Latest / Kritische Controller / Guybrushs Glyziniengedärm
Transcript
- 0:06Intro: Intro: Kritisch. Bitte schön. Bitte schön.
- 0:16Intro: Sandra.
- 0:25Intro: Oh!
- 0:37Eugen: Eugen: Hallo, Arno.
- 0:39Arno: Arno: Salü! Eugen. Oh.
- 0:41Eugen: Eugen: Leicht verändert. Sehr gut. Gefällt mir. Gut.
- 0:46Eugen: Wir treffen uns wieder zur 14. Folge.
- 0:50Eugen: Die unsere.
- 0:52Arno: Arno: Ich glaube, sogar, die 15..
- 0:53Eugen: Eugen: Ist die 15.. Wir hatten ja zwei Folgen, die im Äther verschwunden sind.
- 0:57Eugen: Deswegen bin ich mir jetzt auch nicht mehr ganz sicher.
- 1:01Arno: Arno: Aber das kann natürlich sein.
- 1:04Eugen: Eugen: Schauen wir mal, wir werden es dann merken, wenn es wenn es hochgeladen wurde.
- 1:07Arno: Arno: Weil ich hatte glaube ich heute Morgen noch bei dem diesem Hoster bei Letscast.
- 1:13Arno: Vielleicht kriegen wir ja Prozente, Wenn ich das so erwähne, hatte ich mal nachgeguckt und ich glaube,
- 1:18Arno: das ist jetzt die 15. Folge.
- 1:20Eugen: Eugen: Ah ja, ich weiß auch warum, weil die extra Folge mit Aurelia gab zu Bravo Screenfun.
- 1:27Arno: Arno: Ja.
- 1:27Eugen: Eugen: Spitze ich einfach beinhart die die als extra Folge nicht zu den Hauptfolgen gezählt kommt übrigens.
- 1:34Arno: Arno: Also ich finde ja, das.
- 1:35Eugen: Eugen: Gehört.
- 1:35Arno: Arno: Schon zur Lore.
- 1:37Eugen: Eugen: Ja, du hast recht. Wir können ja. Weißt du was?
- 1:39Eugen: Wir können dann im Nachhinein einfach immer neue Rechnungen machen und alle Hardcore folgen.
- 1:44Arno: Arno: Können.
- 1:45Eugen: Eugen: Usw. Genau das gibt es ja alles. Wir können.
- 1:49Eugen: Ähm. Gut, also fangen wir einfach mal damit an, Worüber reden wir heute?
- 1:54Eugen: Im Hard Work habe ich diesmal einen Text von mir durchgesetzt, den der Arno.
- 2:01Eugen: Okay, wir machen es einfach abwechselnd.
- 2:03Arno: Arno: Insofern, ich habe ihn sehr gerne gelesen.
- 2:06Eugen: Eugen: Ja, mir hat er auch Spaß gemacht. Ich kann dann zur zur Hintergrundgeschichte lustige,
- 2:11Eugen: lustige Anekdoten erzählen. Wie genau hat der Eugen gelesen, was die Vorgaben sind für den Text?
- 2:17Eugen: Also was wir besprechen werden, ist mein Eintrag zum Spiel The Secret of Monkey Island für den Sammelband Computerspiele 50
- 2:26Eugen: zentrale Titel, herausgegeben von unseren Kollegen und Freunden Daniel Martin Feige und Rudolf Inderst.
- 2:34Eugen: Das wird in ein Hard Work sein. In einen Softworks reden wir wie immer über Spiele,
- 2:39Eugen: die wir gespielt haben. Filme, die wir gesehen haben, Bücher, die wir gelesen haben und eigentlich nur darüber,
- 2:45Eugen: woran wir uns erinnern, was ja schon eine gute Vorauswahl ist. Und in der Antragserotik wird heute vor allem der Arno erzählen
- 2:55Eugen: von einer letzten Einreichung zu einem zu einer Konferenz, wenn ich das richtig gelesen habe.
- 3:02Arno: Arno: Genau. Gut, dann verrate noch nicht mehr.
- 3:06Eugen: Eugen: Naja, man muss schon dabeibleiben. Der Plan ist, dass wir uns ein bisschen kürzer halten.
- 3:11Eugen: So wie jedes Mal. Mal schauen, wie gut es heute funktioniert.
- 3:15Arno: Arno: Darf ich mal kurz erwähnen? Ich bin gerade etwas erschrocken, weil ich jetzt erst den Namen unter deinem,
- 3:21Arno: äh, unter deinem Bildchen sehe. Da steht nämlich statt Eugen Pfister steht da Pimpernella.
- 3:28Eugen: Eugen: Das fällt dir jetzt erst auf. Ich habe jedes Mal einen anderen Namen. Bei Riverside gebe ich immer.
- 3:33Eugen: Also ich glaube, das Letzte. Die letzten Male war ich A, dann B, dann jetzt bin ich Pimpernella.
- 3:39Arno: Arno: Da muss ich an den Spruch denken. Abraham sprach Bebrahm.
- 3:42Arno: Connie Molzebraham.
- 3:44Eugen: Eugen: Sehr bayerisch.
- 3:45Arno: Arno: Sehr gut. Entschuldigung. Wir sind in den Achtzigern und Neunzigern sozialisiert worden.
- 3:51Arno: Das war der Humor damals.
- 3:53Eugen: Eugen: Ich erinnere mich daran.
- 3:54Arno: Arno: Aber das ist eigentlich schon eine spitzen Spitzenüberleitung, nämlich zu Hard Work und zu The Secret of Monkey Island.
- 4:01Arno: Bzw. Deinen Text, weil es da ja auch viel um Humor und die 80er eher um die 90er geht.
- 4:09Eugen: Eugen: Es ist so an der Schwelle von den 80er 90er Jahren.
- 4:11Eugen: Ich finde es nicht falsch. Wir können dann auch drüber reden. Warum 80er Jahre durchaus ein sehr wichtiger Einfluss auf das auf das Spiel war.
- 4:19Arno: Arno: Also du hast einen Text geschrieben zum Spiel des Secret of Monkey Island.
- 4:25Arno: Im Rahmen einer akademischen Kanonsammlung kann man sagen.
- 4:29Arno: Ich glaube.
- 4:30Eugen: Eugen: Sie sind sehr bemüht, die zwei Herausgeber das Wort Kanon nicht zu verwenden,
- 4:34Eugen: weil das ein verbrannter Ausdruck ist.
- 4:36Eugen: Ich habe das Buch nicht herausgegeben, ich kann es beinhart an einen Kanon nennen. Ich mag auch Kanon es.
- 4:41Eugen: Also ich finde die Idee natürlich kann man jetzt diskutieren, welchen Anspruch das darauf stellt,
- 4:48Eugen: irgendwie verbindlich zu sein. Aber ich mag einfach.
- 4:51Eugen: Ich mag Listen, ich mag Listen sehr. Ich finde das auch manchmal inspirierend,
- 4:55Eugen: sich damit auseinanderzusetzen. Und dann halt auch diese brutalen Fragen. Gerade bei 50 Spielen noch so eine willkürliche Zahl Was kommt rein,
- 5:01Eugen: was kommt nicht rein? Es wurde auch heiß diskutiert. Also viele, viele wichtige Spiele haben wurden nicht erwähnt,
- 5:08Eugen: haben keinen Einzug gefunden, Andere wieder doch ähm.
- 5:13Eugen: Ich glaube Secret of Monkey Island hat sich nicht so schwer getan. Gerade bei Game Studies Kolleginnen ist das so ein Klassiker für alle
- 5:21Eugen: einer gewissen Alterskohorte. Die haben das einfach alle gespielt, vor allem im deutschsprachigen Raum. Und ich habe mich sehr
- 5:26Eugen: gefreut, dass ich dazu angefragt wurde. Ich glaube, ähm, also ausgezeichnet.
- 5:31Eugen: Ich habe ein bisschen immer wieder zu Monkey Island auch gearbeitet, weil ich zu Piraten in digitalen Spielen ein paar Texte geschrieben habe.
- 5:39Eugen: Ich glaube, das hat mir dann den Kickstarter gegeben, da.
- 5:42Arno: Arno: Immer noch ein bisschen beleidigt, dass ich nicht angefragt wurde.
- 5:45Eugen: Eugen: Ja, ich wollte dir auch die Möglichkeit geben und das heute einmal zu ventilieren.
- 5:49Eugen: Ich bin auch. Ich bin auch.
- 5:51Arno: Arno: Ich halte.
- 5:51Eugen: Eugen: Es.
- 5:52Arno: Arno: Jedes Mal, wenn ich den Rudolf inderst, einen der Herausgeber Sie, halte ich ihm das auch vor die Nase zurecht.
- 5:58Eugen: Eugen: Das ist auch. Das ist auch gut so, kann man wirklich.
- 6:02Eugen: Da kann man sich wirklich fragen. Aber da müssen wir dann doch irgendwann den Podcast öffnen und ihn einladen,
- 6:07Eugen: damit er dir Rede und Antwort steht.
- 6:10Arno: Arno: Und sagen wir mal so, also dieses unter die Nase reiben geht natürlich auch nur,
- 6:14Arno: wenn man wirklich sehr gut befreundet ist und weiß, es findet alles in einem freundschaftlichen Rahmen statt,
- 6:21Arno: nicht wahr, Rudolf? Ja genau, Canon ist.
- 6:27Arno: Ich persönlich bin als Kulturhistoriker und kulturwissenschaftlich orientierter Ideenhistoriker,
- 6:36Arno: finde ich. Canon ist natürlich super.
- 6:39Arno: Also stell dir vor, wir als 70-jährige blicken auf diese Zeit zurück und können dann diese ganzen Listen von den besten
- 6:49Arno: Spielen aller Zeiten anschauen und auch vergleichen, wie die sich im Laufe der Zeit verändern.
- 6:55Arno: Das ist doch wunderbar.
- 6:57Eugen: Eugen: Ja, finde ich nämlich auch. Also es ist einfach immer eine sehr gute Quelle.
- 7:01Eugen: Und diese Auswahl ist ja eine intellektuelle Tätigkeit, die erstens mir auch Spaß machen würde.
- 7:07Eugen: Gut, ich war nicht Herausgeber. Also ich habe da nicht ausgesucht, aber ich finde, das hat auch etwas Sinnliches an sich,
- 7:12Eugen: da mal eine Auswahl zu treffen und man möchte das.
- 7:15Eugen: Es ist ja eigentlich auch eine. Diese Auswahl ist ja so ähnlich wie eine Sprache,
- 7:19Eugen: das heißt, indem man einen Kanon macht, der ja so ähnlich ist wie das Mixtape der 80er Jahre,
- 7:25Eugen: das wir unseren Liebsten gemacht haben.
- 7:27Eugen: Dann sagt man ja etwas aus. Ich finde auch sehr interessant.
- 7:31Eugen: Also ich kann zu viel über die Herausgeberschaft nicht sagen.
- 7:35Eugen: Da müsste man an Daniel, Martin und Rudolf fragen.
- 7:38Eugen: Aber es steht ja auch drauf 50 zentrale Titel und nicht die besten Spiele oder die wichtigsten,
- 7:45Eugen: sondern zentral. Und ich finde, das ist schon ein sehr eleganter Kniff gewesen,
- 7:49Eugen: dass man da auch auch nicht sagt die 50 zentralsten Titel, sondern es ist halt eine Auswahl und sie kann auch teilweise sehr
- 7:56Eugen: pragmatisch sein. Also es kann ja durchaus. Ich weiß auch, dass einige Autorinnen abgesprungen sind.
- 8:01Eugen: Dadurch sind dann ein paar Titel einfach wieder rausgefallen und andere kamen rein.
- 8:04Arno: Arno: Ja, bei War das bei dir jetzt so, dass du speziell zu diesem Spiel angefragt wurdest oder wurdest du angefragt und dann hast du dich
- 8:12Arno: für das Spiel?
- 8:13Eugen: Eugen: Nein, ich wurde direkt zu dem Spiel angefragt. Also es war schon ich. Es war schon so,
- 8:17Eugen: dass die Spiele vorgegeben waren und dann entsprechend angefragt wurde.
- 8:23Arno: Arno: Das hängt sicher auch mit deiner Doktorarbeit zusammen, oder?
- 8:25Eugen: Eugen: Ja. Ich meine, ich habe ja mit der Doktorarbeit eben nicht, sondern meine Magisterarbeit.
- 8:32Arno: Arno: Magisterarbeit sorry, Ja.
- 8:33Eugen: Eugen: Kulturelle Kulturtransfer in der Karibik und die Piraterie in der frühen Neuzeit.
- 8:39Eugen: Ja, ich erzähle noch immer ein bisschen an den Sachen, die ich damals gelernt habe.
- 8:43Eugen: Mit Mitfreude ist ganz ganz verlässt es mich nicht.
- 8:46Eugen: Ich habe zwar jetzt einmal gemerkt, dass ich nicht mehr. Ich bin einfach nicht mehr am neuesten Stand. Was, was die Forschung zu
- 8:53Eugen: Piraterie angeht, aber ist bei vielen.
- 8:56Arno: Arno: Sachen, die wir forschen so, dass wir ja auch bei vielen Sachen schon vor fünf Jahren oder so zu politischen Transfers und so
- 9:03Arno: geschrieben haben, dass da die Beispiele mittlerweile dann doch ein bisschen outdated sind.
- 9:09Eugen: Eugen: Ja, es ist Piraterie, ist es erstaunlicherweise nicht ganz so, weil es gar nicht so.
- 9:14Eugen: Also ich bin immer erstaunt darüber, dass das ein Thema ist, das irgendwie so zentral in der Populärkultur ist,
- 9:20Eugen: dass es da gar nicht so viel Forschung gibt.
- 9:22Eugen: Dann ist dieser gesplittet nach Ländern.
- 9:24Eugen: Aber ich möchte mich da jetzt gar nicht zu sehr zu sehr rein tauchen. Es ist, ähm, es ist ein schönes und spannendes Thema,
- 9:31Eugen: aber es gäbe durchaus noch Spielraum für sehr viel mehr Forschung hier.
- 9:35Arno: Arno: Ja, also der Monkey Secret of Monkey Island, Erzähl mal genau.
- 9:41Eugen: Eugen: Also angefangen fangen wir mit dem Anekdötchen an Eugen sollte es lernen, sinnerfassende Mails zu lesen und auch die Vorgaben für Texte,
- 9:51Eugen: weil mein Hirn funktioniert so Ich lese etwas, speicher etwas ab, das bleibt auch ganz tief drinnen.
- 9:56Eugen: Und dann bin ich der Überzeugung, dass diese Information richtig ist.
- 9:59Eugen: Tatsächlich ist das einer der schönsten Fälle, wo ich eine viel zu hohe Zeichenanzahl angestrebt habe.
- 10:05Eugen: Ich habe es jetzt nicht mehr im Kopf, aber ich glaube, am Ende war eher sowas in Richtung 10.000 erwartet, weil es müssen sich ja
- 10:10Eugen: 50 Spiele ausgehen und ich glaube ich habe 60.000 am Ende.
- 10:17Eugen: Also ich überlege auch noch. Ich überlege noch immer, ob ich einfach diesen Text dann durchgehe und ein kleines Büchlein mache.
- 10:25Eugen: Ich habe beim Reclam Verlag mal angefragt damals.
- 10:28Eugen: Die haben sich nie gerührt. Also kennst du die? Ich mag die eigentlich sehr, diese Reihe. 100 Seiten. Und dann hast du Dracula
- 10:34Eugen: oder Game of Thrones oder Die Simpsons oder.
- 10:36Arno: Arno: Die kannte ich noch nicht.
- 10:38Eugen: Eugen: Aus diesen habe ich wirklich gerne. Ich glaube, Asterix gibt es da auch.
- 10:43Eugen: Die lese ich gern, weil sie auch immer in sich abgeschlossen sind. Also auch schön, dass es einfach so kurz sein muss und dachte mir
- 10:48Eugen: vielleicht eins zwei Secret of Monkey Island. Aber ich habe doch.
- 10:51Eugen: Ich habe eine Antwort gekriegt. Sie melden sich noch. Das war vor einem Jahr. Schauen wir mal!
- 10:55Arno: Arno: Eigentlich ganz cool.
- 10:56Eugen: Eugen: Ja. Fallout. Jetzt fallen mir.
- 10:58Arno: Arno: Noch eine Langversion von einem Text.
- 11:01Eugen: Eugen: Ja. Nein, haben wir nicht mehr. Die ist irgendwo.
- 11:03Eugen: Und das war noch so ein Fall. Gut, bevor wir uns da jetzt auch zu sehr verirren.
- 11:08Eugen: Monkey Island. Viel zu langer Text. Hat Spaß gemacht.
- 11:11Eugen: Ähm, es hat dem Text aber dann auch sehr gut getan runter zu kochen, weil ich.
- 11:15Eugen: Es war dann schon ein bisschen Stream of Consciousness. Ich fang am Anfang an und höre am Ende auf und dazwischen versuche ich möglichst
- 11:21Eugen: alles was ich gefunden habe, was interessant ist, wissenschaftlich da zu vereinen.
- 11:26Eugen: Zugleich habe ich versucht, halt nicht in diese diese klassische Anekdötchenfalle zu kippen,
- 11:32Eugen: Also dass es einfach eine Ansammlung ist von den Erzählungen, die noch dazu mittlerweile jeder,
- 11:36Eugen: der mal was dazu gelesen hat, eh schon kennt.
- 11:38Eugen: Also von Ron Gilbert schreibt seine zehn Regeln, wie ein gutes Adventure auszusehen hat,
- 11:44Eugen: dann die Feindschaft zu Sarah usw. Das glaube ich kennen die.
- 11:48Arno: Arno: Nostalgiefälle bei dem Spiel. Ist schon schade.
- 11:51Eugen: Eugen: Denn das war wirklich schwer. Ich habe mich dann auch bemüht. Also ich habe es jetzt wieder gelesen. Auch es ist kritischer als ich es in
- 11:58Eugen: Erinnerung habe, weil ich eben versucht habe, dieses diese Meistererzählung des großartigen Abenteuers und des Spaßes,
- 12:04Eugen: den sie hatten, ein bisschen zumindest aufzubrechen und halt, was ich gemacht habe,
- 12:09Eugen: ist ich habe unsere Analysemethode aus dem Horror Gamepolitics Projekt genommen und habe bin danach durchgegangen,
- 12:16Eugen: also aufgeteilt. Eine Produktionsanalyse, Produkt und Rezeptionsanalyse des Spiels.
- 12:23Arno: Arno: Ja, habe ich wohlwollend zur Kenntnis genommen.
- 12:26Eugen: Eugen: Das freut mich. Aber genau diese Produktionsanalyse, die war interessant.
- 12:31Eugen: Also es ist. Wir haben ja zwei, es gibt zwei Fälle, wenn man das spielerisch sieht.
- 12:36Eugen: Das eine ist, es findet sich nichts im Internet, dann wird es wirklich aufregend, überhaupt irgendetwas zu finden. Oder so wie The
- 12:41Eugen: Secret of Monkey Island es ist. Das Internet ist voll damit.
- 12:45Eugen: Und da sind es dann aber auch. Da ist wirklich dann die Herausforderung, erstens die zig te Wiederholung von irgendeinem
- 12:52Eugen: Anekdötchen dann zu hinterfragen mal, warum wird das so 400 mal wiederholt oder auf den Ursprung zu folgen?
- 12:58Eugen: War das wirklich so? Gibt es irgendeinen bei irgendeiner, der der Entwicklerinnen tatsächlich daran involviert,
- 13:05Eugen: dass das war so der die Aufgabe hier.
- 13:07Arno: Arno: Also ich habe auch den Eindruck, das liegt so ein bisschen daran, dass gerade in den 90er und vielleicht auch noch
- 13:12Arno: Anfang der Zweitausender die Spieleindustrie so massiv auf der Suche war nach Starpersönlichkeiten,
- 13:19Arno: die man dann so ähnlich wie auch in der Filmindustrie als Aushängeschild auch ausbauen kann.
- 13:26Eugen: Eugen: Das ist stimmt. Das ist eigentlich ein sehr, sehr interessantes, eine interessante Feststellung,
- 13:32Eugen: dass da gab es wirklich. Also zum einen.
- 13:35Arno: Arno: Zum Beispiel auch so.
- 13:37Eugen: Eugen: Ja oder die Klassiker der der Molyneux und Richard Garriott und halt Gilbert und dann sieht man ja Und da gäbe es ja einige,
- 13:45Eugen: gerade in dieser Zeit. Seltener auch wie Roberta Williams Frauen, die genannt werden.
- 13:49Eugen: Aber sonst waren es immer George.
- 13:52Arno: Arno: Ähm, ja. Also hättest du heute zum Beispiel gar nicht mehr so ein Sid Meiers Pirates oder so,
- 13:59Arno: dass das.
- 14:00Eugen: Eugen: Das habe ich mir auch gerade gedacht, was da noch Entsprechungen wären. Eher noch im Indiebereich,
- 14:05Eugen: aber da auch weniger. Aber tatsächlich es ist.
- 14:11Eugen: Es ist auch wirklich, wenn man die Produktionsgeschichte analysiert.
- 14:14Eugen: Also es gibt ja auch so Sachbücher zu Monkey Island gibt es ja auch schon eins von.
- 14:20Eugen: Einem französischen Kollegen oder Kollegen.
- 14:23Eugen: Ich glaube, ursprünglich Journalisten der vierte Edition, glaube ich, ist das Buch rausgekommen.
- 14:28Eugen: Auch sehr hübsch, das ich gelesen habe.
- 14:30Eugen: Dann gibt es auch so einen Bildband, die Geschichte von Lucas Arts.
- 14:34Eugen: Da findet man die ganzen Rahmenpunkte, also wann in Lucas, wann George Lucas überhaupt angefangen hat,
- 14:39Eugen: auch Computerspiele entwickeln zu lassen mit Lucasfilm und der Computer, die Vision.
- 14:43Eugen: Und dann kann man ein bisschen rekonstruieren, wann wer wo hinkam, wann das Männchen das eigentlich ein Es ist ja gar nicht seine Enkelin,
- 14:51Eugen: aber halt eine Art Programm, das es sehr viel leichter macht, gleichförmige Adventures zu entwickeln.
- 14:58Eugen: Wann das entwickelt wurde.
- 15:01Arno: Arno: Als Lucasfilm, fällt mir gerade auch noch eine Frage ein.
- 15:04Arno: Und zwar das Vielleicht weißt du das.
- 15:06Arno: Wie groß denn der Einfluss von Lucas auf diese Spiele war, weil.
- 15:12Arno: Also also es fällt mir schon auf, dass viele Spiele zum Beispiel ja auch diesen humoristischen Einschlag haben.
- 15:18Arno: Und wenn man jetzt sich jetzt die vor allem die Filme von Lucas aus der Zeit als Witz gemeint.
- 15:25Eugen: Eugen: Ja.
- 15:25Arno: Arno: Die haben schon auch dieses Familienaffine würde ich, würde ich.
- 15:30Eugen: Eugen: Das gar nicht. Ich wollte jetzt gerade sagen, die sind ja viel lustiger als George Lucas. Es war den ich jetzt nicht so als die lustigste Person
- 15:36Eugen: einschätzen. Ja, es gibt ein paar Momente, vor allem in Indiana Jones und Star War's,
- 15:40Eugen: aber ansonsten ist er nicht so die Witzschleuder.
- 15:44Eugen: Ich glaube, die waren tatsächlich ziemlich unabhängig vom Film von George Lucas.
- 15:47Eugen: Es gab ein paar Vorgaben. Star War's und Star War's durfte man nicht dran.
- 15:51Eugen: Da haben sie hin und wieder geflucht. Also laut den Anekdoten auch.
- 15:55Eugen: Und sonst wann. Das sind ja ganz wilde Sachen.
- 15:57Eugen: Also gerade am Anfang. Rescue of Fraktalus.
- 16:00Eugen: Und was? Wie heißt es? Razor. Das waren teilweise so abstrakte Flugspiele in dem einem Fraktal.
- 16:06Eugen: Das hat einfach einer mit Fraktalen herumgespielt.
- 16:09Eugen: Die haben dann die Planetenoberflächen, glaube ich dargestellt.
- 16:14Eugen: Razor Wenn ich mich nicht irre, war einfach ein Ballspiel ein futuristisches.
- 16:20Eugen: Und dann erst hat also die Adventures angefangen damit, dass sie die Rechte von Labyrinth,
- 16:25Eugen: dem Film, den habe ich gar nicht mehr so viele kennen, außer.
- 16:29Eugen: Ja, genau. Also. Und Jim Henson Puppen.
- 16:33Eugen: Der Film ist okay. Man muss es auch nicht zu viel übertreiben.
- 16:36Eugen: Ich habe, glaube ich, zwei Mal gesehen. Das war okay. Sehr viel öfter muss ich nicht sehen. Dazu haben sie ein Spiel gemacht. Und dann kam er schon
- 16:41Eugen: Maniac Mansion. An dem Ron Gilbert zentral beteiligt war.
- 16:46Eugen: Und das war so der Startschuss für die das sogenannte Goldene Zeitalter der LucasArts Adventures dieser Zeit,
- 16:54Eugen: wo vielleicht auch Secret Monkey trifft es ganz gut, dass es, weil es dann von vielen als Höhepunkt wahrgenommen wird.
- 17:00Eugen: Und ich glaube also, man liest immer die gleichen Erzählungen, was für ein Spaß sie hatten und dass die Neuankömmlinge wie der,
- 17:08Eugen: ähm, wie heißt er noch mal? Schaffer.
- 17:11Eugen: Vornamen vergessen. Tim Schäfer Dass die als das Game bezeichnet wurden, wenn sie als Azubis angefangen haben,
- 17:19Eugen: das liest man dann dutzende Male. Aber wie genau es ausgesehen hat, das kann man nur so zwischen den Zeilen lesen.
- 17:24Eugen: Also was man schon merkt ist, es gab auf jeden Fall Crunch damals, weil sie gezwungen waren,
- 17:32Eugen: selbst die die Handbücher zu falten in letzter Minute, damit sich alles noch irgendwie für den Release ausgeht.
- 17:38Eugen: Und es ist natürlich diese klassische Schönfärberei.
- 17:40Eugen: Es war ein Riesenspaß. Und Sie haben gern die ganze Zeit dort investiert, und das ist sicher auch nicht falsch. Aber
- 17:45Eugen: zugleich war schon auch, glaube ich, ein extremer Druck da.
- 17:49Eugen: Der hat sich in dieser Zeit sehr normalisiert.
- 17:52Arno: Arno: Ja, ich glaube, du hast die Zahl von also nicht gesicherte Zahl von 200.000 US Dollar genannt,
- 18:01Arno: die das Spiel gekostet hätte. Ich finde das eigentlich relativ viel für die Zeit jetzt.
- 18:05Eugen: Eugen: Du, du stellst das so als Frage hin, diese Feststellung jetzt.
- 18:10Eugen: Wenn ich eine Ahnung hätte, wie viel Sierra Spieler zur gleichen Zeit gekostet hätten,
- 18:14Eugen: könnte ich dir da.
- 18:15Arno: Arno: Wie viele Leute waren da jetzt beteiligt?
- 18:18Arno: Du hast irgendwo.
- 18:18Eugen: Eugen: Gesagt haben Ja, wir haben in den Credits drin. Ich versuche es noch mal zu finden. 85 wurden genannt,
- 18:24Eugen: aber ich glaube mit Q und A usw auch interessante Beobachtungen von den 85 waren 15 haben nicht männliche Namen getragen.
- 18:33Eugen: Also ich glaube die Genderbalance war nicht ganz gegeben und man hört wirklich von denen allen wenig,
- 18:39Eugen: außer mit Ausnahme von Ariel Harrison, die aber auch nur deshalb berühmt wurde,
- 18:44Eugen: weil sie als Vorbild eine Grafikerin, weil sie als Vorbild für die Elaine hergehalten hat.
- 18:49Eugen: Also Ihr Foto?
- 18:50Arno: Arno: Ja.
- 18:50Eugen: Eugen: Tatsächlich. Wenn man sie dann recherchiert, merkt man, dass sie auch durch ihre Arbeit berühmt war damals,
- 18:58Eugen: weil sie eine Pixelart Künstlerin war und zum Beispiel alle, die sich noch an.
- 19:02Eugen: Jetzt muss ich kurz nachschauen Genau, Deluxe Paint, also das klassische Grafikprogramm der Zeit,
- 19:07Eugen: die das kennen, werden sich auch daran erinnern, dass der eine, äh ich glaube Tutanchamun Maske oder so eine Pharao Maske vorne drauf war.
- 19:14Eugen: Das hat sie gemacht. Also eines der bekanntesten Pixelart Bilder dieser Zeit stammt von ihr und sie wird aber immer darauf reduziert,
- 19:21Eugen: dass sie halt Vorbild für die Elaine war.
- 19:23Eugen: Aber zurück zu den Produktionskosten. Ja, auch diese 200.000, die habe ich gefunden in einem Interview von Tim Schafer im Playboy.
- 19:32Eugen: Also das ist die einzige Zahl, die ich gefunden habe zu den Produktionskosten. Die war in einem Interview für den Playboy, wo das
- 19:37Eugen: mal erwähnt wurde. Es gibt auch nichts zu den Verkaufszahlen.
- 19:42Eugen: Auch da ist immer so ein bisschen das äh, also es wird immer behauptet, dass es nie ein Riesenerfolg war und dass gerade
- 19:48Eugen: die, die Point and Click Adventures wenig Geld reingespielt haben.
- 19:52Eugen: Vor allem im Vergleich zu den Spielen, die auch finanziell sehr erfolgreich gewesen sein dürften.
- 19:57Eugen: Das ist dann oft die Rede von Raubkopien.
- 19:59Eugen: Ja, ich war damals dort in der Zeit. Ich hatte die Spiele zuerst als Sicherheitskopien von Freunden.
- 20:06Eugen: Kann durchaus sein, aber das sind so bisschen alles unüberprüfte Aussagen.
- 20:12Eugen: Und ich muss jetzt auch sagen, ich habe niemanden interviewt für diese, für diesen Kurztext.
- 20:17Eugen: Das wäre auch noch mal spannend. Aber Sie erzählen, Sie geben wenig Einblick in solche Fragen.
- 20:23Eugen: Also wie hat die Arbeit wirklich ausgesehen? Wie anstrengend war es, wie viel Geld hatten sie, wie sehr waren alle beteiligt,
- 20:30Eugen: abgesehen von den klassischen Namen?
- 20:32Arno: Arno: Das ist ja eigentlich auch so, was man auch Parallele, vielleicht auch zu sehr Luden zu unserem Projekt auch sagen kann,
- 20:39Arno: dass auch vieles von diesen Erinnerungen mittlerweile vielleicht auch verschütt gegangen ist.
- 20:43Arno: Vielleicht in dem Fall weniger bei den leitenden Personen, weil die es schon tausendmal erzählt haben.
- 20:53Eugen: Eugen: Das ist ja eine andere.
- 20:54Arno: Arno: Anekdotisch eben und verklärt. Aber es wäre auch mal interessant, eben diese 80 anderen Mitarbeiterinnen zu
- 21:04Arno: interviewen.
- 21:06Eugen: Eugen: 80 trifft sogar ganz gut, weil wenn man kennt, ist Ron Gilbert, Dave Grossman und Tim Schäfer,
- 21:10Eugen: die waren so ein bisschen das, äh, also das das Trio das geschrieben hat unter der Führung von Ron Gilbert.
- 21:15Eugen: Dann kennt man den Namen noch. Steve Purcell, der vor allem berühmt dafür wurde,
- 21:19Eugen: dass es Sam und Max kreiert hat, also der die Hintergrundzeichnung gemacht hat,
- 21:23Eugen: dann hin und wieder noch in Interviews findet man Jetzt muss ich nur kurz nachschauen, genau, der Marc Ferrari, der Grafiker war und dann
- 21:29Eugen: manchmal noch wird die Ariel Harrison genannt und das war es aber schon an den Leuten, die namentlich genannt werden und es lässt sich
- 21:36Eugen: sehr schwer einschätzen. Wie war der Rest wirklich?
- 21:39Eugen: Nur Q und A oder Betatesterinnen? Ähm.
- 21:44Eugen: Und was du gesagt hast. Die Gefahr ist natürlich auch wenn.
- 21:46Eugen: Wenn man eine Geschichte neu erzählt, dann überschreibt man auch die eigene Erinnerung jedes Mal.
- 21:51Eugen: Das habe ich leidvoll auch mal gemerkt.
- 21:55Eugen: Also in meinem Fall war es, dass ich geschrieben habe über Call of Duty World war zwei,
- 21:59Eugen: das ich öfters gespielt habe, aber dann habe ich immer wieder darüber geschrieben und einmal habe ich mir plötzlich
- 22:04Eugen: eingebildet, in der Szene im Abspann macht man die Fotos selbst und in Wirklichkeit macht die Ein NPC macht die Fotos.
- 22:11Eugen: Und ich war überzeugt davon, dass es so war. Bis ich mir das Spiel angeschaut habe. Jetzt habe ich irgendwo ein Errata
- 22:15Eugen: aufschreiben müssen, weil ein Paper habe ich tatsächlich jetzt falsch drinnen stehen. Nicht aus, weil ich es mir nie angeschaut hätte, sondern
- 22:21Eugen: weil ich einfach mir mein Hirn hat die Erinnerung überschrieben.
- 22:25Eugen: Und seitdem bin ich noch vorsichtiger.
- 22:27Eugen: Also wenn das so lange her ist und du so oft das erzählt hast, dann bist du natürlich davon überzeugt,
- 22:31Eugen: dass du die Wahrheit sagst. Aber das kann durchaus schon recht weit weg sein von vom,
- 22:36Eugen: vom vom Ursprung der Geschichte.
- 22:39Arno: Arno: Und das ist ja dann auch interessant, dass dann solche Verfremdungen nenne ich es jetzt mal auch zum Beispiel dann irgendwann auch ins
- 22:47Arno: kollektive Gedächtnis mit aufgenommen werden.
- 22:51Eugen: Eugen: Warte, ich habe jetzt geschaut mal bei den Verkaufszahlen. Ja, weil ich würde weiterspielen, denn ich spiele selbst. Gehe ich jetzt nicht zu
- 22:57Eugen: sehr ein. Das kann man nachlesen. Verkaufszahlen.
- 23:00Eugen: Was hat sich davon? Also ich weiß, Töne, die ich gefunden habe, ist das eine,
- 23:04Eugen: Ist eben, dass es nie annähernd so erfolgreich war wie das Spiele von Sierra,
- 23:09Eugen: sagte Ron Gilbert, dass es erfolgreich war, aber nie so erfolgreich.
- 23:13Eugen: Ähm, ich glaube, der Tim Schäfer hat dann einmal erzählt, dass sie schon glücklich waren,
- 23:18Eugen: wenn sie mehr als 100.000 Spiele verkauft haben, was jetzt auch nicht so die.
- 23:21Arno: Arno: Zahl.
- 23:22Eugen: Eugen: Ist. Allgemein. Ja, und auch im Playboy Interview, das war eine interessante Quelle.
- 23:28Eugen: Hat er zum Beispiel behauptet, dass ich Monkey Island zwei überhaupt nur 25.000 Mal weltweit verkauft hat?
- 23:33Eugen: Keine Ahnung. Es ist. Das wäre wenig gemessen daran, wie viele Leute das Spiel gespielt haben.
- 23:39Arno: Arno: Playboy ist ja zu der Zeit auch eine interessante Quelle, weil die ja auch.
- 23:43Arno: Ich weiß nicht, ob Sie das immer noch machen.
- 23:44Eugen: Eugen: Ich Ich kaufte Playboy für die Interviews.
- 23:47Eugen: Hast du gesagt.
- 23:47Arno: Arno: Die. Ja, aber die hatten ja schon versucht.
- 23:51Arno: Immer so eine in jeder aus. Also ich habe sie nie wirklich gelesen.
- 23:55Arno: Aber es ist mir jetzt schon öfter über den Weg gelaufen, dass sie versucht haben,
- 24:02Arno: so ein, so ein ernsthaftes Segment zu haben, wo sie dann Leute interviewen und aus dem Kulturbereich oder sonst woher.
- 24:10Arno: Das ist schon interessant, dass man versucht hat, diesem Anrüchigen etwas Seriöses entgegenzusetzen.
- 24:16Arno: Aber das wäre jetzt noch mal eine komplett eigene Forschung.
- 24:19Eugen: Eugen: Ja, das wäre auch was Eigenes. Aber das stimmt schon.
- 24:21Eugen: Sie waren sogar berühmt für die Interviews. Ich glaube, wenn ich mich nicht ganz irre,
- 24:25Eugen: glaube ich gab sogar ein Interview mit Fidel Castro oder so. Also es war. Die Interviews waren also irgendwie fast losgelöst von den Centavos
- 24:31Eugen: waren. Nein, und du hast vollkommen recht. Und Nobelpreisträger waren da drinnen und hätte es jetzt geändert.
- 24:37Eugen: Aber wahrscheinlich waren nicht sehr viele Nobelpreisträger innen drinnen. Aber das war.
- 24:43Eugen: Das war durchaus sehr spannend. Trotzdem die Playboys, die ich damals gekauft habe, angeblich um Englisch zu lernen. In den 90er
- 24:49Eugen: Jahren, da habe ich die Interviews nicht gelesen, muss ich sagen, jetzt. Jetzt hole ich die Interviews nach.
- 24:54Arno: Arno: Ja, ja, genau. Also zum Inhalt des Spiels braucht man wahrscheinlich nicht wirklich viel zu sagen.
- 25:01Arno: Aber was du auch gemacht hast und was natürlich auch so ein bisschen Teil der HGP Methode ist,
- 25:07Arno: die du angewandt hast, ist diese Suche nach Ideologemen und Mythemen, also nach.
- 25:15Arno: Politischen Ideen, die irgendwie als Diskurs, visuell oder als Text oder als gesprochenes
- 25:25Arno: Wort in diesem Spiel irgendwie stattfinden.
- 25:28Arno: Was hast du denn da gefunden.
- 25:30Eugen: Eugen: Mehr als jetzt im Text drin ist, weil da habe ich dann auch rausgelöscht.
- 25:34Eugen: Also ich bin. Zum einen bin ich dem dem populärkulturellen Bild des Piraten nachgegangen,
- 25:38Eugen: weil das hatte ich auch schon vorher gemacht und da ist finde ich Secret of Monkey besonders interessant,
- 25:43Eugen: weil es ja eine Satire ist oder Persiflage.
- 25:45Eugen: Da findet man immer besonders gut den Kern einer einer populärkulturellen Figur.
- 25:51Eugen: Das habe ich aber jetzt rausgegeben, weil das habe ich auch in anderen Texten drinnen. Aber was geblieben ist,
- 25:57Eugen: ist die Erfindung des Teenagers, heißt dieses Unterkapitel, das auch sehr kurz ist.
- 26:00Eugen: Das ist ja ein Thema, das Mich würde mich noch mehr interessieren, weil Guybrush Threepwood,
- 26:06Eugen: der Protagonist weniger am Modell eines Piraten gemodelt ist, sondern vielmehr ein Prototyp eines Teenagers ist,
- 26:16Eugen: mit dem immer wieder ein bisschen. Rebellische Antworten geben, sich über alles lustig,
- 26:23Eugen: machen zugleich total total unsicher sein über die eigene Identität Und dann habe ich mich ein bisschen eingelesen.
- 26:31Eugen: Also viel Zeit hatte ich eh nicht, aber in die Forschung zu Teenager, der der Teenager,
- 26:35Eugen: die Teenagerin sind ja eine Erfindung des 20.
- 26:38Eugen: Jahrhunderts. Diese Altersklasse gab es vorher nicht.
- 26:42Eugen: Das kam erst auch mit der Nachkriegszeit, dass der, dass man nicht mehr einfach ein Kind ist und dann plötzlich erwachsen,
- 26:48Eugen: sondern dass da diese Übergangsphase plötzlich Sinn macht.
- 26:51Eugen: Ich meine, ich glaube, entstanden ist der Begriff, weil es fürs Marketing interessant wurden.
- 26:55Eugen: Teenager. Also es war diese Zeit nicht mehr ganz Kind, aber noch nicht erwachsen,
- 26:59Eugen: aber schon konsumkräftig. Und dann hat es die Figur halt auch immer mehr in die Populärkultur geschaffen und geschaffen und geschafft.
- 27:10Eugen: Und hier haben wir den Prototypen. Also Guybrush Threepwood ist ja ein riesiger Egoist.
- 27:15Eugen: Also er ist ja wirklich schon, hat so einen kindlichen Egoismus, gepaart mit einer übertriebenen
- 27:24Eugen: Selbstwahrnehmung als als Held und zugleich aber auch ängstlich und unsicher.
- 27:30Eugen: Und das ist schon ein bisschen der Kern des Ganzen.
- 27:32Eugen: Also ähm, was man da also sicher über die Spiele hinweg liest man da immer wieder Freunde zurück auf Inseln zum Beispiel
- 27:42Eugen: und fragt sich auch nicht wirklich, was jetzt passiert ist. Also er übernimmt die Verantwortung für andere Menschen, äh,
- 27:48Eugen: schon für sich selbst nur wenig und stolpert so ein bisschen durch die Zeit.
- 27:55Eugen: Was ich auch gemerkt habe, dass das finde ich beim ersten Teil noch ganz gut funktioniert.
- 27:59Eugen: Wo, ähm, das war meine einzige Interaktion mit Ron Gilbert, die irgendwie,
- 28:03Eugen: glaube ich, auf Mastodon habe ich herumgefragt Wie alt ist Guybrush Threepwood im ersten Teil eigentlich?
- 28:09Eugen: Ich glaube, im zweiten Teil ist er dann nämlich 21 oder 20 und daraus kann man extrapolieren,
- 28:14Eugen: dass er halt tatsächlich ein Teenager ist.
- 28:16Eugen: Also noch in den Teens im ersten Teil.
- 28:18Eugen: Und da hat er geantwortet Ja, müsste ich jetzt schauen, welches Alter so etwas zwischen 16 und 18 ist.
- 28:25Eugen: Im ersten Teil so muss im zweiten jünger sein.
- 28:28Eugen: Müsste ich jetzt wieder nachschauen, also was der ist. Aber im ersten Teil ist er definitiv ein Teenager und da ist er auch nicht
- 28:35Eugen: der einzige dieser Figur. Walter Da kommen jetzt die 80er Jahre wieder rein,
- 28:38Eugen: weil das erinnert mich ganz arg an die Jugs.
- 28:43Eugen: Ich weiß nicht, wie er sich ausspricht. Ja, die Filme wie wie Ferris Bueller Day off zum Beispiel.
- 28:50Eugen: Also da hat man ganz oft plötzlich in der Populärkultur die Figur dieses Teenagers,
- 28:54Eugen: den ja auch alle lustig finden, aber der immer ein bisschen verantwortungslos ist und auch gerne nicht über Leichen geht,
- 29:01Eugen: aber Kollateralschäden bei seinen Freunden und Freundinnen, wie es Guybrush auch tut und was ich finde.
- 29:07Eugen: Tschuldigung. Darauf wollte ich eigentlich hinaus. Im ersten Teil geht das noch ganz gut und im zweiten, aber ich finde mit jedem weiteren Teil
- 29:13Eugen: und da können wir jetzt nicht so lange drüber reden, wird es immer ein bisschen unangenehmer,
- 29:18Eugen: dass er sich in keinster Weise weiterentwickelt hat. Also ich denke da an das Return to Monkey Island,
- 29:22Eugen: das er erst vor kurzem rauskam. Also jetzt vor kurzem mein ich wahrscheinlich fünf Jahre oder so,
- 29:27Eugen: wo ein Erwachsener ist, eigene Kinder hat, aber emotional noch immer auf dem Niveau eines Teenagers ist.
- 29:33Eugen: Also das hat mich wirklich verstört. Da ging mir furchtbar auf die Nerven.
- 29:36Arno: Arno: Ja, total spannend. Ich muss musste auch ein bisschen dran denken, dass es auch so Anfang der 90er so ein bisschen die Hochzeit
- 29:46Arno: der Movies war.
- 29:48Eugen: Eugen: Jetzt musst du mir weiterhelfen. Was ist ein Movie?
- 29:52Arno: Arno: Also es hat eigentlich ja schon ein 80er angefangen.
- 29:55Arno: Diese Zucker Abrahams Zuckerfilme. Nackte Kanone, unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug,
- 30:03Arno: Hot Shots, dann später usw und ich würde auch zum Beispiel Wayne's World dazuzählen und andere Geschichten,
- 30:13Arno: die eben ein bekanntes Genre aufgreifen und dann das satirisch.
- 30:20Arno: Ähm, ja, ein bisschen durch den Kakao ziehen.
- 30:23Arno: Also gerade bei Hot Shots und Nackte Kanone ist das ja so und ich habe den Eindruck,
- 30:28Arno: musste die ganze Zeit während der Lektüre gestern daran denken, dass das eigentlich das spielerische Äquivalent genau dazu ist.
- 30:35Arno: Und es ist auch total gut in die Zeit und auch in diesen Humor dieser Zeit passt.
- 30:41Arno: Und ich könnte mir auch vorstellen, dass es vielleicht auch mal Gespräche gab,
- 30:46Arno: zum Beispiel, dass man diese diese Spiele irgendwie verfilmt.
- 30:50Arno: Weißt du da irgendwas?
- 30:52Eugen: Eugen: Nichts, was ich mir gemerkt hätte. Also ja, ich glaube, das Internet ist auch voll mit Fan Drehbüchern und Überlegungen.
- 31:00Eugen: Und es gab, also da müsste man schon ein Buch von dem Verteidigungsminister Ist das wirklich drinnen? Ähm,
- 31:05Eugen: ich glaube, es gab Schritte, die mehr oder weniger weit gediehen waren in diese Richtung.
- 31:11Eugen: Ich meine, es gibt ja, es gibt ja das Theaterstück, das glaube ich irgendwo in Deutschland aufgeführt wurde,
- 31:16Eugen: dazu auch Stimmt.
- 31:18Arno: Arno: Ja.
- 31:18Eugen: Eugen: Ich weiß nie, wie das mit den Rechten da gehandhabt wird, aber da gab es immer wieder Versuche.
- 31:24Eugen: Ich weiß aber nicht, wie gut es funktionieren würde, ehrlich gesagt, weil ich glaube, dass das Für nicht interaktive Erzählung,
- 31:31Eugen: glaube ich, trägt dann der Humor zu wenig, weil er wirklich sehr spezifisch halt auf die auf ein Computerspiel und auf ein Adventure ausgelegt
- 31:38Eugen: ist.
- 31:39Arno: Arno: Und eben also im Kontext mit diesen Spot Movies.
- 31:42Arno: Es ist halt schon sehr einen Anfang 90er Humor.
- 31:45Arno: Ich weiß, ehrlich gesagt kann ich nicht genau sagen, warum ich das denke, aber ich glaube,
- 31:50Arno: es liegt auch daran, dass ich so von der Sozialisation her in dieser Zeit als Generation Mensch noch
- 32:00Arno: da ja angesiedelt bin. Auch was mein Humorzentrum angeht.
- 32:05Arno: Und ich bin mir aber fast sicher, dass so ein Spiel heute in der Form auch gar nicht mehr funktionieren würde,
- 32:11Arno: eben weil Humor so zeitkontextualisiert immer nur funktioniert.
- 32:16Eugen: Eugen: Ja, also ich habe es auch gemerkt beim Videospielen, es ist es funktioniert ganz gut,
- 32:22Eugen: weil er recht zeitlos ist, der Humor.
- 32:26Eugen: Es gab da andere Spiele, wo das weniger ist. Also er bezieht sich sehr selten direkt auf was ja schon bei einigen dieser
- 32:33Eugen: Spoof Movies war, auf Filme, die gerade populär waren.
- 32:36Eugen: Also es sind wenige direkte populärkulturelle Zitate sind mehr allgemeine Scherze,
- 32:40Eugen: sind mehr so Figuren, die wiederkommen, aber die man auch sehr gut versteht,
- 32:45Eugen: ohne dass man jetzt genau diesen Film gesehen hat.
- 32:49Eugen: Da gibt es ja auch eine, finde ich da eine Hierarchie, bei der es bei den beiden Filmen während,
- 32:54Eugen: finde ich Die nackte Kanone recht gut funktioniert, weil sie auch sehr selten direkt sich auf Leute bezieht.
- 33:00Eugen: Also wenn halt Weird al Yankovic vorkommt oder Gorbatschow waren es dann andere gab wie ähm,
- 33:07Eugen: das war das Loaded Weapon war so eine Satire auf Level Weapon, das dann gar nicht mehr funktioniert hat,
- 33:12Eugen: weil es einfach nur so diese direkten Holzhammerzitate übernommen hat.
- 33:18Eugen: Also da funktioniert eigentlich alles recht zeitlos. Muss ich sagen, dass das funktioniert. Es ist die Frage, ob man
- 33:23Eugen: diesen Teenagerhumor an sich jetzt lustig findet oder nicht.
- 33:27Eugen: Aber im ersten ist es auch noch so, noch nicht so überzeichnet alles.
- 33:33Eugen: Das wird dann auch. Im Laufe der Reihe wird es immer überzeichnet und auch immer fantastischer und im ersten ist es noch sehr reduziert.
- 33:39Eugen: Deswegen glaube ich.
- 33:40Arno: Arno: Das ist ja bei Fortsetzungs artefakten gerne mal der Fall, dass immer weiter zugespitzt wird.
- 33:47Eugen: Eugen: Und irgendwann muss man den Kram, dann ist es einfach hard work.
- 33:53Arno: Arno: Die harte Arbeit ist an dem Punkt beendet, weil wir sprechen eigentlich auch schon sehr viel über was wir gerne schauen und was wir mögen.
- 34:00Arno: Und da würde ich dich gleich in den in unsere Softworks Lounge bitten und fragen Was hast du denn
- 34:11Arno: in letzter Zeit so gespielt und gelesen oder was gesehen?
- 34:17Arno: Ist das dritte.
- 34:18Eugen: Eugen: Aber dann red ja schon wieder ich. Dann mache ich es kurz, damit du ein bisschen mehr zu Wort kommst.
- 34:23Arno: Arno: Nein, nein, nein. Ich höre dir gern.
- 34:25Eugen: Eugen: Bist du zufrieden? Ja. Ja. Ähm. Womit fange ich an?
- 34:30Eugen: Also gespielt oder was ich gerade spiele?
- 34:32Eugen: Mit meinem älteren Sohn gemeinsam. Was ein großer Spaß ist, ist ein.
- 34:38Arno: Arno: Furchtbar.
- 34:39Eugen: Eugen: Teenie Slasher Horrorspiel von Supermassive Games also, die man von Until Dawn kennt.
- 34:43Eugen: Oder den Dark Pick Pick Pick ups, die ich auch.
- 34:49Eugen: Da habe ich auch den letzten Teil The Devil in Me vor einem Monat beendet.
- 34:54Eugen: Aber allein. Und ich habe eine große Freude damit.
- 34:56Eugen: Es ist, äh, also ich weiß nicht, dass es das ist, als ob es auf mich zugeschnitten wäre.
- 35:01Eugen: Diese Art von Spielen, wo man also spielmechanisch muss man nur zwei Sachen machen.
- 35:05Eugen: Man muss ein bisschen überlegen, welche Auswirkungen eine Entscheidung hat.
- 35:09Eugen: Dann gibt es halt Quick Time Events, die ich versuche, einfach nur zu überstehen und dann ist so ein geringer Exploration Teil auch wo
- 35:16Eugen: man versucht das Maximum an Hinweisen und Cloos zu finden, damit die Geschichte auch wirklich Sinn macht.
- 35:21Eugen: Das ist das, was mir eigentlich am meisten Spaß macht, weil es auch so eine kluge Art hat,
- 35:25Eugen: dass einzelne Hinweise, die man dann in so einer Art Datenbank hat, wenn man andere passende Hinweise dazu findet,
- 35:32Eugen: ergänzt werden, dann werden sie in Kontext gesetzt und das liebe ich.
- 35:35Eugen: Das habe ich auch mal drin gehabt, weil das ist quasi die Arbeit von Historikerinnen,
- 35:39Eugen: die sie da übernehmen. Also einfach Quellen in Kontext setzen, kritisch hinterfragen und dann versuchen zu rekonstruieren,
- 35:45Eugen: was passiert ist. Und das machen wenig andere Spiele so elegant wie wie die Reihe.
- 35:51Eugen: Und dann gibt es halt Aliens und Hexen und Werwölfe und Wendigos und ich weiß nicht was.
- 35:59Arno: Arno: Also ein wilder, aber intelligenter Ritt durch die Kultur, kann man sagen.
- 36:05Eugen: Eugen: Ich habe jetzt alle Spiele zusammengemischt. Also Curry ist irgendwie. Nochmal reduzierter als die Dark Pictures irgendwie,
- 36:13Eugen: aber läuft sehr flüssig. Es bietet sich halt wirklich zum gemeinsamen Spielen an.
- 36:21Eugen: Wobei man einfach den Controller weitergibt, weil eine andere Figur kommt und das ist dann schon zu zweit nochmal lustiger,
- 36:28Eugen: weil dann dein Partner deiner Partnerin hin und wieder Entscheidungen trifft,
- 36:32Eugen: die du nicht gemacht hättest. Und dann brauchst du dir die Haare.
- 36:35Eugen: Manchmal waren es auch tatsächlich die klügeren Entscheidungen als die, die ich gefällt hätte. Und das,
- 36:41Eugen: das macht uns gerade eine große Freude.
- 36:44Arno: Arno: Ich habe es mal irgendwann angefangen allein zu spielen und habe es aber relativ schnell zur Seite gelegt.
- 36:51Arno: Ich weiß nicht genau warum. Vielleicht weil es so arg stereotyp verhaftet ist und ist natürlich wie bei jedem Spiel
- 37:01Arno: so ist. Also es hängt immer gerade vom Zeitpunkt ab, an dem man selber etwas spielt und dann passt es manchmal und manchmal passt es eben nicht.
- 37:09Eugen: Eugen: Das kenne ich wiederum sehr gut. Also Horror geht auch manchmal gut und manchmal gar nicht bei mir.
- 37:13Eugen: Und im Augenblick geht es ganz gut.
- 37:16Arno: Arno: Ich glaube auch, dass dieses Zu zweit spielen einfach noch mal sehr, sehr viel mit einem macht.
- 37:21Eugen: Eugen: Das habe ich aber auch so gern. Ich meine, ich habe schon früher immer sehr gern Couch Koop mit mit Freunden gespielt.
- 37:28Eugen: Also es war überhaupt meine Sozialisierung. Ich habe schon die allerersten Spiele am Amiga und PC am liebsten gemeinsam mit Freunden gespielt.
- 37:36Eugen: Was hast du denn gespielt in letzter Zeit?
- 37:38Arno: Arno: Ich wollte gerade sagen, ich spiele gerade allein.
- 37:41Arno: Ich spiele so wie alle fünf oder sechs Jahre.
- 37:45Arno: Mal kriege ich immer einen Rappel und spiele dann tatsächlich die aktuelle Version von NBA.
- 37:52Arno: Okay, also gerade NBA zwei K 26, cool.
- 37:58Eugen: Eugen: Und damit hätte ich jetzt überhaupt nicht gerechnet.
- 38:01Eugen: Ich dachte mir, das ist die neueste Version von Zivilisation oder von SimCity,
- 38:05Eugen: oder? Nein. Okay, es.
- 38:07Arno: Arno: Ist dann also dann auch immer die Einzelspielerkampagne.
- 38:10Arno: Also ich hasse diese Multiplayer Elemente daran.
- 38:15Arno: Und es ist tatsächlich auch aus einer kulturwissenschaftlichen Ebene sehr,
- 38:22Arno: sehr interessant. Ich überlege schon, ob ich mal irgendwie irgendwann meine Gedanken dazu irgendwie zusammen.
- 38:28Eugen: Eugen: Ja, solltest.
- 38:29Arno: Arno: Du.
- 38:29Eugen: Eugen: Schreib doch auch mal so was wie eine Autolotografie. Kurz Kurzessay mit Gedanken.
- 38:34Eugen: Also ich wäre jetzt neugierig, was du was du da für Gedanken hattest.
- 38:37Arno: Arno: Also es ist schon so, dass es ein. Ekliges Konglomerat neoliberaler Ideologien
- 38:47Arno: irgendwo auch ist. Also nicht nur was so Microtransactions und so einen Kram angeht,
- 38:53Arno: sondern auch diese, diese Konstruktion, dieses Narrativs vom kleinen Spieler,
- 39:00Arno: der irgendwo, ich weiß nicht mehr in welchem Bundesstaat der USA der dann sitzt,
- 39:05Arno: ich glaube so Colorado oder sowas, also sowas ganz außen.
- 39:10Arno: Und der sich dann eben an die Spitze der NBA spielt und MVP, also most valuable Player und so wird.
- 39:20Arno: Und es geht dann sehr, sehr viel um Geld machen und die Präsentation
- 39:30Arno: eines Images nach außen und solche Geschichten.
- 39:33Arno: Also das ist eine Sache, die, über die man viel schreiben könnte und über die vielleicht auch schon viel geschrieben wurde,
- 39:39Arno: weil es so offensichtlich ist. Was ich aber auch total kurios finde und auch mal vielleicht irgendwie zusammenfassen wollte.
- 39:49Arno: Zumindest ein paar Seiten ist diese völlig merkwürdige Konstruktion des Publikums,
- 39:57Arno: also diese Animationen, die man da sieht, die Zwischensequenzen in den Pausen.
- 40:03Arno: Und so weiter und so fort. Das ist alles sehr weird, wenn man sich das mal im Detail anschaut.
- 40:10Arno: Ich muss mir mal eine Methode überlegen, wie man das einfangen kann.
- 40:13Eugen: Eugen: Aber gib mir mal einen Vorinstanz. Was?
- 40:15Eugen: Was machen sie?
- 40:17Arno: Arno: Also die Animationen an sich, die sind schon mal sehr gestelzt.
- 40:22Arno: Das ist immer so wunderschön, wenn da ein Spiel verloren geht und die sich dann ärgern.
- 40:27Arno: Und es wirkt eben so, als würden 30.000 Handpuppen.
- 40:34Arno: Äh. Ja, das auf eine sehr stereotype wiederum Art tun.
- 40:41Arno: Und dann wird man sieht ja dann immer nur die Haare.
- 40:45Eugen: Eugen: Raufen und sowas.
- 40:46Arno: Arno: Ja, genau. Und lustigerweise auch wenn so ein Spiel verloren geht, ist dann immer kurz vor Spielende sind die Hallen dann leer.
- 40:56Arno: Das finde ich dann zum Beispiel auch sehr schön und es gibt dann aber auch Pausensequenzen,
- 41:00Arno: in denen dann das gibt es ja auch in den deutschen Spielen beispielsweise,
- 41:06Arno: dass dann Publikum, ja, Zuschauer auf das Spielfeld gerufen werden.
- 41:13Arno: Die sollen dann versuchen, von der Mittellinie aus den Korb zu treffen und dann gewinnen sie halt was.
- 41:18Arno: Also Geld in dem Fall Gott.
- 41:20Eugen: Eugen: Und das muss man sich auch anschauen bei dem Spiel mittlerweile der schlimmste Teil.
- 41:23Arno: Arno: Das muss man sich zum Teil bis zu einem bestimmten Teil anschauen.
- 41:27Arno: Man wird wirklich dazu gezwungen und es ist schon interessant, weil sie dann meistens,
- 41:33Arno: also wie die Leute sich dann da geben, also dieses sehr amerikanische Publikum aufpeitschen
- 41:43Arno: oder merkwürdige Bewegungen machen, mit denen man sich dann da präsentiert und dann wird geworfen und dann wird daneben geworfen und
- 41:51Arno: sich darüber geärgert oder es wird getroffen und es wird sich dann gefreut und so und das ist alles sehr kulturell markiert,
- 42:00Arno: kann man sagen, es ist sehr, sehr amerikanisch.
- 42:02Arno: Und genau diesen Zusammenhang fände ich mal spannend nachzuschauen.
- 42:06Arno: Was macht es denn so amerikanisch?
- 42:09Eugen: Eugen: Okay? Ja. Schreib was. Ich würde es lesen.
- 42:12Eugen: Sofort.
- 42:13Arno: Arno: Also. Und ich meine, das ist halt. Und da sind wir vielleicht auch ein bisschen bei den Anträgen,
- 42:18Arno: die wir gerade schreiben. Es ist auf der anderen Ebene eben sehr casual Game artig.
- 42:24Arno: Also dieses Runterspielen sehr. Also ich spiele es natürlich auf der einfachsten Ebene.
- 42:33Arno: Es ist sehr casual in dem Sinne, dass man es nebenbei machen kann und man kann auch Spiele skippen,
- 42:42Arno: wenn man keine Lust hat, dauernd das nächste Spiel in so einer Season zu spielen.
- 42:47Arno: Also es sind ja glaube ich in der NBA über 70 Spiele in einer Saison, die da gespielt werden,
- 42:52Arno: was ja tatsächlich auch eine Wahnsinnsleistung ist.
- 42:54Arno: Muss man auch mal sagen als Sportler.
- 42:59Arno: Mehrere Spiele in der Woche zu bestreiten und dann die Trainings und so und das sollte man im Spiel ja auch möglichst tun.
- 43:05Arno: Aber alles ist dann rückgekoppelt, natürlich ans Geld verdienen und so, also ja auf dieser Ebene spannender als ich es
- 43:13Arno: erwartet hatte. Aber an sich natürlich eine schreckliche Franchise, die ich aber auch in fünf Jahren dann wieder mit Liebe spielen würde.
- 43:24Arno: Genau das habe ich gespielt gesehen. Was hast du denn gesehen?
- 43:31Eugen: Eugen: Was habe ich alles gesehen? Ich muss mich dann auch immer. Jetzt haben wir uns ja gut.
- 43:34Eugen: Ich werde nicht alles zusammenfassen können, seitdem wir uns das letzte Mal hier getroffen haben. Ja.
- 43:38Arno: Arno: Sag mal, was hast du zuletzt gesehen?
- 43:40Eugen: Eugen: Ähm, Zuletzt gesehen? Also, jetzt gerade schauen wir Low Down, was mir sehr gut gefällt.
- 43:46Eugen: Und davor die letzte Staffel von Bridgerton.
- 43:49Eugen: Die vierte, glaube ich mittlerweile. Hast du es gesehen?
- 43:54Eugen: Bridlington?
- 43:55Arno: Arno: Noch nie. Ich mag solche Historiendinger nicht so gerne.
- 43:59Eugen: Eugen: Ich weiß nicht, ob Historiending die richtige Bezeichnung ist.
- 44:02Eugen: Dafür ist es.
- 44:04Arno: Arno: Ja. Es ist halt schon sehr postmodern von dem, was ich gehört habe.
- 44:06Eugen: Eugen: Ja, ja, das ist es, Was? Fast das ein bisschen zeitlos.
- 44:10Eugen: Wobei, dieser Dekor gehört dazu. Ja, es ist.
- 44:15Eugen: Es macht das, was es will, eigentlich recht gut.
- 44:18Eugen: Es hebt sich nie auf eine höhere intellektuelle Ebene oder versucht es, aber manchmal.
- 44:24Eugen: Also ich war dann doch gut unterhalten.
- 44:27Arno: Arno: Was so ein bisschen in dieses was du mir mal erzählt hast, was du auch glaube ich gesehen hast,
- 44:32Arno: hieß das The Great oder so ähnlich?
- 44:34Eugen: Eugen: Das würde ich jetzt nicht unbedingt vergleichen. Also great ist ja eher Satire und beißend und sehr politisch.
- 44:41Eugen: Und bei Brighton bemühen sich irrsinnig, nicht politisch zu sein, abgesehen von der politischen Korrektheit,
- 44:49Eugen: dass sie halt möglichst alle möglichst inklusiv sind.
- 44:54Eugen: Also es ist immer schon hautfarben, war so, dass sie halt historisch alle Hautfarben vertreten sehen wollen.
- 45:00Eugen: Auch dieses Mal wieder. Ähm, also innerhalb der Familie wird von von.
- 45:07Eugen: Ursprünglich vermutlich aus Asien stämmigen Schauspielerinnen dargestellt.
- 45:11Eugen: Dann merkt man auch, dass auch äh, wie heißt das?
- 45:14Eugen: Ähm, also versehrte mehr dargestellt wurden.
- 45:19Eugen: Ich glaube, es kam schon Rollstühle auch vor.
- 45:21Eugen: Diesmal haben wir eine vergleichsweise zentrale Nebenfigur mit einer, ähm,
- 45:27Eugen: ich nehme an amputierten Hand, wo aber wo das Ganze so nebensächlich und nebenbei Teil des Ganzen ist,
- 45:33Eugen: was ich gut finde. Also das ist einfach.
- 45:35Eugen: Es fällt. Es ist nicht der Holzhammer, sondern es ist einfach eine neue Art von Normalität, die versucht wird darzustellen.
- 45:41Eugen: Aber sonst politisch. Also das Ding ist ja, in dieser Staffel ging es jetzt mehr um die Mägde und Knechte,
- 45:48Eugen: also um die Dienstboten. Ja, äh.
- 45:51Arno: Arno: Und der Sozialismus hält Einzug.
- 45:54Speaker 4: Speaker 4: Ja, sehr vorsichtig.
- 45:56Eugen: Eugen: Weil wir haben dann schon sehr, sehr nette Herrschaften, und da haben wir mehr dieses das patriarchale
- 46:02Eugen: Caritas Motiv, dass die also die Briten sind zum Beispiel so nice zu ihren.
- 46:07Eugen: Schlag mich tot Wie vielen Angestellten. Das treibt mich ja schon in den Wahnsinn, wie viel Angestellte die überhaupt haben. Also in
- 46:12Eugen: der Küche tut es.
- 46:13Arno: Arno: Ja auch ein bisschen weh, so eine Serie zu gucken.
- 46:15Arno: Also ich.
- 46:16Eugen: Eugen: Ja doch. Also das hat anfangs durchaus weh getan zu sehen, dieses, äh, diese Nonchalance oder diese Selbstverständlichkeit,
- 46:23Eugen: mit der da getrennt wird zwischen der Herrschaft, die und das müssen wir bedenken,
- 46:27Eugen: die machen ja nichts. Also wenn du Glück hast, gibt es den einen in der Familie,
- 46:31Eugen: der sich zumindest um die Güterverwaltung kümmert.
- 46:35Eugen: Aber die sind ja unproduktiv, wie es nur geht.
- 46:39Eugen: Die sind ja nicht mal beim Militär, Offiziere oder im Klerus irgendetwas, sondern die sitzen herum in ihren Clubs,
- 46:46Eugen: trinken, äh und machen nichts, also wirklich gar nichts.
- 46:50Eugen: Ich habe bei den ersten Folgen hatte ich eine Lust zu sehen, was passieren würde,
- 46:53Eugen: wenn da jetzt die zeitgleich stattgefunden habende Französische Revolution auch in Großbritannien stattfinden würde.
- 47:01Eugen: Manchmal hätten sie es durchaus verdient, Aber in der Serie gibt es halt die guten Herrschaften,
- 47:06Eugen: die Brittens, die sind total lieb, auch zu ihren Angestellten und da dürfen wir auch manchmal halt Mägde im Gästezimmer übernachten wie
- 47:14Eugen: jetzt und dürfen sogar am Ende heiraten einen der Söhne.
- 47:18Eugen: Wobei es dann schon sehr wichtig ist, dass es trotzdem das Radl funktioniert und sie sehr brav die immer neuen Dinge und ich weiß nicht
- 47:25Eugen: was servieren. Allein dieser Überfluss hat mich auch wirklich in den Wahnsinn getrieben.
- 47:30Eugen: Dieser Überfluss an Essen, der da gezeigt wird, wenn man halt ungefähr weiß,
- 47:33Eugen: wie es ArbeiterInnenfamilien damals in der Zeit ging, weil doch, da hat die Industrialisierung schon stattgefunden,
- 47:39Eugen: also da gab es ganz arge Armut. Ich nehme an, so eine Stunde.
- 47:44Eugen: Also es ist halt, es ist Popcornserie, es macht schon Spaß und es ist alles ein bisschen vorhersehbar,
- 47:49Eugen: aber ich weiß nicht, manchmal mag ich dieses Schnulze mit den Oh nein, sie wird doch nicht.
- 47:55Eugen: Und dann Natürlich wird sie. Und dann.
- 47:57Eugen: Hach, und was machen sie jetzt? Das ist zugleich.
- 48:00Eugen: Fühlst du dich wohl, Weil du weißt, es wird gut ausgehen. Diese Staffel hat ja auch noch das Besondere, dass es eine. Umsetzung von
- 48:09Eugen: von Cinderella ist, also von Aschenputtel, dass man die Protagonistin hat zwei böse oder eine Böse und eine Stiefschwester,
- 48:16Eugen: eine böse Stiefmutter und und geht auch noch verkleidet auf den Ball am Anfang.
- 48:21Eugen: Also da haben wir das alles. Das muss ich sagen, ist nicht so cringey, wie es sich anhört.
- 48:27Eugen: Das hat schon die Autorin, die Queen, anscheinend ganz gut umgesetzt.
- 48:33Eugen: Also ich hatte Lust, das weiter anzuschauen.
- 48:35Eugen: Die meiste Zeit. Und diesmal den einen Protagonisten.
- 48:38Eugen: Benedict. Das ist einer meiner Lieblinge, weil er so ein bisschen Anti Establishment war.
- 48:43Arno: Arno: Zumindest ja, aber wahrscheinlich insgesamt britisch britisch can be, oder?
- 48:49Eugen: Eugen: Ja, ich weiß, es ist ist es so richtig britisch?
- 48:52Eugen: Das ist so was halt die Populärkultur als britisch definiert.
- 48:57Arno: Arno: Ja, ja, genau das meine ich auch damit.
- 49:00Arno: Ja, Und das andere war. Low down.
- 49:03Eugen: Eugen: Low down ist dann, dass es ganz, ganz großer Spaß, eine Serie, ich glaube auch vom Vomn von Hawk und seiner Frau
- 49:10Eugen: produziert. Hat was Film Noir Eskes an sich?
- 49:16Eugen: Es geht um einen investigativen Journalisten in Tulsa, Oklahoma, der der, äh,
- 49:22Eugen: also der einen einen Aufdecker Artikel über die Familie des angehenden Gouverneurs geschrieben hat,
- 49:28Eugen: worauf sich hin sich also nicht direkt daraufhin aber im Nachzug hat sich ein der Bruder des angehenden Gouverneurs umgebracht.
- 49:36Eugen: Dann sind auch noch Neonazis oder naja oder zumindest Rechtsextreme involviert.
- 49:41Eugen: Und es geht auch viel um die indigene Bevölkerung und wie gegen deren Privilegien gekämpft wird vom Establishment dort.
- 49:50Eugen: Also es geht sehr viel um Korruption und der Ethan Hawke torkelt da ein bisschen.
- 49:55Eugen: Wirklich ein wunderschöner Film Noir Manier durch, wird öfter verprügelt.
- 49:59Eugen: Also die Hälfte der Zeit sieht sein Gesicht wirklich nicht gut aus.
- 50:02Eugen: Ich glaube, er hat eine große Freude daran.
- 50:04Eugen: Ähm, die. Der Cast ist auch sehr, sehr gut.
- 50:09Eugen: Also der. Der angehende Gouverneur ist der Cal MacLachlan. Und jetzt war gerade eine Folge, wo der.
- 50:16Eugen: Namen vergessen. Der Schauspieler von Gott.
- 50:21Eugen: Aber einer der der Schauspieler aus Game of Thrones.
- 50:24Eugen: Aber ich habe jetzt sogar den Namen vergessen. Kann ich jetzt kurz mal nachschauen, ob ich das noch finde?
- 50:30Eugen: Und wir spielen alle sehr gut und man merkt irgendwie, auch wenn sie nie mit der vierten Wand brechen,
- 50:34Eugen: dass sie alle, glaube ich, ein ziemlicher Spaß dabei hatten, das zu filmen.
- 50:38Arno: Arno: Finde man eh immer überraschend, wie sehr man merkt, wie viel Spaß so eine Produktion gemacht hat oder nicht.
- 50:45Arno: Und dann werde ich vielleicht, wenn ich irgendwann das sind.
- 50:48Eugen: Eugen: Doch nur glaube ich, acht Folgen zu jeder Stunde. Das hat man.
- 50:51Arno: Arno: Glaube ich, gesagt, das war vorhin gesagt, das war bei Disney.
- 50:54Arno: Ich muss mal gucken, wenn ich mal wieder Disney für einen Monat oder so abonniere.
- 50:59Eugen: Eugen: Dann macht das. Das geht sich jetzt schneller aus.
- 51:01Eugen: Ja.
- 51:02Arno: Arno: Ja.
- 51:03Eugen: Eugen: Es ist bei Hulu und Hulu ist ja jetzt bei Disney dabei.
- 51:07Eugen: Das habe ich noch nicht ganz durchschaut, diese Logik.
- 51:08Arno: Arno: Aber ja, diese Konzernkonglomerate. Das ist ja im Moment eine eigene Geschichte.
- 51:15Arno: Wieder spannende Geschichte auch. Ja, ich habe auch was gesehen.
- 51:22Arno: Und das eine ist, mich trägt es ja auch alle paar Wochen oder Monate immer wieder zu.
- 51:30Arno: Wie soll man sagen romantischen Soap, Komödie, Komödien in Serien.
- 51:36Arno: Ich ich habe jetzt in den letzten Wochen durch gepitcht ist das falsche Wort aber durch geschaut.
- 51:42Arno: Ich glaube sechs oder sieben Staffeln der Serie A bei Netflix.
- 51:48Eugen: Eugen: Okay, sag mal wieder gar nichts.
- 51:51Arno: Arno: Ich bin auch nur zufällig drüber gestolpert, hatte eine Folge geguckt und bin dann irgendwie dran hängen geblieben.
- 51:58Arno: Und zwar geht es um eine in den 40er Jahren, also 40er Lebensalter sich befindende
- 52:08Arno: Frau, die sich von ihrem Mann scheiden lässt, in die Stadt, nach Brooklyn zieht,
- 52:14Arno: keinen Job kriegt und dann behauptet, um diesen Job um einen Job zu bekommen.
- 52:19Arno: Sie ist seit 27 oder 26.
- 52:21Eugen: Eugen: Doch das habe ich sogar irgendwann mal mitbekommen.
- 52:24Eugen: Stimmt.
- 52:24Arno: Arno: Und zwar im Publishing Business, also in einem großen Publisher Haus von Für Bücher.
- 52:33Arno: Und eigentlich ist es eine riesige Soap.
- 52:37Arno: Wo es darum geht, kommt sie jetzt mit dem 20 Jahre jüngeren heißen Tätowierer zusammen oder mit dem oder
- 52:47Arno: mit dem gleichaltrigen heißen Pappbecher Chef.
- 52:52Arno: Und die ganzen Komplikationen, die sich dann daraus ergeben.
- 52:57Arno: Es ist ehrlich gesagt auf Dauer. Dadurch, dass ich alle wirklich durchgeschaut habe,
- 53:01Arno: ist es langsam ein bisschen anstrengend.
- 53:04Arno: Aber ich will es jetzt noch schnell zu Ende schauen.
- 53:06Arno: Ich glaube, ich bin bei den letzten drei oder vier Folgen. Die fehlen mir jetzt noch.
- 53:11Arno: Aber was ganz interessant ist, ist sowohl diese ganzen Identitätskonstruktionen,
- 53:16Arno: Millennials, Generation, Ex usw und so fort.
- 53:21Arno: Und dass das zu Beginn der Serie Die Millennials ja der der härteste Shit waren.
- 53:26Arno: Aber zum Ende der Serie sind die halt schon wieder die Alten.
- 53:30Arno: Und das finde ich zum Beispiel ganz interessant.
- 53:34Arno: Und dann eben solche Sachen wie Frauen im Business, Wie werden die behandelt,
- 53:39Arno: wie ist die Selbstwahrnehmung, Was sind auch etablierte Perspektiven auf Karriere in den USA?
- 53:46Arno: Also dann die beste Freundin, die dann unbedingt Publisherin werden will und dafür auch über nicht Leichen,
- 53:53Arno: aber dann doch Freundschaften geht und so.
- 53:57Arno: Also es ist aus dieser Perspektive interessant, aber letztlich dann doch relativ oberflächlich.
- 54:04Arno: Also eine ganz klassische romantische Sitcom, könnte man sagen.
- 54:10Eugen: Eugen: Gut, ich bin jetzt noch nicht überzeugt, aber es reicht.
- 54:13Arno: Arno: Ja, wenn man.
- 54:13Eugen: Eugen: Es zusammenfasst, finde ich.
- 54:16Arno: Arno: Ja, ja, das ist tatsächlich so ein Zuballern, wo man einfach nicht nachdenken muss.
- 54:21Arno: Fand ich auch mal ganz angenehm.
- 54:23Eugen: Eugen: Du musst jetzt auch nicht unbedingt nachholen, muss ich sagen. Wir erzählen einander davon.
- 54:28Arno: Arno: Ich musste auch während deiner Erzählung ein bisschen daran denken, weil ich glaube, es ist gar nicht so weit davon weg,
- 54:34Arno: nur eben auf einer anderen zeitlichen Ebene und vielleicht politisch etwas inkorrekt.
- 54:42Arno: Also es geht überraschend viel gibt es, geht es um Sex und schmutzige Witze und.
- 54:48Eugen: Eugen: Um Sex geht es auch sehr viel. Das ist doch einer, der gerade dieses Thema ist.
- 54:52Eugen: Ganz zentral. Also, das haben Sie, muss ich auch sagen.
- 54:55Eugen: Das ist eigentlich auch immer hübsch umgesetzt. Es ist schon sehr schwülstige.
- 55:00Eugen: Also es ist zwar kein Weichzeichner, aber früher war das alles Weichzeichner gewesen. Ja,
- 55:04Eugen: was ich nicht aushalte, was ich wirklich. Ein Detail, das ich persönlich nicht mehr aushalte, ist, dass dieses das Haus von Bill Clintons.
- 55:11Eugen: Also abgesehen von allen politischen Fragen.
- 55:13Eugen: Durchgehend blühende Glyzinien auf sich hängen hat.
- 55:18Eugen: Also, es geht unter in einem. In einem Wall von Glyzinienblüten.
- 55:22Eugen: Und erstens bin ich kein Fan von Glyzinien, weil die riechen nicht gut meiner Meinung nach.
- 55:26Eugen: Das ist persönlich. Und zweitens, sie können nicht durchgehend blühen, aber sie blühen immer.
- 55:30Eugen: In jeder Staffel, in jeder Folge. Das treibt mich in den Wahnsinn.
- 55:34Eugen: Und das noch dazu. Symmetrie? Egal, Genug.
- 55:38Arno: Arno: Spielt es dann auch grundsätzlich auch immer nur was weiß ich im Sommer oder Frühling?
- 55:42Eugen: Eugen: Ja, wahrscheinlich schon. Ich glaube, das haben sie schon so ein bisschen erklärt. Das ist dann immer die Season. Keine Ahnung, wann die
- 55:47Eugen: ist, die wird halt im Frühling sein, wo dann alle Bälle sind.
- 55:49Eugen: Das passt dann eh von der Zeit her. Aber trotzdem, es vergehen manchmal Wochen,
- 55:53Eugen: keine Blüte bleibt bestehen. Aber kleines Detail abgesehen von viel zu viel an Personal und dem viel zu viel an Essen.
- 56:00Eugen: Also echt, das macht nichts. Egal.
- 56:05Arno: Arno: Diese Dekadenz halt.
- 56:07Eugen: Eugen: Sollen wir zu. Zu. Apropos Erotik. Zur Antragserotik weitergehen.
- 56:13Arno: Arno: Ja, ganz kurz noch. Ich habe gestern, weil ich gestern ganz frisch gesehen habe.
- 56:19Arno: Ich habe einen Running Man angeschaut.
- 56:21Eugen: Eugen: Oh ja, Die.
- 56:22Arno: Arno: Verfilmung von Edgar Wright, bekannt durch.
- 56:28Arno: Na, wie heißen Sie noch mal, diese Zombiefilme aus Großbritannien.
- 56:32Arno: Der eine oder. Der andere?
- 56:36Eugen: Eugen: Der lustige Shaun of the Dead. Ja, doch.
- 56:40Eugen: Okay. Das war. Das ist doch Shaun of the Dead.
- 56:43Eugen: Und irgendwie. Und dann natürlich Scott.
- 56:45Arno: Arno: Pilgrim und solche Geschichten. Also, er.
- 56:50Eugen: Eugen: Ist auch von ihm.
- 56:51Arno: Arno: Ja, und ich mag den mochte.
- 56:53Eugen: Eugen: Ich.
- 56:53Arno: Arno: Ja gar nicht.
- 56:55Eugen: Eugen: Was denn? Scott Pilgrim.
- 56:56Arno: Arno: Einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Ja.
- 57:01Arno: Muss ja nicht. Alles gleich gut?
- 57:03Eugen: Eugen: Nein, nein. Ich finde es sehr gut, dass es so bleibt.
- 57:05Eugen: Unsere Beziehung frisch.
- 57:07Arno: Arno: Und der Running Man ist eben auch von ihm.
- 57:13Arno: Im Gegensatz zu der Verfilmung mit Arnold Schwarzenegger in den 80er Jahren war es,
- 57:20Arno: glaube ich, noch sehr nah an dem Original von Stephen King gehalten.
- 57:24Arno: Scheinbar.
- 57:26Eugen: Eugen: Ah, das wusste ich schon mal, das ist ein King, eine Kurzgeschichte oder Buch?
- 57:31Eugen: Ja, genau.
- 57:31Arno: Arno: Die. Aber unter seinem Pseudonym. Wie war noch mal sein Pseudonym?
- 57:35Arno: Veröffentlicht wurde damals. Und naja, die Prämisse ist halt eben dieser normale Arbeitertyp,
- 57:43Arno: der dann in diese Fernsehshow geworfen wird.
- 57:46Arno: Und der muss dann 30 Tage um sein Leben kämpfen, um dann in dem Fall 1 Billion $ zu kriegen.
- 57:53Arno: Auf den Dollarscheinen ist natürlich Arnold Schwarzenegger drauf.
- 57:58Arno: Das ist schön. Das ist. Das war tatsächlich sehr süß.
- 58:02Arno: Ist natürlich auch eine Mediensatire.
- 58:05Arno: Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, vor zehn Jahren, zu Beginn der Trump.
- 58:13Eugen: Eugen: Hat das so lang wie zehn Jahre stand.
- 58:15Arno: Arno: Trump hätte das sehr gut funktioniert.
- 58:19Arno: Jetzt hat es mich überhaupt nicht gecatcht und zwar aus.
- 58:24Arno: Es war eigentlich ein guter Film, war auch unterhaltsam und so, aber ich glaube,
- 58:27Arno: das, was er eigentlich wollte, funktioniert einfach deshalb nicht mehr. Ich meine, du kennst vielleicht auch diese Memes mit
- 58:34Arno: Make Dystopian Fiction again und wie sie alle heißen.
- 58:40Arno: Und genau das ist hier das Problem, dass eben quasi die die Wirklichkeit in ihrer völligen Groteske
- 58:50Arno: im Prinzip diesen Film eingeholt hat und es als Mediensatire und auch Groteske in
- 59:00Arno: dem Sinne nicht mehr so funktioniert.
- 59:02Arno: Und das fand ich sehr schade. Also ich hätte den Film gern vor zehn Jahren gesehen.
- 59:06Arno: Dann wäre super gewesen. Ja, das war so kurzes Fazit dazu.
- 59:12Arno: Ich will mich jetzt auch nicht länger damit aufhalten. Kann man gut sehen.
- 59:17Arno: Man wird ihn aber vermutlich auch schnell vergessen haben.
- 59:19Eugen: Eugen: Den Übergang zur Antragserotik ist jetzt natürlich kaputt gemacht. Das ist ja schon klar.
- 59:25Arno: Arno: Ja.
- 59:26Eugen: Eugen: Kommt irgendwann.
- 59:27Arno: Arno: Kann ich jetzt auch nichts für.
- 59:29Eugen: Eugen: Irgendwann ein Mann mit nacktem Oberkörper. Zumindest sind Brustwarzen irgendwann zu sehen.
- 59:33Arno: Arno: Ja, tatsächlich. Der Hauptdarsteller, ordentlich durchtrainiert, muss natürlich ordentlich da.
- 59:39Eugen: Eugen: Dann machen wir das so Erotik, nackte Körper, ordentlich durchtrainiert, Antragserotik.
- 59:44Arno: Arno: Auch durchtrainiert. War der Antrag, den wir jetzt wir heißt Stefan Höltgen Heiner Fangerau,
- 59:52Arno: das ist mein Doktorvater und die Michaela Clark, die ihn hauptverantwortlich eingereicht hat,
- 1:00:02Arno: eingereicht haben, und zwar bei der Fritz Thyssen Stiftung.
- 1:00:06Arno: Wenn mich nicht alles täuscht Ich war zwar ein Reicher, und zwar zu einem,
- 1:00:11Arno: zu einem Thema. Da bin ich drauf gestoßen mit dem Stefan Höltgen, als er bei uns in Bern war,
- 1:00:17Arno: zur Tagung History Sizing Games.
- 1:00:20Eugen: Eugen: Ah ja, da war ich nicht mehr da.
- 1:00:22Arno: Arno: An unserem Gesellschaftsabend sprachen wir dann darüber, dass wir ein gemeinsames Interesse haben,
- 1:00:27Arno: nämlich medizinische Bilder in der Popkultur.
- 1:00:34Eugen: Eugen: Oh, okay, ich hätte jetzt gesagt Computer.
- 1:00:37Eugen: Aber das macht auch Sinn.
- 1:00:38Arno: Arno: Das war. Das war nämlich dann tatsächlich sehr interessant.
- 1:00:41Arno: Er hat sich schon sehr viele. Er hat ja, glaube ich, in seiner seinem ersten akademischen Leben auf sehr viel zu Horror Games und teilweise
- 1:00:49Arno: auch zu Porn Studies.
- 1:00:51Eugen: Eugen: Das wusste ich und Horror. Aber nicht Games, sondern Horror Film Filme.
- 1:00:56Arno: Arno: Genau.
- 1:00:56Eugen: Eugen: Ja eben.
- 1:00:57Arno: Arno: Und ich komme ja eben aus dem Medical Humanities Medizingeschichte usw Ecke so ein bisschen und wir sind drauf gekommen,
- 1:01:07Arno: dass es eigentlich mal total spannend wäre, sich anzuschauen, was denn das Faszinierende ist an diesen,
- 1:01:17Arno: ja an Kameraeinstellungen zum Beispiel, die sich durch das Körperinnere bewegen,
- 1:01:22Arno: also wie zum Beispiel bei The Fantastic Voyage.
- 1:01:24Arno: Wenn du da mit so einem Boot durch den Körper fährst oder oder aber auch im Horrorfilm,
- 1:01:30Arno: wenn der Körper aufgebrochen ist und man sieht dann halt diese ganzen Innereien und so und gleichzeitig gibt es auch ganz viel an Forschung
- 1:01:39Arno: zu Fotografie, zu Filmen, die dann zum Beispiel in der Kolonoskopie, also Darmspiegelung usw gemacht werden,
- 1:01:49Arno: was da die Ästhetiken sind und so. Und genau dazu haben wir jetzt eben einen Antrag eingereicht,
- 1:01:55Arno: der hoffentlich durchgeht, für nächstes Jahr in Düsseldorf eine Tagung zu machen,
- 1:02:02Arno: die sich genau mit diesem Thema befasst.
- 1:02:04Eugen: Eugen: Und schön, dass du mich an den Film Die phantastische Reise erinnerst.
- 1:02:08Arno: Arno: Ja, also es gibt ja zwei. Es gibt das originale 60er Jahren.
- 1:02:13Eugen: Eugen: Das finde.
- 1:02:13Arno: Arno: Ich ganz toll mit diesem.
- 1:02:16Eugen: Eugen: Gott.
- 1:02:17Arno: Arno: Mit der Glatze. Der Bösewicht, der, der auch schon ein Bösewicht bei Bond gespielt hat.
- 1:02:22Eugen: Eugen: The Donald Pleasants, glaube ich, oder?
- 1:02:24Arno: Arno: Genau. Und hätte ich jetzt nicht als Glatze bezeichnet.
- 1:02:28Eugen: Eugen: Ich dachte zuerst Yul Brynner.
- 1:02:29Arno: Arno: Und die Neuverfilmung mit Dennis Quaid.
- 1:02:33Eugen: Eugen: Dennis Quaid. Das weiß auch der.
- 1:02:34Arno: Arno: Frühen 90er oder Ende der 80er, oder ich.
- 1:02:37Eugen: Eugen: Glaube, der. Welt ist das. Aber das wurde noch gar nicht neu verfilmt, oder?
- 1:02:44Eugen: Das wird sich ja dann auch anbieten, nachdem das.
- 1:02:46Arno: Arno: Kann nicht mehr lange dauern. Ja, ja.
- 1:02:48Eugen: Eugen: Oder.
- 1:02:48Arno: Arno: Es gibt ja zum Beispiel auch diese Folge von den Simpsons von Futurama, wo es dann im Darmtrakt sich eine Zivilisation ansiedelt.
- 1:02:59Arno: Oder solche Zeichentrickserien wie Es war einmal der Mensch oder so.
- 1:03:03Eugen: Eugen: Und Space Quest fünf Da reist man dann auch miniaturisiert durch den Körper,
- 1:03:08Eugen: von der.
- 1:03:09Arno: Arno: Tatsächlich. Ja, das wusste ich nicht.
- 1:03:12Eugen: Eugen: Ja, aber es stimmt. Das kannst du jetzt dir gleich mitnehmen für.
- 1:03:16Eugen: Für die Konferenz, die hoffentlich stattfinden wird.
- 1:03:19Arno: Arno: Bei diesem Spiel. Was ich für Horror Game Politics analysiert habe, ist ja auch das finale Level spielt dann im Magen Darm Trakt des
- 1:03:28Arno: Großvaters.
- 1:03:31Eugen: Eugen: Aufruf an alle unsere Hörerinnen, doch bitte noch zu schicken, in welchen Computerspielen man sonst durch Körper
- 1:03:39Eugen: reist.
- 1:03:40Arno: Arno: Das wäre tatsächlich.
- 1:03:41Eugen: Eugen: Es wäre schon cool. Also ich finde das immer. Ich ich liebe solche Aufrufe auf Social Media,
- 1:03:48Eugen: was da noch alles reinkommt. Abgesehen von Effekten findet man da ziemlich viele coole Sachen.
- 1:03:53Arno: Arno: Ja, ja, so ein paar Sachen wie eben Sergeant Simulator, wo man dann dem Trump während der Fahrt im Krankenwagen ein Herz einsetzen muss und
- 1:04:02Arno: entscheiden muss, Soll es ein Herz aus Gold oder Stein sein.
- 1:04:06Arno: Solche Geschichten. Aber da gibt es sicher noch viel, viel mehr, was man entdecken kann.
- 1:04:10Arno: Oder vielleicht Catch the Sperm ja auch.
- 1:04:12Arno: Was ja dann ein Schweizer Spiel, ein Schweizer Spiel von 2001 war, wenn ich mich richtig erinnere,
- 1:04:19Arno: in dem es darum geht, dass man eben mit einem Artefakt, ja, mit einer Art Kondom Kescher,
- 1:04:28Arno: kann das sein?
- 1:04:30Eugen: Eugen: Ich habe es nie gespielt.
- 1:04:32Arno: Arno: Ich habe sogar mal gespielt.
- 1:04:33Eugen: Eugen: Ist aber sicher Screenshots dazu.
- 1:04:37Arno: Arno: Ja, ich war mal im Gespräch mit einem Urologen, wo wir überlegt hatten, dazu mal einen Text zu schreiben.
- 1:04:42Arno: Das hat sich leider, vielleicht aber auch zum Glück nie ergeben.
- 1:04:48Arno: Und ja, solche Geschichten sollen da irgendwie vorkommen.
- 1:04:53Arno: Aber eben auch Filme. Kunst. Die Beschäftigung der Wissenschaft mit solchen Intros,
- 1:05:02Arno: Introspektiven im wahrsten Sinne Perspektiven auf den Körper.
- 1:05:08Arno: Ja, das wird, glaube ich, eine sehr, sehr tolle Tagung, wenn sie denn kommt.
- 1:05:13Arno: Und ganz großartig, wenn sie wirklich zustande kommt.
- 1:05:16Arno: Wir haben zum einen einen Workshop, in dem quasi live dargestellt wird, wie mit solchen.
- 1:05:26Arno: Ja, wie mit Effekten in Horrorfilmen gearbeitet wird, also wie Innereien dargestellt werden usw und so fort.
- 1:05:35Arno: Welche muss.
- 1:05:36Eugen: Eugen: Ich kaufen, damit ich so.
- 1:05:38Arno: Arno: Ungefähr. Genau. Ja, ich habe ja auch schon sehr viel Kunstblut schon im Blut im Gesicht gehabt bei meinen Komparsentätigkeiten.
- 1:05:46Arno: Das war dann so eine Mischung aus Johannisbeersaft und noch verschiedene anderen,
- 1:05:50Arno: furchtbar klebrig und im Sommer mit Mücken auch nicht so richtig geil.
- 1:05:54Eugen: Eugen: Aber behält wenigstens die Farbe oder im Gegensatz zu echtem.
- 1:05:56Arno: Arno: Blut ja wirklich toll. Und das andere ist, wir hätten als Keynote, wenn es denn klappt,
- 1:06:05Arno: eben den Jörg Buttgereit, der ja für eine ganze Reihe von Horrorfilmen wie wie hieß der eine nochmal Nekrophilia
- 1:06:14Arno: oder so ähnlich in den 80er und frühen 90er sehr sehr bekannt geworden ist.
- 1:06:22Arno: Ich drücke.
- 1:06:23Eugen: Eugen: Ich drücke die Daumen.
- 1:06:25Arno: Arno: Das wäre wirklich wundervoll und ich würde.
- 1:06:28Arno: Lade dich sehr herzlich ein, da auch vorbeizuschauen.
- 1:06:31Eugen: Eugen: Wann wäre das denn?
- 1:06:33Arno: Arno: Nächstes Jahr habe ich vergessen. Nächstes Jahr irgendwann.
- 1:06:36Eugen: Eugen: Es kann sich aus. Das geht sich dann wieder aus.
- 1:06:38Eugen: Dieses Jahr darf ich nichts mehr machen. Nächstes Jahr? Gerne.
- 1:06:41Arno: Arno: Ja, Ja.
- 1:06:42Eugen: Eugen: Ja. Kann ich über fünf reden? Hat sich das endlich auch ausgezahlt, dass ich das gespielt habe?
- 1:06:46Arno: Arno: Ja und guck, es hat ja auch voll gut gepasst, weil auch die Poster, die es auch in diesem Kontext durchaus eine Rolle spielen und Erotik,
- 1:06:54Arno: Antragserotik und so.
- 1:06:56Eugen: Eugen: Jetzt ja den, den die Kurve gekratzt, den Bogen geschlossen.
- 1:07:03Eugen: Ähm ja. Ja, wir machen den Podcast zu nutzen wir gleich den.
- 1:07:10Arno: Arno: Deckel auf dem Pott.
- 1:07:12Eugen: Eugen: Deckel auf den Pott abschließen, abschicken.
- 1:07:16Eugen: Danke Arno für das Gespräch und einen Blick ins Innere, in das Innerste des Menschen.
- 1:07:25Eugen: Und ähm, ja, ich versuche mir anzugewöhnen, dass wir auch ein bisschen unseren Hörern und Hörerinnen danken.
- 1:07:31Eugen: Ähm, und auch wieder der Aufruf Also falls ihr Spiele, Filme, Serien kennt,
- 1:07:36Eugen: wo das Innere des menschlichen Körpers oder von Körpern beleuchtet wird.
- 1:07:42Eugen: Denn dann gebt doch Bescheid. Können wir gleich davon profitieren?
- 1:07:48Eugen: Ja, vielen Dank. Und bis zum nächsten Mal.
- 1:07:53Eugen: Und Arno, dir persönlich noch einen Papa?
- 1:07:56Eugen: Bis zum nächsten Mal.
- 1:07:58Arno: Arno: Dir auch. Macht's gut. Tschüss.
- 1:08:07Intro: Intro: Grüß dich. Bitte schön.
- 1:08:17Intro: Sandra.
- 1:08:26Intro: O!