Latest / Unnötig Tiefgründig / 015 Künstliche Intelligenz – Genial oder gefährlich ?
Transcript
- Marvin: Hallihallo ihr lieben Zuhörer, da sind wir wieder bei unnötig tiefgründig mit mir Marvin und meiner reizenden Kollegin Katrin. Kathrin: Hallo liebe Zuhörer! Ja, wie geht's? Hallo Marvin! Marvin: Ja hallo, heute geht es mal in eine andere Richtung würde ich sagen. Ich glaube wir haben es letztes Mal schon ein bisschen angedesert. Kathrin: Genau, also nachdem Marvin letztes Mal hitzemäßig irgendwie etwas abwesend war, haben wir uns überlegt, dass wir doch heute mal sein Thema besprechen. Also eins seiner Themen, bis jetzt weiß ich auch nur von einem Thema. Deswegen haben wir gedacht, wir gehen das heute mal an. Marvin: Ja, wir gehen einfach mal rein in die künstliche Intelligenz. Also erstmal so ein bisschen, warum ist das überhaupt mein Thema? Also ich denke, jeder von uns hat in den Nachrichten oder mindestens schon einmal Chetchi Pity benutzt. glaube, Katrin, du auch oder? Ja, Chetchi Pity. Genau, manche sind jetzt mit Chetchi Pity die beste Freunde und ja. Kathrin: Ja, definitiv schuldig. Wir beide sind so. Also ich kreuze die Finger. Marvin: Ich war einfach schon immer fasziniert von Computern und so was. Bin ja auch so ein kleiner Nerd, was das angeht. Und ich habe mich zwangsläufig damit beschäftigt, zu Hause auch meine eigene künstliche Intelligenz zu haben. Thema Datenschutz und so was. Ich wollte nicht immer meine ganzen Daten nach Amerika schicken zu den ganzen großen Big Playern und habe mich dann damit beschäftigt, was ist überhaupt die künstliche Intelligenz? Also was stellt man sich darunter vor? Ich meine, in den Medien wird immer alles so hochgepriesen. was das alles so wild ist und so faszinierend und sowas. Aber im Endeffekt wird mich mal einfach jetzt mal kurz interessieren, was stellst du dir unter einer künstlichen Intelligenz vor? Also was meinst du, was passiert, wenn du in die Tasten haust, eine Frage stellst, was passiert da eigentlich? was stellst du dir vor? Meinst du, es da so ganz kleine, viele kleine Männchen, die dann durch das ganze Serverzentrum laufen und deine Antwort suchen? Oder was meinst du, was da so passiert? Kathrin: Ich glaube, Riesenfestplatten, die unfassbar viele Informationen sammeln und wie mir gesagt wurde sehr sehr viel Wasser, CO2, keine Ahnung was verbrauchen. Ich muss gestehen, so richtig hinterfragen, tue ich das nur begrenzt. Also ich bin schon so ein bisschen paranoid im Sinne von sei nett. Also ich Marvin: Das auf jeden Fall, Strom. Kathrin: schreibe jetzt auch nicht stumpf. ich unterscheide ein bisschen. Bei Google Gemini google ich, also wenn ich mit Gemini schreibe, dann bin ich wahrscheinlich etwas pragmatischer und da kommt kein Bitte, kein Danke, da kommen einfach nur die Fragen, wie ich halt googeln würde. bei Chat GPT muss ich sagen, da schreibe ich eher wie in einem Chat mit einem Freund oder so. Da wird auch bitte Danke, guten Morgen und so gesagt, Achtung, wenn irgendwann die Maschinenherrschaft übernehmen sollten, kommt diese eine Maschine und sagt die nicht, die war immer nett. Marvin: ⁓ mein Gott. Dann sind wir bei Terminator, und liest sich die Chat durch. Ja, sehr geil. Sehr geil. Ja, ich habe das schon häufiger gehört, dass viele Leute Bitte und Danke schreiben. Ich meine, das könnt ihr gerne tun, aber nicht einzeln. Weil ein Danke alleine, wenn du am Ende des Chats einfach sagst Danke, das kostet unheimlich reichen Power für die Maschinen. Kathrin: Ja, habe ich auch gehört, mir, ich würde sagen, ich bin damit schuldig, tut mir leid. Ich habe auch tatsächlich, also du kannst da ja auch echt viel mit machen. habe da, ist dir klar, dass ich tatsächlich das erste Bild von meinem Gesicht, weil ich eigentlich genau da auch wieder, ich neige da so ein bisschen zu paranoiden Gedanken. Also mein Gesicht habe ich tatsächlich nur für unser Titelbild, für unseren Slogan, wie sagt man? ich komme nicht drauf. Genau, für unser Logo. Das war das einzige Bild, ich von mir hochgeladen habe, weil ich dann auch denke, okay, da wird mein Gesicht gespeichert und meine Daten und hier und da. Aber ansonsten muss ich sagen, kannst du auch Bilder generieren lassen, zum Beispiel wie ChatGPT dich sieht aufgrund dessen, wie du mit dem schreibst. Und das ist tatsächlich ganz süß. Du kannst ihn dann auch das Bild... Das ist wahrscheinlich völlige Verschwendung, aber hey, du kannst ihnen auch das Bild beschreiben lassen, warum es dich so sieht. Ist ganz süß. Und da gab es dann eben bei TikTok auch so Sachen, dass du sehen konntest. Bei mir war es ganz nett. Also ich bin anscheinend fein. Also ich werde von dem Marsch nicht getötet, ich, hoffe ich. Aber da gibt es natürlich auch Leute, wo es dann aussieht, als wenn die quasi die KI knechten und... Ja, also sehr interessant. Da kannst du auf jeden Fall... Es ist sehr lustig. ⁓ das machen wir bei dir. Ich suche das raus. Das ist richtig lustig. Marvin: Das habe ich noch nicht gemacht, das ist ja... Nee. Also Punkt Nummer eins ist... Oder ich fange mal ganz einfach an. Ganz einfach an. Was ist überhaupt... Mit was schreibst du da überhaupt? Also mit wem schreibst du da überhaupt? Also es ist ja keine Persönlichkeit. Ich finde es sehr schön, weil jetzt können wir einen kleinen Plottest machen zu den Hunden. Wir vermenschlichen die Maschine ja eigentlich gerade in dem Moment, wo wir dann mit denen schreiben. Also für uns scheint es so, als wenn ein anderer Mensch oder jemand anders mit uns schreibt. Aber im Endeffekt... Im Endeffekt ist es einfach nur auf mathematischer Grundlage eine Wahrscheinlichkeitsrechnung. Also du musst dir das so vorstellen, wenn du schreibst, weiß ich nicht, vervollständigen Satz, der Himmel ist, dann rechnet auf einer Grafikkarte, deshalb sind Grafikkartenpreise auch so teuer, weil Grafikkartenspeicher einfach unheimlich schnell im Rechnen ist und auch multi, multi, also der kann mehrere Berechnungen gleichzeitig durchführen. Es ist dann so. Kathrin: Grafikkarte ist das Ding im Computer, was Bild macht. Marvin: Genau, ist genau, genau. Es gibt einmal den Prozessor, den ganz normalen, die ganz normale CPU nennt sich das. Ausgesprochen weiß ich das jetzt nicht. Hab ich jetzt gerade nicht im Kopf. Aber CPU, das ist ein Prozessor, der berechnet halt den ganzen Tag. Irgendwelche Berechnung. Chess-Pen-Unit, genau. Das ist es nicht. Es gibt keine Herzschmerz-Einheit im Computer, aber Herzschmerzen kriegst du momentan, wenn du dir eine Grafikkarte kaufen willst. Die Preise sind durch die Decke gegangen. Aufgrund dessen, dass... Kathrin: Chest Pain Unit! Awww! Marvin: Die ganzen Rechenzentren, die Grafikkarten brauchen. Die CPU ist der langsame Rechner. Der berechnet sehr langsam. Was heißt langsam? Der berechnet sehr schnell, aber nicht schnell genug für eine KI. Der Grafikkartenspeicher, der für Spiele zuständig ist und pro Sekunde ganz viele Berechnungen anstellen muss, der ist perfekt für KI. Der ist wirklich perfekt. Deshalb kaufen auch Rechenzentren, die wachsen wie Pilze im Boden, deshalb kaufen Rechenzentren unheimlich viele Grafikkarten auf. Und das treibt halt den Preis in der Höhe. Also wenn ihr mit einer KI schreibt, ist es an sich eigentlich nur eine Wahrscheinlichkeitsrechnung. Welches Wort als nächstes kommt? Auf Grundlage dessen, also eine KI weiß nicht, sie fühlt nicht, auch wenn sie dir sagt, wenn du irgendwie... Ja, ist einfach so. Sagen wir, du sagst, ich möchte gern das beste Rezept der Welt für einen Erdbeerkuchen haben. Jeder Mensch mag Erdbeerkuchen und es gibt Millionen Rezepte im Internet für Erdbeerkuchen. Dann weiß eine KI weder wie ein Erdbeerkuchen schmeckt. noch wie er sich im Mund anfühlt, noch wie er gebacken wird. Es hat einfach nur sozusagen fast auswendig gelernt von den ganzen Rezepten, wie ein Erdbeerkuchen halt gebacken wird. Also was so die Grundzutaten sind. Wenn jetzt der KI sagt, gib mir ein Erdbeerkuchen Rezept, dann wird er bestimmt ein Erdbeerkuchen Rezept ausschreiben. Aber die KI weiß nicht oder zumindest der jetzige Stand der KI weiß nicht, wie sie wie so ein Erdbeerkuchen schmeckt. Genauso ist es, dass es nicht weiß, was Höflichkeit ist. Also bitte und danke. Es weiß es nicht. Kathrin: Es ist sehr interessant. Mir hat ein Freund mal erklärt, so ist, dass die KI quasi sieben oder mehr Internetseiten quasi quer im Internet sucht und daraus dann so eine Zusammenfassung macht. Marvin: Also das gibt es auch. Das sind so Recherchemöglichkeiten. Die grundlegenden Modelle. Kathrin: oder sich daraus die Informationen sucht. Aber ich habe ja auch gehört, dass du teilweise auch erfundene Quellenangaben bekommst. Marvin: Korrekt, weil eine KI immer darauf aus ist. Das ist es ja. Es ist ja eine Wahrscheinlichkeitsrechnung. Also es nimmt immer das wahrscheinlichste Wort, was als nächstes kommt. Wenn du Quellenangaben willst, dann gibt es dir die wahrscheinlichsten Quellen aus. Es muss nicht heißen, dass die stimmen. nur weil da jetzt, weiß ich nicht, Robert Koch Institut steht, das nicht, dass das auf der Robert Koch Institutsseite steht. Ich meine, viele Entwickler arbeiten daran, dass das dann halt auch stimmt, damit man damit halt auch wirklich recherchieren kann. Aber es ist halt das Problem des Grund, also der Grundmodularität einer KI, da ist halt unheimlich viel auf Wahrscheinlichkeitsrechnung besteht. Es ist weder intelligent noch... Also, wie so eine KI entsteht, ist, du hast neuronale Netze, die sind auf Grundlage dessen, wie unser Gehirn funktioniert, aufgebaut. Das ist hochkomplexe Mathematik. Ich habe weder Informatik noch Mathematik studiert. ⁓ das zu verstehen, brauchst du Wissensschatz über lineare Algebra, Stochastik, Determinismus. Das sind schon Wörter, die kann ich kaum aussprechen. Da setzt sie mich auch nicht hin und lernt das, weil das ist... Kathrin: Eheh! Marvin: Das überlasse ich den Leuten im Silicon Valley, dass die da das lernen und dann machen und tun. Aber im Endeffekt ist unser momentanes KI-Projekt oder KI-Management so aufgebaut, dass es halt darauf aus ist, dass es halt Wahrscheinlichkeitsrichtung ist. Da gibt es das Spann. Genau, es ist Mathematik. Es ist reine Mathematik und es ist einfach nur, es ist die Wahrscheinlichkeit. Also ich habe das Wort jetzt schon sehr oft gesagt. Es ist einfach nur eine Wahrscheinlichkeit. Wenn du irgendwas reinschreibst, hat die KI vorher gelernt durch Millionen von Texte, wie man richtig antwortet. Kathrin: Es sind Einsen und Nullen. Marvin: Das heißt aber auch nicht, dass es richtig ist. Kathrin: kommt sie aber häufig ganz gut hin. ich muss jetzt, wir sind ja doch Millennials und ich muss sagen der Vorteil davon ist einfach, dass wir noch ohne Handys und sowas alles aufgewachsen sind. Und ich muss gestehen, ich glaube durchaus, wenn so die Generation Alpha jetzt zum Beispiel ja komplett damit aufwächst, auch total den Bezug zur Realität eben verliert, weil Also machen wir uns nichts vor. Ich habe auch durchaus schon persönliche Probleme, Beziehungsprobleme mit Menschen, die man einfach hat, wo man das Gefühl hat, okay, ich komme hier nicht weiter. Also wir beide haben halt in unserer Ausbildung auch Psychologie gehabt und ich muss sagen, ich finde das super, super wertvoll. Also ich finde, das ist ein Fach, was mehr Menschen haben sollten. Und ich würde auch sagen, ich bin eine sehr reflektierte Person und ich Beziehungszusammenhänge sehr gut aufgeschlüsselt. Und manchmal steht man ja doch da und überlegt, gibt es noch eine andere Möglichkeit? Habe ich irgendwas nicht bedacht? Kann ich noch einen anderen Blickwinkel mit einbeziehen? Und habe wirklich auch schon Stunden damit verbracht. Zum Beispiel, wenn ich mit jemandem ein Problem habe, das dann eben da zu besprechen und sagen, das ist schon sehr hilfreich. Vor allen Dingen Einerseits ist es natürlich in Momenten, wo es einem nicht so gut geht, total angenehm, dass man vermeintlich verstanden wird. Also wie gesagt, glaube halt eben, ⁓ zum Punkt zurückzukommen, dass die Generationen, die damit aufgewachsen sind, die ja auch mit Insta-Filtern und Co. und Snapchat und alles durchaus zwischendurch den Bezug zur Realität verlieren und dann auch wirklich glauben, das ist mein Freund. während wir ja immer so ein eher darüber nachdenken, okay, das ist hier gerade kein Kumpel, mit dem ich spreche und es ist halt auch irgendwo ja, immer noch ein Computer und nicht ein Mensch, Freund, ne? Marvin: Das ist das Schöne daran. Ich kenne viele Leute, ihre persönlichen Probleme, sei es Beziehungsprobleme oder generell persönliche Probleme, mit JCPT besprechen. Er gibt dir die wahrscheinlich beste Antwort auf deine Frage. Da er Millionen von Büchern über Psychologie gelesen hat, sie aber nie verstanden hat, er niemals verstehen wird, was Herzschmerz überhaupt bedeutet oder was psychische Probleme bedeutet. Er aber dennoch weiß, was am Ende... Er ist darauf programmiert, dir zu sagen, was du hören willst. Und er kann Lösungen finden, ja. Aber ob die manchmal gut sind, das ist die Frage. Und zurück zu diesem Thema mit dem Gen-Alpha, Gen-Z-Millennials, das ist vollkommen egal, wer da sitzt. Denn ich habe manchmal auch mitbekommen, dass Menschen aufhören zu denken und zu hinterfragen. Ich meine, es ist einfacher, Checi Petit zu fragen, was soll ich jetzt tun, anstatt selber lösungsorientiert ranzugehen und zu sagen, ich Denke jetzt einfach mal 10 Minuten über dieses Problem nach und los geht's. Kathrin: Meinst du, ist kein Generationending? Also ich hätte jetzt gedacht, das ist ein Generationending, weil wir uns vielleicht nicht 100 Prozent darauf verlassen. Wenn du das jetzt so sagst, ist die Frage auch eher, ich bin ja ein totaler Controlletti. Also Beispiel, haben, ich glaube, wir haben darüber gesprochen. Wenn ich für drei Wochen Urlaubsachen packe, dann endet das immer ein bisschen Chaos. Und ich habe mir das Ganze mal versucht zu vereinfachen, indem ich chat.gpt gefragt habe. Wie sieht's aus? So und so lange, da und dahin. Ich brauch ne Packliste. Und also ich glaube, die KI ist unterm Strich, wenn sie es könnte, genauso dran verzweifelt wie mein Mann. Weil beide mir gesagt haben, du brauchst nicht so viel Kleider. Marvin: Okay, dann bist du zu kompliziert Kathrin: Und ich beiden, meinem Mann sowohl als auch der KI gesagt habe, doch. Also die Packliste ist okay, aber ich habe jetzt schon fünf Kleider und ich wollte noch drei lange mitnehmen. Okay, also mein Vorteil ist halt oder in dem Moment mein Vorteil, dass die künstliche Intelligenz mir ja wohlwollend gegenübersteht, was ich glaube, was durchaus bei manchen Menschen nicht gut ist, wenn Marvin: ⁓ supporte dich in allem was du tust. Kathrin: Ja, ich glaube, das ist manchmal vielleicht nicht so gut. Also ich habe Videos gesehen, die sind bestimmt auch nicht ganz so echt, aber wo so Fragen gestellt werden. Ich habe meine Katze in den Backofen getan. Die miaut jetzt nicht mehr. Was soll ich tun? Oder ich habe mein Baby fallen lassen, liegt jetzt auf dem Boden und schreit und dann kommen so Antworten wie Hey, macht ihr keine Gedanken für viele Eltern? Das ist am Anfang schwer und ich denke so, okay. Was ich halt schwierig finde, dadurch dass ich halt viel hinterfrage, habe ich jetzt im Schreiben mit KI gar nicht so große Probleme. Mike zum Beispiel arbeitet mehr mit Gemini und er hat ja bei der Arbeit zum Beispiel auch eine Kläranlage, die mit versorgt wird. Das ist seine Sache und er hatte da keine Ahnung von und hat eben auch ganz viele Sachen über Gemini quasi erfragt und sagt, das ist schon krass hilfreich, weil diese ganzen Nitrat und Nitrit und keine Ahnung was Werte, kannst du alle so nicht. Oder auch im Urlaub. ⁓ Als wir das Problem mit dem Sprinter hatten, hat er viele Sachen gefragt und hat einfach auch neue Denkanstöße bekommen. Aber jetzt ist es ja so, ist gelernter Kfz-Mechatroniker, deswegen kann er ja durchaus differenzieren, wann die Kaida Mist erzählt, genauso wie ich. Marvin: Dafür ist das System ja auch gemacht. Also dafür hat man die künstliche Intelligenz halt auch eigentlich erfunden. Ich mein, Fun Fact ist, dass die jetzigen Algorithmen, auf denen das LLM aufgebaut ist, also das Large Language Model, so heißt das irgendwie in der Fachsprache, JGBT, die kommen aus den 16er und 70ern. Kathrin: Ja. heißt. Marvin: die sind steinalt. Und damals hat man das schon versucht. Damals hat denen einfach die Rechenleistung gefehlt. also ein Computer aus den 60ern ist so stark, dein Smartphone schlägt das locker. da waren ja Rechen. Ja, das lässt sich streiten. Also da fangen wir jetzt gar nicht mit an. Also das wird noch Jahrzehnt gehen, solche Streitpunkte. du hast es auf den Punkt gebracht. Du hast es auf den Punkt gebracht. Warum Leute, egal welche Altersklasse, Chetchu Biti Kathrin: Ja, ich hab ja auch ein gutes Smartphone. Es macht alles für mich. Marvin: falsch oder nicht falsch benutzen, aber sie vereinfachen sich damit das Leben. Sie hören auf, selber zu denken. Und wenn man das jahrelang macht, du nutzt jahrelang Chetchi-PT, das wird bei GenAlpha einfach als erstes auftauchen. Du nutzt jahrelang Chetchi-PT und du stehst irgendwann irgendwo und hast kein Handy und musst für irgendeine Labalier eine Lösung finden. Weiß ich nicht. Wir nehmen jetzt einfach mal die ESC-Gabel runtergefallen oder so. Es ist jetzt zu einfach, aber es soll es einfach... Kathrin: Hey, du stehst irgendwo und hast nur noch eine Landkarte und kein Navi. Marvin: Ja, ich mein, das wär jetzt... Du kannst ohne Google Maps nicht mehr fahren. Aber, jaja, jaja. Kathrin: Doch, ich schon. Gib mir ne Karte. Ich bin in der Lage, ne Karte zu lesen. Frag meinen Mann, wenn ich nicht abgelenkt bin durch mein Handy, irgendwelche anderen Dinge, bin ich eine sehr gute Beifahrerin und kann sehr gut navigieren. Auch noch mit diesen großen Faltkarten. Aber das... Marvin: Genau. Aber wenn man das jetzt den ganzen Tag auf Chechipiti macht, ich meine, so wie dein Mann Chechipiti nutzt, da sind komplizierte Geräte vor einem und du machst ein Foto oder du fragst, wie viel ist das und das und das und der spuckt dir halt dann die Lösung dafür aus. Dann hinterfragt die Lösung einmal, bevor du das machst. Ich meine, ich habe das auch schon, als ich an meinen Autos herumgeschraubt habe und eine Schraube gesehen habe, die ich nicht kannte oder nicht zuordnen konnte, habe ich auch schon ein Foto gemacht, Chechipiti hingeschrieben. Dann hat er mir irgendwann gesagt, dass das zum Öltank gehört, obwohl ich an der Hinterachse arbeite, wo ich mir gedacht habe, ja gut, das wird jetzt wohl nicht stimmen was du mir gesagt hast und dann dann muss man einfach mal sagen bist du dir da sicher und dann ⁓ nein tut mir leid das war das war was anderes ich weiß nicht mehr was es war was anderes ich meine das kann in die hohe gehen aber du hörst halt auf zu denken weil das halt einfach ist du fragst aber was ich tun und er sagt ja macht doch das und dann denkst du dir das klingt gut und dann machst du es einfach Kathrin: Das... No way! Ich muss halt sagen, wie gesagt, ich neige dazu ja auch viel zu hinterfragen, also ich gehöre zu den Overthinkern. das heißt, also ich muss mich ja bei menschlichen Gesprächen manchmal schon zurückhalten, nicht zu korrigieren oder zu hinterfragen, weil es sich einfach nicht immer gehört. Mein Impuls aber immer da ist. Natürlich lebe ich das bei einer KI aus. Natürlich. muss ich die KI von mir permanent hinterfragen lassen und korrigieren lassen, wenn mir das was nicht passt. Also Gespräche sind auch geendet mit, ja tut mir leid, also da konntest du mir nicht helfen, also das gefällt mir alle nicht und dann kriege ich ein, ja Entschuldigung, dann ja, also, ja, aber ich bin... Marvin: OpenAI muss dich hassen dafür. Ich meine, man sich die Entwicklung der KI anguckt, sind wir gerade an so einem Scheideweg, weil ich kann dir wirklich den Zahn ziehen und sagen, dass die jetzigen Modelle niemals die Weltherrschaft übernehmen können, weil sie keine Intention, keine Intelligenz in dem Sinne besitzen. Sie besitzen sie einfach nicht. Es ist so, als wenn du eine riesige Bibliothek hast, wo ein Bibliotiker alles auswendig gelernt hat, was da drin steht, sozusagen. Also er hat es nicht nur auswendig gelernt, er kennt auch Zusammenhänge. und kann dir immer die Antwort geben, die du brauchst, aber er kennt das Wissen selber nicht. Also er kann... Kathrin: Aber es ist ja auch so, dass man sagt, es gibt ja wohl schon bessere KI's, je nachdem auch für was du die brauchst, ob du die für Bilder oder sowas brauchst. Ich muss gestehen, einfach halber habe ich chat-GPT. Wie gesagt, Mike ist ja schon jemand, der dann Gemini lieber benutzt. Aber, bitte? Marvin: ich kann dir auch was empfehlen Kathrin: Ganz kurz, jeden Fall sollen ja die Antworten tendenziell schlechter werden mittlerweile. Chat-GPT scheint ja schon etwas überholt zu sein. Marvin: Richtig, ist ein richtiges, also es gibt Big Player in diesem Game. Das ist einmal Google mit seinem Gemini, Open My Eye mit Chechy Pity, Entschwappig mit Claude und Mythos und Fable, glaube ich, haben die auch ausgebracht. Das sind alles Sprachmodelle und ihre Besitzer oder ihre Unternehmen, die dahinter stecken. Dann gibt es noch Mistral, ist von, Mistral ist in Frankreich, das ist ein europäischer Hersteller und dann gibt es noch Die heißen, glaube ich, Alibaba oder so. klauen eigentlich immer nur von Amiland irgendwelche neuen Dinge. versuchen da... Also die machen eigentlich nichts selber, das ist halt China. Die heißen Alibaba. Ja, doch Alibaba heißt... Nee. Doch Alibaba. Da bin ich jetzt nicht... Weil die klauen einfach nur. Also wie China halt ist. Die gehen nach Amerika, klauen sich die kurz und geben das als sich... Kathrin: Ich bin mir nicht sicher, ob wir das hier so stehen lassen dürfen. Marvin: Ja, ist halt eine Meinung. meine, wenn ich morgen verschwunden bin, weißt du Bescheid. Dann sitze ich hier neben einem Gulag in China oder so. Keine Ahnung. Das ist meine persönliche Meinung. Da könnt ihr euch alles selber herausfinden, was ihr da meint. Genau. Disclaimer, eigene Meinung. Auf jeden Fall, diese Big Player kämpfen natürlich gegeneinander und wollen immer das bessere Modell haben. es ist halt irgendwann... Die Mathematik ist halt irgendwann ausgereizt. Es gibt halt... Kathrin: Hallo! Bitte setzen Sie hier Ihre eigene Meinung rein. Marvin: Künstliche Intelligenz, stehen wir gerade, dann gibt es allgemein Künstliche Intelligenz, also die AGI, so nennt sich das. Die kann schon viel mehr als die Künstliche Intelligenz. Das sind so drei Stufen. zumindest, sie wirkt intelligenter als das, was es jetzt ist. Und dann gibt es die wirklich Master auf Künstliche Intelligenz. Da habe ich einen Fachbegriff gerade nicht im Kopf. Die kann einfach in allen Punkten etwas. Du hast es gerade angesprochen, Bildgeneration. Das sind Bildgenerierungsmodelle. Du jagst einfach Millionen von Fotos rein, von einer Katze zum Beispiel. Eine Million Fotos einer Katze und sagst der KI, das ist eine Katze. Und auf Grundlage von maschinellen Lernen lernt es eine Katze hat zwei Ohren, hat zwei Augen, vier Tatzen, ein Schwanz ist klein und ja, immer so weiter. Hat verschiedene Fellfarben und sowas. Das lernt die KI immer wieder, immer wieder. Dann fängst du an im zweiten Trainingsdurchlauf. Du schickst 500.000 Katzenbilder und 500.000, sagen wir, Hundebilder und sagst, identifiziere die Katze. Und da wird es mit einer Wahrscheinlichkeit von Also wenn es gut trainiert ist, mit einer Million Bilder wird es wahrscheinlich gut trainiert sein, bist du dann bei einer Fehlerrate von 98 Prozent. Was für eine KI-Bombe ist. Ich meine, ein Mensch würde diese Bilder unentwickelt, also ein Mensch, der intelligent genug ist, eine Katze von einem Hund zu unterscheiden. Kathrin: Okay. 90 Prozent hat er die Katze richtig erkannt. Okay, alles klar. Marvin: Genau, % hat die Katze richtig erkannt, in 2 % der Fälle hat er gesagt, ein Hund ist eine Katze. Kathrin: Ganz interessant, ich habe heute mal ein paar des Zuhörers. Also liebe Zuhörer, ich bin heute für euch da und stelle die Fragen, die ihr wahrscheinlich genauso wie ich nicht versteht. Aber ja. Marvin: Genau. Das fängt dann an, zum Beispiel Bilderkennung. Ich habe zum Beispiel damit gearbeitet, dass ich Verkehrszeichen erkennen wollte. Also ich wollte eine Kamera im Auto installieren, die dann per Stream nach Hause streamt und auf einem festen Computer, weil die Rechenleistung da einfach extrem viel ist. Und du musst überlegen im Straßenverkehr, zum Beispiel auf der Autobahn fährst du 130 und dann hast du einen Videostream, der so schnell läuft. Und diese Verkehrszeichen, die man manchmal am Straßenrand sieht, die sind ja manchmal gar nicht so schnell ersichtlich. Für mich selber. Also ich lerne gerne neue Dinge und dann programmiere ich das so und dann... Kathrin: Wofür machst du das? Ach so, du hast einfach damit KI rum experimentiert und so. Wir hatten Informatik damals in der Schule und haben beispielsweise einen BMI-Rechner programmiert. Ich bin nachher mit den Codes, das ist ja wie Sprachelernen leider raus gewesen, aber so vom Prinzip. Marvin: Ja genau. Ja, genau. habe damals angefangen mit Python. Das war 2017, 2018. Genau, Python ist eine Programmiersprache. Es gibt ja viele, Programmiersprachen. C +, C-Sharp, Java. Java ist meistens auch die meisten Handy-Apps, in Java programmiert Apple hat nochmal ihre eigene Programmiersprache, glaube ich. Ja, ist ganz wild. Also gibt es Millionen, also nicht Millionen, das wird jetzt bisschen übertrieben, aber Hunderte von Programmiersprachen, die alle irgendwo sich identisch sind. Kathrin: Wild. Marvin: Also es gibt welche, die sind prozessornah, es gibt welche, die sind prozessorentfernt, es gibt welche, die sind komplexer. Python ist zum Beispiel eine sehr einfache Programmiersprache, weil die nicht so viele Wörter brauchen, ⁓ etwas Vernünftiges rauszubringen. Aber ich habe damals mit Python angefangen und habe dann auch schnell neuronale Netze angefangen zu programmieren und so was, ⁓ zu gucken, wie das Ganze funktioniert. Und das ist wirklich viel zu kompliziert für mich gewesen damals. Und dann habe ich es halt auch wieder belastet, nur bei sozusagen Taschenrechnern oder einfachen oder so oder wie etwas über ein Bildschirm fährt oder wie etwas automatisiert wird und so was, da bin ich dabei geblieben. Und irgendwann, also man muss sagen, Open AI hatte ja damals, das ist der Erfinder von CheciBT, hatte ja damals gesagt, wir wollen KI für alle zugänglich machen. Also jeder Mensch auf dieser Welt, egal ob arm oder reich, bunt oder weiß, weiß auch immer, nee, der braucht eine KI. Oder auf dem PC, ist egal. Die haben auf jeden Fall ihre Codes immer veröffentlicht. Kathrin: Wir Handy. Auf dem Handy. Oder auf dem PC. Marvin: Alle ihre Dinge haben die veröffentlicht, bis dann irgendwann es hieß Scheiße, wir brauchen ja auch Geld. Wir müssen ja irgendwie Geld verdienen. Dann haben sie gesagt, na nicht mehr für alle, sondern für die, uns geben. Machen wir das. Da haben viele Leute gesagt, fuck you. Und es gibt eine Webseite, heißt Huggingface. Dort werden halt offene Sprachmodelle, also offene Chetchipities, ich nenne sie jetzt so, das sind Sprachmodelle LLMs. Die kann man sich herunterladen. Und wenn man genug Rechenleistung hat, kann man die auch zu Hause laufen lassen. Also so ist es nicht. Und darauf basiert das Ganze. Und zurück zu Kathrin: Aber ich denke, also ich meine mal abgesehen, ich habe jetzt auch tatsächlich nicht die Bezahlvariante, aber die bekommen ja von uns auch unsere Informationen. Also wie gesagt, bisschen paranoid, deswegen bin ich da auch bei gewissen Sachen manchmal etwas vorsichtig, aber Marvin: Zum Beispiel, das Bild, das wir hochgeladen haben, das wird irgendwo in der Kartei landen und damit werden KIs trainiert. Die Texte, die du, Chet Shepit, schreibst, darauf, es wird irgendwie analysiert, eingeordnet, kategorisiert und darauf werden dann neue Sprachmodelle trainiert. Wie man zum Beispiel, sagen wir, ein Beziehungsproblem, wie löse ich ein Beziehungsproblem? Kam es zu einem Erfolg? Also hast du dem zugestimmt, was Chet Shepit gesagt hat, dass es gut ist? Oder hast du weiter geredet oder hast du irgendwie eine andere Problemlösung gehabt? Darauf trainieren die dann die Modelle. Kathrin: Mhm. Ich hab weiter geredet. Marvin: Ja, wahrscheinlich wirst du nicht ganz. Also wahrscheinlich kriegen Leute wegen dir im Silicon Valley graue Haare. Aber es ist ja was anderes. Darauf werden dann die Modelle trainiert. Und das Witzige ist Open AI trainiert ihre Modelle, damit du sie benutzt. Also sie wollen nicht. Wie was ist im Silicon Valley? Kathrin: Was ist im Silicon Valley? Was ist da? Was sind da für Leute? Warum? ist da? Marvin: Ach so, das Silicon Valley in Amerika, ich weiß nicht mehr ganz genau, es ist, ob es irgendwo in Vegas oder so da ist. Da sind alle großen Big Player vertreten, Apple, Google, also alle IT-Systeme. Alle IT. Nee, nee, die ganzen Firmen sind dort. Also der Ort heißt Silicon Valley und dort sind halt die ganzen Firmenstandorte von JGPT, Apple, Google und so, sitzen da alle. Kathrin: ⁓ okay, ein Haufen Computer, da oder ein Haufen Rechner, Platten. Ach so. Ich kannte den Namen, aber ich ähm... Marvin: Das hat was mit Silizium zu tun. glaube, damals war dort viel Silizium zu finden und das brauchst halt für die ganzen Chips und so was. Und deshalb heißt das Silicon Valley oder so. ja, also ich weiß jetzt nicht, ob es stimmt, aber ich würde es jetzt einfach mal reinschmeißen. So denke ich mir das. Also ich müsste jetzt Wikipedia aufmachen, ⁓ genau zu gucken, was da jetzt genau ist. Aber egal. Genau, zurück zur Bilderkennung. Kathrin: Ja, heute erklärt Marvin mal die Welt. Ach so! ⁓ Marvin: Ich habe es versucht und dann trainierst du natürlich Modelle und es gibt Datensätze im Internet, wo du dann zum Beispiel europäische Verkehrszeichen bekommst. Und darauf trainierst du dann halt das System. Es ist aber natürlich auch so, dass es Rechenleistungen braucht. Diese Bilder zu streamen bei 130, das ist schon eine Herausforderung, besonders erstens mal ist Internet immer schwierig. Zweitens kannst du dir keinen Hochleistungsrechner ins Auto einbauen, weil das ist einfach schwierig. So eine Grafikkarte ist ziemlich empfindlich, was Stöße und so angeht. die sitzt nicht wirklich fest drin, dann musst du extra Gehäuse bauen, also bleibst du damit zu Hause. Naja, ich stehe damit noch gerade in der Mitte, weil das Problem ist, je größer das Modell, mehr Rechenleistung. Du brauchst eine größere Grafikkarte. Und da sprechen wir dann, sagen wir, eine Grafikkarte, die wirklich adäquat arbeiten kann, die wirklich gute Sprachmodelle ist. bist du schon im zweistelligen 1000er Bereich. Also 2000 Euro ungefähr, 2500 Euro. Kathrin: Und was ist dein Ziel? Marvin: Bis zu da schon. Mein Ziel mit der ganzen Sache. Ich bin da, also ich habe früher sehr viel Marvel-Filme geguckt. Das hat ein bisschen nachgelassen, ich weiß nicht warum, aber Iron Man, Iron Man 1, 2 und so, das ist cool gewesen. Und den coolsten Typen da oder das coolste System da fand ich einfach Jarvis. Das ist seine Haus-KI. Alle, die Marvel kennen, wissen, was das ist. Und ich dachte mir immer so, boah, wie geil wäre das, wenn du einen eigenen Jarvis hast. So eine eigene Haus-KI, weiß ich nicht, deine Rollläden steuert, dein Licht. Kathrin: Alexa. Marvin: Genau, sagen wir mal eine Alexa auf üblen Steroiden, Junge. Die hat Testostero durch die Nase gezogen und Steroide sich komplett... Also eine Alexa ist dagegen ein Witz. Das sieht aus wie ein Taschenrechner dann. Also das ist schon andere Auslieger, dann so ein Jarvis zu programmieren, weil du einfach viel mehr Rechenleistung einbaust. Und das geht. Das ist auch gar nicht so kompliziert, aber scheißen teuer, weil du halt die Rechenleistung brauchst. Und wenn so eine Grafikkarte 2000 Euro kostet und davon brauchst du ungefähr, wenn du das richtig so aufbauen willst wie ich, brauchst du schon zwei. Das Witzige ist natürlich auch, Jarvis hat die Stimme von einem Synchronsprecher, das ist Name mir gerade entfallen, glaube der ist Timon Schwarz oder so, ich weiß es gerade nicht. Ich will jetzt nichts Falsches sagen, aber die deutsche Synchronstimme. Witzig ist, also auf jeden Fall solltet ihr in drei bis vier Jahren hinterfragen, ob wirklich Sprachnachrichten noch echt sind, weil ich konnte mit Zuhause mit einem LLM konnte ich die Stimme perfekt klonen. Ich kann ihm sagen lassen, was ich will. Nur weil ich 15 Sekunden seiner Stimme aus dem Film genommen habe. Konnte ich die Stimme klonen? Das möchte ich nicht, danke. das möchte ich nicht. Kathrin: könnte das auch für dich aufsprechen. Marvin, wie geht es dir? Wie hast du geschlafen? Ich habe im Kühlschrank gesehen, die Milch ist leer. Ich habe sie auf deine Liste geschrieben. Wann möchtest du einkaufen gehen? Ich trage es in deinen Kalender ein. Hör mal, du hältst den ganzen Tag mit mir. Das müssten wir dann korrigieren, wenn eine andere Dame einzieht. Ich weiß nicht, ob die das dann so cool findet, wenn meine Stimme dadurchs Haus geistert. Marvin: Ja genau, genau so ein System, aber nicht mit deiner Stimme, nein, nein, nein, nein. Ja, es brauchte nur 15 Sekunden der Tonaufnahme und die Stimme war, sagen wir zu 98 Prozent, echt gut geklont, was ich sehr faszinierend fand und auch gruselig, was heute schon möglich ist. Kathrin: Es ist Ja, ich finde es tatsächlich ehrlicherweise auch wirklich, wirklich gruselig. die Tatsache, dass das dir, wie gesagt, ich verbringe ja viel Zeit auf TikTok, dass dir so Sachen gezeigt werden wie man soll die KI quasi oder man soll das Video fragen, dass es die Hand vors Gesicht hält, weil das wohl noch nicht so weit ist und dann die Finger flackern und man sehen kann, dass es halt KI generiert ist. Man soll mit der Familie quasi so eine Art Safe-Wort besprechen, weil man ja nicht mehr nur durch Leute angerufen werden, die sagen, du pass auf oder angeschrieben wird per WhatsApp. Mama, hatte einen Unfall. Bin ich übrigens auch schon angeschrieben worden. Ist sehr schön, wenn man keine Kinder hat, kann man diese Nachrichten beruhigt ignorieren. Aber eine Bekannte von mir hat tatsächlich auch mal eine Nachricht bekommen. Mama, ich hatte einen Unfall mit dem Roller und ich brauche jetzt Geld und keine Ahnung. Und die hat sich richtig Sorgen gemacht. Und letztendlich war es ihr Glück, dass sie erst ihren Mann angerufen hat, weil sie halt in dem Moment die Möglichkeit nicht hatte und ihren Mann angerufen hat und der dann seinen Sohn angerufen hat und der von nichts wusste. Aber wenn wir so weit sind, das quasi die KI oder beziehungsweise jemand über KI meine Oma per Facetime anruft und ja, meine Oma ist da sehr gut drin, also meine Oma ist sehr technikbegabt. Dann mein Video quasi kopieren kann, meine Stimme kopieren kann und damit ja ganz viel anrichten kann, weswegen man mittlerweile ein Safe-Wort haben soll, damit man wirklich kurz hinterfragen kann, bist du das überhaupt? Aber die Frage ist ja immer, hinterfragst du das dann auch? Also ich meine, du hinterfragst das sicherlich, wenn auf einmal, also ich glaube, jeder den ich anrufen würde, ⁓ nach Geld zu fragen, würde sich wundern, warum ich anrufe, nach Geld frage. Wäre für mich auch nie so ein Ding, was ich mal eben übers, über, über Marvin: Also ich nicht. Kathrin: Ja, wäre auch nie was, ich so über, keine Ahnung, eben, vor allen Dingen, das sind ja nicht immer 5 Euro oder so und für 5 Euro rufst du nicht an. Also es gibt so Sachen, wo ich ja schon... Marvin: Aber ⁓ das jetzt mal einmal aus der Sicherheitsperspektive zu machen, ist es ganz einfach, diese ganzen Dinge zu umgehen. Punkt Nummer eins ist, du gibst niemandem Geld, der dich anruft. Du sagst einfach, persönlich vorbei und holst sie ab oder so was, wenn es irgendwie familiennahe Angehörige sind. Kathrin: Ja. Sowas fragt man persönlich. eben. Außer du bist ein alter Mensch, wenn du ein älterer Mensch bist oder du generell alleine wohnst und dich unsicher fühlst, schick' Gup, lass auch nicht jeden zu dir nach Hause kommen. Marvin: Nein, auch wenn da irgendwer Polizei. Genau. Niemand, niemand der öffentlichen Behörden kommt vorbei und holt sich Geld ab. Das ist einfach die schicken dir eine Rechnung und überweist das. Also keiner der Polizisten oder sowas oder niemand. Kein Polizist kümmert sich ⁓ deine Scheiße Wertgegenstände, die du zu Hause hast. Der ruft keine Ahnung und sagt, wir würden die gerne kontrollieren, weil gerade Einbrecher in der Gegend sind. Keiner, Junge, niemand. Also wer macht denn sowas? Ich meine, dass es immer so bisschen gesunden Menschenverstand einschalten und gut ist. Aber wenn jemand per Face Kathrin: Du weißt, wo ich wohne, Schatz. Komm vorbei und hol dir dein Geld. Ich wollte gerade sagen, ist auch wild, weil mein Gehirn sagt dann sofort, ja was will die Polizei denn prüfen, was bei mir fehlt, die wissen ja nicht, was ich habe. Die müssen mich ja fragen. Marvin: Ja, genau so was in die Richtung. Ich meine, die sind schon gut, aber die zielen ja auch gezielt auf Leute ab, die entweder alleine sind oder alt sind. Es tut mir leid, dass ich das jetzt so sagen muss, aber die ältere Generation ist da immer der Ansprechpartner Nummer eins. Junge Leute haben zum Beispiel erst mal gar kein Festnetz mehr, da kann es gar nicht mehr drauf anrufen. Und Facetime, also wirklich, wer fragt denn per Facetime nach, also Kohle oder so oder die sensiblen Daten oder sowas, da muss man einfach gucken, dass man sagt so auch Kathrin: Ja. Ja, man muss jetzt, ja man muss jetzt, ja ja, ja ja eben. Marvin: muss ich dazu gestehen, die meisten Leute, dich könnte man schon gut klonen, weil du Instagram benutzt und wenn einer deiner Follower einfach die Videos per Screen Sharing oder sowas einfach sich nimmt, dann könnte man aus deinem Gesicht schon wohl was basteln. Auch durch deine St... Also ich könnte glaube ich schon... Ja, pretty face man. Also da kann man, das kann man schon gut hinkriegen. Also du hast genug Videomaterial, aber es zählt ja... Kathrin: Ja, definitiv. Ich mache ja auch jeden Tag Stories und sowas. Also du hast ja nicht nur Videomaterial, du hast ja auch meine Stimme über den Podcast und alles. Also ich denke das auch mal. Ich finde es auch wirklich gruselig, was da eben für so Sachen entstehen. Marvin: Aber... Das Problem ist nur, wir jetzt wieder in irgendeinem Wahlkampf kommen, kannst du bitte, nehmt valide Quellen, irgendwas, was wirklich hinterfragt worden ist und wirklich gemacht worden. TikTok, Instagram, Myspace, was ist da noch alles, Snapchat, das sind keine validen Quellen. Also da kann man jetzt überlegen, mal diese Leute stehen jeden Tag in der Öffentlichkeit, geben Interviews. ist eine, da ist eine Fundgrube. Ich glaube, selbst ich könnte Friedrich Merz sagen lassen, weiß ich nicht. Merz lecke Eier oder so. Kathrin: Danke. Ja, also das ist ja, das ist ja... Marvin: Das ist wirklich keine Kunst mehr. Das kann man zu Hause machen mit einem PC. Da würde ich echt aufpassen, was da gesagt worden ist. Das ist so, wo man reingeht. Kathrin: Also tatsächlich muss man ja und man also ich würde lügen, wenn ich nicht sagen würde, dass ich da nicht auch schon mal was also drauf reingefallen bin. Also das sind einfach so Sachen. Ich habe irgendwann. Ich gucke doch nicht handwerklich. Das ist beim Haare machen würde ich drauf gucken. Aber wenn jetzt irgendwer Epoxy auf dem Fußboden kippt und da entsteht ein Regenbogen Effekt, da habe ich nicht genau hingeguckt, habe dann. bin dann zu meiner Schwägerin, die hat ein Fußbodengeschäft und hat dann gesagt so, wenn wir irgendwann ein Schlafzimmer machen, ich möchte einen Regenbogenfußboden. Da hat gesagt, Kathrin, das ist KI, das geht nicht so. Und dann habe ich, also ich war halt geblendet von bunten Farben und Glitzer und sie sagt, Kathrin guck dir das mal an, die kippen da drei Pötter auf den Boden und haben fünf Farben, wie soll das gehen? Und da habe ich dann, meine, Marvin: Nein, ⁓ nein, ⁓ nein. Kathrin: Bei so einem Video ist es halt auch einfach egal, weil ich würde es nie selber hinkriegen, ich würde es nie selber machen, ich würde auch nie ein Unternehmen dafür beauftragen, dafür haben wir sowas in der Familie und dann bist du halt ganz schnell, dass du gesagt bekommst, funktioniert nicht. Es gab ja auch diese Videos, wo jegliche Tiere, es waren anfangs, glaube ich, Kaninchen auf irgendwie nachts auf Trambolinen hüpfen oder sowas. Also es gibt halt Sachen, wo ich dann direkt erkenne, okay, das ist definitiv KI. Und es gibt mittlerweile Sachen, wo man ja echt aufpassen muss, ne? Marvin: Das ist ganz schwierig geworden. Und das ist halt auch das Problem mit diesem Hand-Vors-Gesicht-Halten oder sowas. Klar, sind so Tricks und Kniffe, aber die sind ganz schnell rausprogrammiert. Also das kriegen die ganz schnell hin, dass das nicht mehr funktioniert, weil man sagt, okay, dann brauchen wir jetzt Leute, die die Hand-Vors-Gesicht halten und machen das einfach stundenlang und geben der KI das zum Trainieren und dann kann die das. Und jetzt müssen wir überlegen, es ist ja in 99 Prozent der Fälle Kurzvideos, die wir sehen, und da können wir nicht einfach kurz stoppen, dem Erfinder sagen, halt mal die Hand-Vors-Gesicht, ist das echt? Kathrin: Ja! Ja, krass, Marvin: oder lauf mal durchs Bild, während die Kaninchen da auf dem Trampolin springen. Das geht nicht. Es ist einfach nur ein Kurzvideo. Das wird dann sehr schwierig zu sein, das dann zu differenzieren, was echt und was nicht echt ist. Und da sind wir auch schon bei einem anderen Thema, was ich eigentlich gar nicht ansprechen wollte. Aber Spotify zum Beispiel hat jetzt eine KI rausgebracht oder möchte eine KI rausbringen, womit du als Hörer deinen Lieblingssong so gestalten kannst, wie du willst. Und der wird dann auf Spotify hochgeladen. Kathrin: Jaja klar. Ist das Lizenzrechtlich okay? Marvin: Du, wenn du bei Spotify deine Musik hochlegst, gibst du deine Seele ab. Ich glaube, das ist wirklich crazy. Nee, nicht wir. Ach, shit. Ach, shit. ⁓ fuck. Jetzt ist. ⁓ no. Wir müssen das von Spotify runternehmen. Nee, es geht dabei nur ⁓ Musik und nicht ⁓ Podcasts. Ich hoffe, dass es. Ich hoffe, ich hoffe, dass es nur Musik ist. Ach, der Scheiß. Ja, ihr könnt meine Nachrichten. Habt die Artikel noch nicht ganz durchgelesen. Kathrin: Wir haben unsere Seele abgegeben, Die shit sagt er! Keine Sorge, liebe Spotify-Hörer, natürlich bleiben wir. Also, wir opfern unsere Seele gerne für euch. Wir machen das hier mit Seele, nur für euch. Marvin: Ich habe mir den Artikel noch nicht ganz durchgelesen. Ich habe da nur ein paar Berichte zugelesen. Das Problem an der ganzen Sache ist für die Musiker, für die Musiker unter uns. Wenn du natürlich ein Album produzierst, wo du dafür mit Sicherheit ein Jahr oder so, die ganzen Songs schreiben, Tracks aufnehmen, Melodien machen und so was. Du wirst dabei kreativ, entwickelst neue Musik, neue kreative Ansätze, neue Texte. So, dann kommt ein Zuhörer und sagt, ich möchte gerne, dass du über Bananenbrot singst oder so was. Kathrin: Ja. Marvin: Dann gibt er das ein und dann macht die KI von Spotify anscheinend so, dass du dann den Text, der eigentlich ist, sag mal ein bekanntes Lied. Ich weiß es nicht, frage mein Gehirn nicht hoch. Kathrin: Wie kommst du auf Bananenbrot? Theo, mach mir ein Bananenbrot. Marvin: Ihr kennt, es gibt auch schon genügend KI, Musik oder sowas. Das Problem ist, genauso wie bei der Bildgenerierung, irgendwann ist Musik oder Bild, wenn man das immer weiter fortführt und die Musikindustrie ist daran interessiert, genauso wie Filmindustrie und so was, weil es immer kostengünstiger sein muss und immer mehr Profit, mehr Geld, mehr Geld, mehr Geld, ja. Immer mehr Profit und immer weniger ausgeben. Wird es irgendwann eine Kopie von einer Kopie von einer Kopie von einer Kopie von einer Kopie von einer Kopie von einer Kopie sein? Und es wird nie wirklich diesen Charme haben, ein Mensch hat. Wie gesagt, eine KI weiß nicht, was sich gut anhört. Es hat nur statistisch herausgefunden, dass das am besten kommt. Sagen wir, ich nicht. Taylor Swift geht, glaube ich, gerade so durch die Decke oder so was. Also ich weiß nicht. Bestimmt. Also ich höre die häufiger mal im Radio, deshalb denke ich ... Kathrin: Hm. Ich mag sie, ich bin kein echter Swiftie. Marvin: Ja, du musst ja kein Zwifti sein, ⁓ ihre Musik zu hören, ihre Melodie ist ... Genau. Kathrin: Nein, aber ich kann dir das nicht sagen, weil ich höre ja im Auto entweder telefoniere ich oder höre Podcast. Deswegen bin ich immer nur, bin ich lietechnisch immer so ein bisschen TikTok up to date. Marvin: Ja, okay. Ich höre Radio auf der Baustelle und von daher oder im Dienstzimmer. Aber es ist jetzt nur ein einfaches Beispiel. Taylor Swift geht mit einer Melodie... So. Oder wir nehmen einfach mal einen Musiker. Ist egal. Taylor Swift. Kathrin: Hey, nimm doch das, was gerade eben tatsächlich überall viral geht. Du bist gut genug. Das gibt's ja in allem. Also selbst ich hab da ein Reel mit gemacht. Das ist ja krass. da gibt's ja Urlaub wäre jetzt gut. Marvin: damit bin ich ja genau sagen wir ja Ich meine, das sind so... Weiß ich jetzt nicht, ob das ein gutes Beispiel ist, aber jetzt sagen wir... Kathrin: das ist gerade das, was sowas von viral geht. Jeder nutzt diesen Sound, jeder kopiert diesen Sound, so wie es in sein Video passt. Also da gibt es ja mittlerweile so viele. Ja, also du kopierst das eben in andere Sachen, so Arbeitszeitbetrug. Marvin: Zwarftig kopiert man sowas ist ja wirklich schrecklich. Ja genau und so ähnlich funktioniert eine KI auch. Sie kopiert es einfach. Es ist einfach nur immer dasselbe. Und jetzt musst du mal überlegen, dieser Trend oder es ist jetzt viral gegangen. Du bist gut genug. Du bist, weiß ich nicht, Arbeitszeitbetrug oder Versicherungsbetrug oder sowas. ist aber, aber es ist immer nur die Kopie von einer Kopie. Kathrin: Na guck mal. Nein, glaube, Versicherungsbetrug gibt es noch nicht. Ich will es nicht beschwören, aber ich habe es noch nicht gehört. Marvin: Also einer hatte eine Idee, zum Beispiel von Du bist gut genug zu Ich mach Arbeitszeit Betrug und dann kopiert der nächste Ich mach Urlaub gut. Keine Ahnung. Immer so weiter. es ist immer einfach immer nur Kopie. Und irgendwann, spätestens in zwei Monaten geht der Scheiß jedem auf den Sack, weil es einfach oder in ein paar Wochen schon. Ich denke dann. Kathrin: Nein, nein, so lange dauert das nicht. Nein, nein, nein. Also Mike war schon genervt nach dem, das ist ja schön, du bist ja im Algorithmus, du guckst dir eine Sache länger an und schon, zack, kriegst du die mehrfachst vorgeschlagen und dann passiert Folgendes, ich hab davon einen Ohrwurm und geh meinem Mann schrecklich auf den Sack und dann nervt ihn das schon ganz schnell. Also ganz ganz großartig, liebe Grüße gehen raus an Luzzi, kann man solche Sachen machen, wenn man eine Familie mit Kindern hat, weil man den Kindern irgendwo ein Sound ins Ohr drückt und dann das ist ein Selbsttrenner. Das Ding funktioniert von alleine. Ich weiß hier Minions, da waren die noch kleiner. Hör mal. Bidu, Bidu, Bidu. Ich sags dir meine meine geliebte Schwägerin. Marvin: Bananas! Bananas! Mh. Kathrin: Der ist in Blumenkohl aus den Ohren gewachsen. Die war gar, der hat in den Ohren geblutet. Also da, den setzt du da so ein Floh ins Ohr. Ich sag ja, ich bin da ja schon super, super anfällig, für dass ich schnell irgendwie von irgendeinem TikTok-Sound einen Ohrwurm hab, weil Ohrwimmer sind kurz Stücke sozusagen von Lidern und dein Gehirn möchte sie beenden. Und solange du das quasi ja nicht einmal zu Ende gehört hast. geht das in Dauerschleife in deinem Kopf. Und da TikToks immer nur Kurzstücke sind, funktioniert das hervorragend in meinem Kopf. Und da ich ja ein nicht so introvertierter, stiller Mensch bin, geht das dann auch laut überall, wo ich bin. Und ich habe eine ganz liebe Arbeitskollegin, die ist toll. Die kann dir zu jedem Namen, glaube ich, einfach ein Lied singen. Also ganz, ganz süß, wenn die mit Kindern irgendwie Wenn die bei Kindern ist, also bei Patienten, Kindern so. Und die haben Angst oder die sind irgendwie so, hm, und dann fragt die, wie die heißen. Und ich schwör's dir, dir fällt ein Lied dazu ein. Das ist unfassbar. Und die ist auch so, wenn du möchtest, dass die ein Lied singt oder so, dann sing das kurz an. Es ist wirklich toll, weil sie singt das dann. Das ist richtig schön. Du kannst ja ganz schnell ein Lied in Kopf setzen und dann kannst du dir das anhören. Das ist richtig toll. mag ich sehr, gerne. Und bei mir, wie gesagt, funktioniert das ganz, ganz schnell. Aber jetzt nochmal zurück zu deiner, möchtest eine Self-Made Alexa quasi, offensichtlich nicht mit meiner Stimme. Ich verstehe nicht, warum. Meine Stimme ist sehr, sehr angenehm und ich habe sehr viele Komplimente für meine Stimme bekommen. Ich verstehe nicht, warum du diese unfassbar schöne Stimme nicht jeden Tag zu Hause hören möchtest. Warum reicht dir das einmal die Woche? Ich verstehe es nicht. Aber... Willst du, Nara, du... Aber du möchtest doch theoretisch dann, Nara, auch gefühlt... Ja, so wie... Wie ist denn die Serie? Da gab es auch mal eine Serie, wo so ein Polizist in so einer Stadt wohnt und sein Haus KI generiert ist. ⁓ ich komme nicht drauf. Naja, ist ja auch unwichtig. Auf jeden Fall... Möchtest du ja dann auch quasi sagen, Licht an, Licht aus, bitte mach die Rollladen runter, bitte sag mir, was im Kühlschrank fehlt, I don't know. Ich finde es auf einer Seite ultra praktisch. Also wie gesagt, beim Handy bin ich da immer sehr für. Wir haben sogar eine Kamera im Wohnzimmer, im Esszimmer. Die haben wir uns angeschafft, als wir mit Jeannie das Alleinbleibtraining geführt haben und Die hängt da halt einfach noch, ne? Sieben Tage bis die Speicherkarte voll ist, werden Videos gespeichert und dann auch wieder überschrieben. Aber da fühlen sich manche ja schon unwohl mit und ich muss sagen, manchmal dreht sich die Kamera. Ohne dass irgendwas passiert, ohne dass da irgendwer was dran macht. Wir gehen davon aus, dass sie sich einfach nur neu einmal eben keine Ahnung was einstellt oder so, aber es ist schon gruselig. Hast du dann nicht auch Sorge oder so wie bei den ganzen Elektroautos. Was ist, wenn das mal versagt, wenn deine Rollläden runter sind und dein Strom abgeschaltet wird und deine Haustür nicht mehr offen geht? Also bist du dann jemand, der da irgendwie notfallmäßig noch den Schlüssel hat und das ganze System irgendwie? Marvin: Ich mein... Ich meine jedes moderne Haus heutzutage, was du neu baust oder renovierst, bekommt elektrische Rolle. Ich glaube, niemand mehr baut sich da mit Kathrin: Ja, aber ich habe einen Knopf. Also ich habe nicht überall welche, aber da wo ich welche habe, es sehr schön. Ich drücke den Knopf und die gehen hoch und runter. Ich habe vielleicht noch eine Zeitsteuerung, aber es funktioniert bei uns nicht. Ich meine, ich habe auch keinen Alexa. Ich bin, wie gesagt, ein bisschen paranoid. Meine Oma hat überall Alexa. die, die sagt Alexa, Kellerlicht an und dann ist das Kellerlicht an und ich bin Schalter gedrückt und dann ist Licht an. Marvin: Weißt du wie... Also es ist erstmal so, deshalb mache ich das ja, weil Alexa hört, es ist so, wirklich Alexa hört den ganzen Tag mit. Also es ist wirklich so, weil das System sonst nicht funktionieren würde. Alexa ist zum Beispiel, ich habe Gott sei Dank meine Alexa geradeaus, sonst wird die die ganze Zeit anspringen. Kathrin: Umar Ragoutzu Marvin: Alexa ist darauf getrieben, dieses Wort Alexa. kannst es natürlich einstellen. Ich glaube, da gibt fünf Einstellungsmöglichkeiten. Da gibt es auch Computer oder sowas. Aber auf jeden Fall hört Alexa die ganze Zeit mit, ⁓ zu verstehen, wann sie angesprochen wird. Also dieses Wort Alexa. Sie hört mit. Nun ist die Frage schwierig. Das Problem ist nun ... Kathrin: Ja! Bekannter heißt Alex. Wenn du seinen Namen sagst, ja wirklich, dann geht das Ding jedes Mal an. Seine Küche hat mit mir geredet, als ich ihn gerufen habe, war richtig gruselig. Marvin: Ich habe noch nicht herausgefunden oder man müsste jetzt Amazon vertrauen. sagen, das wird alles auf dem Gerät, was gerade dort steht, gemacht. Also dieser kleine Wegruf, läuft ein kleines Programm drauf, was analysiert, ob Alexa gesagt worden ist. Prinzipiell ist das möglich. Dafür braucht man nicht viel Rechenleistung. Das ist einfach nur Alexa und dann das. Das Problem ist aber nur, manchmal geht es auch nur ⁓ Alexa, obwohl du gar nicht Alexa gesagt hast. Dann schicken die das nach Amazon und es ist weg. Kathrin: Okay. Marvin: Und es kommt wieder und manchmal kommt sogar noch nicht mal mehr eine Antwort. Und man muss auch sagen, wenn Alexa dir sagt, Entschuldigung, das habe ich nicht verstanden. Dann ist es so, dass dieses Gespräch in 90 Prozent der Fälle in ein Zentrum kommt, wo Leute sitzen und sich das anhören und versuchen zu verstehen, warum Alexa das nicht verstanden hat, ⁓ es zu korrigieren. Das Ding ist, Kathrin: Also ich bin gerade nicht böse, dass ich Alexa habe. Marvin: Aber das Ding ist, da muss ich einmal Amazon wirklich loben, was ich eigentlich gar nicht will, aber muss ich wirklich loben. Die Leute, die da sitzen, haben eine krassere Schweigepflichterklärung unterschrieben als wir. Leute, ja, aber trotz, also ich meine, wir landen im Bau. Also die landen auch im Bau, wenn die da irgendeine Scheiße erzählen. Ja, aber die haben, das Ding ist, Leute, es gibt ein Interview, da kann man sich gerne mal auf YouTube was reinziehen, die Leute, die dort arbeiten. Kathrin: Naja, was sind auch nur Menschen, Ich würde sagen, ist das schlimmer? Die werden gehängt. Marvin: Die haben erzählt, dass die selbst als sie häusliche Gewalt durch die Alexa gehört haben, nichts machen konnten. der weiß ich nicht, ob die Frau Alexa hieß oder so. Aber die haben gehört, wie ein Mann eine Frau halt häuslicher Gewalt angetan hat. Aber die konnten nichts machen. Die haben das durch die Alexa gehört. Also das ist schon crazy, oder? Kathrin: Aber das ist halt auch schon wieder schwierig. Wo darfst du eingreifen, wo nicht? Wo schützt du Menschen und wo bist du übergriffig? es ist ja wirklich... Ja, aber geht das heute? Geht das nicht? Marvin: Ja, aber das Problem ist, die Chats sind schon veraltet. Also die häusliche Gewalt hat stattgefunden. Ich weiß es nicht. Ich habe mich da nicht mal weiter darüber informiert. zurück zum. Zurück zum. Wir können ja nochmal irgendwann mal eine Folge machen. habe ich mich darüber informiert. Das interessante daran ist, du fragst mich, dann funktioniert mein ganzes Haus nicht mehr. Ja, meine Haustür ist jetzt mal ausgenommen. Ich komme nur aus dem Haus raus und wieder rein. Ich habe momentan hier keinen Strom. ist das sehen die Leute jetzt nicht. Kathrin: Na toll, das sind die interessanten Sachen, die wollen wir wissen. Hallo! Hahaha Ach so, du lebst erst schon mal so, als wär's alles aus und dann hast du dich dran gewöhnt, dann kannst du damit leben, wenn's passiert. Marvin: Nein, ob die Rollleiten hochgehen oder runtergehen, ich habe Licht hier noch. Oder wenn Stromausfall ist, meine geringste Sorge, ob mein Javis noch funktioniert. dann ist halt Stromausfall funktioniert gar nichts mehr. weiß ich nicht. Also die größere Angst ist, wie bei deiner Kamera werde ich gehackt. Also was passiert, wenn man mich Kathrin: Gehörst du zu den Leuten, die die Kamera zukleben? Ich glaube, ich gehöre zu den Leuten, die viel zu oft... Marvin: Also ich sag mal so, das Ding ist, hast Instagram auf dem Handy, du benutzt einen Apple, ist Siri drauf. mir, beim Google ist Gemini vorinstalliert und wenn ich jetzt, hey Google sagen würde, würde mein Handy wahrscheinlich auch anspringen. Tut's nicht gut. Dann würde mein Handy jetzt anspringen und mir zuhören. Das Ding ist, du läufst mit so einem Smartphone rum. Kathrin: Haha! Marvin: mit so einer. Also jeder von uns hat ein Smartphone. Das hat irgendwie fünf Mikrofone, 15 Kameras. Und dann erzählt mir einer, dass einer Sorgen hat, dass die Alexa ihn abhört. Ja, weiß ich nicht, Also du hast du du läufst mit einer Wanze durch die Gegend. Aber noch mal zurück zum Thema mit dem Hacken. So mal so genau noch mal zurück zu dem Thema mit dem Hacken. Ich meine Webcam ist zum Beispiel immer abgeklemmt, wenn ich jetzt nicht bin und mein Mikrofon auch. Das ist auch immer abgeklemmt, wenn ich jetzt gerade nichts irgendwie aufnehme oder irgendwie mit irgendjemand anders spreche. Kathrin: Ja, also pass auf. Ich genau, ich glaube das halt auch. Marvin: klar, weil ein PC ist einfacher zu hacken. Aber das Ding ist, ich bin kein VIP. Ich bin keine Person von unglaublichem Interesse. Also selbst Kohle habe ich nicht. Selbst erpressen können die mich nicht. Super und Kathrin: Aber da weiß ich nicht. ich muss ganz ehrlich sagen, ich glaube immer, wie gesagt, meine Aussagen mit Vorsicht zu genießen, ein bisschen paranoid, viel zu viele Filme geguckt. Ich glaube halt immer, du bist so lange uninteressant. Also ich denke das ja auch. Also ich meine, wenn ich nackt durchs Wohnzimmer, Esszimmer laufe, interessiert mich nicht. wenn jemand meine Kamera hacken muss, bitte. Aber ich glaube halt immer, du bist so lange uninteressant, bis du aus irgendeiner Intention heraus interessant bist. es gibt ja genügend Filme, Serien, wo Menschen, die überhaupt völlige Randfiguren sind, die überhaupt total unwichtig sind, einfach zur falschen Zeit am falschen Ort sind, die vielleicht aufgrund Beispiel, du arbeitest in einer Bank, diese Bank soll ausgeraubt werden und du hast einen bestimmten Schlüssel und schon bist du derjenige, der erpresst wird. Marvin: Ja gut, dann bist du wirklich eine very important person, wenn du den Schlüssel für den Tresor hast. Kathrin: Nein, ja, aber du bist ja situativ da drin. Jetzt stell dir mal vor, uns im Krankenhaus würde keine Ahnung, irgendein Mensch gerade behandelt werden, der aus irgendeinem Grund wichtig ist. wissen nicht aus, ja, bin bisschen paranoid. Marvin: Gut, pass auf. gut, nehmen wir mal das Zimmer mit dem Krankenhaus. Gut, pass auf. Also dann würde also ein Hacker. Es ist ich muss den Zahn jetzt einmal kurz ziehen. Es ist nicht so, dass da irgendwer mit dem Kapuzenpulli vor dem PC sitzt. Also es ist unglaublich schwierig überhaupt erst mal, wenn du ein bisschen Geld investierst und deine Router und so was auf dem neuesten Stand hältst und immer wieder Updates fährst und auch die Kameras und so. Ja, nimmst die Hand vor dem Auge. Das ist das Problem der Welt. Also wer mit einem iPhone 6 nach rumläuft, ist tut mir leid. das. Das ist das Einfachste, was man nicken kann. Oder mit... Kathrin: Entschuldigung, ich konnte mir mein aktuelles, neuestes iPhone auch erst leisten und hatte vorher das 11er. Also die Dinger sind auch scheiße teuer. Marvin: Ja, sage, nein, nein, nein, ich sage nicht, du ein schlechter Mensch deswegen bist. Es geht halt nur darum, große Firmen, Es gibt halt Firmen, die zum Beispiel, deshalb sind Handy-Verträge, du alle zwei Jahre ein neues Handy kriegst, zwar umweltunfreundlich, aber für dich sicherer, weil die Handys up to date sind. Die werden halt mit neuen Filmways versorgt oder so was. Auch in Samsung Galaxy S10 oder so was. Das ist ... Kathrin: Aber nein, nein, ich weiß, aber das ist halt alte Software, kannst du natürlich schneller hacken. Mhm. Marvin: Für Cyber Security Leute, das Schlimmste, passieren kann, dass damit einer in einer Firma rumrennt, weil es werden keine Updates mehr gefahren. Und wenn irgendein Hacker oder irgendwer irgendwas in dem Betriebssystem findet, eine Backdoor nennt sich das und dann heißt das einfach Shagon Zero Day Exploit, weil es zuerst entdeckt worden ist und keiner andere als kennt, dann können die in dein Handy rein. Wenn du das Betriebssystem gehackt hast, dann hast du die komplette Kontrolle über das Handy. Dann können die alles machen, damit was sie wollen. Und das Ding ist, Kathrin: Mmh. Marvin: Dieser Aufwand bei zum Beispiel du hast jetzt iPhone 17 oder was? Genau, der Aufwand ein iPhone 17 Pro zu hacken ist so immens hoch, dass das unglaublich ist, das Ding überhaupt zu knacken und so was. Und genauso wie mit dem. Genauso wie ein Samsung Galaxy S 23 24 22 oder sowas. Alle neueren Handys oder so. Ich wir sind schon bei 27 oder so. Ahnung. Irgendwann haben wir 270 oder so. Da freue ich mich drauf. Genau, wenn wenn man. Kathrin: Ja, Pro. Super, bin total beruhigt. Es hat Das ist mit Bravo Hits, das hat mal angefangen und niemand weiß jetzt bei welcher Zahl wir sind. Marvin: Genau, wenn man die moderne Technik hat, das ist einfach unglaublich schwierig. Ich habe mich damit auch mal beschäftigt, wie Hacken überhaupt funktioniert. Und das ist halt unglaublich schwierig. Da sitzt keiner mit einem kaputzen Polyform-Rechner und hackt sich da in irgendwelche WLAN-Netzwerke rein. Das sind... Es gibt viel einfache Wege, zum Beispiel Social Engineering, dass man einfach die Person kennenlernt, die vor einem sitzt und dann die Passwörter einfach errät, die er hat. Zum Beispiel viele Leute sind sehr einfach, was Passwörter angeht, also Passwort. Kathrin: Ach, sind viele Leute das ja? Marvin: Genau. also eine Studie hat herausgefunden, dass Passwort nicht das beste Passwort ist. Auch wenn man mal ein Getrickster wird, wo keiner draufkommt, dass ich Passwort benutzt habe. Ja, Passwort 1, 2, 3 ist auch nicht wirklich stark. Genau. Und das Schlimmste ist, was man machen kann. Familiennamen nehmen, Hundennamen oder so was in die Richtung oder. Genau, oder der erste Hamster oder so was. Ich meine, es ist wirklich. Kathrin: Wer hätte das gedacht? Der erste Hamster. Marvin: Es ist wirklich so, dass man denkt, oder lange Zahlenkombinationen. Zum Beispiel mein Sperrbildschirm besteht aus einem zwölfstelligen Zahlencode. Ja, mein Sperrbildschirm vom Handy besteht aus zwölfstelligen. Kathrin: Ein Spärbild vom Computer oder vom Handy? Du gibst erst eine ganze Telefonnummer ein, bevor du auf dein Handy zugreifen kannst? Marvin: Ich hab Face ID. Kathrin: Ja, habe ich nicht. Weil kein Fingerabdruck, kein Face ID, weil das ist ja auch paradox. Also das muss ich auch mal ganz kurz sagen. Menschen sind paradox. Wir wollen nicht, dass jemand bei uns einbricht, schließen die Tür dreifach ab und lassen irgendwo ein Fenster offen. Oder die Rollläden los, damit letztens übrigens von einem Politi... Marvin: Ja, ich schon. Das ist ein tolles Beispiel wirklich toll wirklich toll wirklich toll. Ja, ne, ehrlich ohne scheiß. Du kaufst dir das teuerste Handy du Weiß ich nicht hast die besten Passwörter deines Lebens und dann kriegst du eine e-mail wo drin steht Ich bin prinz dem bukto und schenke dir 1000 euro wenn du mir dein dies und das machst du klickst auf den link hat's jungen bis geheckt sagt das ding ist gegessen so wurde denkst also kein Kathrin: Na, Dankeschön. Marvin: Prinz der Welt will dir Geld geben. niemand auf der Welt. Schreib dir ne E-Mail. Kathrin: Das sagst du jetzt, aber ich bin sehr begehrt. Viele Prinzen haben mich angeschrien. Entschuldigung, den konnte ich nicht so stehen lassen. Marvin: Wow. alles gut. Ja, du bist eine Prinzessin. Genau, diese einfachen Dinge. also, damit geht man rein. Ich mein, der Bundesnachrichtendienst. Nee, warte mal kurz. Das war nicht der Bundesnachrichtendienst. Kathrin: Wuuuuh! Hahaha! Ja, ähm... Marvin: Ich das gerade gar nicht mehr. Ja, weiß das gerade gar nicht. Es tut mir leid. Ich weiß nicht, welche Firma das war. Aber man hat einfach jedem in der Firma eine E-Mail geschickt mit einem Link, weil irgendwer anscheinend Geburtstag hatte und man möchte Geld sammeln. So Punkt Nummer eins ist, wer schickt dir heutzutage noch eine E-Mail, besonders mit diesem Grund. Hallo, ich möchte gerne Geld sammeln für einen Kollegen, Geburtstag Und da haben halt Leute drauf geklickt und Kathrin: Kurze Stille. Für sowas bin ich auch immer nicht so anfällig. Marvin: Dadurch haben die die Firma gehackt. Also es ist nicht so, dass da einer sitzt und sich durch Firewalls gräbt. Da denkt sich einfach, da sitzt Gitte im Büro, die ist sowieso nicht richtig da und die Gitte, ich weiß nicht, wer Gitte ist. Ich habe jetzt aber hier einen Namen genommen, tut mir leid, falls sich eine Gitte beleidigt fühlt. Da sitzt Person A im Büro und guckt auf Kathrin: Grüße gehen raus an Gitte! Gitte wollte nur Geld spenden. Gitte war nett. Marvin: Genau, wollte einfach nur nett sein und Gitte ist die nette im Büro und die denkt einfach, ja toll, den Kollegen kenne ich zwar nicht, aber ich schenke ihm einfach mal Geld. Einfach nur fünf Euro, klickt auf der Link, der Bildschirm wird schwarz, kommt ein Totenkopf, sie wurden gehackt. Blöd für Gitte, weil die IT weiß genau, wer den Link geklickt hat und wer nicht. Und sagen wir, gehen wir mal schwenker zurück zum Krankenhaus. Das ist nämlich so dieses Vernetzen und so was, digital werden und so was. Alles ganz toll. Gehe ich auch voll mit und so was, digitale Patientenakte und so was. Aber so Kathrin: ⁓ Marvin: bald es an sozusagen Spritzenpumpen geht, also medizinische Geräte, die in einem gewissen Abstand über einen gewissen Zeitraum Medikamente in dein Körper pumpen. Diese Dinger gehören nicht ans Netz. Da ist es für mich, sage ich dir ganz ehrlich, da würde ich einen Stopp setzen, dass es selbst für mich als Technik-Nerd, sage ich, Stopp, nee, da gehört ein Cut hin, die Dinger gehören einfach nicht ans Netz. Auch wenn das ganz toll ist, dass die die ganzen Werte in die Kurve eintragen und du vom Sitzen aus das Ding verbessern kannst. Sagen wir, eine very important person sitzt bei uns im Kathrin: ... Marvin: Krankenhaus und liegt auf der Intensivstation, hat einen Autounfall bei uns und liegt da jetzt. Kathrin: Hallo Merz, ist es passiert. Wir sind für dich da. Du nicht. Da war's bisschen politisch geworden. Marvin: Au, au, au, wir wollen nicht politisch werden. Naja, sagen wir, die liegt da. Und nun sagt irgendwer, okay, ich mag diese Person, ich möchte sie töten. Und perfekter Zeitpunkt, liegt im Krankenhaus. Und dann ... ein Krankenhaus erst mal zu hacken, ist auch sehr schwierig, selbst unser Krankenhaus hat täglich zwei, drei Versuche, Leute da reinzukommen. Aber ich muss es gar nicht tun, wenn ich clever bin. Ich würde jetzt ungern erklären, wie ich ein Krankenhaus hacke. Weil, das ist einfacher, als man sich das Kathrin: ⁓ Ja, mach das lieber nicht. Marvin: Es klingt jetzt erst mal, Moment, stopp, stopp, stopp. Nee, ich gehe da jetzt nicht rein. Ich sage jetzt nicht, wie es funktioniert. Aber sagen wir, wir sind an dem Punkt angekommen, wo der Mensch die Kontrolle hat. Wo der Mensch die Kontrolle hat. Nochmal zum Thema. Es ist nicht so, dass die Firewall kacke ist vom Krankenhaus, sondern weil Krankenhaus ein öffentlicher Ort ist. Viele Leute gehen dort rein, viele Leute kommen dort raus. Nicht jeder kennt jeden und so was. Deshalb ist das System dort einfach zu hacken. Weil es halt schwierig ist zu differenzieren. Kathrin: Ha ha! So, also wenn, wenn... Marvin: Da laufen täglich wie viele Tausende von Leuten durch so ein Krankenhaus oder so und jeden zu kontrollieren, das wäre ja blöd. Und meistens sind die auch nicht großartig überwacht. Na ja, auf jeden Fall sagen wir, die haben es geschafft und die können von irgendeinem PC aus irgendwo auf der Welt sagen, diese Spritzenpumpe pumpt jetzt mit 250 Milliliter die Sekunde das Zeug da rein. Ja, weiß ich nicht. Ja gut, es geht nur 200, ich glaube 250 Milliliter pro Stunde ist unser höchstes Ding. Kathrin: Welche Spritzenpumpe hat so viel ... Marvin: Aber rechne das mal runter, sind 50 Milliliter in der Spritze. Innerhalb von ein paar Minuten ist das ganze Gesamtmedikament drin. Und wenn wir jetzt von kreislaufstabilisierenden Medikamenten sprechen, das checkst du so schnell als Krankenpfleger oder Arzt nicht, dass die Spritzenpumpe manipuliert worden ist. Das siehst du erst, wenn der Monitor bimmelt. Und dann ist es meistens schon zu spät. Und zack, das Ding ist gegessen. Ich meine, das sind Horrorvorstellungen. Und da muss man auch überlegen, wie viel Arbeit dahinter steckt. Und da sind wir auch wieder beim Social Engineering. Und irgendwie sind wir von KI ins Hecken gekommen. Aber Kathrin: Ja, das ist ja genau das, was ja eben so emotional an dem Thema ist, dass wir alle es nutzen, dass wir es alle auch gerne nutzen und auch wirklich im Alltag brauchen. ich erinnere mich immer daran zurück, wie uns früher gesagt worden ist, ihr müsst Mathe können, weil ihr werdet nicht immer im Leben einen Taschenrechner zur Verfügung haben. Grüße gehen raus an meinen Mathe-Lehrer. Ich habe täglich jede Sekunde einen Taschenrechner. So, wir nutzen das. Marvin: ⁓ einmal. Kathrin: Und auf der anderen Seite machen wir uns dadurch natürlich angreifbar, indem wir ja unsere Stimme preisgeben, indem wir unser Video-Material, unser Gesicht preisgeben. Und dann ist ja die Sache die, dass letztendlich aber auch wieder wir der Fehler sind, weswegen was passieren kann. letztendlich geben wir unsere Daten halt ja auch Preis. Ich meine, wer liest sich die AGBs oder die Datenschutzrichtlinien und alles durch? TikTok ist ein chinesisches Unternehmen, ich. Ich nenne es eine App. In China sind per se die Datenschutzbestimmungen und alles, also das ist alles viel, viel lockerer als bei uns, weil das ganze System da hinten von Start und so ganz anders funktioniert. Wenn wir natürlich von einem anderen Land eine App nutzen, machen wir uns angreifbar. Aber unterm Strich, auch da, Marvin: Das ist korrekt. Das ist korrekt. Kathrin: Es ist dann letztendlich genauso wie im Haus. Ich muss noch mal ganz kurz Rollläden runter, auch wenn Leute sehen, dass die Rollläden zwei Wochen runter sind. Urlaub ist übrigens, hat mir ein Polizist gesagt, der sichere Weg, weil Einbrecher sowieso wissen, wann du nicht da bist und die können schneller einbrechen, wenn die Rollläden nicht runter sind. Aber genau das ist der Punkt. Du kannst im Haus angreifbar sein, weil du zwar die Tür abschließt, aber ein Fenster aufgepasst, zum Beispiel du gehst in die Tankstelle, lässt einen Schlüssel im Auto stecken oder solche Sachen. Oder du klickst eine E-Mail an oder das ist ja so. Man sollte das halt alles immer so bisschen mit Bedacht machen und mit Menschen verstanden. Und ja, bist du im falschen Moment am falschen Ort, dann bist du halt dran. Marvin: Ja, ich meine, man muss immer, also was so Technikartikel angeht, wenn du einen USB Stick findest, selbst Ladekabel oder sowas, die können präpariert sein. Selbst die Steckdosen beim Meccas, die USB Anschlüsse zum Laden können präpariert sein. Ja, also ich habe mich da sehr, sehr viel mit beschäftigt. deshalb. Kathrin: ist erbrügend. Immer wenn ich denke, du nimmst mir gerade ein bisschen die Angst und so, einfach kann man jetzt nicht hacken, da sitzt kein Kapuzenmörder. Und dann im nächsten Moment... ...ist gut, dass ich nicht bei McDonalds die Steckdosen... Marvin: Das klingt, also Moment, stopp, ich will dir den Zahn jetzt mal ziehen. Ich will dir den Zahn jetzt mal ziehen. Das klingt jetzt erst mal, im ersten Moment einfach. Aber Punkt Nummer eins ist, du musst die Steckdose beim Mac'es aufmachen. So. Und das dauert ein paar Minuten, bis du die getauscht hast. jeder normale Mensch wird da sitzen, wenn da irgendwer seinen Big Mac reinhaut und nebenbei die Steckdose aus der Wand främelt. Da wird einer hingehen und fragen, Junge, was machst du da? Kathrin: Nee, das glaube ich nicht. Ich glaube gerade nachts zu den Zeiten, wo die Leute da halt besoffen sind und die Mitarbeiter keinen Bock mehr haben, weiß ich nicht. Also zu viele Filme gesehen. Marvin: Ja, aber es ist so, es ist so, also das ist nicht so einfach, wie es sich anhört. Es ist jetzt sehr einfach dargestellt. Es ist nicht so einfach, wie es sich anhört. Ich meine, USB-Stick, den du auf der Straße findest, steck das Ding doch nicht in deinen Rechner rein. Lass den USB-Stick USB-Stick sein oder lass den da liegen. Ladecar. Kathrin: Hast du schon so oft USB-Sticks gefunden? Marvin: Das ist ein Trick. so. Ja, also jetzt ganz ehrlich, wenn ihr eure Handys auf der Arbeit ladet, dann nimmt die Dinger nicht in irgendeinen USB-Port rein. Also dann steckt sie nicht an einem Rechner in den USB-Port, sondern steckt sie in eine Steckdose rein. Es gibt manchmal die Verführung, dass man sagt, ⁓ ich habe jetzt gerade keinen Stecker für die Steckdose. Ich könnte es ja einfach in den PC reinstecken. Das ist ein Worst Case Szenario. Ich glaube, da dreht jede IT-Sicherheit durch, wenn du das tust, weil auch ja, weil Kathrin: Wild! Hmm. Bei uns auch nicht erlaubt. Marvin: Weil das ist der Eingang, weil du kannst ja nicht sehen, was in diesem Kabel drin ist. Vielleicht ist der untere USB-Teil ein bisschen präpariert worden. Du kannst da einfach eine Datei drauf packen, die sich einfach entpackt, sobald es ja ein PC ist und sich dann durch das ganze System wühlt. Also sozusagen so ein Wurm, Trojaner oder wie man das auch immer alles nennen möchte. Einfach ein Virus auf den Rechner lädt und dann ist vorbei. Dann bis zum System. Kathrin: Bild. Ja. Marvin: Das ist wirklich, da muss man wirklich aufpassen, aber ich meine, im Endeffekt, passiert jetzt nicht so häufig und da muss man wirklich, ihr müsst euch auch immer überlegen, das ist ein Heidenaufwand, so ein Kabel zu bauen und diesen, ja, manche, das ist ein Prozent der Welt und die sind böse oder sitzen irgendwo anders, es ist immer noch, also es ist wirklich kompliziert, solche Systeme zu bauen und auch zu programmieren. Das ist nicht mal eben gemacht. Also das ist jetzt nicht, das ist jetzt kein Wochenendprojekt. Und dann geht man irgendwo hin und dann Kathrin: Manche machen's ja. Marvin: Man muss ja auch einen Grund dafür haben. Niemand, der keinen Grund hat, macht das. Ich meine, klar, es gibt böse Menschen, einfach sagen, ich möchte irgendwas haben. Aber hey, super, dann lad dir meine Bilder von meinem Handy runter. Junge, hack mein Handy, stell das ins Internet. Ja, ⁓ scare, Alter, juckt mich nicht. Und sobald der merkt, ja, toll, dann hast halt ganz viele Bilder von Genie oder du hast ganz viele Bilder von irgendwelchen komischen Bauteilen am Auto. Das ist auch ganz toll. Dann ladst du dir runter. Mein Gott, dann werd damit glücklich oder so. Oder wenn du Bilder von meinem Gesicht hast. Kathrin: 578.000 Hundebilder, yeah! Marvin: Mein Gott, dann hängst über das Bett und schlaf gut ein. Die Leute müssen einen auch erst mal unter Druck setzen können. Und wenn sie merken, die können dich nicht unter Druck setzen und veröffentlich dann die Bilder. Wen juckt das, Alter? Dann sagt mir einer auf Arbeit, ey, Marvin, da ist im Internet Bild von dir aufgetaucht, wo du im Bademantel durchgegenläufst. Ja, toll. Gefällt es dir oder gefällt es dir nicht? Lass einen Like da oder nicht. Ist okay. Und wenn der merkt, ich kriege keine Kohle von dem und der immer weiter und dann immer sagt, irgendwann sagt er sich einfach, Alter, fick dich einfach, dann mach ich es beim nächsten. Ist mir scheiße, gleich geh weiter. Lass dich einfach nicht unter Druck setzen dabei. Ich hatte mal einen Freund. Ja, genau. Genau, oder verschickt sie einfach nicht. Also wirklich, lasst es. Kathrin: habt keine Bilder auf dem Handy, gefährlich werden können. Tatsächlich habe ich auch, lass mich nicht lügen, noch gesehen, dass auch gerade Spotify, also dass quasi ein E-Mail rausgeht an Leute, die Spotify haben, ja, wo halt auch irgendwas gesagt wird, gibt eine User-Daten oder ich weiß es nicht mehr genau, auf jeden Fall. Also auch bei E-Mails generell vorsichtig sein. Ich weiß nicht, es gibt Leute, die auf Sparkassen-E-Mails oder so Bank-E-Mails irgendwie antworten und ich denke immer, also. Du glaubst gar nicht. Von den E-Mails, ich bekomme, wenn da Sparkasse steht, interessiert mich nicht. Ich habe ja die App, wenn da nicht in der App irgendwas ist und selbst da. Marvin: Ich warte immer, bis der Sparkassenberater mich anruft. Kathrin: Ja, ich glaube, die sind auch ein bisschen verzweifelt. Die haben jetzt seit Monaten, ich hab's jetzt endlich bestätigt, Monaten haben die irgendwie, ähm, haben die... Nein! Gibt keine Daten! Nein! Marvin: Aber wenn die dich nach deinen Daten fragen, wenn die fragen, sie müssen mir ihr Passwort schicken oder ihren Nutzernamen. Ihr müsst überlegen, dieses Unternehmen hat doch schon euer Passwort und euer Nutzername. Warum sollten die das denn noch mal fragen? Da sitzen. Kathrin: Ja und also also ehrlicherweise wer sich ein bisschen mit den Banken auseinandersetzt also wenn du was gelernt hast dann dass deine PIN Nummer nur dir selber gehört. Niemand bei der Bank, niemand fragt sich nach deiner PIN Nummer. Wenn du sagst, brauchen sie meine PIN Nummer auf gar keinen Fall. sagen dir nein auf gar keinen Fall. Wieso? Denn kein Mitarbeiter der Welt von den Banken deine PIN Nummer will. Marvin: Richtig. Ja, brauchst du nicht abgeben. Kathrin: Weil er sie nicht braucht und weil es nur Deines. Warum solltest Du die einer E-Mail beantworten oder in irgendeiner App angeben? Nein. Menschenverstand bitte einschalten. Marvin: Einfach lassen. Einfach lassen. Naja, ich würde sagen, das war's für heute. Mal wieder. Kathrin: Ja, wir gehen raus mit, also wenn ihr solche Sachen nutzt, das hat definitiv Vorteile und es bringt euch auch definitiv was, aber bleibt mit eurem Gehirn dabei, habt den Kopf an, bisschen Verstand an und hinterfragt die Sachen. Marvin: Und wenn ihr mehr über die Themen hören wollt, dann sagt es gerne! Kathrin: Ja, alles klar. Marvin: Ja! Ja, alles klar. Kathrin: Es war tatsächlich, war ich glaube ich für keine unserer Podcast-Folgen so unvorbereitet wie für diese hier. War auch mal schön. War auch sehr interessant. In der Meinung habe ich ja immer, das ist ja ganz gut. Ich kann ja immer was dazu sagen. ja, unterm Strich bleibt zu sagen, also Marvin sagt, wir werden noch nicht so schnell von einer KI übernommen werden, auch wenn Marvin: Ja, aber du hast auch deinen Teil dazu beigetragen. Wieso nicht? In der Meinung hast du immer, stimmt. Kathrin: Nein, nein, werden wir nicht. Vielleicht irgendwann mal, aber soweit sind wir aktuell anscheinend noch nicht. ja, wer Alexa im Haus hat, ändert den Namen. Marvin: Regierung im Haus. In diesem Sinne wünsche ich euch allen noch einen schönen Tag. Kathrin: Ja, ich weiß gar nicht, ich wollte eigentlich noch irgendwas mit dir besprochen haben, aber das ist mir jetzt entfallen. Das müssen wir dann einander mal machen. Ja, tschüssi! Marvin: Tja, machen wir später. Ich sag Tschüssi!