Latest / Unnötig Tiefgründig / 002 Projekt Traum-Van: Zwischen Dämmung und guten Ratschlägen
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- Marv: Ja, herzlich willkommen zur zweiten Folge von Unnötig Tiefgründig mit mir, Marvin, und meiner reizenden Co-Moderatorin, Katrin. Hallo! Kathrin Schmittmann: Hi! Hallo liebe Zuhörer, hi Marvin! Marv: Hallo. Ja, heute das große Thema, das uns alle händeringend begeistert ist, ... der Van-Ausbau von euch. Kathrin Schmittmann: Ja, tatsächlich großes Thema. gerade zu Zeiten von Corona sind ja sehr viele umgestiegen. Wir hatten das Projekt schon früher, haben aber keinen Camper bekommen. Also haben wir tatsächlich erst 2022 gestartet. Marv: Ja, meine, so ein Van auszubauen ist jetzt auch nicht mal eben gemacht. Das ist mit viel, ja, viel Schweiß, Blut und Tränen verbunden, so ein Umbau. Und das ist, glaube ich, ein ganz normaler Transporter gewesen, den man da jetzt so zum Camper umgebaut hat. Also ist jetzt nichts von der Stange. Kathrin Schmittmann: Ja, ist auf gar keinen Fall, es ist ein Estrich-Lager-Bully gewesen. Marv: Es drück liga das war halb halb es drücken gehabt. Ach du scheiße ⁓ Kathrin Schmittmann: Ja, ja wirklich, du lachst tatsächlich. Also ich muss vielleicht ganz kurz erst erzählen, wie wir überhaupt dazu gekommen sind. Wir sind nämlich vorher in Urlaube geflogen und mit dem Thema Hund kam für uns eben das Thema Flugreise nicht mehr in Frage. Wir haben also gesagt, okay, also wir schaffen uns keinen Hund an. Das muss auch jeder für sich alleine entscheiden. Es gibt auch Leute, die sagen, okay, ich muss auch mal ein, zwei Wochen Urlaub haben und auch vom Hund oder wenn Leute Kinder haben, Kind. Für uns war von Anfang an klar, wir nehmen Genie mit in Urlaub, die gehört dazu und deswegen mussten wir uns halt überlegen, wie fahren wir in Urlaub mit Hund. Flugreise. Marv: Ja, aber glaube, Fliegen mit Hund. Ich glaube, da müssen die auch gleich in Gepäckraum und Zwinger und so. Kathrin Schmittmann: Genau zumindest ab einer gewissen Größe. Und Italien ist der Vorreiter. Die haben ein Gesetz erlassen, dass Hunde auch mit in der Flugkabine mitfliegen dürfen. Jetzt ist es an den Fluggesellschaften das umzusetzen. Und ich glaube, es gibt die Erste, die, boah, lass mich nicht lügen, bis 30 Kilo Hunde auch im Flugzeug, in der Kabine mit, also wo die Hunde mit rein können. Aber trotzdem stehe ich dem Thema etwas kritisch entgegen, wenn so ein Tierschutzhund aus anderen Ländern rübergeflogen wird, okay, ich finde dann ist das vertretbar. du kannst glaube ich als Person schon schwer diesen Druckausgleich im Flugzeug machen und ich möchte meinem Hund das dann ehrlicherweise gar nicht erst antun. Deswegen war also klar für uns, kommt nur ein Camper in Frage und da Mike handwerklich sehr begabt ist und ich auch richtig Bock hatte und auch auf Instagram und Co. sehr viel gesehen habe, ja, wollten wir. unseren eigenen Camper ausbauen. ja, das war unser Problem. ja, bin mit meinen Ideen immer sehr früh und die Umsetzung läuft dann immer ein bisschen später. Und bei uns war erst mal das größte Problem, dass wir nicht das Geld haben und jetzt für keine Ahnung, 15.000 Euro ein Fahrzeug zu kaufen, was wir ausbauen. Wir wollten natürlich aber schon ein grundsolides Marv: Ich glaube, das war damals auch ziemlich trend, das Ganze. Ach, das war euer Problem. Ich meine, da hat man doch viel Input dann auf Insta und so. Kathrin Schmittmann: gefährt haben und waren auf der Suche. Ja, total. genau und wir waren jetzt halt auf der Suche nach dem Transportmittel. Wir haben uns ein bisschen erkundigt, was da für Transporter für uns in Frage kommen. Und es war mal wieder glücklicher Zufall, dass wir unsere heutige Emma kennenlernen durften, denn die Emma Marv: musst ja auch paar Kilometer hier durch die Weltgeschichte fahren. Kannst jetzt nicht den alten Omnibus nehmen. Die Ema! Kathrin Schmittmann: Denn unser Schwager hat eine Fußbodenfirma und also eine Parkettlegerfirma und die hatten einen Estrichleger Bulli, der leider sehr, sehr schlecht behandelt wurde. Der noch, ich glaube, der ist erst etwas über zehn Jahre alt. Also es ist gar kein so super altes Auto. Sieben Meter lang und Platz. Wir haben uns natürlich auch über die Größe des Bullis Gedanken gemacht. Und der Bulli ist mit sieben Metern groß genug, damit wir wirklich, ja, in Anführungsstrichen Platz haben, aber klein genug, dass ich den bis 3,5 Tonnen auch noch fahren darf. der sah wirklich schlimm aus. Die Seitentür, also diese Schiebetür, war mit einem Spanngurt zugemacht, weil da ein Stabler reingefahren war. Marv: So scheiße. Kathrin Schmittmann: und man die nicht schließen konnte. So pass auf, Spoiler, man konnte sie schließen. Das ist in der Zeit, in der wir eben den Bulli erstmal vom äußeren, ich wollte schon renoviert sagen, also indem wir erstmal quasi das Außengehäuse, die Karosserie angegangen sind, haben wir diese Trittplatte da weggemacht und da drunter geguckt und es war wirklich fester Marv: Oha. Kathrin Schmittmann: Estrichsand. Also Mike hat mit Hammer und Meißel diesen Estrichsand da rausgekloppt und wir hatten ein Drittel Eimer voll nur mit diesem Sand und siehe da, die Tür ging wieder zu. Marv: Ey, perfekt. mein, warum auch immer da Estrich drin war in der Tür, ne? Wer da auch immer Estrich verlegt hat. Ja, der wird halt auch nicht... Kathrin Schmittmann: Weil das halt ein Arbeitsbully war. Da war ja auch eine Estrichmaschine drin. sind Estrichsäcke mit. Und wie gesagt, also nicht alle Handwerker und anscheinend gehören in Estrichleger. Ich will jetzt gar nicht alle bei den Kamm scheren, aber diese Estrichleger sind nicht besonders gut mit dem Auto umgegangen. Der hat überall Roststellen, hat auch heute noch, wir haben bis jetzt noch nicht eine neue Lackierung oder sowas machen lassen, weil das nicht drin saß. Wir haben halt die Hecktüren und die Schiebetür. zur Hälfte erneuert und auch bei der Schiebetür eine neue Scheibe eingesetzt. Auch das war noch sehr interessant im ersten Urlaub, weil die wir haben mittlerweile dann ein anderes Fenster in der Schiebetür. Aber das Fenster, was wir damals raus hatten, damit Mike die Türen schweißen konnte, war nicht wieder fest drin im ersten Urlaub, was wir dann schon im Schwarzwald gemerkt haben. Und ja. Marv: hat es auf der Fahrt oder ach super Kathrin Schmittmann: Beim Fahren auf der Autobahn haben wir gemerkt, dass es ein bisschen locker ist. Wir waren im Schwarzwald noch in einer Werkstatt und der hat uns Klebeband drumrum gemacht und hat uns von innen Saugnäpfe, die du eigentlich hast, so eine Scheibe festzumachen, die hat er uns da dran gemacht und die durften wir drei Wochen mit in den Urlaub nehmen und haben sie nachher per Post wieder zurückgeschickt. Marv: Ach, wie nett von der Wäsche. Kathrin Schmittmann: Ja, also der war sehr rostig und das war halt auch das, wo wir dann Anfang März 2022 mit angefangen sind. Wir hatten also erstmal unser Fahrzeug und haben überlegt, was wollen wir tatsächlich. Gab es eine relativ anfänglich relativ klare Aufgabe für jeden. Ich habe geplant und habe das mit Mike abgesprochen und Mike hat gesagt, was gemacht werden muss und hat mir dann gesagt, wie ich da helfen kann. Marv: Super Aufgabenteilung! Kathrin Schmittmann: Und wir haben halt tatsächlich Anfang März 2022, ungefähr bis Mitte Juli, dann angefangen, erst mal alles auszubauen. Die Zwischenwand raus, die Seitenwände raus, die Sonbully nun mal hat, den Boden raus. Da war wohl eine Dieselpumpe ausgelaufen. Das heißt, unter diesem Boden auf dem Blech war irrsinnig viel mit, ja, estrich-sandverdreckter Diesel, der da ölig auf dem Boden klebte. Boah, ja, es war so eine räudige Arbeit. Ja, komplett. da mussten Bleche neu, da mussten, also wir haben alles rausgerissen. haben, das waren drei Sitze. Wir wollten aber, dass man von vorne nach hinten in den Raum gehen kann. Manche machen das ja so, dass du drehbare Sitze hast. Das haben wir nicht. Marv: Ach du Scheiße. Ach du Scheiße. Also kannst du den erstmal richtig schön sauber machen. Kathrin Schmittmann: Manche haben ja wirklich eine Trennwand und das wollten wir auch nicht. Wir wollten schon, dass du nach hinten laufen kannst. Also musste die Zwischenwand raus, die hätten wir so oder so raus gemacht. Der Doppelsitz auf der Beifahrerseite musste raus, dafür ist ein Einzelsitz gekommen. Übrigens muss man den ganzen Rost, jede winzigste, kleinste Stelle, abschleifen und dann Rostumwandler drauf pinseln. Mike wusste genau, was das bedeutet. hatte keine Ahnung. Mike hat gesagt, pass mal auf Schatz, der Rostumwandler muss überall drauf. Den musst du großflächig auftragen, denn wenn wir irgendwo noch Rost haben, wir ein großes Problem. Was er mir verschwiegen hat, nach, ich glaube drei Tagen, musst du den wieder abwischen. Ich dachte, wir schmieren den drauf. Der macht sein Ding und dann können wir weiterarbeiten. Ich habe also großzügig Rostumwandler überall drauf gepinselt und wir mussten den wieder runterwischen. Weißt du, was das für eine Arbeit war? Marv: Ich kann es mir vorstellen. Kathrin Schmittmann: Ja und bis Mitte Juli haben wir das gemacht. Ich weiß gar nicht mehr. Wir haben dann eine Zeit lang im Sommer nichts mehr gemacht und sind dann quasi ab Dezember wieder angefangen und haben dann wirklich auch den Innenausbau geplant und Fenster eingebaut, Dämmen. Ja. Marv: Okay, für die Zuhörer. Ihr habt also Auto bekommen. Es war natürlich in einem desolaten Zustand. Kathrin Schmittmann: Ich muss noch ganz kurz dazu sagen, wir haben den aber genommen, weil zwar die Karosserie in einem desolaten Zustand war, der aber vom Motor super war. Also der war glaube ich, lass mich nicht lügen, 120, 125.000 gelaufen. Für ist es übrigens ein Sprinter, also ein Mercedes Sprinter, was für Sprinter gar keine Laufzeit ist. Also können wirklich ihre 600, 700.000 Marv: Ja, das ist ja auch, ich, ein Diesel, oder? Was habt ihr da? Diesel. Die sind ja bei 120 Grad mal eingefahren. Kathrin Schmittmann: Genau, also das heißt, wir haben den halt mit Kusshand genommen, weil wir den natürlich für einen super Sonderpreis bekommen haben und weil wir halt einen intakten guten Motor hatten. Also der war technisch halt großartig. Marv: Die Grundkarosserie war ja auch in einem guten Zustand. Das Außen, das Stein, nein, gar nichts. ach so. Ja, aber das Fahrwerk, die Federn, die Dämpfer. Kathrin Schmittmann: Nein. Nein. Also wir haben... Mai-Cut komplett hinten die... Nee. Wie heißen die? Ich komm grad nicht drauf. Wenn du hinten drin stehst, hast du doch diese Bleche, die überm Reifen sind. Ich komm nicht drauf. Ja. Nee. Marv: Hinterachse. Rattlauf. Kathrin Schmittmann: Also wenn du innen komplett, die hat ja komplett ausgetauscht die Bleche. diese, wie heißen die denn? Ja, genau, diese Innendrinnen, diese Rundungen, wo unten drunter geausen das Rad ist, die hat er hinten komplett ausgetauscht, weil die komplett durchgerostet waren. er hat ja wie gesagt auch die Hecktüren und die Seitentür. Marv: Die waren durchgerostet oder was? Ach du Arsch! Ja, das ist die Rundung, ja, da wo das Rad drin ist. Genau. Genau. Ja gut, dann war der Transporter in einem relativ guten Karosseriezustand. Aber Mike macht das schon. Kathrin Schmittmann: Du hast vorne das Fahrerhaus noch nicht gesehen. Also tatsächlich haben wir nicht vorne die gesamte Verkleidung vom, wie heißt das, vom Fahrerhaus vorne, also dieses Plastik, du draufguckst, haben wir nicht komplett gewechselt und da eben Estrich-Leger mit dreckiger Arbeitskleidung da reingehen, weil die teilweise irgendwelche Kleber an ihren Hosen haben und so. Also auch da, das sieht bis heute noch nicht gut aus. Wir haben das ausgebaut und wir haben die Teile mehrfach. Ich bin da mit Zahnbürsten dran gewesen. Wir haben alle möglichen Reinigungsmittel probiert und leider, wenn wir mal irgendwann Geld haben, dann werden wir auch vorne in der Fahrerkabine die Sachen nochmal austauschen. Aber das Grundprojekt war also, wir müssen relativ gut, aber so günstig wie möglich uns diesen Camper ausbauen, der dann eben so ist, wie wir da mitarbeiten können, dass wir also auch wirklich alle Möglichkeiten da drin haben. Marv: Ich glaube nicht jeder, der sich so einen Camper ausbaut, jetzt irgendwie, weiß ich nicht, 100.000 aufgehoben, kannte und kann da mal eben irgendwelche Luxusdinge reinbauen. Das ist immer so die Romantik, die da so ein bisschen auf Instagram, glaube ich, immer so ein bisschen, man zeigt so die schönen Dinge, aber so dieses zum Beispiel Bleche biegen, schweißen, den Rost wegmachen, weil wenn du irgendwo eine ganz, ganz kleine Stelle an der Korsur mit Rost vergisst, das frisst sich ja bis nach oben durch. du den ganzen Ausbau fertig hast und dann Pakett und so einen ganzen Blödsinn eingebaut hast, kommst du ja nicht mehr hin. Kathrin Schmittmann: eben, eben. eben. Marv: Das müsste so von unten ran. Ich weiß nicht, ob ich von unten vielleicht auch noch was gemacht habe, Unterbodenschutz erneuert oder so. Kathrin Schmittmann: Ich glaube nicht. Ich weiß es gar nicht mehr. Also wir haben halt, wir haben ja das Blech von innen quasi komplett bearbeitet. wir waren ja wirklich auf dem Blech. Wir haben ja wirklich alles rausgerissen bis aufs Blech. Und genau, ich glaube auch nicht, dass wir alle Roststellen wirklich wegbekommen haben. hat die Hecktüren und die Seitentür zur Hälfte die Bleche ausgetauscht, also den unteren Teil. Er kann halt schweißen und hatte auch den original Lack. Der Klarlack ist uns an der Schiebetür sogar minimal angelaufen über die Jahre. Also der hat so einen leichten Gelbstich bekommen. auch da muss man sagen, gerade da auch, wo wir die Scheibe festgeklebt haben, dieses Band hat die Scheibe wirklich großartig drin gehalten. Allerdings musste das Band ja irgendwann wieder abgezogen werden und hat einen Großteil vom Lack mit runtergezogen, wo jetzt auch überall Roststellen sind. Marv: wahrscheinlich Panzerbandwatter geklebt hat. Er sollte ja wirklich halten. Kathrin Schmittmann: Ja genau, wie du schon sagst, wir hatten jetzt nicht die Möglichkeit uns für 15.000 Euro ein Fahrzeug zu kaufen, da das gesamte Projekt ja auch nicht unbedingt nachher 20.000 kosten sollte. Also das ist schon, wenn man die Möglichkeit hat, mega. Teilweise kann man dann ja auch fertige Fahrzeuge kaufen. Das kam für uns gar nicht in Frage, weil wir halt mit Hund, gab es noch nicht ganz so viele. Mittlerweile kriegst du echt viele Camper. die auch an Hund denken und auch Marv: Ja, aber so ein Van ausbauen machst du ja nicht, weil du dir einen Camper kaufen willst. Du willst ja dein eigenes Reich sozusagen bauen und so was. Kreativ werden, hier da was einbauen und so. Kathrin Schmittmann: Genau. Genau, mein, kaufen ist natürlich einfacher, aber Mike hat sich natürlich auch super viel Gedanken ⁓ die Elektrik gemacht. Also ich hab, wie gesagt, über Pinterest mir sehr, viel ins Po geholt, über Insta teilweise. Wir haben uns über YouTube und so Videos angeguckt von Leuten, die das gemacht haben und haben das immer wieder kleinschrittig geplant. Also ich weiß noch, wir haben es dann gedämmt. Dämmen übrigens, viele finden diese Arbeit gar nicht gut. Ich fand die großartig. Marv: Das ist immer einfacher. Kathrin Schmittmann: Ich fand vorher diese Karosseriearbeit, da konnte ich nicht ganz so viel helfen und das, ich machen konnte, waren keine Arbeiten, die ich gut fand. wo man auch viel schnell Erfolge gesehen hat, also ich sag mal diese ganzen einzelnen Roststellen erst abschleifen und dann abpinseln und dann wieder sauber waschen, war räudig. Während Dämmen von vielen nicht so eine tolle Arbeit ist und ich hab's geliebt. Marv: ⁓ die Drecksarbeit. Ja, das glaube ich. Kathrin Schmittmann: Du schneidest dieses Zeug. Die meisten nehmen Amaflex, glaube ich. Wir hatten K-Flex, was ähnlich ist. K-Flex heißt das. Marv: Hey Flex, was ist das? Ist das so wie Styropor oder Styrodübe? Kathrin Schmittmann: Da mehr so eine Art Schaumstoff, der aber auch antibakteriell und antifungizit ist, auch eben keine Feuchtigkeit aufsaugt und selbstklebend ist. Du kannst also von einer Seite eine Folie abziehen, das heißt, du bestellst dir diese Rollen und dann kannst du mit einem Messer und mit einer Schere Stücke passend schneiden, die misst du aus, die schneidest du passend und klebst sie fest. Mit meinen schmalen Fingern bin ich auch immer gut irgendwo drunter gekommen, das heißt, du hast ja auch Stellen, Marv: Okay. Kathrin Schmittmann: Wo du so ein bisschen unter diese... Also der Bulli hat ja quasi die Bleche an so Stehdingern. Wie heißen die? Du hast ja im Bulli quasi noch so nach innen liegende, die das stabilisieren. Es wären die Knochen, wenn es ein Skelett wäre. Streben! Streben! Ja, glaube Streben heißen die Dinger. Und teilweise musstest du ja auch dann irgendwo zwischen... Wir mussten... Marv: Ja, ich komme gerade selber nicht darauf. Irgendwelche Strebe, ja, die Knochen des Streben, ja, Streben des Kathrin Schmittmann: Genau überlegen, Mike hat genau gesagt, wo ich nichts hin kleben darf, damit natürlich, wenn sich Kondenswasser bildet, das auch ablaufen kann und nicht irgendwo stehen bleibt und Schimmel verursacht. Aber natürlich. Marv: Da muss man auch drüber nachdenken. weiß nicht, ob man das dann immer so im Blick hat, dass da auch Kondenswasser entsteht. Ja, ich habe jetzt auch nicht dran gedacht. MacGyver. MikeGyver. Ja, egal. Weiter. Kathrin Schmittmann: Ich nicht, aber für solche Dinge haben wir, ja, für solche Dinge haben wir meinen Mann. Der ist da großartig. ja, wir nennen ihn liebevoll zwischendurch Survival Mike. Marv: Survival Mic, ja. Sowas. Kathrin Schmittmann: Ja, dann habe ich an der Arbeit tatsächlich Spaß gehabt, weil du relativ schnell Ergebnisse gesehen hast. Also überall, du das festgeklebt hast, war es ja jetzt schwarz und du hattest was draufgeklebt. Du hast relativ schnell Ergebnisse gesehen. Das war übrigens, ich glaube, wir haben diese Arbeit viel im Januar gemacht. Da war es auch einfach super kalt und teilweise war es eben auch eben feucht im Bulli. Du hast also vorher so einen Heizstrahler im Bulli hingestellt und dann bist du noch mit Lappen überall entlang gegangen, weil du musstest die Feuchtigkeit ja von dem Blech haben, sonst klebte das nicht. Und in der Zeit hat Mike sich dann schon mal ⁓ andere Sachen gekümmert. Also das Dämmen habe ich Großen und Ganzen gemacht. Dann haben wir den Boden gedämmt und die Bodenplatten drauf gemacht. OSP-Platten. Ja, ganz simpel. Du musst ja auch auf Gewicht achten. Das muss alles leicht sein. Du musst das auch alles mit einkalkulieren. Und trotzdem... Marv: Wo raus ist der Boden? Habt da Holz genommen? OSB Platten? Krass. ... am Ende nicht über dreieinhalb Tonnen kommen. Kathrin Schmittmann: Genau. Ja und vor allen Dingen, musst ja erstmal für den TÜV nachher, also ich glaube der Bulli hatte eine Lkw-Zulassung und du machst ja nachher eine Wohnmobil-Zulassung da drauf und dann schreibt er das dann Gewicht sozusagen mit rein und das ist das feste Gewicht. Und je weniger du natürlich drin stehen hast, desto mehr kannst du zuladen. Also da musst du halt auch super darauf achten. Wir haben dann nachher, der Boden drin war, die Möglichkeit gehabt, ich hatte ja schon einen Plan, es gibt ein Programm, ich bin gerade am überlegen, wie das hieß, damit habe ich auch so bisschen den Innenausbau geplant und wir haben dann mit Kreppband auf dem Boden oder mit Isolierband haben wir dann schon mal so ein bisschen aufgeklebt, wo die Schränke, wo das Bett und sowas alles hinkommt. Das war auch übrigens, das hat echt Spaß gemacht, weil du jetzt so ein mehliges Gefühl davon gekriegt hast. Marv: Ja, clever. Kathrin Schmittmann: wie das geplante nachher wird. Also du hattest ein bisschen mehr Vorstellungen und auch da mussten wir noch ein paar Mal Sachen umplanen. Ja, also das war echt cool, das hat echt Spaß gemacht. Da fing es dann an von diesem Reinkarosseriezeugs, das hat mir wirklich gar keinen Spaß gemacht, aber da fing es dann an so ein bisschen spannender zu werden und Spaß zu machen. Also da habe ich echt, da ich auch echt Bock drauf gehabt. Und da haben wir auch echt ein paar Mal noch mit Kühlschrank und Marv: Ja, aber ... ... es auch kreativ werden. Kathrin Schmittmann: Wie planst du das Bett, du mit zwei Leuten, Mike ist ja mit irgendwie 1,82, 1,83 glaube ich, ja auch ein relativ großer Mann. Das heißt, der muss ja auch bequem liegen. Der Bulli hat von Fahrerseite zu Beifahrerseite ein Innenmaß von 1,60. Also Querschlafen war jetzt keine Option. Hätte bei mir geklappt, nicht von der Größe. Ich bin 1,70. Aber wenn du die Beine ein bisschen eingewinkelt hast, dann hätte das halt geklappt. Aber für Mike wäre das halt überhaupt super unbequem gewesen. Marv: Aber 1,60m, dann muss ein 2m-Bit rein. Also es passt ja dann perfekt. Kathrin Schmittmann: Ja, schon. gesagt, es wäre schlauer gewesen, du das Bett quer gemacht hast, weil du natürlich dann nicht so langes Bett brauchst. Wir haben uns überlegt, ich glaube, das muss ich vielleicht nochmal kurz erklären. Wir hatten uns überlegt, dass wenn du quasi von der Schiebetür reinkommst, dass du dann eine Wand wieder nach vorne hast. Also du kannst nicht auf die Sitze gucken, aber du hast halt eine Schiebetür. und du guckst dann geradeaus, also wenn du die Seitentür reinläufst, geradeaus ist die Dusche. Und wenn du dann eben nach links, also quasi zu den Heckscheiben guckst, dann hast du halt auf der linken Seite, also da, wo die Schiebetür quasi ist, hast du sozusagen die Küchenzeile mit dem Kochfeld, rechts hast du die Spüle mit dem Kühlschrank und dann kommen links, rechts quasi jeweils einen Sitzplatz. also mit Polstern drauf, die Sitzecke und dann hast du das Bett. Das Bett nach hinten hin ist 1,60, also du hättest es zusammengeklappt hast, nee 1,40. Zusammengeklappt hast du also quasi das Bett in der Breite 1,60 und in der Länge 1,40 und du kannst das über die Sitzecke rausziehen und hast dann eben zwei Meter. Marv: Okay, das ist aber clever gemacht, also Platz ersparen ist. Kathrin Schmittmann: Prinzip schon. Wir haben aber aktuell das Problem, was wir da eben auch schon hatten. Erstmal, damit du das Bett zusammenschiebbar bekommst, musst du, du hast ja im normalen Bett die Latten quasi quer liegen. Also nicht von Kopf bis Fuß, sondern von linken Arm bis rechten Arm sozusagen. Und wir haben auch tatsächlich einen alten Lattenrost genommen, wo wir die Latten rausgenommen haben. Wenn du das aber zusammenschieben willst, musst du es ja logischerweise in der Richtung haben von Kopf bis Fuß, damit du eben diese 60 cm reinschieben kannst. Also, dass die Lacken quasi ineinandergreifen. Kannst du dir das vorstellen? Marv: Ich kann mir vorstellen. Platten greifen ineinander, 60 cm. Ja, ich habe gerade überlegt, wer es nicht sinniger... Also man könnte ja natürlich... Nee. Also so drunter her schieben. Dass du die Latten untereinander gebaut hast und wenn du die ausschiebst, dass nach oben klackt. Aber das ist natürlich ziemlich kompliziert. Ja, das ist sehr kompliziert. Kathrin Schmittmann: Du guckst ein bisschen fragend. Dann musst du's. Dann musst du es halt untereinander bauen und auch da. Wir haben nicht nur auf Lattenhöhe diese 60 cm, die wir rausziehen können, damit wir auf eine 2 Meter Liegefläche kommen, sondern darunter haben wir eben auch noch einen ausziehbaren Tisch. Das heißt, erstmal hast du nur die beiden Sitze links und rechts und hast mittig quasi das Loch, dann übrigens Genies Transportbox hinter ist und wo sie halt rein kann, sondern darüber hast du dann den ausziehbaren Tisch und darüber hättest du dann eben das Stückchen, was du fürs Bett ausziehen kannst. So hast du halt die Möglichkeit, dass du quasi, wenn du in unseren Kofferraum guckst, da ist ja dann Platz für Stühle, Tisch, Elektronik, Wasserboiler und so weiter, Wasserpumpe, Wassertank und da hast du sozusagen Genies Körbchen, also Genies Box. Da drüber hast du den Tisch, der da ja fest ist, damit du ihn rein und raus ziehen kannst. Marv: Wie lang ist der Wohnraum? Also von Fahrer aus jetzt mal rausgenommen bis nach hinten zum letzten Stück vom Bett und dann habt ihr ja den Kofferraum hinter dem Bett wahrscheinlich, wenn ich das jetzt richtig verstanden habe. Kathrin Schmittmann: Nein, der Kofferraum ist unterm Bett. Genau. Marv: Ach, der Kofferraum ist unter dem Bett. Ach so, ihr habt einfach komplett die gesamte Länge, die ihr da habt. Ich meine, sieben Meter, da weiß ich nicht, ist Meter? Vielleicht Motorraum oder so. Und dann noch einen Meter Fahrerraum, dann so ungefähr fünf Meter Wohnraum. So, hätte es jetzt mal geschützt. ich meine, das ist schon, das ist schon ordentlich. Kathrin Schmittmann: Ja, ich denke mal so viereinhalb Meter ungefähr Wohnraum, Also könnte so hinkommen. Du musst die ganze Zeit überlegen, wie plan ich es am schlausten, dass ich alles mitkriege, dass ich alles machen kann. Mir war super, super wichtig. Ich habe gesagt, Campen, okay. bin als Kind viel mit meiner Oma und meinem Opa campen gewesen. Die haben sich sogar mal ein Wohnmobil gekauft, weil ich so oft mit denen los war. So lange, wie ich nicht zum Kindergarten und zur Schule musste, bin ich so mitgefahren. Und dann irgendwann in den Ferien war ich oder am Wochenende war ich immer mit Oma und Opa unterwegs. Und habe dann eben eine ganze Weile dieses Campen gar nicht mehr gefühlt. Ich war mit meinem Ex-Freund im ersten Urlaub in den Niederlanden in Dünrell. Das ist so ein Park und wir haben da gezeltet. Es hat nachts irgendwann gewittert. Das war die letzte Nacht. Ich habe gedacht, ich wach irgendwann. Marv: BAH! Kathrin Schmittmann: auf dem Meer wieder auf mit meiner Matratze. das war für mich... Zelten bin ich total raus. Also Zelten und ich... Ja, also selbst da, also... Mich kriegt niemand mehr zum Zelten. Und ich hab gesagt, also wenn ich einen Camper habe, wenn ich Urlaub mache und ich mach nicht im Hotel Urlaub, dann brauch ich ein geschalltes Bett, ich muss richtig schlafen können. Ich brauch quasi ein Badezimmer, also ich muss mich duschen können, ich muss mich waschen können, ich muss geschallt zur Toilette gehen können. Marv: Das nicht. Ja, zählen tut man auch nur auf dem Festival. Da ist ja kein Urlaub. Kathrin Schmittmann: Also ich bin gar kein Freund von diesen Waschhäusern, weil ich mich dann im Camper viel wohler fühle, wo ich meinen Rückzugsort habe. Und vor allen Dingen, ich muss gescheit kochen können. Wir haben ein Induktionskochfeld im Bulli. Ich muss wirklich so kochen können. Wir haben ein Induktionskochfeld mit zwei Platten. Ich muss im Urlaub so kochen können, wie ich zu Hause kochen kann. Marv: Induktion? Okay, wie habt ihr das mit dem Strom geregelt für Induktion? Ist das nicht Starkstrom? Kathrin Schmittmann: Wir haben fast das ganze, ja, wir haben quasi das ganze, also Starkstrom nicht, sondern ich glaube 230 Volt. Das ist ein Induktionskochfeld. Das haben wir, glaube ich, das sind so zwei separate Platten, die haben wir, glaube ich, bei Lidl bekommen. genau für die Steckdose. Genau und das kannst du im Bulli, ich glaube, das ist nicht erlaubt. Ich weiß es auch nicht, aber ich halte auch nicht für gut. Marv: Ach so, für die Steckdose. Also ich habe auch ein Induktionsfeld zu Hause, aber das läuft halt über Starkstrom. Ich glaub auch nicht, glaub das kriegst du auch nicht hin, wo willst du denn den Strom herholen? Da ist ja die Autobatterie. Leer. Kathrin Schmittmann: Wir haben tatsächlich das große ganze Strom Setup ist von Active. Wir haben eine Batterie, die ist von einer anderen Marke, aber sonst wir haben Solarplatten oben auf dem Dach und haben einen Wettelrichter, haben quasi die Möglichkeit über Wir haben eine Steckdose mit reingebaut von außen, dass du also auf den Campingplatz auch von Außenstrom ziehen kannst. Und der Wechselrichter ist quasi dafür da zu sorgen, dass er entweder übers Fahren von der Autobatterie quasi, also du produzierst ja Strom beim Fahren, so lädt sich ja die Autobatterie selber, dass wir darüber die Batterie aufladen können, dass wir die über Solarstrom laden können oder eben auf dem Campingplatz über Außenstrom. Dieser Wechselrichter sorgt aber auch dafür, dass wir unsere 12 Volt Sachen, unser Kühlschrank läuft über 12 Volt. Marv: Gab es da jetzt ein fertiges System oder? Also ich meine, das klingt schon kompliziert mit Wechselrichter von Motor, hinten zur Batterie und Außenstrom. Kathrin Schmittmann: Wir haben das meiste. Mike hat sich da auch komplett eingelesen. weiß nicht, wie viele Videos der sich angeguckt hat, bis er das Ganze, hat halt auch, der ist gelernter Kfz-Mechatroniker, der hat halt auch von Elektronik Ahnung und das ist auch so sein Interessenfeld, das kriegt er ganz gut hin. Der hat sich da komplett eingelesen und hat dann eben geguckt, wo wir die Sachen herkriegen, was wir alles für das Setup brauchen. Das war komplett seine Planung. Und ich habe dann halt geholfen, ganzen Kabel und die ganzen Kabelrohre, also diese Leerrohre zu verlegen und das überall dann. Also Elektronik planen ist wirklich dafür... Marv: Habt ihr das vor der Dämmung gemacht? Leerrohre legen? Oder wo? Auf der Dämmung? Kathrin Schmittmann: Nee, das ist auf der Dämmung. Also wir haben quasi gedämmt, dann haben wir die Leerrohre verlegt und eben die Kabel gezogen und darüber ist dann quasi sind die, wir haben es mit Holzlatten gemacht, also wir haben keine Holzplatten genommen, sondern wir haben quasi diese, wie heißen die, die mit Nut und Feder, ganz normalen Latten. Marv: Laminat? Oder... Was meinste jetzt? Laminat, oder? Kathrin Schmittmann: Ne, ne, ne, ne, einfache Holzplatten, die... Ja genau, aber wir haben halt Latten genommen, also keine ganzen Platten, sondern wir haben... Mein Gott, Vertäfelung? Sowas in der Art. Das haben wir genommen und da musste natürlich sehr genau geplant werden, wie was funktioniert, wo überall Strom. Wir haben... Marv: Ich mein, OSB-Platten haben auch ne Nut und ne Feder. Ja, ja sowas. Verteflung, ja. Kathrin Schmittmann: Ich weiß nicht, wie viele Pläne ich gemacht habe, wo Mike dann gefragt hat, was willst du für Licht, wie willst du das Licht haben, wo müssen Steckdosen hin? Also die Planung war tatsächlich ein sehr, sehr großer Punkt an dem Ganzen. Das war wirklich, wo du dir Gedanken machen musst, weil du kommst da nachher nicht mehr dran. Also das ist wirklich, ich verstehe manche Dinge bis heute auch nicht mit Busbahnen, die da liegen, ⁓ irgendwas abzusichern mit. irgendwelchen Sicherungskästen. haben einen 12 Volt und 230 Volt Sicherungskasten. Das ist ja unfassbar beeindruckend. hat es auch hinbekommen, dass ich eine Steckdose mit Schalter im Bulli selber gemacht habe. von ich habe das Loch dafür gemacht bis hin zu ich habe das eingebaut und angeschlossen. Natürlich hat Mike den FI rausgenommen. damit mir nichts passieren kann. Und natürlich hat er das Ganze kontrolliert, bevor der FI wieder reingegangen ist. Und wir haben auch Marv: Hahaha! Naja, aber man kann sich ja stolz auf dich sein, du ne halbe Elektrikerin jetzt? Kathrin Schmittmann: Ich bin handwerkstechnisch echt über mich hinausgewachsen. ich habe halt auch, ob das die Latten im Bett waren, ob das die Paneele an den Wänden waren. Wir haben uns teilweise dann, das Bett war so halb fertig, links rechts gestellt und der eine hat die eine Seite vom Brett angeschraubt, der andere die andere. Also es hat wirklich Spaß gemacht, weil ich total viel mitmachen konnte. Also ich konnte wirklich viel mit anpacken und dadurch, dass du auf so kleinem Raum bist. Also, am Beispiel von unserem Haus, wo wir auch ständig renovieren, jetzt gerade mit dem Badezimmer dran sind zu renovieren. Ich kann fast gar nicht mithelfen. Wenn da Wände gemauert werden, macht Mike das schon mit so viel Präzision, dass er sagt, ja, du kannst das machen. Und ich denke mir so, nee, kann ich nicht. Also er sieht ja dann, wie ich das mache. Und er selber ist ja schon so mit so viel Feingefühl dabei. Also ich kriege das nicht ordentlich hin, auf gar keinen Fall. Oder an der Decke irgendwas machen. Bitte? Marv: Mike support you. Mike support you. Yeah. Mike ist der Geilste. Kathrin Schmittmann: Und ja, der kann schon viel. ich bin halt, im Bulli kommst du an die Decke, ich hab die Deckenlatten mit angeschraubt. Im Bulli kommst du an die Seitenwände bis oben. Du kommst halt überall dran, weil so groß ist es nicht. Also ich kann gerade stehen. Mike kann schon nicht komplett aufrecht stehen. Also der kann relativ gerade stehen, aber das ist halt so. Marv: Der kann schon viel. Kathrin Schmittmann: Im Badezimmer zum Beispiel sind die Wände zu hoch, da kommst du nicht dran, da kann ich nicht groß helfen. Es ist alles größer und mit einer anderen Dimension. Das ist im Bulli halt alles viel einfacher und viel kleiner und viel leichter umsetzbar. Die ganzen Materialien. Marv: aber auch schwieriger. Ich meine, wenn du dich da einmal verbohrst ... so, das ist gar nicht schlimm. Kathrin Schmittmann: nicht schlimm. Nein, also dann nimmst halt eine andere Latte. Marv: Na gut, aber wenn du in die Karosserie falsch reinbohrst, die müsst ihr ja auch irgendwo dran festgemacht haben, ne? Das hat dann Mike gemacht, Kathrin Schmittmann: Das hat Mike gemacht. ja, also die Karosserie, du machst quasi Latten an die Karosserie und da schraubst du dann natürlich die Innenlatten drauf. Diese großen Sachen, wo es an die Karosserie ging und sowas, das hat Mike alles gemacht. Aber auch da ist er, also ich bin immer unentspannter, wenn er Löcher bohrt und er ist da viel entspannter, weil ja, dann isolierst du das Loch halt und dann bohrst du ein neues. Also da ist er wirklich tiefenentspannt. Marv: Dann zuschweißen, fertig, mein Gott, was soll's, ja. Kathrin Schmittmann: Ja, ja wirklich. Also kann er ja halt auch alles, ne? Marv: Hattet ihr auch noch nachträglich ein Fenster eingebaut? Kathrin Schmittmann: Wir haben also der Bulli selber hatte quasi in einer Schiebetürenfenster und hinten in den beiden Hecktüren Fenster und nachträglich eingebaut haben wir zwei Dachfenster. Hinten über dem Bett ein großes, was du aufstellen kannst und über dem Badezimmer ein kleines mit dem Ventilator drin, dass du auch die Möglichkeit hast nach dem Kochen eben den Dampf oder wenn du auf Toilette warst eben abzusaugen, aber eben auch bitte. Marv: Nach dem Kochen. Nach dem Kochen. Kathrin Schmittmann: Ja, du kannst ja nicht immer, also wir haben natürlich auch schon so Stellplätze gehabt, wir haben irgendwann am Strand gestanden und dann kannst du die Tür aufhaben, dann kannst du nach draußen gucken und kannst kochen. Das ist großartig. Wenn es aber dunkel ist, wenn schlecht Wetter ist und du willst ja auch nicht irgendwie im Dunkeln die ganzen Mücken in der Bude haben, dann machst du die Seitentür nicht auf und dann musst du ja irgendwo den Kochgeruch hinkriegen. Und dann haben wir immer Das Fenster, also wir haben auch quasi auf beiden Seiten noch ein Fenster eingebaut und dann machst du das Fenster neben der Schiebetür auf oder so auf Kipp quasi, also das stellst du so ein Stückchen auf und wenn du dann den Ventilator so einstellst, dass er die Luft rauszieht nach draußen, dann riecht es halt nicht lange nach Kochen in den Bullinen. Also wir haben, ne genau, wie denn? Da ist ja, ja und was für eine Dunstabzugshaube willst du da reinbauen? Marv: Ich hab keine Dunstabzugshaube überm Herd oder so. Kein Platz. Kathrin Schmittmann: Wir haben halt das Kochfeld direkt an der Schiebetür, also so, dass wenn du die Schiebetür aufhast, quasi noch ein Stück der Schrank noch ein Stück rausreicht. wir haben also für alle, die das mal optisch interessiert, guckt mal auf meinem Instagram-Account, da habe ich ganz viele Highlights über unseren Bulli-Ausbau. Dann könnt ihr das alles mal bildlich sehen. Und es ist halt so, dass wir, wenn du die Schiebetür aufhast, dann kannst du theoretisch beim Kochen rausgucken. Also der Schrank geht natürlich nicht so weit, dass du nicht mehr rauslaufen kannst. Und wir haben auch auf der anderen Seite an der Wand quasi noch einen Schrank. Das ist unser Gassi-Schrank. Der ist komplett für alle möglichen Sachen, die du für einen Hund mitnehmen musst. Und du kannst eben da, wo du rausgehst, theoretisch halt noch ein Brett hoch machen, damit du eine komplette Arbeitsfläche hast. Dass du so eine Theke quasi nach draußen hast. Und... Dann haben wir halt auch, wie gesagt, neben der Schiebetür ein Fenster. Aber du kannst das halt nicht vergleichen wie mit einer Küche, du dann... Ich meine, wir haben in der Küche auch keine Dunstabzugshaube. Das ist auch ein Problem, was wir noch lösen müssen. Aber du kannst das halt nicht vergleichen mit einer Küche, wo du dann das Fenster mal eben aufstellst oder so. wir haben halt diesen Ventilator in dem Fenster im quasi Badezimmer eingebaut und der ist dafür da, dass wir zum Beispiel auch, wenn wir in wärmeren Regionen sind, das so einstellen können, dass wenn wir das Dachfenster über dem Bett aufhaben und ja den Luftzyklus richtig einstellen, dass dann eben du auch eine Zirkulation im Bulli hast. Wir haben nämlich keine Klimaanlage. Also tatsächlich, das war auch so eine Sache. Wir müssen es ja irgendwie schaffen, wenn wir, weil ich ja lieber in warme Regionen fahre, zu warme Temperaturen haben. irgendwie eine Luftzirkulation rein kriegen. Und das funktioniert wirklich gut. Wir waren letztes Jahr auf Sardinien und hatten das erste Mal Temperaturen über 30 Grad und Mike hat das mit den Fenstern gut geregelt gekriegt, dass du es aushalten konntest im Bulli. Also das ging ganz gut, auch ohne Klimaanlage. Marv: Aber vorne im Fahrerhaus habt ihr wahrscheinlich noch die Klimaanlage, die verbaut war. Auch nicht mehr? Ach, der Bulli hatte von vorher gar keine Klimaanlage oder was? Ach du Arztes nicht. Kathrin Schmittmann: Nein, nein, es gab keine Klimaanlage. Ich hab's auch eine Zeit lang noch gedacht. Nein, ich hab's auch, ich hab's tatsächlich lange gedacht, wir hätten eine, aber wir haben keine Klimaanlage. Du brauchst auch vorne nicht reingehen. wenn du die Türe zum Fahrerraum, also diese Schiebetür quasi zur Seite schiebst, dann merkst du erst mal, was eine Hitze sich da vorne drin bildet. Und wir haben ja das Fahrerhaus auch isoliert, also auch da haben wir gedämmt. Marv: 1 Kathrin Schmittmann: Und trotzdem, weil du ja eben diese großen Scheiben hast, merkst du erst mal, wie sich das überhaupt aufheizt. Also bei uns sind die Scheiben in den Hecktüren und in der Schiebetür getönt und die beiden eingebauten Fenster links, rechts kannst du halt verdunkeln, genauso wie die Dachfenster, kannst du halt verdunkeln. Und vorne ist dann immer tierisch Hitze. Also vorne ist krass. Marv: mit der riesen Windschutzschale wahrscheinlich wie ein Aquariumwinde da. Aber ich meine, wenn du jetzt durch 30 Grad oder 38 Grad, ... ich weiß nicht, wie viel Italien so zu bieten hat, ... ich meine, in Deutschland gibt es auch solche Temperaturen, ... ... dann brauchst ja eigentlich, ... wäre es schön gewesen, wenn du zum Beispiel mit dem Stauaufbau ... A3 stehst oder so, ... dass du da dann halt eine Klimaanlage hast vorne, ... die du dann einfach mal aufdrehst. Ich meine, kannst du natürlich Fenster aufmachen, ... aber jeder kennt es, im Stau bewegt sich nichts. Kathrin Schmittmann: Ja. Ja, ja, wär schön. wäre schön und ich muss auch sagen, also Gott sei Dank 37 Grad hatten wir jetzt noch nicht. Ich habe einen sehr haarigen Hund, Gini hat sehr viel Fell und Unterwolle und ich habe auch einen Mann, der mit warmen Temperaturen nicht so glücklich ist und ich liebe es. Ich war letztes Jahr superglücklich. hatten halt, ich sag mal durchschnittlich hatten wir halt so 30 bis 32 Grad. Auf Sardinien auch gut aushaltbar, weil es ja auch wohl auf einer Insel windiger ist. Wir sind aber tatsächlich auf dem Rückweg viel weiter gefahren als der Plan war, weil als wir das Stück aus der Toskana über Mailand quasi zurückgefahren sind, war der Plan, dass wir in Mailand die Nacht stehen. Das konnten wir nicht umsetzen, weil es so super schlechte Luft war und ich glaube es waren so 33 bis 35 Grad, aber wie du schon sagst, stehende Luft. Und ich glaube, Stück von Parma bis Mailand sind wir, ich glaube, wir haben anderthalb Stunden oder so. Also es war wirklich Stau ohne Ende. Es hat unfassbar lange gedauert. Und ich glaube, tatsächlich den besten Platz hatte Jeannie. Die hat halt quasi mit ihrer Kiste in der Garage sozusagen, also unterm Bett, noch den kühlsten Teil im Bulli. Aber auch der war warm und wir vorne. konnten uns halt vor der Hitze gar nicht verstecken und das war wirklich, wirklich anstrengend. Also deswegen sind wir dann tatsächlich auch hingegangen und haben gesagt, wir fahren bis in die Schweiz. Das war letztes Jahr, wo es ja dann auch in Deutschland so warm war und wir haben gesagt, wir müssen irgendwo hin, wo wir runterkühlen können, weil wenn natürlich den ganzen Tag die Sonne, es ist ein weißer Bulli, aber wenn den ganzen Tag die Sonne darauf strahlt, dann dämmt das über Tag, zieht aber trotzdem quasi Wenn du so willst, diesen Bereich zwischen der Dämmung ein und das strahlt nachts dann in den Bulli rein. Das heißt, über Tag ist das alles noch okay, außer du sitzt vorne am Fahren. Aber in der Nacht strahlen dann die Seitenwände vom Bulli die Hitze nach innen ab und das ist dann schon krass. Auf Sardinien selber war es nachts immer kühl genug. Tatsächlich, ich wusste das nicht, war es so kalt, dass du so... Marv: Hmm... Kathrin Schmittmann: Temperaturunterschiede hattest, also wenn du, ich lass mich nicht lügen, ich wenn du über zehn Grad Temperaturunterschied von Tag zu Nacht hast, dann bildet sich nämlich auch eben so eine Feuchtigkeit. Also wir sind aus der DINIEN abends immer in so eine klamme Bettwäsche reingestiegen. Aber da konntest du dann eben aber auch nachts dann wieder die Fenster aufmachen, den Ventilator auf kleinster Stufe laufen lassen und hast dann aber Marv: Vielen Dank. Ja, okay, ja. Kathrin Schmittmann: Selbst wenn der Bulli nach Indien Hitze gestrahlt hat, gut geschlafen. Das haben wir tatsächlich immer gut hinbekommen. Bis jetzt hat es noch ausgereicht. bis auf die Fahrt letztes Jahr, die wirklich anstrengend war. Wir sind dann auch wirklich bis nachts in die Schweiz gefahren und haben dann da irgendwo übernachtet, wo es auch von den Temperaturen dann aushaltbarer war. Aber bis auf das haben wir es bis jetzt immer ganz gut geregelt gekriegt. Marv: Ja, wenn es nicht so warm wird. Aber ich meine, wäre schön gewesen, wenn man eine Klimaanlage hatte. Man muss auch ein paar Abstriche machen. Wie habt ihr das jetzt mit der Wasserversorgung geregelt? Kathrin Schmittmann: Ja, ja, wäre schön, dass helfen. Wasser war, wir wollten, ich wollte auf jeden Fall warm Wasser, weil ich wollte ja auch duschen können. Wir haben uns auch, ich glaube, für einen 120 Liter Wassertank entschieden und wir haben, glaube ich, einen 80 Liter Abwassertank. Du musst halt auch da immer das Gewicht rechnen, wenn der voll ist. Genau, also wir haben auch nie beide voll. Es gibt auch Situationen, wir haben auch nie den 120 Liter Tank voll gehabt. Marv: schon 200 Kilo. Kathrin Schmittmann: weil auch da gab es so kleine Probleme, dass unser Kofferraum mal unter Wasser stand. Tatsächlich, den ersten Urlaub hatten wir Oktober 2023. Also wir sind quasi 22 gestartet. Im März haben dann von Juli bis Dezember eine Pause eingelegt und haben dann quasi ab da wirklich den Urlaub im Blick gehabt. Marv: Opala! Das ist Urlaub. Kathrin Schmittmann: haben dann gesagt, okay, jetzt müssen wir es auch wirklich schaffen. Und haben damals, ich glaube, Wasserleitungen, also Mike hat halt so Wasserschläuche gekauft, die dafür grundsätzlich gemacht sind und hat die dann verbaut. Auch da mussten wir das Ganze natürlich planen. Also von der Dusche gehen quasi unter die Spüle, also unter die Spüle, unter den Kühlschrank. Wasserleitung zum Warmwasserboiler und zur Wasserpumpe und die dann wiederum zum, das ist quasi alles, also die Wasserpumpe und der Wassertank sind hinten im Fahrerseite, im Kofferraum sozusagen, in der Garage und die, ich bin gerade am überlegen, die Heizung ist da auch. Aber das ragt so ein bisschen bis unter den Sitz auf der Fahrerseite. Also nicht vorne der Sitz, sondern unsere Sitzbank quasi mit rein. Dann gehen die Leitungen bis unter den Kühlschrank und wir haben quasi nur auf der Fahrerseite das Wasser. Also wir haben auf der anderen Seite kein Wasser und haben halt so gebaut, dass wir auf der Fahrerseite eben das Waschbecken haben und die Dusche und haben das eben auch so organisiert. Wir haben tatsächlich ein schmales Brett als Duschwand und haben im Schrank, wo die Spüle drin ist, die Duscharmatur festgemacht. Das heißt, die ist relativ niedrig, weil die da versteckt ist, damit die auf der Duschseite ganz normal rauskommt und du die ganz normal als Duscharmatur siehst. Aber hinten im Schrank, wo die Spüle ist, das ganze Wasser quasi verbaut ist. Und dann unter der Spüle eben auch der Abfluss und da dann eben auch unter dem Bulli auf der Fahrerseite der Abwassertank. Und dann waren wir im ersten Urlaub und dann mussten wir feststellen, dass der warmen Wasserboiler, wir waren bei meiner Onkel und Tante im Schwarzwald, da machen wir immer so den ersten Urlaubstep, wenn es in die Richtung geht und mussten dann feststellen, wir haben dann nach geschlafen, da waren im ersten Urlaub damals minus zwei Grad, also hat die Heizung gut geballert und auch ihren Dienst erfüllt. Unglücklicherweise, was wir nicht wussten, die Heizung Marv: kompliziert. Kathrin Schmittmann: befeuert quasi den Warmwasserboiler. Der kocht das Wasser und wenn du kein Wasser abnimmst, hat er ein Überdruckventil. Das heißt, wenn das Wasser in dem Warmwasserboiler kocht und das Überdruckventil irgendwann zu viel Druck drin ist, lässt das Überdruckventil Wasser ab. Erstmal alles, wie es soll. Dann ist aber die Pumpe angewiesen und die Pumpe hat gesagt, ich muss da Wasser nachpumpen. Also hat sie das gemacht. Der Warmwasserboiler hat überhitzt, hat wieder Wasser abgelassen. Das ging dann die Nacht eine Zeit lang so, bis der Schlauch dem Druck nicht mehr standgehalten hat. Und ich glaube, der ist nicht an der Wasserpumpe, sondern der ist am Warmwasserboiler abgesprungen. Der hat also den Druck aus dem Warmwasserboiler und das immer wieder nachpumpen nicht ausgehalten und ist abgesprungen. Sodass wir dann bei minus zwei Grad morgens, ich lag im Bett und Mike hat Irgendwie gedacht, irgendwas ist hier komisch, ist rausgegangen, hat hinten die Tür losgemacht und hat gesagt, Schatz, wir haben kein Wasser mehr. Die Pumpe hat einfach weiter gemacht. Also der Schlauch ist ab, kein Gegendruck. Die Pumpe denkt sich, alles klar, mach ich mal. Und wir das ganze Wasser aus dem Wassertank hinten drin in der Garage. Die Stühle waren nass, der Boden war nass, die Elektrik Gott sei Dank so gebaut, dass da nichts passiert ist. Aber ja. Marv: ⁓ du Scheiße. bei minus 2 grad. Kathrin Schmittmann: Also wir haben auch über die Urlaube immer mal wieder ein paar Sachen verbessert. letzten Urlaub, haben, hat neue Schläuche gekauft, die eben für warm Wasser sind und einen anderen Druckstand halten. Und im letzten Urlaub war unter der Spüle ein Knick im Warmwasserschlauch, ist irgendwas abgeknickt und ich konnte nicht duschen. Und während ich mir dann im Urlaub die Nägel gemacht habe, hat Mike sich mal eben unter die Spüle gemacht und hat den Schlauch da ein Stück gekürzt, abgebaut, Stück gekürzt, wieder ran gebaut. damit das funktioniert. Also du brauchst auch immer irgendjemanden, der dich retten kann im Urlaub, wenn es nicht funktioniert. Marv: Du solltest schon mal, wenn du einen Camper ausgebaut hast, auch in der Lage sein ihn zu reparieren. Definitiv. da steckt viel Arbeit drin. Wie lange habt ihr daran gearbeitet? Also ein Jahr oder was? Wie lange war die Zeit? Kathrin Schmittmann: Ja, definitiv! Ich glaube, lasst mich mal... März, April, Mai, Juni? Oktober, September, Oktober, November, Dezember, Januar? Ich glaube, 20 Monate knapp. Februar, März, April, Mai, Juni? Ja, wie gesagt, März 2022 bis Oktober 2023. Aber wir haben ja... Marv: 1,5 Jahre so. Kathrin Schmittmann: Dann quasi ab Mitte Juli 22 bis Dezember nichts mehr gemacht. Da haben wir dann im Garten was gemacht, haben wir im Haus was gemacht. ich hatte da ehrlicherweise auf diese ganze Karosserie-Kacke auch keine Lust mehr. Deswegen war bei mir der Antrieb dann auch nicht so groß, da ich aber den Urlaub das Jahr darauf gesehen habe, haben wir dann im Dezember wieder losgelegt und im Winter eben keine Gartenarbeit, nichts mehr. haben wir wirklich durchgezogen. Also ich glaube unterm Strich waren es 20 Monate. Und ja, wir haben auch die Kosten aufgeschrieben. Es waren tatsächlich, wir sind knapp unter 17.000 insgesamt mit Fahrzeug. Das klingt viel, aber ich habe ja am Anfang schon mal gesagt, es gibt Leute, kaufen sich für das Geld das Fahrzeug. Das heißt unterm Strich ist das wirklich, wirklich wenig Geld für einen selbst ausgebauten Camper. Marv: Man muss auch sagen, nicht jeder hat so ein Glück, sich so ein Ding irgendwie günstig zu schießen. Kathrin Schmittmann: Genau, also das war großes Glück und sonst hätten wir den auch nicht für das Geld fertig bekommen und dann hätten wir den vielleicht auch in dem Jahr noch nicht fertig bekommen, weil wir halt so gebaut haben, wie das Geld halt auch da war und wie wir es uns leisten können. ich weiß gar nicht mehr, die Elektrik hat glaube ich alleine, also die Batterie alleine hat glaube ich schon 800, 900 Euro gekostet. Also wir haben für die ganze Elektrik glaube ich schon allein irgendwie zwei, zweieinhalb locker bezahlt. Also das ja. Marv: Das schon ein Satz. Das ist es. Kathrin Schmittmann: Also man vertut sich, man muss das echt planen und wir sind ja auch noch nicht fertig. Wir haben immer noch Stellen im Bulli, die nicht fertig sind. Wir haben jetzt noch mal ein Miniregal geplant. haben die Matratze wollen wir jetzt noch mal austauschen. Also wie gesagt, in den Urlauben sind immer mal Sachen passiert, wo wir dann auch uns irgendwie retten mussten. es ist bis heute noch nicht fertig und wir haben auch bis jetzt noch nicht. das Geld gehabt, Beispiel, ⁓ mal irgendwie so bisschen Offroad reifen oder so ein bisschen Außenlackierung und so zu kümmern. Also ich meine, der Vorteil ist, wenn viele Camper auf einem Platz stehen, werden wir wahrscheinlich am ehesten nicht ausgeraubt, weil man unserem Camper von außen erstmal nicht direkt ansieht, dass es ein Camper ist und die Roststellen vielleicht auch nicht von unserem schönen Innenraum. erzählen, sondern eher so ein bisschen aussehen, als wären wir noch ein Baubully. Marv: Aber dann ist es ja erstmal so, dass man sich so einen Camper für die Leute, das vorhaben, so erstmal das Fahrzeug organisiert. Das ist schon ein heiden Aufwand, ist da wirklich günstig gut da dran zu kommen. ⁓ Kathrin Schmittmann: und sich vorher auch Gedanken macht, was erwarte ich davon, was will ich? Ist das überhaupt meine Art, Urlaub zu machen? Das ist vielleicht mal ein Thema für eine andere Folge. Aber wir sind während der Ausbauzeit auch in Urlaub gefahren und haben uns einen Camper gemietet, haben uns da auch Ideen geholt. Das war ein katastrophaler Urlaub, da erzähle ich mal ein anderes Mal von. Aber man muss sich ja auch im Klaren darüber sein, dass man... Ja, also ich glaube, wir haben knapp sieben Quadratmeter. Und da wohnst du dann drei Wochen drin. Egal was du machst, wenn schlechtes Wetter ist, dann bist du auf sieben Quadratmeter zu zweit mit Hund und auch das muss einem dann bewusst sein. Auf jeden Fall. Hund ist halt nochmal eine neue Herausforderung, aber Marv: Jeder hat einen Hund, ich meine sieben Quadratmeter. Das ist schon ... Ich denke, alleine der Van-Ausbau ist schon, wenn man das in einer Beziehung macht oder so, schon eine Beziehungsprobe. Und es ist auch wie ein Haus. Ich glaube nicht, ja, Paartherapie. Also es gibt ja viele, die beim Hausbau schon scheitern. Und ich denke, es ist auch wie ein Haus, das nie fertig wird. Man guckt immer wieder, dass man da irgendwas Neues reinbauen kann. Kathrin Schmittmann: Ja, also Paartherapie, ich sag's wie es ist. Marv: Was braucht man denn überhaupt, ⁓ über den TÜV zu kommen? Also was ist so diese Grundvoraussetzung? meine, innenraum, worauf muss man da achten? Was sagt so der TÜV-Prüfer so? Geht nicht, geht. Und ich hab davon, weil ich kenn den TÜV, ist jetzt nicht gerade, in Deutschland nicht gerade, naja, biegsam. Kathrin Schmittmann: Was soll ich dir sagen, es war wild. Wir haben uns so viele Gedanken gemacht, du musst ja quasi die Ladung sichern. Wir mussten also die Schranktüren alle mit Magneten versehen, dass die nicht aufgehen. Eine Schublade konnten wir, haben wir jetzt mittlerweile, aber konnten wir mit dem Magnet nicht sichern. Das Koch fällt. Ich muss mal kurz sagen, das hören hoffentlich keine TÜV-Prüfer. Marv: Ja, was soll ich jetzt sagen? das ist richtig. Kathrin Schmittmann: Aber unser Kochfeld, du musst ein fest installiertes Kochfeld haben. Das muss fest installiert sein. Du kannst also nicht einfach nur einen Gaskocher da reinstellen. Also du musst, glaube ich, festes Bett haben. Du musst eine feste Kochstelle haben. Es gibt da so ein paar Regeln, an die du dich halten musst. Ich kann dir gar nicht alles sagen. Aber ich wollte auch draußen kochen können. Und wenn wir ein Induktionskochfeld mit einem Stecker haben, dann war es für mich total logisch, machen das Kochfeld zum Rausnehmen. Und Mike wollte das auf gar keinen Fall und meinte auch, dass das beim TÜV nicht durchgeht, weil wenn du das rausnehmen kannst, ist das ja nicht gesichert. Und ich habe gesagt, ja wo soll es denn hin? Also erstens haben wir, wenn das Kochfeld nicht drin ist, ein Loch in der Arbeitsplatte. Du kannst in die Besteckschublade gucken. Es wäre ja irrsinnig, wenn irgendwer denken würde, dass wir das nur für den TÜV da reingemacht hätten und das sonst da gar nicht drin ist. Und Dann ist es aber unter der Besteckschublade im Schrank mit einem Stecker drin, in einer Steckdose. Und ich fand die Idee grandios und Mike hat sich keine Ahnung, wie viele Sachen überlegt, warum das nicht geht. Also der letzte Versuch, mich davon abzubringen, war, dass man das Loch ja so groß schneiden müsste, damit man es rausnehmen könnte, dass man eine Rille hätte und ich sag das glaube ich nicht. Glaube ich nicht. Und ähm... Auch da ganz liebe Grüße an meine Oma. Ich habe Durchsetzungsvermögen und wenn ich mir was in den Kopf gesetzt habe, dann bin ich, was sagt Mike immer, ich bin bockstur. Wir haben uns also tierisch in die Köppe gekriegt. Er meinte, ja dann versuche ich das halt. Und was soll ich sagen? Beim Versuch haben wir dann beide festgestellt, ich, was ich ja schon wusste, er, was er wusste, aber nicht wahrhaben wollte und gehofft hat, es geht nicht, dass das möglich ist. Und wir haben, wie gesagt, die eine Schublade, wo kein Magnet war. Wir hatten so zwei, drei Sachen, wo wir uns echt Sorgen gemacht haben, ob die wohl über den TÜV gehen. Wir waren beim TÜV und dann hat alles fürchterlich lange gedauert. Ich weiß gar nicht mehr, was dazwischen gekommen ist. Irgendwas ist da noch passiert. Also es war wirklich eine Geduldsprobe. letztendlich ist der TÜV für den Innenraum einmal, er hat einmal von außen quasi in die Schiebetür reinblickend ein Foto gemacht, dann ist er reingegangen und hat nach hinten einmal ein Foto gemacht und das war's. That's it. Der hat keine Tür aufgemacht, also der hat keinen Schrank aufgemacht. hat keinen... Ich weiß, ich bin ja immer... Wir waren auch beide ja, dass wir ja sehr stolz auf unser Projekt sind, zeigen wollten. Wir haben natürlich nichts gesagt, aber wir hätten natürlich auch gerne noch das eine oder andere kommentiert, warum wir das gemacht haben, warum das total toll ist und... Marv: Das kann ich mir bei dir sogar richtig vorstellen. Kathrin Schmittmann: Ja, auch Mike war total stolz auf die ganze Sache. Und letztendlich hat der TÜV einmal reingeguckt, zwei Fotos gemacht und das war's. Und wir sind über den TÜV gekommen. Also die eine Schublade, wo wir so Sorge hatten, wie gesagt, die ist mittlerweile gesichert, dass das Induktionskoch fällt, wo ich mir schon überlegt habe, wie ich das mit dem erkläre, wie ich das sage und wo ich ja fest der Überzeugung war, ich bin im Recht und das geht auch voll durch. Marv: Was? Kathrin Schmittmann: Und Mike gedacht hat, wehe, wir kriegen deswegen keinen TÜV. ⁓ wenn und ⁓ und nichts. Nichts. Gar nichts. Wir hatten richtig Sahne. Der Tag war wirklich anstrengend. hatten wirklich Sorge. Genau. Der wollte das Leergewicht und das hatten wir nicht und der konnte, der hatte keine Waage. Wir mussten noch da hinten irgendwo eine Waage suchen ⁓ ich weiß nicht, ich glaube, es war ein Müllplatz oder so, wo wir draufgefahren sind, wo wir Bitte, Bitte gemacht haben und der uns dann Marv: Dann hattet ihr ja einen entspannten Tiefprüfer. Kathrin Schmittmann: das Gewicht genannt hat, damit wir dann eben dem TÜV-Prüfer das Leergewicht geben konnten. Ich meine, dass das auch da war. Also wir haben an dem Tag wirklich gezittert und mussten wirklich geduldig sein und viel warten. Dann war irgendwas noch mit den Abgasen. Da hat der Computer nicht funktioniert. Es war wirklich, wirklich anstrengend. Aber wir haben Glücklichtüft bekommen und das Strahlen konnte mir an dem Tag auch keiner mehr aus dem Gesicht bekommen. Und ja, und das war dann halt auch knapp vorm Urlaub. Und dann konnten wir uns ja fertig machen und für den Urlaub packen. Also just in time. Gott sei Dank ist unser Plan so chaotisch, wie ich bin, aufgegangen. Ja, wirklich bin ich auch super dankbar drüber. Und ich verstehe, wie gesagt, auch bis heute die Problematik nicht, weil das Kochfeld ja Marv: Ach du Arme ist nicht... Da hattet ihr echt Glück. Kathrin Schmittmann: Es gehört ja in den Camper. ist ja nicht wie, ich stelle das irgendwo drauf. Also ich habe gesehen, es gibt irgendein Pärchen, die haben einen Camper und die haben als Kochfeld, kein Kochfeld, sondern die haben einen Thermomix mit, wo ich dann denke, der Thermomix, kannst du ja wirklich, den stellst du ja oben drauf. Also der ist ja wirklich nicht fest installiert. Und die haben ja auch irgendwie TÜV bekommen. Und deswegen war ich völlig überzeugt von meinem Induktionskochfeld. Und ich sag's dir, ich habe letztes Jahr Marv: Thermomix? Wie cool! Kathrin Schmittmann: ob es auf Sardinien war oder ich glaube auch in der Toskana. Ich habe mit diesem Induktionskochfeld auch schon draußen gekocht und ich würde mich immer wieder so entscheiden und ich würde auch durchaus mit einem TÜV-Prüfer diese Diskussion eingehen, ⁓ das genau so zu bekommen, wie ich das jetzt habe. Marv: Faszinierend, da hattet ihr echt Glück mit dem Tiffer. Ich hätte jetzt gedacht, der zieht euch den Laden auf links. Will alles sehen, ganze Elektrik, wie ist das verkabelt, zeig mir mal Fotos, Baupläne, bla bla bla. Kathrin Schmittmann: Ja, ja wirklich. Gar nicht. Ich muss auch sagen, war ein warmer Tag, der arme Mann war gestresst, ich glaub. Einfach Glück gehabt. Marv: Der hat einfach keinen Bock. Der hat einfach keinen Bock. Ja gut. Nächstes Mal ist ja nur ... ... Hauptuntersuchung und dann TÜV und dann ... ... ne, wenn es einmal eingetragen ist, ist das Ding fertig. Kathrin Schmittmann: guckt niemand mehr nach. Ja, so war das. Auf jeden Fall. Marv: Spannende Reise wahrscheinlich. Also wenn ihr Bilder dazu sehen wollt, einmal auf Katrins Instagram gehen. Kathrin Schmittmann: Genau, den verlinken wir unten, dann könnt ihr da einmal gucken. ja, so ist das. Marv: Ich glaube, würde ich sagen, beenden wir das für heute. Kathrin Schmittmann: Auf jeden Fall war eine gute Folge, war mal schön, da so drüber reden zu können. Marv: Das glaube ich, vielleicht kann der eine oder andere was mitnehmen, falls er selber so einen Camperausbau plant oder planen möchte. Da könnt ihr euch den ein oder anderen insbo nochmal abholen. Und dann sag ich, bis zum nächsten Mal. Kathrin Schmittmann: Auf jeden Fall! Ja, wollen wir kurz darüber sprechen, wo es nächstes Mal darum geht? Marv: Ich glaube, wir haben es schon kurz angeteasert in der Folge. Kathrin Schmittmann: bin mir nicht sicher. Es geht auf jeden Fall beim nächsten Mal darum, wir nehmen das Thema Hund und es geht darum, wie man sich das Leben mit Hund so vorstellt und nicht nur auf sieben Quadratmetern und wie es dann tatsächlich in der Realität so aussieht. Ja, die Romantik. Jaja, also das wird auf jeden Fall auch sehr interessant. Ja, dann wünsche ich dir noch einen wunderschönen Tag. Marv: Aber nicht nur auf sieben Quadratmeter. Ja, die Romantik, ne? Die da manchmal ein bisschen, ne? Ich wünsche dir den auch und auch der gesamte Zuhörerschaft. Kathrin Schmittmann: Danke! Liebe Zuhörer, habt einen schönen Tag! Tschüss! Marv: Bis dahin! Tschüss! Kathrin Schmittmann: Ich will mal...