Latest / Unnötig Tiefgründig / 001 Einfach mal machen – unsere erste Folge
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- Marv: Herzlich willkommen zur allerersten Folge von Unnötig Tiefgrünlich. Mein Name ist Marvin, diese zärtliche Stimme gehört mir und neben mir sitzt meine wunderbare Co-Moderatorin Katrin. Ja, ist okay. Ja, dann halt neben, vor mir. Für mich bist du vor mir. Kathrin Schmittmann: Du bist sehr süß, ich sitze dir gegenüber. Hallo liebe Zuhörer. Wir treffen uns ja online. Okay, alles klar. Ja, genau, vor dir. Ja, hallo. Ich stelle mich einmal kurz vor. Ich bin Katrin. Ich arbeite im Krankenhaus in der Notaufnahme in Nachtschichten und bin Vollzeit-Hunde-Mama und Teilzeit-Van-Leiferin. Ja, du bist dran. Marv: Ja, mein Name ist Marvin. Ich arbeite auch im Krankenhaus, bin Gesundheits- und Krankenpfleger. Ich arbeite nicht in der Notaufnahme, sondern wie nennt man das? Chest Pain Unit, IMC Station. Wir machen alles und nichts. Ja und... Ja, kann man glaube ich auch so nennen. Ich glaube, das ist auch so deklariert. Im Fachbegriff nennt sich das Holding Area. Ja, ansonsten, ich habe nicht viel mit Hunden oder so zu tun. Hatte mal irgendwann mal bei Zeit einen Hund von meiner Ex-Freundin, aber das ist eine lange andere Geschichte. Ja, ich beschäftige mich in der Freizeit eher mit Technik, bin ein kleiner Star-Boss-Fan. Ja, und wie sind wir eigentlich auf das Thema Podcast gekommen? Das ist, ich, die viel interessantere Frage. Kathrin Schmittmann: Ich sag immer Überwachungsstation. ⁓ Ja, ich komme häufiger auf verrückte Ideen und wir haben irgendwann im Nachtdienst in der Pause mal gequatscht und haben uns über verschiedene Dinge unterhalten, unter anderem eben darüber, dass ich das echt lustig finde, Podcast zu machen. Wir haben halt ein bisschen drüber rumgeblödelt. ja, verrückte Ideen, die irgendwann, wenn man sie lang genug denkt, gar nicht mehr so verrückt klingen, habe ich dich dann letztes Jahr Ende August angeschrieben. Marv: Aller Anfang ist schwer. Aus einer kleinen Schnapsidee sozusagen wurde dann irgendwann ernst. Dann hat man sich hingesetzt... Kathrin Schmittmann: Wie ernst du das eigentlich gemeint hast? Marv: Nein, auf gar keinen Fall. bin ja eher ein Ja-Sager. Und wenn so eine verrückte Idee dann da ist, dann greife ich sie auch beim Schopf. ja, ich mein, per se habe ich vorher nie wirklich was mit Podcasts am Hut gehabt. Hab vielleicht einen Podcast in meinem Leben mal gehört, wie das alles funktioniert oder was man da macht. Das war auch eine spannende Reise bis hierhin, das überhaupt zu verstehen. Kathrin Schmittmann: Ja, aber du warst schon, ich glaube, sehr überrascht, erstmal nicht dagegen. Marv: die ganzen Programme, die wir da durchtrainiert haben. Ja, wow. Ich überhaupt keine Ahnung. Ich habe immer noch keine Ahnung. Also ich gebe mir das Beste, was ich geben kann und versuche das Beste rauszuholen, was geht. Und dann gucken wir mal, wie das so wird hier. Wir beide. Kathrin Schmittmann: Wir hatten keine Ahnung. Wir hatten überhaupt keine Ahnung. Nein! richtig lustig. also es fing ja schon an mit verschiedener Technik und verschiedenen Programmen. Ja, ich musste mir erstmal ein neues Mikrofon kaufen und ja, wild. Also es steckt mehr dahinter, aber wir sind nach dem Motto gegangen, einfach machen. Marv: Das meint man gar nicht. Ja, also es ist nicht so, dass man sich einfach hinsetzt, Mikrofon an und labert. Da ist ja noch ein bisschen Vorarbeit mit Themen raussuchen, worüber will man reden und welche Programme benutzt man? Und da gibt es eine Bandbreite, das glaubt man gar nicht, was man da überhaupt alles für Systeme benutzen kann. bis man dann erst mal das Richtige gefunden hat. Wann war das? Ich glaube im August hast du mich gefragt. Letzten Jahr. Und wir haben jetzt April. Kathrin Schmittmann: Genau Ende August habe ich dich gefragt. Da war es noch eher so, ich weiß, wir haben auch monatelang dann nicht wirklich darüber gesprochen. Also irgendwann, du hattest gesagt, lass mir mal Zeit, ich überlege mir das. Und dann hast du gar nicht zurückgeschrieben und dann musste ich warten, bis wir das nächste Mal irgendwann zusammen Nachtdienst haben, weil du ja im Schichtdienst arbeitest, bis wir dann und wir sind ja auch im unterschiedlichen Wochenende, bis ich dich dann gecatcht habe. Und ich wollte das ja auch noch nicht vor den anderen irgendwie. Es sollte ja keiner mitkriegen, weil es ja erst mal nur ein Gedanke war und bis ich dich dann gecatcht habe und gesagt habe, ey Kollege, was jetzt eigentlich? Und da hast du gesagt, ja, komm, lass mal machen. Marv: Ja, und dann fing es an. dann war es Januar. Lass es Januar gewesen sein. Jetzt haben wir April, sind ein paar Monate ins Land gezogen. Ich meine, wir sind natürlich auch im Schichtdienst tätig. Da ist das dann halt auch mal schwierig, die Zeit dafür zu finden. Du machst hauptsächlich Nachtdienst. Ich prügele alle drei Schichten durch. Früh, spät, Ja, sei froh. auf. Na ja, ja, bis man da dann irgendwann Termin gefunden hat, weil man ja doch dann das Ganze face to face machen muss. Kathrin Schmittmann: Aber bin ich froh, dass ich keine Frühschichten mehr mache. Ja, gar nicht mein Ding. Marv: Dauert das ein bisschen? Ja, deswegen ja. Und das, was wir jetzt machen hier, das Aufnehmen, das kannst du ja, ich sitze zu Hause, Kathrin sitzt zu Hause. Das geht ja, das geht ja ganz gut übers Internet heutzutage, Gott sei Dank. Da bin ich auch heil froh drüber. Ja, das war erst mal der erste Schritt. Und der zweite Schritt ist dann natürlich, worüber willst du eigentlich reden? Du kannst ja nicht, wir können ja nicht den ganzen Tag einfach hier unseren Smalltalk aufnehmen. du kannst das, ich, nicht? Kathrin Schmittmann: Da saßen wir nebeneinander. Marv: Du kannst wirklich Themen auseinanderziehen und darüber acht Stunden lang sprechen. Dafür bin ich auch hier, um das Ganze ein bisschen zu dämmen und auch ein bisschen zu komprimieren, dass wir da jetzt nicht acht Stunden über ein Thema sprechen. Da kannst du um Snickers-Riegel gehen. Du kannst einen Snickers-Riegel acht Stunden lang darüber kannst du reden. Einfach, ich weiß nicht. Ich meine, du bist ehrlich. Kathrin Schmittmann: Tatsächlich kann ich über alles reden. Ja, definitiv. könnte passieren, durchaus. das war der Grund, warum wir es zu zweit machen, weil ich gedacht habe, mir hört ja alleine keiner eine Stunde zu und du bist quasi der Paar, ein bisschen aufpasst, dass es nicht komplett aus dem Ruder läuft und dass ich ein bisschen beim roten Faden bleibe. Und ja, thementechnisch haben wir uns auf verschiedene Sachen geeinigt bzw. sind halt erstmal offen für alles. als Hauptthemen wahrscheinlich noch mit. So ein bisschen über Vanlife, wenn wir haben ausgebauten Camper, über den ich immer sehr gerne rede und über die Urlaube, die wir machen. Als Hundemarm habe ich natürlich ganz, ganz viel Meinung zum Thema Hund. Und ein bisschen werden wir auch im weitesten Sinne über unsere Arbeit sprechen. Aber da haben wir uns ja auch entschieden, nicht irgendwo in Details zu gehen, sondern es geht eher ⁓ so bisschen übergeordnete Themen. Und Ja, zum Beispiel Umgang mit Schichtdienst oder bei mir mit Nachtdienst, solche Dinge. Ich tiefer wollen wir da beide auch gar nicht reingehen, weil das hier auch einfach nichts zu suchen hat. Wir werden bestimmt keine... Wie heißen die Influencer? Marv: Hier meinst du so Schwesterinfluencer, Mediflenzer? Ich weiß nicht, wie man das nennt. Kathrin Schmittmann: Medizin in, ja sowas, so Mediflänzer. Das ist auf jeden Fall sehr kreativ. Ja, wir werden keine Mediflänzer. Marv: Ja, bin sowieso kein Influencer. Ich habe auch mit Influenzen nichts zu tun, außer manchmal mit Influencer A und B, aber dann sind sie isoliert. Ein guter Twist, ein guter Call. Aber ich habe mir auch noch paar mehr Gedanken gemacht zu den Themen. Ich bin ja eher der Technikaffine und will dann über Computer-Dinge sprechen, künstliche Intelligenz, aber jetzt nichts. Ich bin kein ... Kathrin Schmittmann: Ja, ja, der war schön. Der war sehr schön. ⁓ Marv: Informatiker oder sowas, also nicht so tief ins Detail reingehen, sondern eher so das Oberflächliche, das, jeder von uns gebrauchen kann und vielleicht auch den Zauber der künstlichen Intelligenz nehmen, was am Ende vielleicht auch gar nicht so intelligent ist. Und manchmal Ich hab dir ja schon ein Tricks gezeigt. Manchmal ist es auch so, dass wir zur aktuellen Situation der Welt mal ein bisschen Stellung beziehen und uns das vielleicht auch gemeinsam dann ein bisschen näher anschauen. Wie Artemis 2, ich weiß. Manche finden es langweilig, manche nicht. Aber man kann da mal bisschen darüber taucken, was das überhaupt für die Menschheitsgeschichte bedeutet, dass jetzt eine Rakete ⁓ den Mond und wieder zurückgeflogen ist, gemacht wurde. Das wäre so ein kleines Beispiel. Wir wollen aber auch nicht so tief in politische Dinge. Kathrin Schmittmann: Ja, Chetjibiti und ich, best friends, ich sag's dir wie's ist. Marv: diese Themen, die uns alle betreffen, nicht divers politisch oder irgendwelche Meinungen da irgendwie fabrizieren. Ihr sollt Spaß haben, wenn ihr den Podcast hört. Ihr sollt nicht in irgendeine Welt eintauchen, die schon sowieso scheiße ist, sondern einfach Spaß haben, unsere beiden zauberhaften Stimmen hören und dabei ein bisschen abschalten können, chillen könnt und so was. Darum geht's uns, oder? Das ist das Ziel des Podcasts. Kathrin Schmittmann: Ja, genau. Ja, das ist das Ziel. Es soll halt auch nicht zu deep werden. Sicherlich werden wir Themen haben, über die wir im späteren Verlauf mal etwas tiefer drüber sprechen werden. genau, ich bin auch deiner Meinung, wir machen etwas Leichtes, dass so jeder so bisschen zuhören kann und sich vielleicht auch einfach mal so ein bisschen aus dem Alltag rausstehlen kann. Das ist doch... Marv: Ja, beim Putzen, beim Schlafen, beim Autofahren. Da könnt ihr unsere zährlichen Stimmen hören. Da ich... Ja, schließe ich mich an? Also ich... Äh nein, da schließe ich mich an. Ich mein, dass ich ein Mann bin, hoffe ich erkennt man an meiner Stimme. Aber... Ja, ich bin halt ein Mann, ich putze nicht, hallo? Wenn dann schiebe ich einfach nur zur Seite. Hallo? Kathrin Schmittmann: Wusstest du, dass wirklich viele Leute beim Putzen Podcast hören? Also ich putze ja nicht so gerne, aber es gibt wirklich viele Leute, die beim Putzen Podcast hören. Hast du gerade gesagt, du bist ein Mann? So! Ich hab gedacht, so putzen ist nicht so meins. Ja, bei mir auch nicht. bin Mann. Marv: Ich meine, man putzt immer Musik. Ja, wie gesagt, Podcast war nicht so meine Welt. Musik, da kann es halt auch bei dansen oder so. Man kann sich jetzt vorstellen, wie er will, wie ich putze. Aber es ist halt richtig drauf. Kathrin Schmittmann: Ja, frag mal meinen Mann, also, ja, das, ja. Ja, das stimmt. Mach ich auch, aber nicht so oft tatsächlich. Ja, lustig. Marv: Ja und das mit den Urlauben, das wird auch spannend werden. Du bist ja auch bald wieder im Urlaub. Schwerverdiener. Kathrin Schmittmann: Ja genau, uns steht der Urlaub vor der Tür und wir sind schon fleißig am Vorbereiten. Wir waren tatsächlich übrigens, man muss dazu sagen, dass unser Camper ausgebaut ist, aber wir haben immer noch Sachen, die nicht fertig sind und wir haben auch Sachen, die wir schon wieder neu machen müssen. wir waren gestern noch am Camper und haben ein paar Sachen gemacht. Wir haben einen Beamer im Camper. Und sehr interessantes, naja, vielleicht nicht ganz so interessante Story, aber klassisches Eheproblem, die Frau möchte und der Mann muss. hab, Mike wollte gerne, dass wir den Beamer aufhängen. Wir haben den sonst aufs Bett gelegt und das ist mit Hund im Bett und mit Snacks im Bett und alles so ein bisschen schwierig. Und Mike wollte den gerne aufgehängt haben und ich wollte nicht, dass man diese Aufhängung sieht. Mike hat dann so Schrauben, die du... Marv: Düpel. Kathrin Schmittmann: in die Wand schrauben kann und dann da was reinschrauben kann, besorgt. Marv: Okay. Kathrin Schmittmann: Nee, keine Dübel. ich weiß es nicht. Das ist wie so eine Mutter, die außen auch ein Schraubgewinde hat. Also du kannst das in die Wand schrauben und da rein kannst du eine Schraube drehen, sodass du den Beamer da rein drehen kannst mit dieser Haltungsschraube. Jetzt ist es allerdings so, Mike hat den perfekten Punkt dafür gefunden und wollte die da reinschrauben. Und ich habe gesagt, auf gar keinen Fall, weil da ist da ist auch das Licht und das finde ich nicht schön, das möchte ich nicht. Wenn wir da ein Loch machen müssen, nehmen wir das vorhandene Astloch. Mike fand die Idee nicht gut, aber ich fand die Idee großartig, aus einem hässlichen Astloch ein Schraubenloch zu machen. Und natürlich haben wir das gemacht. Und natürlich, ja auf jeden Fall. Marv: ⁓ yeah. Hast dich durchgesetzt, ja? Kathrin Schmittmann: Und natürlich hatte, also was heißt natürlich, aber Mike hatte in dem Fall tatsächlich recht und im letzten Urlaub ist der Bimond zu schwer gewesen, irgendwie ist das Astloch rausgebröselt und die Schraube hat nicht mehr gehalten. Wir haben das gestern, weil Mike meinte, die Argumentation ist jetzt auf seiner Seite und wir können jetzt endlich das Loch dahin machen, wo es hingehört. Ja, können wir nicht. Ich möchte beim Astloch bleiben. Marv: Nein. Du möchtest beim Astloch bleiben. Ohje. Kathrin Schmittmann: Jetzt hat er gestern Kleber da rein gemacht und wir haben die Schraube da reingeklebt. Mike sagt, hält nicht. Könnte sein. Ich habe auch noch keine perfekte Lösung. Aber drück mal die Daumen, dass das vielleicht doch... Marv: Ich drück euch die Daumen. Wo geht's denn als nächstes mit dem Gambine? Kathrin Schmittmann: Als nächstes fahren wir vermutlich nach Italien. Das wäre so die Idee. Wir waren auch schon mit dem Camper in Italien auf der, lass mich kurz überlegen, Westseite. Wir waren quasi bis runter zur Amalfiküste, waren aber nicht an der Amalfiküste. Das war damals der erste Urlaub und würden jetzt die Ostseite vermutlich runterfahren. Das kann sich aber tatsächlich auch kurzfristig noch ändern bei den aktuellen Spritpreisen. Marv: Das ist jetzt nur unter Blut. Kathrin Schmittmann: Schauen wir mal, wie weit wir uns das leisten können. Auf der Westseite, ja wirklich, auf der Westseite, wie gesagt, waren wir bis zur Amalfiküste. Ich glaube, der Ort hieß... Nee, wie hieß denn dieser Ort? Das ist zwischen, ich glaube, Portofino und der Amalfiküste und... Marv: Ach ja, genau da, Stimmt. Da, neben dem Ding da, Da, wo der Baum steht. Da mit der Stadt. Ach, da mit den vielen Häusern. Aber wart ihr auch schon auf diesen größten Campingplatz Europas? Ist ja nicht in Italien. Ach so, ich hab mal irgendwann gehört, da gibt es einen ganz, ganz großen Campingplatz. Warte, bei diesem See, Gardasee. Ist der in Italien? Kathrin Schmittmann: Ich hab keine Ahnung, der sagt mir gar nichts. Nee, da sind wir nur vorbeigefahren. Wir haben im ersten Urlaub, ich hab immer so bisschen so ein Plan B und im ersten Urlaub war Toskana Reiseziel. auf Instagram eine Influencerin gesehen und hab deren Reise verfolgt und hab gesagt, da, genau da möchte ich hin. Wir wollten genau, nein, ich wollte genau an das Weingut, wo sie war. Ich wollte genau auf den Campingplatz in der Nähe des Weinguts mit genau, ich hab mir eine Hängematte, genau. Marv: Hahaha! Okay. Okay. Kathrin Schmittmann: die gleiche Hängematte gekauft, damit ich mit genau der gleichen Hängematte an genau dem gleichen Campingplatz in der Hängematte liegen kann. Das habe ich umgesetzt, tatsächlich. Das haben wir gemacht. Wir waren auf dem Weingut, ja Weingut. Was ich in dieser Story gesehen habe, wo ich gesagt habe, der das da leitet, ist so unfassbar sympathisch. Der weiß noch nicht, wer ich bin, aber wir werden beste Freunde. Marv: Fein gut. Kathrin Schmittmann: Und ich werde genau da auf das Weingut fahren. Das haben wir gemacht. Wir durften da eine Nacht sogar gratis stehen mit traumhaften Blick über die Toskana. Also wirklich, wirklich märchenhaft. Und das war initial der Grundgedanke. Ich wollte zu den Saturnia oder Saturnia, ich weiß nicht genau, wie man es ausspricht, Quellen. Da waren wir auch. Allerdings tatsächlich erst in der zweiten Hälfte des Urlaubs, denn Gini hatte totale Angst vor Gewittern. kam von einem Silvester, das war ihr zweites Silvester, da hat sie panische Angst bekommen durch Geruch, Knaller, Licht, whatever. Und seitdem hatte sie totale Probleme und eben auch vor Gewittern. Und genau zu der Zeit, wo wir unterwegs waren, wurden wir von einem Gewitter verfolgt und deshalb habe ich gesagt, gut, dann fahren wir weiter runter. Das war eigentlich so Notfallplan und wir haben das direkt gemacht und deswegen sind wir die erste Woche super, super viel im Camper gefahren. Und das war ja, wir hatten im Vorfeldschmarrn Camper gemietet, ⁓ das mal auszutesten. Da waren wir aber innerhalb von Deutschland, da waren wir in Kleinwabz. Und jetzt war das das erste Kleinwabzjahr. Das ist an der Ostsee. Kann ich nur empfehlen, ist ganz nett. Marv: ein Wabst. Kathrin Schmittmann: Und wir sind tatsächlich die gesamte Strecke dann doch schneller durchgefahren innerhalb von ein paar Tagen und sind also immer so ungefähr 500 Kilometer am Tag gefahren, damit wir halt wirklich schnell vorankommen, hatten super schlechtes Wetter. Ja, und sind deswegen bis zur Amalfiküste gefahren, weil wir aber so durchgefahren sind und das für Gini so ungewohnt war, hatte die totalen Stress und darüber dann totale Durchfälle, weswegen wir dann an einem Campingplatz machen mussten. Und das war super nett da oben, das war wirklich schön, aber mit dem Camper hast du es halt nicht durch die engen Straßen an der Malphiküste geschafft. Wir wollten auch nicht fahren, weil es Jeannie ja nicht so gut ging und wir hätten mit dem Bus fahren können, aber auch das wäre Stress gewesen, weil Maulkorb Bus fährt und deswegen haben wir ein paar Tage an diesem Campingplatz verbracht. Wie gesagt, war total schön und ja, Spoiler. Wir konnten im Gewitter nicht davon fahren. Es hat eine Nacht richtig geknallt. Genie war in der Zeit in einer Läufigkeit, erster Urlaub und direkt Hund in einer Läufigkeit. Marv: War direkt stress pur hier, alles mitgenommen, Gewitter, Läufigkeit, Stress, alles. Kathrin Schmittmann: Ja, aber es ging. es war tatsächlich, sind wir da relativ cool geblieben und man sagt, also ich habe das zumindest gehört, dass Hündinnen in der Läufigkeit nochmal ein bisschen offener für Lernerfahrungen sind. Das heißt, Ängste können nochmal ein bisschen besser überschrieben werden. Die sind nochmal ein bisschen offener für neue Lernerfahrungen, Sachen, die falsch gelernt sind. Du hast da nochmal die Chance, dass ein bisschen ja irgendwie umzutrainieren. Und tatsächlich waren wir bei einem Gewitter und es ist ja im Camper nochmal eine ganz andere Nummer als wenn du im Haus bist, waren wir bei einem Gewitter im Bett. Ich habe Jeannie vollgestopft mit Leckerchen und es war okay. Also die hat die Mahle davor bei einem Gewitter wirklich, die ist über uns drüber geklettert, die hat gehächelt, die hat teilweise gezittert und du konntest ihr einfach nicht helfen. Und da hat sie die Leckerchen genommen und da Was? Okay. Also sie hatte nicht im Ansatz so panische Angst und das war übrigens auch der Einstieg ins Anti-Angst-Gewitter-Böller-Training und war wirklich ein großartiger Erfolg für uns, weil das Genie im Nachhinein ganz, ganz viel gebracht hat und das ist übrigens kein Thema mehr. Also Gewitter im Camper ist kein Thema für uns mehr. Also total gut. Und auf dem Marv: Glück im Unglaub würde ich sagen. Kathrin Schmittmann: Ja, richtig. war halt ein megaguter Zufall. Und auf dem Rückweg haben wir dann die Spots besucht, wo wir auch hin wollten. es war halt, wir hatten gar nicht unbedingt das beste Wetter im Urlaub, aber es war super, super schön, weil als wir an den Saturnia-Quellen war auch schon wieder so bisschen gewittrige Luft. Aber in der Zeit, wo wir da waren, war es großartig. Also in der Zeit war das Wetter Marv: Hehehehehe Kathrin Schmittmann: Sonnig mit dunklen Wolken am Firmament. Es hat aber nicht gerechnet und es war an manchen Stellen windig, aber dann eben, wo ich in meiner Hängematte hängen wollte, war es eben windig, aber eben auch sonnig. Und Weingut war auch traumhaft schönes Wetter. Es war tatsächlich ein voller Erfolg. Also du musst halt mit dem Camper immer ein bisschen flexibler sein, als wenn du in ein Hotel gehst. Marv: Stimmt. Ich bin ja per se immer der Hotelgänger. Kathrin Schmittmann: Ich du bist... Ich wollt grad sagen, du bist ja auch jemand, tendenziell... Du fährst aber auch nicht so weit weg, Also du bist auch eher... Machst du dann nur in Deutschland Urlaub? Marv: Also ich hab jetzt, ich war in Frankreich, in Paris. Da hab ich auch im Hotel geschlafen. Ja, ich sag mal so. Man muss schon gucken, wo man in, also in welche Stadtteile man da fährt. Also das ist halt eine Großstadt und jede Großstadt hat halt seine Slums. Und ich muss sagen, damals, ich weiß nicht, ob Paris da jetzt was dran geändert hat oder so, es war schon sehr dreckig. Vielleicht lag es auch daran, dass wir Silvester da waren. Und ich ich war Silvester in Paris, ja. Und ich dachte mir wirklich damals, Kathrin Schmittmann: ⁓ da war ich noch nicht. Marv: Wir gehen zum Eiffelturm und da ist ein Riesenfeuerwerk und da wird richtig Party gemacht und wirklich toll und Nächte, also man fährt, was sind wir gefahren? Ich glaube sieben oder acht Stunden, dann fährt es dann nochmal durch Belgien Kathrin Schmittmann: Du warst Silvester in Paris? Wow! Das ist tatsächlich, also 7-8 Stunden ist ja fast schon lang, Also du kannst ja wirklich von uns aus relativ schnell nach Paris fahren. Marv: Ja, also per se ist es halt nur ein Tag, den du fährst. Also es ist ein ganz normaler Arbeitstag, den du fährst. Man muss auch, ich glaube, wenn Paris oder Belgien Deutschland wäre und die ihre Geschwindigkeiten aufmachen würden auf Autobahnen, wirst du auch schneller durchkommen. Aber du hast halt da halt Geschwindigkeitsbegrenzung. Ja, ich weiß auch nicht. Ist jetzt nur eine These, die ich jetzt mal in den Raum stelle. Aber wenn jetzt nach Belgien und dann nach Paris, dann hast du auch noch die Maut und sowas. Also das hält auch noch mal ein bisschen auf, wenn da viel los ist. Die werden ja nacheinander durchgelassen. Kathrin Schmittmann: ⁓ weiß ich nicht. Marv: Aber in Paris stand ich an diesem Eiffelturm und dachte wirklich, wir zählen bis Null und dann ein Riesenfeuerwerk und hast ja nicht gesehen. Aber ich habe ja vergessen, Paris ist eine Großstadt. Da irgendwelche Böller zu zünden oder Feuerwerk zu machen, ist wahrscheinlich ein bisschen kritisch wegen Brandschutz und so was. Ich stand an diesem Eiffelturm und der hat ja Lichter. Dieser Eiffelturm hat Lichter, die blinken manchmal. Und das war dann das, was mich ⁓ Null Uhr begegnet hat. Es waren Lichter. Alle haben sich auf Französisch gratuliert. Wir hatten uns... Kein Feuerwerk, nichts. Ich glaube... Kathrin Schmittmann: Ja, das stimmt. Ja. Marv: Ist großartig, findest du das? Kathrin Schmittmann: Das ist ja großartig. Großartig. Ich bin totaler Feuerwerksgegner. Ich hab da als Kind schon nicht viel mit anfangen können mit den ganzen Böllern. Ich fand halt schön, wie die Lichter im Himmel aussehen. ja, total. Total. Marv: Du kannst dir vorstellen, dass ich enttäuscht war. Also ich war wirklich enttäuscht. Ich habe mich auch nicht darüber, wie alt war ich da? 18, 19 oder so. Ich habe mich darüber auch nicht wirklich informiert oder wir hatten uns darüber nicht wirklich informiert. Ja, also das Einzige, woran ich mich erinnere, war, dass ich an diesem Vorplatz von dem Eiffelturm ständig, also wirklich ständig und schon wirklich penetrant von irgendwelchen Leuten angequatscht worden bin, auf Englisch. Und ich kann kaum Englisch. Auf Englisch, dass ich... Irgend ein Zeug, von dem ich kaufen soll. Irgend welche Eiffelturmfiguren oder so was. Irgend welche Bänder, die mir da zusammengeflickt werden. Daran kann ich mich noch erinnern und natürlich auch die schöne Aussicht. Wir waren nachher noch am Triumphbogen. Da war aber auch nicht viel los. Verstehe ich auch nicht. Kathrin Schmittmann: Echt nicht? Das macht Paris tatsächlich gerade für mich sehr interessant. Was nämlich schlecht ist in Paris, für uns ist halt mit einem 7 Meter Van hast du stellenweise in den Großstädten totale Probleme. Mike ist ein wirklich guter Fahrer und der hat auch ein LKW-Führerschein, das halt 7 Meter sind für ihn super händelbar. Und der hat uns auch schon echt an die wildesten Stellen gebracht. Aber Paris ist ja nochmal eine andere Nummer und du musst ja auch gucken, wo stehe ich dann. Ich finde es Marv: Paris mit Auto, da heißt es friss oder stirb. Wir haben da wir standen ja, aber die Franzosen sind noch mal ein bisschen aggressiver, glaube ich, wenn du irgendwo. Jaja, genau, Italiener. Also ich meine, wir standen dann am Kreis, an einem Dreispur in Kreisverkehr. So ich komme vom Dorf. Ich kenne noch eine Stadt und dann kenne ich noch eine größere Stadt, aber ich kann keine Stadt mit Dreispuren im Kreisverkehr. So, wenn du in die innerste Spur reinfährst, bist du tot. Dann du lebst da einfach. Du bist du hast du da jetzt genau. Kathrin Schmittmann: Ja, das kann Mike. Jaja, frag mal die Italiener. Marv: Ja, du, du, du, aber irgendwie weichst du aus, da ist einfach random, einfach random ein Mofa-Fahrer, der ist wirklich, weiß ich nicht, mit 50 ist er einfach in den Kreisverkehr reingefahren. Ist darauf geschissen, der war Franzose. Zack, bumm, durch. Und die Polizei steht am Straßenrand und wartet, glaube ich, nur noch, bis es knallt. Wirklich, die stehen da und warten, bis es knallt. Also Frankreich, Paris, ich glaube, die Champs-Elysees, die war ganz schön. Da ist ja dieser Fluss, ich hab jetzt keine Ahnung, wie der heißt, aber das war ganz schön. Kathrin Schmittmann: Das kann ich ein Münster schon nicht. In die innerste Spur fährst du nie. Da bist du verraten und verkauft. Marv: Aber Paris war damals schon sehr teuer. glaube, für eine Pizza habe ich damals, das war 2014, 2013, das ist schon eine Ewigkeit näher. Da hat, glaube ich, schon eine Pizza zehn Euro gekostet. Ich will nicht wissen, wie es jetzt ist. Wahrscheinlich bezahlt es eine halbe Niere dafür, dass du da essen gehen darfst. Aber dann war ich in Polen in Danzig, auch eine schöne Stadt, hat altes Kopfsteinpflaster, also mit einem alten Auto. Wenn ihr mal eure, weiß ich nicht, Verbindungen checken wollt, mal einfach mal eine... Kathrin Schmittmann: Ja. Hmm. Marv: Fahrt einfach mal nach Danzig. Kathrin Schmittmann: Wenn wir unsere Federn testen wollen, sagst du, nach den Dolomiten mussten wir unsere Hinterradbremsen erneuern. Marv: Ja, glaube ich. als ich in den Harz, nee, nicht in den Harz, sondern nach Freiburg gefahren bin, da ist ja der Schwarzwald, da haben meine Bremsen vorne angefangen zu qualmen, weil die so ans Limit gekommen sind. Und das heißt ja dann, dass die keramikisieren oder die werden dann zu Keramik und das ist dann nicht gut. Ich glaube, die so heiß, dass die dann Kathrin Schmittmann: Hahaha! Ja. Marv: Genau. Genau. Und du musst Motorbremse Kathrin Schmittmann: Du musst in Etappen bremsen. Du darfst nicht durchbremsen, weil die dann genau zu heiß werden. Ja, so was muss Mike machen. Also die normalen Strecken, deutsche Autobahn und so fahre ich wohl gar kein Problem. Ich weiß, wir waren in der Toskana in San Gimignano und wollten zum Supermarkt. Mike ist Marv: dass du dir diesen Namen merken kannst. Sanjini Ramo. Sanjiminaya, gut, erwarte. Was denn? Kathrin Schmittmann: San Gimignano Weißt du, was beeindruckend ist? Meine Oma kann dir und die haben, also mein Opa und meine Oma sind Jahrzehnte schon in Urlaub gewesen und die kann dir die Namen alle noch sagen. Das ist beeindruckend. San Gimignano kenne ich, weil es eine wunderschöne Stadt ist und weil ich sie auch letztes Jahr gerne nochmal gesehen hätte. San Gimignano ist aber so ein kleiner Mini Busbahnhof bei einem kleinen Geschäft und du fährst vom Kreisverkehr zu diesem Supermarkt eine Straße hoch. Da ist dann aber auch ein Zebrastreifen und da sind auch schon Parkplätze, wo du abbiegen kannst und da laufen auch schon Leute her. Und Mike hatte auf dem Parkplatz gestanden, wo ich nicht stehen bleiben durfte. Der ist eben rein und dann hat eine Frau mir gestikuliert, dass ich nicht da stehen bleiben darf. Und ich musste umparken und ich musste dafür rückwärts fahren, ohne irgendwas zu sehen, vom Parkplatz runter und an diesen Busleuten da, da waren gerade irgendwelche Busse, wo die am Aussteigen waren, runter und musste dann irgendwie neu wieder hochfahren und der Parkplatz selber war dann auch, wo ich draufgefahren bin, schräg nach vorne und ich hatte so Angst, die Bremse loszulassen. Ich habe dann Handbremse gezogen, ausgemacht. Ich hatte so panische Angst, die Bremse loszulassen, weil ich gedacht habe, Ich fahre, der rollt mir gleich in das andere Auto rein und auch das Hochfahren. Mir ist ein Fahrradfahrer an der Fahrerseite vorbei, den habe ich nicht gesehen. Ich wollte, also es wäre auch gar nicht schlimm gewesen, der hat aber beim Vorbeifahren mir schon an die Fahrradtür geboxt. Ich war am Schwitzen, ich war fix und alle. Ich dachte, du lässt mich nie wieder beim Einkaufen, alleine seitdem gehe ich einkaufen oder wir haben einen richtigen Platz, wo wir stehen können. Also das ist schon ja. Marv: Ja, glaube ich. Sehr gut. ... Ja, ist doch gut. Kathrin Schmittmann: Ja, guck mal, dann haben wir doch die erste Folge schon ganz gut gefüllt. ist doch schon, das sind doch schon schöne Informationen gewesen. Das war doch schon ein schönes Urlaubsgespräch. Ich würde sagen, für heute machen wir dann erstmal Schluss. Und ja, was ist Thema für die nächste Folge? Marv: Ich denke, ⁓ Was hatten wir uns da überlegt? Kathrin Schmittmann: müssen wir einmal gucken. glaube, Wendausbau. bleiben beim Thema Urlaub gehen, aber etwas tiefer da rein, wie unser Wendausbau gelaufen ist. Na das machen wir, das macht Spaß. Ja, super. Ja, dann danke für das nette Gespräch. Ich hoffe, euch hat es auch gefallen. Und dann hören wir uns. Ja, wir hören uns beim nächsten Mal. Marv: Ich glaube das passt ganz gut. Super! Ja, ich danke auch. Bis zum nächsten Mal! Tschüssi! Kathrin Schmittmann: Tschüss!