Latest / Unnötig Tiefgründig / 005 Vanlife mit Hund - Traum oder Stress?
Transcript
- Marv: Hallo ihr lieben Zuhörer und Zuhörerinnen, herzlich willkommen zurück zu unnötig tiefgründig mit mir Marvin und meiner reizenden Co-Moderatorin Kathrin. Kathrin: Hallo liebe Zuhörer! Marv: Ja, was haben wir heute wieder für euch vorbereitet? Uns aus den Rippen gesaugt, uns kreativ ausgelassen. Kathrin: einfach euch abstimmen lassen. Tatsächlich haben wir beim letzten Mal kein Thema für diese Stunde angegeben. Wir bewegen uns gerade natürlich relativ viel in dem Vanlife-Konzept und das sollen ja nachher nicht die einzigen Themen sein, also wir werden natürlich auch noch über andere Themen sprechen, aber das ist aktuell gerade, weil ich vom Urlaub stehe, das, wo wir am meisten drüber sprechen. Marv: Oder abstimmen lassen. Wer weiß es schon? Wer weiß es schon? Kathrin: Ich habe euch trotzdem auf meinem Instagram-Account bezaubernde-genie abstimmen lassen und ihr wart für Vanlife mit Hund. Das ist unser Thema. Und zwar... Marv: mit Hund. Das ist heute unser Thema. ist das mega oder meh? Ja. Ich weiß es nicht. Hab ich das? Das kann natürlich sein. Kathrin: Hast du damit schon eine neue Rubrik geteasert? Okay, die werden wir im Laufe auf jeden Fall nochmal aufnehmen. Ich find's großartig. Macht richtig Spaß, Gut, warum überhaupt Hund im Camper? Hast du dir da jemals Gedanken drüber gemacht? Du hast jetzt keinen Hund, wenn du jetzt einen Hund hättest, was wäre eine Urlaubsoption für dich? Marv: Hahaha, ekel! Also ich meine, hab's ja schon mal angesprochen. Camper ist ja gar nicht so meins. Aber ich stelle mir dann auch noch so Reisen im Camper mit Hund schon schwierig vor. Weil wenn man natürlich dann weitere Strecken fährt, so wie du, bis nach Italien runter, dann sind das ja schon mal so, weiß ich noch mal, nach Freiburg brauchst du acht, neun Stunden. in Italien, du bist durch die Schweiz, brauchst du auch noch mal zwei, drei Stunden. Kathrin: Hm? Ja, so lange brauchen wir bis nach Freiburg nicht. Marv: Nein? Wir reden vom selben, im Preißgrau, also unten. Kurz vor der deutsch-schweizerischen Grenze. Kathrin: Also, ja, ja Moment, also ja, ich bin da jetzt nicht 100 Prozent, aber wir fahren ja immer erst in Schwarzwald, wenn wir in die Region fahren, weil wir da ja quasi dann den ersten Stopp machen, weil meine Familie da wohnt, also Onkeltante, Cousine, Cousins, aber da sind wir meistens, lass mich nicht lügen, aber in sechs, sieben Stunden sind wir aber da. Hoffe ich. Marv: Na gut, dann. Ich bin mal tagsüber gefahren und alleine, dass ich aus dem Ruhrpott überhaupt rausgekommen bin, habe ich locker, ich glaube, drei Stunden gebraucht. Aber ich stand auch im Stau. Ich weiß nicht, ob das ... Kathrin: ist nicht mehr lang. Wenn diese Folge rauskommt am Sonntag, dann weiß ich schon, denn wir fahren Samstag. Das heißt, ich werde berichten. Ja, ich werde berichten. Marv: Na, bin ich gespannt. Dann Berichte. Naja, worauf ich hinaus will ist, du musst ja dann natürlich auch anhalten. Der Hund muss ja auch pipi. Muss der nicht? Macht er kein pipi? Macht er gar kein pipi? Dann gibt's dem Hund nichts gut. Kathrin: Tatsächlich fahren wir das erste Stück immer durch. Wenn wir halt irgendwie so längere Tagesetappen oder sowas fahren, dann machen wir zwischendurch auch mal Pause. Meistens, wenn es losgeht, wollen wir ja auch los. Wir haben ja dann auch irgendwo, wir wollen ja dann abends dann zu der und der Zeit da sein. Meine Tante ist immer so lieb und dann gibt es da Abendessen. Da wollen wir natürlich jetzt auch nicht super spät kommen, damit man sich auch abends noch unterhalten kann und tatsächlich stört Genie das gar nicht. Also es geht vorher noch mal einmal raus. Pipi machen, Häufchen machen, das ist wichtig. Häufchen würde uns im Zweifel aufhalten, weil wenn sie dann muss, sie. Aber dieser Hund kann hervorragend ohne Pipi machen. Ich meine, du musst ja nachts auch nicht alle fünf Stunden raus. Also das... Marv: Muss man nicht. Nein, muss ich nicht. Aber... Kathrin: Als wir auf der Fähre waren, als wir nach Sardinien letztes Jahr sind, hat sie einfach über 15 Stunden nicht gemacht, weil sie auf der Fähre nicht machen wollte, weil mein kleiner, feiner, verwöhnter Hund das nicht macht auf so einem Deck, was komplett nass und voll Pipi und so ist und diese Pinkelstelle, da würde sie nicht mal mit der Nase drüber gehen. Also da würde sie keine Pfote, nichts draufsetzen. Das heißt, Also das ist gar kein Problem. Also das geht wirklich komplikationslos. Marv: Na gut. Aber ich meine, im Endeffekt muss man den Hund dann dementsprechend auch versorgen während der Fahrt. Muss ja natürlich auch das können. Ja, aber Essen muss ja auch mitnehmen. Essen die denn nichts während der Fahrt? Kathrin: Ja, du musst natürlich alles mitnehmen, aber du fütterst deinen Hund doch nicht alle fünf Stunden. Also es ist gar kein Problem. Die essen nicht während der Fahrt. Wir Menschen können ja auch mal eben fünf, sechs Stunden, sieben Stunden fahren, ohne essen zu müssen. Gut, für bessere Stimmung wäre es gut, wenn ich das nicht mache, weil ich wäre dann unleidlich, aber Genie, Genie hat gar kein Problem. Also das ist wirklich überhaupt kein Problem. Marv: Nächste Woche, okay? Tja, ich hab mir nur ein Leben ganz anders vorgestellt. Gut, das ist ein anderer Punkt. Kathrin: Aber wenn du jetzt einen Hund hättest, dann würdest du halt Ferienwohnungen oder würdest du in Hotels anfahren? Marv: Es gibt extra Webseiten, wo man Ferienwohnungen mit Haustieren halt mieten kann, weil das ist natürlich auch immer so ein Manko. Keine Ahnung, wie die Webseite heißt, aber auf normalen Webseiten ist es meistens schwierig, eine Ferienwohnung zu bekommen, wo man mit Hunden überhaupt rein darf. Oder das ist schon. Ja, oder das ist oder das ist jetzt heute schon wieder anders. Das war vor fünf Jahren so. Kathrin: ⁓ das fragt man meine Oma. Marv: Dann würde ich aber auch eher immer Ferienwohnungen nehmen, weil Hotels, das ist glaube ich schwierig. Ich habe da noch nie so wirklich Haustiere gesehen. Also in den Hotels, ich war, hatte ich jetzt nie wirklich gesehen, dass da Leute mit ihren Haustieren da waren. Also mit ihren Hunden oder, ja gut, man nimmt eine Hunde mit. Ich weiß nicht, ob vielleicht auch der eine oder andere Katzen liebhaber oder so oder mit seinem Kaninchen, was auch immer. Feel free. Aber im Endeffekt glaube ich eher, dass ich doch dann eher die Ferienwohnung bevorzugen würde. Kathrin: Mmh. Mittlerweile? Marv: Weil du hast dann halt dein Reich. Und wenn der Hund dann bellt, dann bellt der Hund halt. In den meisten Fällen ist es dann nicht relevant. Aber in einem Hotel, da sind manchmal die Wände aus Pappe. Wenn da ein Hund im 16. Stock anfängt zu bellen, dann ruft wahrscheinlich noch der Erste an und sagt, der soll schnauze halten. Kathrin: Genau, ja, also... Also erfahrungsgemäß, also meine Oma ist jetzt tatsächlich gerade unterwegs in der Nähe vom Müritzer See und hat da eine Ferienwohnung mit ihren beiden Hunden und ist da auch sehr gut zufrieden. Ist nicht immer ganz easy, eine perfekte Ferienwohnung zu finden. Sie hat jetzt gerade sogar eine, wo quasi so eine Rasenfläche mit dran ist, die abgezäunt ist, dass die Hunde laufen können. Es ist mittlerweile glaube ich deutlich einfacher. Ich habe, ja. seit kurzer Zeit jemanden auf oder über Instagram kennengelernt. Wir schreiben sehr viel. Die fahren mit Auto in den Urlaub und ja, die bucht Ferienwohnungen, Hotels und ähnliches. Musst du natürlich eben auch im Vorfeld buchen. Da kannst du schwieriger spontan hin. Aber tatsächlich geht das auch ganz gut. Hotel ist so eine Sache. Kannst du machen. Wir haben das einmal. Wir haben meiner Mama so ein Wochenende geschenkt bekommen und sind dann in Deutschland ein Wochenende, das war auch nicht so weit weg, sind dann über Nacht geblieben, übers Wochenende, zwei Nächte und ja, unglücklicherweise war Gini das erste Mal läufig und es waren schneeweiße Laken und Gini darf sich ja so ein bisschen selber überlegen, ob sie ins Bett kommt oder nicht. Ich würde sie gerne immer im Bett haben, aber sie möchte das ja nicht immer. Ich glaube, das war so ziemlich das einzige Mal, dass wir ihr so ein selbstgemachtes Periodenhöschen angezogen haben, weil ich so Sorge hatte, dass sie die Bettlaken versaut und ist auch alles gut gegangen. Wir haben allerdings ein... Marv: Wie baut man das? Also so selbst gemacht? So ein Survival Gag jetzt, äh, Gag, ja so ein Gadget halt mal, so ein Survival Gadget. So ein Survival Hack mal einfach so. Kathrin: Von Heck! Ich habe mal ein Video gesehen, was mir geholfen hat. Da hast du einfach so eine, ja, aus so einem dünnen, flexiblen Stoff so eine Panty quasi gekauft und dann hast du an der richtigen Stelle ein Loch für den Schwanz reingeschnitten und dann hast du Slipp einlagend. Es lag nicht. Man musste ein Loch wieder reinschneiden. Und dann hast du Slipp einlagen. Marv: Ist mir klar, wo hast du in diesem Hotel einfach das Bettelack zerschnitten? So, scheiß drauf. Ach so. Kathrin: Nein, nein, ich war darauf vorbereitet. Ich hatte mich ja vor der ersten Läufigkeit generell informiert und ich habe so etwas mit eingepackt und habe dann da quasi in diese Huse bastelt, zu dann einfach Slippeinlagen. Zum Glück ist Genie auch nicht so der Hund, die so etwas so extrem abbastelt. Also sie hat das tatsächlich auch recht gut toleriert, auch dafür, dass es das erste Mal war und das hat wirklich gut funktioniert. Wo ich darauf hinaus wollte, in dem Hotel hatten wir ein Zimmer, in so einer, es war noch nicht Keller, aber es war so Halbkeller. Also so keine halbe Etage nach oben, sondern eine halbe Etage nach unten. An den Fenstern konntest du dann eben halt sehen, dass du ein Stückchen im Boden quasi bist. Und da habe ich dann im Nachhinein erfahren, dass wir diese Zimmer, dass das extra die Zimmer sind, die Leute mit Hund dann zugewiesen bekommen. eben aufgrund der Lärmbelästigung und man konnte da auch relativ schnell rauskommen. Hund durfte auch mit ins Restaurant. Das war ganz schön, hat sie auch gut gemacht, weil das kommt halt dazu. Also wir haben uns ja für den Camper entschieden, weil wir quasi unseren Hund an ein Mini zu Hause gewöhnt haben, wo sie sich auch wohlfühlt. Wenn wir also in einem Hotel sind, wir haben das halt nie aufgebaut, sie im Hotelzimmer alleine lassen. hätte ich halt durchaus Sorge, dass sie dann auch Terror macht oder dass sie da wirklich den ganzen Laden zusammenbellt. Oder sie war halt im Hotel auch sehr wachsam. Jedes Mal, wenn da halt jemand vorbeigelaufen ist, dann ist sie sofort angeschlagen, weil die geht einmal im Zimmer rum. Du hast das gemerkt, als wir bei dir waren, die läuft einmal durch die Wohnung, das ist halt ihre Wohnung. Und jedes Geräusch, was sie hört, da reagiert die drauf, weil ausgebildeter Wachhund, also selbst ausgebildeter. Marv: Ja, die wollte mich aus meiner Wohnung rausschmeißen. Kathrin: selbst ausgebildeter Wachhund. Und es ist halt so, dass das natürlich, also auch für uns die erste Nacht super anstrengend war. In der zweiten war es ein bisschen besser, sie hatte sich bisschen dran gewöhnt. Aber die erste Nacht, also ich würde mal sagen, nachts von eins bis morgens halb fünf waren die meisten Leute am schlafen und wir konnten auch schlafen. Aber bis dahin hat die auf jedes Geräusch reagiert. Und wir wollten für uns halt gerne ein eigenes Mini zu Hause, was wir eben auch so uns gestalten können mit den ganzen Sachen, die wir brauchen. Ich nehme wie gesagt hier immer zu viel mit, wo wir dann drauf zugreifen können. also bin auch mit der Entscheidung immer noch total happy. Also das ist tatsächlich immer noch genau das, was wir urlaubstechnisch auch gut finden und wo Jeannie sich auch am wohlsten mitfühlt. Die ist zum Beispiel, wenn wir sie im Camper alleine lassen, bleibt die nicht unbedingt im... ja. in Anführungsstrichen Wohnraum, sondern geht auch schon nach vorne. Wir haben das mal mit dieser Zwischentür zu machen versucht, aber auch dann ballert sie die Tür einfach zur Seite. Wir haben da noch keinen Verschluss für und legt sich dann auf den Fahrersitz und da kommt sie aber auch zur Ruhe. Also sie pöbelt auch Leute an, wenn die zu nah vorbeigehen. Wir haben uns extra so Aufkleber besorgt, wo drauf steht keine Sorge. Der Camper ist klimatisiert. Jetzt haben wir zwar keine Klimaanlage, aber du hast natürlich eine andere Raumluft, die kann an Wasser dran. Das ist natürlich gedämmt. Das ist nicht so warm, als würdest du jetzt den Hund im normalen Auto lassen. Aber und deswegen sind wir immer noch so an so einer Türvariante am Arbeiten. Sie neigt halt schon dazu, nicht im kühleren hinteren Raum zu sein, wo wir auch schlafen und alles, wo die Temperatur angenehm ist, sondern die Dulle geht aber dann auch immer vorne auf den Fahrersitz und kann das aber super aushalten. Also es ist halt noch mal eine andere Temperatur und wir parken ja auch meistens dann im Schatten und so. ich habe dafür extra diese Aufglüpper gekauft, damit nicht irgendwer mal diesen Hund sieht, die nun mal andere Leute auch anpöbelt und sich denkt, ⁓ der arme Hund bellt, wir müssen mal die Scheibe einschlagen, weil sie bellt ja tatsächlich einfach nur aus Wachsamkeit. Marv: guter Punkt im Camper, ihr habt, habt ihr natürlich auch viel mehr Platz. Wenn ich die jetzt in meinen Kofferraum reinpacken würde, so eine Box, sechs Stunden auf Autobahn, findet, glaube ich, so wirklich jeder Hund toll. Kathrin: Aber wir haben ja, also die fährt nicht vorne mit. Also ähm... Marv: Der die fährt ja hinten im Wohnraum wahrscheinlich mit, oder? Kathrin: Genau, aber die sitzt in ihrer Box. Also wir haben eine Autobox, weil ich ja möchte, dass der Hund gesichert ist und bei einem Unfall, die ja nicht durch den Wohnraum fliegen soll und auch nicht darf. musst ja, der Hund gilt als Ladung und Ladung muss gesichert werden und deswegen ist es tatsächlich so, dass sie in die Box kommt. Wir haben dafür ja zwischen den Sitzen nach hinten hin extra eine Öffnung dahinter im Kofferraum quasi bis vor die Öffnung. packen wir die Hundebox und da geht sie rein und die machen wir dann zu. Also sie ist schon während der Fahrzeit dahinten gesichert. Ja, es kommt mal vor, wenn wir langsam irgendwelche Landstraßen dümpeln, wo wir eben nirgendwo sind, wo weit und breit kein Auto ist, dass wir sie auch mal zu uns nach vorne lassen und sie mit in den Fußraum kommt. Aber das sind wirklich die Ausnahmen, weil mir das halt einfach zu unsicher ist. Ich möchte halt, dass sie ein sicheres Gefühl hat und dafür haben wir halt auch von Anfang an eine feste Liegestelle geplant. Und sie ist da auch sehr gerne, also beim Fahren, wenn wir losfahren die erste Zeit, wenn wir an Ampeln halten oder so, findet sie es doof. Sie war jetzt auch von Anfang an nicht der Welpe, der Autofahren so cool fand. Aber ja, so nach ein paar Stunden bzw. wenn wir dann nach zwei, drei Tagen unterwegs sind, weiß sie auch alles klar Urlaubsmodus und dann ist das überhaupt kein Problem. Ja und du musst natürlich auch überlegen, dass du im Camper das ganze Hundezeugs halt brauchst. Das müsstest du im Auto im 2-4 auch mitnehmen. Oder würdest du beispielsweise mit deinem Hund irgendwo hinfliegen, müsstest du die Sachen da ja auch irgendwo mitnehmen. Marv: Ja, das ist Zusatzgepäck. Und du hast ja dein eigenes Gepäck und der Raum im Auto ist ein bisschen begrenzter als im Camper. Da hast du dich schon eigentlich komplett ausgestattet. Ich meine, im Endeffekt muss ich weniger mitnehmen. Bei mir sind es nur Klamotten und vielleicht einen kleinen Snack oder so. Aber du eine halbe Küche mitnehmen. Kathrin: Ja, ich hab... Jaja, genau. Ja, definitiv. Ja, aber da ist es... Naja, ich meine, bei Klamotten eskaliert es bei mir ja schon. Und wir haben ja letztes Mal schon darüber gesprochen, was ich alles für den Hund mit einpacke. Das ist ja halt auch nicht wenig. muss ja... Wir haben... Letztes Jahr sind wir, ja, habe ich glaube ich erzählt, bei Freunden gewesen in Airbnb und ich hatte wirklich Schwierigkeiten. zu überlegen, was brauche ich alles und was muss ich alles mitnehmen und hatte viel zu viel, aber habe die ganze Zeit das Gefühl gehabt, dafür habe ich keinen Platz und das habe ich jetzt nicht mitgenommen. Also es ist auch irgendwo echt angenehm zu wissen, ich habe halt alles da. Du musst... Ja genau, ja ja genau. Marv: Ja, du hast ja auch Platz, was ja auch Platz hat. Und ich weiß nicht, ist das so? meine, ich war, das ist schon Jahrzehnte her, wo ich das letzte Mal so wirklich campen war. Ich meine, in der Hochsaison musst du ja auch einen Platz mieten. Ist ja so wie ein Hotelzimmer buchen. Du kannst ja nicht einfach irgendwo hinfahren. wenn du Glück hast, ist das so ein Platz, der sagt, weißt du was, drück dich da hinten nochmal dazwischen. Da passt da nochmal was. Aber in den meisten Fällen musst du ja wirklich gebucht haben. Kathrin: Ja, definitiv. Vor allen Dingen genau, wenn du in den Hauptsaisonzeiten fährst. auch, wenn du zum Beispiel, also wir sind ja mit sieben Meter schon recht lang, aber es gibt ja mittlerweile solche Luxus-Camper, wo hinten noch ein Auto reinpasst oder wo du halt mit Auto oder Bulli fährst und dahinter noch deinen Wohnwagen oder einen Anhänger hast. Ich glaube, wenn du halt diese großen Plätze brauchst, dann bist du auch nicht ganz so flexibel. Wir haben halt den Vorteil, erstens fahren wir nie in der Hauptsaison und zweitens, wenn wir halt irgendwo nichts finden, ist meistens irgendwo ein Parkplatz, dem wir die Nacht verbringen können. Also du bist halt nicht darauf angewiesen, einen festen Platz zum Stehen zu finden. einen festen Wohnmobilstellplatz oder ist natürlich dann nicht schön, aber zum Beispiel in Frankreich haben wir es gesehen, du hast ganz viel an so, ich weiß gar nicht, ob es Autobahnen waren, aber ich glaube es waren so Autobahnausfahrten, da hast du Pendlerparkplätze. Das heißt, Fast an jeder Ausfahrt, wo wir hergefahren sind, hattest du, wenn du runtergefahren bist, einen Kreisverkehr, von dem aus du dann in verschiedene Richtungen konntest und an dem Kreisverkehr war meistens so ein Pendlerparkplatz. Der kostet nichts, wir sind halt relativ autark gebaut, wir brauchen nicht groß was für eine Nacht stehen, ist da überhaupt kein Problem. Marv: Ja gut, das müssen auch Länder erstmal zulassen. Also es gibt viele Länder, die sagen, Wildcampen ist verboten. Kathrin: Das ist ja dementsprechend kein Wildcampen. Also Wildcampen ist tatsächlich, ich glaube, den meisten EU-Ländern verboten. Aber eine Nacht zum Stehen, weil du nicht mehr fadtüchtig bist, darfst du eigentlich immer und überall. Also da gibt es relativ wenig Ausnahmen, glaube ich, und das darfst auch in Deutschland. Also du darfst kannst dann halt nicht Abends Stühle und Tisch rausstellen und erstmal mit Abendessen kochen. Das ist dann natürlich Marv: Ja gut, das geht nicht. Kathrin: Wild campen, aber wenn du irgendwo fährst und du kriegst abends nichts und weißt nicht, wo hin sollst, dann kannst du im Zweifel halt so ziemlich überall stehen bleiben und da eben die Nacht verbringen. Marv: Na gut, ich glaube das darfst auch als Autofahrer. Mal eben da auf dem Rastplatz. Ich weiß aber nicht ob die da schlafen, ich bin mir da immer so unsicher. ich mein... Kathrin: Ja, ja, genau, Ja, doch, definitiv darfst du. Also du darfst da schlafen. Du darfst halt kein Campingverhalten zeigen, weil du halt ja quasi dich nur ausruhst. machst halt die LKW-Fahrer haben ja zum Beispiel gar keine Möglichkeiten. Die müssen ihre Fahrzeiten einhalten. Und wenn da irgendwann eine Fahrzeitverzögerung wegen Stau oder sonst was ist, die haben ja keine Wahl. Also wenn es da richtig, richtig schlecht läuft, dann fahren die auf den Seitenstreifen und müssen dann halt mal eben ihre Ruhezeit einhalten. Und es wie gesagt, also es ist in den meisten Ländern, glaube ich, erlaubt, eine Nacht irgendwo wirklich zum Schlafen zu stehen. Marv: Ja, nicht zum Campen. Kannst da nichts alles aufbauen. Kathrin: Nee, nee, genau, das darfste halt nicht. Und da sind die teilweise, also je nachdem, ich hab auch schon gehört, dass auf Mallorca beispielsweise, wenn du da nur irgendwie geparkt hast und am Strand gewesen bist und dann das Handtuch draußen an den Spiegel gehängt hast oder wenn du nur ein Dachfenster öffnest. Also da gibt's, glaube ich, immer mal wieder Bereiche, wo die sehr, sehr pinglich und sehr streng sind, weil wir, egal wo wir parken oder wo wir stehen, wenn's warm ist, immer Marv: Ja. Kathrin: das Dachfenster aufmachen, das Ventilatorfenster aufmachen und den Ventilator anmachen, damit wir halt den Innenraum angenehm temperiert haben. Marv: Ja, aber wollen wir mal nicht so weit abschweifen? Wir sind schon wieder auf Mallorca unterwegs. Vanlife mit Hunden, ja, ich habe ein bisschen darüber berichtet. mein, man hat gemerkt, ich habe keine Ahnung, was man so mit Hunden machen muss. Also woher auch und kann ja woher auch. Ich habe da nicht so viele Experiences. Aber du hast ja ein paar mehr Experiences anscheinend. Kathrin: Ich finde das super interessant, dass du eben einen ganz anderen Blick auf die Sachen hast und denkst so, mit Hund alle zwei Stunden Pause machen gefühlt, weißt du so, und der muss ja was fressen und das ist so... Marv: Dann muss ich auch bewegen und der kann ja nicht die ganze Zeit eingesperrt sein. Dann fühle ich mit und ich will es auch nicht. Dann steigt man am Rasthof mal aus und dann geht man halt mal eine Runde mit dem Hund, denke ich dann. Kathrin: Ja, natürlich. Bewegung. Ja gut, letztendlich muss man halt sagen, ja es ist ja auch für uns sinnvoll, mal eine Pause zu machen und vor letztes Jahr sind wir glaube ich 1000 Kilometer in einem Tag gefahren, weil wir, weil mein Opa im Sterben lag und wir dann unseren Urlaub daraufhin abgebrochen haben und da sind wir 1000 Kilometer in einem Stück gefahren. Ja. Da müssen wir zwischendurch Pause machen, wenn das dann also das funktioniert nicht. Und danach waren wir halt auch alle drei echt K.O. und dann hat Jeannie sich auch irgendwann gemeldet, weil sie halt keinen Bock mehr hatte. Und wir haben Pausen gemacht. wir versuchen tatsächlich, die Strecken so auf 500, 600 Kilometer pro Tag zu beschränken, damit wir halt irgendwie morgens in Ruhe noch irgendwie Frühstücken aus der Pötte kommen, mit dem Hund rausgehen können. Dann machen wir natürlich zwischendurch mal eine Kaffeepause oder so. Wie gesagt, die auf dem Hinweg meistens nicht, auf dem Rückweg kommt es immer so drauf an. Aber wenn wir mitten im Urlaub sind und Stücke fahren, machen wir auch mal Pausen zwischendurch, wenn es halt anbietet, weil wir natürlich auch selber dann was essen wollen oder so. Aber auch da bist du an einer Raststätte, auch da wirklich aufpassen mit Hunden. Also unangeleint schon mal gar nicht. Das ist super gefährlich und Marv: Ja, das ist ja dämlich. Kathrin: Ich habe auch immer einen Tracker drum. Ich bin ja so ein Helikopterfrauchen. Also ich muss meinen Hund im besten Fall immer 100 Prozent gesichert haben. du musst aber auch aufpassen, dass der da nicht irgendwelchen Mist frisst. Da liegt so viel. Die Leute lassen so unendlich viel Müll liegen. Es ist so schade. dass die halt... Es ist ja, es ist widerlich. Und ja, du musst halt gucken, dass der Hund nicht irgendwas Giftiges frisst, dass der Hund aber generell im besten Fall nichts frisst. Aber auch so Glas scherben und sowas, dass der Hund da nicht reintritt. Wenn du da irgendwie den Haufen von deinem Hund einsammelst, dass du nicht selber in irgendwelche LKW-Fahrer-Häufchen reintrittst, denn ja, auch die neigen manchmal dazu. es ist nicht schön. Sagen wir, es ist nicht schön und widerlich. Ich gehe da auch nicht auf Toilette. Also ich bin so froh, dass wir die Toilette im Camp haben. Marv: Okay. Rastpfeife sind generell nicht schön. Nein, wenn nur Surveys. Surveys? Surveys? Nein, Surveys. Service? Service? Nein. Ja, da wo du bezahlst. Kathrin: Surveys? Surveys, ja. Sir... Aber ich finde... Ja, genau, da kannst du dann bezahlen für aufs Klo gehen. Ein menschliches, wichtiges Bedürfnis. Und dann hast du keine 50 Cent. Marv: Ja, da hängt ja eine Info... Ja dann springen drüber. Nein, spring nicht drüber. Ich begehe keine Straftat. Macht das nicht. Das ist alles videoüberwacht, glaube ich. Kathrin: Hahaha! Ist das, ist das eine Straftat? Ist das wirklich? Also ich meine, du darfst ja auch nicht draußen hin machen, weil will pinkeln darfst ja auch nicht. Ja, sollst du es wegatmen. Marv: Ja, ich mein im Endeffekt musst du dann überlegen. Willst dich einscheißen oder was? Spring drüber. Wer verfolgt das denn für einen Euro, den du da reinstecken musst? Es ist ein Euro. Ja, den kriegst du ja aber als Coupon wieder, ne? Kannst natürlich auch wieder einlesen. Kathrin: Jetzt ist schon ein Euro. Das ist eine Frechheit. Na da muss ich auch noch was kaufen, weil sonst kann ich mit dem Kupon nichts machen. Marv: Du kannst aber auch nur bei Service-Tankständern mit dem Euro bezahlen. im Endeffekt, also ich, nee, ja wie heißt das nochmal? Genau. Aber im Endeffekt sind die Toiletten ja in den meisten Fällen. Das ist natürlich nicht immer gang und gäbe. Und es gibt natürlich auch Leute, die, ich weiß nicht, wie die das machen mit den Toiletten, aber die haben das nie gelernt, glaube ich. Die hinterlassen das natürlich in keinem guten Zustand. Aber es ist schön, wenn die da so selber sich sauber machen und du siehst, wie die das sauber machen, bevor du dich draufsetzt. Also dann ist das schon. Kathrin: Ja, siehst du? Marv: Nein, also ja, ich manchmal hast du ... Ja, das ist ja meistens auch eine Dusche direkt nebenbei. So eine Ja, so eine Dekontaminierungsdusche. So, schwieriges Wort. Ja, ich meine, das ist halt so ein Rasthoferlebnis. Also für Leute, im Auto unterwegs sind, also was willst du machen, wenn du musst? Kathrin: Es ist so schön, wenn die Menschen sich danach sauber machen und auch selber sauber machen. Wie konnten wir dahin abdriften? Ja, dekontaminieren. Ja, Erastoffel, ja, auf gar keinen Fall. Ja, ich sag's dir, ich wär schon fast implodiert. Es war auch wirklich automäßig mal wirklich ne Überlegung, also ich fang dann an zu überlegen. Marv: A. Fun fact. Du kannst auch mit Karte zahlen. Also den Euro wirst du los, egal ob du einen hast oder nicht. Kathrin: Hahaha! Nee, ich doof. Also ich kann das verstehen. Ja, weil ich es doof finde, man zur Toilette, wenn man zur Toilette muss, bezahlen muss. Marv: Wieso findest das doof? Im Endeffekt hängt da ja eine Infrastruktur dran. Ich meine, das ist ja nicht umsonst. Die wissen ja auch irgendwo... Kathrin: Ja, ich kann das auch verstehen. Also verstehe ich, finde ich trotzdem scheiße. Also es ist einfach... Wie gesagt, bin ich auch Gott sei Dank nicht drauf angewiesen. Also brauche ich auch nicht nutzen. Deswegen stellt sich mir auch gar nicht die Frage. Wir haben das, wie gesagt, alles mit und alles bei und sind ziemlich autark aufgebaut. Das ist kein Problem. Marv: Ich meine, da gibt es andere Sektoren, Gute Diskussion, gute Diskussion, gute Diskussion. Kathrin: Gute Diskussion! Ja, was aber definitiv was ist, wo du dir überlegen musst, wenn du mit dem Hund irgendwo hinfährst und das machen wir auch vor jeder Reise, dass ich mich darüber informiere. In welches Land fährst du und wie steht dieses Land zu Hunden? Das ist wirklich eine wichtige Frage, weil natürlich jedes Land so ein bisschen, ja, so ein bisschen eigenen Blick auf Hunde hat und auch manche Länder zwischen Straßenhunden und Haustierinnen, Haustierhunden unterscheiden oder ja. Also da ist definitiv auch immer wichtig, dass du guckst, welche Reisebedingungen hast du. Meistens findest du das immer gut im Internet. kannst da von den Ländern selber, die haben meistens auch immer irgendwo eine Seite, wo das steht, aber du musst dich in jedem Fall vorher informieren, wo ist Leinenpflicht, wann ist Leinenpflicht. Zum Beispiel, wenn du überlegst, in Deutschland hast du es auch nicht einheitlich geregelt. Hier in NRW haben wir eine Leinenpflicht. Ich merke mir das immer irgendwann Mitte März bis ungefähr Mitte Juli. Ich glaube, dieses Mal ist es sogar bis Ende Juli. Aber da ist Brut- Setzzeit, da ist in NRW Leinenpflicht. Nicht jedes Bundesland in Deutschland hat entweder leinenfreie Zeit. Ich glaube tatsächlich, die anderen Bundesländer haben eher ganzjährig Leinenpflicht. Ich würde es jetzt nicht beschwören. Ja, über solche Sachen musst du dich natürlich informieren. welche Länder welche Einschränkungen haben und welche Ausreisebedingungen. Ganz wichtig ist natürlich immer in erster Linie die Tollwutimpfung, die der Hund mit, ich glaube, vier Monaten bekommt und mit viereinhalb Monaten, also zwei Wochen später, du musst die halt zwei Wochen drin haben, ist die dann gültig. Das heißt, theoretisch darfst du mit dem Welpen unter viereinhalb Monate ohne Tollwutimpfung gar nicht ins Ausland. Du riskierst dass du den drei Monate in Quarantäne gesetzt bekommst, finde ich immer sehr spannend, wenn du Hunde aus dem Ausland dir holst oder Hunde ins Ausland geben würdest, ist jetzt für mich kein Thema, aber dann musst du diese Zeit auch einhalten. Also im Tierschutz machen die das ja generell, das heißt, holst du dir einen Welpen aus dem Tierschutz, bekommst du den quasi mit viereinhalb Monaten und Wenn Leute von Ausländerchen Züchtern diese Hunde holen, dann kriegen sie die halt auch erst in einem Alter. Und es gibt ja immer mal, dass sie das dann nicht machen. ich finde das schon... Ich würde das Risiko nicht eingehen wollen, dass mein junger, frischer, Bälpe da irgendwie... Und wenn es noch so eine geringe Chance ist, da irgendwie drei Monate fest sitzt. Was ich natürlich jetzt mit meinem ausgewachsenen Hund auch auf gar keinen Fall riskieren würde. Also ganz wichtig... frühzeitig gucken, dass du eine aktuelle Tollwutimpfung hast. Und lass mich nicht lügen, wir wollten mal nach Norwegen, haben uns da erkundigt. Ich glaube nicht die Tollwutimpfung, sondern ich glaube, du musst, wenn du nach Norwegen gehst, boah, ich glaube zwei Tage, 48 Stunden frische Entwurmung haben, bevor du in das Land darfst. Und das wiederum muss Tierärztlich, du musst eine tierärztliche Bescheinigung über diese Entwurmung haben. Wenn du also quasi von Deutschland nach Norwegen fährst und nicht direkt in einem Tag bis dahin durchfährst, sondern Dänemark, Schweden beispielsweise, muss dir klar sein, dass du im Urlaub mit deinem Hund noch zum Tierarzt musst, ⁓ den entwurmt zu lassen, damit du diese Bescheinigung von dem Tierarzt bekommst und dann in das Land einreisen darfst. Außerdem, ja ja definitiv. Marv: Da brauchst du ja schon so einen kleinen Reisepass für deinen Hund. Kathrin: Außerdem brauchst du auch da verschiedene Länder, auch verschiedene Impfvorgaben. in den meisten, ich glaube in allen angrenzenden EU-Ländern, die ich jetzt wüsste, brauchst du glaube ich nur die Tollwutimpfung. Ich weiß gar nicht, ob Staub und sowas und Zwingerhusten verpflichtend sind. Ich glaube, ist nur die Tollwutimpfung verpflichtend. Aber du musst, ja, musst für manche bestimmte Länder Wenn du jetzt ein bisschen weiter reißt, dann musst du tatsächlich im Zweifel auch noch weitere Impfungen vorweisen können. Also solche Sachen definitiv immer vorher gucken, sich immer vorher mit beschäftigen, dass man nicht auf einmal in irgendeinem Land steht, wo man dann nicht weiß, was der Hund braucht und das Risiko eingeht, dass der Hund in Quarantäne muss oder man da Schwierigkeiten bekommt. Ja. Marv: Oder der Hund wird krank. Ich denke, ist ja auch wie bei Menschen, wenn du irgendwo ins Ausland fährst, musst du ja auch gucken, dass du dich impfst für gewisse Dinge. Und dass du vielleicht gar nicht für... Also die haben da ja manchmal auch ganz andere Krankheitserreger. Also nicht komplett anders, aber die wirken ja komplett anders auf dich. Das war ja damals mit den... mit Columbus und den Indianern auch so. Ja, ist jetzt ein bisschen weit nach hinten gegriffen, aber ich glaube, da versteht sie ja. Ist halt so ein Beispiel. Kathrin: Ja, ich hab auch gerade überlegt. Okay, jaja. Marv: Ja, da musst du dich halt auch darüber informieren und ich denke für den Hund ist das genauso, weil der ist ja auch ganz an Erkrankungsausgesetzt oder anderen Gruppen davon und da dann halt mal schnell eine Information nicht schlecht gewesen, weil dann ist der Hund noch erkrankt, dann ist es auch kacke. Kathrin: Ja. es bei uns. Ja, ja genau. Auch da so ein bisschen gucken, wie sind die Apotheken aufgebaut. Im Ausland bei manchen Apotheken bekommst du ja deutlich mehr als in Deutschland in Apotheken. Aber auch da vielleicht im Zweifel vorher mal informieren oder wie wir halt dann die Reisapotheke im Großen und Ganzen bei haben. Das ist natürlich immer viel wert. ja, auch Leinen, Maulkopflicht. Du hast zum Beispiel an gewissen Stellen Maulkorpflicht. Da sollte man sich vorher auch im Klaren darüber sein. Entweder vermeide ich solche Bereiche. Also wir haben es zum Beispiel beim Busfahren mal gehabt oder manchmal ist es ja auch wenn du, ich habe Gondeln im Kopf, die heißt nicht so, wenn du in den Skigebieten in so einem Lift oder so drin bist, die haben teilweise auch Maulkorpflicht. Marv: Ja gut, klar, Kathrin: Dann muss dir halt auch klar sein, du kannst einem Hund, der noch nie einen Maulkorb hatte, auf einmal einen Maulkorb aufsetzen und sagen so halt das jetzt mal aus. Also das ist dann im Zweifel für den Hund. Ich habe ja letztes Mal von dem Busfahren erzählt, sowieso schon eine stressige Situation. Und jetzt zwingst du den dann auch noch einen Maulkorb aufzusetzen, den der Hund nicht gewohnt ist. Wir haben deswegen lange Maulkorbtraining gemacht und ich würde nicht sagen, dass unser Maulkorbtraining perfekt ist. Ich muss das definitiv nochmal ein bisschen Ja, ein bisschen wieder anfangen. Aber es ist halt bei uns so gut aufgebaut, dass Genie den durchaus für eine gewisse Weile toleriert. Wenn ich aber jetzt wüsste, wir müssten irgendwo für Spaziergänge den Maulkorb haben, dann so weit ist sie noch nicht. Also im Bus einen Maulkorb auflassen, ja. Und dann gehst du mit ihr raus und die ist nicht ganz raus. Bumm, ist der Maulkorb auch ab. Also auch da muss man sich halt vorher überlegen, was will ich und Marv: Ja gut. Kathrin: kann mein Hund das, habe ich meinen Hund darauf auch irgendwie vorbereitet. Das ist... Marv: Ich meine, wenn man so wie du nach Italien fährt, ... will man da natürlich auch gut vorbereitet sein. Aber man muss ja auch gucken, ... macht es Sinn, dass ich da an diesem Campingplatz stehe, weil ich meine, es gibt ja auch ... Strände, wo du nicht mit Hunden hingehen darfst. Kathrin: Ja. Genau, es gibt halt ausgewiesene Hundestrände. Auch da informieren wir uns vorher immer so bisschen drüber. Dann ist es natürlich, wir waren, ich glaube letztes Jahr kurz in den Niederlanden. Das ist auch ein Strand gewesen, an dem man die Hunde nicht freilaufen lassen darf. Jetzt muss man das, finde ich, auch einfach mit ein bisschen Menschenverstand immer ein bisschen differenzieren. Ich habe da Genie auch freilaufen lassen. Allerdings kann ich sie zurückrufen. Ich kann sie bei mir behalten und ich finde, letztendlich machen die Leute ja nichts anderes als die Verbotsschilder für Hunde deswegen dahin, weil zu viele Leute ihre Hunde einfach machen lassen, was sie wollen. Es gibt halt Theater, weil die Hunde sich nicht benehmen können, weil die Menschen sie nicht erzogen haben. Wir sind letztes Jahr auf Sardinien an Stränden gewesen. Ich kann Ginny bei Fuß laufen lassen, ohne Leine. Das heißt, ich konnte mit ihr Marv: Aber es ist immer noch ein Tier und es hat immer seinen eigenen Verstand. Also ich weiß nicht, du wenn die eine Möwe sieht oder irgendwas anderes... Und dann ist sie weg. Tschüss! Kathrin: Ja, aber... Ja genau, du musst halt deinen Hund im Griff haben. ähm, ja, es gibt tatsächlich ein, zwei Situationen. Das ist, ähm... Marv: immer schwierig. Ich meine, ich weiß nicht, wie trainiert das ist. Ich weiß nicht, wie trainiert es ist. das ist, ich meine aber auch manchmal haben halt die auch ein Pin auf irgendwas, ne? Und dann ist halt Tunnelblick, ich will die Möwe haben oder so, keine Ahnung. Kathrin: Ja, dafür kennst du ja deinen Hund. Also das muss man ja sagen. Ich meine, wie gesagt, jetzt muss man natürlich auch so reflektiert genug sein, zu erkennen, was traue ich meinem Hund zu, was habe ich ihm wirklich beigebracht oder sage ich, der hört gut und der hört einfach gar nicht oder der hört es gut, aber ignoriert es auch gern. Marv: Ich hab das sehr oft erlebt, wenn ich irgendwo wandern war oder so und mir kam ein Hund entgegen, dass irgendwer gerufen hat, hey, komm zurück! Und rat mal, was der Hund gemacht hat. Der ist zu mir gekommen und nicht zu ihm. Also, ich mein, ich kann... Kathrin: Der ist halt zum Falschen zurückgelaufen. Ja, und das ist das, ich sage. Natürlich hältst du dich an die Regeln. Das ist natürlich immer erste Vorgabe. Ich kann die Situation ziemlich gut abschätzen bei Genie. Wenn wir jetzt irgendwo auf einer Kaninchenwiese wären oder wir würden irgendwo durch den Wald laufen, wo Wild aufschrecken könnte, dann würde ich sie auf gar keinen Fall frei laufen lassen. Marv: Ja, aber ich sehe ja nicht aus wie er, also oder wie sie dann. Kathrin: Das kommt halt auch drauf an, wenn du am Strand bist und da sind außer Besuchern weit und breit gar nichts. Genie ist jetzt auf Vögel auch nicht so heiß, muss man sagen. Also so irgendwie Tauben aufjagen. Genau, aber es ist ja ein gutes Beispiel, weil das ist das ja. Marv: Das war jetzt ein Beispiel. Ich mein, auch noch ein Beispiel ist, ist, wenn da auch noch andere Leute sind, du weißt nie, Erfahrungen diese Menschen im Leben gemacht haben. Was ist, wenn die panische Angst vor Hunden haben und dieser Hund läuft auf einen zu und ich mein, Genie ist jetzt sehr schreckhaft manchmal oder in den meisten Fällen und dieser Mensch erschreckt sich auch und sie erschreckt sich und alle erschrecken sich und sie fängt an zu bellen, fängt dann, ich mein, das eskaliert ja dann sehr schnell und dann da ein Hund irgendwie wieder reinzukriegen, ist natürlich schwer. Ich mein, wenn das so in Holland ist, ist das ja meistens alles sehr entspannt. Kathrin: Genau. Marv: Du kannst ja auch frei laufen lassen, ja kilometerweite Strände. So bei Den Haag oder wie heißt der nochmal? Renes. Kathrin: Ja, das ist das, was ich meine. Also man muss halt den Kopf ein bisschen anschalten. Wenn ich natürlich mehr Schirmchen da stehen habe als Menschen da liegen oder ich hab halt, wenn da überall Kinder und alles sind, dann würde ich sie auch nicht frei laufen lassen. Wenn ich aber weit und breit irgendwie so fünf, sechs Liegestellen von Menschen habe, dann habe ich zwei Optionen. Dann lasse ich sie frei und rufe sie frühzeitig zu mir und nehme sie an die Leine oder sie ist halt im Urlaub auch immer in einem wirklich guten Trainingszustand, weil ich mich ja wirklich jeden Tag mit ihr beschäftige und sie richtig Bock hat und sie natürlich sich da auch nicht auskennt. Ist natürlich was anderes als wenn wir hier zu Hause rumlaufen. Da ist sie dann aber, wenn ich sie ranrufe, kann ich sie ohne Probleme im Fuß behalten und wir können in relativ nahen Distanzen an Menschen vorbei. Da ich ja so kommunikativ bin, wie ich bin, wenn das bisschen schwierigere Situationen sind oder wenn wir zum Beispiel irgendwo dann fest bleiben und da Leute in der Nähe sind, frage ich die natürlich, ob das okay ist. Also ich finde, wie gesagt, du musst da halt den Kopf einschalten. Wenn du weißt, mein Hund kann das nicht oder du bist an einem Strand, wo du schon drei Kanickel gesehen hast oder irgendwie Kanickelköttel oder sonst was, ja dann lasse ich die auch nicht frei, weil ich weiß, dann Kaninchen funktioniert der Rückruf nicht. Vogel kein Problem, Kaninchen funktioniert nicht. Also das muss man halt schon, du willst ja nicht der nächste sein, warum ein Verbotsschild da steht. Du willst ja auch nicht... Ja, du willst ja auch keine Menschen stören. Bis jetzt hat das tatsächlich immer sehr gut geklappt. In Italien sind die Leute wirklich, wirklich hundefreundlich. Also so habe ich das bis jetzt erlebt. Ich habe mir, also ich lerne ja seit zweieinhalb Jahren über Dolingo Italienisch und ich habe mir letztes Jahr auch direkt angewöhnt, weil ich weiß, Genie ist halt unsicher und sie bellt Leute halt an und habe mir direkt dann den Satz gemerkt. Leye in Sikura, das heißt, sie ist unsicher und hab den Leuten also direkt quasi per Zeichensprache auch vermittelt, wie sie dann mit dem Hund umgehen sollen. Ja, also ich hab denen halt quasi gezeigt, dass ich nicht, dass sie bitte nicht von oben mit der Hand kommen, sondern von unten. Das habt ihr halt mit Hand, jetzt zeige ich dir die Handbewegung, das sieht ja trotzdem keiner. Marv: Danke, Spacher. Kathrin: Ja, ja oder so. Kennst du das, du im Auto jemanden zeigen willst, da kommt eine Blitze und dann auch mit der Hand so hoch und runter gehst, so nach dem Motto, hey, werd mal langsamer? So ungefähr. Marv: Ich mach das eigentlich immer mit Lichthupe und Wandblinker und... Also ich... Ach so. Kathrin: Also so auf jeden Fall zeige ich den Leuten dann, geht mal in die Hocke. Ich zeige denen das halt so ein bisschen und ich finde, wenn du dann in der Sprache, wo du bist, dir mal kurz zwei, drei Notfallsätze, Handy ist ja zum Übersetzen im Zweifel auch immer dabei, aber dir zwei, drei Notfallsätze, die die Situation erklären, auswendig gelernt hast, dann ist das wirklich easy, also dann geht das wirklich gut und wir haben bis jetzt, ja. Marv: So ein kleiner Ausreißer. Bringt Du Lingo was? Also sagst so Du kannst die Sprache? Oder kannst Du nur Brot und Wasser? Kathrin: Ich habe es, ich mache es tatsächlich jeden Tag. Also ich glaube, habe jetzt, ich habe noch keine 1000 Tage. glaube, ich habe 966 Tage oder so am Stück. Davon muss man jetzt ehrlich gestehen. Du kannst das Tüchse und Eis nehmen. Also wenn du mal Tag nicht gelernt hast, dann kannst du einen Tag ausgleichen. Ich glaube, ich habe tatsächlich in diesen, sagen wir mal 960 Tagen, nicht gelernt und es sind halt auch immer so Sequenzen, mal hast du mal Bock und lernst ein bisschen mehr, mal machst du deine eine Lektion und ist fertig. Ich habe zwei Monate vor unserem ersten Italienurlaub angefangen und im ersten Italienurlaub konnte ich gar nichts. Nichts. Ich habe nach den zwei Monaten sogar vergessen, was heißt ich heiße oder ich glaube, das meiste, was ich gesagt habe ist, ich bin Deutsche. Damit die Leute wussten, okay, sie kann halt gar nichts. Und Marv: Ich bin Deutsche. bin Deutsche. Was heißt das auf Italienisch? Ich bin Deutsche. Du kannst mir erzählen, was du willst. Alles gut. Tedesco. Tedesco. ⁓ nee, weil dann A ist wahrscheinlich dann... wie Verweiblichung. Okay. Kathrin: Ja, jetzt, ich hab's auch grad überlegt. Sono Tedesca. Tideska. Du darfst nicht Tideska oder Sono Tidesco. A ist weiblich und O ist aber auf ich bezogen. Obwohl Sono, nee Sono Tideska, ich bin ja Deutschche. Ja, da hast du mich direkt. Genau das ist das. Also du, ich mach's, also letztes Jahr auf Sardinien hat's mir doch viel gebracht, da konnte ich schon gut anwenden. Marv: Da habe ich dich gekriegt. Exposed. Kathrin: Aber ich würde jetzt nicht sagen, ich kann fließend Italienisch sprechen. ist halt, du sprichst es im Alltag zu wenig. Und wenn du jetzt zum Beispiel Unterricht nehmen würdest, Unterricht würdest du ja wahrscheinlich dann hauptsächlich diese Sprache sprechen. Marv: Aber wahrscheinlich willst du es auch verlieren, weil du es halt tagtäglich nicht sprichst. Kathrin: Ja, also das ist tatsächlich so, auf Sardinien habe ich gemerkt, es hat auch richtig Spaß gemacht. Also das ist tatsächlich auch der Grund, warum ich nach Italien wieder möchte. Ich liebe dieses Land, aber ich freue mich auch drauf, mein Italienisch einfach wieder anzuwenden. Und manchmal habe ich auch das Gefühl, ich lerne schon Sachen, die ich überhaupt nicht kapiere und ich kann das alles nicht merken. Und ab und zu ist dann doch ein Wort hängen geblieben, wo ich denke, ⁓ doch, war, sitzt. Marv: Sitzt. Apropos sitzt, sitzt denn Genie eigentlich auch immer schön brav beim Camper, wenn ihr auf einem Campingplatz seid? Ich meine, da sind ja auch andere Hunde. Kathrin: Ja. Wir hatten schon, glaube ich, erwähnt, dass Genie ein selbstausgebildeter und nicht von mir, sondern von ihr selbstausgebildeter Wachhund ist. Marv: Das kann gut sein, aber vielleicht ist sie ja auch mal so ein bisschen... Ich guck mal, was die anderen so machen. Kathrin: Also du hast natürlich folgende Möglichkeiten. Es gibt Leute, die haben so einen kleinen Zaun bei, den die dann aufstellen, damit der Hund so ein bisschen auch vom Camper frei laufen kann. Wir haben bis jetzt immer auf die Schleppleine zurückgegriffen. Dabei hatten wir auch mal von meiner Oma, erwähne übrigens sehr oft meine Oma, weil sie hat mich ins Campen geführt und ich glaube, ich weiß nicht, wie viele Sachen wir von ihr entweder bekommen haben oder an Tipps bekommen haben. Also das ist so. die Queen of Camping in meiner Familie. Und da ist es so, dass es solche Haken gibt. Ich habe jetzt vergessen, wie die heißen. sind quasi so Haken an so einer Spirale, an so einem Spiral-Dorn. Hundedorn. Ich glaube, die heißen Hundedorn. Die du in die Erde drehst, wo du den Hund an der Leine befestigen kannst. Ich glaube, das ist großartig für kleine Hunde. Ich hatte immer das Gefühl, da das nicht so großartig für Genie. Marv: Mhm. Kathrin: hab dem Ding immer nicht so hundertprozentig getraut und du hast manchmal Böden, wo du es zum Beispiel auch nicht gut reindrehen kannst. Wir haben zwei Optionen. Wir haben es halt schon an die Felge gemacht. haben halt, wenn wir die Schiebetür aufstehen, haben so einen Haken, den wir nehmen können. Aber Maik hat eben für, ich will immer Pavillon sagen, für das Sonnensegel für die Bänder quasi ja diese Schrauben und die haben wir auch einfach schon dann wirklich mit einem Akkubohrer in Boden geschraubt und sie da dran gemacht. halt, so ein Zaun wäre wahrscheinlich angenehmer, den musst du halt gewichtstechnisch mitnehmen, die Schleppleine haben wir ja so oder so bei. so ein, du, du glaubst gar nicht, was sich Leute dahinstellen. Das kommt drauf an, was du willst. Also es gibt ja, ne, es gibt so Welpenzäune, es gibt Marv: Wie groß soll eine Zone sein? Mit so einem Bautzaun oder was? Kathrin: Es gibt sowas auch für Kaninchen, das sind einfach so Auslaufzäune. du kannst ja, wenn du Kaninchen hast, wir hatten die damals für Kaninchen, so einfach so kleine Metallgitter, die du aneinander stecken kannst oder die du mit so einem Spieß aneinander stecken kannst und direkt im Boden fixierst und du kriegst sowas eben auch als Hundeauslauf. Die kannst du dann halt in einem gewissen Bereich festmachen und dann kann der Hund da drin laufen. Der Vorteil ist definitiv, dass du dir nicht wie mit der Schleppleine irgendwie aus Versehen mal die Stühle umrempelst oder der Tisch da durch, also Jeannie läuft ja zwischendurch einfach mit ihrer Schleppleine unterm Tisch her, an meinem Stuhl vorbei, nochmal wieder durch den Tisch durch und in dem Moment, wo dann eben ein Hund vorbeikommt, schlägt die an, rennt los, zieht, also wir hatten auch schon, dass sie das Sonnensegel mitgerissen hat, die Stange ist geflogen. Der Stuhl ist halt mit umgekippt und der Tisch hat so gerappelt, dass alles umgefallen ist. War super. War großartig. Das heißt, wenn du draußen sitzt, entweder es ist so warm, dass sie sowieso unterm Camper liegt. Das ist sehr bequem, da brauchst du dir keine Sorgen machen. sieht nachher, wenn es blöder Platz ist, nachher aus wie Sau. Aber ansonsten gar kein Problem. Aber wenn die natürlich so ein bisschen bei dir in der Nähe bist du halt immer in Alarmbereitschaft. Du musst halt immer bisschen gucken, wenn Leute kommen und... Marv: Na toll. Kathrin: Du versuchst den Hund natürlich, wenn er sich eigenständig schon irgendwo drum gewickelt hat, das zu regeln, bevor der Hund losrennt. Marv: Das wäre clever. Kathrin: Ja, ja, was übrigens auch sehr schön ist, also du hast halt mittlerweile auch wirklich wirklich hundefreundliche Campingplätze. Wir haben in Deutschland auch schon mehrere Plätze gehabt, wo Agility-Plätze mit dran sind oder so Freilauslaufzonen für Hunde. Da kannst du dann natürlich den Hund auch freilaufen lassen. Du hast ja auch manchmal so, ja, wie gesagt, länderbedingte Auslaufzonen und da kannst du dann den Hund freilaufen lassen und so einen Agility-Platz. Meistens sind die Leute da auch immer, also die meisten, die ich bis jetzt getroffen habe, sind dann auch rücksichtsvoll. Dass man sich kurz abspricht, kann ich mit reinkommen, ich mach das so, ich gehe nicht einfach in so einen Hundeauslauf oder auf so einen Agility-Platzauslauf, sondern ich bleib am Tor stehen, ich frag kurz, ist es okay, ist das verträglich. Man sollte davon ausgehen dürfen, dass jeder, der so einen Platz betritt, einen verträglichen Hund hat. Aber in der Realität ist das nicht immer so und ehrlicherweise muss ich auch sagen, dass Genie vom Grundprinzip super verträglich ist und eher zurückgeht, wenn ihr einen Hund nicht gefällt. Aber wie du schon sagst, sie hat natürlich ihren eigenen Charakter. Es gibt immer mal, also es gibt bis jetzt drei Hunde im größeren Bekanntenkreis, die sie doof findet. Das eine ist ein Zwergpudel. Den hat sie letztens auf dem Geburtstag getroffen und wollte den schreddern. Also ich weiß nicht, wie dramatisch es geworden wäre, hätten wir die Hunde das mal unter sich klären lassen, wie die viele so gerne, lass sie das doch unter sich klären. Weiß ich nicht. Ich glaube, wir das unter sich klären lassen, hätte ich Genie ein paar Fellfetzen aus den Zähnen ziehen müssen und der Pudel wäre vielleicht ein bisschen kaler. Also wir haben das natürlich geregelt. Marv: ⁓ ja. Kathrin: wie man Kinder im Sandkasten auch nicht mit Schippen und Sand das selber regeln lässt. So ist das. Die Fellkinder muss man da ein bisschen beaufsichtigen. Deswegen bin ich halt immer jemand, wie gesagt, sehr kommunikativ, proaktiv, die dann am Zaun steht und schon mal fragt, ob wir reinkommen können, ob die verträglich sind, ob das okay ist. ja, bin auch jemand, die halt kommuniziert, wenn jemand dazu kommt, beziehungsweise Marv: Also Kathrin: Man muss das auch sagen, wenn du dann da fünf Hunde auf dieser Auslauffläche schon laufen hast und dann lässt du deinen Hund da rein und Ginny ist halt unsicher. Und dann kommen da fünf Hunde drauf zu, geprescht, die übrigens dann schon seit, keine Ahnung, fünf Minuten sich kennen und miteinander gespielt haben und jetzt eine Gang sind. Dann ist das manchmal ganz schön, ganz schön gemein. Also dann denke ich manchmal so, wäre jetzt halt schön gewesen, wären alle ein bisschen respektvoller gewesen, hätten den Hund zuerst zu sich gezogen. Wenn ich also im Auslauf bin, Marv: Die Gang. Kathrin: und es kommt jemand dazu, nehme ich Gini sonst auch gerne, rufe ich zu mir und nehme die auch gerne mal an die Leine oder nehme die eben am Geschirr, bis derjenige drin ist und kommuniziere dann, so können wir jetzt laufen lassen. Ich bin halt ein Freund davon, dass man das eben einmal bespricht, dass man da eben einmal darüber redet, weil du weißt ja nicht, wie der andere ist. Und ich kann ja so vorsichtig wie möglich sein, wenn da jetzt jemand kommt, der einfach keine Lust auf Hundererziehung hat und meint, Er hat seit 20 Jahren Hunde und weiß alles besser und hat da kleine Misstölen, dann hilft mir das nichts, dass derjenige von sich glaubt, ist der Hundebesitzer des Jahres, wenn er sich in meinen Augen dann falsch verhält. Marv: Ja, das zu Vanlife mit Hund. Jetzt die spannende Frage. Ist Vanlife mit Hund mega oder meh? Kathrin: Ja. Ja. Ich habe ja was anderes aufgeschrieben, Kollege. Ich finde Vanlife mit Hund auf jeden Fall mega. Aber ich habe ein mega oder ein me zu dem Thema. Ja. ⁓ Marvin, wir haben uns nicht gut aufgesprochen. Pass auf. Marv: Was hast du denn? Du hast ein Mega oder ein Mähe zu dem Thema. Das kommt davon. Das kommt davon. Ich hatte spät früh. Lass mich. Oder Gold oder Gurke? Gold oder Gurke? Kathrin: Es ist alles in Ordnung. Wir sind auch im Chaos. Gold oder Gurke? Also, wir sind... Ihr merkt, es ist noch alles offen. Ich werde vielleicht, wenn die Folge online ist, ich werde es vielleicht noch mal zur Abstimmung bringen auf meinem Instagram-Account. Ja, wir bleiben jetzt bei Mae oder Mega erstmal. Wir lassen das die Follower mal entscheiden. Also, mein Mae... Marv: Mega oder meh? Gold oder Gurke? Kathrin: mein Fail sozusagen. Bei uns im Camper ist tatsächlich der Aufstieg ins Bett. es ist leider, wir haben jetzt gestern die Matratze, die neue Matratze zurechtgeschnitten, die ist noch ein Stück höher. Ginny kommt über die Sitzbank sehr gut ins Bett. Aber wenn wir das Bett ausgeklappt haben, dann kann sie nicht über die Sitzbank hochspringen und dann tragen wir sie hoch. Wir haben jetzt aber schon ein paar Mal bemerkt, dass sie sehr eigenständig, wenn es ihr zu warm wird, nicht mehr fragt, ob wir sie runterlassen, sondern selber runterspringt. Und das ist natürlich Mist für die Gelenke. Wir versuchen immer schnell genug, das mitzubekommen. Und wenn ihr einen Tipp habt, meldet euch gerne aktuell. Ich schon überlegt, so ein Schaumstofftreppchen oder sowas zu nehmen oder irgendwie es gibt so Klapppolster, Matratzendinger, aber sowas. 100 %iges, rutschfestes und sicheres ist noch nicht so ganz klar. Ich habe auch schon überlegt, dass wir ein Netz spannen, aber da verhetter ich mich drin, wenn ich dann nachts mal auf Klo muss oder so. Dann verchecke ich das und dann sitze ich da selber wie so eine Fliege im Spinnennetz. Ja, und mega, also meine Empfehlung, wenn ihr mit Camper losfahrt und ihr habt die Möglichkeit, macht euch einen festen Schrank. Marv: Ich bin nicht. Kathrin: für die Hundesachen. Also habt das im besten Fall an einem Ort. Wir haben nicht alles da. Also die Hundeapotheke ist quasi mit der Menschenapotheke zusammen, weil sich da ja auch manche Sachen teilen wir uns ja. Und das Hundefutter ist natürlich in der Masse hinten im Kofferraum sozusagen und die Dose ja dann geöffnet im Kühlschrank. Aber unser Hundeschrank, ich habe ja letztes Mal schon erzählt, dass er auch von zwei Seiten zugänglich ist, ist wirklich Gold wert. ist alles an einem Platz. Man weiß, wo die Sachen sind. Man hat alles dabei. Also wenn mit Hund im Van, dann auf jeden Fall dem Hund einfach ein Schrank widmen, ⁓ alles an einer Stelle zu haben. Ja, mein Mega oder mein Gold. Marv: Das hast du ja. Mit... Mit Bademanteln für Genie. Also... Und Regenjacke. Nee, Regenjacke, ja? Kathrin: Und ja, mit Bademantel. Ja, glaub, die nehm ich in den Urlaub nicht mit. Marv: Meinst du, regnet nicht? Kathrin: Ja, das ist unwichtig. Das ist halt wirklich nur relevant, wenn sie im Fellwechsel ist. Übrigens, Fellwechsel, auch das muss man tatsächlich genauestens überlegen. Natürlich auch in einer Ferienwohnung oder im Hotel. Ich habe ja anfangs schon mal erzählt, Läufigkeit im Hotel und auch Fellwechsel. Bei Rüden ist das ja ein bisschen was anderes. Ich weiß ehrlicherweise nicht, weil ich da keine Erfahrung zu habe, wie das Markierverhalten von Rüden im Kemper ist. oder im Hotel. Aber ich kann dir sagen, wenn Ginni läufig ist, wir ziehen ihr im Camper kein Periodenhöschen an. Jetzt müssen alle Zuhörer ein wenig stark sein. Ich bin da nicht so zart beseitet. Unsere Wandfarbe ist abwaschbar und wenn dann mal, also wir machen dann Handtücher mit ins Bett, dann Tröpfels halt mal ins Bett. Marv: Oder im Hotel. Ach, du ahnst es nicht. Seid stark! Kathrin: Sie hält sich recht gut sauber. Das heißt, wir müssen da nicht groß irgendwie was machen. Wie gesagt, wenn sie dann im Bett schläft, da kommen Handtücher rein. Aber ansonsten, das nicht so schöne ist, wenn sie sich schüttelt. Wir versuchen das immer nach draußen zu verlegen und zu vermeiden. Aber du kannst es natürlich nicht 100 Prozent vermeiden. Und wir haben abwaschbare Schränke, abwaschbare Wände. Wenn sie sich mal schüttelt und dann sich die Blutströpfchen überall da verteilt haben, das muss einem bewusst sein. Es muss einem bewusst sein, wenn man keine kastrierte Hündin hat, dass natürlich die Läufigkeit auch mal in die Urlaubszeit reinfallen kann oder eben auch der Fellwechsel. Ich habe letztes Mal schon gesagt Staubsauger, auf jeden Fall immer wichtig. Wir nehmen auch eine Fusselrolle mit. Damit kann man übrigens auch großartig nach dem Spaziergang Zecken aus dem Fell kriegen. Das ist ein sehr schönes Kontrollmittel, ⁓ mal grob drüber zu gehen. Und ich habe tatsächlich auch Bürsten mit. Also ich habe eine Bürste und einen Kamm mit. Die Bürste ist eine kleinere Variante von der, wir zu Hause haben. Und wir haben auch schon Fellwechsel im Urlaub gehabt. Und das ist hart. Hart und haarig. auch das muss einem klar sein. Man ist natürlich dann nicht in einer Ferienwohnung, die großläufiger ist. Oder egal, gut, ich glaube, in einem Hotel wäre es mir auch unangenehmer als im Camper, weil ich halt im Camper weiß, okay, es ist mein eigener Raum. Marv: Das kann ich mir vorstellen. Ja, hart und haarig. Kathrin: Im Hotel wäre es mir wahrscheinlich unangenehmer, weil ich alles zu Haare habe. ja, tatsächlich hast du natürlich auf so engem Raum, dann im Zweifel auch überall die Haare. Und jetzt muss man sagen, dass Gini außerhalb ihres Fellwechsels kaum Fell verliert. Also die hart nicht wirklich. Aber es gibt natürlich auch Hunde, die permanent waren. Und ja, da musst du dir dann halt auch im Klaren drüber sein, dass natürlich in so einem Camper schnell alles bisschen dreckiger wird und dass du natürlich mit einem Hund auch vom Spaziergang her eben Fellwechselläufigkeit auch nochmal so ein paar Sachen hast, die den Camper auch so ein bisschen schmutziger machen. da musst du halt ein bisschen mit drauf achten und das muss dir halt dann auch irgendwo klar sein. Das ist eine andere Nummer. Marv: Auf dran denken. Auf dran denken einfach. Genau, es wird doch ein bisschen mehr als ich fahre mit dem Hund einfach in Urlaub. Da musst du schon ein bisschen mehr drüber nachdenken. Wann, wie, was nehme ich mit, wo geht es hin? Kathrin: Ja, definitiv. Ja, guck mal, da haben wir die Stunde doch wieder gut gefüllt. Marv: Ja, mit allerlei tollen Informationen. wieder irgendwie auch ein bisschen ins Fäkale abgeladen. Ich weiß nicht. Kathrin: Ich weiß auch nicht, also wie das passieren konnte, keine Ahnung. Wie sind wir auf die Surrey Toiletten gekommen? Ich hab übrigens, muss ich kurz einwerfen, als ich geguckt hab bei Spotify, bei unseren Folgen gesehen, dass Spotify, ich weiß nicht, wahrscheinlich über eine KI, unseren Podcast in Kapitel einteilt und Minikapitelüberschriften hat. Kurz möchte ich da auch kritisieren, dass Genie falsch geschrieben wurde. Genie, ich... Marv: Ja, ich weiß es nicht mehr. Ich habe keine Ahnung. Kathrin: Ich muss es sagen, damit es korrekt ist, schreibt man D, J, E, A, N, Y. Und ich weiß aus der Unterschrift meiner Storys schon immer, was KI aus solchen, ja, aus dem Namen machen kann. Aber da stand es auch falsch, habe ich gesehen. Aber ich finde es vom Grund her richtig, richtig lustig, dass Spotify uns unseren Kapiteln, also uns irgendwie in Kapitel einteilt und dem Namen gibt. Also schauen wir doch mal, ob wir einen Surveys-Kapitel kriegen. Marv: Ey, mit Sicherheit. Das wär ja richtig cool. Kathrin: Ja, finde ich auch lustig. Ja, und in der nächsten Folge, also wenn wir aufnehmen, nächste Woche, wenn diese hier Sonntag online kommt, sind Mike Gini und ich schon vom Schwarzwald weiter. Also wahrscheinlich werden wir Sonntag dann schon nach Italien fahren. zumindest ist das der Plan, es kann sich alles ändern, aktueller Plan. Und dann können wir nächste Woche aus dem Urlaub heraus sprechen. und über meine große Italienliebe sprechen. Marv: Ja, deine italienischen Wortkünste vielleicht auch mal zuhören. Kathrin: ⁓ ich werde mir einfach zwei, drei Sätze aufschreiben. Vorsicht, zahlbar. ⁓ ich wusste nicht, dass das ein Vokabeltest wird. Ja. Marv: Ja, doch. Doch, Nee, aber da freu ich mich drauf. Kathrin: Ja, dann wirst du auch einen anderen Hintergrund haben. Also wir gucken mal, wie der Ton so ist, wenn ich im Camp aufnehme. Das Mikro kommt mit und ich freue mich so. Drei Wochen, es wird so schön. Ich freue mich so. ja, super. Möchtest du noch irgendwas sagen? Ich, ⁓ jetzt muss ich aufpassen. Es geht ins Nerdige und ich bin nicht gut, Artemis. Marv: ohje. Kathrin: ⁓ hieß dein Raumschiff Artemis? Also nicht deins, sondern das, was ⁓ den Mond geflogen ist? Marv: Atemis? Kathrin: Die hieß nicht so, ⁓ Ja, mein Gott, Artemis! Marv: Artemis. Also, bisschen falsch aus... Artemis 2, ja. Die sind aber schon lange wieder da, ne? Kathrin: Ja, aber wollte ich dir noch gesagt haben, ich fand's ja ganz interessant. Ich hab ein Video gesehen, die quasi ins Wasser, also ich hab ja überhaupt keine Ahnung. Erstmal war ich ja verwirrt, wieso sind die nur ⁓ den Mond herumgeflogen? Ich dachte, die fliegen zum Mond und nicht ⁓ den Mond herum. Also das war ja mal wieder eine Riesenenttäuschung, weil ich gedacht hab. Marv: Plumsen. Was? Ach Gott, mein Gott, ne, komm, ne. Boah, da machen wir wieder ne Stunde voll mit. Kathrin: Und dann werden die da einfach ins Wasser abgeworfen. Also mal abgesehen davon, ich würde ja schon nicht ins Weltall fliegen, weil ich Todesangst hätte in diesem Moment, wo man wieder in die Atmosphäre eintritt und einfach nur betet und hofft, dass man jetzt nicht stirbt. Und dann wirst du da einfach irgendwie ins Wasser abgeworfen und eingesammelt. Marv: Er ist ja günstiger das Wasser zum Bremsen nehmen als irgendwelche Raketen. es ging ja auch nur darum, ob wir es überhaupt noch mal schaffen, ⁓ den Mond und wieder zurück. Also die nächsten Missionen dann noch ein bisschen intensiver sein. Aber ja, wer weiß, ob das überhaupt noch was ist, ob das überhaupt noch was wird. Ich weiß nicht. Die andere Himmelszere der. Kathrin: Ich bin... Ach so. Na, ich lasse mich überraschen. Ich werde durch dich informiert. ⁓ Fand ich auf jeden Fall ganz interessant, ich das noch nicht gesehen hatte und gedacht hab so, ⁓ okay. Wild. Ja, würdest du das machen? Würdest du zum Mond fliegen, wenn du könntest? Ja? Marv: Ja, ist schon wild. Also könnt ihr euch... direkt also als das ist was ist das für eine frage also das ist doch richtig geil also das ist doch schwer los schwere los zum all da könnten wir uns auch über service toiletten unterhalten wie die wohl im alt funktionieren ob die auch ein euro bezahlen müssen ich weiß es nicht Kathrin: Ja, ich auf gar keinen Fall, auf gar keinen Fall würde ich mich... Never ever. Ja, auf gar keinen Fall. würde nie... Wie Flugzeug. Auf gar keinen Fall würdest du mich da rein kriegen. Never ever. Marv: Also Flugzeug nicht ist jetzt bisschen doof, aber Rakete mit Tonnen von Sprengstoff unter deinem Arsch. Ab nach oben, direkt! Kathrin: will, ne, Flugzeug, Flugzeug, kein Problem. Das völlig wild, das finde ich hochinteressant. Also ja, Flugzeug ich kein Problem, geh rein. Es ist hochinteressant. Ja ja, so eine Rakete! Ja super, dann hören wir uns nächste Woche wieder. Marv: Ja, ich nicht. Aber so nach der Käthe, da bin ich direkt dabei. Ja, bis ich dir auch und ich euch auch allen da draußen auf Wiederhören. Tschüssi. Kathrin: Ich wünsche dir noch einen schönen Tag! Liebe Zuhörer, euch auch noch einen schönen Tag! Tschüss!