Latest / Unnötig Tiefgründig / 010 Dogsitting – von Helikopterfrauchen bis Teilzeit-Dogdad
Transcript
- Marv: Halli, Hallöchen meine lieben Leute von heute. Herzlich willkommen zurück zu unnötig tiefkündig mit mir Marvin und natürlich der reizenden Hundemamie Katrin. Kathrin: Hallo mein lieben Zuhörer, ich hoffe euch geht's gut. Hi Marvin, wie geht's dir denn? Marv: Ich bin noch bisschen verschallert vom Nachtdienst. Also mein Kopf ist heute noch nicht so an. Kathrin: Du bist jetzt zwischen der dritten und vierten, du musst heute nochmal. Ich geh morgen wieder rein. Marv: Das ist korrekt, definitiv. Da ist das Leben auch nicht mehr so lebenswert. Das Geld muss ran. Jeder muss arbeiten, ich muss auch arbeiten. von daher, Nachtdienst. Tja, so ist es halt. Jeder muss aber durch. So schlimm ist es nicht, aber es ist halt, wenn du dann gerade aufgestanden bist, bist ein bisschen verklatscht. glaube, bin seit, ja, gut, Stunde bin ich jetzt wach. Aber ich weiß, wie ich heiße. Kathrin: Aber das Geld muss ja kommen. Weiß wie ich das nenne? Das ist gut, ich hätte es ja auch sagen können, Marvin. Weiß wie ich das immer nenne? Das ist meine Nachtwachendemenz. Marv: Danke, danke, danke. Ja, du wirst ja auch ganz komisch bei. Es ist einfach... Also, ich weiß nicht. Ich mein, du hast natürlich den Vorteil, du machst nur Nächte. Kathrin: Ja, wirklich! Das macht sich besser, glaub mir, fünf Nächten bist du auch ballert. Nee, mhm. Marv: Ja? Ja, okay. Ich dachte vielleicht macht das besser, weil du bist sowieso so rhythmusmäßig da eingespielt. Ja, weiß nicht. Kathrin: Ich bin ja jetzt auch vier Wochen komplett aus dem Rhythmus raus gewesen. Marv: Ja schön mal so Tagesrhythmus zu haben, so zu Zeiten aufzustehen, wo andere Leute auch aufstehen, ne? Kathrin: Aber ungewohnt abends früher müde zu sein. Ja. Marv: Ja, das glaube ich. Da musst du dich auch nachher erstmal wieder einspielen. Wie geht's dir denn, Katrin? Kathrin: Ja, mir geht es tatsächlich, bin ich etwas sehr optimistisch. Ich war heute zu meinem deutschen Kontrollzahnarzttermin. Ich habe auch, der Zahnarzt in Italien hatte ja gesagt, ich soll noch eine Zeit lang, also er sagte tatsächlich Wochen, nicht auf der Seite kauen und er sagte auch, das dauert noch ein bisschen, das kann auch noch ein bisschen wehtun. Ich muss sagen, das ist echt besser geworden und ich habe aber jetzt seit ein paar Tagen wenn ich an einer bestimmten Stelle an dem Zahn kratze oder beim Zähneputzen, dass es so bisschen ziebt. Ich benutze aktuell meine Urlaubszahnbürste und nicht meine elektrische, weil ich das nicht so angenehm finde und habe gesagt, ich muss jetzt nachkontrollieren lassen. Der italienische Zahnarzt meinte ja auch, ich bräuchte eine Krone und ich bin heute beim Zahnarzt gewesen, das Ganze einmal checken zu lassen. und bin sehr happy. Sie hat zwar ein bisschen mit ihren Werkzeugen auf meinem Zahn rumgekratzt und rumgeklopft. Das war natürlich nicht super angenehm, aber ich mag das halt ohne was zu haben schon nicht. Und die haben auch noch mal ein Kontrollröntgenbild gemacht und sie war tatsächlich sehr positiv überrascht. Sie sagte, selten so gute Auslandsarbeit an Zähnen gesehen und auch dafür, dass man normalerweise eine Wurzelbehandlung in zwei bis drei Terminen macht und es nicht sofort auf und wieder zumacht, meinte sie, es wäre jetzt situativ nicht anders möglich gewesen und dafür wäre das wirklich saubere Arbeit. Also sie war sehr begeistert. Sie Krone erstmal auf gar keinen Fall, weil die Wurzelbehandlung quasi, ja der Zahn muss das quasi jetzt erst verpackt haben. Wenn man eine Krone drauf machen würde, wird die Sonne und dann geht die Wurzel doch noch hoch oder da entzündet sich was oder bildet sich irgendwas, dann macht das gar keinen Sinn. Also erstmal ja. ist mein nächster Zahnarzttermin im Oktober und bin ich total happy. Sie sagt, ich soll halt noch bisschen Geduld haben. Das darf ich halt auch noch bisschen merken, aber sehr happy. Erstmal. Marv: Ja super, ey, da hast du Glück gehabt, dass du einen vernünftigen Zahnarzt am Ausland gefunden hast. Also nicht nur, dass es am Ausland liegt, ne, also es gibt auch nicht vernünftige Zahnärzte in Deutschland, aber dass sie das da so gut geregelt haben, da hast jetzt Glück gehabt. Kathrin: Mega, ja, erstmal kein Zahnarzt mehr. Definitiv. Ja, freut mich tatsächlich auch total. Ja, sonst, unsere, ähm, ich hab, ja, äh, Elmergelee einmal die Woche soll man das nur nehmen, ne? Also ich mein, das soll man nur einmal die Woche machen. Ich hab's unten stehen, ne? Ja, ja, Zähne putzen und Zahnseile morgens und abends, ja. Ja, ja, ansonsten geht unsere, ähm, Pechsträhne betr... Marv: MxLi, morgens und abends. Achso, ach guck an. Und da war es die Zahnseite, die man morgens und abends anwenden soll. Kathrin: Weitermailx liegt Maschine am Auto. Hat er mir erzählt, hat wohl gestern den Geist aufgegeben oder ist zumindest Reparatur bedürftig. Und ja, er wollte, wir schaffen es jetzt nicht. Wir haben ja darüber gesprochen, dass wir übern, also nicht nächstes Wochenende, also das quasi, wenn ihr jetzt Sonntag die Folge hört, wir haben es jetzt heute Donnerstag, wenn ihr Sonntag die Folge hört, dann das den Marv: Ach du Scheiße. Kathrin: das Brunnenleichen am Wochenende. Ich hätte es einfach das Brunnenleichen am Wochenende nennen sollen. Also das nächste Wochenende geht es ja dann nach Calais. Wir sind da mit Freunden, sind auch schon gut am Besprechen, dass sich das auch alles lohnt und müssen natürlich, weil die Dachfensterscheibe nicht so schnell wieder in Ordnung zu bringen ist, das Ganze zukleben, damit es nicht rein regnet. Und da wollte Mike durchsichtiges Klebeband mitbringen. Solaranlage noch nicht getestet, da müssen noch Kabel bestellt werden. Aktuell müssen wir auf Lohn warten, weil natürlich unsere beiden Konten ziemlich leer geräumt sind. AOK-mäßig Rückzahlung zahnt. Ich halte euch auf dem Laufenden, habe ich auch noch nichts gehört. Also die Hotline ist ja irgendwie ganz nett, aber wenn die dir sagen, zehn Minuten Wartezeit, kriegst du noch 20 Minuten Berater und der hilft dir auch nicht wirklich weiter. Ich habe jetzt die App runtergeladen, warte jetzt auf den Code. oder könnte die Rechnung halt hinschicken, aber dann ist mein Original weg, oder könnte halt zur nächsten AOK-Stelle... Bitte? Marv: Hast du keinen Kopierer? Hast du keinen Kopierer? Kathrin: Nein, die wollen anscheinend das Original und ich will das Original eigentlich nicht wegschicken. Also ja, dann habe ich halt eine Kopie, aber ja, ich weiß, manchmal mein Kopf. Was soll ich dir sagen? Das sind meine Monk-Alysen. Ich bin da ein bisschen, bisschen mit Schugge. Ist nicht schlimm. Ja, des Weiteren. Was hatten wir noch? Ich habe, ja, ich habe Beluna angeschrieben. Marv: Dann kopier doch! Hä? Achso, ja. Versteh ich nicht. Kommt denn ein neues Dachfetzter oder? Na, der ist mal kaputt. Kathrin: für alle, es interessiert. haben damals die Dachfenster in Babiluna. Das ist so eine Firma, wo man günstigere, sehr hochwertige Dachfenster bekommt und wo wir auch den Kühlschrank gekauft haben. Das ist ein normaler Kühlschrank, der auf 12 Volt läuft. Das ist ein Comfee-Kühlschrank. Also diese ganz stinknormalen, die du auch in der Küche hättest. Und die bauen die dann auf 12 Volt ⁓ Und dann kriegst du denen für viel weniger Geld, als wenn du so einen Campingkühlschrank kaufst. in gleichen Größe. Ja, die habe ich angeschrieben. Schlaustens würde ich ja nur die Scheibe kriegen und könnte die auswechseln. Ich habe aber noch keine Antwort bekommen. Ja. Ach und für alle, die es interessiert, ich habe herausgefunden, dass Giuseppe einen Insta-Account hat. Wie lustig ist das denn? Das fand ich sehr witzig. Maika hat mir das gestern erzählt. Marv: Hmmmm... TATAM! Dauert auch wieder drei Monate. Hm. Hatte ich schon ne Follower-Anfrage, oder? Kathrin: Ich hab, nee, ich hab ihm, ich glaub du kannst ihm einfach so folgen. hab ihm gestern einfach Gisepel Dimaggio 1972 heißt er. Hat auch gar nicht so viele Follower, ist ganz süß. Kann ein bisschen Pizza backen zugucken. da gestern, bin ihm gestern gefolgt, also muss man nicht anfragen, darf man einfach so folgen. Fand ich ganz lustig. Ja. Nee, weiß ich nicht, hab ich nicht geguckt. Also vielleicht privat, aber ich glaub, ich... Marv: Gibt's auch Stefano? Den würde ich gerne mal. Nein? Schade. Kathrin: weiß auch nicht, ob Stefano sich so an mich erinnern wird. Ich glaube auch, Michele wird sich nicht so dran erinnern. Und zu Giuseppe ist ja tatsächlich wie so eine Freundschaft entstanden. Also, ja, mich ganz cool. Die haben auch gewisse Sachen nicht da. Ich hab schon gesagt, wir nächstes Mal kommen, muss er mir vorher schreiben, was wir mitbringen müssen. Er sagt, er lässt sich von einem Freund, wenn der ihn besuchen kommt, so Sachen wie Nimm-Zweibom-Moms oder Brause mitbringen, weil die das in Italien nicht haben. ganz lustig. Jaja, nee anscheinend nicht. Ich sag, welche denn? Die ganz klassischen, Orange und Zitrone? Nee, das wäre ihm egal. Er wäre da nicht so wählerisch, er würde alles nehmen, fände er super. Ja, heute geht es mal wieder ⁓ das Thema Hund. Ich glaube, das Thema Camper hatten wir jetzt tatsächlich sehr ausführlich. Heute geht es ⁓ das Thema Dog Sitter. Marv: Mit zwei Bonbons haben die nicht in Italien? Ach wild, cool. ⁓ toll. Toll. Kathrin: Helikopterfrauchen bis Teilzeit-Dog-Dad, da binden wir uns beide ein bisschen mit ein. Also ich bin ja... Ja, das haben wir uns für heute überlegt. Jetzt ist die Frage, wo fangen wir an, wo hören wir auf? Marv: Obwohl der Teilzeit-Dog-Dad ist, ich weiß es nicht. Ja, Helikopterfrauchen ist, glaube ich, ein größeres Thema. Kathrin: Das glaube ich. Ja. Marv: Da kannst du sehr ausschreifend werden. Ich als Teilzeit-Dogdad ist halt nur Teilzeit-Dogdad, ne? Was will man da groß sagen? Kathrin: Ja. Ja, aber du hast ja schon deine Erfahrungen gemacht, ne? Marv: Ich hab definitiv meine Erfahrung gemacht, muss ich schon sagen. ähm, da hätte ich schon vorher vielleicht mir ein Buch durchlesen sollen, wie Hunde so sind. Kathrin: Hier siehst du, das Helikopterfrauchen hat alle Bücher gelesen und es bringt dir aber nichts, weil du kannst natürlich selber alles für deinen Hund richtig machen wollen und bist natürlich beim Dog-Sitter trotzdem auf andere angewiesen. Eben. Also ich muss schon sagen, dadurch, dass ich halt mich so schlecht von meinem Hund trennen kann, also ich muss mal gerade sagen, Ginni wird im September 5. Marv: Hmm. Ja, du bist halt der Fremde, ne? Also so ist es nicht. Kathrin: Und mal abgesehen von den Nächten, die ich arbeite, hat Genie aber tatsächlich noch nie woanders übernachtet. Also kann ich übrigens auch nicht empfehlen, aber ich kann mich so schlecht von meinem Hund trennen. das heißt, es ist nochmal was anderes. Ich habe eine Freundin, die ihre Hündin, von Anfang an, die hat auch gar nicht immer, also die muss auch Nachtschichten manchmal arbeiten und Die hat auch gar nicht immer die Möglichkeit, das heißt von Anfang an war klar, der Hund soll natürlich nicht ewig alleine sein, braucht dementsprechend dann für gewisse Nächte Betreuung. ach, die hat die am Anfang schon überall, ne, die hat eine Freundin mit vielen Hunden, die hat andere Freundinnen, die da immer offen stehen. Die hat die Hündin immer mal irgendwo abgegeben, übrigens, die war auch mal in Nacht bei mir, war auch sehr chaotisch. Und diese Hündin ist natürlich total chillig. Die kannst du einfach zu jemandem abgeben, ist gar kein Problem. Genie ist halt ein sehr skeptischer Hund. Also würde ich dir jetzt beispielsweise, die kennt dich ja jetzt schon und ist ja immer noch bei dir so eine Mischung aus, erstmal rumpöbeln. Wer sind sie? Ausweispapiere. Was machen sie überhaupt? Wieso kommen sie ins Haus? Dann erkennt sie dich. Dann merkst du, sie wird halt ganz weich vom Körperbau. ist aber immer noch so unsicher, dass sie dir dann doch so, ja, unsicher so einen Schlaps an die Hand gibt und wenn du dich zu bollerig bewegst, dann sofort wieder zurück und sofort wieder lautes Pöbelbellen. Würde ich die jetzt einfach bei dir lassen. Ich wüsste nicht, wie die reagiert. von, die bellt die ganze Zeit rum. Jaja, genau. Marv: Naja, ich kenn sie ja jetzt. Da würd ich einfach mal sagen, ich hau da einfach Leckerlis rein ohne Ende. ist dann eigentlich, dann ist ja egal. Solange du Leckerli hast. Kathrin: Ich könnte mir vorstellen, dass das funktionieren könnte, bis zu einem gewissen Grad, weil wir haben damals das Alleinbleiben auch geübt und haben dann auch irgendwann, es gibt ja dann diese Möglichkeiten, dass du dem Hund, ja, also ein Kauartikel soll man tatsächlich nicht unbedingt als erste Wahl nehmen, weil wenn sich der Hund an so Kauartikel verschluckt und du bist nicht da, kann es gefährlich werden. Beste Möglichkeit sind tatsächlich diese, man kann ja diese Kaugummi-Spielzeuge nehmen, die man befüllen kann. Also ich glaube, das, was die meisten kennen, ist von Kong, aber es gibt die natürlich von allen möglichen Firmen. Und dann kannst du die halt mit Futter oder mit irgendeiner Paste oder Joghurt oder so befüllen, ins Gefrierfach legen und da kann natürlich nichts passieren. Das können die ausschlecken und das kannst du denen geben, ist gar kein Problem, da kann nichts passieren. Aber Genie hat halt irgendwann und zwar relativ schnell gecheckt, die geben mir nur was und dann gehen die. Also wenn ich was bekomme, sind die weg. Und deswegen hat sie als Welpe auch relativ schnell die Erfahrung gemacht. Gut, kau ich halt gar nicht. Also die frisst, du kannst der Futter hinstellen. hab der letztens, weil ich gedacht hab, ach scheiße, Mittag ist weg. Ich hab die noch gar nicht gefüttert gehabt, ich hab lange geschlafen. Die hat jetzt noch gar nichts bekommen. Da hab gedacht, boah, bei dem Wetter jetzt Nassfutter mit fliegen. Ich denk, komm, hab ihr Trockenfutter gegeben. Hab ihr dann also Trockenfutter in den Napf? Bin losgefahren zu meinem Termin und als ich nachher nach Hause gekommen bin, hatte ich Mike dann gefragt, ⁓ ja der Napf ist ja leer, hat sie das Trockenfutter gefressen? Ja, sagte er. Sie hat mich begrüßt, dann ist sie zum Napf gerannt und dann hat sie es gefressen. Also sie hat tatsächlich das Trockenfutter in der ganzen Zeit, wo wir nicht da waren, einfach nicht angerührt. das... krass, ne? Ja. Marv: Wild, So, irgendwie in der Erwartung, wenn ich jetzt nichts esse, dann geht die auch nicht. Kathrin: Ich habe keine Ahnung, was sie sich dabei denkt, aber sie hat halt irgendwann mal die Verknüpfung gemacht. Ich kriege was und dann gehen die. Also dann, wie gesagt, das macht sie dann nicht. Also weiß ich gar nicht, wenn ich die jetzt bei dir lassen würde. Auch das ist ja so eine Sache, bin ich manchmal, glaube ich, es ist halt auch mehr mein Kopf. ja, ich möchte sowas ja auch immer dann irgendwie so aufbauen, dass Genie sich wohlfühlt. Also ich kann ja mal kurz erzählen. ich habe, theoretisch hätte ich natürlich meine Schwägerin direkt als nächste Anlaufstelle und die würde das auch auf jeden Fall machen. Dadurch, dass, ich meine mittlerweile sind die Kinder auch ein bisschen älter und, aber dadurch, dass die Kinder damals ja auch ein bisschen jünger waren und ja du hast einfach eine andere Situation, ob du jetzt ein Pärchen mit einem Hund bist. Oder ob du ein Pärchen mit Kindern und Hund bist. Du kannst halt nicht den Hund an erste Stelle stellen, wenn du Kinder hast. Und das ist auch völlig richtig so. Aber du kannst natürlich auch nicht alles im Griff haben. Also wo ich mit den Katzen immer schon so ein bisschen Respekt davor hatte, wenn ich fremde Hunde hier hatte oder so und die ganze Zeit halt aufpasse, hast du natürlich, wenn du da drei Mädels rumrennen hast, Und die das mal lustig finden, vielleicht vom Tisch mal zu füttern oder die das vielleicht, die dann vielleicht auch einfach beim Essen mal was runterfallen lassen, was der Hund dann frisst. Auch da, ich hab Gott sei Dank einen Hund, die mäßig skeptisch ist, also die frisst nicht alles. Du hast das gar nicht gesehen, ich hatte in der Story im Urlaub, ich hatte ihr eine Mini-Pommes gegeben, krieg die nicht oft, weil viel zu salzig, ungesund. Aber sie durfte ein Stückchen Pommes, hat sie nicht gefressen, wollte sie gar nicht, hat sie in Mund genommen, hat sie ausgespuckt. Marv: Okay. Wild. Wie gute Pommes! Kathrin: Als er hat sie stattdessen natürlich einen Hundekauertickel gekriegt, war Happy. das heißt, ich muss mir Gott sei Dank nicht immer ganz so große Sorgen machen. habe halt nicht irgendwie so einen super gefräßigen Hund, der alles frisst. Aber auch, wenn mal die Tür losstehen bleibt. Die Hündin von meiner Schwägerin, die Flora, die rennt nicht weg, weil die hat ihren Job auf dem Hof. Das heißt, wenn die Tür offen steht und der Hund rennt raus, du kannst dir sicher sein, dieser Hund bleibt auf dem Grundstück, weil das ist ihr Job. dieses Grundstück zu bewachen. Und das ist für einen Hund wichtiger als einem Kanickel hinterher zu jagen. Und Genie wohnt da ja nicht. Also ich meine natürlich kennt die sich da aus und kennt da alles und fühlt sich da total wohl. Aber wenn die draußen rumstromert, dann geht die auf Jacht. Und wenn die einen Kanickel sieht, ist die weg. Also wir haben ja einen Tracker dran und dann können wir immer sehen, die zieht manchmal Kreise, wo du denkst, Kein Wunder, dass sie beim Rückruf so lange gebraucht hat. Die hatte auch echt Strecke wieder zurückzulegen. Und da ist mir dann tatsächlich das Risiko, wenn da mal die Tür von einem Kind unbedacht, weil die können es im Alltag ja machen, unbedacht offen stehen bleibt und Jeannie da einfach hinterher rennt und dann eben einfach mal weg ist, ist mir halt einfach, da bin ich eine Schissebuchs, ne? Also ist mir halt einfach zu gefährlich. Und deswegen haben wir tatsächlich Ein befreundetes Ehepärchen. Also die sind so ein bisschen wie adoptierte Onkel und Tante. Und ich bin eigentlich alle vier Wochen zum Kaffee trinken da. ich hab die, also wie gesagt, so von einem, man lernt die kennen, sind die mittlerweile echt Familie geworden. Und das sind Moni und Winfried. Und Moni und Winfried, ich hab da irgendwann mal gesagt, so ich bin halt regelmäßig hingefahren und ich hab irgendwann mal gesagt, passt auf, wir holen uns einen Hund und ich bring den dann mit. Und die haben gesagt, ja klar, mach doch, auf jeden Fall. Also wir sind enttäuscht, nicht. Und es ist wirklich immer noch so. ich weiß gar nicht, bin ich einmal ohne Hund gekommen? Ich weiß es gar nicht. Aber wenn, finden die das total schlimm? Also Moni sagt das so. Nein, natürlich muss Genie mit. Also auf jeden Fall. Und Genie kennt das halt als Welpe an. Und da da weder Kinder noch andere Tiere noch irgendwas waren, war halt von Anfang an, dass sie sich da pudelwohl gefühlt hat. Also die ist da, die hat gelernt, dass sie da Ruhe halten kann. ich kann mich mit denen stundenlang unterhalten, ohne dass sie jetzt anfängt da Theater zu schieben. Die macht da was sie will, die läuft da rum. Ich war gestern, gestern war ich da. Wir sitzen im Garten, da strummert die im Garten rum, dann legt die sich hin, wenn es der in der Sonne zu warm wird, dann geht die ins Haus. Zwischendurch ist es auch schon mal vorgekommen, dass sie Schlappen aus dem Schlafzimmer mitnimmt. wo ich dann natürlich ein bisschen die strenge Mama ist, übernimmt Moni da so ein bisschen die Hundeoma Position und sagt, das ist halt so süß, ne? Ginny kann halt nichts verkehrt machen. Die kommt dann mit den Schuhen an und Winfried sagt, ⁓ was hast du denn da? Die Schuhe? Und Moni, ⁓ du bist die Beste. Ja, die Schuhe. Kein Problem. Hast du die Schuhe gefüllt? Es ist halt echt immer total, total schön. Und gerade weil das da so entspann- Marv: Das ist doch schön. Kathrin: Hand läuft und Genie ist halt immer so ein reaktiver Hund gewesen, hat sie heute noch, ist aber als Junghund echt anstrengend gewesen, weil sie sich halt immer wieder verausgabt und du kannst sie jedes Mal rufen und die kommt mittlerweile bisschen besser und da war halt, dass sie auch wirklich zur Ruhe kommt. Ja und da die in ja gleichen Ort Nachbarort ist, ein, aus dem Bezirk, wo dem Ort, wo wir arbeiten ist, haben wir das halt dann langsam aufgebaut. Also wenn wir irgendwie Teamsitzungen hatten oder so, das dauert ja meistens ein, zwei Stunden, dann bin ich kurz vorher dahin, habe Gini abgegeben und habe dann auch, ich weiß noch beim ersten Mal, ruft mich an, was ist, ist kein Problem. Ich habe mein Handy auf laut, ist mir ganz egal. Ich gehe sofort aus der Teamsitzung wieder raus, mir für wenn irgendwas ist. Marv: Okay, okay, ich muss kurz denken. Kathrin: Ich habe ja gedacht, die weint, die schreit, die jault, die bellt. Keine Ahnung, was ich gedacht habe. Ich habe direkt richtig Mama Komplexe gekriegt. Und dann weißt du dann, das ist halt auch wirklich so ein herzzerreißender Moment. Wenn du da klingelst, Genie freut sich, weil wir sind bei Moni und Winfried und du gibst eine Tasche ab, du gibst die Leine vom Hund ab und dann drehst du dich ⁓ und gehst wieder. Dieser Blick in den Rückspiegel. Wenn der Hund so zwei Schritte macht, dann ist die Leine zu Ende und dann völlig so was machst du, lässt du mich zurück aus. Es war ein schlimmer Moment, Marvin. ⁓ ich verstehe. Jede Hundemama und jede Mama, die ihr Kind, also ich bin froh, dass mein Hund nicht in den Kindergarten oder so muss. Mein Gott. Also ganz schlimmer Moment. Marv: ⁓ Gott, das ist ja schrecklich. Ich weiß ja nicht, ob das so ein schlimmer Moment ist. Kathrin: Ich glaube, viele Mamas ist das schlimm. Meinst du nicht? Vor allen Dingen, die Kinder gehen ja immer früher in den Kindergarten. Marv: Ja, ich meine, das hat ja auch diverse Gründe, wegen Arbeiten und hin und her, das ist ja auch wichtig für das Kind. Das ist ja auch Sozialisierung, mit anderen Menschen klarkommen und so. Kathrin: Aber du musst dich ja trotzdem lösen. Es ist tatsächlich ja auch wichtig für den Hund, aber das sieht mein Mamaherz manchmal ein bisschen anders. Ich habe auch in der Teamsitzung die ganze Zeit da gesessen und habe immer wieder auf mein Handy geguckt und immer wieder drauf geguckt und es ist nichts passiert. Es ist gar nichts passiert. Ich bin dann wieder zurückgefahren und es ist alles gut gegangen und es ist halt... Ja. Ja, wirklich. Und es ist halt auch so... Marv: Ja, das ist... Ja, der Kopf macht manchmal Dinge, Der malt sich da die schlimmsten Dinge aus, das stimmt. Kathrin: Ginny ging es gut und die haben auch alles gehabt. ich pack dann immer so eine Tasche. Da ist dann halt alles drin. Also die haben natürlich hat sie ihr Geschirr ⁓ und natürlich kriegen die eine Leine. Ich pack auch meistens die Schleppleine dazu. Pack ich die Schleppleine dazu? Ich glaube, ich pack die nicht immer dazu. Kommt halt drauf an, ob die wirklich wie lange Ginny da ist. Also zum Beispiel hatten wir zwei Tage irgendwann Röntgenschulung. Da war sie wirklich zwei ganze Tage. Ich habe die morgens hingebracht und abends abgeholt. Dann kann natürlich auch so eine Schleppleine oder so mal dabei sein. Tracker hat sie natürlich oben, Leckerchen sind dabei, wenn es ein langer Tag ist auch mal Futter, Spielzeug. Das packe ich halt alles mit rein. Und ja, bis jetzt. haben das halt immer mal so wie gesagt stundenweise angefangen aufzubauen und bis es dann auch ganz gut funktioniert hat. Über Nacht haben wir es, habe ich es mich halt noch nicht getraut. Marv: Nachts ist es auch bisschen schwieriger, denn Hund muss ja auch zur Ruhe kommen. Kathrin: Ja, ja, ja und mittlerweile eine Freundin von mir, die wohnt hier einen Ort weiter, also die wohnt auch nicht weit weg, also sechs Kilometer sein, ist also wirklich nicht weit und die kennt Ginja auch seit klein auf und die haben, also sie und ihr Freund haben tatsächlich schon wohl mal bei uns zu Hause dann aufgepasst und ja, jetzt haben wir aber auch schon ein, zwei Mal, dass ich sie Wenn ich im Nebenort einkaufen war, habe ich sie dann kurz vorher abgegeben und dann ist sie auch schon mal ein Stündchen da geblieben, weil ich gesagt habe, der andere Ort ist halt weiter weg und ich brauche auch mal ein bisschen was Näheres für jetzt. Brauche ich mal ein Hundessitter und dann bauen wir das jetzt halt auch auf. Du musst halt irgendwie eigentlich doch schon mehrere Hundessitter haben. Marv: Meistens sind es die Eltern, die dann mal eben schnell auf den Hund aufpassen oder aufs Kind. Kathrin: Ja, und die sind es tatsächlich bei mir halt nicht. Also ja, bei Schwiegermama haben wir Genie auch wohl schon mal gelassen. Dass sie dann da irgendwie für ein, zwei, drei Stündchen ist ja nahe, liegt ist ja nebenan. Mittlerweile, wir hatten halt ganz am Anfang das Problem mit dem Alleinlassen und da ist sie dann zwischendurch mal zur Schwiegermama gegangen. Jetzt mittlerweile kann sie ja ohne Probleme sechs Stunden, letztens war sie sogar mal sieben Stunden. Das sind Ausnahmefälle, also sie ist jetzt nicht die Regel sechs, sieben Stunden alleine. Aber wenn kann sie das durchaus? ja, also letztens, wie gesagt, wir waren auf dem Geburtstag, es waren sechs Stunden, ich bin hibbelig geworden und hatte dann schon, ich glaube zehn Minuten später wollte ich den Schwiegermann mal schon anrufen und habe dann wieder aufgelegt, weil ich gedacht habe... Wir haben eine Kamera zu Hause, zu gucken. Die haben wir fürs Alleinbleibtraining bekommen und Genie lag tiefenentspannt da. Also auch da, das ist mein Helikopterfrauchen hier, was da Situationen hervorruft, ich denke, mein Baby kann ich ohne mich. Aber letztendlich war sie tiefenentspannt antrainiert. Am Anfang ging das nicht. Aber ja, und dann denke ich, wenn jetzt Schwiegermama rüberkommt, macht ihr den Hund nur unnötig wuschig, wenn die da gerade tiefenentspannt liegt. Marv: Und schalt's schon. Kathrin: Dann wir haben ja schon mal darüber gesprochen, dass ein Hund in Ausnahmefällen auch durchaus sehr lange und für Jeannie ist Nieselregen auch schon Ausnahmefall ohne Pipi machen kann. Das heißt, also ich brauche mir da jetzt auch nicht super Sorgen machen. 6, 7 Stunden ist halt für sowas auch keine Zeit. Und wie gesagt, das sind halt auch Ausnahmefälle. Ja, und es war auch so, sie war dann tiefenentspannt. Aber deswegen ist eigentlich Schwiegermama höchstens noch so, würden wir es jetzt gar nicht schaffen, dann könnte sie den Hund rüber holen oder würde sie hören, dass Genie irgendwie aus welchem Grund auch immer bellt, könnte sie halt rüber gehen. Und ansonsten haben wir halt meinen Papa. Mein Papa hat eine Gaststätte, an einer stark befahrenen Straße, hat da nicht so die Kapazität, ⁓ den Hund zu kümmern. Das funktioniert nicht. auf der anderen Seite meine Mama, die wohnt schon wieder eine halbe Stunde weg. Also meine Mama und ihr Mann würden sich durchaus freuen, mal aufzupassen. Aber in dem Ort, in dem die wohnen, der ist halt auch immer so komplett aus der Richtung. Also würde ich zum Beispiel jemanden brauchen, weil ich keine Ahnung, spontan arbeiten muss und Mike muss auch arbeiten. Dann sind unsere beiden Arbeitsorte in genau anderen Richtungen. Dann fährst du eben nicht eine halbe Stunde, bringst den Hund weg, halbe Stunde wieder nach Hause, fährst zur Arbeit. Übrigens ja auch eine knappe halbe Stunde. Um danach dann wieder, also das ist halt total Unnötiges hin und her fahren. auch wenn meine Mama das wohl machen würde, kommt das halt für uns nicht wirklich in Frage. Das passt halt einfach nicht. Marv: Ich mein, als Hundessitter musst du dich halt auch auf den Hund einstellen und der Hund muss sich halt auch auf dich einstellen, ne? Das ist dann... Kathrin: Ja, ich glaube, zum Thema Hundeszitter hast du ja einfach dann auch so ein bisschen, also du bist ja theoretisch dann genau der andere Part, ne? Marv: Ich war der andere Part, ja, oder bin das manchmal der Hund von meinem Bruder, den passe ich auch ab und an mal auf, aber da sind Oma und Opa auch dabei. Kathrin: Du warst er, Ja? Dein Bruder hat einen Hund, du hast einen Bruder? Marv: ⁓ wild, jetzt hast du was, ist ein... ⁓ warte, jetzt sind das mir nicht... Doodle? Kathrin: Also der Hund deines Bruders, nicht dein Bruder. Marv: Mein Bruder ist ein Goldendudel, Nein. der Hund von meinem Bruder ist ein Goldendudel, glaube ich. Oder? Ich glaube schon. Ich müsste jetzt eben googeln, aber ist jetzt auch irrelevant. der Hund hat einen super tollen Charakter. Relativ einfach zu führen. die kennt mich auch seit klein auf. Also von daher ist das auch nicht schwierig. Das war ein anderes Problem mit den Hunden bei meiner Ex-Freundin. Das war schon eine Herausforderung, weil das auch zwei Hunderassen sind, die nicht gerade einfach sind. Kathrin: Hahaha! Ja. Marv: Einmal so ein Akita. Ich nenn's gern Akitai, aber ein Wolfshund. Und Wolfshund? Ich weiß es nicht, keine Ahnung. ist, ich, in dem Stammbaum von dem Hund. Das war auch ganz perfide geführt. Und da konntest du bis zum Großurgroßvater zurückgucken, wo was und sowas. war ein richtiger, nennt man das dann Rassehund oder so? Also das war schon wirklich, also da hättest du echt Geld für die Welt nehmen können. Kathrin: Mhm. Krass, der erzählt. Wuk, wuk, wuk, wuk, wuk, Ja, natürlich. Hmm. Marv: Männer da jetzt wirklich einmal decken lassen hättest wollen. Und der Wolfshund ist halt ein Wolfshund. Ich glaube, der war 32 Prozent Wolf. Das hast du auch gesehen. die Männer, ja, also der sah wirklich aus wie ein Wolf. Also wir sind damals durch die Stadt gelaufen, also durch die nächstgrößere Stadt gelaufen. also die ist so groß wie 20. Ich glaube 100.000 Einwohner. Ich weiß nicht. War auf jeden Fall groß, hatte eine Uni und so. Kathrin: Wild. Im wassensinn des Wortes? Marv: Wir sind da durch die Stadt gelaufen und wenn du mit dem Wolfshund durch die Stadt läufst, da kriegen Leute echt schon mehr Panik als schon ⁓ vor einem Hund, weil der halt wirklich aussieht wie ein Wolf und der läuft wie ein Wolf und der guckt auch skeptisch wie ein Wolf. das ist schon, aber der war herzensgut, also den konnte man so streicheln und da war alles in Ordnung, aber der hatte halt noch einen ausgesprochenen Jagdtrieb. Aber wenn man sich dann auch ein bisschen, ich weiß es nicht. Kathrin: kommt der denn her? Also beim Wolf, beim Hund verstehe ich gar nicht. Marv: Ja, aber das Spannende dabei ist ja, das war dich damals fasziniert und da habe ich dann mich auch manchmal ein bisschen belesen im Internet. Wolfshunde sind ja eigentlich, also man denkt ja wirklich, Wolfe sind so aggressiv, krass und gehen auf alles los, was bei 3 nicht auf dem Baum ist, aber die sind halt wirklich schüchtern. Die sind zurückhaltend, die sind vorsichtig. Also das war ja auch der Fail, warum Wolfshunde überhaupt entstanden sind. Die Polizei wollte ja krasse Maschinen haben für die Grenzen und sowas. Haben dann Wolf. Kathrin: Krasse Maschine. Marv: Wir haben dann Wolf mit, wie heißt er nochmal? Kommissar Rex, was ist er nochmal? Schäferhund, danke. Danke. Haben dann gesagt, komm, wir paaren die beiden da miteinander und dann haben wir eine krasse Maschine. Wir haben Schäferhund und Wolf, also das wird krass. Und dann haben sie gemerkt, Moment mal, der Wolfshund hat ja richtig Schiss vor Menschen. Liegt das vielleicht am Wolf da drin? Ja, das ist dann halt zu dem gegangen. Kathrin: Schaffpunz. Marv: Aber wie gesagt, man muss sich dann halt als Hundeshitter, wie ich das mal gemacht habe, mit diesen beiden Hunderassen dann halt auseinandersetzen. Du kannst halt nicht sagen, ein Hund ist genauso wie der andere. Kathrin: Und das sind schon zwei echt nicht. Also Genie ist schon keine einfache Hunderasse, aber Akita ist ja tatsächlich gehört der ja in die gleiche Rasse Kategorie wie GV, also wie Eurasier. Das sind ja Spitze vom Urtyp und andere. Also ich glaube irgendwie. Also es sind halt sehr ursprüngliche Hunde und sind daher auch sehr darauf gezüchtet worden. ja, selber Entscheidungen zu treffen und ihr eigenes Ding zu machen und nicht so abhängig vom Menschen zu sein. Also auch der Akita, wenn du denen in der Erziehung schon vom Tag eins nicht klar machst, dass die Ressource, die du als Mensch bieten kannst, Futter ist, dann braucht der dich nicht. Und das weiß der dann auch. Und dann weiß der als Welpe schon, du hast mir nichts zu bieten, also hast du mir auch nichts zu sagen. Sind also tatsächlich sehr eigenständige Hunde. Marv: Okay, also aufs Frauchen hat die aufs Wort gehört, beide Hunde. Die waren komplett gedrillt, wenn ich was gesagt habe, hat die mich angeguckt und was willst du? Kathrin: Ja, natürlich. Also wie gesagt, ähm... Genau. genau. Bei Genie war halt wirklich der Vorteil, dass sie als Welpe irgendwann nicht mehr wirklich fressen wollte und die Züchterin gesagt hat, pass auf, kannst sie jetzt halt, klar, kannst sie mit einem Löffel füttern, kannst sie mit der Hände füttern, wenn du es dein Leben lang machen willst, bitte, go for it. Aber würde ich nicht machen. Ich würde hingehen und würde sie ihr Futter erarbeiten lassen. Und das hat uns glücklicherweise relativ schnell dazu gezwungen, sie eben ihr Futter erarbeiten zu lassen, mit Tricks, mit Futtersuchspielen und und und. Und das war unser großes Glück, weil Jeannie dadurch gelernt hat, alles klar, Futter gibt es von da. Also bestes Beispiel, ich habe keinen Hund, Bälle holt. Du schmeißt den Ball, sie rennt hinterher, weil guck, fliegender Ball, yeah. Und was sie als nächstes machen würde, ist mit diesem Ball irgendwo hin rennen, Spaß haben, die wirft den selber in die Luft oder die lässt den liegen, weil kein Bock mehr. Aber ich habe ihr beigebracht, bring mir den Ball. So dann bringt die mir den Ball. Wenn du jetzt kein Leckerchen gibst und den Ball einfach wieder schmeißt, wie bei einem Retriever, der ja richtig Bock hat, dann rennt die vielleicht nochmal hinterher. Wenn du dann sagst, bringst mir, könntest du beim zweiten Mal noch Glück haben, dass sie sagt, okay, hier hast du es. Wenn die dann immer noch kein Leckerchen kriegt, dann guckt die dich beim dritten Mal an und sagt, weißt was, wenn du zu blöd bist und den immer wieder wegwirfst, dann nehme ich den. Dann holt sie sich den Ball und dann geht die damit weg. Oder sie rennt nicht mal mehr hinter den Ball her. Also sie macht... Ich meine, du hast es ja auch mitgekriegt, wenn ich möchte, dass sie sitzt, macht sie setzt sie sich. Wenn ich gewisse Kommandos gebe, die ernst sind, dann macht die das. Aber sie denkt immer zwei Sekunden drüber nach, hinterfragt das auch manchmal kurz und wartet noch ein zweites Mal darauf, dass du sagst, ja, wirklich. Und das sind halt diese Hunde vom Urtypen. Das ist halt einfach die, Wolf, ist ja nun mal in freier Natur kein Tier, was auf den Mensch hört. so Huskies, Akitas, Spitze, einfache Spitze, die den Hof aufpassen, die sind ja normalerweise, im besten Fall in einem kleinen Rudel, aber normalerweise ja einfach dafür da, ⁓ selber Entscheidungen zu treffen. Also einen Spitz kann ich erst ins Haus rein und sagen, hey, ich hab da was gehört, soll ich mal hingehen und gucken? Der muss halt selber schnell Entscheidungen treffen. und muss dann halt eben entscheiden, ja, gehe ich da jetzt hin und gucke nach oder frage ich jetzt mal eben meinen Menschen, du sag mal, guck mal nach. Das ist halt schon ein Unterschied und ist natürlich dann für jemanden, der auf den Hund aufpasst, auch schwierig. So ein Husky im Freilauf ist manchmal für die Besitzer schon schwierig. Also ich habe eine Freundin, die ist Hundetrainerin gelernt, die hat wirklich wirklich Ahnung von Hunden und die hat zum Beispiel zwei Eurasier. die funktionieren hervorragend. Also dagegen ist Jeannie ein unerzogenes Chör. Die hat das wirklich wirklich drauf. Und trotzdem lässt sie den Husky nicht frei laufen, außer in eingezäunten Bereichen und beim Husky natürlich besonders eingezäunte Bereiche, weil so ein Husky, Husky hat ja Marv: Genau solche Dinge sollte man sich auch kurz vorlesen oder absprechen mit dem Hundebesitzer, mit dem man dann da, ob die überhaupt frei laufen dürfen oder das überhaupt können. Ich meine, ich war ja sehr blauäugig, vielleicht auch noch etwas jung mit den Hunden da. Auf jeden Fall jedem, der da irgendwie in eine Beziehung reingeht oder irgendwie mit Leuten dann mit Hunden zu tun hat, dauert, bis der Hund sich an dich gewöhnt hat. Zuerst bist du der Fremde und dann bist du irgendwer. Wo hast du die Stellung im Rudel hier? Kathrin: Ja, definitiv. Marv: Ich muss jetzt nicht mit den Kämpfen aufs Blut, Kathrin: Es gibt auch Hunde, die sehen den Einbrecher durchs Fenster kommen und sagen, ⁓ hi, auch cool, willst du mit mir spielen? Und der Einbrecher sagt, ja, ich nehme dich mit und der Hund, yeah, wir gehen in den Park. Also du hast auch die Sorte Hunde, muss man ja ehrlich sagen. Ja, Ja, das stimmt. Marv: Ja, gibt es auch. Die sind halt sehr zutraulich. Aber wir haben jetzt drei spezielle Hundearten da jetzt, die nicht so sind. Vielleicht hätte ich mich auch gefreut, dass so ein Hund da gewesen wäre. Aber es war nicht so. Ja, so ein Lappradudel. wäre, glaube ich, echt easy gewesen. mit den beiden. Ich meine, du musst dann auch überlegen, du musst dann Gassi gehen mit denen. Also vor der Arbeit oder so. Genau, man spricht sich. Kathrin: So Labradudel. Genau, also im Zweifel gehst du mit denen raus. Ich muss einmal fragen, du hattest die Hunde auch über Nacht oder du hattest die dann wirklich so quasi so Wochenende? Marv: Ja, grau. Nee, also ich hab ja da gewohnt. Kathrin: Ach so, und sie war dann, wenn sie dann quasi mal über Nacht weg war. So für... Marv: Bei meiner Ex-Freundin. Ja genau, wir waren ja beide im Schichtdienst am Arbeiten und wenn meistens gegengesetzte Schichten und sowas, das ist dann die Hunde und dann war die halt auch häufiger im Nachtdienst, so wie du und ja, da musste ich dann halt auch nachts die Hunde aufpassen, sprich halt auch spät abends dann nochmal eben die letzte Runde gehen, Futter machen und sowas. Das ist halt auch zeitaufwendig. Kathrin: Aha, okay. Auch ihm. Marv: So eine Gassi-G-Runde, wenn du zwei Hunde hast, das dauert schnell mal eineinhalb bis zwei Stunden. Weil das Problem war, ich hab's versucht mit beiden gleichzeitig. Ja, Respekt. Ja, Respekt an meiner Arme, dass ich die beiden nur halten konnte. Das war wirklich die Hölle. Die eine hat den anderen da hochgestachelt und dann hin und her. Und wenn da nur irgendetwas im Busch geknackt hat, dann... Ich wusste... Also, ich meine, die haben ja nicht auf mich gehört. Also, das war ja auch so. Kathrin: Respekt, ja? Hahaha! Marv: Also Akitas sind auch manchmal sehr, ich weiß nicht, ob die das machen. Ich habe schon von einem anderen Akita Besitzer gehört, der deren Hund das auch macht. Die setzen sich auch einfach irgendwann mal hin, wenn die sagen, du, ich habe jetzt genug gelaufen. Also ich setze mich jetzt hier hin. Mir egal, was du machst. Ich bleibe hier sitzen. Genau. So. Und dann stehst du da als so ein unerfahrener Typ und denkst dir, was mache ich denn jetzt? Ruf es an, sagst ja, was mache ich jetzt? Ja, muss halt weitergehen. Die wird wohl irgendwann kommen. Meinst du? Kathrin: Ja. Kann man mehr? Jojo. Sag ich ja, sehr eigenständig, treffen sehr gerne eigene Entscheidungen. Marv: Ja, so eine Schleppleine, ganz lange, ne? Und lasst sie an der Leine so, ne? Und dann let's go. Ja, und dann mich gelaufen, gelaufen, gelaufen, gelaufen, gelaufen und dann, ja, passiert nichts. Wieder zurückgelaufen und dann, ja, dann ist das jetzt so weit, musst du den Hund tragen. Ich ich trag doch nicht deinen Hund, Alter, was ist denn jetzt los? Ja, okay, dann muss ich den Hund halt tragen, damit er wieder nach Hause geht. Was willst du sonst machen? Aber da musst du dich halt vor... Nein, nein, ich bin ja nachher alleine Gassi gegangen. Zwei gleichzeitig. Das ist so... Kathrin: Aber mit Leine oder ohne? ⁓ ja, okay. Und dann hast du einen Hund an der Leine und den anderen auf den Arm. ⁓ ok. Hast du schon gemerkt, war nicht so deins. Marv: Ja, das wird zu kompliziert. Ich meine, das ist Kathrin: Ich sehe dich ja. So ein Akita ist ja nun mal auch, weißt so ein Shiba Inu, das ist ja so eine kleine Akita-Variante. Den kannst ja noch mal eben auf den Arm nehmen. Aber so ein Akita ist ja, würde ich sagen, Größe Genie sogar ein bisschen größer noch. Marv: Ja, ist schon ein größer. Ich glaube, hat so acht, neun, zehn Kilo gewogen. Ich schätze jetzt, ich schätze einfach mal. 16,8. So. Okay. Kathrin: Ne, Jeannie wiegt 16, 17 Kilo und Jeannie ist super leicht für ihre Rasse. Also eigentlich fangen ausgewachsenen Eurasier tendenziell eher bei 20 Kilo an. Also Jeannie hat eine Schulterhöhe von 50 Zentimetern. Die ist halt sehr zierlich und sehr klein für einen Eurasier. Oder ich wollte gerade sagen, also du hast bestimmt locker 20, 25 Kilo gehabt. Also nicht du, sondern auf den Arm meine ich. Marv: Ich mein, da trägst schon so einen Femenzsack mit dir rum, ne? Und wenn du dann, ja weiß ich nicht, ja, danke, hast gemerkt, ja. Nee, wenn du die dann auf den Arm nimmst und dann nebenbei noch einen anderen Hund, sowieso nach links und rechts und alles knüffeln will, dann... Ja, das sind auch wilde Bilder. Also da sind auch wilde Bilder dabei entstanden, weil ich halt auch so blauäugig bin und so, ja, ja, aber da passiert nichts, alles gut. Ja, das, also da muss man sich schon drauf einstellen. Und ich glaube auch, dass das nicht so einfach ist, weil man nicht der Hundebesitzer ist, also nicht... Kathrin: Ja, ja, ich hatte gerade wilde Bilder im Kopf. Marv: Das ist der Leitwolf oder der Leithund. Also du bist nicht die Person, vor denen die Hunden halt dann Respekt haben. Für die bist du einfach nur einer. Mach meine Kacke da weg. Ich hab da hingekackt. Ich hol den Beutel. Genau, genau, Ja, das war halt wirklich. Also da sind einige Fails bei entstanden und ja, da kriegt man sich auch schnell mal in die Köppe. Kathrin: Ja, und Jaaa! Wahrscheinlich noch so Entschuldigung, warum lässt du das nicht liegen? Ich hab da extra markiert! Lass das da mal! Hast du dich dann mit deiner Freundin deswegen gestritten? Also Ex-Freundin? ja, okay. Marv: Häufiger ja schon. es ist ja eine Hundeerziehung und man kann natürlich auch vieles kaputt machen. Was du erzogen hast und das dann widerspiegelt bei dir. Das ist sowas wie, das wusste ich nicht oder wenn du nie einen Hund hattest oder nie ein Haustier, ich hatte nie Haustiere oder sowas, die irgendwie in der Wohnung rumgelaufen sind, dann weißt du auch nicht so oder du hast nicht diesen Kathrin: Definitiv. Ehm... Marv: Also du machst das nicht mit Absicht, aber du hast dich diesen Gedanken gegangen, dass wenn du deine Wurst auf dem Teller liegen lässt, im Wohnzimmer. Kathrin: Wir haben zuletzt über Kakao aufheben gesprochen. war kurz irritiert, dass du ausgezeichnet jetzt deine Wurst. Ich denke mir, ⁓ Marvin, wo geht das jetzt hin? Okay, alles klar. Marv: So. Die Wurst zum Essen, Fleischwurst. Wenn du Fleischwurst einfach auf dem Teller liegen lässt, weiß ich nicht. Du lässt sie einfach da liegen und gehst auf Toilette, während du Fernsehen guckst. Ganz Standard für mich. hab, darüber nicht nach. Ich geh wieder, ich geh auf Toilette, ich komm wieder. Dann ist die Fleischwurst weg. Kathrin: Du würdest lachen, bei uns liegt die dann noch da. Also Genie lässt es liegen, also der kann nicht tatsächlich solche Sachen liegen lassen. Marv: Ja, wenn... Das Problem dabei ist, dass die Hunde das bei mir gemacht haben. Aber bei Frauchen? Nein. Kathrin: Ja, also das macht Jeannie tatsächlich nicht. Wir mussten immer auf die Katzen aufpassen. konntest gar nicht gucken, so schnell wie der Kater. Also der hat es dir auch vom Teller genommen, wenn du noch am Essen warst. Das war auch kein Problem. Ich erinnere mich an so eine schöne Situation. Wir hatten so ein Glastisch mit zwei Glasplatten und der Kater, also mein Mann saß halt am Händchenflügel gegessen und der saß halt am Flügelessen. Wohnzimmertische sind ja niedriger, also er saß so bisschen breitbeinig vor dem Tisch und ein bisschen nach vorne gebeugt über den Teller und der Kater hat einmal links mit der Pfote versucht und Mike nein, einmal rechts mit der Pfote versucht und Mike nein. Und dann war der Kater ganz schlau, ist halt auf diese untere Tischplatte, hat sich da eben drunter geflichen und in dem Moment, wo Mike dann eben beide Hände voll hatte, kam dann so die Kralle, die die Pfote einmal nach oben hackte sich in so einen Flügel rein, zack. zog den unter den Tisch und dann war der weg. Dann ist der auch hochgejagt bis ins Schlafzimmer, also bis ins Schlafzimmer, Bett und dann dann da... Also ja, tatsächlich hast du einen anderen Umgang mit Tieren. wir haben, und auch das muss man sagen, es ist wahnsinnig wichtig für mich, dass der, auf meinen Hund aufpasst, den nicht von der Leine lässt. Marv: Hahaha Ja, definitiv. Also, du... Kathrin: Bei uns ist halt auch so, Genie ist hauptsächlich von mir trainiert worden. Ich habe hauptsächlich die Erziehungsarbeit übernommen. Ich hatte ja auch Bock darauf. Ich wollte das ja auch unbedingt. Und Mike hat einfach nicht so Zeit und auch gar nicht so diese emotionale Kapazität, jetzt irgendwie ewig lange dran rumzuherziehen. Er zieht halt mit. Aber du merkst schon, wenn ich will, dass Genie sich hinlegt, dann hat die sich hinzulegen. Wenn Mike will, dass sie sich hinlegt, Und er hat fünfmal Platz gesagt und Genie setzt sich irgendwann hin und sagt, ja ist auch okay. Natürlich weiß so ein Hund auch, der ist nicht so konsequent wie sie. Wenn nun jetzt natürlich ein Paar bist, macht das viele Dinge sehr schwierig. Ich versuche immer noch Genie beizubringen in einer Notsituation, wenn sie rennt, einem Kommando still stehen zu bleiben. Ich habe Stopp angefangen aufzubauen. Weißt du, wie oft Mike im Alltag zu unserem Hund Stopp sagt? Wir haben als Rückruf das französische hier. Weil hier habe ich als Rückruf aufgebaut, funktioniert ja hervorragend, aber Mike, Ginny hier, Ginny hier, komm mal hier. Es ist die Hölle. Das ist wirklich, wirklich hart. Und da muss man natürlich sagen, wenn du so wie bei mir Ginny dann quasi zu, ich wollte Oma und Opa sagen, also quasi halt zu Moni und Winfried abgibst. Marv: Hahaha Kathrin: dann kann die durchaus super klar unterscheiden, genau wie ein Kind das kann. So, ich bin jetzt hier bei Oma und ich kriege hier ein paar mehr Süßigkeiten und ich darf hier ein bisschen mehr machen, was ich will und kann aber durchaus das unterscheiden von zu Hause, da herrschen andere Regeln. Also das können die durchaus differenzieren. Schwieriger natürlich, wenn der Hund zu Hause auch merkt, dass du vielleicht im Rudel nicht unbedingt das sagen hast. Marv: Ja, das stimmt. Kathrin: Deswegen für mich ganz große Regel, wenn Genie, also wenn nicht mal Mike, und ich meine, der hat die mit aufgezogen, der wohnt mit ihr, wenn nicht mal Mike sie frei laufen lässt, weil er die Sorge hat, dass sie nicht auf den Rückruf hört, ja auf gar keinen Fall darf mein Dog-Sitter dann diesen Hund ohne Leine laufen lassen. Marv: Ich meine, was auch so ist, die Hunde sind ja bei mir jetzt dann halt aufs Frauchen trainiert. Wenn man dann halt mal diskutiert und es wird halt mal eine angespannte Situation. Jeder kennt es, man streitet sich. Dann kann das auch mal sein, dass der Akita dann dazwischen gegangen ist und dann einfach mal nur geguckt hat. So Bruder, was ist los? Hast du ein Problem? Kathrin: Ja. Krass. Aber da bist du als Frau natürlich safe, wenn du deine Hunde da so geprägt hast. Marv: Ja, hat die echt gut trainiert. Okay, der Wolfshund, dem hat das scheißegal. Der war eigentlich die meiste Zeit in der Küche und hat gewartet, dass es Fressen gibt. Aber der Akita, die haben ja auch so eine Mentalität. Die hat auch immer draußen gelegen vor dem Zaun und hat dann immer geguckt, welches Auto vorbeigefahren ist, welche Person da vorbeigelaufen ist. Hunde, das war schwierig. Sobald ein Hund auch nur auf der Straßenseite des Hauses war, da wurde dann Balava gemacht. Kathrin: Ja. Marv: Du gehst auf die andere Seite, nicht hier lang, das ist mein Gebiet. Oder wenn auch, boah, wenn, da gab's auch Hunde, haben halt einen, die hatten da so einen Busch ⁓ den Garten und da haben halt auch Hunde halt dann markiert. Tja, da gab auch direkt Stress. So, was riecht denn hier so? Kathrin: Ja! Ich muss übrigens ganz kurz noch mal zum Thema Wolfshund, weil ich das letztens in einem Video gesehen habe und sehr interessant fand. Es gab ja diese Dominanztheorie vor, boah, frag mich nicht, 20 Jahren, die ist ja mittlerweile widerlegt und es ist traurig, einige glauben da immer noch dran. Die ist ja nun mal einfach widerlegt und nicht korrekt. Also in dieser Dominanztheorie geht es halt quasi darum, dass in einem Wolfsrudel ein Big Boss ist, der das Sagen hat und der unterwirft halt die anderen auch, ⁓ eben klar zu machen, pass mal auf, so läuft sie nicht, ich bin der Boss. Ich weiß nicht, wie dein Wissensstand ist. Wolfsrudel funktionieren so nicht. Ich habe ein Video gesehen. In Wolfsrudeln ist es nicht so, du hast den einen Team Leader und der Rest hat zu folgen, sondern in Wolfsrudeln ist es tatsächlich so, du hast quasi Das Ganze wie eine Familie aufgebaut. Du hast Mama und Papa und die haben dann eben die Jungen. Und wenn die ein gewisses Alter haben, dann lösen die sich halt auch von dem Rudel und gründen ihre eigenen Rudel. was dabei ganz interessant ist, nämlich, man hat halt viel, daher kam damals auch die Dominanztheorie, viel an Wölfen in Gefangenschaft getestet und geguckt und auch mit Hunden verglichen. Und es ist halt eigentlich so, weil du hast vorhin schon richtig gesagt, ein Wolf sucht eigentlich nicht den Menschen Kontakt, sondern eigentlich sind Wölfe, wenn sie so leben können, wie sie leben wollen, quasi wie so eine Familie, die auch, wenn sie Menschen sehen, gehen und sich fernhalten. Kurz dazu, anders läuft das, wenn du einen Hund dabei hast, weil der Wolf dich als Mensch irgendwo nicht als Futter sieht, sondern im Zweifel als Bedrohung und geht. Wenn du einen Hund dabei hast, dann sieht der Wolf diesen Hund aber tendenziell als im Zweifel auch Futter. Wölfe gehen durchaus auch auf Hunde und das heißt im Gegensatz zu anderen Tieren, die du im Wald halt auf die du treffen könntest, musst du als Hundebesitzer, musst dir klar sein, nimm deinen Hund an die Leine. Und es kann durchaus sein, dass dieser Wolf dich auf einem gewissen Abstand aber begleitet, weil er diesen Hund halt im Blick hat. Und ein freilaufender Hund kann so einem Wolf halt tatsächlich auch einfach mal zum Opfer fallen. Wollte ich kurz mal so rein informativ dazu fügen. Marv: Wild. Ja gut, also ich möchte jetzt keinem Wolf begegnen. Kathrin: Und wie gesagt, also Wölfe in Gefangenschaft, ja, greifen auch Menschen an. weiß nicht, ob du das letztens, das ist schon ein paar Wochen her, ich glaube, das ist schon sechs, sieben Wochen her, da hat sich so ein Junger Wolf in der Stadt verirrt und eine Frau hat sich dem genährt, wollte helfen und ist ins Gesicht gebissen worden. Aber ich weiß auch gar nicht, was aus dem Wolf geworden ist. Aber das ist halt die Ausnahme, wenn so ein Junger Wolf sich da irgendwo in die Stadt verirrt und Die haben dann halt Todesangst und dann reagiert auch der liebste Hund mal mit Beißen, weil er sich nicht verteidigen kann. Aber sonst würden Wölfe prinzipiell erstmal nicht unbedingt an Menschen rangehen. Menschenjunge, also Kinder, sind da dann manchmal natürlich schon wieder eine andere Sache. Wie Hunde eben auch. Marv: Die haben halt Panik, ne? Ja, wahrscheinlich sehen die aus dem Wolf halt sehr lecker Kathrin: So ist das. Ja, Tasche packen haben wir gesagt. Ich finde auch ganz wichtig, dass du einem Hundesitter vertraust, dass der weiß, was der Hund halt fressen darf und was nicht. Es gibt immer noch sehr viele, die nicht wissen, wie hochgiftig Weintrauben beispielsweise für Hunde sind. Also ich meine Schokolade wissen ja die meisten, aber Weintrauben, Rosinen. Marv: Ja, das ist richtig. Kathrin: sind per se fast giftiger als Schokolade. ich finde als Hundessitter, wenn du keinen eigenen Hund hast, beschäftigst du dich vielleicht auch nicht mit der Thematik und dann eben zu wissen, ok, Avocado ist giftig, das ist giftig. Ich würde mal vorsichtig sagen, meine Hundessitter wissen auch nicht 100 Prozent, was ein Hund fressen darf und was nicht. Das Schöne ist aber, dass sie im Zweifel dem Hund dann auch nichts geben. Es ist wirklich so, okay, Gurke, Möhre, wissen die, dürfen die. Aber im Zweifel, wie oft Moni dann schon gesagt hat, so ha ja, Gurke durfte die, ich habe sie aber lieber nicht gegeben. So, ist natürlich bei mir, macht das ein total gutes Gefühl und gibt mir natürlich total Sicherheit, weil ich weiß, dass jetzt nicht jemand, der sagt so ach ja, guck mal, aber so eine rohe Scheibe Schinken. Ja, ist noch kein Hund wahrscheinlich an der einen Scheibe gestorben, aber gesund ist es halt nicht. Oder ja, so ein Suppenknochen oder so. Und dann im Zweifel passieren dann halt da mal gefährliche Sachen. Marv: Aber manchmal ist es halt auch nicht in Hand, ne? So wie ich. Kathrin: Was hat dein Wurstbrot? Marv: Ja, weiß ich nicht, wenn da so ein Stück Fleischwurst liegt. Ja, wenn da so... Aber es wurde auch nur die Wurst gegessen, nicht das Brot. Also das fand ich auch fancy. Also das Brot wurde liegen gelassen. Das Brot wurde liegen gelassen, aber die Wurst. Die wurde... Ich weiß bis heute nicht, welcher von den beiden das war. Kathrin: Das war halt kein Labrador. Das werden die dir auch bestimmt nicht verraten. Marv: Ihr habt sie stramm stehen lassen und ihr habt wer von euch beiden hat meine Wurst gegessen? haben beide gesagt, er war's oder sie war's. Aber wollten beide ein Leckerli dann, wo sie dann Sitz gemacht haben. Ja, genau. Ich meine, aber du gehst das ja vorher auch ein bisschen durch. meine, du weitest das ja nicht aus. Kathrin: Ja klar. Ja klar. Ich hab den verpetzt. Krieg ich jetzt was? Ich mach's zwar selber, aber her damit. Ja, also... Ja, als Partner sitzt du, wenn die zusammen wohnen, sitzt du natürlich auch in einer ganz anderen Situation. Marv: Du kriegst direkt dann auf die Fresse, wenn du was falsch machst. Kathrin: Also was bei uns wirklich wirklich Schlimmes passiert ist, also wirklich wirklich schlimm ist es nichts passiert. Ich sage das vorweg, aber hör mal, ist das Herz so in die Hose gerutscht. Kennst du Mühlenmesser? Diese, die haben Holzgriff und eine ziemlich scharfe Klinge. Das sind so kleine Allzweckmesser, die es so im Münsterland gibt. Ich weiß nicht, ob es sie noch woanders gibt. Auf jeden Fall sind sie sehr scharf, haben eine kurze kleine Klinge und sind von der Größe so groß wie ein Tafelmesser. und haben einen Holzgriff. Es ist tatsächlich passiert, dass wir das Schneidebrettchen mit dem Messer, auf der Anrichter haben liegen lassen, was per se erstmal gar kein Problem ist, weil das also Genie geht ja nicht dran. Jetzt ist aber Folgendes passiert. Irgendwas, was wir da geschnitten haben, da lagen noch Reste drauf rum. Keine Ahnung, ob es Fleisch war oder nicht. Auf jeden Fall fanden die Katzen das ganz interessant. Und die haben dann da oben so viel Rambatzammer gemacht und da hin und her, dass das Messer runtergefallen ist. Und als ich nach Hause kam, Mike war schon zu Hause, der hat das nicht mitbekommen, als er nach Hause gekommen ist, das schon passiert, komme ich nach Hause und sehe auf der Anrechte dieses Messer und der halbe Holzgriff ist weggefressen. Ich sage, was ist denn mit dem Messer passiert? Sagt Mike, als er nach Hause kam, lag das auf dem Boden, der Hund hat daran rumgeknabbert. Ey, also weißt du wohl, wie wir darauf aufpassen? ich kann nicht in Worte fassen, wie schlimm du dich in dem Moment fühlst und was du dir ausmalst, was alles hätte passieren können. meine, jetzt ist nichts passiert, da wird ja aber auch anders. Marv: Wegen einem Holzgriff. Kathrin: Nee, wegen der Tatsache, dass auf der anderen Seite die Klinge vom Messer ist. Marv: Da wird der Hund ja wohl drauf aufpassen. Tut ja weh. Kathrin: Ja, aber wenn er merkt, dass es weh tut, dann hat er ja schon den ersten Schnitt. Okay, Marvin, keine Messer bei Hunden liegen lassen. Keine Messer bei... einfach nein. Einfach nein. Nee, aber die halten zum Beispiel mit den Pfoten die Klinge fest und beiß, ⁓ den in den Holzgriff zu beißen. Marv: Ja, weiß ich nicht. Weiß ich nicht, ja aber... Die beißen doch nicht in die Klinge rein. ⁓ ja gut, darüber habe ich nicht nachgedacht, nee. Kathrin: Also, du brauchst dann vielleicht noch ein bisschen Schule für den nächsten Dog-Sitting-Moment. Ja, aber Wurstbrote. Marv: Guter Call, guter Du, ich lass doch kein Messer rumliegen. Ich lass doch kein Messer rumliegen. Ja, wo ist, ist das tödlich? Also schneidet die sich am Brot oder was? Kathrin: Also Räucherschinken ist ungesund, Schweinefleisch per se ungesund für Hunde. Also erstmal nicht schlimm, aber kann halt, ich habe vergessen, heißt aber es gibt halt einen Erreger, den Schweinefleisch übertragen kann, der halt, ja, ist super selten, aber wenn kannst du das Tier nicht mehr retten, das Wurstbrot. Nein, ja es kann unter Umständen kann, Marv: Wurstbrot. Was? Das Wurstbrot ist tödlich. Ja, ist jetzt auch nicht so die alltägliche Nahrung, die man Hunden gibt. Nur das Brot. Kathrin: Ja, das stimmt. was haben wir noch? Genau, haben wir. haben wir. Ich finde auch. Nee. Mehr oder wo? Wir wollten die Top 3 Chaos Momente beim Dog Sitting. Ja, das passt vielleicht sehr schön rein. Die Top 3 Chaos Momente beim Dog Sitting. Willst du anfangen mit deinem Platz 3? Ja. Marv: Wollten wir jetzt... Achso. Wollten wir jetzt Fails machen? Oder Me oder Mu? Nee. Me. Me oder Mu? Nee. Ja, doch würde ich sagen. Was denn? Ich würde sagen, mit meinem Platz drei. Mein Platz drei, das wäre so der Moment. Ich musste ja getrennt mit den Hunden gehen und ich bin dann immer eine große Runde gelaufen. so ein, zwei Kilometer. Bin dann mit dem ersten, also mit dem Akita bin ich raus, bin gelaufen und irgendwann fängt sie an zu bellen. Und dann drehe ich mich ⁓ dann kommt ein Hund halt auf mich zu gerannt, ohne Leine, ohne alles. Dachte ich dann, boah. Kathrin: Ja! Marv: Wie schrecklich ist das denn? Wer lässt denn seinen Hund hier einfach frei laufen mitten? Das geht doch gar nicht. Und dann kommt der Hund näher und dann gucke ich so, warte mal, Moment mal, den Hund kennst du. Das war dann der Wolfshund, der dann angeschossen gekommen ist. Und ich bin bis heute der festen überzeugt, dass ich die Haustür zugemacht habe. Ich habe dann im Nachhinein darüber mal kurz evaluiert und gefragt, wie das denn möglich sein kann, dass der Wolfshund, ich meine, erst mal stehst du auf der Straße mit zwei Hunden und einer alleine. Kathrin: Hahaha! Hahaha! Marv: Du hast keine Ahnung, bist vollkommen verwirrt, weißt nicht, was du machen sollst. Und die beiden freuen sich, sich zu sehen, als hätten die sich, ich weiß nicht, drei Jahre nicht gesehen. Ich weiß nicht, was sie sich alles erzählt haben auf Hundesprache, was er alles erlebt hat, was sie alles erlebt hat in fünf Minuten. Ist ja auch eine lange Zeit für einen Hund. Ja, dann stand ich da und dann habe ich mit einer Leine, also die war, also das war so eine, ich weiß nicht, ob das eine Kombileine ist oder so, keine Ahnung. Also du konntest dann die Leine oben aufmachen und sie dann halt an das Halsband von dem anderen dran machen. Und dann hast du halt... Kathrin: Du hast zwei Karabiner, auf jeder Seite quasi einen Karabiner gehabt. Das hätte ich dir jetzt auch vorgeschlagen. ist nämlich tatsächlich, also die Leinen sind nicht zwangsläufig für zwei Hunde, aber in dem Moment ist es sehr praktisch. Marv: Genau, an jedem Ende von der Leine hatte ich jetzt weg. Genau. Ja, das war auch sehr praktisch dann. Du hast halt auf einer, also dann musst dich mit beiden Händen die Leine packen, weil das halt wirklich, da ziehen ja 50 Kilo an dir, wenn die irgendwas sehen. Also wenn die mal Gas geben, das multipliziert sich wahrscheinlich auch 100 Kilo. Das Ganze dann zu steuern und sowas. Das war wirklich die Hölle, dann wieder zurückzukommen. Aber die hatten Spaß, hochziehen fanden es toll. Er fand es toll. Ja, bin ich nach Hause gekommen, die Haustür stand auf. Ich dachte mir, boah, ne, gefiel richtig Stress, ey. Naja. Dann habe ich das mal kurz evaluiert gesagt, hat die Haustür aufgeregt? Und dann war es mal Diskussion, ob ich die Haustür überhaupt richtig zugemacht habe. Kathrin: Tschüss! auch schön. ich meine, möchte deiner Ex-Freundin jetzt nicht unterstellen, Helikopterfrauchen gewesen zu sein, aus meiner Perspektive, aus der Helikopterfrauchen Perspektive, du bist ja immer schuld. Also der Hund war es nie. Also wie oft meint schon, du bist immer für die Tiere, ja im Zweifel immer für das Wesen, was ich gerade nicht verteidige. Marv: Richtig. Richtig. Der Hund warst. Ich mein, der war schon sehr intelligent. Die Haustür geht nach innen auf. Der Wolfsrund hat es anscheinend auch hingekriegt. Kathrin: Haskis kriegen sowas ja auch hin. Mein Kater hat es auch hingekriegt. haben immer noch Klinken hochkannt, weil wir die noch nicht umgeändert haben. Das ist ja jetzt nach zehn Jahren gebohnt. Marv: Ich meine, am Anfang war dann so der Schreck, ⁓ der hat die Haustür aufgekriegt und ist weggelaufen. Aber dann kam auch wieder der Schreck, sag mal, bist du bescheuert? Der hätte auch einfach weg sein können. Genau so was in der Art, der hätte vor das Auto rennen können. Genau. Und ich denke mir so, ja, ist ja nichts passiert. Also ist ja alles gut gewesen. meine, jetzt darüber nachzudenken, was alles hätte passieren können, ist schon wild. Aber ja, passiert halt. Und ich war eher davon fasziniert, weil ich immer andere Wege gehe. Ich gehe nie den selben Weg. Kathrin: Ja, der hätte fast Auto ran können, Ja, du bist paranoid, ja. Ahahaha! Marv: sondern ich immer andere. Also ich bin damals immer andere. Ich hatte immer drei Auswahlmöglichkeiten an der Kreuzung und die hatte ich schon hinter mir und er hat uns gefunden, obwohl er uns nicht hätte sehen können. Also das war schon ich. Ich war kurz ein bisschen beeindruckt von der Intelligenz des Hundes oder der hat das gerochen. Ich weiß es nicht. Also Geruchskenn. Ja, also das weiß ich. Ich fand das schon. Ja, ich fand das schon echt faszinierend. Ja, ja. Kathrin: Mhm. Ja. Natürlich, Geruch, ja, und war vielleicht auch gut gehört oder vielleicht eure Spur verfolgt. Oder eher schnell und hatte die anderen beiden Wege schon. Marv: Naja, war so Platz drei meiner Fails. Ja, das war schon echt krass. Und bei dir? Platz drei? hast du da hingesetzt? Kathrin: Krasse Sache. ich habe ja schon vorhin davon gesprochen, dass eine Freundin von mir ihren Hund halt sehr gut wegnehmen kann. Das ist eine französische Bulldogge. Dadurch findet, also Jeannie kennt die auch von klein an, findet die aber sehr, sehr komisch. Und jetzt muss man dazu sagen, französische Bulldoggen super mega Qualzucht. Die bringen auch so, ich glaube, die bringen auch alle Qualzuchtmerkmale mit, du irgendwo haben kannst. Brachycephalie und alles. Also die hat Hautkrankheiten, die Allergien, es ist fack. Und tatsächlich, die liebe Amaya heißt sie, meine Freundin musste zur Nachtschicht, sie hatte wirklich niemand, die aufpassen konnte. Kathrin, Kathrin kannst du? Ja, okay. Die hat natürlich auch Special-Futter und keine Ahnung, ich musste mir also auch erstmal da erklären lassen. Die darf auch nicht aus Versehen ein Katzen- oder Hundeleckerchen von unseren bekommen. Also ich habe auch vorher einmal gestaubsaucht, weil wenn die da irgendwie einen Krümel hat, hat die direkt wieder die Ohren zugeschwollen, die kriegt Hautausschläge. Also es ist wirklich, wirklich schlimm. Und das heißt, ich musste natürlich daher total aufpassen und Ginny findet sie super komisch. Also manchmal musste die halt auch diese Satellitenschüsseln tragen, weil die nicht an die Ohren durfte oder irgendwas. Marv: Ach, hey. Kathrin: Auch das findet Genie alles total komisch. Und Amaya ist aber vom Wesen eine ganz Süße. Also Amaya sieht Genie und denkt so, hey, voll cool, lang nicht gesehen. Und Genie sagt, boah, fass mich nicht an. Mein Gott, raus mit dir, was willst du überhaupt? Das hat sich dann so bisschen beruhigt. Und Amaya ist übrigens, wenn Genie anfängt zu bangen, die sieht nicht so richtig gut, die hört nicht immer ganz so gut. Und Amaya lässt sich halt oft irritieren von irgendwelchen Schatten, von irgendwelchen... So, wenn Genie auf Amaya trifft, und die anfängt anzubellen, glaubt Amaya, ⁓ da ist jemand, wir bellen zusammen, wir bellen ihn raus. Und dann hast du da zwei, ich sage mal, negativ kläffende Tölen, die wegen nichts bellen und die dich wahnsinnig machen. So, Amaya wollte natürlich auch gerne mit Katzen spielen. Sie kennt Katzen, findet Katzen, super, lass uns spielen. Auch da, Genie hat ja immer eine gute Pufferzone bei Katzen. Amaya, ey, hör mal, ich hab so Panik, dass da ein Auge raus ist oder so. So, und dann eine Nacht. Marv: Hahaha Kathrin: Meine Freundin sagte morgens früh, ich hole die sofort nach dem Nachtdienst wieder ab. Ja, alles klar. Ey, das war eine schlaflose Nacht. Wir haben die Katzen aus dem Schlafzimmer rausgehalten. Also wir haben die Katzenklappe zugemacht, weil ich Angst ⁓ diesen Hund hatte. Und Amaya kennt ja bei uns nichts. Sobald sie irgendwas gehört hat oder sobald sie sich irgendwie im Bett bewegt hat, ist Jeannie im Schlafen wach geworden und hat gemerkt, die ist immer noch da und hat natürlich wieder angefangen zu bellen. Amaya hat natürlich gedacht, da ist jemand und hat natürlich auch angefangen zu bellen. Es war eine horrorschlaflose Nacht. Also, ich liebe meine Freundin, aber ich habe gesagt, ich möchte ehrlicherweise nicht noch mal auf Amaya aufpassen. Meine schlaflose Nacht war auf Top 3. Ja, nach dir. Marv: Hahaha! Top 3 schlaflose Nacht. Okay, bin ich gespannt auf 2 und 1. Ja, dann mach ich mal meine 2. Wie gesagt, ich hatte nicht so viel Erfahrung mit Hunden und so was und ich hatte einfach mal, wer will das, 1-2 Mal. Ich hab's jetzt immer noch nicht, nicht, dass ich jetzt schlauer geworden bin. Wahrscheinlich will ich den selben Fehler nochmal machen. Aber ich hab mir gedacht, ja genau, lernen mit Katrin. Kathrin: Wir erwenden es ein, zwei Mal. Wir machen ja den Podcast, damit du was lernen kannst. Marv: Ich hatte damals dann so gedacht, boah, weißt du was, kochst du einfach mal was richtig Geiles, ne? So, Kartoffeln und dann habe ich noch irgendwie zweieinhalb Kilo Rinderhack gekauft. Kathrin: Ich liebe jetzt schon, wie die Geschichte anfängt. Marv: Ja, ja und eine Rotweinsauce wollte ich machen und ins Rinderhack. Also das war so Cordon Bleu Rinderhack. Keine Ahnung. Ich habe es danach auch nie wieder gemacht, weil das ist eine Scheißarbeit, das alles so zusammenzukriegen und hin und her und habe da richtig geschuftet. Einen kleinen Fun Fact nebenbei. Ich hatte keinen Flaschen, also keinen Korkenzieher für die Weinflasche. Also bin ich auf die intelligente Idee gekommen. Damals war ich noch jung und unerfahren, den Korken einfach in die Flasche zu drücken. Kann ich? Das kann ich. Kathrin: Hm? Ja, kluge Entscheidung. Marv: Kann ich keinen empfehlen. Also das Problem ist der Korken drückt dann natürlich die Masse des Rotweins wieder nach oben und die Decke hatte dann Rotweinflecken. Kathrin: funktioniert, wenn du vorher ein Loch in den Gorken machst. Marv: Ja, das wusste ich nicht. Ich habe es reingedrückt und es waren Flecken an der Decke. Damit hat der Koch versucht damals angefangen. Wie alt war ich da? 21, 22 oder so? Keine Ahnung. Na da waren dann rotvolle Flecken an der Decke in einer Wohnung, die dir nicht gehört. Ja, da dachte ich mir schon, boah, jetzt kriegst du wieder einen in die Fresse. Aber egal. Du machst einfach weiter. Zieh durch, Kathrin: Hahaha! Marv: Sieh durch. Naja, dann habe ich alles soweit fertig. Das hat irgendwie zweieinhalb Stunden gedauert. Und dann noch mal eine dreiviertel Stunde im Backofen. Die mussten erst vorher angebraten werden in der Pfanne und so was. Und die ganze Zeit schwit dieser Wolfshund ⁓ mich herum. Hat das wohl gerochen, wie so der Weiße Heide. Dümdümdümdüm fällt was runter. Kann ich was abhaben? Ist das für mich? Machst das für mich? Ist das für mich? Und ja, ich habe den immer wieder leckerlichst gegeben. Also abgezogen. Und dann. Kathrin: Hahaha! Das ist sehr förderlich. Ich würde auch den Hund fürs in der Küche ⁓ dich herumschlängeln immer wieder belohnen. Nein, dann gehen die und lassen dich in Ruhe. Marv: Ja, genau, belohnen. Genau, immer wieder belohnen. Deshalb kann er wahrscheinlich immer wieder, sich gesagt, cool, soll ich das machen? Naja, den Akita hat es gar nicht gestört. Der lag irgendwie im Wohnzimmer, hat sich so gedacht, wann macht der Typ da hinten? Ist mir egal. Ja, wahrscheinlich. Wahrscheinlich. Wahrscheinlich. Naja, dann war ich fertig und mit allem drum und dran, Frauchen kommt in 20 Minuten, alles klar, perfekt. Kathrin: Tja, der hat Angst vor Rotwein gehabt. hat gedacht, wenn der schon mit Rotwein so rumsaut, wie sieht mein Fell nachher aus, wenn der fertig ist? Marv: Super. Also die Küche damals hatte dann so ein Fenster. Also die war direkt neben der Haustür, hatte so ein Fenster. Konntest dann reingucken. Ich bin rausgegangen, bin dann an eine rauchen gegangen, hatte dann diese zweieinhalb Kilo Hackbällchen. Die waren scheißenheiß, wirklich scheißenheiß waren die. Ich habe die einfach eben schnell auf die Herdplatte gestellt, mir gedacht, lässt sie noch abkühlen und dann tust nachher die Soße drüber. So eine Zigarettenlinge, das sind fünf Minuten. Maximal fünf Minuten. Ich bin rausgegangen, habe mir die Zigarette angemacht, habe ein, zwei Mal dran gezogen und Hab schon beim rausgehen gemerkt, dass der Wolfshund in die Küche reingeschlichen ist, so im Augenwinkel. mir aber dabei nichts gedacht. Ich stehe in dieser, ich stehe dann draußen und ich sehe durch dieses Fenster wieder Wolfshund auf die Beine geht, auf die Herdplatte drauf und anfängt. Also zweieinhalb Kilo Hack. Das könnt ihr euch gerne mal kaufen. Das sind fünf Pakete von diesem Hackfleisch. Also das sind wirklich zweieinhalb Kilo. Das ist eine Menge. Das ist wirklich eine Masse, die da lag. Mit Käse und ich glaube, Und heiß, aber das war dem egal. Ich weiß nicht, ob er keine Schmerzrezeptoren hat oder so, aber mit Käse und Kochschinken drin. Also ich habe mich richtig drauf gefreut. Ich war so so, geil, gleich noch nie gegessen. Finde ich richtig geil. So, zweieinhalb Kilo Hack und ich schwöre, es war so, wie ich es erzählt habe. Ich habe vielleicht zweimal dran gezogen. Ich guck, ist auf alle. ist auf dem Beinbein, hat dann da rumgeschlabbert in dieser Szene und ich denke, ⁓ ne. Ach du Scheiße. Ich kippe weg, rein und das ganze Hack. war weg. Das war einfach weg. ich denke mir nur, boah Junge wie hast du das denn jetzt? Das waren 2,5 Kilo und er guckt mich dann und geht wieder raus. Und ich denke mir Junge nein, nein, ehrlich und ich denke mir so, was machst du denn jetzt? Ach du Scheiße. Ach du... Ja gut. Kathrin: Mein Essen in der Kifasaute und vollgefressen und die Freundin kommt gleich und du kriegst richtig Lack. Marv: Und ich hab mir nur gedacht, boah, da war Käse, der hat doch die nächsten Tage dünnscht, ist hoch 10 und nee, dann muss er auch wieder alles erklären. Naja. Ja, weiß ich, ich hab's in dem Moment, also er hatte, er hat, er hat zweieinhalb Kilo Hack weggeatmet. Er hat es einfach weggeatmet. Ja, aber... Kathrin: Käse dürfen Hunde. Also bestenfalls etwas laktosefrei, aber... Entschuldigung, er hatte Hunger. Ich bin übrigens sehr froh, also ich wusste nicht, ich wusste ja nicht, was alles in diesem Gespräch so zutage kommt, dass mir gerade mein schlechtes Gewissen wegen dem angefressenen Messer irgendwie ein bisschen besser ist. Ich meine, da ist ja nichts passiert, wenigstens hat mein Hund nichts Heißes gefressen. Marv: Ja ich mein... Ich meine der hat das so weg geatmet dem ging es also spoiler alarm den ging es dann gut hatte nur durchfall Wen jetzt gewundert Kathrin: ⁓ wir werden jetzt gewundert und vielleicht eine angebrannte Magenschleimhaut, aber... Marv: Weil der hat jetzt nicht gejault oder irgendwie, da war jetzt im Nachhinein nicht viel, was da jetzt noch gekommen ist. Kathrin: Da musste man ja jetzt auch ganz klar überlegen. Marv: Aber dann bist du als Hund, aber dann bist du auch in dieser Situation, was machst du jetzt? Also du kannst ja Hunde nicht bestrafen, dem eine reinhauen kannst du auch nicht. Was machst du denn jetzt? Ja, lässt ihn abziehen. Ja, gut. Dann sitze ich da in der Küche und denke mir so, ja, was hast jetzt noch in der Tiefkühltruhe? Ja, ist jetzt nur Kartoffeln, Rotweissauce. Ja, Genau für den Arsch, den Eimer, für den Hund, für den Hund wirklich. Naja, Frauchen kam nach Hause, ich erzähle die Story. Kathrin: 7 Stunden Kochel für den Hund. Marv: kriegt natürlich Lack. Lack ohne Ende. Aber das Gute ist, die Rotweinflecken hat sie nicht gesehen. Das war dann irgendwie irrelevant. Vier Monate. Und dann saßen wir irgendwann in der Küche und hatten an die Decke geguckt und gesagt, was sind das da für Flecken? Ich ich kam auch nicht auf die Idee, die einfach zu überstreichen. So im Nachhinein. So wenn die mal weg ist, dann ebenstelle ich... Kathrin: Natürlich. Hat sie die, wie lange hat sie die nicht gesehen? Hat sie die nie gesehen? ⁓ das ist gut, das ist gut. Und du so, ja wo kommen die her? Naja, aber nach vier Monaten kannst du ja auch tun, als wenn du von nichts wüsstest. Marv: Nein, ich bin ehrlich. subjektiv ehrlich. Nein, ich hab da eigentlich gar nicht mehr dran gedacht an die Rotweinflecken, weil in dem Moment, wo Frau hier nach Hause kam und mich angeschissen hat, was da rund zweihundert Kilo Hackfleisch gegessen hat, hab ich auch gar nicht mehr. Kathrin: Du bist ehrlich, du wolltest sie gerade überstreichen. dann hast du dir nach vier Monaten einfach noch einen Anschiss angehört. Das hättest du auch in einem Brot schaben können. Marv: Ja, dann guckt es sich um, woher kommen die Flecken. Erinnerst du dich eigentlich? Dann gab es da nochmal einen Anschiss und dann, ja, war, also du musst jetzt überstreichen. kannst dich am nächsten Tag noch in den Baumarkt fahren und da Rotweinflecken überstreichen. Ist gar nicht so einfach übrigens. Kathrin: ⁓ Also ehrlicherweise muss man ja jetzt mal abgesehen davon, dass es heiß ist, was sicherlich nicht gut ist, aber offensichtlich hat der Hund die Priorität gesetzt, ich verbrenne mir lieber den Schnutenerhals, das Fleisch nicht zu kriegen. Aber jetzt muss man halt ganz kurz sagen, okay Rinderhackfleisch ist für Hunde überhaupt nicht giftig, weder in gegarter noch in ungegarter Form, also auch rohes Rinderhackfleisch gar kein Problem. Marv: Nur, das Rinderhackfleisch wäre für mich auch nicht giftig gewesen. Kathrin: Und der Käse, du hast wahrscheinlich eben Gouda oder sowas genommen, irgend so ein, ja gar kein Problem. Also auch das, nicht in der Masse, aber finden Hunde geil und würde, also Genie knutscht dich ab dafür, gar kein Problem. Und die dürfen auch in geringen Mengen malen Feta oder malen Mozzarella haben. Aber bei Gouda oder Emtala, das können die halt gut vertragen. Da ist es also auch nicht schlimm, wenn die mal so einen halben Käse oder so. Marv: Das war M-Taler. Kathrin: Mein Gott, selbst wenn die mal Käse fressen, ist halt... Marv: Da waren aber auch Gewürze drin. Kathrin: Genau, die Gewürze sind halt nicht gut. Rotwein bringt den Hund wahrscheinlich nicht sofort ⁓ mein Gott, ⁓ Hunde verstoffwechseln, lass mich nicht lügen. Ich will hier nichts Falsches sagen, aber ich glaube, Hunde verstoffwechseln Alkohol anders und etwas langsamer als Menschen. Marv: Die Rotweinsoße hat er ja gar nicht angerührt, das hat ihn gar nicht interessiert. Die Kartoffeln auch nicht. Genau. Also das war alles getrennt voneinander. Ich wollte erst abkühlen lassen und dann... Kathrin: Ach du hattest die Soße noch gar nicht drauf! Ja großartig, dann war ja das Hackfleisch, da waren vielleicht Zwiebeln drin, ansonsten ein bisschen Gewürze, aber wie du schon sagst, ein bisschen Durchfall und der Hund hatte den geilsten Abend seines Lebens. Ey geil, ne? Daddy hat mal zweieinhalb Stunden nur für mich gekocht. Marv: Der hatte den geilsten Abend seines Lebens. Ja, hat er sich auch gedacht. Der ist aber auch reingeschlichen, Hund. ist also faszinierend. Faszinierend. Kathrin: Ja, ich fühl's einfach, ich fühl's. Ja, mein Platz zwei ist dagegen total unspektakulär, aber tatsächlich ein Chaosmoment für mich, als wir letztes Jahr Flora, also quasi Jeannis beste Freundin, also von meiner Schwägerin, die Hündin, eine Woche hatten. Ja, es war auch anstrengend. ich fand's wirklich, die hat auch super viel gejuffelt und totales Heimweh gehabt. Also die hat wirklich die ersten 24 Stunden durchgeheult. Ich habe übrigens nach der Woche gesagt, ich liebe dich, aber ich mach das nie wieder. Ja, für euch Fun Fact, für mich nicht ganz so lustig. Ich mach's glaube ich in drei Wochen wieder. Vier Wochen. Marv: ⁓ das zu dem Thema, mach's nie wieder. Kathrin: Aber wir ziehen, wir haben jetzt keine Katzen mehr, wir ziehen wahrscheinlich dann für ein, zwei Tage dann zu Luci und Uwe. Wir gucken mal. Da gibt es ja ein paar mehr Tiere zu versorgen. Auf jeden Fall waren relativ viele Sachen einfach nur nervig, aber händelbar. Wir sind dann aber Freunde besuchen gegangen und in der Stadt habe ich dann halt zwei Hunde an der Leine gehabt und musste feststellen. Marv: Mh. Kathrin: Wenn dein Hund schon nicht besonders gut leinenführig ist, so ein zweiter Hund gar nicht easy. es war wirklich anstrengend. Der eine zieht dich nach links, der andere zieht dich nach rechts. Und wenn du dann denkst, ihr lauft in eine Richtung, dann sind die leinen verheddert und dann ziehen die nach links und rechts. Also ich fühl dich. Definitiv war das, wie gesagt, nicht ganz so ein Chaos-Moment wie bei dir, aber Marv: Das Problem gell ich auch. Kathrin: Ja, Leinenführigkeit mit dem eigenen und dem geliehenen Hund, dem Aufpasshund. Auch gar nicht so einfach. Marv: Ja, den Hund ist der da. Ja gut, Platz eins. Ich weiß nicht, da kraulen die wahrscheinlich die Zehnegel gleich hoch. Ich weiß nicht, ich hab das, glaube ich, schon mal erzählt. Ich bin mir aber nicht mehr sicher. Auf jeden Fall, man konnte damals da, wo ich gewohnt habe, über eine Brücke gehen und dann bis an so eine Wiese, Waldstück und so was. War ganz schön. So, das war, ich, weiß nicht, das dritte, vierte Mal, wo ich alleine mit den Hunden gelaufen bin und war irgendwie so, ja, war ich noch mit den beiden halt gleichzeitig unterwegs und dann... Kathrin: Ja, hau raus! Marv: Habe ich mir gedacht, weißt du was, du hast den Hunden nochmal gefallen. Hier ist eine große weite Wiese und die wollen ja immer so viel rennen und spielen und machen und mach die doch einfach mal von der Leine ab. Ja, ja gut, ich mach. Kathrin: ⁓ Das Helikopterfrauchen in mir schreit gerade schon. Marv: Ja genau, ich mach die erste Leine ab, wie Speedy Gonzales aufs Feld drauf, mach die zweite Leine ab, zack beide weg. Und dann, ich hab da gar nicht großartig drüber nachgedacht, weil ich dachte, wenn ich sag kommt oder hey zurück oder so, dann kommen die ja. Die sind ja gut, genau, bei Frauen hat das immer funktioniert, egal was da war. Naja, dann haben die ein Reh gesehen und da war das Reh sehr interessant. Oha, also die haben im Rudel gejagt. Kathrin: Die sind ja gut erzogen, funktioniert ja bei Frauchen. Marv: Ich dachte, ich hab mir schon alles ausgemalt. Ich dachte schon, ich bin tot. Ganz einfach, ich bin tot. Kathrin: Also ich hoffe es ist gut ausgegangen, aber hast du danach auch zweieinhalb Stunden für dieses arme Reh gekocht, was danach echt fertig war mit der Welt? Marv: Das Reh war fertig, aber das war schnell. Also es war verdammt schnell. Alter Vater. Naja, irgendwann hat dann der Wolfshund gehört, dass ich gerufen habe und dann ist er zurückgekommen und der Akita dann halt auch. Der hat dann halt gemerkt, okay, wir müssen zurück. Ich war heilfroh, schweißnass gebadet, voller Schweiß. Und ich dachte mir so, boah, Gott sei Dank, die kommen zurück. Weil ich dachte mir, wenn die jetzt weg sind, ich hab schon überlegt, wie schnell pack ich meine Tasche, was passt alles in, genau, was passt alles in mein Auto, wie schnell bin ich hier weg? Also das kann ich nicht erklären und die bringen mich ⁓ Kathrin: Hahaha! von Narnia. Marv: Das ist der Frauchen bringt mich ⁓ Da bin ich tot. Ich habe mir schon alles ausgemalt. Wirklich Schweiß. Ich hatte echt Stress in dem Moment. Wirklich Stress. Naja. Naja, ich dachte mir so, okay, gut, jetzt kommen die jetzt zurück und dann fuhren Auto. Da war noch so eine Straße, die führte so zwischen den Feldern, kam gerade ein Auto. Ich dachte mir so, okay, gut. Nichts bei gedacht. Und auf einmal machen die eine Kehrtwende zum Auto. Ja, die hatten nämlich die Scheibe unten und sind halt langsam da lang gefahren. Kathrin: Ja, glaube ich. Nein! Marv: 20, 30 kmh oder so sind dann da langgefahren und die Hunde einer links ans Auto, einer rechts ans Auto hochgesprungen reingeguckt. Aber nur reingeguckt. Und ich stehe da so, boah, Junge, wie sollst das? Ja, ich dachte mir auch, boah, jetzt macht ihr Einsnahmen an, ihr macht mich fertig, wirklich, macht mich echt fertig, ihr macht mich echt fertig. Naja, ich bin dann da hingerannt halt. Ich habe gesagt, es ist ja so gezeigt, dass das halt meine Hunde sind. Also die Autofahrerin zu dem Zeitpunkt. Kathrin: Für die dürftest du auch noch kochen. ⁓ Marv: fand das ganz süß, fand ganz toll, die Hunde waren alle ganz toll und bla und hin und her und hatte selber auch Hunde und so und dann haben wir uns noch kurz unterhalten und ich hab dann währenddessen die Hunde halt wieder in die Leine gepackt und dann hab gesagt, ja, ist halt blöd gelaufen, ich wollte halt einfach nur frei und die hat gesagt, alles gut, ne? Ist dann weitergefahren. Zu dem Zeitpunkt wusste ich nicht, dass das eine Bekannte, also es war glaube ich die Nachbarin irgendwie die Straße runter oder so, eine Bekannte, die, meine Freundin wurde ja schon ein bisschen länger, eine Bekannte war, die halt Kathrin: ... Marv: diese Story hätte erzählen können, wusste ich nicht. Naja, ich bin nach Hause gegangen, dachte mir, boah, das kannst du jetzt nicht erzählen, das war alles so, ⁓ nee, jetzt, alles im Anfang, dann kannst du nie wieder mit den Hunden laufen, und dann ist alles Stress und so. Da dachte ich mir so, okay, einfach nichts sagen, wenn nicht gefragt wird. Und dann ist okay, dann hast du auch nicht gelogen. Wenn sie nicht fragt, hast du auch nicht gelogen. Ist jetzt ein bisschen blöd, aber ich dachte mir nur, rette einfach deinen eigenen Arsch. Ich bin nach Hause gegangen und gesagt, ich würde einfach nur noch einzeln mit den Hunden gehen. Das war echt anstrengend. Und die sagt, ja, ist alles in Ordnung. Eine Woche später saßen wir dann am Abendbrottisch und dann hat sie gefragt, du sag mal, war da letztens irgendwas? Ich sag, puh, ja, also was meinst du? Worauf willst du ihn aus? Ja, du mit den Hunden irgendwie, war da was? Mit einem Auto? Zufällig? Ich sag, ja, die haben da... Kathrin: Hahaha! Marv: Die sind halt an die Beifahrer Fahrerseite gesprungen. Ach so, ja, hat sie erzählt. Hat sie gesehen, dass sie auch auf dem Feld waren und so? Ja, ich habe die mal losgelassen. Na da war wieder. Kathrin: Also liebe Zuhörer, wissen jetzt, warum es Marvins Ex-Freundin ist. Marv: Das hat er andere Gründe, das sag nicht an den Hunden, definitiv nicht. Kathrin: Und es lag an dir, du armer Kerl, der geprügelt wurde bei den ganzen Vergehen, die du äh... Marv: Du, kann ich, ich konnte es auch irgendwo verstehen. Sie sagte, sie hat es gesagt. Ich habe gesagt, du hast es nicht gesagt, dass ich die Hunde nicht von alleine machen darf. Nein, das war Spaß. Sie hat es gesagt. Aber ich dachte mir einfach, tust den Hunden einfach mal ein Gefangen, weil ich dachte, sie ist den ganzen Tag alleine oder nur so kleinen Garten. Und dann dachte ich mir, so eine Riesenwiese, ist bestimmt Spielspaß und Freude für euch. Kathrin: Hahaha Marv: Da könnt ihr auch richtig durchjagen und losrennen und so. Die hatten Spaß hochziehen. waren auch nachher wirklich, ich glaube, die waren top zufrieden mit dem Tag. Sachten sich so toll, wirklich ein Auto, ein Reh, toll. genau. Ja, toll, toller Typ. Aber das ist im Nachhinein, dass ich dann immer auf die Fresse gekriegt habe. Haben sie halt nicht mitgekriegt. Da war. Kathrin: Ja hatten die bestimmt auch. Bester Dog that ever, ey. Zweieinhalb Kilo Rinder haken wir eben, der kocht für uns, der lässt uns hier Rehe jagen. Ja, du, man muss ja auch für seinen Hund einstehen, das ist dann halt so. Weißt du... Marv: Ja, ich hatte auch vollstes Verständnis für das, das hätte auch böse ins Auge gehen können. Na, hätte auch echt böse ins Auge gehen können. Die hätten auch den Lack zerkratzen können und so eine ganze Kacke, da musst du nachher da. Kathrin: Ja, das wäre blöd gewesen. wenn das Auto langsam gefahren ist, gut. Genie hat ja keinen Respekt vor Autos. Also mein größtes Problem, wenn sie wegläuft, wäre ja immer, dass sie vor das Auto läuft. Der Rest ist mir ja egal. Natürlich tut es mir leid für jedes Tier, was Genie findet und jagt. Das ist nicht der Gedanke, den ich gerne möchte. Aber gut, die hat nicht so eine Ausdauer wie ein Kanickel. Schaffen die Kaninchen, schaffen die Rehe? Aber wenn die jetzt auf irgendwelche Leute trifft, mache ich mir da auch nicht so ganz viele Gedanken, weil entweder geht sie nicht nah genug ran, wenn sie die komisch findet oder die kommt ran und dann haben nur eine Marke mit meinem Nummer drauf. Aber Autos, da habe ich halt echt Schiss vor, Die läuft so über die Straße, da denkt die nicht drüber nach, Also da hat die gar keinen Respekt vor. Ja, mein Chaos-Moment Nummer eins ist dann auch wieder nicht ganz so spekulär. War für mich tatsächlich aber echt schlimm. Das war damals das erste Mal, dass Flora eine Nacht bei uns geschlafen hat. da haben wir nämlich einmal Probe, einen Probetag aufpassen gemacht, damit wir das halt so ein bisschen üben. Und Jeannie, wie gesagt, sehr reaktiv. Und Flora, ihre beste Freundin, aber Flora ist halt vom Typ her ein bisschen anders. Flora ist halt so irgendwann hab ich keinen Bock mehr und Jeannie will immer dabei sein und wenn die nicht mehr kann, und du sagst, hey, wir machen aber noch was, dann macht die trotzdem mit. Und wenn Flora keinen Bock mehr hat, dann sagt die so, ciao, ich geh jetzt schlafen. dann waren, sind wir halt, hatte damals noch Nachtdienst. Mike war halt nachts nicht da und ich bin dann, oder zumindest musste er sehr lange nachts arbeiten und ich bin dann mit den Hunden ins Bett und jedes Mal, wenn einer von beiden Hunden aus irgendwelchen Gründen wach geworden ist, hat Genie gesagt, oh, hallo Flora, wie geht's dir denn? Und lass uns spielen. Und Flora hat gesagt, fass mich nicht an, geh zur Seite, leg dich hin, sei ruhig, ich hab keinen Bock auf spielen. Und wie gesagt, also es zog sich die ganze Nacht, Genie wollte die ganze Nacht immer wieder, wenn sie wach geworden ist, spielen. Flora wurde immer zickiger und hat gesagt, ey, es reicht, guck mal auf die Uhr, komm mal, komm mal klar im Leben. Und wir hatten es, glaube ich, halb fünf morgens, vier Uhr morgens. Und dann ist Folgendes passiert. Dann hat Genie noch mal versucht, Flora zum Spielen zu animieren. Flora mittlerweile echt nicht mehr nett, echt keine Lust mehr darauf. Hat Genie mal einmal richtig zur Sau gefiffen. Mal einmal wirklich mit Zähne zeigen, mit Knurren, mit drauf zu. Also die hat nicht gebissen, aber die ist halt darauf zugeschnellt und hat sie einmal quasi so, das lässt du jetzt sein. Naja. Und die kleine fluffige Genie hat sich in dem Moment so erschreckt, dass sie vor Angst ganz, ganz viel Pipi gemacht hat ins Bett. Es war alles nass. Das Laken, die Bettdecke, es war alles nass. Und ich war, also wenn ich meinen Schlaf nicht kriege, also ich bin immer gut gelaunt, außer so kurz nachdem ich wach werde. also wenn ich meinen Schlaf nicht kriege, ich war ja auch schon völlig genervt. Marv: ⁓ nein... Kathrin: Jetzt habe ich die Hunde aus dem Bett. Ich konnte ja jetzt in dem Bett so nicht weiterschlafen. Licht an. ich das ganze Bett bezogen, die Matratze an der einen Stelle sauber gemacht, das ganze Bett bezogen. Und ich war halt gerade fertig, hatte alles fertig bezogen, wollte mich gerade wieder hinlegen. war Mike dann wohl zu Hause. Die Hunde sind natürlich bellend nach unten gejagt. Und dann kommt Mike nach oben und sagt, guten Morgen, mein Schatz, wieso bist du denn schon wach? Dabei hatten sie da 5 Uhr. Und ich sag, frag einfach nicht. Frag. Marv: Hahaha! Kathrin: Einfach nicht. Also Mike bezieht bei uns auch die Betten. Wir haben so ein Zweimal-Zwei-Metentor-Bettecke, die wir, also wir teilen uns eine Bettdecke und deswegen beziehe ich das nicht, weil Betten beziehen das sowieso nicht mein Ding und so ein, also ich, die Bettdecke ist größer als ich. Ich kriege das nicht hin. Das ist so, aber jetzt musste ich ja. Ich, ich stelle auch im Schweiß für mein Angesicht und Mike, guten Morgen mein Schatz. Halt einfach deine Fresse. Lich dich einfach hin. Lass uns schlafen. Marv: Ja, genau. Marc weiß gar nicht, was passiert ist. Ich kann mich doch richtig reinversetzen. Halt einfach die Fresse, Junge. Kathrin: Ja, ja, es war, Also es tut mir auch bisschen leid, Also ihr Männer habt es auch einfach nicht einfach. Also es ist auch einfach manchmal schwer, ne. Marv: Naja, ich würde jetzt nicht sagen, nicht einfach. das ist ja schon verständlich. Also, wenn ich morgens aufwache und ein Piepie von einem Hund, dann bin ich auch nicht gut gelaunt. Dann braucht mir auch keiner mit Späßchen kommen. Oder wenn da so Schoten passieren, die ich da gerissen habe, dass da einer halt... Ich meine, das mit dem Hack konnte ich nichts für, aber dann muss er auch darauf aufpassen. Ich glaube, als Hundemama hat man auch einen ganz anderen Kontext zu. Kathrin: Ja. Ja. Ja, also was wir vielleicht noch mal dazu sagen können, wie gesagt, also wir haben ja schon gesagt, dass es natürlich was anderes ist, wenn du der Teilzeit-Dog-Dad bist. Aber was natürlich sehr, wichtig ist, finde ich, dass ein Hundesitter auch nicht zu viele Regeln bekommt. Also wenn du jetzt auf Genie aufpasst und ich dir erstmal da so zwei Seiten Regeln gebe, die hast du nicht alle im Kopf, da denkst du nicht dran. Und Genie weiß, wie gesagt ja auch, dass sie bei dir andere Regeln hat. mein Gott, dann verwöhnen den Hund, dann stopf ihn voll, ist mit Leckerchen kein Problem. Also ich finde, man sollte sich auf drei bis fünf wirklich, wirklich wichtige Regeln beschränken, auf die man dann die Priorität setzt. Marv: Ja, wie bei deiner Freundin und der French Bulldogge. Ja, da es ja auch wichtig, diese Regeln einzuhalten. Kathrin: Ja, französische Bulldogge. Genau, also ich finde schon, ich habe tatsächlich auch mal so einen kleinen Zettel gemacht, wo dann drauf stand, darf sie essen, darf sie nicht essen. Also sowas kannst du natürlich machen. In der heutigen Zeit muss man ja sagen, ich mache es ja auch nicht anders. Ich weiß auch nicht immer, darf ein Hund das oder nicht. Kannst es ja auch schnell mal nach googeln. Und wie gesagt, im Zweifel, Regel Nummer eins, lass den Hund draußen nicht von alleine. Ich glaube, das hast du gelernt. Marv: Würde ich unterschreiben die Regel? Die würde ich unterschreiben. Kathrin: Regel Nummer zwei, die sehr wichtig für mich ist, wäre eben, gib dem Hund nichts, was er nicht haben darf, im Zweifel gib ihm halt nichts, außer das, was ich dir mitgebracht habe. Also ich meine, ich geb ja extra Leckerchen dazu. ob der Hund jetzt da Sitzplatz oder sonst was macht, das ist mir sowas von egal. Also die anderen Sachen sind dann halt wirklich egal. Klar, natürlich. Bei kranken Tieren musst du dann halt auch irgendwo noch ein bisschen genauer sagen, was dürfen die, was dürfen die nicht. Ich gebe auch immer, also ich habe auch immer Tierarztnummer oder sowas dabei, also dass die auch immer wissen, okay, wenn was ist, da ist der Tierarzt und das finde ich wohl sehr, wichtig. Und ich kriege übrigens von Moni immer reflektiert, also ich habe ja durchaus noch Erziehungsprobleme, auch mit einem fast fünfjährigen Hund, wo ich noch regelmäßig dran arbeite. es ist immer sehr, schön zu hören, dann Moni sagt, sie war mit meinem Hund spazieren und nee, also die hat gar nicht so groß an der Leine gezogen. Nee, die ist lieb mitgelaufen. du, also das ist immer ganz toll, wenn wir eine Straße überqueren, also bevor wir, wenn wir an so eine Bürgersteigkante kommen, dann bleibt die stehen. Weißt du, wie ich versuche, meinem Hund das beizubringen? Und weißt du, wie mein Hund sich mit mir dann nicht dran hält? Nee, du, wenn da andere Hunde sind, Nee, da orientiert die sich an mir. Nee, die bellt die nicht an. Danke, Genie. Es freut mich, dass du zumindest dich da ordentlich behältst. das kann ich nicht beurteilen, aber ich kann dir sagen, dass Genie tatsächlich tiefenentspannt ist. Also, die schläft da halt auch sehr viel, was sie ja zu Hause auch macht. Also, sie kommt da halt sehr gut zur Ruhe. Und ich meine, auf der anderen Seite, ich glaube, wenn Genie sich komplett daneben benehmen würde, Marv: Ist das denn die Wahrheit? Kathrin: dann würden die bestimmt irgendwann sagen so nee, nee, möchten wir auch nicht mehr. Also, also tatsächlich glaube ich, ja, macht sie das ganz gut. Meine Freundin hat sich jetzt auch noch nie so wirklich beschwert. also Hunde woanders können sich auch mal sehr, gut verhalten. Ich glaube, im Großen und Ganzen haben wir sonst alles, was ich aus. Marv: Das stimmt. Kathrin: meiner Perspektive auch nochmal dazu sagen wollte. Ich habe ja anfangs mal gesagt, es halt zum Beispiel, also Maiks Schwester ist ja quasi meine Schwester, also Luzi ist ja wirklich adoptierte Schwester. Die gebe ich nie wieder her, die liebe ich über alles. Und natürlich auch unsere Nichten und ihren Mann, das ist halt engster Familienkreis. Natürlich ist es, gerade wenn man sich so unfassbar lieb hat, ultra schwierig, dass zum Beispiel Lucy natürlich hingeht und sagt, hey, ich pass auf jeden Fall gerne auf deinen Hund auf. Und ich dann hingehe und sage, du, ich weiß das total zu schätzen und ich vertraue dir auch 100 Prozent. Aber ich habe eben auch im Kopf, dass du nicht die ganze Zeit nur bei meinem Hund verbringst und darauf aufpassen kannst, wie sich alle anderen im Haushalt verhalten und dass es durchaus ohne jegliche böse Absicht dazu kommen kann. dass mal jemand einfach in Gedanken rausrennt und eben nicht drüber nachdenkt, dass mein Hund ja nicht hinterher darf. natürlich verletzt du manchmal die Leute damit auch. Also Mike kann das zum Beispiel nicht so gut haben, weil er sagt so, ja, es ist ihr gegenüber ja gemein. Und ich sage, ja, ich verstehe das total. Und vielleicht tue ich ihr auch total unrecht damit. Aber ich möchte dieses Risiko einfach nicht eingehen. Auch da möchte ich noch mal sagen, ihr solche Situationen habt und auch wenn ihr im Zweifel jemanden nicht verletzen wollt. Ich bin trotzdem der Meinung und ich ziehe das auch weiterhin durch, weil letztendlich ist es so, dass ich ja ein gutes Gefühl haben muss und dass ich ja wissen muss, meinem Hund geht es gut und ich gehe kein Risiko ein. Wenn wirklich in so einer Situation, und ich meine bei dir ist ja das beste Beispiel, du bist wirklich der, ja du bist der Partner gewesen und hast ja auch für dich dann mal gedacht, also natürlich denkt jeder für sich auch mal so, ja aber ich kann das einschätzen. Also selbst mir ist das mit, ich glaube ich war 17, mit dem Hund meiner damaligen Schwiegereltern quasi, also von meinem damaligen Freund, die Eltern passiert und ich habe gedacht, die sind so pingelig mit dem Hund und Marv: Okay, was kommt jetzt? Kathrin: Ich in meiner Naivität gedacht, der rennt immer raus, wenn der irgendwie kann, dann rennt er raus. Und hab gedacht, ja, weil der immer eingesperrt ist. wenn man denen vertrauen würde, und ich hab damals einfach, die waren zwei Wochen in Urlaub, ich hab schweinemäßig Glück gehabt, ich den Hund ohne Leine laufen lassen, hab die Tür offen gelassen, ich hab einfach verdammt viel Glück gehabt. Das hätte, wie gesagt, eine Genie sein können, die wäre auf Jacht gegangen, Letztendlich, wenn in so einer Situation was passiert, und ich mein, du hast ... in dieser Folge mehrfach erklärt, wie oft du Lack gekriegt hast. Wenn wirklich mal so Hund vor das Auto läuft, wenn wirklich mal so ein... und ich sicher die auch immer mit dem Tracker, aber wenn da wirklich mal was passiert, dann ist es erst recht bei den Leuten, denen du 100 Prozent vertraust, die deine engste Familie sind, so schlimm, dass ich nicht weiß, ob man, ob eine Beziehung so was überleben könnte. Und das ist für mich immer so ein Punkt, wo ich das Risiko... erst recht nicht eingehen möchte. Weißt du, was ich meine? Marv: Ja, Das ist aber auch dem zu schulden, dass du natürlich eine ganz andere Beziehung zu dem Hund hast. Aber ich würde mal sagen, wäre mir ein Hund von denen vor das Auto gelaufen. Ja, da wäre ja, da gäbe es keinen Lack mehr. Kathrin: Ja, natürlich. Hättest du dich auch vor das Auto stellen dürfen. Marv: richtig. Da wäre sie wahrscheinlich mit dem Auto auf mich zu fahren. Aber ich meine, da wird nichts mehr geatmet. Ich meine, es ist ja auch immer so eine Vertrauenssache. Klar, es ist ja immer so die Erfahrungswerte und ich glaube auch die Lebensumstände. Wenn du jetzt jung bist und nicht wirklich viel weißt über Hunde und so was, machst du halt Fehler. Die Fehler, die ich jetzt gemacht habe, die würde ich ja auch nicht mehr machen. Kathrin: Und dann rückwärts, damit auch wirklich. Ja eben, du hast es einfach... Genau. Und beispielsweise eben und beispielsweise meine Nichten. Also die sind jetzt. Die sind jetzt alle so. ich bin gerade am Überlegen von 11 bis 15. Es ist ja nun mal so, gerade Kinderzeit, gerade Teenagerzeit. Und wie gesagt, wir, wir beide wissen, wir haben selber genug Fehler in unserem Leben gemacht, aus denen wir lernen durften. Du bist einfach. in dem Alter, in der Entwicklungsphase, wo du nicht aus Boshaftigkeit Fehler machst. Das haben wir ja alle nicht getan. Ich war beispielsweise super verträumt. Manchmal passiert einfach, dass du nicht drüber nachdenkst. du bist es halt anders gewohnt. Also beispielsweise, die haben ja auch einen Hund und die können ja mit ihrem Hund ganz anders umgehen. Und ich meine, die kennen Jeannie ja auch von klein auf. Aber das ist halt ... Ja, also es ist halt manchmal und wie gesagt, bin Helikopterfrauchen, das kommt noch mal hinzu. wenn du hast du andere Situationen, wo ein Hund nicht eben an erster Stelle steht, sondern wo es natürlich dann zum Beispiel mit Kindern erst ⁓ die Kinder geht, was ja auch völlig richtig ist. Oder wo Leute, ich bin ja jemand, die nur mit Hund in Urlaub fährt. Es gibt auch Leute, die sagen, ich möchte auch mal in den Urlaub ohne Hund, ich möchte auch mal wegfliegen und dann gebe ich den Hund halt ab. Und das ist halt auch völlig in Ordnung. du hast eben auch Hunde, die dackeln dir einfach auch treu doof hinterher. Und da brauchst du nicht groß aufpassen, weil die machen nichts. Also letztendlich muss man natürlich auch situativ immer entscheiden. Und wir sind mit der Situation aktuell sehr, gut zufrieden. Es funktioniert für uns sehr gut. Wir versuchen halt immer den Tag so zu gestalten, dass wir eben keinen Hundessitter brauchen. Und wenn, haben wir da mittlerweile eben unsere Möglichkeiten, wie gesagt, die dann halt in Frage kommen. Marv: sehr schön. Das freut mich. Dann würde ich sagen, war es das für heute. Wieder sehr informativ. Kathrin: Ja. Marv: Also ich muss auch sagen, ein, zwei lustige Anekdoten hatte ich schon. Ja, doch schon. Wer hat mich da wieder dran erinnert? Kathrin: Ich fand's schön, Wir haben ja tatsächlich dieses Thema bewusst gewählt, weil du in dem Thema Hund ja jetzt auch mal ein bisschen mehr informativ dazu beitragen konntest. Fand ich sehr schön. Marv: Also definitiv, ja. Kann ich... Also falls jemand da Fragen hat, wie man Hunde nicht betreut, kann ich da Rat und Tat zur Seite stehen. Kathrin: Ich habe auf jeden Fall auch morgen Muskelkater, weil ich so viel lachen musste. Ich habe versucht, zwischendurch sehr lautlos zu lachen. ich habe meine Bauchmuskeln gemerkt. Marv: Ja, das war wilde Ja, dann würde ich sagen, erstmal, wir sind ja auch schon wieder eine Stunde 30. Also so ein kleiner Fakt am Rande. Früher habe ich mal gesagt, komm, lass sie einfach nur 20, 30 Minuten machen. Da hast du schon gesagt, das wird eh nichts, Marvin. Jetzt sind wir schon von, ich glaube, Startpunkt war 58 Minuten, sind wir schon bei eineinhalb Stunden. Kathrin: Jamm! Wir haben uns eingegroovt. Marv: Machen wir irgendwann 24-Stunden-Ding oder was? Nächste Mal, haben wir da schon ein Thema oder nutzen wir die Leute im Grauen? Vielleicht auch wieder eine Abstimmung. Wer weiß das schon. Vielleicht stimmen wir auch wieder ab. Kathrin: Ohje, ohje! Ich glaube nicht. Ja, ich glaube wir überlegen uns was. Also es wurde auch gefragt, was denn die Marvin-Themen wären. Ich weiß ja nicht, ob du dir selber im Kleinen darüber bist, was Marvin-Themen sind, ob du da irgendwie was... Marv: Ach so, also ich hatte einmal darüber nachgedacht, einfach wir ... ... talken bisschen über Chechibiti, Gemini, so wie du das so handhabst. Ich meine, ich bin noch bisschen tiefer in der Materie ... schon vertreten. Also ich hab schon eigene LLMs zu Hause und sowas. Kathrin: Da fängt es schon an, ich habe keine Ahnung was das ist. Marv: Genau, dass man darüber redet, ist natürlich ein krasser Kontrast zwischen Vanlife, Hund und dann wir talken ein bisschen über KI. Aber man kann auch so ein bisschen über die guten Seiten, die schlechten Seiten, so was auf der Welt so gerade los ist. Das ist ein schnelllebiges Thema. Da kann ich jetzt heute was erzählen, was morgen schon wieder alt ist. Kathrin: Ich mein... Ja, meine, man muss halt auch dazu sagen, ja, natürlich Hund, Camper ist hier eine sehr, sehr Basis habe ich im Kopf. Also sehr, jetzt sag doch mal so ein Grundthema halt. Also das sind halt schon die Hauptthemen. Wir wollten halt auch nochmal zu Thema Gesundheit quasi ein bisschen Richtung Krankenhaus was machen. Und ich finde also da mal einen Kontrast reinzubringen, jetzt auch gar nicht schlecht. Ich kann ja tatsächlich einfach mal Hund, Camper, KI und Krankenhaus mal so ein bisschen zur Abstimmung bringen. Dann können wir ja durchaus mal gucken, was sich so unsere Hörer wünschen würden. Und also zumindest meine Instagram-Follower aktuell. Speisen sich unsere Follower glaube ich da ein bisschen raus. Also für alle, die uns hören, weiterempfehlen Leute. Empfehlt uns weiter. Ich meine, wenn ihr uns gerne hört, los, go for it! Ja, auf jeden Fall, dann machen wir das so, finde ich gut. Zu dem Thema habe ich sicherlich auch ganz, ganz viel Meinung und du sicherlich mehrfach wissen. ja, cool, dann würde ich sagen. Marv: Vielleicht tun es andere auch. Wer weiß. Bis zum nächsten Mal, macht's gut! Kathrin: Wir hören uns nächste Woche. Liebe Zuhörer, habt ein schönes Wochen... also ein Restwochenendes, ist ja nur noch der Sonntag. Oder wann immer ihr uns hört. Marv: Wann immer Junes hört. Kathrin: Alles klar, dir noch eine ruhige Nacht heute Marvin und wir hören uns nächste Woche. Marv: Danke. Dann gehabt euch wohl, auf Wiederhören, Tschüssi. Kathrin: Tschüssi!