Latest / Unnötig Tiefgründig / 007 Kathrin’s Vanreise Italien – Teil 2
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- Marv: Hallihallo, Hallöchen, meine lieben Zuhörer und Zuhörerinnen. Herzlich willkommen zurück zu unnötig tiefgründig mit mir, und der reizenden Urlauberin und auch Zahnfee heute, Katrin. Ich habe jetzt schon ein bisschen geteasert, wo es vielleicht heute eben geht. Kathrin: Hallo liebe Zuhörer, hi Marvin! Ja... Ja, ehrlich, es war kurzfristig. Ich hätte dir bis vor zwei Stunden auch noch nicht sagen können, ob wir das jetzt machen oder nicht. Und heute Morgen habe ich, habe ich auf jeden Fall gedacht, auf gar keinen Fall. Wir müssen das hier winken. Marv: Ich habe noch nicht viel gehört, aber du hast schon gerade bisschen erzählt. Ich bin gespannt. Ich habe auch ein, zwei Fragen an dich. Aber erzähl erst mal selber, wie war so bis jetzt so von der letzten Aufnahme bis nach hier? Wie war euer Urlaub in Italien? Kathrin: Ja, es ist tatsächlich super viel passiert. Wir haben ja letztes Mal gesagt, dass der Plan ist, wenn ihr liebe Zuhörer, die voll gehört, wir schon in Apulien sind, das hat geklappt. Also unser nächster Step, wir erinnern uns an Stefano. Ja, der Mann dieser Stunde wird dann Michele. Marv: Stefan, der Mann der Stunde. Michele! Wir haben einen neuen! Stefano und Michele! ⁓ Kathrin: Wir sind tatsächlich, ich glaube, sieben Stunden gefahren bis nach so ein Stückchen oberhalb von Fiesta. Also Fiesta war quasi der Ort, wo ich hin wollte. Und kurz zur Einordnung, ist, wenn man quasi den Stiefel vor Augen hat, dann die Wade runtergeht bis zu diesen Sporen. Da waren wir. Marv: Bei dem Absatz. Kathrin: Genau, über dem Absatz, da ist ja hinten dieser Sporn. Das ist eine Halbinsel und nennt sich auch Gargano. Oder Gargano? Ja, klingt ein bisschen wie Gagamehl von den Schlümpfen, oder? Marv: Gagano. Gagagaga. Sehr gut. Kathrin: Ja und wir sind halt auf dem Hinweg, weil wir eine Straße nicht fahren durften. Das ist ein Riesen-Nationalpark da auch und das ist also Wahnsinn. Es hatte ein bisschen was von vergesstene Welt. Wir sind halt ein Stück durch diesen Nationalpark gefahren, ⁓ zu diesem Parking Zooey, hieß der Platz, zu kommen und wow, Mike musste mehrere Male anhalten. Das waren auch sehr kurvige Straßen, hoch runter, links, rechts. Da sind wir an vielen Stellen angehalten, ⁓ einfach Fotos und Videos zu machen. Du konntest da nicht ganz so groß anhalten, aber du konntest auch nur mit Mike Kangut fahren und er musste 50 fahren. Also die Cipilleu vom anderen Platz, die wir da kennengelernt hatten, hatte uns diesen Platz empfohlen und hatte eben auch erzählt, dass sie durch den Nationalpark da gefahren ist und das unfassbar schön ist. Und sie meinte, sie wäre da mit 30 durchgefahren. Also Sibylle war mit ihrem Labby alleine unterwegs in einem gemieteten oder geliehenen Wohnmobil und konnte die Strecke nur mit 30 fahren. sie hat... Nee, die haben wir einfach am anderen Platz kennengelernt. Die ist... Genau, die ist da, wo wir dann zuletzt waren, ist sie gekommen und wir hatten dann erzählt, dass wir dahin wollten und sie kam halt gerade von da und meinte eben, sie hat uns den Platz empfohlen und meinte eben auch, der Michele wäre total nett und total lieb und... Marv: Sie wille? das einer, war das die Holländerin? Nee. Ich habe einen anderen Platz. Okay. Kathrin: war auch nur großartige Empfehlung. Also... Marv: Also das ist jetzt nicht wieder so ein Amphinesist oder wie heißt das nochmal, wo ihr da jetzt wart? Agritourismo. Danke. Amphitomist, ja moin. Ja, ist das jetzt auch wieder so ein Agritourismo oder ist das jetzt eher so ein wirklicher Campingplatz? Kathrin: Retourismo? Ich und ich gerade. Was ist ein Amphib? Nein, also tatsächlich auch nicht so ein richtiger Campingplatz, aber ein Stellplatz. Also wie gesagt, eigentlich war es in der Art wie ein Campingplatz. Der Platz an sich war jetzt auch gar nicht so umwerfend schön. Also das war halt ein eingezäunter Bereich, da waren Stellplätze. Da waren manche Bäume drauf gepflanzt und so bisschen die Stellplätze eingezeichnet. Du hattest so ein Mini-Café, du auch was kaufen konntest. Du konntest Brötchen morgens bestellen. Du hattest ein Waschhaus. Marv: Besser als Sunnyfair oder sind wir da wieder... Ich weiß ja das letzte Watch aus war ja jetzt nicht so Bombe. Kathrin: ... Ich muss übrigens ganz kurz zum letzten Waschhaus einen Nachtrag machen, denn Sibylle, die war nämlich da und Maike hatte sie etwas vorgewarnt und sie sagte dann nachher, sie fand es gar nicht so schlimm. Maike war dann noch mal da, die hatten tatsächlich wohl am nächsten Tag auch komplett gereinigt, also da waren keine Insekten mehr, da war alles sauber. Ja, die Toilettenbrille bei den Männern war trotzdem gebrochen, aber per se schien das also so ein... Marv: Ja gut, das ist jetzt nicht... Kathrin: so eine Momentaufnahme gewesen zu sein. jetzt war das Waschhaus... Okay. Mike, also, also da, er hat mir das, also wir sind auf den Platz gefahren und ich bin ausgestiegen und Michaela hat mich direkt in Empfang genommen und er hat, er hat mir das halt... Marv: Okay? Okay? Das klingt jetzt nicht überzeugend, also okay? Kathrin: alles einmal gezeigt. Er sagt, ist gar kein Problem, ihr könnt gerne hier stehen, solange ihr wollt. Und wenn ihr abreißt, bezahlt ihr. Du hast Rabatte gekriegt. Also eine Nacht so und so viel, zwei Nächte so und so viel und drei Nächte dann halt irgendwo ein bisschen rabattiert. Und hat mir dann auch das Waschhaus gezeigt und hat gesagt, hier ist für die Frauen, das für die Männer, Duschen auf der Seite, Toiletten auf der anderen Seite, heißes Wasser und heißes Wasser auch hier für Spülen und so. Marv: Wie habt ihr mit Michele kommuniziert? Auf Spanisch? ⁓ Spanisch, Morgen auf Italienisch, oder? Kathrin: Ich habe mit ihm Italienisch gesprochen und man muss sagen, er war sehr nett. Er hat mir immer gesagt, ruhig langsam und hat mich ausreden lassen. Ich habe ja mein Handy immer am Mann und mit Google-Übersetzer und er hat mir wirklich Zeit gelassen und manchmal, ja, haben wir, dann muss ich dann kurz etwas eintippen und so. und hat mir auch wirklich versucht, dann Sachen zu erklären. Also das war, das ging ganz gut. Er konnte aber auch Englisch. Also wir konnten im Zweifel auch ein bisschen auf Englisch ausweichen. ja, Waschhaus. Michael hat sich gefreut, hat getuscht und sagte so, also heißes Wasser hatte ich nicht. Und ich habe tatsächlich gedacht am letzten Tag, ja komm, also bevor ich jetzt Marv: Sehr gut. Kathrin: Wir hatten keine Zeit jetzt noch den Bulli. Also wir müssen ja den Boiler ein bisschen vorlaufen lassen, weil wenn wir in warmen Region sind, brauchen wir die Heizung nicht. Wenn die Heizung nicht an ist, dann ist per se erstmal der Wasserboiler aus. Wir können den halt separat anstellen, aber wir lassen den ja nicht die ganze Zeit produzieren, weil das kostet ja Strom. Also müssten wir den quasi eine halbe Stunde vorher, 10 Minuten vorher, ich weiß nicht genau, anstellen, damit ich duschen kann. Dann müssen wir alles rausräumen aus der Dusche. Dann habe ich gedacht, ja komm, Mike meinte. Es wäre vielleicht nur bei der Männerdusche, weil bei den Männern wären nicht so viele, duschen würden und bei den Frauen wird ja ständig mindestens drei sehen, die am Duschen wären. Also er hat natürlich nicht die Frauen gesehen, sondern wenn die da reingehen und so. Marv: Ah ja, genau. Ja gut, aber es ist schon eine kluge Theorie, der hat wahrscheinlich auch einen Boiler, wo dann Nachläufe... Kathrin: Ja, hatte kurz den Einwand... Ich hatte... Ja, ich weiß es nicht. Also ich hatte kurz den Einwand, dass Frauen sich vielleicht einfach häufiger duschen. Also ich meine, das ist bei uns jetzt einfach wirklich ein Unterschied, weil ich tue es ja nicht so oft. Und mache ich ja schon eher. Marv: Ja, aber es gibt ja auch, ich hatte letztens noch die Diskussion, es gibt ja auch verschiedene Formen des Duschens. Ein Mann geht duschen und der ist dann geduscht, hat alles gewaschen, was man waschen kann. Und bei einer Frau ist es ja irgendwie ohne Haare. Geht auch nur Haare? Also, das ist ja dann Haare was, man ja nicht mehr duschen. Kathrin: Ja, bei Frauen schon, ja. Mit Haare, ohne Haare, nur Haare. Ja klar. Das ist im Camper übrigens super easy, weil wir das so geregelt haben, dass du die Duschbrause mit rübernehmen kannst und überm Waschbecken die Haare waschen kannst. Also das mache ich tatsächlich tendenziell häufiger. Also das habe ich im Urlaub schon mal häufiger gemacht, in unserer Dusche duschen gehen. Aber ich hatte jetzt halt gedacht, ich muss... ja. Marv: Aber nochmal, duschst du eigentlich mit dem Blick zur Brause oder drehst du dich mit dem Rücken zur Brause? Kathrin: ⁓ das ist eine interessante Frage. Da muss ich überlegen. Ich gucke nicht zur Brause, weil ich spritzendes Wasser ganz schlimm finde. Und wenn es in mein Gesicht spritzt, finde ich es ganz schlimm und deswegen stehe ich im besten Fall immer mit dem Rücken zur Brause, damit das Wasser nicht in mein Gesicht spritzen kann. Marv: Oder drehst du dich? Ja, ich auch. Also ich stehe mal mit dem Rücken. Es gibt auch Leute, die gucken zubrauch, also die lassen sich das über ihren Kopf runterlaufen lassen. Das finden die ganz toll. Also wild, ne? Ja. Kathrin: Ja, krasse Leute. Ja, ich kann das auch. Ich finde das ganz schlimm, wenn die ganze Zeit... Deswegen an sich gehe ich gerne mit Partner mal duschen, aber wenn dann dein Partner größer ist und wenn du muss ja nun mal... Du musst ja nun mal zum Schnee... Du musst ja zwischendurch halt einfach aufpassen, weil wenn du mit einem Partner in der Dusche bist... Marv: Okay, okay, okay, okay, okay, okay, okay. Das nimmt dir andere Sachen an. Wir wollen hier kinderfreundlich bleiben. Ja? Mh-hm. Ja. Ach so. Kathrin: und du bist gerade nicht unter der Brause, dann spritzt dir das Wasser von seinem Körper auch ab und in mein Gesicht. Das ist sehr unangenehm. Marv: Ach was, ⁓ mein Gott! Okay. Ja, nee, wir waren bei... Hattest du warm Wasser oder nicht? Das ist jetzt die spannende Frage. Na, auch kein warm Wasser. Kathrin: Ja, wir konnten wir wieder abdriften. Wie ist das passiert? Nein, Da stand tatsächlich dran, dass man... Also da war ein Schild, mehrere Minuten laufen lassen. Ich muss gestehen, wie gesagt, ich hab im Camper halt alles vor Ort und ich brauch halt auch viel zum Duschen. Weil ich dusche... einmal die Woche, dann aber richtig. Das heißt, Beine rasieren, alles rasieren, alles. Ich brauche mein Rasiergel, brauche meine Haarkohle, brauche Shampoo, brauche Duschgel, alles so. Und jetzt bin ich halt in dieser Dusche und erst mal ist das wirklich nur ein Raum. Also die hatten vier, vier oder fünf Duschen nebeneinander, aber das war nur ein Raum. Innen drin hattest du dann Haken, da war bei mir schon, ja da muss ich ja jetzt die Handtücher hinhängen. Aber ich habe nachher gesehen, draußen waren auch Haken, die habe ich übersehen. Aber ich konnte ja Marv: Also. Kathrin: Ich konnte ja jetzt meine Klamotten, die ich ausgezogen habe, schon nicht irgendwo mit hinlegen, weil die werden ja nass geworden. Das heißt, ich bin quasi mit Unterwäsche in die Dusche rein und habe mir dann sozusagen noch den neuen Schlüpfer mit reingenommen und den habe ich dann innen an die Tür so gehängt, dass der neue Schlüpfer nicht nass wird und die Handtücher dahin gehängt. Es war halt super eng. Meine ganzen Duschutensilien hatten auch wenig Platz, aber das bin ich gewohnt. Das liegt an mir, nicht an fremden Duschen. Und ich hatte die Brause auch schon angestellt. Und dann machst du zu Hause den Fußtest. So einmal, einmal den... Marv: Ja, also ich halt vorher den Fuß. Ja, es braucht manchmal einen Moment. Es ist ganz schlimm Sonntag. Also meine Wohnung gerade hat eine Erdwärmepumpe und die hat irgendwie auch eine Regelung ab wann die warm wird. Und sonntags, wenn ich Frühdienst habe, muss ich die immer eine halbe Stunde oder muss ich also gefühlt eine halbe Stunde. Ich weiß nicht, eine halbe Stunde meine Dusche laufen. Aber gefühlt eine halbe Stunde muss ich Dusche laufen lassen, bis sie warm wird. Sonst hast du eiskaltes Wasser direkt aus dem Boden. Ich meine, manche Leute schwören drauf. Vor dem Frühdienst schwöre ich da nicht drauf. Da habe ich auch keinen Bock drauf. Also da bin ich Kathrin: Da bist du zu wach. Marv: Ja, da will ich eine warme Dusche haben. Ich meine, wach bin ich noch nicht, aber da ich eine warme Dusche haben. Aber interessant ist, das waren jetzt bei dir so Mannschaftsduschen oder was? So vier Duschen in einem Raum. Kathrin: Genau, hattest also einen Raum, du mit einer... Also du bist reingekommen und hattest auf der rechten Seite, ich glaube, vier Toiletten direkt nebeneinander und auf der anderen Seite... Nee, auf der anderen Seite hattest du die Duschen. Aber du hattest... Du bist reingekommen und hattest quasi links und rechts, ich bin mir nicht mehr sicher, vier oder fünf Türen und auf der einen Seite waren halt Toiletten dahinter und auf der anderen halt die Duschen. Aber du hattest auch direkt die Dusche. Marv: In den Duschen. Achso. ⁓ okay. Kathrin: Jetzt überleg ich so, ich war da halt alleine, ne, war mein Glück, aber wenn da jemand vorher auf Toilette war, dann wär das Duscherlebnis auch nicht so wohlriechend gewesen. Marv: Ich beim Duschen, stell dir mal vor, beim Duschen schattet da einfach irgendwer auf der Toilette. Weißt du nicht, hat am Vortag irgendwie was ganz Schlimmes gegessen oder so. ⁓ herrlich. Aber du wolltest jetzt deine Wochendusche machen, oder wie? Also dein einmal in der Woche duschen. Kathrin: Ooooo Ja, also... Ja, ich hab gedacht, nutze das jetzt, weil es kostet ja nicht mehr oder weniger, also es waren keine kostenpflichtigen Duschen. Also im Beispiel an dem Platz, wo wir jetzt sind, bezahlst du, glaube ich, einen Euro für drei Minuten warmes Wasser beim Duschen. Gibt's halt auch. Du hast halt auch auf Plätzen bezahlte Duschen oder sowas. Gibt's halt auch. Und ich habe gedacht, wenn jetzt sowieso alles mit drin ist, ja komm, dann mach ich da nochmal eben, dann brauch ich es nicht im Bulli dreckig machen. Ja, mach ich auf jeden Fall nicht nochmal. Also wie gesagt, das Wasser wurde nicht richtig warm und ja, ich war leider aber schon zu nass, ⁓ jetzt einen Rückzieher zu machen. Und Mike, weißt du, der hat es einfach gewusst, ne? Er hat es aber im Blick auch gesehen so, ⁓ war bei dir das Wasser auch nicht heiß? Und ich habe vorher noch die ganze Zeit gesagt, Marv: Haha! Kathrin: Das ist bestimmt, das geht bestimmt nicht, das ist bestimmt doof. sie sagt, ja mach das doch Schatz und mach das wird schon. das wurde nicht. Ich sag dir ist klar, das war jetzt vorerst wieder das letzte Mal, dass ich ein Waschhaus besucht habe. Also, Marv: Ja gut, ich weiß jetzt nicht warum das Wasser da nicht warm geworden ist. Scheiße ist das schon. Aber was denn eiskalt? Versuche ich dieses eiskalte Boden oder so. 10, 15 Grad oder so. Kathrin: Ja, das wissen wir auch nicht. Nee, nee, nee. Also, boah, das kann ich dir nicht sagen. Also, ich weiß, 20 Grad im Meer ist kalt. Also, ich würde mal sagen, ja, so, es wollte lauwarm sein. Es wollte. Es hat es zwischendurch nicht geschafft. Marv: Es wollte. Es hat es versucht, aber es hat es nicht geschafft. Schade. Schade. Kathrin: Das ist dann auch, du hältst dann deinen Fuß drunter oder deine Hand drunter und dann hältst die länger drunter und hast das Gefühl, ⁓ ja jetzt wird's wärmer. Nein, es wird nicht wärmer, du gewöhnst dich dran. Keine Ahnung, es wird nicht wärmer. Marv: Aber ich finde das faszinierend. Du hast wahrscheinlich so einen ganzen Korb mitgenommen zum Duschen. Ich meine, ich habe ein Shampoo 23 in 1. Das ist einmal für das Gesicht, für die Haare, für den Körper. Damit kannst du dein Auto mit Öl auffüllen. Alles möglich. Das ist so ein 23 in 1. Das kann alles. Ich glaube, wenn es anderen würdest, wäre es auch Spachtelmasse. Ich weiß es nicht, aber es reicht. Kathrin: Ja, ja, Männer, Männer sind da. Das ist einfach für euch. Auf jeden Fall. Marv: Ja, meine, aber was auch geil sind, natürlich diese, was habe ich denn jetzt letztens gehört, diese Haarmasken, die man sich da reinschmieren kann in die Haare, die riechen ja extrem. Also die sind ja wirklich. Ja, dann hast du so du brauchst dann keinen Parfüm mehr oder so. Kathrin: Die sollten ja auch riechen. Also gut riechen! Als Frau rieche ich... Also du hast ja das Duschgel was riecht, den Rasierschaum den kaufst du irgendwie duften, dann hast du ja noch... ja klar, ja klar, also guck mal in der Frauenabteilung, obwohl Männer Rasierschaum riecht doch auch immer so typisch. Marv: Ja, also theoretisch. Das gibt's auch? Rasierschirm, duftet? Ach wild. Ja, aber das riecht immer nach... Also ich dachte, das riecht Rasierschaum. Also für mich war immer klar, so riecht Rasierschaum. Also es riecht immer gleich, egal welche Marke du nimmst, es riecht immer gleich. Also da gibt's nichts mit Heidelbeere oder weiß ich nicht, Zitrusfrichte oder so. Kathrin: Fazit von Katrin... Fazit von Katrin's Urlaub. Wie sind Duschprodukte? Marv: Ja, was gelernt, also, also ich mich da nie. Kathrin: Ja, nee, also ich hab das tatsächlich alles in mein Haarhandtuch gepackt, weil natürlich als Mann nimmst du ein Handtuch mit, als Frau brauchst du mindestens zwei. Ich brauche eins für die Haare. ja, ja, war dann erst mal wieder das letzte Mal. Wie gesagt, Mike ist da nicht so anspruchsvoll und vom Grundprinzip war das Waschhaus okay. Ich weiß auch nicht, woran es gelegen hat, dass das Wasser kalt war. Der Platz war wie gesagt jetzt nicht Marv: Das war eine Erfahrung. Kathrin: Der schönste Platz, du dir hättest aussuchen können, er war aber strategisch gut gelegen. Die Besitzer waren ultra freundlich. Der Platz war sauber, der war an sich gepflegt und du warst... Boah, ich glaube wir sind fünf Minuten, zehn Minuten bis zum Strand gelaufen. Also das war halt wirklich... Der war wirklich gut gelegen und an dem Platz fand ich total großartig. Das hatte uns nämlich die Sibylle auch erzählt. gab es einen Fahrservice. heißt, hatten zweimal am Tag, du konntest dich dann davor anmelden. Und zweimal am Tag, ich von 9.30 Uhr bis 12 Uhr und von 17 bis 20 Uhr haben die dich nach Fiesta gefahren. Für 5 Euro pro Person. Und Fiesta ist, glaube ich, ungefähr 10 Minuten entfernt gewesen. Und mit Hund, das war gar kein Problem. Und wir sind abends angekommen und haben erstmal gegessen, aufgebaut und fertig gemacht. Nach sieben Stunden waren wir auch einfach platt. Am nächsten Tag waren wir dann am Strand, war total schön. War zu windig, ⁓ direkt irgendwie am Strand selber zu sein, aber du hattest so etwas höher gelegenen Wege, die du laufen konntest und das teilweise dann so ein bisschen an Klippen entlang, war wirklich cool. Da sind wir also ein Stück laufen gewesen und auf dem Rückweg waren wir dann im Restaurant, auch sehr, sehr lecker. Also meine ersten Pasta Vongole diesen Urlaub. Muscheln. Nicht zu verwechseln mit... Also Vongole sind diese... Die sehen so ein bisschen aus wie diese Muscheln, die du am Strand sammelst. Also nicht diese weißen Riffligen, sondern diese flachen bräunlichen... Weißt du, weißt welche ich meine, die mit den Streifen? Marv: Das war's, Gaps. Hast du da Vongole? Ja, weiß ich. Kathrin: Das sind Vongole, weil ich glaube Miesmuscheln müssten Kotze sein. Also Muscheln übersetzt quasi Kotze, also Pasta-Kotze. Ja, klingt komisch, ist aber auch ein sehr leckeres Gericht. Ja, also Miesmuscheln müssten das sein. Marv: Im Italienischen heißen die Kotze oder? Miesmuscheln heißt Kotze. Kathrin: Ja, wenn du in Italien Pasta Cozzia bestellst, dann bekommst du ein sehr leckeres Nudelgericht mit Muscheln. Ja, aber ich esse Vongole. Wenn die da sind, war auch super lecker und Gini war tiefenentspannt, richtig schön. Wir wollten auch erst draußen sitzen, aber es war so windig. Wir sind dann doch reingegangen und die waren auch super lieb und total aufmerksam und sovorkommend. Und Mike hat Pizza gegessen. Marv: interessant. Kathrin: war wirklich schön und wir haben dann da noch eine Flasche Olivenöl gekauft. Wir haben übrigens am Platz selber auch noch eine Flasche Olivenöl mitgenommen. Ich bin ja so ein Olivenöl-Sammler, also ich muss mich wieder bis zum nächsten Italienurlaub eindecken. also der Campingplatz selber hatte quasi auch Olivenöl, also der Stellplatz und ja, und dann sind wir nachher zurückspaziert und hatten am nächsten Tag halt geplant, nach Fiesta zu fahren. Das war so der Plan. Das hat auch relativ gut geklappt. Allerdings haben wir feststellen müssen, dass Mike ein bisschen gestresst war. Ich bin im Urlaub immer so, es ist alles so schön, das ist alles so toll und ach komm, uns gehört die Welt. Und ich habe im Urlaub kaum Sorgen und ich habe im Urlaub Ich bin dann auch manchmal wie so eine 5-Jährige, die du ins Disneyland lässt. Weißt du, Glanz in den Augen, aber nichts im Kopf. Die rennt rum und denkt nur so, ⁓ guck mal da. Und schon hast du dein Kind verloren. Deswegen, Mike war so, ja, wir haben nur drei Stunden Zeit. ⁓ jetzt schon mal kurz vorzugreifen, mein Zahnproblem bestand da schon. Ich habe gedacht, ich hatte vor drei, ja, das Zahnproblem, das überschattete meinen Urlaub jetzt mehr, als mir lieb war. Marv: Toll! Das Zahnproblem. Ich gespannt. Ich dachte erst am Anfang, Michele wäre der Zahnarzt gewesen, aber ich merke, es ist der Platzwart. Kathrin: Ich hatte vor drei, dreieinhalb Wochen eine Zahnreinigung und ich dachte jetzt, ich habe ein bisschen freiliegende Zahnhälse, deswegen schmerzt das etwas. Fühlte sich am Anfang auch tatsächlich genauso an und deswegen, ja, wir sind mit Hund im Auto nach Fiesta gebracht worden und ich so, können wir eine Apotheke suchen? Ich möchte irgendwas für meinen Zahn. Und die Apotheken hatten noch geschlossen. Die haben ja in Italien teilweise etwas andere Öffnungszeiten. Die haben morgens bis irgendwie 13.30 geöffnet. Dann haben die quasi wie in Spanien auch Siesta. Also die machen halt mittags auch Pause. Und dann machen die alle so um 16.30 wieder offen. Und wir waren ja jetzt um 5 Uhr da und die meisten Pharmacia hatten leider geschlossen. Und Mike war schon so ein bisschen so... Marv: Entspannt. Kathrin: wir haben ja nicht so viel Zeit und wir wollen dann noch was essen und wir müssen unbedingt noch einkaufen. Wir hatten nichts mehr irgendwie. Also ich glaube, so leer war unser Kühlschrank im Urlaub auch noch nie. Und wir haben zwar Brötchen zum Frühstück bestellt, die waren auch abenteuerlich, die sahen aus wie so Milchbrötchen Croissants, waren aber relativ hart. Und ja, aber lecker war es. Marv: Okay, lag schon seit drei Tagen darum. Kathrin: Er hatte halt so bisschen die Zeit im Blick und ich war so, können wir erst nach dem Nachpass für meinen Zahn gucken. Dann nach, ich glaube, drei oder vier Apotheken war Mike auch schon so, ist ja gut, dann komm, lass uns weitergehen, die haben ja alle zu. Und ich bin tatsächlich, wollte ich nach Fiesta, weil da so eine weiße Steinklippe am Strand ist und so ein weißer, großer Stein. Marv: Ein weißer großer Stein. Kathrin: Das sah halt ganz toll aus und deswegen wollte ich da hin und wollte da Fotos machen. Und Mike hinterfragt immer, warum ich irgendwo hin will, nur ⁓ irgendwelche Fotos zu machen. Dieses Rätsel kriegen wir wahrscheinlich auch nie gelöst, warum er da keine Sinnhaftigkeit drin sieht und ich schon. Und warum er auch irgendwie der Meinung ist, wir brauchen nicht so viele Fotos. Marv: Du, ich kann den da voll und ganz verstehen. Also man braucht nicht so viele Fotos im Urlaub. Warum? Also du guckst dir den ⁓ nie wieder an. Kathrin: Also ja, doch, doch, ich zeige die auch ganz oft oder ich mache da ja, ich stelle die auch auf Instagram und doch, ich gucke die tatsächlich oft. Und jetzt wollte ich halt zu diesem Strand. Ja, alles klar, Mike, alles klar, dann geht es zum Strand. Und auch da, Mike, die Zeit im Blick, wir haben nur drei Stunden und ich so, ⁓ guck der Strand, ach guck mal, und das ist so und... Hab den Hund erstmal freigelassen und bin dann erstmal mit den Füßen. Das ist halt, da mach ich mir auch keine Gedanken drum. Da ist Wasser, also Schuhe aus, Socken aus, ab an Strand. Und ich war dann am Fotos machen, am Hin und Her laufen, den Hund positionieren, den Hund fotografieren. Komm Mike, lass uns zusammen, kannst du ein Foto von mir? Marv: Haha. Kathrin: Und für Mike war dann so, so jetzt hast du deine Steine gesehen, lass uns gehen. Und ich bin so, wir sehen uns Urlaub, lass uns da noch... Marv: Super! Hast du halt stein gesehen? lass abbauen! Dollarstein, alles toll hier, toll, ja, toll, komm lass gegen. Sehr geil. Kathrin: So, abgehackt, nächstes, ja. Und ich so, ja, aber, aber, was ist denn jetzt? Ja, komm, wir müssen auch noch was essen. Ja, aber wir sind doch grad, ja, komm, okay. Und dann bin ich ja halt auch so, ich hab ja den Hund an alleine, ich pass also ein bisschen auf den Hund auf und wenn andere Hunde kommen oder so und er hat so ein bisschen navigiert und ja, dann sagte er, lass uns jetzt mal nach Essen gucken. Ich denke, ich hab den Hund, du hast das Handy in Hand, okay. Und dann war ich irgendwann so. Ich so, was ist denn? Ja, du guckst überhaupt nicht mit. Ach so. Ich dann muss du sagen, lass uns nicht, lass uns gucken, sondern guck du bitte auch mit. Ich sag, ich wusste ja jetzt habe ich eine Pizzeria rausgefunden. Ja, okay. Also wir zur Pizzeria. Mike war schön, Lister am abhaken. nächster Step, essen. Wir müssen auch noch einkaufen. Gut. Wir zu dieser Pizzeria hin und das war so eine Seite Kaffee, andere Seite Pizzeria. Und wir kamen, also der Eingang ist aber im Kaffee und wir so, ciao, Salve. Ne so, hallo und dann guckte sie uns an und wir setzten uns an den Tisch und sie war uns dann am Erklären, dass es erst ein Zwiebeln Pizza gibt, weil die quasi der Pizzeria Teil erst ⁓ halb aufmacht. Dann hab gedacht, ja und Mike so, ja die Zeit und ich so, ach Schatz, dann trinken wir so lange erst einen Kaffee. ⁓ ja, also jetzt muss ich vorausschicken. Marv: ⁓ ja, kriegst ja wieder sein Espresso. Kathrin: ich vorausschicken, dass Mike sich wirklich wohl in Italien fühlt. Also auch er ist wirklich ein Italien-Fan, aber er sagt, mit dem Kaffee haben die nicht verstanden. Weißt du? Und grande Kaffee! Und er kriegt jedes Mal so ein kleines Tesschen. Ja, aber er hatte sich damit abgefunden, also gab es für Mike ein Espresso. Und dank meiner Schwägerin weiß ich, was ein Affogato ist. Ein Affogato ist quasi Vanilleeis oder so ein Bällchen Vanilleeis, wo du einen Espresso darüber laufen lässt. Und ich habe gedacht, ich kriege jetzt hier keinen Cappuccino oder hätte ich wahrscheinlich auch gekriegt, aber ich denke, da habe ich richtig Bock drauf jetzt. Und dann habe ich sie gefragt und sie war kurz am Überlegen und hat sofort eine Lösung fürs Problem gefunden. Die hatten da einen Dessert Kühlschrank, sie zum Dessert Kühlschrank, hatten mir dann, das waren so kleine Plastikschälchen und da war eine Kugel drin. Entweder sie hat mir eine dunkle und eine helle gezeigt. so, na, die helle. Und dann hat sie da ein Espresso einfach drüber laufen lassen. ⁓ Marvin, ich war im siebten Himmel. Dieses tolle Ding. Es waren glaube ich Kokosstreusel außen und es sah initial aus wie Vanilleeis, aber ich habe dann gedacht, ist vielleicht Kokoseis. Ich kann ja auch nicht genau sagen, was es ist. Es war ja der Espresso drüber und ich habe das ja so ein bisschen, der Espresso hat dann das Eis schon angeschmolzen. Dann habe ich an dem Eis rumgestochen und dann kam noch so ein dunklerer Teil. Ich weiß nicht, Schokoladeneis, irgendeine andere. Keine Ahnung. Und innen drin war noch ein flüssiger Kern. ⁓ Marvin, der war toll. Bester Avocado im Urlaub, ehrlich. Avocado. Marv: Ja toll! Toll! mmm! Was ist Avogado? Avogado. Avogado. Avogado. Ja, sehr cool. Ja, aber das toppt wahrscheinlich nicht eine schöne, gute, tolle Waffel mit Warmkirschen, Vanilleeis und Sprühsahne. Das kann man nicht toppen. Also da kannst du so viel Espresso darüber kippen, wie du willst. geht nicht. Das glaube ich. Kathrin: Okay, Avocado. Ja und dann, ähm... schon gut. Du haust den Avogado einfach in die Getränkekategorie und dann kannst du deine Waffel dazu essen, ist gar kein Problem. Marv: Ach, ich hasse einfach beides. das nächste Mal. Ich schütte einfach demnächst mal einen Kaffee über das Eis. Im Heißkaffee. Kathrin: Ja? Ja? Das ist wirklich, also wirklich lecker. ja, und dann haben wir dann da gesessen, bis sie dann, also bis die Pizzeria quasi dann, also bis der Koch dann da war. Das war übrigens ganz süß in dem Restaurant. Vortag waren wir auch, da haben die gerade geöffnet und dann konntest du halt sehen, dass die ganzen Kellner oder generell Angestellten alle zusammen da am Tisch saßen und gegessen haben. Also die waren quasi gerade fertig. Wie schön ist das bitte? mit der ganzen Mannschaft erstmal zu essen und dann fertig zu sein und das Restaurant für die Gäste zu öffnen. ich richtig schön. Und ja, fand ich schön. Marv: Das ist ein schöner Brau. Aber wahrscheinlich ist das auch wieder so ein Familienbetrieb bestimmt. Das ist ja Kathrin: Das weiß ich nicht, aber es ist auf jeden Fall sehr praktisch gedacht, weil du weißt ja nicht, bis wann du dann wieder arbeiten musst. Sonst kriegst du ja auch kein Abendessen. Marv: Ja gut, auch hungrig Leute ein Essen bringen ist der übelste Scheiß. Also das hasse ich. Also wirklich, da würde ich am liebsten den Teller reingreifen und sagen, boah geil, Sie haben sich ne Pizza bestellt? Oh geil, darf ich mal probieren? Oh, lecker! Ist auch meine Lieblingspizza. Und sie hatten aber... Weiß ich nicht, das muss irgendwie auf den Weg zu... Keine Ahnung, da war der Koch wieder, keine Ahnung. Einfach mal so in die Nudeln reingreifen, das sind wirklich tolle Nudeln. Kathrin: Ja, das stimmt. Hahaha! ⁓ Mein Essen ist angebissen. Marv: Und weg damit. Also ich kann's verstehen. Ich kann's verstehen. Ist clever. Kathrin: Ja, auf jeden Fall. Ja, also ich fand es, fand ich auch echt schön. ja, und jetzt, wie gesagt, hat es natürlich etwas länger als zehn Minuten gedauert, aber Katrin ist im Urlaub, alles cool. Maiko war ein bisschen gestresst, aber es ging. Und dann, ja, dann sind wir dann in den anderen Teil rüber und haben bestellt und es gab, also die Pizza war auch so schnell fertig und es war wirklich lecker, also hat echt gut geschmeckt. Und Mike dann natürlich auch so fertig. Okay, wir gehen jetzt schnell bezahlen. Okay, alles klar. Und dann haben wir ein Supermercado gesucht und sind einkaufen gegangen. Nee, die hatten, glaube ich, in dem Ort keinen Lidl. Ich würde es nicht beschwören. Also wir mussten ja auch was in der Nähe finden. Wir waren diesen Urlaub erst einmal im Lidl. Hier in der Nähe ist auch keiner. Also ich glaube, der nächste ist 150 Kilometer weg. Marv: Kein Lidl? Ich bin im Lidl. Kathrin: Ja, auf jeden Fall haben wir dann eingekauft und dann bin ich tatsächlich nochmal an der Apotheke vorbeigekommen und hab dann mich da nochmal beraten lassen und er hat mir dann was verkauft. War ganz interessant. Wir haben auf... Ich starte ja immer auf Italienisch, ⁓ auch einfach irgendwo meinen guten Willen zu zeigen und ich möchte mein Italienisch ja auch üben. Aber es gibt so spezielle Bereiche, da bin ich halt nicht. Also da fehlen mir halt die Vokabeln. Ich versuch's dann halt einmal im Handy einzugeben und er fand das ganz nett. Er ist dann auf Englisch umgesprungen und hat mir dann, sind kurz, nachdem wir den geschäftlichen Teil hinter uns hatten, sind wir kurz ans Plaudern gekommen und war ganz interessant. Er hat erzählt, dass es tatsächlich, also ich hab ihm erzählt, dass ich halt seit über zweieinhalb Jahren Italienisch lerne. Und er meinte, dass es tatsächlich häufig die Deutschen wären, die Italienisch sprechen würden und auch am häufigsten quasi die Frauen, also die deutschen Frauen. Und das fände er total schön. Die Männer, ja, wäre ein bisschen weniger. ja, ich sag, man spricht ein bisschen Englisch und Deutsch und irgendwie, ich weiß nicht, ist das so ein Männerding? Also ihr kommt überall klar. Wenn ihr voneinander seid, ihr versteht euch. Also ich glaube, das ist... Marv: Ich wette mit dir, der Apotheker hat mich verstanden. Kathrin: Ja, also es ist ganz interessant. Irgendwie kommt Mike manchmal einfacher durchs Leben als ich mit solchen Sachen. Und ich schmeiße ja dann, wie gesagt, ab und zu auch ein paar Sprachen durcheinander. Das kann mir durchaus passieren. Und ja, dann hat er noch erzählt, dass zum Beispiel, also dass auch manche Amerikanerinnen wohl Italienisch lernen würden. Marv: Frag mal Stefano, ich weiß nicht, wie der dein Italienisch fand. Kathrin: Die Franzosen zum Beispiel aber gar nicht, also die würden schon mit Bonjour reinkommen. Marv: Ja Franzosen halt, das ist so. Also wenn du da in dem Land irgendwie die mit Englisch anquatscht, die gucken dich an wie ein Auto. Die fragen sich wirklich, was willst du von mir? Kathrin: Ja, obwohl ich manchmal denke, je nachdem, kannst du ja auch nicht von jedem Deutschen erwarten, dass er Englisch spricht. Also ja, man sollte es erwarten können. Wir haben letztes Mal über die Schweizer gesprochen, die ja echt viele sprachen können. Aber zum Beispiel das Französisch ist dem Italienischen ja auch ähnlich. Also manche Sachen klingen ja auch sehr ähnlich. Ich hätte gedacht, dass es dann vielleicht leichter fällt. Marv: Ja gut, aber wenn mich jemand auf der Straße mit Englisch anquatscht, dann kann ich es ungefähr verstehen. Ich meine, mein Englisch, very terrible. Aber in der Schule habe ich ein bisschen gelernt. Aber Sprachen und so ist ja gar nicht das Thema. Mich interessiert wohl bisschen eher, was hat der Apotheker dir denn verschrieben gegen Zahnschmerzen? Kathrin: Ja, ja. Ja, das war so eine Glasampulle. Die sollte das Ganze so bisschen betäuben. Du hattest da so ein Plastikteil zu. Du konntest die Glasampulle aufbrechen, dieses Plastikteil. Also, boah, wie erkläre ich das jetzt? Das Plastikteil hatte so einen Gumminöpsel, den konntest du dann auf die Glasampulle packen. Und dann war an diesem Gumminöpsel so ein langes Stäbchen, damit du punktuell quasi durch dieses Stäbchen mit diesem Gummienöpsel aus der Bulle heraus das Zeug an deinen Zahnhals bringen konntest. Marv: Und wie hieß das Zeug? Warte mal, du hast hier jetzt irgendwas in deinen Mund reingespritzt, wovon du keine Ahnung hast, was es ist? Kathrin: Na ja, ich hab chat GBT gefragt, die ist voll klar. Marv: Alles klar, jawohl! Jawohl! Ja gut, das Chechi wie sie gesagt hat, dass das in Ordnung ist. Ja, super, genau so! Irgendeine KI hat ihr gesagt, ja passt schon, spritz mal rein. ⁓ Entschuldigung, das wusste ich nicht, dass das tödlich ist. Kathrin: Guck mal! Uff! steht drauf. eine Art, so eine Art, also ich hab ja auch den Beipackzettel übersetzt, so halb. Das scheint, ich dachte es wäre so was ähnliches wie Lidocain zum betäuben, aber es scheint irgendwie so eine Art Harz zu sein, der sich dann so als schützende Schicht ⁓ den Zahn legt. Es hat widerlich geschmeckt. Marv: Achso, da steht kein Wirkstoff. Mhm. Kathrin: Also es hat auch nichts gebracht, außer auf meiner Zunge, da war es abartig. Ich glaube, es hat nichts gebracht, weil es nicht mein Zahnals war, wie wir dann später herausgefunden haben. Ja, auf jeden Fall sehr, sehr nette Apotheker. Mike stand vor der Apotheke und hatte die Zeit im Blick. Es war ganz süß, weil wir sind dann natürlich zu früh am Parkplatz gewesen und ⁓ kurz vor acht Marv: Also, super. Kathrin: Kamikele ⁓ die Ecke und war dann so, ja guck mal ich bin voll pünktlich, ne? Deutsche. Und ich denke, na super. Weißt du, das ist mal wieder... Das wäre mir nicht passiert. Vor allen Dingen sagte Mike, ja wie kannst du denn da so ⁓ wie kannst du denn da so nicht drüber nachdenken und wir müssen doch was essen, wenn wir da nicht pünktlich sind. Naja, dann haben wir einen Zettel, steht eine Nummer drauf, der hat gesagt, bei Problemen da anrufen. Bin da total entspannt. Marv: Ja genau, genau. Du rufst dann wieder irgendwo an und versuchst mir keine zu erklären, dass du da irgendwo stehst und ja genau. Kathrin: Mike. Achso ja! Mit Michele war ich fein. Mit Michele ging das. Mike ist übrigens, damit er uns nicht stört, ist er vorne im Fahrerhaus und hat Stöpsel in den Ohren bis am Handy. Immer wenn er irgendwas hört, ich bin ja nicht leise, immer wenn er irgendwas hört, dann geht mal kurz die Tür auf und dann kommt so ein kritischer Blick so. Entschuldigung. Marv: Ach wirklich? Ne, du bist nicht leise. Du fällst auf. Das stimmt. Kathrin: Ja, wir sind mit Michele dann zurück zum Platz gefahren. Gini übrigens rotzfrech direkt auf den Sitz. Also das war so ein Bulli, also so ein kleiner Bulli, dann halt vorne schon drei Sitze sind, dann dahinter drei Sitze und dann dahinter nochmal drei Sitze. Und wir sind halt dann auf die zweite Reihe. Und ich so Gini hopp und Gini auf den Sitz. War auch zu ihrer Verteidigung ein kleiner Fußraum, aber sie ist auch stumpf auf den Sitz sitzen geblieben. Hat Michele auch nicht gestört. wir haben uns auf dem Rückweg dann noch unterhalten. Auf Italienisch. Also wie gesagt, sehr, nett. hat jedes Mal gesagt, so lasse Zeit, So, mach mal in Ruhe, damit ich übersetzen konnte, damit ich halt was mir fehlte. Und er fragte, was wir jetzt noch als nächstes sehen wollten. Und wir sagten, wir fahren halt nächsten Tag weiter. Und dass ich so eine Brücke sehen wollte. In Gravina in Puglia. Und der was? Brücke heißt Ponte auf Italienisch und er so, was für Brücke, wieso willst du eine Brücke sehen? Marv: Hattest ihm auch erzählt, dass du extra an Strand gelaufen bist, ⁓ Steine zu sehen? Ja, ist halt auch ein Mann, was willst du an der Brücke? Kathrin: Danach nicht mehr. Und er hat mir, also er hat mir irgendwie gesagt, wenn ihr da hinfahrt, ist noch, da ist noch so eine Grotte, die könnt ihr besichtigen. Und dann hat er mir irgendwas erzählt von, wie hieß der, was hat er gesagt? Padre Pio. Ob ich Padre Pio kennen würde und ich so, was? Nee, ich musste dann erstmal googeln. Padre Pio ist anscheinend ein sehr, sehr beliebter Heiliger bei den Italienern. der wohl ja Beichten abgenommen hat und man hat ihm wohl nachgesagt, weswegen er glaube ich auch heilig gesprochen ist, dass er die Seelenschau kann, also dass er über die Gabe der Seelenschau verfügt, also den Leuten ihre Sünden und sowas schon ansehen kann. Ist ein sehr sehr begehrter, sehr beliebter Heiliger in Italien, wo ich nicht so viel mit anfangen. konnte. Ja, ich fand die Brücke so spektakulär aus. Na ja, er hat auf jeden Fall, er hat mir dann dies noch vorgeschlagen und dann noch ein, ich sag zu ihm, Fahr doch nicht zu einer Brücke, wenn du hier bist. ich sag, ja, das ist eine große Brücke. Und Ponte Grande, ja, was eine Brücke. Und selbst Mike wusste dann irgendwann schon, worüber wir reden, obwohl er kein Italienisch kann. Das war sehr lustig. Marv: Mit einer Brücke kann man auch mehr anfangen als mit einem Heiligen. Der sitzt gleich auch zu Hause und sagt, ich hatte heute jemanden mit, der fährt im Urlaub zu einer Brücke. Musst dir vorstellen? Stell dir vor, hättest ihm noch erzählt, du zu einem Stein gefahren. Kathrin: Das war wirklich wild. Aber du kennst mich, ich hab mich natürlich von meiner Brücke nicht abbringen lassen. Also ich hab's kurz hinterfragt, muss ich gestehen und ich hab mir auch kurz die Vorschläge von ihm angeguckt, aber ne, ich hatte da eine Idee von Drohnenaufnahmen, die ich umsetzen wollte. Marv: Okay. Nein, auf gar keinen Fall. Definitiv. Ich hätte jetzt auch nichts anderes erwartet. Kathrin: die Susemi geklappt haben. Mike hat alles gegeben. sehr, nee, tatsächlich nicht. Und es war auch wieder windig. Aber ja, sind am nächsten Morgen, haben wir Sachen gepackt, haben bezahlt, haben wie gesagt noch eine Flasche Öl dazu gekauft. Auch da, 55 Euro für drei Nächte. Wie gesagt, der Platz war übrigens sehr überwacht. da, Mike sagt, sind auch überall Kameras. Also der war sehr aufgepasst und du hattest wie gesagt... Marv: Ja gut, ist auch nicht einfach, eine Drohne zu fliegen. Kathrin: theoretisch offiziell heißes Wasser. Und du hattest halt dieses kleine Café, wo immer irgendjemand da war, wo du halt was machen konntest. Du hattest diesen Hohenbringendienst, der hat uns dann halt 10 Euro gekostet, also 5 Euro pro Person. super, also gar kein Problem, Hund einfach mit rein. also Preis-Leistung fand ich großartig, auch von der Lage her super. Ja, und dann sind wir am nächsten Tag weitergefahren. Und dann nach Kavina in Puglia. Zur Ponte. Das war gar nicht so einfach, weil wir zwischendurch in einem Bereich waren, wo wir gar kein Internet hatten und das Navi kurz aufgegeben hatte und Mike einen Standort eingegeben hat, der irgendwie falsch war. Keine Ahnung warum, aber wir waren ganz in der Nähe. Aber irgendwas hat das Navi da verschluckt und irgendwann sagt Mike so, eigentlich müsste das hier sein. Hier ist keine Brücke. Marv: Zur Brücke! Ponte, grande Ponte! Kathrin: ist hier auch keine Schlucht. Also die Brücke ist ja über so einem Graben. Ich hier ist kein Graben. Das muss doch ein richtiges, klaffender Graben sein. Ich sage, hier ist kein Graben. Ja, wir sind dann noch mal bisschen rumgefahren und haben es dann gefunden. Nicht ohne vorher in dem Örtchen auf einen Parkplatz uns zu verirren mit unserem 7-Meter-Schlachtschiff. Das ist die Ponte Viadotto Aquedotz. Marv: Wie heißt die Brücke? Kathrin: Madonna della Stela. Marv: Die haben ja jetzt mal ein bisschen übertrieben. Warte mal, Ponte vidato, torte vedo, via dotto, acquidote Madonna della Sella. Kathrin: via.to via.to mit v Aber da müsstest du es schon finden. Dr. Madonna della Stella. Marv: Boah, das ist ja einfach nur eine Brücke. uns heißt das einfach A 31 Brücke oder so. Bei denen hat das Ding richtigen Namen. Ja gut, hey, mein Gott, das ist schon eine schöne Brücke, aber es ist halt eine Brücke. Kathrin: Das ist eine großartige Brücke! Ja, sie war schön. Also wir sind übrigens erst auf einem Parkplatz gelandet, wo ein Fußballspiel war. Nein? Da kannst du nur drüber laufen. Marv: Kann man da drüber fahren? Nee, Darfste nicht, ne? Ach wild, der ist auch so ein altes Dorf im Hintergrund, ne? Kathrin: Ja, also wir waren nicht komplett in dem Dorf drin, wir sind da halt spazieren gegangen. Das ist halt so eine Schlucht und du kannst halt so ein bisschen da auch dran entlang laufen. Wir dachten erst, kannst dann bis zur Brücke laufen. Das ging aber nicht. ja, also wir sind da halt drüber gelaufen und da waren halt auch so ein paar Turis und so. haben dann halt auch zwischendurch gewartet, bis die weg waren und dann war die Brücke komplett leer. Und ich so, Mike, los! Und jetzt hab ich mit Jeannie gewartet. Mike... Marv: Los Mike, los! Startet die Drohne schnell! Mike, komm! Kathrin: Und Mike ist einmal komplett wieder auf die andere Seite der Brücke, ist dann noch ein Stück hochgelaufen und ich konnte ihn fast nicht mehr sehen. war auch... Er hatte mein Handy und meine Tasche bei, war natürlich schlau, weil Ginny hat total zwischendurch rumeskaliert, weil... Du rudeltrennst dich, Probleme, Stress. Hat dann da rumgebellt. Und ich hab die ganze Zeit auf ein Zeichen gewartet. Mike hat indessen, während er dann die Drohne ausgepackt hat, noch ein paar Zuschauer bekommen, die da neben ihm standen und ihn irgendwie zugetextet haben und er hat ja kein Wort verstanden. Und die zugucken wollten. Marv: So toll! Kathrin: Und ich habe die ganze Zeit gedacht, wann geht es denn los? Und wann soll ich denn loslaufen? Und die Brücke war ja nicht ewig leer. Und als ich dann endlich loslaufen konnte, ich weiß auch nicht, es haben alle gleichzeitig gewunken und ich so, ⁓ das ist Zeichen, jetzt laufe ich die Brücke entlang. Ich habe auch die Drohne zwischendurch in den Beinaub nicht gesehen. Also es sind ein paar sehr schöne Aufnahmen geworden, aber ich habe da nicht unbedingt die Hauptrolle drin. Es sollte auch die Brücke sein. Und ganz süß, während ich dann mit Genie am Warten war und die ganze Zeit Richtung Mike geguckt hab, war da eine Portugiesen, die mich fotografiert hat von hinten mit der komplett leeren Brücke vor mir und sagte, guck mal, ich hab voll die schönen Bilder von dir gemacht, du und die Brücke ganz leer und ich, ⁓ voll süß. Ja, jetzt wollte ich dieses Foto natürlich haben. Und Mike war auf der anderen Seite der Brücke noch ein Stückchen weiter. Jetzt bin ich diese Brücke, nachdem ich irgendwie das Gefühl hatte, okay, anscheinend ist das mit der Drohne jetzt zu Ende, bin ich dann da rüber gelaufen und die Frau hat die ganze Zeit gewartet, bin da rüber, wieder das Stückchen hoch, zu Mike, zu Mike, wir müssen zurück. Wie? Wir müssen zurück? Ja, wieder über die Brücke. Weder das ganze Stück zurück über die Brücke zu der Frau. So, du musst die Fotos holen. Die Frau hatte kein iPhone und sie hatte dann auch irgendwie kurz Probleme und wusste nicht, sie hat es dann ihren Mann machen lassen und der hat es dann, ich glaube, mit seinem iPhone irgendwie Per AirDrop oder so, ich bin mir nicht ganz sicher. Also wir haben auf jeden Fall... Die Fotos waren ganz süß. Ja, und dann sind wir weitergefahren. Das war ja nur der Zwischenstopp nach Alborobelo. Und Alborobelo ist tatsächlich schon relativ weit unten. Also das ist schon am Anfang der Hacke und ein wunder, wunderschönes kleines Örtchen mit weißen Trullihäuschen. Du googelst, na? Marv: Ich google gerade, ja. So genau wie ich die Brücke gegoogelt hab. Kathrin: Ja, also diese Trulli-Häuschen sind halt in Alberobello, die sind auch so zum Teil drum herum und haben eine ganz interessante Geschichte. Ich fand sie einfach traumhaft schön. Ich wusste nicht, dass die existieren. liebe Freundin Moni, Grüße gehen raus, hatte mir gesagt, wenn ihr in Apulien seid, müsst ihr dahin und müsst diese Häuschen sehen. Und ich so, alles klar, ich muss die Häuschen sehen. Also Mike, wir müssen nach Alborobello. Haben im Orten nicht ganz so günstigen, aber sauberen Parkplatz gefunden. Also wohlgemerkt 55 Euro für drei Nächte mit Dusche, mit Strom und sonst was alles im Gegensatz zu 25 Euro für eine Nacht. Die hatten halt auch wohl Müllentsorgung und Grauwassereinsorgung und so, aber war halt ein Parkplatz. Du kamst aber in zehn fünf bis zehn Laufminuten zu diesen Häuschen. Und die sind so schön. Und die Geschichte dahinter ist, also die ersten sind wohl aus dem 14. Jahrhundert. Und die Geschichte ist, dass initial da wohl ein, ich glaube der Graf von Conversano, Arbeiter quasi in Anführungsstrichen wohnen lassen hat. Also die sollten da wohnen, damit die da bauen können und damit die da irgendwie was gestalten können. Aber zu der Zeit, also 15. bis 17. Jahrhundert, mussten Steuern an Neapel gezahlt werden für Häuser. Und da diese Trulli-Häuschen aber im Trockenbau-Stil gebaut wurden, nämlich ohne Mörtel und Zement und so, haben die diese Häuschen relativ einfach in Anführungsstrichen aufgebaut. Und wenn jetzt halt so ein Steuereintreiber kam, ein Kontrolleur kam aus Neapel, Dann haben die einfach die Häuser zum Teil wieder abgebaut. Die haben manche Wände runtergebaut und die haben das Dach halt wieder runtergebaut, ⁓ dann eben zu sagen, ne ne, die sind ja nicht bewohnbar, das sind ja keine Wohnhäuser. Das sind ja hier so eine Art Stallungen und so eine Art Lagerräume und so. Und so sind die halt ⁓ die Steuern drum umgekommen. Marv: Egal, Steuerbetrug Kathrin: Ja, ja, auch da wieder Mike hat, weil er mich liebt, natürlich alles mitgemacht, aber hat sich gefragt, wie lange man von solchen Häuschen begeistert sein kann und wie viele Fotos und Laufvideos und das, was jemand braucht. Jetzt muss ich dazu sagen, Mike, Mike gibt alles. Mike gibt wirklich alles. Aber er ist nun mal kein Fotograf. Ich hätte mir meine, meine Liebste Fotografin, meine Freundinnen gewünscht. Wir hätten wahrscheinlich fünf Stunden in diesem Dorf verbracht und es wären traumhafte Aufnahmen entstanden. die waren nun mal nicht mit dem Urlaub und Mike hat alles gegeben. Aber dann habe ich natürlich auch einen hohen Teil an Fotos hier Auge zu, da irgendwas, die ich dann löschen muss. Deswegen muss ich auf so viele Aufnahmen bestehen. Marv: Ich der Arme, der Arme. Rest in Peace, mein Lieber. Kathrin: Ja, wir sind auf jeden Fall abends dann noch in der Pizzeria, war auch sehr schön. Das war wohl in Italien. Ja, ich habe gar nicht so viele Nudeln im Urlaub bis jetzt gegessen. Das müssen wir noch nachholen. Die hatten Nudeln auf der Karte, aber die gab es nicht. Es war sowieso sehr schön. Mike hatte die Pizzeria rausgesucht und es gab da genug. hätten uns überall hinsetzen können, aber die war jetzt auch nicht ganz so teuer. Marv: Und wieder Pizzeria. Kathrin: Naja, da saß auch keiner bei der Pizzeria, die Mike rausgesucht hatte. Und als wir ankamen und ich gefragt habe, ob es halt okay ist mit Hund. Er hatte wohl eine brasilianische Frau. Das war ganz lustig, weil die sich unterhalten haben. Und während ich gefragt habe, ob es okay ist, hat sie so, weißt du so, Daumen und Zeigefinger gerieben und gesagt, ja, ja, lass sie mal rein. Ich dachte, alles klar. Dann bringt Batte. Dann denkt sie, dafür kocht sie nochmal. Ja, wie gesagt, Nudeln gab es dann halt nicht. Gab nur Pizza. Marv: WIRT! Kathrin: Die war aber wirklich gut und die war halt gar nicht so teuer. Und der Besitzer war auch ganz süß. Also der war total verliebt irgendwie in Genie und Genie pöbelt ja immer erstmal jeden an. Bei ihm ging's und ich hab dann halt auch wie immer gesagt, dass sie unsicher ist und ihm kurz gezeigt und er ja ja weiß ich weiß ich und mich mögen Tiere. Tiere können einem ansehen, ob man guter Mensch ist oder nicht. Und also ganz süß. Er war mit Genie fein. Er hat auch sofort ihr Wasser hingestellt und alles also richtig süß. Und wenn sie ein bisschen zurückgewichen ist, er dann hat er sie auch in Ruhe gelassen, ganz lieb. Und wir haben dann da wirklich lecker gegessen. Dann saßen da an einem anderen Tisch noch welche, die sind dann auch bezahlen gegangen. Nachdem die bezahlt hatten und weggegangen sind. Wir waren fertig. hatte noch sein zweites Bier. Wir waren quasi fertig. Wir saßen halt nur noch. War das Licht dann aus. Zack, Licht aus. Und Mike so, jetzt schmeißen sie uns raus. Marv: Wie? Wie Licht aus? Ihr sitzt da noch und ihr macht einfach das Licht aus? Wie wild! Kathrin: Ja, also anscheinend, da war halt dieser Mann, der uns bedient hat, da war anscheinend der Pizzabäcker und die brasilianische Frau und die hatten Kinder, die liefen da auch die ganze Zeit irgendwie her und ja und anscheinend hat der Pizzabäcker uns vergessen und hat dann den Lichtschalter ausgemacht. wir so, okay. Und wie gesagt, wir werden rausgeschmissen und ich so, es ist gar kein Problem, ist doch nicht schlimm, wir sind doch sowieso fertig. Und dann sind wir hingegangen. Und der Pizza-Bäcker so, ⁓ scusi. Und er so, no problemo. Ja, war ganz lustig. Ja, der hat uns... Ja, also ich weiß auch nicht, wer von denen, aber ich glaube, der Pizza-Bäcker hat uns nicht auf dem Schirm. Ja, dann waren wir raus. Ja, und dann haben wir halt bezahlt, sind dann weitergegangen und... Marv: Der wollte gar kein Geld von euch. meine, der hätte jetzt aufstehen und gehen können. Kathrin: Am nächsten Morgen habe ich gesagt, ich muss noch mal zu den Trollehäuschen. Wir wollten eigentlich nur einkaufen und Mike so, warum? Ich so, ja, weil die so schön waren. Und da war natürlich auch mehr Tourist da. Und dann war da so ein ganz süßes Lokal in so einer Seitengasse. Da sind sowieso so viele kleine, süße Gassen und es war abschüssig. Also die Gasse, wärst du, wenn du sie gelaufen wärst, runtergegangen. Und die haben einfach, die haben einfach bei den Tischen. einen Bein ein bisschen schief abgeschnitten und dann ging das. Und dann hatten die halt in dieser ganz engen kleinen Gasse war dieses Café. Das hatte noch ein paar Tische davor, aber du konntest da einfach, ich wollte unbedingt fotografieren, also habe ich Mike gesagt, weil der Hund auch Wasser brauchte, so. Und Mike dann, ja gut wir können auch was essen, Mike hatte noch nicht gefrühstückt, so okay. Und dann sind wir halt tatsächlich da rein, ⁓ das war la Dolce Vita, mein Gott, ⁓ das war toll. Ich habe Endlich mein Arancino gegessen. Ich wollte unbedingt ein Arancino probieren und wollte auch Arancinis selber machen. Arancinis sind so kegelförmige, die können auch rund sein, frittierte Reisbällchen mit einer Füllung drin und der Reis ist halt auch so ein bisschen wie Risottoreis mit Parmesan drin. Und Mike hat einen Sandwich gegessen. Also es war ein Mozzarella. Marv: Mhm, ja klingt gut. Kathrin: glaub es war keine ahnung dünn gerollter Bauchspeck. Also er fand es ganz lecker, war nicht ganz so günstig, aber es war so ein hübsches also so hübsch. Die hatten halt auch zwei Schaukeln damit reingebaut. hattest halt, also das war so hübsch gemacht, du hattest so Körbe mit Blumen von der Decke hängen. Marv: Mhm. Kathrin: Und ich bin fast mit dem Stuhl über den gegangen, ich, ja, ich habe mich seitlich gesetzt, weil eigentlich, wenn ich richtig auf dem Stuhl gesetzt hätte, hätte ich mit dem Rücken quasi nach unten hingesessen. Ich bin nämlich dementsprechend auch einmal kurz fast nach hinten übergekippt und dementsprechend habe ich mich seitlich gesetzt, damit ich nicht in der Schaukel hinter mir Aber war wirklich schön und ja, das war toll. Das war wirklich, also... Alborobello ist auf jeden Fall trotz Touris eine Reise wert. Richtig, richtig schön. Nee, war okay. Ich hab heute noch ein Video gesehen, wie es gerade an der Malfiküste und... Also, da unten ist ja die Hölle los. Also, da sind so viele Massen auch von Schiffsfahrten und so was, dass die Bewohner teilweise aus den Häusern nicht raus können. Das ist schon heftig. ja. Marv: War überrannt oder wie? War viel los? Das ist übel. Das ist echt übel. Kathrin: Also das kreuzen wir auch, wir haben ja sowieso bisschen Zeit verloren. Wir sind jetzt tatsächlich am tiefsten Punkt. Wir sind in Sant'Andrea, das ist in der Nähe von Torre del Orso und du kannst von hier, diesem Platz, wir sind jetzt drei Nächte hier gewesen und den ersten Abend dann eben zu diesen Klippen, also Torre del Orso, Steine im Wasser, das heißt es nicht, aber es ist quasi... Das Zeitziehen hier sind eben die steilen Klippen und die Felsen, die Felsformation im Wasser. Ja, die Steine. Was soll ich dir sagen? Also wir sind tatsächlich jetzt gerade ungefähr 2022 Kilometer von zu Hause entfernt. Wir sind nicht ganz. Ja, das wären, wenn wir es in eins fahren würden, wären es jetzt über 20 Stunden. Krass, Marv: Die Steine halt, Ja, die Steine. Die Steine. 2022 Kilometer. Boah, ist echt heftig. Kathrin: Also das ist jetzt auch wirklich der tiefste Punkt. Wir fahren ab morgen jetzt wieder weiter hoch und jetzt auch mit ein paar größeren Schritten wieder hoch. hatten, also wir haben hier sind wir abends, das ist eine Hotelanlage, die einen Stellplatz hat und wir sind hier jetzt auch fast alleine gewesen die ganze Zeit. Wir konnten Gini hier frei laufen lassen, wirklich toll, haben Chip für die Schranke gekriegt und ja. Und dann, wie gesagt, war das Problem, dass ich halt an dem ersten Abend jetzt hier schon, dass ich schon so bisschen Kreislauf hatte und dass es mir schon nicht so gut ging mit meinem Zahn, wo wir dann an den Klippen waren, die ganz schön waren. Ich glaube, die Felsformation, mit der Werbung gemacht wird, habe ich nicht gesehen, aber wir mussten sie dann kurzfristig, als wir an dieser Klippe angekommen sind, an die Leine nehmen. Sie sagte, ja zum Strand könnt ihr da einfach runterlaufen. Und wir sind da runtergelaufen, war ganz nett, war ganz schön, an dieser Hotelanlage entlang und so. Und dann auf einmal stehst du an der Klippe. Also da ist kein Strand. Du stehst an der Klippe. Und Mike wollte gucken und Ginny wäre uns fast die Klippe runtergerutscht. Also direkt in die Leine ran. Und dann bist du an diesem Klippen entlang gelaufen und musstest halt auch echt vorsichtig sein, weil du teilweise auch sehen konntest, dass sich da schon wieder so bisschen Felsen lösen. Also du musstest halt wirklich aufpassen. Aber mega cool. So zum Sonnenuntergang. Marv: Ach du Scheiße. Kathrin: Ich muss aber gestehen, ich habe da schon angefangen relativ viel Wasser zu trinken, weil ich mit dem Wasser immer so bisschen den Zahn gespült habe. Die Symptomatik hatte sich leider etwas verändert von fühlt sich an wie freiliegender Zahnhals zu fühlt sich an als wenn es ein fieser Zahnschmerz im Zahn ist, so ein Druckgefühl. Und wir wollten eigentlich dann noch weitergefahren sein, also jetzt nicht weiter runter, aber Marv: Oje! Kathrin: Wir wollten hier ein, zwei Nächte bleiben und dann weiterfahren und es war dann gestern so, dass ich gesagt habe, es geht nicht mehr. Und wir haben dann tatsächlich einen Zahnarzt gegoogelt und hatten auch einen mit einer Rezension von einer Touristin, die ganz gut war. Und dann sind wir zu der Frau von der Information, die war so lieb und hat für mich da angerufen und ich habe halt gesagt, okay, je nachdem wie es ausgeht, sind wir heute Abend wieder da oder halt nicht. Und dann sind wir zum Zahnarzt gefahren. Boah, und ich hab so Panik vor Zahnärzten. Ich hab wirklich richtig schlimm. Marv: Ich gehe mit. Ich gehe mit. Ich habe auch Angst vor Zahnärzten. Also die sind immer nett zu mir gewesen. nie was Schlimmes, aber ich habe da ein paar posttraumatische Belastungsstörungen. Kathrin: Ja wirklich, also auch die Geräusche, Gefühl, das braucht nicht mal Wehtun, aber es gibt da so Geräusche, da stellen sich mir die Nackenhaare auf. Marv: Und dann auch noch in Italien zum Zahnarzt in einem fremden Land. Kathrin: Boah, ja, ich ehrlich, ja, das ist tatsächlich aber ein so ein ganzes Arztzentrum irgendwie gewesen. da, wo wir jetzt waren, der Teil hieß Centromedico-Dentale Santa Lugia. Und also Centromedico-Dentale ist ja nichts anderes als Zähne. Ja, genau. Santa Lugia ist dann der Name. Marv: haben die immer so lange namen in italien. Obwohl jetzt noch mal über den medizinischen Versorgungszentrum für zahnnetz. Also. Kathrin: Und ich habe echt Schiss gehabt. Wir haben da geparkt, wir sind da rein. Ich habe richtig Schiss gehabt. Die hatte, wie gesagt, für uns angerufen. Das heißt, sie wussten auch schon, dass ich komme. Und die waren so lieb. Die waren so lieb. Also wirklich, wirklich lieb. Und der Zahnarzt, der nicht gestern hatte, der hat sich das angeguckt und da hat er dreimal gegen geklopft und hat ein Röntgenbild gemacht und hat mir dann gesagt, was ich befürchtet habe, das könnte eine Wurzelbehandlung werden. Da ist Carius und das geht bis an die Wurzel. Also er hat halt, ich habe halt gefragt, ob die Wurzel tot ist und er hat gesagt nein. Und dann habe ich gefragt, so, und er sagte ja, aber also letztendlich habe ich auch vorher gefragt, weil es ja auch so eine Sache mit bezahlen im Ausland, wie machst du das? Du zahlst natürlich erst mal privat selber und dann habe ich gefragt, was das nachher kostet und er sagte so 450 Euro. Marv: Direkt eine Wurzelbehandlung? Ach du Scheiße. Kathrin: Und dann stand da nämlich, ja, und er sagte halt erst, habe ich das in dem Zahnarztraum, weil das ein Röntgenraum war, hatte ich jetzt auch kein Netz mehr. Also konnte ich meinen Google-Übersetzer ein bisschen abgekackt. Und wir haben es dann so bisschen auf Englisch und so versucht. Und ich habe dann irgendwie, ja, was heißt denn Wurzel auf Englisch? Ich weiß es bis heute nicht. Auf jeden Fall habe ich ihn dann gefragt und er meinte erst so nö. Und dann bei der Auflistung der Kosten stand aber Trikanali und ich denke Kanali, Kanäle. Marv: Ja, gut. Kathrin: Wo ist denn keine Helle? Ja, letztendlich sagte er, also wir haben hin und her überlegt, ich bin erstmal super froh, dass ich so schnell drangekommen bin und jetzt sagte er, das ist theoretisch eine Sache, da braucht man zwei, drei Sitzungen für. What? Ja, hm. Ey, so können wir das nicht in einmal machen? Ja, gut, kann man auch in einmal machen. Ähm, würde dann Donnerstag gehen. Bist du Donnerstag? Marv: Ja, Wurzelbehandlung ist krass. Kathrin: Ja, wäre halt... Also im Freitag müsste ich dann eigentlich machen, nochmal eine Nachkontrolle. Donnerstag? Okay. Und dann waren wir hin und her überlegen und mitfahren. jetzt ist halt die Frage, über 2000 Kilometer. Wir können, wir sind schon mal 1000 an einem Tag gefahren, aber das war, wie gesagt, für alle Beteiligten echt Stress. Und das möchte ich dem Hund auch ehrlicherweise nicht nochmal antun. Das heißt, ja. 500, 600 Kilometer, drei, vier Tage brauchst du, dann sind wir Freitag vielleicht wieder da und dann kriege ich keinen Spontan-Termin beim Zahnarzt, dann muss ich bis Montag warten. Das war keine Option. dachte, es war einfach nicht mehr aushaltbar. Ja, okay. Und dann habe ich nochmal gefragt, wir haben dann nochmal erklärt, dass wir halt eigentlich im Urlaub sind und so und so und so und dass wir als nächstes fraglich nach Salerno, glaube ich, wollten. Da wäre er auch gewesen. Also er sagt, da sind wir auch. Aber dann haben wir kurz da überlegt, aber keine Termine. Der hat drei, vier, fünf Mal mit seiner Kollegin, mit seinem Kollegen und und und hin und her gesprochen. Und ich sage, ja, dann müssen wir das Donnerstag machen. Okay, sagt er, müssen aber Antibiotika nehmen. Ja, alles klar. Hat mir das dann aufgeschrieben und dann hat er noch mal hin und her überlegt und sagte, wir versuchen mal eben was. Dann haben die kurz noch mal hin und her. Sagt er morgen 13.30. Okay. Dann 13.15. aufgeschrieben. Okay. Die haben einfach noch ein paar Patienten verschoben, damit ich heute dran kommen konnte. Und ich muss mega, mega lieb, wirklich. Ich habe auch gesagt, dass ich echt Angst habe und also wirklich lieb. Und ich muss ganz ehrlich gestehen, das war wirklich eine Horrornacht. Also ich habe, du weißt, ich trinke eigentlich kein Wasser. Stilles Wasser im Urlaub geht. Marv: Sieht nicht? Kathrin: Aber ich habe, wir haben gestern ein Sixpack Wasser gekauft und ich habe viereinhalb Liter heute morgen davon weg gehabt, weil ich wirklich immer wieder, also das war so ein Schmerz, als wenn sich so eine Gasblase im Zahn aufmacht und also als wenn der Zahn von innen heraus Druck hat. habe es nicht aushalten können. Ibuprofen gar nichts gewirkt. Wir waren in der Apotheke wegen dem Antibiotikum. Ich habe gefragt nach was stärkerem. hat er mir so ein Mittel mitgegeben, habe nachgeguckt, das ist ein Aproxin, ist aber im Endeffekt auch quasi Ibuprofen, nur in Länger wirkend. Ich habe es versucht, nichts, gar nichts. Ich meine, ich habe ja hier meine Hausapotheke bei, ich habe dann vorsichtshalber eine Panto reingeworfen, damit mit dem ganzen Ibo und so nichts passiert. Aber ich habe ja auch nicht viel gegessen und ich habe wirklich viereinhalb Liter Wasser getrunken, weil ich den Schmerz nur aushalten konnte, wenn ich einen Schluck Wasser an den Zahn genommen hab, dann war für 10 Sekunden okay, dann fing es an weh zu tun, dann habe ich das Wasser runtergeschluckt, habe also Luft eingesogen, dann hat das für 3 Sekunden bis 5 Sekunden geholfen und dann musste ich wieder einen Schluck Wasser nehmen. So habe ich die Nacht verbracht. Ich glaube, ich habe 4 Stunden geschlafen, ich bin dreimal fast an einem Schluck Wasser erstickt, weil ich mit Wasser im Mund fast eingeschlafen bin und mach das nicht. Mach das nicht, du erstickst wirklich. Es war zweimal so... mit Wasser im Mund eingeschlafen bin und dann, wie gesagt, mir das Wasser in die Lunge gelaufen ist. Marv: Weißt du was ein Geheimtipp bei Zahnschmerzen sind? Kathrin: Was sagst du mir jetzt? Ich hätte dich anschreiben sollen, ha? Marv: Jetzt mal fragen sollen, weil ich hatte auch schon mal die Probleme und weißt du was ich da gemacht hab? Da hat mir einfach zwei Flaschen Rotwein in den Kopf gekippt. Dann waren die Zahn. Dann waren acht, du wirst es noch an die Bi... Ja, mein Gott. Who's scared? Entweder Schmerzen oder Antibiotika. Ich mein, zwei Flaschen Rotwein, du hast keine Schmerzen mehr. Ich meine, du bist auch strahlig, aber... Kathrin: ⁓ geht nicht Antibiotika. Ja. Und wir haben... Ich hätte noch... Ich hätte zu Hause noch Teledin gehabt, ne? Also ich mein ja, wahrscheinlich abgelaufen von Mike's Unfall, aber... Boah, ehrlich... Boah, es... Boah, es war so schlimm, Marv: Das hilft nicht, du musst dich richtig wegscheppern. Zahnschmerzen ist es, du kriegst sie nicht. Du kannst so viel Ebo schlucken, wie du willst. glaub, selbst, ... dann müsstest du schon so den Oxys greifen oder sowas, aber ... Kathrin: Also ich hab wirklich, ich glaub vier Stunden, wenn es gut lief, geschlafen. Also ich war wirklich dankbar, dass ich die Augen einfach aufgemacht hab und es schon später war. dann ist das so, dass das Paradoxe da dran ist. Du hast panische Angst vorm Zahnarzt. Du hast aber gerade so schlimme Schmerzen, dass du durchaus bereit bist, Preis zu zahlen und dich auf den Zahnarzttermin freust, damit es endlich aufhört. Boah, also es war wirklich schlimm. Und vor allen Dingen, bin ja jede halbe Stunde zur Toilette. Ich bin da trinken ja in den Mengen gar nicht gewohnt. Sonst schaffe ich, wenn es gut läuft, mal einen Liter, anderthalb Liter am Tag, wenn es gut läuft. jetzt viereinhalb Liter in... Entschuldigung, auf gar keinen Fall. Ich habe auch gestern mit meiner Krankenkasse telefoniert, weil ich gesagt habe, Leute, wie sieht es denn eigentlich aus? Wie viel kriege ich denn wieder? Übrigens, Auslandskosten, irgendwas Krankenversicherung haben wir nicht. Werden wir direkt nach dem Urlaub abschließen. Marv: Wenn jetzt wir den nicht einfach ziehen lassen können? Kathrin: hätte uns aber bei einer Wurzelbehandlung auch nicht direkt geholfen. Die Frau von der Krankenkasse sagte halt, ich kriege quasi das wieder, was ich in Deutschland da auch bezahlen müsste, beziehungsweise, also es ist halt so bisschen fraglich. Sie sagt, wenn ich 100 Euro in Deutschland dafür bezahlt kriegen würde, dann würde ich diese 100 Euro auch wieder kriegen, aber auch wenn es eben 200 hier kostet. Letztendlich Unterm Strich war es mir jetzt egal. Also für die Zahnschmerzen, es war mir wirklich egal. Ich habe, sie meinte halt, ja und ist das denn, ist das denn so und so und ist der Zahn denn wichtig und hier und da ist sie für mich sehr wichtig. Ja, sagt sie, weiß ich, aber ja, ich lass mir doch keinen Zahn ziehen. Ich renn' doch hier. Also dann wär's ja auch, dann wär's ja auch ein Loch gewesen. Ich renn' doch hier. Nee, das ist ja, ich gehe regelmäßig zum Zahnarzt trotz meiner Angst, weil mein Stolz ja größer ist. Entschuldigung, ich lass mir nicht einmal einen Zahn ziehen. Auch wenn es ein Backenzahn ist. Wie sieht das denn aus? Ich renne mit so einem Loch da rum. Ich weiß ja, dass da ein Loch ist. Und Zahn... Ich? Auf gar keinen Fall. Nee, also das geht auch nicht klar. Ich hab... Pass auf, ich hab ihn gestern... Ich hab ihn gestern auch gefragt. Ich sag, aber wenn da eine Füllung gemacht werden muss, dann bitte, bitte eine weiße. Und auch das, ne? Du sitzt da, du hast Angst, es tut alles weh. Und es ist ja irgendwie trotzdem so eine gewisse Komik. Und er sagte... Marv: Es sieht öfter. Aber wär günstiger gewesen und schneller. Zack, zack. Kathrin: Na, also die Füllfarbe dürfte ich mir aussuchen. Die hätten rot, die hätten schwarz, die hätten braun. Marv: Rot? Kathrin: Ja, er hat mich nur veräppelt, er sei natürlich wie das Mais. Marv: Achso. Wilde, ich hab's jetzt erwartet. Ich hab jetzt echt erwartet, dass sie da irgendwelche bunten Farben reintun. Kathrin: Ja, hab ihm halt gesagt, weißte, früher hatten noch alle diese Silberfüllungen und alles. Ich glaub, die sind auch gar nicht mehr erlaubt, aber ich weiß. Genau. Aber ich glaub, da in Deutschland, ja, aber in Deutschland für bestimmte zahnfarbene Füllungen musst du draufzahlen. Das ist ja der Witz. Ich hab gestern mit der, ja, aber weiß ist ja nicht immer zahnfarbend. Also ich hab gestern mit der von der AOK auch gesprochen. Na, sie sind zahnweiß. Marv: Das war ja ein Mangan oder so. Das ist auch nicht mehr erlaubt. Die sind alle weiß. Die sind alle weiß. Nee, die sind alle weiß. Die sind alle weiß. Hast du keine weißen Zähne? was zahnweiß Kathrin: die sind nicht ganz weiß. hab tatsächlich auch ob Haut oder Zähne, ich hab einen gelben Unterton. Also, ja, ich hab, genau, also du hast ja einen Hautunterton und du hast eben auch einen Zahnunterton und ich hab mir vor keine Ahnung wie viele Jahren mal die Zähne bleachen lassen und hab gesagt, ja, aber die sind immer noch nicht weiß und sie so, ja wie weiß sollen die denn werden? Die sind doch schon super hell. Ja, aber so Fernsehweiß, ja, das sieht total unnatürlich aus. Marv: Ob Haut oder Zeh... Ob Haut oder Zeh? Da hast du... Gelb Haut? Was willst du denn damit? Kathrin: Und sie hatte mir erklärt, also meine Zähne von außen wären ja jetzt schon sehr hell, also bei den Schneidezähnen wäre es unten schon fast Richtung durchsichtig geworden und das, ich sehen würde, was ich als gelb wahrnehmen würde, mein Zahnhals, also der innere Teil vom Zahn. Und die muss man dafür aufbohren und von innen bleachen, das wollen sie nicht. Nee, ich sag das will ich nicht. Meine Zähne sind super. Sie sind weiß genug. Jaja, das ist krass, ne? Ja. Marv: Jawoll, das geht auch. Ach, du ahnst es nicht. Ei, ei, Na gut, du hattest deine Wurzelbehandlung dann, ja? Kathrin: Ich bin heute, ich habe mich gefreut, bis ich dann Panik hatte. Also der Zahnschmerz war so, dass ich froh war, als die Stunden endlich rum waren. Dann kam aber die Panik. Ich hätte auch echt fast geheult. ging es wirklich nicht gut. Boah, wirklich nicht. Und wir sind da reingekommen und die haben mich mitgenommen. Und das war dann der andere Zahnarzt, mit dem er sich gestern dann unterhalten hatte. Und ihm habe ich dann auch nochmal gesagt, dass ich wirklich Angst habe. Und er hat gesagt, ich bräuchte ... Ich bräuchte mir überhaupt keine Sorgen machen, das wäre nämlich seitäglich Brot. Auch wenn das für mich schlimm wäre, er würde sowas jeden Tag machen und er wäre wirklich gut in seinem Job. Und auch er ist dann auf Englisch umgeschwenkt. gestern, was heißt denn auf Englisch? Termin, ich wusste es nicht mehr. Appuntamento. Also ich hab wirklich von lauter Nervosität Italienisch und Englisch gemischt. Wir sind dann heute der Einfachheit halber beim Englischen geblieben, weil Also das funktionierte sonst in meinem Kopf gar nicht mehr. Und er hat alles wirklich großartig gemacht. Und ich hatte schon mal eine Wurzelbehandlung, das war eine Tortur, das war wirklich schlimm, das hat wirklich wehgetan. Und er hat jetzt gesagt, ich betäube das aber nicht. Er hat gesagt, auf jeden Fall, ohne Betäubung machen wir gar nichts. Und dann hat er das betäubt und dann hat er, ich weiß nicht, wie er es gemacht hat, aber ich habe die Betäubung fast nicht gemerkt. Und dann hat er gesagt, er muss halt unten am Gaumen auch betäuben und das tut weh. Also er hatte vorher immer auch gesagt, wenn es weh tut. Und ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe halt schon innerlich drauf gewartet, aber so schlimm war es nicht. Und er hat es wirklich gut betäubt gekriegt. Und in dem Moment, wo die Betäubung schon komplett drin war, schon erstmal so, ach Gott sei Dank. Ja dann hat die ganze Prozedur anderthalb Stunden gedauert. Alle vier Nervenkanäle sind behandelt worden. mal abgesehen davon, dass wenn du anderthalb Stunden deinen Kiefer offen halten musst, also er hat ja quasi auch wie so chirurgisch, er hat mit so einem Gummilappen quasi ein chirurgisches Feld aufgebaut, damit eben auch keine Keime verschleppt werden und ich nicht jetzt nicht alles im Mund habe. Allerdings hast du dann so ein Gestell im Mund und kannst natürlich den Mund nicht schließen und bist die ganze Zeit überstreckt mit offenem Kiefer. Ich wusste irgendwann nicht, tut mein Hinterkopf weh, tut mein Nacken weh oder tut mein Kiefer weh und die können natürlich unter diesem Gummituch nicht absaugen. alles oberhalb vom Gummituch, aber da ist ja nur der eine Zahn, alles andere liegt ja drunter. Das heißt, ich musste zwischendurch immer gucken, dass ich meinen runterlaufenden Speichel dann abschlucke, weil ich sonst da erstickt wäre. Das war wirklich anstrengend und du hast ja überhaupt keinen Überblick, wie viel Zeit ist gerade vergangen und wie gesagt innerlich Schmerzen. hatte ich fast gar nicht, aber innerlich fast gestorben von diesen Geräuschen. wollte eigentlich mich reinbringen und dann zum Hund. Der Hund war anderthalb Stunden alleine. Ich das kann die halt auch, aber weil die gesagt haben, Mike darf ruhig mit rein und da bleiben. Okay, dann ist er da geblieben. Und er hatte auch ganz süß, er hat am Anfang sich halt auch noch ein bisschen mit uns unterhalten und so, um so ein bisschen das Ganze bisschen lockerer zu gestalten, um mir die Angst zu nehmen. Aber in dem Moment, wo ich nicht mehr reden konnte, hat er dann halt versucht, mit Mike zu reden. Marv: doch nicht. Kathrin: Er hat irgendwas auf Englisch gefragt, das habe ich auch nicht verstanden. Mike hat es auch nicht verstanden. sagte er so, ich verspreche nicht so viel Englisch. Und dann hat er nachher halt mit seiner Kollegin auf Italienisch gesprochen. Das hat mich jetzt auch nicht gestört, weil sie hat kein Englisch gekonnt. Und hat mir aber zwischendurch dann immer erklärt und hat dann auch nachher erklärt, der eine Wurzelkanal, da tut es jetzt gleich weh. Aber auch das ging, auch das war nicht so schlimm, wie ich es erwartet hatte. Ich war... so froh, als es zu Ende war. glaube, er auch, weil er hatte auch Nackenschmerzen danach, glaube ich. hat ja die ganze Zeit da über meinem Kopf gehangen. Wirklich, er hat das wirklich großartig gemacht und ich... boah. Marv: Kathrin, ich bin wirklich fasziniert. bin wirklich, erstmal, erstmal dicken Respekt an dich, dass du das so durchgezogen hast mit dem Wurzelkanalbehandlung, dies, das, jenes, tralala, zum Zahllatz gehen, das alles machen und sowas. Dicken Respekt, also im Urlaub, wild. Ich meine, da haben dich auch Schmerzen hingetrieben, keine Frage, aber dicken Respekt, dicken Respekt. Also wirklich. Kathrin: Boah, ja muss das das... Ja. Wärst du? Also jetzt mal ganz ehrlich, hättest du das Risiko in Kauf genommen nach Hause zu fahren? Wir haben es ja in Erwägung gezogen. Boah. Marv: Nee, ganz ehrlich. Also ganz ehrlich, ähm, hätte er mir irgendwas gesagt von wegen Wurzelbehandlung, dies, jenes, tra la la. Ich mein, ne Wurzelbehandlung ist ja immer so, man muss das immer ein bisschen weiter gucken. Das hält den Zahn noch irgendwie 10 oder 15 Jahre in deinem Körper drin, aber irgendwann muss der halt raus, weil das ist ja totes ... Jaja, das ist halt totes ... Der ist halt jetzt tot, der Zahn. Du trägst was Todes mit dir rum. Ne? Also, der muss irgendwann raus. Und damals, als mein Zahn, also mir, ich hab meinen Zahn ziehen lassen, Kathrin: ⁓ ich glaube, so was in der Art hat er auch gesagt. Ja, er hat... Marv: Damals hat zu dem Zeitpunkt, ich so einen Scheiß hatte, da war mein Zahnarzt dann für drei Wochen im Urlaub und hat gesagt, das machen wir halt danach. Der hat da irgendwas reingepackt und es war auch erst mal gut zwei Wochen lang, aber in der letzten Woche ging es gar nicht mehr. ist wirklich der Zahn wirklich aufgeplatzt. Ich war bei drei Notzahnärzten, die mir alle gesagt haben, bei dem Zahn eine Wurzelbehandlung zu machen. Kathrin: Ohohoho, ja! ⁓ krass. Scheiße. Marv: quasi fast schon unmöglich, die so, weil diese Füße oder wie heißen die Füße? Also vom Zahn, diese Wurzelkanäle sind so schief gewachsen, mein Lieber, da kommst du echt schwer. Also das ist schon eine, schon eine OP fast. Und dann war ich wieder beim, dann war meine Zahnärztin wieder aus dem Urlaub da. Die hat gesagt, alles klar, dann machen wir jetzt die Wurzelbehandlung und so und gucken mal und dann vielleicht nächste Woche. Und ich sage, wir machen gar nichts mehr. Du holst jetzt das Zeug oder ziehst du mir den Scheiß da raus. Kathrin: Kanäle, Wurzelkanäle? Boar. BOOOO Marv: Ganz einfach, dann sagt sie, ich sehe schon, ein Fistelgang zum Nerv. Also Marvin, das mit dem Betäuben, das könnte vielleicht sein, dass das nichts bringt. Ja, Spoiler Alarm. Es hat nichts gebracht. Ich habe alles gemerkt. Ich habe das erste Mal meinem Leben Sterne gesehen. Kathrin: ⁓ Scheiß, so weit schon. Nein! Marv: Weil ich kreislauftechnisch so, sie sagte, soll ich aufhören? Nee, mach weiter, zieh durch jetzt. Also mit ihrer Hand in meinem Mund. dann, zieh durch, mach weiter jetzt. Und dann hat sie das Ding daraus gezogen und so, ist fertig. Ich war so klatschnass, geschwitzen. Ich hab gesagt, ich muss jetzt mal eben kurz fünf Minuten hier einfach. Und dann hat sie Glas Wasser geholt und so. Sagte, ja, ist scheiße gelaufen. Aber dann hab ich den Zahn gesehen und wirklich diese Wurzelkanäle waren wirklich fast in sich ineinander verwoben. Also das war wirklich ziemlich krass. Kathrin: ⁓ Marv: Deshalb, ich werde zum Zahnarzt gegangen und gesagt, weißt du was, hier, 50 Euro, mir den Scheißzahn raus und dann geh ich wieder weg. Also wenn's ein Backenzahn ist, wenn's jetzt der Vorderzahn ist, dann ist es natürlich nochmal eine andere, aber ich glaub, da kannst du gar nicht eine Wurzelbeinung machen, aber es ist ja meistens die Backenzähne. Aber ehrlich gesagt, komm, zieh den Scheiß raus, dann kriegst du da so einen Prompen rein. Dann musst du halt in Deutschland eben zum Nachsaugetermin gucken, ob die Fäden richtig sind, aber das wär so meine Sache gewesen. So hätte ich das geklärt. Also ganz einfach, wenn's ein Backenzahn ist, sieht kein Mensch. Also mich hat bis heute, wenn ich es keinem erzähle, dann, also jetzt gut. Kathrin: Mmh. Jetzt wissen es alle. Zu spät gemerkt. Mist, war doch kein privates Telefonat. Marv: Jetzt wissen alle, aber... Ja, ne, aber ist ja auch egal. Dafür schämen mich auch nicht. Passiert halt. Es gibt viele Leute, die eine Wurzelbehandlung haben und sowas. Passiert. Kathrin: Aber du hast da jetzt auch nichts, da fehlt einfach der Zahn. Aber ist der so weit hinten, dass es egal ist? Marv: Ja, ich hab damals noch mit einem... Hast du es jemals gesehen? Ja, es ist vollkommen egal. Das Problem ist nur, ich muss jetzt zusehen, ich in den nächsten zehn, also das war glaube ich letztes Jahr oder so, in den nächsten zehn bis 15 Jahren müsste ich den Zahn gegen kontern. Also sprich, mein Hintergrund, ja, also das klingt jetzt erstmal dramatisch. Ist es aber nicht, denn es ist reine Physik, denn oben ist ja noch ein Zahn, unten ist keiner und beim Kauen ist halt kein Widerstand und die halten sich ja sozusagen irgendwie. Kathrin: Nein. Aber ich habe auch noch nie darauf geachtet. Nein! Ja? Okay. Marv: gegenseitig fest. Kathrin: Das ist quasi eine Tasche für gutes Essen für später. Marv: Richtig, meistens packe ich mir noch was für Unterwächse ein und wenn mal der Reisekoffer zu klein wird, dann kommt der Regenschirm, genau, der Rest zum Mitnehmen halt. Meistens mache ich Mund auf, stecke dir dann noch so eine halbe Tomate rein, also alles gut. Das Problem ist einfach, dass der Zahn von oben dann runterrutscht. Der könnte dann irgendwann, der hat halt keinen Gegendruck beim Kauen und wenn der dann da... Kathrin: Der Rest soll mitnehmen. ⁓ Aber du brauchst dann quasi eine Prothese oder die ziehen oben den? Marv: Warum? Nein, warum sollten die dann oben ziehen? Nein, also ich brauche eine Prothese in nächsten 10 bis 15 Jahren, müsste ich dann einem... Ne, den ziehen wir jetzt auch raus. Ach komm, was du hast, wenn wir dabei sind. Aber wir jetzt Bock auf ein Gebiss. Mit 40, hast Bock? Ja, wirklich, aber die vorne lassen wir stehen. Aber deswegen, und dann habe ich mit ihm gesprochen, mit dem Chirurgen und er meinte, ja, alles gut, ist kein Thema, können wir so einbauen. Kostet aber dann Prozern. Kathrin: Okay, Entschuldigung, ist... Hauptsache du hast den letzten Kuchenzahn noch. Ja, kostet, ne? Boah! Also... Ja... Marv: 1250 Euro. Also wenn du die Implantate haben willst, also jetzt nicht so eine Prothese, sondern wirklich die Implantate, dann bist du schon schnell mal 1000 bis 1500 Euro los. Also es ist nicht ohne. Kathrin: Also zwei Sachen. Die erste, ich habe eine Werbung über Lachgas gesehen in dem Wartebereich, da war ein großer Fernseher und ich so, das will ich, das ist Lachgas, das möchte ich. Ich kriege es immer überall zu sehen, dass es das gibt und ich kriege es nie. Lachgas. Marv: Lachi? hab's noch nie verstanden. Das wird jetzt den Rahmen sprengen, jetzt über Lachgas zu sprechen. Kathrin: Nein, das ist ja einfach ein nettes Narkotikum. Ja, also auf jeden Fall habe ich auch kurz überlegt, aber dann war halt auch die Überlegung, Katrin muss im Zweifel alles selber zahlen. Und die zweite Sache ist nämlich die, dass er mir auch erklärt hat, das war halt ein verblombter Zahn. Das heißt, da war schon eine Blombe drin, die er natürlich jetzt auch aufbohren musste. Und er musste natürlich, weil der Karius von der Seite reingegangen ist, auch seitlich bohren. Und er sagte... Ich werde wohl nicht drumherum kommen, jetzt noch eine Krone auf Dauer zu kriegen, ⁓ den Zahn zu schützen, damit der nicht auseinander bricht. Weil sonst blüht mir das Gleiche, sonst wird er gezogen. Ja, super. Ganz großes Kino. Die letzte Krone, die ich hatte, ist dann für eine Wurzelbehandlung, als der Zahn hochgegangen ist. Und da ist der Zahn nämlich, also die Wurzel hat gefault. Das hat wirklich gegast. Und ich hätte mir den Zahn nachts fast selber gezogen. Und ich erinnere mich dran. Ich war noch Friseurin und musste noch bis 2 Uhr arbeiten bzw. hatte den Termin erst ⁓ 2 Uhr und musste morgens den Laden aufmachen und habe da 3-4 Stunden jedes Mal Wasser in Mund genommen, so wie jetzt heute Nacht auch, damit ich es irgendwie aushalten konnte. Und dann hat er nämlich den Zahn aufgebohrt und dann musste er erstmal 2-3 Tage quasi ausgasen und er hat da was reingemacht, damit das erstmal die ganzen Bakterien und alles rauskommt und dann weitergemacht und es war nicht mein Zahnarzt, weil es halt auch ein Notfall war. Und mein Zahnarzt, ich weiß gar nicht, war halt in dem Moment nicht verfügbar und dann hat es der andere gemacht. Ich hatte mein Knie fast in seinem Gesicht, weil ich mich so vor Schmerzen verzogen habe und hab irgendwann gesagt, ich brauche jetzt hier eine Pause bei der Wurzelbehandlung. Ich hatte halt echt Schiss. Ich muss ganz ehrlich sagen, ganz, ganz großes Lob an italienische Ärzte. Ich würde für die nächste Wurzelbehandlung vielleicht wiederkommen. Marv: Hast Glück gehabt. Kathrin: Wirklich, also der hat mir echt den Hintern gerettet, wirklich. Jetzt wo die Betäubung raus ist, ich muss jetzt, ich hab dann noch bisschen geschlafen und wir fahren morgen weiter. Ich muss jetzt auf jeden Fall noch mal ein bisschen was essen und ab morgen hab ich dann wieder Urlaub. Das, boah, wirklich. Marv: Sehr schön. Ja gut, und ich glaube, das war's auch mal wieder für heute mit den schönen Geschichten. Ja, wir sind schon wieder ein bisschen drüber, wir waren im Limit, aber ist ja egal. Ja, ich bin, ich wollte noch mal was sagen, ich bin fasziniert, was du alles in einem Urlaub erlebst. Ich meine, ihr seid jetzt drei Wochen unterwegs, aber ich hätte bei weitem, also ich hätte es nicht so ausformulieren können wie du, was du da alles schickes erlebt hast. Muss man mal gesagt haben. Kathrin: Ja, wir haben die Stunde mal wieder geknackt. Tschüss! Wenn wir uns nächstes Mal treffen, zeige ich dir auch die Bilder, dann weißt du wovon ich spreche. Marv: Ja, bitte, dann die will ich mir auch noch mal reinziehen. Aber beim Burger King wart ihr noch nicht. Kathrin: Nee, wir haben ein McDonalds-Schild jetzt gesehen, aber das war auf dem Weg. tatsächlich, ich habe noch an dich gedacht, beides noch nicht erlebt. Wie gesagt, aktuell nicht mal Lidl. Marv: Ich bin gespannt. Vielleicht beim nächsten Mal. Lill. Da gibt's doch grad so ein Meme, was so rumgeht. Aber da ist ja jetzt eine andere Geschichte. Ist eine andere Geschichte. Nein, nein, nein, das wird jetzt wieder weiter. Was wird jetzt wieder weitergehen? Kathrin: Ja, ja, guck mal, ja, mein Akku gibt auch gleich auf. Das heißt, gute Zeit zum Aufhören. Und dann hören wir uns nächste Woche mit dem mehr oder weniger letzten Urlaubsteil. Auch da, ich hab schon gehört, in der Toskana brennt's. Ich glaube, die haben es mittlerweile im Griff. Da hat wohl irgendein Bauer seine Olivenzweige verbrennen wollen und ich musste meinem meinem Weingut des Herzens, beziehungsweise dem, der das Ganze da verwaltet. Mal kurz schreiben, ob bei denen alles in Ordnung ist, aber bei denen ist tatsächlich alles in Ordnung, weil da wollen wir dann Anfang der Woche sein. Also es geht jetzt mit großen Schritten Richtung Toskana und dann, wenn wir uns das nächste Mal hören, dann sind wir vielleicht auf dem Weingut oder schon etwas weiter. Wir gucken mal. Ja. Marv: Sehr schön. Ja, dann wünsche ich dir viel Spaß, viel Erfolg, viele tolle neue Geschichten, die du da mitbringst zum nächsten Mal. Ich hoffe, euch hat es auch gefallen. Ihr lieben Zuhörer, dann habt ihr jetzt auch ein bisschen was über Zahnärzte erfahren in Italien, wie man so alles macht, über Brücken und Steine. Wir haben heute über Brücken und Steine geredet. Auch nicht schlecht. Nee, dann hören wir uns das nächste Mal. Ich wünsche dir alles Gute, den Zuhörern auch. Und ich verabschiede mich. Kathrin: Ja. Hoffentlich schmerzfrei. Danke! Ja, auf Wiederhören! Tschüss! Marv: Tschüss!