Latest / Kritische Controller / Seid Ihr umschlungen, ihr Millionen? Europa im Spiel
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- 0:10Intro: Intro: [Musik]
- 0:37Eugen: Eugen: Hallo, Arno.
- 0:38Arno: Arno: Hallo, Eugen. Long time No See.
- 0:41Eugen: Eugen: Na ja, in dem Fall ist es wirklich ein Monat.
- 0:45Eugen: Obwohl wir vorhatten, uns noch im Juli wiederzusehen.
- 0:48Arno: Arno: Ja, immer. Das ist halt man. Man entwickelt dann immer so eine Sehnsucht nach dem Arbeitskollegen.
- 0:55Eugen: Eugen: Ja, schon ein bisschen. Das ist. Ich vermisse das.
- 0:58Eugen: Das ist dann mein Anker in der Realität der Arbeit und der der ruhende Pol.
- 1:05Eugen: Du bist mein ruhender Pol. Das tut gut.
- 1:07Eugen: Ich glaube, mein Blutdruck geht gerade schon runter.
- 1:12Arno: Arno: Bei mir ist nichts mehr zu machen mit Runtergehen.
- 1:15Eugen: Eugen: So, Also, was machen wir heute noch?
- 1:18Eugen: Möchtest du einmal? Ich glaube, ich habe letztes Mal vorgestellt, was wir im letzten Podcast so vorhaben.
- 1:23Eugen: Sagst du, was wir heute wir haben?
- 1:26Arno: Arno: Wir haben einiges vor. Wir sprechen in Artwork mal wieder über einen Text von dir,
- 1:34Arno: dieses Mal zu Europa Bildern im Spiel kann man sagen.
- 1:41Eugen: Eugen: Ja, das fasst es gut zusammen.
- 1:43Arno: Arno: Und den Titel kannst du dann nachher noch mal genau.
- 1:47Eugen: Eugen: Erklären.
- 1:47Arno: Arno: Wiedergeben.
- 1:48Eugen: Eugen: Rechtfertigen.
- 1:49Arno: Arno: Sonst das schluckt sonst wieder zehn Minuten bei deinen langen Titeln und dann geht es wie immer in Softworks.
- 1:59Arno: Wir haben einiges gesehen, gespielt, gelesen und sprechen dann ein bisschen in der Antragserotik über Medien,
- 2:08Arno: Wobei ich da nicht wirklich informiert bin.
- 2:10Arno: Aber das ist ein Thema, das mich gerade brennend interessiert.
- 2:13Eugen: Eugen: Nein, das finde ich gut. Also da können wir halt nicht sehr viel Inhalt anbieten,
- 2:18Eugen: sondern mehr Fragen aufwerfen und Call for Participation ausgliedern.
- 2:24Arno: Arno: Ja, springen wir gleich in die Hard Work oder in die harte Arbeit?
- 2:28Eugen: Eugen: Lass uns arbeiten.
- 2:29Arno: Arno: Letztes Mal hatten wir einen Text von mir. Einfach einfach mal so besprochen und darüber gesprochen.
- 2:35Arno: Gleiches haben wir heute vor und du hast einen Text von dir vorgeschlagen.
- 2:39Arno: Wobei ich übernehme jetzt doch den Titel Which button do you have to press,
- 2:44Arno: if you want to play Europe? Imagination der europäischen Integration im digitalen Spiel.
- 2:49Arno: Also ich bin jetzt schon gespannt, auf welchen Knopf man dann auch drücken darf oder muss, um Europa spielen zu können.
- 2:55Arno: Bin ich sehr gespannt. Aber sag mir doch erstmal kannst du ein bisschen was zum Kontext,
- 3:00Arno: also wie und warum dieser Text entstanden ist sein?
- 3:04Eugen: Eugen: Na ja, natürlich. Also meine Dissertation, die liegt jetzt schon länger zurück,
- 3:09Eugen: die war, ich glaube 2013 fertig. Ich merke mir das Jahr nicht, ich will es mir irgendwie nicht merken.
- 3:14Eugen: Ähm. Jedenfalls In meiner Dissertation habe ich mir die europäische Integration in Wochenschau angeschaut und analysiert,
- 3:21Eugen: nicht nur angeschaut, sondern vor allem analysiert und ausgewertet.
- 3:25Eugen: Wochenschauen für all die jungen Hörerinnen, die nicht wissen, was das ist,
- 3:29Eugen: Ähm, waren Nachrichten, die im Kino gezeigt wurden.
- 3:34Eugen: Und zwar vor jedem Film und dadurch in einer Zeit, gerade in der unmittelbaren Nachkriegszeit,
- 3:39Eugen: wo bis zur Hälfte der Bevölkerung in Europa wöchentlich ins Kino gegangen ist,
- 3:44Eugen: als auch wirklich eine große Reichweite hatten.
- 3:47Eugen: Und deswegen finde ich sehr interessant sind, um zu sehen, wie.
- 3:51Eugen: Was hat eine Mehrheit der europäischen Bevölkerung von der europäischen Integration in den 50er und 60er Jahren überhaupt
- 3:57Eugen: mitbekommen. Da denke ich, ist es sogar vielleicht relevanter, sich Wochen schon anzuschauen als Zeitungen,
- 4:06Eugen: weil Zeitungen haben nicht so viele gelesen und es ging ja.
- 4:09Eugen: Es geht in der politischen Kommunikation, vor allem in Demokratien,
- 4:13Eugen: dass Unsinn. In der politischen Kommunikation geht es immer darum,
- 4:16Eugen: dass eine möglichst breite Bevölkerung erreicht wird.
- 4:21Eugen: Für gewisse Fragen, vor allem, wenn es um Fragen, kollektive Identität geht,
- 4:25Eugen: also mit Fragen der Legitimation eines Staates, der aber auch von Staaten,
- 4:31Eugen: Bündnissen wie eben der heutigen Europäischen Union.
- 4:36Eugen: Damals war das noch die Montanunion, später die spätere EG und Euratom.
- 4:44Eugen: Und ich hatte ja, jetzt habe ich also das ist das die Dissertationsseite und ich habe einen Professor an der Uni Wien gehabt,
- 4:53Eugen: und Thomas Schmale, den ich sehr, sehr geschätzt habe.
- 4:56Eugen: Der ist mittlerweile emeritiert, der auch ein sehr, sehr schönes Buch zur Identität Europas geschrieben hat,
- 5:01Eugen: das mich sehr inspiriert hat und auf das ich mich viel bezogen habe. Und der hat mir später eingeladen, als ich mich schon mit
- 5:06Eugen: digitalen Spielen auseinandergesetzt habe, ob ich mir nicht mal überlegen will,
- 5:12Eugen: wie weit die EU oder die europäische Integration sich in digitalen Spielen als in Computerspielen wiederfinden lässt.
- 5:19Eugen: Es kann sein, dass ich ihm den Floh ins Ohr gesetzt habe.
- 5:22Eugen: Bei irgendeinem Gespräch jedenfalls fand er das ziemlich gut, hat mich eingeladen.
- 5:27Eugen: Ich habe in seiner Ringvorlesung eine Vorlesung an der Uni gehalten,
- 5:30Eugen: und dann hat er mich gebeten oder hat mir vorgeschlagen, dass wir doch daraus ein Paper machen könnten für die historischen
- 5:38Eugen: Mitteilungen. Dass der Kurztitel der Titel ist, glaube ich, Historische Mitteilungen der Ranke.
- 5:43Eugen: Gesellschaft, also eine der größeren Geschichte Zeitschrift im deutschsprachigen Raum.
- 5:49Arno: Arno: Ja Und hier sind wir jetzt und haben Text.
- 5:55Arno: Ich fand ganz interessant, es gibt ja ein Abstract hier und der erste Satz war ja,
- 6:01Arno: gibt es eigentlich Computerspiele, in welchen Spielerinnen versuchen könnten,
- 6:05Arno: die Zukunft oder die vergangene Geschichte der europäischen Integration zu gestalten?
- 6:10Arno: Ich muss dazu sagen, ich kann, könnte oder kannte den Text ja nicht und habe mir als allererstes notiert
- 6:19Arno: Vermutlich spielen die nur in imperialistisch gedacht eine Rolle in digitalen Spielen.
- 6:26Arno: Ich wurde glaube ich nicht ganz enttäuscht von diesem ersten Gedanken,
- 6:30Arno: oder?
- 6:31Eugen: Eugen: Naja, die Frage ist, man kann es auch umdrehen was ist Europa in Computerspielen,
- 6:36Eugen: was stellt man sich darunter vor? Das war auch die Frage, der ich nachgegangen bin.
- 6:40Eugen: Also gibt es überhaupt die EU in Computerspielen?
- 6:43Eugen: Ich meine, die Frage ist berechtigt, weil die Europäische Union hat bei den meisten Menschen ein Identitätsproblem.
- 6:49Eugen: Es ist nicht so gut verankert in unserem kollektiven Bewusstsein als Teil unserer Identität.
- 6:54Eugen: Also schon ein bisschen immer. Also wir Europäerinnen sehen uns alle als Europäerinnen.
- 6:59Eugen: Aber am Ende dominiert dann doch leider immer der Nationalstaat.
- 7:03Eugen: Was man dann auch merkt, immer wenn es problematisch wird.
- 7:06Eugen: Und da war die EU nie besonders gut im Vergleich zu anderen, ebenso erfundenen Kollektiven.
- 7:15Eugen: Weil der Nationalstaat ist ja nichts anderes. Irgendwann hat man sich entschieden, jetzt erfinden wir das und untermauern es mit
- 7:20Eugen: viel Mythos usw und das hat dann ziemlich gut geklappt.
- 7:24Eugen: Es hat auch recht blutige Auswirkungen teilweise, aber es hat auch sehr,
- 7:27Eugen: sehr gut funktioniert. Und bei der EU hat das nie so gut funktioniert.
- 7:31Eugen: Die WAR hat bis jetzt noch immer so den Makel, ein Elitenprojekt zu sein,
- 7:35Eugen: das so ein bisschen aufgepfropft wird auf den Rest der Bevölkerung.
- 7:38Eugen: Meine Dissertation habe ich gezeigt, dass das für die unmittelbare Nachkriegszeit nicht stimmt.
- 7:44Eugen: Tatsächlich war da ein teilweise sehr viel stärkeres Bewusstsein an Europäisches,
- 7:49Eugen: da natürlich auch, um das Trauma des Zweiten Weltkrieges zu überwinden.
- 7:56Eugen: Und seitdem hadert die Europäische Union damit, dass sie eigentlich nicht sehr gut im kollektiven Bewusstsein oder in der
- 8:04Eugen: kollektiven Identität verankert ist.
- 8:06Eugen: Also das heißt vereinfacht gesagt, dass man sich als Europäer, als Europäerin identifiziert,
- 8:12Eugen: als Teil dieser Gemeinschaft. Das funktioniert manchmal, sehr oft funktioniert das nicht,
- 8:19Eugen: vor allem immer, wenn es brenzlig wird.
- 8:21Eugen: Und was mich halt besonders aufregt, ist, wenn dann auch plötzlich wieder Grenzkontrollen aufgezogen werden,
- 8:26Eugen: die ja überhaupt keine praktische Funktion haben, sondern eigentlich wieder reine Identitätspolitik sind.
- 8:32Eugen: Aber weil halt der Nationalstaat da tiefer verankert ist und mich interessiert,
- 8:39Eugen: warum das nicht funktioniert hat. Also es gibt so, es gibt auch nicht sehr viel Forschung dazu.
- 8:43Eugen: Ich habe mich viel mit Forschung zur Geschichte der europäischen Identität beschäftigt.
- 8:48Eugen: Und dann werden halt immer die Arbeiten von Philosophen Philosophinnen angeschaut.
- 8:54Eugen: Manchmal schaut man sich auch die legislativen Texte an oder die Gründungsdokumente und.
- 9:01Eugen: Aber was so die Bevölkerung davon sieht, wird meistens ein bisschen übersehen.
- 9:05Eugen: Und dabei ist das halt sehr wichtig, sich das anzuschauen, wo es ist oder wo es eben nicht ist.
- 9:10Eugen: Wie bei Computerspielen.
- 9:14Arno: Arno: Ja, ich ich hatte auch ein bisschen den Eindruck, oder was ich sehr wichtig fand,
- 9:21Arno: dass das, was hier gerade auch so ein bisschen angedeutet, dass diese das Politische des Alltagslebens
- 9:30Arno: generell, ähm ja in der öffentlichen Wahrnehmung eigentlich kaum eine Rolle spielt.
- 9:37Arno: Also wobei die ja die Eindrücklich zum Beispiel dessen, dass man das sich
- 9:47Arno: als Kind von einem Tag auf den anderen.
- 9:49Arno: Ich komme ja aus einer Grenzregion dann da keine Schlagbäume mehr hatte.
- 9:54Arno: Das hat mich eigentlich bis heute geprägt.
- 9:56Arno: Und was denkst du, wo das herkommt?
- 10:00Arno: Also dass man da immer diese Hochkultur so sehr betont, die Alltagskultur so ein bisschen ausspart.
- 10:08Arno: Also gerade bei diesen wichtigen, ja auch immer sich wiederholenden Dingen.
- 10:12Arno: Also man fährt ja dann eben 100 mal über eine Grenze, wenn man da in der Gegend wohnt zum Beispiel.
- 10:17Arno: Das ist ja nur ein Beispiel von vielen.
- 10:19Eugen: Eugen: Das ist kurz darauf zurückzugreifen.
- 10:21Eugen: Das ist auch eines der Bilder, das im Wochenplan ganz zentral war, also die aufgehenden Schlagbäume oder
- 10:25Eugen: Grenzbalken. Das ist, das funktioniert, dass es eindrücklich das kommuniziert in ganz wenigen Sekunden,
- 10:31Eugen: worauf es hinauslaufen sollte bei der Europäischen Union.
- 10:35Eugen: Aber es ist halt der Makel des Elitenprojektes hat halt seinen Grund.
- 10:40Eugen: Es waren immer sehr engagierte Politikerinnen, Philosophinnen, Künstlerinnen,
- 10:47Eugen: auch die dahinter waren. Und ich habe auch mich auseinandergesetzt,
- 10:50Eugen: aber eher am Rande mit. Es gab so Werbefilme für Europa, die waren extrem verkopft,
- 10:55Eugen: haben dann immer sehr viel mit der Hochkultur Europas argumentiert und das ist halt was ganz anderes als zum Beispiel die für
- 11:05Eugen: uns teilweise auch dann immer sehr, sehr platte und Pathos geladene US amerikanische Identität,
- 11:13Eugen: wo halt auf eine viel basalere Art und Weise kommuniziert wird.
- 11:17Eugen: Und auch im Vergleich ich glaube, irgendwo habe ich im Text den Begriff des banalen Nationalismus.
- 11:21Eugen: Den fand ich sehr schön. Ich habe jetzt vergessen, wer den geprägt hat,
- 11:24Eugen: müsste man nachschauen wieder, der auch zeigt, wie gut mittlerweile unsere nationalen Identitäten eingespielt sind,
- 11:31Eugen: weil sie auf so vielen Ebenen die ganze Zeit immer wieder neu kommuniziert werden.
- 11:35Eugen: Also ich glaube im Beispiel von Österreich habe ich da gesagt, dass da auch sehr viel über Kulinarik geht,
- 11:40Eugen: also über das Essen, das Wiener Schnitzel, das auch wirklich dann auch von rechten Parteien regelmäßig hervorgeholt wird,
- 11:46Eugen: weil es eben so gut als Identitätsanker funktioniert.
- 11:50Eugen: Sehr viel halt über die Populärkultur, über Man identifiziert.
- 11:54Eugen: Man identifiziert sich auch über Fernsehserien, über Musik.
- 12:01Eugen: Also gerade in Österreich ist da auch, dass es überhaupt so etwas gibt wie den Austropop und das da.
- 12:07Eugen: Es gibt ja ein Lied von Reinhard Fendrich, das Album From Austria, das wirklich extrem viele Österreicherinnen
- 12:12Eugen: können, das, glaube ich, teilweise viel besser funktioniert noch als die österreichische Hymne, die wiederum nur
- 12:15Eugen: sehr wenige Österreicherinnen kennen.
- 12:18Eugen: Wird ja auch bei bei Nationalspielen bei Fußballspielen regelmäßig gespielt,
- 12:22Eugen: die man die Hymne auch. Nur da kann niemand mitsingen.
- 12:25Eugen: Also das sind diese dieses, dieses Beiläufige ist extrem wichtig für das Funktionieren eines Gemeinsam sagt man eines
- 12:33Eugen: Kollektivs. Und ich finde, am besten erkennt man immer die Funktion oder die Notwendigkeit dieser Kommunikation,
- 12:39Eugen: wenn es nicht mehr klappt, also wenn zum Beispiel nach ich weiß nicht wie vielen Jahren nach 70 Jahren die
- 12:46Eugen: Sowjetunion aufhört zu existieren, obwohl viele Menschen gedacht haben,
- 12:50Eugen: die wird für ewig bestehen. Oder auch Jugoslawien, das sehr gut funktioniert hat als Identität für lange Zeit.
- 12:56Eugen: Ich meine auch sehr fokussiert auf die Führungspersönlichkeit von Tito,
- 13:01Eugen: aber wo man dann gesehen hat, das kann innerhalb von Tagen dann einfach weg bröseln.
- 13:07Eugen: Und bei der europäischen Identität hat man es auch damit gemerkt, wie fragil sie ist,
- 13:12Eugen: dass es zum Brexit kommen konnte, also dass es wirklich eine vorstellbare Alternative war,
- 13:17Eugen: da wieder rauszugehen. Nochmals gratuliere zu dieser extrem dämlichen Entscheidung.
- 13:25Arno: Arno: Ich habe auch ein bisschen. Also vielleicht ist der Gedanke auch dumm.
- 13:28Arno: Aber ich habe auch ein bisschen das Gefühl, dass gerade die Europäische Union,
- 13:33Arno: also die hat ja jetzt schon eine sehr lange Geschichte und Besonders,
- 13:37Arno: sagen wir mal, in den ersten zwei Dritteln ihrer Existenz war es ja nicht in dem Sinne ein demokratisches Projekt,
- 13:46Arno: weil es von bottom up sozusagen kam, sondern konstruiert wurde und erst mal von oben herab bestimmt wurde,
- 13:54Arno: in gewissem Sinne und dadurch eine gewisse Fremdheit vielleicht auch geblieben ist.
- 14:00Arno: Und ich glaube, dass es mittlerweile nicht mehr so muss ich sagen,
- 14:04Arno: aber insbesondere auch den viele.
- 14:08Arno: In vielen Ländern gab es ja dann auch Abstimmungsprozesse, ob man beitreten möchte oder nicht.
- 14:15Arno: Also ich glaube, das hat sich so ein bisschen gewandelt, aber ich könnte mir vorstellen,
- 14:19Arno: dass auch das so ein bisschen eine Rolle gespielt hat, dass man sich da so schwertut,
- 14:23Arno: auch ja im Alltag um sich herum da Dinge zu finden, die einen damit verbinden.
- 14:32Eugen: Eugen: Okay, ich fasse mal zwei Gedanken.
- 14:34Eugen: Das erste einfach jetzt ein bisschen polemisch zurückgespielt.
- 14:38Eugen: Nationalstaaten sind ja nichts anderes.
- 14:40Eugen: Ich kenne nicht eine Nationalstaat, der von einer aufmüpfigen Bevölkerung gefordert wurde,
- 14:47Eugen: sondern der wurde genauso von halt in unseren Fällen Kaisern aufgepfropft.
- 14:53Eugen: Oder halt. Ja, meistens waren wirklich Kaiser involviert, muss man dazu sagen,
- 14:59Eugen: oder? Also es kam auch nie von unten.
- 15:03Eugen: Man kann jetzt länger argumentieren über die deutsche Nation und dass da schon so eine Art bürgerliche Bewegung dafür gab.
- 15:08Eugen: Aber trotzdem, die Nation wurde dann von oben nach unten durchexerziert,
- 15:13Eugen: weil sie einfach eine irrsinnige praktische Funktion erfüllt hat.
- 15:19Eugen: Also ein stehendes Heer wäre ohne dem Gedanken einer nationalen Identität nicht möglich gewesen.
- 15:25Eugen: Auch das hilft doch irrsinnig bei einer Steuer, Moral usw.
- 15:29Eugen: Also es hat auch sehr viele positive Funktionen.
- 15:32Eugen: Es kann halt auch sehr brutale Auswirkungen haben, weil für die das wir kollektiv muss es auch immer die anderen geben,
- 15:40Eugen: also den Gegner quasi. Das ist auch vielleicht so ein Grund, dass man sich entschieden hat bei Europa,
- 15:46Eugen: das nicht mehr als. Also die klassischen europäischen Nationen haben sich ja immer auch im Gegensatz zu einer Nachbarnation
- 15:54Eugen: heraus entwickelt. Also da gab es ja dann auch jahrhundertelange Konflikte zwischen Frankreich und Deutschland.
- 15:59Eugen: Sowas sollte überwunden werden. Also ich kann mir vorstellen, dass da einfach ein sehr utopischer Gedanke war,
- 16:04Eugen: dass halt dieser billige Weg des äh, damit es an wir gibt, muss es zumindest einen anderen geben.
- 16:10Eugen: Den wollte man nicht gehen. Und auch dieses vereint in Vielfalt, das ist halt sehr schwierig einfach zu zu kommunizieren.
- 16:18Eugen: Ähm, es hat halt. Also und und nicht das hat halt, sondern wo ich jetzt eigentlich hingehen wollte ist ein zweites Problem.
- 16:28Eugen: Das es gab ist, dass es wurde nicht so oft gepfropft, sondern es wurde schon.
- 16:32Eugen: Die EU wurde von gewählt demokratisch gewählten Regierungen beschlossen.
- 16:37Eugen: Die wurde nicht von irgendwelchen grauen Eminenzen beschlossen, sondern die wurde von den Vertretern, den
- 16:41Eugen: gewählten Vertretern beschlossen. Insofern ist sie auf jeden Fall demokratisch, so wie alle unsere Gesetze.
- 16:46Eugen: Also unsere Gesetze werden ja auch nicht durch Volksabstimmung und so entschieden,
- 16:51Eugen: sondern eben durch Verträge, Volksvertreter, Volksvertreterinnen.
- 16:55Eugen: Das war auch bei der EU der Fall.
- 16:57Eugen: Was es allerdings gab, ist, dass sehr oft gern das Spiel gespielt wurde,
- 17:00Eugen: dass unangenehme Entscheidungen outgesourct wurden auf die EU.
- 17:04Eugen: Also sie wurden von uns mitbestimmt, von unseren Vertreterinnen.
- 17:07Eugen: Aber dann konnte man sagen naja, das war wieder die EU, die uns da aufzwingt zu diesem Sparpaket,
- 17:12Eugen: zu diesen Korrekturmaßnahmen usw und so fort.
- 17:17Eugen: Und man konnte, es ist ein gemeiner Spiel, aber das hat natürlich auch einer europäischen Identität geschadet,
- 17:22Eugen: weil dadurch war die EU eigentlich immer die anderen, die im schlimmsten Fall halt die Eurokraten.
- 17:28Arno: Arno: Ja, gehört ja dann auch wieder im Prinzip zu dem, was du eigentlich auf die andere Seite,
- 17:35Arno: zumindest von dem, was du dann eben schon den banalen Nationalismus genannt hast.
- 17:41Arno: Also man hat dann als als das andere, dann die EU zum Beispiel.
- 17:47Arno: Ja, jetzt also im Text haben wir jetzt eigentlich deine ersten drei Abschnitte schon durchgeackert,
- 17:56Arno: in denen es nämlich genau um diese Fragen geht.
- 17:58Arno: Also was ist, Was meinen wir eigentlich mit europäischer Integration?
- 18:03Arno: Warum sollte man sich das in Medien anschauen usw und so fort?
- 18:07Arno: Und dann gehst du auf Spiele ein, wenn ich das richtig.
- 18:13Eugen: Eugen: Genau dann stelle ich mir die Frage also so die ging also am Anfang sage ich ja polemisch,
- 18:18Eugen: sowas kann sich wahrscheinlich niemand vorstellen und dann mache ich mich auf die Suche. Gibt es überhaupt Europa irgendwo in
- 18:24Eugen: digitalen Spielen?
- 18:26Arno: Arno: Ja, und man tut sich erstmal mal ein bisschen schwer, oder?
- 18:30Eugen: Eugen: Ja, also es ist halt Man tut sich überhaupt schwer, die EU zu finden,
- 18:35Eugen: weil es ist auch in. Es gibt zumindest in Serien gibt es so ein paar Sachen und Doku Serien auch schon.
- 18:43Eugen: Ich fand auch immer spannend die Frage wo kommst du denn in Spielfilmen wirklich vor? Da tut sich auch schwer und bei Spielen ist
- 18:49Eugen: es dann noch mal mehr so, Also ich habe es dann eigentlich aufgeteilt in zwei.
- 18:54Eugen: Es gibt so zwei Sets von Spielen, wo Europa vorkommt.
- 18:57Eugen: Das eine sind Serious Games oder im weitesten Sinne Serious Games,
- 19:01Eugen: teilweise einfach groß. Dass ich überlege sind alles Werbe Spiele,
- 19:05Eugen: die ich hier genannt habe. Also es sind.
- 19:08Eugen: Zum einen gibt es zwei Beispiele aus Deutschland aus den 90er Jahren ein Werbe Spiel vom Auswärtigen Amt.
- 19:15Eugen: Da muss ich jetzt wieder nachschauen, wie das das ist auf dem Weg nach Europa.
- 19:20Eugen: Das ist ja so, wie man sich ein Werbe Spiel des Auswärtigen Amtes aus den frühen 90er Jahren vorstellt.
- 19:27Arno: Arno: Der Titel nimmt einen richtig mit.
- 19:28Eugen: Eugen: Es ist halt auch. Es gibt ein paar Geschicklichkeitsspiele, sehr viele Quiz.
- 19:33Eugen: Die Quiz sind auch ja sehr gewollt.
- 19:37Eugen: Lustig. Ich habe das eine Beispiel genannt.
- 19:40Eugen: Seine Frage ist Was feiern die Franzosen an ihrem Nationalfeiertag,
- 19:43Eugen: dem 14. Juli? Den Gewinn der Weltmeisterschaft in Bulle B, den Sturm auf die Bastille oder die Erfindung
- 19:50Eugen: des Pastis? Das ist dann also da wird mit Stereotypen nicht gespart.
- 19:58Eugen: Ich glaube, Sie wollen doch unbedingt, dass jeder ein Erfolgserlebnis hat und die richtige Antwort weiß.
- 20:02Arno: Arno: So ein bisschen Asterix Niveau. Also dass man Asterix in jedem Heft.
- 20:06Eugen: Eugen: Bitte nicht Asterix.
- 20:09Arno: Arno: Nein, nein, nein. Aber du weißt, was ich meine. Also wir spielen ja auch sehr mit.
- 20:13Eugen: Eugen: Ja, aber Asterix macht das gekonnt.
- 20:15Eugen: Das ist liebevoll. Aber gut. Ich meine, du.
- 20:17Eugen: Du, du, du, du, sagt man. Du verteidigst quasi den Zugang.
- 20:22Eugen: Und ich verstehe, was du meinst. Ja, es ist.
- 20:24Eugen: Es ist ja auch lieb gemeint, Es ist ja nicht.
- 20:27Eugen: Es ist ein freundliches Spiel mit Stereotypen.
- 20:30Eugen: Ich finde es halt nicht wirklich lustig.
- 20:32Arno: Arno: Ich frag mich da auch ehrlich gesagt.
- 20:34Arno: Also ich meine, das Spiel ist ja jetzt alt, also 19 90er Jahre schreibst du,
- 20:40Arno: ich habe es jetzt gerade.
- 20:40Eugen: Eugen: Nicht 92.
- 20:43Arno: Arno: 92. Ob es auch so ein bisschen an unseren Rezeptionserwartungen, an so ein Spiel auch liegt,
- 20:49Arno: dass das auch heute einem ganz furchtbar vorkommt?
- 20:52Arno: Ich frage mich, wie hätte man es damals sagen?
- 20:54Eugen: Eugen: Ich glaube nicht, dass das viele gespielt. Also es wurde gespielt, weil es gratis war und verteilt wurde. Ich
- 20:59Eugen: habe mich damals auch herumgefragt, ich habe es mir angeschaut. Es ist halt auch im Vergleich zu den damaligen Spielen,
- 21:04Eugen: also 92 wirkt es halt wie ein Spiel aus den mittleren 80er Jahren mit dem Quiz.
- 21:10Eugen: Und dann gibt es irgendwelche Geschicklichkeitsspiele, wo irgendwie Börsenkurse und so manipuliert werden.
- 21:15Eugen: Es ist halt, das reduziert die EU auch sehr auf die Wirtschafts und Finanzgemeinschaft.
- 21:21Arno: Arno: Ja.
- 21:21Eugen: Eugen: Also das war das eine, das viel Interessantere.
- 21:25Eugen: Ja, das war es eigentlich. Ich habe es noch nicht gespielt, aber ich habe mir ziemlich viele Walkthrough angeschaut.
- 21:33Eugen: Und das eigentlich Interessantere ist das Spiel Abenteuer Europa.
- 21:38Eugen: Das war von der SPD und das fand ich spannend, weil das hat genau das versucht,
- 21:42Eugen: wo ich mir immer dachte, in diese Richtung müsste es gehen, Da geht es eben nicht jetzt irgendwie darum,
- 21:46Eugen: auch wieder die Stereotypen der Länder rauszuholen und blonde Niederländerinnen in Holzklotz auf tanzen zu lassen.
- 21:55Eugen: Sondern da spielt man einen investigativen Journalisten, der einem europaweiten Umwelt Verbrechersyndikat nachspürt.
- 22:04Eugen: Also es ist sogar noch relativ aktuell, muss man sagen.
- 22:07Eugen: Und der Werbeaspekt ist halt, dass man hin und wieder Unterstützung von einer SPD Abgeordneten beim Europaparlament
- 22:14Eugen: bekommt. Allerdings ist es jetzt auch nicht versteckt, dass es die SPD ist,
- 22:18Eugen: da hinten und vorne fett aufgedruckt auf dem Spiel.
- 22:21Eugen: Das war einfach ein Werbe Spiel. Ja also wenn man sich nur die Story anschaut,
- 22:26Eugen: wirkt es schon um einiges intelligenter.
- 22:28Eugen: Es sind dann auch. Ja, das ist auch so die Zeit und die Spiele.
- 22:32Eugen: Die Dialoge sind manchmal ein bisschen kindlich, würde ich sagen, aber im Großen und Ganzen fand ich,
- 22:37Eugen: war das eine interessante Richtung.
- 22:40Eugen: Ich Es kam noch nie was nach.
- 22:43Arno: Arno: Ich fand diesen Satz so schön. Der Protagonist also aus dem Text der Protagonist erhält im Narrativ des Spiels von einem
- 22:50Arno: Informanten namens Drei Finger Pete telefonisch einen Hinweis auf eine Riesen Umwelt Schweinerei,
- 22:55Arno: für die ein gewisser Strunk die Verantwortung trägt.
- 22:58Arno: Ich finde, dass ich finde, dass das.
- 23:00Arno: Das hat so einen herrlichen 90er Jahre Touch.
- 23:03Arno: Allein schon diese diese Zitate, das finde ich ganz wunderschön.
- 23:07Eugen: Eugen: Ja, also das ist eben also auch da ein zweischneidiges Schwert.
- 23:11Eugen: Aber ich ich schätze es sehr für die Ambitionen und auch, dass es mal darum geht,
- 23:15Eugen: die gemeinsame Außen und Sicherheitspolitik und die gemeinsame Justizpolitik ins Zentrum zu rücken und die Arbeit von Europol,
- 23:22Eugen: also etwas, was ihr tatsächlich stattfindet, aber sehr selten in unsere,
- 23:26Eugen: äh, in unsere Wahrnehmung eindringt.
- 23:30Arno: Arno: Zu den jeweiligen Auflagen kann man wahrscheinlich wenig sagen.
- 23:33Eugen: Eugen: Ich müsste es mir heute noch mal anschauen. Vielleicht habe ich da jetzt bessere Möglichkeiten, dem nachzuspüren. Damals habe
- 23:38Eugen: ich da nicht sehr viel dazu gefunden. Es ist so, ich glaube, damals war ja noch die Zeit,
- 23:42Eugen: als Twitter nicht ganz böse war, habe ich herumgefragt. Es kannten schon viele Beispiele,
- 23:46Eugen: also es viele, die halt ja also auch auch die viele Arme, die auf dem Weg nach Europa gespielt haben.
- 23:53Eugen: Es war ja nichts da. Man hat sich über alles gefreut.
- 23:56Eugen: Also ich weiß noch, Werbespiele war auch so ein Thema.
- 23:59Eugen: Das finde ich ja sehr spannend, wenn es denn mehr dazu gibt. Ja, ich habe mich so gefreut über jedes und ob es
- 24:03Eugen: jetzt vom vom Kellogs Tiger war oder ach, ich habe die unsinnigsten Werbe Spiele gespielt.
- 24:09Eugen: Ein eigentlich sehr lustiges auch Adventure von der Bank Austria, das Any goes for Goals.
- 24:16Eugen: Ach, wunderschön. Das sollte man mal auf österreichische Identität ein bisschen abklopfen.
- 24:20Eugen: Allein der Name Arnie. Gut, aber jedenfalls das sind die zwei aus den 90er Jahren.
- 24:25Eugen: Dann habe ich nur ganz kurz noch eingeworfen, noch zwei gefunden, die lustig sind.
- 24:29Eugen: Aber wo ich davon ausgehen würde, dass die Nutzerinnen Zahlen sich im dreistelligen bis vierstelligen Bereich
- 24:34Eugen: befindet. Das eine war ein Werbe Spiel der der EZB, ich glaube der EZB Ökonomie,
- 24:41Eugen: der Monetary Policy Game, wo man alles machen musste, um die Inflation niedrig zu halten.
- 24:46Eugen: Stunden des Spielspaßes. Ich hab's mir angeschaut und dann gab es noch Cap Odyssee,
- 24:52Eugen: also Cap, die Common Agricultural Policy.
- 24:54Eugen: Die gemeinsame heißt über uns Agriculture, die gemeinsame Landwirtschaftspolitik,
- 25:02Eugen: die für ein Land besonders wichtig ist, nämlich Frankreich.
- 25:05Eugen: Das setzt sich da extrem ein für seine Bauern, und die haben auch dieses Spiel finanziert.
- 25:10Eugen: Das war so eine Art Farmville Klon mit sehr viel erzieherischen Anspielungen,
- 25:17Eugen: die das erklärt haben, kann ich mir aber auch nicht vorstellen.
- 25:20Eugen: Das ist.
- 25:21Arno: Arno: Ganz hübsch, oder?
- 25:23Eugen: Eugen: Da sind wir jetzt in den 2010 Jahren.
- 25:25Eugen: Also die letzten zwei waren. Ich nehme an, Flashspiele oder Browser,
- 25:29Eugen: browserbasierte Spiele, die nicht sonderlich zugänglich waren, aber aber eigentlich ganz hübsch gemacht
- 25:36Eugen: wurde. Und das war es dann also seitdem habe ich nicht.
- 25:40Eugen: Ich habe mich jetzt aber nicht für diesen Podcast wieder auf die Suche gemacht.
- 25:45Eugen: Ich glaube, das war es im Großen.
- 25:47Arno: Arno: Ich hatte tatsächlich im Apple Store mal einfach nur Europe, oder?
- 25:53Eugen: Eugen: Das hätte ich auch und erzähl.
- 25:54Arno: Arno: Ähnliches eingegeben und es kam nur sehr sehr wenig raus.
- 25:58Arno: Also nicht Europäische Union, sondern einfach nur Europa.
- 26:02Arno: Und dann gab es nur ein paar Truck Simulatoren, was ja an sich schon interessant ist.
- 26:08Arno: Und Fußball gab es ein, zweimal und Insbesondere sehr viele Kriegsstrategie spielen.
- 26:18Eugen: Eugen: Ja, wundervolle Überleitung. Da sind wir jetzt dann beim letzten Teil des Papers,
- 26:24Eugen: nämlich Europa in der. Weil meine Frage war dann okay, das ist jetzt mehr so nie schick gewesen,
- 26:29Eugen: aber was zieht die Masse, was, was kommt in Triple A Games von.
- 26:35Eugen: Was sieht man den Triple A Games von Europa?
- 26:37Eugen: Und jetzt meine Frage an dich Was?
- 26:40Eugen: Du hast es ja so ein bisschen angesprochen am Anfang Was hättest du dir erwartet, was es ist?
- 26:45Arno: Arno: Ja, ich wurde eigentlich durch deinen Text so ein bisschen bestätigt.
- 26:49Arno: Also ich habe habe vor allem Kriegsspiele erwartet, also ähm, Europa.
- 26:56Arno: Also was mich ein bisschen so auf dem auf falsche Fährte geführt hat oder vom Gedanken her in die falsche Richtung ging,
- 27:04Arno: war einfach, dass du ja von Integration sprichst.
- 27:07Arno: Aber ich im Kopf hatte EU als Konstrukt und Ich hatte auch tatsächlich das von dir genannte Battlefield zwei
- 27:17Arno: Addon Euroforce gespielt. Sehr viel mit meinem Freund Thomas.
- 27:22Arno: Liebe Grüße.
- 27:23Eugen: Eugen: Du bist eine Primärquelle.
- 27:25Arno: Arno: Ja, und deswegen vielleicht liegt es auch ein bisschen daran, aber deswegen gingen meine Gedanken vor allem in diese Richtung,
- 27:34Arno: dass man immer so als ähm, ja als Partei in so einem Konflikt Szenario dann die EU zum Beispiel wählen kann.
- 27:41Eugen: Eugen: Was ja irgendwie sehr, sehr ironisch ist, weil die EU sehr viel ist und sehr viel kann.
- 27:46Eugen: Aber eines ist sie eben überhaupt nicht, nämlich eine Militärunion.
- 27:51Eugen: Die Versuche, die die Westeuropäische Union ist, das wäre das europäische Militärbündnis gewesen.
- 27:56Eugen: Es sind zweimal, mindestens zweimal ordentlich gescheitert.
- 28:01Eugen: Auch Versuche einer gemeinsamen Außenpolitik scheitern regelmäßig.
- 28:05Eugen: Und gerade wenn man so auf das Spiel schaut, wie eben das Europa in Battlefield zwei oder das Nachfolger Spiel.
- 28:12Eugen: Jetzt muss ich kurz nachschauen, welche der ist das genau?
- 28:15Eugen: Battlefield 2142 ist ja dann extrem ironisch, weil in in dem diese Zukunftsvision kämpft überhaupt eine hochmilitarisierte
- 28:25Eugen: Europäische Union gegen China. Also das sind die zwei zwei Big Player in der Zukunft.
- 28:31Eugen: Und nach heutigem Stand würde ich sagen, dass Europa nicht auf dem Weg dorthin ist.
- 28:36Eugen: Vorsichtig formuliert. Aber in Spielen muss Europa immer übersetzt werden zu einem Ort.
- 28:41Eugen: Meistens wird es da dargestellt in solchen Spielen. Und da gibt es ein paar jetzt nicht unendlich viele,
- 28:45Eugen: aber ein paar so Strategie, Taktik, Spiele, auch globale Strategiespiele.
- 28:51Eugen: Da fällt die EU immer dadurch auf, dass sie hoch, also technologisch am höchsten entwickelt ist.
- 28:56Eugen: Hochspezialisiert, also nie so auf Masse, wenig Personen.
- 29:00Eugen: Aber das Gerät, das sie benutzt, ist ein Wahnsinn und on top.
- 29:05Eugen: Und ja, das ist ich finde interessant diese Sicht der Europäischen Union,
- 29:12Eugen: der Europäischen Gemeinschaft will, glaube ich, ein bisschen auch einem Wunschdenken der USA entspricht,
- 29:19Eugen: da einen oder sagen wir in der Welt halt vor Trump einen gleichberechtigten Partner zu haben.
- 29:25Eugen: Weil die längste Zeit musste eigentlich die USA die Verteidigungsrolle für Europa übernehmen.
- 29:31Eugen: Das war so ein bisschen der Deal nach der unmittelbaren Nachkriegszeit.
- 29:35Arno: Arno: Ja, ich bin schon gespannt, wenn wir in fünf Jahren noch mal über das Thema sprechen,
- 29:40Arno: was sich bis dahin getan hat. Im Moment scheint sich da ja schon einiges zu verschieben,
- 29:43Arno: auch innerhalb der EU. Ja, na ja, das ist so eine Binsenweisheit, wenn man sich die Geschichte der Integration
- 29:49Arno: anschaut, es braucht immer eine saftige Krise, dann geht ordentlich was weiter bei der Integration. Immer wenn es, wenn es
- 29:54Arno: Europa zu gut geht, passiert gar nichts.
- 29:56Arno: Alle kochen ihr eigenes Süppchen.
- 29:58Arno: Und dann kam die Suezkrise, die Ungarn Krise.
- 30:02Arno: Und dann ging plötzlich wieder etwas weiter die Ölkrise.
- 30:06Arno: Immer diese Momente, wo gemeinsam Krise war. Hat jetzt also.
- 30:09Arno: Es ist halt ein bisschen traurig, dass Europa dann immer eine Krise braucht, dass man dann draufkommt Ach ja, vielleicht
- 30:15Arno: sind wir doch gemeinsam stärker. Sollten nicht alle unser eigenes Ding machen?
- 30:21Arno: Ein Spiel, auf das möchte ich nur hinweisen, weil das fand ich so lustig, auch vor dem jetzigen. Von der jetzigen
- 30:26Arno: Situation ist nämlich Shattered Union ein Strategiespiel, wo die USA in einem Bürgerkrieg untergehen und ich glaube sechs
- 30:35Arno: oder sieben Fraktionen da gegeneinander kämpfen.
- 30:38Arno: Und eine Fraktion ist eine Expedition Force der EU, die versucht wieder für Ordnung zu sorgen,
- 30:44Arno: also wo die EU die Rolle des Weltpolizist übernimmt.
- 30:50Eugen: Eugen: Ja. Ja heißt also, wenn du das jetzt so weit zusammenfassen würden,
- 30:58Eugen: was wären so die die zentralen Imaginationen Europas oder der Europäischen Union.
- 31:07Arno: Arno: Naja, also wenn wir jetzt Triple A Games nehmen und wirklich die Populärkultur,
- 31:12Arno: also wo jetzt nicht irgendwelche politischen Akteure dahinter standen,
- 31:16Arno: also das, was einfach nur so wahrgenommen wird oder auch teilweise Stereotype,
- 31:21Arno: die bedient werden, sind tatsächlich die EU als Militärbündnis oder als Militärblock oder im weitesten Sinne als diplomatische oder
- 31:30Arno: politische Block. Das ist ja auch für viele europäischen Föderalisten oder Europäisten oder wie auch immer man sie nennen mag,
- 31:39Arno: das Ziel. Also das wäre ja auch das Ziel einer tatsächlich funktionierenden Europäischen Union,
- 31:44Arno: dass mit einer politischen Union auch eine Verteidigungsunion eine effektive da ist.
- 31:51Arno: Die ist witzigerweise in den Köpfen der Menschen schon da.
- 31:54Arno: Also weiß ich, das müsste man halt weiter untersuchen.
- 31:57Arno: Was das bedeutet. Heißt das wäre eigentlich ist das ein Wunsch der Bevölkerung,
- 32:00Arno: der einfach von den, tatsächlich aber von den Regierungen nicht wahrgenommen wird?
- 32:06Arno: Oder ist das nur eine sehr amerikanische Sicht der Dinge?
- 32:09Arno: Es kann auch sein, Es entspricht natürlich auch einer Wunschvorstellung vor allem der osteuropäischen Staaten,
- 32:14Arno: wo vielmehr der Wunsch nach einem Sicherheitsbündnis da ist, während in West und Zentraleuropa ja sehr
- 32:21Arno: friedensgewohnt verwöhnt ist. Ich weiß nicht, ob man das so sagen kann,
- 32:25Arno: aber wo dieser Wunsch einfach weiter weg ist.
- 32:30Arno: Das ist so eine Frage, die finde ich.
- 32:32Arno: Der könnte, die könnte man als. Forschungsfrage mal für ein Projekt oder zumindest für eine Publikation
- 32:42Arno: sich daran nehmen. Es wäre auch durchaus sinnvoll, wenn sich die die Akteure der europäischen Integration sich aktiver mit
- 32:50Arno: diesen Fragen auseinandersetzen. Es ist jetzt auch gemein Sie setzen sich schon sehr aktiv damit auseinander.
- 32:55Arno: Es kommt nur so selten was Gescheites raus.
- 32:58Arno: Es ist.
- 32:58Eugen: Eugen: Ich. Ja, also ich habe mich auch ein bisschen gefragt, Ob jetzt vielleicht so was fehlt wie Ja,
- 33:10Eugen: wie formuliere ich das? Also ich habe letztens Forza Horizon fünf gespielt.
- 33:15Arno: Arno: Okay, ich bin gespannt, wann. Da waren wir in Mexiko.
- 33:19Eugen: Eugen: Ja, das spielt in Mexiko. Und da ist mir extrem aufgefallen, dass dieses Forza Horizon fünf vom
- 33:28Eugen: mexikanischen Tourismusministerium oder so ähnlich gefördert wird.
- 33:33Eugen: Und zwar ordentlich. Und dadurch diese, ja, diese ganzen, dieses Sightseeing,
- 33:42Eugen: was man da machen konnte, das wurde sozusagen staatlich unterstützt.
- 33:45Eugen: Und da habe ich mich gefragt, ob es Sinn machen würde, also wenn man denn überhaupt so was will.
- 33:50Eugen: Das ist ja auch noch mal eine Frage. Propaganda Ministerium und so,
- 33:57Eugen: dass man versucht wirklich in die Triple A Games reinzukommen, anstatt dann zum Beispiel die fünf 50er Auflage
- 34:07Eugen: Serious Games zu haben am Ende.
- 34:09Arno: Arno: Ja, also ich glaube die Serious Games, das wurde auch wieder fallengelassen. Das war so eine Phase, wo alle sich darum bemüht
- 34:14Arno: haben. Also Serious Games an sich haben sogar einen Aufschwung gerade,
- 34:17Arno: aber die kommen jetzt eher aus der Zivilgesellschaft heraus und weniger als.
- 34:23Arno: Von oben, von oben befohlen. Ja, ich finde das eigentlich gar nicht so blöd.
- 34:28Arno: Das ist ja etwas, was, was man ganz geläufig beim Filmen ja macht.
- 34:31Arno: Zum Beispiel, dass der gefördert wird, wenn die Staaten das machen. Und das könnte die EU durchaus auch machen und schauen,
- 34:37Arno: dass einfach gewisse Aspekte, die unsere.
- 34:39Arno: Also unser tägliches Leben wird ja sehr bestimmt durch Politik, die kollektiv von uns Europäerinnen im
- 34:45Arno: Parlament und auch im Europäischen Rat und Europarat usw bestimmt wird.
- 34:51Arno: Aber wir sehen sehr wenig davon. Also das könnte man durchaus sichtbarer machen. Man müsste es halt immer ein bisschen
- 34:55Arno: runterbrechen und plakativ machen. Ich bin jetzt leider auch nicht der Profi,
- 34:59Arno: wie man sowas gut werbetechnisch umsetzt.
- 35:01Arno: Aber dass man sich halt überlegt, was wären Ikonen Europas, die man da auch beim nächsten Forza zum
- 35:09Arno: Beispiel reinbringt, das. Aber ganz ehrlich ich finde, das müsste man den Profis überlassen.
- 35:13Arno: Wenn ich da jetzt irgendwelche halbseidenen Vorschläge macht, bringt das auch nichts.
- 35:18Arno: Ich kann immer nur sagen, was nicht funktioniert. Das ist sehr gemein.
- 35:22Eugen: Eugen: Ja, ja, man muss auch auch bei so bei diesen Filmförderung, wo es dann geht.
- 35:27Eugen: Wir haben dann einen Schauspieler aus Österreich oder Deutschland oder was auch immer dabei und dafür kriegen die dann
- 35:34Eugen: 200.000 € für ihren Film oder so, das finde ich auch immer ein bisschen.
- 35:39Arno: Arno: Es hat ja auch eine zweite Funktion, dass einfach die Filme unterstützt werden.
- 35:43Arno: Also ich weiß auch von Filmen, die spielen in Salzburg, werden dann aber vom Land Brandenburg
- 35:50Arno: finanziert und dann wird halt, wenn zwei Szenen dort im Wald gedreht und dann steht halt im Abspann finanziert mit
- 35:56Arno: Mitteln. Aber tatsächlich haben sie ermöglicht, einen Film zu machen. Und das ist auch für mich schon ein etwas Wichtiges. Also
- 36:03Arno: das war eine Frage, weiß ich gar nicht, inwiefern auf europäischer Ebene digitale Spiele auch als Kulturgut,
- 36:09Arno: als europäisches gefördert werden.
- 36:10Arno: Könnte nicht schaden.
- 36:13Eugen: Eugen: Ja, auf vielen Ebenen nicht. Ich würde sagen, an der Stelle machen wir mal einen Schlusspunkt.
- 36:20Eugen: Das sind nämlich schon 36 Minuten vergangen und wir springen einfach jetzt zum nächsten Punkt,
- 36:28Eugen: nämlich den Softworks.
- 36:30Arno: Arno: Perfekt.
- 36:46Eugen: Eugen: Perfekt. Softworks heißt Was haben wir gesehen?
- 36:50Eugen: Gespielt, gelesen. Was hast du gesehen, gespielt, gelesen?
- 36:53Arno: Arno: Was habe ich gesehen? Gespielt?
- 36:55Eugen: Eugen: Fangen wir mal mit dem. Sehen. An.
- 36:58Arno: Arno: Ähm, beim Sehen. Ich wollte eigentlich mit Spielen anfangen.
- 37:02Arno: Ich würde das nicht.
- 37:03Eugen: Eugen: Nein, ich möchte das sehen.
- 37:05Arno: Arno: Möchtest du mir sehen? Mit dem Auge.
- 37:07Eugen: Eugen: Reinkommen? Dann kriegst du deinen Willen.
- 37:10Eugen: Dann sprechen wir jetzt über Spiele.
- 37:13Arno: Arno: Danke sehr. Ähm, ich habe nur alte Filme gesehen.
- 37:18Arno: Ich meine, da würde ich eher dich dann fragen.
- 37:20Arno: Ansonsten. Dann mache ich es mal kurz.
- 37:22Arno: Meinen meine Softworks. Meine große Begeisterung ist das Steam Deck,
- 37:27Arno: das ich mir jetzt geleistet habe. Nach auch.
- 37:29Eugen: Eugen: Äh, hast du.
- 37:29Arno: Arno: Es ja, nachdem ich glaube auch über ein Jahr mit dem Gedanken gespielt habe oder noch länger und dann immer wieder mich dagegen
- 37:35Arno: entschieden habe, weil ich es für ein Unsinn halte. Und jetzt macht es mich doch sehr glücklich,
- 37:40Arno: weil etwas, was mich tatsächlich unglücklich gemacht hat.
- 37:44Arno: Ja, das ist ein totales Luxusproblem.
- 37:46Arno: Ich weiß ist, dass ich eigentlich grundsätzlich ein PC Spieler immer war,
- 37:50Arno: aber mittlerweile am PC nicht mehr spiele, weil der PC ist mein Arbeitsgerät und ich habe irrsinnig ich weiß nicht,
- 37:55Arno: es ist ein. Ich habe eine innere Hürde auf meinem Arbeits Windows PC zu spielen.
- 38:00Arno: Ich weiß nicht, was es ist. Ich kann es nicht genau erklären.
- 38:02Eugen: Eugen: Ich habe. Ich kann es irgendwie nachvollziehen. Ich weiß auch nicht genau.
- 38:06Arno: Arno: Weiß nicht wie viele Spiele auf Steam mittlerweile.
- 38:09Arno: Ähm und hin und wieder zwinge ich mich so ein bisschen zu spielen und dann lasse ich es.
- 38:13Arno: Aber mache ich bald, weil es fühlt sich einfach nicht so gut an und jetzt habe ich quasi meinen PC halt in einem
- 38:20Arno: switchähnlichen, etwas größeren Gerät und merke schon, wie gut mir das tut,
- 38:25Arno: weil diese Geräte Trennung bringt mich jetzt dazu, die ganzen Spiele,
- 38:30Arno: die ich mir schon seit Jahren vorgenommen habe, darauf zu spielen.
- 38:33Arno: Also muss ich sagen, der Grund für dafür das Steam Deck zu kaufen war,
- 38:37Arno: dass ich unbedingt Baldur's Gate drei spielen will und das hat halt am PC nicht so gut geklappt. Und ich weiß von der Aurelia
- 38:43Arno: Aurelia Brandenburg. Vielen Dank noch mal für den Tipp, dass Baldur's Gate drei sehr gut auf dem Steam Deck funktionieren dürfte.
- 38:49Arno: Und ich glaube, das tut es auch.
- 38:50Eugen: Eugen: Die ist ja auch eine begeisterte.
- 38:52Arno: Arno: Ja, die war eine, die hat mich da auch sicher mit dazu überredet.
- 38:55Arno: Und der Adrian auch. Shoutout an Adrian hier.
- 39:00Arno: Tatsächlich habe ich jetzt aber bald, das geht so ein bisschen angespielt und dann habe ich die ganzen kleinen Spiele
- 39:06Arno: wiederentdeckt, die ich auf Steam habe und die ich nie so angerührt habe. Also was ich jetzt spiele die ganze Zeit auf meinem Steam
- 39:11Arno: Deck ist Tarsis Haul und Dorfromantik auch schon.
- 39:16Arno: Alle haben einige Jahre auf dem Buckel.
- 39:18Arno: Also ist jetzt das erste Mal, dass ich das ist. Das ist eines dieser ersten Würfel.
- 39:22Eugen: Eugen: Der Pile of Shame.
- 39:24Arno: Arno: Ja, also. Aber es fühlt sich nicht an wie abarbeiten. Es macht tatsächlich Spaß. Also hauen, finde ich. Überhaupt ist ein
- 39:28Arno: wunderschönes Spiel, das.
- 39:30Eugen: Eugen: Was ist das denn? Das ist ein sehr, sehr strategisches, rundenbasiertes Spiel,
- 39:35Eugen: wo man Huch, ich hätte mich mehr vorbereiten sollen.
- 39:39Eugen: Also man spielt ein junges Mädchen, ich glaube in einem Dorf, das von Werwölfen geplagt wird.
- 39:46Eugen: Und tatsächlich ist es ein bisschen puzzleartig.
- 39:48Eugen: Also man kommt auch weiter auf einer Spielkarte, Man kann bis zu einem gewissen Grad seine Fähigkeiten verbessern und man es
- 39:56Eugen: ist rundenbasiert und es ist sehr.
- 39:59Eugen: Weiß nicht, was jetzt der Richtige drückt, ist es nicht taktisch, sondern es ist strategisch, weil man weiß
- 40:02Eugen: auch, wie sich der Gegner bewegt.
- 40:05Eugen: Also es ist eher wie Schach. Man muss einfach wirklich sehr viele Züge im Voraus planen und die Gegner auch in Fallen
- 40:14Eugen: locken. Also es gibt jetzt kein Glück oder Zufall, sondern es gibt immer einen.
- 40:20Eugen: Wer zuerst zuschlägt, gewinnt wie beim Schach und das fordert schon.
- 40:25Eugen: Also am Anfang geht es recht schnell. Mittlerweile wird es immer herausfordernder, merke ich. Und das ist sehr schön umgesetzt.
- 40:30Eugen: Es hat auch diese ach, ich weiß nicht mehr, es gibt eine Bezeichnung für diese Ästhetik.
- 40:34Eugen: Ich glaube, es ist irgendwie verschwindende Tinte oder so running,
- 40:39Eugen: also so ein bisschen aquarellartig, genau ineinander fließend, sehr,
- 40:44Eugen: sehr hübsch. Also das mochte ich sehr dann das ist fand ich teilweise sehr atmosphärisch gut.
- 40:51Eugen: Teilweise fand ich es furchtbar furchtbar billig und schlecht. Also alles was Stories war. Furchtbar. Das Würfeln und diese.
- 40:59Eugen: Also da spielt man eine Mannschaft in einem Raumschiff zum Mars auf dem Weg zum Mars und es geht die ganze Zeit schief und man muss
- 41:05Eugen: eigentlich die ganze Zeit Troubleshooter und Probleme lösen und es wird immer schlimmer und da muss man auch teilweise sehr
- 41:10Eugen: strategisch vorgehen. Am Ende hängt aber viel von den Würfeln ab.
- 41:13Eugen: Ich habe es glaube ich nach 20 Versuche einmal geschafft.
- 41:17Eugen: Jetzt ist aber auch gut, muss ich sagen und die Story ist irgendwas mit Aliens.
- 41:21Eugen: Und ja, das kann man dann wieder lassen.
- 41:24Eugen: Das hätten sie nicht lassen können. Das finde ich, hat in dem Fall mal die war die prozedurale Rhetorik das Schönste.
- 41:29Eugen: Also die Erzählung durch das Spiel selbst hat in meinem Kopf am besten funktioniert.
- 41:34Arno: Arno: Ja, das ist dann, wenn man dann so wie bei den alten Schweizer Spielen noch schnell ein Narrativ aufzwingt.
- 41:41Eugen: Eugen: Genau das ist, das müssen wir jetzt kurz erklären.
- 41:46Eugen: Arno bezieht sich zum anderen zum einen.
- 41:48Eugen: Auf Necronom, ein Euroshmup, das wir analysiert haben, nachzulesen auf unserem Blog von Chludens
- 41:55Eugen: Necronom findet man es, das ein erstaunlich gutes Thema ist für die Zeit aber die
- 42:05Eugen: Story, die man nachlesen kann, eigentlich nur im Handbuch sowas von fremd wirkt und absurd.
- 42:11Eugen: Das ist schon wieder lustig, weil es ist so abgefahren.
- 42:14Arno: Arno: Die Story für sich fand ich eigentlich schon wieder prima.
- 42:16Eugen: Eugen: Weil sie auch so so viele Zeitreiseebenen und ich weiß nicht was da.
- 42:21Eugen: Aber mit dem Spiel hatte das dann doch recht wenig zu tun.
- 42:24Eugen: Und auch bei geht, dass wir jetzt uns gerade anschauen für die nächste Case Study.
- 42:28Eugen: Auch da ist die Story, also man begegnet ihr im Spiel nicht wirklich.
- 42:34Arno: Arno: Ja, ja, aber apropos Troubleshooting in Space Ich habe ja auch was gemacht.
- 42:39Eugen: Eugen: Ich hätte dich jetzt gefragt, weil bei mir war es das jetzt. Also, was hast du gespielt?
- 42:44Arno: Arno: Weil das passt noch nicht total gut. Ich habe die Alters gespielt.
- 42:48Arno: Zumindest bin ich gerade dabei von elf Eleven Bit Studios, die ja Frostpunk gemacht haben.
- 42:57Eugen: Eugen: Ein deprimierendes Spiel.
- 43:01Arno: Arno: Das kann ich bisher so nicht sagen.
- 43:02Arno: Es. Ich bin nicht so begeistert wie andere, muss ich sagen.
- 43:08Arno: Wie zum Beispiel der Wie heißt der Rainer Siegel?
- 43:13Arno: Aber ich. Also ich finde vieles daran gut.
- 43:16Arno: Das ist eben ein Ja im weitesten Sinne ein Survival Spiel.
- 43:21Arno: Und da spielt man einen gewissen Jan Dolski, der auf einem Planeten abstürzt.
- 43:28Arno: Und der hat schon eine riesige Forschungsstation da, die sich auch fortbewegen
- 43:37Arno: kann. Aber er ist alleine und weil er alleine ist und nicht allein das Ding rocken kann.
- 43:43Arno: Alle anderen sind beim Absturz gestorben.
- 43:46Arno: Muss er sich quasi. Muss er ja alternative, alternative Versionen seiner selbst erschaffen,
- 43:51Arno: die nicht die gleichen Erinnerungen haben, sondern zu einem gewissen Punkt in seiner.
- 43:56Arno: In seiner eigenen Vergangenheit werden dann die Erinnerungen der jeweiligen neuen Personen manipuliert,
- 44:02Arno: so dass sie zum Beispiel dann Spezialist in XY sind, anstatt das, was er hat.
- 44:08Arno: Also dadurch ergeben sich dann so funktionale Möglichkeiten und das Ganze stellt aber dann auch sehr schlau ein.
- 44:14Arno: Daran hat es mich ein bisschen an Sommer, an dieses Unterwasser Horror Ja Klon Spiel hätte ich fast gesagt
- 44:25Arno: an dieses Spiel erinnert, wo dann das Bewusstsein in Maschinen zum Beispiel verpflanzt wird.
- 44:31Arno: Da hat es mich ein bisschen daran erinnert. Einfach diese Frage Ja,
- 44:34Arno: was bedeutet das eigentlich, wenn man eine Kopie ist von jemanden,
- 44:39Arno: wenn man wenn die Erinnerungen nicht echt sind Und so weiter und so fort.
- 44:43Arno: Also das ist da ganz interessant und ich finde auch, es ist wunderschön gestaltet,
- 44:50Arno: auch dieser Planet, aber es ist. Also ich weiß nicht, ob ich es fertigspiel,
- 44:56Arno: weil es ist auch. Irgendwas ist da so ein bisschen off so dieses Pacing,
- 45:01Arno: dieses dieser Rhythmus im Spiel, der ist so ein bisschen dröge, finde ich.
- 45:05Arno: Und damit kann ich nicht gut umgehen in meinem Alter.
- 45:10Eugen: Eugen: Also es sieht faszinierend aus und die Idee finde ich auch extrem cool.
- 45:13Eugen: Aber ich glaube.
- 45:14Arno: Arno: Auch ein sehr gutes Spiel. Aber es hat.
- 45:17Arno: Ich weiß nicht. Ich glaube, ich bin zu ungeduldig dafür.
- 45:21Eugen: Eugen: Ich muss jetzt noch nachschauen, ob es das für Steam Deck gibt. Im Augenblick sieht es nicht so aus.
- 45:26Arno: Arno: Ja, und ähm. Ich spiele außerdem für einen Workshop, den ich an einem Gymnasium im Oktober halte,
- 45:36Arno: noch mal Hellblade Sacrifice ist durch und muss sagen ich bin finds besser als
- 45:46Arno: bei den ersten zwei Durchgängen, die ich vor einigen Jahren ja schon hinter mich gebracht habe.
- 45:51Arno: Also ich vielleicht auch, weil ich mittlerweile sehr viel darüber gelesen habe und einen geschärften Blick
- 45:57Arno: darauf habe.
- 45:58Eugen: Eugen: Viel drüber geschrieben, das wird vielleicht auch noch mal verändert haben.
- 46:00Arno: Arno: Und auch selber drüber geschrieben.
- 46:02Arno: Ja, und ich kann viel mehr ja anerkennen.
- 46:08Arno: Und Appreciation nennt man Entschuldige den Anglizismus.
- 46:14Eugen: Eugen: Er ist entschuldigt das ja.
- 46:17Arno: Arno: Wie gut es auch eigentlich konstruiert ist, muss man doch einfach sagen.
- 46:21Arno: Es ist auch immer noch schön, obwohl es jetzt auch schon acht Jahre, glaube ich, alt ist. Und ich wollte auch
- 46:25Arno: deswegen spielen, weil jetzt im August irgendwann der zweite Teil dann auch für die Playstation kommt.
- 46:32Arno: Ich habe ja keine Xbox und damit ich das dann auch noch mal durchspielen kann.
- 46:39Eugen: Eugen: Gut, Das hast du gespielt. Was hast du gesehen?
- 46:42Arno: Arno: Gesehen habe ich vor allem. Das ist mir wirklich hängengeblieben.
- 46:46Arno: Vor ein paar Tagen. Heretic. Ich weiß nicht, ob dir das was sagt.
- 46:50Arno: Das ist ein Horrorfilm vom letzten Jahr.
- 46:52Arno: Nein. Die Prämisse ist, es gibt zwei Mormonen Schwestern, die durch eine wie immer
- 47:02Arno: Kleinstadt. Eine amerikanische Kleinstadt irgendwo in den.
- 47:06Arno: Ja, ich weiß nicht. Rocky Mountains ist es nicht, aber es geht schon so ein bisschen in den Norden der Vereinigten Staaten. Die da
- 47:14Arno: unterwegs sind, von Tür zu Tür gehen, um einfach die Leute zu missionieren.
- 47:18Arno: Und sie geraten dann an einen sehr höflichen Mister Reed.
- 47:25Arno: Das ist schon verdächtig. Das Wetter ist ganz furchtbar und er lädt sie dann ins Haus ein.
- 47:31Arno: Und ja, von da an entspinnt sich eine wirklich Verrückte.
- 47:37Arno: Sehr gut geschriebene Geschichte um Religion, um die Frage Was?
- 47:43Arno: Was ist Religion strukturell? Was ist es philosophisch?
- 47:48Arno: Es wird ja wirklich sehr viele monologisiert von Hugh Grant, der den Missouri spielt,
- 47:55Arno: ganz hervorragend.
- 47:56Eugen: Eugen: Okay.
- 47:57Arno: Arno: Und was drin vorkommt, ist eine Allegorie, bei der zum Beispiel Monopoly und wie heißt das?
- 48:06Arno: The Land Lords Game zum Beispiel, dann auch eine Rolle spielen.
- 48:09Arno: Und deswegen ist es vielleicht auch für uns Game Studies Menschen interessant.
- 48:14Eugen: Eugen: Ja, das klingt cool. Das kommt auf meine Liste.
- 48:17Arno: Arno: Kann ich wirklich empfehlen. Also ganz, ganz toller Film.
- 48:21Eugen: Eugen: Du hast mir geschrieben, du hast auch noch zwei Bücher gelesen.
- 48:23Eugen: Möchtest du von denen auch noch kurz?
- 48:25Arno: Arno: Ja, also ich war viel, habe viel konsumiert, wie du sagst.
- 48:29Arno: Das eine war. Das war leichte, aber wundervolle Kost of Monsters and Mainframes von Barbara True Love in diesem
- 48:39Arno: Jahr erschienen. Und die hier ist der Gedanke hinter dem Roman wirklich etwas schräg.
- 48:47Arno: Es gibt ein Schiff, die Demeter. Und woher kennen wir die Demeter?
- 48:53Arno: Aus dem Dracula. Und.
- 48:56Speaker4: Speaker4: Ach, das ist es ja.
- 48:58Arno: Arno: Das ist das Schiff, das Dracula nach London bringt.
- 49:03Arno: Und in diesem Fall wird Dracula zu einer Raumstation nach Alpha Centauri gebracht und ist
- 49:13Arno: erstmal erstmal aus der Sicht der Demeter geschrieben.
- 49:16Arno: Die eine, wo das Schiff quasi im ganzen eine Artificial Intelligence,
- 49:21Arno: eine AI ist KI und beschreibt das ganze, dass auch eine KI die ähm ja,
- 49:28Arno: also die Autorin schafft es ganz wundervoll diesen Widerspruch zwischen.
- 49:35Arno: Persönlichkeit mit all ihren komischen Ja ja Problemchen und diesem sehr mechanischen Denken,
- 49:43Arno: das auch zu beschreiben. Und das.
- 49:45Arno: Das macht sie ganz toll. Und sie versucht dann eben die Mannschaft Vortrag zu retten,
- 49:53Arno: was nicht gelingt. Alle werden umgebracht, was zur Folge hat, dass erst mal alle anderen Schiffe sie total dissen und und nur über sie
- 50:01Arno: am lästern sind und aber auch die Gefahr ja in sichtbare Nähe rückt,
- 50:08Arno: dass sie vielleicht verschrottet werden könnte.
- 50:10Arno: Denn auf der Rückfahrt, auf dem Rückflug ein paar Monate später ist es so,
- 50:14Arno: dass sie einen Werwolf an Bord hat.
- 50:16Arno: Und jetzt fliegt sie. Jetzt fliegt sie an einem Mond vorbei und dadurch wird der Werwolf aktiviert.
- 50:24Arno: Und der bringt bis auf zwei Kinder dann auch wiederum alle um.
- 50:28Arno: Und ja, du siehst, es ist total schräg und von da an entwickelt sich eine wirklich ganz tolle Geschichte um um diese.
- 50:37Arno: Ähm, ja, um. Um dieses Schiff, Um eine weitere KI und diese ganzen Figuren.
- 50:43Arno: Also es gibt dann irgendwann noch ein Pharao, also so ein, so eine Mumie und ein.
- 50:48Arno: Und, ähm, Frankensteins Monster.
- 50:53Eugen: Eugen: Große Monster von, äh, Ja. Okay, das.
- 50:57Arno: Arno: Es ist wirklich großartig.
- 50:58Eugen: Eugen: Es muss noch das Monster aus der Lagune vorkommen. Und dann sind sie.
- 51:01Arno: Arno: Also mit sehr viel Liebe geschrieben. Einfach.
- 51:03Arno: Und das merkt man einfach. Also, es ist leichte Kost, aber es tut manchmal ja auch gut.
- 51:07Eugen: Eugen: Ja, ich finde es.
- 51:09Arno: Arno: Ganz im Gegensatz zu dem anderen Buch gelesen habe das Theater und das ist ein Horror Horrorroman den von diesem Jahr.
- 51:18Arno: Und das ist sehr interessant, weil der spielt zurzeit der Corona Pandemie besonders von Anfang an sozusagen.
- 51:27Arno: Und die Ausgangslage ist hier, dass ja die Erzählerin nicht die Erzählerin,
- 51:34Arno: die Hauptfigur mit ihrer Schwester in New York an irgendeinem an irgendeine U Bahn Station kommt.
- 51:42Arno: Und dann wird ihre Schwester vor eine ankommende U Bahn geworfen, und die stirbt ganz tragisch und ganz brutal,
- 51:51Arno: und die Figur hört dann nur noch den Mörder schreien.
- 51:55Arno: Sie sieht ihn eigentlich nicht, sie hört ihn nur noch hinterher rufen.
- 51:59Arno: Bettgitter, also Fledermausfresser.
- 52:03Arno: Was einfach ein rassistischer, rassistischer, rassistisches Schimpfwort in dem Fall ist.
- 52:09Arno: Und dann setzt es ihr vier Monate später ein und sie ist mittlerweile in der Reinigung von Tatorten gelandet,
- 52:18Arno: so jobmäßig und stellt dann mit ihren Freunden fest und nach und nach.
- 52:25Arno: Also hier ist irgendwas total schräg.
- 52:26Arno: Es werden immer mehr Asiatische Frauen auf brutalste Art und Weise ermordet.
- 52:32Arno: Und ja, es da es möglicherweise ein Serienkiller am Werk und das ganze wird dann noch kombiniert mit einer
- 52:43Arno: wirklich interessanten Geisterstory.
- 52:46Arno: Also ich kann jetzt nicht zu viel erzählen, man muss es wirklich lesen.
- 52:49Arno: Und der Tatsache, dass die Hauptfigur man weiß nicht genau, was sie hat,
- 52:54Arno: ob sie jetzt im autistischen Spektrum irgendwie veranlagt ist.
- 52:59Arno: Sie hat aber auch so eine Phobie, ganz viele psychische Probleme und so und daraus ergibt sich eine ganz krasse Melange,
- 53:08Arno: die so einen gewissen, ja so eine gewisse Klaustrophobie und gleichzeitig so diese ständige Angst vor,
- 53:14Arno: vor der Umwelt. Und was passiert als nächstes so?
- 53:17Arno: Ja, an den Leser. Die Leserin transportiert also wirklich auch ein sehr,
- 53:22Arno: sehr gutes Buch. Ich habe die ganze Zeit, dachte ich mir, ich lese das,
- 53:25Arno: leg das weg, das ist mir zu düster.
- 53:28Arno: Und habe es dann doch durchgelesen, weil es einfach fantastisch geschrieben war.
- 53:32Eugen: Eugen: Respekt. Ja, ich kann kurz einwerfen, weil ich habe wirklich nicht so viel gelesen,
- 53:39Eugen: da ich vor allem auch die letzte Woche vor allem gedruckt habe.
- 53:43Eugen: Aber was ich gelesen habe, ist von The Laney, die, also alle, die sich mit Game Studies
- 53:51Eugen: auseinandersetzen, werden viele schon den Namen gehört haben.
- 53:54Eugen: Unter anderem die, die sich für die Geschichte von Sierra interessieren,
- 53:58Eugen: weil sie zu denen zur Geschichte von Selma wieder publiziert hat. Und die hat ein Buch geschrieben vor ein paar Jahren. Ich weiß
- 54:03Eugen: jetzt nicht mehr, welches ja über den Apple zwei, also spannend ist,
- 54:07Eugen: weil der Apple zwei ist ja so ein bisschen der zwar so das Powerhorse,
- 54:11Eugen: der der Apple Geschichte, der so wirklich zur Verbreitung von Mikrocomputern beigetragen hat,
- 54:16Eugen: der aber in der eigenen Geschichtserzählung von Apple ein bisschen runtergespielt wird,
- 54:20Eugen: weil er nicht so cool war wie der Macintosh später oder der iMac, sondern der war einfach ein funktionaler
- 54:26Eugen: Computer, den es aber über ein Jahrzehnt gab in verschiedenen Iterationen und der auch in der Computerspielgeschichte ein bisschen.
- 54:37Eugen: Er wurde nicht vergessen. Es weiß schon jeder, wie wichtig er war, aber es wird selten in der Bedeutung erzählt,
- 54:43Eugen: die er tatsächlich gehabt haben dürfte. Und das hat dieses Buch ein bisschen nachgeholt, das noch dazu sehr gut geschrieben ist,
- 54:49Eugen: muss ich sagen. Also, dass er endlich mal ein wissenschaftliches Buch, das man sehr gerne liest. Es ist super
- 54:53Eugen: strukturiert. Sie macht die Kapitel, die thematischen immer anhand eines Beispiel Programmes auf.
- 54:58Eugen: Also es geht gar nicht so viel um Spiele, es geht vielmehr auch um Gebrauch,
- 55:02Eugen: Software und auch die damalige Utopie, dass man den Haushalt mit dem Computer steuern könnte,
- 55:07Eugen: also lange vor Siri und Alexa. Es hilft schon vieles besser verstehen.
- 55:13Eugen: Sehr schön finde ich auch, dass sie ganz klar ein Narrativ hat bzw einen Erkenntnisgewinn,
- 55:17Eugen: den sie der sich durchzieht, der am Ende noch mal rauskommt. Und zwar dieses,
- 55:22Eugen: was ich auch immer wieder. Angesprochen habe, dass Computer gemacht wurden,
- 55:27Eugen: ohne dass wirklich klar war, wofür sie gut sind.
- 55:29Eugen: Dass sich viele das angeschafft haben, ohne zu wissen, wofür das jetzt wirklich gut ist. Und das war teuer. Dass man das da
- 55:34Eugen: einfach dieser Fortschrittsglaube war, der es getragen hat und sehr viel Marketing.
- 55:39Eugen: Also da war schon sehr viel Wirtschaftslogik, gerade diese von Reagan bestimmten späten 80er
- 55:50Eugen: Jahre. Es ist also es kann ich sehr, sehr empfehlen für alle, die sich für die Geschichte der
- 55:55Eugen: Computerisierung oder Digitalisierung interessieren.
- 55:58Eugen: Man kann auch viel über unsere heutige Welt lernen, wenn man das Buch liest.
- 56:01Speaker4: Speaker4: Ja.
- 56:02Arno: Arno: Es erinnert mich ein bisschen an Jasper Jules Too much Fun, dass er ähnliches mit dem C64 macht.
- 56:09Speaker4: Speaker4: Das hast du gelesen.
- 56:09Arno: Arno: Gerade auch die. Ich habe es bisher halb ungefähr gelesen und insbesondere die Frage Was macht man eigentlich jetzt mit so
- 56:19Arno: einem Ding? Spielt da auch eine sehr große Rolle.
- 56:22Arno: Also das war ja dieses C64, dann diese Entscheidung, die ja von oben durchgedrückt wurde.
- 56:29Arno: Wir vermarkten das nicht als Büromaschine, sondern als Entertainmentgerät.
- 56:36Arno: Die wurde ja erstmal sehr kritisiert und das war aber letztlich dann der Glücksgriff,
- 56:42Arno: der dann den C64 ganz groß gemacht hat.
- 56:46Eugen: Eugen: Ja, also da passiert jetzt einiges, muss ich sagen.
- 56:48Eugen: Also diese ganze Plattform Studies, da kommt jetzt regelmäßig was Neues raus.
- 56:54Eugen: Ich habe da auch noch unangerührt ein neues Buch über Intellivision.
- 56:57Eugen: Bei mir stehen neben den C64 zum Atari Atari könnte ich jetzt auch mal als nächstes lesen.
- 57:03Eugen: Also das das hat aber ich kann das Buch empfehlen, weil das macht auch Spaß zu lesen.
- 57:09Arno: Arno: Ja, das ist schon mal wichtig, weil so gibt es auch viele Bilder.
- 57:12Arno: Da ist ja für mich immer am wichtigsten.
- 57:14Eugen: Eugen: Ja, in der Mitte gibt es sogar bunte Bilder und die sind tatsächlich. Also schön,
- 57:17Eugen: dass du ansprichst. Ich habe das Buch auch sehr dafür gemocht.
- 57:20Eugen: Die Bilder machen total Sinn. Das ist nicht nur Illustration, sondern es wird auf sie Bezug genommen.
- 57:25Eugen: Das weiß ich sehr zu schätzen. Also es ist wirklich dieses Anschauungsmaterial und es geht sehr viel halt auch um Werbung und da
- 57:33Eugen: macht es einfach einen sehr schönen Sinn das Ganze.
- 57:38Speaker4: Speaker4: Gut, ja.
- 57:39Arno: Arno: Apropos Bilder Du hast Bilder gemacht, hast du gerade schon angedeutet.
- 57:44Arno: Sag schon. Also, ich finde, das gehört schon.
- 57:47Eugen: Eugen: Okay, gut. Aber dann werden wir überziehen.
- 57:49Eugen: Wieder?
- 57:50Speaker4: Speaker4: Ja, dann überziehen.
- 57:51Arno: Arno: Wir haben ja gesagt, 50, 50 bis 90 Minuten.
- 57:56Eugen: Eugen: Niemand hat 90 Minuten gesagt. Ähm.
- 58:00Eugen: Ja, ich hatte. Ich hatte einen Grafikkurs, durch den ich recht unverhofft gekommen bin,
- 58:07Eugen: weil meine Schwiegermutter jedes Jahr einen Malkurs macht und die letzten drei Jahre meinen Sohn mit eingeladen hat,
- 58:13Eugen: meinen Eltern einen Grafikkurs zu machen.
- 58:16Eugen: Und zwar wirklich. Also Grafik heißt in dem Fall einen Druckkurs.
- 58:19Eugen: Das heißt, es wird. Der hat über drei Jahre gelernt, Kupferplatten zu gravieren und das dann zu drucken.
- 58:28Eugen: Und ich war schon immer sehr beeindruckt davon, was er gemacht hat. Und jetzt hat sie mal gereicht, weil es ist tatsächlich.
- 58:33Eugen: Ich kann sagen, es hat bei mir so ausgesehen, dass ich die letzte Woche von Montag bis Samstag einfach von 9:00 bis 17:30 meistens
- 58:42Eugen: gearbeitet habe. Also es hat mir viel Freude und Spaß gemacht.
- 58:45Eugen: Ich habe es freiwillig gemacht, aber ich war dann schon schon ein bisschen erschöpft und ich war noch dazu einer von
- 58:49Eugen: denen, der immer früher gegangen ist und später gekommen ist. Also meine Kommilitoninnen waren da noch viel
- 58:56Eugen: investierte, aber ich wollte halt doch ein bisschen Zeit mit der Familie verbringen.
- 59:02Arno: Arno: Ja, das hört sich extrem cool an.
- 59:04Arno: Du hast ja auch schon ein bisschen was in den sozialen Medien gepostet.
- 59:08Eugen: Eugen: Also ich habe erst mal gelernt, wie es funktioniert. Ich habe. Ich war schon ein bisschen besorgt, weil ich ja nicht so
- 59:13Eugen: grafisch unterwegs bin und habe so ein halbes Jahr überlegt, was ich zeichnen könnte und bin halt auch recht früh auf Computerspiele
- 59:20Eugen: gekommen. Dann dachte mir irgendwann eigentlich Pixel, also alte Pixelspiele,
- 59:25Eugen: die für mich noch dazu wichtig waren für meine Sozialisierung. Also frühe King's Quest Space Quest Spiele,
- 59:30Eugen: die frühen Lucasfilm Games. Dass ich die versucht habe, möglichst schön zu zeichnen und weil sie sich eigentlich nie ausgegangen,
- 59:38Eugen: dass man sich Pixel für Pixel abzeichnet, sondern ich musste eigentlich immer übertragen auf eine andere Pixelanzahl.
- 59:44Eugen: Das heißt, da war schon eine gewisse Herausforderung dabei. Das hatte ich ein halbes Jahr geübt und dann ist halt auch sehr
- 59:49Eugen: viel Handwerk. Also man kriegt. Man muss Kupferplatten mitnehmen, die müssen dann auch noch,
- 59:54Eugen: das ist so absurd, die müssen dann noch poliert werden und geschliffen werden. Also bevor man überhaupt anfängt was zu tun,
- 59:59Eugen: werkelt man damit mit Feile und Schleifpapier für eine 3/4 Stunde.
- 1:00:04Eugen: Dann kommt dann Abdecklack in diesem Fall drauf.
- 1:00:08Eugen: Dann kopiert man die Skizze mit dem Kopierpapier drauf und dann wird graviert.
- 1:00:14Eugen: Und da hatte ich eine Panik, weil wenn man dann mal grob wird, dann bleibt das auch so! Da gibt es keinen
- 1:00:18Eugen: Radierer. Und dann arbeitet man mit XP dran.
- 1:00:21Eugen: Es ist so cool, es ist wirklich sehr cool. Und dann? Dann hat man nur eine einfache Gravur,
- 1:00:25Eugen: wenn man dann so etwas haben will, was ich dann am Ende hatte, mit mehreren Schattierungen. Dann aber gab es
- 1:00:29Eugen: in diesem Fall die Möglichkeit, das hieß Aquatinta.
- 1:00:32Eugen: Es ist also ich hatte ja keine Ahnung, da wird ein Asphaltstaub drauf regelmäßig verstreut.
- 1:00:39Eugen: Dann wird das Ganze mit einem profanen Gasbrenner erhitzt, damit er ein bisschen schmilzt und sich wirklich verbindet mit der
- 1:00:44Eugen: Kupferplatte. Und dann wird unterschiedlich lang geätzt.
- 1:00:48Eugen: Also das Helle wird als erstes abgedeckt und dann hat man ungefähr.
- 1:00:53Eugen: Also ich hatte jeweils sechs Schattierungen zur Verfügung und da musste ich unterschiedlich halt immer wieder ätzen, dann
- 1:00:58Eugen: rausnehmen, dann die nächste Fläche abdecken, dann wieder ätzen und dann am Ende kommt was Geniales raus.
- 1:01:04Eugen: Also das wird dann gedruckt und dann fängt erst der Druck an, dann nochmal ich weiß nicht über eine Stunde,
- 1:01:09Eugen: also bei mir dauert, weil ich kein Profi bin.
- 1:01:13Eugen: Also das ganze einfärben, dann ist es mühsam.
- 1:01:15Eugen: Also da hatte ich ja keine Ahnung.
- 1:01:17Eugen: Das Mühsamste ist, die Farbe dann wieder runterkriegen, weil wenn man das Ganze mal eingefärbt hat, dann muss man schauen, dass
- 1:01:21Eugen: halt nur die Farbe in den Stellen bleibt, wo man sie haben möchte.
- 1:01:25Eugen: Und da, da braucht man, muss man sehr sorgfältig sein, was mir nicht unbedingt entgegenkommt.
- 1:01:30Eugen: Also da habe ich lange geübt, um das halbwegs hinzubringen.
- 1:01:34Eugen: Genau. Und dann hat man gedrückt. Dann habe ich mich noch ein bisschen gespielt damit, eigene Farben zusammen zu mischen. Und
- 1:01:39Eugen: schlussendlich hatte ich einen Piraten aus dem ersten Set Meyers Pirates Spiel,
- 1:01:44Eugen: das für mich wichtig war, den Wilco Space Quest eins und mein Mann,
- 1:01:50Eugen: der Freewar, ähm Indiana Jones, kämpft gegen einen Wehrmachtssoldaten in Indiana Jones and the Last Crusade.
- 1:01:58Arno: Arno: Ja, ich bin ein bisschen neidisch.
- 1:02:02Speaker4: Speaker4: Muss ich schon sagen.
- 1:02:04Eugen: Eugen: Es ist also ich werde. Nächstes Jahr mache ich auch weiter. Ich überlege auch jetzt schon, ob ich nicht vorher noch mit meinen
- 1:02:09Eugen: Kommilitoninnen in Kontakt trete, damit wir auch zwischendurch drucken können wieder,
- 1:02:13Eugen: weil ich habe Ideen, was ich als nächstes drucke.
- 1:02:15Eugen: Und ich bin ich. Ein bisschen bin ich angefixt davon, muss ich sagen.
- 1:02:19Eugen: Ein bisschen sehr.
- 1:02:21Arno: Arno: Ja, mach, mach.
- 1:02:23Eugen: Eugen: Genau, Könnte man noch überlegen, aber das mache ich jetzt nicht.
- 1:02:26Eugen: Was? Was man da auch noch an Erkenntnisse rausziehen kann, Weil ich finde es ja charmant, dass ich dann etwas Digitales nehme
- 1:02:32Eugen: und es hardcore analogisiert, also den und den inversen Weg nehme,
- 1:02:37Eugen: der normalerweise immer genommen wird. In der Zeit, wo wir alles digitalisieren.
- 1:02:42Arno: Arno: Bis quasi auf dem Weg von Ludwig Hanisch, der auch diesen in seiner Kunst genau das.
- 1:02:47Speaker4: Speaker4: Macht.
- 1:02:48Eugen: Eugen: Okay, ich bin so ungebildet manchmal und ich komme so vor.
- 1:02:51Eugen: Ich ich google mal ich.
- 1:02:52Arno: Arno: Das liegt nur daran, dass ich den Ludwig mal für die Grünen interviewt habe,
- 1:02:57Arno: sonst hätte ich das auch nicht gewusst. Ja, der hat bei.
- 1:03:01Arno: Bei Insta sieht man ganz oft seine Kunst.
- 1:03:04Arno: Das ist wirklich nett. Ganz liebe Grüße an der Stelle.
- 1:03:10Arno: Äh, genau. Das hört sich doch nach Soft und dufte an!
- 1:03:18Arno: Und jetzt springen wir einfach zur Antrag.
- 1:03:21Eugen: Eugen: Den.
- 1:03:22Speaker4: Speaker4: Sack zu.
- 1:03:22Arno: Arno: Heute darfst du säuseln.
- 1:03:24Eugen: Eugen: Also, Arno, lass uns über die Antragserotik reden.
- 1:03:31Eugen: So, heute kam der Vorschlag von dir.
- 1:03:34Eugen: Das heißt, ich lasse dich das auch einleiten.
- 1:03:38Arno: Arno: Ja, also ich kann da, glaube ich, gar nicht so viel.
- 1:03:41Speaker4: Speaker4: Ja, dann ist ja gut.
- 1:03:42Eugen: Eugen: Dann machen wir jetzt Schluss. Dann ist eine Minute drei perfekt.
- 1:03:47Eugen: Danke, Aber noch eine Stunde.
- 1:03:50Speaker4: Speaker4: Drei.
- 1:03:50Eugen: Eugen: Eine Verzerrung? Ja.
- 1:03:52Arno: Arno: Ja, ne. Also ein Grundproblem, das ich eigentlich bei vielen unserer Texte habe,
- 1:03:59Arno: die ich so vor allem die ich selber schreibt zu Repräsentationen von XYZ in Spiel 123
- 1:04:10Arno: ist, dass wir diese Grundprämisse haben.
- 1:04:15Arno: Bei den Spielerinnen bleibt irgendwas davon hängen und deswegen ist das richtig,
- 1:04:19Arno: dass wir das analysieren. Und ich frage mich immer wieder Stimmt das eigentlich?
- 1:04:27Arno: Und wenn man dann genau zu der Frage nach Forschung sucht, wird man eigentlich gar nicht mal so überschwemmt mit Ergebnissen.
- 1:04:36Arno: Und da kommt mein Gedanke.
- 1:04:39Eugen: Eugen: Untertreibst Du da nicht ein bisschen?
- 1:04:44Eugen: Also es gibt nichts dazu, also keine großen angewandten Studien einfach.
- 1:04:49Eugen: Es gibt...
- 1:04:49Arno: Arno: Ja.
- 1:04:51Eugen: Eugen: Ich weiß nicht, ich Ich zitiere dann immer den Christoph Klimt aus den frühen 2000 Jahren,
- 1:04:57Eugen: vermutlich oder frühen 2010 Jahren Müsste ich jetzt schauen.
- 1:05:00Eugen: Ja, wahrscheinlich eher 2010 Jahre, wo es einen sehr schönen Text zu Sozialisierung und.
- 1:05:05Eugen: Aber ich glaube auch Kultur kommt auch vor, wo halt drin steht, dass es sehr,
- 1:05:09Eugen: sehr, sehr, sehr, sehr sehr plausibel ist, weil es halt für andere Medien die gleichen Theorien gibt und teilweise die auch
- 1:05:16Eugen: nachgewiesen wurden. Wobei wenn man sich es genauer anschaut, also gerade das ist etwas,
- 1:05:20Eugen: das es ist halt schwierig oder aber es ist halt schwierig, so etwas nachzuweisen.
- 1:05:26Eugen: Ich frage mich auch, ob es überhaupt möglich ist, das wirklich nachzuweisen.
- 1:05:31Arno: Arno: Also ein Feld, wo es ja ein bisschen gemacht wird.
- 1:05:33Arno: Gerade weil da der öffentliche Diskurs so stark ist, ist immer diese Frage nach der Gewalt,
- 1:05:40Arno: die man durch Computerspiele lernt.
- 1:05:42Arno: Aber selbst das ist ja auch wird dann steht dann da immer inklusive oder man kann es nicht wirklich genau sagen findet es jetzt
- 1:05:49Arno: statt oder nicht? Tendenziell eher nein, habe ich im Moment den Eindruck.
- 1:05:54Arno: Aber je nach Gesellschaftsdiskurs kann dann auch die Deutung solcher Studien dann wieder in die andere Richtung gehen.
- 1:06:01Arno: Also ich habe immer den Eindruck, so richtig weiß das keiner und dass das das macht mir tatsächlich für meine eigene Arbeit
- 1:06:07Arno: wirklich zu schaffen. Weil das ja so ein ganz, ganz zentrale Annahme ist.
- 1:06:14Eugen: Eugen: Ja. Also ich verstehe dich Und worauf wir hinaus wollen, ist jetzt nicht mal debattieren,
- 1:06:20Eugen: ob das notwendig ist oder nicht, was wir gerne hätten.
- 1:06:22Eugen: Deswegen ist auch eine andere Erotik wäre mal ein Projekt, das sich überlegt,
- 1:06:26Eugen: wie man das praktisch umsetzen könnte, also den Nachweis dieser Transferprozesse.
- 1:06:31Eugen: Es geht vor allem um Transfers, die da sind von von einzelnen Gedanken über Gedanken,
- 1:06:37Eugen: Bilder über Ideen. Man müsste noch schauen, wie man das möglichst gut operationalisieren kann.
- 1:06:41Eugen: Das wäre schon eine coole Frage.
- 1:06:44Speaker4: Speaker4: Es ist halt so, dass.
- 1:06:45Arno: Arno: Wir nur an zweiter Reihe stehen. Aber das würde ich wirklich gerne machen.
- 1:06:50Eugen: Eugen: Ja, gleichberechtigt mit anderen.
- 1:06:52Eugen: Es ist ja nicht so, dass da irgendjemand schon sich heraus getan hätte mit extrem viel Expertise.
- 1:06:56Eugen: Man müsste ja auch. Also es gibt solche Studien zur Wirkungsanalyse teilweise vom Film.
- 1:07:06Eugen: Ich weiß nicht. Bei der Literatur habe ich da gar keine Ahnung. Bei Film und Wochenschauen kannte ich einzelne Studien,
- 1:07:12Eugen: Dazu ist es am ehesten noch und da bin ich theoretisch eigentlich auch noch immer in irgendeinem Projektantrag drin.
- 1:07:19Eugen: Da habe ich nur seit zwei Jahren nichts mehr davon gehört. Ist es auch in einem Lehrkontext,
- 1:07:23Eugen: also im Kontext der Anwendung von Spielen in der Schule?
- 1:07:26Eugen: Ich glaube, das kommt am ehesten noch in Richtung eines wirklich kontrollierbaren Experiments,
- 1:07:32Eugen: weil sonst haben wir das Riesenproblem.
- 1:07:34Eugen: Wie unterscheiden wir Welche Transfers fanden denn jetzt in Spielen statt?
- 1:07:39Eugen: Und was kam über Netflix Serien? Was kam über Popmusik, Was kam von woanders her,
- 1:07:44Eugen: weil das ja alles immer zusammenspielt und sich gegenseitig verstärkt?
- 1:07:48Eugen: Also man müsste irgendwie eine Möglichkeit finden, etwas zu isolieren vom Rest.
- 1:07:53Eugen: Also was nicht zum Beispiel schauen.
- 1:07:56Eugen: Kultur von Vanuatu in einem Computerspiel, wo halt sonst überhaupt kein Kontakt,
- 1:08:01Eugen: also keine kann beiläufige Kontakt dazu da wäre weil schon bei Fragen wie Krieg oder Herrschaftsstrukturen ist es halt super
- 1:08:11Eugen: schwer, da jetzt abzugrenzen von allen anderen Resozialisierungsinstanzen,
- 1:08:15Eugen: die es ja auch gibt.
- 1:08:16Arno: Arno: Ideologisch muss da sind ja eigentlich auch alle schon immer zumindest bekannt in gewisser Weise.
- 1:08:21Eugen: Eugen: Man könnte sich anschauen, es sollte ja auch endlich anerkannt.
- 1:08:24Eugen: Oh Gott, und jetzt muss ich erstmal den Namen richtig aussprechen, die es schreibt sich Sie an,
- 1:08:32Eugen: eine Kollegin aus dem Vereinigten Königreich.
- 1:08:35Eugen: Was würdest du sagen in Sachen Don't know?
- 1:08:42Eugen: Jedenfalls, es hat ihre Abschlussarbeit.
- 1:08:47Eugen: Ich glaube, das war die Idee, die ISIS zu Vermittlung von Geschichte.
- 1:08:52Eugen: Und ich glaube, es war vor allem in Assassin's Creed Spielen geschrieben. Und das ist das Nächste,
- 1:08:57Eugen: was ich noch kenne, was in diese Richtung gegangen wäre.
- 1:08:59Speaker4: Speaker4: Ich glaube.
- 1:09:00Arno: Arno: Niko Nico Nolden hat auch ein bisschen seiner Diss.
- 1:09:03Eugen: Eugen: Ähm, nein.
- 1:09:05Arno: Arno: Ich verwechsle ich das mit dem.
- 1:09:09Eugen: Eugen: Also die habe ich gelesen. Es ist die.
- 1:09:10Speaker4: Speaker4: Ist.
- 1:09:11Eugen: Eugen: Sehr spannend, aber es gibt keine irgendwie tatsächlich konkreten Tests.
- 1:09:16Eugen: Dazu äußert sich ja das ach, wie heißt das?
- 1:09:19Eugen: Das ist sehr, sehr cool mir angeschaut.
- 1:09:24Eugen: Das Secret Life. Also ich weiß es nicht.
- 1:09:26Eugen: Ich müsste noch mal nachschauen. Also da ist auch sehr viel, also das, was wir auch machen, theoretisieren und
- 1:09:31Eugen: Hypothesen aufstellen, die alle auch nachvollziehbar sind und profunde.
- 1:09:35Eugen: Aber da sind jetzt auch keine Experimente in Richtung was wurde da an einzelnen Menschen vermittelt?
- 1:09:40Eugen: Das ist ja, das nehme ich an, was dich interessieren würde, also das mal wirklich so gut es geht
- 1:09:46Eugen: nachgewiesen wird, dass da wirklich was hängen bleibt.
- 1:09:49Speaker4: Speaker4: Ja.
- 1:09:50Arno: Arno: Es ist ja egal was, aber Hauptsache.
- 1:09:52Speaker4: Speaker4: Irgendetwas passiert, Irgendwas.
- 1:09:55Eugen: Eugen: Davon. Also dafür können wir einfach ausgehen. Aber du hast recht, ich fände es schon.
- 1:09:58Speaker4: Speaker4: Auch gut.
- 1:09:59Arno: Arno: Aber können wir eben einfach davon ausgehen?
- 1:10:01Arno: Das ist eben die Frage. Das tun wir ja ständig.
- 1:10:03Arno: Nur.
- 1:10:04Eugen: Eugen: Ich glaube, wir hatten das auch in diesem Podcast. Wir machen es dann halt über Umwege und versuchen es zu verifizieren,
- 1:10:09Eugen: um zu schauen, wie verbreitet das ist und ob sich gewisse Muster auf ihren Wegen durch die Medien nachvollziehen lassen.
- 1:10:17Eugen: Also von.
- 1:10:18Arno: Arno: Aber wenn da draußen eben irgendjemand ist, der entweder Lust hätte mal so ein Projekt durchzuführen und oder b auch schon
- 1:10:28Arno: bestehende Literatur zu solchen Dingen hat, bitte gerne sich an uns wenden,
- 1:10:33Arno: Das würde uns sehr freuen.
- 1:10:36Eugen: Eugen: Ich glaube, ein Weg wäre wirklich mal sich zu fokussieren auf Aspekte,
- 1:10:42Eugen: die recht weit von unserem Alltag entfernt sind.
- 1:10:45Eugen: Das ist natürlich insofern schwierig, weil uns besonders interessiert,
- 1:10:49Eugen: alltagsnahe politische Ideen, aber also Sachen, die sich wirklich isolieren lassen vom Rest,
- 1:10:56Eugen: wo man dann wirklich nachzeichnen könnte, so gut es geht.
- 1:10:59Eugen: Das kam durch das Spielen hier. Nächste Schritte, die uns sehr interessieren würden.
- 1:11:04Eugen: Also es gab da. Ach, und jetzt müsste ich den Namen wieder wissen. Also ich habe mich viel schon in meiner Dissertation mit
- 1:11:10Eugen: Kommunikationstheorie beschäftigt, weil eigentlich wollte ich ja auch möglichst schnell nachweisen,
- 1:11:14Eugen: was für eine Wirkung das hatte. Bis ich dann schon bei Wochenschau gelernt habe Das wird nichts.
- 1:11:20Eugen: Also auch da lässt sich nur nachzeichnen, was ich welche Bilder habe,
- 1:11:23Eugen: finden sich dann woanders wieder. Und dann kann man so ein bisschen nachzeichnen, die waren im kollektiven Bewusstsein drinnen.
- 1:11:30Eugen: Aber an sich gibt es ja recht viel.
- 1:11:32Eugen: Also es hat sich sehr viel getan.
- 1:11:34Eugen: Es gab ja grundsätzlich mal so in den dreißiger Jahren kam erstmals die Idee von Propaganda auf und da gab es dieses Buch und
- 1:11:40Eugen: ich habe wieder nur so Halbwissen von drei Pfeil und Hakenkreuz, das ein bisschen vermittelt hat,
- 1:11:45Eugen: dass eigentlich quasi alle Menschen Roboter sind, die einfach total empfindlich sind für Propaganda.
- 1:11:52Eugen: Also egal was du denkst, sobald du halt mit einer guten Leni Riefenstahl Film konfrontiert wirst, bist du
- 1:11:56Eugen: dann eigentlich quasi ein Nazi? Nach dem Krieg sind sie draufgekommen. Na, so einfach ist es doch nicht.
- 1:12:01Eugen: Dann gab es halt dieses Usus und Qualifikationsmodell, das da kam.
- 1:12:06Eugen: Bitte googeln, von wem das ist, ähm, das besagt sehr, sehr banalisiert und vereinfacht,
- 1:12:12Eugen: dass man sich schon sucht, was man haben will oder was man lesen, was man konsumieren will.
- 1:12:16Eugen: Also das, dass man empfindlich ist für das, auf das man empfindlich sein will.
- 1:12:22Eugen: Und da gab es dann auch, ähm, da müsste ich jetzt auch wieder schauen.
- 1:12:25Eugen: Wir geben das dann unten in den Shownotes an Franzose über die charmante Persuasion,
- 1:12:30Eugen: die Wege der Überzeugung geredet hat und dann mal runter getrödelt hat,
- 1:12:33Eugen: wie viele Hürden es gibt von etwas sehen oder konsumieren bis man verändert jetzt auch wirklich sein Verhalten.
- 1:12:40Eugen: Also das ist ja das was interessiert.
- 1:12:41Eugen: Inwiefern kann etwas, was man irgendwo sieht, dazu führen, dass man sein Verhalten
- 1:12:45Eugen: verändert? Und da sind ich glaube sieben Hürden zu überwinden, wo halt es auch sehr viel darum geht,
- 1:12:50Eugen: möchte man sein Verhalten überhaupt verändern, Weil wenn man es nicht möchte, dann passiert das auch nicht. Also diese
- 1:12:56Eugen: Angst. Da können wir gleich entfernen.
- 1:12:58Eugen: Das ist man muss schon empfänglich sein für etwas, das es etwas bewirken kann.
- 1:13:04Arno: Arno: Kann man auch alles zum Teil nachlesen in unserem gemeinsam geschriebenen Text zu Wissenstransfers und digitalen Spielen in
- 1:13:13Arno: dem. In welchem Band war es normal in dem.
- 1:13:16Speaker4: Speaker4: Kranken und den digitalen.
- 1:13:17Eugen: Eugen: Spielen? Genau das ist ein sehr schöner Text geworden.
- 1:13:20Eugen: Wirklich? Danke für den Hinweis. Verzeihung, Jetzt läutet es bei mir an,
- 1:13:23Eugen: ich hätte. Das nächste Mal stelle ich mein Handy wieder auf.
- 1:13:25Speaker4: Speaker4: Lautlos sitze.
- 1:13:28Arno: Arno: Ich habe sogar.
- 1:13:29Speaker4: Speaker4: Flugangst.
- 1:13:29Eugen: Eugen: Kannst du das rauslöschen? Kannst du es rausfiltern? Arno? Na gut.
- 1:13:35Eugen: Shame on me.
- 1:13:37Arno: Arno: Ja, ja, ja, ja. Ich bin ja Leid gewöhnt.
- 1:13:42Arno: Also nicht.
- 1:13:42Speaker4: Speaker4: Mit dir.
- 1:13:42Eugen: Eugen: Gut, aber das ist jetzt kein schönes Ende. Wir werden zwar bei 70 sein,
- 1:13:46Eugen: was ich gut finde. 73, aber jetzt brauchen wir noch irgendetwas Erschwingliches.
- 1:13:50Eugen: Etwas?
- 1:13:52Arno: Arno: Ach ja?
- 1:13:55Eugen: Eugen: Das wäre ein schöner Antrag. Ja, mag sein.
- 1:14:00Eugen: Was machen wir als Nächstes auch noch?
- 1:14:04Arno: Arno: Meinst du, das wird was Schönes?
- 1:14:06Eugen: Eugen: Ja, das wird was Schönes. Wir sollten das wieder.
- 1:14:07Speaker4: Speaker4: Was?
- 1:14:07Eugen: Eugen: Also wirklich.
- 1:14:08Arno: Arno: Ich schreibe gerade für den AK GWDs einen Text zu.
- 1:14:12Arno: Zu Politik und politischen Debatten um Computerspiele.
- 1:14:16Speaker4: Speaker4: Und ich. Ist das, was.
- 1:14:17Eugen: Eugen: Ich schreibe, für den Akt der Band etwas zu Politik, Wissenschaft und Games Studies?
- 1:14:22Eugen: Und.
- 1:14:23Speaker4: Speaker4: Oh Mensch, das ist ja fast das Gleiche.
- 1:14:27Eugen: Eugen: Und ich habe gerade auch wieder irrsinnig Heute mach ich das Wort Hadern scheinbar.
- 1:14:31Eugen: Ja, ich kämpfe gerade ein bisschen damit, weil ich wirklich das Gefühl habe,
- 1:14:34Eugen: es gibt noch immer quasi nichts. Ich habe mich wieder auf die Suche gemacht. Es gibt die Bücher von Thomas Bach zB.
- 1:14:41Eugen: Ich weiß nicht, würde ich sagen, die ich sehr, sehr geschätzt habe.
- 1:14:45Eugen: Die haben mich sehr inspiriert zu meiner Vorstellung. Und dann ist er einfach aus der Forschung rausgegangen Ausgegangen und es ist
- 1:14:51Eugen: nicht wirklich viel nachgekommen, muss ich sagen. Und aber auch international.
- 1:14:54Eugen: Also ich habe jetzt schon ein bisschen nicht nur einfach so gegoogelt,
- 1:14:58Eugen: sondern halt auch bin wirklich mehrere Repositorien durchgegangen.
- 1:15:04Speaker4: Speaker4: Jetzt.
- 1:15:07Eugen: Eugen: Wo sich die Politikwissenschaft etwas ausführlicher mit digitalen Spielen auseinandergesetzt hat.
- 1:15:13Eugen: Also es gibt da ganz selten Sachen aus Sicht der Politikwissenschaft und jetzt habe ich so ein paar rezente Texte gefunden,
- 1:15:19Eugen: merke ich auch, die sind total isoliert, weil die rezipieren quasi nichts oder wenig von den Gamestar.
- 1:15:24Eugen: Das außer die Texte vom Bett aus den 2010 Jahren Und da hat sich jetzt doch einiges mehr getan.
- 1:15:33Eugen: Ähm, also interessant, dass ich in den Politikwissenschaften so wenig tut,
- 1:15:38Eugen: während in anderen Disziplinen, selbst in der Geschichte von der hätte ich es ja nicht erwartet, aber die da floriert die
- 1:15:44Eugen: Beschäftigung mit digitalen Spielen und da scheinbar nichts.
- 1:15:48Eugen: Also falls ich mich da sehr irre das ist auch ein Aufruf um Unterstützung und Hilfe.
- 1:15:53Eugen: Dann belehrt mich bitte eines Besseren und zeigt mir das Handbuch Digitale Spiele in der Politikwissenschaft oder Videogames and
- 1:16:01Eugen: Political Studies, die ich einfach nicht gefunden.
- 1:16:04Arno: Arno: Ja, ja, wir haben ja letztens in unserem Instituts Rhetorik Design Rhetorik Treffen über
- 1:16:13Arno: populistische Spiele gesprochen.
- 1:16:15Eugen: Eugen: Ja, ich weiß, das tut mir leid, dass ich das verpasst habe, aber das ist ja auch nicht.
- 1:16:20Eugen: Das ist ja nicht konkret zu digitalen Spielen, sondern eher wieder so Spieltheorie,
- 1:16:29Eugen: oder.
- 1:16:31Arno: Arno: Nicht die klassische? Nee, nee, es geht schon in Richtung Spiel, wie wir es verstehen.
- 1:16:36Arno: Also dieser vor allem Housing okay Spiel Begriff.
- 1:16:40Speaker4: Speaker4: Na gut.
- 1:16:42Arno: Arno: Na ja.
- 1:16:43Eugen: Eugen: Für mich ein Grund, das nachzuholen.
- 1:16:45Arno: Arno: War das jetzt schön genug als Abschluss.
- 1:16:47Eugen: Eugen: Das ist ein schöner Abschluss, doch ich finde, ein schönes Ding könnte man noch erwähnen,
- 1:16:51Eugen: weil das war so eine schöne Erfahrung und ich möchte auch einmal kurz in den Äther raus erzählen,
- 1:16:58Eugen: wie sehr du geflucht hast, als ich dir erzählt habe, dass ich dich Schönheit habe.
- 1:17:03Eugen: Für einen Text zu Skyrim, für unseren.
- 1:17:06Speaker4: Speaker4: Schrecklich geliebten.
- 1:17:08Eugen: Eugen: Kollegen Dr. Dr. Enders und Jakob Birken.
- 1:17:14Eugen: Und übrigens auch die Aurelia haben wir dann auch noch lange Zeit und ich hatte so ein schlechtes Gewissen,
- 1:17:19Eugen: euch das angetan zu haben. Aber es war dann ein großer Spaß, finde ich. Also wir haben uns für dich.
- 1:17:24Eugen: Für mich war es ein großer, großer Spaß.
- 1:17:26Eugen: Wir haben uns Geschichtsbücher in Skyrim angeschaut und das mit Geschichtstheorien außerhalb von Skyrim verglichen.
- 1:17:34Eugen: Und ich fand, das ist ein Text, der Freude gemacht zu recherchieren,
- 1:17:38Eugen: zu erarbeiten. Ich finde, er hat auch Erkenntnis bewirkt und er ging schnell.
- 1:17:43Eugen: Es war super professionell.
- 1:17:46Speaker4: Speaker4: Ja.
- 1:17:46Eugen: Eugen: So, und bevor du jetzt noch irgendwie da etwas herum kritisierst.
- 1:17:49Speaker4: Speaker4: Nein.
- 1:17:50Arno: Arno: Nein, nein, nein. Ich hatte, ich wollte hatte jetzt nur gesagt, für mich war es dann doch weniger
- 1:17:56Arno: schmerzhaft, weil ich quasi nicht die Quellen Arbeit gemacht habe.
- 1:18:00Speaker4: Speaker4: Höchstes Lob, die ich.
- 1:18:02Arno: Arno: Die ich ja selber gar nicht so sehr mag.
- 1:18:04Arno: Sondern tatsächlich Was habe ich mir angeschaut?
- 1:18:08Arno: Also die die Forschung, die es.
- 1:18:10Speaker4: Speaker4: Zu.
- 1:18:11Arno: Arno: Büchern und Literatur in Skyrim gibt.
- 1:18:14Arno: Und es ist schon überraschend, dass es da überhaupt so viel.
- 1:18:16Arno: Ja.
- 1:18:19Eugen: Eugen: Ja, aber auch sehr schön. Aber unsere unser Feld haben Sie sich nicht angeschaut. Die Geschichtstheorie.
- 1:18:23Speaker4: Speaker4: Stimmt.
- 1:18:23Arno: Arno: Ja, das.
- 1:18:24Speaker4: Speaker4: Hat.
- 1:18:24Eugen: Eugen: Philosophie in Spielen.
- 1:18:26Arno: Arno: Es hat alles total Sinn gemacht am Ende.
- 1:18:29Eugen: Eugen: Also können wir empfehlen, sobald ein Band zu Skyrim herauskommt, herausgegeben von Jakob Birken und Rudolf
- 1:18:37Eugen: Inderst.
- 1:18:38Arno: Arno: Bitte Rudolf Inderst mit Mails überschwemmen Mit Anfragen zu dem.
- 1:18:42Speaker4: Speaker4: Buch.
- 1:18:43Eugen: Eugen: Bitte. Kommt bald. Kaufen Sie das.
- 1:18:48Speaker4: Speaker4: Ja.
- 1:18:49Eugen: Eugen: Gut, Dann machen wir jetzt den Sack doch zu.
- 1:18:53Eugen: Zeitlich okay, würde ich sagen. 80 84.
- 1:18:57Eugen: Alles an 70? Ja, mit Abspann und zu 80.
- 1:19:01Eugen: Es war mir eine Freude, Arno, dich wieder zu sehen.
- 1:19:04Eugen: Du hast mich jetzt nicht zu viel gesehen, weil meine Internetverbindung nicht so gut war. Aber du hast mich gehört.
- 1:19:10Eugen: Ich habe dich auch sehr gern gehört.
- 1:19:12Eugen: Ich hoffe sehnlichst, dass Hörerinnen etwas mit dem Gesagten anfangen können.
- 1:19:19Eugen: Wir freuen uns sehr über Feedback auf allen unterschiedlichen Plattformen,
- 1:19:25Eugen: wo wir verfügbar sind, auch über kritische Likes.
- 1:19:32Eugen: Wir haben schon einiges umsetzen können.
- 1:19:34Eugen: Wir sind noch immer beim Lernen. Ähm, ja.
- 1:19:38Eugen: Und schalten Sie wieder ein, wenn es heißt Wir sind mittlerweile frei genommen.
- 1:19:43Eugen: Und das? Was soll ich sagen? Schalten Sie wieder ein, wenn es heißt Kritische Controller.
- 1:19:49Eugen: Arno! Papa?
- 1:19:52Arno: Arno: Ja, Papa. Mach's gut. Tschüss.
- 1:20:01Outro: Outro: [Musik]