Latest / Genre Geschehen / Folge 220 - Handkanten und Hinterzimmer (The Furious, Backrooms)
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- Hoch sollen sie leben, hoch sollen sie leben, dreimal hoch. Und damit herzlich willkommen zu einer neuen Folge Genregeschehen, meine sehr verehrten Damen und Herren, in der wir einiges zu feiern haben. Nämlich zwei brandneue Filmstarts, die wirklich beide hier für Diskussionen und Begeisterung gesorgt haben. Und dann aber auch darüber hinaus dürfen wir unseren lieben Kollegen Tino Hahn noch einmal beglückwünschen zum Erreichen des 20. Lebensjahres. Ja, vielen lieben Dank. Endlich vor dir. Danke. Endlich darf ich die Filme gucken, über die wir hier sprechen. Endlich Go-Haw-Filme konsumieren. Hast du denn an deinem Geburtstag immerhin einen schönen Film schauen können, auch wenn du im Zug gefangen warst? Ich habe im Zug Cape 4 geguckt. Die Serie? Ich habe es so nebenbei laufen lassen, weil ich war doch ein bisschen, in so einer Dös-Stimmung und dachte, ach, irgendwas, was mir ganz gut gefallen hat, lasse ich so nebenbei noch mal laufen. Und dann habe ich so rumgedöst. Da sind aber bisher nur drei Folgen draußen. Ansonsten habe ich nur YouTube-Videos geguckt, ja. Die dritte habe ich noch nicht gesehen. Es war auch echt arschvoll im Zug. Und dann guckt man wieder irgendwas und denkt, ach, im Reich der Sünde, das klingt doch gut. und dann sitzt man da. Ja, ich finde immer so dieses, überlegst du, wenn du im Zug irgendwas guckst, du überlegst doch auch, was es so ist, weil du doch auch denkst, die Leute gucken alle die ganze Zeit dir auf den Monitor, oder? Oder macht ihr einfach irgendwas an und ihr scheißt drauf? Also ich versuche in der Regel sowieso immer innen zu sitzen. Also am Fenster. Ich sitze immer am Gang. Ja, ich sitze immer am Gang. Gegen den langen Füßen. Ja, ich versuche in der Regel am Fenster zu sitzen, um halt auch meinen Kopf irgendwie anlehnen zu können. falls ich einpennen sollte. Und dementsprechend mache ich mir da nicht so die Sorgen. Es sei denn irgendwie, weil es nicht anders ging, muss ich jetzt eine Mutter mit Kind neben mich setzen oder so. Oder beziehungsweise das Kind sitzt neben mir und die Mutter sitzt irgendwie, weiß ich nicht, gegenüber oder so was. Dann denke ich mir schon, okay, das muss ich dann irgendwie wegdrehen. Aber Silke weiß doch, was du guckst. Mein Sohn weiß auch, was ich gucke. Und deswegen will ich ja mitgucken. Ah ja, okay, gut, ja, stimmt. Nee, aber halt, solle sich ein fremdes Kind neben mich setzen. Dann erklärst du ihm vorher, wer Marian Dora ist. Genau. Und sagt, das ist nicht echt, dass die Frau da jetzt weint und so gehauen wird. So, nee. Aber ansonsten muss ich sagen, ist mir das eigentlich in der Regel relativ Wumpe. Aber ich würde jetzt halt auch nicht, um es mal drastisch zu sagen, ich würde jetzt auch kein Story of Ricky oder eben Pettigore oder was weiß ich laufen lassen im Zug, so wenn die Gefahr besteht, ah, dass ich einpenn und das halt einfach weiterläuft. Und B, naja, wenn halt irgendwie das Leute sehen können. Also so ein paar Grenzen halte ich dann schon ein. Hast du jetzt in Pettigore neulich geguckt? Oder wieso schießt der D jetzt spontan in den Kopf? Keine Ahnung, ich hab an irgendwas mit Gore getan. Weil da Gore im Titel ist. Ja, ja. Wir sind so simpel gestrickt. Obwohl im Film leider mehr in Pettigore drin ist als Gore. Ja. Ja, aber es geht mir aber genauso. Also, ich sitze auch immer innen und also am Fenster und gucke mal, dass da keiner drauf gucken kann. Ich saß einmal im Gang und ich gucke halt so ein bisschen immer, wer um mich rum dann sitzt. Und rechts hinter mir quasi saß halt ein Kind schräg hinter mir schräg. Also, er konnte quasi genau auf meinen Bildschirm gucken. Naja, das ist mir leider erst aufgefallen, als Headshot schon so heftig gelaufen war. Ah, okay, das ist natürlich doof. Und passt mal auf, ich mache eine geniale Überleitung. Welchen Film würdet ihr denn im Hypetrain gucken? Ja, ich weiß nicht, ob es wirklich im Hypetrain wäre, weil da ist ja die Verbindung auch immer schlecht und irgendwie, da muss man ja auf den Laptop gucken. Aber ich weiß, welchen Film wir im Kino gucken werden demnächst. In, oh, morgen! Es ist ja schon morgen soweit! Und ich freue mich sehr. Ja, wir wollen über The Furious reden, den André und ich morgen noch schon mal vorab im Savoy präsentieren und schauen werden, zusammen mit ein paar Menschen aus der Community von Kino Plus und vielleicht auch Genregeschehen natürlich. Und parallel dazu gibt es ja noch das Streaming in Berlin. Und ja. Und falls du die eine Person bist, die nicht sofort den Podcast hört, sobald er released wurde, sondern vielleicht ein paar Tage später, wir reden hier von Dienstag, dem 16.6., wenn es um morgen geht. Vielleicht war es nämlich auch schon vor, vorgestern. Stimmt, genau. Stimmt. Korrekt. Ja. Zum Zeitpunkt dieser Aufzeichnung, schauen wir den Film erst am Tag danach, am 16.6. Gut, ja, The Furious. Wir haben ja schon uns von Tino ordentlich anheizen lassen, weil er natürlich wieder vor allen anderen das Ding gucken konnte. Ein Jahr ungefähr ist es jetzt schon her fast, oder? Ja, Oktober. Aber guck mal, ich hab weder bei The Furious noch Obsession over Hype diesmal, oder? Ja, ja. Also gut, das hat mehr mit dem Film als mit meinem Hype-Management-Skills und Erwartungsmanagement zu tun. Aber ich war ja schon sehr euphorisch, das ist ja dann immer so, dass man so denkt, ja, es war ja noch ganz gut, aber jetzt nicht so, wie Tino wieder da rum geredet hat, Tag und Nacht. Ja, aber ich finde, ich finde, hier bei solchen Filmen ist dann das Understatement oder eben die Schweigsamkeit viel aussagekräftiger und viel. Neugierig machender als eben zum Beispiel, wenn du jetzt wieder ankommst mit irgendeinem indischen Ding wo jetzt plötzlich wieder auf zwei Hubschraubern, geritten wird, während die Gatling Gun an einem Wal festklemmt, der ins World Trade Center reinfliegt. Dann weiß ich ja ungefähr, woher diese Begeisterung kommt und was diese Begeisterung hervorruft und wie diese Begeisterung quasi sich dann auch audiovisuell äußert. Aber wenn du halt jetzt so wenig sagst zu einem Film, weil du halt eben auch aus Respekt vor uns, eben uns so wenig wie möglich vorwegnehmen willst, dann ist das schon ein deutlich... Wie soll man sagen? Das sagt halt mehr aus. Das schürt halt dann doch noch mehr Erwartungen. Da verkauft sich der Hype irgendwie auch anders. Weil der Film mit den zwei Hubschraubern, den du erwähnt hattest, das waren ja auch drei Hubschrauber. Und ich finde, damit muss man schon hausieren gehen, wenn jemand alleine gegen drei Hubschrauber kämpft. Und das ist ja dann so ein Alleinstellungsmerkmal. Wenn ich jetzt bei The Furious gesagt hätte, ja, da passiert was mit einer Leiter und dann läuft das über die Leiter und dann springt er hoch in die Luft und haut mit dem Hammer zu. Das kann man sich nichts darunter vorstellen, außer so eine diffuse Vorstellung. Deswegen ist es, glaube ich, bei solchen Filmen wirklich weise. Obwohl die ja auch sehr präsent sind und auch sehr irgendwie auf die Fresse gehen. Aber Obsession war, glaube ich, jedes Wort wäre zu viel gewesen. Weil ja doch irgendwie dann doch anders war, als man gedacht hätte. Aber darum soll es ja auch erst nächste Woche gehen. Ja, ich meine, Horror ist ja sowieso noch ein anderes Thema. Da kommt man gleich noch drauf zu sprechen. Wir haben halt jetzt heute hier wirklich uns dafür entschieden. Nur über zwei Filme zu reden, weil beide halt schon einen gewissen Hype haben, besitzen und ja, wir glauben, dass halt auch zu beiden Themen genug gesprochen wird, um vielleicht einen dritten zu kurz kommen zu lassen. Deswegen, ja, geht's jetzt heute erst mal nur um The Furious und danach um Backrooms. Denn dummerweise starten beide Filme in der gleichen Startwoche. Und ich find's ein bisschen schade, weil ich könnte mir schon vorstellen, dass es Überschneidungen in der Zielgruppe gibt. Weil ich hab jetzt auch hier und da über bereits gestartete, beziehungsweise über die Länder, in denen er bereits gestartet ist, oftmals gelesen, dass da auch eine sehr gute Mundpropaganda herrscht. Also Word-to-Mouth scheint wohl auch bei The Furious ordentlich zu laufen. Natürlich auf einem anderen Level. Ja, weil ich meine, in Amerika ist er ja auch schon im Kino gestartet und nicht mal drei Millionen ist halt wieder bitter, aber das ist, glaube ich, leider der Fluch asiatischer Actionfilme, dass egal was für ein Word of Mouse ihn vorauseilt und auch wenn der Lionsgate den Vertrieb übernimmt, ich weiß nicht, ob das das Segen oder Fluch ist. Ich glaube, bei dem Film ist es eher noch ein Segen, weil er, glaube ich, noch weniger gemacht hätte. Bei Kill zum Beispiel war es eher, glaube ich, ein Fluch, dass der Lionsgate sich ranwagt und dann kein anderer Verleih möglich ist. Weil jetzt Kill und The Furious haben beide ungefähr, also Kill hat in Amerika sogar nur 1,2 Millionen eingespielt, The Furious hat immer 2,5. Aber dass das so Curry-Barker-ähnliche, ich habe Shitload of Money und kann die nächsten Jahrzehnte machen, was ich will, mir die Projekte aussuchen. Geld zustande kommt, glaube ich, leider nicht bei The Furious. Nee, also ich habe jetzt auch nicht darauf spekuliert, dass der mehrere hundert Millionen Dollar macht. Aber es wäre ja schön, wenn der irgendwie so seine 20, 30 irgendwie zusammenkriegt. Ja, so ein Achtungserfolg. Aber das war bei The Raid 2 ja auch nicht. Also der ist ja auch erst danach irgendwie so hochgewachsen. Wenn man sich da mal die Kinobesucherzeiten in Deutschland anguckt, ist halt bitter. Wobei in China scheint wohl The Furious ... Ja, also da sind die ganzen Hoffnungen halt drauf, dass China jetzt dieses Wochenende, bzw. diese Woche, China muss den carryen. Dann können auch 100 Millionen oder 150 drin sein, aber da muss er dann auch erst mal anlaufen. Ich hoffe halt, dass der hier in Deutschland auch noch ein bisschen was macht. Also dass da schon mal vielleicht, keine Ahnung, ein bisschen mehr als 100.000 reingehen werden. Ich halte die Chancen auf. Ja. Ich schätze 23.000 maximal. Meinst du doch so wenig? Ich hoffe, ich habe Unrecht, aber ich fürchte ja. Ich glaube, ich bin auch leider eher Martino. Das Problem ist halt wirklich, wenn da kein John Wick draufsteht, dann ist es kein Actionfilm in Deutschland. Das ist leider wirklich. Wir sind da so eingesessen auf diese Marken und auch bekannten Darsteller. Und in der Furious-Riege sind halt nun mal nicht die. Martial-Art-Stars, die so der Otto-Normal-Gucker kennt. Deswegen, es ist halt eine sehr ... Es ist trotzdem ein Liebhaberfilm, natürlich, klar. Also, ich hoffe, ich hab Unrecht, aber ich fürchte ... Also, ich weiß nicht. Ich hoffe, der Film schafft es halt irgendwie so ein klein bisschen. Und ich red hier wirklich von ein bisschen im Verhältnis gesehen, von eben dieser Gen-Z-Euphorie abzugreifen. Ich weiß es nicht, ob's klappt. Ist es Gen-Z? Also, ich hab schlechte Nachrichten für uns drei hier, aber ich habe bisher noch niemanden unter 30 über den Film reden hören. Ja, leider. Und ich fürchte, das liegt auch nicht an der Bubble, in der ich mich bewege, sondern, dass er ja auf Festivals läuft, Festivals oder gerade Festivals, wo Filme wie The Furious laufen, sind ja jetzt auch leider, haben ja auch ein Nachwuchsproblem, beziehungsweise, dass da irgendwie junges Blut wieder reinströmt. Also, ich hoffe es, aber ich habe jetzt nicht davon gehört, dass jetzt 20-Jährige denken, geil, geil, geil, da kommt wieder was. Naja, aber vielleicht, wie gesagt, ich meine ja halt eben, dass wenn der halt dann gestartet ist, dass dann Leute halt schon irgendwie neugierig werden dadurch, was halt andere Leute erzählen. Achso, ja, das hoffe ich. Ja, dass halt irgendwie diese, also eine junge Zielgruppe sich von dieser Neugier oder von dieser Begeisterung halt irgendwie neugierig machen lässt, anstecken lässt, um eben halt dann auch nochmal dem Film irgendwie eine Chance zu geben. Ja. Ich glaube, wenn der dann auf Streaming rauskommt, dann kann der auch, glaube ich, funktionieren, aber nächste Woche kommt dann Obsession. Ich glaub, das ist für eine jüngere Zielgruppe deutlich interessanter. Naja, und diese Woche kommen Backrooms. Minions sind Monsters. Und diese Woche kommen Backrooms so, ne? Also ich mein, wenn die junge Zielgruppe ins Kino gehen wird, dann wahrscheinlich in Backrooms. Dann da rein, der wird dominierender im Gespräch. Ähm, das ist mir schon bewusst, aber naja, ey, vielleicht haben sie ja noch Zeit und vielleicht ist ja noch ein Screening irgendwie kurz danach nach Backrooms, und sie wollen nochmal da reingehen oder sowas. Also vielleicht ist es einfach stark genug, das wäre schön. Lasst mich freuen. Und er kriegt dann wirklich erst VOD und im Heimkino vielleicht auch nochmal so einen Nachbush, wie es meist diese Filme bekommen. Ich war gestern im Savoy und habe die Preview von Obsession da präsentiert und da kam ein Genregeschehenhörer auf mich zu und meinte, er hat sich immer bedankt für unsere Arbeit, auch Grüße an euch, an der Stelle und hat sich sehr bedankt und meinte, es gibt keinen anderen Podcast, der ihm so oft in den Kopf kommt, wenn er irgendwo mal einen Film sieht und denkt sich, ah, über den hat Jorgeschehen vor einem halben Jahr gesprochen. Endlich ist er raus. Also unser Watchlist im Vorausfüllen Ansatz funktioniert und vielleicht ist es auch bei Furious so vielleicht. Ich weiß auch nicht, wie läuft der wirklich flächendeckend im Kino? Kann man den überall halt sehen? Das ist ein regulärer Kinostart. Aber ich check mal, wie viele Kinos er startet. Ist er wirklich so breit? Der wird wie so Raid 2 auch so nachträglich dann. Also auf Streaming kann der glaube ich auch so weltweit dann auf Platz 1 gehen mit Word of Mouse oder zumindest unter den Top Ten nicht englischsprachig. Aber jetzt und ich weiß auch nicht, wie viel Word of Mouse dann auch notwendig ist und wie viel Vorlaufzeit, aber ich glaube, da ist so dieses dieses, dass man einfach mal reingeht und alle Vorurteile oder so beiseite legt. Ich weiß nicht, was da passieren muss und wie lange so ein Film dann laufen muss, damit das passiert. Aber er wird jetzt nicht sechs bis acht Wochen laufen. Er hat 74 Screenings deutschlandweit. Das ist bis 25 nicht mal, sind 15 Prozent von dem, was Amazing Digital Circus hatte an Screenings. Also, ich glaube, jede Stadt über 250.000 Einwohner kriegt was ab, aber ansonsten... Ja, aber ich finde, da ist Amazing Digital Circus jetzt auch nicht unbedingt der Maßstab, mit dem man da... Nee, aber wo man halt sieht, wo Leute hinrennen, was man halt auch nicht so auf dem Schirm hat und wo eine Fanbase da ist. Natürlich ist nicht der Maßstab, aber es zeigt halt auch, wie sich so Sachen verschieben. Ja, ja. Deswegen, also ich hoffe ja, er kriegt so ein bisschen Online-Hype ab und dann, ist es vielleicht für einige Leute noch interessant. Während halt der wahrscheinlich interessantere Film ebenfalls startet. Aber ja, das werden wir sehen. Gott sei Dank werdet ihr ihn ja alle schauen, deswegen können wir jetzt ein bisschen aus diesem Dings rauskommen, aus diesem Kulturpessimismus im Bereich gehen die Leute rein oder nicht und sie über den schönen Seiten des Filmes widmen. Ja. Ja, stimmt, könnte eigentlich sein, dass ungefähr alle Hörerinnen und Hörer dieses Podcasts diesen Film sehen werden. Schön, wir sind im Max. Zeig den zum Beispiel gar nicht. So, da habe ich kurz, wollte ich aufhören. aber jetzt kommt Christopher Nöhn wieder kurz durch, er läuft halt bei Cinemax nicht. Das kann natürlich auch wieder irgendwelche Verhandlungs-Issues haben, aber in Berlin läuft in jedem UCI in einem CineStar und dann in Kinos, die zu keiner Kette gehören. Also da traut sich kaum jemand dran. Und hier haben wir in Hamburg, was haben wir denn, wir haben ein Cinemax im Dammthor? Was kaum noch jemand frequentiert. Cineplex zeigt auch nicht. Also selbst die Ketten. Und wenn die Ketten sowas nicht zeigen. Und Harburg. Ja, weiß nicht. Das Savoy zeigt ihn. Das ist schon mal ganz gut. Naja, dafür zeigen Cineplex und Cineplex, aber Passenger. Muss jeder wissen, was er den Leuten im Kino vorsetzt. Ja. Und wie er sein Publikum kuratieren möchte. Ja. So, wir wollen euch jetzt mit folgender Geschichte kuratieren. Nachdem seine Tochter von einem skrupellosen Verbrechersyndikat ob es jemals andere Verbrechersyndikate gab? Nette? Ja, der Skrupe Volle. Skrupellos, äh, von einem skrupellosen Verbrechersyndikat entführt wird und die korrupte Polizei untätig bleibt, nimmt Wang Wei ihre Rettung selbst in die Hand. Auf seiner Suche trifft er auf den kompromisslosen Journalisten Nevin. Der seit dem mysteriösen Verschwinden seiner Frau einen persönlichen Feldzug gegen das Netzwerk führt. Getrieben von Verlust und Vergeltung geraten die beiden Männer in einen brutalen Strudel der Gewalt und stellen sich einer übermächtigen Organisation, die keine Zeugen hinterlässt. Ob es einen harmlosen Strudel der Gewalt gibt? Ja, oder eine Organisation, die ganz viele Zeugen hinterlässt? Oder kompromissbereiten Journalisten. Den Film würde ich gerne sehen. Oder nicht korrupte Polizei. Ich möchte jetzt nicht unbedingt den Pressetext hier dissen, aber. Der kompromisslose Journalist Nevin, gespielt von Joe Teslim. Ich weiß nicht, ist der wirklich Journalist? Weil, so wie ich es verstanden habe, ist seine Frau die Journalistin. Die Frau Journalistin, er aber anscheinend auch. Also ich glaube, die sind beide. Jedenfalls wird er auch als Journalist mal bezeichnet. Okay. Aber so viel sei schon mal gespoilert, er wird am Ende keinen Abrechnungsartikel mit dem Syndikat schreiben. Also, dass er ein kompromissloser Journalist ist, spielt wenig Rolle im Film, sondern eher, dass er kompromisslos ansonsten ist. Ja, oder er ist halt einfach, ja, er ist ein Journalist und er ist trotzdem kompromisslos. Also es hat jetzt nicht so zusammen mit Journalismus zu tun, der kompromisslos ist. Nö. Aber er selbst ist kompromisslos. Ja. Zumindest später. Ja. So. Jetzt zu der Verwirrung meinerseits einmal hinzugefügt. Wir haben diesen Film im O-Ton gesehen. Und im O-Ton ist der Film tatsächlich zu einem Großteil auf Englisch. Das ist halt auch so ein Thema, was wir vorhin, oder beziehungsweise was so ein bisschen auf das greift, was wir eben schon als Einleitung erzählt haben. Der wurde halt auf Englisch gedreht, hat aber noch ein ich sage jetzt mal Fremdsprachanteil von 40%. Ich glaube, das kommt ungefähr hin. Das wäre gar nicht für einen Auslands-Oscar- Ja, aber was halt eben bedeutet, dass der Film ja, eigentlich für den englischsprachigen Markt produziert wurde. Und lässt ja auch vor allem, er lässt ja auch vor allem sehr offen, wo die Tochter entführt wird. Also, das wird ja nie klar benannt, in welchem Land wir uns befinden oder in welcher Stadt, oder? Ich glaube nicht, also ich wüsste jetzt jedenfalls nicht, oder wenn es mal genannt wird, spielt es jedenfalls nicht so eine große Rolle. Nö, man möchte ja kein Land da irgendwie absichtlich diffamieren. Ich glaube, es ist auch ein bisschen so wie dieses, was bei The Night Comes For Us ja auch gemacht wird, dass es irgendwo spielt, was mutmaßlich nicht das Heimatland ist, sodass alle irgendwie da auch so ein bisschen so entrissen, entwurzelt wirken. Weil so wie ich es verstanden habe, soll dieses, also er ist in Bangkok gedreht worden, aber ich weiß halt nicht, ob es auch Bangkok darstellen soll oder ob man sich das nur, wenn man sich vor Ort auskennt oder sich, schon viel mit Bangkok beschäftigt hat, dann auch irgendwie das assoziieren soll. Aber es ist halt eher so ein Rotlichtdistrikt, was sich ja auch nicht von Stadt zu Stadt dann groß ändert. Ich glaube, das ist eben wichtiger, dass es halt eher so ein Rotlichtdistrikt ist und nicht das Rotlichtdistrikt befindet sich in der und der Stadt. Ja, und vor allem soll es vielleicht ein bisschen dadurch, auch dadurch, dass fast alle schon Englisch sprechen. Und man merkt ja auch an den ... An den Dialogen, dass das Englische nicht jedem der Darsteller so perfekt liegt, so will ich mich mal ausdrücken. Das klingt teilweise wie so ein bisschen schlecht gedappt. Und vielleicht möchten Sie deswegen auch die Immersion wahren, indem Sie gar nicht das Ganze wirklich ganz fest an einem bestimmten Ort verlegen, den es wirklich gibt, sondern das Ganze so ein bisschen schwebend lassen wollen, einfach damit auch gerade der Immersionsbruch mit der Sprache nicht so rauskommt. Ja, und so habe ich es mir halt auch gedacht, dass sie halt nicht in ihrer Heimatsprache sprechen können, eben weil sich alle an unterschiedlichen Orten befinden. Niemand dieselbe Sprache spricht. Sie sprechen es halt auf Englisch als des kleinsten gemeinsamen Nenner irgendwie verständigen müssen. Naja, und ich schätze mal, es war schon auch bewusst, naja, es war schon bewusst entschieden, dass der halt nicht spricht, beziehungsweise dass der halt irgendwie... Ja, ich weiß nicht, was ist er? Stumm? Würde ich jetzt sagen. Auch wieder ein Bold Move 2025 noch mit einem Film mit einem stummen Martial-Arts-Protagonisten um die Ecke zu kommen. Also generell sind da viele Sachen, wo man so denkt Bold Move, weil ich war nämlich auch, also ich habe ihn ja in Sieges gesehen und das war ja der schlimme Tag, wo ich, nachdem wir halt nur drei Stunden geschlafen haben, also es ist ja Samstag, in dem wir angekommen sind, nur drei Stunden geschlafen und dann erstmal meinen Rucksack mit meinem Reisepass, sämtlichem Bargeld, was ich mit hatte und meinem Computer und meinem iPad im Taxi habe stehen lassen, und dann auch nicht ins Hotel einchecken konnte und dann war ich aber auch so in diesem Müdigkeitsding, dass ich so dachte, ja scheiße und eine Völfstunde später, ja gut, so ist es halt, Leben geht weiter, ich will jetzt ins Kino und meine Freundin sich dann kümmern musste, dass sie mich nicht einfach sagen, ja scheiße, sondern sie hat dann hinter dem Taxi her telefoniert und so und ich musste ja dann auch in so Furious ins Kino rein, da muss man auch Prioritäten setzen. Und da hat sie sich während ich schon im Kino saß, auch mit dem Taxibarer getroffen, der dann auch so eine merkwürdige Tour nach außen gemacht hat. Schröck hättest du ja so ein bisschen, da siehst du es recht klein. Und ich hab dann mein iPad geordnet und da hab ich halt gesehen, okay, der ist 90 Kilometer einfach rausgefahren, in Richtung vom Meer weg irgendwo hin, kommt in zwei Stunden erst wieder. Dann war es super schwierig, den zu finden. Und noch als kleine Anekdote, weil dann hab ich auf der Quittung, also ich hab ja mit Kreditkarte bezahlt, da stand da ein Name und da haben wir einen anderen Taxifahrer gefragt, wie man ein Taxiunternehmen kontaktieren kann. Da hat er so gemeint, ah, der Name, den kenne ich. Und dann hat er den so angefangen, so, ja, ja, hier steht die Tasche und dann meint er so zu uns, das ist doch nicht gewesen, das heißt nur genau so. Also das war ein ganz schönes Wechselbad der Gefühle, weil ich zweimal dachte, ich kriege das Ding nie wieder und zweimal gedacht habe, geil, jetzt ist es doch da. Und dann kam so meine Freundin so 20 Minuten, nachdem der Film angefangen hat, in den Kinosaal rein mit der Tasche, Und dann konnte ich mich erst so ganz auf den Film einlassen. Am Anfang war ich nämlich schon so ein bisschen, ah, jetzt ist er stumm, jetzt wird die Tochter entführt. Es ist alles recht vielversprechend. Die erste Action-Sequenz war auch ganz nice, aber die hatte mich auch noch nicht so wirklich abgeholt. Also da war ich so ein bisschen, hm, okay. Weil man ja bei diesen ganzen Filmen, denen so ein Hype vorauseilt, gerade wenn es so Midnight-Madness-Filme sind, die man dann irgendwie sieht und sich so denkt, ja, das wirkt ein bisschen aufgebauscht, dass da das Publikum so durchgedreht sein soll. Und es hat bei mir dann so 30 Minuten gedauert, bis ich auch durchgedreht bin. Aber am Anfang war ich schon so ein bisschen, wo ich dachte, das bedient sich schon so ein bisschen an diesen Klischee-Elementen. Und war so ein bisschen, aber so, das ist ja oft bei Actionfilmen, die dann auch gar nicht mehr auf die Bremse treten, dass die ersten 20 Minuten dann schon recht gedämpft erst mal rüberkommen. Aber dieser erste Kampf hier mit Frau Yeja Janin, Aus Chocolat? Der war schon ganz geil. Der war ganz geil, aber halt jetzt noch nicht so der Überhammer, fand ich. Nee, der war noch nicht der Überhammer. Aber das will man ja eigentlich ehrlich gesagt auch nicht. Ich bin eigentlich ganz froh, dass der Film tatsächlich sich erst mal ein bisschen zurückhält, bevor er dann wirklich die ganz großen Geschütze rausholt, meiner Ansicht nach. Ja, ich find eh clever, dass der so eine Eskalationsdramaturgie wieder hat. Also klar hab ich am Anfang gedacht, weil das wirkte ja schon fast bodenständig. Wenn ich das bodenständig so im Kontext bewege, ist es natürlich ein Gänsefüßchen gesetzt, aber ich dachte so, okay, das ist jetzt hier eher so auf diesem, hier wird es nicht so richtig krass abgehen und es wird immer alles irgendwie auch nicht so die Schwerkraft, der Schwerkraft trotzen oder so, aber spätestens ab der Mitte, ist es ja dann schon erstaunlich, was Körper da so aushalten können und was für physikalische Gesetze für wen gelten und für wen nicht. Ja, ja. Ja, vielleicht dann einmal zu den offensichtlichsten Kritikpunkten. Die Story wird hier keinen Drehbuchpreis gewinnen. Also so viel ist klar. Aber was ich halt cool finde, die Story kannst du eigentlich fast auch ohne Worte erzählen. Also ich finde, die erzählt sich von allein. Und ja, manchmal wird ein bisschen hier aufgetragen. André kann es bestätigen. Wir hatten bei uns im Screening, wir waren nur zu fünft. Andi, Finn, Eddie, André und ich und Eddie hat einen entscheidenden Moment, hat er direkt outgecallt, hat irgendwie vorweg gesagt, was jetzt gleich gesagt wird und so weiter und so fort. Also das ist alles schon sehr einfachstes Drehbuchhandwerk, würde ich sagen, aber in seiner Einfachheit, finde ich, ist das halt alles sehr konsequent und ich finde, es ist, es folgt einer, ja, wie du es schon gesagt hast, natürlich Eskalationslogik, aber so wie diese Logik erzählt wird, baut das alles für mich relativ plausibel auf, weil wir halt uns ja nun mal schon in irgendwelchen. Ja, Verbrecher-Syndikatskreisen mit Verstrickungen in die Politik und in Kinderhandel und so weiter. Also da wird ja wirklich alles dafür getan, dass wir die Bösewichte auch wirklich richtig scheiße finden und wirklich hassen, damit es auch wirklich Spaß macht. Genau, da wird echt alles drauf gestapelt, was richtig böse ist. Damit es auch wirklich Spaß macht, wenn denen halt die Umme eingeschlagen wird. Also man hat ja eigentlich nicht wirklich Mitleid mit irgendeinem von diesen ganzen Schergen oder eben halt Oberschurken, weil die so böse und so überzeichnet sind. In dem richtigen Maße meiner Ansicht nach, ja, dass das für mich sehr effektives Handwerk ist, aber guckt man da einfach drauf und hat da irgendwie die Erwartung, dass das irgendwie ein bisschen verschachtelt sein könnte oder den ein oder anderen Twist bereithält, die, naja, die Hoffnung muss man hier nehmen, das ist wirklich ganz, ganz simpel. Fand ich aber, also natürlich, ja, wie du schon sagst, gewinnt keinen Drehbuchpreis, aber da geht es ja auch nicht um das, was erzählt wird, sondern wie es erzählt wird. Also natürlich ist das so, ah, die haben die und halten die irgendwo gefangen, aber wenn das irgendwo, wo sie gefangen wird, bedeutet, dass man sich hunderte von Leuten mit einem Motorrad durchfräsen muss, dann ist das ja die Handlung. Also wir gehen ja quasi wegen der Choreografie rein, man geht ja auch nicht ins Ballett wegen der Handlung. Ja. Falls Schwanensee eine geile Handlung hat, tut mir leid. Ja, oder keine Ahnung. Ich kenne nur Black Spawn. Aber es ist ja auch so, ich gehe ja jetzt nicht zu einer, weiß ich nicht, ich gehe jetzt nicht zu einer Technoparty oder zu einem Metal-Konzert und beschwer mich darüber, dass da halt kein Hip-Hop läuft. So nämlich. Wieder einer dieser Momente, wo es schade ist, es wird keine Kamera. Ich habe nur was aus einer Schublade geholt. Ich habe nicht mehr den Kopfdorger abgezogen, damit ich nicht wieder denke, mein Internet wäre weg. Das war gerade absolut spektakulär. Tinos Hintern hat gesprochen zu uns. Genau. War ein bisschen wie Aventura gerade. Ja, deswegen klang es so dumpf. Ja. Da kommen die Scheißmeinungen doch immer nur aus meinem Maul. Und ja, was ich halt auch als validen Kritikpunkt hinnehmen kann, ist halt schon, dass die sichtbaren digitalen Effekte jetzt auch nicht die allzu versteckten digitalen Effekte sind. Also ich finde, das Kunstblut oder beziehungsweise das Blut, das Digitale, wie halt auch der ein oder andere, wie soll man sagen, Einschlag oder die ein oder andere Kollision oder ja, so der ein oder andere Stunt, der ist schon mal digital unterstützt. Und das sieht man schon, wenn es denn so ist. Ja, gerade beim Blut. Ja, das stimmt. Muss ich aber sagen, auf die Laufzeit gesehen und bei dem, was da alles passiert, bei all den Stunts und all den Schlägen, Tritten, Kopfnüssen. Vorschlaghämmern, whatever, geht's dann zum Glück aber doch so weit unter, dass es mir nicht so super dann super negativ aufgefallen ist. Man sieht's, ja, gerade so im letzten Drittel gibt's eine Sequenz, die sehr CGI-Blut-lastig ist. Da wird's dann halt auch mal schnell sehr comichaft durch, muss man auch sagen. Aber da der Film so viel Handgemachtes bietet, ist es dann am Ende halt so ein bisschen, ja. Und ich fand, es hat auch zur Ästhetik irgendwie gepasst. Also es gibt Filme, wo mich CGI-Blut deutlich mehr nervt, aber da ist es irgendwie so stimmig irgendwie eingebaut in dieses überall blinkt irgendwas, da funkelt irgendwas, hier gibt es wieder einen auf die Schnauze, da, hält wieder irgendwie ein Messer raus, also ich fand das nicht störend, also mir ist es auch aufgefallen, aber mir ist es nicht störend aufgefallen. Nein, also wirklich störend ist es nicht, weil wie André sagt, das Verhältnis ist ja wirklich, also überproportional mit den Sachen, die halt irgendwie beeindruckend handgemacht sind, als eben die Sachen, die vielleicht digital nicht den besten Eindruck hinterlassen sind. Ich finde auch, das ist verschmerzbar, im wahrsten Sinne des Wortes. Und dann würde ich jetzt noch sagen, so rein erzählerisch und was, sag ich mal, bei so einem Film dann auch irgendwo vielleicht die eigene innere Logik nicht so ganz entspricht oder eben nicht so ganz plausibel ist, Das war, sag ich mal, das, was mit Brian Lee erzählt wird. Brian Lee ist hier ein Henchman, der am Anfang, sag ich mal, erst mal gegen die beiden Helden arbeitet, aber dann am Ende, sag ich mal, so ein bisschen auf seiner eigenen Seite steht. Und na ja, da fand ich es schon ein bisschen ... Da brauchte man schon ein bisschen Suspension of Disbelief, weil Brian Lee kriegt halt einmal im Film wirklich so gnadenlos auf die Fresse. Dass man eigentlich gedacht hat, nee, der steht nicht wieder auf. Aber ja, er steht halt noch mal auf. Ja, da war ich auch. Das war ein ähnlicher Moment. Was natürlich irgendwie ... Ja, wie gesagt, das kratzt so ein bisschen an der Plausibilität, weil man sich halt fragt, na ja, okay, bei dem einen bricht er ihm quasi das Rückrad oder da, weiß ich nicht, da verschiebt er irgendwie die Wirbelsäule mit einem Schlag. Und bei dem anderen, der ist jetzt plötzlich, ja, ist er wieder, ich sag jetzt mal, heil. Ja, das, ja, das hab ich auch nicht ganz gecheckt, warum das dann so definitiv inszeniert wurde. Weil vielleicht soll das so ein O-Moment sein oder so wie so eine Art Twist. Aber ich dachte auch, äh, das hatte nämlich schon so ein bisschen wie bei Twilight of the Warriors auch, wo ja dann gegen Ende dann auch so ein bisschen so die Plausibilität gebogen wird. Und hier glaube ich auch, es ist einfach notwendig, damit du noch wie so eine Art dritte Partei einführen kannst. Eben, und das muss ich halt sagen, dahingehend kann ich dann halt dieses, ja, diese Suspension of Disbelief oder diesen Bruch mit der inneren Logik, den kann ich dahingehend verkraften, weil ohne Brian Lee wäre das Finale halt eben auch nicht das Finale, wie es ist. Und weil das Finale so ist, wie es ist, nämlich einfach fucking, fucking, fucking großartig, hat mich das dann am Ende weniger gestört. Aber ich kann verstehen, dass man sich vielleicht daran stört. Das ist schon ein Punkt, der halt mir auch aufgefallen ist. Den fand ich schon so ein bisschen, hä, okay, wie funktioniert das jetzt? Aber na ja, dadurch wird halt ein Finale möglich, das ohne ihn halt nicht möglich gewesen wäre. Und man muss es halt einfach auch sagen, Brian Lee ist hier einer der absoluten Entdeckungen in diesem Film. Also ich sag mal, wenn hier einer wirklich neben den Hauptfiguren und Hauptdarstellern, hervorsticht, ist es meiner Ansicht nach Brian Lee, jetzt weil er halt auch echt ein massiver Typ ist, das muss man sich vorstellen wie Sabo Hung mit Glatze. Und vielleicht ein bisschen massiver noch sogar. Aber ja, Xi Miao, den kennt man. Joe Taslim kennt man. Yajan Rujan kennt man. Und der schafft es halt neben all diesen großen Martial-Arts-Grüßen oder jetzt inzwischen ja fast schon Legenden, schafft es tatsächlich echt, sich zu behaupten. Das fand ich echt, das hat mich sehr gefreut, dass dir so einen auffallenden oder so einen präsenten Eindruck hinterlässt. Ja, das ist halt immer aber auch dankbar, wenn du in solchen Filmen so den Dampfhammer spielen darfst. Das ist ja einfach, das bleibt halt hängen. Das ist wie Don Lee halt, wenn der in seinen Filmen halt, das ist halt dieses Bud Spencer-Syndrom. Wenn der eine kommt, wo du weißt, den kriegst du halt super schwer platt, der hält alles aus, der ist super stark. Und dann dann doch noch mit der Inszenierung wie in The Furious, das bleibt halt hängen. Das ist halt eine sehr dankbare Rolle, die er da kriegt. Und dieses Ganze, so ein bisschen das Überstrapazieren der Körper, sag ich mal, oder der, was das sein Körper aushalten darf. Hat mich auch einen Moment gebraucht, um das einmal zu schlucken, weil ich fand, dass er bis dahin eigentlich schon eher, ich will nicht sagen bodenständig, es ist schon absolut, dass alles passiert, aber wenn Leute umgehauen wurden, waren sie eigentlich in der Regel auch direkt durch. Und es war auch nicht wie jetzt bei zum Beispiel Night Camps 4 Us, wo es ja so viele Opfer gab, dass du irgendwann schon Stuntman zum dritten Mal durchs Bild fliegen sehen hast, auch wirklich offensichtlich. Oder gemerkt hast, denen sind einfach die Statisten ausgegangen. Das ist mir jetzt hier auch nicht aufgefallen so, aber woran ich dann irgendwie denken musste, und das hat auch so gewisse Züge mit dem Endkampf, oder ich sag nur Fahrräder und so später. Ich muss sagen, dass der Film. Echt ein bisschen Anleihen von den Yakuza-Games hat. Ja, Dings, der Regisseur ... Nicht ganz so drüber natürlich, aber er hat Anleihen, finde ich, davon in seiner Absurdität. Und da ist es ja auch so, dass Leute, die ständig umgehauen, abgestochen werden, dann doch wieder auftauchen irgendwann. Ja, sorry, Tino, was wolltest du sagen? Ach so, ich hab nur gesehen, dass der Regisseur, also Kenji Tanigagi, hat ja auch Shinobi inszeniert. Also die, glaub ich, zu diesen Videospielen. Also close enough zu Yakuza, beziehungsweise ist ja so ähnlich. Ja, das fand ich nämlich von dieser Absurdität her so ein bisschen nichts, nicht so drüber wie Tired of the Warriors, da schießt keiner mit Feuerbällen oder so, aber eben dieses, wir prügeln uns jetzt hier einfach mit so Alltagsgegenständen und sowas auch, das ist sehr Yakuza-Style. Ja, und Daniel mochte den vorherigen Film von dem Regisseur ja nicht so gern. Ich irgendwie schon, diesen Enter the Fat Dragon, wo Donnie Yen irgendwie 200 Kilo zunimmt. Ja, also der ist schon, also ich muss halt sagen, der ist schon, was heißt, ich mochte den nicht so gerne, ich hab den drei Sterne geguckt. Ja, drei Sterne, nee, schon, aber ich hab viel gelacht, also mir hat der schon Spaß gemacht, also das war schon so so einen Hongkong-artigen Klamauk-Film, hatte ich schon jahrelang nicht mehr gesehen, gefühlt. Ja, der war mir aber halt A, eine Spur zu digital, Und B, lässt er sich schon leider echt eine Menge Zeit, um Kämpfe zu platzieren. Das fand ich ein bisschen schade. Und ich fand dieses Finale auf dem Turm oder auf dieser Fernsehantenne oder was das da war, das fand ich halt alles nicht mehr so schick. Das ist halt schon krass. Also als Regisseur kenne ich von Kenji Tanigaki eigentlich nicht so viel. Ich kenne halt diesen Enter the Fat Dragon. Und that's it so. Und deswegen war ich auch so ein bisschen, okay, der macht jetzt The Furious, aber warum ist das jetzt so, warum soll das jetzt so ein Brett sein, wenn ich halt jetzt nur so, naja, Enter the Fat Dragon irgendwie von ihm kenne. Aber dann guckst du halt mal, was der halt als Stunt-Koreograf gemacht hat, beziehungsweise als Stuntman und Koreograf. Ja, und dann kommen wir schon in ganz andere Gefilde, dann haben wir nämlich halt sowas wie Full-Time-Killer schon, den ich sehr mag. Kennt ihr den? Ja, den hab ich nicht gesehen. Den mag ich sehr gerne. Special ID konnte man auch machen. God of War war in Ordnung. Prosecutor hatten wir ja auch schon drüber gesprochen. Das sind Monkey King. Das sind alles coole Sachen. Und der war halt der... Monster Hand 2 auch mega gut. Und der ist halt aber dann, muss man ja sagen, der Stunt- Choreograf von Twilight of the Warriors, Vault-In. Und dann wurde man schon hellhörig. Und ja, als Stuntman selbst war der halt auch schon bei vielen Sachen dabei, hat hier bei den ganzen Ru-Ru-In Ken-Shin Filmen, Ruh-Ruh-Un-Kenshin. Oh Mann. Ja, da hat er als Stuntman mitgearbeitet, Raging Fire, Flashpoint war da mit dabei und das sollte allein schon einen Anlass oder beziehungsweise einen Hint geben auf das, was man halt eben in The Furious sehen kann. Und ja, und dann kommt noch hinzu, und das ist ja das Allergeilste dann. Die Stunts wurden halt von The Furious, die wurden ja dann auch wieder von jemand ganz anderem choreografiert, nämlich von dem jungen Herren, der auch schon für Baby Assassins, Ghostkiller und, I'm a Hero zuständig war. Ah, okay. Und da finde ich, da merkt man dann plötzlich, da kommt dann die Fusion zusammen, weil. Wodurch sich die Kämpfe von The Furious meiner Ansicht nach ja besonders auszeichnen oder wovon die Kämpfe sehr geprägt sind, das sind ja diese ganzen Menschenknoten und dieses ganze, ja, Ground and Pound und irgendwie auf dem Boden Combat so, ne, sich auch irgendwie auf dem Boden robbend wegtreten. Das kommt natürlich der Kampfkunst oder den Kampfkünsten von Xi Miao entgegen, weil der hat sowas in Fight vs. Evil 1, 2 und 3 auch immer wieder gemacht. Wenn man sich dann Flashpoint anguckt, wo Donnie Jenya diese eine legendäre Kampfszene hat, da war auch viel auf dem Boden irgendwie das Thema, also, dieses rumgleiten und rumtreten und sich irgendwie abstützen oder irgendwie, fernhalten auf dem Boden, ja und das wird hier alles quasi oder kommt hier alles zusammen das sind quasi die besten Kräfte, die gerade momentan in diesen modernen dieser modernen Inszenierung meiner Ansicht nach vertreten sind, Ja, und auch diese sehr übersichtliche Inszenierung, also dass sie ja schon, auf den geschlossenen Räumen sich einfach bewegen, aber es ist trotzdem nicht so zerschnitten. Das haben wir auch bei den anderen Filmen, die auf Creepy rauskamen, schon positiv erwähnt und beziehungsweise das jetzt auch in, deutlich günstiger produzierten Action-Filmen, Martial-Arts-Filmen als The Furious jetzt auf einmal die Action wieder so dynamisch und übersichtlich würden, die Kameras nicht mehr irgendwie so zerschneiden muss, obwohl man sich ja dann teilweise fragt, wo zur Hölle ist die Kamera überhaupt? Bei dieser Platz, den man dann ja noch dafür braucht. Und bei der Kameramann ist Edmund Fung, der auch Raging Fire gemacht hat, aber auch Doc by Doc, den wir, glaube ich, hier auch alle lieben. Und bei Operation Red Sea auch mit dabei war. Von Operation Red Sea kann man auch halten, was man mag, aber was da auch über jeden Zweifel enthalten ist, ist halt diese Action- Inszenierung, sowohl in diesen Schießereien als auch in diesen ganzen Panzerkämpfen und so. Also, er hat sich da schon ein krasses Team zusammengestellt vor und hinter der Kamera. Ich mag Operation Red Sea. Ich auch, aber halt ist natürlich schon sehr ... Ja, ja, aber ... Allein wenn diese Panzerhaubitze da in Zeitlupe durch das Haus saust, ey. Ja, super. Ich muss auch sagen, ich guck den gerne auch, ja, obwohl es patriotische Scheiße. Ja, aber trotzdem. Also ich mag die ja alle, diese ganze Operation-Reihe, beziehungsweise alles, was da dann noch gemacht wurde. Von Dante Lamm. Aber ja, da gebe ich dir recht, was hier auffällt, ist zum einen, also allein, es gibt irgendwann inmitten des Films gibt es einen Kampf in einer Art Schlachthaus und da kämpfen, glaube ich, auch wieder drei Figuren, in so einem kleinen Gang zwischen so, was ist das, entweder Ställe oder halt irgendwie so Schlachtbecken, wo halt irgendwie das Blut und alles gesammelt wird und so. Und auch da, da treten Leute in Richtung Kamera, und wirklich kurz vorher, bevor, sag ich mal, der Fuß eigentlich die Linse oder das Objektiv treffen würde, schneidet halt eben der Film um und wir sehen, wie dieser Fuß an der Kamera vorbeigeht. Also die Schnittarbeit, wie sie Bewegungen aufgreift und wie sie Bewegungen weiterführt, ohne dass dadurch A, die Übersicht oder B, dann halt auch die Wucht verloren geht, Fand ich ihn in diesem Film sensationell. Ja. Das zusammen mit dem Flow halt auch. Also in diesem Gang auch, da gibt es auch zum Beispiel die Szene, da wird jemand durch eine Wand getreten, das ist eine Holzwand. Und quasi die Kamera geht mit dem Tritt durch die Wand mit und dann wieder zurück. Das ist so krass gewesen. Also die Kamera, der Schnitt machen das Ganze so dynamisch, wie du schon sagst. Und trotzdem hast du immer komplett die Übersicht. Du weißt immer genau, wer wo steht, wer wen irgendwie umnockt. Das ist so krass. und wie du schon sagst, diese Wucht trat trotzdem. Die Kamera fliegt gefühlt durch die Wand mit. Also du hast das Gefühl, die Kamera reißt die Wand ein eigentlich. Die Kamera ist dabei quasi gerade die Wucht von dem Tritt und dann, dass sie es auch wieder zurückschwenken, das alles in einem Schwenk quasi, dann erst der Schnitt. Das war so krass. Und das macht er ja ständig, der Film. Dass du immer die Energie der Schläge, Tritte und so weiter, die kriegst du durch die Kamera so mitgegeben. Und ich finde, das war eh eine der großen Stärken, dass du wirklich ständig, wirklich auch spürst, dass da was da passiert. Du siehst es nicht nur, du kriegst es wirklich richtig energetisch mitgegeben. Und das ist schon eine Meisterleistung, finde ich, ja. Also einen harten Tritt inszenieren, ja, ist jetzt nichts Neues, aber ich fand, Furious hat das natürlich einmal in der Häufigkeit natürlich, aber dann auch in dieser Dynamik und dann in dieser Präzision, das ist ein neues Level. Das ist wirklich einfach so. Das habe ich so noch nie gesehen. Ja, und dann hinzu kommt halt wirklich auch, wir haben hier einen Cast, der ist wirklich erfahren, der kann kämpfen. Also wir haben es ja schon ein paar genannt, Ximiao, Joe Taslim, Yajan, Rujan, kennen wir alle aus The Raid oder aus den Raid-Filmen. Oder jetzt hier Brian Lee, aber jetzt auch so einen hier, dieser Joey Iwanaga, das ist einer der beiden ... Antagonisten, also ja, das ist einer der beiden Antagonisten aus Baby Assassins 2, meine ich. Ey, der Typ, wirklich, der macht eine Akrobatik oder der legt eine Akrobatik an den Tag, das hab ich so noch nicht gesehen, der macht einen Move. Ich kann ihn gar nicht richtig beschreiben, aber er schafft's halt irgendwie auf dem Rücken liegend, sich auf das andere Bein zu stellen, ja, anstatt dem Bein, mit dem er sich quasi vom Boden abgestoßen hat. Also, wie gesagt, ich kann es schwer erklären. Man muss sich das angucken. Ich dachte auch, das ist ein Trick, aber das ist kein Trick. Das macht der Typ irgendwie und solche Aktionen sind dann noch und nöcher in diesem Film drin. Und das ist so ein Vorteil, wenn du halt, ja, es sind nicht die besten Schauspieler, aber sie könnten halt fucking nochmal kämpfen. Ja, sie sind dafür da, was sie in dem Film sollen, genau. Und das ist halt der große Pluspunkt. Du musst halt wirklich, du musst nicht tricksen. Das, was du da halt siehst, mit kleinen Nachhelfern hier und da, haben wir schon gesagt, aber zu 95 Prozent, das, was du siehst, wird halt durch die Darsteller ausgeführt. So, die können das halt. Das ist absolute Körperbeherrschung, Kampfkunst, Künste. Die können das eben. Und wenn du so einen Cast vereinst für einen Actionfilm, das ist halt, besser geht's ja nicht. So, das ist ja das Beste, was dir passieren kann, wenn dein Darsteller dir genau das geben kann, was du jetzt verlangst, ohne dass du überlegen musst, wie kaschieren wir das, schneiden wir das um, Wie lassen wir ihn cool aussehen? Das müssen sie halt nicht überlegen, sondern die sehen für sich cool aus. Die Kamera muss eigentlich nur draufhalten und das so ein bisschen verlängern, aber das ist natürlich der große Vorteil, ja. Und da, wie gesagt, bei so einem Film, wo die Handlung mir am Ende des Tages eigentlich scheißegal ist, dann ist es mir auch egal, ob die jetzt die Dialogzeile irgendwie jetzt rührend vortragen, wenn es irgendwie um das für ein führte Mädchen geht oder nicht. Ich möchte auch noch mal das entführte Mädchen hervorheben, weil ich gesehen habe, okay, ich habe ja zwei Filme von ihr in meinem Top Ten von 2025 und war so, ah, okay, was ist denn der andere? Und ich spiele auch bei Dead to Rights mit diesem Film über das Nanking-Massaker, wo chinesische Fotografen für die japanische Armee die Gräueltaten fotografieren müssen. Und auch da spielt sie fantastisch. Also bei The Furious sehr limitiert, also viel mehr als entführt zu sein, muss sie ja nicht spielen. Obwohl ich fand diese ... Entschuldigung. Genau, sie hat auch mal so eine ... Sorry. Nee, nee, sag, sag, sag, tschuldigung. Sie hatte auch ein bisschen so ein breiteres Spektrum. Und dann habe ich geguckt, okay, ich habe jetzt vier Filme von ihr gesehen und allen vier bis fünf Sterne gegeben bei iPhone, i2, wo sie mal nicht mit einem stummen Typen unterwegs ist, sondern mit einem blinden Schwertkämpfer. Auch ein megaguter Martial-Arts-Film. Und auch 2022, obwohl die jetzt erst zwölf ist, hat sie bei Lighting Up the Stars mitgespielt. Das ist halt wieder so ein manipulatives Arschloch-Drehendrüsendrücker-Drama. Aber der funktioniert so unglaublich gut, wo jemand aus dem Gefängnis entlassen wird, weil er da lange, und dann trifft er dieses Mädchen und dann bereichern die sich so gegenseitig für ihr Leben. Und der ging ganz schön an die Nieren. Und ich sehe auch gerade, er hat auch eine 3,9 auf Letterboxd, iPhone I auch. Und Dead to Rights möchte ich auch nochmal allen, die keine Probleme damit haben, extrem detailliert ausgestellte Kriegsgräueltaten und Massaker zu sehen, auch ans Herz legen, weil der hat mich auch im Kino richtig zerfetzt. Ach, guck mal, den iPhone I1 hab ich noch auf der Watchlist. Dann pack ich mir den iPhone I1 auch da. Ja, also ich glaub, sie ist sehr typecast, weil natürlich ist sie das süße Mädchen, was irgendwie in der Bredouille steckt. Aber auch bei Dead Rides hat sie auch eine Szene, wo man so sagen kann, okay, dass sie jetzt nicht nur mit großen Kulleraugen traurig gucken oder Angst haben, sondern schauspielerisch. Wahnsinn, also echt richtig gut. Ich find hier auch, sie ist ja dann tatsächlich doch, also sie kriegt ja schon so ein bisschen ihre eigene Story. Genau, sie ist auch so enabled. Sie ist halt nicht so, also klingt jetzt ein bisschen doof, nicht so ein Opfer, sondern sie versucht ja auch selbst aus der Situation zu kommen. Also sie ist im Rahmen der Möglichkeiten für ein Zwölfjähriges Entführtes Kind schon sehr selbstbestimmt. Ja. Und auch sehr wehrhaft. Und dann, wenn dann aber auch noch so Dinger drinstecken, zu dieser ganzen Klasse, zu dieser wirklich ganzen Großartigkeit, zu dieser, wie soll man sagen, zu dieser elektrisierenden Leistung, die hier präsentiert wird von allen Beteiligten, kommen dann noch so kleine Beaumonts obendrauf, wie zum Beispiel halt eben, wo wir jetzt auch bei ihr sind, bei Rainy heißt die, glaube ich, im Film. Wenn dann halt zum Beispiel so Filme wie Fatal Termination zitiert werden und sie dann halt irgendwie aus so einem Auto oder Lastwagen raushängen muss, oder halt dann plötzlich am Ende bei dem Finale ein ganz klassischer Sergio Leone Move gemacht wird so sowas, finde ich dann halt noch on top richtig geil dass die halt nicht nur wissen beziehungsweise dass die halt eben nicht nur ihr Ding durchziehen sondern dann halt auch noch sagen, den fanden wir cool und das fanden wir cool und das kriegt auch mal eine kleine Würdigung oder ein kleines Zitat so, also sowas finde ich dann auch nochmal, das gibt dem Ganzen nochmal eine Würze. Gut. Ja, Punkt. Dann haben wir jetzt genug geschwärmt. Ja, gucken jetzt einmal und dann alle zwei Jahre. Nein. Wie das immer so ist, weil ich bin, also so Night Comes, das gucke ich mir schon so alle zwei Jahre an. The Raid 2 auch. The Raid 1 irgendwie nicht so oft, aber den habe ich neulich auch erst im Kino gesehen. Aber ich glaube, das sind so die zu so meiner Reihenfolge. Nee, meine Frequenz ist geringer. Also ich werde jetzt, glaube ich, nach The Furious direkt mal wieder The Night Comes For Us gucken. Aber ich glaube... Ich hab erst noch nicht mehr gesehen. Ich glaube, die... Wie soll ich sagen? Ich lass mir da weniger Zeit. Ich gucke da öfter, glaube ich, rein. Zumindest in gewisse Kämpfe. Ach so, okay, okay. Ich dachte, ich wäre jetzt zu häufig unterwegs. War schon kurz irritiert. Ja, okay. Verstehe, verstehe. The Night Comes For Us habe ich das letzte Mal geguckt, glaube ich, so vor... Fünf Jahren ungefähr, würde ich sagen. Frech, wir brechen sofort ab. Echt? Und ich wollte den damals mit meinem Ex-Schwiegervater gucken. Und nach einer halben Stunde meinte er, nee, da sterben mir zu viele Leute. Ich gucke nur Transporter und ins Bett gegangen. Dann habe ich ihn abgebrochen. Ja gut, fällt das. Man muss auch sagen, aber das war eben zu doll. Man muss auch sagen, ich finde The Furious, obwohl wir jetzt hier schon von einer gewissen Härte und so weiter oder von gewissen harten Szenen gesprochen haben, ist nicht ganz so extrem wie The Night Comes Force. Also ich finde... Und ich finde es gut. Ja. Weil diese übertriebene Gewalt wäre, glaube ich, hätte dem gar nicht so gut gestanden oder das würde, ich mag The Night Comes House, gar keine Frage. Aber das muss man a nicht wiederholen, nicht rezitieren. Und ich finde halt, das überschattet auch immer so ein bisschen dann eben auch die Kampfkunst. Also ich finde es gut, dass Furious jetzt nicht mit extremer Härte in Sachen Gore, Gewalt per se Blut übertreibt. Denn wenn der jemanden einfach aus dem Leben kickt, mit einem normalen Tritt halt und der irgendwie rückwärts auf irgendeinen Tisch kracht mit aller Wucht, das ist hart genug. Und es steht halt das Movement und einfach die Körperlichkeit im Vordergrund, ohne dass da jetzt eben wieder 100 Leute mit irgendwelchen Macheten zerhackt werden müssen. Es gibt ja trotzdem hier die Szenen mit einem Hammer und so, das ist schon hart, also gar keine Frage, der Film ist hart, aber ich finde es gut, dass er nicht so noch einen draufsetzen will und so ein Gore-Fest dann noch dazu sein will. Ja, aber das würde auch nicht passen, also er ist ja ein normaler Familienvater und ein Journalist, die können nicht, also es wäre ja zynisch, wenn die Guten dann auf einmal so ein Blutbad anrichten würden. Jetzt ist ja alles weitestgehend formuliert Notwehr, während ja bei The Night Comes For Us sind ja alle, evil auf unterschiedlichen Leveln, also das ist ja niemand irgendwie, da sind ja alle von diesen sieben Meeren, also alle haben da Dreck am Stecken, deswegen kann das auch so krass werden, wie es nur geht, aber ... Das ist ja auch kaum steigerungsfähig, ohne dass es dann irgendwann wieder ins Gegenteil umbricht und albern wird. Weil ich finde, es in Night Camps war etwas, das kriegt schon hin. Bei ein paar Sachen denkt man natürlich, okay, jetzt ein bisschen too much. Aber es tut halt trotzdem immer noch weh. Also da war nie, wo man so dachte, okay, das ist jetzt so eine plakative Comic-Gewalt. Sondern es war ja wirklich immer unangenehm. Ja, ja, absolut. Ja. Deswegen. Also, ich finde es auch, wie The Furious das macht, finde ich, ja, eigentlich genau richtig. Am Anfang hatte ich ein bisschen Angst, dass es zu harmlos dann bleibt. Oder nicht, weil ich das Gore sehen will, aber wenn ihr mit einem Hammer auf jemanden draufhaut und die Kamera das halt auch zeigt und nicht wegschneidet, dann muss halt auch dieser Impact zu sehen sein. Also körperliches Kino machen und dann aber irgendwie den Impact wegmachen, das ist ja was, was in Actionkino relativ oft passiert, wo man aber auch so denkt, dann funktioniert es irgendwie auch als Actionfilm nur bedingt. Ja, und der Film ist halt schon einfach eine körperliche Ansage. Also der will, dass du mitgehst, dass du mitfühlst, dass du zischst, dass du irgendwie dir denkst, aua, oder keine Ahnung, also das ist genau eine dieser Art Filme. Und eine dieser Art Filme, die ich sofort nochmal sehen wollte. Gut, ein Film, den ich jetzt noch nicht, nee, den ich jetzt schon zweimal gesehen habe, startet halt zeitgleich auch. Wir haben schon mal kurz über ihn gesprochen. Die Inhaltsangabe von Backrooms, die offizielle, ist ein bisschen, wie soll man sagen, kryptisch und ein bisschen nichts erzählend. Also sie lautet, kahle, verschachelte Büroflure, endlos beige-gelbe Wände, ein unaufhörliches, unerträglich lautes Surren von Leuchtstoffröhren. Die Backrooms beschreiben eine neue Art von Albtraum, eine menschenleere Parallelwelt sich wiederholender, fensterloser Stockwerke, die unsere Realität auf den ersten Blick spiegelt und sich jedoch mit jedem Schritt weiter entzieht. Verstören, verlassen wirken die labyrinthischen Räume, doch allein ist man dort nicht. Hat jetzt mit der Handlung des Films gar nichts zu tun. Aber es beschreibt halt genau das, worin die beiden Hauptfiguren des Films, der jetzt diese Woche im Kino erscheint, worin die landen werden oder wo die halt landen werden. Und die eine Person ist ein, wie soll man sagen, Möbelhausbesitzer namens Clark. Der findet halt im unteren Stockwerk seines Ladens einen Zugang zu diesen Backrooms. Und davon erzählt er seiner Psychiaterin, gespielt von Renate Reinswell, ich glaube Mary heißt sie, und die fängt halt an, nach Clark zu suchen, nachdem er halt irgendwann nicht mehr zu den Sitzungen auftaucht. Ja, und mehr wollen wir an dieser Stelle ja einfach auch nicht verraten. Oder? Das kommt hin. Ja, das kommt hin. Also zum Inhalt, ja, ich dachte schon so, jetzt machen wir schon wieder keinen Spoiler-Talk. Nein, wir machen einen Spoiler-Talk. Schockiert. Die Frage ist, ob wir jetzt noch mal kurz spoilerfrei über Backrooms parlieren wollen. Haben wir ja eigentlich schon, oder? Wir können ja auf die Folge verweisen noch mal, für die, die es nicht gehört haben. Welche war es denn? 16? Ja, das steht ja. Das finde ich raus. Das 16? Wie kommst du auf 16? Ja, 216. Ja, das habe ich jetzt so viel, so schlau halte ich unsere zuhörenden Peoples, dass sie das schon checken. Also das habe ich jetzt aber auch so verstanden. Das ist jetzt nicht lieb. Ist okay, es ist schon meine achte Stunde. Ach so. Ja, für uns alle. Für uns alle, André. Weiß ich ja nicht, ob wir AZB gemacht haben den ganzen Tag. Na klar. Ach, 218. AZB? Okay, Arbeitszeitbetrug. Okay, 218. Ja, dann hört da noch mal rein. Bei Schröck ist es AZB, wenn er keinen Film guckt. Also, nur mal kurz, nur mal kurz. Wir werden morgen bei The Furious, beziehungsweise, wenn ihr das hier hört, ist das vielleicht schon passiert, aber Andre und ich machen so ein kleines Quiz. Wir wollen ein paar Geschenke und Goodies und so was unter die Leute bringen. Und dafür mussten wir noch einige Fragen vorbereiten. Gleichzeitig hatte ich noch so andere Dinge zu tun, was weiß ich, ich musste irgendwie dem und dem antworten, ich musste mir hier und da drüber irgendwie ein paar Gedanken machen und, bei mir ist es ja nun mal so, selbstunständig und, wenn ich irgendwie da sitze und nichts zu tun habe, werde ich nervös. Und ich saß gestern, ich saß gestern, und ich meine, gestern war Sonntag, eigentlich hätte es mir scheißegal sein können, Aber ich saß gestern die ganze Zeit da. Die Familie war unterwegs. Meine Frau war mit unserer Tochter irgendwie weg. Mein Sohn hat sich irgendwie mit Kumpels getroffen oder war bei einem Kumpel. Und ich saß zu Hause und denke mir so, was mache ich denn jetzt? Also wieso habe ich denn jetzt nichts zu tun? Soll ich jetzt hier wirklich... Einfach nur Blades of the Guardians. Um Film zum Spaß gucken. Ja, soll ich jetzt einfach nur Blades of the Guardians gucken und ich muss nichts noch irgendwie machen oder ich muss mich noch nichts um irgendwas kümmern. Ich kann jetzt einfach Blades of the Guardians gucken. Und mir war das halt nicht geheuer, dass ich diesen Film gucken konnte. Naja, und was stellt sich raus? Mein blödes Gehirn hat halt wieder zu langsam gearbeitet. Ich musste dir noch was schicken, André. Ich musste, wie gesagt, diese Fragen noch machen und noch irgendwie ein, zwei andere Mails beantworten. Hätte ich alles gestern machen können, wo ich Zeit hatte. Habe ich natürlich nicht gemacht. Habe mich nur darüber gewundert, dass ich Zeit habe. So perfide ist es schon. Man darf sich aber als Selbstständiger auch ruhig mal, oder muss eigentlich auch mal Sonntag nehmen und sagen, heute scheiß ich drauf. Sonst wird es ja auch mal ungesund. Ich kenne es. Ja, aber... Also... Ja, ich verstehe die... Ich wundere mich darüber, dass ich nichts zu tun habe. Und das finde ich das Bescheuerte an der ganzen Geschichte. Anstatt einfach zu sagen, ey, ich gucke mir den Film rein. Ja. Das ist schon gedrillt. Ich saß gestern Vormittag um 11 Uhr in einem klassischen Konzert. Nie wieder, viel zu früh. Und während des Konzerts bekomme ich eine E-Mail, dass wir bei einer PR-Geschichte, die wir gemacht haben, ein Leak hatten. Naja, dann habe ich mir nicht mehr so viel vom Konzept mitbekommen, wenn ich zugehe. Das war mein Sonntag. Selbst so stelle ich von Spaß. Ja, ich meine, was habt ihr denn da mit Spider-Man gemacht, Alter? Wie kann das sein? Nicht schlecht. Ich habe auch überlegt, aber dann wusste ich nicht. Ich habe es nur irgendwo gelesen, aber ist der geleakt oder nicht? Was war das? Man weiß es nicht, oder? Ich habe nur so zwei, drei, ich habe selbst keine der geleakten Szenen, die angeblich existieren sollen, von dem neuen Spider-Man-Film gesehen, um es einmal gleich vorweg zu sagen. Ich hab jetzt halt nur mehrere Artikel, ich hab jetzt nur irgendwie ein paar Artikel gelesen und ein paar so Shorts, Videos, irgendwas in der Richtung gesehen, wo halt Ausschnitte drin waren, wo Leute halt sagen, dass da tatsächlich alle möglichen Formen von Leaks existieren. Also sowohl Handy abgefilmt, als auch offizielles Material mit Wasserzeichen, wo dann halt, weiß ich nicht, eine Workprint-Version oder so mit noch fehlenden, VFX und irgendwas ins Netz gelangt ist. Und die Qualität soll wohl von allem reichen. Also sowohl pixellig scheiße bis hin zu echt klar und gut. Aber dann hab ich halt schon wieder diverse Details gehört, die anhand dieser Leaks offenbar wurden, auch zur Story. Und dann hab ich ganz schnell quasi das sein lassen oder nicht mehr weitergelesen, weil ich das jetzt einfach auch dann nicht wissen wollte. Mhm. Gut, haben wir jetzt genug? Ja, ich hab's nicht eingedrückt gestern. Gut, haben wir noch genug drumrum getanzt um die Backrooms. Ja, dann würde ich sagen, gehen wir jetzt komplett in den Spoiler-Talk oder sollen wir noch einmal vorweg schicken, dass André und ich ihn wahrscheinlich etwas besser fanden als Tino? Obwohl Tino trotzdem sagt, dass man da reingehen sollte, weil wir uns alle einig sind, als Regiedebüt ist das schon ... Ja klar, also die Backrooms als Konzept sind unkaputtbar. Ja, genau. Aber jetzt würde ich schon sagen, gehen wir richtig rein. Genau. Gehen wir rein. Ja, Spoiler, Spoiler, Spoiler. Jetzt noch Martino, jetzt mal Klartext. Ja, bitte. Was hat dich jetzt besonders an dem gestört? Mich hat gestört, dass von Anfang an klargemacht wird, dass Wissenschaftler schon am Start sind und rausfinden wollen, was hier los ist. Sowohl, das am Anfang fand ich noch ganz nice, als es noch nicht so ganz klar war, aber spätestens, wenn dann diese Apollo-Schallplatte abgespielt wird, immer wieder und das passiert ja nach, also das ist ja das Erste, was er quasi in den Backrooms sieht und dann weiß man, ah okay, Wissenschaftler waren schon hier, die forschen hier rum. Das fand ich uncool, weil so. Diffuses, nicht beschreibbares Grauen und Wissenschaft spielt, also kann ich schwierig irgendwie so einen Einklang bringen. Du hebst die Hand. Ja, weil ich kurz was zwischenfragen möchte. Ja. Du wusstest, dass das, du meinst, wir reden, du redest von diesem Pappaufsteller, ne? Ja. Du wusstest, dass das die Apollo- Spur ist? Ja. Okay, sie kommt ja in tausend Filmen vor, also das ist vielleicht mein Problem ein bisschen, aber das ist ja einfach diese Botschaft, die so ins Weltall geschickt wurde, falls Außerirdische die finden, wo halt in allen möglichen Sprachen so, hallo, wir sind's, wir wollen nichts Böses und so. Ja, aber ich muss sagen, also ich wusste nicht, dass das genau die Spur ist, die wir schon weggeschickt haben, so, sondern ich dachte halt auch, okay, das ist da drin. Vielleicht hat's irgendjemand da reingepackt, vielleicht ist es aber auch von einem der Wissenschaftler, die wir zu Beginn des Films sehen, also mir war das jetzt tatsächlich nicht so klar. Sowohl was das ist, als auch eben wer das da halt postiert haben könnte. Und das alles, also die einzelnen Sachen sind eigentlich gar nicht alle so schlimm dann, oder nicht so störend. Also ich mochte es ja immer noch, weil es sehr atmosphärisch war, aber der Horror war eigentlich nur in den Found-Footage-Sequenzen da und das ist halt auch so das für mich große Problem des Films, dass er ja dann so schnell in dieses. Third-Person-Perspektive verweilt und dann auch so, Frau Krampf versucht, irgendwie die Backrooms zu erklären, obwohl die ja unerklärbar sind per se. Also, dass versucht wird, da irgendwas reinzuinterpretieren, habe ich schon erwartet. Aber ich hätte mir mehr gewünscht, dass der Film so eine Skinner, Meringue oder Outward, also wegen mir auch Inis Man-Sache reingeht. Also so mal konventionelle RC-Strukturen weglassen und komplett auf Atmosphäre setzen und halt so unbehagen durch Bilder, Sounddesign und so eine unterschwellige Angst erzeugen und nicht so geschwätzig zu sein. Also die erste halbe Stunde viel zu viel Dialog bzw. Viel zu viel, er hört sich Kassetten an, wo schon mal erklärt wird, was hier so irgendwie als Metapher drauf ist, was ja gar nicht sein musste, weil die letzte halbe Stunde war ja wieder mega. Also als sie da in diesem Raum sitzen, in dieser Küche, das war ja dann wieder, das war nicht mehr gruselig, aber das war wieder creepy und da war auch die Idee, was die Backrooms sein könnten, wieder spannend, aber der Weg dahin war ja einfach ein konventioneller Horrorfilm, der halt geilere Settings hatte. Welche Kassetten meinst du? Was meine ich? Welche Kassetten meinst du? Er hört auch diese Meditationstapes, also diese Tapes von ihr, diese Kassette, Schallplatte, LCD im Auto. Ja, aber das hast du direkt als Versuch der Erklärung der Backrooms gesehen? Naja, wenn da irgendwie Menschen bauen, sich Räume und so, also es war schon und wir bewegen uns immer wieder im selben Loop, also das war schon sehr. Vielleicht sehr metaphorisch dafür, fand ich auch. Das war auch das Erste, was mir gleich im Film nicht gefallen hat, weil es leider so ein bisschen direkt was bestätigt hat, bevor ich Angst hatte, nämlich dass der Film, weil er von A24 ist, sich auch anfühlt wie von A24. Ja, aber auch wie so ein sehr... Das ist mein Problem mit dem Film. So wie ein A24-Film, der Angst davor hat, dass das A24-Film noch nie ein A24-Film gesehen hat. Was ja wahrscheinlich auch der Fall ist, weil er ja jetzt auch so alle Rekorde da irgendwie bricht. Aber das war, nicht wirklich plump. Das hätte ich auch gemocht, aber nicht bei einer... Also wenn er quasi von Anfang an so dem Zuschauern Wissensvorsprung gibt im Vergleich zu den Figuren. Das finde ich eigentlich nicht schlimm, aber nicht bei so einem besonderen Konzept wie die Backrooms, die per se unerklärlich bleiben sollen und die ja nicht danach funktionieren, was das ist, sondern was wäre, wenn ich dort lande. Also das macht der Film ja auch nicht wirklich. Es fühlt sich ja im Mitteil eigentlich so an wie in einem Videospiel, wenn so dieser Fog of War aufgedeckt wird. Er geht rein, er zeichnet irgendwie einen Plan, geht wieder raus. Also ich habe nicht verstanden, bei wem ich hier mitfieber warum ich mitfiebern sollte. Und für mich selber hat sich auch kein Grusel vor den Räumen eingestellt, weil alles so, es wird halt so planvoll vorgegangen. Also es wird so, ja, so wissenschaftlich vermessen. Also ich hatte keine Chance, oder bei mir hatte Horror keine Chance, sich irgendwie auszubreiten, bis in der einen Sequenz, wo sie mit dieser Kamera reingegangen sind, die aber auch sehr zweckmäßig hinkonstruiert wurde. Die funktioniert, aber wenn man dann drüber nachdenkt, wie die Szene überhaupt zustande gekommen ist, schwierig. Also, das finde ich schade. Dass er seine beiden Angestellten holt und mit denen da reingeht, oder was? Ja. Die fand ich aber jetzt ganz geil, die Sequenz. Ich fand die auch geil, aber das war halt so, dieses, es entsteht irgendwie, und da war ja wieder so dieses, ich hätte es halt gern affekthafter gehabt. Also, bei Found Footage überlegst du ja auch nicht, was ist passiert hier gerade, sondern du überlegst ja, oh, oder du sprichst ja ... Weil das Found Footage hier quasi geplant ist, so quasi. Ja. Also, das finde ich auch nicht so störend, aber bei Found Footage das ist ja viel körperlicher. Also wenn man von Footage-Filmen guckt, erwartet man die ganze Zeit, man erschreckt sich und denkt gar nicht so viel drüber nach, was will der Film mir eigentlich hier gerade sagen. Und das finde ich deutlich spannender, als mir die ganze Zeit anhören zu müssen, was hier für Konflikte herrschen. Und ich fand's positiv formuliert, mutig, solche Figuren zu nehmen, gerade bei einem Film, der ja doch irgendwie Chen Z als Hauptpublikum sich irgendwie rausgesucht hat, sich dann so alte Leute-Probleme anzugucken. Also das schon spannend, aber ich hätte es spannender gefunden, wenn der Horror dadurch entsteht, dass der Raum irgendwie seine Logik verliert, dass halt Räume keine stabilen Strukturen mehr sind, sondern mehr so sich verändernde Einheiten und nicht, ja eigentlich ist das ja so unser Unterbewusstsein vereinfacht gesagt, das hat der Film ja gegen Ende nochmal ein bisschen abgewendet, aber... Es war irgendwie zu spät und das hat mich auch nicht so wirklich gestört, aber hier hat man gemerkt, also Renate Reinswe sollte, glaube ich, eher in ihrer Muttersprache spielen. Also als Schauspielerin fand ich sie jetzt nicht wirklich stark. Beziehungsweise war die Schauspielerführung bei beiden jetzt nicht so stark, fand ich. Also es war jetzt nicht, wo man gedacht hat, ach krass, das sind ja Leute, die sonst immer für Oscars nominiert werden, für Awards. Ja, das ist alles ganz gut. Das erst mal so dazu. Ich kann auch gleich noch mal tiefer reingehen, warum ich das bei diesen Limitless Spaces Sachen spannender gefunden hätte. Aber ihr könnt ja auch erst mal sagen, was euch gut oder nicht gut gefallen hat. Also ich finde halt, dass die Backrooms nach wie vor nicht erklärt worden sind. Weil ich da aber auch wahrscheinlich mit mehr Brille von, wie sieht das jemand, der sowas zum ersten Mal sieht, irgendwie rangegangen bin, dass die Philosophie oder diese Kassetten, die Renate Reinswiss-Figur, sag ich mal, verkauft und mit denen sie halt ihre Kunden irgendwie oder ihre Patienten irgendwie beliebt. Oder bestückt, dass die irgendwie ein bisschen geschwafelt, billig, irgendwie halbgar daherkommen. Das sehe ich eigentlich treu zu der Zeit, in der das irgendwie spielen soll. Also das habe ich jetzt nicht zwangsläufig als Versuchserklärung oder Erklärungsversuch für die Backrooms gesehen, sondern einfach nur jemand, der, selbst mit sich psychologisch nicht so ganz im Reinen ist, versucht anderen Menschen irgendwie zu erklären, was vielleicht ihre Probleme sein könnten, indem man halt formuliert oder ausformuliert, was es irgendwie ist. Und sie redet ja auch von Routinen und von Schleifen, nicht von Räumen. Ich meine, ich habe den Film jetzt zweimal gesehen und einmal auf Deutsch, weshalb ich da jetzt auch noch ein bisschen mehr irgendwie mitbekommen habe, als noch beim ersten Mal, wo wir den irgendwie um 23 Uhr nachts geguckt haben oder um 23 Uhr auf Englisch. Ja, also, dass er da reingeht mit den beiden Leuten, fand ich jetzt auch nicht so schlimm. Das wäre auch etwas, was ich gemacht hätte. Also auf jeden Fall mit der Kamera reingehen. Ja, ich meine ja auch, also alles für sich ist nicht irgendwie schlimm, aber es ist halt auch immer das, was so erwartbar wäre, was hier jetzt passiert und. Bei ihm entsteht ja auch keine Angst, also niemand hat irgendwie Angst, die Mitarbeiter ja noch am meisten, also niemand hat Angst, alle sind ja eher so neugierig und wollen erforschen und das wird am Ende ja noch ganz gut eingefangen, warum er da gerne erforschen möchte, aber das ist halt nicht das, was Backrooms für mich spannend macht. Und dieses, dass da Wissenschaftler, also ich habe ja auch nicht so viel von dieser Lore und ich habe vieles wieder vergessen, also dass die Wissenschaftler da schon so stark involviert sind in dem Originalmaterial, das hatte ich komplett irgendwie verdrängt, das hatte ich nicht mehr auf dem Schirm. Ist natürlich auch ein bisschen ein Problem, dass sie halt da Marc Dublar besetzt haben, das ist halt auch, also dann sieht man den Typen von Creep, wie ihm fast irgendwie der Löffel beim Müsliessen aus der Hand fällt, weil er die Leute über die Kamera überwacht, aber. Finde ich schwierig, da irgendwie Kruseln aufrecht zu erhalten, wenn ich doch weiß, okay, ich bin hier nicht allein. Beziehungsweise die, die da sind, sind vielleicht Monster, vielleicht Wissenschaftler. Ja, also ich weiß nicht, mich stört bei Backrooms tatsächlich am allerwenigsten, dieser Gedanke, woher kommt dieses Found-Footage eigentlich? Wer hat das irgendwie zusammengestellt so? Achso, das stört mich auch nicht. Also wer das geschnitten hat, stört mich nicht. Mir stört nur, dass sie mit dieser Kamera da unbedingt gerade so reingehen, weil er könnte es ja auch selber filmen. Also das, das, mich stört bei Front Footage, stört mich nie, wer das Material geschnitten hat. Das nehme ich immer einfach so an. Aber hier, dass er diese Leute da reinbringen muss, weil es ist ja auch nur Entspannung. Weil es sind halt seine Werbefilmer. Er hat ja keine Kamera. Wir leben in einer Zeit noch ohne Smartphones. Ja, ja, aber es ist alles. Deswegen, er kennt nur den einen Typ, der die Kamera hat, weil er seinen Werbespot gedreht hat, deswegen fragt er ihn halt. Das finde ich schon. Den kann er halt als Chef auch dazu bringen. Also ich fand das schon nachvollziehbar. Ja, aber es ist halt so ein richtiger Drehbuchfilm. Alles, was irgendwann mal erwähnt wird oder gezeigt wird, wird später nochmal benutzt. Die beiden Typen, die einen Werbespot mit ihm drehen, kommen später nochmal rein. Was Renate Reins war auf ihrem Tape sagt, wird nochmal verwendet. Das Ding heißt dann irgendwie Window. Er sagt, er hat das Fenster geöffnet. Also das große Problem ist ja eher das Drehbuch, was halt wirklich sich wenig traut und nur gegen Ende da halt mal ein bisschen freidreht. Also diese Szene in der Küche, warum war der ganze Film nicht so? Also warum versucht der so viel irgendwie so ein Psychogramm von einem. Wütenden Mann zu zeigen, der sich selbst nicht eingestehen kann, dass er auch Teil des Problems ist. Und dann ist noch Renate Reinswild da, die als Kind mal was Traumatisches erlebt hat und dann unter nicht nachvollziehbaren Umständen auf einmal Psychologin ist, aber gleichzeitig auch nicht gelernt hat, wie man mit Traumata umgeht. Ich glaube, das ist nur meine Vermutung, ich weiß es nicht, aber ich finde anhand dieser beiden Figuren oder anhand. Dieser menschlichen Komponente führt man uns in diese Welt ein und man zeigt uns relativ normale Menschen, die halt eben mit diesen Backrooms in Kontakt geraten. Ein Mann, der von Selbstzweifeln geplagt ist, sich aber trotzdem keiner Schuld bewusst ist, und eine Frau, die verzweifelt versucht zu helfen oder anderen Menschen zu helfen, weil sie selbst mit ihrer eigenen Vergangenheit nicht abschließen kann oder nicht klarkommt, die in einer Tradition stehen von verschiedenen Typen und Charakteren, die schon immer in diese Backrooms gelandet sind. Ich meine, wir erinnern uns beim ersten Film, der ja viral völlig eingeschlagen und die ganze Lore ja erstmal losgekickt hat. Die ganze Lore. Was war das? Ein Werbefilmdreher? so und wir hatten ja zwischendurch auch immer wieder andere Personen, die da reinkommen und ich, könnte mir vorstellen, dass er jetzt hier halt versucht zu zeigen, was passiert, wenn da zwei relativ normale Menschen oder zwei... Aber das, die sind, also ja, also man kann nach außen versuchen, sie den Schein von relativer Normalheit zu wahren, aber sie sind in der Weile völlig kaputt. Ja, und deswegen, deswegen. Reagieren die Backrooms auch auf die beiden so, wie die Backrooms reagieren. Aber wir kriegen halt dann noch mal die Position des Wissenschaftlers, für den das halt irgendwie was ganz anderes ist. Also der halt schon vielleicht ganz andere Dinge festgestellt hat. Und für mich zeigt dieser Film eigentlich nur, dass diese Backrooms, dass es eine Variation oder eine Variante oder eine Auswirkung der Backrooms sein kann. Aber noch nicht, dass das vollkommen erklärt ist. Ja, für mich heißt es vor allem, dass die Backrooms für jeden was anderes sein können. Genau, das war für mich eigentlich so die Erkenntnis, dass das schon irgendwie ... Das will der Film ja eigentlich zeigen. Die Backrooms sind für jeden was anderes. Jeder nimmt auch was anderes mit. Für jeden haben sie eine andere Wirkung. Und die Backrooms sind ja irgendwie quasi ... Es wird ja halt viel erzählt, vor allem, dass die Backrooms quasi Erinnerungen der Realität sind, die sie halt falsch zusammensetzen. Und gleichzeitig sind die Backrooms halt jeder und alles, was man ja auch an diesen vermischten Figuren dann da sieht und so weiter. Und das fand ich okay, das ist irgendwie quasi, du gibst denen eine gewisse, ich will nicht sagen Logik, weil das wäre das Problem, sondern du gibst denen aber eine Idee, aber du entmystifizierst sie ja trotzdem damit nicht. Das fand ich alles gut. Spannend finde ich, Tino, dass du dir gewünscht hast, dass du mehr von dieser Dinner-Szene gehabt hättest, weil die finde ich absolut beschissen. Das war so ein Lowlight des ganzen Films, die fand ich katastrophal. Ich find die so geil. Wo die da einfach nur ellenlang am Tisch sitzen und sich mit Scheiße vollschwafeln, die keiner interessiert. Ich fand das so dumm. Das fand ich richtig nervig, weil das war so richtig Stammtischphilosophie, was da gelabert wurde. Und ja, er ist jetzt irgendwie Teil der Backrooms und also das war irgendwie, nee, das ging mir so richtig auf den Zünder. Das fand ich ganz schlimm, die Szene. Das Einzige, weil ich da cool war, war dieser, da haben sie ja so ein Meme verarbeitet, das Cake-Meme, wo er anfängt, den Typ zu essen. Das fand ich halt ganz, das war eine geile, scary Idee so, das war sehr skurril, das mochte ich. Aber das gequatschte da am Tisch, dass er jetzt dann so der, er hatte dann auch so, das war mir auch eher zu Standard nämlich. Mein großes Problem mit dem Film ist, dass er sehr oft mir zu Standard war und eben wirklich so 824-Tropes erfüllen muss. Und dass dann eben Clark so der klassische Antagonist fast wird, der sie da halt festbindet und dann, fast schon so eine Texas Chainsaw Massaker Dinner Szene aufgebaut wird mit so Stammtischgeschwafel das ging mir überhaupt nicht rein also das war die schwächste Szene am Film für mich, ich fand da gerade stark dass er muss ja irgendwie rausgefunden haben dass er die essen kann und dass die keine Schmerzen verspüren und dass das was ja eigentlich das Schlimmste überhaupt ist dass Clark da so rumläuft und den Raum erforschen dann ja auch immer mehr Sachen ausprobiert, hey kann ich die essen. Tut denen das überhaupt weh, wenn ich die so steche? Dass das in so einem Nebensatz fällt, das fand ich stark, weil es halt so mal subtil war. Und dieses, ja, dass sie halt in ihm wieder ihre Mutter wiederentdeckt, ich weiß, ich hätte gern gehabt, wenn nicht so das Trauma da im Mittelpunkt steht, dass sie dann halt in ihm wieder sieht, ach, dass auch jemand dessen Wahrnehmung der Realität zerfällt, der dann irgendwie eine Realität beschreibt, die niemand sonst bestätigen kann, dass er so obsessiv ist und sich auf ein normales Leben zurückzieht und dann seine eigene abgeschlossene Welt, also dass sie in ihm ihre Mutter wiederentdeckt. Das war halt auch irgendwie zu... Nicht so obvious, weil das ja nicht das Problem ist, dass irgendwas sich erschließt, aber die gehen in die Backrooms rein und verarbeiten halt ihre eigenen Kindheitstraumata. Ich hätte mir irgendwas Fundamentales oder irgendwas Abstrakteres als Grusel erwartet, weil sich den eigenen Ängsten und den eigenen Traumata zu stellen, erfolgt ja einen gewissen Mut, der hier jetzt nicht unbedingt belohnt wird, aber sie haben ja auch gar kein Thread oder so. Also sie haben ja ein Ziel, warum sie da reingehen, das Gruselige an den Backrooms ist ja gerade, es gibt kein Ziel, es gibt keine Logik, die normalen Regeln der Realität gelten, alle nicht. Ja, dafür wurden aber ständig irgendwelche normalen Alltagsdramasachen verarbeitet, also das war halt auch mein Problem mit des Films das größte, ja. Ich fand auch, dass die, mir waren die Probleme der Figuren surreal, die standen zu sehr im Vordergrund und haben für mich halt auf die Backrooms überschattet, das war so mein größter Klickpunkt des Films. Und das war für mich in der Dinner-Szene die absolute Spitze davon. Und ja, wie gesagt, das mit dem Essen und so, das, was du sagst, finde ich auch, das ist gut. Aber er wirkte da auf mich wie so ein Sam Neill in Event Horizon, der jetzt da irgendwie das Schiff übernommen hat, so ein bisschen. Ja, das stimmt. Das war mir irgendwie zu, wie du sagst, zu logisch. Und das wollte ich halt von den Backrooms auch nicht. Ich wollte, dass die mich halt komplett mindfucken. Und nach dem super starken von Footage Part eben, wo ich wirklich erschreckt war und Angst hatte und der es mich richtig gekriegt hat, war dann hinten raus alles muss ich da auch sagen, ich war die meiste Zeit des Films. Und das ist nichts per se Schlechtes. Es war nur nicht, was ich erwartet habe. Ich war die meiste Zeit des Films halt dann eher, ich war fasziniert, aber nicht gegruselt. Ja, genau. Ich hatte keine Beklemmung, ich hatte keine unangenehme Gänsehaut. Irgendwie so das, was ich eigentlich haben wollte. Einfach vor lauter abstrakten Dingen irgendwie so nicht mehr wissen, wohin. Sondern das hat er nur echt punktuell mal geschafft. Und vieles war dann aber wirklich mir zu normalisiert. Irgendwie, als ob sie sich nicht getraut hätten, so wirklich all in zu gehen und man gesagt hat, ja, aber ey, wir müssen ja schon, wir können das Publikum nicht so komplett abfacken so irgendwie. Also das war mir diese Dramastory um diese Figuren, die war mir zu oft im Vordergrund und zu real. Und wie gesagt, diese Idee, das auf die Backrooms zu übertragen so und zu sagen, okay, das können die Backrooms für dich bedeuten, du siehst daran das. Und die Person, die auch drin ist, kann aber was ganz anderes darin sehen und so weiter. Das finde ich okay, das kannst du machen. Aber ja, diese Alltagsprobleme darin, auch mit den Flashbacks immer mit der Mutter und so, das war alles. Keine Ahnung, fand ich irgendwie ging mir gar nicht rein in dem Film, das war alles super unnötig das war echt ein bisschen schade, was ich mir noch also so als These, weil ich glaube nicht, dass das wirklich so ist, aber in der Found-Footage-Szene geht er ja einfach einmal nach unten und findet da ja auch das T-Shirt liegen, was er selber am Anfang angehabt hatte. Und seine Freundin schreit ja oben so, weil sie sich Sorgen um ihn macht. Da habe ich so gedacht, vielleicht sind die Backrooms auch einfach immer das, was Menschen, die dir nahestehen, gerade irgendwie empfinden. Aber auch als Fehlinterpretation, so dass sie sich Sorgen macht, ihm passiert da unten was. Und er lebt quasi so in den Ängsten der Person, die ihm naheliegt oder den geheimen Wünschen, die aber auch noch so fehlinterpretiert werden, weil später kommt ja auch die Szene mit dem Weihnachtsbaum. Das könnte ja auch das sein, was seine Frau von ihm eigentlich wollte, so ganz normales Leben, Weihnachten, also irgendwie so Weihnachten miteinander verbringen, aber diese Backrooms das selber nicht reproduzieren können, sondern ja auch so twisted sind, also sie sind so ein bisschen distorted und dass man immer in den Träumen und Erwartungen von den Menschen um einen rumlebt, die man aber gar nicht versteht, weil man ja nicht imstande ist, die zu verstehen. Also er scheitert ja auch daran, dass er gar nicht versteht, was seine Frau von ihm erwartet, weil er ist ja so, ich hab doch alles richtig gemacht. Und dann durchlebt er quasi deren Erwartungen, die aber so twisted sind, beziehungsweise so nicht akkurat reproduziert, dass er es gar nicht verstehen kann, selbst wenn er es verstehen würde. Das fände ich irgendwie auf so einer Meta-Ebene ein sehr geiles Topic, weil sonst verstehe ich halt auch wieder nicht wirklich die Existenz von diesem Weihnachtsbaum-Ding. Natürlich war es eine geile Szene, Aber die gruseligste Szene im ganzen Film ist halt auch wieder das genaue Gegenteil der Backrooms, die ja gerade dadurch so gruselig und bedrohlich sind, dass sie so unbemerkenswert sind. Und da ist halt wieder so krass irgendwas aufgefahren. Also das ganze Konzept der Backrooms und von Limitless Spaces wird hier so ein bisschen... In so eine Set-Logik eingeordnet. Weil diese Angst, dass er sich irgendwann verläuft oder dass sich irgendjemand da unten drin verläuft, kommt ja nur kurz mal in dieser Front-Footage-Sequenz auf. Ansonsten ist ja Orientierung gegeben. Und das fand ich irgendwie schade, dass das sehr, ja, so Oberflächenreizen dann immer wieder geopfert wird. Aber Orientierung ist ja nur gegeben, weil am Anfang sich ja dann wie so Brotkumen legt halt. Die hat er ja irgendwann nicht mehr. Ja, genau. Wenn man einmal eskaliert, ist das ja vorbei. Ja, aber er findet ja immer wieder raus, beziehungsweise irgendwann hat er kein Interesse mehr rausgehen und dass ich verstehe, warum das, also auch als du das jetzt mit Samil erwähnt hast, das passt leider recht gut, aber das fand ich ja schon beinahe tröstlich oder rührend, dass er quasi in diesen Backrooms seine wahre Heimat findet, weil da kann er so sein, wie er es sein will. Also, dass er quasi so da sein ganz eigenes, pervertiertes Happy End drin findet. Also, das fand ich irgendwie eine schöne Idee. Deswegen hat mir das gut gefallen, wo ich aber auch dachte, das ist jetzt auch nicht so das, wofür ich die Backrooms eigentlich wahrnehmen möchte. Aber ich mochte da auch, wie sie zugeben muss, dass Therapie halt auch Grenzen hat. Er findet doch kein Happy End. Nein, kriegt er nicht, aber es wirkte da so ein bisschen, als ob er da unten glücklich werden könnte. Und sie muss ja dann auch noch quasi sagen, ja, Therapie stößt irgendwie an Grenzen, Therapie hilft nicht, dann bleib doch einfach so, wie du willst. Also, dass das so diesen Therapie-Approach so ad absurdum geführt hat. Das war natürlich nur in der Welt von Clark ein Happy End, aber das fand ich interessant, dass das hier irgendwie auf so einer, dass das so morbide dann auch hingestellt wurde und nicht nur einfach so eine Traumabewältigung ist, aber dann geht der Film ja auch noch weiter. Also ich muss feststellen, ich bin mit ganz anderen Erwartungen daran und ich habe auch echt nicht den Anspruch gehabt, dass dieser Film mich im richtigen Sinne gruseln wird. Also für mich haben die Backrooms nichts mit eher so einem richtigen Angstgefühl zu tun, sondern halt immer mit Irritation und Unbehagen. Aber das ist für mich nicht unbedingt das Gleiche wie Grusel. Die Szene mit dem Weihnachtsbaum ist real oder absurd. in der absurden oder surrealen oder nicht greifbaren Welt. Weiß ich nicht, ob der Film da wirklich was falsch macht oder das Drehbuch oder die Bebilderung. Und ich muss sagen, ich mag die Essensszene sehr gern, weil so sehr das irgendwie logisch erscheint, was Clark da sagt. Und ich bin da immer, ich muss mich um alles kümmern. Ich muss hier alles finanzieren. Ich bin derjenige, der alles macht. Ich bin der Mann, bla, bla, bla. Das wird ja ad absurdum geführt, wenn plötzlich der Pirat ihn versucht aufzufressen. Weil warum was? Seine Psyche wehrt sich dagegen, dass er den Wahn annimmt. Weil Reinhard Reinsfurt sagt, hey, bleib hier. Wenn du dich hier wohlfühlst, also wenn du halt irre sein möchtest, dann ist alles cool. Und trotzdem kommt der Pirat und frisst ihn auf, weil seine Psyche was macht? Sich damit abfindet, dort zu bleiben, wo er so sein kann, wie er meint sein zu müssen? Ich weiß nicht, ich finde, das ist alles noch ein bisschen sehr abstrakt. Wenn man dann halt auch bedenkt, okay, da ist dann halt seine Frau, die da im Hintergrund steht. Die halt schon längst nicht mehr so erinnert wird wie er sich vielleicht mal an sie erinnern konnte die schon verblasst ist, und ich weiß auch nicht, das Messer da reinstecken der Kopf im Kühlschrank von seiner Assistentin, den vielleicht er irgendwie abgetrennt hat weiß man das? Weiß man nicht dass er halt weiß, dass man die essen kann und er holt da so gewisse Stücke raus oder dann halt auch wie der Kleene in dem Stuhl hinter ihr, Einfach plötzlich das Licht anknipst. Ich finde, das hat alles einen so surrealen Eindruck wie früher halt Lynch in richtig schönen Momenten. Also ich will nicht sagen, dass er die gleiche Klasse wie Lynch erreicht oder den gleichen Mindfuck. Aber ich finde, was so Unbequemes, aber selbstverständlich Gezeigtes angeht, Das fand ich schon erstaunlich für jemanden, der hier gerade mal seinen ersten Langfilm gedreht hat. Ja, also wie gesagt, ich mochte die Szene ja auch, aber an dem Punkt befinden wir uns auch schon im Mary-Teil der Handlung. Und da geht es ja auch mehr um ihre Figur und ihre Erkenntnis ist daher halt auch, dass sie, sie sagte vorher immer, sie muss die Menschen, die gefährdet sind, retten, sonst hat sie versagt. Und da erkennt sie ja, einen anderen Menschen zu verstehen oder ihm helfen zu wollen, bedeutet ja eigentlich nicht, dass sie ihn vor dem eigenen Rückzug retten kann. Und Clark sagte so, ey, ich will in den Backrooms sein, hier habe ich mehr Kontrolle. Das ist für mich geiler als die Realität. Und dann überlebt Mary ja deshalb, weil sie Verschmelzung mit ihrem Patienten beendet, dass sie quasi akzeptiert, dass die Rettung ihrer Patienten nicht in ihrer Macht liegt und damit verarbeitet sie dann symbolisch auch diese Beziehung zu ihrer Mutter, weil nämlich der Zusammenbruch der Mutter nicht ihre Verantwortung war. Und das ist mir halt ja, da sind wir wieder, es ist zu A24, es ist zu sehr klassische Trauma-Verarbeitung, die an hier irgendwie stattfindet. Es sind halt Themen, die bekannt sind in Räumen oder in Sets, die einem unbekannt sind. Aber ich hätte halt gern auf beiden Ebenen so einen Irritationsfaktor gehabt. Nicht so dieses, okay, jetzt wird es hier mal so abgenabelt, Psychoanalyse findet wieder statt. Therapie bedeutet nicht, dass jeder Mensch gerettet werden kann. Man muss auch akzeptieren, dass Menschen untherapiebar sind und sich da irgendwie rausziehen wollen. Und dass ich da dann einer Psychologin zugucken soll, die mit wie viel Jahren? Zehn ungefähr, dann... Und ungeklärt irgendwo aufgewachsen ist, aus ungeklärten Umständen Psychologie studiert hat, nie ihr Trauma verarbeitet hat, im Studium auch nie gelernt hat, wie man Trauer verarbeitet und das dann da verarbeitet, das finde ich dann zu anstrengend. Also das hätte ich mir irgendwie, ja, also dann auch surrealer gewünscht, nämlich, dass sie dann auch irgendwann erkennt, okay, sich in diesen Wahnsinn zu flüchten oder diese Backrooms zu akzeptieren, das ist ja wirklich eine valide Lösung und sie nicht damit ihr Muttertrauma verarbeitet. Also ich fand es irgendwie schade, dass es dann nicht mehr wirklich um Clark ging, sondern auf einmal um sie. Naja, gut, sie ist ja nun mal halt da drin und will da ja wieder raus. Und Clark hat sie ja nun mal halt auch gegen ihren Willen da festgehalten. Die Frage ist, wer hat die Zeichnung an die Wand gemalt, die genau das irgendwie, sag ich mal, vorweg genommen hat, was Clark passiert. Also war er selbst das? War das irgendjemand anders? Die Wissenschaftler, glaube ich, waren es nicht. Also ich finde, da sind immer noch genug Widersprüche und irgendwie Haken drin, die immer wieder... Fragen drin. Ja, Fragen drin, die halt eine zu klare Einordnung, eine zu klare Analyse, eine zu klare Psychoanalyse meiner Ansicht nach irgendwie noch verhindern oder halt einschränken. Aber ich muss halt auch sagen, ich bin da jetzt nicht das bewandertste Wesen irgendwie so. Also ich bin vielleicht auch einfach glücklicherweise ein bisschen zu dumm für diesen Film so, um mich über so gewisse Dinge oder um gewisse Dinge vielleicht problemloser oder bedingungsloser zu akzeptieren. Ich weiß bei der Grafik auch immer noch nicht ob die wirklich was aussagen sollen oder nicht weil das ist ja ein Easter Egg quasi weil die gibt es fast 1 zu 1 in Portal 2, Da findet man Bilder im Netz, die sind einfach nur leicht um, also es sind andere Symbolismen, aber sonst vom Stil her ist sie komplett gleich. Da sind einige Videospielanleihen auch drin in dem Film. Aber ja, deswegen, also auf jeden Fall gibt es da immer noch genug Rätsel. Und ich meine, ein zweiter Teil soll ja kommen, also genug Möglichkeiten, Sachen zu beantworten. Oder auch die Geschichte von der Psychologe weiterzuerzählen, wird es ja wahrscheinlich geben. In dem Film jetzt hier, wie gesagt, ich finde es... Wie gesagt, hab ich ja schon gesagt, auf jeden Fall, das ist auch mein größter Kritikpunkt mit der. Gleichständigkeit dieser Story, die mir halt da so drüber schwebt, aber trotzdem bin ich ja trotzdem positiv aus dem Film rausgegangen, so ist es ja nicht, ne, also wir sind jetzt ja gerade schon wirklich sehr, sehr negativ die ganze Zeit hier, ich will es auch wirklich nochmal hervorheben, dass mir der Film ja trotzdem in großen Teilen sehr gut gefallen hat, allein von Optik, Atmosphäre per se, das ganze Setdesign ist halt der Oberhammer, so, das ging mir ja alles mega gut rein. Also so ist es ja nicht. Wir können doch auch nicht sagen, wir können doch auch nicht sagen, dass dieser Film wirklich konventionell ist. Also im Vergleich zu sowas, was wir letztens irgendwie, wo wir unseren Spaß hatten, wie Whistle oder sowas. Nein, der Film ist auf jeden Fall nicht konventionell, nur es fällt halt finde ich umso mehr auf, dass wenn du ein Setting hast für die Backrooms, die wirklich das Gegenteil von konventionell sind, und durch Kryptik und Mindfuck und Surrealität und du bist in einer Welt, die nicht unsere ist und hinter jeder Ecke ist irgendein weirder Shit, den du dir nicht erklären kannst. Wenn das dein Grundsetting ist und du legst darauf eine psychologische Elevated Horror-Drama-Story, dann fällt mir das noch mehr auf, als in anderen A24-Booms-Filmen, die halt denselben Müll machen, aber wo ich weiß, okay, die machen das eins zu eins so und da bin ich, okay, alles gut, macht ihr. Sondern aber in Backrooms fällt mir das halt umso mehr auf, weil sich das halt, finde ich, komplett entgegensetzt. Du hast diese sehr. Konventionell, aber du hast diese doch sehr bekannte Dramaverarbeitungsgeschichte. Und auf der anderen Seite hast du halt einfach die fucking Backrooms. Und das geht für mich einfach in vielen Momenten im Film rein storytechnisch, einfach nicht gut zusammen. Das ist einfach so. Ich verstehe, warum man das machen muss. Ich verstehe, dass er sich ja auch hier nicht einfach komplett freidrehen konnte. Ähm, aber ja, wie gesagt, deswegen, ich finde, man spürt es hier halt umso mehr, weil sich Geschichte und Setting äußern. Von Grund auf sehr, sehr beißen eigentlich. Ja, und das ist ... Ich glaub halt nicht, dass ein Backrooms mit dem Ansatz von Skinner-Marink das gleiche Interesse erzeugt hat. Nee, natürlich nicht. Das verstehe ich ja auch. Und ich finde auch nicht, er sollte die ganze Zeit wie Skin of the Rings sein, aber er hätte, glaube ich, am Anfang sich mehr Zeit lassen sollen. Einfach das ein bisschen bedrohlicher, unheimlicher, mehr Fragen aufwerfend lassen, als dann schnell in dieses Drama mit den Figuren reingehen zu lassen, dann diesen Raum entdecken. Also es ist halt wirklich, also es wird halt ein Plotpoint nach dem anderen abgehakt, anstatt diese Backrooms mal wirklich atmen zu lassen. Also wenn die mal atmen dürfen, wie halt in dieser Found-Footage-Sequenz, merkt man ja, wie gut es einfach funktioniert und wie man dann halt auch wirklich angespannt ist. Aber dann war man am Anfang schon 40 Minuten in so einer beobachtenden Position drin, also als ob man eher ein Let's Play von irgendwas schaut. Dann ist man kurz mittendrin und dann kriegt man wieder das vorgesetzt. Das ist halt schade und natürlich ist er jetzt nicht wirklich konventionell, aber er ist halt visuell deutlich unkonventioneller als erzählerisch. Und das ist halt, was André ja auch schon gesagt hat, das fällt dann halt umso mehr auf. Also, Last Flying Lotus ein Scooter-Musikvideo drehen und man wird ja auch nicht sagen, das ist ja krasse Musik, sondern man sagt dann, ja okay, das Video sieht krass aus. Und das ist halt schade. Also hätte der Film sich so, vielleicht so 40 Minuten Zeit gelassen und den Zuschauer auch mal so nachhaltig, irritiert und nicht schon so die Sicherheit an die Hand gegeben, hey, wir gucken hier Leuten dabei zu, wie die in den Darkrooms versuchen, irgendwas rauszufinden oder was das so irgendwie ist. Wenn die Darkrooms, da habe ich jetzt Darkrooms gesagt, ja, okay, sorry, ich wohne in Berlin. Das ist immer eine Ausrede. Sorry, ich wohne in den Backrooms. Also ich konnte ja auch sogar, ich fand auch, am Anfang, wo Clark die Backgroups erkundet, auch das fand ich gut. Weil es halt, da hast du diese Kälte gehabt, das beschriebene Surren, was wir vorhin gehört haben, was da immer dröhnt. Du merkst halt, wie er komplett verwirrt ist, du merkst, wie er nicht weiß, soll ich jetzt weiter vorgehen oder nicht, wo er in diesen Raum geht, wo plötzlich da irgendwie einfach so ein Loch im Boden ist, da sind Schuhe drin. Ich finde, da ist schon genug What the Fuck. Also auch das funktioniert für mich schon. Ja. Aber ja, wie gesagt, ich finde allein, bevor er überhaupt in die Backrooms kommt, der Auftakt, das ist auch schon echt ganz schön lang, wo du schon sehr viel, sehr, sehr, sehr, sehr direkt merkst, so, okay, ich weiß jetzt schon, worum es gehen wird, weil da diese ganze Psychologie-Ebene einmal abgefrühstückt wird und du bist so, okay, ich weiß genau storytechnisch, worauf ich mich einstellen muss und das hatte mir vielleicht auch schon so einen kleinen Dämpfer mitgegeben. Aber ey, ich habe ja was einmal gesehen. Ich bin auch auf jeden Fall jetzt, ich gehe diese Woche auf jeden Fall noch mal rein, weil ich trotzdem auf ein Rewatch gespannt bin. Das ist sicherlich auch ein Film, wo du noch mal mehr Sachen entdeckst, auf Sachen achten kannst. Das auf jeden Fall. Also das möchte ich auch ganz klar noch mal sagen. Also ich habe den auch zweimal an einem Tag geguckt. Das ist jetzt nicht so, als dass ich sage, auf keinen Fall gucken. Der ist schon super interessant. Ich hätte mir nur einen anderen ... Horror-Ansatz, also weil das für mich horrormäßig besser funktioniert hätte oder auch atmosphärermäßig, weil jetzt, wie Andrea eben auch schon gesagt, ich bin fasziniert, aber die Faszination erschöpft sich halt und dass ich halt in den anderen creepypasta-artigen Horror-Ding, was auch einen Piraten hat, der jemanden in die Schulter beißt, tausendmal mehr gekruselt war, hätte ich halt nicht gedacht. Ich hätte gedacht, Backrooms wird mich sehr gruseln. Das war ein kleiner Verweis auf Ich hab da auch nicht Grusel erwartet im Sinne von jetzt zum Beispiel auch von Obsession, da hab ich mich auch gegruselt oder so, zum Beispiel auch in Szenen da war ich schockiert aber ich wollte hier halt von den Backrooms wollte ich halt wirklich, so Beklemmungen ich wollte irgendwie so unangenehm in den Sitz gedrückt werden, so ich will hier nicht sein mäßig, eben das was Libidale Spaces halt auslösen, du willst dich einfach nicht sein, weil es zu obskur ist, weil es zu weird ist, weil du es nicht einordnen kannst, so und das Gefühl hatte ich im ganzen Film vielleicht fünf Minuten. Und das ist halt schade. Das hat aber mir einfach... Horror ist vielleicht ein bisschen zu krass, also Beklemmung würde ich auch. Genau, falsch formuliert beziehungsweise ist es nicht dieses typische Hounded House Grusel-Horror natürlich. Aber ich will dieses... Ich wollte, dass es mir unangenehm wird, dass ich wie gesagt, dieses Gefühl, ich will es im Erdboden versinken und nicht in den Backrooms landen. Und das hat aber mir wirklich leider in den größten Teilen einfach nicht erzeugen können. Das habe ich mir so sehr gewünscht. Ich will da mal drin landen, Alter. Also ich will da ja rein. Ich meine, es macht mir eine scheiß Angst, wenn ich plötzlich feststelle, da kommt irgendein scheiß Vieh. Aber rein würde ich da schon mal. Ich möchte da gerne einfach mal rumlaufen und gucken. Wahrscheinlich werde ich es irgendwann bereuen, wahrscheinlich werde ich irgendwann Todesängste sterben. Aber per se abgeschreckt bin ich davon nicht. Ja, aber das kann man auch fragen, wie erfolgreich der Film dann war, wenn man dann sagt, geil, dann will ich auch mal hin. Aber verspült ihr keinen Drang, da mal auch selbst irgendwie rumzulaufen? Doch, aber wolltest du nach einem weißen Hai auch mal auf einem Surfbrett auf dem Ozean treiben? Ja, weil der weiße Hai ... Oder dachtest du dir danach, hm? Weil der, ja, ist okay, ja. Jetzt vergleichen wir echte Tiere mit einer fiktionalen Horror-Story. ähm, also mit einer fiktionalen Dimension. Ja, ich weiß, aber es ist halt so. Ich mach jetzt den Backrooms-Diplomaten, ich verstehe beide von euch. Ich bin so fasziniert, dass ich mir denke, wenn ich jetzt gleich hier durch die Wand gehe über den Backrooms, denke ich mir, holy shit, da muss ich erstmal 300 Meter reinlaufen. Auf der anderen Seite, alles, was ich natürlich im Film sehe, was darin warten kann und was das mit dir machen kann auch, will ich natürlich nicht. Also deswegen, ich bin da genau bei beiden von euch. Das war jetzt auch ein Assi-Argument von mir. Natürlich will ich auch irgendwie jetzt vor Godzilla stehen, aber nicht in Arachnophobia leben. Obwohl Godzilla, glaube ich, die größere Problematik ist als ein paar Spinnen, die ich mir in der Zeitung todhauen kann. Bevor sie dich mir in der Zeitung todhauen. Deswegen, also ich glaube, so was funktioniert. Also dieses, so ein Film wie Backrooms wird immer so eine Faszination auslösen, dass man trotzdem da sein will. Also auch bei den meisten, also wenn es so Haunted House Filme ja meistens sowas unangenehm, weil es nichts zu erkunden gibt oder so. Aber so in so dieses 13-Geister-Ding, da wäre man doch auch super gern. Das ist das mit den Fallen, was der Marktbesitzer baut. Ja, genau, wo halt was abgeht oder so. Das würde man sich auch gern mal angucken. Auf jeden Fall. Jetzt halt so bei Cube wäre man nicht gern, weil das ist eher langweilig und öde. Also das ist geil zum Zugucken. Aber ja klar, die Backrooms sind faszinierend. Also man will schon hin. Ja. Und wir sind gespannt, ob ihr da hinwollt. Wir sind gespannt, ob ihr da auch mit den gleichen Erfahrungen wieder rauskommt wie wir, oder beziehungsweise welche dieser Erfahrungen ihr vielleicht teilen werdet. Das könnt ihr ja alles gerne machen. Schickt uns auf jeden Fall eure Meinungen. Das könnt ihr wirklich alles gerne machen bei unserem Discord-Channel, da sind wir auf jeden Fall. Wir können auch vielleicht ein extra Backroom quasi für eben die Spoiler in Backrooms erstellen. Ja, da können wir einen Thread aufmachen. Und ansonsten, ja, hoffen wir, dass wir jetzt so ein bisschen unsere Pflicht erfüllen konnten mit der Bewerbung dieser beiden Filme, beziehungsweise mit dem Neugierig machen auf diese beiden Filme, so unterschiedlich sie sein mögen, folgt uns gerne überall dort, wo es möglich ist. Falls ihr halt eben auch keinen Bock auf Fußball habt, habt ihr jetzt hoffentlich gute Alternativen. Und ansonsten, ja, freuen wir uns über jedes Like, über jede Bewertung, über jeden Stern, über jedes Herz. Und falls ihr vielleicht auch bei Steady vorbeischauen wollt, immer gerne. Fühlt euch herzlich eingeladen. Und ansonsten hoffen wir, dass wir uns ja nächste Woche wieder hören, wenn es dann schon um den nächsten Hype-Film geht, ne? Ey, in der fünften Woche ist der noch mal auf Platz 1. In der fünften Woche. Das gab's. Also es ist ja jetzt auch, 400 Millionen werden ja auch nicht mehr ausgeschlossen. Also wenn der in China irgendwie einschlagen sollte. The Furious hat übrigens in China 14 Millionen eingespielt jetzt am Startwochen. Damit sind die Kosten wieder drin, ne? Ja. Aber so, also Japan ist ja noch nicht gestartet. Korea noch nicht, China. Also wenn der in einem der Länder mal so Pace aufnimmt, dann nochmal so 50 Millionen macht, weil er auf einmal da so supergut ankommt. Das wäre schon krass. Ich habe auch schon Prognosen gesehen, die ihn bis zu einer halben Milliarde sehen. Das finde ich relativ krass. Aber wie gesagt, wenn dann China irgendwie ankommt, weil es ist ja auch kein Geisterhorrorfilm. Also China hat ja mit Geisterhorrorfilmen, die dürfen ja da nicht existieren. Und die Leute mögen ja da auch Horror, of course. Aber du bist sehr limitiert von der Art und Weise, was du an Horrorfilmen machen kannst, deswegen könnte der ein gefundenes Fressen sein, also das kann noch. Nehmen die Inde sowas wie Furious mit ins Programm? Also es ist wahrscheinlich, dass der Film... Nee, aber auch, glaube ich, weil er zu klein ist und man kriegt's nicht hin. Also Obsession läuft in Indien ja auch extrem gut und wird vielleicht so der erfolgreichste Hollywoodfilm des Jahres dort. So Furious ist, glaube ich, zu also zu klein, man kriegt den einfach nicht rein. Das liegt nicht an der Qualität, aber das ist dann... Ja, leider. Alright. Dann, ja, wünschen wir euch viel Spaß in beiden Filmen. Geht bitte in beide Filme. Tut uns den Gefallen. Und ansonsten hören wir uns nächste Woche, ne? Ja. Jawohl. Alles klar. Zum großen Obsession Talk. Zum großen Obsession Talk. Bis dahin.