Latest / Unnötig Tiefgründig / 011 Krankenhausmythen - was hinter den Kulissen wirklich passiert
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- Marv: Es ist wieder soweit, neue Folge, unnötig tiefgründig, mit mir, Marvin und der reizenden Kathrin. Kathrin: Heimat wenn nah, hallo liebe Zuhörer! Marv: Du hast mal wieder eine kleine Umfrage gestartet in deinem Followerbereich. Kathrin: Genau. Es war erst ein knappes Rennen, aber tatsächlich starten wir dann heute und ich glaube, das finden wir auch ganz gut mit dem ersten Krankenhaus-Thema. Marv: Das erste, allererste Krönung aus dem Jahr, Krankenhausmythen war es, glaube ich, hast gesagt, Kathrin: Ja, genau, Krankenhausmythen wollen wir heute mal durchgehen. Wollen wir direkt reinstarten? Marv: Ich weiß nicht, du hast da, glaube ich, so eine kleine Ballette vorbereitet. Die müssen wir jetzt mal einmal kurz schnell... Na schnell nicht, aber mal einmal abarbeiten. Das ist so... Ich bin gespannt. Ich habe die Liste nicht gesehen. Also ich weiß nicht, was kommt. Kathrin: Genau. Alles klar. Gut. Also, dann fangen wir doch direkt mit, was ist denn, Einzahl von Mythen? Geht ja gut los. ⁓ ja, stimmt. Zu früh. ⁓ je, das war ja Mythos Nummer eins, was glaube ich bei den Leuten noch sehr, weit verbreitet ist, ist, man kommt schneller dran, wenn man mit dem Krankenwagen in die Notaufnahme fährt. Marv: der Mythos. Hauptschule! Ganz deutscher Experte! Ja ist dem so. Ich glaube da kann man ein knackiges nein reinhauen. Ja kommt immer darauf an was er hasst. Kathrin: Ja, äh, tatsächlich nein. Ja, ich habe dazu auch mal aufgeschrieben, warum wartet man eigentlich so lange in der Notaufnahme und ja, letztendlich, und das wissen wir beide, wenn ihr den Krankenwagen holt, dann bestellt ihr euch ein teures Taxi, wenn ihr den nicht nötig braucht. Die sind eigentlich für Notfälle gedacht. Und wenn ihr quasi nur mit dem Fuß umgeknickt seid und theoretisch noch auf einem humpeln könntet und ihr bestellt euch statt einem normalen Taxi einen Rettungswagen, weil ihr niemanden habt, euch bringen könnt und nicht fürs Taxi bezahlen wollt, dann kostet so ein Rettungswagen über 1000 Euro einfach. Und wenn ihr dann mit eurem umgeknickten Fuß, wir reden jetzt hier nicht von einem Fuß, wo der Knochen rausguckt und das Blut strömt, dann ruft ihr natürlich einen Rettungswagen. Aber wenn ihr dann mit einem einfachen umgeknickten Fuß in der Notaufnahme landet, Dann hören wir uns einmal die Übergabe vom Rettungsdienst an und dann setzen wir euch in ein Stühlchen oder der Rettungsdienst setzt euch in ein Stühlchen und dann landet ihr im Wartebereich bei den anderen. es ist halt so, dass wir nach Triage gehen, dass wir also als Pflegekräfte einmal die Patienten einschätzen, wenn sie kommen und danach dann entscheiden, wie dringlich es ist. Und man muss da ehrlicherweise sagen, internistisch kardiologische Patienten, das weißt du auch, sind meistens oftmals dringlicher als logische Patienten, nicht immer. Dieser Hund, ich muss kurz unterbrechen, dieser Hund, Mike hat ihn bei mir reingeschmissen. Also für die Zuhörer, ich hatte es mir schon erwähnt, wir sind in Calais, haben ein langes Wochenende. Und dieser Hund ist bei mir im Camper, sitzt vorne auf dem Beifahrersitz. Mike und unser Freund Basti bauen bei deren Wohnwagen, also wir sind mit Freunden hier, haben das Vorzelt aufgebaut und jetzt steht da anscheinend irgendein anderer Mensch dabei und Dini findet es gar nicht witzig. Marv: Ja. Kathrin: Und die stehen da jetzt mit drei Männern. Verlängertes Wochenende. Das kein Urlaub. Die stehen da mit drei Männern und begutachten jetzt dieses Zelt. Und mein Hund eskaliert einfach völlig. Das ist sehr lustig. Nein, das ist langes Wochenende. ich bin ja. Dass Frankreich küsste gegenüber von. Marv: Die Frau ist schon wieder im Urlaub, ey. Prinzipiell ist das überhaupt aber... Ja, aber schön in Calais, wo das auch immer ist. Kathrin: England. Weißt du, man fährt doch mit der Fähre nach Dover. Also Calais ist genau auf der anderen Seite, wo man die Fähren besteigt. Das Wetter soll auch, also heute ist ganz gut, gestern war es super windig, morgen soll es regnen und Sonntag geht es schon wieder zurück. Ja, auf jeden Fall kurz wieder aufgedriftet. Marv: Ja, das ist kein Urlaub. over. ⁓ in Deutschland ist es auch eben. Naja, zurück zum Thema. Kathrin: Auf jeden Fall geht es in der Triage darum, Patienten nach Dringlichkeit einzustufen. Es gibt verschiedene Triagemodelle. Bei uns geht es nach Ressourcen, also wie viele Ressourcen ein Patient braucht. Dann gibt es eben den akuten Herzinfarkt, der lebensbedrohlich kommt und dementsprechend auch eine höhere und dringlichere Triage hat als der Knickfuß, der initial halt nur eine Ressource braucht, nämlich das Röntgen. Dabei sind die Ressourcen dann eben auch festgelegt und dementsprechend warten kann. Jetzt muss man mal sagen, für jeden Patienten gibt es natürlich eine eigene Wahrnehmung von Notfall. Aber ein umgeknickter Fuß ist nun mal oder eine Erkältung oder ein Magen-Darm-Virus, was man nach zwei Stunden nicht mehr aushalten kann. ist für den Betroffenen sicherlich in dem Moment schlimm, steht aber natürlich in der Dringlichkeit in keinem Verhältnis zu einem Schlaganfall, einem Herzinfarkt oder sowas in der Art. Marv: Ja, definitiv, würde ich ja so unterschreiben. Das steht dir in der Dringlichkeit woanders. Ich meine, jeder hat ein anderes Empfinden. Das stimmt schon. Aber Schmerzen sind halt Schmerzen. Wenn Schmerzen hast, hast du... Also wenn du Pine hast, dann hast Pine. Dann willst du natürlich auch geholfen werden. Kathrin: Ja. Definitiv! Deswegen auch da, so Leute, nehmt dann schon mal ein Schmerzmittel ein. Es dauert, bis ihr dran kommt. Natürlich, wenn ihr Schmerzen habt, bekommt ihr auch in der Notaufnahme ein Schmerzmittel angeboten. Aber im Zweifel leidet ihr bis dahin. Und wenn ihr dann halt ein Schmerzmittel bekommt, braucht das ja auch noch Zeit zu wirken. wenn euch zu Hause was passiert und ihr habt Schmerzen, immer erst mal selbst aktiv werden und schon mal versuchen, das Problem zu lösen. Marv: Ja, ist ja am einfachsten. Wenn du dir Hand geschnitten hast, dann packst ein Pflaster drauf, nimmst paar Schmerzmittel, wenn es weh tut und gut ist das Ding. Kathrin: kommt auf die Tiefe des Schnittes drauf an, aber ja. Mit so einer Avocado-Hand, ja, ja, mit der Avocado-Hand geht ihr auch, ja, da geht's meistens auch wohl mit ins Krankenhaus, ne? Marv: Ja, ich mein, wenn du eine Kreissäge dir die Finger abgeschnitten hast, dann musst du ein RTW rufen. ist ein Notfall. Aber wenn wir dir beim Äpfel schneiden, dann... Ach, mit der Avocado Hand. Genau, da sind wir wieder bei der Avocado Hand. Wenn wir natürlich... Mit der Avocado Hand? Kathrin: Wenn die richtig ausrutschen, da sind die durch. Also ich hab's ehrlicherweise auch bis jetzt noch nicht live gesehen, also wenn du jetzt wie beim Brötchen schneidend nur kurz dir mit dem Messer so ganz eben die Innenhandfläche anritzst, das ist eine Sache, aber wenn die, wenn die da versuchen den Kern mit dem Messer, wenn die da abrutschen, das nicht ohne. Marv: Ja? Okay, ja ich esse nicht so viel Avocado. Kathrin: Ich schneide die einfach anders. Es ist übrigens, kurzer Tipp am Rande, Avocado einfach durchschneiden, auseinandernehmen und auf einer Seite bleibt der Kern und dann nicht mit dem Messer diesen Kern entfernen. Es gibt ja auch diese, wo man damit den Messer auf den Kern haut, damit der Kern im Messer sitzen bleibt. Lasst das. Ihr könnt die Avocado drehen und einfach auf die Schalenseite in der Mitte drücken, dann ploppt der Kern meistens so raus. Ohne Messer, ohne Avocado-Hand. Marv: Also... Kathrin: Das geht ganz easy. letztendlich, was führt noch dazu, damit man... Marv: Ja. Ich meine, bedingt dadurch, dass du die Triage erwähnt hast, ist ja auch mal zu erwähnen, warum das überhaupt zustande gekommen ist. Und das ist wie alles im Krankenhaus natürlich bedingt der Personalnot. Man hat halt nicht unendlich Ressourcen oder unendlich Personal dastehen, dass man für jeden Patienten halt direkt eine Person bereitstellen kann und die zu versorgen. Und da muss man dann halt schauen, was ist am wichtigsten und was kann warten. Ich glaube, man hat so maximal ... Kathrin: Ui, ja, ja, no. Perfekt. Marv: Maximale Wartezeit oder Einstellungen. Ich blau sind über zwei Stunden oder so. Ich bin jetzt nicht im Game oder Kathrin: Nee, nee, pass auf. Und genau das ist nämlich bei uns nicht der Fakt. du sprichst von der Manchester-Triage. Die ist nach Zeiten gestaffelt. Also gelb ist zum Beispiel halbe Stunde muss der Patient ärztlich gesehen werden. Wir haben die Easy-Triage. Da hast du nur bei, lass mich nicht lügen, bei Orange muss er innerhalb von zehn Minuten gesehen werden. Rot ist natürlich dringlichste, da muss der Arzt sofort kommen. Aber ab gelb gibt es keine Zeit mehr. Also Marv: Also Kathrin: Die meisten internistisch kardiologischen Patienten werden häufig in Gelb triagiert und die meisten chirurgischen Patienten tatsächlich in Grün. Blau ist das, wenn ihr blau triagiert werdet, hättet ihr wahrscheinlich zu Hause bleiben können und wer wahrscheinlich schneller gewesen hättet ihr euch selber geholfen. Aber prinzipiell gibt es bei der Easy-Triage keine Zeiten ab. nach Orange. ist tatsächlich so. genau, ja, der Fachkraftemangel, ich hab's hier auch noch stehen, ist tatsächlich ein großes, Problem im Gesundheitssystem. Ich glaube, hier wird jeder Zuhörende genau wissen, was gemeint ist, denn jeder hat beim Hausarzt schon mal seine drei Stunden gesessen, jeder hat Probleme an Fachärzte zu kommen und natürlich sind wir im Krankenhaus da auch von Betroffenen, die Marv: ⁓ okay. Interessant. Kathrin: Situation der Ärzte und Pflegenden wird nicht einfacher und dadurch wird natürlich auch der Wunsch diesen Beruf zu machen nicht größer. also ich kann sagen, wollte, ich habe immer gedacht, hätte ich mal in der vierten Klasse, fünfte Klasse gewusst, dass ich Ärztin werden möchte, dann hätte ich mich mal ein bisschen mehr auf den Hintern gesetzt und bessere Noten geholt und hätte studiert, weil ich tendenziell mich für Medizin interessiere und auch gerne Ärztin geworden wäre und muss. Jetzt, wo ich im Krankenhaus arbeite, wo ich tagtäglich mit ärztlichen Kollegen arbeite, sage ich, dass ich es unfassbar beeindruckend finde, was für eine Verantwortung die tragen. Du weißt, wir tragen schon eine große Verantwortung. Aber wenn du dann überlegst, dass die Assistenzärzte bei uns anfangen, nachher dann eben auch Nachtdienste haben, Verantwortung da alleine tragen, ich finde es wahnsinnig beeindruckend und muss gestehen, dass im Nachhinein, ich nicht böse bin, keine Ärztin geworden zu sein, weil mir persönlich dann tatsächlich der Druck und die Verantwortung einfach einen Tag zu viel gewesen wäre. Also einmal Respekt geht raus an alle unsere Ärzte, vor allen Dingen die Assistenzärzte, die sich da wirklich durchkämpfen, immerwohl auch häufig mal was anhören dürfen und immer mit Besten Wissen und Gewissen versuchen ihren Job zu machen. Marv: Ja, dicken Respekt an die. Also die Assis, die haben es schon manchmal wirklich schwer. wenn die Internisten dann nachts dafür, ich glaube wir haben 200 Bettenkapazität oder so, also für 200 Patienten dann zuständig sind. Kathrin: Ich muss mal kurz. Marvin hat Assis gesagt. Er meint Assis und meint damit Assistenzärzte. Das möchte ich ganz kurz klarstellen. Es war nicht despektierlich gemeint. Ja, war ganz wichtig. Marv: Ja, das war die Kurzfassung. Also nicht die Asozialen, sondern die Assistenzärzte, also die Assis. Wenn die nachts oder an Feiertagen oder so für 200 Patienten zuständig sind, ist schon bret. Das ist schon ordentlich. Kathrin: Ja. Ja, da leitest du gerade mein nächstes Thema ein. Der... ⁓ ja. Marv: Warte, hab noch die Triage. Wenn ihr irgendwann mal, ich hoffe nicht, ich wünsche es keinem, aber auf der Autobahn oder so was in eine Massenkarambolage kommt, ich glaube, das nennt man Manf, wenn da so viele oder Busunglück war oder so ganz viele, da ist es nicht nur so, dass das Krankenhaus reagiert, sondern auch der Rettungsdienst an der Unfallstelle. Kathrin: Hm. Ja, Massenaufkommen von Verletzten? Marv: der triagiert dich durch und sagt, wer wo hin muss, wer mit dem Heli weg muss, wer ganz schnell weg muss, wer warten kann, dann kann das sein, dass du auch da am Straßenrand erst mal drei Stunden wartest, bis der nächste Rettungssanitäter für dich zuständig ist, wenn er dich einmal angeguckt hat. Wenn du nur so eine kleine Schürfwunde am Arm hast oder oder irgendwas in der Richtung, dann kann das da auch passieren. Also man versucht da schon, die Ressourcen zu ordnen. Das hat nichts irgendwie immer dann mit einem selbst zu tun, sondern einfach mit dem Krankheitsbild, was man hat. Man hat natürlich Schmerzen und Kathrin: Ja. Ja. Ja, und man muss halt, genau, also man muss auch kurz, da hast du völlig recht, dazu sagen, ist nicht, als würden wir euch nicht ernst nehmen mit dem, womit ihr kommt. Ja, definitiv, dass das Gesundheitssystem gerade so ist, wie es ist, sorgt natürlich dafür, dass viele Leute mit Dingen ins Krankenhaus kommen, die per se kein Krankenhaus-Notfall sind. Aber wir wissen natürlich auch, dass die Situation in Bei den Hausärzten, viele haben dann teilweise nicht mal mehr einen Hausarzt oder bei den Fachärzten eben auch nicht gut läuft und auch wenn man die 116 117 anruft, auch da manchmal das Problem hat, die können ja auch nicht immer genau beurteilen, was man hat und im Zweifel schicken die einen natürlich auch ins Krankenhaus. Aber ihr werdet nicht warten gelassen, um bestraft zu werden, sondern einfach weil andere Patienten dringlichere Krankheitsbilder haben und ihr mit ja vielleicht einer kleinen Sache in Anführungsstrichen definitiv länger warten könnt als jemand der sehr akut reinkommt wo gerade eine Arterie am Spritzen ist oder wo gerade die Schulter ausgekugelt ist. Ja wenn ich jetzt wieder nur sag bluten dann kommt jemand der hat sich am Papier geschnitten und sagt aua aua. Marv: mein Gott, nimmst doch eben auch das extreme. Arterium Business spielt da... Ja, weißt du, ich... Ich mein... Kathrin: Ich habe hier eine dringliche Verletzung. Nein, am Papier schneiden tut weh. Wir verstehen diesen Schmerz, aber gehört nicht ins Krankenhaus. Ja. Marv: Wow. Ich meine, auch zu dem Thema mit dem 116 117 habe ich schon selber Erfahrung gemacht, dass du da eine Warteschleife hängst und sie sind an Wartepositionen 5 und 60. Der nächste Freimitarbeiter ist in Kürze für sie zur Verfügung. meine, da sitzt du da auch und denkst dir, also wie viele Leute haben gerade Not? Also das kann man sich ja kaum manchmal vorstellen. Und wie lange man dann da in dieser Warteschleife sind? Du, da hatte ich dann auch keinen Bock mehr. Da ich auch zur Apotheke gefahren und mir dann mein, weiß nicht, E-Boo oder so geholt und gehofft, alles wird gut. Aber manche Menschen Kathrin: Wahnsinn, Ja. Ja. Marv: Machen das dann halt nicht oder haben da halt auch Panik oder so, wissen gar nicht, was mit ihnen passiert oder was los ist. Oder wenn du mal so eine heftige Migräneaura hast oder sowas, wo man so sagt, krass. Also ich habe selber keine Migräne, teutotoi, ich bin ganz froh darüber. Ich habe das schon häufiger mitgekriegt bei Freunden und Kollegen. Wenn du da so eine Migräneaura hast und so. Ich meine, da rufst du auch keine 116 117 an. Da bist du froh, wenn wenn wirklich niemand irgendwie eine Stecknadel fallen lässt und da dann Kathrin: Ja, muss ganz schlimm sein. Ja, ich hab's tatsächlich glücklicherweise auch nicht. Njamm! Marv: Hilfe zu holen im Krankenhaus ist natürlich auch irgendwie dann legitim, finde ich. Weil das ist natürlich auch ein Notfall, was man jetzt erst mal als banal abstempeln würde. Aber manchmal haben wir halt die besseren Medikamente. Wäre sich dann wirklich in den RTW so, das ist jetzt halt nur so ein Beispiel. Ich kann bei Migränen nicht mitreden, aber ich glaube, da hast du gar keinen Bock, Auto zu fahren oder in den lauten RTW in und her geschleudert zu werden. Ne, klar, genau. Kathrin: Young. Ja, definitiv. Ja, solltest du auch, wahrscheinlich nicht, ne? Solltest du wahrscheinlich auch nicht. Aber... Marv: Aber wenn der Hausarzt nicht da ist oder so was oder die nächste Notdienstpraxis, ich glaube, ich muss manchmal, weiß ich nicht, 25 Kilometer fahren, bin ich nicht bei der nächsten Notdienstpraxis. Wenn ich mit 39 Grad Fieber da fahre, kein Auto mehr. Das ist schwierig. Kathrin: Letztendlich muss man aber auch sagen, und da haben wir ja auch gesagt, da wollen wir auf jeden Fall noch mal eine Folge zu machen, wissen auch gar nicht mehr unbedingt, wie man sich helfen kann. Also ich habe viele Patienten, die dann zum Beispiel eben mit einer Erkältung kommen, die mit Magen-Darm kommen und es nach ein, zwei Stunden nicht mehr aushalten. Und wir reden jetzt nicht von der 18-Jährigen, die Super viele Feuerkrankungen, hat sowieso schon zu wenig Trinkt und seit zwei Tagen Magen-Darm hat und jetzt kaum noch ansprechbar ist, sondern wir reden von jungen 25-Jährigen, die gesund sind und zwei Stunden lang erbrechen müssen. Auch da, jeder hat das schon mal gehabt, jeder weiß, dass das bestimmt nicht lustig ist, aber es gibt halt auch durchaus gerade in solchen Fällen Hausmittelchen, die schon helfen können. Also da gilt, was Oma gesagt hat. Wir haben ja auch gesagt, wir wollen auf jeden Fall noch mal eine Folge dazu machen, mit welchen WW-chen man wohin muss und auch ein paar Tipps geben, wie man sich schon selber helfen kann und auch mal erklären, womit wohin. Das kommt auf Dauer auf jeden Fall auch noch. Marv: Ey, so eine Haus... Das ist eine gute Idee, so eine Hausmittelapotheke. Nicht immer die Chemiekeule, einfach mal gucken, wir können mal ein Thema machen, sowas hat auch mal gesagt damals. Ich meine, da kann ich auch noch was lernen. Also letztens... Kathrin: Ja, das können wir machen. Auf jeden Fall auch, ja. Achso, meinst ich weiß mehr was Oma gesagt hat? Marv: Weiß ich nicht. hatte letztens jemand, der hat mir erklärt, du musst Zwiebeln in Öl oder so einlegen und das Zeug dann irgendwie über Nacht stehen lassen, trinken. Besser als jeder Husten. Kathrin: Ehrlich? Marv: Ich bin mir nicht mehr sicher, deshalb ich sag jetzt mal nicht, dass das stimmt. Ich muss nachher nochmal nachfragen. Ich glaube, ich sehe die Person heute noch und dann... Kathrin: Ich kenne Leute, nach dem Saufen ein Pinneken Maggi trinken und das soll wunderwirken und ich denke mir nur so Ja, aber das ist ja, aber ja, würde ich auch nicht. Also ich habe mir das Das ist so, das ist so weird. Ich sags euch. Ich habe Ich habe elu trance tatsächlich mal gekauft und ich glaube ich habe da noch auf weiße Tütchen von eben bei einer Magen Darm ⁓ eben Marv: war elotrans elotrans jeder festivalgänger einpacken mitnehmen elotrans abends einfach rein kippen Kathrin: die Elüte wieder zuzuführen? Ja, auf gar keinen Fall. Also da kann ich schon vorweggreifen. Trinkt euch Brühe, setzt euch irgendwie eine kleine Gemüsesuppe oder eine Hühnersuppe oder sowas auf. Trinkt Tee mit Zucker, dann habt ihr auch eure Elüte. Elotrans ist ja so dermaßen abartig, so schlecht. ich bin ja auch jemand. Ne, also weiß ich nicht. hab ich dann vielleicht, vielleicht haben die vielleicht haben die Geschmacksrichtungen geändert, weil ich habe auch mitbekommen, dass es mittlerweile echt so ein Marv: Das schmeckt nach Orange. Nee, du hast das falsche gekauft. Kathrin: gängiges Mittel ist. Mittlerweile hat das ja nichts mehr mit Magen-Darm zu tun, sondern die Leute trinken es wirklich nach dem Saufen. Mag sein, dass man jetzt hingegangen ist und extra für Festivalgänger Geschmacksrichtungen gesucht hat. Das, was ich damals hatte, das ist Medizin. Das schmeckt widerlich. Also so schlecht geht es mir nicht. Marv: Ich meine, das was ich zu Hause habe, schmeckt nach Orange. Aber was? Also beim Saufen... Was denn? Sind wir zu weit abgeschwissen oder? Ja, es ist Orange. Kathrin: Na gut zu wissen. Ja, gut zu wissen, dass es das mittlerweile in netteren Geschmacksrichtungen gibt. Wie gesagt, also ich schmeiß dann das, was ich zu Hause hab, weg. Marv: Aber das aller Heilmittel, was Oma jetzt sagen würde, wäre einfach, Junge, nach dem Saufen Eier backen. Zack, schön Eier backen, machst dir schön Rührei oder schönes Omelett oder so. Ja, irgendwie sowas. Ey, dir geht's am nächsten Tag prächtig. Wirklich. Schönen Knofi oben drauf. Kathrin: ⁓ ja, Spiegeleiher. Morgens Spiegeleiher essen. Boah, wie lange habe ich das nicht mehr gemacht. Ich habe damals in meiner ersten eigenen Wohnung, habe ich im dritten Etage gewohnt, Erdgeschoss, erste, zweite. Ich habe zweite Etage gewohnt. Auf jeden Fall die Nachbarin, die ich direkt gegenüber hatte, ist eine Freundin geworden. Wir haben uns leider so bisschen aus den Augen verloren. Marv: Mhm. Mhm. Zweite, dritte. Kathrin: Wir sind witzigerweise auch am gleichen Tag damals da ausgezogen. Aber wenn ich mit ihr feiern war und alles, das war so cool, weil wir haben morgens dann erst mal so ein Süppchen gemacht. Also wir haben dann so eine kleine Hühnersuppe mit Brot gemacht und haben dann morgens nach dem Feiern zusammengesessen und haben in den Morgenstunden da eine Suppe zusammen gegessen. Hast halt auch Salze, hast ein bisschen was im Magen, womit der Magen arbeiten kann, kann gut schlafen gehen, hast was Warmes im Bauch. War immer cool. Habe ich immer gerne gemacht. Marv: Ja, das ist einfach das Beste. Am nächsten Tag geht es ja auch nicht so schlecht. Je nachdem, wie viel du getrunken hast, aber dir geht es halt schlecht. nicht so schlecht, wenn du nicht Eier backen machst. Eier backen ist immer after hour. Kathrin: Es halt Ist halt auch so lustig, du, wenn du das häufiger machst, du stellst dich darauf ein. Also in der Zeit, wo wir das häufiger gemacht haben, habe ich dann fertig Eierstich und fertig Klöschen und sowas gehabt, damit du nicht nur die Tütensuppe gemacht hast, sondern damit du da direkt auch noch Einlage und alles drin hattest. Also war lustig. Mythos zwei, ja, warte mal. Ich wollte vorhin schon abdriften, da ist es es eskaliert. Gut. Marv: Sehr geil. Okay, gut. sind wir jetzt hier hingekommen? Ich weiß es nicht mehr. Kathrin: Mythos Nummer 2 ist ein leerer Warteraum bedeutet das Personal hat Pause. wenn du als Patient kommst, ja. Marv: Ein leerer Warteraum bedeutet, dass du Pause hast? Kathrin: Ja, oder der Arzt. sitzen dann rum, wir schlafen, wir gucken Fernsehen. Aber es ist ja, also wenn du zum Beispiel als Patient nachts kommst, ich bin ja wie gesagt nur nachts da, und du kommst und der Warteraum ist leer, auch dann kann es ja durchaus sein, dass du als Patient warten musst und viele sitzen dann da und verstehen nicht, warum sie jetzt warten müssen. Und dazu muss man mal ganz kurz sagen, die Notaufnahme Marv: Achso, dass ihr nichts zu tun habt. Achso. Kathrin: muss 24-7 besetzt sein. zum Beispiel bei euch würde ich jetzt mal vorsichtig... Ne, bei euch muss ja auch 24-7 jemand sein. Ich wollte gerade sagen, wenn ihr leer seid, könnt ihr auch nicht zu Hause bleiben, weil wenn ich Arbeit habe, kriegt ihr die danach im Zweifel auch. Adieu! Marv: Nee, wir machen 18 Uhr zu. ⁓ 5 fällt der Hammer, dann gehen wir. Hier sind alle Steuergeräte, also nicht da drauf drücken. Ich wünsche dir viel Glück, wir sehen uns morgen früh ⁓ 6. Kathrin: So Kathrin, wenn du jetzt jemanden aufnimmst, kannst du selber bei der uns auf Station bleiben. Ja, also tatsächlich ist es ja so, dass es 24-7 besetzt sein muss. Die Peripherstation würde ich jetzt vorsichtig mal behaupten, wenn wir wirklich, also zu Corona-Zeiten war ja teilweise wirklich, dass die Stationen leer waren anfangs, dann auch nur, genau. Marv: Also ein Krankenhaus muss jede Station 24-7 besetzt haben, außer es ist der ambulante Bereich auch Peripheriststationen, müssen alle durchgehend besetzt sein. Also da gibt es keinen Ausdruck. Kathrin: Und wenn gar nichts zu tun ist und wir haben ja aufgefüllt, die Räume geputzt, das gehört nämlich alles dazu und dann gibt es so tolle Sachen wie Mindesthaltbarkeitsdaten prüfen, den Reanimationskoffer, Erste-Hilfe-Koffer einmal im Monat prüfen. Also es gibt durchaus auch Aufgaben, die gemacht werden, wenn keine Patienten da sind. Wenn natürlich das alles fertig ist, ja, dann dürfen wir uns auch hinsetzen, weil, wie gesagt, wenn 24-7 jemand da sein muss, muss er das auch, wenn es keine Aufgaben gibt. Und dann können wir uns tatsächlich mal hinsetzen. Wenn man aber als Patient im Wartezimmer sitzt und warten muss, obwohl kein anderer Patient da ist, hat das manchmal eben auch andere Gründe. Zum Beispiel sind die Ärzte nachts bei uns im Haus auch für die Station mit zuständig. Das heißt, der Unfallchirurg ist nachts auch für die Unfallchirurgischen Stationen. Unser Internist ist auch für die internistischen Stationen zuständig. Wenn also quasi in dem Moment mein internistischer Arztärztin nicht da ist, dann kann das durchaus sein, dass sie nicht schläft. Unsere Ärzte je nach Stunden. Also wenn die lang genug berechnet ist, unsere Chirurgen machen ja 24-Stunden-Schichten, unsere Internisten haben meistens so ⁓ die 14-Stunden-Schichten, ich sagen. Dann dürfen die schlafen, wenn nichts ist, aber es ist halt durchaus auch möglich, dass mein Arzt den Patienten im Wartezimmer nicht sehen kann, weil er zum Beispiel gerade bei dir auf Station ist und sich da ⁓ den Patienten kümmert. Oftmals. Marv: Ich meine, was auch noch dazu kommt, was man, glaube ich, bei uns zumindest nicht sehen kann, sind die Schockräume und die Liegendeinfahrten. gibt ja, man läuft ja per se, wenn man jetzt in den Wartebereich kommt, läuft man ja ins Krankenhaus rein. Also es ist ja, meldet sich bei einer Anmeldung an, da sitzt eine freundliche Dame oder ein freundlicher Herr und fragt, was los ist. man gibt dir erst, oder die Klingel drücken. Kathrin: Ja, ja definitiv. Nachts die Klingel drücken, nachts sitzt da keiner. Ich denke auch. Marv: Ist von Krankenhaus zu Krankenhaus unterschiedlich. hab ein paar schon in anderen Krankenhäusern, sitzt immer einer. Ich mein, das muss auch ein langer Job sein, da die ganze Nacht zu sitzen. naja, sei mal dahingestellt. Dann sitzt man sich ins Wartebereich und man guckt ⁓ drei Uhr nachts und man sieht niemanden. Also denkt sich, warum sitze ich hier? Ich mein, im Endeffekt ist es so, man sieht nicht, was hinter der Mauer passiert. Es kann natürlich sein, dass ein RTW nach dem anderen reinfährt und da irgendwen bringt, weil da irgendwo was war oder ... Kathrin: Gute Marv: Man sitzt gerade mit den gesamten Ressourcen, die man da hat, die nachts natürlich etwas abgespeckter sind, hinten im letzten Raum, im Schockraum 1 oder wo auch immer, nennen wir ihn Schockraum 1, und behandelt da gerade einen Patienten und versucht vielleicht entweder sein Leben zu retten oder eine Schulter zu reponieren, die da irgendwie halb aus dem Arm rausklingt. Da sind die Ressourcen dann halt dementsprechend gebunden und in den meisten Fällen weiß die Schwester hinten nicht, dass du da vorne sitzt und Langeweile hast. Kathrin: Ja. Marv: und Langeweile hast und da auch irgendwie, naja, nicht, ⁓ dein Leben bangst, aber du wahrscheinlich deine Schmerzen hast. Es gibt den Rat, den ich jedem, glaube ich, geben kann. Und vielleicht bestätigst du das jetzt auch. Wenn man wirklich Schmerzen hat, die nicht auszuhalten sind, dann kommuniziert man das, glaube ich, einfach und dann wird einem, glaube ich, auch direkt geholfen oder man kriegt zumindest schon mal die erste Infusion nach ein paar Minuten oder noch 20, 30 Minuten. Weil man muss das natürlich als Krankenpfleger, kann ich dir nicht einfach irgendwas reinhauen und sagen, hier, bitteschön. Kathrin: Ja. Marv: sondern Kathrin: Und wie gesagt, wenn ihr halt mit Schmerzen schon drei Stunden zu Hause rumlauft, nehmt ein Schmerzmittel, quält euch nicht. Also es ist keine Garantie, dass ihr ins Krankenhaus kommt, nachdem ihr euch drei Stunden zu Hause gequält habt und das erste, was ist, ist Nadel in armes Schmerzmittel rein. Also manchmal bekommt ihr auch einfach eine Tablette oder eben Tropfen. Ja, aber die braucht dann eben auch, bis sie wirkt. Also bevor man jetzt Marv: Ja oder ne Tablette oder so, aber ich denke niemand von euch oder niemand von uns. Kathrin: erst kommt, also drei Stunden aushält und nichts genommen hat, ist es halt schwierig, wenn man dann eine Tablette bekommt und dann die noch mal eine halbe Stunde zum Wirken braucht. Marv: Das korrekt. Ja, das ist korrekt, aber jedem wird geholfen. Kathrin: nicht nur die Schockräume. Bei uns ist es tatsächlich auch noch so, dass die chirurgischen Patienten häufig im Wartezimmer sitzen, weil sie quasi der Reihe nach vom Chirurgen gesehen werden. Chirurgisch ist es ja häufig so, reinkommen, gesehen werden, zum Röntgen geschickt werden oder okay, müssen wir gleich nähen, vielleicht auch erst geröntgt werden. Und da ist es so ein bisschen mehr, dass man halt reingerufen wird und wieder rausgeht und der nächste. Und im internistisch-kardiologischen Bereich ist es halt so, dass die Patienten häufig, wenn es passt, schon in Räume gesetzt werden, weil sie dann am Monitor sind, weil sie da dann eben liegen und ein Schmerzmittel bekommen. Also es ist natürlich nicht immer so. Manche chirurgische Patienten müssen auch einen Raum haben und am Monitor sein. Manche internistische oder kardiologische Patienten können auch im Wartezimmer sitzen. Aber häufig ist es so, dass internistische Patienten oder kardiologische Patienten aus dem Wartezimmer mitgenommen werden, auch wenn sie gerade erst reingekommen sind. Da sind wir dann nicht bei Triage, sondern da sind wir dann bei Fachabteilung. Der chirurgische, also der unfallchirurgische Patient ist vielleicht der fünfte Knickfuß, der da sitzt und muss die anderen vier Knickfüße zuerst abwarten und dann kommt vielleicht jemand mit Bauchschmerzen und wird von mir direkt abgeholt oder wird von der Kollegin direkt abgeholt und in Raum gesetzt, der wird natürlich nicht bevorzugt behandelt, weil er irgendwie besonders ist, sondern weil ich vielleicht in dem Moment die Kapazität habe und nehme ihn mit. Und es kann dann auch durchaus sein, dass er dann im Raum sitzt, vielleicht so eine Rhythmusstörung, die dann halt an Monitor muss, aber dann halt in einem Raum wartet. Das sehen natürlich dann die Patienten im Wartezimmer nicht. wenn in den Räumen Patienten liegen, die da dann zum Beispiel auch warten oder behandelt werden. Marv: Ja, definitiv. jetzt, glaube ich, gehen wir nochmal zurück. Bei den Chirurgen ist das ja so, dass die 24-Stunden-Dienste machen. Da müsst ihr euch das mal auf der Zunge zergehen lassen. 24 Stunden bist du in diesem Krankenhaus. Für alle, arbeiten, gerne mal ausprobieren. 24 Stunden auf der Arbeit sein. Genau. Und dann muss man mal überlegen, um 3 Uhr nachts, du hast schon deine 12, 15 Stunden hinter dir. Kathrin: Hm? der Becken der Friseur, no way! Marv: Fällt es, also das ist menschlich, das ist wirklich menschlich. Es schaffen einige, wenn die einen guten Abend haben, wenn die einen schlechten Abend haben und 15 Knickfüße da schon durchbehandelt haben, fällt einem es schwer, Smalltalk, glaube ich, zu führen und vielleicht lächeln geht noch. Aber ich glaube, man ist dann schon am Limit des Machbaren angekommen. Ich bin, also Gott sei Dank, das muss man, glaube ich, jetzt auch nochmal erwähnen, es gibt noch einen zweiten Rufdienst. Falls ihr operiert werden müsst, ist es nicht der Typ, der 24 Stunden da gerade wach ist. sondern da kommt noch, wie gesagt, da kommt noch ein anderer rein. Also den ruft man dann an, der fährt dann los und dann kommt er vorbei und dann glaube ich auch ein Ohrarzt ist auch immer dabei dann. Bei den Chirurgen kenne ich mich nicht aus, aber ich meine, das wäre so geregelt, weil das wäre ja utopisch zu behaupten, dass der, wenn die Notaufnahme noch führt, mal nach oben geht in den OP, ein neues Handgelenk einbaut oder ein Kniegelenk oder was weiß ich und dann wieder runtergeht und den Knickfuß behandelt. Ich glaube, das würde ganz weit oder 12 Stunden Dienste bei den Internisten. Ich meine, irgendwann bist du als Mensch Kathrin: Und jeder so, ⁓ Gott sei Dank. Ja. Ich glaube, sind auch eher Vierzinder. Marv: Ja, aber ich glaube, es bei zwölf geregelt. einfach, das mal zu sagen, das sind lange Dienstzeiten und du hast eine verdammt hohe Verantwortung da. Und besonders nachts auch bei den Krankenpflegern, wenn du deine sechste, siebte, achte Stunde im Nachtdienst da gerade bist, du bist außerhalb deines Biorhythmus. Du bist einfach, du musst funktionieren. Also habt erbarmen, habt erbarmen mit den Leuten. Kathrin: Man muss ja genau und zwei Dinge dazu. Lass mich das jetzt nicht falsch sagen. Unsere Chirurgen haben, also die Allgemeinen und die Unfallchirurgen haben zwölf Stunden Dienst und zwölf Stunden Bereitschaftsdienst. Das heißt, initial ist es nicht geplant, dass sie 24 Stunden arbeiten, sondern es ist eigentlich geplant, dass sie quasi Marv: Bereitschaft, ja. Kathrin: 12 Stunden arbeiten, dann ins Bett gehen können und nur für Notfälle aufstehen. Da aber wie gesagt bei Glatteis oder bei schönem Wetter, wenn alle draußen Fahrrad fahren, grillen, Trambolinspringen sind, da halt sehr viele Unfälle passieren, dann ist das nicht möglich. Also dann ist es halt nachher im Zweifel, wenn es richtig, richtig schlecht läuft, auch wirklich der 24-Stunden-Dienst. Und das ist grundsätzlich ja von der Idee nicht so gedacht. Wir haben samstags auch mittlerweile dass sich zwei Chirurgen die Nacht aufteilen, aber ist personell einfach nicht anders möglich. Also das heißt, natürlich würde man gerne die Leute so aufteilen, dass man genügend Personal hat. Das funktioniert aber einfach nicht. Und was wollte ich jetzt noch mal zu den Internisten Kardiologen sagen? Du hattest gerade auch irgendwas gesagt. Marv: 12 Stunden Dienst, das ist auch berstig. Kathrin: Ja, nee, du hast irgendwas anderes gesagt. Genau, du hast gesagt, bei Operationen dabei sein. Bei uns ist es so, dass natürlich auch die, ja, wenn man mit einem Herzinfarkt ins Krankenhaus kommt, der Hintergrund, da ist natürlich dann auch ein Facharzt oder ein Oberarzt im Hintergrund, zum Beispiel für die Herzkatheterbereitschaft und ein Herzkatheter-Team aus zwei Pflegekräften bestehend oder in Endoskopie, wenn man seinen Grillkotelett abends nicht richtig gekaut hat und großen Stücken geschluckt hat und eins bleibt hängen und man muss nachts eine Magenspiegelung dafür bekommen. Dann kommt da auch ein Oberarzt rein oder ein Facharzt und auch da kommt dann halt eine Kollegin dazu aus dem Endoskopie-Team und weil die tagsüber natürlich anders aufgestellt sind, muss dann im Zweifel der internist-kardiologische Arzt. bei dieser Untersuchung dabei sein. Also auch da, wenn es richtig, richtig doof läuft und ich habe eine volle Aufnahme und es muss aber in der Endoskopie gespiegelt werden oder es geht jemand ins Herzkartäter, habe ich für die Zeit auch keinen Internisten-Kardiologen da. Also bei uns teilen die sich ja die Fachabteilung, das heißt auch da, ja, rühren manchmal Wartezeiten her, weil nachts eben eine Mindestbesetzung da ist, Ja, wollen wir zum Marv: oder an Feiertagen. Kathrin: Feiertagen. Ja, Wochenende und Wochenenden. Marv: Ja, ich meine, wir arbeiten auch Feiertage, also Wochenende. Feiertage, Wochenenden, also außerhalb der regulären Dienstzeit, also außerhalb der regulären Arbeitszeit von 8 bis 16 Uhr. ist immer dann halt, ich nenne es immer Notbetrieb, aber ich weiß nicht, wie man es nennen soll, aber man hält das Krankenhaus halt am Laufen. Ich meine, wenn man da dann zum Beispiel kommt und dann irgendwelche Dinge sind oder das Krankenhaus rappelvoll ist oder so, dann muss man halt auch mit Wartezeiten rechnen. Das stimmt schon. Kathrin: Wenn ihr nachts oder am Wochenende ins Krankenhaus kommt mit der Intention, ich möchte einfach nur mal eben etwas abgeklärt haben, glaubt mir, das läuft nicht. Ihr werdet nicht eben abgeklärt. Das ist Hausarzt Sache. Marv: Dazu noch mal was. Ich habe in meinem Leben gelernt, wenn ihr irgendetwas mal eben macht, das wird nicht mal eben. Das dauert. Das dauert nicht nur im Krankenhaus, nicht nur da, auch zu Hause. Wenn ihr mal eben nur die Reifen wechseln wollt. Ach, glaubt mir, euch bricht eine Schraube ab oder da ist wieder was. Ja, genau. ich habe. Ich habe damals gesagt, komm mal eben 20 Minuten immer, das kriegen wir hin. boom, eineinhalb Stunden. Mal eben ist da nicht. Also mal eben irgendwas. Kathrin: Nein. Ja, ja. Marvin, du kennst das doch, wir wollen immer nur mal eben den Podcast aufnehmen. Ich glaube, haben letzte Woche unsere Zeit geknackt. Mal eben geht nicht. Ja. Marv: streicht das eurem Wortschatz. Das braucht das deutsche Wortgeflecht nicht mehr, sondern mal ebend ist. Eigentlich ist es nie mal ebend. Eben, ne? Also eben. Mal ebend, oder nicht mehr? Kathrin: eben auch auch ja ja auch wenn Blut abgenommen wird also wenn das Blut dann im Labor ist wir können es ja auch nicht immer direkt hinbringen wenn das Blut erstmal im Labor ist braucht es auch da bis zu einer Stunde bis die Laborwerte da sind nachts werden Geräte gewartet es ist durchaus schon vorgekommen dass wir auf den Blutwert drei Stunden warten weil das eine Gerät gewartet wird und das andere in dem Moment kurz ausfällt da sind uns die Hände gebunden funktioniert nicht Marv: Aber generell, einige Blutwerte hast du innerhalb von 10 Minuten, andere brauchen manchmal eine Stunde, bis die fertig sind. Also regulär schon. Kathrin: Ja, ja. Und meistens sind es die relevanten Blutwerte, die so lange brauchen. Seien wir mal ehrlich. Marv: Das sind aber auch die wichtigen dann halt, die müssen halt auch stimmen. Also ich weiß, ich bin kein Labo... Labo... Labot... Labatomie. Labo... Wie heißt das denn? Labo... Labo Ratan? Labo... Ich hab... Ist vorbei. Ne? Danke! Labyrinth. Kathrin: Labyrinth? kurz abgelenkt, hier hat was geklickt, ich glaube... Marv: Ich weiß nicht. In meinem Gehirn hat auf jeden Fall gerade nichts geklickt. Es tut mir leid. Kathrin: Ne, die bauen einen Hundezaun auf. Ich hab' den Hammer, denk', was klickt denn hier? So, Genie ist noch mit im Bulli, deswegen muss ich immer ein bisschen gucken. Ja, kommen wir zum nächsten Mythos. Marv: Haben wir den fertig? Kathrin: Du antwortest nicht. Möchtest du noch was zu dem anderen sagen? Lehrer, Warteraum, Personal, La Pause, möchtest du noch was dazu sagen? Okay, dann haben wir den fertig. Ihr dürft mir natürlich immer Fragen zuschicken. dürft natürlich auch bei Spotify könnt ihr die Folgen kommentieren, gerne Fragen drunter schreiben. Wir würden die dann auf jeden Fall in der nächsten Folge oder wann ihr die stellt, auf jeden Fall auch beantworten. Ja, mein nächster Mythos, ich mir aufgeschrieben habe, Ärzte haben das Sagen. Wir erinnern uns die Götter in Weiß damals. die... hast du gerade... ist so gesagt? Bitte? Marv: So. Ja, ist so. Kathrin: Ich habe dir eine ganze Seite voll geschrieben und du sagst, ist so? Nein? Das finde ich jetzt nicht so einfach. Entschuldigung. Also Ärzte haben das Sagen, so würde ich das schon mal gar nicht formulieren. Es ist nicht mehr so, oder es gibt es schon noch, aber es ist nicht mehr so, sind die Götter in weiß und wenn die mit dem Finger schnippen, dann kommt die Pflegekraft und holt eine Tasse Kaffee. auf gar keinen Fall. Marv: Naja, also... Okay. Ich meine... Kathrin: Direkt? Na vielleicht arbeiten die Ärzte auch lieber mit dir als mit mir. Marv: Direkt? Direkt? Ja wahrscheinlich. ⁓ Woran das muss liegen. Nein. Ich kann noch bisschen in die Dronescheibe reinmachen, wenn Sie wollen. Kathrin: Mavinsu, Entschuldigung, was mit Milch oder mit Zucker? Bitte schlagen Sie mich nicht. Übrigens, das ist alles aus Perspektive von zwei Pflegekräften. Weißt du, nächster Arbeitsdienst direkt erstmal BÄM! Was hast du gesagt? Nein, tatsächlich ist es so, Ärzte tragen Verantwortung. Wir auch. Es gibt genauso wie wir auch nicht Marv: Und ein wenig Humor, also nimm's bitte nicht so ernst. Ich lauf über den Flo und krieg direkt auf Fresse, ey. Naja, egal. Kathrin: Bosse sind von den medizinischen Fachangestellten. Wir arbeiten Hand in Hand und zumindest bin ich immer ein Freund davon, wenn es so läuft. Es sollte so sein, dass wir als Team fungieren und es ist nicht eine Berufsgruppe steht der anderen, also steht über der anderen und ist besser oder schlechter, sondern die Berufsgruppen funktionieren im besten Fall gemeinschaftlich miteinander. Das heißt, der Arzt hat natürlich eine Mehrverantwortung. Er ist weisungsbefugt. Da ist natürlich er hat die Anordnungsverantwortung und in dem Rahmen ja trägt er definitiv, ich habe das ja anfangs auch schon mal gesagt, natürlich eine deutlich größere Verantwortung als wir. Er stellt Diagnose und muss ja die Behandlung festlegen. Aber wir haben natürlich auch eine Übernahmeverantwortung, wir haben eine Durchführungsverantwortung und ich weiß nicht, erinnerst du dich noch an den Unterricht? Wir haben eine Demonstrationspflicht! Was ist das, warum meine Seite hier so voll ist? Ich habe hier alle wichtigen Sachen, die normalos nicht kennen, weil sie es nicht in ihrer Ausbildung hatten. Ich überlege gerade, ob ich sage zum Glück, aber wir müssen es ja nun mal wissen. Und es ist halt so, dass Marv: Es geschallert gerade rein, ey. Boah. Kathrin: beispielsweise wir, auch unsere Verantwortungsbereiche und auch unsere Aufgaben haben. Oftmals müssen die Ärzte sehr, sehr viele Patienten sehen und wir also und ja, ordnen Sachen an, müssen andere Dinge bestimmen und wir sehen den Patienten. Also ich meine zum Beispiel bei euch ist es ja so, dass die Ärzte nicht den ganzen Tag bei den Patienten sind und das liegt in eurer Dokumentationspflicht und in eurer, sag mal schnell. Beobachtungspflicht gab, dass ihr natürlich den Ärzten sagen könnt, wie geht es den Patienten, was hat sich über den Tag so entwickelt. Die Ärzte können einfach faktisch sich nicht so viel Zeit nehmen, ⁓ sich mit einem Patienten in dem Rahmen zu beschäftigen, wie wir das manchmal machen. Und auch die medizinischen Fachangestellten, die leisten ja mittlerweile verpflichtungsmäßig fast das Gleiche, was wir leisten, denen sind wir weisungsbefugt. Aber Die sind eben in ihren Bereichen, wenn es darum geht, Termine zu vergeben, die ganze, ja, wie soll ich jetzt das Computerzeugs zusammenfassen? Also die wissen natürlich, wie Abrechnungssysteme funktionieren, die wissen, wie Patienten aufgenommen werden müssen und wir haben halt alle unsere Aufgabengebiete, die überschneiden sich. Wir übernehmen auch manchmal ärztliche Tätigkeiten. Die medizinischen Fachangestellten übernehmen auch teilweise unsere Tätigkeiten. Ich weiß nicht, ist das bei euch halt auch in dem Maße so wie bei uns? Also bei uns ist es ja wirklich so, dass die MFA's teilweise ja einfach mal den gleichen Job leisten, wir leisten. Marv: Naja, bei uns ist es ja nochmal was anderes. Ich arbeite ja auf Station. Ihr seid ja eher so, ich weiß nicht, ihr seid so die ADAC-Haltestelle, wenn ich das jetzt mal auf Autos runterbrechen kann, damit es einfacher ist. Der Rettungsdienst sammelt euch ein, pflegt euch halb zusammen, dass ihr bis ins Krankenhaus kommt. Und dann ist die erste Haltestelle die Speed-Werkstatt, wo dann alles erstmal durchgeprüft wird, geguckt wird, welche Fahrtrichtung, also welcher Fachbereich, also wo packe ich euch am besten dann hin. Kathrin: Lass dich gut, ihr habt mich lustig. Wir bringen euch in die Werkstatt. Marv: Und dann kommt ihr bei uns auf Station. Und ich meine, im Endeffekt ist es ja so, wie wir gerade schon gesagt haben und das mit Sicherheit auch der eine oder andere schon in den Medien gehört haben, dass wir Fachkräftemangel haben. Ist natürlich so, dass es nicht wie bei Grey's Anatomy ist, dass es da eine ganze Horde Ärzte gibt, die nur darauf warten, dass ihr ins Krankenhaus kommt und euch behandeln dürfen, sondern es ist halt eine geringe Menge an Personal zu... Also es ist eigentlich per se eine zu geringe Personal, ⁓ das Ganze zu bewerkstelligen. Und demnach sind Krankenpfleger und MFAs da in dieser Richtung dann halt der verlängerte Arm der Ärzte. Und da heißt es dann halt auch, ich meine, gut zu dem Thema mit den Weisungen und sowas. Natürlich hat man eine gewisse Hierarchieordnung bei den Ärzten. Natürlich Chefarzt, Oberarzt, Facharzt, Assistenzarzt, Pjotler und demnach bei uns Krankenpflegern. Wir sind da nicht mit involviert in dieser Hierarchie, aber wir sind halt, ja, es ist nicht mehr so wie in den 60er-, 70er-, wo es wirklich, also es ist nur sehr selten, dass man das so merkt, dass es diese Hierarchie gibt. Man arbeitet auf Augenhöhe, weil man halt auch gemerkt hat, dass es ein multiprofessionelles Team ist, was in einer Patientenbehandlung ist und wir natürlich auch. Genau, und wir halt per se alle zusammen im Krankenhaus den besten Job machen, wenn wir alle zusammenarbeiten und nicht gegeneinander. Kathrin: Ja! Wir brauchen uns auch einfach gegenseitig. Marv: Da ist natürlich auch die Verantwortung. Jeder trägt seine eigene Verantwortung. Der Arzt ordnet Medikamente an. Wir geben die Medikamente. Aber bei einem Krankenpfleger oder auch im MFA ist es immer so, dass man den Rundumblick behalten muss über den Patienten, die Patientenbeobachtung auch gegeben sein muss und man halt dementsprechend halt auch einwirkt und einfach Wissen halt auch beibringt. Das ist leider nicht mehr so, dass wir nur den Arsch abwischen und Essen bringen. Wenn ich die Kohle kriegen würde, die ich jetzt kriege für den Job. Kathrin: Das ist auch... Ja. Marv: easy. Aber es ist natürlich auch ein Haufen Verantwortung. Man muss auch als Krankenpfleger hellwach sein. Wir sind keine Ärzte, definitiv nicht. Und wir haben auch nicht das medizinische Wissen, ein Arzt hat. Keine Frage. Kathrin: Ja. Ja, es hat halt jeder seine Aufgabenbereiche, ne? Meine Schwiegermama... Ja? Marv: Genau, wir haben halt die Patientenbeobachtung und müssen uns individuell darauf einstellen und müssen halt, ich merke das schon, wenn je mehr Berufserfahrung ein Krankenpfleger hat, desto einfacher ist der Job für seinen Arzt. Kathrin: Ja. Ja, das kommt ja auch dazu, wenn die Assistenzärzte gerade erst angefangen sind. Wir arbeiten ja mittlerweile wirklich, wirklich gerade mit den Assistenzärzten Hand in Hand. Also jetzt muss ich die Assistenzärzte da ein bisschen hervorheben, weil ich nachts natürlich seltener mit Oberärzten zu tun habe. Eigentlich quasi nie mit Chefärzten. Da habe ich ja nun mal gar nicht mehr so groß Kontakt zu. Und meine Schwiegermama war halt zum Beispiel auch total irritiert, als ich gesagt habe, Ja, ich duz die. Also es kam im Gespräch raus, sie fragt, du duzt die? Ja natürlich. Ich sag, wir arbeiten doch miteinander, die duzen mich ja auch. wir sind ja ein Team und gerade wenn man dann als Pflegekraft schon ein bisschen länger dabei ist, sind die Assistenzärzte teilweise, wenn sie gerade erst angefangen sind, super dankbar dafür, wenn man dann halt auch die Erfahrung so ein bisschen teilen kann. Also wir arbeiten und funktionieren ja für den Patienten am besten. wenn wir miteinander arbeiten. der Arzt haftet halt für die Diagnose und Indikationsstellung, er ist für die Auswahl der geeigneten Maßnahmen zuständig und eben die Aufgabenübertragung an eben die entsprechend qualifizierte Person, nämlich wir. Das ist seine Anordnungsverantwortung. Wir haben dann eben die Übernahmeverantwortung. Das heißt, wir müssen prüfen, dass wir selber auch die die Qualifikation haben, dass wir fachlich auch in der Lage sind, die uns übertragende Aufgabe auszuführen. Und wenn uns die Kompetenz dazu fehlt oder wir uns da nicht sicher genug sind, dann dürfen und sollen wir das eben auch ablehnen. Das heißt, der Arzt muss halt auch wissen, das, was er uns sagt, was wir machen sollen, können wir. Und wenn wir das nicht können, dann machen wir es halt nicht. Weil letztendlich haben wir dann eben auch die Durchführungsverantwortung. Also wir haften eben in dem Moment wo wir uns das zutrauen dafür, dass wir das auch fach und sachgerecht dann eben auch ausführen können. Marv: Das zum einen, ja. Das ist aber auch dem geschuldet, dass wir nicht irgendwelche Nonplus-Ultra-Aufgaben machen, weil der Arzt halt gerade keine Zeit hat. Und es ist natürlich auch so, dass man remonstrieren darf, wenn es natürlich ⁓ Medikamentengaben geht, wo man selber sagt, das mach ich nicht, das scheint irgendwie jetzt nicht so. Also man steht dann nicht da mit verschränkten Armen und sagt, das mach ich nicht, will ich nicht. Kathrin: Genau. Ich remonstriere! Marv: macht das nicht, man telefoniert oder redet mit dem Arzt und sagt gut, ich meine, habe das und das gesehen und per se würde ich dieses und dieses Medikament nicht geben. Kathrin: YUM! Generell bei Anordnung, Also, ähm... Marv: Genau, man hinterfragt als Krankenpfleger manchmal natürlich auch die Anordnung und das ist auch dein gutes Recht dazu und Pflicht nicht, weil der Arzt schlecht ist oder weil er falsche Anordnung macht, sondern weil ein Krankenpfleger manchmal oder jeder, der im Krankenhaus war, hat glaube ich schon länger einen Krankenpfleger gesehen als einen Arzt. Also den sieht man häufiger als, also der Arzt sieht weniger den Patienten als der Krankenpfleger, weil wir halt häufiger im Kontakt mit den Patienten sind und wir sehen halt mehr und wenn uns da was auffällt, was dann Kathrin: und Pflicht. Marv: Also das einfachste Beispiel wäre jetzt ein Blutdruckmedikament bei sehr niedrigen Blutdruck zu geben. Ist schon, also ist schon dumm. Also da muss man dann halt auch sagen, okay, nur weil es angeordnet ist, muss ich nicht nach Schema F fahren und dann machen, sondern man muss als Krankenpfleger dann natürlich auch interagieren und sehen, ⁓ ist klar, gut, vielleicht gebe ich es jetzt mal nicht. Kathrin: Ja. Ja, genau, also auch wie du jetzt gerade sagst, also die einfachste Möglichkeit. Der Arzt hat bei einem Patienten für zu einem Blutdruck die Medikation täglich angeordnet. Aber jetzt an dem Tag ist halt, warum auch immer, zu wenig getrunken, zu heißes Wetter, der Blutdruck mau. Dann ist ja auch einfach ein Unterschied eingetreten, den der Arzt in dem Maße eben nicht mitbekommen hat. Also das definitiv. Nächste? Marv: Nächster Mythos. Ich meine, was man natürlich auch noch sagen kann, für alle, Krankenpfleger werden kann, ein Arzt kann dir generell alles delegieren. Es gibt nur gewisse Prozentsätze, die nicht funktionieren, also die nicht gemacht werden dürfen. Aber ich habe schon Krankenpfleger gesehen, die den ganzen Tag die Halswehne per Ultraschall untersucht haben, weil der Arzt denen das 15.000 Mal gezeigt hat. Ja, gibt's. Kathrin: Ja? Marv: Die wurden in den Kämmerchen gesetzt und dann ist da einer hingegangen und dann wurde ein Ultraschalluntersuchung gemacht. Das hat die Krankenpflegerin gemacht, fand ich ganz faszinierend. Aber das war halt auch nur geschuldet, weil man gesagt hat, wir haben halt keine Ärzte, die jetzt den ganzen Tag in diesem Kämmerchen sitzen und die Ultraschalluntersuchung machen. Es ist möglich, dass Kathrin: Welt. Und es hat ja auch Grenzen. Also ich meine, wenn der Arzt dir jetzt zeigt, wie man operiert, darfst du nicht operieren. Punkt. Das geht nicht. Marv: Nein, das natürlich nicht. sage ja, ein gewisser Prozentsatz geht nicht, aber solche Delegierbaren, ich rede jetzt auch nicht davon, dass der Herzschirurg sagt, nimm mal das Herz raus. Mein Gott. Nein, aber es... Kathrin: Aber es gibt tatsächlich ja mittlerweile auch die Weiterbildung Physic and Assistant, womit du dann eben auch quasi wie ein Assistenzarzt arbeitest. Marv: Genau. Es gibt auch die Überlegung, dass man sagt, dass das Chirurgen kein Studiengang mehr ist. Also, man nicht mehr als Arzt wird, genau, dass es nur noch das Operieren gelehrt wird, ein bisschen Anatomie und nicht mehr diese ganzen internistischen Hintergründe und sowas, dass die Ärzte nicht mehr diese sechs Jahre Medizinstudium machen müssen. Ja, es gab mal die Überlegung. Ich habe mal da einen Artikel gelesen. Ich weiß auch nicht, ob das so anerkannt wird. Kathrin: Ehrlich? ⁓ weiß ich nicht, ob ich das gut finde. Also auch... Also ich muss ganz ehrlich sagen, auch da ist es ja so, verschiedene Fachabteilungen arbeiten mal besser, mal schlechter miteinander. Ich persönlich genieße es immer sehr, wenn ich nachts einen Chirurgen oder wir haben ja immer zwei Chirurgen, den Allgemeinen und den Unfallchirurgen, jetzt muss man sagen die Allgemeinchirurgen. Es ist nicht generell so, aber haben schon häufiger die Möglichkeit, die Nacht zu schlafen. Die sehen wir jetzt nicht immer so oft. Auch da gibt es natürlich Nächte, wo die leider nicht ins Bett kommen. Aber es ist tendenziell natürlich so, dass die Unfallchirurgen nicht so viel Ruhezeiten haben wie die Allgemeinchirurgen. wenn also der Unfallchirurg da ist und mit dem Kardiologen, also wir nennen es jetzt Internisten, weil die machen halt kardiologisch und internistisch, aber mit dem Internisten Hand in Hand arbeiten und sich gemeinschaftlich auch Patienten ansehen, die Der Sturz, der eben gestürzt ist aufgrund einer Unmacht, wir nennen das Synkope, der braucht halt beide Fachabteilungen. Einmal die Abklärung von der Platzwunde vom Sturz, aber im zweiten Schritt eben auch, warum ist er unmächtig geworden. Wenn die Ärzte fachübergreifend, kompetent miteinander arbeiten, ich liebe das, ich liebe das, wenn wir wirklich nachts so aufgestellt sind, dass alle wirklich super miteinander funktionieren. Das sind wirklich die schönsten Nächte. Die Patienten sind bestens aufgehoben. Es funktioniert alles reibungslos. Das finde ich immer wirklich schön. Wenn jetzt die Chirurgen, ja... Man ist ja irgendwann in seinem Trott. Irgendwann, brauche ich dir nicht sagen, wenn eine Onkologieschwester ihr Leben lang Onkologie macht nach 40 Jahren, kannst du dir vielleicht nicht mehr unbedingt die Herzrhythmusstörungen vorsetzen und sie weiß, wie das EKG... geschrieben wird so ungefähr. Man ist ja schon fachabteilungsmäßig zwischendurch drin. wir machen häufiger Blutgasanalysen als die Periferstationen. Wenn die dann kommen, stehen die vor unseren Geräten und bitten uns, uns denen zu helfen, was auch völlig normal ist. Aber ich halte es für sehr schwierig, wenn Chirurgen nicht mehr, ja also quasi das Grundpaket bekommen. Marv: Der Grundgedanke dahinter ist ja, im Prinzip ist das ein Handwerk. Also eine Schraube in den Arm reinjagen und eine Platte setzen. Ich will es jetzt mal sehr einfach halten. Es ist komplexer, als man sich das jetzt vorstellt. Also das ist wirklich nicht so einfach. Aber da hat die Politik halt gesagt, ⁓ diesen Ärztemangel auszugleichen, sagen wir, das ist ja ein Handwerk. Das ist wie Mechaniker, ein Auto repariert. Kathrin: Ja, aber der Mechaniker, der das Auto repariert und den Mechatroniker, den ich geheiratet habe, der würde das jetzt bestätigen, muss der ja auch wissen, wie ein Auto funktioniert. Die lernen das ja auch. Also Kfz-Mechatroniker, das war... Marv: Aber muss er wissen, muss ein, also die Frage war ja, ein, also muss ein Unfallchirurg, der die Knochen macht, muss er wissen, wie das Hirn funktioniert? Per se erstmal nicht. Aber warum? Kathrin: wäre schlau, weil wenn er Nerven durchjagt, sollte er schon wissen, ja, aber das ist auch das zentrale Nervensystem, wo das Gehirn ja nicht ganz unbeteiligt ist. Marv: Das ist ja nochmal ein Nervensystem oder so. Und bei der OP ist ja immer ein Anästhesist dabei, der sich ⁓ speziell nur darum kümmert, den Kreislauf am Laufen zu halten. Kathrin: Ja, ich bin halt ein Freund davon, man da halt schon gewisse Grundkenntnisse hat. Ich finde auch schwierig, dass die aktuelle Marv: Ich meine, Neurochirurg da hinzusetzen und der hat keinen Plan vom Körper, ist schon was anderes. Es ging dabei primär wirklich nur um die Unfallchirurgen, weil das halt auch das größte Patientenaufkommen ist. Wann brichst du dir mal einen Arm, wann musst da mal eine Platte rein? Wenn du jemanden hinsetzt und da würde ich glaube ich sogar 100 Euro in den Pott setzen. Wenn du jemand hinsetzt und der macht, oh, Schluck auf. Wenn du jemanden hinsetzt und sagst, du baust jetzt dieses Knie ein und der macht das hunderte Male. Kathrin: Ja, natürlich, Aber... Ja. Marv: dann wird er das irgendwann aus dem FF können. Ohne dass er weiß, wie die Leber funktioniert oder dreht. Kathrin: Definitiv, aber wenn der Patient mal nicht so während der OP reagiert aus irgendeiner Marv: Dafür ist die Anästhesie da. Kathrin: Also ich finde tatsächlich, aber das würde jetzt zu weit greifen, auch schwierig, dass die Pflege, ja, ja, ja, ja, also auch die Pflegeausbildung, dass die jetzt vereinfacht wurde und dass man da Kinderkrankenpflege, Gesundheitskrankenpflege und die Altenpflege in einen Pott geschmissen hat, finde ich halt auch schwierig. Marv: Also das wäre ein spannendes Thema, wir wahrscheinlich dann auch am nächsten Nachtdienst darüber Was macht der Typ da? Kathrin: Ja, wir frühstücken gleich. Also, damit ihr kurz Bescheid wisst, der Hund eskaliert gerade, weil mein Mann am Fenster steht und Marvin sieht das, weil ich halt im Campus alles kleiner und macht Bewegungen, als wenn er den Löffel zum Mund führt, ⁓ zu suggerieren, wie lange brauchen wir noch. Ja, Marvin, dann nächster Mythos. Notaufnahme ist für jede Erkrankung. Das sollten wir relativ schnell Marv: Ich sehe das Fenster. Nächster Mythos. Kathrin: geregelt kriegen. gemeint ist, egal was du hast, du kannst ins nächste Krankenhaus gehen. Dem ist nicht so. Also tatsächlich in unserem Krankenhaus gibt es keinen Augenarzt, es gibt keinen Halsnasen-Ohrenarzt und wenn euer Ohr blutet oder ihr aus irgendeinem Grund nicht sehen könnt oder was ins Auge bekommen habt, ja natürlich... einen aufliegenden Fremdkörper ausspülen können wir im Zweifel auch noch. ihr seid bei uns nicht gut aufgehoben. Ich habe als Friseurin damals gedacht, egal was du hast, du gehst ins nächste Dinge Krankenhaus und dir wird geholfen. Theoretisch haben wir halt eben auch so eine Notfallversorgungspflicht. Praktisch gibt es aber Erkrankungen, bei denen können wir euch nicht helfen. Also wenn ihr mit einem Schlaganfall kommt, dann braucht ihr eine Neurologie. Seid ihr in einem Krankenhaus, keine Neurologie hat, kriegt ihr vielleicht auch einen CT, einen Zugang und und und, müsst aber dann in das nächste Krankenhaus, die eben diese Erkrankung behandeln. Also das war was, was ich damals nicht wusste und was ich schon sehr, sehr relevant finde. Gerade weil uns bei uns in der Umgebung die kleinen Häuser zum Beispiel alle nicht mehr unbedingt augenärztlichen Notdienst haben. Sonst gab es ja auch ein Sonst haben sie sich ja auch wegen einem Hals, Nasen, Ohrenarzt Notdienst aufgeteilt, die normalen Hausärzte. Und das gibt's nicht mehr. Bei uns musst du immer in die Uniklinik mit sowas. Also wie oft wir Leute da stehen haben und geplatzt Trommelfell. Wir können da wirklich gar nichts machen. Wenn wir euch aufnehmen und sich das einen Arzt angucken sollt, verschwendet ihr bei uns wirklich Zeit. Denn in der Zeit könntet ihr schon lange ... das Stück gefahren sein bis zur nächsten Uniklinik. Das ist natürlich sehr, traurig, aber es ist halt auch da definitiv nicht umsetzbar. wenn ihr in ein Krankenhaus fahrt, nimmt euch kurz die Zeit. Jeder hat mittlerweile Internet auf dem Handy. Erkundigt euch kurz, in welches Krankenhaus ihr mit welcher Erkrankung müsst. Hätt ich? Wolltest du noch was dazu sagen? Marv: Nö, ich mein das ist der... ja... nee. Passt schon. Na ich... Ich glaub das... Naa, das stimmt doch gar nicht. Hast du gerade gesagt, ich will gleich arbeiten oder? Ich muss arbeiten, ⁓ ja. Kathrin: Du musst gleich arbeiten und willst auch, dass ich frühstücken kann. Ja gut, dann... Nein, du musst arbeiten und möchtest, dass ich gleich frühstücken kann. Ja, als nächstes ist mir jetzt vorhin noch eingefallen, wir waren ja beim Thema... Mit Krankenwagen kommt man schneller dran. Vielleicht auch noch so eine Sache, Privatpatienten kommen immer zuerst. Auch da, es ist... Marv: Ja, also per se, wenn du vorne sagst, du bist Privatpatient, wir rollen dir den roten Teppich aus. Wirklich, da kommen Leute, die streuen Blumen während du läufst, wenn du dahin gehst. Wirklich, also wir nehmen dich hier, tragen dich auf Händen. Wir lassen alles stehen und liegen. Wirklich alles. Kathrin: Ich hoffe ihr hört die Ironie in Marvins Stimme. Ich bin Privatpatientin, behandeln Sie mich zuerst. Sie haben sich am Papier geschnitten und ich muss jetzt erst zum Herzinfarkt. Was? Auch da. Marv: Also Privatversicherung im Krankenhaus bedeutet nur, dass du also nicht schneller dran kommst. Genau, ein schöneres Zimmer. Richtig. Kathrin: ein schöneres Zimmer bekommst und die Chefarztbehandlung über Tag, denn die Chefärzte sind nachts nicht da. Ach und ich sag, also man muss jetzt dazu sagen, es sind natürlich nicht alle Privatpatienten so und ihr wisst über wen wir sprechen, sind, er ist unmöglich oder? Ihr wisst über wen wir sprechen, also es sind, es gibt halt immer mal die Fälle, Marv: Genau, aber das ist so der. Kathrin: Aber für jeden, glaubt, wenn ich privat versichert bin, komm ich schneller dran. Ja, ihr bekommt schneller Facharzttermino. Letztendlich... Bitte? Genau. Im Krankenhaus selber unterliegt ihr genauso der Triage. Es ist so, ihr bekommt schönere Zimmer, ihr bekommt besseres Essen, bekommt Cola, Fanta, keine Ahnung was, schon. Bringt euch im Akutfall halt einfach gar nichts. Marv: außerhalb des Krankenhauses. Aber es gibt auch Kathrin: Und ich sage auch immer gerne dazu, wir KrankenwegerInnen werden nicht für Privatstationen nach besonderer Qualifikation, besonderer Freundlichkeit, besonderem Aussehen oder Ähnlichem ausgesucht. Also ihr habt auf jeder Station die bemühten, freundlichen Schwestern, die alles geben. Ihr habt die AnfängerInnen, die halt immer, ja. Marv: Hallo! Moment, Pflegekräfte gibste auch. Kathrin: vielleicht noch Sachen lernen müssen, vielleicht noch unsicher sind und vielleicht einfach aufgrund ihrer fehlenden Erfahrungen manchmal inkompetent wirken, obwohl sie es nicht sind, manchmal aber vielleicht auch sind. es ist halt so, sind ein Lehrkrankenhaus, da kann man nicht immer die fertigen Leute haben. haben halt auch die... Warum lachst du? Du lachst mich an, ne? Du lachst dich einfach an. Ja, das ist ganz schön penetrant, ne? Marv: Der Typ im Hintergrund soll mal aufhören. Kathrin: Und ja, das heißt, und ihr habt die Schwester Rabiata auf der Station, die braucht halt auch jede Station, die unfassbar viel Erfahrung hat und im Zweifel für die randalierenden Patienten da sind. Denn während beim Pflegepersonal und bei den Ärzten nicht nach Persönlichkeit ausgesucht wird, suchen wir Patienten ja auch nicht danach aus. Es kann natürlich auch der unverschämteste Patient sich privat versichern lassen. Und das heißt, auch auf dem Privatstation muss es für solche Fälle eine Schwester Rabiata geben. Marv: Es sind aber auch nicht nur Privatpatienten, unverschämt sind. Es sind... Manche Menschen sind halt so. Kathrin: Nein, nein, aber es ging ja gerade darum, dass nichtversicherte Patienten, wir reden hier nicht von allen nichtversicherten Patienten, die keine Ahnung, aus welchem Grund ihr Leben nicht im Griff haben und dann hingehen und rumpöbeln, weil sie unzufrieden sind. Das gibt es genauso wie Privatpatienten, die sich durchaus eine hervorragende Privatversicherung leisten können, selbstständig sind. keine Ahnung, massig Geld auf dem Konto haben, aber dementsprechend auch vielleicht glauben, dass sie König der Welt sind und wie du schon sagst, ihnen den Teppich ausgerollt wird. es gibt natürlich, es sind Menschen, es gibt immer die einen, die anderen und die dazwischen, es ist halt einfach eine bunte Mischung. Marv: Ja, selbst wenn der dritte Monat zu uns ins Krankenhaus kommt, wollen wir auch kein roten Teppich aus. Was ist denn der dritte Monat? Kathrin: Der dritte Monat? Marv: Ja. Kathrin: Das war lustig, den habe ich zu spät verstanden. Ich bin leider etwas abgelenkt, weil hier ständig jemand ⁓ den Camper rumschwirrt. Ja, sehr lustig. Ich muss ehrlich gestehen, das gilt nur meiner eigenen Meinung. Gerade wenn der kommen würde, das einzige an Privatbehandlung, was der sich bei mir verdient hätte, wäre, ⁓ sie sind da, wir müssen mal reden. Der würde ein ausführliches, persönliches Gespräch bekommen. Marv: ⁓ das hat aber lange gedauert. Ne. ⁓ mein Gott! Kathrin: und würde wahrscheinlich danach dieses Krankenhaus nicht mehr aussuchen. Ich habe in den Medien wahrgenommen, er ist ja etwas beratungsresistent. Also als Subinutrant hat er unsere Aufnahme hier noch nie gestört. Es gab mal verstohlene Seitenblicke, aber der taucht hier am Fenster auf, als wenn er, der möchte mitmachen. Der hat Hunger. Der möchte, dass ich rauskomme. Aber du möchtest ja auch pünktlich Feierabend haben. Also mit dem Podcast. Marv: Dann möchte ich mitmachen. ⁓ Knoebo. Ja, mit einem Podcast, ja. Kathrin: Dann, ja, ich glaub, wir sind meine Mythen durch. Möchtest du noch irgendwas? Marv: Ich glaube, das wird den Rahmen sprengen, wir jetzt noch mal weitermachen. Ich meine, wir können mal gucken, wie es ankam, was die Leute so sagen oder was du da so für Feedback bekommst. Und vielleicht machen wir nochmal einen Teil 2 oder so. Kathrin: Ja, gerne, gerne. Ja, können wir auf jeden Fall machen und ganz kurz, ich habe auch abstimmen lassen zu unserer Kategorie Top oder Flop, Hot oder Schrott, keine Ahnung, ist knapp Gold oder Gurke geworden. Also unsere Kategorie, Marvin, das ist ganz, ganz wichtig für dich, dass du das weißt, unsere Kategorie heißt Gold oder Gurke. Marv: Gold oder Gurke? Ja, ich glaube, sollte mein Instagram mal wieder richtig hochfahren. Kathrin: Na, ist ja gar kein Problem, aber wir hatten ja durchaus im Podcast schon darüber gesprochen. Marv: Ja, werden auch mehr und... mega und mehr. Ja. Kathrin: Ja, aber es ist halt so lustig. ich meine, es ist auch mittlerweile, wir reden ja auch so miteinander, wir haben tatsächlich mittlerweile Folge 11 und es ist lustig, man überlegt manchmal, was haben wir hier schon gesagt und ich habe immer gedacht, wenn man einen Podcast hört, ja wieso wissen die das nicht mehr? Ja, weil wir ja auch privat sprechten, weil man ja auch, es ist interessant, also man fängt an. Marv: Das Problem ist ja manchmal, wir sitzen ja vorher noch mal eine dreiviertel Stunde und labern miteinander und was du dann vor der Aufnahme gesagt hast und in der Aufnahme, das ist manchmal bisschen tricky dann noch mal zu reevaluieren. Kathrin: Genau. Ja, aber deswegen, also es ist tatsächlich ja ganz lustig, dass du meine Insta-Videos nicht siehst, weil du ja immer total objektiv bist. Du weißt es ja auch einfach noch nicht. Du bist immer noch total offen. Marv: Ja, und ich habe mich auch dann dementsprechend nicht wirklich vorbereitet. Ja, du bist ja auch eher der führende Party. Kathrin: Aber es macht es doch gerade so schön. Ich finde, du unterstützt das hervorragend. Ja! Marv: So, ach Gott, jetzt schmeicheln wir uns hier erstmal noch mal halbe Stunde am Ende. Nein, auf jeden Fall. Ich wünsche euch allen einen ganz tollen Tag. Nehmt was ihr mitnehmen könnt, schreibt was ihr schreiben könnt, ja. Und hauptsache Sonnenschein. Kathrin: Ja, Hauptsache Sonnenschein und dir einen ruhigen Dienst? Marv: Dann dir noch einen schönen Nichturlaub, sondern nur verlängertes Wochenende in Frankreich an der Küste. Kathrin: Danke, Ja, wir machen auf jeden Fall einen Termin zum Pizza grillen. Das holen wir privat nach. Marv: Okay, geil, ja, bin ich dabei. Bin ich dabei? Nee, alles klar. Dann wünsche ich euch alles Gute. Bis dahin. Tschüssi. Kathrin: Ja! Tschüssi!