Latest / Unnötig Tiefgründig / 013 Sitz. Platz. Moment mal… wie lernen Hunde eigentlich?
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- Marvin: Halli hallo hallo, ihr lieben Menschen. Heute mal wieder eine weitere Folge von unnötig tiefgründig. Mit mir Marvin und natürlich der reizenden, intelligenten Kathrin, die sich heute ein wenig intensiver auf das ganze Thema vorbereitet hat, wie sie mir im Vorfeld schon erklärt hat und fast eine Doktorarbeit geschrieben hat. Gefühlt. Naja. Kathrin: Hallo liebe Zuhörer, hi Marvin. Ja, ich musste, ich muss nein, auf gar keinen Fall, ich muss gestehen, ich habe, ja, mich versucht so tief wie möglich reinzulesen, ⁓ mir keinen Unsinn zu erzählen, aber Studien sind tatsächlich sehr komplex und wir müssen uns dann doch ein bisschen beschränken. Marvin: ... habe ich schon wieder zu viel weggenommen. Ja, das ist ja leider nicht immer nur eine Seite, die da steht. Das sind ja meistens dann noch 16 Seiten oder so. Das ist immer schwierig. Diese Studien, das Lernen. Ach ja, gibt's ja auch eine. Kathrin: vor allen Dingen die Studien sind ja auch nicht alle auf Deutsch, Also die sind ja auch auf unterschiedlichen Sprachen. Ich habe versucht, Quellen rauszusuchen, ⁓ euch keinen Mist zu erzählen, aber wir müssen uns dann doch ein bisschen darauf verlassen, dass das normale Google mir da weitergeholfen hat. Marvin: Hast du Chitty gar nicht benutzt oder was? Kathrin: Nein, doch, musste ich ein wenig unseres Ausbildungswissens wieder auffrischen. es ist ganz interessant, wir wollten ja irgendwann nochmal drüber sprechen. Also Chatty benutze ich, wenn ich eher so Hilfe brauche bei Zusammenfassung, Sachen erstellen, Sachen so bisschen begrifflicher erklären oder wenn ich irgendwas im Kopf habe, wo mir ein Teil fehlt und ich dann nochmal, ja. ganz blöd Kannst du dich dran erinnern an Orkums Skalpell? Ich Orkum war es, ich würde es nicht beschwören. Ja, das ist so eine medizinische Theorie Auf jeden Fall wusste ich nicht mehr genau wie es heißt. Also es gibt ja auch so Sachen wie Murphy's Law also so und Orkums Skalpell war mein ich Siehst du jetzt will ich keinen Quatsch erzählen. Ich meine das war Marvin: Welcome, Skullpill. ⁓ ja, ja, das sagt mir was ja. Kathrin: Wenn du Hufgetrappel hörst, denk an Pferde, nicht an Zebras. die erste wahrscheinliche Antwort oder die erste wahrscheinliche Möglichkeit wird es dann auch sein. wenn jemand mit Husten kommt, dann hat er am wahrscheinlichsten Erkältung sowas. Ich meine, das war das. Auf jeden Fall habe ich mit jemandem darüber gesprochen und wusste nicht mehr, wie es heißt. Also wie gesagt, ich glaube, es heißt auch anders. Ich musste das dann raussuchen und dann ist es schwierig. das zu googeln und dann gehe ich hin und frage Chetty, du es gab doch mal und dann beschreibe ich was ich meine und Chetty sagt so, ja du meinst das und das. Während ich, wenn ich google gezielt nach Sachen suche, also dann will ich wirklich entweder halt wirklich gezielt, so wie heute, ich wusste die Sachen ja, nur mir fehlten halt die Quellen dazu oder mir fehlten halt, also ich Marvin: ⁓ okay. Ja, das ist eine schnellere Suche, das stimmt. Kathrin: habt zum Beispiel zu den, wir sprechen ja heute dann so ein bisschen auch über Lernteurin und so, dazu musste ich halt mir von Chetty das einmal nochmal in ordentlich aufschreiben lassen, damit ich das einmal im Kopf sortiert kriege und Google musste mir dann helfen, mir Sachen rauszusuchen, wo es herkommt, damit ich auch so bisschen sagen kann, wer das mal behauptet hat. Hoffentlich korrekt, also wie gesagt hier alles ohne Gewehr, wenn ihr irgendwas besser wisst und Korrekturen habt, immer gerne her damit. Wir möchten natürlich unser Wissen mit euch teilen und das ist nicht immer studienbasiert und es ist manchmal auch nur Meinung. Und wenn ihr natürlich irgendwas studienbasiertes korrigiert, dann gerne gerne. Marvin: Ja, da hast du einiges getan. Aber worum geht es eigentlich heute? Hast du schon bisschen angediesert? Das stimmt, ne? Aber ich glaube, ich habe am Anfang gar nicht erwähnt, worum es geht. Also ... Kathrin: Ehe! Da bin ich mir jetzt auch nicht mehr so sicher. Also heute... Marvin: Hahaha! Okay. Ja, also es geht doch eigentlich darum. Ich meine, wir Menschen lernen ein Leben lang, Hunde auch. Und da wir ja schon mit Hunden angefangen haben, denke ich mal, werden wir auch heute nicht das Thema lernen am Menschen, sondern lernen, also der Hund lernt vom Menschen. Und vielleicht lernt der Mensch auch vom Hund. Na, wer weiß. Hab ich das richtig? Hab ich das richtig gemacht? Geh ich jetzt ein Leckerli? Kathrin: Genau, ähm, genau, wir wollen... ⁓ sehr schön. Genau, wir wollen ein bisschen über Hundeerziehung sprechen. in der heutigen Folge soll es dann eher nicht darum gehen, wie ich meinen Hund erzogen habe. Das werden wir dann im weiteren Verlauf irgendwann noch mal mit einer eigenen Folge erzählen. Sondern heute soll es grundsätzlich erstmal darum gehen, welche Möglichkeiten von Hundeerziehung es gibt. Wo kommt das eigentlich alles her? Und was sind überholte Theorien? Da steigen wir doch am besten einfach ein mit, was bedeutet eigentlich ein gut erzogener Hund oder ein erzogener Hund? Wie würdest du das so definieren? Marvin: Ja, also auf jeden Fall, dass er auf dich hört. Dass er das macht, was du sagst und sich halt auch irgendwie an Regeln halten kann. Sodass wir für mich so ein gut erzogener Hund, der nicht dir deinen Teller leer isst oder irgendwie... Ja, ich meine, du kannst das nicht rauskriegen, glaube ich, so ganz, dass die nicht immer andere Hunde anbellen, wenn die gerade irgendwie am Hof vorbei laufen. Ich glaube, das ist sehr schwierig. Was natürlich mit Sicherheit möglich ist, aber sowas zum Beispiel. Das wäre für mich, also eigentlich nur, der hört auf mich und er hält sich an gewisse Regeln. Das wäre so das. Kathrin: Ja, habe hier auch nochmal, also die Frage ist ja immer, was will ich? für jeden kann das ja ein bisschen was anderes bedeuten. Es gibt ja tatsächlich Hunde, da ist es dann vom Besitzer gewünscht, dass sie mit am Tisch sitzen und vom Tisch essen. Es gibt Leute, die sagen, der Hund soll einfach nur draußen wachsam sein und aufpassen, wenn Leute kommen und melden oder der soll halt, keine Ahnung, den Hof von Ratten frei halten. Andere Leute möchten halt einen Partner im Haus. Also letztendlich bedeutet es ja für jeden so bisschen was anderes. Und die Gesellschaft hat dann da ja nochmal so ihren eigenen Fokus. Also wenn jemand sagt, mir ist es egal, ob mein Hund bellt, kann es ja durchaus sein, dass jemand anders sagt, boah, es nervt mich gerade hart, dass dein Hund mich die ganze Zeit anbellt. Klassisches Thema bei mir, ich habe einen sehr lauten Hund. Marvin: Ja gut, ist es aber auch nicht... Ich würde jetzt nicht sagen, dass er nicht erzogen ist. Ist halt ne Prinzessin. Kathrin: Ja, genau das ist das nämlich. Also tatsächlich habe ich halt auch viel bei Leuten, die Hunde haben, gemerkt, dass Erziehung für jeden so ein bisschen was eigenes ist. Letztendlich muss der Hund mit dir im Alltag halt gut funktionieren und das muss halt für dich passen. Und im besten Fall natürlich auch nicht andere Menschen oder Hunde draußen irgendwie nerven. Sagen wir nerven. Marvin: Auf jeden Fall, auf jeden Fall keine anderen Hunde angreifen oder so was. Oder andere Menschen angreifen. Es gibt auch Hunde, die werden darauf abgerichtet, zu Kampfhunden oder so was, die darauf spezialisiert sind, dass die dich dann da angreifen. Ich weiß nicht, was man davon halten soll. Irgendwo ist es auch so nice to have, würde ich sagen. Wenn du mal in einer brenzlichen Situation bist und der Hund weiß, was er tun muss, ist schon krass. Aber es ist natürlich auch immer das Risiko, dass er halt Scheiße baut, weil der Hund weiß, was er tut. Also wie er einen Menschen angreift. Kathrin: Ja, fürchterlich. Ich finde auch, ich bin ja auch ein totaler Gegner davon, Tiere für solche Sachen zu missbrauchen. Also ich finde sehr, gut, wenn man sagt, man nutzt zum Beispiel den Geruchssinn von Hunden, ⁓ verschüttete Menschen zu finden oder so was oder so Drogenspürhunde. Was ich dann wieder ganz, ganz schlimm finde, sind so Bomben-Spürhunde. Das finde ich einfach grausam zu sagen. Ich opfere einen Hund im Zweifel statt Ja, selber eine Bombe zu suchen, finde ich ganz schwierig. Nee, aber im Zweifel riskierst du ja immer das, ja du riskierst ja im Zweifel immer das Hundeleben. Stelle vor der Tritter irgendwie auf so ein, ja aber stelle vor der Tritter irgendwo drauf oder so. Und wenn du dann eben siehst, dass Hunde zur Verteidigung genutzt werden sollen, finde ich das auch ganz schlimm, weil erstens musst du ja, selbst wenn der Hund perfekt das umsetzt, was du willst, musst du ja Marvin: Aber die entschärfen die Bombe ja nicht. Die schnuppern ja nur. Na gut, da ja immer noch ein Mensch dabei. Kathrin: Erstens immer noch riskieren, dass dein Hund trotzdem auch von anderen Menschen verletzt wird, wenn er jemanden angreift, weil die verteidigen sich ja. Und du musst ja immer irgendwie damit rechnen, dass es menschliche Willkühe ist, auf wen der Hund geschickt wird. Und in der Realität sieht es ja immer leider ein bisschen anders aus. In der Realität ist es ja oft so, dass die Hunde, auf andere abgerichtet sind, dass da wieder die Erziehungsmethoden nicht besonders ... sauber sind oder eben schon völlig veraltet sind und da eben Hunde teilweise so überfordert in den Situationen sind, dass sie auch ihre eigenen Besitzer angreifen. Und es gibt ja immer wieder Unfälle. Und ganz oft sind ja eben die Rassen, die dazu genutzt werden, Rassen mit einer extrem kurzen Schwelle, Reizschwelle. Also das sind ja Rassen, die darauf gezüchtet sind, beispielsweise Bulldoggen oder keine Ahnung, so Kampfhunde, die dann drauf gezüchtet sind, im Kampf quasi nicht lange zu drohen. Ein Hund geht ja normalerweise hin und hat ja sehr, viele Signale, zu sagen, das, sonst gibt es gleich was auf die Nase. Und es gibt viele Rassen, die darauf gezüchtet sind, diese Warnschwelle zu verkürzen, also verkürzt zu haben. Das heißt, Marvin: So ein Schäferhund, dober Männer. Kathrin: die warnen nicht lange bevor die angreifen, was natürlich im Stierkampf oder so was, wofür die gezüchtet wurden teilweise oder für Bullen, Bulldogge, das kommt ja irgendwo her, die darauf gezüchtet wurden, nicht so lange zu warnen, weil das dann eben das eigene Leben kosten könnte, sondern eben sehr schnell aggressiv anzugreifen. diese Hunde werden ja häufig am liebsten für so was genutzt. Und die neigen dann auch gerne mal dazu, die Methoden sind ja auch nicht so besonders nett, wie die erzogen werden, und die neigen halt häufig auch mal dazu, den eigenen Besitzer anzugreifen oder so. Also ich finde das ein sehr schwieriges Thema. Ich finde, man sollte keine Hunde für Sachen missbrauchen, wo es bei Menschen schon schwierig ist. Also selbst wenn man gewaltsam gegen andere Menschen vorgeht, sollte man ja als Mensch schon gut einschätzen können und nicht einfach irgendwie willkürlich irgendwelche Menschen vermöbeln und wenn dann Tiere dafür missbraucht werden, finde ich ganz schwierig. Marvin: Ja gut, aber wenn du so einen Dobermann oder so einen Schäfer und dann alleine hast und dann irgendwie durch so eine dunkle Ecke gehst, ich glaube, der überlegt sich der Typ zweimal, ob er dich anpackt oder nicht. Kathrin: Ja, schon. da sind wir dann quasi schon, da gehen wir am besten noch mal am Ende drauf ein. Weil theoretisch ist ja, bist du ja eigentlich für deinen Hund verantwortlich und nicht dein Hund für dich. Also es geht ja, natürlich ist es, wie du schon sagst, nice to have, zu wissen, mein Hund verteidigt mich. Aber auch das ist ja wieder im Alltag, was will ich. Also will ich jetzt einen Hund, der alle Menschen von mir fernhält oder will ich einen Hund, der sich auf mich verlässt und nicht jeden Menschen anknurrt? Weil wonach entscheidet jetzt der Hund wieder, wann er dich verteidigen soll und wann nicht? Das funktioniert ja nicht. Sondern entweder der Hund verteidigt dich generell oder eben nicht. Weißt was ich meine? Marvin: Es gibt nur eins oder null und keine zwei. Es gibt nur schwarz oder weiß. Entweder verteile ich mich gegen alle oder gegen niemanden. Ich merke schon, es ist schon schwierig. Kathrin: Na, das will ich jetzt gar nicht so verallgemeinern, aber ich glaube schon, dass es mit der Beziehung zu dir zu tun hat. Theoretisch muss... ja, definitiv. Marvin: Aber hat das da nicht auch irgendwie so Auswirkungen, wie ich mich verhalte in der Situation? Also wenn ich Angst bekomme oder nervös werde, mein Hund ja auch irgendwo ängstlich und nervös. Oder merkt, dass hier irgendwas nicht stimmt. Kathrin: Aber du willst ja, aber du willst ja theoretisch genau das nicht. willst ja, also gehen wir jetzt mal von meinem Fall aus, ich gehe jetzt mit dem Hund abends raus, irgendwie eine dunkle Gestalt nähert sich mir, dann würde ich ja wollen, weil ich die Situation beängstigend finde, dass mein Hund das regelt für mich. Und eigentlich ist es ja meine Aufgabe, in einer ängstlichen Situation meinem Hund zu zeigen, pass auf, ich bin da, du brauchst dir keine Sorgen machen, ich regle das. Also jetzt versuche ich ja im Endeffekt hinzugehen und zu sagen, Regel du das für mich, weil ich hab Angst davor. Das wäre ja theoretisch... Jetzt sind wir schon ziemlich weit drin. Am besten gleich wieder bisschen zurückspringen. Es wäre ja eigentlich... Du gibst dem Hund die Verantwortung über dich. Du sagst dem Hund, du musst auf mich aufpassen, weil ich kann's nicht. Und eigentlich sollte es ja theoretisch andersrum sein. Vielleicht fangen wir... Marvin: Wild! So hab ich über das Ganze noch nie nachgedacht. So über Kampfhunde oder so. Ich hab die immer nur im Fernsehen gesehen. Bevor wir jetzt zurückschwenken. Ich mein, da ist es immer ganz cool, wenn diese Leute mit ihren Kampfhunden da durch die Gegend laufen und die werden angegriffen. so im realen Leben, ich mein, will mir jetzt keinen Kampfhund züchten, weil ich genau wüsste, da liegt eine Waffe in meinem Bett. wenn der mal durchdreht oder einen schlechten Tag hat oder der Pups sitzt quer, kann der mich zerfleischen. Im Schlaf, der frisst mich auf. Hab's! Und dann mich weg. Kathrin: Ja, mein und... Das tut den Hunden jetzt aber auch unrecht. Also theoretisch, wenn du deinen Hund gescheit lesen kannst und wenn du deinen Hund gescheit erzogen hast. ja, ich finde, ich würde mir nie einen Kampfhund holen, weil so gut kann ich einen Hund nicht erziehen. Aber grundsätzlich sind die ja auch nicht so erzogen, dass sie jeden Menschen angreifen. Weil prinzipiell hat früher der Dobermann zum Beispiel, ist ja früher dazu gezüchtet worden. Leute ihr Geld eintreiben wollen, ⁓ Druck zu machen. Das heißt, der Geldeintreiber steht da mit dem Dobermann und der Dobermann hat so eine Präsenz und geht im Zweifel auch mal drauf, wenn die Leute nicht bezahlen wollen oder womöglich sagen, komm mal her, der war ja quasi dafür da. das heißt, der Besitzer des Dobermanns, der ja will, dass der Dobermann anderen droht und im Zweifel anderen hinterherjagt, kann ja keinen Hund gebrauchen, der ihn selber angreift. Ja, das passiert im Alltag häufig und wir können auch gleich mal wie gesagt über die veralteten Methodiken sprechen. Aber grundsätzlich sind ja zum Beispiel so Kampfhunde, die früher gegeneinander gekämpft haben oder in Arenen gegen Bullen oder gegen Bären oder was weiß ich, was es da damals alles gab. Das wäre ja fatal gewesen, wenn du so einen Hund Hättest in die Arena gehen lassen, hast den nachher wieder rausgeholt und der hat dich dann angebissen und hat dich dann angeknabbert. Die, die diese Sorten oder diese Rassen gezüchtet haben, wollten natürlich schon, dass dieser Hund den Unterschied macht. Und man muss jetzt auch mal ganz kurz sagen, in diesen Situationen, wo ein Hund auf einmal seinen eigenen Besitzer angreift, liegt halt deutlich mehr im Argen als... Also ein Hund würde grundsätzlich nicht ohne Grund einfach seinen Besitzer angreifen. würde jetzt vielleicht ein bisschen sehr tief gehen. Vielleicht kommen wir einmal zurück und sprechen erst mal über veraltete Methoden. Ich weiß nicht, ob dir die Dominanztheorie was sagt. Marvin: Dass ich der Lightwolf bin, oder was? Ja, sagt mir was. Kathrin: Genau. Ich habe mich da mal bisschen tiefer eingelesen. Ich wusste ja grundsätzlich schon von der Dominanztheorie und wusste ja auch, dass die völlig veraltet ist und auch heutzutage eigentlich nicht mehr aktuell sein sollte. Bei manchen ist sie ja doch noch aktuell, aber eigentlich ist das eine völlig überholte Theorie. Und habe herausgefunden, dass die Grundsätze oder die Basis dieser Theorie tatsächlich auf Hühnern basiert. Also es gab damals... ja! Marvin: Auf Hühner? Wie in der Überhunde? Hallo? Hühner? Kathrin: Es gab, lass mich das jetzt richtig aussprechen, es gab einen norwegischen Zoologen namens Torleif Cjelderup. Ich hoffe, ich hab's richtig ausgesprochen. Er hieß auch Cjelderup Ebbe, Torleif Cjelderup Ebbe. Ich hab keine Ahnung, ich kann kein norwegisch, Leute. Und damals ging's ⁓ die Hackordnung von Hühnern. Also da kam dann eben, also er hat halt quasi das bei Hühnern studiert. Marvin: Tor! Der gute Tor! Kathrin: und herausgefunden, dass Hühner halt eben so eine Hackordnung haben und da eben dann quasi der Hahn über allem steht und die Hähne ja auch untereinander. Also ein Hahn toleriert ja seltenst einen zweiten Hahn im Gelege? Rudel? Sind's Hühnerrudel? ⁓ Herden? Ich weiß es jetzt auch grad nicht. Hühnerherde, das klingt auch nicht richtig. Marvin: Ich weiß es nicht. Keine Ahnung. Also keine Ahnung. Ja, ich würde es als Herde bezeichnen. Das sind ja mehr als fünf oder so. Ich glaube, so ein Rudel hat ja nicht mehr als... Also weiß ich nicht. Ich habe keine Ahnung. Ich würde es jetzt aber auch als Hühnerherde bezeichnen. Kathrin: Nein, warte kurz. können das... Mein Gott, in Zeiten von Google können wir das ja kurz mal hier recherchieren. Hühner... Ich geb mal Rudel ein, dann wird mir das doch korrigiert. Ich hoffe... Wie bezeichnet man eine Gruppe von Hühnern? Ein Hühner-Schwammwollvögel? Es wird hier noch wilder. Nein, nein, nein, nein, nein, nein, das ist kein Schwamm. Es ist eine... Marvin: Meinst du? Wahrscheinlich ist es auch richtig. Ach, ein Schwarm. Ja, klar. Da? Ja, aber sind das Vögel? Kathrin: Also klassischerweise laut Google nennt man das eine Hühnerschar und umgangssprachlich auch ein Hühnerhaufen. Marvin: Also okay, da gibt es keinen Fachbegriff für das, einfach Hühner-Schar. Also sich die Menschheit einfach gedacht, weißt du was, sind einfach nur Hühner, die da sind und dann nennen wir es einfach Schar. Ist okay. Kathrin: So und ja, in den 1940er Jahren gibt es den Rudolf Schenkel, der hat an Wölfen studiert. Wir haben da, glaube ich, der hatte nichts mehr mit Hühnern zu tun. Marvin: Schenkel? ⁓ so ein Hühnerschenkel. Ich bin... Ach so. Ach so. Ich weiß nicht, Rudolf Schenkel, wir haben über Hühner geredet. Hühnerschenkel? Naja. Kathrin: Der hat tatsächlich in den 1940er Jahren, das war ein Schweizer Verhaltensforscher, und hat eben so quasi an Wölfen in Gefangenschaft in einem relativ kleinen Gehege im Zoo Basel studiert. Der war halt sehr an Wölfen und ja, der an Sozialstruktur interessiert und hat da eben wohl diese Rangordnungslehre. herausgearbeitet. was man halt dazu sagen muss, damals hat man einfach diverse Wölfe genommen, hat die dann eben in so ein kleines Gehege gesteckt und daran geforscht, was natürlich nicht das reale Leben nachbildet. Und da ging es eben ⁓ die Rangordnung mit dem Alphawolf. Das hattest du ja gerade auch nochmal angesprochen. Und das hat man dann in den 1960er-, 70er-Jahren mit David Mecht auch so ein bisschen. Also der hat auch an Wölfen geforscht, aber da hat man das dann auch irgendwann auf die Haushunde übertragen. Und das ist so ein bisschen die Theorie von diesem Alpha-Wolf. Und das heißt halt quasi, dass ein Rudelhunde jemand die Alpha-Rolle hat und übernimmt. Und das hat man dann quasi auf die Hundeerziehung übertragen und gesagt, okay, wenn der Hund halt mit den Menschen lebt, Dann übernimmt ja der Mensch quasi diese Leitwolf-Rolle, also diese Alpha-Rolle. Und da gab es dann diverse Theorien, die man an den Wölfen abgeleitet versucht hat, in der Hundeerziehung umzusetzen. Zum Beispiel gab es eben die Alpha-Rolle. Das ist dieses, ich weiß nicht, ob hast bestimmt schon mal gehört, dass Leute sagen, du musst den Hund unterwerfen, du musst den einfach auf den Rücken drehen und über ihm stehen. Weil ein Tier, also ein Hund, Ähm... Ehrlich? Ich dachte, das wäre wohl weit verbreiteter. Marvin: Hab ich jetzt noch nicht gehört? Nee? Nee, hab ich noch nie. Nee. Ich hab nur mal Ich weiß nicht, wo ich das gehört hab. Ich hab nur mal gehört, wenn ich Dominanz beweisen wollen würde, dann könnte ich den Hund irgendwie so tun, als wenn ich den in Hals beiße oder so. Das hab ich mal gehört, aber das hab ich für totalen Humbo gehalten, weil ich mir denke, erst hab ich ganz viel Haare im Mund, und zweitens weiß ich nicht. Das gilt ja schon als Angriff. Also, weiß nicht, ob ich dann da Kathrin: Ja, also... Ich muss tatsächlich auch sagen, mir ist es auch empfohlen worden, ich in Genies jüngster Zeit, wir haben ja schon darüber gesprochen, dass die alles gerne mit den Zähnen geregelt hat. mir wurde damals auch von mehreren Leuten tatsächlich, die auch sehr hundelieb sind, also das sind gar nicht unbedingt Leute, die jetzt generell sehr grob zu Hunden sind, wurde mir halt auch empfohlen, du musst dir ins Ohr beißen. Du musst dir einmal richtig ins Ohr beißen und dann ist das geklärt. Und ich hab's nie getan, weil ich einfach, genauso wie du, hab, ich versteh den Sinn dahinter nicht. Also erstmal, wie du schon sagst, hab ich Fell im Mund. Zweitens mach ich ja die Differenzierung, ich bin ja kein Tier. Und drittens, wenn ich meinen Hund beiße, wie soll mein Hund das denn dann einordnen? Also ich mein, warum sollte diese diese Dominanzgeste meinem Hund sagen, so und du hörst jetzt auf mich, also... Theoretisch würde mein Hund ja eher denken so, Aua, was hab ich gemacht, warum beißt du mich? Ja, also Entschuldigung, was hab ich jetzt hier ausgefressen? Also das habe ich nie getan und ist tatsächlich auch völliger Schwachsinn. Marvin: So, Bruder, was ist los mit dir? Was ist mit dir? Warum fängst an, mich zu beißen? Ja. Ja, das kann ich mir auch nicht vorstellen, dass das funktioniert. Also ich weiß nicht, wer seinem Hund ins Ohr beißt oder in Hals oder so. Also warum? Kathrin: Ja, und wie gesagt, dann gibt es eben so Sachen, du deinen Hund unterwerfen, musst den halt umschmeißen, diese Unterwerfung halt erzwingen oder Leinenruck, also dieses ruckartige Ziehen an der Leine, ⁓ unerwünschtes Verhalten zu unterbinden. Dann gibt es eine Futterdominanz, dass du halt quasi den Hund aktiv beim Fressen störst, ⁓ zu sagen, hier, ich bin der ranghöre. Ja, boah, ich ich habe tatsächlich, es ist Marvin: Das ist auch totaler Humbug. Soll ich auch noch sein Essen essen oder was? Aus seinem Napf trinken. Ja moin. Wo geht das denn hin? Kathrin: Jetzt halte ich fest, ist Jahre her, da habe ich tatsächlich mal jemanden gesehen, die hatten auch einen Hund und da war die Dominanztheorie tatsächlich doch sehr präsent. Auch da paradoxerweise, also es sind Menschen, die ihren Hund unfassbar geliebt haben. Also man macht ja wirklich immer alles nach bestem Wissen und Gewissen. Und die haben damals einen jungen Hund gehabt und haben den über alles geliebt. Aber ich habe einmal die Fütterung mitbekommen. Also auch ganz süß, ne? Eine Napferhöhung, damit der Hund sich nicht so tief bücken muss beim Fressen. halt... Also, man braucht es nicht. Wenn der Hund nicht irgendeine Einschränkung aufgrund der Wirbel oder sonst was. meine, ganz ehrlich, Jeannie frisst dann Gras vom Boden. Wenn die auf dem Boden Krümel findet, da sagt die auch nicht, kann ich eine Napferhöhung haben. Ich krieg's grad mit dem Nacken nicht hin. So, also das heißt aber wie paradox, weißt du, sogar eine Napferhöhung, das Trockenfutter eingeweicht, damit es nicht so hart ist und dem Körper nicht zu viel Flüssigkeit. Also schon Menschen, die durchaus darüber nachgedacht haben und dann wurde dieses Futter eingeweicht, dann wurde das Futter in diese Napferhöhung, dieser Napf reingestellt und dann lief das folgendermaßen ab. Der Mann geht auf alle Viere. Geht zum Futternapf, imitiert das Fressen aus dem Napfer. Er hat nichts daraus gefressen, aber hat halt quasi so getan. Schmatzgeräusche gemacht und sobald sich der Hund ein bisschen genähert hat, er angefangen zu knurren. Es war so eine paradoxe Situation, wo ich wirklich gedacht habe... Marvin: Ja moin. Was ist das denn? Junge ich hab mich weggeschmissen. hab mich weg... Ich hätte nicht sitzen bleiben können. Ich wäre vom Stuhl gefallen. Kathrin: Ich hab's auch kurz hinterfragt. Der Hund muss ja wissen, ich bin der Boss. Ich fress zuerst und der Hund darf dann das fressen, was überbleibt. Es ist tatsächlich so, dass ein Hund durchaus in der Lage ist zu unterscheiden, dass wir keine Hunde sind. Also ich mein... Marvin: Was der sich dabei gedacht haben muss. Was macht er da? Er frisst noch nicht mal. Auf alle Viere? Der läuft immer auf zwei Beinen. Komischer Typ, komischer Typ. Kathrin: Ja, also es ist halt so, dass der Hund durchaus unterscheiden kann, dass unten im Napf sein Futter ist und dass das auf dem Teller vor mir mein Menschenessen ist. das ist ja immer das Paradoxe. Den Hunden ist ja durchaus klar, dass wir eine andere Spezies sind. Also die sind ja nicht blöd. Die checken ja auch, dass wir keinen Schwanz haben, der wedelt. Die checken ja auch, dass wir viel zu wenig Behaarung im Vergleich haben. Eine kurze Schnauze haben. Also ich mein, das ist halt so. Ja, du kannst natürlich, das ist jetzt ein hinkender Vergleich, aber du kannst natürlich versuchen, der Sprache des Hundes mit dem Hund zu sprechen. Und es gibt natürlich genauso wie der Hund gewisse Sachen lernt, die der Mensch macht, auch gewisse Sachen, die du machen kannst, damit der Hund dich leichter versteht. Aber wie gesagt, mal abgesehen davon, dass ich auch nicht weiß, was der Hund damals gedacht hat, ich weiß nur, dass ich völligst irritiert war in diesem Moment und mich wirklich zurückhalten musste, nicht so zu reagieren, wie du reagiert hättest. Weil du willst ja auch niemanden verletzen, du willst ja auch niemanden auf den Schlips treten, damals hatte ich selber noch keinen Hund, das ist genauso wie, du erzählst Leuten nicht, wie die ihre Kinder zu erziehen haben, nur weil du meinst, es besser zu wissen, weil du hast keine Kinder. Ist nicht dein Recht. Du hast es nicht ausprobiert, also halt deine Fresse. Also habe ich natürlich nichts gesagt, ich habe es halt hinterfragt. Marvin: Ja gut, aber wenn jetzt ein Erwachsenermann vor mir steht und sich die Pampers anzieht, um dem Kind zu erklären, dass man auf, also weiß ich, keine Ahnung, also wenn man so richtig komische Dinge macht, dann würde ich schon sagen, also da hat ja nicht mehr irgendwie was so, ja ich gebe dem Kind jetzt Strafe, der darf eine Stunde nicht am Handy, ob das die richtige oder falsche Erziehung ist, sei dahingestellt. Ich habe keine Kinder, ich kann mich da nicht hineinversetzen, aber wenn er sich, weiß ich nicht. Kathrin: Ja, YUM! Marvin: eine Pimpers anzieht oder so und dann auf alle fielen und dann laufen geht oder so damit das funktioniert weiß ich also wenn es so richtig kuriose Dinge sind ich weiß nicht da hat man ja auch ein Recht zu sagen ja pass mal auf ich glaube das funktioniert so nicht Kathrin: Ich habe es, wie gesagt, hinterfragt, habe mich am Riemen gerissen. Nein, nein, ich habe nicht gelacht. Ich habe es halt hinterfragt und habe dann auch kurz, ich glaube, habe auch gesagt, ich es, na ja. Aber es ist halt, also es war schon eine sehr weirde Situation. Aber genau das ist das. Also diese Dominanztheorie irgendwo Marvin: Und lachen darf man immer, lachen darf man auch immer. Ja. Kathrin: Ich weiß nicht, ob du das auch mal... Du hast nicht so viel von Hundeeerziehung gehört. müssen mal gucken, was du gehört hast oder nicht. Aber kennst du das, dass man sagt, der Hund soll nicht ins Bett oder aufs Sofa? Weil übertrieben gesagt, der Hund will dann die Welt her schafft. Der Hund meint, wenn er ins Bett oder aufs Sofa darf, dann hat er das Sagen. Marvin: Ja, sowas habe ich auch schon mal gehört. Und ich kenne viele, die sagen, nee, nicht aufs Bett oder aufs Sofa, aber das hat andere Gründe wegen den Hundehahn und sowas. wollen das halt nicht im ... Genau, die wollen das halt im Polyester oder ... Polyester sag ich schon, in der Wolle da halt nicht haben oder in der Bettdecke. Kann ich verstehen, will ich auch nicht. Kathrin: So persönliche Präferenzen. Tatsächlich ist es auch nicht, dass der Hund meint, nur weil ich in deinem Bett liege, bin ich hier der Boss und hab das sagen, sondern Hunde finden Betten und Sofas einfach nur auch bequem. die nutzen das aus den gleichen Gründen wie wir. Finden die halt auch einfach bequem. Genauso wie mir wurde mal gesagt, ich habe mich irgendwann auf Marvin: Wer hätte es gedacht? Kathrin: zu Jeannie gehockt. Jeannie war sehr laut am Bellen, weil sie die Situation komisch fand, die Leute komisch fand und die Leute halt angebellt hat und dann bin ich halt in die Hocke gegangen auf Jeannies Höhe, ⁓ ihr ein bisschen Sicherheit zu geben und ⁓ sie ein bisschen zu kraulen und ein bisschen zu sagen, hey du ich bin da und die Situation ist nicht so komisch, wie du sie gerade bewertest und dann wurde mir gesagt, ich sollte doch nicht auf die gleiche Höhe oder niedriger als der Hund gehen. sag, warum? Na, weil der Hund dann über mir steht und mich dominiert. Ey, sowas? Also wenn ich mich auf den Boden lege und der Hund auf mir drauf ist, ist das das Einzige, was sie machen, die durchs Gesicht schlabbern, wenn ich Pech hab. Aber mein Hund glaubt nicht, ich steh über dir. Du, ich hab dich jetzt unterworfen und also das ist halt... Ja, aber die Leute haben das damals halt zum Teil einfach wirklich geglaubt. Also die haben gedacht, du musst den Hund jetzt wirklich auf den Rücken werfen. Es gibt ja tatsächlich auch, dass wenn du dir Hunde anguckst, dass es durchaus so ist, dass Hunde sich natürlich, wenn situativ, wenn die zum Beispiel am Balken sind, wenn die oder wenn die mal irgendwie sich in Anführungsstrichen unterwerfen, dass ein Hund sich auf den Boden ganz klein macht, auf den Rücken dreht und zeigt so, sorry, ich möchte hier gar keinen Streit und... Aber das ist halt eine situative... eine situative Sache, wo vielleicht ein Mensch, wenn man das so bisschen übertragen will, quasi einen Schritt zurückgeht und sagt, du, hey, ich wollte mich hier nicht streiten, tut mir leid. Also das ist nicht, okay, du dominierst mich und ich unterwerfe mich, sondern quasi einfach in einer Situation, wo vielleicht irgendwie eine Reiberei entstehen könnte, dass der Hund sagt, hey, ich möchte hier keinen Streit, ich gehe einen Schritt zurück. damit der andere Hund auch die Möglichkeit hat zu sagen, okay, alles cool. Also Hunde kommunizieren tatsächlich eigentlich sehr, sehr fein miteinander. manchmal unsichtbar für uns Menschen, wenn man es nicht weiß. Und das wurde dann halt unter anderem eben fehlinterpretiert. Oder so dieses körperliche Einschüchtern. Du musst einen Hund lange anstarren, Blickkontakt, musst ihm lange in die Augen gucken. Wenn er wegguckt, dann bist du der Boss. Oder körperlich, ja, ist auch einfach bescheuert, weil ... Marvin: Das ist doch nicht gut, Kathrin: Das ist ja auch eine Drohgebärde und dann hast du den falschen Hund und der sagt auch so, na komm mal her du. Oder auch eben laute Kommandos geben. Ich muss jetzt dazu sagen, ich neige ja dazu, je temperamentvoller ich in der Situation werde, desto lauter wird meine Stimme und das eben auch im Guten. Das heißt nicht, dass... Marvin: Na dann, du guckst mich an, ich guck dich an, alles klar. Let's go! Kathrin: wenn du deinen Hund laut anschreist, der besser hört, als wenn du es leise sagst. ist auch da halt einfach, wie hast du deinen Hund erzogen? Also Jeannie kann sitzen, wenn ich es flüster, wenn ich es leise sage. Ich kann nur ein Handzeichen geben. Ich kann es von mir aus auch schreien, aber sie hört mich auch, wenn ich es nochmal sage oder körperliches Blockieren oder eben. Ich meine, auch da, die Tiere sind halt auch einfach viel geschlagen worden, ⁓ eben Dominanz zu suggerieren und ⁓ eben den Hund zu unterwerfen. Letztendlich basiert das aber alles darauf, sehr soziales und sehr sozial kompetentes Lebewesen mit Angst und Gewalt quasi zu unterdrücken, was dem Sozialkarakter des Hundes überhaupt nicht entspricht. ⁓ dann eben mal kurz die Dominanztheorie, die ist nämlich bewiesenerweise als absurdum geführt. Also es gibt Studien, sagen, diese Dominanztheorie stimmt überhaupt nicht. Das ist schon eigentlich sehr, lange her. Und selbst, glaube, ⁓ lass mich jetzt nicht lügen. Ich glaube sogar, der quasi das an Wölfen erforscht hat, irgendwann gesagt, dass es so nicht stimmt, weil halt die Bedingungen einfach falsch waren. Also die neuen Erkenntnisse, da hatten wir glaube ich auch schon mal drüber gesprochen, halt, dass ein Wolfsrudel quasi fast immer aus einer Kernfamilie besteht. Das heißt, du hast das Elternpaar und die Nachkommen der Eltern aus mehreren Würfen. Und hierbei sind quasi die Eltern die Alphatiere, aber im Sinne von nicht von Dominanz und Aggression, sondern von elterlicher Autorität und Kooperation. im Endeffekt war der Fehler dieser Studie, fing schon damit an, dass du Wölfe aus verschiedenen Rudeln genommen hast und die zusammengesteckt hast auf zu engem Raum. Und es ist so, wenn du halt Tiere begrenzt und sie dementsprechend natürlich weniger Möglichkeiten haben, kooperativ miteinander umzugehen und natürliche Verhaltensweisen auszuleben, die sie nutzen würden. Also wir hatten ja auch schon mal darüber gesprochen. dass du gesagt hattest, in freier Wildbahn würde der Wolf gar nicht unbedingt zu Menschen gehen, der würde generell eher weggehen. Und ich hab gestern ganz interessant ein Video gesehen, krieg ich das noch auf der Kette. 2024 sind... boah, lass mich das jetzt nicht falsch sagen. Ich mal gucken, dass es nicht zu laut wird. Warte mal, ich muss nämlich einmal... Marvin: Mhm. Kathrin: extra gespeichert. 24 Menschen sind im Jahr 2024 gestorben. Nicht durch den Wolf, sondern tatsächlich durch die Zecke. es gibt keine Toten quasi durch Wölfe. Also das heißt, so Zecken, da leben wir mit, weil wir können ja nicht groß gegen die Tiere machen. Also du kannst nicht groß gegen Zecken ankämpfen. Und deswegen leben wir halt mit Zecken zusammen. Weil was haben wir für eine Wahl? Wir müssen uns ja mit denen hintun. Da der Wolf aber quasi, genau, was habe ich hier seit der Rückkehr des Wolfes ⁓ das Jahr 2000, ist halt kein Mensch durch einen Wolfsangriff gestorben. Und trotzdem wird der Wolf so emotional aufgeladen und als Bedrohung gesehen, dass die Jäger ja jetzt hingehen und sagen, wir müssen ihn abschießen. Anstatt auch da wie mit der Zecke zu sagen, okay, wir müssen jetzt irgendwie lernen, damit zu leben. Und wie du ja letztes Mal gesagt hast, in normalen Verhältnissen. Wir reden jetzt nicht davon, der Wolf hat einen Gehirntumor oder der Wolf ist in Menschenhand aufgewachsen oder keine Ahnung, also irgendwelche falschen Bedingungen, sondern unter normalen Bedingungen würde der Wolf erstmal nicht zu Menschen hingehen, sondern immer eher den Rückzug suchen. deswegen war halt dieser Aufbau schon völlig verkehrt, weil halt Erstens eben, dass kein bestehendes Rudel war aus Elterntieren und Wurfkindern, sondern verschiedene Tiere, die zusammengesetzt wurden und dann eben auch auf zu kleinstem Raum. dann muss man als nächstes dazu sagen, das Experiment hinkt auch dahingehend oder die Studie hinkt auch dahingehend, dass Hunde einfach keine Wölfe mehr sind. es ist ja so, dass vor 150.000 bis 40.000 Jahren der Hund domestiziert oder sich domestiziert hat, domestiziert wurde. Theoretisch sind ja damals die Wölfe, die weniger Angst vor Menschen hatten und bereit dazu waren, dem Menschen zu interagieren, dass die ja näher an den Menschen gerückt sind und diese Wölfe quasi ja so zur Hundwerdung übergegangen sind. Also, dass sich diese Tiere nachher vermehrt haben und in der Nähe des Menschen geblieben sind. Das ist halt so lange her, also ich überlege mal 150 bis 40.000 Jahre, der Hund ist halt kein Wolf mehr. Das zeigt ja eben auch, dass der Hund dem Menschen als andere Spezies trotzdem über seine eigene stellt und als Sozialpartner total anerkennt, während der Wolf eher vom Menschen weggeht. Und ich habe übrigens noch einen lustigen Fakt, ich weiß nicht, ob du das weißt. Man, es gibt Es gibt einige Forscher, sagen, könnte durchaus sein, dass diese Domestikation des Hundes, also dass der Hund sich irgendwann quasi an den Menschen getraut hat und mit Menschen quasi zusammengearbeitet hat, dafür verantwortlich ist, dass die Mammut zu schnell ausgestorben sind. Marvin: Wie passt das denn zusammen? Kathrin: Die haben gemeinsam gejagt und hatten dadurch deutlich höheren Jagderfolg. Dadurch, dass zwei Spezies die gemeinschaftlich gejagt haben, sind die viel schneller, die hatten gemeinschaftlich mehr Jagderfolg. Die Mammuts wurden in kürzerer Zeit effektiver gejagt und dadurch ausgestorben. Das ist zumindest eine Theorie von einigen Forschern. Find ich superinteressant. Marvin: Ja, mein, dass das dazu beigetragen hat, schon. Aber ich kann mir nicht vorstellen, die gesamte Menschheit und Hunde damals die gesamten Mammuts aufgefressen haben. Ich mein, in der heutigen Zeit sind wir ja viel mehr. Vor 150.000 Jahren waren wir ja noch viel weniger, aber vielleicht eine Million oder eine Milliarde oder so. dass die die ganzen Mammuts aufgegessen haben, wild. Kathrin: Und Hunde! Ja, meine, haben das ja auch nicht in einem halben Jahr geschafft, ne? Aber wenn du überlegst, früher die Menschen haben ja auch nur Fleisch gegessen, wenn sie Jagderfolg hatten. Und Son Mamut, musstest du ja schon mit mehreren Menschen sein. also... Marvin: Ja, aber auch beim Essen. Also du musst ja aus so einem Mamm und Essen. Ich meine, die waren ja einen Meter hoch. Kathrin: Ja, aber wenn du diese Mammuts viel leichter erlegen kannst, dann musst du vielleicht auch nicht mehr so gucken, dass du das Fleisch noch verwertest, wenn es schlecht wird, sondern dann kannst du vielleicht auch sagen, okay, jetzt ist es schlecht, holen wir uns ein frisches Mammut. Marvin: Ach ja, stimmt, die hatten ja gar keinen Kühlschrank. Oh, bin ich doof, Alter. Ja, moin. Die konnten gar nicht. Ich war gerade irgendwie bisschen, dann legen die halt einfach in Kühlschrank und warten ab. Boah, Junge. Da war ja aber jetzt die Leitung. Nee, klar, die konnten das ganze Mammut gar nicht verwerten. Also bis das weg ist und so, das ist ja weggegammelt. Naja, aber cool. Cooler Fun-Fact. Es ist ja auch so, dass der Wolf wirklich nichts mit Menschen eigentlich zu tun haben will. Kathrin: Das Ja. Marvin: Wie ich das damals schon gesagt habe. Und das zum Abschuss freigeben ist ja meistens nicht, weil sie einen Menschen gefressen haben, sondern weil der Bauer sagt, hat mir meinen Schaf geklaut. Kathrin: Ja, und weil's halt die einfachste Lösung ist, Marvin: So und dann töt ich den anstatt den Zaun herzubauen. Nee, das kostet. So eine Kugel kostet, weiß nicht, 3 Euro und so ein Zaun kostet, weiß nicht, 30.000 Euro. Tja. Kathrin: Ja, ja. Ich hoffe, man hört die Uhr nicht so laut. Hier ist tatsächlich eine Uhr, die halbstündlich bimmelt. Marvin: Ich hab keinen Bimmeln Kathrin: Hast du die gehört? ⁓ sehr gut. Heutzutage ist es so, Hunde haben schon die Fähigkeit zur Kooperation mit Menschen extrem verfeinert. Es gibt auch eine viel geringere Neigung zu territorialen und Jagdverhalten im Gegensatz zum Wolf. Und wie gesagt, die Hunde orientieren sich viel stärker an uns als Mensch, als an ihre Artgenossen. Ich habe meinen ersten Zettel fertig. Ich wirklich viel recherchiert hier. so viel also zur alten, veralteten, überholten Dominanztheorie. Kommen wir grundsätzlich zu aktuellen Lernteorien, die du auch in der Ausbildung gelernt haben müsstest, da sie auf den Menschen genauso anwendbar sind. Thema klassische Konditionierung. Der Pahlowsche Hund. Klingelt da was? Marvin: Hey! Ja, ich erinnere mich. Die Klingel und das Zabbern und so. Ja. Also man hat immer einen Hund genommen und dann hat man ihn immer, bevor man Futter gegeben hat, hat man einmal mit einer Klingel geläutet. Und dann hat er Futter gekriegt, hat er vorher angefangen zu zabbern. Und dann hat man irgendwann geklingelt und den Hund einfach verarscht und kein Futter gegeben und siehe da, der Hund hat trotzdem gesabbert. Tja, hat man den Hund verarscht. Also das ist diese positive Konditionierung oder was von Pavlovsch? Kathrin: Das ist noch auf der Kette. Genau. Nee, das ist klassische Konditionierung. Du hast quasi einen natürlichen Reiz oder eine natürliche Reaktion. Der Hund sieht das Futter. Das machen wir ja auch nicht. Wir riechen ein leckeres Essen oder sitzen im Restaurant und riechen schon mal, was da der Koch in der Pfanne brutzelt oder es wird uns das Essen hingestellt. Und wir haben ja dadurch auch eine ganz natürliche erhöhte Speichelproduktion. Und quasi die Magensaft. Marvin: Klassischer Konnexion. Kathrin: Produktion wird ja auch angerichtet. Und beim Hund ist das ja auch so. Der sieht das Futter und auch da ist das halt ein ganz natürlicher Reflex, dass er anfängt zu speicheln. Und das macht man sich quasi zu Nutze, indem man halt eben kurz vor oder gleichzeitig, das ist sehr wichtig, also diese Glocke muss halt entweder kurz vorher oder eben im gleichen Moment geläutet werden. Das ist dann der neutrale Reiz. Und das heißt, der Hund verknüpft irgendwann jedes Mal Klingelt diese Glocke und dann kommt das Futter. Das Futter und die Glocke sind gleichzeitig. Und irgendwann verknüpft der Hund das halt so, dass in dem Moment, wo die Glocke läutet, er eben schon ohne dieses Futter diesen Speichelfluss quasi hat. er lernt quasi die Zusammenhänge, wodurch dann diese Speichelreaktion schon von alleine ist. Und das kann man zum Beispiel eben auch so ein bisschen übertragen, wie wenn du halt jedes Mal, wenn du den Hund belohnt es, mit der Hand in die Tasche geht, wo die Leckerchen sind, dann lernt der Hund quasi, wenn die Hand in die Tasche geht, dann gibt es gleich ein Leckerchen. Oder wenn die Tüte raschelt, dann gibt es gleich Leckerchen. Ist ganz interessant, Jeannie weiß tatsächlich, ich kann 50 mal den Kühlschrank öffnen, aber wenn ich aus dem Gemüsefach die Möhrendose hole oder den Parmesan und die Käse reibe. dann steht dieser Hund in der Küche. Also das ist wirklich, die hat ganz klar verknüpft. Ich kann alles aus dem Kühlschrank holen, irgendein Glas. Ich kann die Milch rausholen, ist scheißegal. Ich kann 50 mal am Tag diesen Kühlschrank aufmachen und die zuckt nicht mal mit dem Ohr. Aber wenn ich die Möhren oder den Parmesan aus dem Kühlschrank hole, steht dieser Hund vor mir. Letztens, ganz lustig, steht dieser Hund neben mir und ich habe Spargel aus dem Kühlschrank geholt. Sie hatte halt verknüpft, okay, sie hat halt die gleiche Dose rausgeholt. Und sie hat halt auch eben angefangen, den Spargel zu schälen. Das mache ich sonst ja nur bei Möhren. Und hat da gestanden und war tatsächlich völlig verdutzt und leicht enttäuscht, als ich ihr dann den Spargel hingehalten habe und sie gesagt hat, ey, das ist gar keine Möhre. Es tat mir für den Moment auch so leid, dass ich noch eine Möhre aus dem Kühlschrank geholt habe. Marvin: Ach was, nein! Ja gut, ist die Konditionierung, ne? Arme Genie, arme Genie. Kathrin: Es ist wirklich... Ja, es ist dann auch wirklich für einen Moment leid. Ich war froh, dass ich nur Möhrchen hatte, weil sie wirklich völlig entsetzt geguckt hat. Wieso? Wieso ist das keine Möhre? Ne, mag sie nicht. Ne, ist manchmal ein sehr verwöhntes Tierchen. Sie war mal nicht so verwöhnt. Ich weiß gar nicht, wann das angefangen hat, aber... Marvin: Hattest du den Spargel nicht probiert, oder? Nicht Maxi, Mhm. Hmm... Kathrin: Ja und zum Beispiel beim Klickertraining macht man sich solche Sachen halt so bisschen mitzunutze. Also da ist es dann eher die klassische Konditionierung, die man sich zunutze hat. Der Hund lernt quasi, dass Dinge zusammengehören. Also diesen Zusammenhang zwischen dem Klickergeräusch und der Belohnung oder... Also beim Klickern würdest du ja hingehen und würdest dem Hund quasi sagen, wenn es klickt, kriegst du eine Belohnung. Und der Effekt ist, dass wenn du halt... Du kannst halt schneller mal klicken, als jedes Mal zum Beispiel die Belohnung aus einer Tüte holen oder die Belohnung holen. Das heißt, irgendwann bist du halt so weit, dass du den Hund mit dem Klick belohnen kannst und ein bisschen Zeit hast bis zur Belohnung. Also du kannst halt viel effektiver und schneller den Hund belohnen, ohne dem Leckerchen den Mund zu stopfen. Weil der Hund das halt, oder es gibt auch so Markerwörter oder so. Bitte? Marvin: Einfach mit dem klicken. Einfach mit dem klicken oder wie? Einfach nur klicken? Kathrin: Genau, es gibt so Klicker, du dann, du kannst natürlich wie gesagt auch ein Markerwort, du kannst auch Klick sagen oder du kannst auch irgendwie was sagen. Ich hab unbewusst, wenn ich Genie suchen lasse, unbewusst genauso wie bei Kindern so wärmer, wärmer, kälter und ich sag dann aber nicht wärmer, kälter, sondern ich sag, ⁓ ja, ja, jawoll und ich hab unbewusst mein Hund. dementsprechend auf Jawoll konditioniert. Weil der Hund ja jedes Mal, wenn bei Ja weiß, okay, ich bin nah dran und bei Jawoll das Leckerchen gefunden hat. Und deswegen haben wir irgendwann mal festgestellt, dass ich unabsichtlich schon Markerwort aufgebaut habe. Es ist aber auch nicht so 100 Prozent konditioniert. Also wenn du solche Sachen halt dann ewig lange nicht mehr machst, dann verliert der Hund dieses Wissen auch wieder. Und Die zweite Lernteurie, jetzt gehen wir etwas deeper, das ist nämlich schon etwas länger her, ich hatte das noch wohl auf dem Schirm, aber musste mich auch kurz einmal wieder einlesen, ist die operante Konditionierung. Erinnerst du dich an positive, negative Verstärkung oder Bestrafung? Marvin: Aus meiner Kindheit? Ja. Kathrin: Nein, aus deiner Ausbildung. Marvin: Aber ich erkenne es selber, ja. Doch, also auch persönlich mal ... daran teil gehabt. Die positive Verstärkung ... war da häufiger gegeben als die negative. Kathrin: Öhm... Das ist doch schön. Das ist doch wirklich schön. Hier muss man halt einmal grundsätzlich sagen, dass diese Lernteurie, dass es das ist, wo wir alle im Alltag unbewusst lernen. Und da gibt es eben, da muss man auch mal ganz kurz, das ist nämlich das, was ich sehr schwierig in der Ausbildung fand. Ich weiß nicht, ob es bei dir auch so war und was aber beim Verständnis immer ein bisschen schwierig ist. Du hast das Wort positiv und negativ und das gilt hier nicht als gut oder schlecht, sondern quasi wie in Mathematik als Plus oder Minus. Also was Positives heißt in diesem Kontext, es wird etwas hinzugefügt und negativ bedeutet, hier wird etwas weggenommen. Und dann gibt es eben die Verstärkung oder die Bestrafung. Ich habe das einmal aufgeschrieben, damit ich hier nichts falsches sage, weil wie gesagt, zwischendurch komme ich damit auch durcheinander. Es gibt halt die positive Verstärkung. Das ist natürlich das Schönste von allen, denn du machst was richtig und es wird was Angenehmes hinzugefügt. Also positiv plus, es wird was hinzugefügt, Verstärkung. Dein Verhalten wird, also es verstärkt quasi dein Verhalten. Beispiel beim Hund, wenn ich sage Sitz, Genie macht Sitz, bekommt sie ein Leckerchen. Sie wird also positiv dafür belohnt, dass sie das gemacht hat, was ich will und somit wird sie sich beim nächsten Mal wahrscheinlicher hinsetzen, weil sie ja die Lernerfahrung macht, dann bekomme ich was. Oder Das wird sicherlich das sein, was du auch häufiger im Leben gelernt hast. Marvin: Ja, natürlich. Bei guten Noten gab es immer was. Und generell, wenn man was gemacht hat, hat man auch was gekriegt. Also wenn man was Positives gemacht hat. Wenn man was in Nähe Ja, das liegt ja an dir selber dann, Da jetzt aber besser ... Deine Noten? Deine Noten waren schlecht und schuld sind deine Eltern? Kathrin: Aaaaah! So, ich habe nichts für gute Noten gekriegt. Nein, lag nicht an mir, das lag an meinen Eltern. Die haben das nicht eingesehen. Es gab... Bitte? Nein, ich habe für gute Noten nichts bekommen. Marvin: Ach so, ja, okay, ja, das liegt auch. Ach so, ich dachte jetzt schon. Kathrin: Ich hatte immer schlechte Noten, deswegen habe ich nie was bekommen. Nein, ich habe... Marvin: Ach so, ja das hab ich jetzt als erstes verstanden. Also ich hatte jetzt immer schlechte Noten, das hab ich nix bekommen. Aber da gab's dann halt auch keine negative Verstärkung oder Bestrafung. ⁓ der ist bekannt, der ist bekannt. Kathrin: Na ja. ⁓ ja es gab dann den Du-Du-Du-Finger, ne? Genau. Katrin, warum? Ja, keine Ahnung, war halt scheiße, war halt matte. Ich hab's halt nicht kapiert, ja. Marvin: Hahaha Ich glaube, ist auch der beste Lernweg überhaupt. Einfach positiv. Also immer, wenn man was gemacht hat, weiß ich nicht. Man muss auch darauf achtgeben, dass man das nicht allzu häufig macht, nur weil ich jetzt mein Wohnzimmer aufgeräumt habe, ist ich jetzt auch nicht zur Belohnung ein Schokoriegel. Kathrin: Ja. Er ist vielleicht auch ganz gut so. Außer du räumst dein Wohnzimmer nicht so oft auf. Marvin: Ich meine, wenn du es einmal im Monat machst, ... also einmal Monat aufräumen, ... kannst du die Schokoriegel danach gönnen. Ja, genau, genau. Kathrin: Das so dieses... Das ist so dieses Feierabendbier. Oh, wir haben Feierabend, wir belohnen uns mit einem Bier und irgendwann hast du da einen Haufen Alkoholiker rumrennen. Was, wieso? Wie konnte das denn passieren? Marvin: Ja, das ist ja dann auch diese positive Verstärkung. Alles klar, ich fahr nach Hause, jetzt trinke ich ein Bier. Kathrin: Ja, es funktioniert halt, aber du kannst es halt nicht immer anwenden. wir nutzen halt quasi alle vier, wo wir dann eben einmal zur negativen Verstärkung kommen. Negativ gilt hier als, es wird was weggenommen und da wir eine Verstärkung haben, wird halt quasi etwas Unangenehmes entfernt. das ist zum Beispiel der Hund zieht an der Leine. Ich bleib stehen und dadurch, weil der Hund ja zieht, habe ich Spannung auf der Leine und der Hund zieht jetzt, hat diesen Zug auf der Leine und in dem Moment, wo er dann eben zu mir kommt, lässt der Leinendruck nach und somit wird etwas unangenehmes, nämlich diesen Zug auf der Leine weggenommen und der Hund lernt halt, okay, wenn ich halt bei meinem Frauchen laufe, dann zieht die Leine nicht so, dann habe ich nicht diesen Leinenzug. Dazu muss ich vielleicht kurz sagen, dass Genie und ich da noch nicht zu den Erfolgen haben. Da hat sie nämlich die Erfahrung gemacht. Wenn ich ziehe, komme ich auch dahin. Wir haben schon gesagt, wir werden in einer anderen Folge mal darüber sprechen, inwieweit ich diese Lernteurien umsetzen konnte und was für mich jetzt hier bedeutet und inwieweit. mein Hund erzogen ist. Das werden wir dann irgendwann in einer anderen Folge mal erörtern. Genau, dann haben wir halt quasi bei x passiert was Unangenehmes. Moment, jetzt muss ich einmal gucken. Positive Bestrafung. Da wird nämlich etwas Unangenehmes hinzugefügt. Also positiv plus Bestrafung ist nichts Gutes. Bestrafung wird quasi hinzugefügt. Das heißt Beim Hund ist das Beispiel klassisch, wenn du sagst, wenn der Hund irgendwas macht, was du nicht willst, dann musst du den mit einer Wasserspritze anspritzen. Oder du schubst den. der knurrt und dann wird er halt immer von einer Seite geschubst oder so was. ist eben... positive Bestrafung ist eben auch klassisch das, wo wir gerade drüber gesprochen haben, was in der Dominanztheorie viel genutzt wurde. Du schlägst deinen Hund, wenn er eben... Ja, genau. Marvin: also die Elektroschockholzbänder. die, glaub ich, sogar verboten sind. Kathrin: die übrigens verboten sind und, oh, gucken wir es mal gleichzeitig, ja, und die, die zu Recht verboten sind. Also positive Bestrafung funktioniert natürlich auch, aber ist halt total unfair. das ist halt einfach dem Tier gegenüber unfair, weil du mit Angst und Vertrauensmissbrauch arbeitest. Dann haben wir die negative Bestrafung. Hier wird was Angenehmes. weggenommen. Und da ist das Beispiel zum Beispiel, wenn der Hund dich anspringt und du dich dann wegdrehst. Oder der Hund, du sagst sitzt, der Hund macht Platz und kriegt eben das Leckerchen nicht. Da ist dann eben das Leckerchen wird quasi nicht gegeben bzw. weggenommen. Da lernt der Hund dann quasi, wenn ich das und das mache, dann verliere ich was Tolles. Oder zum Beispiel Das ist ja das ist immer so ein bisschen das paradoxe, wenn der Hund auf den Rückruf nicht hört und der Mensch fängt dann an rumzuschreien und kommt zurück und kommst du hier nun irgendwann kommt der Hund und anstatt ihn fürs zurückkommen zu belohnen, wir haben ja auch schon mal darüber gesprochen, dass der Hund zwei Sekunden eine Sache verknüpft. Ein Hund ist nicht nachtragend, zwei Sekunden verknüpft er was und dann ist er schon wieder gedanklich viel weiter. Das heißt in dem Moment, wo der Hund zurückkommt und du hingehst und den anleinst und sagst so, dein Freilauf ist jetzt hier beendet, möchtest du den Hund theoretisch quasi negativ dafür bestrafen, dass er seinen Freilauf nicht ordentlich genutzt hat, dass er also die Regeln nicht eingehalten hat. In Wirklichkeit gehst du aber hin und bestraft den Hund dafür, dass er zurückgekommen ist. Weswegen der Hund irgendwann, wenn es schlecht läuft, das Verhalten zeigt und sagt, okay, dann komme ich halt gar nicht mehr zurück, weil dann werde ich ja nur an die Leine genommen. Ja. Marvin: Wow. Kathrin: So viel zur Operantenkonditionierung. Der Hund lernt also, dass sein Verhalten Folgen hat. Das war jetzt übrigens sehr anstrengend. Also das war, ich, für alle... Ich weiß, dass mir damals der Kopf gequalmt hat. Ich weiß nicht, aber der sieht auch aus, als wenn der Kopf quallt. Marvin: Ja, das war schon ein paar Informationen, muss man lassen. Aber im Endeffekt ist es ja irgendwo immer dasselbe. Also im Endeffekt muss man darauf achten, wie man mit dem Hund spricht und das mit der Leine und dem Zurückrufen, da ist gerade so ein Groschen gefallen, ich weiß nicht, ob man dich dran erinnern kann. Vielleicht hätte ich einfach ein Leckerli geben sollen. Ja, wäre echt gut gewesen. Kathrin: Ja, es ist auch ein... Ja, wäre gut gewesen. Aber das ist das. Also wir machen halt unterbewusst, machen wir diese Sachen halt immer alle. Nur in dieser Studie oder in dieser Theorie wird es halt einfach nur einmal benannt und betitelt. Man hat das da eben einmal untersucht und quasi dann benannt. Und es ist jetzt halt so, dass wir diese einzelnen Lernteorien, also wie gesagt, das sind ja Theorien, wonach wir lernen. Also das machen wir ja jeden Tag. Das erleben wir jeden Tag. Wir benennen es nur nicht so bewusst. da sind jetzt eben diese Methoden, die wir nutzen können, ⁓ unseren Hund zu erziehen. Und da gibt es eben auch verschiedene Arten von Hundeerziehung. Und ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe immer gesagt, ich möchte ein nettes, freundliches Miteinander. Also ich möchte eigentlich eine bedürfnisorientierte Erziehung. Was halt bedeutet, dass du das individuelle Wohlbefinden des Hundes in den Vordergrund stellst. und quasi darauf achtes, dass du die Bedürfnisse des Hundes erfüllst. Und die Bedürfnisse des Hundes sind quasi Ruhe, Bewegung, also dass der Hund halt eben ausreichend Bewegung hat, soziale Kontakte, geistige Auslastung. Und ich mag halt den Gedanken, dass du halt nett mit deinem Hund umgehst und dass ihr halt einfach eben, also es sind halt auch die Vorteile, dass man halt eine bessere Bindung hat. und miteinander arbeitet. Ich möchte halt, dass der Hund kooperativ mit mir arbeitet. Also ich finde, der Hund sollte halt verstehen, was ich von ihm möchte, einen Sinn dahinter sehen und auch merken, dass es sich lohnt, mir zu arbeiten. Also du kannst natürlich mit positiver Bestrafung deinem Hund klarmachen, du darfst dies nicht, du darfst das nicht, du darfst jenes nicht. Und wenn du das machst, haue ich dir mit einem Besenbad über das Fell. Aber das wird nicht dazu führen, dass du eine gute Beziehung zu deinem Hund hast. Das wird nicht dazu führen, dass dein Hund Lust hat, dir zu arbeiten und kooperativ mit dir sein will. Das wird dazu führen, dass dein Hund Angst vor dir hat, dass dein Hund sich nicht traut, irgendwas zu machen. Es gab mal ein Experiment, da hat man Hunde in Käfige gesperrt. Ausbruchversuche wurden halt, ich kann dir das nicht, da hab ich mich jetzt nicht eingelesen, ich kann nicht genau sagen, wie das Experiment gelaufen ist, aber der Hund hat quasi im Käfig die Erfahrung gemacht, ich komme hier nicht raus. Jeder Ausbruchversuch wurde halt, ich weiß nicht, ob man die Zäune unter Strom gesetzt hat oder keine Ahnung, aber der Hund hat halt gelernt, ich komme hier nicht raus. Und irgendwann hat man halt den Käfig geöffnet und siehe da, Thema erlernte Hilflosigkeit. Der Hund hat gar nicht mehr den Versuch gestartet, rauszugehen. Der ist einfach im Käfig geblieben, obwohl er hätte gehen können. Diese erlernte Hilflosigkeit ist das. Wo dir dann Leute, die diese Dominanztheorie immer noch umsetzen, sagen, mein Hund ist gut erzogen. Nein, er hat gelernt, dass er sowieso keine Chance hat. Er hat gelernt, dass du unberechenbar bist und er in jeder Situation damit rechnen muss. Er kennt kein Alternativverhalten, weil er gar nicht, gar keine Bindung zu dir aufgebaut hat, weil du ihm von Anfang an das Vertrauen genommen hast. Es gibt Hunde, die sind, die sind so... in ihrer Art, dass du manchmal hingehen musst, wenn die in irgendeiner Sache zu krass sind, dass du dann zum Beispiel irgendwie die Nass spritzt. Es gibt Situationen, da macht das Sinn, das sollte man immer unter Traineraufsicht machen, sowas sollte man nie alleine umsetzen, weil du kannst damit auch ganz viel kaputt machen. Meine Freundin ist übrigens da, wir haben zusammen gefrühstückt und die sitzt im Garten und die macht ein bisschen was für ihr Studium. die schreibt an ihrer Masterarbeit und genießt draußen die Sonne, während ich hier dann in der Küche sitze. Und ich habe schon gesagt, dass die Hunde dann vielleicht anschlagen. Keine Ahnung, die Hunde haben gerade wieder gecheckt, dass sie im Garten ist, glaube ich. Ja, auf jeden Fall ist es halt so, dass ich halt möchte, dass mein Hund mit mir funktioniert. Und ich glaube, da müssen wir halt auch einfach totales Verständnis für die Hunde haben, weil Marvin: Ja! Kathrin: Letztendlich zwingen wir die Hunde in einer Gesellschaft zu leben, wo sie nicht Hund sein dürfen. Also es ist total hündisch, beim Drohen auch mal zu knuren. Es ist total hündisch, mal abzuschnappen, ohne direkt zu beißen. Es ist total hündisch. Man muss halt auch dazu sagen, wir nehmen Drohverhalten von Hunden, diese ganz, ganz feinen Zeichen, Hunde geben, wenn sie sagen, boah, ich möchte jetzt nicht angefasst werden. Dieses vielleicht Kopf wegdrehen, diesen Wahlblick, dieses Ohren bewegen. Das nehmen wir teilweise nicht wahr, übergehen das und selbst bei kleinen Hunden wird ja so ein Knurrenmal nicht wahrgenommen, obwohl das für einen Hund schon eine sehr starke Drohgebärde ist und wundern uns dann, warum uns der Hund gebissen hat. Ja, weil wir es nicht gecheckt haben. Wir haben nicht verstanden, dass der Hund uns schon fünfmal gesagt hat, er möchte das nicht und sind quasi einfach darüber hinweggegangen. Wir erwarten also von einem Hund, dass er in unserer Gesellschaft an der Leine laufen muss, was ein Hund nie natürlicherweise machen würde. Wir erwarten, dass sie nicht bellen. Wir erwarten, dass sie nicht jagen gehen. Wir erwarten, dass sie, wie gesagt, natürlichen Verhaltensweisen angepasst nicht ausleben dürfen. Weil wir sie ja zwingen, in unserer Gesellschaft zu leben. Deswegen finde ich persönlich das total wichtig, dass man den Hunden Alternativen bietet. Dass man also sagt, okay, ich möchte nicht, dass du das tust. Ich zeige dir erst mal eine Möglichkeit, wie du das besser machen kannst, bevor ich dich für eine Sache bestrafe. wo ich dir gar keine Alternative gezeigt habe und die eigentlich für dich total natürlich ist. Also ⁓ wieder zurückzukommen zu der Bestrafung zum Beispiel durch Wasser, also das ist ja nun mal eine positive Bestrafung, ich spritze den Hund nass, wenn er ein Verhalten zeigt, was ich nicht will. Das ist mir damals auch mal empfohlen worden und ich habe gesagt, das mache ich nicht. Jeannie, wir haben darüber gesprochen, dass Jeannie eine Rasse ist, die sehr eigenständig ist und sehr schnell eigenständige Entscheidungen trifft und die halt wirklich Beziehungen zu Menschen lernen muss. Also auch da, gehen davon aus, ich hol mir einen Welpen und jetzt muss dieser Welpe ja unfassbar dankbar sein. Also wir freuen uns, das ist so, yeah, wir kriegen Welpen und dieser Welpe muss doch jetzt, der muss uns doch lieben. haben, wir haben den doch, ich bin doch jetzt seine Mama und der Welpe denkt sich, Alter, ich weiß nicht wer du bist, du hast mich von meiner Mutter wegrissen und wo bin ich hier eigentlich? Total unsicher und wir sind beleidigt, weil der Hund uns nicht liebt. Genau, ja, ja. Marvin: Eigentlich bist du ein Entführer. Also dass sich ein Hund entführt. Von seiner Familie weggerissen hat. Naja, schon crazy. Kathrin: Ja, wirklich. dann gibt es Leute, die dann total enttäuscht sind, weil der Hund eigentlich sofort liebt, wo man denkt, ja, hättest du vielleicht auch nicht, wärst du deiner Mama entrissen worden, du würdest jetzt irgendwo neu sein. Und ich finde, dass wir den Hunden halt sehr viel zumuten und die Erfahrung zeigt ja, dass unsere Hunde das sehr gut umsetzen können. Wir aber dementsprechend total fair sein müssen und eine Bindung zu unserem Hund aufbauen müssen und deren Vertrauen gewinnen müssen und mit denen kooperativ leben müssen. Das sind wir denen einfach schuldig. Und ich hab immer gesagt, Gini hat halt uns sehr schnell liebgewonnen. Das würde ich schon sagen. Aber diese enge Beziehung, diese Bindung, die haben wir wirklich lange und kleinschrittig aufgebaut. Und sicherlich habe ich auch in dem ersten halben Jahr, ja, Sachen gemacht, die fehlerhaft waren. Und Gini dann eher Also mich eher Bindung zu ihr gekostet haben, weil ich es nicht besser wusste. ich habe aber zum Thema Wasserflasche immer gesagt, Genie ist zum Beispiel... Also wenn du die Blumen gießt mit so einer Wasserspritze, also hier mit so einem Gartenschlauch, mit so einer Brause, ey, die zieht den Schwanz ein und geht weg, wenn du ihr zu nahe kommst. Also Wasser im Gesicht, Wasserspritzen, find die richtig, richtig kacke. Und ich hab immer gesagt, die ist viel zu sensibel. Du hasst Hunde, die sind super stumpf. Die sind richtig, richtig stumpf und die sind in Verhaltensweisen drin. Die sind nicht ansprechbar, da kannst du machen, was du willst. Die beißen sich da so fest in so eine Sache, die, was weiß ich, keine Ahnung, irgendwelche kleinen Terrier, die von mir aus irgendwelchen Fahrradfahrern hinterherjagen oder so. Und es gibt Situationen, oder die dann am Zaun die ganze Zeit randalieren oder so. Und es gibt Hunde, da musst du dann tatsächlich mal mit positiver Bestrafung arbeiten. Die musst du dann in dem Fall zum Beispiel einfach mal wirklich mit Wasser nass spritzen. Und ⁓ die für einen Moment zu beeindrucken und zu sagen, hier, pass auf, jetzt ist Schluss. Jetzt komm mal kurz klar, da, musst natürlich erstmal versuchen, dem Hund auch Alternativen, der muss ausgelastet sein, der muss andere Verhaltensweisen, die er machen darf, kennen, weil du kannst nicht sagen, das darfst du nicht und der Hund weiß nicht, was darf ich denn. Da musst du halt einfach, finde ich, fair sein. Und wie gesagt, in solchen Themen, wenn du mit positiver Bestrafung arbeitest, solltest du halt auch immer einen Trainer im Background haben und zwar einen gescheiten Trainer, der grundsätzlich für bedürfnisorientierte Erziehung ist. Und nicht einen, der dir sagt, ja, dann nehmen wir noch das Stromhalsband und kennst du noch die Schachelhalsbänder, super Sache. Und dann kloppt da nochmal drauf und... Marvin: Sehr sympathisch, sehr sympathisch. Darf ich doch immer mit meinem Hund hingehen. Kathrin: Ich habe einfach gesagt bei Genie, würde ihr Vertrauen bis ins Mark zu mir erschüttern, wenn ich die einfach in irgendeiner Situation angesprüht hätte. Die hätte es nicht umsetzen können. Ja, aber, da bin ich halt einfach auch sehr ehrlich, mit meinen Katzen damals wusste ich es nicht besser. Marvin: Das macht man ja auch nicht, auch nicht mit den Elektroschockerl-Spendern und sowas. Das versteht man doch nicht. Das ist ja sadistisch. Kathrin: Mit meinen Katzen damals habe ich gedacht, okay, mit der Wasserspritze ansprühen soll man machen. Jetzt ist natürlich, jetzt müssen wir auch da kurz sagen, ne, also ich mein, auch wenn es nicht okay ist, ich will jetzt auf gar keinen Fall sagen, dass es okay war, es war definitiv falsch und ich hab's in dem Moment auch einfach nicht besser gewusst, aber ich habe sie aus einer Wasserspritze angesprüht. Also ich habe, ich habe sie nicht geschlagen, ich habe nicht die Wasserspritze hinterher geworfen. Aber im Vergleich Baggira damals. Ich brauchte nur die Wasserspritze in der Hand nehmen, dass sie weg gewesen. Viel zu sensibel. Die hat nur das Sprühen gehört. Die hat nur gehört, ich habe die Wasserflasche in Hand genommen, dass sie weg gewesen. Und das heißt, wenn die was gemacht haben, was sie nicht sollten, zum Beispiel eine Hauspflanze, irgendwie eine Pflanze angefressen und ich habe die Wasserspritze genommen, war Bagira weg. Also ich brauchte die Wasserspritze nicht mehr nehmen, weil ich habe nein gesagt und Bagira war fein. Gizmo, den hat das nicht beeindruckt. Der war am Tropfen. Dem lief das Wasser, das Fell herunter. Und das hat ihn nicht gestört. Das hat ihn überhaupt nicht beeindruckt. Also das war dem einfach scheißegal. Und bei Hunden hast du diese Charaktere auch. Und wie gesagt, gibt sicherlich Momente in der Hundeerziehung, wo du an positive Bestrafung denken musst und wo du das sicherlich aber niemals alleine machen solltest. Sondern immer mit nem... Marvin: Hahaha! Na, sag ich. Kathrin: guten Trainer, der dich da unterstützt, weil du kannst damit einfach ganz, ganz, ganz, ganz viel kaputt machen. ja, das ist halt einfach, also ich finde einfach irgendwo, ich möchte halt einen guten Umgang mit meinem Hund. Also ich will hier keine Dominanz, ich will dem Hund halt Sicherheit vermitteln. Ich will dem Hund nicht zeigen, ich bin der Boss, du musst machen, was ich will, sondern ich möchte, dass mein Hund weiß, ich kann mich auf dich verlassen. Und das ist auch weiß Gott nicht einfach. Ich höre einen Podcast Hundestunde. Da war zum Beispiel so der Tipp. Es gibt natürlich, ⁓ die Bindung mit deinem Hund zu steigern und ⁓ eben bedürfnisorientiert zu sein, es geht halt auch darum, dass der Hund dich quasi als Beschützer sieht. Es geht nicht darum, dass er dich als Boss sieht, sondern dass du dem klar machst, pass mal auf, ich kümmere mich und ich regle Sachen. Also so ein bisschen eher wie in einer Mutter-Kind-Beziehung als in einer Chefangestellter Beziehung. Und dann ging es zum Beispiel darum, dass du halt gucken sollst. Es gibt halt ganz viele kleine Entscheidungen am Tag, die getroffen werden. Und der Hund sagt halt, je mehr Entscheidungen ich treffe, desto unfähiger ist meine Mama. Und deswegen sollte ich vielleicht selber die Führung übernehmen, weil offensichtlich ist mein Mensch nicht in der Lage, mich zu beschützen und ist nicht in der Lage, alleine klarzukommen. Und ... Diese Entscheidung sollte man halt im Blick haben. Und dazu zählt natürlich Aufmerksamkeit. Es geht nicht darum, dem Hund keine Aufmerksamkeit zu schenken. Aber wenn der Hund natürlich lernt, jedes Mal, wenn ich dich anstupse, streichelst du mich, dann ist jedes Mal, wenn der Hund dich anstupst und du ihn streichelst, der Hund lernt, das ein Strich auf meiner Seite. Ich möchte, dass der Mensch mich streichelt, zack, ich bekomme, was ich will. Das heißt, natürlich kannst du den Hund mal streicheln, wenn er dich anstupst. Aber du solltest halt nicht grundsätzlich die Entscheidung beim Hund lassen. In der Dominanztheorie geht es zum Beispiel darum, der Hund, der Hund darf nicht alleine als Erster durch die Tür gehen, weil dann entscheidet er, dann ist er der Boss und er und nein, völliger Schwachsinn. Was mache ich? Tatsächlich, wenn ich mit Jeannie rausgehe, gehe ich als Erster raus. Nicht, weil ich der Boss bin, sondern weil ich quasi ihr Sicherheit geben will. Das heißt, ich gehe raus und regle das, damit sie sieht, okay. Mama kontrolliert mal eben die Lage, damit mir nichts passiert. Im Umkehrschluss darf sie, wenn wir vom Gassi kommen, als Erste wieder ins Haus. Weil das ist ja die sichere Zone. Natürlich kann sie als Erste rein. Ist ja für mich auch schlauer. Erstens, wenn ich rausgehe mit ihr, dann kann ich schon mal gucken, läuft da jemand? Nicht, dass Genie gleich in die Leine reißt und anfängt zu bellen? da irgendwas? Ich kann also erst auch einmal quasi wirklich nach Sicherheit gucken. Und wenn wir reingehen, dann ist es mir natürlich lieb, dass der Hund drin ist, damit ... da schon mal nichts mehr passieren kann und ich dann nach ihr reingehe. Dann gibt es so Sachen wie, es gibt dieses Bellen beim Hund, wo der Hund einfach was hört und kurz melden will, ⁓ da ist irgendwas komisch. Das ist dann meistens so ein Wuff. Also kein richtiges Anschlagen des Bellen, sondern eher so ein Buff, so ein tieferes, ich kann es nicht beschreiben, Bellgeräusch, so ein Wuff halt. Marvin: Einfach ein kleines Wuff. Kathrin: Ja, war schon so ein tiefes Wurf. Marvin: Tiefes, tiefes Wurf, tiefes, tiefes Wurf, okay. Kathrin: Und da meldet mir der Hund quasi, du, ich hab da was gehört. Jetzt ist es ja meine Aufgabe, also jetzt kann ich natürlich warten und dann steht der Hund auf und regelt selber und guckt sich das selber an. Aber dann macht er natürlich wieder die Lernerfahrung. Okay, Mama hat selber Schiss, zu Tür zu gehen. die hat das vielleicht gehört oder die hat das nicht gehört, die gar nicht weiß, dass das wichtig ist oder die hat das gehört und traut sich nicht. Und auch da wäre es meine Aufgabe, meinem Hund Sicherheit zu geben, den ernst zu nehmen, wenn er halt quasi sagt, du, da war was. und dann eben zur Tür zu gehen, zu gucken, ob da was ist, wiederzukommen und dadurch dem Hund quasi zu signalisieren, ich nehme nicht ernst, ich habe mitbekommen, dass du da was gehört hast, ich habe es geregelt. Ich bin hingegangen, da war nichts, brauchst du halt beim Zurückkommen dem Hund auch nichts sagen, du brauchst jetzt nicht irgendwie, ja ich weiß, in der Realität sieht das bei mir leider auch manchmal anders aus und ich sag, nee alles gut, aber im Endeffekt brauchst du dem Hund auch nichts sagen, kannst dich halt wieder hinsetzen, wenn gut ist. Ist natürlich die Frage, hat man da immer Lust zu... Man sollte den Hund nicht zublubbern. Es ist im Alltag schwer. Marvin: Ich meine, wenn wir das ganze Konzept jetzt mal nehmen, du hast dich ja sehr tief mit dem Thema auseinandergesetzt, also nicht nur heute und gestern, sondern schon das gesamte Genie-Leben, ist es ja ein hochkomplexes Thema. Also man kann auch nicht sagen, man hat diesen Allrounder, wo man sagt, das funktioniert immer oder das funktioniert immer. Die Hunde haben ja auch alle immer einen unterschiedlichen Charakter. Kathrin: Ja. Ja. tatsächlich. Und du musst es auf jeden Hund genau anpassen. Es gibt so paar Grundriegeln, an die kannst du dich halten. Und dann kommen wir wieder zum Anfang. Was will ich denn? Jeannie bellt viel. Sie ist sehr wachsam. Aber jetzt muss man sagen, wir haben großes Haus. Wir sind mit dem Camper unterwegs. Ich möchte ja auch dass sie mal meldet, wenn sie was hört. Wenn wir im Camper sitzen und gehen einkaufen und du Genia vorne auf dem Sitz sitzen und die pöbelt die Leute an, da überlegt sich jemand zweimal, ob er da einbricht. Ich kann ihr ja nicht im einen Moment sagen, ich wünsche von dir dein wachsames Verhalten, was total natürlich ist und im nächsten Moment sagen, halt die Klappe, jetzt nervst du mich gerade. Das macht die Sache natürlich auch schwierig, weil ich muss mir überlegen, was will ich und will ich den wachsamen Hund oder will ich ihn nicht? Ich kann den wachsamen Hund nicht nur dann kriegen, wenn es... wenn es mir gerade gefällt. Ich habe kein, ich habe halt ein Lebewesen, habe halt nicht irgendwie einen Radiowecker, den ich an- ausstellen kann, weil Sonntag möchte ich ausschlafen und in der Woche halt nicht. letztendlich halte ich mich halt auch nicht an alle Regeln, weil mein Wunsch ja ist, dass Genie im Alltag mit uns funktioniert. Und sie funktioniert ja gut mit uns. Und ich muss auch ehrlicherweise sagen, dass es mir schwerfällt. Manchmal nicht auf sie zu reagieren. Erstens, hast gemerkt, Genie hat halt wirklich verschiedene Möglichkeiten, Aufmerksamkeit zu kriegen. Und wenn sie einfach nur so so ordentäubend für einen Moment bellt, dass du dich so erschreckst, dass du schon reagiert hast, bevor du es ganz gemerkt hast. Und auf der anderen Seite ist so ein Hundeleben natürlich auch viel kürzer, als wir uns das wünschen würden. Und viel zu kurz, ⁓ ständig sich nur an Regeln zu halten und nur Natürlich möchte ich meinem Hund Sicherheit geben, aber ich möchte halt auch mit ihr die Zeit genießen, solange wir sie haben. Es ist halt genau das, was du gesagt hast. Nicht immer schwarz und weiß, sondern genau alles dazwischen. Marvin: Ja, ich glaube... Ich glaube, abschließend zu dieser Folge kann man noch mal sagen, habt Spaß mit eurem Hund. Und selbst wenn er Blödsinn macht oder so, das sind die witzigen Geschichten. Wenn der immer brav in der Ecke sitzt, das ist ja dann auch totlangweilig. Mein Gott, dann sitzt der da. Ich mein, für manche ist es ganz schön, wenn der mal witzige Dinge macht, das auch was. Man muss da nicht direkt draufhauen. Man muss auch nicht direkt sprühen. Sprühe, sprühe machen. Nee, man muss auch nicht sprühe, sprühe machen. Man kann auch einfach sagen, weißt du was, ist er halt. Kathrin: Danke! Wieder draufhauen, wie gesagt sowieso nicht. Niesme! Marvin: Der Brutus. Mein Gott, Mensch. Der ist halt so verrückt. So ist er halt. Ja, der hat halt noch nicht gefrühstückt. Mein Gott, Entschuldigung. Ja, meine, witzige Sachen. Jetzt nicht irgendwie ein Kind angefallen oder den Nachbarn gebissen oder so. Das ist jetzt ... Kathrin: Der Brutus! So ist er halt. Der hängt in meinem Schenkel. Ja, der mag gerne Menschen. Mag der Kinder? Na ja, schon wahrscheinlich, aber ich füttere dem normales Hundefutter. Marvin: Meistens nur frittiert, aber ich sehe es ist nicht frittiert. gut. Kathrin: Ja und letztendlich wie gesagt das gilt sicherlich für Hunde und Kindererziehung, obwohl ich von Kindererziehung da will ich mich jetzt nicht einmischen, aber ich glaube nicht, dass es irgendwer bereut seinem Tier, seinem Kind zu viel Aufmerksamkeit geschenkt zu haben, zu lieb gewesen zu sein, seinen Hund zu oft gestreichelt zu haben oder zu viele Leckerchen ist so ein Gewichtsding. Marvin: Da muss man auch drauf aufpassen, ist wie mit dem Schoko-Riegel. Kathrin: Wenn euer Hund dazu neigt, zu dick zu werden, dann macht die Leckerchen besonders klein, wenn ihr viel geben wollt, damit es unter dem Strich von der Menge her passt. Aber ja, ich denke das auch. Und wie gesagt, letztendlich, wenn man nie mit einem Hund ins Restaurant geht, dann muss der im Restaurant nicht funktionieren. Wofür? Wenn ein Hund sowieso ein Hofhund ist und den ganzen Tag draußen rumrennt, dann muss mein Hund nicht in, keine Ahnung, zu irgendwelchen Partys mit oder in irgendwelchen Gesellschaften funktionieren, weil dann Marvin: Hahaha. Kathrin: ist er auf dem Hof und hat seinen Job. Letztendlich muss euer Hund so erzogen sein, dass er in euer Leben passt und die Toleranz anderer Menschen gewahrt wird. es halt immer, wenn man in den Toleranzbereich anderer geht, muss es natürlich funktionieren. Aber euer Hund muss nicht leinenführig sein, wenn ihr nie spazieren geht, weil ihr ein Riesengrundstück habt und der Hund eben auf dem Grundstück den ganzen Tag unterwegs ist, weil sein Job ist, dieses Grundstück aufzupassen. Ja. Marvin: auf Fall. Ja, man muss den Hund halt auf sich anpassen. Kathrin: Ja, und ein Stück weit sich an den Hund anpassen. Das habe ich auch gelernt. Marvin: Das stimmt auch. Das stimmt auch. Manchmal klappen die Dinge halt nicht. Dann ist es halt Brutus, der dann da jetzt halt dumme Dinge macht. Mein Gott. Kathrin: Also abspeichern nennt euer Hund nicht Brutus, der macht anscheinend manchmal dumme Dinge. Marvin: Ich kenn keinen Brutus. Das ist so der typische Hundeneamen für mich. Brutus. Keine Ahnung. Kathrin: Aber es ist auch gerne, dass besonders kleine Hunde so heißen, der Chihuahua namens Brutus. Marvin: Ich hab jetzt irgendwie so einen Kalb vor den Augen, also irgendwie so ein Schäferhund oder so, aber wenn du Brutus rufst, das ist... Ja? Kathrin: Ja, deswegen... Das ist du. Du denkst sehr oft an Schäferhunde. Wir machen mal so ein Rasse-Quiz. Ja, ich möchte mal sehen, wie viele Rassen du kennst. Du kommst immer sehr oft auf den Schäferhund. Marvin: Rasse Quiz, okay. Ja? Weißt du was? Das machen wir einfach in der nächsten Folge. Direkt zum Start starten wir mit einem schönen Rassequiz. Ich zähle einfach mal die Rassen auf, die ich kenne. Dann habe ich noch bisschen Zeit zu googeln. Kathrin: Hehehehe Haha Ja, ist lustig. Du weißt aber schon, ich bin mir nicht sicher, nicht 400, aber zumindest weit über 300 verschiedene Rassen gibt. Also eingetragen, eine FCI-Rassen. Marvin: Ist wie bei den Englischvokabeln. Ist wie bei den Englischvokabeln. Ich merke mir drei und dann war's das. So. Ja, die Schulzeit, Gott, ja. Da waren auch Tränen. Kathrin: Die drei kriegst doch hin. Du hast den Schäferhund, du hast den Akita und du hast den Wolfshund. Ach, ja guck mal, ja stimmt. Ach, guck mal Marvin, da kriegen wir ein paar zusammen. Marvin: Akita. Und ⁓ Golddoodle hab ich noch. und dann Shiwaawa... Ja, ja, ich krieg das schon noch ein paar zusammen. Kathrin: Ich lasse dich dann einfach immer so nennen, wir drei kleine Hunderassen. Wir gucken mal, wie weit du kommst. Marvin: Jedes Mal vor dem Podcast, ja moin. klar. Na ja, das ist schon wieder so negativ konstituiert in mir. Ich weiß nicht, nicht konditioniert in mir. Nee, boah, Englischvokabel, boah, war das die Hölle. Da ich auch viel geweint. Na ja, kannst nichts dagegen machen, ne? Schulzeit ist keine Schulzeit. Besonders nicht wenn es Oder Mathe. Hausaufgaben. Uuuuh. Ja. Na ja, das ist halt immer diese negative Kondition. Aber ich hoffe, ihr habt den Podcast nicht negativ konditioniert bei euch. Kathrin: ⁓ ne das stimmt. Ja, da bin ich raus. Boah. War ich nie gut. Ja. Marvin: Ich würde mich für diesmal dann auch verabschieden, ich glaube wir sind durch. Kathrin: Ja, war heute harte Kost, lass das erstmal sacken. Marvin: Ja, lasst es erstmal sacken. Dann würde ich erstmal sagen, zum nächsten Mal. Ich hoffe, ihr konntet was mitnehmen für eure Hunde, vielleicht auch für eure Kinder, ich weiß es nicht. Sprüht ihr auf jeden Fall bitte nicht mit Wasser an, das funktioniert bei Menschen nicht. Denke ich, weiß ich nicht. Ich find's, nee. Kathrin: Auf jeden Fall! Ach, also es gibt auch Hunde und Menschen, es toll finden. Es gibt ja so Spielzeuge für Hunde, dass wenn die drauf treten, kommt eine Wasserfontäne raus. Manche finden es auch einfach geil. Marvin: Ja, wie ist tolles. Wir lassen das auf jeden Fall mit den Elektro-Eilsbändern. Also das bitte nicht machen. Bei Kindern besonders. Bei beiden einfach nicht. Bei beiden einfach nicht. Nee, das ist ganz schrecklich. Ganz schreckliche Vorstellung. Nee, hoch. Ach, du ahnst es nicht. Bevor wir uns da wieder in irgendwas vertiefen. Kathrin: Auf jeden Fall. Bei Kindern und Hunden bitte. Bis dann. Alles klar. Ja, dir noch einen schönen, ruhigen Tag. Du startest, glaube ich, in Nachtschichten ins Wochenende, ne? Marvin: Yes, so sieht's aus. Muss ja erstmal schlafen. Kathrin: Ich hab noch freies Wochenende, ich muss Montagabend erst wieder. Bist du da noch da? Marvin: Nee, ich komm Sonntag aus der Nacht und ich darf jetzt erstmal hier schön am Wochenende, gefühlt, weil sie nicht 300 Grad draußen sind, am Tage versuchen zu schlafen. Kathrin: ⁓ Das kriege ich immer ganz gut hin. ⁓ du schläfst jetzt noch. Ja, dann legen wir schnell auf, wollte ich sagen. Also dann beenden wir schnell den Podcast, damit du noch ein bisschen schlafen kannst. Und ich gehe mit meiner Freundin nämlich gleich in den Whirlpool. Marvin: Mhm. Ja, dann, äh... Arschloch. Und ich wünsche euch alles Gute, Tschüüüüß! Kathrin: Ja, tschüss!