Latest / Genre Geschehen / Folge 219 - Schock, Angst und gute Laune (Schock, Kap der Angst, Spoof-Movies)
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- Komisches am Kap der Angst. Welch ein Schock. Und damit herzlich willkommen zu einer neuen Folge Genregeschehen. Meine sehr verehrten Damen und Herren da draußen und natürlich auch sehr verehrte Kolleginnen hier gegenüber an den Mikrofonen. Herzlich willkommen André Hecker. Moin Moin. Und herzlich willkommen, Tino Hahn. Hallo. Ja, es ist Folge 219. Es ist heute mal ein bisschen anders. Heute sind wir ein bisschen protestmäßiger unterwegs und gleichzeitig ein bisschen vielfältiger. Wie das sein kann, das versuchen wir in den folgenden 20 bis 80 Minuten zu klären. Weite Spanne. Ja, aber bevor wir darauf eingehen, gibt es noch irgendwas aus der Bürokratieabteilung, Herr Hecker? Die Bürokratieabteilung. Es gibt zum einen den Hinweis, wir haben eine neue Kurzfilmfolge veröffentlicht von unserem wunderbar schmissigen Format, das Genre mit seinen außergewöhnlichen kleinen, wo Tino und ich über zwei neue Kurzfilme gesprochen haben. Für alle Steady-Mitglieder jetzt verfügbar. Wer da gerne mitmachen will, findet das unter support.genre-geschehen.de und, ja, das ist wieder sehr, sehr unterhaltsam auf jeden Fall geworden mit sehr coolen Filmen und ansonsten haben wir auf jeden Fall einen Neuzugang auch im, Genre-Geschehen Steady Konglomerat und das ist Sebastian. Herzlich willkommen, danke für deine Unterstützung. Schön, dass du dabei bist und ja, wie gesagt, wenn ihr auch mitmachen möchtet, dort findet ihr Bonusfolgen, wie eben diese Kurzfilmformate oder auch Audioflicks von uns, wo wir Filme im Audio-Kommentar kommentieren und alle Wochenfolgen sind dort werbefrei. Link auch in den Show Notes. Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid. Gut. Und jetzt freuen wir uns, wenn ihr auch bei den Rest dabei seid. Denn ja, es geht heute mal wieder über mehrere Plattformen hinweg. Wir haben uns die erste Folge einer Serie angeguckt und gleichzeitig habe ich die beiden Herren hier genötigt, sich einen Film mal anzuschauen, der gerade in der Arte Mediathek erhältlich ist. Ich würde mit dem jetzt mal einsteigen. Ist das fein für euch? Na klar. Die Rede ist von Schock. Ein deutscher Film und jetzt habe ich den Namen des Regisseurs nicht mehr so ganz auf dem Schirm. Der heißt glaube ich Dennis Rakete. Habe ich das richtig gelesen? Moschito. Nee, der Co-Regisseur. Ach ja, Daniel Rakete-Siegel. Daniel Rakete-Siegel. Der und Dennis Muschito haben einen Film namens Schock gedreht. In dem geht es um folgende Handlung. Bruno ist Arzt, hat aber seine Approbation verloren. Aha, das ist eine Zulassung, oder? Ja. Jetzt näht er Wunden und kümmert sich um Patientinnen, die lieber außerhalb des Systems im Verborgenen bleiben. Als ihm die Anwältin Kreber das Angebot macht, einen leukämiekranken Kriminellen zu behandeln, wird sein Ehrgeiz geweckt. Mit der Entscheidung, die Behandlung zu übernehmen, gerät er jedoch nicht nur zwischen die Fronten des organisierten Verbrechens. Er stellt sich damit auch gegen... Okay, Julie. Julie. Den Mann seiner Schwester Laura, der ein Widersacher von Kronos neuem Patienten ist. So wird für Bruno der Grad seines Handelns immer schmaler und das Spiel immer gefährlicher, bis ihm die Dinge entgleiten. Ach dann erst, okay. Gut, dass jemand, der seine Approbation verloren hat und irgendwelche Gangster operieren muss und dem Puff beim Zähne ziehen, helfen, noch alle Fäden souverän in der Hand hält. Ja, ich würde auch sagen, die Dinge sind ihm schon vorher ein wenig entgleiten. Ja, aber nichtsdestotrotz, ich hab den Film aufgrund von Dennis Muschito schon so ein bisschen länger auf der Watchlist gehabt. Und war jetzt halt happy, dass der mal in der Arte-Mediathek ist. Dann hatte ich noch, weiß ich nicht, am Wochenende zuvor, oder bevor ich den Film gesehen hatte, war ich jetzt noch mit David Hain ein bisschen unterwegs. Der kannte den schon und hat gemeint, ey, guck dir den echt mal an. Der fand den nämlich auch nicht verkehrt. Und ja, das habe ich dann getan. Und daraufhin habe ich mir gedacht, oh komm, wenn jetzt mal ein deutscher Film in dem Genre, sage ich jetzt mal, oder als eben ein Genre-Film daherkommt, der jetzt vielleicht noch nicht so auf dem Schirm ist oder vielleicht noch nicht so bekannt ist, dann könnten wir den doch eigentlich mal hier besprechen. Und es stellt sich heraus, ihr zwei hattet den auch noch nicht gesehen, oder? Nee, wir haben nicht zu den 3.277 Leuten gehört, die ihn in Deutschland im Kino gesehen haben. Weil ich hatte gesehen, dass der damals im Kino gestartet ist, aber dann auch so gedacht, weil das werde ich gleich noch so ein bisschen ausführen, weil er hat mir deutlich besser gefallen, als ich erwartet habe. Aber ich dachte halt auch so, das wird wieder sowas, wo ich dann so rausgehe und sage, ja, stets bemüht, aber irgendwie doch so den zahlreichen Referenzen ein bisschen hinterher hecheln und dann war auch so ein Kino raus. Also deswegen bin ich ganz froh, dass wir den jetzt doch noch geschaut haben, weil ich ihn halt etwas leichtfertig dann und auch um ein bisschen, man muss ja mit einer harten Tür arbeiten, sonst guckt man sich ja quasi alles an, dass ja ein bisschen zu harten Door Policy mir zum Opfer damals gefallen ist. Ja, aber also was sagst du jetzt dann so gesehen, nachdem du es gesehen hast? Hat mir gut gefallen. Also ich bin, weiß auch gar nicht, warum ich da nicht gleich gesagt habe, hey lass reingehen, weil ich eigentlich so ein Faible habe für Filme, die so diese, ja diese Dienstleister in dieser organisierten Unterwelt und der Kriminalität zeigen. Also ich mag ja auch diesen Lights lieber gern mit Willem Dafoe, wo er die ganze Zeit so als Drogentaxifahrer in der Nacht rumfährt. Und hier hat das ja dieses Artstyle sein ja auch überhaupt nichts glamouröses. Er ist ja kein Halbgott im weißen Kittel, sondern der flickt da irgendwelche Leute zusammen, wo man oft sich so denkt, vielleicht wäre es auch besser, wenn die nicht zusammengeflickt werden, weil wirklich gut ist dann niemand. Natürlich auch hier das Menschenleberecht, bla bla bla. Aber hier ist wirklich so dass er sich das schön redet selber was er da tut und es wirkt als ob er so getrieben wäre, als ob er unbedingt heilen will oder Arzt sein will, aber selber nicht so ganz versteht warum weil sonst hätte er seine Approbation ja auch nicht, auf die Dings riskiert. Das finde ich halt so als Hauptfigur finde ich ihn sehr spannend in seiner Zerrissenheit. Obwohl, ich hatte, also ich weiß nicht, ich hatte nicht so unbedingt den Eindruck. Ja klar, also er hat jetzt seine Approbation verloren. Ich habe jetzt auch nicht so richtig mitbekommen, aufgrund von was, oder ob es jetzt unbedingt nur sein alleiniges Vergehen ist. Aber ich habe mir schon gedacht, okay, der muss irgendeine Scheiße gebaut haben. Alles klar. Drogen, ja. Ja, das kriegt man so, weil er ja immer Drogentests machen muss. Also auch das wird nicht wirklich erzählt, weil es eigentlich auch egal ist. Also das wird so angedeutet und man spürt aber sofort, ja, die wird er wahrscheinlich nicht durch einen ganz katastrophalen Justizirrtum verloren haben. Und er hat jetzt nichts Gnaube an System verloren und kämpft sich jetzt so von unten wieder hoch als so ein Halbgott in Weiß, sondern man merkt schnell, das hat sich schon alles selbst eingebrochen. Der weiß schon, dass er selber schuld ist eigentlich. Obwohl viele Leute alles selbst eingebrockt haben. Also hier gibt es ja niemanden, wo man sagen kann, das tut mir jetzt aber leid. Ja, obwohl ich schon, sag ich mal, auch wenn er, sag ich mal, nicht, wenn er weiß, dass er schuld ist an dem Zustand, in dem er sich befindet oder an dem, an der Situation, in der er sich befindet, fand ich trotzdem, dass er jetzt zumindest versucht, schon irgendwo versucht, mit seinen Mitteln, die er ja hat, die ihm zur Verfügung stehen, trotzdem noch irgendwie was halbwegs Gutes zu tun, weil ich finde, das ist halt schon auch so ein Aspekt, den ich irgendwie ganz cool fand an dem Film, obwohl der halt irgendwie schon, sag ich mal, im Gangster-Milieu spielt und eine Gangster-Geschichte erzählt, ähm, Macht er ja mit diesem Arzt, der genau zu diesen Damen oder zu diesen Prostituierten und sonst irgendwas geht, macht er ja schon eine spannende Tür auf. Wie Leute quasi wirklich in der Lage sind, solche Service-Dienstleistungen zu nutzen, beziehungsweise. Wie schlecht es um eben halt diese Menschen bestellt ist, die halt nicht wirklich einen richtigen Arzt benutzen können oder zu einem richtigen Arzt gehen können. Also das fand ich schon so ein, wie gesagt, einen schönen Nebenschauplatz, den der Film da mit aufgreift. Ja, finde ich halt auch. Also man nimmt ihm ab, dass er diesen Job schon aus Leidenschaft macht. Und dass er ein gutes Herz hat so. Und dass er sich auch reinhängt für. Sonst würde er sich ja auch nicht ... Man sieht es ja gleich in der Öffnungsszene, so in Gefahr begeben. Also trotz wissentlich, in welchem Milieu er da arbeitet und dass er dort mit Waffen hantieren und Schlimmeres und Co., begibt er sich ja da rein und urteilt ja auch erstmal nicht, sondern er hilft ja einfach nur, egal erstmal wem. Sondern egal, wer da gerade sich bekriegt, er ist nur da, um das Medizinische zu verwalten, sag ich mal, bevor es ja dann irgendwie dann doch noch natürlich, tiefer geht irgendwann. Aber prinzipiell will er erstmal seinen Job nur machen, ja. Und das mochte ich auch, weil was war auch meine große Angst, warum ich dann auch nicht ins Kino rein wollte, weil mich immer so nervt, wenn so Filme erst so eine Fallhöhe etablieren. Also ich habe mir in meinem Kopf so vorgestellt, eine halbe Stunde wird er wieder so als normaler Mensch gezeigt, der da irgendwie hat Arztarbeit, alles läuft gut, dann verliert er die Approbation, dann rutscht er so ab. Aber hier ist ja die Vorgeschichte, muss man sich ja schließen und auch, wie es in ihm eigentlich aussieht. Das ist ja alles so, wo man sein Verhalten angucken muss, wo er sich gerade bewegt und was für ein Umfeld und wie er reagiert. Also dass er quasi schon unten ist und dann geht der Film erst los, das fand ich stark. Also hätte man wirklich erst so 20, 30 Minuten ihn als Figur etabliert, wäre es, glaube ich, langwierig und auch viel konventioneller geworden. Und da hatte ich halt ein bisschen Angst vor. Das hätte ich nicht erwartet, dass der Film das so konsequent verweigert. Genauso wie er sich auch konsequent Spannung verweigert im positivsten Sinne, weil er viel auf Stimmung baut. Und je mehr der Figur irgendwie alles entkleidet, desto fokussierter und konzentrierter wirkt der Film irgendwie. Also das mochte ich auch, dass der nicht so Anka Jams mäßig dann irgendwie abdreht, sondern die ganze Zeit so unnachgiebig, kompromisslos beobachtet und einfach halt zuguckt. Wie er dann aber auch ist, ne? Also er guckt ja auch erstmal nur zu. Und entschließt sich ja dann natürlich entsprechend motiviert, auch wirklich dann am Ende konsequent irgendwie durchzugreifen. Das fand ich auch echt einen starken Aspekt, Ja, und ey, und dann muss man halt einmal sagen, in dem Film gibt es eine Szene, alter, alter, die tat weh. Also wirklich, da saß ich davor, hab mir gedacht, heil Witzker, das ist von der Idee her und so von dem Gezeigten und was halt nicht gezeigt wird, fand ich das sehr, sehr stark. Also da hat es mich wirklich innerlich so zusammengezogen, wie schon lang nicht mehr. Vor allem bei einem deutschen Film, muss man ja auch sagen. Ja, das, also, ich denke bei sowas ja immer, dass es so Mythenbildung ist, gleichzeitig kann ich mir aber auch vorstellen, weil beim Filmfest München bei der Premiere sind der Szene, die du gerade erwähnt hast, wo eine Zuschauerin auch kurz ohnmächtig geworden ist. Also das hat Muschito in einem Podcast erzählt und ich nehme an, das ist nicht nur ein reißerischer Marketing-Claim hoffentlich. Also wenn man den Film mit irgendwie, da sind Leute in Ohnmacht gefallen, bewirbt, dann hat man halt wirklich, also das ist einfach nur evil. Also ich denke schon, dass das passiert ist, weil es ja bei im Gänsefüßchen normalen Filmfestivals weiß das Publikum ja oft nicht genau, worauf sich es einlässt und wenn dann irgendwas zu überfordern ist, kann es ja mal passieren. Also ich habe auch schon ein paar Kinoscreenings mitgemacht, wo Leute in Ohnmacht gefallen sind, wo ich natürlich als alter Gorbauer mir gedacht habe, was soll das denn? Ja, ey, aber das meine ich halt. Und ich sitze ja auch als alter Gorbauer da. Und trotzdem, wie gesagt. Ja, es war schon unangenehm. Wir haben ja eh oft diese Diskussion, ob wir abgestumpft sind oder nicht. Aber dann sehe ich so eine Szene und denke immer so, nee, ich bin nicht abgestumpft. Ich bin immer noch viel zu empfindlich und empfänglich für sowas. Ja, vor allem, wenn es wie hier im Kontext ist, der sonst nicht so überhöht ist. Also wo es jetzt nicht rumsplattert oder so, aber dann kommt eine Szene, die ist halt auch in dem, sag ich mal, in einem ärztlichen Kontext auch noch sehr halbwegs realistisch, das kann so passieren und alles drumherum ist halt nicht überzeichnet und dann kommt sowas, da bin ich auch ganz schön gezuckt, da waren zwei Szenen, wo ich so ein bisschen so, boah. Ja, ja, ja. Also entnehme ich dem, André, dass du den auch ganz ansprechend fandest? Ich fand den gut, ja, wirklich. Wie gesagt, ich finde, der hat eine schöne Reise. Ich fand es auch gut, dass der gleich so reingeworfen wird, dass du eben nicht das typische Ding hast, erst mal alles Alltag und dann geht es bergab, sondern du bist mittendrin. Du lernst dann verschiedene eben nach und nach so Facetten auch von ihm kennen, merkst halt so, wie er schon auch da teilweise eben verzweigt ist in diese Szenen, wer da alles mit drin hängt, plus dann eben so ein, zwei Story-Wendungen, die da zukommen, die das Ganze brisanter machen und gerade hinten raus dann so. Ich fand so zwischendurch, er dauert ja auch nicht lange, er hat so einen kleinen Hänger mal so bei einer Stunde ungefähr. Da wird es so ein bisschen farbwasserig so, aber spätestens dann so die letzten 20 Minuten, 15 Minuten zieht er nochmal richtig an, das Ende fand ich auch richtig bitter so, also da wird es nochmal richtig evil auch für so eine deutsche Produktion, finde ich, da traut er sich auch was, um da auch jetzt nicht gar nicht mal geschönt rauszugehen. Das fand ich auch ziemlich mutig und stark. Das zieht schon nochmal an. Ich fand ihn auch in der Hauptrolle irgendwie ganz nice und ja, muss auch sagen, klar, das ist natürlich komplett Reffen-Style kopiert, aber ich fand das schon geil irgendwie. Also, der ist optisch cool, die ganzen Neonlichter, der Score ist eigentlich total an Drive. Das ist alles ein bisschen Drive-esque, aber ich fand das ziemlich cool und sehr stimmig und passt so gut zu dem Setting und auch zur Thematik und so. Also ich fand den schon ganz ordentlich, ja. Heimbach heißt wohl der Mann, der den Score gemacht hat, oder so? Ja, habe ich auch, will ich mir auch noch ein paar Sachen anhören. Also der Score hat echt, also es war wirklich sehr stilsicher alles. Dafür, dass es auch Regie-Debüt ist, ist das echt bemerkenswert. Fand ich halt auch, ja. So ein, zwei Sachen, zum Beispiel eine Sache, die mir ein bisschen aufgestoßen ist. Habe ich einfach wieder gemerkt, das ist natürlich verständlich so, wenn du so jemanden kriegst, aber ja, dass halt Farid Yadim und Anke Engelke drin sind, Yadim noch okay, Engelke habe ich ein bisschen rausgerissen, das war so ein bisschen, so ein Gesicht an so einem, Film, da war so ein kurzer Bruch bei mir mit meiner Ernsthaftigkeit irgendwie, das kann aber der Film nichts für. Das ist einfach mal eine Assoziation mit Anke Engelke, die ich in so einem ernsten Film dann jetzt gar nicht erwarte irgendwie einfach. Obwohl das aber auch schon wieder, ich musste auch, ich habe auch vergessen, dass sie da drin ist. Ich wusste nur, dass Moschito drin ist. Und dann sehe ich plötzlich Engelke. Und es war so ein überraschender Moment, aber ich verstehe absolut, was du meinst, weil sie wirkt irgendwie, sie ist so die einzige Person, die da so ein bisschen so gar nicht reinpasst. Die sticht die bisschen raus, genau. Ja, ich finde, sie passt nicht so richtig rein. Das habe ich einmal kurz ein bisschen die Immersion gebrochen, aber geschenkt. Und so eine Sache, ab und zu merkst du einfach, wie krass deutsch der Film ist. Da gibt es dann eben diese Szene, die draußen vor so einem Haus, wo der Lieferwagen kommt und dann wird es einmal fies. Ich hoffe, ihr wisst, welche Szene ich meine, wo er angegangen wird. Auf dem Parkdeck. Und nach der Szene steigen die wieder ins Auto und fahren halt weg und lassen ihn halt da liegen. Und der Abgang von denen in dem weißen Van, das war das deutscheste, was ich, glaube ich, jemals gesehen habe. Denn irgendwie in einem ausländischen Produktion, dann werden sie ins Auto gerannt, weil ich meine, da siehst du ja oben auch, das sind über Leute. Die Balkone, alles ist hell. Das heißt, in jeder Zeit könnte auch jemand runtergucken und das sehen, was die da machen. Sie steigen halt relativ entspannt ein. Starten in Ruhe das Auto, fahren dann einmal so um ihn noch rum, machen so einen Wendekreis und fahren dann so ganz langsam in die Ausfahrt runter, zur Tiefgarage so runter. Das dauert so circa 45 Sekunden, bis die dann raus die Szene bleibt einfach so stehen. Er liegt da und sie fahren da so ganz gemächlich mit dem Wendehammer so einmal raus. Ich dachte so, Alter, weißt du, in den anderen Filmen, da wäre die ins Auto gestiegen, Zündung an, mit quietschenden Reifen irgendwie einmal um die Achse gedreht und sofort irgendwie noch schlenkernd Hauptsache weg, schnell zum Abhauen. Und ich dachte mir so, Alter, das ist gerade so richtig, richtig deutsch, wie die da rausfahren. Ja, aber André, jetzt frag dich einmal selbst, was fällt mehr auf? Der Typ, der mit 120 aus dem Parkhaus rausschießt? Ja. Oder der deutsche Lieferwagen, der sich halt schön... Was fällt mehr auf? Der Typ, der da auf dem Boden blutend liegt und vielleicht schreit... Das sieht man aber eher so weit hinten nicht, erst mal. Ich hab mir die Szene dann auch ein bisschen damit schön geredet, dass vielleicht zeigen soll, dass nobody gives a fuck. Dass sie halt gar nicht fliehen müssen, sondern sie fahren ganz normal weg. Ja, vielleicht, okay. Aber selbst dann fahren Gangster nicht so Auto in meiner Welt. Aber ich muss trotzdem einfach lachen, das war einfach sehr deutsch. Naja, ich, wie gesagt, ich mag die Absurdität da dran und ich glaube, da sollte schon gezeigt werden, dass es scheißegal ist. Also weißt du, dass es halt da passiert und keinen kümmert's so. Er ist halt allein. Also das hat mir eigentlich auch diese Totale dann vermittelt, mit der das halt gezeigt wird, weil er liegt da ja wirklich so ganz klein irgendwo in der Mitte des Bildes. Und um hier rum ist ja nur dieser große, graue Betonkomplex. Also, für mich hat das eher so symbolisiert von wegen, hey, der ist jetzt wirklich ganz am Boden. Also jetzt ist er wirklich an einem Point of No Return. Und das ist halt auch gar keine normale Welt. Ich fand's einfach trotzdem sehr, ich fand's einfach unfreiwillig lustig. Ich fand's auch ein bisschen so dieses Rückwärtsfahren und so wenden ist schon... Aber ich dachte da auch so, weil der ganze Film ja auch gar keine normale Welt, also es spielt ja alles in dieser Gangster-Welt, das gefällt mir auch ganz gut, dass es quasi für ihn auch gar keinen, man weiß gar nicht, wohin, er zurückkehren würde, also man sieht das ja gar nicht, wo er vielleicht zurückkehren will, wenn er diese Approbation wieder hat, weil es wirkt ja auch nicht so, als ob er, da ein krass intaktes Umfeld hätte oder so, weil das würde er ja wahrscheinlich auch schon abgefuckt haben. Weil wenn man als Arzt wegen Drogen seine Proportionen verliert, muss wahrscheinlich auch einiges passieren, dann entfernt sich die Familie. Also man, den ganzen Film ist unklar, warum er überhaupt struggelt. Und er wirkt ja auch so abgehetzt. Und deswegen mag ich das, wie der Film, wie langsam der Film ist, weil er halt auch wirkt, dass er aber ganz schlimmen Muskelkater in jedem Körperteil hat. In so einer Verfolgungszeit, er kann gar nicht wegrennen. Also er kann nicht. Es tut alles zu sehr weh. Das mag ich, wie kaputt er ist. Woher jetzt die Energie kommen soll, dass er nicht einfach aufgibt, hat sich mir manchmal nicht so ganz erschlossen, aber vielleicht so einfach wie so eine Maschine und denkt gar nicht drüber nach. Also es wirkt ja auch nie so, als ob er sich so viele Gedanken macht, sondern lieber handelt, eben damit er nicht nachdenken muss. Aber also so wie ich das verstanden habe, also es klang für mich an einer Stelle so, als hat er eine Tochter. Seine Schwester fragt ihn ja mal, wann er sie zum letzten Mal gesehen hat oder sonst irgendwas. Und da ist er nur ganz kurz angebunden, was mir sehr gefallen hat, weil das waren keine Erklärdialoge, sondern auch Dialoge wie Leute, die genau Bescheid wissen. Ja, es wirkt halt auch so, als ob er sie nicht... Genau, aber das habe ich so ein bisschen als Motivation gesehen. Vielleicht muss er irgendwie Alimente zahlen oder vielleicht möchte er irgendwie oder will er halt Unterhalt zahlen oder sowas. Also sowas in der Richtung könnte ich mir vorstellen. Man weiß ja auch nicht, was passiert ist. Es kann ja auch sein, dass er einen Schwamm in irgendjemandem vergessen hat, der ist gestorben und dann haben sie ihn auf Drogen getestet. Also man weiß ja auch nicht, wie schlimm das passiert ist, weshalb er da ist. Also anscheinend nicht knastschlimm, aber anscheinend schon aus der normalen Welt rausfliegen schlimm. Aber ey, jetzt einmal eine Frage. Weil wir eben schon über ihn gesprochen haben. Ich hab Fahri Yadim nicht erkannt. Also ich musste... In der ersten Szene nicht. Ich brauche den Moment, ja. Ja, also ich muss, ich habe das wirklich erst ganz zum Ende hin, als sie da nochmal in diesem Wohnwagen sind und er ihn da untersucht oder so, da habe ich erst irgendwie so gedacht, ach ist das Fahriadim? Okay. So, weil mir die Art und Weise zu sprechen irgendwie ein bisschen vertraut vorkam, aber ich finde, er hat es halt geschafft, nicht so zu klingen, wie er sonst immer klingt. Vor allem bei den ganzen Komödien und sowas. Ja eben, also diese Wandelbarkeit hätte ich auch, also auch, weil ich ihn nur aus Komödien und Comedy-Kenner auch nicht erwartet. Oder halt aus sowas wie, wer steht mir die Show? Also ich kenne ihn eigentlich gar nicht als ... Natürlich ist auch Comedy-Ernsthaftes Schauspiel. Nicht, dass es jemand falsch versteht, aber nicht aus ernsthaften Filmen oder so. Ich glaube, das war das erste Mal, dass ich ihn in einer Rolle gesehen habe, wo er mich clearly nicht zum Lachen bringen wollte. Ja. Und da war ich auch, wo ich so dachte, ach, nice. Ja. Auch schwer erkennbar. Ich finde, er ist gut hinter diesem Juli verschwunden. So, André, Entschuldigung, was wolltest du sagen? Ich wollte noch sagen, das ist auch eh, weil Tino auch gerade eben schon über die Welt auch sprach und generell, dass man nicht so richtig ihn, nicht weiß, wo er denn hin würde, wenn alles gut wäre und so weiter. Ich finde es halt lustig, dass der ganze Film halt in Köln spielen soll. Man denkt halt irgendwie so Underground Frankfurt irgendwie zumindest oder die Schlimmecken von Berlin, in der Brutino mal abhängen. Aber nein, es ist halt einfach Köln. Ja, in der Halle 8, bei der Gamescom. Köln. Aber nur mit Treten. Ja, also ich kenne Köln ganz gut und naja, so da ist Köln jetzt bei Nacht auch nicht, aber fand ich ganz witzig, dass es einfach Köln-Underground sein soll. Naja, aber guck mal, also ich habe jetzt nicht so wirklich erkannt, welche Stadt das unbedingt sein soll. Ne, sie verschachteln es auch ganz gut, das ist jetzt nicht der Dom zu sehen oder so, das machen sie halt extra nicht, glaube ich. Möchte ich auch nicht zu zynisch werden, aber die Filmschrift von NRW hat halt 550.000 Euro zur Förderung dazugegeben. Sonst hätte vielleicht auch in Hamburg gespielt, wenn die neuen Filmförderung oder so. Also ich glaube, der Handlung sonst ist ja auch universell. Also same shit, different city. Aber ich finde es halt cool, eine Stadt mal nicht anhand ihrer typischen Sehenswürdigkeiten abzuarbeiten oder zu akzeptieren, sondern halt irgendwie eine Stadt zu inszenieren, die tatsächlich vielleicht sogar finsterer wirkt als die Let's End Beats. Also sowas gefällt mir ja immer. Also egal, ob es jetzt in Frankfurt hier bei nur Gott kann mich richten ist oder jetzt halt auch vor Blogs oder sowas. Also ich finde es halt echt immer ganz gut, wenn man nicht immer so wie Berlin Tag und Nacht jede scheiß Ecke, die man schon 30.000 gesehen hat, ins Gesicht gedrückt bekommt. Der so gegrounded Version wie ja auch Gossam in den neuen Batman-Filmen aussieht, wo man ja auch denkt, okay, das ist ja eine ganz normale Stadt eigentlich. Zumindest in Dark Knight wurde das so, ich weiß nicht, was soll es sein? Chicago oder so? Ich stecke leider nicht so tief in eine Batman-Sore drin. Er hat in Chicago gedreht, ja. Ja, ja, eben, also wo man halt so denkt, okay, man muss sich immer wieder ins Gedächtnis rufen, das ist keine real existierende Stadt, sieht aber irgendwie aus wie eine, die real existiert, nur halt in düsterer. Und das macht es ja bei Schock irgendwie auch. Also man weiß schon, das ist eine reale Stadt, aber wie ja schon gesagt, man erkennt Köln nicht wirklich, sondern man mutmaßt, weil es halt einfach so ist, Berlin hat sich das hart erarbeitet, das ist halt ein Berlinspiel. Wo Berghain. Genau. Ja, also ich glaube in diesem Sinne, für all diejenigen, die noch nicht gesehen haben, und es scheinen nicht sehr viele zu sein, laut Letterboxd. Was hast du gesagt, wo hast du es geguckt, dass die 3000 Leute im Kino sind? Kino, also Kinozuschauer am Startwochenende, obwohl 75 Kinos, also immerhin so ein relativ breiter, größeres Städtestaat. Ja, ich glaube, wir müssen Dennis Muschiet immer wieder einladen. Der Typ macht echt wirklich gute Sachen. Ich mag ziemlich viel von ihm, was er gemacht hat, ob Chico oder Kebab Connection und so. Der macht echt gute Sachen. Und gerade der, ey, wirklich, also der hat mich jetzt doch nochmal echt überrascht. Und es ist schön, dass es sowas doch noch in Deutschland irgendwie, ja, dass es sowas gibt und dass sowas irgendwie entstehen kann. Ich weiß gerade nicht, habt ihr das mitbekommen? Auf Insta geht ja gerade so ein Interview mit Dominik Graf rum. Nur den Link gesehen, aber noch nicht draufgeklickt, weil er wieder einen von seinen komischen Pullis anhatte. Naja, aber der sagt halt auch, wie kann es denn sein, dass bei deutschen Filmpreisen und so weiter kaum Genrefilme irgendwie vertreten sind. Ich finde, Schock wäre einer gewesen, der auf jeden Fall da hätte vertreten sein können. Ja, absolut. Also sowohl Schauspieler als auch technische Kategorien auf jeden Fall. Musik auch. Und es ist ja, ich war ja auch einmal zu einer merkwürdigen Konstellation, wo ich noch Kino.de gemacht habe, auch eingeladen von der Akademie, also von der Filmakademie da eingeladen, wo auch Werben und so da waren. Die ja dann auch wissen oder verstehen wollten, warum Webseiten so wenig über deutsche Filme berichten. Und sinngemäß konnte ich ihnen halt auch noch, wie ist dieser komische DDR-Film? Warum? Nee, der wie so James Bond in der DDR war, oder wie Red mit diesen ganzen alten Leuten. Ich kann es leider nicht besser machen. Vier gegen die Bank? Ja, irgend so was. Ich glaube, es war irgendwas, wo jetzt ein zweiter Teil neulich kam. Sorry, das ist jetzt kurz ab. Vier gegen die Bank 2? Vier gegen das Altersheim. Ich reiche es nach, aber jedenfalls, da habe ich halt auch sinngemäß gesagt, Netflix schickt halt Trailer, alle Studios schicken Trailer und ihr erwartet bei euren komischen deutschen Filmen, dass Webseiten proaktiv anfragen, ob sie bitte ein Interview mit Henry Hübchen bekommen können. Also das funktioniert halt nicht. Und dann habe ich auch so, dann auch wissen wollen, warum sowas wie der Bunker, weil es war gerade das Jahr, warum sowas halt nicht mal in technischen Kategorien nominiert ist beim Deutschen Filmpreis und dass deshalb auch so Berichterstattung oder Deutscher Filmpreis für Filmwebseiten relativ unspannend ist, weil die Filme oft. Gar kein Awareness aufgebaut haben und Filmwebseiten ja auch nicht unbedingt Marketing für alles machen müssen, sondern nur für Sachen, die halt wirklich gut sind. Und da ist ja beim Deutschen Filmpreis halt auch oft viel Mittelmaß dabei, bis auf ein paar gute Filme. Das ist natürlich auch je nach Jahr unterschiedliche Sachen. Aber ich habe den sinngemäß gesagt, für der Bunker hätte ich gemacht, was geht. Deswegen finde ich es irgendwie komisch, dass er sowohl marketingmäßig wenig geht, als er auch nicht nominiert wird beim Deutschen Filmpreis. Da haben die aber gemeint, dass sie sich da richtig gestritten hätten und er fast auf die Shortlist gerutscht wäre. Ja, fast auf die Shortlist, was noch nicht mal bedeutet, dass er nicht... Nee, also schon unter die nominierten Filme gekommen wäre. Also wo man dann so denkt, okay, das hätte ich jetzt wiederum nicht gedacht. Dann hätten wir noch so ein bisschen über so Sachen wie der Nachtmar gesprochen, Wo ich halt natürlich auch sagen muss, ob das jetzt wirklich preiswürdig ist oder nicht, ist nochmal so eine Frage. Aber es gibt schon viele Genrefilme, wo man zumindest in den technischen Kategorien mal so eine Anerkennungsnominierung oder so raushauen könnte. Weil im Deutschen Filmpreis ja auch oft in manchen Kategorien nur drei Filme nominiert sind. Warum keine fünf? Also muss man sich so künstlich limitieren? Das ist doch Quatsch. Wieso sind, jetzt steigere ich jetzt, Christopher Nöhn ist am Start. Deutscher Film 2026. Nein, den gibt's doch erst ab 100 Euro bei Study. Ja, okay, ich mach eine kurze Vorschau. Und Teaser. Bei dieses Jahr, Bester Spielfilm 5 Nominierung, Bester Dokumentarfilm 3. Brauchen Dokumentarfilme keine Aufmerksamkeit? Gab's nur 3 Dokumentarfilme. Warum sind da nicht 5 nominiert? Kinderfilme sind 2 nominiert, Beste Regie auch nur 3, weil es sind zwar 5 Filme nominiert, aber Beste Regie, die anderen zwei die nominiert sind, dann war die Regie leider sehr, sehr schlecht. Drehbuch auch nur drei, wieder zwei von den fünf nominierten, sehr schlechtes Drehbuch. Beste weibliche Hauptrolle auch nur drei, männliche drei, weibliche drei. Beste männliche Nebenrolle sind auf einmal fünf, Kamera sind vier, Schnitt sind drei, Togengestaltung sind fünf, Filmmusik ist vier, Szenenbild ist drei, Kostümbild sind drei, Maskenbild drei. Visuelle Effekte, das kann ich noch ein bisschen verstehen, weil da muss man in Deutschland halt Momo-Schule der Magischen Tiere 4 und Woodwockers 2 nominieren, damit man auf 3 kommt. Aber das check ich nicht. Also warum nur 3-Drehbuch-Nominierungen? Klingt sehr willkürlich. Also wie sieht da diese Diskussion aus? Falls irgendjemand zuhört von den Leuten, die da beteiligt sind, was ich zwar nicht glaube, ich check's null. Also das erschließt sich mir überhaupt nicht. Und ich meine, ich weiß jetzt nicht, aber wir reden ja auch von sowas wie zum Beispiel Stereo mit Jürgen Vogel und Moritz Bleibdruck. Ein Film, der saugeil inszeniert ist. keine Ahnung, ob der beim Deutschen Filmpreis irgendwie in Erscheinung getreten ist. Also. Es geht also es geht sowohl mit den unteren Stufen, sag ich mal, ein Luz ein Nachtmahr, ein was hattest du eben noch, ein Bunker so, vielleicht auch noch ein Schneeflöckchen, sag ich jetzt mal, aber das geht ja auch alles noch über eine Stufe höher und ich finde ja eigentlich nicht, dass zum Beispiel ein Schneeflöckchen oder ein Luz unbedingt so nach günstig aussehen, aber erinnern wir uns zurück an den Film hier, wie hieß der, in diesem abgelegenen Hotel der jetzt so ein bisschen an den Film erinnert hat mit Dan Stevens. Ach, die Theorie von allem? Ja, Theorie von allem ist auch cool, aber der war, glaube ich, beim Deutschen Filmpreis nominiert. Ich glaube, der war, ja. Das ist mir nicht sicher, aber ich glaube, der war. Ich rede von diesem, wie hieß der, Schlaf, auch mit Sandra Hüller, glaube ich. Ach so, ja, ja, ja, mit Hunter Schäfer. Genau. Nee, nee, nee, Hunter Schäfer ist der jetzt der Neue von Film und Singe. Das ist Kuckuck. Aber es gab ja... Es gab Schlaf und Hotel von Jessica Hausner, die irgendwie so beide sehr ähnlich Plakatsmotive beziehungsweise Bilder hatten. Aber ich glaube, du meinst Schlaf. Ich meine Schlaf, meine ich. Also solche Sachen. Aber hat in Schlaf nicht auch jemand gespielt, den man kennt? Sandra Hüller. Sandra Hüller. Ja, und vielleicht sind die auch nominiert, aber hier zum Beispiel steht die Einreichung. Im Rahmen der Einreichricht haben Produzenten und Verleiherinnen die Möglichkeit, ihre Filme für das Auswahlverfahren zum Deutschen Filmpreis einzureichen. Die Deutsche Filmakademie prüft die eingereichten Filme auf ihre Richtlinienkonformität. Und vielleicht reichen die auch gar nicht erst ein, das kann natürlich auch sein, aber wenn. Also sagen wir mal, es sind einfach 100 Filme eingereicht und dann sitzt da eine Jury und sagt so, das ist alles so eine Scheiße, wir können hier nur drei Drehbücher nehmen, da ist wirklich nichts, wir schämen uns die Augen aus dem Kopf, wenn wir diesen Film noch hier für bestes Drehbuch nominieren. Anders kann ich mir das nicht erklären. Oder es ist irgendwas, wo ich zu dumm bin, es jetzt gerade zu erfassen. Oder irgend so was Offensichtliches, was ich nicht sehe. Aber dass es fünf beste Filme gibt, nur drei beste Drehbücher. Natürlich hat nicht jeder Film auch beste Drehbuch, aber das ist schon strange, dass es mehr beste Filme geben soll als beste Drehbücher. Ja, vor allem, ich würde sagen, ein Drehbuch ist schon der Bestandteil vom besten Film, oder? Ja, genau. Aber ein Drehbuch kann ja geil sein, der Film trotzdem kacke. Deswegen würde ich eher sagen, es sind mehr Nominierungen für bestes Drehbuch, weil ein bester Film muss ja, da müssen ja alle Gewerke mindestens solide gearbeitet haben und ein paar herausragen. Deswegen checke ich nicht, warum es fünf geile Filme geben soll, aber nur drei Drehbücher, wo man sich nicht schämt, wenn man die auf die Webseite packt. Ja, und dann, ich meine, dieses Jahr war es ja wohl, also war das Teilnehmerfeld ja tatsächlich eigentlich mal schon ganz solide, ne, am rum und in die Sonne schauen und so. Ja. Aber naja, hast du auch wieder, ne, Generationsporträt, Weltkriegsgeschichte, schon wieder was mit Nazis. Und ich weiß jetzt nicht, was noch nemoniert war, aber ja, ist halt alles so ein bisschen immer thematisch beieinander, sage ich jetzt mal. Ja, das ist so ein bisschen, natürlich ein bisschen das, welche Themen am häufigsten aufgegriffen werden, aber immerhin in die Sonne schauen, gelbe Briefe, ach diese Lücke, 22 Bahn am rum, verschwindendes Josef Mengele ist halt schon große Bandbreite, und dass zum Beispiel das verschwindendes Josef Mengele, obwohl der ja auch sehr sperrig ist, sowohl inhaltlich als auch von der Umsetzung, dass der dann bei bester Spielfilm landet, ist schon auch beachtenswert. Das ist natürlich da auch nicht alles Kacke. Aber auch schon wieder Nazi-Background. Ich wundere mich nur, warum da so wenig einfach vorhanden ist. Das checke ich nicht so ganz. Ja, aber guck doch mal. Lücke, Generationsporträt, in die Sonne schauen, Generationsporträt, Amrum und Mengele, jeweils Nazis. So, was haben wir noch gehabt? Diese Lücke. Habe ich doch. Ja, 22 Bahnen. Ja, okay. Das ist tatsächlich der jüngste, so thematisch jüngste Film, würde ich jetzt mal sagen, von all diesen vieren, Aber ja. Ja, aber es ist auch in den anderen, also das, ich meine, das Jahr ist halt sehr stark von in die Sonne schauen dominiert worden, aber auch in den anderen Kategorien. Also vielleicht liegt es wirklich am Einreichungsprozess, dass Sachen einfach nicht eingereicht werden. War 22 Bahnen fürs beste Drehbuch nominiert? Nö. Ja, okay, das kann ich dann aber auch nachvollziehen. Ja, und Mängele weder für Regie noch für Drehbuch? Ist dann auch, also dass man weder die beste Regie noch das beste Drehbuch hat, aber trotzdem den besten Film machen kann. Das hat man bei den Oscars ja auch immer. Das ist ja kein filmpreisexklusives Problem, aber es wirkt immer ein bisschen strange. Und deswegen, ich will auch nicht sagen, dass 22 Bar ein schlechter Film ist. Mir hat der tatsächlich schon ganz gut gefallen. Aber ich muss schon sagen, dass ich das Drehbuch und gerade die Prosa der Autorin, die sie da immer wieder reingebracht haben, dass ich das schon eher eine Schwachstelle empfand. Da haben wir schon Die Inszenierung und die Schauspieler haben viel rausgerissen. Der Tiger nur nominiert für beste männliche Nebenrolle. Was? Weiß ich halt auch nicht, ob da technisch nichts gegen ... Also den hätte ich zumindest mal für technisch, für visuelle Effekte und für Kamera oder sowas. Da hast du Good Walkers 2 aber nicht gesehen. Ah ja, nee, hab ich auch nicht. Da jetzt, bevor wir wieder ... Ja, ja, ja. Aber wenn ihr mal einen der schlechtesten und unübersichtlichsten Filmanfänge aller Zeiten sehen wollt, guckt euch mal die ersten fünf Minuten von Woodwalkers an und beantwortet euch danach ehrlich die Frage, ob ihr wisst, wer da gerade gesprochen hat und mit wem. Das ist wirklich irre. Also für einen Kinderfilm ist das komplett absurd. Ja, aber Teil 3 ist, glaube ich, schon in Arbeit, ne? Ja, ja, also wahrscheinlich sind die auch alle ganz okay, aber in meinem Herz steht für die Schule der magischen Tiere. Nee, auf gar keinen Fall. Okay. Das musste ich mir zweimal antun und das will ich nie wieder. Ja, okay. Die werden auch besser von Teil zu Teil. Wahrscheinlich ist es wie bei Fast and Furious und ab dem 8. wird es richtig gut. Okay, dann steige ich wieder ein. Wenn mir einer sagt, Alter, du hast jetzt hier die Intensität eines Hardbold erreicht, dann bin ich wieder am Bord. Ja, aber ich fand es schön, also ich finde die auch nicht wirklich gut, aber ich mochte sehr beim dritten und vierten Teil, dass es keine wirklichen Antagonisten gibt, sondern dass sie gemeinsam auf unterschiedliche Arten und Weisen Probleme lösen müssen, und auch erkennen müssen, dass manchmal zwei Sachen richtig sind und man sich trotzdem für irgendwas entscheiden muss, also dass man auch, wenn alles richtig ist, trotzdem Fehler machen kann, also vom pädagogischen Effekt, finde ich die Handlung da immer erstaunlich gut. Naja, aber das in unserem Steady-Sonderformat, wenn 10.000 Euro zusammenkommen, der Kinderfilm des Monats. 100. 1000, meine ich. Dann machen wir Kinder-Genre-Filmblock. So. Der Kanzler ist mit Christopher Nöhl in einen Topf. So, aber jetzt können wir, glaube ich, auch... Jetzt sind wir sehr abgetrifftet. Ja, deswegen driften wir mal wieder zurück und zwar ans Kap der Angst. Ja, wir haben uns alle mal die erste Folge der neuen Apple-Serie, Cape 4 angeguckt und ich zitiere den Pressetext, inspiriert von dem Remake aus dem Jahr 1991, das von Martin Scorsese inszeniert und von Steven Spielberg produziert wurde. Die Serie wurde aber unter anderem auch von Martin Scorsese produziert. Ja, und Spielberg auch. Ja, weiter am Start. Ja, und die Handlung fast Apple, ein Apple und ein Ei. Ganz schlimmer Abrutscher nach Hessen gerade. Apple TV, Apple TV. Apple Boy TV. Apple Plus. So, mit dem Bämbel in der Hand geht es um folgende Inhaltsangabe. In Kaff der Angst zieht ein Sturm auf. Für das glückliche Anwalts-Ehepaar Anna und Tom Boden. Denn als der berüchtigte Mörder Max Cady, den sie hinter Gittern gebracht hatten, aus dem Gefängnis entlassen wird, sind diese auf Rache. Das ist komplett falsch. Also, jetzt, nicht falsch verstehen, also wahrscheinlich wird das noch irgendwann im Laufe der insgesamt zehn Folgen, wenn ich das richtig gesehen habe, wird es noch darauf hinauslaufen, denke ich mal. Aber nein, in der ersten Folge bekommen wir etwas anderes erzählt. Das ist schon hart. Also, Viele von uns kennen ja wahrscheinlich den Cup der Angst-Film von eben Martin Scorsese mit Robert De Niro und Nick Nolte in den Hauptrollen und noch Jessica Lange und eben Juliette Lewis. Da war es so, dass eben Nick Nolte der Pflicht- oder Verteidiger oder Anwalt von Max Cady war und naja, ein bestimmtes Schriftstück hat unterschlagen, also er hat ein bestimmtes Schriftstück unterschlagen und daraufhin wurde Max Cady verurteilt. Wäre dieses Schriftstück quasi dem Richter zugänglich gewesen, hätte man wahrscheinlich sein Urteil noch ändern können oder es wäre auf ein anderes Urteil hinausgelaufen. Hier in der neuen Serie war die Frau, Anna, war die Anwältin von Max Cady. Und was Neues, Tom, ihr Mann, Boden, war damals, als sie Max Cady vertreten hat, der Staatsanwalt, der Max Cady angeklagt hat. Und sie sind jetzt quasi über diesen Prozess sind sie zusammengekommen. Ich glaube, da kommen wir gleich später nochmal drauf zu sprechen. Aber das ist ein essentieller Unterschied. Also sie war hier die Anwältin von Max Cady, er war der Staatsanwalt, die beiden sind danach zusammengekommen, haben eine Familie gegründet und jetzt, sind halt Informationen rausgekommen, die Max Cady sofort entlasten, weshalb er auch unmittelbar sofort aus der Haft entlassen wird und jetzt eben bei Anna und Tom. Auf der Türstelle steht, im wahrsten Sinne des Wortes. Und den beiden erstmal in Folge 1 eigentlich nicht mehr als seine Hilfe anbietet. Das macht er auf eine sehr spooky Art und Weise. Beziehungsweise offiziell bietet er ihnen ihre Hilfe an, aber dann passieren noch zwei, drei Dinge, die so ein bisschen an seinen Aussagen zweifeln lassen, aber nur anhand der ersten Folge wird er noch nicht als der rachsinnige oder perverse dargestellt. Naja. Findest du nicht? Ja, also... Dieses, also bei einem Pilot, ich finde, man kann nicht so viel spoilern, weil, man weiß jetzt schon, es geht um Rache, aber er sagt da in dieser einen Rede, Tod von durch tausend Schnitte, Zehe um Zehe, bis nichts mehr übrig bleibt und dann verliert eine Figur eine Zehe und er lacht. Das ist mir schon nicht so nur ein bisschen Andeutung, es ist schon glaube ich sehr, also es ist ja auch so ein bisschen dann so cliffhangerig, es ist ja auch, dieses, der ganze Pilot spielt ja auch sehr mit so Foreshadowing die ganze Zeit, also es dauert ewig lange, bis man ihn endlich mal sieht, er wird immer von hinten gezeigt, aber es hat mir richtig gut gefallen, wie das alles so die Leute reden nicht wie normale Menschen miteinander, es sind ständig nur so Andeutungen wie, ja, letztes Jahr, was da an der Schule passiert ist, gell, war schlimm und so Also es wird alles nur so Foreshadowing, damit du weißt, okay, das wird in den nächsten zehn Folgen alles noch eine Rolle spielen. Das mochte ich richtig gern. Aber, aber. Ich finde, das, was du jetzt gerade eben beschrieben hast, ist für mich eine Spielart, die ja auch schon der Film von Martin Scorsese immer wieder an den Tag gelegt hat. Dass die Wahrnehmung oder die, also dass man so eine Art zweiten Blick, dritten Blick immer auf irgendwelche Sachen kriegt zum Beispiel. Also dass man halt das eine sieht, dann blinzelt man und plötzlich ist es was ganz anderes und so weiter und so fort. Oder dass man auch gewisse Dinge quasi, gewisse Dinge nur der Vorstellung bestimmter Menschen sind. Und jetzt gerade diese Rede da, die wurde meiner Ansicht noch mal im Sinne einer, wie soll man sagen... Im Sinne eines vorgefertigten Bildes nochmal verfremdet. Ja, also ich glaube, indem gewisse Sachen einfach nochmal gezeigt werden, sollen sie halt so ein bisschen das Innenleben, die Wahrnehmung, weiß ich nicht, die Ahnung von irgendjemandem widerspiegeln. Und so habe ich das am Ende hier noch gesehen, weil man muss ja sagen, die erste Folge fängt ja schon gleich an. Man muss ja auch, ganz kurz mal, man muss ja auch dazu sagen, das letzte Bild, wo er so lacht. Das gab's ja in der Rede gar nicht. Das ist ja nur ihre Einbildung. Diese krasse Lache von ihm am Ende, das ist ja gar nicht echt passiert, das ist nur in ihrer Vorstellung. Und das meine ich, und es fängt ja schon direkt, also die erste Folge fängt ja schon direkt mit diesem, wie nennt man das, Negativ-Bild? Also als hätte man das alles durch so eine Nachtsichtbrille oder so gesehen, also wie auch schon bei Zone of Interest. Das hatte ja Scorsese auch schon gemacht in dem Original. Also ich finde, das kann man immer noch so ein bisschen als diese was denkt sich eine Figur oder was, ja, in welchem Wahn befindet sich gerade eine Figur oder so was, kann man immer so was da noch in die Ecke schieben. Es geht ja auch ganz viel um die, Du siehst die Perspektive ja viel erstmal auch aus dem Ehepaar und denen ihren Vorängsten. Also sie hören irgendwie von ihrer Chefin da oder dieser anderen Anwältin da, dass der halt freigekommen ist. Das wussten sie ja noch gar nicht. Und ab dem Moment sind sie ja komplett on the edge, weil sie einfach schon direkt befürchten, dass der denen nicht gut gesündet sein wird nach der ganzen Zeit, in dem was passiert ist. Also es geht ja ganz viel auch davon aus, dass die schon damit rechnen fast schon, dass da was passiert. Und alles, was ab da quasi irgendwie komisch ist, wird ja gleich ihm quasi angedichtet. Also das ist ja schon eine Narrative, die er ganz klar aufgemacht hat, bevor überhaupt irgendwas passiert ist. Das fand ich ja immer halt spannend und das erzeugt natürlich den Eindruck so, dass er irgendwie da, ja, dass er irgendwie Dreck am Stecken hat oder beziehungsweise was vorhat. Aber du siehst es, es passiert erstmal nichts, wie Daniel halt schon sagt, sondern das ist alles so Vorschadowing durch die Figuren selbst. So, das muss man einmal halt sagen. Und alles andere ist ja wirklich nur im Subtext und alles, sag ich mal, alles Gewalttätige, was in der Folge erstmal passiert, da weißt du ja auch gar nicht 100 Prozent, wer dahinter steckt. Allein der Anfang mit diesem Telefonat so ein bisschen. Das ist ja trotzdem noch nicht 100 Prozent klar. Ja, also ja, es bleibt bewusst offen, aber es sind ja auch schon Sachen, die, glaube ich, schwierig zu widerlegen sind. Also auch was im Swimmingpool passiert, schon merkwürdiger Zufall dann. Aber klar ist es ja reizvoll, dass sie dann so denken, okay, es muss sofort was mit dem zu tun haben. Obwohl sie zu dem Zeitpunkt, als sie das im Swimmingpool finden, ja noch gar nicht wussten, was irgendwie Phase ist. Und sich es nachher erst dann so zusammenreimen. Also ich mochte generell, und vielleicht interpretiere ich auch zu viel rein, das ist ja auch von Nick Antoska, der auch diese Creepypasta-Serie Channel Zero gemacht hat. Und ich finde auch, dass hier deutlich mehr mit so Horror oder solchen Unsicherheitselementen und so Terrorelementen gespielt wird. Also ich finde, der Film hat den zweitbesten Alarmanlagen-Jumpscare von Sachen, wo Patrick Wilson mitspielt. Da habe ich mich gut verschreckt. Und auch sonst so dieses weil am Anfang finde ich muss man relativ viel schlucken als dann eine Szene wo man dachte die wäre zu Ende dann nochmal anfängt und quasi nochmal fortgesetzt ich drücke es jetzt so bewusst nebulös aus aber man hätte nicht gedacht dass da noch was geht, also die fand ich schon hart ich fand die auch hart und wo man so dachte nice das ist ein gutes so etablieren von dem Thronfall der hier so generell herrscht. Weil man das ja auch so, dann so denkt, ach, ungewöhnlich. Aber man denkt nicht, das ist doch Quatsch. Sondern so, ah, shit. Und das mochte ich also. Ich muss sagen ... Leider entspricht diese Szene, die du ansprichst, hat für mich erst mal nur einen Zweck erfüllt. Also nicht einen Zweck, aber natürlich den erzählerischen Zweck, keine Frage. Aber sie diente für mich vornehmlich vor allem zu einem anderen Zweck. Und das ist mir halt während dieser ersten Folge schon mehrfach aufgefallen, wie so gewisse Bilder aus dem 91er-Film hier halt wieder aufgegriffen werden. Im 91er-Film gibt es eine Szene, eine sehr bekannte Szene, in der Robert De Niro einer Frau in die Wange beißt. Und das war für mich die Entsprechung. Dann gibt es genauso eine ähnliche Einführung von der Tochter von Anna und Tom wie Juliette Lewis. Da muss man halt auch noch sagen, fand ich es irgendwie so ein bisschen offensichtlich, wie die Tochter dann halt auch gewissen anderen Figuren ähnelt. Und das ist mir während der ersten Folge schon mehrfach aufgefallen, dass sie immer wieder gewisse Bilder irgendwie ins Neue übersetzen und so. Und das fand ich leider, ich fand das ein bisschen schwach, muss ich es ehrlich sagen. Naja, ich weiß nicht, weil sonst wird sowas dann immer als liebevolle Hommage oder so gesehen. Hier ist es dann eher so kopieren. Also der Film macht ja auch, oder der Pilot macht ja auch vieles anders. Dass beide Figurenjuristen sind, ist spannend. dass es so stark in diese Social-Media-Welt übernimmt, wie auch dieser eine Podcaster sagt, dass er irgendwie einen Gym-Teacher von Casey Anthony letzte Woche im Podcast hatte. Also es geht ja sehr stark in diese Sensationslust der modernen Medien und so rein. Also ich finde, er bringt schon viele neue Elemente rein. Natürlich, ich glaube, das ist auch so ein bisschen so einem Piloten geschuldet, dass er auch so ein bisschen... Ja, den Originalen irgendwie huldigen muss, aber das fand ich eher so ein netter Kopfnicker. Also ich finde, er macht schon viele Sachen neu und anders. Auch diese zentrale Szene, als dann Javier Bardem bzw. Max Cady das erste Mal kommt und sie ihm das Mikro geben muss. Also auf wie vielen Ebenen das so ein Power-Move einfach ist, dass er diese Anwältin mundtot macht, der jetzt da so einfach redet, obwohl sie ihm ja eigentlich auch gar nicht da reden lassen sollte. Also es gibt gar keinen Grund, warum sie ihm das Mikro gibt, aber sie kann sich auch in dem Moment gar nicht anders verhalten. Und da springen halt auch so. Warten Sie kurz, bis ich fertig bin oder kommen Sie hoch oder so. Ich war da einfach Security. Ja, eben, aber dass sie dann da so diese Ohnmacht, die da halt schon so gezeigt wird. Also ich finde, es sind viele reizvolle Sachen, die im Piloten passieren, wo ich sehr gespannt bin, wie das so weiter ausgeführt wird. Mit den Bildern zum Beispiel, Daniel hat man diese Eins-zu-Eins-Übersetzungen quasi. Das ist mir tatsächlich echt nicht aufgefallen, weil ich den Film das letzte Mal vor 20 Jahren gesehen habe. Von daher konnte ich mich so wenig daran erinnern. Deswegen konnte ich mich so wenig daran erinnern. Das konnte ich nicht erkennen. Ich habe den vor einiger Zeit halt noch mal gesehen. Und deswegen sind mir halt einfach ... Aber ich finde es auch nicht schlimm. Ich muss aber echt sagen, in der Häufigkeit, die sie hier aufgetreten sind, fand ich es dann irgendwie gar nicht so notwendig. Ich war aber auch leider schon echt verstimmt, als er direkt mit diesen Negativbildern halt anfängt. Ich habe jetzt den Anfang der zweiten Folge auch schon geguckt und habe jetzt verstanden, worauf das hinausläuft. Ich hätte das zum Beispiel mit diesen Negativumkehrungen ich hätte das nicht gemacht, weil es halt zu viele, sage ich mal, Assoziationen in Kombination ja auch mit dem Score, den sie ja übernommen haben von Ferozisi, weckt das für mich zu viele Assoziationen und zu viele, Vergleiche, die ich direkt aufmachen will mit dem 91er-Film und wo im 91er-Film, Scorsese von Anfang an klar macht und auch De Niro von Anfang an klar macht, dass Max Cady halt einfach eine absolute Bestien-Menschengestalt ist. So finde ich es auch hier tatsächlich ganz spannend, dass Javier Bardem erstmal gar nicht so aggressiv oder so sinister irgendwie daherkommt. Ich finde auch, ich gebe dir auch mit allen Punkten, die du gesagt hast, recht. Ich finde das ja gar nicht, also die kritisier ich ja gar nicht. Ich kritisier ja nur eigentlich dieses Zitieren, also dieses zu häufige Zitieren, was eigentlich nicht notwendig ist, weil ich finde, das sollte alles seine eigene Identität irgendwie erst mal entwickeln. Ja, also für uns mag es Zitieren sein, aber let's face it, der Film ist 35 Jahre alt. Niemand kennt den. Also alle gucken jetzt diese neue Serie und sehen es da zum ersten Mal und denken, ja, es sieht ja geil aus. Und dann halt auf ikonische Einstellungen verzichten. Ist, glaube ich, da nicht unbedingt notwendig. Nur damit ein paar Leute wie wir uns... Ja, aber es sind ja noch nicht mal ikonische Einstellungen. Es sind ja noch nicht mal wirklich die ikonischsten Einstellungen. Sagen wir mal, die ikonischste Einstellung ist ja mit irgendwie, wenn De Niro da seine Dips oder Klimmzüge macht, zum Beispiel. Ja, ich glaube, so was geht aktuell. Oder geht nicht mehr. Also der 91er ist ja schon in dieser Craziness vom De Niro-Charakter... Klar, auch so Anfang der 90er codet und das war irgendwie geil, aber jetzt würde man, glaube ich, denken, das ist ein bisschen komisch, wenn das auch wieder so rüberkommen würde. Also ich finde schon, dass es gut aktualisiert wurde. Ich sehe auch, dass viel zitiert wurde, aber ich finde das nicht schlimm, weil man halt trotzdem darüber ja die Stimmung irgendwie etabliert. Ja, ja. Wie gesagt, für mich ... Ja, ich weiß halt auch nicht, wie das so ist, wenn du irgendwie ... Da sitzt du im Meetingraum mit Steven Spielberg, Martin Scorsese, die beiden sagen so, ein 90er haben wir das so gemacht. Da sagst du dann nicht so, ja, das ist mir doch scheißegal. Ich mach's jetzt so. Ich hab Passengers gedreht. Was wollt ihr von mir? Ja, genau. Ich hab Passengers gedreht. Und dann würde Steven Spielberg sagen, genau. Und deswegen sag ich dir, was du zu tun hast. Ja, eben, ja. Und vielleicht ist es dann so geworden. Deswegen sieht es so aus, wie es aussieht wahrscheinlich. Naja, aber ich mochte das auch, wie es halt trotzdem sehr modern übertragen war, auch halt zum Beispiel die Kinder von den beiden, die sind ja auch irgendwie so, also als sie das erzählen, der ist frei und die beiden so, ja und, was ist das mit uns zu tun? Und dass der Sohn dann zum Beispiel erstmal auf TikTok geht, sich halt so ein True Crime Video von halt irgendeinem Typ anguckt, der über den Fall erzählt, und im nächsten Tab gleich halt ein Leichenbild hat von damals, hat so, ist halt auch wieder perfekt, weil, ja, heute ist das alles nur einen Klick entfernt, findest du halt alles easy im Netz, Das fand ich halt auch irgendwie nice. Das haben sie schon ganz gut übersetzt auf die heutige Zeit, auch mit den Kids. Echt? Also, ey, also ich weiß nicht. Echt? Das fandet ihr jetzt wirklich gut? Das fand ich auch gut, ja. Also ich fand auch so dieses, das hat ja so 91 auch kaum eine Rolle gespielt. Eher Gott sei Dank, aber auch so dieses generelle Misstrauen von irgendwelchen Institutionen gegenüber. Also das ist ja auch diese Rede da hinten, dieses Injustice System. Das ist natürlich auch alles sehr right-wing-coded, aber diese zunehmende Irritation oder dieses zunehmende Misstrauen als Institutionen gegenüber ist ja auch ein relativ neues Thema. Sag das mal... Sag das mal bitte, den unbestechlichen All the Presidents, man. Aber gut. Ja, okay. Ich fand halt, wie gesagt, der Fall hat ja offensichtlich super für Furore gesorgt, also jeder kennt den so. Und das eben natürlich sofort, genau wie dieser Podcast-Doc aus dem Auto und so, mit der Tochter, dass das sofort alle sensationsgeilen da auf die Bühne ruft, so klar. Das macht nur Sinn, das fand ich halt schon cool. Aber Leute, jetzt mal ehrlich. Also, ich weiß nicht, das mit dem Sohn und weswegen er plötzlich einen Tag über verschwunden ist, weil er halt sein Wann mit irgendeiner Frau online zockt. Also ich weiß nicht, wenn man sich das durchdenkt und worauf das wahrscheinlich hinauslaufen soll, finde ich das schon sehr an den Haaren herbeigezogen. Ja, aber du weißt doch, die Sache letztes Jahr in der Schule, die passiert ist. Ich will den Folge 5 nochmal aufgreifen. I don't fucking care. Ich sehe halt jemanden, der sich mit jemandem verabredet online, weil sie was sagt, einmal ficken bitte, und dann ... Okay, ich bin gespannt, wie es nach einmal ficken bitte weitergeht. Ja, also ... Was genau ist dann zu viel Engagement? Bist du noch nie nachts um 5 Uhr aus der Wohnung geschlichen? Schon, aber da kannte ich die Person. Da wusste ich, auf wen ich mich einlasse. Und da weiß er offensichtlich nicht, auf wen er sich einlässt. Das ist ja inzwischen ganz normal, dass man nicht weiß, auf wen man sich einlässt. Ja, aber es ist nicht auch ganz normal, dass man eben genau da schon eben die Alarmglocken deutlich schneller bei den jungen Leuten klingeln, als bei zum Beispiel mir. Denk auch, dass diese junge Frau sich plötzlich für einen interessiert, weil sie auf irgendein Häkchen drückt oder irgendeine Bimmel drückt, klingelt oder sonst irgendwas. Naja, er zockt mir ja irgendwie jeden Tag. Ja, aber wer soll das denn sein, Alter? Wer soll das denn sein? Du weißt doch nur aus Filmlogik, dass es Ramir Badem ist, der sich als Frau verkleidet. Aus deiner Logik. Er ist ein unbedarfter Junge, der eh total verschüchtert ist, froh ist, dass man eine Frau ihm Tittenbilder schickt. Ja eben, der 17 hat noch nie Aufmerksamkeit von einer Frau bekommen. Okay, wir werden den nächsten Hortini-Horrorfilm dann genau auf solche Stellen nochmal abklopfen. Da bin ich gespannt, ob wir da auch bereit sind, dafür in die Bresche springen. Können wir gerne machen. Es ist ja auch immer nachvollziehbar. Ich finde nur immer so, ey, wir müssen uns aufteilen. Das ist so ein Problem. Aber ey, komm doch mal rüber. Ich bin 16 und hab Bock auf Bumsen. Da dann so, oh, schwierig. Vielleicht bin ich Figur in irgendeiner Serie, die jetzt gerade drei Leute gucken, die gleich drüber sprechen. Und das ist ein Mörder. Ich bleibe lieber zu Hause. Das erscheint mir ein bisschen zu weit irgendwo. Mir geht es eher um den Zeitraum, in dem das alles stattfinden soll. Ach so, Zeitraum. Wenn das alles so kommt, wie man es vermutet. Die waren ja schon, die waren seitens 80 in diesem Spiel, was ich gleich gegoogelt habe. Das Spiel gibt es gar nicht. Das ist erfunden. Das sah aber geil aus. Aber im Knast haben sie auf jeden Fall genug WLAN und Power, um so eine Online-Karriere zu starten. Ich glaube, dass der Film da ein gewisses Zeitgefüge nicht gut erklärt. Ja, und das meine ich halt. Das stört mich daran. Das verstehe ich, das habe ich mich nämlich, wenn es so kommen sollte, wissen sie alles noch nicht, dann würde ich mich das aufhören. Ja, genau so hat mich halt auch irgendwann gestört, als Amy Adams nochmal erklärt, wie dieser gesamte Gerichtsprozess abgelaufen ist. Ja, aber auch das wird wahrscheinlich ja nicht stimmen, das ist ja wahrscheinlich auch ihre Darstellung davon. Weil ja auch jetzt noch offen ist, wann genau die sich verliebt haben. Also die Tochter wird ja auch gefragt, ihr habt ihr gefickt, während die Verhandlung lief oder erst danach. Sie erzählt der Tochter, dass sie bereits schwanger war, als der Prozess begonnen hat. Und der Prozess hat sich so lange hingezogen, dass sie im Gerichtssaal stand und die Wehen eingesetzt haben. Ja, aber deswegen muss es ja nicht das Kind von ihm sein. Von wem? Von Patrick Wilson. Ist ja auch nicht von ihm. Ja, also. Das sagt sie ihr ja auch. Die Verlobung hat nicht gehalten. Ja, genau. Und der Gerichtsfall war ja so mitten auch ein Skandal eben, weil daraus ja entstanden ist, dass halt Verteidigerin und Staatsanwalt eben zusammengekommen sind. Und das Rätseln ist ja quasi, und das wird im Film nur ambivalent beantwortet, eben, waren die wirklich schon währenddessen, haben die schon währenddessen eben aktiv gedatet oder nicht? Das ist ja so ein bisschen, worauf die Leute den Skandal machen. Und vielleicht gab es diesen Verlobten auch gar nicht. Das ist mir scheißegal. Fakt ist, das ist mir scheißegal. Das können die doch alles machen. Fakt ist, Amy Adams erzählt ihrer Tochter, dass sie im Gerichtssaal stand und die Wehen eingesetzt haben. Das heißt, Amy Adams ist mit dem Wissen, dass jederzeit die Wehen einsetzen können, in den Gerichtssaal zu gegangen, um einen Schwerverbrecher zu verteidigen. Ach so, darum geht's dir. Ich meine, du hast halt eine Karrierefrau. Hä? Ja, aber es ist einer der Fälle des Jahrhunderts. Da bleibt man doch dann nicht daheim. Einer der Fälle des Jahrhunderts? Ja, natürlich. Der für sie. In diesem Ganzen. Da kommen sofort Leute angefangen, bei ihr sitzt ein TV-Ding. Natürlich ist das so ein OJ Simpson-artiges Ding in dieser Welt. Das macht die Folge schon ganz klar, dass das absolut ihr Karrieresprung war. Und dass sie natürlich auch irgendwie so sehr, also dass sie alles tun würde für Karriere. Das finde ich glaube, also ich finde, dass sie eine absolute Karrierefrau ist, die da irgendwie alles für opfern würde, das kommt, finde ich gut durch. Also, dass beide jetzt auch keine guten Menschen sind, wird ja auch oft genug gezeigt. Die sitzen da mit goldenem Wasserheben. Patrick Wilson sagt doch, seine Frau ist ein guter Mensch, nur er nicht. Ja, deswegen. Also das ist aber, finde ich, völlig okay. Also das würde ja auch implizieren, ja okay, die Frau ist schwanger, dann kann die halt am siebten Monat, muss die ihre Karriere halt an den Nagel hängen. Hat sie halt Pech gehabt. Ja, was heißt? Aber ey, also hat sie halt Pech gehabt ab dem siebten Monat. Ich weiß nicht. Vielleicht ist das in Amerika so üblich, dass Frauen, die kurz vor der Entbindung stehen, noch irgendwie einen schweren Prozess irgendwie... Ja, aber sie kann doch für sich entscheiden, was sie da machen will. Also wer soll sie denn irgendwie davon abhalten? Naja, zum Beispiel der, der verteidigt werden möchte, weil er halt nicht sicher sein kann, ob die Frau diesen Prozess überhaupt zu Ende irgendwie... Ja, und dann übergibt sie es drei Monate lang an einen Pflichtverteidiger. Wer soll sich denn anarbeiten in diese Akten und so? Ja, aber Entschuldigung, was wäre denn passiert, wenn sie am Tag vor der Verhandlung... Ja, dann ist es halt so. Dann hat sich halt der Fall nach hinten rausgezögert. Aber das finde ich jetzt völlig okay. Okay. Also ich finde es merkwürdig, wenn das in Amerika so Usos ist oder beziehungsweise wenn das wirklich da kein Thema ist, dass Frauen kurz vor der Geburt noch solche Sachen irgendwie machen. Ich kenne es nicht so. Also... Und die Frage ist ja, wäre sie am Tag vorher? Das Ding ist ja halt, wie viele erfolgreiche Staatsanwältinnen in prestigeträchtigen Verhandlungen kennen wir überhaupt? Also wie viele Leute kennen wir? Wo denkt man sich so, okay, jetzt höre ich mal auf einen Monat zu arbeiten, die 3000 Euro Scheiß drauf. Es ist ja wirklich so ein Prestigeting. Entweder ist es der Prestigefall des Jahrhunderts, den ich riskiere damit, dass die Anwältin, die den Angeklagten da verteidigen soll, nicht in der Lage ist, ihren Job auszuführen, weil sie halt schwanger ist. Ja, aber welche Wahl hat er denn? Also Max Cady war ja nicht millionenschwerter Unternehmer oder so. Dass der Fall vielleicht nochmal nach hinten geschoben wird, dass ein anderer Anwalt vertritt. Ja, aber das wäre doch noch eher der Fall, wenn dann auf einmal die Staatsanwältin da schwanger ist. Sonst zu sagen, ja okay, meine Staatsanwältin kriegt ein Kind, können wir mal ein halbes Jahr pausieren. Ich habe ja nur meine Frau und mein Baby ermordet. Nee, nicht Staatsanwältin, Verteidigerin. Ja, Verteidigerin. Aber das ist ja ein nichtiger Grund. Und, also da kannst du ja, also wieso sollte dann, also wieso sollte so ein Fall, wo die ganze Nation drauf guckt, ein halbes Jahr verschoben werden, weil die Verteidigerin ein Kind kriegt? Also das ist doch die gar nicht angemessen der Schwerer des Verfahrens. Das sag ich doch. Wenn dieser Jahrhundertfall nicht verschoben werden kann, warum riskieren, dass die Person, die mit einer der essentiellen Figuren dieses Prozesses, diesen Prozess nicht miterlebt? Ja, aber worauf willst du genau hinaus? Das ist halt schon echt ein bisschen konstruiert, finde, was die da erzählt. Ja, aber dass ein Verfahren unter neun Monate laufen muss, weil sonst darf eine Frau nie schwanger werden, weil sonst kriegt sie das Kind im Zeitraum des Verfahrens. Das checke ich vom Argument her nicht so ganz. Was ist denn, also. Dass es keinen Ersatz offensichtlich gibt, dass irgendwie dieser Prozess, sag ich mal... Aber du kannst doch nicht sagen, ja, okay, für jede Frau ist ein Ersatz da, falls sie schwanger wird, während des Verfahrens. Ich sag doch nicht für jede Frau, aber zumindest für eine, die weiß, dass sie schwanger ist, bei Antritt. Die sagt ja selbst, dass sie nicht damit gerechnet hat. Dass die halt nicht ihre Kollegin fragt, hey, kannst du mich da vertreten, weil ich bin doch schwanger. Wo sollte man das machen? Weil sich dieser Fall, wie sie ihrer Tochter erzählt, zu lange hinauszögert. Ja genau, aber du willst doch den Fame ernten... Du würdest doch auch nicht, wenn du in einer Fußball-Nationalmannschaft spielst und dir tut's Knie, wir würdest doch auch nicht sagen, Leute, mir tut's Knie, wir will jemand anders zur WM fahren, sondern du würdest halt mitfahren und dann ... Um zu riskieren, dass ich während der WM nicht fit bin oder das Knie irgendwie noch verletzter ist und dann ausfalle? Finde ich jetzt nicht so, aus Karriere-Sicht jetzt nicht so unwahrscheinlich. Ja, gut. Also sie wird doch auch nicht als guter Mensch gezeigt. Letztendlich haben wir eben schon gesagt, dass sie ihre Karriere ist. Es ist die irre Variante der Story. Vielleicht ist es auch gar nicht so passiert. Vielleicht ist es nicht so passiert. Aber das ist das, was sie halt ihrer Tochter erzählt hat. Und da bin ich drüber gestolpert, weil ich das schon irgendwie ein bisschen alles merkwürdig finde. Ja, aber die belügen sich doch gegenseitig. Er belügt sie doch auch, als er ihr nicht erzählt, dass der Sohn sich ins Gesicht geschlagen hat. Also sie lügen doch die ganze Zeit nur. Also da hat doch kaum jemand mal jemals die Wahrheit gesagt über irgendwas. Aber er sagt's ihr doch. Ja, als er sagt ihr, du brauchst dir keine Sorgen machen, dann sagt sie, dann sagt sie, warum ist der so komisch? Ja, der hat sich ins Gesicht geschlagen, ich wollte dich aber nicht beunruhigen. Dann sagt die Tochter, natürlich wollte er dich beunruhigen. Also alle haben doch da so ihre Sachen pro. Irgendwas muss doch Javier Bardem auch noch zu manipulieren haben in dieser verrotteten Familie. Ja, ey, wie gesagt, ich fand's jetzt erzählerisch. In Folge 3 wird das alles eine Diskussion, wenn nachher ich sie hinterfragt, warum sie sprachschwager Gerichte war. Dann werden sie die gleiche Diskussion haben wie wir jetzt. Also wie gesagt, ich fand es jetzt erzählerisch bislang nicht so ganz stimmig. Also für mich haben sich hier schon ein paar, sag ich mal, Merkwürdigkeiten aufgetan, die ein bisschen stützig finden. Und ansonsten mag ich manche Themen, die da neu aufgemacht werden und auch Veränderungen an dem Ganzen. Ich finde, das sieht teilweise auch echt schick aus. Also, aber auch komischerweise immer wieder im Wechsel. Also, es gibt Shots, die sind draußen, die sind richtig toll. Es gibt aber Shots, die sind drin und die wirken dann halt schon wieder so, ja, eben, wir machen dann doch nur eine Fernsehserie irgendwie. Das fand ich ein bisschen merkwürdig. Fand ich auch, also so dieses Alphas, so den neuen Handlungsort, weil zum ersten Mal spielt es ja gar nicht in Cape Fear, sondern halt irgendwo in Südstaaten, in Georgia und nicht mehr in North Carolina. Aber ich mag generell, das hat halt auch so ein bisschen diese True Detective Staffel 1 Atmo, diese Bäume, die sich über die Straße ranken mit diesem komischen... Zeug, was runterhängt. Also ich mag diese schwüle Atmosphäre da sehr gerne. Aber stimmt schon, wenn sie in Gebäuden sind, ist es recht zweckmäßig. Die Kinder haben sehr große Zimmer. Das sieht dann auch wieder recht groß aus. Aber wenn so zwei Leute sich im Raum unterhalten, ist wieder alles im Hintergrund in Unschärfe, weil halt einfach zwei Leute nur stehen vor einem Greenscreen und reden. Ja, das fand ich irgendwie komisch. Also ich habe jetzt den Anfang von der zweiten gesehen, wo auch schon direkt was erklärt wird, was mich anhand der ersten Folge mit am meisten interessiert hat. eine Geschichte, die Max Cady erzählt. Das zeigen sie direkt am Anfang der zweiten. Und ich muss sagen, da kommen schon ein paar, für diejenigen, die es gesehen haben, ein paar ganz gute Banschies-Vibes auf. Ah, die Narbe am Kopf. Ja, genau. Ah, geil. Da weiß ich doch, was ich in circa 30 Minuten mache. Ja. Aber ich frage mich wirklich, was die da jetzt in zehn Folgen erzählen wollen. Vor allem, wenn diese Folgen jeweils mindestens 45 Minuten lang sind. Ja aber so da gibt es noch genug Hintergrund Traumata aufzudecken, dieses ganze wie der Prozess lief wie so True Crime Kultur und so ich glaube es werden auch ein, zwei so Nebenplots kommen wo man sich so denkt, ah krass dass das jetzt so drei Folgen bestimmen wird hätte ich jetzt nicht gedacht, und ich sage es kommt eine Flashback Folge zum Sohn, Ja, klar, was in der Schule passiert ist. Die ist auch in einem Bon-Take gedreht, weil man nicht wusste, dass Adolescence kommt. Ja, also ich finde den spannendsten Aspekt an der ganzen Geschichte ist das Misstrauen, was die ja trotzdem haben, obwohl sie sich ja auf die Fahnen geschrieben haben, Menschen, die unschuldig im Knast gesessen haben, zu befreien. Und jetzt kommt jemand, der vermeintlich unschuldig im Knast gesessen hat und ist jetzt draußen und dem gegenüber sind sie misstrauisch, was ein bisschen, dieses Hypokrit-Ding entlarvt. Von Ravier Bardem finde ich auch, wo er diese Rede hält und dann so, ja, give yourself a round of applause, wo die Leute für sich selbst applaudieren sollen, weil sie so toll spenden. Das mochte ich gerne. Also ja, diese Scheinheiligkeit oder dieses, dass du als reicher Mensch natürlich auch immer kritisiert wirst dafür, dass du dann irgendwann entdeckst, hey, mein Geld macht mich ja doch nicht glücklich, jetzt will ich mit dem Geld mal anderen Leuten helfen, dass dann immer so diese Scheinheiligkeit mitschwebt. Das finde ich auch. Also ich glaube, das wird schon moralisch noch viele Graustuben berühren, hoffentlich. Ja. Mich hat's an Sharp Objects übrigens erinnert. Aber das halt vor allem wegen Amy Adams. Ja, ja, voll. Ja. Mich hat es an Insidious erinnert. Ja, gut. Patrick. Hat er auch immer dieselben Klamotten eigentlich immer an. Immer diese patenten Familienvater, der noch nie was Böses in seinem Leben gemacht hat, Outfits. Also ich mag ihn super gern, aber so wirklich wandlungsfähig hat er sich die letzten 20 Jahre auch nicht mehr gezeigt. Ich glaube, seit Little Children ist da wenig passiert. Deswegen hoffe ich ja auch auf Folgen 6 bis 10, dass da mal ein bisschen mehr geht, weil ich sehe den super gern immer. Ja, der hat halt keine Ahnung. Der ist halt so in so einem, Der ist halt mit so einem Luxus in so einem goldenen Käfig gefangen. Ja, aber ich weiß nicht, der ist halt, weiß ich nicht, der ist wie so ein Ausstattungsstück in einem Film, weißt du? Also, den packst du irgendwo rein und der passt da und fällt aber auch nicht weiter auf. Ja, stimmt. Wie hab ich letztens, hier, hier, der Batzmann hat's letztens geschrieben, er ist irgendwie das Äquivalent zu Esspapier. Ja, okay. Passt. Platt und geschmacklos. Ich weiß es nicht, aber ich meine, ich musste wirklich, ich musste so lachen, als ich festgestellt habe, dass der auch bei Watchmen dabei war. Wenn du verstehst, was ich meine. Ich liebe die Szene, wenn er mit Silk Spectre da in der Gasse diese Crooks fertig macht. Aber bis ich gepeilt habe, dass das derselbe Typ ist, der auch in den Sidious ist, der in Conjuring, den Warren spielt und in mindestens 15 anderen Filmen irgendwie einen Familienvater im Polo-Hemd. Ja, das war schon eine harte Erkenntnis. Ja, und ohne, ich finde, ohne Kostüm spielt er in Watchmen aber auch die gleiche Rolle. Ist ja trotzdem so der zartbeseitete Dulli. Ja, aber der ist ja richtig, richtig gut. Also in Angels in America ist der mega geil, dann bei Hard Candy super, bei Fargo der zweiten Staffel super gut. Also er kann ja, aber er ist halt wirklich gefangen in diesem Controlling-Universum und Insidious. Ich mag ihn aber auch ins Insidious zum Beispiel. Ich finde ihn auch. Der passt da gut rein. Ja, aber wenn er da mal was anderes macht, ist er der Ocean Master und Aquaman. Ja, das ist dann halt auch. Und auch da ist er toll, aber er ist halt immer Patrick Wilson. Und er darf halt auf keinen Fall Regie führen. Das ist auch ein großes Problem. Was? Ey, sein Insidious war Schmutz. Ja, okay, aber ja, aber ich verstehe aber schon, ich finde das aber auch recht clever gemacht, dass du wenn du, also es wirkt so, als ob er es von der Pike aus lernen will und einfach mal sich so denkt, ich mach den was ist der fünfte, sechste? Fünfte. Ich mach ja mal den fünften Film in der Reihe, wo ich die Hauptrolle spiel, für ich auch mal. Das fällt schon nicht auf. Ja, da kann ich wenig schief, also da geht ja auch wenig schief, also ich finde er hat auch einen der besten Chumps Gäste der gesamten Reihe, aber ansonsten geht da wenig, das stimmt schon. Aber ich meine, sein Regie-Dibue hat er auch 190 Millionen weltweit gemacht, also Patrick Wilson, Dafür, dass es einer der größten Filmstars eigentlich ist, vom reinen Umsatzzain her, den wir haben. Ist auch wieder erstaunlich, dass er in der Apple-Serie jetzt auf einmal mitspielt. Also erstaunliche Rollenauswahl. Aber der spielt doch überall mit. Also, ich weiß nicht, du guckst dich irgendwie um drei Ecken und da steht Patrick Wilson. Oh, und ratet, was sein neuestes Projekt ist? Hä? Produzent vom Musical to Lost Boys. ist. Okay. Vielleicht macht er auch einfach nur noch, worauf er Bock hat. Und ich weiß dann, okay, aber wenn es dann nochmal eine Neuauflage von Lost Royce gibt, weiß ich, wen er spielt. Ja. Dann weiß ich dann, wer er spielt. Ich muss kurz gucken, welche Rolle er bei A-Team gespielt hat. War einer vom A-Team war er nicht, oder? Nee, da war einer irgendwie der Soldaten, glaube ich, die hinter den Herzen. Ah, okay. Aber siehst du, ey, auch das wieder, Patrick Wilson ist halt in 10.000 Filmen dabei und er fällt dir halt nicht auf unbedingt. Doch, doch, ich bin immer, also ich sehe den immer, der ist auch ein Grund für mich irgendwas zu gucken. Echt? Aber ja, okay, gut, in der letzten Zeit. Midway habe ich auch nur wegen ihm geguckt und Moonfall. Ich auch, ich auch. Ey, das kann doch nicht, der kann doch nicht Controlling Insidious Annabelle machen und dann denkt er sich so, jetzt mache ich schnell noch Midway und Moonfall. Und Aquaman and the Lost Kingdom. Also das ist auch wirklich, also wahrscheinlich gute Kohle, aber Midway. Aber jetzt nochmal kurz. Ah shit, was wollte ich jetzt sagen? Ach ja, es gibt 5 Insidious-Filme und jetzt kommt ein 6. Der 6. Kommt jetzt im August, ja. Im Herbst. Es gibt 5 Insidious-Filme. Ich bin nach 3 ausgestiegen. Da konnte ich nicht mehr. Den 4. fand ich doch okay. Den 5. mochte ich nicht. Ja, aber da gucke ich mir auch noch den Zehnten an. Das geht auch nicht. Ich auch, auf jeden Fall. Also... Insidious ist mein großer Wilde Pleasure. Ja. Also fand ich auch, also den ersten Controlling fand ich nämlich nicht so gut. Da fand ich den ersten Insidious besser, da war das Controlling 2 aber natürlich mega gut und die Insidious-Reihe hat dann relativ schnell nachgelassen. Ja, nee, das ist für mich wie so eine Tüte Lakritz. Greife ich vielleicht zwei, dreimal rein, aber dann war's. Was? Nee. Ich glaube, es war sechsmal, rein und ich ziehe sechsmal Lakritz-Schnecken raus. zu vieler Kritz. Nicht mein Ding. Ist mir zu oft das Gleiche. Zieht sich klebrig. Nee, nee. Ach das. Also ihr bleibt dran. Ich weiß es noch nicht so gut. Ich guck mir jetzt mal die ersten drei. Ich fand es auch richtig geil. Ihr fand es richtig geil? Ich fand es richtig geil, ja. Richtig, richtig geil. Es sind ja schon drei Folgen und die anderen beiden gucke ich gleich direkt noch. Ich war auch so, wo ich so dachte, endlich mal ein geiler Pilot, wo ich weiter dranbleiben will. Wo ich so dachte, geil, wieder dieses gute Gefühl. Weil wir hatten es ja eben auch mal ganz kurz, dieses 80er-Jahre-Film in 2026-Inszenierung. Das ist auch irgendwie ein 80er-Jahre-Film, der aber die Themen aus 2026 gut eingebaut hat und auch aussieht wie 2026. Also ich mochte alles, wie das modernisiert wurde. Mag die Besetzung super gern, Musik gut. Klar, es nimmt halt die alten Sachen, aber so ist es dann halt, Ja, hat sich aber bei Krieg der Sterne auch niemand aufgeregt. Mit diesem Totschlag-Argument können wir gerne zum nächsten Thema schreiten. Ja, wollen wir da überhaupt noch hinschreiten? Sonst mache ich noch den Gag, dass ich dachte, in Cape 4 geht es um Superhelden, die Angst haben, ihre Umhänge anzuziehen und wieder Superhelden zu sein. Ja, der war spitze. Versteht ihr? Ja, der war klasse. Okay, ihr fandet es supergeil. ich bin noch ein bisschen vorrichtig. Ich werde zwar die drei Folgen auch noch gucken, aber keine Ahnung, ob ich da wirklich danach... Ja, aber Apple hat jetzt echt einen Lauf mit Widow's Bay und Maximum Pleasure Guaranteed. Drei super Serien am Start. Ja, Widow's Bay finde ich auch richtig Hammer. Mittwoch kommt die letzte Folge, ja. Naja, bin ich auch schon seated. Ja, cool. Da kann ich dann, das gucke ich dann in einem Rutsch durch, dann fertig. Ja, viel Spaß. Ich gucke glaube ich auch nochmal. Ja gut, bis Folge 4 hab ich ja gesehen. Ja, naja gut. Die Party-Folge war absolut killer. Du hast die Tai West-Folge noch gar nicht gesehen, Schröck, dann? Nee. Nee, das ist die sechste. Fünf, sechs, sieben, acht werde ich dann jetzt quasi ... Ja, ich glaub, die sechste war das, ja. Die war auch sehr spannend. Ja, aber ich hab's dann immer ganz gern, wenn ich das alles in einem durchgucken kann. Ja, ich bin nur zu ungeduldig, weil es mir so gut gefällt. Und das ist auch so was, wo ich so denke, ach, das guck ich alle vier Jahre mal wieder, weil das so gut, guter Mix aus allem, was mir so gefällt ist. So kommen wir zu einem anderen guten Mix aus allem, was uns gefällt. Ja, denn wir haben einen Film geguckt. Hast du den auch gesehen, Tino? Das weiß ich noch nicht. Naja, den Film, für den ich jetzt zu faul bin, den Namen in den Mund zu nehmen. Ach so, weiß ich immer noch nicht. Ach der, ach so, ah, okay, gut, das war jetzt so obwürsig, ich dachte, du machst irgendwie so einen Meta-Gag, aber die Meta-Gags macht ja nur der Film, dessen Namen du zu faul bist, in den Mund zu nehmen. Der nicht genannt werden darf. Naja, darf schon genannt werden, ich hab kein Problem, mit Scary Movie zu nennen, aber warum sollte ich das machen wollen? Das wollen die auch nicht, denn es gibt Es gibt wenige, aber immerhin ein paar solcher Spoof-Movies im Horror-Swiller-Bereich, die geringfügig bis deutlich besser sind als Scary Movie. Deswegen dachten wir, wir machen nochmal so einen ganz kurzen, vielleicht so 10-15-minütigen Abriss über das, was wir gerne in diesem Bereich uns angeguckt haben oder wo wir früher drüber gelacht haben, weil über den neuen Scary Movie kann man leider nicht mehr lachen, sondern sich nur Schleudertrauma beim Kopfschütteln zuziehen. Ach, noch nicht mal. Ich weiß nicht. Ja, okay, ich habe auch nur müde gegent. Ja, also ich habe Kopfschütteln wäre eine Reaktion, die noch irgendwie da wäre. Ja, ich war in irgendwelchen poetischen Seitenstrengen verfangen. Das war alles Quatsch, was ich erzählt habe. Ich habe einfach nur stoisch da gesessen, das über mich ergehen lassen. Genau, also so haben wir auch. Wir haben halt das mitgenommen, was man irgendwie mitnehmen konnte. Man kann es ja bei Devil's and Demons jetzt nochmal nachhören. Wir haben das mitgenommen, was man halt mitnehmen konnte. Es war leider nicht sehr viel. Und der Rest war halt irgendwie, es läuft halt, also spielt halt ab. Aber es gibt ja Filme, die einen dann doch deutlich mehr zum Lachen bringen, oder vielleicht sogar auch mehr angreifen, denn ich weiß nicht, wir hatten ja schon mal, glaube ich, über Spoof-Filme gesprochen, oder? Ja, wir hatten einmal über das Schweigende Hammel gesprochen, weil ich den reingequengelt hatte. Ja, Schweigende Hammel, ich würde jetzt auch nicht sagen, dass das so ein absolut gelungenes Spooffilm ist. Was? Ja, der ist schon ziemlich langweilig gegen Ende. Sag mal. Was denn? Was passiert denn da? Ja, das ist your opinion, man. Bring mir doch mal einen schönen, guten Gag aus den letzten 15 Minuten. Ähm, wie ist eigentlich Ihr Name? Ekel. Ah, Ekel-Doktor. Nein, Doktor Ekel. Der war innerhalb der letzten 15 Minuten? Ah, okay, scheiße. Ich dachte, du würdest glauben, dass es in den letzten 15 Minuten ist. Natürlich in den ersten 15 Minuten. Siehste? Ja, in den ersten 15 Minuten wird viel mit Atmosphäre gearbeitet. Ja, ja, genau. Ja, der strauchelt schon ein bisschen. Wer da genaueres zu hören möchte, der wird in Genregeschehen Folge 45 besprochen. Ja. Als Wunsch Film vom Moderator Tino Hahn. Retrospektiv besprochen, sagt mir Google Suchergebnis. Okay, cool. Retrospektiv besprochen. Du mich auch, Alter. Gedisst von Gemini. Wunschfilm ist ein Gänsefüßchen. Germany weiß Bescheid, und damit haben wir schon mehr gelacht als in Scary Movie Sex ja, stimmt ja, ich mein Spoof-Filme, okay, das ist das eine aber da kommen wir ja an den üblichen Verdächtigen sowieso nicht vorbei also ob es jetzt ein Shaun of the Dead ist oder Black Dynamite oder sowas, aber ich, wir wollten ja eigentlich so ein bisschen nochmal ein bisschen ins Bösere gehen, oder? Das, was der Scary Movie eigentlich gerne sein wollte. Ja, ja. Oder? Also es muss nicht böse sein, aber auf jeden Fall besser. Dieses Böse ist ja auch irgendwie erst in den letzten Jahren, dass anscheinend man sich nicht unschuldig über irgendwas lustig machen kann, sondern es muss böse sein, weil das erspart oft die Mühe, eine Pointe zu machen. Man beleidigt einfach irgendwas oder irgendjemand scheißt irgendwo hin und zeigt drauf, sagt, das ist scheiße und dann ist das witzig. Das ist, glaube ich, so ein bisschen mit Big Bang Theory gekommen worden. Irgendwann einfach so World of Warcraft gesagt wurde und alle sollten lachen, weil das ja per se witzig ist, irgendwas zu sagen, was ein bisschen freaky oder so ist. Weil ich finde so was wie Schweigender Hammel, natürlich ist ja auch nicht immer witzig oder nackte Kanone, aber da ist selten irgendwie was Böses drin und es funktioniert ja halt auch. Und natürlich hat auch so böse Comedy ihre Existenzberechtigung, aber Scary Movie hat eigentlich, alle Teile haben nur dann funktioniert, wenn sie besonders eklig waren und so Tabubruch begangen haben, aber nie, wenn sie besonders gemein waren oder sowas, waren sie ja eh nie wirklich. Das hat ja eh nie wirklich wehgetan, sondern es war halt immer nur so eine Übertreibung von irgendwas. Das war immer schon so ein bisschen ermüdend. Ja, aber kommen wir nochmal, beziehungsweise, aber dann lassen wir uns mal einmal einen Aspekt bei Scary Movie, der ja wirklich am Anfang noch irgendwie schon. Ein großer Bestandteil war, irgendwann irgendwie ein bisschen ausgetauscht wurde und jetzt beim neuen ja so gar keine Rolle mehr spielt. Nämlich eben das Parodieren oder das Zitieren von irgendwie anderen Filmen. Also... Ich weiß nicht, dass früher, ich hatte das Beispiel bei Devils Demons gebracht, im ersten Film, da gab es diese Szene, in der Shannon Elisabeth sich selbst verletzt, um so gesehen das vorwegzunehmen, was der Killer eigentlich mit ihr machen würde. Und dann halt so ein bisschen einfach sich über die Formeln und irgendwie das Genre so ein bisschen lustig zu machen, indem man es halt dekodiert. Und das findet... Ja, vor allem, dass der Killer sich dann davor ekelt. Genau, genau. Wo der Killer sagt, oh, Das ist ja etwas, was ja die Regeln des Slashers, sag ich mal, durch den Kakao zieht, gegen den Strich belastet, irgendwie ein bisschen einen neuen Dreh gibt und so weiter und so fort. Und naja, diese Selzer und Friedberg-Filme und dann aber auch halt jetzt Scary Movie gehen Ende. Die machen sowas ja gar nicht mehr. Die begnügen sich ja jetzt nur noch eigentlich mit dem Zitat und dann vielleicht kommt noch so eine kleine Pointe obendrauf. Aber dass man irgendwas dekonstruiert, findet ja kaum noch statt. Ich glaube auch, dass sie sich gar nicht mehr für die Filme an sich interessieren, sondern sich an den Themen der Filme abarbeiten. Also Maskell-Movie auch mit diesem Say Sam, sich mit Transgender, also am Thema abarbeiten, aber nicht unbedingt an dem Filmgenre und denken, darüber erzeugt man irgendwie komik, wenn man gegen das Thema vorgeht und nicht gegen den Film an sich. Also es haben irgendwie früheres Buchfilme, also auch sowas wie Loaded Weapon, hat so Schwachsinn, Idiotenhumor gehabt, wie irgendwie jemand muss sich um die Kökse kümmern, eh um die Kekse kümmern, also wo einfach nur Buchstaben verdreht werden, wo man so denkt, was ist das denn? Das ist doch witzig, aber das ist doch einfach nur Quatsch oder geben sie mir einen Namen, hätten das ihre Eltern nicht machen sollen. Ja, genau. Sowas gibt es ja kaum noch und dann werden aber trotzdem auch so Genre-Elemente auseinandergenommen. Jetzt Scary Movie stürzt sich auf die Themen von den Filmen. Also auch bei Sinners wird ja eher so auf dieses Gay-Thema dann auf einmal eingegangen, was Sinners ja gar nicht irgendwie aufmacht. Scary Movie baut das ja dann nur so rein und das soll dann witzig sein. Also das persifliert ja gar nicht irgendwie das Genre. Also bei Sinners hätte man viel eher diese Musiksequenz irgendwie persiflieren müssen. Ja, genau. Also die Szene in Scary Movie 6, die Szene in der Kapelle, die hat das Setting von Sinners, aber keine Thematik. Damit verarschen sie halt nicht Sinners oder machen keine Satire auf Sinners, sondern nur ein Zitat. Die zitieren nur das Setting. Und der Gag besteht ja nur aus dem Charakter, den es halt Sidescredire Movie 1 gibt. Und der als einzigen Gag hat, dass er halt gay ist. Ja, und das wird dann so irgendwie mit Sinner assoziiert. Man denkt sich so ... Weiß ich nicht. Habe ich bei Sinners irgendwie nicht gesehen. Bei Sinners wäre es lustig, wenn diese Tanzsequenz, die ja da so großartig technisch umgesetzt wäre, wenn da irgendwie alles schief geht. So wie in so Slapstick-Komödien, so rosa-rote Panther oder irgendwie. Ja, machen One-Take und alles geht, alle fliegen halt über Leitern oder whatever. Ja, oder auf einmal kommt Michael Jackson durchs Bild und fasst alle Kinder da an, die da tanzen oder so. Also irgendwas halt, den Film nehmen davon ein Element und nicht einfach nur sagen, ah ja, übrigens Sinners, da stecken wir so einen Typen in die Kabelle und der sagt dann so, why only half gay? Das ist doch auch, also ich verstehe den Witz auch gar nicht. Nee, der Gag ist, wenn die die Tür aufmachen will. Achso, ist nicht schlimm, wo die Tür da. Das ist ja nur ein Beispiel, aber das ist das Problem des Films, die verstehen nicht mehr, dass man auch was mit dem Quellmaterial machen muss, und es nicht nur einfach eins zu eins nachdrehen und dann machst du da einfach nur einen Pups-Gag oder einen Dildo-Gag und das war's dann, sondern die haben wir total verlernt, oder konnten es vielleicht auch nie. Wie du halt wirklich spoofst. Das ist ja kein Spoof mehr dann. Ja, auch dieses Terrifier-Element. Also das ist doch die Szene 1 zu 1 aus Teil 3. In Teil 3 sprengt halt die Kinder in die Luft. Hier hat dann halt so ein Mädchen Hoden in der Hand. Also das ist auch gar kein Unterschied mehr zu dem Original. Also ich check gar nicht, wo der Witz sein soll. Wenn du einen Gag machen willst, dann sollte die Szene abstruser oder irgendwie doller sein als das Original. Aber wenn das Original schon so ist, dann was ist denn da der Gag? Ja, also irgendwie muss doch Terrifier an sich persifliert werden, dass der Clown irgendwie das Größte weicher ist oder sonst irgendwas, wenn die Kinder den Clown umbringen. Aber die Szene eins zu eins nachbauen, auch das mit den Dildos aus Everything Everywhere All Bonds, sieht ja auch fast genauso aus. Und dann kriegt halt am Ende jemand den Dildo in den Arsch und das ist dann der Gag. Also was ist das? Das ist halt, Das ist kein, also irgendwie ist es schon Humor, aber das, was noch am ehesten an Spoof rankam, war halt, wo dieses Kind aus Weapons, also wo das Auto dagegen fährt. Das ist halt nicht witzig, das ist scheiße, aber das ist eher so diese Spoof-Comedy, die ich noch erwarten würde, aber auch das hat nicht funktioniert. Und am ehesten wurde es noch bei K-Pop Demon Hunters verstanden. Und das wirkt halt so, als ob das auch einfach eilig noch gedreht wurde und reingebaut. Das ist ja auch nicht ... Also generell ist der Film ja, hat ja keine wirklich fortlaufende Handlung. Aber das ist so ein Element, was reingestoppt wurde in den Film, was man ja auch nicht vermisst hätte. Das kommt ja auch noch dazu. Jede Persiflage auf irgendwas hätte man halt auch nicht vermisst oder so. Und das war das Einzige, was halt gut war. Aber das wirkt auch so, als ob das so ein separates Team gemacht hätte. Aber ich weiß nicht. Der Erste und auch der Zweite haben ja zumindest noch mal versucht, eine Geschichte zu erzählen. Ja genau, aber da haben ja generell Filme noch nicht oder Satire waren noch nicht nur reines zynisches Ablichten der Realität und es dann noch ein bisschen übertreiben wollen, sondern man hat ja versucht, mit diesen Elementen des Genres zu spielen oder so. Also auch bei Loaded Weapon, da schießen halt, niemand muss nachladen, aus der Pistole kommen 100 Kugeln raus und dann steht halt so Fuck You in der Tür. Ob das jetzt witzig ist oder nicht, aber das spielt halt mit diesem Genre, Konventionen, dass sonst immer so eine komplett durchgeballerte Tür gezeigt wird. Hier hat halt jemand einfach Fuck You reingeschossen. Da wird was mit den Genre-Regeln gemacht. Ja, genau. Ja, auch wenn bei Skyrimovie 2 am Anfang Exorzist, Regan die Treppe runter, Spider-Walk und sich dann einpisst. Ja, genau. Es ist super stumpf, aber immerhin macht's was mit dem Film. Wie gesagt, die Waynes waren schon immer stumpf. Die konnten schon nie mehr als Pippi Kacker. Aber sie haben zumindest mal verstanden, wie man noch spooft. Und das können sie halt nicht mehr. Ja, und heute wäre dann so irgendwie, äh, fass mich nicht an, das Jugendamt muss kommen. Das muss mit mir irgendwie umgehen, weil sie wieder ein Thema entdeckt hätten oder so, anstatt irgendwie dieser Film. Ja, und weil halt viel Politik rein muss. Ja, und wenn das ja wenigstens witzig wäre. Also das wird halt irgendwie versucht, aber es ist auch nur da, weil es halt gerade mal in war oder weil sie halt so ein aktuelles Thema aufgreifen wollen. Aber es funktioniert weder als Satire noch als Spoof, weil als Satire ist es viel zu zahnlos und als Spoof sind sie viel zu entfremdet von dem, was sie da auch, worüber sie sich eigentlich lustig machen wollen. Aber selbst sowas wie bei Mar klappt es ja nicht mal. Wo man sich auch so denkt, wieso ist da überhaupt was mit Mar drin? Wer kennt denn noch Mar? Das ist ja auch einer der schlechtesten Filme in den, letzten Jahren. Und einer der langweiligsten. Es ist schade, aber jetzt nicht so wirklich überraschend. Aber ich hatte wirklich gedacht, es wäre eher so zehnmal so ein fünfminütiger Gag, der auf irgendwas hinausläuft und einfach so Filmplischees durch den Kakao gezogen wäre. Aber nicht mehr, wenn man das passiert. Also das Schlimme ist ja, dass die Vans jetzt denken, Transgender-Charaktere in Filmen wären ein Klischee. Also, dass das jetzt das ist, worüber man sich wusste, ich machen müsste. Und dann immer noch so verlogen zu sagen, ja, wir machen ja Gags drüber, damit das normalisiert wird. Das ist immer so dieses... Ja, das tun sie ja nicht mehr. Ja, das tun sie auch. Also, tun sie nicht. Und das ist auch verlogen, dann zu sagen... Da muss man noch viel, viel mehr Witze drüber machen, sonst denken Leute, sie werden nicht in der Gesellschaft akzeptiert, wenn man nicht die ganze Zeit Witze über sie macht. Ja, das haben sie ja gar nicht. Das Marketing, die Interviewaussagen waren ja ganz klar, wir canceln die Cancel Culture so. Das hat ja auch leider funktioniert. Ja, aber als Marketing funktioniert das natürlich gut. Die einzigen Leute, die den Film verteidigen im Internet, beziehungsweise wenn du im Internet sagst, der Film ist langweilig und unlustig, kommen die Leute und sagen, du bist wohl getriggert. Hat dich wohl getroffen. Den Film verteidigen ja nur diese Leute, die halt sagen, diese typischen, man darf nichts mehr sagen, Leute. Und die haben den Film zu kurz dann noch nicht mal gesehen. Also das Marketing, genau diese Leute damit anzulocken und zu sagen, jeder, der den Film blöd findet, ist halt so ein Snowflake und so. Das hat ja komplett funktioniert leider. Und wenn das ihr Ziel war, dann Glückwunsch. Also wenn das dein einziges Ziel ist, Toll. Aber der einzige Aufreger ist ja, dass es nichts zum Aufregen gibt. Also man hat ja so gedacht, okay, das wird richtig ätzend, homophob, rassistisch, alles möglich, also richtig ärgerlich. Und dann sieht man so und denkt sich so, nicht mal das. Nicht mal das, genau. Und trotzdem haben sie es geschafft, so ein Boomer vs. Gen-Z War draus zu machen. In der Gesellschaft, obwohl es der Film nicht mal wert ist. Ja genau, aber auch da wird nur irgendwas hin behauptet. Also sie haben keinen Skandal provoziert, sondern im Vorfeld gesagt, der Film wird ein Skandal und genauso ist der Film ja auch inszeniert. Sie behaupten nur, da ist irgendein Gag, aber der Gag entspinnt sich gar nicht, weil sie einfach nur mit dem Finger irgendwo drauf zeigen und dann sagen, ja, das ist ja wohl witzig jetzt. Aber ich würde sagen, genug von Skyrimovie 6, über den ich eigentlich gar nicht reden wollte. Ich weiß. Hast du auch gut hingekriegt. Ja, ey. Ich muss euch dann wahrscheinlich demnächst einfach mal stärker in die Parade fahren und dann einfach sagen, haltet das Maul jetzt. Der Film bedient euch so viel Aufmerksamkeit. Wir sollten anderen Filmen deutlich mehr Aufmerksamkeit schenken. Filmen, die das Genre deutlich besser dekonstruieren oder parodieren. Oder halt einfach auch in der Horrorsatire so viel besser sind. Da sind wir wieder bei der Schweigen der Hammel zurück. Ja, nein. Ja, nein. Ja, ich weiß nicht, also ich find's eigentlich ein bisschen, also klar, sowas wie Shaun of the Dead, sowas wie Tucker and Dale und was gäbe es noch? Und auch Two Handsome Guys, weil Tucker and Dale vs. Eve hat ein koreanisches Remake bekommen, der auch ziemlich gut geworden ist. Der auch, weiß ich gar nicht, ob der schon offiziell draußen ist, der war auch bei Sieges im Nachtprogramm irgendwo versteckt. Aber auch den kann ich euch ans Herz legen. Oder What We Do in the Shadows zum Beispiel. Das sind so für mich Filme, die schaffen es wirklich. Schöne Parodien auf das Ganze abzuliefern, ohne das so wirklich zu verraten. Oder beziehungsweise da fühlt sich das irgendwie geschmeidiger an, da fühlt sich das stimmiger an, da fühlt sich das alles überlegter an. Weil hier halt wirklich, ja, einfach gewisse Regeln nochmal neu gedacht worden sind. Und weil man merkt, dass die Leute sowas auch lieben. Anhand der Waynes weiß ich nicht, ob denen jetzt Annabelle oder Meghan besser gefallen hat. Weiß ich nicht. Weißt du, was ich meine? Ja. So, da habe ich keine Ahnung. Aber ich weiß, ich sehe bei Shaun of the Dead oder ich sehe bei What We Do in the Shadows oder bei Tucker & Dale, dass die halt irgendwie große Fans von zum Beispiel Dawn of the Dead sind oder eben Texas Chainsaw Massacre oder eben Tanz der Vampire zum Beispiel, der eigentlich auch nicht in Parodie ist. Oder halt wie andere Vampirfilme. Also, ich weiß nicht, das sind das ist für mich nochmal eine andere Kategorie oder eine andere Sorte von Filmen. Ja, ich glaube, du musst was lieben, um es halt wirklich auch kaputt machen zu können oder halt wirklich bösartig auch behandeln zu können. Aber ist es so bösartig, was was? Nee, aber es ist schon sehr gut oder sehr gut beobachtet und dadurch halt irgendwo hinzugehen, wo du so siehst, ah, okay, stimmt, das ist schon leider ein Klischee, was hier gerade durch den Kakao gezogen wird, was halt effektiv funktioniert, aber wo du dich auch drüber lustig machen kannst. Also gnadenlos, aber eben halt nicht bösartig, weil What We Do In The Shadows persifiert ja auch viele Sachen so von diesen ganzen, Mockumentaries wiederum auch und wo du so denkst, hey, das ist schon ziemlich smart, aber natürlich auch, da haben sie einen Punkt einfach oder auch dieses wie Vampirfilme dargestellt werden oder dieses wie Werewolf immer so super stark und super maskulin dargestellt werden. Hier sind es halt die Typen, die We are Werewolves, not Swearwolves und so, wie da so toxische Männlichkeit kurz reingebracht wird und das aber ein guter Gag wird und nicht wieder so ein, wo man so denkt, ja okay, jetzt wird es wieder an dem Thema abgearbeitet. Also man seufzt es halt nicht so oft bei Filmen, wenn man das Thema erkennt, was da behandelt wird, weil man es immer auch als Referenz auf Filme erkennt oder als Dekonstruktion von Genre-Klischees. Das weiß ich immer sehr zu schätzen bei diesen ganzen Spoof-Filmen oder die, die ich lustig finde. Und vielleicht sind das auch keine Spoof-Filme sondern eher so Meta-Horror-Filme oder Satiren, aber das ist eh schwierig definierbar. Ja, das ist halt auch also du hast ja auch da noch diese noch feineren Abstufungen ich würde ja zum Beispiel sagen, der erste, der Dawn of the Dead der erste American Werewolf in London und was wäre noch sowas, Aber versteht ihr, das sind ja noch mal andere Horrorfilme. Also das sind ja schon mal per se Horrorfilme, aber gleichzeitig treffen die ja eine Aussage. Und die ist irgendwie anders als zum Beispiel so was wie, wie hieß der, Behind the Mask, The Rise of Leslie Vernon. Ja, dem würde ich halt so Meta. Also eigentlich ist American Werewolf auch Meta. Also der dekonstruiert ja auch Rom-Coms eigentlich mit dieser Beziehung zwischen ihm und der Krankenschwester. Aber ohne sich dessen wirklich bewusst zu sein. Also Behind the Mars. Die steht vor allem nicht im Vordergrund. Das ist ja auch nur ein unterschwelliges Thema. Ja, also manche Filme sind sich selbst ja bewusst, dass sie Filme sind. Wort wie du und The Shadows ist sich ja auch bewusst. Also zwangsläufig auch durch dieses Mockumentary-Format. Aber American Werewolf ist sich selbst ja nicht bewusst, was da passiert. Also wir als Zuschauer checken, okay, da wird was dekonstruiert, aber die Figuren leben da ja wirklich und sind sich nicht bewusst, dass sie Teil von einer Handlung sind. Genau. Und das wird nämlich bei Gary Movie auch so. Alle wissen ja, okay, ich bin hier in einem Sketch. Ja. Ja. Wie seht ihr das? Obwohl, nee. Also, wie gesagt, ich finde, oder auch Scream zum Beispiel. Ich meine, Scream, dekonstruiertes Genre, Scream-Undes. Macht sich ein bisschen über das Genre lustig. Aber Screaming geht auch mit dem Genre. So wie es auch ein, meiner Ansicht nach, eben Dawn of the Dead oder eben American Werewolf tun. Ein Get Out würde ich vielleicht auch noch mit da reinpacken. Das ist schon ein Horrorfilm. Aber wenn man mal halt genauer hinguckt, dann werden hier schon gewisse Ängste, gewisse Tropes und so weiter, werden ja hier schon gegen den Strich gebürstet, die auch parodiert. So ich finde halt so in diesem Spoof Bereich, ich hatte ihn leider deutlich witziger in Erinnerung und dachte den kann ich auch empfehlen, aber ich weiß es nicht, dieser Samstag der 14. Ey, den habe ich mir jetzt nochmal organisiert, ich möchte mir den nochmal angucken, ich glaube ja, das ist eher so eine flache Horror-Komödie ja, das ist, also das hat charmante Momente, ich war auch sehr, überrascht, weil ich das auch gar nicht mehr dass Jeffrey Tambor aus Arrested Development da eine der Hauptrollen spielt. Aber da sind gute Gags drin, aber dazwischen sind halt auch 10 Minuten, wo wenig Gutes drin ist. Ja, das ist ja auch vor allem eher, also beim Titel denkst du ja sowieso mal erstmal, das ist eine Freierdreizehnte Verarsche, das ist ja gar nicht. Das ist ja so eine 30er, 40er Jahre, eher so Universal-Horror-Verarsche. Ja, und größtenteils Dracula auch. Genau, hauptsächlich Dracula. Ich finde ihn charmant, aber der ist jetzt auch keine, der ist jetzt nicht so ein Gag-Feuerwerk. Ja, das ist eh, dass man so, also ganz oft, wenn man so Komödien, die man früher richtig witzig fand, jetzt nochmal schaut, merkt man immer so, ganz schön betulig, wie, habe ich ja glaube ich schon mal erzählt, so verrückt nach Mary, wo ich das Gefühl hatte im Kino, man durfte kaum lachen, weil sonst verpasst man den nächsten Gag und jetzt guckt man den und denkt so, ja, ja, er ist ja schon recht gediegen erzählt, also immer noch witzig, aber, gar kein schnelles Pacing, also ich habe den so fast paced irgendwie damals im Kino wahrgenommen und jetzt denkt man so, ja, okay, das zieht sich schon ein bisschen. Deswegen habe ich auch Angst, mir noch mal so, also habe ich immer wieder Angst, mir gewisse Filme anzugucken, wie eben zum Beispiel Black Dynamite, bei dem ich wirklich pausenlos gelacht habe. Oder auch Four Lions, der jetzt zwar nichts mit Parodien oder sonst sowas zu tun hat, aber bei dem habe ich ständig gelacht. Ich weiß noch, wir saßen am Fantasy-Filmfest und es war wirklich eine Mörderstimmung im Saal. Und ich weiß nicht, ob das jetzt noch mal in so einer Frequenz stattfinden wird, wenn ich jetzt noch mal gucke. Also Black Dynamite habe ich vor einem halben Jahr gesehen, immer noch viel gelacht. Also den finde ich immer noch genauso schnell, aber bei vielen anderen also so, wir haben ja auch mal einen Podcast über Very Bad Things gesprochen, und der war für mich damals ja auch, geht's noch krasser, geht's noch böser und jetzt guckt man den und denkt so, ja immer noch gut, aber auch nicht mehr so fast paced, nicht mehr so böse, nicht mehr so witzig, sondern der war einfach nur noch gut. Aber das war so einer für mich auch so einer dieser Augenöffnerfilme, wo ich so dachte, so was will ich mehr sehen. Und jetzt, also wenn man den jetzt zum ersten Mal schaut, denkt man sich so, ja, okay, das war wohl damals irgendwie was Besonderes, aber jetzt ist das halt einfach nur noch ein Film. Ja, wenn man so im Alter von Subside der 14. bleibt, dann gibt es auch diesen Student-Bodies. So quasi einen der ersten Slasher-Parodien, der damals schon so vor der 13. Halloween Prom Night und so verarscht hat. So, der war natürlich damals auch noch recht zahm. Der Killer killt die Leute halt mit so Schulschwemmen und sowas. Das ist halt so Highschool-Spoofy. Der war natürlich jetzt noch nicht so dreist, frech oder aufregend. War aber für die damalige Zeit, fand ich ganz funny, weil er halt auch schon sehr früh erkannt hat, dass diese Filme alle sehr viele Tropes halt haben, ohne dass die schon viele Fortsetzungen hatten, sondern der hat das früher erkannt. Es ist ja schon sehr große Mechanismen gibt, die überlappen in den Filmen. Man hat die recht früh schon... Durch den Kakao gezogen, das ist ganz cool bei dem. Ansonsten jetzt von den, noch aus dem Metier, wo ich halt eher wirklich immer lachen kann, weil das einfach auch an der Art von dem Hauptdarsteller liegt. Dracula tut aber glücklich von Mel Brooks, mag ich immer noch gerne. Ja, stimmt, stimmt. Obwohl der sich halt sehr auf den Coppola-Dracula stützt. Ja, total, total, aber das ist ja konsequent, zu sagen, wir spufen wirklich diesen einen Film durch, aber ich finde halt immer noch, der Szenen, da burrle ich mich heute auch weg. Ich finde ihn immer noch super charmant einfach. Aber das ist halt so Mel Brooks-Humor plus Leslie Nielsen, das zündet bei mir halt immer einfach. Das ist einfach genau mein Humor. Ist auch recht unkaputtbar, finde ich. Selbst Mr. Magoo ist noch, also jetzt nicht von Mel Brooks, aber selbst der ist noch aushaltbar. Nee, aber Leslie Nielsen war schon immer eine Bank, welchen ich noch sehr gerne und da möchte ich auch eine große Empfehlung dafür aussprechen und vielleicht wird das ja auch wieder ein Wunschfilm von Moderator Tino Hahn, der retrospektiv besprochen wird. Das Lobstermann vom Mars. Den mag ich nämlich super gerne. Er hat auch so eine Meterhandlung schon, wo so ein junger Filmstudent hat einen ganz schlechten Film gedreht und sucht jemanden, der den kaufen will. Und ein Produzent braucht unbedingt einen Film, der 0 Euro Umsatz macht, damit er den von der Steuer so abschreiben kann. Und der Filmproduzent ist Tony Curtis. Eigentlich sollte Orson Welles die Rolle spielen, ist aber vorher gestorben. Und der Filmregisseur wird von Anthony Hickox gespielt, der Waxwork gemacht hat und Warlock und Hellraiser 3. Und das ist eigentlich genau wie Killertomaten, Angriff der Killertomaten auch so ein liebevoller Trash-Film, der aber gute Seitenhiebe so auf die Filmbranche hat, weil die gucken den Film in so einem Kinosaal und du siehst halt immer so diesen Film, dann siehst du teilweise, wie Leute im Kinosaal drauf reagieren, alle sind ganz fassungslos, nur der Typ, der den gedreht hat, findet den total geil und der Produzent sieht halt auch, okay, das wird ja eine richtige Katastrophe, den wird niemand gucken, weil das so scheiße ist, und darauf so eine Satire machen. Das war richtig funny und er hat gute Gags, sehr liebevoll, also den würde ich auf Augenhöhe mit Angriff der Killertomaten und Co. sehen. Und hat eine der Lieblings, ich kann es leider schwierig wiedergeben, falls wir über den Film mal widersprechen sollen, eine der liebsten Passive-Aggressive-Antworten aller Zeiten, die ich jemals gehört habe. Komm, ich spiele es kurz vor. Dann ganz am Ende ist nämlich so, man denkt so, sie hätten den Hummermann vom Mars besiegt und dann entdecken sie so, also es gibt eine riesen Explosion und dann entdecken sie Fußspuren von einem Hummer, die von der Explosion wegführen. Und dann fragt der eine, ist er geflohen? Und dann sagt der andere, gut möglich. Oder er ist rückwärts vom Horizont gelaufen gekommen und hat sich in deinem Feuer verbrannt. Mega gut, da habe ich mich damals totgelacht, muss ich jetzt auch immer noch lachen, weil es auch sehr gut so diese trockene deutsche Synchro der frühen, der Ende der 80er hat. Die spielt natürlich auch oftmals rein, muss ich sagen. Eine gute deutsche Comedy-Spoof-Synchro. Deswegen auch mal Killertomaten im Original gesehen fand ich auch nicht wirklich witzig. Aber die Synchro von den Killertomaten-Filmen, mega. Deutsche Synchro hat schon viel zu einigen Filmen beigetragen. Ich würde auch noch einen ins Rennen schweißen, dann habe ich für heute erstmal meine Schuldigkeit getan. Den könnten wir tatsächlich auch mal hier besprechen, falls wir es noch nicht gemacht haben. Aber ich finde, der hat mir gefallen, so in seinem Meta-Humor-Ding und welche, sag ich mal, Tropes und Genre hier verarscht werden. Die Tension von Josef Kahn. Ja, jederzeit gern besprechen. Wahrscheinlich ist der jetzt auch nicht mehr so fast-paced wie damals. Der kam nämlich auch wie einer der schnellsten Filme aller Zeiten. Genau, mir auch. Das würde mich auch nochmal interessieren, wie ich den jetzt empfinde so, aber damals hab ich gedacht, Alter, was ist das für ein Gag-Feuerwerk? Was geht hier ab, ey? Den hab ich tatsächlich auch nicht gesehen. Den hast du noch nicht gesehen? Ey, das, das, das, dann, dann ist es umso spannender, weil das würde mich mal interessieren, wie du den jetzt heutzutage mit all dem, was du schon gesehen hast, wie du den empfindest, weil damals, als der rauskam, war der halt, da hat man, da hat wirklich, ich saß davor und hab mich gefragt, wieso kennt den keiner? Also warum reden nicht alle Leute über diesen Film? Das war Scott Pilgrim noch bevor Scott Pilgrim irgendwie ein Ding war, so. Ja. Ja, aber ich übertreibe jetzt. Aber ich find den Film echt sehr charmant. Ja, dann lass den gern mal besprechen, so als unterschätzter Klassiker. Vielleicht lief er auch im Fantasy-Filmfest, dann können wir ihn in diese Reihe Filme, die man im Fantasy-Filmfest lieben, die da aber keiner geguckt hat. Also, jetzt muss man das so sagen, der kam halt ein Jahr nach Scott Pilgrim. Ich denk mal, das wird ihm so ein bisschen mit das Genick gebrochen haben. Okay. Ja, ich hab auf der Watchlist sowieso schon gehabt, tatsächlich. Muss ich mal gucken. Aber wirklich, den fand ich damals so erfrischend, so lustig, so schön durchdacht, mit so vielen netten Ideen. Auch die Leute, die waren alle relativ unverbraucht, mal abgesehen von Josh Hutcherson. Aber echt, ich mag den. Ich mag den sehr gerne. Ich find den auch toll. Oder ich fand ihn damals toll. Ja, ich bin auch gespannt, wie der jetzt wirkt. Ja, aber dann pack ich den gleich mal auf unsere Liste. Und weil wir jetzt bei Detention schon an der Highschool sind, möchte ich auch noch eine ganz große Empfehlung für eine meiner Lieblingsserien aussprechen. Scream Queens, finde ich, läuft nämlich auch in diesen Meta-Horror-Satire-Bereich rein, von Ryan Murphy mit Jamie Lee Curtis und Emma Roberts. Finde ich auch super witzig, finde ich komplett unterschätzt und ich nehme mich weit raus aus dem Fenster, aber ich finde es auch besser als Scream, von diesem ganzen Meta-Humor, was da so, wie das Horror-Genre da dekonstruiert wird, wie viele gute Gags da drin sind, wie sie da auch teilweise komplette Szenen aus Shining eins zu eins nachbauen und nachspielen, aber halt so einen Comedy-Spin reinkriegen, Mega. Also bin ich großer, großer Fan, finde ich richtig gut und fand ich damals auch sehr schade, dass sie so untergegangen ist, weil ich habe jetzt nochmal ein paar Folgen geguckt, ich finde es immer noch super clever und super witzig. So, und jetzt sagt noch André ein. Und dann machen wir die... Ja, eine Sache noch, der, finde ich, auch gerade das Thema bei Gaston Scrabble Movie 6, der ja auch wieder extrem viel mit dem Ding schwarz gegen weiß, ne, in Sachen Hautfarbe, ne, so die ganzen Klischees, muss alle drei Minuten muss ja eigentlich darauf einzahlt, gemacht werden. Ich finde ein Film, der das deutlich, der das auch als Hauptthema hat, oder zumindest mit Blaxploitation arbeitet, aber deutlich witziger, besseres Gag-Writing hat, ist The Blackening. Der ist, finde ich, auch ziemlich abgesoffen von 2022 oder 2023. Der auch komplett mit einer Gruppe POC spielt, die in der Hütte sind und dann kommt ein Killer und sie müssen anhand ihrer quasi Film-Knowledge auch da so gegenarbeiten. Den möchte ich auch sehr gern. Der hat auch viel genau diese Thematik, so POC versus White People, aber deutlich witziger und ist auch cleverer in Sachen Meta-Humor auf Horrorfilme. Und auch versöhnlicher, ohne einzuknicken oder so, weil es passiert da halt viel Scheiße, aber es wird halt nicht so, es wird auch wieder nicht zynisch betrachtet. Es ist sehr kompromisslos, aber halt ... Ohne fies zu sein. Das ist ja genau der Punkt. Du musst ja nicht böse sein. Und du musst ja auch nicht allen gegen Karren pissen. Das ist ja gar nicht der, das muss gar nicht der Erdbeut sein. Das ist nämlich auch so resigniert. Also die Leute, die schon gar keine Wut mehr in sich haben, die einfach nur so, ja mach dir doch. Die so einfach gar nicht mehr brennen für irgendwas. Von daher, den fand ich auch echt ganz, ganz funny. Möchte ich mich anschließen. Den habt ihr noch nicht gesehen. Eine Sache habe ich noch, The Final Girls. Den haben wir ja schon vielfach erwähnt, oder? Ja, aber kann man ruhig mal wieder nochmal nennen. Immer Top-Film. Der ist mega. Jedes Mal, wenn ich den wiedergucke, denke ich, ey, fantastisch. Der ist halt als Meta-Comedy nice und als Horrorfilm, also als Slasher. Ja, und als Coming-of-Age-Film. Jedes Genre, was der behandelt, funktioniert dann mega gut. Ja, der funktioniert halt als ernsthafter Film und als Satire. Das ist halt nice, ja. Und sieht fantastisch aus auch. Ja. Und damit habt ihr jetzt ganz viel Material, was ihr alles gucken könnt, bevor ihr bloß nicht ins Kino geht, bitte, und diesen Scheiß guckt. Wisst ihr, wer auch noch fantastisch aussieht? Alle, die bis hierhin gehört haben. Ey, und ich hab gesehen, was fantastisch auch ist, auf YouTube ist gerade Runaway, Spinnen des Todes, nochmal rausgekommen. Ui! Sehr gut, über den haben wir doch gesprochen in Folge. Die Killermaschinen, ne? War das, oder? Ja, stimmt. Ich finde, da war es, welche Folge das ist. Doch, stimmt, ganz früh. Ja, ja. Aber ich glaube nur einer Titel, oder? Ich glaube nur Runaway. Also in Deutschland hast du ja noch dieses Spinnen des Todes, oder haben wir das, als wir über Death Machine gesprochen haben? Nee, nee, das Problem ist, in der Zeit hatte ich die Titel der Filme noch nicht in die Folgen geschrieben. Das heißt, es könnte sein, dass man das schwierig findet. Ah, okay. Aber der war cool. Dann müsst ihr irgendwie Folge 1 bis 50 mal quer hören, bitte. Fragt am besten mal unsere Hörerin Alinta, die hat jede Folge schon siebenmal gehört, die weiß bestimmt, wo das war. Kommt auf den Discord und fragt Alinta, die weiß Bescheid. Ja, geil. Da würdest du dich jetzt bestimmt freuen. Gute Besserung, weil die liegt zu Hause und hatte Krankenhausaufenthalt. Gute Besserung von uns hier. Gute Besserung. Wir sorgen für Nachschub zur Genesung. Absolut. Und damit es nicht zu viel Nachschub wird, können wir, glaube ich, auch langsam rausgleiten, denn zwei der drei Leute müssen ja auch die sehr geile Serie Cape 4 weiter gucken. Ah, gut. Macht ihr mal. Ich gucke mir noch ein bisschen Steve's Bieber-Sachen an. Naja, auch gut. Der hat übrigens Cape 4 mitproduziert, falls du irgendwie gucken willst, was der heutzutage so macht. Ja, kurios. Ich habe gerade heute gesehen, was er heutzutage so macht. Das ist ja, ein Zufall reiht sich an den Nächsten hier. Was er vor zwei Jahren gemacht hat und was jetzt halt erst heute kommt. Naja gut. In diesem Sinne, vielen Dank fürs Zuhören. Wir freuen uns, wenn ihr uns weiterhin treu bleibt auf all den Plattformen. Hört uns da, wo es möglich ist. Folgt uns da, wo es möglich ist. Kritisiert uns oder lobt uns da, wo es möglich ist. Und schaut am besten, am aller allerbesten, einfach regelmäßig bei Discord vorbei, denn da habt ihr den direktesten Draht zu uns allen. So sieht's aus. Gut. In diesem Sinne, macht's gut. Bis zum nächsten Mal.