schade schade, schade, schade, Weil, ja, das ist dann Fluch und Segen, wenn man halt schon vielleicht ein paar Serien gesehen hat oder irgendwie, wenn man zu viele Filme gesehen hat oder sonst irgendwas so. Aber ja, das war irgendwie, ich weiß nicht, das hat mir dann ein bisschen zu lange gedauert, um diese Informationen dann doch zu kriegen, die ich mir halt schon vier Folgen vorher gedacht hab. Ja, aber sie haben ja noch dieses ganze Trolley-Problem durchgespielt. Also im Prinzip, der Roos-Charakter war ja wirklich durchgespielt und ich fand's auch da, dabei war das, das meinte ich, dass ich die Journey wieder mehr oder interessanter fand, Weil er hat sie ja noch gefragt und war auch so, ja, aber ist doch ganz logisch, dass ich dich jetzt umbringen muss. Also ohne jetzt zu sagen, dass es um sie geht, aber so, ja, aber ich muss dich doch umbringen, das ist doch logisch. Und sie so, nee, wenn du dich bewusst dazu entscheidest, bist du ein Mörder. Und er so, öh, so habe ich das ja auch gar nicht betrachtet, ich habe ja hier ein Dilemma, das mochte ich dann, weil er handelt dann ja trotzdem gegen, also er wird ja zum Mörder und dadurch übernimmt er ja zum ersten Mal Verantwortung für das, was er getan hat und, dass er selbst zu inkompetentes Ruse umzubringen, weil er wahrscheinlich diese Drogen nicht kombiniert hat oder er auch nur annimmt, dass sie stirbt, wenn die zusammen verabreicht werden. Also es schien ja alles gar nicht so schlimm zu sein. Und dann geht es ja auch von diesem eher abstrakten Gemeinwohl, weil jemand wie Ruth umbringt, Schade, aber so ist es halt. Die Leute werden es schon verstehen. Aber jetzt hat er ja das privateste, denkbarste, privateste, denkbarste ethische Problem, dass er seinen Sohn töten müsste. Also diese Journey, die er da durchläuft, fand ich schon stark. Aber klar, dass sie dann wieder aufwacht, das war schon wieder sehr drehbuchig. Ja, war es drehbuchig. Ich fand es trotzdem super lustig, auch wenn er warb war. Aber ich muss sagen, als dann Clemens reinkommt und schießt, da war ich echt kurz schockt. Also das fand ich krass. Das fand ich leider ... easy way out, Alter. Muss ich echt sagen. Naja, aber ja nicht für ihn. Also ich mein, er will seine Frau schützen und ist jetzt ein Mörder. Also ich mein, oder zumindest Totschläger. Also was, wie soll er erklären, dass er diese Frau erschossen hat? Ja, ja, ja. Also ich find das schon krass. Also für zwei sind schon sofort schießt der Moment, weil es noch so aufgebaut war. Du denkst, sie muss die ganze Zeit sterben. Dann ist schon klar, sie muss nicht sterben. Dann kommt er rein und schießt. Du hast das Doppeldilemma irgendwie. Das fand ich trotzdem geil aufgebaut. Also ich fordere echt kurz richtig krass schockiert. Ja, ich muss sagen, ich find's ein bisschen schade, weil, und ich hoffe, da sehen wir uns einig, der Sheriff war jetzt nicht die präsenteste Figur in dieser Serie. Nee, gar nicht, leider. Der war sehr lange sehr unsichtbar. Und dass der halt irgendwie fallert wird. Ja, aber er wollte sich auch lange Zeit nicht glauben, was da passiert. Ja, aber, weißt du, ich mein, ich soll jetzt plötzlich auf einmal mit dieser Figur da irgendwie, weiß ich nicht, das Ding ist doch, also für mich wär's viel, viel schwieriger gewesen und viel, viel irgendwie konfliktreicher gewesen, wäre es wirklich Tom gewesen, der Ruth umgebracht hätte. Weil das ist für mich, die Figur habe ich jetzt lang genug begleitet. Ich weiß, dass sie eigentlich Gutes im Sinn hat. Ich weiß, dass sie aber auch eigentlich zu feige und zu bequem ist für manche Dinge und so weiter und so fort. Ich habe mich auch mindestens fünfmal gefragt, warum sagst du deinem Sohn nicht mal irgendwie einmal, was da jetzt passiert ist. Ich muss halt echt sagen, dafür, dass er seinen Sohn, Und ja, ich kann jetzt vielleicht einfach auch wieder aus beschissener Erfahrung reden. Aber ich bin ja auch nicht besser. Aber ich raffe schon wirklich jetzt bei Kindern, die deutlich jünger sind. Es hilft ungemein, denen wirklich mal etwas zu erklären, wenn man irgendwie immer davon ausgeht, ja, nee, das ist nicht gut für dich oder das ist irgendwie besser, wenn du es nicht weißt oder sonst irgendwas. Es hilft, deutlich mehr Kinder mit genau solchen Sachen irgendwie zu konfrontieren und auch denen halt eine Erklärung abzugeben, bis sie es verstanden haben. Und ja. Ja, aber seine Form von Liebe ist ja einfach so Vermeidung und Lügen, also beziehungsweise nicht bewusst Lügen, sondern halt durch Informationen weglassen, ihn zu schützen. Also er behandelt ihn ja nicht wie einen gleichberechtigten Teenager. Der sperrt ihn ja in seinem Büro ein und so. Und er muss immer bei Ruth schlafen. Also wie er als liebender Vater gezeichnet wird, der aber permanent versagt, beziehungsweise viel zu streng ist, aber diese Strenge nie wirklich erklärt, sondern es wirkt ja sehr wahllos, was er mit dem Jungen macht. Also das mochte ich auch, aber klar, natürlich, wie viele Dramen oder wie viele Serien, wenn die Figuren da nochmal miteinander reden würden, wäre vieles einfacher. Das ist das Problem, ja. Er muss ja noch nicht mal alles sagen, aber wenn er ihn zumindest mal, ey, ich weiß nicht, wenn Kinder zu ihren Eltern kommen und denen was von einem Fluch oder einem Geist erzählen, dann ist es in der Regel so. Dass die Eltern denken, ja, du hast schlecht geträumt, du hast irgendwie das und das, bla bla bla, Fantasie geht mit dir durch, was weiß ich. Wenn die Eltern jetzt aber ankommen und sagen, ey, Alter, pass auf, hier auf der Insel ist irgendwas nicht gerade. Hier ist wirklich, hier scheint echt Unnatürliches am Werk zu sein. Ich weiß, ich kling doof, und ich weiß, ich kling wie in einem beschissenen Film so, aber es gibt hier gerade Dinge, die kann ich mir nicht erklären, aber vor denen habe ich Angst und deswegen habe ich auch Angst um dich. So, ich weiß nicht, ich glaube, das kann man dem Jungen in dem Alter, ich glaube, der sollte 16 sein oder so, dem kann man das, glaube ich, schon erklären. Ja, klar, aber er ist ja so, also Toms großes Dilemma ist ja, dass er ihn so sehr nicht verlieren will, dass er ihn ja gerade dadurch fast verliert. Ja. Und das konnte ich als Figur schon so nachvollziehen, aber klar, ich würde auch anders handeln. Aber es war immer so, auch weil es alles geile Geschauspieler ist, deswegen ist auch dieses mit Bruce am Ende, weiß ich, das so toll dann noch Deliver, wo sie so sagt, ich war ein junges Mädchen, das stimmt nicht, ich war 40. Also das ist halt sehr liebenswert, das ist funny. Und dann denkt man so, ja klar, das Drehbuch muss die letzte Wendung jetzt hier noch rauspumpen, aber es ist alles so schön präsentiert, dass ich da echt viel vorziehen habe, was mich, glaube ich, in meinem Film mehr gestört hätte oder so, wenn dann jetzt noch so eine Wendung kommt, weil die Figuren mich in einem Film wahrscheinlich gar nicht so für sich eingenommen hätten. Ja, wie gesagt, ich kling vielleicht jetzt auch strenger, als ich es meine. Ich fand es halt nur so ein bisschen schade, dass die Serie eigentlich eine sehr lange Zeit sich so gegen typische Tropes, Formeln und was weiß ich, sag ich mal, echt gestemmt hat und zur Wehr gesetzt hat, so im wahrsten Sinne des Wortes, so. Und halt irgendwie angenehm anders war. Und dann, ja, ich fand es halt wirklich einfach schade, bedauerlich, dass ich das so, wirklich so ausgezählt habe, so. Ja, das ist ja halt leider oft bei so Mystery-Serien oder Themen oder Horror auch, dass je näher halt so eine Auflösung rückt oder je mehr irgendwie, jetzt müssen wir aber auch mal was erklären, was hier passiert, die Leute schlucken es sonst nicht, desto mehr gehen ja irgendwie Atmosphärefiguren in so Plotmechaniken über. Und ich hab nicht nur wegen des Sheriffs, sondern auch bei vielen anderen Sachen in der Serie schon viele Parallelen zu Leftovers gesehen, aber Leftovers hat sich ja immer dafür entschieden, nichts zu erklären und ansonsten ja echt viele Parallelen da ist diese Insel, es verschwinden immer wieder Leute, alle müssen mit so Traumata leben, alle müssen irgendwie für sich individuell rausfinden, wie viele Opfer kann ich überhaupt bringen, bevor ich verrückt werde, aber ja oder halt. Was, was Ruth am Ende sagt ne, also, das fand ich halt schon ganz geil, so von wegen, ah ja, wir sitzen halt in einem brennenden Haus und müssen halt gucken, wie wir überlegen, so, ne, also, Naja, also Leftovers und Widow's Bay haben viele Parallelen. Also je länger ich drüber nachdenke, desto mehr sehe ich. Aber natürlich ist Widow's Bay nicht so mutig oder ist auch gar nicht vom Aufbau so, dass sie einfach sagen, ey, wir erklären hier gar nichts, sonst doch scheißegal. Es geht um irgendwas ganz anderes, weil dann hätte es auch von Anfang an anders erzählt sein müssen. Aber ich hoffe, und das ist ja oft, wenn man so Serien noch mal so rückblickend sich anschaut, also zum Beispiel auch die erste 24-Staffel, alles geil. Aber wie hat die Frau von Jack Bauer genervt? Dann zweite Staffel, das Problem wird erledigt. Dann denkt man aber, wie sehr nervt das, dass die Maulwürfe immer links und rechts gucken, bevor sie irgendwas machen? Dritte Staffel, auch dieses Problem gelöst. Also dass jede Staffel quasi den Pain-Point der vorherigen Staffel so angeht und nicht mehr drin hat, das könnte ich mir ja auch gut vorstellen, weil du kannst ja auch quasi erst. Wenn du wirklich Feedback bekommst, dann da wirklich rausfinden, was finden die Leute geil, was finden sie schlecht. Wir reden ja gleich noch über Obsession. Da war ja auch, dass sie teilweise bei Testscreenings erst gemerkt haben, ob Szenen überhaupt funktionieren. Und man geht ja immer davon aus, die Leute wissen während der Entstehung ganz genau, wie irgendwas ankommt. Aber ich glaube, das ist ein Wunschdenken, was die Leute, die die Serie machen, wahrscheinlich auch haben. Aber ich glaube auch nicht, dass sie geglaubt haben, dass Patricia als Publikumsliebling so krass an ist. Genau das. Ich wollte gerade sagen, du weißt ja jetzt schon, dass Patricia in Staffel 2 eine noch größere Rolle haben wird. Weil sie halt absolut, die ist ein Meme, die ist Fan-Favorite, die wird halt alles vereinnahmen in der zweiten Staffel. Ja, und die zweite Staffel können sie jetzt halt so schreiben, dass diese Sachen, die jetzt die Leute nervt, nicht mehr stattfinden. Ich könnte mir auch vorstellen, dass die zweite Staffel deutlich brutaler wird, weil das fand ich einerseits geil, aber andererseits auch ein bisschen ... Nicht geil, dass es sehr, sehr betulich zugeht. Also von Gewaltdarstellung und so. Das fand ich auch nicht schlimm, muss ich sagen. Gewalt hab ich in der Serie gar nicht vermisst. Ich finde, es ist eine Serie, die lebt halt durch Atmosphäre. Ich muss halt eher sagen, also ich finde halt generell, nochmal kurz zum ganzen Thema so auszählen und so, für mich war in Widows Bay, für mich ist in der ganzen Staffel irgendwie ist der Weg wichtiger gewesen als das Ziel. Ja, absolut. Ich finde halt, bei der Serie war mir irgendwie wichtiger, wie erzählt wird und wie Figuren funktionieren, wie Horror und Humor zusammengeht. Mir war einfach, dass die Geschichte an sich steht bei mir höher, als dass ich am Ende irgendwie die geile Auflösung bekomme hier, weil es einfach so gut erzählt ist. Von daher war ich jetzt irgendwie, obwohl es ein, zwei Sachen gab, die man definitiv auf jeden Fall schon dann riechen konnte, war ich überhaupt nicht enttäuscht oder irgendwie war da wie ein Downer, weil es so gut alles abgestimmt irgendwie war halt. Und auch natürlich hatte man mit diesem Cliffhanger in dieser Tür und so weiter, in diesem Raum, mit dem Stuhl genug da, um noch weiter zu rätseln. Man weiß jetzt irgendwie, Was die Lösung quasi sein soll, okay, wissen wir jetzt seit ein paar Folgen grob angedeutet, aber eben trotzdem, finde ich, ist genug noch da, um das Ganze auszuschöpfen irgendwo. Und allein so Sachen wie, dass ganz am Ende noch mal der Kirchturm achtmal läutet und vorher beim ersten Mal waren es halt neunmal und jetzt ist ja große Spekulation schon, es geht so um Blutopfer und sowas. Da gibt es ja jetzt auch schon tausend Fan-Theorien. Naja, aber es wird ja in der Folge gesagt, was es ist. Da kann man super geil auch reindiven, was da alles runterstecken könnte irgendwie jetzt schon. Aber dieses Tape, was sich Dale anguckt, sagt ja schon irgendwie für jeden Glockenschlag ein Menschenopfer. Genau, aber ich meine halt jetzt, was Reddit und so sich schon alles ausspimmt, wie deep das gehen könnte. Unter der Insel lebt Cthulhu und so was. Das sind alles irgendwie Lovecraftschen Opfer und hast nicht gesehen. Aber auf jeden Fall muss ich sagen, dass wie gesagt, ich finde halt, für mich war irgendwie das ganze der Erzählstil halt dann wichtiger. Was mir ein bisschen gefehlt hat, war und ich dachte erst, da läuft es drauf hin. Aber war ja auch dann wieder gar nicht rum so. Und das ist auch so ein bisschen eine Erwartung unterlaufen, was ich irgendwie mochte in der Serie. Aber gleichzeitig zum Beispiel mit dieser Sea Witch, mit dieser Seehexe da. Ich hatte eben auch gedacht, dass es auch so ein bisschen mehr Monster of the Week gibt. Dass es schon irgendwie auch immer wieder Sachen gibt, die irgendwie dazukommen, die Story wird zwar erzählt. Dass immer wieder auch mal solche weirden Sachen, Kreaturen, whatever reinkommt. Aber das war ja gar nicht so. Es ist ja tatsächlich nur ein Element. Und da war ich erst so ein bisschen weiter ab. Ja, weil da ... Du hattest doch Jason. Ja, aber du weißt schon, wie ich das meine. Ich dachte, da kommen dann eher so echt alle ein, zwei Folgen, ich komm dann irgendwann ein neues Element rein. Aber das war ja dann doch gar nicht so. Das dachte ich nämlich auch, dass so diese unterdrückten Ängste der einzelnen Leute sich so manifestieren oder so. Weil seine Angst ist ja schon so diese See-Witch. Dann Patricia hat ja, was ich auch geil fand, dass lange unklar bleibt, ob sie gelogen hat, dass der Typ wirklich da war und sie verschont hat oder ob sie einfach nur Aufmerksamkeit haben wollte, weil sie halt auch verständlicherweise nicht immer im Schatten dieser toten Mädchen stehen wollte, sondern sie halt auch ein bisschen Fame haben wollte. Das mochte ich auch, weil dann ja auch als die vierte Folge kommt, man so denkt, okay, wird sie jetzt hier komplett irgendwie zu der Antagonistin oder so aufgebaut, die dann da auch noch lügt und sagt, der Typ war irgendwie da und er war gar nicht da. Das hat mir auch gut gefallen, aber ich dachte auch, es kommen mehr Monster, weil ja ein paar auch noch angedeutet werden. Vielleicht ist das da auch so in der ... Zweiten Staffel, weil das hat mir auch gut gefallen, dass sie immer wieder auch andere Brände zu löschen hatten, sodass dann auf einmal nur diese, die beste Halloween-Folge der letzten 20 Jahre quasi kam, weil die war auch wieder extrem gruselig und atmosphärisch inszeniert, deswegen war ja das mein so kleiner Kritikpunkt, dass die Serie so blutlehr ist, gar nicht, weil ich mehr Blut brauche, aber die ganzen Horroreffekte, also Jumpscares und so funktioniert ja so gut, aber dann kommt in der siebten, achten Folge dieser Typ, der 200 Jahre tot sein soll und dann hat er nicht mal so eine Verfaulung im Gesicht oder ein Auge hängt raus oder Maden krabbeln irgendwie. Also das war dann so alles sehr tame auf einmal. Das hab ich nicht verstanden, warum das so zahm irgendwie ist. Wenn alles andere doch, also es wirkt so ein bisschen so Timmys erster Horrorfilm oder so, was man mit, also zusammen mit den Eltern so gucken kann, aber dafür ist es ja zu gruselig einfach und die Jumpscare ist zu gut. Aber es ist in jeder Gewaltdarstellung sehr runtergefahren oder auch Ekeldarstellung. Er hat in der Gewaltdarstellung, sag ich mal, oder in der Härte ist er genau im Grunde wie sein großes Atmosphären-Vorbild, nämlich Carpenter the Fog für dich, der ist ja auch nicht hart. Das hat alles nur so angedeutet. Aber guck dir mal da die Piraten an und jetzt guck dir hier wieder den Wallace an. Ja, das stimmt, der könnte ein bisschen ekliger sein, ja. Also was heißt ekliger, aber irgendwie ein bisschen mehr Aura haben. Einfach, weißt du, ich fand das, der sah aus wie vom Jahrmarkt halt. Der sah aus wie so eine Spuk, also wie dieses so, was so draußen an der Geisterbahn dran ist. Da hab ich auch gedacht, okay, das ist, also natürlich war es nicht schlecht oder trashig, aber es ist halt ein bisschen rausgestochen, weil viele andere Sachen viel, ja, viel detailverliebter gemacht waren dafür, dass er so eine große Rolle dann auch auf einmal spielt. Naja, das stimmt. Selbst diese, selbst diese wirklich dreiste Jason-Kopie hatte aufgrund ihrer irgendwie, keine Ahnung, aufgrund ihrer Einfeidheit noch irgendwas, weißt du, was ich meine? Ja. Ja. Ja. Aber ja. Ich guck mir Staffel 2 auf jeden Fall auch an. Ich find das auch, also, ich mein, lass uns mal einen Blick kurz in die Glaskugel werfen. Ruth ist gestorben und das Unwetter hört auf. Dazu ist noch der andere Mann gestorben, der sich da in diesem Raum mit dem Stuhl Ich glaub, Ruth ist nicht gestorben, sie lebt ja am Ende noch. Sie lebt ja noch, genau, ich glaub, sie hat überlebt. Sie hat überlebt? Also der Sturm hört ja auf, weil sein Sohn, beziehungsweise diese Raudis da unten, den Hausmeister als Menschenopfer gebracht hat. Genau, nur eben hier unser Polizist und Tom denken ja ... Das hat sich nur überschnitten. Genau, das hat sich überschnitten. Deswegen denken die, es irgendwas gebracht hat. Aber Luz ist ja, die wacht ja noch mal auf. Die letzte Szene ist auf jeden Fall, dass wir sehen, dass sie noch lebt. Das und da noch mal kurz, aber wie geil das auch war, dass Tom dann so sagt, sie war nicht die Letzte. Und er dann so realisiert, ach shit, dumm, dass ich das jetzt gesagt hab, dem Typen, der die letzte Person erschossen hat. Also auch da, wie er sich auch da nicht so, also wirkt natürlich auch ein bisschen cheap, weil es dann so weiter geht, aber es ist halt sehr, das ist halt so typisch Tom irgendwie und das mochte ich, dass das halt wieder so ein richtiger Tom-Moment war. Ich mochte auch, also dieses Oh-Oh-Gefühl hatte ich da auch, so von wegen Oh, jetzt hab ich was, hab ich was. Ich meine, war trotzdem falsch, ne? Also egal, ob er jetzt nun geschossen hätte oder nicht so. Okay, ja, nee, alles klar. Das Menschenopfer, das Menschenopfer wurde gebracht, so in dem Raum mit dem Stuhl. Das Unwetter ist weg. Sie denken, ja, warum auch immer hat's jetzt aufgehört? Ja, wenn Ruth jetzt noch am Leben ist. Mhm. Aber warum steht er denn da am Ende am Wasser mit dem scheiß Amulett? Ja, weil er's wegwirft, weil er weiß ja nicht, warum's vorbei ist. Also er weiß ja nicht, dass sie Menschenopfer ... Ich dachte, das war jetzt so eine symbolische Geste, weil Ruth halt down ist. Kann sein, dass Ruth tot ist. Das ist irgendwie das am Ende nicht klar irgendwie. Weil sie lebt ja dann noch. Ich find's auch unklar, ja. Ja, aber ich weiß nicht. Also kann sein, dass sie tot ist, aber, dann hätte man eher irgendwie Roos Beerdigung zeigen müssen, statt dass er da so am Wasser steht, weil man ja auch gar nicht weiß, ist das am nächsten Morgen, ist das drei Tage später, ich würde sagen am nächsten Morgen, aber es ist unklar. Also Tom weiß ja noch nicht, dass es Menschenopfer gebracht wurde und vielleicht ist Roos tot oder nicht, aber er weiß ja nur, auf jeden Fall ist es irgendwie vorbei und deswegen wirft er das Ding weg, weil Tom ja auch immer sofort denkt, ja klar, jetzt ist es gelaufen. Tom weiß, dass es nicht vorbei ist. Nee, aber erst als die Glocke ... Ja? Nee, nein. Er weiß erst als die Glocke läutet. Nein, ist doch Quatsch. Er weiß doch schon vorher. Sein Sohn ist der letzte lebende Nachfahrer. Ja, aber es hört ja trotzdem auf. Vielleicht denkt er, das ist irgendwie durch was anderes. Weil Tom ja immer denkt, es hat sich irgendwas gelöst. Also ich weiß nicht, ob er denkt, bevor die Glocke läutet, dass es weitergeht. Das ist unsklar. Das dürfte ich gerne auf dem Discord sagen. Was ich mich gefragt habe, ist, also ich fand das auch cool, dass es jetzt achtmal geläutet hat. Das heißt, also hat für mich geheißen, okay, der Hausmeister war das Erste, damit war erstmal so ein bisschen die Stimmung besänftigt, aber jetzt werden noch acht weitere gefordert. Und das finde ich auch einen coolen Schluss. Allerdings habe ich mich gefragt, okay, da in diesem Gemeindehaus, in dem vorher auch der Wallace gelebt hat, in dem es halt runter geht zu diesem Schacht, wo der Stuhl ist und in dem auch irgendwie dieser, was weiß ich, Projektorraum ist, in dem irgendwelche Bänder gelagert sind, in dem irgendwelche Leute etwas aufgenommen haben, um die Inselbewohner darüber zu informieren, dass sie quasi welche Rituale oder welche, Anweisungen sie zu befolgen haben, damit sie da ein halbwegs entspanntes Leben auf der Insel haben. Wie konnte das in Vergessenheit geraten? Also wo war der Gap? Das habe ich mich gefragt, weil das muss ja schon eigentlich zu einer relativ späten Zeit, ich meine, es war Farbfilm so. Super 8, 16mm, was weiß ich. Aber es muss ja schon halt zu Zeiten der Filmtechnik gewesen sein und des Farbfilms gewesen sein. Und die haben ja dann da schon einen gewissen Aufwand betrieben, um irgendjemanden zu installieren, der quasi ihren Job, den sie auf dem Film ausführen, dass er diesen weiterführen soll. Wo kam da der Bruch? Das frage ich mich zumindest. Das weiß ich. Ich glaube, dass viele von den Älteren ja auch so stoisch das hinnehmen. Also Bruce erzählt ja auch, das war mein erster Freund, dann wurde der von einem Animal gebissen und wurde zu diesem Animal, also wahrscheinlich Werwolf oder so, das so alles ganz normal erzählen, der ist gestorben, der ist gestorben, mein Daddy wurde von einem Wesen im See geholt. Also, dass die das schon als normal empfinden und das gar nicht mehr so krass sehen. Aber ich finde auch, dass da noch so ein bisschen so ein Gap ist. Und auch da wieder diese Kritik an der fehlenden Gewaltlosigkeit. Auf dem Tape wird gesagt, man soll die Leute nicht besänftigen, weil die Insel von deren Angst und Grauen und Terror lebt. Also, da finde ich es immer so ein bisschen so ein tonaler Gap für mich irgendwie da, wenn so Horror so tut, als ob es richtig, richtig krass wird. Die Leute sterben vor Angst, vor Leiden, vor Terror, vor Folter und dann wird aber alles so mild dargestellt. Also da finde ich es immer so ein bisschen so ein kleiner Gap da, aber ich hoffe da mal auf die zweite Staffel, dass das erklärt wird, weil natürlich hat es jetzt auch so ein bisschen dieses Lost und alle 42 Minuten den Knopf drücken Feeling. Also, das ist so ein Aspekt, auf den freu ich mich. Auf den Aspekt freu ich mich, was da vielleicht noch dahinter steckt. Und ich hoffe, das wird noch ein bisschen aufgedeckt. Ich bin gespannt, in welches moralische oder in welches, weiß ich nicht, in welches Tal der Sheriff stürzen wird. Oder ob er das macht. Und natürlich bin ich halt gespannt, was die acht Glockenschläge dann halt irgendwie erfordern. Also, ich guck mir Staffel zwei auch an. Wie gesagt, ich kann nur nicht so in die ganz große Begeisterung mit einstimmen. Ja, ich glaube, die ganz große Begeisterung ist auch deshalb, weil es so eine Mixtur selten gibt. Weil das mal Horror und Comedy gut funktioniert, bei Filmen okay, aber in Serienform ist das ja wirklich sehr selten zu sehen. Und ich find's hier halt auch so interessant, weil die Comedy entsteht oft, oder bei Horror-Comedy finde ich, dass die Comedy oft dadurch entsteht, dass die Gags irgendwie ein bisschen losgelöst sind. Aber hier entsteht's ja so aus derselben Welt heraus. Also die Figuren sind ja auch lustig. Tom ist ja nicht nur ein Comedy-Character, sondern weil er halt diese Verwaltungsrationalität hat, die dann so auf diesen echten Horror trifft. Also das finde ich sehr gut ins Worldbuilding eingebaut, wo die Comedy entsteht. Weil bei vielen Horror-Comedy-Filmen, ich kenne auch wenig gute sowas wie Cabin in the Woods oder Tucker and Dale vs. Eve, das ist ja auch in der Welt verankert, warum das witzig ist. Während bei vielen anderen Horror-Comedy-Sachen dann halt jemand dreimal daneben schießt mit einem Bollsenschussgerät und der Vampir kommt immer näher und beim fünften trifft dann halt ins Auge. Das ist irgendwie, das ist kein Wörterbild, das ist einfach so ein bisschen slapstick und auch funny, aber das ist nicht in der Welt verankert. Und das finde ich schwierig. Und Matthew Rhys hat auch in einem Interview gesagt, dass Widow's Bay für ihn schwieriger gewesen wäre, als The Americans zu spielen, weil es viel schwieriger fand, diese Horrorreaktion, Schock, Trauer und Comedy-Timing so zu vereinen. Und natürlich immer ein bisschen Marketinggelaber, weil die aktuelle Serie ist immer das schwierigste und krasseste Geiste gewesen, was man jemals gemacht hat. Aber ich glaube auch, dass es für ihn schon herausfordernd war, die Figur so zu spielen. Ja, ja. Deswegen hier auch noch mal eine kurze Empfehlung für The Americans, auch mega gut. Ja, das hab ich schon so lange auf der Watchlist, auf irgendeinem der Dienste und ich hab's immer nicht geschafft. Das ist diese Spionageserie. 180 Folgen sitzt auf einer Arschbacke weg. Ja, das ist halt das Abschreckende. Das sind wirklich viele. Ja, das ist halt echt das Abschreckende. So, ey, jetzt haben wir schon wirklich lang über diese Serie geredet, krass. Ja, ja. Deswegen lass es mal jetzt zu dem Hype der Stunde kommen, Obsession, ein junger Mann schnappt sich ein Wunschholz, bricht es durch, weil er sich doch so sehr wünscht, dass das Mädel, dass er schon so lange anschmachtet, dass die sich doch endlich in ihn verliebt und genau das passiert und zwar, ohne wenn und aber einmal bis zur bitteren Konsequenz durchgespielt, was es bedeutet, dass jemand einen liebt mehr als alles andere auf der Welt, also auch mehr als sich selbst. Und das ist alles sehr unheimlich. was Curry Barker da geschaffen hat. Und eben halt auch ein einziger Rekordreigen, möchte ich jetzt fast sagen. Also die 300 Millionen sind ja jetzt schon locker geknackt. Er hat es geschafft, irgendwie in der fünften Woche noch mal Platz 1 einzunehmen. Ich weiß nicht, was war noch? Wir hatten jetzt eine Woche, in der es fast, glaube ich, in der es elf Filme oder so gab, die dann noch mal eine Million Zuschauer geholt haben oder so. Und der war natürlich auch mit dabei. Also es sind so viele geile Erfolgsgeschichten um diesen kleinen Film. Der mit einem Kanal auf YouTube begann. Also eigentlich auf TikTok, dann auf Insta, dann auf YouTube. Aber es hat sich halt so dann festgesetzt, dass es irgendwie ein YouTube-Thing war. Aber Barker selbst sagt auch, eigentlich ist es ein TikTok-Thing. Aber YouTube-Thing klingt halt auch besser. Weil da sind ja viele Leute schon gechallenged, dass ein YouTuber jetzt auf einmal gute Filme macht. Nicht auszudenken, was heißen würde, dass es ein TikToker gewesen ist. Das kommt dann in den letzten Jahren. Ja, aber auf TikTok war doch dann eher der Comedy. Ja, da waren seine Skits und so. Genau, ne? Also ich meine, da ist ja klar, dass man da das eher für TikTok nutzt. Aber halt zu seinen ersten filmischen Gehversuche hat er ja schon auf YouTube gemacht. Ja, also The Chair und die Kurzfilme waren dann auf YouTube. Ja. Ja, also ich meine, es ist schon einfach, es sagt schon eine Menge über diesen Film aus, wenn er in den aktuellen, zum Zeitpunkt dieser Aufzeichnung, aktuellen Media-Control-Charts auf Platz sieben liegt. Was eigentlich gar nicht geht, denn der Film ist noch nicht gestartet. Aber Media-Control hat ihn trotzdem mit in die Top-Ten-Liste gepackt. Und er ist, glaube ich, jetzt auf Platz sieben. Und das ist nicht der einzige Film. Toy Story hat es, glaube ich, auch in die Top-Ten geschafft. und beide Filme haben eigentlich noch keinen offiziellen Filmstart. Ich weiß nicht, wer es von meinen beiden Kollegen hier war, André oder Tino hat mal irgendwann rausgesucht, dass UCI unter anderem acht Preview-Vorstellungen pro Tag. Von Obsession gezeigt hat. Also ich weiß gar nicht, wie sie es dann machen wollen, wenn der Film mal offiziell gestartet ist, ob dann diese Zuschauerzahl so explodiert, dass Obsession halt direkt, also ich meine, er wird auf der Eins landen, Der kann gar nichts anderes als auf der 1 landen, meine ich. Mit so vielen Vorstellungen schon vor Filmstelle. Ja, also er hat jetzt natürlich Toy Story 5 gegen sich. Also ich glaube ... Ja, aber der läuft ja jetzt quasi nicht mehr. Also Toy Story lief ja nur letztes Wochenende. Und dann erst wieder Ende Juli. Ja, aber Toy Story, wann startet der offiziell in Deutschland? Bitte? Bitte? Aber Toy Story 5 startet doch jetzt dieses Wochenende. Nein, der Leute steht Ende Juli. Der hatte letztes Wochenende nur zwei Tage Previews. Ich sag ja, ich hab mich bei Kino Plus schon aufgeregt. Diese Startdynamik, diese Startstrategien, der Verleiher geht mir so auf den Zeiger. Okay, verstehe. Alles startet einfach nur random irgendwie. Es gibt gar keine festen Daten mehr. Da ist mal was im Kino, da wieder nicht. Das sind dann nur Previews. Das ist alles völlig unübersichtlich. Aber nein, der startet erst Ende Juli. Okay, verstehe. Obsession hat jetzt nur Supergirl und Jackass gegen sich. Ja, spannend. Also Jackass kann ich immer, das ist so eine Lose Cannon. Das kann ich schwierig einschätzen, ob das jetzt noch mal funktioniert. Weil ich halt schon bei Scary Movie gedacht, das hat ein bisschen der Zenit der Zeit überschritten. Aber ich hoffe auch, dass Obsession, falls nicht so viele Leute halt schon in den Previews drin waren, das kann ja natürlich auch sein. Ja, das zerfasert das halt, ne? Genau, was wir jetzt schon in den letzten drei Wochen gesehen haben. Ja, weil hier muss ja auch, Also natürlich wird jetzt so viel auf Webseiten und so in den einschlägigen Film-Bubbles. Es ist natürlich Word of Mouse schon groß, aber es muss sich ja dann auch so in der gänsefüßchen normalen Bevölkerung erstmal rumsprechen, dass da ein Horrorfilm ist, den man so gucken soll. Deswegen kann es auch sein, dass sich das so ein bisschen verteilt dann und der vielleicht auch in Woche 2 ähnlich gut läuft wie in Woche 1. Beziehungsweise in Woche 0,5, je nachdem, wie man diese Preview-Zeiträume bezeichnen möchte. Ja, auf jeden Fall krass. Also er ist jetzt auch auf dem Cover vom Hollywood Reporter drauf, hat da auch ein langes Interview gegeben, wo er natürlich auch, versucht, so humble wie möglich zu sein. Aber es ist dann halt auch schwierig. Also er wird da auch gefragt, wen er jetzt so im Rat fragt, bei Filmfragen hat er auch gesagt, ja, ich habe heute Ari Aster geschrieben und Robert Eggers und Zack Greger und Fede Alvarez. Ja, und mit denen bin ich dann essen gegangen. Die haben alle geantwortet. Klar. Ich meine, Nathan Fielder hat ihn kontaktiert, Tim Robinson, Steven Spielberg hat sich öffentlich drüber geäußert, Christopher Nolan. Also es geht ja niemandem vorbei, was da gerade passiert. Das ist ja so Once-in-a-Lifetime-Ding. Also für Barker auf jeden Fall, aber auch, glaube ich, im Horrorbereich. Ich glaube nicht, dass das jemals nochmal von irgendwas geschlagen wird. Ich glaube, das ist ein Rekord für die Ewigkeit. Es wird jetzt schon von ausgegangen, dass du vielleicht so die 400 Millionen schaffst, vielleicht auch die 500 Millionen. Weil wenn der Film in China noch startet und da so ein Horror-Hype entfachen kann, da ist halt auch eine halbe Milliarde drin. Und das ist halt insane. Für unter eine Million Budget. Ich finde es auch ein bisschen schade, wie jetzt plötzlich ... Also, das sehe ich leider dann auch alles. Ich meine, ja, wir schwärmen jetzt hier von diesen Zahlen und so weiter. Und ich habe jetzt schon, glaube ich, drei Leute irgendwie, drei verschiedene Leute gesehen, die, gesagt haben, ich kann nicht genau bestätigen, ob das wahr ist oder ob sie die Wahrheit sagen, aber ich habe mindestens drei verschiedene Leute irgendwie gesehen, gelesen, die halt irgendwie beschrieben haben, dass sie das und das und das beim Set gemacht haben oder beim Dreh gemacht haben und es irgendwie ja, nichts dafür bekommen haben oder viel zu wenig dafür bekommen haben. Ich finde, ja, hey, ich weiß nicht. Ja, das wird schon stimmen, also das... Ich glaube auch, das wird stimmen, aber wäre der Film kein Erfolg, würden sie das auch nicht posten. Das ist so ein bisschen ... Ja, das ist diese ganze Selbstausbildung. Das hat mich auch bei diesem Mad Max Fan Film so aufgeregt, den wir auch gefeatured hatten, wo halt auch gesagt wird, ja, 200 Leute haben da drei Jahre dran gearbeitet und was wir da für 70.000 Euro geschafft haben, habt ihr halt nicht. Ihr habt 70.000 Euro für Sprengstoff und alte Autofrax ausgegeben und die restlichen zwei bis drei Millionen Arbeitsleistungen haben euch die Leute geschenkt. Also, dass das Budget nur irgendwas ist, wo man im Kaufland eine Quittung für bekommt, das sehe ich halt auch immer kritisch, weil das ja auch immer bedeutet, gute Filme brauchen kein Geld. Also wenn jetzt irgendwie jetzt die neue Regel ist, ja, über eine Million für einen Film, das kann nichts werden, dann werden sich die Leute halt auch immer irgendwie, ausbeuten und dann ist ja auch kein Wunder, dass sie beim zweiten Film dann halt irgendwie bei Saw 17 landen als Regieassistent oder so. Also man will irgendwie die Leute halten, will die Leute irgendwie fördern. Und das check ich bei Obsession halt auch nicht. Aber da steckt natürlich auch nicht in Verträgen drin, dass die nicht so Rückstellungsverträge haben, dass sie bei Erfolg dann ausgezahlt werden. Wobei es da ja auch immer diese Modelle gibt, dass Filme keinen Gewinn machen. Also es gibt ja dieses Harry Potter-Ding, der ja auch ganz viel Verlust gemacht hat, damit sie diese Gewinnbeteiligung nicht ausschütten müssen. Also das ist halt eine Scheißbranche. Aber jetzt mal auf der anderen Seite ... Come on, du machst da einen Indie-Film, ja, okay, ich weiß jetzt nicht, welches Studio das Ding war, aber es war ja trotzdem alles erstmal eine kleine Produktion so. Und wenn so ein Film 50 Millionen macht, dann kannst du das ja in der Regel schon als Erfolg verbuchen, dass das Ding oder bei 10, ja genau, dann kannst du das schon als Erfolg verbuchen so, aber ich mein, guck dir HOKUM an, der ja auch das Fünffache seines Budgets eingespielt hat. Und es ist keine Sensationsmeldung. Da kommt keiner an und sagt, warum kriege ich kein Geld? Oder warum habe ich wenig Geld bekommen? Oder so wenig Geld bekommen? Ja, aber der wird unter anderem, das war ja schon der dritte Film von ihm, da werden alle, und auch da, die werden alle reguläres Gehalt bekommen haben. Aber es ist halt auch immer so das Ding, du bist Kameramann bei Obsession. Und angenommen, du kriegst regulären Monats, Du kriegst 10.000 Euro pro Monat, aber ist da zwei Monate, da denkst du ja, geil, die Idioten von diesem Indie-Müll-Horrorfilm, da habe ich mehr verdient, als ich gedacht habe. Und dann siehst du, ah, 330 Millionen eingespielt, da denkst du ja trotzdem, scheiße, Mann. Also du bist ja ein bisschen wie der Typ von Das Boot, der da später noch geklagt hat, dass er irgendwie nicht an dem weltweiten Einspielergebnis so beteiligt wird. Der Kameramann, ja. Ja, aber es wird immer sich unfair anfühlen. aber. Also da kann ich jetzt außenstehen jetzt auch nichts wirklich, aber du musst halt Vertrag haben, wo drinstehst, du wirst von irgendwelchen Gewinnen beteiligt und dann musst du halt hoffen, dass die Investoren nicht so Arschlöcher sind, die dann sagen, ja Harry Potter hat 957 Millionen eingespielt, wir haben aber auch 200 Millionen Miese gemacht, da ist leider kein Geld übrig. Dass da halt so eine miese Nummer raus abgezogen wird, weil da sehe ich jetzt sowohl Barker als auch die Verleihfirma in der Verpflichtung, die Leute angemessen zu beteiligen, schon allein, um sich nicht solche Schlagzeilen reinziehen zu müssen. Das ist es halt und das Problem ist halt, Barker sagt halt in Interviews jetzt halt einfach nur so Sachen wie so, wir wussten ja nicht, was das wird und das war halt so quasi, es war das Risiko und ist jetzt so. Also es sind auch so richtig leider unglückliche Aussagen, natürlich anstatt jetzt zu sagen, okay, wir haben damit jetzt irgendwie fast 5 Millionen gemacht, jeder kriegt jetzt erstmal einen Bonus von einer Million, dann ist er ja zufrieden. Ja eben, also er hat jetzt ein bisschen das Papa-Platte-Katter-Problematik-Thema mit dem Vorteil, dass er ein verdammtes Meisterwerk gemacht hat. Wenn der Film richtige Gülle wäre, wenn das Silent Hill der neue Film gewesen wäre, dann wäre nämlich Scary Barker auch richtig am Arsch, weil sich alle auf ihn stürzen würden, dass er mit so einer Scheiße so viel Geld verdient, den Leuten nichts abgibt. Aber jetzt seid ein Genie und unangreifbar. Wir kennen ja natürlich aber auch die Details nicht. Wir wissen ja auch zum Beispiel nicht, was hat Barker eine Beteiligung, was für eine Beteiligung, wissen wir halt alles nicht. Ja, es gab schon Auszahlungen. Also es sind schon Dutzende von Millionen geflossen in alle Richtungen. Ja, nur halt anscheinend nicht in die Richtung Carsten Crew irgendwie. Kann aber auch sein, dass wir es jetzt nicht erfahren, weil natürlich diese Aufregungsmeldung, dass die so aus sich selbst ausgebeutet haben, schlägt natürlich Wellen. Wenn die jetzt eine halbe Million bekommen haben, kriegen wir es vielleicht gar nicht mit, weil es wird halt, das fasst ja auch wieder nicht in das Narrativ rein, dass die Leute da ausgebeutet werden. Ja, ich find's nur so ein bisschen weißt du, wir reden hier schon von Indie-Produktion, da geht man ja nicht davon aus, dass die 300 Millionen Dollar an der Kinokasse macht. Nein, aber man geht von aus, wenn Leute mit Herzblut und Liebe und Leidenschaft an irgendwas rangehen, dass sie da nicht ausgebeutet werden, wenn es gut funktioniert, sondern wenn alle, das einfach nur für die Passion machen, nice, aber wenn es nicht, also wird es doch auch, wenn jetzt eine Kino Plus Folge 100 Millionen Views macht und ihr habt da ein Holy Placement drin, würdest du auch nicht sagen, ja okay, gut, danke, dass ich die Trailer gucken durfte. Dann würdest du auch sagen, hey Leute, ich weiß, es ist jetzt nicht so vereinbart, aber irgendwie, guckt mal, ich habe doch das moderiert, vielleicht habe ich auch, der Algorithmus hat es auch aufgegriffen, da kann ich jetzt nichts für, aber ich war doch auch irgendwie mit dabei. Ja, deswegen halt. Vielleicht passiert das, aber ja. Vielleicht passiert es noch. Aber klar, irgendwie wäre es fair in Square, wenn da jetzt Universal und Co. jetzt sagen, okay, jeder kriegt halt doch mal irgendwie den Bonus von den Leuten. Ja, und dieses, wie oft ich mir mal anhören. Keiner erwartet da ja 100 Millionen, aber gib jedem von denen eine Mille oder 500.000, dann hast du immer noch 80.000-Prozent-Gewinn gemacht. Keinem tut es weh. Aber gut, klar, so ist es halt auch wieder der ... So läuft halt der Markt, so läuft leider Kapitalismus. Jeder Cent will natürlich in die eigene Tasche fließen. Ja, und wie oft ich mir mal anhören muss, dass indische Filme nur deshalb so günstig zu produzieren sind, weil die die Leute so ausbeuten, gleichzeitig aber so viel bezahlen, dass kein US-Studio sich die Leute holt, weil anscheinend kriegen sie ja dann doch so viel Geld, dass sich niemand irgendwelche Koreografen oder Set-Design oder sonst was holt. Und da ist es dann aber auf einmal okay, weil es ist ja Passion. Das beißt sich halt so ein bisschen. Aber das wird ja bei Kunst eh oft der Wahl, dass die Leute sich selbst ausbeuten, weil sie wollen ja Kunst machen. Und dann, wer mit Kunst Geld verdienen will, ist immer ein bisschen ... Das hab ich jetzt nicht verstanden, die Herleitung oder den Zusammenhang. Naja, bei so was wie Duranda ist ja auch auf der Kritikpunkt, ja, klar, dass so was nur 30 Millionen kostet, die beuten die Leute ja auch aus. Gleichzeitig gibt's keine Hollywood-Produktion, die die Stuntmänner sich holt, die die Special-Effects-Leute sich holt. Also warum produziert kein Hollywood-Film für 30 Millionen, wenn die Leute doch so ausgebeutet werden von den Löhnen her? Also das beißt sich halt immer. Es findet ja de facto einfach nicht statt. Diese Ausbeutung existiert halt nicht in dem Maßstab, sondern es wird halt landesspezifisch bezahlt. Dass das auch immer nicht in Einklang mit dem Erfolg steht, aber sie kriegen halt irgendein Gehalt, womit sie leben können. Während du halt von 6.280 Dollar, wie sie gesagt hat, keine sechs Monate Arbeitsleistung irgendwie bezahlen kannst. Ja, aber glaubst du, sämtliche Statisten kriegen da richtig die Kohle in Indien? Nein, aber die Leute, die ... Die da in den entscheidenden Stellen, die nicht ersetzbar sind und die Art-Director-Person von Obsession scheint ja auch nicht ersetzbar gewesen zu sein, die werden doch zumindest so gut bezahlt. Also woran liegt es denn sonst, dass keine Produktion nach Indien geht und sich so denkt, geil, ich will auch sowas wie Duranda für 20 Millionen in Hollywood bezahlen, wenn du 250 Millionen dafür, wenn die Leute so easy zu kriegen sind. Also wenn es eine Geldfrage ist, warum passiert es nicht? Warum wird in Kroatien und so produziert? Vermutlich, weil da die Steuern günstiger sind. Ja, eben. Weil du da über irgendwelche Modelle dann auch die Leute irgendwie auch an dich binden kannst. Ja gut, aber würde Indien solche Modelle anbieten, würden vielleicht auch schon Leute da hinkommen und zu drehen, oder? Ich meine, es geht ja auch chinesische Produktionen dahin oder koreanische. Ja, aber wenn es doch, wenn die Leute doch so wenig Geld kriegen, wie immer behauptet wird, warum geht man nicht hin? Also wenn es doch immer noch billiger ist in Kroatien zu, wenn du 25% Steuermäßigung kriegst, die Person kostet 10 Euro, du kriegst 25%, kostet 7,50 Euro, kosten in Indien die Leute 25%, weniger als die Leute in Kroatien. Also wo ist die Argumentation? Das beißt sich doch immer. Das ist doch nur so eine verquere Wahrnehmung, die immer als Argumentation vorgebracht wird, je nachdem, wie man es braucht. Bei Obsession ist es cool, sich auszubeuten. Indische Filme dürfen nicht existieren, weil die Leute werden ausgebeutet. Und das wird immer als erster Kritikpunkt vorgebracht, wenn man sagt, wie soll denn das für 30 Millionen gehen? Die beuten ja die Leute raus. Dann aber bei Obsession, 750.000 Dollar, das ist ja genial. Dieser Curry Barker, was ein Teufelskerl. Und das beißt sich halt, das geht nicht. Das muss man mit gleichem Maßstab messen. Es beißt sich schon meiner Ansicht nach Vorfeld, wenn du da versuchst, dieselben. Beträge gegeneinander aufzurechnen. Ich mache ja nicht dieselben Beträge, sondern anteilsweise. Nee, nee, also ich rede nicht von dir. Ich rede davon, wenn man jetzt irgendwie, hingeht und irgendwie sagt, ja, das, was du für 30 Millionen US-Dollar bekommst in Amerika, ist genauso viel wert, wie was du für 30 Millionen Dollar in Indien bekommst. Und das stimmt ja halt einfach nicht. Ja, du würdest ja viel mehr kriegen. Genau, du kriegst eben viel mehr. Und da fängt schon der Fehler. Also eigentlich, da ist schon die Argumentation schwierig. Ja, also das ist generell eine Milchmedienrechnung genauso wie diese 750.000 Euro Budget, weil das ist das, was ausgegeben wurde, wofür es Quittungen gibt. Aber was Leute da noch rein investiert haben, das taucht da ja nicht auf. Deswegen finde ich es schwierig, immer mit diesen 750.000 Dollar so zu hausieren, weil de facto kannst du für 750.000 Dollar keinen Film machen oder nicht reproduzierbar. Warum kostet der nächste Curry-Barker-Film nicht wieder 750.000 Euro, weil er es doch so geil kann. Warum wird der teurer werden? Vielleicht kann er sich jetzt mehr Lampen leisten und seinen Film nicht mehr ganz so dunkel machen zum Beispiel. Ja, aber die Beleuchtung, mega. Also wie gut die Beleuchtung von Obsession ist. Wenn der Film eine Lampe mehr hätte, wäre der Film scheiße. Ja, eben. Wäre der Horror nicht so geil. Also fandet ihr die Beleuchtung so geil? Ja, Wahnsinn. Ich würde nicht sagen, dass da eine besonders spezielle Ausleuchtung gefunden hat. Ich finde nur, er hat es halt geschickt gemacht, was er halt eben beleuchtet und was eben nicht. Ja, und ich glaube, das ist leider auch von Kino zu Kino unterschiedlich, weil ich habe den jetzt viermal im Kino gesehen, in vier unterschiedlichen Kinos und da merkt man wieder, welches Kino die Lampen nur auf halbe Stärke macht, um Geld zu sparen. Grüße gehen raus an Fantasy Film Fest, Location Zoologischer Garten, wo das Bild so dunkel immer ist, dass es halt gar nicht mehr wirklich funktioniert, wo es halt perfekt ausgeleuchtet ist und wo du halt auch dann nur von Nicky so ein bisschen diese Silhouette im Auge siehst und so. Also ich finde schon, wie viel da mit Ausleuchtung gearbeitet wird, wie präzise der ausgeleuchtet ist unter idealen Umständen, das ist auch schon genial eigentlich gemacht. Also sie haben ja auch viel Energie, beziehungsweise viel Überlegung in dieses Beleuchtungskonzept reingesteckt, aber der Film leidet halt auch stark darunter, wenn die Einstellungen nicht ideal sind oder wenn man den auf einem ... LCD-Fernseher bei Tageslicht guckt, kann ich mir auch vorstellen, dass das nicht gut funktioniert. Also der profitiert schon stark von so perfekten technischen Umgebungen. Ich freue mich auf die Leute, die den auf dem iPhone im Zug gucken um 13 Uhr und sagen, was ist das für ein Scheißfilm. Ey, ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich zu Obsession noch so sagen kann. Ich muss sagen, ich finde das schon sehr, sehr stark geworden. Ja, ich würde jetzt sagen, meinungsmäßig ziehen wir da jetzt durch. Ich glaube, wir haben alle schon sehr viel drüber geredet. Also wirklich, er ist von uns allen drei eine Empfehlung. Ich finde, das ist einer der Hype-Filme, der auch seinem Hype gerecht wird, aber bei Horror ist es ja eh immer so eine Sache. Aber ich würde halt auch hinzufügen, dass es nicht unbedingt der gleiche Horror ist oder dass man nicht so eine Art Horror erwarten darf wie bei Conjuring oder Sinister oder ähnlichen, sag ich mal, Jumpscare-Festivals. Das ist eine andere Form von Horror und ich meine auch, es ist eine schöne, moderne Form von Horror. Hier hat halt einer schon eine Menge gesehen oder vielleicht hat sich schon einer für eine Menge interessiert vorher und hat halt versucht, da was anderes draus zu machen. Das hat er bei Milk & Serial auch schon geschafft und ich finde, hier gelingt ihm das auch, vor allem gelingt ihm halt hier ein Thema zu adressieren, Ja, da ist offensichtlich einige Leute nicht so ganz hinkriegen, oder? Also ich kriege immer wieder mit, dass viele Leute diesen Film falsch aufnehmen und das fand ich dann doch überraschend, weil ich weiß nicht, also auch wenn ich vielleicht am Ende des Tages irgendwie so ein bisschen Mitgefühl für Bär habe oder wer mir an einer gewissen Stelle irgendwo leid tut, weiß ich trotzdem am Ende, dass das alles, was er da gemacht hat, vollkommen falsch war. Ja, und das ist ja, glaube ich, auch der Horror, weil der Film stellt ja irgendwie so die Frage ab, wann wird dieses Mitleid mit so männlicher Einsamkeit zu so einer Entschuldigung für Grenzüberschreitungen? Weil man hier auch schön dran sieht, finde ich, was Leute überhaupt als Grenzüberschreitungen wahrnehmen. Um noch mal kurz zu Willow's Bay zurückzukommen. Ich habe halt auch gelesen, dass die Leute nicht verstehen, warum so lange rumdebattiert wird, ob man Ruß umbringen soll. Es ist doch nur eine alte Person. Und ja, aber je nach Art des Films, also wenn das Expanded bis 4 wäre, hätten die natürlich von jedem einen Kopfschuss gekriegt innerhalb von drei Sekunden. Aber es kommt ja auch darauf an, was der Film erzählen will und wie realistisch oder wie menschlich der sich gibt. Und dadurch, dass Bär nicht so hassenswert ist, ist man ja nicht sagen kann, okay, das ist so ein Incel, sondern der ist ja eher so ein Dude, der alles richtig machen will und gar nicht checkt, dass er quasi sich selbst in den Mittelpunkt stellt, was ja irgendwie bis zu einem gewissen Punkt auch legitim ist, aber er sich ja nie fragt, ist das eigentlich wirklich das, was ich hier sein möchte, weil der, Wunsch, den er hat, ist ja schon grundfalsch, er will ja, dass sie ihn liebt, er hätte sich auch wünschen können, dass er so beziehungsinteressant wird, dass sie sich in ihn verliebt deshalb, aber er will sich ja gar nicht ändern, das ist ja so der eigentliche Horror, das Bär will sich gar nicht ändern, wird aber dann durch Nickis Verhalten dazu gezwungen, sich zu ändern, aber weiß gar nicht wie und dann macht er ja einen Fehler nach dem anderen Und dadurch, dass jede Figur im Film nachvollziehbar ist, wird's ja erst so gruselig, find ich. Und jetzt aber mal eine Frage. Weil er ruft ja irgendwann bei der Hotline von dem One-Wish-Willow an. Auch eine geile Szene. Und ich mein, das ist ja jetzt wieder so eine Szene, wie zum Beispiel auch dieser komische Zitterwalk von Vicky, die so ein bisschen, weiß ich nicht, über das hinausgehen, was der Film halt, sag ich mal, primär oder an der Oberfläche an Horror irgendwie so erzählt und darbietet so, ja. Aber wenn ich das jetzt richtig verstehe, es sind immer noch zwei, wie soll man sagen, Seelen in einer Brust von Nikki, ja. Also wir haben ja diese Schlafszene, in der sie dann halt mal mit Bär spricht, während halt die neue Nikki so gesehen pennt. Das ist das Unterbewusstsein, was sich da irgendwie zu Wort meldet. Und. Wenn ich das jetzt noch richtig in Erinnerung habe, hört man doch auch so Schreie bei dem Telefonat. Da sagt er doch auch, wir haben die hier, oder? Er sagt so, willst du mal mit Niki sprechen? Genau, oder willst du mal mit ... Und dann sagt Bär so, hä, wie meinst du das? Und dann schaltet er so um. Und dann hörst du einfach nur so ganz grausame, verzweifelte Schreie. Genau. Und dann hörst du quasi die echte Niki halt übers Telefon. Also das würde doch eigentlich ... Also das hat mir zumindest so ein bisschen die Gedanken gegeben, dass, naja, diese Hotline, die Hersteller von One Wish Willow, wie auch immer, wie man sie nennen möchte, naja, dass die schon Zugriff auf diese verdrängte Persönlichkeit haben, oder? Also... Das soll so ein bisschen angedeutet werden halt, aber ich glaub, das ist halt, ich glaub, das soll gar nicht so greifbar sein. Das ist, glaub ich, jetzt, also ich stell mir jetzt da keine Firma vor, wo die in Einmachtgläsern irgendwie die Seelen der Leute haben. Ja, aber ich find das geil! Ja, ey, vielleicht, wenn er seine wirklich seine Anthology-Serie macht, vielleicht läufst du noch darauf hinaus, aus, dass es diese Firma gibt und die verschiedenste Arten von so Wunscherfüllung oder whatever herstellen und das alles, aber, will ich mir hier gar nicht so die Gedanken erstmal machen, ich finde es ist gar nicht, soll gar nicht glaube ich für mich so greifbar sein, aber diese aber, diese Vorstellung halt dass, irgendwie die echte Persönlichkeit da irgendwo abgelegt ist und. Wer auch immer da irgendwie zuständig ist, irgendeine Art Dämon oder whatever, diese Seele jetzt in der Obhut hat, solange dass sie nicht im echten Körper ist, das ist schon echt scary. Und ich finde diese Szene, wo sie dann so schreit, die ist auch schon richtig, richtig Gänsehaut-mäßig. Ja, aber jetzt stell dir mal vor, wenn jetzt Bär quasi, oder wenn jetzt einer von uns hätte so ein Ding, und anstatt sich zu wünschen, dass sie quasi vollkommen verknallt in mich ist, wünsche ich mir halt ein, weiß ich nicht, begehrenswerter Typ zu sein, so. Ich sag mal so, ich glaube, dieses Holz würde mich auch da insofern ins Kreuz ficken, weil ich dann wahrscheinlich von 10.000 Frauen permanent irgendwie umlagert werde, weil ich halt so ein begehrenswerter Typ bin. Aber das würde ja trotzdem bedeuten, dass meine Persönlichkeit in dem Moment, eingelagert wird irgendwo. Oder sich irgendwo in meinem Inneren an die Seite gedrängt. An die Seite gedrängt wird. Das heißt, in meinem Körper werden nach wie vor, also werden halt auch zwei Persönlichkeiten, so gesehen. Genau, und die eine ist quasi so überschrieben. Und ich glaube, klar, auch wenn, egal was Bär sich gewünscht hat, war es ja ein bisschen die Logik des Films, dass natürlich da nicht, wenn er sich cleverer was gewünscht hat, wäre der Film natürlich trotzdem ein Horrorfilm geworden, weil es ja auch so ein bisschen diese Wischmaster-Logik, der ja auch immer irgendwie einen Ansatz gefunden hat, den Wunsch in was Negatives zu wandeln. Genau, es ist immer irgendwie negativ. Aber was er sich wünscht, also er sagt ja, klar ist klar mit seinem Wunsch, ich will nicht an mir arbeiten, ich will die Welt so manipulieren, dass ich, wie ich jetzt gerade bin, dafür belohnt werde. Also für seine ganze Unreife, die er so hat. Und das ist ja so ein Grundthema der Moralphilosophie, dass du ja quasi nur. Konsent bedeutet ja nur Konsent, wenn du wirklich Nein sagen kannst. Aber er nimmt Niki das ja sofort ab. Und das dauert ja ewig, bis er das selbst begreift. Aber du als Zuschauer weißt ja von Anfang an, was da passiert, ist richtig schlimm. Und Bär erfährt sie erst nach und nach und spätestens ab dem Telefonat, wo er dann merkt, okay, Niki leidet entsetzlich. Und auch wo sie ihn nachts bittet, dass er sie umbringen soll. Ja, ja, ja. Das fand ich mit die fieseste Szene. Ich auch. Von allen. Ja, und halt trotzdem, obwohl er das alles checkt, macht er halt weiter so. Er treibt es immer weiter auf die Spitze. Und auch bei dem Telefonat, wo sie ja fragen, willst du deinen Wunsch canceln? Willst du den abbrechen? Nee, nee, nee, nee, nee, nee. Nur ändern. Also er will auch, er will nicht aufhören. Also deswegen, ihm ist auch scheißegal letztendlich trotzdem, dass sie irgendwie leidet. Er will nur, dass es weniger schlimm für ihn ist. Sie soll weniger ausrasten und weniger Quatsch machen. Aber per se, an dem Wunsch, dass sie ihn liebt, Das will er ja trotzdem weiterhin. Dem ist ja auch letztendlich kackegal. Das ist, finde ich, auch noch so eine krasse, wenn du das mal so realisierst. Ihm ist ja auch völlig egal, eben, Satino vorhin auch schon ein bisschen gesagt, was sie für eine Persönlichkeit hat. Er will gar nicht ihre Persönlichkeit, er will einfach nur sie. Egal, wie sie ist, wenn sie ein einfach weißes Blatt Papier ist, ist es ihm scheißegal. Ich weiß nicht. Also, dahingehend möchte ich Bär gar nicht so böse irgendwie, also in die ganz böse Ecke möchte ich Bär noch nicht drängen. So, dass es ein Dulli ist und dass der irgendwie halt, ich glaube, das ist schon ein bisschen auch Anklage von Curry Barker auf so eine gewisse Verweichlichung, würde ich jetzt mal sagen, dass man hier so eine Überforderung der Welt hat, warum werde ich nicht so geliebt, wie ich es verdiene, so, ja, warum verdienst du dir diese Liebe nicht, ist halt eigentlich die Gegenfrage. Ähm, aber, Ich kann mir schon vorstellen, zumindest für mein Empfinden war es so, dass Bea schon nicht unbedingt das Schlimmste wollte, sondern halt irgendwann im Laufe der Zeit feststellt, oh, scheiße, das wird hier alles zu konsequent genommen. Also ich glaube nicht, dass er unbedingt die Persönlichkeit von ihr hat. So sehr verändern wollte, er wollte halt einfach nur, dass diese Persönlichkeit bedingungslos in ihn verknallt ist, aber das ist die. Ich sag nicht, er will die Persönlichkeit ändern, ich sage, das ist ihm scheißegal. Ihm ist egal, wie Niki ist, Hauptsache sie ist normal und er kann sie bumsen. Das ist ihm halt egal, weil er trotzdem in seinem innersten Arschloch ist. Er hat ja nicht so offene Gewalt, er sagt ja nicht, ich hasse Frauen, ich will sie alle kontrollieren, so er hat ja so diese romantisierte Gewalt, ich bin so traurig, ich liebe sie so sehr, also darf ich mir das wünschen und er stellt ja aber dann seine Wünsche über ihre Wünsche und natürlich wirkt das so romantisiert weil er sie auf den Podest stellt, aber auf einem Podest bist du ja gefangen, also auch da kommst du ja nicht weg, du hast dir nicht gewünscht, da hingestellt zu werden und ich war dann auch, und das ist ja auch das Tolle an dem Film, dass man immer wieder also, man hasst Bär nicht, aber man stimmt immer weniger mit seinen Handlungen überein wüsste aber oft auch gar nicht, wie hätte ich mich jetzt anders verhalten, weil es gibt ja dann auch keine, er kann ja auch gar nichts mehr richtig machen, er probiert es ja auch, aber er erkennt nie, dass er ja das Problem verursacht hat und deswegen auch die Lösung ist, sondern er denkt immer ja irgendwie, Niki muss sich irgendwie ändern, die Firma muss den Wunsch ändern, also alle sollen sich ändern außer ihm selber und das ist ja das, was halt auch so ein, nicht so ein Incel-Bild ist, aber schon so ein Fundamentalismus-Bild. Alle sind doof außer ich. Oder, hä, ein Geisterfahrer kommt mir entgegen Hunderte. So ist das halt so ein bisschen. Oder wenn der Bauer nicht schwimmen kann, liegt es an der Badehose. Und das, finde ich, wird ja spätestens am Ende klar, weil er am Ende erkennt, dass er den Bann brechen könnte, indem er selbst stirbt, weil dann müsste er auch die Konsequenzen von allem tragen. Also das wäre zumindest Konsequenz, aber auch da versucht er einen Ausweg zu finden und auch da versucht er Niki zu benutzen, das Problem zu lösen, was er verursacht hat. Also das ist ja so diese irre Logik von so toxischer, Besitzliebe, die andere Person ist so das Objekt der Begierde, soll aber auch gleichzeitig reparieren, was die Person selbst anrichtet, was man aber alles selber anrichtet. Aber er schluckt doch die Tabletten. Also er ist doch bereit, quasi jetzt sein Leben zu Ja genau, aber dann hört er diesen Wunsch. Also dann hört er ja, wie sie den One-Wish-Villow durchbricht. Ja, aber da kann er ja schon nichts mehr machen. Ja, aber er ist wirklich ganz, ganz am Ende. Aber wie lange das dauert, bis er das irgendwie macht, also er kennt ja schon viel früher, dass er sterben müsste. Und das verstehe ich auch, niemand stirbt gerne, kann ich aus eigenen Erfahrungen berichten. Aber er will lange nicht einsehen, dass er Konsequenzen tragen müsste oder Verantwortung übernehmen. Es sind oft alle irgendwie selber schulden, am Ende steht Niki ja auch im wahrsten Sinne des Vordes doof da und bleibt halt mit dem, was er angerichtet hat, übrig. Das Ende ist auch so ein herrlich fieser Moment. Ja, es ist hart, ey. Es ist so ein herrlich fieser Moment. Also auch wenn ich jetzt irgendwie so was ähnliches dann eigentlich auch erwartet habe als letztendliche Konsequenz, fand ich geil, wie sie es dann quasi ausgespielt haben. Aber ja, ich meine, come on, in welchem Horrorfilm haben sich die Leute irgendwie schon mal relativ schnell, festgestellt, dass es vielleicht nicht die beste Idee ist, in so eine Todespfeife zu blasen oder aus so einem Todesbuch vorzulesen oder irgendwie so eine Todesranke irgendwie zu füttern oder, in diese Pyramide zu gehen des Todes oder was weiß ich. Also, ja. Aber nichtsdestotrotz, ich wollte nur einmal kurz hinzufügen, also ich glaube schon, dass er sich schon in den Charakter von Niki verliebt hat. Also dass er schon die Person Niki ... Ja, ja, das tut er schon. Oder seine Wunschvorstellung von ihr. Das bleibt, finde ich, angenehm unklar, weil natürlich wirkt Niki, so wie sie am Anfang gezeigt wird, ja schon, wie da verliebt man sich gerne rein. Sie wirkt ja sowohl attraktiv genug, um nur Projektionsfläche für romantische und erotische Fantasien zu sein, als auch wie so ein Kumpeltyp. Also sie ist ja schon Matchmade in Heaven zu Beginn. Aber ob das dann wirklich schon alles ist, was er von ihr kennt, weiß ich halt auch nicht. Also es kann auch sein, dass er ja auch nur so ein Zerrbild von ihr hat, weil er ja auch kaum mit ihr redet. Also sie ist ihm ja gar nicht so wirklich bekannt. Also er, so oder so habe ich das am Anfang jedenfalls verstanden, dass sie sehr wenig Kontakt haben, weil er sich auch nicht traut, mit ihr zu reden. Nein, die haben schon viel Kontakt. Ich hab schon den Eindruck, dass sie auch sehr oft telefonieren und dass sie eigentlich schon sich viel erzählen. Sind auch Arbeitskollegen. Also, ich glaub schon, dass... Er ist halt so ein bisschen in der Friendzone. Da will er halt nicht sein. Ja, aber man muss auch sagen, Entschuldigung, aber das war so ein bisschen mein Eindruck, Niki hat schon auch gewusst, was sie da macht. Also ich mein, wir erfahren ja im Laufe des Films, dass sie ja schon seit Längerem mit dem anderen irgendwie bummst. Oder immer mal wieder gebumst hat. Und sie hätte auch, sag ich mal, ihn da vor offene Tatsachen stellen können. Ja, aber muss sie ja nicht. Er ist ja nur Bär für sie. Ja, aber siehst du, das meine ich halt. Sie weiß ja nicht, dass er was empfindet, weil er die Fresse ja nicht aufbekommt. Ja, genau. Deswegen glaube ich halt auch, er sucht keine Beziehung mit einer realen Person, sondern will halt das innere Drehbuch, was er hat, wie irgendwas aussehen sollte, bestätigt haben. Er ist ja so ein bisschen der Prototyp von den Leuten. Hey, ich bin doch nett zu einer Frau. Ich werfe oben Freundlichkeit rein. Also muss doch unten Sex rausgefallen kommen. Und diese ... Ich weiß nicht. So hart. Doch, doch. Der ist schon sehr so dieser nice guy Dude. Also so nett als Selbstbild. Der ist halt harmlos. Der würde auch nie aktiv Gewalt ausgeben. Der würde auch nie Frauen aktiv sexuell belästigen. Aber natürlich wird Niki ja auch im Kontext des Films vergewaltigt von ihm, ohne dass er es weiß, aber er hat ja auch nie diesen Konsens von ihr bekommen, weil er gesagt hat, sie soll sich in ihn verlieben, und er ist ja auch quasi so ein bisschen wie bei diesem Milkroom-Experiment auch, wo die Leute so sagen, ja, du darfst ihnen einen Stromschack geben, ich habe dir das erlaubt, quasi durch diesen Bonnwish-Willow ja in seiner Wahl moralisch legitimiert, das zu machen, weil er hat sich ja gewünscht, dass sie sich in ihn verliebt, dann wird das schon okay sein. Naja, ich weiß nicht. Also, glaubt ihr wirklich, er hat gedacht, dass das jetzt genau so funktioniert? Also, er hat das ja einfach nur gemacht, weil er halt frustriert war. Nein, natürlich. Also, natürlich in dem Moment, wo er es macht, natürlich denkt er, du bist Spielzeug und er ist frustriert, genau, weil er grad aktiv gefragt wurde. Hey, stehst du auf mich? Und er, weil er wieder die Fresse nicht aufbekommt, weil er halt ein Angsthase ist, sagt er, ja, als guter Freund. So, und dann ärgert er sich ja richtig und dann macht er das ja natürlich, denkt er nicht, dass es funktioniert. Ja klar und irgendwie, also am Anfang kann man ihm auch noch abnehmen, dass er es nicht so realisiert, aber später hat er ja auch immer noch Sex mit ihr, obwohl er ja auch schon gar nicht mehr will, aber sie will das und spätestens ab dem Zeitpunkt ist es moralisch ja absolut eindeutig, dass das, was da passiert, dass ja da auch quasi der weibliche Körper zu so einer Verhandlungsfläche wird, also sie verliert ja jegliche Autonomie über ihre körperliche Selbstbestimmung und er weiß auch, was da passiert. Ich finde das halt so, Ja, ich finde das halt so witzig, weil irgendwann sitze ich da, ich glaube das war jetzt beim zweiten oder dritten Mal ich den Film gesehen habe inzwischen und denke mir so, kennt ihr diesen Gag, es kann die schönste, wirklich allertollste Frau sein. Irgendwo auf der Welt gibt's einen Typ und säuft ein Bier darauf, dass er sie losgeworden ist. So. Und das fand ich, das hat dieser Film so repräsentiert. Also diese Traumfrau, die man unbedingt besitzen muss, die man unbedingt haben muss, die das perfekte Wesen für einen ist, der Seelenpartner, was weiß ich, es gibt keine Idealere. Man kann sich kein anderes Leben vorstellen, als das mit, also ohne diese Frau so. Und dann hat man diese Frau so mit Haut und Haaren und dann kriegt man sie aber auch wirklich im Vollkontakt so und dann immer dieses, was Männer halt wirklich, was die für einen Aufwand betreiben, um, sag ich mal, eine Frau zu kriegen, aber wie wenig sie dann bereit sind irgendwie zu leisten, wenn es erstmal so weit ist, dass es halt wirklich ernst ist und dass man wirklich halt eine Einheit bildet und so weiter und so fort. Das fand ich so, alles so schön durchexerziert anhand von Bär, der halt erst irgendwie, oh, ich bin so traurig und ich bin so arm dran und dann ich bin so traurig, ich bin so arm dran, weil genau die gleiche Frau genau das macht, was sie eigentlich von ihm was er von Anfang an wollte, und das ist so, das ist Männern halt schon schön den Spiegel vorgehalten zeitgleich in der fucking unheimlichen Inszenierung. Ja, also sie ist ja komplett, also mag sein, dass er denkt, dass das Liebe ist, aber sie ist ja trotzdem auch eine Funktion in seinem Lebensentwurf reduziert. Also dadurch, dass sie ja so obsessed von ihm ist, äußert sie auch nie eigene Wünsche. Aber es wäre ja auch, wenn sie jetzt das und das, also in einer normalen Beziehung, wenn sie sagen würde, ich hätte Bock auf das, ich würde das und das machen, ich würde Töpfern lernen oder so. Also man weiß halt nicht, ob er der Typ wäre, der zum Topferkurs mitgeht oder der halt so sagt, heute geht es mir aber nicht gut, meine Katze ist tot, die bleibt zu Hause. Also auch das, ich glaube halt, dass er denkt, es ist Liebe, aber es ist halt so Besitzdenken. Also er will halt Verfügung, er sucht ja auch keine Antworten auf irgendwelche Fragen. Also er will ja einfach nur Niki haben, aber nicht den Menschen, sondern das Bild von Niki, was er hat. Also alle wollen ja so einen Manic Pixie Girl, aber können dann das Manic nicht ertragen. Könnt's da nicht ändern. Ich glaub, Bea hatte das auf Letterboxd geschrieben. Oder falls ich jemand anderen gerade zitiert hab, der nicht Bea ist, dann meine ich dich. Ja, ich muss halt sagen, ich hab so gar kein Verständnis für diese, für diesen Begriff. Also, das ist etwas, diese Existenz oder beziehungsweise der Hype um diese Begrifflichkeit, der ist, glaub ich, zu spät entstanden, als dass ich mich damit wirklich noch ernsthaft auseinandersetze. Also, erzählt er grad, während seine Frau im Hintergrund mit zwei Echsen in den Händen dasteht. Zwei Echsen? Echsen. Echsen wäre auch gut. Echsen wäre auch gut. Irgendwas Verrücktes. Stellt's euch vor. Seit wann haben wir ein Terrarium, Schatz? Ja. Also, ja, für mich ist das einfach, ob jetzt Mannig ... Pixie Dream Girl oder wie auch immer das der komplette Begriff heißt. Oder halt Zehn die Traumfrau, Bo Derek, Splash, was weiß ich, Ariel, die Schöne und das Biest, I don't care. Es ist halt einfach so eine Idealvorstellung, die niemals wahr sein kann, weil wir sehen ja hier, was passiert, wenn sie wahr wird. Oder die niemals wahr sein sollte, sagen wir es mal so. Ja. Und das, was ich auch krass finde, weil natürlich es ist auch so der härteste Moment, wo Sarah von Nicky getötet wird. Aber auch da, das entsteht ja auch nur durch Bärs Wunsch. Also selbst da, obwohl er nicht wirklich Einfluss drauf hat. Also Nicky ist ja eindeutig die Person, die Sarah tötet. Aber es sind ja auch seine Aktionen, die dazu führen. Also dass er quasi durch sein Wunschdenken, Nicky zu besitzen, dann dazu bringt, dass Frauen sich gegeneinander aufbäumen. Ich will das gar nicht so krass politisch deuten oder so. Aber auch das ist halt stark, wie das so zu so einem politischen Mechanismus wird. Einfach nur Bärs Wunsch verletzt Niki und die wird dann, äh, und Sarah, und die wird dann durch eine andere Frau getötet. Das mag ich halt auch diesen Grundgedanken. Also ich glaube, man kann da noch viel mehr reininterpretieren, weil auch diese Autonomieverlust, Abtreibungsrecht und so, also man kann da glaube ich viele aktuelle Themen noch an dem Film verhandeln. Aber nicht auf, das ist ja immer nice, finde ich, wenn was vielseitig interpretierbar ist, aber nicht muss. Ja, das finde ich natürlich auch. André. Nee, alles gut. Und halt einfach ganz simpel, vor allem das Offensichtlichste natürlich, einfach dieses Prinzip schon, er hat die ganze Zeit da ein Mädel, was ihn cool findet, mit dem er und die super zu ihm passen würde und die auch was für ihn empfindet schon. Aber die will er, die interessiert ihn halt nicht. Er erkennt es nicht mal, er erkennt sie einfach nicht. Genau, er rafft es nicht mal eine lange Zeit. Genau, er rafft es nicht mal, weil er so obsessed auch ist mit Niki, weil er unbedingt sie will. Und dann wird auch noch die Person, wenn sie gerade diesen Bonding-Moment erkennen, beide, vor allem er dann, im Auto, wird sie dann auch noch genau dann natürlich von Niki getötet. Ja, ja, das ist halt auch doppelt einfach noch emotional krass. Und das ist ja auch, finde ich, generell auch nochmal an Obsession das Besondere. Und ich glaube, deswegen schlägt der auch so ein, gerade auch so bei Gen Z und so weiter, der hat halt einfach diese Idee dahinter. Das haben bestimmt auch schon so viele Leute erlebt, das ganze Grundprinzip, die Beziehungsdynamik, die nicht geliebt werden oder jemand nicht erkennen und so weiter. Da steckt so viel halt natürlich einfach relatable Stuff drin so. Ich glaube, das macht den auch so empfänglich für so viele Leute, weil er einfach in seinen Grundzügen so nachvollziehbar ist. Wobei man schon sagen muss, dass er schon sehr ich sag jetzt mal. Gefühlsblind ist, als er da an der Bar steht und dann kommt hier die andere, und erfährt von der Katze und also wie sie ihn dann direkt umarmt. Und sie ist die Einzige, die ihn mal umarmt und so. Ja, wo ich direkt dachte, ach Bär, was musst du da jetzt noch raffen? Also was muss man jetzt noch vor die Nase halten? Ja, aber genauso wie er bei Niki quasi in der Friendzone ist, hält er quasi, ich weiß gar nicht, wie heißt sie nochmal? Sarah. Sarah. Hält er quasi Sarah in der Friendzone so ein bisschen. Das ist genau das. Findest du? Ja, und ist aber wirklich, also bei Frauen, die, ich geh mal ein bisschen Klischees rein, aber ich glaub tendenziell ist Frauen stärker bewusst, dass sie Leute in der Friendzone halten, als dass Männerns bewusst ist, dass sie Frauen in der Friendzone halten. Ja, genau. Er macht's unbewusst, ja, ja. Also Bär rafft's gar nicht, Frauen müssen sich leider ja die ganzen Fickspechte irgendwie vom Leib halten. Ja, genau, und er rafft's nicht mal, genau. Ja. Also ich fand auch, dass er es eher einfach nicht rafft. Also das sollte ja eigentlich auch sein, so von wegen, ne, warum in die Ferne schweifen, wenn das Gude liegt so nah und keine Ahnung so, also, dass er das Glück vor den eigenen Augen nicht erkennt, selbst wenn es ihm im wahrsten Sinne des Wortes um den Hals fällt und er halt nur dieser Fantasie hinterher rennt. Also, Aber auf der anderen Seite hatte ich schon das Gefühl, ich hatte schon das Gefühl, dass Niki und er schon auch, obwohl sie ihn vielleicht schon bewusster so ein bisschen in der Friendzone hält, wie wir ja auch am Ende des Films erfahren. Dass sie ihn schon mag irgendwo, also dass sie schon irgendwie zumindest jetzt nicht sich unwohl fühlt oder unfreiwillig mit dem abhängt oder so. Ich glaube, sie findet ihn halt entweder zu langweich oder halt, er ist ja auch so ein Ja-Sager, also er ist ja auch nicht traut, Leuten so Paroli zu bieten. Genau, sie ist ja schon super Fallout und sehr, genau. Das ist ihn halt einfach vielleicht zu langweilig, findet aber tendenziell, wenn Bär sich weiterentwickelt, deswegen meine ich ja, sein Wünsch müsste ja einfach sein, hey, ich muss dynamischer, verwegener werden, ich muss einfach beziehungsrelevanter einfach werden. Potenzial wäre da da gewesen. Also sie wären zwar ein bisschen so ein ungleiches Couple, aber Bär hätte schon irgendwie diese Rolle reinwachsen können, aber diesen Wachstumsprozess will er ja einfach nicht durchleben, sondern er will halt die Abkürzung nehmen. So, wollen wir jetzt auch die Abkürzung nehmen? Moment, noch ein kleines Quiz zum Film, weil Barker hat in dem Interview auch gesagt, für welche Szene im Film er am meisten kämpfen musste. Ratet mal, welche das gewesen ist. Wie sie sich voll pinkelt oder voll scheißt? Nö. Es ist ungewöhnlich. Also ich verstehe, wo ich mir durchgelesen habe, warum, aber es ist schon ungewöhnlich, dass das jetzt hier so das Ding gewesen sein soll. Ja, dann sag, ich weiß es nicht. Ich weiß auch nicht. Wo das Geld von der Decke fällt. Das wollten sie ihm nicht durchlassen, dass da diese Millionen Dollar von der Decke runterfällt. War es überhaupt eine Million? Eine Milliarde, oder? Oder eine Milliarde, aber jedenfalls das Geld. Ein Film, wo so was passiert, das ist total beknackt. Da sind die Leute raus. Das darfst du nicht machen. Und ich hab mich gefragt, da hab ich mich auch noch mal gefragt. That's it. Ich wünsch mir eine Milliarde, die fällt vom Himmel. Und damit ist alles cool. Ich dachte in dem Moment ja erst mal, das fällt dir vielleicht auf den Kopf oder er ist tot. Ich dachte, das fällt da so ein Geld rum. Und diese Wischmaster-Dynamik halt wieder. Ja, da kommt jetzt so ein Acme-Humor, dem fällt so ein Tresor auf den Kopf oder so. Oder die ersticken an diesem Geldbündel. Er erstickt, genau, es fällt so viel runter, dass er nicht mehr, genau, das ist das Haus übergeschwemmt. Aber es hat ja im ersten Mal keine negative Auswirkung, erst dann durch Niki halt, ja. Ja, und deswegen, damit wird's gut aufgefangen, aber das war vielen Leuten oder auch den Produzenten, Investoren, wo die gesagt haben, ey, das geht nicht, das ist too... Too wenig metaphorisch. Also ich fand das cool. Ich fand das auch cool, aber ich dachte auch, okay, krass, sehr wortwörtlich, was hier gerade passiert. Aber wo ich auch wieder dachte, ja, nice, okay, also wenn es noch einen Beweis gebraucht hat, dass dieses Wunschding wirklich funktioniert. Und er hat in dem Interview auch noch gesagt, dass er auf keinen Fall gleich Obsession 2 drehen würde. Er hat aber eine sehr gute Idee, aber es kann auch so sechs bis acht Jahre warten, bis das passieren wird. Ist ja auch okay. Sollen wir uns nicht überreizen. Also, es ist genauso wie Talk to Me. Sollen sich ein vernünftiges Drehbuch überlegen und schreiben und entwerfen und dann das machen. Ich fände es halt geil, einfach denselben Film nochmal, aber komplett aus der POV von Nicky. Das wäre wild. Ja, das wäre wild. Aber jetzt kommt ja Anything but Ghost, wo er auch die Hauptrolle spielt. Also, dass die Erwartungshaltung jetzt auf seinem nächsten Film liegt, den er auch wieder selbst spielen hat. Und er hat ja schon gesagt, Anything but Ghost wird im selben Universum spielen, die Obsession. Ja, also auf der Erde. Und er hat auch noch was gesagt, was auch bold ist, weil sie haben irgendwie während so Obsession ins Kino kam und sie so mitgekriegt haben, wieder ankommt, haben sie so gesagt, ob wir nicht Anything but Ghost gruseliger machen müssen als Obsession. Wo ich mir auch so denke, ja, okay, das ist ja, es scheint ja ganz einfach zu sein. Also, zu sagen, ja, wir müssen es noch gruseliger machen, als ob das so easy hinzubiegen ist. Aber er sagt auch, dass er keine Angst hat, dass die Filme miteinander verglichen werden, weil sie sehr unterschiedlich sein sollen. Also, ich bin gespannt. Der ist ja schon fertig, der ist gerade am Schnitt dran. Und er hat auch offen zugegeben, dass er halt Schiss hat, weil er jetzt so viele Angebote hat, der nicht weiß, was er machen soll. Irgendeine IP, also Texas Chainsaw kommt, hat aber auch noch nicht angefangen, aber er hat was gemacht, was auch Leute von Devils and Demons häufig machen, sich alle zehn Filme jetzt angeguckt, um Bings Erkenntnisse raus zu gewinnen und eine der Erkenntnisse ist, dass es nicht reicht, jemandem eine Kennsäge in die Hand zu drücken und den Leuten herlaufen zu lassen. Das reicht wohl nicht. Ja, komisch, das haben sich einige Regisseure scheinbar vorher nicht angeguckt. Aber mehr hat er zum Sexless Chainsaw-Film nicht gesagt, außer dass er mag, dass der so gritty ist als das Übliche. Ja. eine Sache noch, da draußen die wir an die Zuhörerinnen und Zuhörer da draußen mal richten werden André und ich unterliegen, ich glaube mal nennt das Streisand-Effekt, oder? Also, ich weiß es noch nicht, worauf ihr hinaus wollt unterliegen entweder einem ganz krassen Streisand-Effekt oder halt es hat diese Szene nicht gegeben, aber man hat ja schon mitbekommen, dass in Obsession, naja, das ist da schon gewisse Schnittfassungen gab und das zum Beispiel der Tod von Sarah, dass der wohl in Fassungen nicht ganz so lang war wie in anderen Fassungen und so weiter. Wie heißt der Freund von Bear? Gute Frage. Ja, ist egal. Der Kumpel von Bär, der am Ende... Mandela-Effekt meinst du übrigens? Hä? Mandela-Effekt. Mandela-Effekt, Entschuldigung, genau, den meine ich. Wenn es der ist, von dem ich jetzt, was ich jetzt versuche zu erörtern. Denn André und ich sind uns eigentlich, sind eigentlich der Überzeugung, eine Version des Films gesehen zu haben, in der der Kumpel von Bär quasi sichtbar... Ian. Ian, wie der Kumpel von Bär, also Ian, wie der sichtbar im Kopf getroffen wird am Ende von der Pistole. Dass man quasi sie wirklich sieht, dass ein Treffer in seiner Stirn landet. Ich habe dieses Bild noch vor Augen. Aber ich weiß, beim zweiten Screening, als ich den Film das zweite Mal im Kino gesehen habe, da war das nicht mehr so. Hast du ihn bei Fantasy Filmfest gesehen? Das erste Mal? Nee, wir haben den in so einer ganz kleinen, ganz early PV-Schnitte auch schon einen Monat vor dem FFF gesehen. Okay, okay. Und beim FFF habe ich ihn das zweite Mal im Kino gesehen. Und da hat mir die Szene gefehlt. Und André unterstützt so ein bisschen meine These und ja, Tino, weiß ich nicht. Ich bin auch der Meinung, dass bei dieser allerersten Versie, die wir gesehen haben, er kommt rein, sagt glaube ich sogar noch irgendwie ein kleines Wort und dann dreht sich Niki um und schießt und du siehst es wirklich in einer Close, also es ist wahrscheinlich nur ein Frame. Ich meine auch beim FFF und jetzt auch im regulären Kino, ich hab jetzt auch schon dreimal gesehen, ich meine auch, da fehlt so ein Frame, aber es kann auch echt nur das typische, ey, früher bei Evil Dead, da gab's 80 Ketten zu sägen und drei mit drei Atombomben auf Monster. Das kann auch so ein Mindfuck sein, dass es gar nicht stimmt. Ich weiß es nicht. Ich bin mir unsicher. Ich meine aber auch, dass man es irgendwie sieht, weil man sonst ja auch gar nicht genau raffen würde, was jetzt passiert ist oder ob er wirklich tot ist. Also ich bin mir ziemlich sicher, dass in der Szene. Klaas klar ist, Ian ist tot. Genau, genau. Das kann ja nur, indem man den Kopf trefft, weil sonst kann ja auch A an die Schulter oder so. Es ist außer Frage, dass Ian weg ist in dem Moment. Genau, und ich meine, das war ein bisschen explizit durch einen Frame, aber es kann auch ein Hirngespinst sein. Aber meine Freundin und ich sind uns nämlich sehr sicher, dass in der Fassung, die wir in Sieges gesehen haben, aber es kann auch sein, weil es in Sieges ja entsprechend immer laut ist in Filmen, wenn was passiert, dass man am Ende nicht hört, wie dieser Von Willow-Wisch geknickt wird, und wir gar nicht gerafft haben, warum Bär jetzt aus dem Raum wieder rausgeht. Dass sie den erst eingefügt haben vielleicht. Ja, und ich bin mir halt unsicher. Meine Freundin sagt auch, dass sie gar nicht erst das Ende kapiert hat, was passiert ist. Und ich war auch so kurz, ah ja, wahrscheinlich wird sie halt dieses Willow-Ding durchgebrochen haben, weil es ja die einzige Sache, die jetzt passiert sein kann. Aber dass das Geräusch nachträglich noch reingebaut wurde. Bin ich mir aber auch unsicher. Ich glaube, es sind so Sachen, die werden wir niemals wieder klären können. Und ich sag mal so, Sieges, habt ihr den in Saal 1 geguckt? Ja, klar. Ich sag mal so, auch da ist es ja jetzt nicht unbedingt ungewöhnlich, dass vielleicht mal gewisse Boxen nicht ganz so funktionieren, wie sie funktionieren sollten, wenn wir uns an. Wie hieß es, Operation Wolfhunting zurückerinnern, wo plötzlich halt alles gefehlt hat von der Front. Ja gut, aber da ist auch die Box explodiert, weil das so ein abartig laut und absurd abgemischter Film ist. Aber ja, ja, Alter. Oder in der Szene haben die Leute halt auch so laut die, Luft angehalten, dass man es wahrscheinlich auch deshalb nicht gehört hat. Wir waren ja auch alle so, oh Gott, was passiert jetzt? Also man kann es auch überhört haben, aber dass sowohl sie als auch ich so kurz waren, hä, hat sie jetzt das Ding durchgebrochen? Was ist dann am Ende passiert? Und erst so eine Minute überlegen mussten, was jetzt geschehen ist. Und als ich ihn ein zweites Mal gesehen habe, hat man es ja gehört und da war es so, okay, klar. Ja, so und ich glaube, das ist auch so alles, was man, also natürlich denkst nicht alles, aber wir werden von Curry Barker noch viel hören, der Milk and Serial soll kommen als Film, The Chair kommt vielleicht, seine eigenen Sachen, aber dazu in den nächsten jeweils 70 Ausgaben. Also genug zu tun wird der nächste Jahr auf jeden Fall haben, ja. Ja, ja. Mit Code zugeschickt. Milk and Serial will der jetzt nochmal machen? Jaja, halt das Langfilm, aber er hat gesagt, es gibt eine Möglichkeit, dass der kommt, aber er will nur produzieren und keine Regie führen. Der ist doch schon. Ja, aber finde ich schon, weil das Ding ist, also wir sind ja gleich durch, aber das, Milken Zero ist natürlich schon ein Erfolg, aber ich meine, der hat halt jetzt 3,4 Millionen Aufrufe. Krass ist das jetzt noch nicht. Mega krass ist das nicht, das stimmt, ja. Also das ist impressive, aber wenn dann sowas wie dieses Welcome to Michigan oder Wisconsin, diese komischen Pseudo-Found-Footage-Dinger, die ja auch 20 Minuten gehen, 17 Millionen haben, dann ist das, und wie viel da halt drüber geredet wird. Trotz Obsession kriegt auch Milk and Zero jetzt nicht nochmal so einen Schub. Das ist halt auch krass. Also wie isoliert halt so einzelne Plattformen immer voneinander sind, ist dann auch immer beachtlich. Naja. So, aber bei uns ist das nicht so isoliert. Ihr könnt uns hören, ihr könnt uns schreiben. Beachtlich ist übrigens auch das frische Steady-Abo von unserem neuen Supporter Frank. Vielen Dank. Aber da war noch eine, oder? Habe ich nicht noch einen gewesen? Das ist ja letztendlich, wenn wir euch gegrüßt haben. Okay, echt? Okay, dann tut's mir leid. Alles Gute, Frank. Nee, herzlich willkommen, Frank. Alles Gute auch. Aufgewahrt. Weil du Geburtstag gehabt hast, fühl dich gedrückt. Ja, in den letzten 365 Tagen. Und ihr alle da draußen, ihr dürft euch auch gedrückt fühlen, denn wir hören jetzt hier auf. Ja. Wir machen jetzt Feierabend. Denn ihr wollt die Folge auch hören und der andere musste jetzt noch eben schnell hochladen. Also dementsprechend wird es Zeit, dass wir jetzt hier mal zu Podde kommen. Genau. Schon wieder mit zwei Dingen. Schon wieder so viel Zeit gefüllt. Krass, krass, krass. Gut, gut, gut. Dann, Meine Lieben, macht's gut. Vielen Dank für den Support. Vielen Dank fürs Zuhören. Vielen Dank fürs beim nächsten Mal wieder vorbeischauen. Bis dahin. Tschüss. Macht's gut. Tschüss. Hallo? Aber jetzt müsste es besser sein. Ich habe die Eingangslautstärke runtergesetzt. Ja, viel besser. Die war auf, 940 Prozent. Ja, ist doch okay.