Latest / Genre Geschehen / Folge 214 - Das Flüstern der Ketten (Fantasy Filmfest Nights-Nachklapp + Interview mit Jan Komasa)
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- Genre geschehen wird präsentiert von Podriders.de, das Podcast-Netzwerk. Und Tino Hahn. The best, the rest, the rare. Oder halt das, was vom Fantasy-Filmfest übrig blieb. Und damit herzlich willkommen zu einer neuen Folge Genre geschehen, meine sehr verehrten Damen und Herren. Nummer 214, begleitet wie immer von meinen beiden geschätzten Kollegen, André Hecker. Moin. Und Tino Hahn. Hallo. Du willst wieder Futter liefern für die Community, ne? Ich komm da nicht mehr raus. Ich kann jetzt auch nicht mehr aufhören. Das klingt dann so, als ob ich sauer wäre oder sonst irgendwas, oder schlecht drauf. Ich hab mich selbst da drin gefangen, wenn mein eigenes Franchise was vor acht Folgen schon hätte aufhören sollen. Oder vielleicht schon ein bisschen mehr. aber nichtsdestotrotz hat es ja zu einer wirklich schönen Tradition hier bei uns geführt und dementsprechend Shoutout ein weiteres Mal an Benis, You did a man stopped Sir, das war schon wieder großartig was du bei uns im Discord gepostet hast Ja, richtig gut Ich habe es mir glaube ich jetzt schon achtmal angesehen ich habe es meiner Frau gezeigt, die sich auch kaputt gelacht hat wirklich ganz ganz großartiges also deswegen Ehre wem Ehre gebührt bin es immer weiter so. Ja, kommt wieder in den Discord, wenn ihr auch so spaßige Sachen aus der Community sehen oder beitragen wollt. Link in den Shownotes. Das Video, wenn ihr das jetzt hört, gibt es aber auch bei Instagram bei uns zum Beispiel. Dann checkt es gerne da aus. Ganz, ganz großartig wieder. Sehr gelacht. Genauso wie das letzte Video davor mit Ghostbusters. Ja, auch großartig. Also ihr liefert da wirklich top Community-Content. Ja, es hat Nuke gemacht. Ja. Daniel. Und ja, ich hab mir auch schon jetzt den Screener für Tom und Jerry wieder angefragt. Ja, sehr gut. Den besprechen wir auch, nachdem wir ja jetzt schon lange gewartet haben, beziehungsweise jetzt ist André wieder am Start, damit wir über Qualität reden können. Ja gut, aber nein, wir haben es angekündigt, jetzt ist es soweit, wir wollen über noch mal so ein paar Filme reden, die beim Fantasy Film festgelaufen sind, über die wir noch nicht reden konnten, vor allem über einen speziellen Film, der hier intern so ein bisschen, ich will jetzt nicht sagen für Reibung gesorgt hat, aber doch für ein bisschen Verwirrung, sag ich mal, oder Irritation. Ja, und der geschoben, aber nicht aufgehoben wurde, weil ihr ihn ja extra geskippt habt, bis ich wieder da bin. Schweren Herzens haben wir drauf verzichtet, letzte Woche schon drüber sprechen zu können. Ihr könnt euch kaum halten, ich kann es mir vorstellen. Für den einen klingt es halt eher wie eine Strafe und weiß ich nicht. Für andere wiederum eben nicht so schlimm, aber gut. Das werden wir jetzt ja gleich erörtern. Anhand von The Whisper, ein Film von Gustavo Hernández, der jetzt halt beim Fantasy Film Fest bereits lief oder eben noch läuft, oder? Oder sind wir, nee, das ist schon vorbei, wenn wir jetzt rauskommen, oder? Nee, nee, das läuft schon. Nächste Woche Okay, Entschuldigung, dann komme ich mit den Daten ein bisschen durcheinander. Ich habe gerade ein bisschen viel Termine um die Ohren. Nee, nee, nächste Woche ist es ja noch in den verbleibenden Städten. Gut, gut, gut. Also, wir reden über The Whisper und ich zitiere die Inhaltsangabe des Fantasy-Filmfests. Nachdem Teenagerin Lucia gerade das jüngste Blutbad ihres gewalttätigen Vaters beseitigt hat, flüchtet sie mit ihrem kleinen Bruder Adrian und zieht in eine heruntergekommene Villa. Doch der Traum von einem halbwegs normalen Leben ist in weiter Ferne. Auf dem Jungen lastet ein dunkler Familienfluch Vielen Dank. Von dem es kein Entkommen gibt. Dazu entpuppen sich die Nachbarn ausgerechnet als gewissenlose Verbrecherbande, die in der Halle nebenan Snuff-Filme dreht. Da steht auch noch eine offizielle Inhaltsangabe. Ja. Als die nun von den jungen Neuankündigen erfahren, beginnt schon ein Kampf auf Leben und Tod. Das steht jetzt in der Inhaltsangabe vom Fantasy Film fest. Schade, muss ich sagen. Weil ich hatte diese Information nicht. Und dementsprechend konnte der Film mich auf gewisse Art und Weise immer wieder nochmal ein wenig überraschen, beziehungsweise war ich interessiert an dem, was kommt und was daraus sich entwickelt, weil ich halt eben nicht schon solche Informationen hatte. Also ich sag mal so, ein gewisses Interesse wurde bei mir dadurch erzeugt, dass ich halt eben nicht wusste, worauf das hier hinauslaufen wird. Ja, das trägt sicherlich noch der Umstand dazu bei, dass da halt auch vier Filme in einen gepackt wurden, gefühlt, weil es ist halt auch noch dann Home Invasion, man hat ein bisschen diese Snuff-Sachen drin. Dann geht's noch um irgendwas anderes, dann wird's noch ein bisschen supernatural oder macht zumindest so den Anschein, aber nichts davon wird halt so richtig umgesetzt, Weil dieses, was du jetzt im Inhalt vorgelesen hast, in den ersten 60 Minuten kommt das auch noch nicht so wirklich zum Greifen. Deswegen ist der auch, zumindest bei mir, eher so auf Ungnade gefallen. Ich hatte den Sieges gesehen, das war halt der vierte Film an dem Tag. Deswegen bin ich da nach 60 Minuten rausgegangen, weil ich so dachte, ich kann das alles nicht ertragen. Es ist alles so, es wird so vollmundig werden Sachen. Auch der Film kündigt immer wieder an. Gleich wird es krass, aber es passiert halt nicht. Also es wird fast 15 Minuten so im ersten Drittel von irgendeinem Fest gesprochen und du siehst dann auch die ganze Zeit so Feuerwerk explodieren. Und dann ist so ein bisschen so, Leute rennen ums Haus drum rum. Man sieht immer mal wieder das Feuerwerk explodieren. Ich dachte, okay, jetzt kommt so eine reizvolle Sequenz, dass sie quasi so entweder im Haus irgendwas machen oder im angrenzenden Wald und dass das quasi alles so dunkel ist und nur so von Feuerwerk erleuchtet wird. Aber auch da verliert der Film auf einmal das Interesse dran und das verpufft dann einfach, weil dann wieder irgendwie man sich so denkt, ah, schon wieder 20 Minuten rum, wir machen mal wieder einen neuen Topf hier einfach. Und an dem Punkt musste ich halt mir auch schon angucken, wie eine Katze mit einer Kamera um den Hals, die völlig unmotiviert um den Hals drum herum rennt, durch die Gegend läuft und sieht, ah, die Nachbarn machen Snuff-Filme. Und dann denke ich mir so, ey, ich kann das alles nicht ertragen, gerade weil die Katze auch durch einen Pistollenschuss neugierig hinläuft. Wie Katzen halt so sind, wenn die irgendwo laute Geräusche hören, da wird erstmal geguckt. Und so ist der Film es ist nicht wirklich, es gibt nicht die einzelnen so, Ausschlusskriterien für mich, aber es ist alles aneinander gebappt und dann noch so zwei, drei Sachen reingestreut weil man muss ja so, es ist nicht mal ein Twist aber es kommt zumindest unerwartet aber es wird auch immer wieder so reingebracht der Junge kann nicht sprechen, es wird irgendwie am Anfang dann dubios vor dem Vater geflüchtet, der irgendwie wie was ganz, ganz Schlimmes gemacht wird, dann stimmt mit dem Kind irgendwas nicht. Und da wird aber natürlich auch nicht drüber geredet, sondern die reden in Rätsel miteinander. Also da sagt niemand so, ey, pass mal auf, du weißt doch ganz genau, wie das so war, so, so und so, sondern so, you're not allowed to do that. Guck mal, wie ich die englischen Untertitel jetzt einfach nachgeäfft habe. Der Film ist nicht auf Englisch. Aber es ist so, da denke ich mir immer so, ey, wenn ihr mal miteinander reden würdet wie normale Menschen und nicht wie die offenkundigsten Filmfiguren, die ihren auch nicht gerade vom Stuhl reißenden Twist so lange wie möglich für sich behalten müssen, dann hätte man die ersten 60 Minuten unterhaltsamer gestalten können. Also das hat mich alles nicht abgeholt. Ja, ich glaube aber, so ein bisschen spielt da mit rein, dass Zeit ja doch nun mal halt relativ ist und du halt schon drei Filme vorher gesehen hast. Ja, aber ich ... Weil, pass auf, ich will's nur einmal sagen, es gibt eigentlich für mich ein Turning Point, ab dem der Film so ein bisschen, sag ich mal, der setzt da ein Ausrufezeichen, du denkst dir so, was? Und ab dann nimmt ja quasi schon irgendwie alles seinen Lauf, diese ganze Eskalationsspirale mit eben all den Zutaten, die du schon eben angesprieben hast. Aber ich hab auf die Uhr geguckt, das war nach einer halben Stunde, weil ich mich halt gewundert habe, warum das schon so früh passiert. Und die halbe Stunde davor, da will ich auch gar nichts gegen sagen die ist halt einfach langsam und da wird wenig geredet und da wird wenig erklärt, Aber auf der anderen Seite beschweren wir uns auch, wenn Leute halt zu viel erzählen und irgendwie alles einem vorkauen. Also das ist dann so ... Ich weiß nicht, ich hab das nicht so empfunden einfach. Und wie gesagt, genau diese Stelle ist mir halt aufgefallen. Ich hatte halt das Glück, das Ding auf einem ... Was heißt das Glück? Aber ich konnte den Film halt über den Screener gucken. Und ich hab halt wirklich bewusst einmal dann auf den Timecode geguckt, um zu wissen, wo befinden wir uns jetzt an welcher Stelle. Weil, das geb ich ja auch offen zu, bis dahin fühlt sich der Film schon deutlich länger an, als er sein müsste oder als er tatsächlich ist. Oh ja, also ich denke mal, wir sprechen von der gleichen Turning Point Schockstelle, wo man kurz so oh, macht. Ich hab nicht auf den Timecode geguckt und ich hätte jetzt blind gesagt, wenn du mich jetzt gefragt hättest, hätte ich gesagt, nach 50 Minuten. Aber das ist das so. Ja, dann bin ich nämlich auch nicht nach einer Stunde rausgegangen, ich bin fünf Minuten nach diesem Turning Point raus, weil ich da auch so dachte, ja okay, jetzt, kriegt mich hier nicht mehr eingefangen. Also was soll es mir jetzt noch bringen, das hier durchzusitzen? Das hat sich dann wirklich, also ich finde auch, alles davor fühlt sich quälend lang an. Das mit den Dialogen kann ich nicht nachvollziehen so ganz. Das hat mich noch nicht mal gestört. Ich finde einfach der Film, beziehungsweise das, was Tino sagt, so ein bisschen dieses der Film versucht lange einfach auszuspielen, das zurückzuhalten. Das stimmt, das fühlt man so ein bisschen. Ich finde es auch nicht schlimm, dass es so kryptisch ist, beziehungsweise das fand ich ja sogar ganz spannend. Wir sind Kopfhörer und warum sagt die Mutter dem Kind ständig, setz die Kopfhörer wieder auf? Man fragt sich ja schon so Dinge, sowas mag ich auch so ganz gerne. Die Flashbacks sind halt so okay, die deuten halt Sachen an, aber auch noch nicht so, dass du komplett greifen kannst. Das fand ich auch okay, aber wirklich alles erstmal am Anfang, dann im Haus eben vor diesem Wendepunkt ist einfach komplett ununterhaltsam. Der ist so gefühlt absichtlich quälend langsam, damit vielleicht dann nachher der Impact umso größer ist, wenn es dann irgendwie losgeht. Aber es war irgendwie wirklich, die Kamera ist ständig in diesem auch sehr tristen Haus irgendwie sehr langsam dreht sich und bewegt sich. Die Figuren meandern da so rum irgendwie. Fand ich halt auch hin und dann ständig mit der Katze rein und raus und so und dann ist sie immer unter dem Bett und dann ja, weiß ich nicht, das fand ich auch, das war einfach wirklich quellend lang und ich hab wirklich gefühlt irgendwie, das wären schon die erste Stunde fast gewesen, wirklich. Aber bis zu diesem Zeitpunkt dachte ich die ganze Zeit, das läuft so auf so einen echt blöden Spukhaus-Horror hinaus, also so ein drögen Horror. Weiß nicht, Tino, wie hieß der Film, wo sie über das Flüstern aus der Vergangenheit oder sowas gehört haben oder drei Minuten vorher? Weißt du, was ich meine? Fällt mir jetzt, weiß ich nicht. Aber du weißt, was ich meine. Ja, also sowas habe ich gedacht, weißt du, dass man hier so einen naturalistischen Geisterfilm hat. Soll man ja auch glaube ich denken, wenn der Junge ja dann auch seine Kopfhörer absetzt, guckt dann einmal in diesen dunklen Flur, hört dann dieses Flüstern eben. Die Anmessung sollst du ja haben. Gleichzeitig hast du aber dann eben schon sehr früh diese. Waldverfolgungsszene, wo du weißt, was ich meine, mit der jungen Frau, die zu diesem Festival will, wo du ja auch schon dann weißt, okay, das spielt auch irgendwie eine Rolle. Also da hast du ja schon so zwei Genre-Möglichkeiten im Raum, wo ich auch schon war okay, plus dann diese Flashbacks, die auch super ominös sind. Also ich war auch eher erst so bei Familienfluch oder sowas, plus aber dann eben dieser Waldpart, so, und da war ich schon so, okay, was will der denn? Worauf will der denn hinaus? Aber trotzdem, ja, jedenfalls alles eben bis dahin, bis es dann mal einmal richtig knallt, war schon irgendwie quälend langsam, fand ich. Aber dafür muss ich sagen, hat mir alles danach ganz gut gefallen. Zumindest, also deutlich besser als den Anfang, was nicht schwer war. Aber danach ist es für mich halbwegs aufgegangen. Nur das erste, was ich auch im Kopf hatte, war halt direkt so, okay, du willst aber ganz schön viel. Ja. Ohne irgendwas spektakulär so auszuspielen. Genau, da konnte sich jemand irgendwie nicht entscheiden, was er letztendlich wirklich machen will, beziehungsweise dachte ich, ja, ich finde irgendwie alles nice. Ich versuche das mal so richtig in so eine Mixtur zu packen, wo von jedem so ein bisschen was zu kriegen ist. Aber wie wir ja wissen... Wenn du so Everybody's Darling sein willst, ist ja nicht so passiert. Ich muss aber sagen, ich war ja schon ein bisschen abgeschreckt durch irgendwie das, was Tino uns da aus Sitges berichtet hatte. Und das Ding war auch, dadurch, dass ich den halt. Als Screener hatte, hab ich den halt schon auch, keine Ahnung, ich hab den erst auf dem großen Bildschirm gehabt, dann musste ich ihn mal kurz irgendwie auf dem kleinen Bildschirm machen, wieder auf dem großen Bildschirm. ich, Ich weiß nicht, ich gebe mit allem Recht so, aber sobald dieser Moment passiert und ich dachte so, das machen die doch jetzt nicht zu einem, also das, warum so früh, fand ich es dann aber auch irgendwo charmant. Oder ich weiß nicht, wie ich das beschreiben soll, aber es hat auf seine Art und Weise so was irgendwie fast schon naiv Selbstbewusstes gehabt, das alles aneinander zu reihen und so, wie du sagst, aneinander zu flanschen. Und ich fand, das hatte nicht so diesen ärgerlichen Appeal, wie zum Beispiel bei sowas wie, wie hieß der, ach, diese ganzen McG-Filme hier, Babysitter oder Rim of the World oder sowas, wo halt auch so viel reingestopft wird. Und das wird dann aber mit so einer gewissen Aggressivität und ich fand hier, dass dieser Film das alles immer so dezent irgendwie nur aneinander gereiht hat ja, das war nicht elegant oder. Ausgefeilt aber nichtsdestotrotz wirkt es jetzt auch nicht so völlig voneinander entfernt, weil ich fand halt diese gesamt eher schroffe Grundatmosphäre, eigentlich hat mich die mitgenommen und ich muss dann auch sagen gewisse, sag ich mal, Heimvideo oder super super TV-Kamera, was weiß ich, Bilder, die fand ich schon unangenehm. Also das kann ich dem Film nicht abstreiten so. Also nicht abschreiben. Deswegen. Und wie hier quasi auch mit dem, oder mit einem allseits bekannten Mythos quasi nochmal gespielt wird oder eine Variation versucht wird, irgendwie dafür zu finden. Das fand ich dann auch wieder respektabel. Ich will nicht sagen, dass der Film das alles gut macht oder dass der Film, dass dem das wirklich alles gelingt, was er sich vornimmt so. Aber wie er sich vornimmt, fand ich das, Weniger aggressiv machend oder weniger störend oder ärgerlich. Ja, ich fand es halt so, also ich habe ihn ja inzwischen auch fertig geguckt. Also ich rede jetzt nicht nur auf der Basis von dem, was ich da gesehen habe. Und ich bin ja auch rein mit dem ... Ja, mit einer leichten Vorfreude, weil ich von dem Regisseur von Gustavo Hernández mag ich diesen Silent House super gern, dieser One-Shot-Film, den er 2010 gedreht hat, der halt auch in Echtzeit läuft und den fand ich damals toll und halt auch richtig unheimlich und gruselig. Und dann finde ich es immer umso frappierender, wenn jemand so 15 Jahre später einen Film macht und so irgendwie in meiner Meinung jedes Gespür oder fast jedes Gespür für Timing verloren hat, weil dieses ganze Rummeandern in diesem tristen Haus hätte ja per se funktionieren können, aber man schafft es da ja nicht mehr irgendwie einen guten Jumpscare oder irgendwie so einen atmosphärischen Moment zu erzeugen. Und das check ich nicht, weil ich bin bei sowas echt super, Film zwei Minuten in den dunklen Gang rein und scheiß mich voll. Also das ist nicht schwierig, mich da irgendwie abzuholen oder so. Aber da war ich so, wo ich so dachte, ich weiß es nicht. Und dann, das meine ich ja so ein bisschen mit dieser fehlenden Kommunikation, dass natürlich erwarte ich nicht, dass die jetzt dem Kind sagt, zieh mal die Kopfhörer auf, du weißt doch, sonst passiert A, B und C. Aber einem nicht so willigen Kind, was seine Kopfhörer nicht automatisch aufsetzt, sondern nicht zu sagen, warum, damit dann irgendwie so eine Dringlichkeit entsteht. Das finde ich halt so, du hast es halt rührend naiv genannt. Vielleicht würde ich das unter anderen Umständen auch so sehen, aber dann ist halt noch die Katze da, die diese Kamera um den Hals trägt. Es ist halt alles so, es ist für einen Grund da und es wirkt halt nicht mal so, also es wirkt halt so unsubtil und das nicht auf diese, da hängt eine Kettensäge an, an der Wand und ich weiß, damit wird noch jemand zersägt bei sich, sondern auf diese, ja okay, dann wird die Katze mit der Kamera irgendwas aufnehmen, ja okay, das mit dem Kopf vorrühren wird auch noch irgendeinen Sinn haben, aber dann mach doch mal Tempo, also halt mir doch nicht so ein Hering vor die Nase und dann muss ich 20 Minuten Leute ums Haus schleichend sehen. Ja, und auch irgendwie dafür, dass der Film später ja auch noch wirklich versucht, auch emotional Großes abzureißen, gehen die mir auch in der ersten halben Stunde nicht sympathisch genug miteinander um irgendwie. Also sie verhält sich ja auch sehr wie seine Mutter, was ja die Rolle so ein bisschen auch einnimmt natürlich, aber ist ja eigentlich Geschwister. Aber da fehlt mir irgendwie auch liebenswürdiger Umgang so ein bisschen miteinander. Ja, es gibt ein, zwei Momente, aber das Kind ist ja schon eher so, also ruhig sowieso, haha, aber auch einfach ja, bisschen stoisch, so Teenager-mäßig okay, aber irgendwie fehlt mir das Zusammenspiel zwischen den beiden komplett. Die gehen in ein komplett neues Haus, ja, das Kind hat keinen Bock drauf, IC, verstehe ich auch sofort, aber trotzdem, dann irgendwie auch da geht man sich dann nicht, das Haus ist groß, ja, aber man geht sich dann auch nicht aus dem Weg so extra die ganze Zeit irgendwie, also ich finde, da gibt's auch nicht richtig viel Zusammenspiel dafür, dass ich dann später auch so krass mitfiebern soll, bis hin sogar ein tränenreiches Ende irgendwie sogar noch bekommen soll. Dafür fehlt mir auch der Unterbau am Anfang, muss ich leider sagen, ja. Das gibt mir auch nicht ganz auf. Ich glaube, das soll halt so ein bisschen harte Schale weicher Kern sein oder halt dieses doch über allen schwebende Geheimnis, dass sie halt deswegen nicht so gut miteinander umgehen können, aber was bringt es mir, wenn ich nach 80 Minuten den Grund dafür erfahre, warum die Figuren, mit denen ich jetzt mitleiden kann, am Anfang keine Sympathiepunkte bei mir sammeln konnten. Das ist halt immer so ein bisschen, ich verstehe im Nachhinein, warum die so waren, aber dann ist das Kind schon in den Brunnen gefallen. Und das ist ausnahmsweise kein Spoiler. Ja, aber ich meine, dafür, wie gesagt, ging mir in der zweiten Hälfte aber in der Horror schon okay rein. Ich fand das ganz nett. Ich habe sowas in die Richtung, ich will nicht sagen, ich habe es vermutet, aber es war dann so Klick, ja, okay, liegt dann doch nahe. Aber der, sag ich mal, der Schockmoment hat schon erst mal kurz gezogen, der aber dann auch sofort aufgelöst wird, sag ich mal, in der nächsten Sekunde. Da war auch so, die Schockdauer ist nicht lang. Aber was danach so passiert, fand ich dann schon irgendwie ganz cool. Da ist dann auch Dynamik drin, ein bisschen Härte so. Da passiert auch was, da geht es viel hin und her so. Da ist endlich mal Bewegung im Spiel, das mochte ich ganz gerne. Auch die Abfolge dann irgendwo fand ich ganz cool. Das, wie gesagt, das Finale insgesamt, ich sag ja in dieser, also alles in diesem Gebäudekomplex dann da irgendwie, war nett, das mit der Katze auch da wieder, war natürlich auch wieder alles total hingebogen, das Vieh ist in dem Film aber wirklich auch nur dafür da, die Story voranzutreiben ohne Sinn und Verstand, wie viele Katzen funktionieren so halbwegs, aber egal. Und, ja, wie gesagt, das Finale, Finale, die emotionale Ebene habe ich halt nicht gekauft, aus genannten Gründen, aber die zweite Hälfte, die fand ich auf jeden Fall deutlich besser als die erste und da war es dann für mich auch zumindest unterhaltsam und irgendwie eine halbwegs runde Geschichte. Nur, wenn man das halt alles zusammensimmt, ist halt einfach, wie gesagt, ich fand einfach, da wollte jemand deutlich einfach zu viel. Auch mit den besten Absichten, die ich auch irgendwie verstehe. Und ich bin immer Fan von Experimenten. Für mich geht's halt insgesamt in Whisper echt leider nicht komplett auf. Ja, und auch halt solche Chopes wie, ey, wirklich, wenn noch ein Film kommt, wo wieder irgendeine Gruppe Leute Snuff-Filme drehen wollen, Alter, ich raste aus. Das ist so ausgelutscht, dieses dumme Chop. Ich kann es nicht mehr sehen, wirklich. Es ist so Ja, sie wollen es ja nicht nur, sie drehen es ja, ne? Ja, mein ich doch. Ist doch scheißegal, eine Gruppierung, die Snuff-Filme dreht. Ich kann das nicht mehr sehen. Das ist mittlerweile so ein auswärtsches Horror-Trope. Abgesehen von den ganzen Torture-Filmen, wo das eh der einzige Aufhänger ist. Aber auch in normalen Horror-Filmen, dass dann irgendjemanden findet, der im Keller Snuff-Filme dreht. So, na, da gibt denen doch irgendeinen anderen Background außer das. Das ist so boring. Oder besser als Snuff-Material. Weil das ist auch immer so dieses ... Also ich bin immer froh, dass es nicht so ist, wie es wohl vermutlich ist, aber gleichzeitig denke ich auch so, ja, dann lass es doch ganz sein. Also es wird ja auch, da wird ja halt auch ein bisschen mit diesem Snuff Material wird ja auch wieder so gewedelt und so, es gibt bestimmt noch irgendwas Krasses zu sehen und ich bin immer froh, dass es nicht so krass wird, aber dann denke ich mir auch so, ja, was soll das dann? Ich sag mal so, wenn ich der Konsument wäre und diese Videos da kaufen würde, würde ich bei denen nicht mehr bestellen. Ja, eben. Ich würde auch. Ich würde zumindest die Portokosten zurückhaben wollen. Daniel würde schon kaufen. Jetzt schäm dich doch nicht, dass du schon bestellt hast. Ich bin wieder erstaunt, über die Unwilligkeit, verschiedene Perspektiven mal einzunehmen und vielleicht auch mal irgendwie zu bedenken. Das Nachvideo hat auch nicht mehr Perspektiven. Ja, genau. Und deswegen muss man halt eben dankbar sein mit dem, was man hat. Ich vermisse die Demut in eurer Denkweise. Okay. Gut. Aber gut. Meistens muss man dankbar sein für das, was man hat. Gut, da haben wir ja einen neuen T-Shirt-Spruch. Na, aber ich meine, also, glaubst du wirklich, Leute, die solche Videos konsumieren würden, hätten die allerhöchsten Ansprüche? Nee, aber zumindest die allerhöchsten Ansprüche an die Länge des Materials oder die Explizizität. Ja, nur weil wir es nicht gesehen haben, heißt es ja nicht, dass es nicht da ist. Ja, aber der Film hausiert ja schon damit, dass es auch um Snuff geht. Ja, genau. Ja. Und ich finde, ihm gelingt in der Darstellung der, ja, dementsprechenden Szenen, gelingt ihm schon ein unangenehmes Gefühl. Okay. Muss ich sagen. Ich fand die nicht schön anzufangen. Nach Zurück zur Gewalt haben wir jetzt also Zurück zur Snuff-Demut. Ich schreib's mir auf die Fahne. Ich sage, wenn es sowas gibt und es gibt dann auch einen gewissen Markt dafür, dass dieser Markt offen ist, beziehungsweise bereitwilliger oder bereit zu Demut ist. Der Snuff-Film-Fan ist bereit zu Demut oder zum Verzicht. Ich meine damit eher, wenn es so, weißt du, wie bei normalen Blu-ray-Händlern, wenn wir da verschiedene Auswahlen haben und das ist einer von den Anbietern, die da den Film hantieren und ich würde bei denen einen Film kaufen, ich wäre unterwältigt. Ich glaube, ihr überschätzt das Angebot in so einem... Ja, aber sie produzieren es doch. Also da kann man doch auch mal aus den Fehlern, aus den Fehlern der Oliver Greges, der Snuff-Szene lernen und es besser machen. Also da kann ich mir auch einfach Mordhörs reinziehen. Das ist doller als das, was wir machen. Aber nichtsdestotrotz, es gibt doch auch nicht nur Hochglanz-Pornos. Es blüht doch nach wie, also es gibt doch seit Jahren Homemade und was weiß ich. Also über was reden wir hier? Der Mensch wird immer sich an einer Auswahl erfreuen. Und wenn es jetzt halt nun mal das Spektrum ist, der Homemates nach Filme, dann liefern die vielleicht auf ihrem Gebiet genau das ab, was Leute halt wollen, ihr Kundenkreis. Ja, okay, aber du gehst ja nur von der Ästhetik aus, aber auch, ich habe noch nie ein Porno natürlich gesehen, meine Mutter hört ja die Podcasts. Und wenn ich mir aber vorstelle, wie Pornos wohl so gemacht sind, würde ich sagen, es gibt in einem Hochglanz-Porno und in einem Homemade-Amateur-Porno nur genau dieselbe Menge an sexuellen Aktivitäten. Ja, und auch da sage ich nochmal, nur weil wir es nicht gesehen haben, heißt es nicht, dass es nicht da ist, weil da stand ja schon eine ganze Menge an diesen Dingern da oben. Ja, okay. Klar, aber wir reden ja nur von dem Material, was wir zu sehen bekommen. Das stimmt, ja. Also du beschwerst dich darüber, dass du nicht genug gesehen hast. Ja. Wenn Sie schon mit der Thematik aufwachen, dann geh doch rein. Dann gib mir auch NC-17 und nicht MSK-16. Okay. Weil mit der Argumentation, nur weil wir es nicht sehen, muss es ja nicht da sein, ist ja auch jeder Actionfilm supergut. Wir haben es halt nur nicht gesehen, diese Raid-ähnlichen Actionsequenzen. Die sind aber da. Ja, okay, ja. So. Ich hab bei Raid übrigens den Anhalterporno auch nicht gesehen. Ich glaub trotzdem, dass die da eine Menge davon... Ja, den hab ich aber auch nicht erwartet. Ich sehe eher zumindest die Dreharbeiten dazu. Ja. Das hat mich aber auch nicht interessiert. Das ist da ja nur Staffage. Wenn jetzt bei The Whisper genug anderes Material da wäre, wo ich so denken würde, ah, okay, das ist nicht so eine Mogelpackung hier, dann würde ich auch mich nicht ... Ich reg mich auch nicht drüber auf. Also auch jede Menge an Snuff hätte den Film nicht besser machen können. Und ab einer bestimmten Menge Snuff hätte es ihn auch wieder schlechter gemacht, Die genaue Dosierung von Snuff-Material in Filmen, die mit Snuff-Material hausieren gehen, ist nämlich auch eine Kunst für sich. Und ich finde es halt nur strange, also dafür, dass eh so viel von der Gewalt im Off passiert und ab und an mal halt irgendwie jemand nach oben an die Decke guckt und dann fällt halt ein Kopf runter oder irgendjemand wird an ein Polizeiauto gezogen und dann sieht man nur, wie die Füße hochgehen. Dafür macht der Film ganz schön viel Wirbel darum, wie krass es hier wohl zugehen wird. Aber am Ende geht's doch eigentlich schon ordentlich. Also es geht an. Ja, es geht schon. Also es ist schon, man versteht, warum man auf dem Festival läuft. Nicht nur wegen den Genre-Elementen, aber es ist jetzt nicht ... Also auch das hat für mich jetzt nicht mehr irgendwie ... Ja, irgendwas. Das Problem für mich ist einfach, dass diese Mittelszene, diese Schockszene, sag ich mal, dieser Wendepunkt, die Szene ist halt eigentlich die Härte aus dem Film. Rein vom Schockvideo her. Also da saß ich ja wirklich kurz so, oh, fuck. Da war ich so Handvoll im Mund kurz so, fuck. Wie gesagt, die wird leider, in Anführungszeichen, aber auch sofort aufgelöst. Du bist sofort schlauer, weil dann erfährst du halt, was Phase ist. Das heißt nicht mal Zeit zum Atmen, das so zwei, drei Minuten auskosten. Genau, das ist dir leider nicht richtig Zeit, um diesen Schock auch nicht sitzen zu lassen. Und danach passiert halt eigentlich nichts mehr Krasseres. Weil das ist halt einfach ein krasses Bild, ein krasser Moment. Ja. Und das ist vielleicht auch so ein bisschen das Problem, wenn du einmal in der Mitte des Films, oder noch nicht mal, wenn du da einmal richtig in die Vollen haust, so, dann bist du halt so ein bisschen gesetzt. Das war genau das gleiche Problem bei diesem, wie hieß der, der lief auch vor ein paar Jahren auf dem FFF, dieser irgendwas mit Dark- Super Dark Times? Nee. Am Anfang mit diesem Auto, mit dieser Familie. Ach, ja. At End, oder? Nee, nee, wo dieser, der auch eher so Polit-Thriller ist, wo dann aber relativ so nach 20 Minuten gibt's halt so einen Faustschlag, der auch ein bisschen war wie Speak No Evil. Auch eher so grounded. Ich glaub, der war aus Australien. Und wo die dann einfach nur noch der ganze Film über lange im Auto fahren. Und am Ende kommen sie noch wo an. Genau, ja, ja. Und das ist dasselbe Problem. Dieser Faustschlag war ja quasi am Anfang direkt. Und das ist das Problem auch da gewesen. Da kommt einmal dieser krasse Moment und der ganze Film aber hintendran liefert nichts mehr, was das erreicht. Das ist halt leider schade so. Und das ist hier, fand ich auch. Welcher war das? Ich find's raus. Irgendwas mit Dark hieß der. Out of the Dark oder... Out of the Dark. Falco! Wir finden's raus. aus. Und das fand ich auf jeden Fall hier auch. Wenn du einmal halt so einen krassen, Magenschläger hast und der passiert halt schon relativ früh und alles im Film danach erreicht das Level nicht mehr, da leidet halt dann einfach alles so ein bisschen runter. Aber wie gesagt, trotzdem, zweite Hälfte fand ich nicht schlecht. Erste Hälfte insgesamt zu lahm, das ist so mein Fazit. Ich würde sagen, generell, Whisper ist ein Film, der super interessant ist, aber halt in seiner Gänze für mich nicht aufgeht leider. Ja, dem widerspreche ich ein bisschen, denn. Ich hab aus diesem krassen Schlag, wie hast du es eben genannt? Tiefschlag, Magenschule, Magengrube-Schlag. Magenschule, Magengrube-Schlag. Aus diesem Magenschlag, wie gesagt, den hab ich sofort als etwas verstanden, dass das etwas hier in Gang setzen soll. Und dementsprechend fand ich das mal anders und interessant. Ich kann den Film nicht groß verteidigen. Ich will auch gar nicht sagen, dass dem wirklich alles da gelingt, was er macht. Aber ich seh's alles dann doch ein bisschen entspannter. Ja, das ist dir unbenommen. Und ich mag ja auch völlig unironisch, wie du dich für einen Film hier einsetzt, dem du ja auch ein Gänsefüßchen nur zweieinhalb Sterne gegeben hast. Ja, also wie gesagt, er ist ja ... Ja, ich finde das gut. Aber ich möchte ihn nicht ganz verdammen, weil er dafür halt eben einfach irgendwie ... Ja, weiß ich nicht. Der zeigt einen gewissen Mut. Der zeigt irgendwie ein gewisses Engagement. Und er versucht Dinge auch nochmal neu anzugehen, so die wir schon bereits kennen. Ja, ist ein Nachfilm, ich weiß, kennen wir alles. Aber nichtsdestotrotz irgendwie, ja, das muss ich dem alles irgendwie zugutehalten. Ich gutiere dem auch voll die Experimentierfreudigkeit an sich. Wie gesagt, bin ich immer Fan, ich kann total nachvollziehen und echt gutheißen, was er versucht, nur für mich ist es nicht so erfolgreich leider, wie er es selber denkt. Ja, aber er versucht ja auch nichts, er fängt einfach dreimal was an und denkt sich dann am Ende so, und hier haben wir noch einen Twist. Also. Ja, so weit würde ich nicht gehen. Ich finde schon, die Initiativen sind da, aber es geht halt, es greift nicht zusammen. Aber ich finde, auch dieser Film, oder beziehungsweise dieser Film, Whisper, spiegelt so ein bisschen, wenn ich das jetzt so mal mir die restlichen Filme anschaue, so einen kleinen Trend wieder. Denn ich kann mich erinnern, Anhand dessen, was André und ich bei Kino Plus besprochen haben, dass André mindestens von zwei Filmen gesprochen hat, ich glaube, das war dieser Marama und der Impostors. Wo André gesagt hat, boah, die fangen alle irgendwie so lahm und irgendwie so uninteressant an. Und dann aber irgendwie nach hinten raus wird es noch mal fies beziehungsweise nach hinten raus wird es noch mal interessant. Das hast du bei zwei oder drei Filmen gesagt. Und ich finde, Whisper zählt ... Ja, bei den beiden würde ich das auch unterschreiben immer noch, ja. Ja, und ich finde, Whisper zählt für mich auch in die Kategorie, dass der halt irgendwie erst hinten raus A, irgendwie sein Potenzial ausspielt, B, irgendwie auch den Zuschauenden irgendwie erstmal was überhaupt gibt und dann vielleicht am Ende auch nochmal eben fies genug ist, um halt seine Daseinsberechtigung auf dem Festival zu haben. Ja, Marama hat halt wenigstens Schauwerte von Anfang an, also hat man wenigstens was, woran man sich mit den Augen erfreuen kann, bei Whisper muss man sich halt wirklich erstmal so ein bisschen durchquälen, finde ich, weil der auch echt, also später hat mich die Hässlichkeit nicht mehr so gestört, aber am Anfang dachte ich schon, wir leben jetzt auch in einem Zeitalter, wo man Drohnen hat und so, also muss es wirklich so tristlos gehen. Da gebe ich ziemlich dazu. Also Marama sieht halt deutlich besser aus. Obwohl er wahrscheinlich ein ähnliches, wenn ich weniger Budget hatte. Der macht deutlich mehr aus seinen Bildern. Auch wenn ich trotzdem anfangs dröge fand. Aber ja, der ist zumindest optisch spannender, fand ich auch. Ich finde halt, Whisper bietet optisch jetzt echt nicht so viel. Das Haus ist auch echt nicht geil eingefangen. Ist alles so trostlos. Und soll es auch sein für eine Stimmung, ja. Aber es kann auch geil trostlos aussehen. Nee, aber genau. Marama und Impostors, beides Filme, wo ich erst so war, ja, ein bisschen behäbig. Und dann irgendwann zieht es aber an. Und gebe ich recht, so ist Whisper gleiche Kategorie. Sehe ich schon aus. Wie gesagt, hinten raus hat es mich dann auch noch trotzdem unterhalten. Und ich habe den Film übrigens gefunden, den wir eben meinten. Ja, ja, okay. 2.21 war das. Coming Home in the Dark. Ach, scheiße, Coming Home in the Dark. Ja, habe ich den gesehen. Ja. Habe ich. Ja, ich glaube, wir hatten damals mal drüber geredet. Das stimmt schon, der hat so diesen Faustschlag, aber der will ja auch eher, das ist halt wieder einer dieser Filme, wo man sich drüber streiten kann, was hat er beim Fantasy Filmfest zu suchen. Weil eigentlich ist das eher ein Thriller, der so ein politisches Thema durchdiskutieren will. Das ist, wo die am Anfang in dieser Einöde aufeinandertreffen. Ja, ja. Irgendwo im australischen Hinterland. Also gelockt hast du ihn nicht. Aber ich glaub, da hatten wir auch mal drüber gesprochen. Weil es halt so, das ist halt so Segen und Fluch gleichzeitig beim Film. Weil es ist halt echt richtig hart, Und dann, ja, stimmt schon, er kann nichts mehr draufsetzen, aber dem Film ist es auch nicht so unbedingt dran gelegen, da was draufzusetzen. Er will anhand dessen, was er da macht, halt auch verhandeln, worum es im Film generell geht. Aber es ist trotzdem dramaturgisch, man checkt es irgendwie, aber es ist halt trotzdem so ein bisschen underwhelming. Also das ist so, wo man so denkt, das war ein guter Film, aber er hat nie wieder diese Wirkung erzielt, aber er will auch was anderes machen. Aber es bleibt trotzdem so eine leichte Enttäuschung. Das ist ein bisschen undankbar, aber das ist, wenn man diese Art der Entzündigung halt wählt. Bei Coming Home and the Dark würde ich dir zustimmen. Ja, der will natürlich noch eine Geschichte erzählen, die ihm wichtiger ist als das Happening. Bei Whisper allerdings ist das die Einleitung für mehr Horror. Und da wäre das Potenzial da gewesen, um noch eins draufzusetzen. Schafft er aber nicht. Von daher würde ich sagen, hier fällt es mehr ins Gewicht als bei dem Coming Home and the Dark zum Beispiel. Aber wie gesagt... Der Regisseur von Coming Home in the Dark, hat jetzt noch einen Film gemacht, der so Whisperman heißt. Vielleicht holt das da so raus. Und das ist auch der Dude, also James Ashcroft, der diesen The Rule of Jenny Penn gemacht hat. Genau, ja. Deswegen war ich auf Jenny Penn, Jan Sieges auch so gespannt, weil es hieß, er wird halt die ganze Zeit so unangenehm sein wie Coming Home in the Dark, was ja irgendwie auch stimmt. Also er hat jetzt nicht so diesen krassen, einen Punch, aber der war schon durchgehend unangenehm. Also da hat er echt ein gutes Händchen für. Habt ihr denn von dem Hernandez, von dem Regisseur von Whisper noch andere Filme gesehen? Ja, dieser Silent House. Ah ja, von dem habe ich nämlich noch zwei Filme schon lange auf der Watchlist, genau, der Silent House und dieser Virus 32, die ich beide noch nicht gesehen habe, ja. Also diesen Silent House finde ich mega, das ist halt so, ich glaube, das ist inzwischen thematisch irgendwie durch, aber das ist halt so ein One-Shot-Echtzeit- Found-Footage-Horror-Film. Ich hab nur ganz viel gelesen, dass der echt creepy sein soll. Ja, der ist auch wirklich creepy. Also, der hat auch Szenen, die im Hellen spielen, wo ich so dachte, geil, weil im Hellen erschreckt man sich ja selten. Oder ist schon eine größere Challenge. Aber das war echt richtig, richtig gut. Deswegen ist es ein bisschen schade, dass der so eine niedrige Wertung auf Letterboxd hat. Aber das ist ja bei Found-Footage-Horror superschwierig, über 3,0 zu kommen, aus irgendwelchen Gründen. Weil das so ... Aber den mochte ich richtig, richtig gern. Der hat auch irgendwie nur 5.000 Dollar gekostet. Das war zu dieser Zeit, wo diese Ken Eos 3D so in aller Munde war und alle jetzt so zum ersten Mal, ah, jetzt kann jeder Filme drehen. Und er hat sich das auch gedacht. Ja, das ist echt gut. Ich hab nämlich auch so, der fängt halt damit an, dass jemand über so Felder läuft und dann auf so ein Haus zu. Und das ist so am Anfang, weil das ist ja immer bei Echtzeitfilmen, wo du so weißt, puh, okay, da wird jetzt hingelaufen in Echtzeit. Ich guck jetzt zu. Und da war ich die ersten vier, fünf Minuten auch so, kann ich mir nicht vorstellen, dass das gruselig wird. Ich weiß auch gar nicht, wie sie das so schnell hinkriegen würden von der Stimmung her. Und nach 20 Minuten war ich schon so richtig unangenehm. Ich hab noch keinen von dem gesehen. Deswegen, ich freu mich auf den Silent House. Denn offensichtlich kann er ja nur besser werden. Ja. Und von Silent House gibt's auch ein Remake, das ist nicht so gut geworden. Obwohl es fast 1 zu 1 ist. Das ist ein bisschen strange. Das müsste man auch nochmal irgendwie erforschen. Weil das Rec-Remake ist ja auch deutlich schlechter als das Original, obwohl es ja nahezu eins zu eins nachgedreht wurde. Also es ist immer faszinierend, wie schwierig sowas auch zu reproduzieren ist. Obwohl man eine Vorlage hat, die man ja einfach nur eins zu eins abarbeiten müsste und was ja auch probiert wird, das eins zu eins abzuarbeiten. Deswegen, wenn ihr in einen Silent House guckt, dann den von 2010. Da Kasa Mut da. Hast du das jetzt richtig ausgesprochen? Weiß ich nicht. Ich hab's auch einfach nur so... Ach, 2000... Nee, 2011 ist nämlich das Remake mit Elisabeth Olsen. Das Original ist von 2010. Damals wurde noch schnell geremaked. Shutter war doch auch nur so ein Jahr dazwischen. Ich hab mir jetzt auch nur das 2010er, den 2010er auf die Liste gesetzt. Ach, das war ein Remake, ja? Ja, okay. Ja, das ist ja von dem von dem einen Reservant Open Water unter anderem. Und er hat damals auch relativ wenig Wellen, also nicht Open Water, hat viele Wellen geschlagen, aber Silent House hat wenig Wellen geschlagen, obwohl der auch in Echtzeit erzählt war, also es hätte irgendwie marketingmäßig deutlich mehr ziehen müssen, finde ich. Weil so Echtzeitfilme gibt es eh sehr wenige und im Horrorbereich ja noch weniger. Aber der ist sehr untergegangen in meiner Erinnerung. Gut, damit wäre ja nicht der erste Film des Fantasy-Filmfest, der etwas untergegangen ist. Ich meine auch das Remake, also diese Hollywood-Remakes. Weil das ist ja auch, wahrscheinlich vermische ich jetzt wieder einen Zeitraum von zehn Jahren zu zwei Monaten. Aber, ja nee, okay. Bei Shutter war deutlich mehr Zeit dazwischen. Also natürlich auch deutlich früher entstanden, aber da waren immerhin vier Jahre dazwischen. Das dachte ich auch, dass da weniger Zeit dazwischen gewesen wäre. Und es gab noch diesen Das 100-jährige Haus oder so, auch so ein lateinamerikanischer Horrorfilm, wo es ein Remake gab. Oder Das Haus am Ende der Zeit. Um mal komplett vom Thema jetzt abzukommen. Ja, du, recherchier doch mal. Ich recherchiere, ich melde mich eine Stunde wieder. Ja, darüber hinaus können wir ja noch mal erzählen, was ansonsten noch so über unsere Netzhäute geflackert ist. Ich habe jetzt ganz frisch noch mal nachgeholt, irgendwie einen Film, der scheint zu spalten. Ich kann auch verstehen, warum. Ich finde ihn aber eigentlich letzten Endes halb so wild. Ich habe jetzt diesen Rosebush Pruning noch gesehen. Naja. Was soll man sagen? Reiche, Arschlöcher tun sich schlimme Dinge an. Also Saltburn 2. Ja, also es geht noch ein bisschen abartiger zustande. Also es gab hier einen Moment, wo ich dachte, ui, das ist finster. Das ist eher so im Bereich eines frühen Lantimus. Okay. Aber das ist auch eher selten und das meiste bewegt sich dann eher auf einer Spur fieserer Guadalinho, sage ich jetzt mal. Mhm, ja. So, sieht alles schick aus, kann man nichts sagen, sind coole Leute dabei. Riley Keough spielt einfach auch eine wirklich, also die spielt eine unangenehme Rolle, weil die sich hier als Schwester permanent irgendwie unterwerfen und gleichzeitig intrigieren muss und das ist alles irgendwie merkwürdig. Also, das wirkt alles so ein bisschen entrückt fies und entrückt abartig. Jamie Bell soll der Gute in dieser Geschichte sein, sehe ich aber auch nicht so hundertprozentig. Und nichtsdestotrotz, wenn man sich das dann alles anschaut, was die hier im Film machen und was sie sich gegenseitig antun. Aus Liebe, Geilheit oder von mir aus auch Langeweile, muss man sich schon fragen, okay, wie haben die es überhaupt bis hierhin geschafft? Weil manche sind dann halt schon irgendwo, also wirken schon recht ahnungslos und das hätten sie von der Welt nie was mitbekommen in ihrem reichen spanischen Exil. so. Und das haut für mich nicht so ganz hin, wie gewisse Entwicklungen oder wie gewisse Themen da den Figuren auch teilweise angedichtet werden, die, angeblich noch nie einen Penis gesehen haben und du denkst dir so, aber ja, wie alt sollen die denn sein, die sehen ja alle aus wie mindestens mal Mitte 20 oder wenn nicht sogar schon 30. Was haben die denn bis dato gemacht? Also du fragst dich halt, waren die weggesperrt oder so, das passt halt nicht so ganz dafür, dass sie halt den absoluten Hedonismus pflegen und ja, sich über die Geschicke der Welt schon quasi stellen. Und im Endeffekt geht es halt eigentlich nur darum, diesen reichen Menschen dabei zuzusehen, wie sie sich gegenseitig das Leben schwer machen, während alle, also ein Großteil der Familie glaubt, dass die Mutter tot ist, gespielt von Pamela Anderson. Und dann versuchen sie halt noch, sag ich mal, einen Keil zwischen Jamie Bell und seine Freundin Elle Fanning zu treiben. Und ja, mehr ist dann auch nicht so. Also das kannst du dir alles angucken. Und Leute meinten zu mir schon, die fanden das ganz grässlich, das hat überhaupt keine Handlung, das hat dem Thema Eat the Rich auch nichts mehr beizufügen, so besonders. Ich kann aber nicht abstreiten, dass ich mir das alles irgendwie doch halbwegs interessiert angeguckt habe, wie die sich da gegenseitig, weiß ich nicht, das Menstruationsblut abschlürfen oder ganz, ganz komische Zahnputzrituale an den Tag legen. Also da waren schon ein paar Schocker drin, aber eher auf dieser weiß ich nicht, gedanklichen. Milden, ja, oberprivilegierten Ebene. So. Ja, verstehe. Aber ja, ich weiß nicht, irgendwie, ich hätte auf den überhaupt gar keinen Turn irgendwie. Ich finde auch diese Eat the Rich immer ja, aber die Thematik ist langsam auch echt so ein bisschen auserzählt in der Form, wie wir sie gerade so ein bisschen sehen. Deswegen, also, ja, ziehe ich mir schon auch irgendwann bestimmt mal rein. Aber weil so ein Film, bei dem ich auf dem FFF im Rahmen jetzt irgendwie gar keinen großen Turn hatte. Also ich verstehe, warum der auf der Berlinale gelaufen ist. Und da kann ich auch verstehen, dass man da vielleicht eher irgendwie so eine Art, Schocker-Meldungen oder Schocker-News da raushauen kann. Oder von der schockierenden Premiere berichtet oder vom obszönen Film des Festivals, was weiß ich, auf dem Fantasy-Filmfest, da zuckst du dann halt hier und da schon mal mit der Schulter. Also ich glaube, da spielt auch der nahezu parallel stattfindende Deutschland statt schon ein bisschen eine Rolle. Sonst hätte man ihn, glaube ich, also ich glaube, wenn Kinostart irgendwie im August wäre, hätte man sich jetzt nicht den Arsch aufgerissen, damit er läuft. Obwohl das ja auch so, also jetzt völlig wertfrei, weil es klingt gleich so, als ob ich es irgendwie strange finde oder so. Also Rainer war ja sehr, also einer der Festivalleiter war ja sehr angetan von dem Film und ich glaube, dann ist noch mal mehr Energie drin, um den Film zu holen. Aber ich mutmaße mal, es war auch eine glückliche Fügung, dass er halt jetzt startet und man ihn deshalb angeboten bekommen hat oder relativ easy bekommen hat. Ja, also wie gesagt, der kann da auch laufen. Also ich sag mal so, da gab es auch schon andere Filme, bei denen ich mich das deutlich mehr gefragt habe. Der ist ja fies, ich würde es ja gar nicht abstreiten. Der ist ja fies. Der ist gut besetzt und der ist schick gefilmt. Aber ja, also ist so ein bisschen jetzt vielleicht bei mir dann wieder der Fluch des Themas, was man halt jetzt schon als Genre-Fan dann auch jetzt oft vorgesetzt bekommen hat. Aber nichtsdestotrotz habe ich den eigentlich echt jetzt, der geht auch nur 95 Minuten oder so, also nicht mal. Dementsprechend habe ich den problemlos durchgeguckt. Ich fand das alles irgendwie interessant zu verfolgen. Und vor allem ist es dann halt spannend zu sehen, ob so einer wie Callum Turner wirklich dann der nächste Bond wird. Weil ich weiß nicht, das sind so Sachen, die könnten halt so in der Besetzung dann auch mal im Wege stehen. Aber es ist jetzt auch ... Ja, aber dafür wird der Film, glaube ich, wie fast alles, was der Regisseur gemacht hat, so mal kurz für ein bisschen Aufregung sorgen in sehr kleinen Kreisen und dann einfach verpuffen. Ja, ja, ja. Also das kann ich so mal zu dem noch hinzufügen. Was hast du noch, Tino? Ach, du hast Kinky gesehen, ne? Ich hab Kinky gesehen. Ich bin ja eh sehr großer Fan von Kochi Shiraishi. Also ich mag diese Zenrizo Kaiki-File-Kowazuki-Sachen von ihm sehr gerne. Das ist so eine mehrteilige Found-Footage-Reihe, die er gemacht hat. Da hat er ja auch viele von diesen, ja, von diesen auch eher so Lovecraftsche-Anwandungen oder so leichte Cthulhu-Referenzen drin. Das ist bei Kinky jetzt auch. Der ist aber schon deutlich... Wie sagt man? Einerseits würde ich sagen konventioneller, einerseits auch hochwertiger, weil er hier halt auch richtige Spielfilmsequenzen drin hat und nicht nur solche Found-Footage-Fetzen drin. Und ich mochte diesen, das mag ich immer bei seinen Sachen, diesen Approach, dass da normalen Leuten was Stranges passiert, was ja viele Horrorfilme irgendwie so als Setting haben, aber man glaubt oft nicht, dass das ganz normale Leute sind oder eher so die nervige Art von Leuten. Aber hier verschwindet relativ zu Beginn ein Reporter, der für das Super-Creepy-Mag, Super-Unreal-Mag, also jedenfalls für so ein Magazin, was über übernatürliche Phänomene berichtet, eine Titel-Story schreiben soll und bei den Ermittlungen oder bei den Recherchen findet er etwas, was so creepy ist, dass er lieber... Abhaut oder verschwindet, er ist einfach auf jeden Fall weg. Und man sieht auch am Anfang nur, das ist auch das Titelplakat, wie ihm halt ein Auge aus dem Kopf verschwindet und stattdessen so ein Blutsturz rauskommt. Also das ist auch so die ersten fünf Minuten. Dann wird eine andere Redakteurin geholt, die dann zusammen mit der rechten Hand von dem verschwundenen Journalisten dann das Material durchgehen muss. Und das ist ein relativ simpler Auftakt, aber sehr effektiv, weil sie halt sein Recherchematerial durchgehen müssen und halt dann immer nochmal auf USB-Sticks finden sie irgendwelche Videos, dann finden sie da irgendwas, hier ist eine VHS-Kassette. Und das müssen sie halt immer anschauen, um rauszufinden, warum er verrückt geworden ist. Und so nach 30 Minuten kommt dann das Video, wenn man das anguckt, dann stirbt man und ab dem Punkt wird es dann auch wirklich creepy. Also für mich funktioniert das immer sehr gut, weil er diesen Schrecken im Alltag super gut zeigt. Also es gibt eine Szene, wo 20 Kinderspielen zu sehen sind und man weiß aber, was genau sie da spielen. Und das fand ich super gruselig, obwohl es gar nicht per se wirklich gruselig war. Aber er schafft es echt gut, in normale Orte so einen Horror reinzubringen. Aber nicht so diese Limitless-Bases-Sachen, sondern wirklich, dass man sich dann so überlegt, ja, okay, was war denn hier vorher? Was könnte hier denn passiert sein? Dann wird irgendwas angedeutet. Dann sieht man wieder so ein Video, wo Leute sich ganz normal unterhalten. Auf einmal stürzt im Hintergrund jemand aus dem Stockwerk drüber, aus dem Fenster, liegt dann unten zerschmettert auf dem Hof und man denkt immer die ganze Zeit so, ah, hier ist irgendwas, Größeres am Werk, weil sie auch relativ oft die Locations wechseln und. Ja, man auf sehr hohem Niveau, aber er hat eine Location, die ich so zu den Top 5 gruseligsten Found-Footage-Locations überhaupt zählen würde. Also es geht relativ früh in einem Video in so ein Haus rein, wo einfach nur Galgen von der Decke hängen, aber nicht ein, zwei, sondern hunderte. Und auch ein ganzes Kinderzimmer ist voller Galgen, die sich dann auch so bewegen, ein Galgen ist komplett aus Stacheldraht und das ist auch immer so ein Shiraishi-Problem, er geht so verschwenderisch damit um, weil ich hatte den ganzen Film in diesem Ding gemacht, das war so gruselig, aber das wird mal so kurz gezeigt und dann ist es auch wieder vorbei. Das ist nur so ein Indiz von vielen und ich dachte mir so, Alter, wie gruselig ist das denn jetzt hier? Also da war ich richtig, richtig tense. Und ja, also fand ich wieder mega. Kann sein, dass es einigen zu entschleunigt wirkt, obwohl eigentlich die ganze Zeit was passiert, aber sie ermitteln quasi einfach nur. Also es ist irgendwie schon ein Krimi, der aber dieses Found-Footage-Material miteinander verknüpft. Und ich habe jetzt, ich weiß nicht, wie viele Filme ich von ihm gesehen habe, wahrscheinlich 40 und würde deshalb sagen, dass da auch alles, was seine früheren Werke auf unterschiedliche Arten und Weisen gut macht, hier nochmal so formverendet wurde. Teilweise war er gegen Ende ein bisschen zu viel, aber auch das hat mir richtig, richtig gut gefallen. Auch wenn es dann, wie oft bei Horrorfilmen, die dann ein bisschen zu viel waren, den Grusel ein bisschen rausgenommen hatten. eher durch sowas. Ja, fundamentaleres irgendwie ersetzt, wo ich dann aber auch so denke, okay, das ist auch nice, aber es ist dann schon too much irgendwie. Also man hat ja mehr Angst vor dem Monster unterm Bett, als vor dem Monster, was die ganze Welt vernichten wird. Ich hab's ein bisschen abstrahiert, damit's jetzt kein Spoiler oder so ist, aber es ist dann so ein bisschen größer, wo ich so denk, ja okay, dann ist es halt so, aber das ist, was soll ich dagegen machen? Also während so ein Monster unter dem Bett, da denkt man immer noch so, man hätte irgendwie ne Chance, aber wahrscheinlich auch nicht und das, ja. Also ich hab mich gut gegruselt und fand's wieder sehr, auch so außerweltlich. Also da schafft's immer so ein Gefühl von Tread zu erzeugen, was ich selten bei Horror habe. Also ich grusel mich auch mal bei Jumpscare, das funktioniert auch. Aber dass ich mich so unwohl fühle, nicht genau erklären kann, warum ich mich unbehag, ja, Unbehaglichkeit, warum ich mich als unbehaglich fühle, das hab ich leider relativ selten bei Horrorfilmen, aber hier war's mal wieder so der Fall. Und ja, seit Noroi und Okkult war er, glaub ich, nicht wieder so nah da dran, weil diese Zenrizo-Kalki-Pfeile, die wirken schon recht experimentell teilweise. Das finde ich auch geil, aber das würde ich jetzt, nicht als Einstieg empfehlen. Aber Kinky ist schon ein guter Einstieg in seinem Werk. Ja, das mit dem, was du gesagt hast, man hat das Gefühl, der ist langsam, es geht nichts voran, weil es eher ums Ermitteln geht. Das war bei Nurohi ja auch. Weil ich mag den, aber auch der geht mir nicht so gut rein, genau aus der Problematik. Weil der schon ein bisschen zieht. Aber eigentlich passiert schon die ganze Zeit was. Aber durch diesen Mockumentary-Stil ist es teilweise auch sehr ruhig. Und es dauert halt ein bisschen, bis wieder was passiert. Und der Spannungsaufbau ist teilweise sehr lang gezogen. Das war immer ein Problem mit Noroi. Aber generell vom Stil her mag ich das schon sehr, sehr gerne. Weil diesen Okkult habe ich auch schon auf der Watchlist. Von ihm muss ich auch mal gucken. Und der hat doch auch diesen Sadako vs. Kayako gemacht. Wer ich auch überraschend gut fand für so eine katschige Prämisse. Ich mag schon seine Art, Horror zu inszenieren. er kann schon echt ordentlich was. Er hat so in den 2010ern, also hat er diesen Sadako versus Kayako gemacht und auch Helge, da hat er schon so ein bisschen seine Mainstreamigere Phase gehabt. Und Kinky lief jetzt auch relativ groß in Japan im Kino. Also das ist auch schon, Klingt irgendwie so doof, aber ein richtiger Kinofilm. Aber es ist immer ja schon ein bisschen strange, wenn man auf dem Fantasy-Filmfest überhaupt ein Logo sieht von einer Produktionsfirma, die man so auf Anhieb kennt. Hier kommt halt so das Warner Bros. Logo am Anfang. Man denkt so, okay, was geht hier jetzt gerade ab? Dann ist noch ein japanischer Film. Also der war schon relativ groß in Japan. Und dafür ist er schon, ja, wieder angenehm twisted. Ja, ich hab echt Bock drauf. Du hast 40 Filme von dem gesehen. Würdest du sagen 30 bis 40? Ja. Ich habe nicht mal einen gesehen. Auch nicht Noroi oder Okkult? Also Noroi habe ich immer noch vor mir, also den habe ich immer noch auf der Liste. Den Okkult und den Grotesk weiß ich nicht. Ja, Grotesk, da war ich auch jahrelang sauer auf ihn. Das ist halt, wenn jemand, also er hat jetzt über 90 Filme gemacht, also auch so Kurzfilme und mittellange Filme, Szenen auch dazu, dann kann ich sowas noch irgendwie verzeihen. aber grotesk ist halt wirklich, richtig ätzender Scheiß. Wo wir aber gerade eben über Snuff gesprochen haben. Also das wirkliche Film, der entführt einfach ein irren Pärchen und zerstücke die 90 Minuten lang. Ja, und ich hab da mal reingeguckt. Ein guinea-pick-Film. Was ist ein Lieblingsfilm? Ich sag, das ist ein typischer guinea-pick-like-Film. Ach, guinea-pick, ich hab irgendwie gesagt, das ist dein Lieblingsfilm. Ja, sorry, Daniel. Ja, wie gesagt, ich hab da mal reingeguckt und ich glaube, ich habe den nie ganz gesehen oder wenn, dann halt nur so halb mal irgendwie was mitbekommen. Okkult habe ich schon seit Ewigkeiten auf der Watchlist und No Roy habe ich sogar schon hier. Also den habe ich zu Hause und schiebe ich auch schon Ewigkeiten von mir her. Und ja, ansonsten kann ich nicht wirklich mit Wissen zu ihm glänzen. Ja, ich finde diesen Record of Sweet Murder super. Diesen Carved to this Mouse Woman, der ist auch ganz nice. Den habe ich auch gesehen. Ja, da ist halt wieder dieser typische J-Horror-Geist mit den langen schwarzen Haaren und einer Schere und schneide Leuten halt die Münder kaputt. Das ist ein Film über eine sehr, sehr bekannte japanische Urban Legend. Man sagt halt, man kann die nachts im Park treffen, so eine Frau mit einer Schere und da schneidet die halt den Mund auf, wenn man, wie war das nochmal, man kann eben, wenn man eben keinen Bonbon anbietet, genau. Man kann eben Süßigkeiten anbieten, dann macht sie es nicht, ansonsten schneidet sie dir den Mund auf, das ist so eine Urban Legend, genau. Der macht eh sehr, sehr viel mit so japanischen Mythen und Legenden und so, ja. Ja, in diesen Senrizo Kaiki-File, die ich halt auch dazu zähle, die gehen zwar teilweise nur zwischen 30 bis 70 Minuten, aber da macht er auch sehr viel mit diesen, ja, mit diesen Urban Legends und ich mochte diesen Save-Word von ihm, weil ich find's eh sehr, sehr selten, dass Filme, die mal irgendwas mit Sex machen, Sex auch irgendwie positiv darstellen und da ist Safe World echt sehr, sehr angenehme Abwechslung. Das halt schafft so BDSM völlig positiv, ohne irgendwelche Sensationalisierung oder ohne irgendwie das anrichtig darzustellen. Das ist einfach so, hey, da haben halt Leute teilweise Bock auf irgendwelche Sachen, die vielleicht nicht in allen Schlafzimmern stattfinden, aber why not? Also darüber eine positive ablüftigen Komödie zu machen, die trotzdem alle ernst nimmt und niemanden der Lächerlichkeit aussetzt, sieht man halt auch super selten. Also alle. Oder fast alle Filme, die was mit BDSM machen, da ist es ja wirklich irgendwas, was ... Ja, wie kaputt muss man sein, dass man da drauf steht? Ja, so was wie Babygirl oder so. Oder alles, was auch nur so annähernd in diese Richtung geht. Da wird es ja nie dargestellt, als ob das was Erstrebenswertes wäre. Oder was Befriedigendes oder was Lustvolles. Und deswegen, also jetzt seit den letzten paar Jahren hat er wieder einen echt guten Lauf, finde ich. Na, na. Ja, muss ich auf jeden Fall noch nachholen. Bin sehr traurig, dass ich den nicht sehen kann. dass der einen Release bekommt. Ja, das wird doch bestimmt hier Bush übernehmen oder sowas. Ja. Oder Cade Live vielleicht. Irgendeiner wird's schon hoffentlich machen. 27 Sachen hab ich von ihm gesehen. Ich habe in meiner Parallelliste nachgeguckt. Aber da hast du wieder so ein böses Wort gesagt, Liste, Tino. Das ist so das schwarze Loch hier. Das L-Wort, darüber darf nicht gesprochen werden. Sonst werden alte Wunden wieder aufgerissen, Tränen fließen, Salz, Fässer werden über Wunden ausgekippt. Und mit Stahlwolle eingerieben. So fühlt sich das an, wenn man das L-Wort benutzt hier. Gut, jetzt haben wir, glaube ich, noch einen Film, würde ich sagen, bevor es ins Interview geht, oder? Yes, korrekt. Also, ja, ich könnte noch drei Worte zu Imposters sagen. Drei Worte. Der ist nett. Dann sage ich auch drei Worte. Okay, ich gucke. Ich füge noch kurz was dazu. Der ist nett. aber die Idee gab es schon, Black Black Mirror. Das ist halt so ein bisschen das Ding, aber trotzdem, der war... Die letzten 17 Jahre Fantasy Filmfest zusammengefasst. Ja. Das stimmt ein bisschen leider. Und wie Daniel schon gesagt hat, auch ein Film, der echt sehr, sehr lange braucht, um in die Gänge zu kommen. Wenn er aber endlich seine Idee verrät und dann loslegt, ist er echt auch böse und unterhaltsam, braucht echt ein bisschen lange. Und der männliche Hauptdarsteller war echt komplett viel besetzt. Das war irgendwie ein sehr, sehr wehrer Typ. Weibliche Hauptdarstellerin spielt hier die Rothy aus den Happy-Death-Day-Filmen. Das ging voll klar. Aber netter, kleiner, fieser Film. Wie gesagt, die Idee ist so ein bisschen, kennt man schon so irgendwie. Da hat man das auch sehr das Gefühl, man hat das schon ein paar Mal gesehen. Aber ist okay. Was ich ein bisschen ausführlicher sprechen nochmal will, ist Heel oder Heel. Oder auch international Good Boy genannt. So kommt er auch bei uns jetzt Anfang Mai ins Kino. Das ist der neue Film von Jan Komasa. Das ist der polnische, für den Oscar nominierte Regisseur, der zum Beispiel Corpus Christi gemacht hat. Der war cool. Ja, als bester internationaler Film nominiert war bei den Oscars 2019, der ja letztes Jahr diesen Anniversary The Change gemacht hat, diesen Polit- Thriller, Drama oder auch Filme wie Suicide Room oder auf Netflix gibt es diesen The Hater, wo er schon viel über das Thema Online-Bullying und sowas gemacht hat. Das ist ein Thema, was sich bei ihm sehr durch die Vita durchzieht und so ist es auch so ein bisschen bei Good Boys. Es geht um einen Typ, Tommy, 19 Jahre alt, der baut jede Scheiße, die man nur Scheiße bauen kann, besäuft sich jedes Wochenende oder eigentlich jeden Tag, ist immer nur auf Drogen, hat Sex in Clubs auf der Toilette mit drei verschiedenen Girls am Abend und filmt alles Mögliche und stellt es in seine Insta-Stories und auf Reels ins Reels. Und klickt ordentlich Klicks dadurch und polarisiert halt im Netz und ist halt so ein sehr schlechtes Vorbild als Influencer, Party-Influencer. Und eines Tages wird auf der Straße von einem Unbekannten einfach quasi. Weggeschnappt und wacht auf in einem Haus irgendwo im Nirgendwo, angekettet im Keller und wird dort von einem Mann begrüßt, Chris gespielt hier von Stephen Graham, den vielleicht die meisten jetzt noch zuletzt vielleicht in Adolescence gesehen haben auf Netflix Vater des Jahres. Auf jeden Fall hier auch quasi, der eben halt erzählt ja, er will aus ihm einen besseren Mensch machen Und so spielt sich der Film dann quasi aus, so als Umerziehungsfilm, beziehungsweise zwischen Moral und Anstand, aber gleichzeitig natürlich, wie weit kannst du gehen, um jemandem so ein bisschen deinen Willen aufzuzwingen? Oder ist das für sprechlich, wenn du jemandem sagst, ich mache jetzt mit dir quasi einen Entzug gegen seinen Willen, indem du ihn privat im Keller ankettest. Und naja, das Ganze spielt sich halt schon, es ist ein Genre-Drama, was aber schon mehr Drama ist. Ja, das ist natürlich weird, dass er da angekettet ist und das wird dann auch irgendwann so quasi, er gibt ihm dann, umso netter er sich verhält, umso mehr Leine kriegt er eben wie so ein Hund. Deswegen Good Boy, der Titel. Umso mehr darf er sich im Haus bewegen. Denn wir haben noch eine Mutter, Catherine, gespielt von Andrea Riceborough. Die auch quasi ein Ereignispäckchen scheinbar so tragen hat. Die ist einfach nur apathisch, spricht nur drei Sätze am Tag und steht irgendwie völlig neben sich. Und es gibt noch einen Sohn, Jonathan, der diesen neuen Im-Haus-Tommy so ein bisschen als großen Bruder annimmt, umso mehr er rehabilitiert quasi. Und ja, ich fand den spannend. Der macht eine spannende Idee auf. So, wie gesagt, diese, naja, es ist nicht Selbstjustiz, sondern eben dieses wir wollen ja eine bessere Welt schaffen, sie führen ihnen auch immer wieder seine eigenen Videos auf Social vor, in einem nüchternen Zustand, um eben zu reflektieren, was machst du eigentlich den ganzen Tag? Lustigerweise, sie zeigen eben die ganzen Internet-Videos immer auf dem Röhrenfernseher. Also auch richtig viel Effort reingegangen, die Videos vom Handy auf eine VHS zu bekommen, um sie dann auf dem Röhrenfernseher abzuspielen. Kleiner lustiger Fun-Fact, finde ich. aber wird auch gar nicht groß darauf eingegangen, aber ich fand es immer sehr witzig. Und ja, um ihm zu zeigen halt, was für einen schlechten Einfluss er hat, was er da eigentlich wirklich tut. Und naja, es ist immer so ein kleiner Machtkampf zwischen scheinbar hat er Einsicht, aber natürlich will er auch einfach da weg und frei sein wieder. Und naja, da kommen halt schon interessante Zwischentöne rein. Du merkst auch so ein bisschen, dass so jeder sein eigenes Ding irgendwie so hat, weil wie gesagt, der Jonathan, der Sohn, nimmt ihn wahr wie so einen neuen, älteren Bruder. Die Mutter, denkst du erst, ist komplett anti, dann geht sie aber dann doch total da drin auch rein und auf und ist dankbar, dass er da ist. Der Vater eben, Chris, macht da daraus halt wirklich nur so ein reines Machtspiel gefühlt. Und es wird dann immer wieder so ein Name auch reingeworfen im Film. Es gibt mal wieder so einen Namen, der genannt wird, nämlich Charlie. Es wird aber auch zum Beispiel nie erklärt, wer das ist. Das muss man sich so ein bisschen selber zusammenreiben, was jetzt nicht so schwerfällt. Aber der Film generell, der erklärt nicht so viel. Was am Ende des Tages nicht schlimm ist, weil das nicht so wirklich von Bedeutung ist, sondern es geht ja mehr um diese Glaubensfrage. Und so ist quasi Menschen verbessern gegen seinen Willen. Ist das was Schlechtes so quasi? Und befreist du ihn damit irgendwie? Oder ist das trotzdem verwerflich? Es gibt auch noch so eine Haushälterin, die ganz am Anfang irgendwie ständig im Fokus ist, die aber dann auch doch nach hinten raus gar keine Rolle eigentlich spielt. Also alles so ein bisschen undurchsichtig und wirr. Aber es ist trotzdem irgendwie, die ganze Zeit hast du eine gewisse Spannung, weil du schon irgendwie wissen willst, worauf es hinausläuft. Und das Ende ist dann auch nochmal sehr, sehr cool und macht auch nochmal so einen kleinen Aha-Moment auf irgendwo. Aber ja, was ich total spannend finde, ist, und das sage ich jetzt schon mal, weil das sagt er, wir hören gleich ein Interview, was ich mit dem Regisseur führen durfte auf dem FFF, was sehr, sehr spannend ist. Ein sehr, sehr spannender Regisseur mit einer interessanten Ansicht auf Dinge, gerade so Netzpolitik und so weiter. Er erzählt da ein bisschen was zu. Eine Sache, die er mir on record nicht erzählt hat, sondern erst im Nachhinein beim Kaffee, weil wir noch Zeit hatten danach, ein bisschen privat zu schnacken. Er hat mir noch erzählt, weil ich quasi gefragt habe, wer dieser Charlie sein soll, weil es im Film nicht beantwortet wird. Und ich weiß ja, dass Regisseure eigentlich ungern solche Sachen verraten, vor allem on record. Deswegen habe ich ihn trotzdem nochmal gefragt, privat. Und ich habe mir etwas Interessantes erzählt, denn er hat mir nämlich erzählt, dass alle Hauptdarstellenden im Film selber nicht wussten beim Dreh, wer das ist. sondern er hat allen gesagt denkt euch eine eigene Geschichte aus und spielt mir die. Und deswegen, und das merkt man im Film tatsächlich, deswegen spielen alle das so ein bisschen anders, weil jeder was anderes, so ein bisschen eigene Visionen im Kopf hat, was da passiert ist früher mal. Und wohl nur der Graham, der Vater, also der Stephen Graham, er ist dann später hingegangen und hat ihm nochmal erzählt, so was er sich vorgestellt hat, von allen anderen weiß er es gar nicht. Und ich finde, das merkst du im Film, weil alle so ein bisschen off sind. Alle sind nicht so eine Einheit, sondern jeder sieht in der Situation sein eigenes Ding. Und das ist eine spannende Art zu drehen, finde ich. Er meinte auch so, ey, es hätte auch voll schief gehen können. Er wollte das irgendwie mal ausprobieren, so als Experiment, weil es jetzt hier angeboten hat. Das fand ich echt total spannend. Also, runtergebrochen, ich finde, Good Boy ist ein mega spannender Film, Sozialexperiment irgendwie als Film, der nicht durchgehend, wie gesagt, so ersichtlich ist und klar ist, dem vielleicht auch so ein bisschen Führung manchmal gefühlt gefehlt hat, den ich aber auf seine Laufzeit von gerade mal so 110 glaube ich, so, es war okay. Trotzdem gute Inhalte bietet, ein spannendes Thema, aber eben auch hier wieder, es ist jetzt eher so 70 bis 80 Prozent Drama und 20 bis 30 Prozent Genre, das muss man halt auch dazu sagen. Weil eigentlich nur die Situation an sich seltsam ist einfach, dass er da so angekettet ist, aber die Themen, die verarbeitet werden, sind schon eigentlich sehr bodenständig, ja. Also ich finde den sehenswert, aber hat jetzt, weiß ich nicht, mein Highlight, muss ich sagen. Aber erzählt der jetzt irgendwie, greift der mehr auf oder was anderes auf nach dem, was du jetzt erzählt hast, als, ähm, Ja, all die Sachen, die uns Clockwork Orange oder auch The Woman erzählt haben. Ja, das ist es halt. Die sind halt sehr ähnlich. An Clockwork Orange, du musst mal auch zwangsweise denken. Er ist halt lange nicht so hart. Er hat harte Szenen, aber es ist eher die Situation, die hart ist. Es sind weniger einzelne Momente oder es gibt jetzt keine große Folter oder so in dem Film. Das passiert halt einfach nicht. Das kann man einfach wegnehmen. Er fügt dem Ganzen eigentlich nur was hinzu als Sozialkommentar. Vor allem einmal auf diese ganze Internetparabel, dieses zu Schaustellen von. Asozialität und schlechtes Vorbildsein so für andere. I show speed oder was? Ja, ja, quasi. Und aber auch so ein bisschen dieses Thema Selbstreflexion und auch eher so, wo kommt es her? Was sind eigentlich die Gründe, dass jemand so wird, die nicht immer so sein müssen, wie man vielleicht denkt? Das ist nämlich auch noch so ein Ding. Deswegen verrate ich natürlich jetzt nichts. Aber das Ende, sage ich ja, ist auch nochmal so ein Oh, okay, so, Moment. Und er ist anders, als ich mir jemals vorgestellt habe. Das sind so eher die Themen. Also, die sind sehr artverwandt. Ich muss da auch genau solche Filme denken. Er macht da jetzt auch keine, er liefert jetzt keine neuen Erklärungen. Er liefert keine bahnbrechenden Erkenntnisse. Es ist, wie gesagt, so eine, eher so eine Sozialstudie, vor allem eben auch wieder mit diesem Thema Digitalität. Oder auch ein bisschen, man könnte es auch sehen als moderne, bisschen versus konservative, weil die Familie, gerade der Vater halt schon eigentlich eher so der konservative Part ist, der Ordnung will, Familien, Hierarchien schätzt und Füße, Hände auf die Bettdecke und auf den Tisch und alles ordentlich und Ordnung halten. Und er natürlich den Gegensatz bietet mit Partys, Drogen, Frauen, Internet, alles wild, social so. Und diese beiden Welten treffen da halt gezwungen aufeinander, sag ich mal. Und die Frage ist, wer sich wem irgendwie annähert und das annehmen kann, die Welt ist jeweils andere. Und welche davon ist eigentlich erstrebenswert und welche nicht? Oder gibt es da überhaupt einen klaren Gewinner, sage ich mal? Na ja. Ja, ja, ja. Also ich bin intrigued, aber ich will nicht sofort losrennen. Genau, das geht mir ähnlich. Also noch nicht so komplett. Aber... Ich müsste ihn jetzt auch nicht nochmal sehen. Ich finde für einmal gucken cool aber ist jetzt auch nicht mindblowing. Ich fand ihn gut hat mich aber jetzt nicht vom Hocker gerauen. Na gut. Das trifft ja wie gesagt nur auf einen Film zu. Zum Ockerhauen, ja. Aber über den werden wir auf jeden Fall demnächst nochmal reden, wenn er dann regulär im Kino startet. Bis dahin habt ihr nämlich alles hier Gesagte bereits vergessen. Ich kenne euch doch. Und dementsprechend nutzen wir dann die Gelegenheit, wenn Obsession nochmal regulär bei uns im Kino startet, auch nochmal regulär über Obsession zu reden. Vielleicht sogar mit einem kleinen Spoiler-Part am Ende. Ich sage aber so viel, nach dem zweiten Mal hatte ich immer noch Schiss, nach Hause zu kommen und gegen eine Tür voller Duct Tape anzukämpfen. Ja, bei mir hat er auch im zweiten Mal genauso geklickt wie beim ersten Mal. Gut, liebe Freunde. Ansonsten gibt es nach dem Abspann, wie gesagt, gleich nach dem Outro gibt es dann nochmal das Interview mit dem Regisseur von Good Boy noch. Es kann halt sein, ich würde es jetzt hier einfach mal kurz in den Raum schmeißen, dass es bis zur nächsten Folge noch einen Moment länger dauern kann aufgrund, Ja, der Abwesenheit von Einzelnen von uns. Ich bin nicht da, André ist nicht da. Ja, und ich für viele Selbstgespräche, aber nicht mit Mikro an. Kannst du. Nee, genau, wir gucken mal, wir sind ein bisschen, es ist ein bisschen viel los die nächsten zwei Wochen, aber wir gucken, wie wir veröffentlicht bekommen. Jetzt nur schon mal von weg, sollte es da Unregelmäßigkeiten geben, dann seht es uns nach, wir werden es versuchen im Discord und Social, Instagram, Blue Sky und so zu kommunizieren. Genau, das noch schon mal ein bisschen vorweg. Alright. Wollen wir noch irgendwas hinzufügen? Oder müssen wir noch irgendwas hinzufügen? Gibt es noch was Bürokratisches? Ich glaube, es gibt noch etwas Neues, einen neuen Steady Supportenden, den wir noch begrüßen können, wenn ich mich nicht ganz vertan habe. Nee, sogar zwei. Genau. Und zwar sind das nämlich Jonas und Simon, sind neu bei uns bei Steady. Willkommen, ihr Lieben. Willkommen. In den heiligen Hallen. Applaus, Applaus, Applaus. Vielen lieben Dank. Schön, dass ihr uns unterstützt. Vielen Dank dafür, wenn ihr auch dabei sein wollt. Support.genre-geschehen.de könnt ihr dabei sein. Und ja, wir müssen auch mal wieder das nächste Audio-Flick-Voting anheizen. Machen wir auch noch die Woche. Okay, cool. Da kommt ja wieder einiges auf uns zu. Und auf euch. da draußen. Daher, Genießt erst mal das hier, was wir hier noch gesagt haben. Viel Spaß jetzt noch bei dem Interview. Also nicht abschalten. Hier kommt gleich noch ein Interview, was sehr interessant ist und sehr spannend ist. Und ansonsten hören wir uns hoffentlich alle wieder beim nächsten Mal, nachdem ihr all euren Freunden gesagt habt, ey, geht mal auf deren Discord-Profil oder beziehungsweise auf deren Spotify-Profil oder Apple oder Amazon, schieß mich tot. Und die da alle einen Daumen dagelassen haben oder ein Stern oder ein Herz oder irgendwas anderes Schönes. Und dann, ja, hoffentlich bis zum möglichst bald nächsten Mal. Bis bald, haltet die Ohren steif. Tschüssi. Tschüss. Tschüss. Tschüss. Hey Jan, nice to have you here. Thank you for having me. If my research is correct, it's your second time showing a movie at the Fantasy Film Fest. 2011 you were here with Suicide Room. Yes. So, long time between the two movies, of course. Warum ist es, wenn du wieder zurückkommst? Ja, ich war nicht hier bei der Zeit. Es war nur mein Film. Ich kam nach Hamburg für ein anderes Film Festival. Hamburg Film Festival. Du bist von Hamburg. Ich bin von Hamburg, ja. Hamburg Film Festival mit Corpus Christi. Aber es war einfach, Hamburg Film Festival. Es ist ein anderes... Es ist ein anderes Audience. Es ist ein anderes Gefühl. Ich bin ein Fan. Ich bin sehr nahe, ich war immer, Ich habe immer mit Genre Filmen mit Genre Filmen. Horror Filmen, Thriller Filmen, Dark, Noir. Das ist mein Simmel. Ich war immer mit Burt und Hitchcock. Und dann, natürlich, Cinema von den 80ern und Escape von L.A. You know, stuff like Mad Max and The Running Man and all the Total Recall and science fiction movies, Terminators. Terminator 2 is one of my all-time favorite films. Good choice. So I'm a diehard fan of the genre. Also, you know, I'm a comic book fan too. Like I read a lot of comics, anime and manga. And that's why Suicide Room probably has all those elements. Ja. Initially, in the second part of Suicide Room, which is called The Hater, also derives from that a little, and so I'm, you know, that's my world. Some people would say, like, it's a boy's world and you should grow up, I can't help it. It's just where I love it. Maybe it was a boy's world in the past, but in between, it happened also to be a lot Es gibt viele Mädchen hier an den Festivals. Oh ja. Aber Fantasy Filmfest ist ein bisschen ein Coming-Home für deine Genre-Love, wenn ich das richtig verstehe. Ja, ja. Es ist mein... Ich war... When I was 4, 5, 6, 7, I was drawing comic books myself. Okay. And I had tons of the material. I wouldn't say tons, but a lot of it. Like a couple of cardboard boxes of comic books about spacecrafts, about aliens, about monsters and stuff. With really intricate details of how to kill them and how to have to team up with your own team. I was creating my own universe of my own Avengers. I would say that was because of the 90s. I was growing up watching a lot of like definitely Hollywood films, but reading Spider-Man and comic books in Poland. That was a huge, like it was a boom of pop culture. Yeah, yeah. And I was part of it. Like I was the first wave of it at the time. I loved it. und ich lief alles, es war mein Guilty, es war meine Absession. Me und mein Bruder, wir beide... Ich erinnere mich, die Premiere von Blade, mit Wesley Snipes in Warsaw. Die ganze Runde war in Warsaw, die ganze Runde war glücklich, wie du, wie du, wie du... Das ist auch was das Cinema für. Das ist auch für, wie es zu einfachen. Ja, ja. Ja, ja. Ja, eskalte. Ja, eskalte. Ja, wir sind zusammen und haben eine wilde Ride. Ich liebe es. Ja, ich bin zurück zu diesem typen Film und bin so glücklich. Mit einem Projekt wie Good Boy, wo ich auch so touchiere, auf bestimmten Pop-Culturen... Element. Ja, ja. Ja, wenn ich mit Good Boy komme, insbesondere die Filmografie ist, ist so diversisch. Du hast Drama-Movies mit einem true Element. Du hast, natürlich, Cyber-Mobbing-Elemente. Du hast War-Movies. Du hast viele Filme. Aber die Sache, die immer wiederum ist, in your movies is the topic of online communities, cybermobbing, and also in Good Boy, there's Element with Tommy, who is coming from this social influencer thing, where he is behaving, of course, very bad, and being a bad influence for the people. And what is the topic of this online harassment and bullying, and the bad side of online universe? What is it to you? Why are you so interested in this topic? Well, you know, I'm a huge fan of video games. My problem when I was growing up was, because I didn't have any computer until probably when I was 16 or 17, and I was already dating my future wife, today's wife. So then I didn't have time to focus on video games. But before, I loved video games so much, Und ich habe so viele Stunden in meinem Freundshaus, in den 80s und 90s in Polen. Und ich habe mir die Zeit, die Obsessionen und ich war, über Charakters aus Videogames, Prinz of Persia und Stuff, wie Another World. Wolfenstein 3D, Doom and all this, that was my world, I loved it. And then Poland is big in video games too, we have The Witcher, CD Projekt, exactly, and 11-Bit Studio, This War of Mine and Frostpunk. So, it's just probably about the immersion itself, You get immersed in the world and that's what fascinates me with video games, with this type of storytelling. And that's why probably Suicide Room was about addiction to an online video game in which in this film, the main character got addicted emotionally to being with different people whom he didn't know personally because he only saw avatars yeah so in order to make that film I was I spent I would I had spent probably a year playing an online platform called Second Life with my avatar and I got really drawn and addicted to my online group of friends about whom I still think till this day because I don't know who they were Oh you never knew I never knew them, I didn't want to, it was like there are certain. There are certain rules and certain kind of like Emotional phases of being addicted to this world. The reason you're in this world is you're sort of cosplaying. So you're not, if you wanted to be with other people, you probably would feel, Other ways to be with them. I kind of didn't want to be with other people because it gives you a certain type of responsibility and you're much more vulnerable, you're exposed. But this video game could give you the sense of adventure and cosplay and this guilty pleasure of being with people you don't know. And you fell in love with them slowly as this character in the video game, which is the craziest thing. So I think there is a bit of voodoo magic about it and Suicide Room was about it. Online communities. And we did it way before this social phenomena. Ja, super early with this topic. Super early. The concept of Suicide Room was created in 2006. And so we were ready with shooting for 2008 and we shot it in 2009. And in 2009, suddenly this new platform started to slowly become popular in Poland. And the name of the platform was Facebook. Ja. Und niemand wusste es an der Zeit. Ich fühlte mich, dass was die Amerikaner kommen, es wird uns wahrscheinlich durch die Störung gehen. So, ich bin mit der Plattform gegangen. So, ich bete auf es. Und wenn wir es, wenn wir es für Berlinale gespielt haben, weil es in Panorama war. Und es war hier, Facebook war bereits großartig. Es war so, es war so, wie ein Bettinger, was es zu großartig sein. Ja, ja, ja, nice. Und niemand wusste, dass die Social Media, die sich selbst, es wird become, wie ein Nr. 1, was heute, wie viele Jahre später. So, in der nächsten, in der nächsten, in der nächsten, in der nächsten Universität, und die Hater, es ist ein weiteres wie ein weiteres aber jetzt mit einem größeren. Consciousness von was wirklich mit unseren und wie man mit Menschen mit die ich. Auf einem sehr intim und einem Ja, aber auf der Scale, die es zu bekommen hat. Aber was passiert mit der Realität ist, dass jeder, jeder wurde ein Gamer geworden. Because even if you're just on X and you're commenting like crazy and you're a politician, you're also a gamer. You're trying to get as many likes. Yeah, it's gamification. It's a gamification of life. So everybody became a gamer and everybody became addicted to some form of avatar, like your online representation. And you have different enemies there, you have bosses. You know at the end of the level you know you go up if you fare well with your content and YouTube you have stars you have you know you have Robin Hood's like you have Joe Rogan who become huge like overnight and you have like Mr. Beast and you have like PewDiePie and you have people like them and suddenly they become big and you have so many like you have Netflix who becomes Also, he was using gamification in distribution, because it's sort of like playing a game, it's sort of like creating a world of a certain, let's say, Peaky Blinders or another, like it's like creating a world, like you immerse people in the world. It's very game-like. Und es fasciniert mich. Und wir sind jetzt Gamer. Und mit AI wird es wahrscheinlich eine neue Form von Participation das wahrscheinlich ist, was auch sehr komisch und spannend ist. Ja, definitiv. Aber wenn du jetzt auf deine Filme, besonders auch in Good Boy, wo die soziale Part wieder ist, wie ein schlechtes Ding, das die Menschen zu tun, zu tun, bad things so you see more of the more of the downside of the whole yeah well definitely with what Tommy does because he thinks if he's horrible yeah the thing is the thing is in the old times before social media if someone was horrible he was out yeah like if you did something horrible like we have this politician in poland who uh last year or maybe two years ago he um he openly attacked um a jewish um holiday of hanukkah in at the polish parliament openly like he even used the gas extinguisher like the sorry fire fire extinguisher and in the old times he will be totally out Er wird sich verabschiedet, er wird von allen. Weil der Social-Media ist. Er findet genug leverage auf Social Media. Für viele Menschen, für die meisten Menschen, es war kringend, wundervoll und wundervoll. Und viele Menschen werden nicht sagen, werden sie nicht mit ihm schäfen. Aber er findet 8% der Bevölkerung. Und 8% der ganzen Nation in der Höhe der Welt. Es ist ein paar Millionen Menschen. Ja, ja, ja. Und so, heute ist er 8% in den Pollen. Okay. So, er wird definitiv in der nächsten election... Ja, ja. ...despite was er. ...enter die Parlament. Ja. Es ist dank der Macht der Internet- und Social-Media-Media. Ja, ja. So, was passiert ist... ...tell mir... Ist mit Menschen, die auf Social Media sind. Ich werde nicht nennen, aber wir wissen, wir sprechen, dass Menschen, die all die crazy Sachen machen, die all die crazy Sachen machen, die crazy memes über andere Menschen sind. Und sie sind auf dem Land auf dem Planeten, die die größten Länder, die größten Länder. und es gibt keine Worte. Wenn sie das tun, ist es ein Beispiel für Millionen. So Millionen, wie Tommy, sind nur die gleiche Sache, aber auf ein kleinerer Ebene. Und weil sie denken, dass es der Weg ist, und es gibt ihnen die Aufmerksamkeit, und sie werden verloren, denn sie haben keine Macht, Total zero. Tommy, in terms of who he is and his influence on reality, he doesn't know this, maybe, or maybe internally he knows this, but he is totally powerless. He's totally powerless. And he thinks he wants to be the king, but he's not. So he obviously is a bit, he's totally lost. Er denkt er, er ist die richtige Sache, und Chris, von Stephen Graham. Es ist auch ein Loss. So es ist wie, Loss people are trying to lead the way for other Loss people. And that's why that's the irony of Good Boy. Yeah, and in the movie, when I watched it, also in my head I was like, is it something also like social media and the Internet being modern, being young, being also moving forward, I think. And the family is more like conservative, old habits like traditional is it also something which was in your mind to clash these worlds because this was a big thing I was thinking in the movie, both worlds were foreign to me the thing with Good Boy is like I was, I tried it for the first time probably I tried it. In Corpus Christi in which everybody in Corpus Christi is from another planet to my planet. I don't know that many people from those environments and that's why probably maybe as an outsider to people in the village in Corpus Christi or like in, Es war viel einfacher für mich zu sehen, vielleicht mehr clearly. Wenn du nicht mit A und du nicht mit B bist, und du sehen A und B blaschen, es ist viel einfacher als Outsider zu sehen, wer ist richtig und wer ist richtig. Und vielleicht vielleicht sie sind beide falsch und sie sind immer noch flaschen. So ich habe das gleiche gemacht in Goodboy. Ich bin nicht mit Chris und ich bin nicht mit Tommy. Ich sehe sie, dass sie einen, der andere ist, und ich sitze da und filmiere es. Ja, ja. Weil es gibt es eine bestimmte... Ich versuche nicht zu... Ich versuche nur, in einem Team oder anderen. Ich versuche, was passiert. Die onlye Sache, ich versuche, ist, dass sie beide immer immer human sind. Ja, zu bleiben. Ja, zu bleiben. We relate to them. Yeah, get it. So in the movie, there's one thing I noted, like in the scene where they're watching a film with them. Yeah. You let them watch like Cass. Cass. Yeah, from Loach, from 69. I'm sure that wasn't a coincidence. Yeah. As it is based on the book where the brother is being tormented by another brother and Francis Falcon, etc. So of course this brother connection, I think it was intended as I've seen. Es war, ich habe absolut ehrlich gesagt, die original Idee war für sie zu sehen, Lion King. Lion King? Ja, so in der originalen Skript, sie waren watching Lion King. Obviamente, wir wollten Lion King, so wir senden die Skript zu Disney. Und Disney hat gesagt, dass sie nicht in der Welt in der sie können diese Filme unterstützen. Okay. So Lion King war aus. So the next one was ET. Und wir senden diesen Film zu E.T. Producers, die auch die gleiche Sache. Sie sagten, dass es nicht so gut ist. Wir haben angefangen, verschiedene Hollywood-Familien Filme zu schauen. Das würde Tommy schreien. Das war das Intention, das er schreien? Das war das Intention, das er schreien über etwas sehr Kindes. The thing is, if you play E.T. To me, or I saw Project Hail Mary and I was almost crying in the cinema and I just didn't want to admit it, that's what I wanted Tommy to go through in the scene. It has to be a film that would touch the very childish nerve in you, like the child in you. so you're touched, you're ashamed of it as a guy, right? But it is what it is so I think all those films and all the American companies told us no, and we thought we will probably have to do something totally, we have to just change the continent and go back to Europe and we did it and I said so because we are focusing on giving Tommy die wichtigsten von der educational. Playbook von der UK wie Jane Austen, Ja, ja, ja, To Kill the Mockingbird und all das so we did the same thing with cinema so we took the BFI list of films you have to watch before you turn 15 and Cass was number one oh, it is yeah so at the time because they change it every year oder ein paar Jahre oder ein paar Jahre? So Kes war der erste. So das ist der erste Film, das ist die Nummer 1. Es ist eine Recomendation von der British Film Institute für junge Leute zu sehen. Und das ist natürlich für Kes. Obviously Kes war ein großer Film. Für mich war es ein großer Film, als ich studiere in Looch, in einem sehr sehr spätigen Bereich. Wutsch Film School. Ja. Because social dramas like Ken Loachs, Mike Lees and many others were sort of like, a golden benchmark for every student when we were studying. So many, like the Polish school of filmmaking, filmmakers from Wutsch Film School was all about social commentary, about social, especially working classes and very lefty, I would say, because of this. Ken Loach is always about portraying working classes and how they struggle. But it's also the book that's completely about, yeah, about this mining business. Yeah. Okay, then one last, because I was over-interpreting it, I think, because I was always searching for this brother connection because I knew the film. I was searching for this brother connection in the movie. Aber es ist auch ein Teil von es. Es war perfekt. Aber in der Ende war es ein perfektes Film. Ja, ich mag es sehr, sehr. Okay, dann, letzte Frage. Jetzt, als du hierherst mit dem Genre Film, das ist natürlich auch sehr interessant, der Drama und Social Commentary. So, was ist dein nächster Projekt gekommen? Do you have anything in mind already? Will du stickt zu dem Genre right now? Oder ist es, als ich gesagt, your filmography ist so diverse, so what have you in mind for something else? I'm definitely trying to learn and not settle now, especially I don't like to repeat myself too much, like I don't, I like to be away from my comfort zone. I would love to do Baden-Brooks because it's like the Thomas Mann book, one of my beloved, was my inspiration for Anniversary, one of my Ich liebe Family Sagas. So, etwas mehr Classical. Und ich bin immer für Dramas und Filme inspiriert von realen Events. Aber ich würde gerne machen etwas mehr Genre und mehr Sci-Fi. Sci-Fi? Okay, cool. Ja, so ich habe ein paar Projekte that I'm working on different phases of development I'm working on an action movie too, honestly I have two action movies one is set in, in Germany okay and, I'm just interested in exploring I still Ich denke, dass es so viel zu lösen über Genre gibt. Genre ist die Grund für etwas größer. Behind the door, but I want to open the door with the genre. Like I know genre is just a genre is just we think, oh genre, it's a label. It's not, I think it's door to another dimension. I just want to know maybe. Yeah, because you have such a variety you can choose from. Maybe a superhero movie, as you were such a big fan. Yeah, which you may be you're you're saying you were such a comic fan. Oh, a comic fan. Yeah, yeah, yeah. So maybe maybe a comic film or something. Ja, ja, ja, ja, ja, ja, totally, totally, totally, totally. So, so, we will see, definitely pure Jean, you know, films like Sentimental Value are great, too, like they're, you know, but I'm, you know, I would love to maybe one day do something so silent and contemporary and more, I would say, modern, like Sentimental Value, maybe. Aber ich möchte einfach mal schauen und sehen, was es ist. Und definitiv, ich möchte etwas in Polis machen. Okay, so back to the roots. Einfach etwas, definitiv, was ich zurückgebracht habe. Sehr cool. Vielleicht etwas mit CD Projekt. Oh, vielleicht. Okay, wir werden uns aufhören. Vielen Dank für mich. Danke für mich. Und wir sehen uns in der nächsten Episode. Ciao.