Latest / Kritische Controller / Fantastisch, überschätzt, unterkomplex
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- 0:00Intro: Intro: In den Ruinen der alten Welt.
- 0:06Intro: Wo Kriegsreporter Geschichten erzählten, schwebende Heuwagen,
- 0:15Intro: futuristisch und kühn.
- 0:19Intro: Aber nun leuchtet die Nacht, wird so kühl.
- 0:25Intro: Kritische Controller.
- 0:28Intro: Wir spielen das Spiel.
- 0:32Intro: Mit Pixeln und Theorien.
- 0:35Intro: Das ist unser Ziel.
- 0:39Intro: Von Ufer, Fluss bis zu sein in Träumen zu Game Skulptur lassen wir die
- 0:48Intro: Gedanken auf Bäumen.
- 0:52Intro: Hu! Hu! Hu!
- 0:54Intro: Hu! Hu! Hu! Hu!
- 0:56Intro: Hu! Hu! Hu!
- 0:58Intro: Hu!
- 1:02Eugen: Eugen: Hallo, Arno.
- 1:03Arno: Arno: Hallo.
- 1:06Eugen: Eugen: Ich finde, wir machen. Das immer besser.
- 1:07Eugen: Das Überzeugende. Wir treffen einander gerade erst, weil wir nicht gerade aus dem letzten Zoom Meeting komm en und uns jetzt
- 1:12Eugen: wieder hier sehen.
- 1:14Arno: Arno: Ja, genau.
- 1:15Eugen: Eugen: So. Fangen wir an!
- 1:16Eugen: Unsere. Das ist jetzt die die fünfte Folge.
- 1:19Eugen: Aber unsere sechste Aufnahme, weil wir eine gesamte Folge, die wunderschön war, wo wir uns tatsächlich vor Ort in Wien getroffen
- 1:26Eugen: haben, wird für immer auf meinem Computer und auf deinem Computer verschlossen bleiben, weil die Inhalte einfach zu brisant waren.
- 1:34Arno: Arno: Ja, ich meine, in dieser Gesellschaft darf man auch einfach nichts mehr sagen.
- 1:38Eugen: Eugen: Das ist ja so, aber es waren so brisante Wahrheiten, die wir da drinnen haben, Die werden für immer da bleiben.
- 1:44Eugen: Ja, also. Aber wir werden ein paar Inhalte nachholen.
- 1:47Eugen: Vielleicht zur Vorstellung noch einmal über den Aufbau unseres Podcasts.
- 1:51Eugen: Den haben wir immer in drei Teilen gehalten, einen ersten.
- 1:55Eugen: Das ist Hard work.
- 1:57Eugen: Ja, einen zweiten.
- 1:59Eugen: Der ist soft work.
- 2:00Eugen: Und einen dritten. Die Antragserotik.
- 2:03Arno: Arno: Ja, jetzt hast du gar nicht erklärt, was die einzelnen Teile bedeuten.
- 2:06Arno: Sollte ich das machen?
- 2:09Eugen: Eugen: Das erschließt sich von selbst.
- 2:12Eugen: Wir können uns ja bei jedem Teil dazu sagen.
- 2:14Eugen: Fangen wir jetzt offiziell an, also jetzt ab dieser Minute fangen wir an mit den Heartworks.
- 2:20Eugen: Was? Worüber reden wir?
- 2:21Eugen: Normalerweise in Hardworks.
- 2:22Eugen: Und ich sage dann, was wir konkret heute machen werden.
- 2:24Arno: Arno: In Hard Work sprechen wir tatsächlich darüber, was wir gerade so in der Arbeit hart am Werken sind.
- 2:33Eugen: Eugen: Und das sagt alles.
- 2:36Arno: Arno: Und das kann, ja kann wirklich alles Mögliche sein.
- 2:45Interlude: Interlude: In den Ruinen der alten Welten.
- 2:51Interlude: Wo Kriegsreporter Geschichten erzählten.
- 2:58Interlude: Schwebende Heuwagen, futuristisch und kühn.
- 3:05Interlude: Rebel Moon leuchtet.
- 3:08Interlude: Die Nacht wird zur Bühne.
- 3:11Interlude: Kritische Controler, kritische Controler, kritische Controler, all
- 3:21Interlude: day long.
- 3:23Eugen: Eugen: Ja, und worüber ich gerne heute mit dir reden würde.
- 3:25Eugen: Worüber wir eventuell auch in der geheimen, nicht existenten Folge geredet haben, ist ein neuer Sammelband, der herausgekommen ist, den
- 3:33Eugen: ein gewisser Dr.
- 3:35Eugen: Arno Görgen mit herausgegeben hat und dazu passend Also das können wir jetzt ist eigentlich die Extended Version, weil dazu
- 3:43Eugen: passend gab es auch einen Auftritt auf der diesjährigen Frog Konferenz in Wien.
- 3:47Arno: Arno: Ja, den habe ich zusammen mit dem Ich weiß gar nicht wie viele Doktoren der mittlerweile hat.
- 3:52Eugen: Eugen: Stand der Dinge zwei im Augenblick.
- 3:54Arno: Arno: Also R2D2, D2R2.
- 3:58Arno: Rudolf Inderst.
- 4:01Arno: Ja, genau, mit dem habe ich den zusammen herausgegeben.
- 4:03Arno: Wir haben Ihnen da bei der FRoG in Wien tatsächlich vorgestellt, und es waren insgesamt aus dem Band, ich glaube
- 4:13Arno: sieben AutorInnen vor Ort, was ein bisschen daran liegt, dass das Thema der FRoG dieses Jahr ja Postapokalypse Apokalypse war, oder.
- 4:22Eugen: Eugen: Ich glaube Gaming oder Playing the Apocalypse.
- 4:25Eugen: Aber sollten wir jetzt nicht langsam den Titel auch erwähnen?
- 4:27Eugen: Ich lese ihn vor. Also es ist ein sehr schöner Band, der bei Büchner erschienen ist dieses Jahr.
- 4:33Eugen: Wir haben ihn jetzt auch und das ist auch ein Vorteil.
- 4:35Eugen: Wir haben jetzt analog und physisch in der Hand jeweils.
- 4:39Eugen: Es gibt den aber Open Access auch online verfügbar, also für alle, die zu dem Thema arbeiten wollen, auf das kommen wir gleich.
- 4:48Eugen: Ihr könnt das Buch jederzeit einfach herunterladen und das Thema ist der Titel ist Fangen wir damit an Old World Blues.
- 4:54Eugen: Untertitel. Fallout und das Spiel mit der Postapokalypse.
- 4:59Eugen: Es ist ein Fallout Band.
- 5:00Eugen: Ich hoffe, wir haben das Gut jetzt dramatisch aufgebaut.
- 5:03Eugen: Die Spannung ist gewachsen und gewachsen.
- 5:05Eugen: Also es gibt ihn jetzt, den ersten deutschsprachigen wissenschaftlichen Band zur Fallout Reihe.
- 5:12Arno: Arno: Ja, mit einem wunderschönen Cover.
- 5:14Arno: Mit einer Darstellung von Dogmeat, mit einer zweiköpfigen Ratte im Maul von der wunderbaren Nienke Klöffer.
- 5:22Arno: Das muss ich noch jedes Mal sagen, weil es geht manchmal ein bisschen unter, weil sie einfach so ein wunderschönes Cover gemacht
- 5:28Arno: hat und ich. In Zeiten von AI kann man schon auch sagen, das echte Schweiß, Blut und Tränen in diese Bände fließen.
- 5:39Eugen: Eugen: Ich finde aber, man merkt das auch.
- 5:40Eugen: Also es ist ja es ist ein Gott.
- 5:42Eugen: Was ist eine?
- 5:44Eugen: Ein Hingucker wäre wahrscheinlich der der deutsche Ausdruck dafür.
- 5:48Eugen: Und ja, es ist ja nicht nur meine Meinung.
- 5:51Eugen: Als Straßenfeger ist ja nicht nur meine Meinung, weil es ist ja auch das Cover ist glaube ich auf der aktuellen Broschüre des
- 5:58Eugen: Büchner Verlages auch auf dem Cover drauf.
- 6:00Eugen: Und was ich auch finde ist, wie du es ja gesagt hast man merkt sofort den Unterschied zu den Covers, die sicher als es neu war
- 6:08Eugen: waren lustig, weil plötzlich konnte man einfach, was man so im Kopf hat, plötzlich irgendwie visualisieren.
- 6:12Eugen: Aber man erkennt es doch recht rasch.
- 6:14Eugen: Ja, du hast es getan, Ich habe es getan.
- 6:17Eugen: Wir haben beide, ich wahrscheinlich das Äquivalent von einem Quadratkilometer Urwald verbrannt mit den Servern, die da für unsere
- 6:23Eugen: täglichen Bilderideen im Einsatz waren.
- 6:26Eugen: Und jetzt ist mal gut.
- 6:28Eugen: Jetzt. Jetzt finanzieren wir Menschen wieder.
- 6:30Eugen: Also, es ist ein sehr schönes Cover.
- 6:32Eugen: Das werdet ihr auch alle sehen.
- 6:34Eugen: Herausgegeben von Dr.
- 6:35Eugen: Arno Görgen und Dr.
- 6:36Eugen: Dr. Rudolf Thomas Inderst.
- 6:38Eugen: Thomas habe ich vergessen.
- 6:39Eugen: Zwei meiner Schlaueste oder wie.
- 6:41Arno: Arno: Seine Freunde sagen Rudi Tommy.
- 6:45Eugen: Eugen: Das kann ich mir nicht vorstellen.
- 6:47Arno: Arno: Doch, auch den Doppelnamen.
- 6:50Eugen: Eugen: Und genau der wurde präsentiert in einem sehr schönen Panel auf der diesjährigen Frog mit einem Riesenaufgebot an Autorinnen.
- 6:59Eugen: Fangen wir mal aber an mit der Produktionsanalyse des Bandes.
- 7:03Eugen: Wann? Wann kam euch die Idee dazu, diesen Band zu machen?
- 7:07Arno: Arno: Ah, du stellst komplizierte Fragen.
- 7:09Arno: Jetzt habe ich...
- 7:09Eugen: Eugen: Ich habe dich die gleiche Frage schon einmal gestellt und ich habe darauf geantwortet.
- 7:13Arno: Arno: Ich muss die Präsentation noch aufmachen.
- 7:17Eugen: Eugen: Während mein Kollege, Dr.
- 7:18Eugen: Arno Görgen, gerade die Präsentation aufmacht...
- 7:22Arno: Arno: Das schneide ich nachher raus.
- 7:25Eugen: Eugen: Er blättert in seinem Folianten.
- 7:27Arno: Arno: In meinem digitalen Folianten.
- 7:29Eugen: Eugen: Pergament. Gefunden.
- 7:30Eugen: Währenddessen laufe ich ein bisschen durch das Inhaltsverzeichnis, weil es ist ja tatsächlich ein WHO is WHO der
- 7:37Eugen: deutschsprachigen Game Studies ist.
- 7:38Eugen: Also es sind leider nicht alle vertreten, weil die Gamestar ist doch schon sehr groß geworden sind, auch im deutschsprachigen
- 7:44Eugen: Raum, aber viele Kollegen, die wir sehr schätzen.
- 7:48Eugen: Es fängt an mit einer wundervollen Einleitung und gleich danach findet sich neben Arno Görgen und Björn Blankenheim auch
- 7:55Eugen: ein gewisser Eugen Pfister in unserem Beitrag zur Geschichte.
- 8:00Eugen: Eigentlich zur Produktionsgeschichte und auch ein bisschen Rezeptionsgeschichte aller digitalen Fallout Spiele.
- 8:07Eugen: Suchst du noch deine Präsentation?
- 8:08Eugen: Bist du soweit?
- 8:10Arno: Arno: Ja, ich habe tatsächlich.
- 8:12Arno: Also man muss ja auch hier sagen, die Präsentation habe ja nicht ich allein gemacht, sondern auch der, der Rudolf.
- 8:19Arno: Und ich musste die einfach zusammensuchen, weil es ist viel passiert und man kriegt das.
- 8:25Arno: Also ich kriege das in meinem beschränkten Hirn oft einfach gar nicht mehr so zusammen.
- 8:29Arno: Und tschuldigung, dass das jetzt so lange gedauert hat.
- 8:33Eugen: Eugen: Ja, du schneidest ja alles raus, was ich dazwischen geredet habe.
- 8:35Arno: Arno: Ja, ich lasse es jetzt auch drin.
- 8:39Arno: Also das Chaos gehört ja auch dazu.
- 8:41Arno: Ich. Ich gehe mal die Timeline durch, wie sie hier in der Präsentation steht, nämlich.
- 8:45Arno: Also Rudolf und ich, wir haben ja schon eine längere Vorgeschichte.
- 8:49Arno: Wir haben uns ja schon, ich glaube 2013 bei einer Konferenz kennengelernt und haben dann auch, ich glaube 2016 bei
- 8:58Arno: Paidia eine Sonderausgabe gemacht zu Wissenschaft, Technologie und digitalen Spielen.
- 9:05Eugen: Eugen: Ich erinnere mich.
- 9:06Arno: Arno: Und haben dann länger nichts mehr gemacht und haben deswegen im Jahr des Herrn 22 überlegt Also eigentlich ist es mal wieder Zeit,
- 9:16Arno: was können wir machen und sind dann relativ schnell auf Fallout gestoßen.
- 9:21Arno: Einfach weil wir wollten etwas machen, wo relativ viele Leute was zu sagen können, auch aus akademischer Sicht und das
- 9:30Arno: gleichzeitig einfach auch ja genug Feuer hat, um auch die Leute das Gesagte hören zu wollen.
- 9:39Eugen: Eugen: Dazu muss man ja auch sagen, Fallout bietet sich auch an, weil es einfach ein ein sehr emotionales, vielleicht auch nostalgischer
- 9:47Eugen: gemeinsamer Nenner von vielen aus unserer Generation ist.
- 9:51Eugen: Also sowohl den Forscherinnen als auch den SpielejournalistInnen und vermutlich auch der Entwicklerinnen.
- 9:55Eugen: Da gibt es ja so ein paar Spiele, die kennt man einfach, über die redet man gerne.
- 10:00Eugen: Zu denen gibt es dann nicht unbedingt so viel Forschung.
- 10:02Eugen: Also ich glaube dem Fallout sind das Spiele wie Baldur's Gate oder halt auch die LucasArts Adventures, wo irgendwie sofort so
- 10:10Eugen: ein gewisses Leuchten in den Augen anfängt.
- 10:12Eugen: Vielleicht auch eine Verklärung, die aber ja in diesem Band auch abgefangen aufgefangen wird.
- 10:17Eugen: Unter anderem in diesem ersten Paper zur Geschichte der Fallout Spiele.
- 10:22Arno: Arno: Mensch, wer hat das denn geschrieben?
- 10:24Eugen: Eugen: Ich weiß es nicht. Ich habe es.
- 10:26Eugen: Ich habe es schon wieder vergessen.
- 10:27Arno: Arno: Ja, es waren tatsächlich Du, der Björn Blankenheim und ich.
- 10:33Arno: Und wir hatten, glaube ich, einen wirklich sehr, sehr langen Text da geschrieben.
- 10:37Arno: Und dann habe ich irgendwann einen Rappel bekommen und habe gesagt, wir müssen kürzen, kürzen, kürzen und jetzt sind wir bei doch
- 10:44Arno: noch, wenn ich das richtig sehe.
- 10:46Arno: Also 36 Buchseiten gelandet.
- 10:48Arno: Also immer noch richtig viel.
- 10:50Arno: Das ist die gekürzte Fassung.
- 10:52Arno: Also wir beide neigen immer zum Exzess bei sowas.
- 10:56Eugen: Eugen: Ja, wenn man, wenn man über etwas schreibt, was einen fasziniert, dann.
- 11:00Eugen: Dann passiert das schnell.
- 11:02Eugen: Da möchte man halt in die, in die Tiefe gehen.
- 11:05Eugen: Gar nicht so in die Breite, aber in die Tiefe.
- 11:07Eugen: Und dabei haben wir uns sehr viele Sachen rausgenommen.
- 11:09Eugen: Also ich weiß noch, als wir letztes Mal drüber geredet haben, hast du nicht bemängelt, aber doch bedauert, dass wir dann
- 11:17Eugen: gar keinen Platz hatten für das ganze FalloutUniversum außerhalb digitaler Spiele.
- 11:22Eugen: Ja, das.
- 11:22Arno: Arno: Ist auch was, was ich auch bei der Frog gesagt habe.
- 11:24Arno: Eigentlich. Also wir haben ja einen Call gemacht und wie das bei Call so ist, man muss dann das ist ja eine Ehre, aber man muss
- 11:34Arno: trotzdem mit dem arbeiten, was man kriegt und hat dann einfach nicht mehr.
- 11:38Arno: Und das ist schon faszinierend, dass wirklich alle Texte sich bis auf ganz wenige ausschließlich mit den Inhalten von Spielen
- 11:47Arno: auseinandergesetzt haben, aber nicht mit zum Beispiel der Rezeption, oder Da haben wir nur relativ wenig oder eben mit den
- 11:57Arno: mit diesen ganzen Paraphernalien, die es um diese Spiele herum gibt, also von Meme culture bis zu Brettspielen,
- 12:06Arno: Kartenspielen, Merch,...
- 12:08Eugen: Eugen: Pen and Paper.
- 12:10Arno: Arno: Alles, wirklich alles Mögliche.
- 12:12Arno: Das gibt es ja auch. Fanfiction also diese musste sehr lachen, als ich diese dieses Cover zur Fanfiction von Fallout und
- 12:22Arno: Rainbow Dash gesehen habe und sowas.
- 12:26Arno: Sowas erfreut mich einfach, aber es bleibt aus wissenschaftlicher Sicht irgendwie unerforscht und das finde ich sehr, sehr
- 12:34Arno: schade. Eigentlich müsste man da noch mal ran, aber ich glaube nicht, dass ich die Zeit habe.
- 12:39Arno: Ja, ja. Es wird einen zweiten Falloutband geben, wobei auch das zuvor laut sechs und sieben das ob wir nicht einfach auch dazu.
- 12:47Arno: Also fangen wir mal von vorne an, unser Text war ja schon mal länger und ich hatte dann auch die Idee.
- 12:52Arno: Ich glaube, wir waren bei an die über 40 Seiten mal.
- 12:56Arno: Das ist dann gar nicht mehr so weit weg von einem Buchessay, wo wir dann halt von was nicht 70 80 Seiten reden.
- 13:04Arno: Also das wäre da auch schon drinnen.
- 13:06Arno: Aber worauf ich hinaus wollte, nicht hinaus wollte.
- 13:09Arno: Was ich noch aufnehmen wollte von vorhin.
- 13:12Arno: Es ist ja verlockend, wenn man so ein Thema macht wie Fallout, dass das dann einfach so ein bisschen panegyrisch wird.
- 13:19Arno: Also wie toll das eigentlich war und was für großartige Menschen dahinter sind und wie toll die Story und die Ästhetik ist.
- 13:25Arno: Und ja, also wir machen das Thema, weil es hat uns schon fasziniert und fasziniert uns auch noch immer.
- 13:31Arno: Aber gerade im gemeinsamen Paper, aber auch in den anderen ist ja die, die ein wissenschaftlich kritischer Zugang da.
- 13:39Arno: Also ich weiß noch, in unserem Paper geht es auch sehr intensiv darum, dass die Arbeitsatmosphäre eben nicht dieses gern
- 13:46Arno: vorgelebte Wir hatten einfach Spaß und haben durchgehend Mad Max geschaut, uns sehr schlecht ernährt und waren einfach wild und
- 13:53Arno: jung, sondern tatsächlich war das auch einfach teilweise sehr, sehr unerträgliche Arbeitsverhältnisse, wo man halt ich weiß
- 14:00Arno: nicht wie viele Stunden am Tag arbeiten musste und das Wochenende und das einfach erwartet wurde.
- 14:06Arno: Also was nicht die Möglichkeit gab zu sagen nein, das kann ich jetzt nicht, ich habe Familie und eine Familie.
- 14:10Arno: Ähm ich glaube, das kommt sogar wörtlich vor.
- 14:13Arno: Familie war da, musste immer die zweite Geige spielen und nicht die erste.
- 14:20Arno: Das vergisst man dann gerne, wenn man drüber redet.
- 14:22Arno: Und damit einhergehend ja auch eine.
- 14:25Arno: Also einfach an der Zeit sich orientiert, am jeweiligen Zeit sich orientierende Kapitalisierung der jeweiligen Spiele.
- 14:34Arno: Also versucht immer im Rahmen der Möglichkeiten das Möglichste an ökonomischen, an ökonomischer
- 14:43Arno: Wertschöpfung aus diesen Dingern rauszuholen.
- 14:46Eugen: Eugen: Also dazu muss ich auch sagen, ich fand, dass das Kapitel auch deshalb sehr spannend aus historischer Sicht, weil es einen eine gute
- 14:52Eugen: Zeitspanne abbildet und halt auch nicht nur drei Autoren hat, sondern auch drei unterschiedliche historische Perioden der
- 15:00Eugen: Spieleentwicklung abdeckt.
- 15:01Eugen: Also dass erst mit Wasteland und Interplay diese Frühphase dann die hatte Björn übernommen.
- 15:06Eugen: Dann habe ich Fallout eins zwei bis Tactics gemacht, also diese Konsolidierung von von einer Spieleindustrie und du hast dann den
- 15:15Eugen: Riesenbrocken gemacht ab Fallout drei, wo wir halt in der Spieleindustrie sind, wie wir sie heute kennen, also multimillionen
- 15:21Eugen: Unternehmen globale mit ganz ganz anderen Logiken.
- 15:25Eugen: Also wo es nicht mehr die sechs Leute waren, die sich irgendwo getroffen haben und zu viel gearbeitet haben, sondern wo das einige 100
- 15:30Eugen: Menschen sind und Millionenbudgets und die dann auch schnell too big to fail werden.
- 15:36Eugen: Also gerade Fallout sechs ist da ein ein Thema, dass das polarisieren kann?
- 15:44Eugen: Sagen wir. Sagen wir es so?
- 15:45Arno: Arno: Ja, Also.
- 15:46Eugen: Eugen: Und Ja, bitte.
- 15:48Eugen: Du zuerst.
- 15:50Arno: Arno: Ich wollte nur sagen. Also, was wir versucht haben zu machen in dem Buch ist wirklich auch hier unsere super coole HGP
- 15:59Arno: Methode anzuwenden.
- 16:01Arno: Nämlich. Ah ja.
- 16:02Eugen: Eugen: Danke für den Hinweis.
- 16:02Arno: Arno: Die Dreiteilung des Buches in Produktionskontexte, in Inhaltsanalysen und Rezeptionsanalysen.
- 16:11Arno: Mit diesem Artikel zur Geschichte der Fallout Reihe haben wir schon sehr, sehr großen Teil dieser Produktionskontexte
- 16:18Arno: abgedeckt gehabt.
- 16:20Arno: Auch da hätte man viel, viel mehr erzählen können, zum Beispiel über Modding Culture oder ähnliche Sachen.
- 16:28Arno: Was wir aber immerhin hatten und das hat mich sehr gefreut, war aus Korea, einem Beitrag, den ich dann auch übersetzen musste.
- 16:35Arno: Und zwar.
- 16:36Eugen: Eugen: Das klingt jetzt so, als ob du koreanisch könntest.
- 16:38Arno: Arno: Ja, ja, ja. Fließend.
- 16:41Arno: Nein. Wir haben den dankenswerterweise in sehr, sehr gutem Englisch bekommen.
- 16:46Arno: Und zwar von der Hyerin Shin, die den Beitrag geschrieben hat.
- 16:51Arno: Die Fackel des Wissens in die Wüste bringen.
- 16:53Arno: Koreanische Fallout Fan Übersetzungsmods als Orte, spielerische Auseinandersetzung.
- 16:57Arno: Und das fand ich zum Beispiel auch einen extrem spannenden Beitrag, eben weil er so von der Rezeption und der Produktion her
- 17:05Arno: außerhalb unseres ich sag mal euroamerikanischen Komfortraums stattfindet und man einfach mal sieht okay, es gibt
- 17:14Arno: Länder, in denen dann es keine Lokalisationen gibt in Form von Übersetzungen und hier fand die Übersetzung nur ins
- 17:22Arno: Japanische in Korea statt und man hat dann von Fans eine Bewegung gehabt, die eben von ja autonom Übersetzungen
- 17:32Arno: erstellt hat. Und über diesen Prozess der Übersetzung geht dann dieser Beitrag.
- 17:36Arno: Und das fand ich wirklich hochspannend.
- 17:38Eugen: Eugen: Das ist es auch.
- 17:39Eugen: Ich bin auch sehr froh, weil du das gesagt hast.
- 17:41Eugen: Es ist ja sonst verlockend. Mit Fallout halt eben zum einen in Panegyrischen, wie toll eigentlich die Entwickler waren zu verfallen
- 17:47Eugen: und dann halt wirklich in diesen Tunnelblick des Wir schauen uns Amerika an und vielleicht noch Großbritannien, aber der Rest der Welt
- 17:55Eugen: ist immer so unter ferner liefen.
- 17:57Eugen: Normalerweise.
- 17:59Arno: Arno: Und es ist auch spannend, weil in dem Fall eben das ja schon sehr amerikazentrische Fallout in koreanische Identitätspolitiken
- 18:09Arno: mit hineinspielt. Und das ist schon eine schräge Mischung, die aber, wenn man den Artikel dann liest, auch tatsächlich Sinn
- 18:16Arno: macht bei dem Thema.
- 18:18Eugen: Eugen: Auch weil du es vorhin angesprochen hast.
- 18:19Eugen: Da wäre ja wirklich auch noch Platz für noch mehr, mehr Forschung und ein bisschen mehr Schauen, was Fallout Across the World zum
- 18:26Eugen: Beispiel, wo wir dann auch das Thema hätten.
- 18:29Eugen: Das ist ja jetzt nicht offiziell erklärt.
- 18:31Eugen: Fallout wird immer nur in den USA stattfinden, nachdem der Fanmord Fallout London irgendwie oder kurz die Gerüchte gab,
- 18:39Eugen: dass so etwas offiziell kommen könnte.
- 18:41Eugen: Finde ich ja auch lustig, dass jetzt offiziell erklärt werden muss Fallout ist ist nur in US Amerika vorstellbar.
- 18:48Arno: Arno: Aber eine Fallout London Mod kommt doch, oder nicht?
- 18:51Eugen: Eugen: Kommt, sie ist ja schon da.
- 18:53Eugen: Die kommt. Aber das ist ja nicht offiziell.
- 18:55Arno: Arno: Ich glaube es gab großes Geschrei, weil es dann bei ich glaube Fallout vier dann überraschend ein Update gab und dadurch die
- 19:03Arno: ganze Arbeit an dem Fallout London Mod deutlich schwieriger wurde.
- 19:08Arno: Aber ich mein letzter Stand war, dass sie trotzdem kommt.
- 19:13Arno: Okay.
- 19:14Eugen: Eugen: Gut, das nehmen wir dann das nächste Mal einfach auf.
- 19:16Eugen: Ja, wäre.
- 19:17Arno: Arno: Auf jeden Fall spannend dann zu sehen.
- 19:19Arno: Aber sonst noch Fallout Wien würde ich mir auch sofort anschauen.
- 19:23Arno: Oder Fallout Neu-Ulm oder Fallout Fallout Prüm/Eifel würde ich mir auch sofort anschauen.
- 19:31Eugen: Eugen: Das ist das stelle ich mir da ein bisschen wie Day Z vor.
- 19:34Arno: Arno: Ja, ja, genau.
- 19:37Eugen: Eugen: Wollen wir, bevor wir zum nächsten Punkt kommen?
- 19:39Eugen: Wir sind noch in der Zeit.
- 19:41Eugen: Noch ein paar andere Aufsätze hervorheben.
- 19:44Eugen: Ich meine, es ist immer ein bisschen willkürlich, weil es ist jetzt nicht so, dass es.
- 19:48Arno: Arno: Beim letzten Mal hast du die unmögliche Frage gestellt.
- 19:51Arno: Was ist dein Lieblingsaufsatz?
- 19:52Eugen: Eugen: Ja, das würde ich nie wieder machen.
- 19:54Eugen: Das ist ja sehr furchtbar.
- 19:55Eugen: Um Himmels willen, Was denn jetzt?
- 19:57Eugen: Welches ist denn dein Lieblingskind?
- 19:59Eugen: Weil.
- 19:59Arno: Arno: Du bist ja nicht Herausgeber.
- 20:00Arno: Weißt du, ich muss ja.
- 20:01Eugen: Eugen: Ich bin nicht Herausgeber. Ich habe aber auch den ganzen Band, weil ich nicht Herausgeber bin, noch gar nicht gelesen.
- 20:05Eugen: Das heißt, ich kann einfach nur über die reden, von denen ich weiß.
- 20:09Eugen: Dann fangen wir einfach mal an mit Pascal Marc Wagner, der auch in Wien vorgetragen hat und dann sehr, sehr coolen Vortrag gehalten
- 20:16Eugen: hat zu seinem Thema nämlich und also Atomsemiotik kommt als Wort vor.
- 20:21Eugen: Gefällt mir irrsinnig gut und in Wirklichkeit geht es darum.
- 20:25Eugen: Also eine wahre Geschichte nicht aus dem Fallout Universum, sondern eine wahre Geschichte und seine Berührungspunkte zum
- 20:30Eugen: Fallout Universum.
- 20:32Eugen: Ein Gremium an Wissenschaftlern, Politikerinnen, aber auch Science Fiction Autoren, die gemeinsam überlegt haben Wie
- 20:40Eugen: kann man Warnzeichen so gestalten, die vor Atommüll oder vor radioaktiver Strahlung warnen?
- 20:47Eugen: An gewissen Orten auf der Welt, die gefährdet sind, die aber auch noch in vielen 10.000 Jahren lesbar sein werden, wenn sich
- 20:54Eugen: die menschliche Gesellschaft so weiterentwickelt hat, dass wir nicht mehr davon ausgehen können, dass sie unsere
- 21:00Eugen: Sprache versteht oder unsere Icons und Symbole.
- 21:04Eugen: Ein super Thema und das ist der Vortrag.
- 21:07Eugen: Ich versuche mich jetzt zu erinnern.
- 21:09Eugen: Meine. Meine Lieblingsidee, als es tatsächlich mehrere.
- 21:13Eugen: Es wurde sehr offen darüber gesprochen, was man machen könnte und eine Idee zum Beispiel war auch Katzen genetisch so zu modifizieren,
- 21:20Eugen: dass sie in der Nähe von atomarer Strahlung zu leuchten beginnen.
- 21:26Eugen: Und da fange ich noch gar nicht an, von der Priesterkaste zu reden.
- 21:31Eugen: Vielleicht möchtest du das machen?
- 21:32Eugen: Nee.
- 21:33Arno: Arno: Nee, da sollen die Leute den Beitrag selber lesen.
- 21:36Arno: Wir haben ja keine Zeit.
- 21:38Eugen: Eugen: Wir haben keine Zeit. Also wirklich unbedingt lesen.
- 21:40Eugen: Ähm, wen habe ich denn noch getroffen?
- 21:43Eugen: Ich habe ja jetzt bei der Frage erstmals die Tanja Hojahn kennengelernt.
- 21:47Eugen: Persönlich, nachdem wir einander auch schon lange virtuell kennen.
- 21:50Eugen: Möchtest du ihren Beitrag kurz vorstellen?
- 21:53Arno: Arno: Kann es wirklich nur kurz.
- 21:55Arno: Also kann es ja hier wirklich nur in drei Sätzen sagen.
- 21:57Arno: Aber auch das natürlich ein wie alle Beiträge an einen Text, der mich total begeistert hat und ich fand sie auch super
- 22:06Arno: bei der Frog, weil die ja einfach sehr schlau ist und immer sehr schlau auch in der Paneldiskussion mitgewirkt hat
- 22:15Arno: und in ihrem Beitrag Sehr spannend geht sie.
- 22:20Arno: Also es ist im Prinzip eine Mischung aus Designgeschichte und der Frage
- 22:30Arno: nach dem visuellen kollektiven Gedächtnis und eben, wie das in sich in Fallout vier niederschlägt, nämlich zum Beispiel, wie
- 22:39Arno: Werbung sich entwickelt hat im Lauf der Zeit und wie Fallout vier diese Entwicklung mitnimmt.
- 22:47Arno: Also wir haben dann zum Beispiel Produktdesigns usw, die auf eine bestimmte Art und Weise designt werden.
- 22:54Arno: Wir haben Plakatdesigns, die auf diese auch Atombegeisterung der 50er Jahre zurückgreifen und auch da die
- 23:04Arno: ja die Raketendesigns von Autos und von Tankstellen usw mitnehmen und überall.
- 23:11Arno: Das geht eben Tanja in ihrem Text ein und es ist einfach Ja, wirklich ein wunderbarer Text, kann ich jedem ans Herz legen.
- 23:20Arno: Ich persönlich fand ja was ein bisschen bei mir.
- 23:23Arno: Auch an meinem Forschungsschwerpunkt Krankheit in Games liegt.
- 23:26Arno: Einfach mal wieder den Text von Simon Ledder Toll!
- 23:30Arno: Limitierte Freiheit über Intelligenz im Ödland.
- 23:35Arno: Weil das Ja, Ja.
- 23:37Arno: Also ich mag seinen Text ja eh immer irrsinnig gerne und er schreibt dieses Mal da drüben darüber, wie
- 23:47Arno: Intelligenz, aber eben auch das Fehlen von Intelligenz insbesondere dargestellt wird und dass es hier auch so abilistische
- 23:56Arno: Einstellungen gibt in dem Spiel, die sich dann darin äußern, dass auch auch über die Spielmechanik Leute einfach als dumm
- 24:03Arno: dargestellt werden, auch die Sprachfähigkeit dann mit abnehmender Intelligenz dann eben auch darunter leidet usw und so fort.
- 24:11Arno: Und das ist eine wirklich tolle Analyse dieses wirklich sehr speziellen Bereiches, wie man letztlich auf lange Sicht gesehen
- 24:20Arno: auch Zivilisationsfähigkeit im Spiel darstellt, über dieses Konstrukt Krankheit und Intelligenz.
- 24:29Eugen: Eugen: Da hast du gute gute Werbung gemacht.
- 24:33Eugen: Ich erinnere mich auch noch an.
- 24:34Eugen: Entweder wir haben darüber geredet oder ich habe schon gelesen, weil bei Intelligenz, das habe ich daran denken müssen, dass ja da
- 24:40Eugen: diese wundervollen. Großen Unterschiede eigentlich sind im Spiel was was möglich ist, wenn man eine höhere Intelligenz hat und was
- 24:48Eugen: möglich ist, wenn man eine niedrige Intelligenz hat.
- 24:49Eugen: Ich glaube, ich habe natürlich immer Narzisst was ich bin mehr einen großen Intelligenzwert gesucht und dafür eher
- 24:57Eugen: Abstriche in Körperkraft und was also im Physischen genommen.
- 25:01Eugen: Ich habe so nie mitbekommen, aber als ich da mal gelesen habe, dass man dann teilweise überhaupt nur noch eine grunzende
- 25:05Eugen: Antwortmöglichkeit hatte, wenn halt die Intelligenz besonders niedrig ist.
- 25:08Eugen: Das ist auf jeden Fall untersuchenswürdig.
- 25:12Eugen: Also, dass ich wirklich die Reihe gibt da sehr viel her.
- 25:17Arno: Arno: Aber wir haben einfach so viele gute Beiträge.
- 25:20Arno: Also auch Aska Mayers Beitrag über Fallout als neobarockes Medium oder Ich kann hier wirklich wahllos.
- 25:28Eugen: Eugen: Also Neobarock finde ich als Konzept extrem spannend.
- 25:31Eugen: Ich kann hier.
- 25:31Arno: Arno: Ich könnte hier wahllos rausgreifen, also ja, das muss man hier wirklich sagen.
- 25:35Arno: Wir hatten einfach auch bei unserem Call.
- 25:38Arno: Also ich habe vorhin von den Lücken gesprochen, aber das was wir bekommen haben, war einfach von der Qualität her unglaublich
- 25:44Arno: hoch und auch im Prozess der Bearbeitung war das einfach eine Freude, mit diesen ganzen Leuten zusammenzuarbeiten, weil da wirklich
- 25:53Arno: konstruktiv Gedanken ausgearbeitet wurden.
- 25:57Arno: Und das hat wirklich.
- 25:59Arno: Also es gab niemanden, der zu spät abgeliefert hat oder irgendwas.
- 26:03Arno: Ich hatte selten jemand.
- 26:06Arno: Ja, wir waren die einzigen, die ich.
- 26:08Arno: Also ich musste uns quasi selber in den Hintern treten.
- 26:12Arno: Aber ich habe selten ein Band gehabt, bei dem wirklich alles so rund gelaufen ist.
- 26:19Arno: Und das verdanken wir den vielen, vielen Autorinnen und Autoren.
- 26:24Eugen: Eugen: Es ist wirklich ein schönes Buch geworden und ich finde, wir können ja auch ganz vorbehaltlos Werbung dafür machen.
- 26:29Eugen: Ich meine, ich finde auch immer schön, wenn sich Leute das physische Buch kaufen, weil ich einfach physische Bücher sehr, sehr liebe
- 26:35Eugen: und ich es gerne in der Hand halte und unterstreiche und damit arbeite.
- 26:40Eugen: Aber bitte, die Nora Beyer.
- 26:42Arno: Arno: Hat auch gesagt, es riecht sehr gut.
- 26:45Eugen: Eugen: Ja, da hatte ich ja gehofft, damit dürfen wir gar nicht anfangen, die Diskussion.
- 26:48Eugen: Ich erkläre auch immer, dass Bücher gut riechen.
- 26:50Eugen: Und dann wurde mir erklärt, dass jetzt mit dem Offsetdruck ganz anders riechen als früher.
- 26:55Eugen: Aber es stimmt, es riecht gut.
- 26:57Eugen: Aber für alle, die es nicht unbedingt riechen müssen und die jetzt auch nicht so riesige Budgets haben, wobei ich finde, dass
- 27:02Eugen: es ja auch noch erschwinglich in seinem Preis es ist ja nicht auf dem Niveau von wir nennen jetzt nicht die bösen großen
- 27:09Eugen: Wissenschaftsverlage mit Ihnen.
- 27:10Eugen: Auch mein Buch kostet 140 €.
- 27:12Eugen: Davon entfernt Zum Beispiel.
- 27:19Eugen: Wo wollte ich jetzt hin? Es ist Open Access verfügbar.
- 27:22Eugen: Also für alle Forscherinnen da draußen.
- 27:25Eugen: Es ist müsste es auch gar nicht bestellen und lang darauf warten tut es trotzdem, sondern man kann einfach jetzt schon darauf
- 27:31Eugen: zugreifen. Es wurde die Open Access Ausgabe, wurde dank dem der Förderung glaube ich, der Schweizer National der Schweizerischen
- 27:39Eugen: Nationalfonds ermöglicht.
- 27:43Eugen: Was kann ich auch nicht genug loben wirklich als ein riesiges Geschenk ist, wenn wenn Bücher nicht hinter riesigen Zahl Hürden
- 27:50Eugen: verschwinden. Ja, ich.
- 27:51Arno: Arno: Finde das auch auch deswegen super, diese Förderung, weil sie auch die Forscherinnen dazu zwingt, eine Qualitätskontrolle
- 27:59Arno: einzuführen. Also die haben wir zwar sowieso von Herausgeberseite aus, aber es ist alles, was hier gefördert wird, ist immer blind.
- 28:07Arno: Peer Review und das ist einfach ein großes Geschenk.
- 28:10Eugen: Eugen: Ich muss sagen, diesmal ging es ja auch sehr schnell.
- 28:12Eugen: Also das Buch ist ja wirklich dafür, dass es halt von den Herausgebern zweifach lektoriert, einfach lektoriert wurde.
- 28:21Eugen: Es ist ja dann nachher noch wirklich in einem Peer Review Verfahren gekommen und das kann ja dann extrem verzögern.
- 28:27Eugen: Also auch.
- 28:28Arno: Arno: Also zwei Jahre haben wir.
- 28:30Eugen: Eugen: An dem Review, erinnern die sich die Arbeit angenommen haben.
- 28:34Arno: Arno: Ja, die vergisst man ja immer.
- 28:36Arno: Sie haben sie aber im Dankwort im Text natürlich erwähnt, weil weil die eben oft so ein bisschen hinten runterfallen und dabei
- 28:46Arno: eine ganz, ganz wichtige Arbeit leisten.
- 28:48Eugen: Eugen: Dafür sollten wir auch eine Lanze brechen und uns mal wieder über das Wissenschaftssystem schimpfen.
- 28:53Eugen: Aber da kommen wir vielleicht noch hin.
- 28:54Eugen: Ich würde jetzt offiziell unseren ersten Teil beenden und hiermit den Übergang machen.
- 28:59Eugen: Zum Zweiten Teil von der harten Arbeit zur weichen Arbeits oder zur Soft Work.
- 29:07Interlude: Interlude: In den Ruinen der alten Welten.
- 29:12Interlude: Wo Kriegsreporter Geschichten erzählten.
- 29:16Interlude: Oh Himmel.
- 29:18Interlude: Geheimagent. Futuristischer Typ, Rebellen.
- 29:23Interlude: Und nun das.
- 29:25Interlude: Die Nacht wird zum britischen Controller.
- 29:31Interlude: Kritische Controller, epische Controller.
- 29:35Eugen: Eugen: Und ich habe mir ein bisschen aufgeschrieben.
- 29:38Eugen: Oder wir haben uns beide aufgeschrieben, was wir gespielt haben.
- 29:41Eugen: Dadurch, dass wir jetzt eigentlich schon die zweite Folge aufnehmen, hat sich da einiges angesammelt.
- 29:46Eugen: Aber wenn ich dich spontan frage Gibt es etwas, worüber du reden möchtest?
- 29:49Eugen: Einen Film, den du gesehen hast, Eine Serie, die du geschaut hast, Ein Buch, das du gelesen hast, oder ein Spiel, das du gespielt
- 29:55Eugen: hast?
- 29:55Arno: Arno: Ich spiele gerade AstroBot mit großer Freude.
- 29:58Arno: Ich weiß jetzt nicht, ob wir groß darüber sprechen müssen, aber es ist einfach ein wunderbares Spiel, wo wir gar nichts.
- 30:05Eugen: Eugen: Also erzähl mir ein bisschen, weil ich weiß gar nichts davon.
- 30:07Eugen: Ich werde jetzt parallel hier im Hintergrund googeln, weil ich gar keine Ahnung davon habe.
- 30:11Arno: Arno: Also Astrobot ist ja so ein Playstation only Spiel.
- 30:16Arno: Ist ja im Prinzip spielt man das Maskottchen eben Astropod, das glücklich mit seiner Playstation durchs Weltall fliegt
- 30:26Arno: und dann kommt eine böse Alienrasse und nimmt diese Playstation auseinander.
- 30:32Arno: Und die Aufgabe ist dann eben, die wieder zusammenzusetzen.
- 30:35Arno: In vielen, vielen einzelnen Levels Jump n run und dabei auch seine Astropod Freunde 300 an der Zahl einzusammeln.
- 30:45Eugen: Eugen: 300 Astrobod Freunde.
- 30:47Eugen: Ich würde jetzt hinterfragen, wie viele davon wirklich gute Freunde sind.
- 30:50Eugen: 300 ist ja wie Facebook mittlerweile.
- 30:53Arno: Arno: Ja, so geht es da bei Astrobot zu.
- 30:56Arno: Aber sie haben mich alle lieb.
- 30:58Arno: Ich habe es ja jetzt durchgespielt und am Ende bringen sie auch wirklich Opfer, damit es mir am Ende auch gut geht.
- 31:05Arno: Also so viel kann ich schon mal verraten, ohne genau zu sagen, was da passiert.
- 31:09Eugen: Eugen: Und man spielt eigentlich das Playstation Maskottchen.
- 31:11Eugen: Habe ich das richtig kapiert?
- 31:13Arno: Arno: Ja, genau. Und es hat einen ganz tollen Soundtrack und du hast dann die wirklich wunderschön gestaltete Level, wo dann?
- 31:21Arno: Wo du dann am Ende zum Beispiel die Lüftung von einem von der Playstation irgendwie zurückerobern musst und solche Späße.
- 31:29Eugen: Eugen: Okay, also ein bisschen ein Meta Spiel, das auch auf das Objekt, auf dem man spielt, reinholt.
- 31:35Eugen: Das könnte ja ganz interessant sein.
- 31:37Arno: Arno: Und es macht das sehr charmant, macht es eben diese Eigenwerbung.
- 31:42Arno: Und das finde ich auch immer wieder faszinierend.
- 31:44Eugen: Eugen: Dazu wollte ich dich noch ein bisschen befragen.
- 31:46Eugen: Also Eigenwerbung. Ich hätte ja gleich ich ich denke ja immer gleich das Schlimmste.
- 31:50Eugen: Also man spielt Playstation Werbung und zahlt dafür auch noch.
- 31:54Arno: Arno: Ja und man hat dann weiß ich nicht auch so Level wie von Horizon Zero Dawn oder wie heißt das noch mal von God of War und
- 32:03Arno: ähnlichen Playstation.
- 32:05Arno: Selbst Eigenproduktionen, weißte?
- 32:08Arno: Und ja, es also es ist natürlich alles Werbung, das muss man so sehen.
- 32:16Arno: Aber es ist auf dem Niveau, also von der Spielmechanik, vom Grafischen her.
- 32:22Arno: Und so weiter und so fort.
- 32:24Arno: Das wirklich ansprechend ist.
- 32:26Arno: Also es funktioniert.
- 32:28Arno: Ich würde mir jetzt danach keine Playstation kaufen, weil ich habe sie ja schon, aber es findet schon so eine Art Bindung glaube ich
- 32:35Arno: statt zwischen Spielerinnen und ja, der Marke Playstation.
- 32:40Arno: Das kann ich mir schon vorstellen.
- 32:43Eugen: Eugen: Das wäre eigentlich gut.
- 32:44Eugen: Wir haben schon genug Arbeit, aber da könnte man dann ja überlegen, das gibt es ja dann irgendwie auf allen Plattformen.
- 32:50Eugen: Ich meine, am eindeutigsten immer bei Nintendo, die das halt konsequent seit vielen, vielen Generationen machen.
- 32:55Eugen: Bei Xbox müsste ich jetzt überlegen, da fällt mir immer nur Halo, als Vorzeigeexklusive ein.
- 33:03Eugen: Ja, ich meine, da ist es halt wirklich.
- 33:05Eugen: Wenn es dann auch noch so ein Maskottchen ist, das man spielt, das gebe dann schon einiges her.
- 33:11Arno: Arno: Ja, also die Parallelen zwischen Nintendo, also Mario usw und der Machart dieses Titels, die sind natürlich auch frappierend.
- 33:20Arno: Also es ist kein Ripoff oder so, aber es ist definitiv die gleiche Strategie.
- 33:26Eugen: Eugen: Man hat die Lektionen der anderen gelernt.
- 33:29Eugen: Ja gut, dann springen wir weiter.
- 33:32Eugen: Ich überlege gerade, was ich gespielt habe.
- 33:34Eugen: Ich habe keine Ahnung mehr, worüber ich letztes, also bei der inoffiziellen und auch gar nicht existierenden Geheimfolge
- 33:40Eugen: gesprochen habe. Ich glaube, da habe ich gar. Also ich habe zuletzt State of Decay gespielt.
- 33:45Eugen: Dazu habe ich auch gerade einen kurzen Text auf meinem Blog veröffentlicht, aber ich glaube, darüber habe ich schon bei der
- 33:49Eugen: vorletzten Folge geredet.
- 33:51Eugen: Und sonst? Ach ja, Hollow Knight kam ich weiter, aber darüber habe ich auch schon mal geredet.
- 33:55Eugen: Und jetzt habe ich nach Jahren Savary zwei fertig gespielt vorgestern und war total glücklich.
- 34:02Eugen: Kennst du so? Sorcery?
- 34:03Eugen: Jetzt musst du erstmal sagen.
- 34:05Arno: Arno: Was. Was ist das?
- 34:07Eugen: Eugen: Sorcery sind eigentlich.
- 34:09Eugen: Im Deutschen gibt es keine guten, keinen guten Namen dafür.
- 34:12Eugen: Erinnerst du dich an die Spielbücher aus den 1980 er Jahren?
- 34:15Eugen: Also gedruckte Bücher, die man spielen konnte, Einsamer Wolf und ach, wie heißt die, die die Reihe von Steve Jackson und Dan
- 34:24Eugen: Livingstone.
- 34:25Arno: Arno: Nie gehabt. Aber ich weiß, was du meinst.
- 34:28Eugen: Eugen: Ich habe sie geliebt. In der Mittagspause, in der Schule, mit Freunden gespielt, mit Bleistift, Würfel und reagiere, war man da
- 34:34Eugen: gewappnet und es war quasi wie ein Computerspiel.
- 34:37Eugen: Also es war ein interaktives Spiel und die sind halt ähnlich wie Fallout.
- 34:41Eugen: Dadurch, dass viele aus meiner Generation das gespielt haben, gibt es auch da eine nostalgische Verklärung.
- 34:46Eugen: Also viele reden noch immer davon und es ist ja auch so, also die Steve Livingstone, Ich hoffe, ich vertiefe mich da nicht.
- 34:54Eugen: Aber das sind ja auch die Gründer von Games Workshop.
- 34:56Eugen: Also die ganze Warhammer fußt auch ein bisschen auf dem Erfolg dieser Bücher aus den 70er 80er Jahren.
- 35:03Eugen: Es gab jetzt eine Neuauflage von Dinkel.
- 35:05Eugen: Also jetzt vor acht Jahren, glaube ich, ist sie rausgekommen.
- 35:09Eugen: Ich habe nachgeschaut. 2016 habe ich das erste Mal gespielt und das ist eine Seitenreihe von Steve Jackson namens Sorcery
- 35:18Eugen: 1 bis 4, die sich von der anderen Reihe unterscheidet, indem sie mehr in die epische Fantasy geht.
- 35:25Eugen: Also da folgt man einem sogenannten anderen Länder, einer anderen Länder, in die halt eine Quest zu erfüllen hat, über vier
- 35:33Eugen: wirklich dicke Bücher und die hat Finkel wunderschön umgesetzt.
- 35:37Eugen: Also es gab schon frühe Umsetzungen von Spielbüchern, die halt sehr klassisch sich eher wie eBooks anfühlen und aber Sorcery ist
- 35:44Eugen: wirklich schön.
- 35:46Eugen: Also ich kann es gar nicht fassen.
- 35:48Eugen: In Worte fassen umgesetzt ist eben nicht nur ein Buch, sondern es ist vielmehr auch ein Papierbrettspiel.
- 35:55Eugen: Also man hat die Karte, man hat so kleine, ausgeschnittene Figuren, die halt die Illustration aus den Büchern zitieren.
- 36:01Eugen: Es ist auch adaptiert.
- 36:02Eugen: Also es ist viel mehr möglich als an den Büchern.
- 36:04Eugen: Das Spiel merkt sich auch, wenn man zurückkehrt und wo wieder hinkommt.
- 36:08Eugen: Und der erste Teil war noch recht linear.
- 36:11Eugen: Das spielt sich auch schneller. Der zweite ist dann schon recht nicht linear oder so, also man ist in einer Stadt gefangen in
- 36:17Eugen: Kaare, die Stadt der Fallen und muss um rauszukommen.
- 36:22Eugen: Ihr Teil eines Zauberspruches finden um das Nordtor zu öffnen und man gelangt ans Ende.
- 36:27Eugen: Und beim ersten Mal hatte ich einfach nicht alle vier Teile, sondern nur einen Teil.
- 36:31Eugen: Und dann kann man, wird man zurückgeworfen in der Zeit auch doch ein bisschen Eine Deus ex Machina Figur macht das Ganze noch mal und
- 36:38Eugen: das Spiel reagiert aber darauf, dass man jetzt zum Zweiten Mal durchgeht.
- 36:40Eugen: Ich bin mittlerweile vier Mal durchgegangen und ich habe es endlich geschafft.
- 36:43Eugen: Also man kann auch wenn man will, es vorher beenden.
- 36:45Eugen: Dann hat man aber nicht so das beste Ende, sondern dann wird man einfach raus aus der Stadt, aber hat das Problem nicht gelöst und
- 36:53Eugen: ich hatte doch dann genug Motivation, wirklich das Ganze viermal zu probieren, um wirklich alle Teile zu finden und es hat auch
- 36:59Eugen: große Freude gemacht. Ich habe dann mehr erfahren über die Stadt und die Geschichte und war jetzt doch recht begeistert.
- 37:06Eugen: Das ist mein dritter Anlauf gewesen.
- 37:08Eugen: Ich glaube, zweimal habe ich es einfach so durchgespielt, dann hat es mir gereicht und jetzt wollte ich es ganz haben und bereue es
- 37:14Eugen: nicht.
- 37:14Arno: Arno: Was wurdest du in deiner Nostalgie bestätigt?
- 37:17Eugen: Eugen: Ja, also abgeholt hat mich die Nostalgie.
- 37:20Eugen: Also abgeholt wurde ich davon.
- 37:21Eugen: Ich wollte wieder dieses Gefühl haben, dieses Eskapistische, diese Fantasiewelten, die als Jugendliche mir einfach immer so ein
- 37:29Eugen: wohliges Gefühl des Abenteuers vermittelt haben, in Schulpausen und in Straßenbahnen.
- 37:34Eugen: Aber an der Stange gehalten hat es mich mit seiner Mechanik und seiner Erzählung.
- 37:38Eugen: Also da war ich. Bin ich wirklich.
- 37:39Eugen: Es ist da war so absurd es klingt, weil ich habe es am Handy gespielt eine Immersion da, dass ich wirklich eingetaucht bin in diese
- 37:45Eugen: Geschichte und das, ähm, also ich liebe Enkel sowieso sehr.
- 37:49Eugen: Ich frage mich auch, warum es nicht viel mehr Spiele gibt von Enkel.
- 37:52Eugen: Ähm, es sollte viel mehr als sie sollten.
- 37:55Eugen: Ich meine, ich würde mir wünschen, dass Sie einfach alle dieser Spielbücher so umsetzen.
- 37:58Eugen: Es ist vielleicht ein bisschen viel Arbeit und ich habe jetzt noch zwei Teile vor mir.
- 38:03Eugen: Aber sonst?
- 38:04Eugen: Ich schaue jetzt gerade nach.
- 38:06Eugen: Was fehlt sonst?
- 38:07Eugen: Sie haben nicht viel gemacht. Ich meine, die berühmtesten sind wahrscheinlich Eight Days und Overboard, die ich beide gespielt und
- 38:13Eugen: geliebt habe. Ich sehe gerade, Heaven's World fehlt mir noch.
- 38:15Eugen: Das habe ich auch irgendwo. Das ist.
- 38:17Eugen: Darauf freue ich mich auch ein bisschen.
- 38:18Eugen: Und Pan Dragon Ja, aber trotzdem.
- 38:20Eugen: Ich finde, sie könnten. Sie könnten noch viel mehr machen.
- 38:22Arno: Arno: Ja, du hast ja auch unbegrenzt Zeit.
- 38:24Eugen: Eugen: Genau. Wir beide, wie wir und alle wissen, haben unbegrenzt Zeit.
- 38:31Eugen: Ja, aber Sie haben da etwas entwickelt.
- 38:33Arno: Arno: Hört sich schon. Also, man spielt es auf dem Handy.
- 38:36Eugen: Eugen: Ja. Oder halt auf dem iPad.
- 38:37Eugen: Ich meine, man kann es auch auf Steam.
- 38:39Eugen: Man kriegt es überall. Ich glaube, ich weiß nicht, ob es auf der Switch auch gibt, aber ein Handy bietet sich finde ich an, weil ich
- 38:45Eugen: es halt einfach wie ein Buch auch zwischendurch hervorhole.
- 38:48Eugen: In der Straßenbahn. Und sonst habe ich mir vorgenommen, dass ich halt in Straßenbahnen das Handy gar nicht mehr benutze, sondern
- 38:53Eugen: immer, wenn ich den Impuls habe, Social Media zu öffnen, einfach ein Buch hervorholen.
- 38:57Eugen: Aber Sory ist eine Ausnahme.
- 39:00Eugen: Genau. Also das kann ich auch sehr empfehlen und ich kann dir erzählen, wie dann der dritte und der vierte Teil ist.
- 39:05Arno: Arno: Und ich habe was gelesen.
- 39:07Eugen: Eugen: Ja, sehr gut, weil ich wollte gerade fragen, Was hast du denn gesehen oder gelesen?
- 39:11Eugen: Dann erzähl.
- 39:12Arno: Arno: Gelesen habe ich nämlich unter anderem von Jason Pargin, I'm starting to worry about this black box of Doom.
- 39:21Arno: Okay.
- 39:23Eugen: Eugen: Welche Blackbox?
- 39:24Arno: Arno: Al so der Pargin, der hat das Talent, immer ewig lange Buchtitel zu haben.
- 39:29Arno: Und das ist jetzt so ein Standalone Buch.
- 39:32Arno: Er hat ja an andere verschiedene Reihen, die so teilweise im Horror, teilweise eher im Science Fiction ist, vielleicht zu viel
- 39:42Arno: gesagt Kontext erschienen sind.
- 39:44Arno: Und das hier ist eher.
- 39:49Arno: In unserer Welt angesiedelt und die Black Box of Doom ist im Prinzip eine Metapher für das
- 39:59Arno: Gefangensein in den Algorithmen der Social Media.
- 40:03Eugen: Eugen: Gute Überleitung.
- 40:04Arno: Arno: Es ist wirklich ein hervorragendes Buch, weil es im Prinzip eine Mediensatire ist und gleichzeitig eine Art Roadtrip
- 40:14Arno: darstellt. Also es geht davon aus, dass jemand glaubt, an der Westküste irgendwo von einer Frau angesprochen wird.
- 40:22Arno: Du kriegst von mir sehr, sehr viel Geld, wenn du mich nach Washington schaffst mit dieser Kiste.
- 40:27Arno: Es gibt nämlich auch wirklich eine schwarze Kiste, der dann aber von den sozialen Medien zugeschrieben wird.
- 40:34Arno: Das könnte ja jetzt eine Atombombe sein.
- 40:36Arno: Also es gerät irgendwie in die sozialen Medien, weil eben dieser Typ verschwindet und keiner weiß, wo er ist.
- 40:41Arno: Und Freunde stellen es dann zu Reddit rein.
- 40:43Arno: Und da entwickelt sich eine abstruse Welt von Verschwörungstheorien auf der einen Seite und auf der anderen Seite sehen wir immer,
- 40:51Arno: was wirklich passiert und wie aber auch beides so miteinander interagiert.
- 40:56Arno: Also beide Welten und sehr, sehr lustig, sehr präzise in seiner Analyse eben.
- 41:02Arno: Und wirklich empfehlenswert.
- 41:04Eugen: Eugen: Sag's mir noch mal den Namen, weil ich glaube, dass ich mir das jetzt gleich aufschreibe.
- 41:08Arno: Arno: Jason Pargin, I'm starting to worry about this black box of doom.
- 41:16Arno: Wunderbarer Titel.
- 41:19Eugen: Eugen: Oh Gott, das ist doch ein sehr cooles Cover, wie ich gerade sehe.
- 41:21Eugen: Also die eine Version, die ich da sehe.
- 41:24Eugen: Na dann vielen Dank für den Hinweis.
- 41:26Eugen: Kann ich gleich überlegen.
- 41:27Eugen: Was lese ich denn gerade?
- 41:28Eugen: Also abgesehen von Büchern aus den Game Studies, da kann ich aber noch gar nicht so viel erzählen, weil ich da ein bisschen hin
- 41:33Eugen: und herspringe. Ja, also das eine.
- 41:35Eugen: Wobei ich glaube, da würde ich eher nächstes Mal drüber reden.
- 41:36Eugen: Von der Pause dann wieder zur Geschichte der eigentlich Digitalisierung und der ersten Computer, das leider totale
- 41:47Eugen: Resonanz mit der Aktualität hat, weil auch da geht es um politische Propaganda in den USA und Politiker, die Computer einsetzen
- 41:57Eugen: und auch um Social Media.
- 41:58Eugen: Aber bevor ich mich da jetzt verliere in dem Thema, das würde ich erst fertig lesen, bevor ich drüber rede, was ich sonst gerade
- 42:04Eugen: angefangen habe nach Ewigkeit.
- 42:05Eugen: Wieder ist ein Buch von Jasper Fforde.
- 42:08Eugen: Sagte der etwas?
- 42:10Eugen: Hast du was gelesen, von dem gelesen?
- 42:12Arno: Arno: Nichts. Aber ich wollte immer mal!
- 42:15Eugen: Eugen: Ich glaube, am bekanntesten von ihm ist eher, dass sie auch sehr, sehr geliebt habe damals.
- 42:19Eugen: Ein Buch, wo man.
- 42:21Eugen: Wo? Wo Fiktion eine wie sagt man das eine eigene Realität hat.
- 42:27Eugen: Also die literarische Welt existiert wirklich mit den Figuren auch in einer Art Parallele.
- 42:33Eugen: Bevor wir uns dafür. Es ist ja lustig, dass eigentlich eine Krimigeschichte, wo dann sehr meta, sehr sehr meta und das ist spielt halt
- 42:40Eugen: sehr viel mit Literatur und macht Spaß, wenn man das alles schon mal gelesen hat oder kennt.
- 42:44Eugen: Und dann hat er noch zwei andere Reihen.
- 42:45Eugen: Das eine ist Dragonslayer, das hat mir auch gut gefallen.
- 42:47Eugen: Ähm, Und dann eins.
- 42:50Eugen: Das hat mir am besten gefallen.
- 42:51Eugen: Shades of Grey ist eigentlich schon uralt, ich glaube auch älter als zehn Jahre.
- 42:55Eugen: Eine Dystopie einer neuen postapokalyptischen Welt, die wo eine extrem hierarchische Gesellschaft existiert, die
- 43:03Eugen: sich auf basierend auf deinem Farbspektrum ordnet.
- 43:08Eugen: Also je nachdem welche Farben du sehen kannst, desto.
- 43:12Eugen: Also dadurch kommst du in eigene Kasten, darfst nur gewisse Berufe erfüllen und bist halt auch in der Hierarchie oben oder unten.
- 43:17Eugen: Und da ist jetzt der zweite Band rausgekommen, den ich lese, die Red Side Story.
- 43:23Eugen: Was für mich die Riesenherausforderung ist, dass ich mich jetzt auch nur ansatzweise erinnern muss, was ich vor über zehn Jahren
- 43:28Eugen: gelesen habe. Ich habe versucht, mich ein bisschen mit mit dem Internet zu behelfen, muss aber sagen, da ist wirklich viel
- 43:34Eugen: Erinnerung weg. Aber das Buch funktioniert auch gut, wenn man sich nicht mehr genau daran erinnert, weil es eben auch das ein
- 43:40Eugen: bisschen aufnimmt. Ich war vorsichtig, weil es immer so, wenn es so rein und Autoren gab, die ich irgendwann in einem präzisen Moment
- 43:47Eugen: meiner Biographie sehr geliebt hat, dann funktionieren die nachher nicht mehr so gut und ich kann es auch noch nicht sagen.
- 43:52Eugen: Also ich weiß schon wieder, warum ich ihn mag.
- 43:54Eugen: Ich kann noch nicht sagen, ob mir das Buch wirklich genauso gut gefällt oder gefällt, wie es mir gefallen hätte.
- 44:01Eugen: Im Jahr, als gerade Shades of Grey Shades of Grey kam 2009 raus, also vor.
- 44:06Eugen: Ja, vor einiger Zeit.
- 44:08Eugen: Vor. Vor 15 Jahren.
- 44:09Eugen: Was ich an dem mag ist, es lässt sich auch sehr schwer einordnen.
- 44:12Eugen: Es ist jetzt kein echter Science Fiction, es ist keine klassische postapokalyptische Literatur.
- 44:17Eugen: Es ist sehr, sehr Satire, geht aber nie ins Klamaukhafte.
- 44:20Eugen: Also es ist nicht so, so arg überzeichnet wie die Bücher von Terry Pratchett.
- 44:24Eugen: Wobei da schon gewisse Analogien da sind zwischen den beiden Autoren.
- 44:28Eugen: Und es ist dann doch eine, Es sind sehr, sehr kluge Sozial und Politikkritiken drinnen.
- 44:33Eugen: Aber ich glaube, auch da muss ich wahrscheinlich warten, bis ich es fertig gelesen habe, bevor ich da mein
- 44:37Eugen: abschließendes Urteil fällen kann.
- 44:39Arno: Arno: Aber das schaffen Dystopien ja im Allgemeinen sehr gut aus einer schrägen Prämisse heraus.
- 44:46Arno: Kluge Beobachtungen über Gesellschaft anzustellen.
- 44:49Eugen: Eugen: Ja und was, was er halt umgeht, weil diese Postapokalypsen Haken Ja, finde ich immer oder sehr oft an einem Punkt, dass sie
- 44:55Eugen: einfach nicht nachvollziehbar sind.
- 44:56Eugen: Also ich rede immer gern drüber, warum ich die Zombie meine Probleme mit der Zombieapokalypse habe, Weil es ist einfach
- 45:02Eugen: nicht nachvollziehbar, dass unsere moderne Gesellschaft nicht mit so einem Problem umgehen kann.
- 45:06Eugen: Das ist. Da müssen so viele Voraussetzungen erfüllt werden, damit Zombies sich durchsetzen gegen den modernen bewaffneten
- 45:13Eugen: Menschen. Also der Suspense of this belief ist da ein riesiger Gewaltakt für mich immer.
- 45:20Eugen: Und darum geht es ein bisschen, indem er das immer so selbstironisch halt gleich, also sich selbst nicht so ernst nimmt.
- 45:28Eugen: Dadurch habe ich gar nicht so dieses Problem, dass ich jetzt dann irgendwann denke, ja, das halte ich für totalen Unsinn,
- 45:33Eugen: weil es sowieso Unsinn ist.
- 45:34Eugen: Es ist alles Unsinn dran.
- 45:35Arno: Arno: Ja gut, man kann auch aus, man kann auch aus Unsinn Sinn erschaffen.
- 45:39Eugen: Eugen: Ja, das hast du sehr schön noch mal so gesagt, weil eben damit meinte ich nicht, dass das Buch Unsinn ist.
- 45:44Eugen: Es ist nur dadurch, dass die Prämisse schon einfach bewusster Unsinn ist, kann er halt den den Inhalt sehr viel besser finde ich,
- 45:51Eugen: dann umsetzen. So, aber bevor ich jetzt meinen Geist zu sehr verrenke, ich habe mir ein bisschen angeschaut, worüber wir das
- 45:57Eugen: schon mal geredet haben, was jetzt da nicht rein kam.
- 46:00Eugen: Das letzte Mal hast du nur zwei Punkte.
- 46:03Eugen: Beide wundervolle Möglichkeiten für Polemik.
- 46:05Eugen: Du hast über den Film Civil War gesprochen und ich über Rebel Moon II.
- 46:10Eugen: Wollen wir das noch mal machen oder.
- 46:13Arno: Arno: Hast du jetzt beides gesehen?
- 46:15Eugen: Eugen: Nein, Civil War habe ich noch immer nicht gesehen.
- 46:17Eugen: Es ist. Ich habe zwar unbegrenzt Zeit, wie wir beide wissen, aber ich habe einfach die Zeit falsch eingeteilt.
- 46:22Eugen: Also Civil War muss ich noch immer nachholen.
- 46:24Eugen: Ich auch. Dann werde.
- 46:25Arno: Arno: Ich da. Ich werde da auch nur kurz halten.
- 46:28Arno: Civil War ist ja von Alex Garland, glaube ich und der unter anderem ja ex Machina gemacht hat, die du ja hast und ich
- 46:38Arno: das mir alles.
- 46:38Eugen: Eugen: Vorweggenommen.
- 46:39Arno: Arno: Hat.
- 46:40Eugen: Eugen: Ja, ich halte ihn für sehr, sehr überschätzt.
- 46:42Arno: Arno: Aber ich fand den Film aber sehr gut und übrigens überschätzt.
- 46:47Arno: Aber du musst mal seine Serie def sehen, die ist auch sehr gut als Devs wie Developers.
- 46:53Eugen: Eugen: Ah okay.
- 46:54Arno: Arno: Und jedenfalls Civil War ist auch wiederum ein Roadmovie, kann man sagen, bei dem man einer Gruppe von Kriegsreportern durch
- 47:04Arno: ein vom Bürgerkrieg zerrüttetes Amerika folgt.
- 47:09Arno: Und ich fand das einen sehr guten Film deshalb, weil er das Politische weitgehend ausklammert.
- 47:18Arno: Also es spielt natürlich eine Rolle, es ist ein politischer Film, aber es sind eigentlich Psychogramme dieser vielen verschiedenen
- 47:26Arno: Charaktere, die angesichts ihres Jobs, nämlich über unglaubliche Gewalttaten an Menschen berichten zu müssen, ja
- 47:36Arno: immer so zwischen Apathie und der Gefahr des Verbrechens hin und her oszillieren.
- 47:42Arno: Und es sind einfach.
- 47:44Arno: Es ist einfach sehr, sehr nahbar und was ich sehr spannend, zum Beispiel einen sehr spannenden Effekt fand.
- 47:53Arno: Man hat sehr viel Gewalt in diesem Film, eben Bürgerkrieg, alles sehr laut, wirklich.
- 47:58Arno: Also es ist überwältigend laut, aber sobald ein Foto geschossen wird, verschwindet der Sound komplett und man hat dann für eine
- 48:06Arno: Sekunde diese absolute Stille und diesen festgehaltenen Moment.
- 48:10Arno: Und das fand ich einen ganz spannenden Effekt.
- 48:13Arno: Ich weiß noch nicht genau, wie ich den inhaltlich einordnen würde.
- 48:16Arno: Persönlich. Ich habe mir da jetzt auch nicht weiter groß Gedanken drüber gemacht, aber er hat mich irgendwie berührt.
- 48:22Arno: Er hat mich getroffen.
- 48:23Arno: So viel dazu, Nur so viel dazu.
- 48:26Eugen: Eugen: Ja, ich. Ich werde ihn mir anschauen.
- 48:28Eugen: Ich finde es auch gut, dass ich zuerst deine Meinung gehört habe, damit ich nicht einfach mit meinen Vorurteilen in einen Film anfange.
- 48:35Eugen: Ähm, ich fand ja auch, weil wir eben schon mal drüber geredet haben, da fand ich das schon sehr interessant, dass meine Kritik
- 48:41Eugen: wäre zuerst gewesen, dass es bewusst das Politische ein bisschen ausklammert.
- 48:44Eugen: Also eben kein Statement dazu fällt, sondern es könnte theoretisch was weiß ich jeder sein, auch wenn natürlich also das Damals
- 48:51Eugen: entstand der Film und kam in die Kinos vor dem Hintergrund von dem Überfall auf was war das noch mal?
- 48:57Eugen: Das Capitol. Jetzt haben wir die letzte Wahl, über die wir heute nicht reden werden, wo diese Gefahr gebannt ist, dass der nächste
- 49:04Eugen: Putschversuch kommt, weil das hat ja eh geklappt.
- 49:06Eugen: Aber jetzt habe ich mich.
- 49:08Eugen: Aber jetzt habe ich mich doch zu sehr deprimiert wieder mit mit Zeitgeschehen den roten Faden.
- 49:13Arno: Arno: Ganz, ganz liebe.
- 49:15Eugen: Eugen: Ich fürchte, ich werde mir den Film anschauen.
- 49:16Eugen: Es ist. Wir können ja auch das wieder vorwegnehmen.
- 49:18Eugen: Ich Für mich ist Alex Garland so in einer Trias von von Filmemachern gemeinsam mit Christopher Nolan und Zack Snyder, die alle
- 49:28Eugen: drei ihre ganz, ganz starke Fanboybase haben.
- 49:32Eugen: Sie sind auch alle drei auf ihre Art produzierenden Sachen, die interessant sind und worüber man viel diskutieren kann.
- 49:38Eugen: Ich finde sie alle drei überschätzt.
- 49:40Eugen: Wobei Sex. Snyder Vielleicht nicht, weil ich glaube, niemand überschätzt ihn.
- 49:44Eugen: Da sind sich alle bewusst, dass er jetzt nicht so viel dahinter ist, außer ein bisschen Ästhetik.
- 49:49Eugen: Ja, bei Christopher Nolan sehe ich eigentlich am kritischsten, weil der suggeriert immer so, dass da ganz viel Inhalt
- 49:54Eugen: ist dahinter. Also da kann man da ganz viele Ebenen, die ich alle in Zweifel stelle.
- 50:00Eugen: Und ja, Alex Garland ja, aber ich muss mir den Film anschauen, bevor ich da jetzt irgendwas dazu sage.
- 50:05Eugen: Ich fand halt bei 20 Days Later was ein klassischer Film, der mir beim ersten Mal irrsinnig gut gefallen hat und beim zweiten
- 50:11Eugen: und dritten Mal ich gemerkt habe, was ich alles extrem problematisch daran finde.
- 50:16Arno: Arno: Ja, ja, also ich sage auch nicht, dass der jetzt ohne Probleme ist, der Film.
- 50:20Arno: Also natürlich kann man so einen Film auch machen und sich mehr auf das Politische zum Beispiel fokussieren.
- 50:27Arno: Aber ich fand diesen Zugang also in der Situation, wie ich ihn gesehen habe, einfach sehr erfrischend.
- 50:34Arno: Und was Snyder angeht.
- 50:35Arno: Also du weißt, ich.
- 50:38Arno: Also Fanboy ist übertrieben, aber ich mag seine Filme irgendwie, weil die.
- 50:42Arno: Die sind wirklich.
- 50:44Arno: Ich schaue die im vollen Bewusstsein, dass sie letztlich inhaltlich Trash sind.
- 50:50Arno: Aber er, der erzählt das mit so einer Leidenschaft irgendwie immer, egal von welchem Film wir sprechen und ich nehme ihm
- 50:59Arno: das irgendwie ab.
- 51:00Arno: Also die Filme sind echt hanebüchen.
- 51:04Arno: Also wir haben letztes Mal auch über über Rebellions Rebellion dann eben gesprochen und dann.
- 51:12Arno: Von den Landwirten, die dann in dieser Science Fiction Welt in ärmsten Verhältnissen.
- 51:17Eugen: Eugen: Ja, du springst ja wieder mit vollem Karacho gleich mitten ins Thema.
- 51:20Eugen: Äh, ja, ja, reden wir drüber, dass das Hoverboard oder wie wir wissen, in einer protoindustriellen Gesellschaft, die ein
- 51:30Eugen: bisschen aussieht wie Wikinger, nur halt ohne, ohne dem aggressiven also eine solche Mischung aus.
- 51:36Eugen: Eigentlich sind sie. Erinnern Sie mich an Amish?
- 51:38Eugen: Also auch mit ihren Bärten.
- 51:40Eugen: Sie sehen ja alle aus wie aus einem Barbershopgeschäft mit dem Sidecut und den Riesenbärten, die halt in so einer Art
- 51:46Eugen: Wikingerdorf auch mit Langhaus zusammenarbeiten und gemeinsam ernten und gemeinsam sehen und singen und nähen und
- 51:54Eugen: ganz, ganz gesund aussehen.
- 51:55Eugen: Also wirklich gesunde, gesunde Menschen.
- 51:58Eugen: Und dann sind sie auf der Ernte, wo sie auch alles mit Dreschflegel machen und Heugabeln und Holz und Holzgabeln und nichts ist
- 52:06Eugen: modern. Und dann haben sie aber da ein.
- 52:09Eugen: Statt eines Viehwagens haben sie also ein freies, schwebendes Gefährt.
- 52:14Eugen: Also das ist dann da, weil.
- 52:16Eugen: Damit wir uns dran erinnern, es ist ja Science Fiction, also eigentlich wunderschön.
- 52:20Arno: Arno: Die Dreistigkeit, mit der er sowas erzählt.
- 52:23Arno: Also das finde ich halt auch das Faszinierende.
- 52:25Arno: Ja, das kann.
- 52:26Eugen: Eugen: Man eben die Frage. Das kann man nicht ernst nehmen.
- 52:30Eugen: Meine Hoffnung ist, er nimmt das auch nicht ernst.
- 52:31Eugen: Und dann ist ja diese Hintergrundgeschichte.
- 52:33Eugen: Also ich kann auch sagen, ich mag die Filme.
- 52:36Eugen: Vielleicht mag ich sie auch, weil sie so von der Kritik zerrissen wurden.
- 52:38Eugen: Sie sind auch wirklich dumm, aber sie sind amüsant, dumm Und ich meine, es gab viel mehr von sechs wie 300.
- 52:45Eugen: 300 finde ich einfach nur furchtbar.
- 52:46Eugen: Da kann ich, kann ich mich stundenlang aufregen.
- 52:49Eugen: Und Sucker Punch fand ich auch.
- 52:51Eugen: Äh auch schrecklich.
- 52:53Eugen: Aber. Aber Rebel Moon.
- 52:55Eugen: Also ich, ich ich bin unterhalten.
- 52:57Eugen: Es ist halt dieses Absurde, dass das böse Imperium ich habe vergessen, wie die jetzt heißen, mit dem bösen Statthalter, der den
- 53:03Eugen: König hat umbringen lassen.
- 53:05Eugen: Die fliegen ja...
- 53:07Arno: Arno: Das wichtige ist ja, dass sie Naziuniformen tragen.
- 53:08Eugen: Eugen: Ich wollte nicht nur, dass die Fliegen ja ein riesen Nazi U Boot herum.
- 53:12Eugen: Also diese Dreadnoughts, diese Riesenschiffe, so Sternzerstörer, die ganze Planeten vernichten können und das auch gerne
- 53:18Eugen: machen. Sind so riesen U Boote.
- 53:20Eugen: Und es ist ja es ist nicht inspiriert von U Booten sondern es sind also die, die den dritten in ihren ähm NS Marineuniformen
- 53:30Eugen: und sind dann auch am Periskop.
- 53:31Eugen: Und wenn dann das Riesengeschütz auf dem Planet gerichtet wird, dann kurbelt einer da auch ganz wild wie halt in einem deutschen
- 53:38Eugen: Flakgeschütz herum.
- 53:39Eugen: Und es ist halt so absurd alles.
- 53:44Eugen: Ein Punkt noch, weil ich es so liebe.
- 53:45Eugen: Also wir haben diese protoindustrielle Gesellschaft.
- 53:48Eugen: Was heißt Proto? Also diese rurale Gesellschaft, die halt Korn anbaut und das Imperium braucht scheinbar Nahrung, auch was
- 53:56Eugen: weiß ich für die Armeen oder überhaupt braucht Halt, braucht Weizen und was auch immer.
- 54:01Eugen: Und die holen sich das dann bei diesen furchtbar unproduktiven, armen Gesellschaft ab.
- 54:07Eugen: Und dann. Also im Grunde ist es ja so eine sieben Samurai Geschichte.
- 54:11Eugen: Dann das Dorf holt sich die sieben Leute, die kämpfen für sie gegen eine ganz, ganz arge Übermacht und ihre Taktik ist dann auch,
- 54:18Eugen: diese Weizensäcke so aufzustellen, dass sich das Imperium nicht traut, sie zu vernichten.
- 54:23Eugen: Und ich denke mir da oben hast du in der Umlaufbahn diesen Dreadnought, der hat gekostet und weiß nicht wie das
- 54:28Eugen: Bruttoinlandsprodukt eines ganzen Planeten und traut sich dann aber nicht, auf ein Dorf zu schießen, weil dort 20 Säcke mit Mais.
- 54:37Arno: Arno: Und allein schon dieses Raumschiff hat bestimmt tausende von von Leuten, die da drauf sind und die würden diese eine Ernte
- 54:45Arno: von diesem Dörfchen an einem Tag aufbrauchen.
- 54:47Eugen: Eugen: Es muss dir ziemlich alles egal sein, um diesen Film schauen zu können.
- 54:54Arno: Arno: Ja klar. Also für mich persönlich liegt der, ja, der Zauber.
- 55:00Arno: Ich nenne es mal der Zauber von Zack Snyder auch darin.
- 55:03Arno: Also er schafft es bei mir zumindest bei allem so eine so was märchenhaftes zu generieren.
- 55:10Arno: Also es ist immer klar, es ist Unsinn, es sind immer Stereotype.
- 55:14Arno: Es sind ist es eigentlich immer eine sehr sehr einfache Story, die aber so ich weiß nicht, die ist so entkoppelt von der
- 55:24Arno: Realität, dass sie was ganz Surreales schon wieder hat.
- 55:27Arno: Und vielleicht macht das und eben der Spaß am Trash für mich so ein bisschen die Begeisterung dafür aus.
- 55:36Eugen: Eugen: Ja, ich glaube, das ist es.
- 55:37Eugen: Das. Es gibt ja auch den Ausdruck Camp dafür, also für Kitsch und Sachen, wo man weiß, die sind schlecht.
- 55:42Eugen: Aber halt, Spaß machen darf man auch.
- 55:45Eugen: Man darf halt nicht zu sehr nach der Politik fragen, weil die Geschichte ist wieder eines dieses Man hat das gesunde, das gesunde Land,
- 55:51Eugen: das Dorf. Wo alle zusammenhalten, da gibt es keine Probleme, da gibt es keine Gewalt innerhalb der Familie, da sind alle einfach
- 56:00Eugen: packen an einem Strang und es ist ein hartes Leben, aber ein ehrliches Leben.
- 56:04Eugen: Und dann gibt es aber, ähm, die Großmacht da draußen, die das alles kontrolliert und dann einfach immer nur Großkapitalisten, Gar nicht
- 56:12Eugen: so, das ist ja mehr der Staat, das ist so die IRS, das ist so die die Steuerbehörde, die da vorbeischaut und die sind einfach
- 56:18Eugen: böse, weil die machen nichts für einen, aber kommen dann und holen, holen einfach die Hälfte von dem was du produziert hast.
- 56:23Eugen: Also das ist ja wieder so ein libertärer Feuchttraum, der da ausgelebt wird.
- 56:28Eugen: Und Ja. Aber ja.
- 56:30Eugen: So, ich gehe noch einmal kurz durch.
- 56:31Eugen: Ich glaube, wir haben jetzt wirklich einfach alles gut angesprochen.
- 56:33Eugen: Ja, letztes Mal habe ich noch über andere geredet, aber das würde ich dann mitnehmen.
- 56:37Eugen: Zum nächsten Mal, weil ich denke, jetzt können wir.
- 56:39Eugen: Wir sind wirklich sehr gut in der Zeit heute zu unserem dritten Teil überleiten, bevor wir uns da zu sehr in verirren und zwar in der
- 56:49Eugen: Antragserotik.
- 56:52Interlude: Interlude: Städtische Controller, kritische Controller und kritische Controller, kritische Controller, kritische Controller
- 57:02Interlude: All day long.
- 57:04Eugen: Eugen: Ich kann dir sagen, worüber. Antragserotik.
- 57:06Eugen: Ich glaube, jetzt habe ich dir reingeredet.
- 57:07Eugen: Wird es noch mal machen?
- 57:09Arno: Arno: Nein. Gemeinsam.
- 57:10Eugen: Eugen: Antragserotik Gemeinsam hätte das nicht so gut funktioniert.
- 57:17Arno: Arno: Alleine hat es auch nicht funktioniert.
- 57:19Eugen: Eugen: Doch, doch, doch. Ich habe. Ich habe Gänsehaut.
- 57:20Eugen: Ich kann. Ich kann es versuchen, dir zu zeigen.
- 57:22Eugen: Ist das nicht ein bisschen stark, was du Da.
- 57:24Eugen: Unsere Zuhörerinnen sehen das natürlich leider nicht.
- 57:26Eugen: Man muss es sich jetzt einfach vorstellen.
- 57:28Eugen: Eugen mit Gänsehaut.
- 57:29Arno: Arno: Gerade unsicher, ob das irgendein allergischer Ausschlag ist.
- 57:32Eugen: Eugen: So ein Unsinn.
- 57:35Eugen: Gibt es etwas, worüber du gern reden würdest?
- 57:38Eugen: Ich kann dir sonst sagen, was wir das letzte Mal versucht haben zu bereden.
- 57:43Arno: Arno: Hach ja, ich.
- 57:45Arno: Also, ich will es nur mal in den Raum werfen.
- 57:48Arno: Ohne jetzt länger darüber sprechen zu wollen, glaube ich.
- 57:52Arno: Aber worüber ich zurzeit sehr viel nachdenke, ist Systemtheorie.
- 57:57Arno: Was auch daran liegt, dass ich nächste Woche in Salzburg einen Vortrag dazu halte, zu Systemtheorie und der Darstellung von
- 58:05Arno: Dystopien, den wir ja beide gemeinsam halten.
- 58:09Arno: Aber ich werde leider alleine ihn vortragen.
- 58:13Arno: Und was so also wirklich Antragserotik im besten Sinne ist, nämlich Vermutlich wird es nie wahr werden.
- 58:22Arno: Ich würde mal unglaublich gerne was machen zu entweder Systemtheorie per se, also ein Projekt oder irgendwie was
- 58:32Arno: zu Großtheorien, also soziologischen, geschichtlichen, politischen Großtheorien und wie man die mit den Game Studies sozusagen
- 58:40Arno: verkoppeln kann, also von der Systemtheorie über die Kritische Theorie Akteur Network Theorie, was es da eben alles gibt und
- 58:49Arno: vielleicht auch versuchen, da Kopplungen herzustellen und zu schauen, was funktioniert denn am besten, wenn man welche Aspekte
- 58:57Arno: untersucht usw.
- 58:59Eugen: Eugen: Es ist extrem verlockend.
- 59:01Eugen: Zugleich sehe ich natürlich die Herausforderung, das in irgendeiner Weise zu finanzieren oder zu argumentieren.
- 59:06Eugen: Ein bisschen machen wir es ja eh.
- 59:08Eugen: Ich glaube, die in unserer bisherigen Karriere.
- 59:10Eugen: Wir lesen etwas, wir lassen uns davon inspirieren, wir versuchen es anzuwenden und das ist auch in meiner Erfahrung immer die
- 59:16Eugen: beste Art, sich eigentlich so eine Theorie anzueignen ist, sie einmal auszuprobieren.
- 59:19Eugen: Also eben gerade gerade Luhmann.
- 59:22Eugen: Ich meine, ich habe ihn ja auch sehr gern, aber wenn mal abgesehen von der Realität der Massenmedien, das immer mein Go to Buch, weil
- 59:30Eugen: das sehr, sehr gut finde ich, lesbar ist und sehr zugänglich ist.
- 59:35Eugen: Oder vielleicht eines der zugänglichsten von ihm.
- 59:37Eugen: Ich habe jetzt auch nicht so viele gelesen, Während die Hardcore Systemtheorie Texte das ist, da habe ich wirklich die geringste
- 59:44Eugen: Lesegeschwindigkeit, habe ich mal beobachtet.
- 59:47Eugen: Also da lese ich eine Seite und dann passe ich mal kurz nicht auf und bei jedem anderen Buch, das verzeiht es mir.
- 59:52Eugen: Der sagt dann okay, jetzt hast du die letzte halbe Seite nicht mitbekommen, aber du bist noch weiterhin an Bord.
- 59:57Eugen: Bei Luhmann kannst du es vergessen.
- 59:59Eugen: Also kann ich es vergessen.
- 1:00:00Eugen: Ich muss die Seite dann nochmal anfangen, weil wirklich, sobald du einen Gedankengang, eine logische Schlussfolgerung oder ich nicht
- 1:00:09Eugen: mit nachvollzogen habe, bin ich total draußen und dabei ist das spannend.
- 1:00:15Arno: Arno: Das Faszinierende. Also wir müssen jetzt nicht über Systemtheorie sprechen, aber das Faszinierende bei der Systemtheorie ist ja,
- 1:00:21Arno: dass sie im Prinzip oder vom Gedanken her so angelegt ist, dass sie auch dezentral quasi gelesen werden kann.
- 1:00:27Arno: Du hast mich schon verloren.
- 1:00:28Eugen: Eugen: Was soll denn das heißen?
- 1:00:30Arno: Arno: Dass du im Prinzip ein Kapitel aufschlagen kannst, ohne die anderen vorgelesen haben zu müssen?
- 1:00:37Arno: Einfach weil von jedem Punkt der Theorie auf den Rest der Theorie abgeleitet werden kann?
- 1:00:44Arno: Und das finde ich an sich schon mal einen sehr faszinierenden Gedanken, der auch so sehr gut in so einen Netzwerkgedanken und
- 1:00:52Arno: wiederum Akteur Network und so was gut reinpasst.
- 1:00:56Arno: Und ich mag den Luhmann sehr gerne, weil ich vermute, dass er einen sehr guten Humor hatte.
- 1:01:01Arno: Also er hat zum Beispiel sehr gerne über Habermas geschimpft und lustig.
- 1:01:06Eugen: Eugen: Weil der Name hat bei mir gerade die ganze Zeit im Hinterkopf herumgeschwirrt, aber fahr fort.
- 1:01:10Arno: Arno: Ich. Also ich habe hier ein Zitat, weil ich das heute Morgen noch für den Vortrag mir rausgesucht habe, und er schreibt über
- 1:01:18Arno: Habermas und dessen Kritik an der Systemtheorie.
- 1:01:22Arno: Ich zitiere Ich gewinne, was man bei einer guten Kontroverse müsste?
- 1:01:26Arno: Eigentlich nicht viel bei der Lektüre von Jürgen Habermas, und der macht das mit so einer Trockenheit.
- 1:01:33Arno: Und ich stelle mir als sehr lustigen Menschen eigentlich vor.
- 1:01:37Arno: Und vor allem, wenn man dann weiß, dass die beiden ja auch zusammen Buch herausgegeben haben, Also es ist so eine Wertschätzung
- 1:01:43Arno: gleichzeitig, dann ist es okay.
- 1:01:46Arno: Ja, und ich mag diese diese wie sagt man also produktionsanalytisch, diese produktionsanalytische
- 1:01:56Arno: Seite von der Systemtheorie auch sehr gerne.
- 1:02:00Eugen: Eugen: Ja, das ist tschuldigung, meine Gedanken sind jetzt auch gerade ein bisschen festgefahren.
- 1:02:07Eugen: Ich finde es auch. Also die Frage ist auch, was machen wir damit?
- 1:02:09Eugen: Weil wir haben ihn ja schon ein bisschen immer drinnen, also so als Inspiration für Fragestellungen.
- 1:02:14Eugen: Er ist jetzt es wird nie sehr konkret.
- 1:02:16Eugen: Also er war ja auch bei Horror Game Politics ist auch immer ein bisschen dabei, weil es eben darum geht, dass ich gewisse Systeme,
- 1:02:23Eugen: wie halt jetzt ganz banal gesagt unsere Gesellschaft mit allen Subsystemen die Tendenz hat, sich selbst zu erhalten, weil
- 1:02:29Eugen: nur so kannst du argumentieren, warum es überhaupt zu politischen Mythen kommt, die unbewusst reproduziert werden, weil das
- 1:02:35Eugen: einfach das System ist, das sich selbst erhält.
- 1:02:36Eugen: Das ist für mich der große Input von Luhmann und ich kann jetzt nur hoffen, dass ich ihn hier auch richtig verstanden habe und nicht
- 1:02:43Eugen: widerlegt werde, weil du Habermas gesagt hast der ist bei mir auch.
- 1:02:47Eugen: Also dein, dein Luhmann ist mein Habermas.
- 1:02:49Eugen: Ich habe ihn einfach gerne.
- 1:02:52Eugen: Aber auch ich, ich tue mir auch nicht leicht mit ihm.
- 1:02:54Eugen: Ich habe für meine Diss angefangen zu lesen, vor allem seine späteren Texte, seine Essays zu Europa, die auch sehr viel, glaube ich,
- 1:03:01Eugen: zugänglicher sind als der Strukturwandel der Öffentlichkeit zum Beispiel.
- 1:03:07Eugen: Damit konnte ich recht viel anfangen und habe mir da ein bisschen erschlossen.
- 1:03:09Eugen: Halt seine Theorien zu Öffentlichkeit, die aber sehr Schwer anwendbar sind, weil das sind ja idealtypische Modelle.
- 1:03:17Eugen: Also die Gesellschaft sollte so funktionieren, dass eine Öffentlichkeit gibt, wo man sich die ganze Zeit darüber
- 1:03:22Eugen: austauscht. Auch das finde ich super spannend, auf digitale Spiele anzuwenden, weil die sind dann Teil dieser Öffentlichkeit
- 1:03:27Eugen: und man verhandelt auch in Computerspielen über Politik, über kollektive Identitäten und wo es dann schwierig wird, ist die beiden
- 1:03:36Eugen: finde ich raus aus der Anleitung zu nehmen und rein in den Analyseteil, also wirklich für die Anwendung dann runterzubrechen.
- 1:03:42Eugen: Weil da bin ich finde ich, kommt man halt von ihnen weg.
- 1:03:45Arno: Arno: Also das wäre so ein Traum von mir, wenn man das schafft eben.
- 1:03:48Arno: Also es muss ja jetzt eben nicht nur um Habermas oder Kritische Theorie, Adorno, was weiß ich gehen oder um Luhmann, sondern dass
- 1:03:55Arno: man wirklich.
- 1:03:55Eugen: Eugen: Wir sollten unbedingt ein paar Forscherinnen erwähnen auch finde ich noch.
- 1:04:00Arno: Arno: Ja, ja, unbedingt.
- 1:04:01Arno: Aber eben, dass man im Prinzip eine Sammlung dieser Zugänge hat und versucht,
- 1:04:11Arno: diese zu öffnen.
- 1:04:12Arno: Also das muss man nicht selber schreiben.
- 1:04:14Arno: Vielleicht weil ich ich kenne mich eben in vielen Sachen auch gar nicht aus, aber ich würde es furchtbar gerne lesen.
- 1:04:20Eugen: Eugen: Also ich sage es jetzt noch einmal für mich.
- 1:04:22Eugen: Das heißt, wie stellst du dir vor, wie ein Buch, ein Paper, ein Forschungsprojekt?
- 1:04:27Eugen: Ja, einfach.
- 1:04:29Eugen: Ja, genau. Die Entweder oder Fragen einfach mit Ja beantworten.
- 1:04:32Arno: Arno: Nein. Also Geld werden wir dafür mit Sicherheit nicht kriegen, weil Theorieprojekte sind immer super schwer zu
- 1:04:39Arno: finanzieren. Ja.
- 1:04:41Arno: Insofern bleibt fast nur ein Buchprojekt.
- 1:04:43Arno: Aber ich könnte mir vorstellen, dass es eben aus all diesen vielen verschiedenen Richtungen Leute gibt, die sich vor allem auf
- 1:04:51Arno: dieser theoretischen Ebene sehr gut auskennen und so eine eben diese Öffnung gut hinschreiben könnten.
- 1:04:59Eugen: Eugen: So eine Readers Digest Version habe ich da gerade auch im Kopf, zum Beispiel.
- 1:05:04Eugen: Du wirst mich gleich schelten.
- 1:05:06Eugen: Eine Blogreihe zum Beispiel.
- 1:05:08Eugen: Jede Forscherin nimmt sich ihre Lieblingsinspiration und schreibt mal einen kurzen Essay dazu.
- 1:05:13Eugen: Und digitale Spiele also Hannah Arendt und digitale Spiele, Judith Butler und digitale Spiele, Habermas und digitale Spiele.
- 1:05:21Arno: Arno: Also nicht als Blogreihe, das ist mir schon zu.
- 1:05:25Arno: Also es kann schon schon ein bisschen ausführlicher werden.
- 1:05:27Eugen: Eugen: Oder ein Sammelband einfach Großtheorien und Spiele.
- 1:05:31Arno: Arno: Ja, why not?
- 1:05:32Arno: Ich würde es lesen. Es ist.
- 1:05:33Eugen: Eugen: Halt riesige. Es ist ja ein riesiger Aufwand, das ist ja klar.
- 1:05:37Eugen: Ich meine, das ist halt der Aufwand in sich.
- 1:05:40Eugen: Ist ja dann auch schon der Wert, also dass man einmal eine dieser Großtheorien gedeckelt hat, weil sonst ist es ja auch im Alltag mit
- 1:05:46Eugen: Forschungsprojekten in meiner Erfahrung so, dass ich mir dann immer denke, ich habe da so einen Wust an Büchern, die hätte ich, würde
- 1:05:52Eugen: ich gerne mal gründlich lesen, aber ich habe nie einen zwingenden Grund, sie wirklich ganz zu lesen.
- 1:05:57Eugen: Also auch jetzt habe ich mal für Papers wieder angefangen zu lesen und den Leviathan, gerade wenn es um Zombiespiele geht.
- 1:06:04Eugen: Aber in Wirklichkeit sollte ich einmal in Ruhe das ganze Buch durchlesen und nicht immer nur für jedes Paper oder für einen
- 1:06:10Eugen: Vortrag durch zu sausen und zu suchen, wo die relevanten Stellen sind für mich.
- 1:06:17Arno: Arno: Es wäre zumindest eine sehr gute Handreichung, weil man ja auch oft vor dem Problem steht.
- 1:06:21Arno: Wie könnte man das zusammenbringen, was man jeweils denkt?
- 1:06:23Arno: Also viele fangen einfach immer wieder bei Null an und das wäre durch sowas vielleicht zu verhindern.
- 1:06:29Arno: Aber es ist ja Antragserotik.
- 1:06:32Arno: Also man darf ja hier.
- 1:06:33Arno: Wir sind in der Kategorie ja nur um zu träumen.
- 1:06:37Eugen: Eugen: Ja, ich denke jetzt gleich ein bisschen konkreter, um zu träumen.
- 1:06:42Eugen: Also woran es mich erinnert ist, ich glaube, davon habe ich auch schon mal gesprochen.
- 1:06:45Eugen: Die Past Present Future Podcast Reihe von David Runciman, der eigentlich genau sowas macht.
- 1:06:52Eugen: Deswegen habe ich ihn auch so gerne.
- 1:06:53Eugen: Also der nimmt sich jetzt sagen wir mal, ich habe es da offen wie viele Episoden, da hatte ich halt eine Episode zu editieren, eine
- 1:07:02Eugen: Episode zu Virginia Woolf, eine Episode zu Orwell, wo sich immer so einen Text rausnimmt und dann einfach 55 Minuten durchgeht.
- 1:07:11Eugen: Ich sehe mittlerweile ist über eine Stunde, aber es war am Anfang 55 Minuten oder ein Konzept rausnimmt und das dann auch meistens
- 1:07:17Eugen: mit Kuli, also teilweise allein, teilweise mit Kolleginnen durchgeht.
- 1:07:22Eugen: Und da habe ich gemerkt, da behalte ich irrsinnig viel davon.
- 1:07:25Eugen: Also das ist diese Art des Vorverdauens hilft schon sehr.
- 1:07:29Eugen: Ich meine, es funktioniert noch mal besser, wenn du die Texte auch gelesen hast, weil dann äh, aber sowas wäre ja auch eine
- 1:07:36Eugen: Möglichkeit. Das Ganze halt.
- 1:07:38Eugen: Aber aus einem, ähm, aus einer Perspektive, wo immer digitale Spiele mit mitgedacht werden.
- 1:07:45Arno: Arno: Im Prinzip ja. Ich finde es nur eben nicht als Podcast, sondern in lesbarer Form bevorzugen, weil mir persönlich der Zugang
- 1:07:54Arno: bei Podcasts, auch wenn wir hier einen machen, ganz oft fehlt, weil meine Aufmerksamkeitsspanne dann sehr schnell
- 1:08:01Arno: nachlässt.
- 1:08:02Eugen: Eugen: Die gute Nachricht Arno Das kann man lernen.
- 1:08:04Eugen: Mir ging es genauso. Also ich hatte auch einfach keinen Platz in meinem Leben, um Podcasts zu hören.
- 1:08:09Eugen: Ich habe es immer wieder angefangen.
- 1:08:10Eugen: Es gibt ja auch die. Ewig lang habe ich versucht die Game Studies Buddies, das wäre perfekt gewesen.
- 1:08:15Eugen: Ich dachte mir ein Podcast der Gamestar das Bücher vorverdaut für dich und rezipiert.
- 1:08:21Eugen: Aber ich bin nie rein. Also ich bin immer rausgefallen und dann beim Podcast bin ich das Problem.
- 1:08:25Eugen: Wenn ich dann aufhöre es zu hören, gibt es Reihen die funktionieren sehr gut, wenn du sie auf Häppchen verdaust.
- 1:08:30Eugen: Das hat gar nicht geklappt.
- 1:08:32Eugen: Die waren auch zu lang.
- 1:08:33Eugen: Der Runciman macht es halt kürzer.
- 1:08:34Eugen: 55 Minuten geht auf einmal und ich höre es mir einfach an, wenn ich laufen gehe.
- 1:08:39Eugen: Oder wenn ich halt durch die Stadt gehe, höre ich jetzt immer einen Podcast mit.
- 1:08:43Eugen: Das Problem ist, ich schreibe dann auch auf.
- 1:08:45Eugen: Das heißt, wenn ich wo laufe, dann muss ich dann immer wieder kurz stehen bleiben und was ins Handy tippen, damit ich den Gedanken
- 1:08:50Eugen: nicht gleich wieder verliere. Aber das hat schon ganz gut funktioniert.
- 1:08:54Eugen: Buch Natürlich. Ich bin auch immer machen wir auch zusätzlich ein Buch draus.
- 1:08:58Eugen: Aber das wäre tatsächlich.
- 1:08:59Eugen: Ich meine, das wäre ja wirklich eine Überlegung, wenn man und und worüber wir letztes Mal bei der inoffiziellen Geheimfolge
- 1:09:07Eugen: gesprochen haben, war ja auch der Unterschied zwischen einem Sammelband und einer Monografie.
- 1:09:11Eugen: Das hole ich vielleicht noch nach heute, aber das wäre ja mal wirklich ein Thema, das ich total für einen Sammelband eignet.
- 1:09:18Eugen: Weil es geht ja darum, dass wissen viele Köpfe zu poolen.
- 1:09:22Eugen: Guter Übergang, Dann sollen wir gleich zum nächsten Thema hüpfen, oder?
- 1:09:26Eugen: Oder machen wir den Sammelband noch konkreter heute?
- 1:09:28Arno: Arno: Nein, nein, nein, nein. Wir haben ja auch noch den Alien Sammelband Slash Monographie.
- 1:09:34Speaker2: Speaker2: Genau das Thema, das ich mir aufgeschrieben.
- 1:09:38Speaker2: Ich weiß, ich. Ich laufe mit dir immer ein bisschen mit dem Kopf gegen die Wand.
- 1:09:43Speaker2: Nein, das stimmt auch nicht. Wir schreiben ja an einem Buch gemeinsam, Aber ich denke mir oft in letzter Zeit bei Sammelbänden Es
- 1:09:50Speaker2: ist sehr viel Arbeit und ich bin mir nicht immer sicher, ob der Aufwand sich auch lohnt.
- 1:09:57Speaker2: Also es ist ja, ich meine, mache ich jetzt ein Riesenfass auf und du hast weitaus mehr Erfahrung habe ich noch mit Sammelbänden als
- 1:10:03Speaker2: ich, aber ein Sammelband wäre dann wirklich gut, wenn es ein sehr konzises Thema ist, das auch möglichst vollständig abgedeckt wird.
- 1:10:11Speaker2: Und das ist in sich ja schon unmöglich, weil du immer die Arbeit anderer dafür brauchst.
- 1:10:15Speaker2: Also den perfekten Sammelband würdest du erreichen, wenn du genau deine Titel vorgibst und dann Leuten anschaffst, das zu schreiben.
- 1:10:21Speaker2: Und das kann man ja nicht machen, noch dazu, wo das ja alles unbezahlt ist.
- 1:10:24Speaker2: Also deswegen denke ich mir manchmal.
- 1:10:26Speaker2: Also eben weil wir gesagt haben, es würde uns eigentlich Spaß machen, was zu machen, anstatt einen Sammelband zu machen, wo wir
- 1:10:31Speaker2: dann erst recht wieder nicht die Paper drinnen haben, die wir gerne hätten, sondern super spannende, aber völlig andere Paper.
- 1:10:37Speaker2: Machen wir doch. Überlegen wir doch einfach wie würde das aussehen, wenn es 100 Seiten dickes Buch wäre?
- 1:10:43Speaker2: Also so wie diese kleinen Testversionen, die es von mehreren Verlagen gibt, wo man dann ein Thema wirklich gut durchverhandeln kann.
- 1:10:51Speaker2: Halt nicht in der Tiefe und Breite, aber das wäre glaube ich gut für uns beide, wenn wir da nicht zu sehr in die Breite gehen dürfen
- 1:10:57Speaker2: und in die Tiefe.
- 1:10:59Speaker3: Speaker3: Wie würdest du dir das zum Beispiel bei Alien vorstellen.
- 1:11:01Speaker3: Also ich frage deshalb, weil ich einfach zum Beispiel zur Geschichte von Alien gar keine Ahnung habe.
- 1:11:09Speaker2: Speaker2: Ja, also jetzt rein hypothetisch bei Alien bei Fallout könnten wir das gleiche ja auch machen, da haben wir ja schon so viel Text.
- 1:11:15Speaker2: Daran habe ich ja auch gedacht.
- 1:11:17Speaker2: Ich würde auch einfach es klassisch historisch mal mit einer Produktionsgeschichte anfangen.
- 1:11:23Speaker2: Wobei ich auch bei bei Alien ist.
- 1:11:25Speaker2: Die Frage wie also die genaue Struktur müssen wir jetzt noch nicht vorgeben, aber bei Alien was hätte ich gerne alles drin.
- 1:11:30Speaker2: Zum einen die Geschichte wie ist es entstanden?
- 1:11:33Speaker2: Die Hintergründe. Dann die Erzählung Was ist alles Alien?
- 1:11:37Speaker2: Also das sind ja nicht nur die der Augenblick kurz, 4567 offiziellen Filme plus halt die Alien versus Predator, die ich nicht
- 1:11:46Speaker2: dazu zähle, die man aber erwähnen muss plus dann halt alles, was drumherum entstanden ist Computerspiele, Brettspiele, Rollenspiele.
- 1:11:56Speaker2: Comics. Danke.
- 1:11:57Speaker2: Fanfiction wäre auch Also das ist man schon.
- 1:12:00Speaker2: Jetzt hört man schon auf 100 Seiten geht sich das schon nicht aus.
- 1:12:02Speaker2: Das heißt, da kann man es nur anreißen, aber halt zeigen, dass es so eine Eigendynamik entwickelt hat.
- 1:12:08Speaker2: Ich würde aber auf jeden Fall auch annehmen, dass das nicht aus dem Nichts kam, sondern dass das sich auf alte Mythen bezieht und
- 1:12:13Speaker2: alte Erzählungen hat.
- 1:12:15Speaker2: Also da haben wir dann auch die politischen Mythen drinnen und das wäre dann schon in sich ein sehr stimmiges Buch.
- 1:12:20Speaker2: Und das hat eine historische Relevanz, weil das dieses Alienuniversum ist eine perfekte Quelle für die Gesellschaft, die sie
- 1:12:27Speaker2: hervorgebracht hat, also für kollektive Ängste, kollektive Identitäten.
- 1:12:31Speaker2: Wirtschaftsmodelle werden sehr stark da drinnen auch verhandelt.
- 1:12:34Speaker2: Wir haben das Thema Mad Science drinnen.
- 1:12:36Speaker2: Also ich könnte mir vorstellen, so eine Produktionsanalyse dann, wo halt die Vorgeschichte oder die Produktion untersucht
- 1:12:44Speaker2: wird, die Produkte und Erzählungen selbst und wie die sich verwandelt haben über die Jahrzehnte.
- 1:12:48Speaker2: Also das ist ja der erste.
- 1:12:49Speaker2: Der erste Film ist, glaube ich, aus 78 oder 79, das ist ja ist ja jetzt ein Weilchen her, das sind fast fast 50 Jahre.
- 1:12:56Speaker2: Alien Genau.
- 1:12:57Speaker2: Und dann die Rezeption und wie das dann verarbeitet wurde und daraus halt die Inhalte.
- 1:13:01Speaker2: Und eigentlich hätten wir jetzt schon mit der HDP Methode.
- 1:13:05Speaker2: Wenn wir das dann auch schon schreiben, hätten wir dann locker ein kleines Büchlein da und dann hätten wir alles drinnen, was wir
- 1:13:10Speaker2: gerne hätten.
- 1:13:11Speaker3: Speaker3: Im Sinne eines Fließtextes.
- 1:13:14Speaker3: Oder würdest du sagen für jeden einzelnen Bereich die HDP Methode?
- 1:13:21Speaker2: Speaker2: Es wird jetzt schon sehr konkret.
- 1:13:22Speaker2: Das müssen wir uns tatsächlich überlegen.
- 1:13:24Speaker2: Ich glaube, für so ein kleines Buch müsste es ein Guss sein.
- 1:13:27Speaker2: Da darf man es dann nicht so splitten, Das wird dann schon zu zu kleinteilig.
- 1:13:32Speaker2: Das heißt, da müssten halt gewisse Sachen einfach immer in einem Aufwasch gemacht werden.
- 1:13:36Speaker2: Ja, das ist dann die Frage, Gehen wir das Ganze chronologisch durch.
- 1:13:39Speaker2: Also wirklich, damit es auch so wäre, gut zu argumentieren, weil es dann immer für eine Zeit steht, also 70er Jahre und Ridley Scott
- 1:13:47Speaker2: für diese Zeit, dann 80er Jahre und Cameron 90er Jahre.
- 1:13:51Speaker2: Und wie heißt der, der den dritten Teil gemacht hat?
- 1:13:53Speaker2: Fincher Ja, auch. Ja, genau, eben.
- 1:13:55Speaker2: Den gibt es ja auch noch, den haben wir gar nicht erwähnt.
- 1:13:57Speaker2: Vorbei bei den, bei den Überschätzten.
- 1:14:02Speaker2: Genau. Und dann dafür den vierten, wo wir uns einig waren, dass wir ihn eigentlich sehr gerne haben.
- 1:14:07Speaker2: Oder erinnere ich mich da richtig?
- 1:14:09Speaker3: Speaker3: Ja, schon. Jean Pierre Jeunet, glaube ich, oder?
- 1:14:11Speaker2: Speaker2: Genau.
- 1:14:12Speaker3: Speaker3: Also ist mein Lieblingsfilm aus der Reihe.
- 1:14:14Speaker3: Wirklich?
- 1:14:15Speaker2: Speaker2: Ich habe. Ich habe ihn einfach sehr gerne.
- 1:14:17Speaker2: Also, ich habe ihn. Der ist für mich.
- 1:14:19Speaker2: Das können wir uns auch zu sehr verehren.
- 1:14:21Speaker2: Der hat, der hat, der ist ein Quell der Freude.
- 1:14:23Speaker2: Und ich weiß aber, dass ich damit anecke, weil viele in ihn furchtbar finden und dann halt nachher.
- 1:14:29Speaker2: Also man hätte so, das könnte man eigentlich.
- 1:14:31Speaker2: Das wäre eigentlich eine schöne narrative Lösung, dass man es in Jahrzehnte unterteilt und dann jeweils das eine Ding hervorholt und
- 1:14:37Speaker2: dann halt eine Vorgeschichte, wo man zurückgeht in der Mythologie.
- 1:14:40Speaker2: Und dieses ganze man hat ja Pandoras Box Geschichte dieses der Fehler war ja allein schon, diesen Planeten zu berühren oder zu
- 1:14:48Speaker2: betreten. Schon da war klar, es kann auch nach hinten losgehen.
- 1:14:52Speaker2: Ja, ach, das ist ja gar nicht so wild, oder?
- 1:14:56Speaker2: Das müssen wir uns nur ein bisschen Zeit auf der Seite.
- 1:14:58Speaker3: Speaker3: Nächste Woche Zeit.
- 1:15:00Speaker3: Schreiben wir schnell runter.
- 1:15:01Speaker2: Speaker2: Wir haben jetzt einen Podcast, den müssen wir nur noch verschriftlichen und dann haben wir ein Proposal.
- 1:15:07Speaker2: Und damit gehen wir dann zu den Verlagen.
- 1:15:08Speaker2: Oder die Verlage, die ja massenweise unseren Podcast hören werden, werden sich denken, da ist Geld drinnen.
- 1:15:15Speaker2: Ja, man sieht uns nicht grinsen gerade.
- 1:15:17Speaker3: Speaker3: Ja, ich denke schon immer über Merchandise für uns nach.
- 1:15:21Speaker2: Speaker2: Auch so so kurz davor.
- 1:15:23Speaker2: Wir sind ja vielleicht auch ein guter Zeitpunkt, um zu erinnern.
- 1:15:27Speaker2: Wir haben jetzt gar nicht über unsere über unser Intro gesprochen.
- 1:15:30Speaker2: Auch Erinnerung an mich, dass wir das Thema wieder angehen.
- 1:15:33Speaker2: Wir hatten einmal eine KI Intro, eine wunderschöne KI Intro, die wir aber jetzt, wo wir das noch mal.
- 1:15:42Speaker2: Ich habe angeboten, dass wir die dann einsingen, wenn wir unsere 1000 Hörerinnen kriegen.
- 1:15:48Speaker2: Ja, da sind wir aber noch nicht.
- 1:15:49Speaker2: Wir sind noch nicht dort. Aber ich freue mich auf den Moment, wo wir unsere tausendste Hörerin willkommen heißen können, damit wir
- 1:15:57Speaker2: dann ganz professionell dieses Lied aufnehmen.
- 1:16:00Speaker3: Speaker3: Also ich begleite dich dann auf der Maultrommel.
- 1:16:02Speaker2: Speaker2: Du singst mit, also mit Maultrommel kannst du nicht mitsingen.
- 1:16:05Speaker2: Sicher singst Du bist ja viel besser als ich.
- 1:16:07Speaker2: Ich Ich kann ja nichts Musikalisches.
- 1:16:10Speaker3: Speaker3: Ach komm, Das kann ich mir nicht vorstellen.
- 1:16:12Speaker2: Speaker2: Wir werden. Wir werden es dann sehen.
- 1:16:14Speaker3: Speaker3: Ihr habt doch eine Gitarre zu Hause?
- 1:16:16Speaker3: Habe ich gesehen.
- 1:16:17Speaker2: Speaker2: Wir haben Gitarren zu Hause.
- 1:16:18Speaker2: Aber wir haben noch immer keinen Gitarrenlehrer, keine Gitarrenlehrerin zu Hause.
- 1:16:22Speaker2: Das ist. Und auch das ist eine gute Erinnerung für mich, dass ich da mich auch dahinter klemme.
- 1:16:27Speaker2: Weil einer der Buben würde das gerne lernen und ich auch.
- 1:16:30Speaker3: Speaker3: Ich hatte auch keine Lehrer.
- 1:16:31Speaker3: Man kann auch, man kann auch mit Dilettanz glänzen.
- 1:16:35Speaker2: Speaker2: Das kann man auf jeden Fall.
- 1:16:37Speaker2: Ich fände es aber durchaus schön, das Ganze auch mal mit Lehrer anzufangen und dann werde ich sowieso mit Dilettanz glänzen.
- 1:16:43Speaker2: Tanzt die Dilettanz?
- 1:16:44Speaker3: Speaker3: Das war doch jetzt ein schönes Schlusswort.
- 1:16:46Speaker3: Und bevor wir jetzt da noch mal Sachen anstoßen, würde ich sagen wir machen Schluss für heute.
- 1:16:52Speaker2: Speaker2: Wir sind innerhalb der 90 Minuten.
- 1:16:54Speaker2: Wir sind. Wir werden besser in der Zeitdisziplin.
- 1:16:56Speaker2: Ja.
- 1:16:57Speaker3: Speaker3: Immer noch 90? Ist das neue 60?
- 1:17:02Speaker3: Ja. Es hat wie immer großen, großen Spaß gemacht, Eugen.
- 1:17:07Speaker3: Und ich danke.
- 1:17:08Speaker2: Speaker2: Dir, Arno. Das ist ein Quell der Freude.
- 1:17:11Speaker3: Speaker3: Und ich bin jetzt schon gespannt, worüber wir nächstes Mal sprechen.
- 1:17:16Speaker2: Speaker2: Es wird auf jeden Fall gut vorbereitet sein.
- 1:17:18Speaker2: Dann. Dann. Du meinst, wir machen jetzt ein offizielles Ende?
- 1:17:21Speaker2: Bedanken wir uns nochmal bei allen, die uns zuhören.
- 1:17:24Speaker2: Ich bedanke mich auch noch mal bei dir.
- 1:17:26Speaker3: Speaker3: Sollten wir was von Belang gesagt haben, werdet ihr es in den Shownotes finden.
- 1:17:31Speaker3: Ich kann mich schon gar nicht mehr erinnern.
- 1:17:32Speaker2: Speaker2: Ja, aber das haben sie uns dann einfach noch mal an.
- 1:17:34Speaker2: Doch ich glaube, wir haben auf ein paar ein bisschen Literatur verwiesen.
- 1:17:37Speaker2: Wir haben große Namen.
- 1:17:38Speaker2: Große Namen sind gefallen.
- 1:17:39Speaker3: Speaker3: Die Spiele, Filme, Literatur.
- 1:17:41Speaker3: Werden wir alles erwähnen.
- 1:17:43Speaker3: Ja, gut.
- 1:17:44Speaker2: Speaker2: Dann bis zum nächsten Mal.
- 1:17:45Speaker2: Ja, Bis.
- 1:17:46Speaker3: Speaker3: Dann. Mach's gut. Tschüss.
- 1:17:47Speaker3: Ciao.
- 1:17:56Outro Music: Outro Music: Ruinen der alten Welten, wo Kriegsreporter Geschichten erzählten.
- 1:18:05Outro Music: Schwebende Heuwagen, futuristisch und kühl.
- 1:18:10Outro Music: Aber nun leuchtet die Nacht, wird zur Bühne kritischer Kontrolle.
- 1:18:17Outro Music: Wir spielen das Spiel mit Pixeln und Theorien.
- 1:18:22Outro Music: Das ist unser Ziel.
- 1:18:24Outro Music: Von Mondflug bis zu Sein in Träumen zu Geist Kultur lassen wir die Gedanken
- 1:18:34Outro Music: aufräumen. Für.