Latest / Genre Geschehen / Folge 222 - Happy Hippo im Haifischbecken (Hungry, Deep Water + Interview Curry Barker)
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- Genre Geschehen wird präsentiert von Podriders.de, das Podcast-Netzwerk. Und Tino Hahn. Hungrig und abgestürzt und damit einen schönen guten Tag, meine sehr verehrten Mitmenschen da draußen. Herzlich willkommen zu einer neuen Folge Genregeschehen. Es ist die wunderschöne Schnapszahl 2-2-2 und dazu passend sind wir heute auch nur zu zweit. Als festgeplant. Ja, also. Und ja, und passend dazu geht es heute eigentlich auch nur um zwei Filme. Und das ist schon wieder, das ist schon fast prophetisch. Aber was soll man sagen? Es ist Tag eins nach der deutschen Niederlage. Das Wetter ist schon wieder kalt. So, wir sind auf dem Weg zurück aus Amerika. Es sollte nicht mehr als das 16. Finale sein. Und... Ja, was gibt es da Besseres als Haie und Hippos? Und deswegen, gut, unser bester Mann ist nicht auf dem Platz. Müssen wir halt auch klar feststellen, wie bei der deutschen Mannschaft. Tino fehlt heute leider. Der ist privat unterwegs. Ja, der ist noch in Trauer wegen gestern. Als großer Fußballfan muss er es heute erstmal war verarbeiten. Hat sich Urlaub genommen. Berlin trauert. Das wird spannend, muss er erst mal ein bisschen Death Battle hören heute und, eine kurze Hose anziehen, um damit klarzukommen. Ja, genau. Also schickt gerne Kondolenzgrüße an, Tino. Erstmal eine Runde auf dem Wohlplatz. So, ja, was soll man sagen? War nicht glücklich, war nicht glorreich. und damit sind auch nicht die Filme gemeint, über die wir reden, sondern wir haben uns gedacht, komm, wo Tino heute mal nicht da ist, werden wir einfach mal so ein bisschen das abgrasen. Was hier so die persönlichen Favoriten oder Vorlieben sind. Ich als alter Befürworter des Themas Hippo-Horror, weil ich finde, es gibt noch zu wenig in diesem Bereich, habe ich mich sehr darüber gefreut, dass jetzt ein Film namens Hungry erschienen ist. Und da André ja nun mal halt bekannt ist für seine geflossten Vorlieben, Und er hat ja sogar einen eigenen Podcast, Heiter bis Schuppig. Ja, also das ist ein Steady-Format bei Devils & Demons. Ja, okay. Er hat ja sein eigenes, sag ich mal ... Mein Format. Sein kleines Podcast-Format bei Devils & Demons namens Heiter bis Schuppig. Deswegen haben wir hier noch einen neuen High-Film am Start, namens Deepwater. Und das haben wir halt als Anlass genommen, um zu sagen, komm, dann machen wir eben die beiden zu zweit. Aber dadurch, dass Tino nicht da ist, haben wir halt gedacht, komm, rufen wir noch mal kurz an. Vielleicht hat er noch so fünf Minuten Zeit und sagt noch mal ein bisschen was so, deswegen gibt es heute im Anschluss an diese beiden Filmbesprechungen, gibt es dann noch tatsächlich ein kleines Interview mit Curry Barker, das der liebe André für uns geführt hat. Wie gesagt, war nicht lang, aber so ein paar Minuten hat er dann noch mal Zeit gehabt. Ist halt so, wenn du jetzt erstmal so 300 Millionen, 400 Millionen, 500 Millionen Ding da hast. Ja, also für all die, die Namen noch nicht geläufig haben, die auch Regisseur von Obsession, genau, den hatten wir im Interview wir hatten 5 Minuten Zeit, ich habe das Beste daraus gemacht. Es ist leider immer wieder diese kleinen Mini-Junkets sind undankbar aber ey, es war cool, dass wir ihn bekommen haben, Kino Plus Zuschauer konnten wir das Ganze am Donnerstag, letzten Donnerstag, schon sehen und wir hängen es heute nochmal hier im Audioformat, genau hinten dran ja so, wollen wir mit dem Schwergewicht anfangen mit dem nicht 3 Tonnen Zorn Mit den nicht drei, naja gut, ich weiß nicht. Also ja, gefühlt waren es jetzt nicht drei Tonnen, aber offiziell sollen es ja wohl, glaube ich, drei Tonnen sein. Offiziell ja, über die physikalischen Gegebenheiten im Film kommen wir jetzt sprechen. Ja. Ist das hier die Texte? Okay, dann nehme ich das, was du mir hier geschickt hast. Das ist die deutsche Übersetzung der englischen Inhaltsbeschreibung, ja. Ja, okay, die habe ich auch. Also, die Rede ist von ... Hungry, ein neuer Film von James Nunn, nicht zu verwechseln mit James Gunn. Der eine hat Guardians of the Galaxy und Superman gemacht und der andere hat, One Shot und One More Shot gemacht. Auch zwei Filme, die wir hier schon mal besprochen haben. Und dementsprechend, ja, wisst ihr ja jetzt vielleicht, worauf ihr euch einlassen könnt, wenn ihr denn Bock habt, euch den Film Hungry anzuschauen, der da folgende Inhaltsangabe hat. In der geheimnisvollen und gefährlichen Landschaft der Sümpfe von Louisiana begibt sich eine Gruppe von Urlaubern auf eine Airboot-Tour. Airboot? Wieso heißt das denn Airboot? Nennt man die vielleicht? Naja, ich glaube, das ist in der Beschreibung, also in der Originalbeschreibung. Ich glaube, diese Airboots sind eigentlich diese typischen Luftkissenboote, mit denen die normalerweise so fahren, aber das ist es ja gar nicht im Film. Das ist ein ganz normales Boot. Das ist ein stinknormaler Kutter. Also, ich denke mal, die meinen das Ding mit dem Propeller hinten dran, oder? Genau, ja, ja. Das ist es ja gar nicht. Nee, das ist es nicht. Na gut. Sag mal, ich wollte das jetzt nicht unterbrechen, aber mich hat das jetzt doch... Nee, nee, alles Gutes, aber das stimmt schon. Aber es steht in der Originalbeschreibung auch, es ist halt Quatsch. Ja. Da sie sich der Gefahren des Bayus nicht bewusst sind, wagen sie sich abseits der ausgetretenen Pfade vor, angelockt von der Aussicht auf ein exklusives Abenteuer. Sie ahnen nicht, dass sich ihre Reise in einen Kampf ums Überleben gegen ein gefräßiges Nilpferd verwandeln wird, das in den Tiefen des Bayus lauert. Ich könnte jetzt noch die Pressezeile vorlesen, aber nee. Das machen wir nicht. Ja, es ist hier halt eine bunte Truppe an Touris, die hier auf so ein Boot steigt und nein, es ist kein Airboot, es ist einfach so ein Touristendampfer. Und weil eine Dame da irgendwie was Spektakuläres sehen möchte, steckt sie dem Kapitän nochmal extra Geld zu, damit er quasi in so eine entlegene Ecke steuert, wo sich ein oder das größte Krokodil da in der ganzen Umgebung befinden soll. Ja, quasi ein Krokodil-Promi. Genau, weil der hat, das sieht man am Anfang des Films, also wirklich in den ersten Sekunden, der hat so einen Tracker. Also deswegen wissen die Parkbetreiber oder eben die Leute, die halt dort anhand des Sumpfes Geld verdienen, wissen halt jederzeit, wo dieses Krokodil sich befindet. Genau. Ja, und das Ergebnis ist meiner Ansicht nach Blackwater mit dem Nilpferd. Ja, gemischt mit Rogue im falschen Revier. Genau, gemischt mit Rogue im falschen Revier. Leider, aber halt auch gemischt, was die Qualitäten einzelner Filme angeht. Also ich finde halt so rein tricktechnisch sind wir dann eher näher bei Rogue. So und ja, was so das ganze Szenario angeht, da sind wir dann halt eher bei Blackwater. Ich wünschte, es wäre umgekehrt so. Also ich hätte mir ein bisschen, ich fand die Idee eigentlich echt sehr reizvoll, aber man muss leider sagen, das ist wieder so einer dieser Filme, die ein Belagerungsszenario inszenieren und dann meiner Ansicht nach auch die falschen Leute zu lange durchfüttern oder zumindest zu lange, im Spiel behalten, sagen wir es mal so. Ja und dann halt leider daneben nicht so wirklich naja, nicht so wirklich coole Figuren haben, mit denen sich irgendwie das mitfiebern lohnt oder bei denen man irgendwie großartig Lust hat das mitzufiebern so, ja. Und dann muss man leider sagen, ja, das Hippo braucht schon ein bisschen lange, bis es mal zu sehen ist. Und ja, da hätte ich mir auch ein bisschen mehr, wie soll ich sagen, Zelebration gewünscht. Ein bisschen mehr, naja, ich hätte es halt einfach gern öfter gesehen, sagen wir es mal so. Aber wenn es dann irgendwie Aktion macht, und es muss ja nicht mal zu sehen sein, fand ich auch, das ist alles sehr schnell, schnell passiert. Das fand ich ein bisschen schade. Ja, viele Punkte. Ich würde erst mal drauf eingehen. Auf jeden Fall Figuren. Die Zusammenstellung ist super bland so. Da ist kein Charakter dabei, der mal so richtig irgendwie raussticht. Ich mochte den Opa. Ja, okay, der Opa war auf jeden Fall der coolste. Es hat aber auch, generell, finde ich, hat niemand so eine richtig krasse Lied-Eigenschaft. Es ist einfach eine Gruppe von Leuten, die funktionieren eher so als Einheit. Da schlacht jetzt keiner richtig raus. Der Opa ist cool auf jeden Fall. Der hat noch so die beste Dynamik oder auch die besten Lines oder die beste... Der ist am erinnerungswürdigsten. Aber sonst waren die alle ziemlich blass, muss ich sagen. So als Gruppe insgesamt. Natürlich auch die Schauspieler, alles irgendwie so halbwegs No-Names. Vielleicht hat der eine oder andere schon mal in irgendeinem, Film vielleicht mal in der Nebenrolle gesehen. Aber auch die eine Dame sieht aus wie Lindsay Lohan für Arme irgendwie. Es ist halt alles so, ja, ja. Okay. Und dann, wie du schon gesagt hast, ich finde auch, der Film braucht wirklich sehr lange, um in die Gänge zu kommen. Dafür, dass der nur 90 Minuten ist. Dafür, dass der sehr kurz ist, auf jeden Fall, genau. Bis es ja wirklich dann erst mal zu dem ersten so Oha-Moment kommt, dauert es schon über eine halbe Stunde. Und selbst danach hast du immer noch nur immer sehr viele Andeutungen und eben so Wasser sich bewegt und dies, das. Also ich habe wirklich mal genau auf den Timer geguckt, bis du das Nilpferd, das Hippo, das erste Mal so richtig siehst. Und ich meine nicht im Vorbeihuschen, Wasserbewegung, irgendwas im schnellen Umschnitt, sondern so richtig, richtig, es taucht auf und es ist da, dauert es 55 Minuten. Ja, ja. Das ist wirklich hart sportlich für die Laufzeit. Ansonsten, ja, ich bin einfach auch kein Fan mehr und dazu auch eben diese Rogue-Vergleich. Ich bin überhaupt kein Fan, einfach von diesem wir verunglücken irgendwo, sind erstmal an diesem Ort gefangen. Hier geht's darum, sie kentern an einem Baum, alle klettern auf diesem Baum und dann sitzen wir erstmal halt 20, 25 Minuten auf diesem Baum. Das ist irgendwie das Langweiligste, was du mit so einer Filmprämisse irgendwie machen kannst. Ja, vor allem, wenn du halt solche Figuren halt hast, die halt wirklich nicht interessant sind, so. Ob das Mädel da, also wirklich das Mädel, was sie hier zum Final Girl irgendwie erklären mit ihrer Freundin, ey, tut mir leid, das interessiert mich gar nicht. Ich sehe die am Anfang einmal in der Bar saufen. Und dann war es das aber auch schon wieder. Und danach ist die eine vor allem erst mal in so einem Halbdelirium die ganze Zeit. Also was soll ich mit dieser Figur anfangen? Ich weiß nichts. Das ist es halt. Die Dynamik funktioniert dann halt nicht. Es geht nicht auf. Du hast keine spannenden Dialoge. Wie gesagt, der Feuerwehrmann-Opper ist noch der Interessanteste und naja, der bietet selbst auch nicht genug. Auf jeden Fall deswegen, ich hab echt die Nase voll von solchen, sag ich mal, so Belagerungssequenzen dann da überm Wasser, weil die geben einfach nichts her. Es ist nur Abwarten auf, dass wieder jemand was Dummes tut und doch einen Fuß ins Wasser hält oder so oder vom Baum fällt oder so. Es ist halt langweilig. Dann davor hast du ja noch die Szene hier mit, ich nenne ihn immer nur Buccio, ich vergesse mal seinen Namen, aus Desperado, der Antagonist, spielt hier den Großwildjäger, der auch gleich am Anfang, aber noch bevor die Brustel losgeht, so als typischer, ich nenne das immer Doom Prophet des Tierhorrors, der dann erstmal die Gefährlichkeit der Tiere erklärt, weil der hat dann in seinem kleinen Museum, sag ich mal, in seinem Ausstellungstrophy- Raum, hat er einen Hipposchädel und erklärt unseren Protagonisten dann erstmal, wie gefährlich die sind und dass die ja für hunderte Tode im Jahr verantwortlich sind und so weiter und so fort. Der bringt also schon mal gleich die Einordnung rein, mit was wir es hier zu tun haben, dass die keinen natürlichen Jägerfeind quasi haben in der Natur, weil die so massiv sind und so weiter und so fort. Das ist mit drin. Ja, aber dann, wie gesagt, es ist erstmal wirklich lange, lange, lange, wir sitzen wortwörtlich auf dem Trockenen Und warten, bis ein Trottel ins Wasser fällt und endlich mal was passiert. Und ja, da muss ich schon sagen, also wie gesagt, bis zu dieser Marker von 55 Minuten, wo endlich mal das Hippo wirklich richtig da ist, war es schon echt ein bisschen boring alles. Und dann gibt es natürlich diese eine Baum-Szene, sag ich mal, wo das Hippo schon einmal in Aktion ist, man ist aber kaum, sag ich mal, erkennt. Und da war ich auch schon, okay, die physikalischen Gebenheiten in diesem Film sind auf jeden Fall auch komplett Wumpe. Ich meine, dass man es erst mal nicht sieht. Kann man ja machen. Hat Spielberg ja perfekt bewiesen. Ja, klar, klar, klar. Also Teasing ist ja cool so. Aber da musst du auch irgendwas auf der Gegenseite haben. Also ich habe etwas, was ich nicht sehe, vor dem ich aber Angst haben soll. Dann gib mir etwas, was es halt auch wirklich Wert macht, davor Angst zu haben. Und ich finde, dieses Hippo hier, solange es nicht gezeigt wird, kriegt halt nichts als Gegenwert. Was ist halt irgendwie, weiß ich nicht, also wenn mal wenigstens ein Typ durch die Luft geflogen wäre, weil es das Vieh durch die Gegend schmeißt oder so. Oder weiß ich nicht, der kommt in zerbissenen zwei Hälften, taucht irgendjemand auf oder sowas in der Richtung. Wo wir ja gesehen haben, was mit dem Slightly Spoiler, was mit dem Krokodil passiert ist. Ja, genau. Also, das meine ich halt. Wir kriegen ja schon so ein Foreshadowing, einmal verbal durch den Hunter, durch den Jäger und dann auch noch einmal optisch. Da musst du das aber auch mal einhalten. Du musst doch dann mal ein, die Gefährlichkeit. Ey, und dann wirklich, also, da kommen wir auch gleich noch mal drauf zu sprechen. Da war ich auch schon irritiert beim nächsten Film so. Aber dann haben wir hier einen Charakter, ja. Die schwarze Dame, durch die das alles quasi überhaupt erst passiert, so, ja. Ich weiß nicht, was das soll. Wirklich, wir kriegen gleich noch mal, wir können das gleich alles wiederholen, was ich jetzt sage. Wir kriegen hier einen Charakter, den wir offensichtlich sehr, sehr scheiße finden sollen. Aber, Ich verstehe das aus der Sicht des Regisseurs. Dass wir uns darüber aufregen sollen, aber ich muss sagen, das sind zwei Figuren, über die wir heute sprechen, naja, da verstehe ich nicht, warum die anderen nicht mal was sagen. Also zumindest jetzt hier in dem Film so. Wir haben eine Person, die hier schon offensichtlich über Leichen geht. Wir sind zweimal aktiv Zeuge dabei, wie sie über Leichen geht. Und dann kommt James Nunn oder der Drehbuchschreiber. Ich glaube, es waren drei oder vier, wenn ich es richtig gesehen habe. Ah, nee, nee, das war bei dem anderen. Hier, das glaube ich, war es tatsächlich nur einer. Auf jeden Fall, dann kommt das Drehbuch. James Nunn hat es selber geschrieben, ja. Ja, genau. Siehst du, doch nur einer, ja. Aber dann kommt James Nunn auf die Idee. Jetzt habe ich ein bisschen den Faden verloren. Aber da kommt James Nunn auf die Idee, diese Figur so lange irgendwie noch existieren zu lassen, dass sie noch mal irgendwie ihre Geschichte erzählt, und irgendwie so eine Art Hintergrundmotivation aufbauen kann. Und ich frage mich, wofür? Wir wissen genau, was mit dieser Figur passieren wird. Wir wissen genau, wofür diese Figur da ist, damit wir sie hassen. Aber ich frage mich halt, warum muss die Figur dann halt so lange durchgeschleppt werden, ohne dass einer der anderen Beteiligten mal irgendwann sagt, Alter, halt dein Maul. Und das ist so, das fühlt sich dann für mich immer so forciert an. Die ist halt so forciert einfach da, wo sie gar nicht sein müsste. Oder die ist forciert scheiße, wo sie schon gar nicht mehr scheiße sein dürfte. Weil, Nochmal, sie hat wirklich aktiv zwei Menschenleben auf dem Gewissen in diesem Film. Ja. So. Und das peile ich nicht. Also das peile ich wirklich nicht, was das soll. Nee, geht mir genauso, fand ich auch. Das war irgendwie super weird erzählt, weil du riechst das die ganze Zeit schon total. Dann tritt's halt auch ein. Und trotzdem bist du ja irgendwann in der Situation auch, wo du dann weißt, irgendwie sind jetzt trotzdem ja alle wieder im selben Boot. Und trotzdem zieht sie das halt durch, diese Charakterzeichnung. Das war halt irgendwie sehr mühsam. Ja, und vor allem mit dem Background, den wir präsentiert bekommen, den Fehler macht auch der andere Film. Finde ich das halt irgendwann auch ein bisschen, ey, unplausibel, dass auch so eine Figur dann nicht mal irgendwann sagt, okay, ich halte mich jetzt mal zurück, weißt du? Also, ich weiß nicht. die hat ja tatsächlich schon eine Motivation, die nachvollziehbar ist, das verstehe ich auch und trotzdem müsste ich doch mal irgendwann auch dieser Figur zugestehen, dass sie sagt, ja okay, vielleicht nehme ich mich jetzt mal zurück. Und ja, ich brauche nicht so einen Brandbeschleuniger und ehrlich, und wenn du so eine Figur so derartig dann halt irgendwie machst, ja, dann sollst du halt auch eine Schauspielerin haben, die das entweder A, richtig genießt und ausfüllt sowas. Und das für dich hat die Dame leider nicht. Die war halt einfach nur da und immer dann wieder weg oder keine Ahnung was. Oder, oder. Du musst es halt wirklich genießen können, was mit dieser Figur passiert. Ja. Und das kannst du halt nicht, wenn es irgendwie im Dunkeln, in so einer billigen Studiokulisse mit einem CGI-Nilpferd irgendwie gezeigt wird. Und zwar von hinten. Ja. Das ist dann halt so irgendwie witzlos so. Und dann gibst du dem Publikum nicht mal die Befriedigung am Ende und löst wieder nicht ein, was der Film eigentlich seit Minute 14 oder so verspricht. Ja. Absolute brutale Radikalität in der Tierwelt. Ja, und das ist ein bisschen schade. Das ist ein bisschen schade. Weil, ich mein, ich hab jetzt mal die Vita mir von James Nunn angeguckt, ja, der hat auch, also der hat abseits von One More Shot und One Shot, hat der jetzt natürlich nicht die Brüller gemacht, so. Ja, der hat diesen Sharkbait noch gemacht, den hab ich auch gesehen. Der war genau das gleiche wieder, nämlich da crashen sie ja mit so einem Jetski auf dem Wasser und quasi der Baum in Hungary ist der Jetski in Sharkbait. Die hängen einfach an diesem Jetski dran, that's the movie. Und drumherum schwimmt ein Hai. Das ist halt genau das gleiche. Der war halt auch stinklangweilig, weil da nichts passiert. Aber warum setzen sie sich nicht auf den Jetski? Weil es kaputt ist. Ja, aber... Die sind zu dritt. Die sind zu dritt an einem Jetski. Die passen ja nicht alle drauf. Ah, willst du... Da passen doch mindestens zwei. Ja, es ist ein Scheißfilm. Und dann kann ich doch einer vorne auf das Ding drauflegen. Ja, aber der Hai rammt das natürlich um. Ah, das rammt der Hai dann um. Naja, gut. Das war auch stupid trash, so natürlich. Ja, also ich find's irgendwie erstaunlich, dass ein Mann, der solche komplizierten, Dinger macht, wie One-Shot und One-More-Shot, wo man halt schon gesehen hat, dass der ja was drauf hat, dass der hier so... Ja, ey, ich weiß nicht, ich will jetzt nicht sagen lieblos, aber dass der hier so, ja, gerade mal routiniert das alles so runterkurbelt. Ich meine, was bleibt denn da großartig hängen an Bildern? Nichts. Eigentlich nichts. Eigentlich nichts. Und das finde ich in Anbetracht der Tatsache, dass wir halt für Hippo-Horror noch nicht wirklich so viel Grundlage haben, finde ich das schon erstaunlich. Weil du hast gesagt, du hast den anderen Hippo-Film gesehen, dieser drei tonne zorn wie jetzt schon wieder original also das ist ein deutsches subtitle von tiberius ist auch sehr lustig. Ähm, wie hieß der denn jetzt? Der andere ... Äh, Hippos Revenge, genau. Hippos Revenge. Und den hast du gesehen? Den hab ich gesehen, jaja. Und ist der besser oder ist der schlechter? Nein, der ist meilenweit schlechter. Der ist noch schlechter? Ja, ja, also ... Nein, also der Hippos Revenge ist halt so unter Asylum-Niveau. Echt? Da sehen die Hippos aus, als ob sie mit MS Paint eingesetzt wurden. Die rennen dann einfach so durch die ... Die rennen einfach durchs Bild, ohne dass du weißt, sie sind nicht im Bild, weil sie einfach durch Sachen durchklippen und sowas. Okay, ja okay, das ist ja hart. Das ist halt wirklich unterstes Trash-Niveau und der Film ist eigentlich kein Hippofilm, weil die Hippos sind eigentlich nur, quasi Ware, die kommen in so einen Tierpark und die eigentliche Bedrohung im Film da ist, dass ein Milliardär diese Hippos stehlen will und dann brechen die halt mit dem bewaffneten SWAT-Trupp nachts in diesen Wildpark ein und die so stehlen. Und es gibt eigentlich ganze Zeit nur Kämpfe zwischen Menschen und die eine Tierpflegerin kann dann zufällig einen Jitsu und klappt die alle zusammen, das ist der Film. Und die Hippos rennen dann halb Ende halt, weil sie halt dann aufgewühlt werden durch was da passiert, rennen sie halt dreimal durchs Bild und treten mal jemanden auf den Kopf oder so. Das ist dann halt... Also stirbt langsam im Zoo nur andersrum. Ja. Und die Hippos sind eigentlich höchst, also die Mama Hippos, eigentlich nur wütend, deswegen 3.000 Zorn, weil die ihr Baby mal klauen wollen dann wird es halt stinkig, aber sonst ist die eigentlich total friedlich und fressen einfach nur Gras den ganzen Tag, Also es passiert doch nichts mit den Hippos großartig Nur zweimal im Film, ganz am Anfang, einmal am Ende Also es ist eine komplette Mogelpackung. Plus es sieht halt aus, wie gesagt, wie für drei Euro auf Prime Video in der allerletzten Reihe gefunden. Ach, ja, von daher, da ist alles, was Hungry macht, meilenweit besser, aber trotzdem, trotzdem muss ich auch sagen, du machst hier den Hippos, wir haben ja immer gesagt, so, wann kommt mal ein Hippo-Horror so? Und jetzt, wo er angekündigt war und ich gesehen hab, wer es macht und es da wie ein bisschen Budget drinsteckt, dachte ich mir, okay, jetzt kannst du die Blaupause liefern für Hippo-Hippo-Tier-Horror. Und dann gibt es dir keine Mühe. Nicht so richtig halt. Oder halt, ich finde es ja auch schade, wie gesagt, man hätte schon echt deutlich mehr damit machen können, dass man das Tier erstmal nicht sieht oder zumindest nur Teile des Tieres irgendwie einfach vielleicht ein bisschen die Kraft oder die Wucht andeuten oder die Konsequenz von diesem Tier. Das ist ja wirklich eine interessante Prämisse, deswegen möchte ich das ja eigentlich sehen. Naja, ich möchte es eigentlich sehen aufgrund dieser einen kurzen Szene in Kongo, weil das fand ich halt cool, wie sie es da inszeniert haben und da haben sie es tatsächlich auch sehr viel mit praktischen irgendwie Tricks und Effekten gemacht so und auch mit praktischen. Tieren so gesehen also mit künstlichen nachgebauten Tieren aber das fand ich, das hatte alles eine Wirkung, weshalb ich mich ja schon wirklich darauf gefreut hatte mal endlich einen Film in dem Bereich zu sehen, weil ich ja eben auch, davon weiß, dass diese Tiere wirklich richtig, richtig gefährlich sind. Also ich glaube, das ist mit die höchste Tierwarnung in Afrika, die du da haben kannst, von so einem Nilpferd, weil wenn die halt wirklich ihre Jungtiere bedroht sind, dann laufen die amok. Und ja, so ein Koloss, der Amok läuft, ich fand das schon bei Jalikato geil. Und ich hätte jetzt gedacht, so was in der Art, so was kriegen wir jetzt hier. Und auch, ja, es ist halt so ein bisschen klar, die heißen Flusspferde, keine Frage, dass die im Wasser sich aufhalten oder ziemlich nah am Wasser leben und immer wieder mit dem Wasser ... Am Wasser gebaut sind. Das verstehe ich auch so, also das ist keine Frage. Aber ja, ich hätte halt schon gerne einfach so ein bisschen auch mehr Land-Action dann irgendwie gehabt. Aber die sah halt dann leider auch wieder am Ende nicht so geil aus. Also ich muss sagen, die Tricktechnisch, ich fand's in manchen Einstellungen ziemlich cool, als es zum ersten Mal so richtig auftaucht, der Kopf so hochkommt, das sah schon ganz geil aus. Also es gab eigentlich echt ganz gute Einstellungen und gute Effekte, finde ich, also gute Momente. Aber gerade, wenn es sich bewegen muss, wenn es wirklich ganz Körper zu sehen ist, wo es zum Beispiel, es gibt diese Szene, no Spoiler, der Jäger hinterm Baum, und das Nilfeld auf der anderen Seite. Du weißt, was ich meine. Und dann hast du ja diese Beobachtungskamera-Shot von den Leuten noch am Boot. Und wenn du das so ganz Körper siehst, wie ein Baum dran kracht und danach so rechts weg geht, die Bewegungen stimmen überhaupt nicht überein von der Geschwindigkeit. Mit der Schwere und Trägheit dieses Tieres. Da siehst du halt einfach komplett, dass es sich so umdreht, wie so ein Clipart in einem Game irgendwie. Das nimmt dann halt wieder die Wirkung. Das ist schade. Ja, und es ist halt natürlich dann auch wieder im Dunkeln so. Ja, ich verstehe es ja, wenn man irgendwie auf digitale Mittel zurückgreifen muss, dass man das dadurch ein bisschen besser kaschieren kann. Ja, so ein bisschen mehr bei Tageslicht und vielleicht ein bisschen mehr mit praktischen Effekten zu arbeiten, ist bei so einem Budget wahrscheinlich auch nicht drin. Aber das wäre halt meine Idealvorstellung gewesen. So kriege ich halt dieses digitale Tier so. Und genau. Ich will es auch nicht unterschlagen. Hin und wieder haben sie ja Tierattrappen benutzt. So, es kommen ja schon ein paar praktische oder handgemachte Puppen zum Einsatz, aber das muss ich auch sagen, das fand ich dann geiler so, weil da war halt einfach eine Physis da, so und ja ey, sagen wir es mal so in Anbetracht der Tatsache, was wir bisher haben. Ist halt Hungry das Beste, was wir bisher so kriegen konnten Ja, das muss man leider sagen, aber es ist halt jetzt schon nicht, es ist nicht der weiße Hai der Hippofilme. Nee, noch nicht mal das. Und den hätte ich mir so ein bisschen gewünscht, so. Wirklich gleich ein Statement hier, so ey. Ja, das wäre geil gewesen. Eine neue Unterart, ein neues Subgenre des Subgenres. So und so muss man sagen, ja, es ist nett. Es ist weitaus besser, wie gesagt, als der Möchtegern-Trash da. Aber da ist die Messlatte noch weit nach oben jetzt irgendwie. Da geht noch deutlich mehr. Ja, also der Film darf keine Messlatte sein, weil zumal er zitiert ja selbst der Weiße Hight 2. Also dementsprechend, ja, ey, was ... Ich hätte gedacht irgendwie, weiß ich nicht, bei Hungry, das sind Jungs, die sind so auf einer Mission, weißt du, irgendwie eine Schatzsuche oder irgendwie ein Rettungstrupp, der, keine Ahnung, ein abgestürztes Flugzeug oder so was irgendwie aus dem Dschungel rausholen muss. Dann hast du halt schon eine größere Veranlassung, naja. Da irgendwie hinzufahren. Dann hast du vielleicht ein paar Männer, die vom Fach sind, die halt zupacken können und so. Und wo es dann halt vielleicht auch mal zu Kampfsituationen kommt. Und dann kannst du die Tiere auch dementsprechend monströs vielleicht ein bisschen so überzeichnen, ohne ihnen die Wucht zu nehmen. Aber, weißt du, einfach ein bisschen mehr Action dabei. Ja, aber eben wieder diese typische Urlaubersituation. Das kannst du bei Hatchet machen. Das ist die Figur mir egal, wenn die blass werden. Da fahren sie auch mit dem Scheiß Boot in den Sumpfen, werden halt von Crowley abgehackt. Aber da hab ich ja Spaß dran. Aber hier fehlt ja selbst eben diese Splatter-Komponente. Es gibt nicht wirklich Gore. Ich dachte mir wirklich auch, du zeigst, du erzählst die ganze Zeit, das Tier ist so gewalttätig und zerbeißt alles mit seinen Tonnen Kiefern. Ja, und du zeigst es nicht mehr einmal im Film. So, es war halt echt, das ist echt vielverschwendendes Potenzial. Ja, leider, leider. Aber was kann man noch Positives sagen? Er ist halt Standard irgendwie. Das müsste jetzt gar kein Hippo sein, das könnte jetzt auch ein Krokodil sein, das könnte ein Wasserbüffel sein. Ja, genau, genau, es ist sehr austauschbar leider. Ja, wie gesagt, das könnte wirklich jeder andere... Das könnte auch ein Lake Placid-Teil sein. Genau, das könnte wirklich ein Lake Placid-Teil sein und das ist halt ein bisschen schade so, es hat nicht wirklich was Besonderes. Es ist ein weiterer routinierter Tier-Attack-Film mit einer etwas höheren Budget- und Regieklasse als Asylum und alles darunter. Aber ja, also selbst in so einem Deep Star Six sind es noch ein paar Schritte entfernt. Ja, wie du schon gesagt hast, über den Standard kommt es halt überhaupt nicht raus. Oder Deep Blue Sea. Ja, da kommen wir gleich noch zu. Und so was richtig Ernstzunehmendes wie Blackwater, den ich ja persönlich sehr, sehr schätze. Mhm, den mache ich auch. Ja, wie gesagt, ist das halt auch nicht so. Weil dafür sind auch die Figuren dann ... Nee, Blackwater macht ja auch das Gleiche. Der sperrt die Leute auch quasi auf engen Raum ein. Trotzdem ist es todesspannend. Gut inszeniert und so. Und das kann ja funktionieren, aber nicht eben mit, wie wir schon gesagt haben, zu blassen Figuren, keiner hat was zu tun irgendwie. Nee, dann ist es wirklich dieses Abwarten. Du wartest mit den Leuten ab und das ist langweilig. Ja. Aber, ja, gutes Stichwort, keiner hat was zu tun. Da war ich ja jetzt schon ein bisschen überrascht. Ich hatte von dem Film Deepwater ein bisschen mitbekommen, aber nur so ganz, ganz am Rande und dann auch erfahren, ah, okay, es ist mal wieder ein Film von Rennie Harland. Mister, ja, es hat nie ganz bis oben an die Spitze gereicht. Aber immer solide, irgendwie unterhaltsame Action-Kin-Top-Ware irgendwie so. Also ich finde Rennie Harlands Filme haben immer was Genießbares, auch wenn sie, glaube ich, nach Stirb langsam 2 nie wieder so die gleichen Höhen, hatten. Ja, würde ich widersprechen in Sachen The Strangers-Teile. Gut, Weil seine Strangers-Torologie ist wirklich absoluter Müll. Ja, nee, ich rede jetzt so von den so Action- Okay, okay, also so Mindhunters. Action-Komödien, so was. Also immer, wo eine Menge Bewegung eigentlich drin ist. So was, finde ich, ist bei Renny Harlan immer interessant und unterhaltsam. Ja, fair. Ja, Strangers und was weiß ich, da, ich sag mal so, Horror ist, glaube ich, nicht so sein Metier. Oder Home Invasion. Ja, aber jetzt kommt Deepwater. Ich hatte, wie gesagt, ich hatte dunkel in Erinnerung, dass ich, glaube ich, den Trailer mal gesehen habe und ja, war etwas überrascht, muss ich ehrlich zugeben. Ich war überrascht. Inhaltsangabe ist tatsächlich sogar fast noch kürzer als bei Hungry. Eine Gruppe internationaler Passagiere auf dem Weg nach Los Angeles, von Los Angeles nach Shanghai ist gezwungen, eine Notlandung in vom Haien bevölkerten Gewässern durchzuführen. Nun müssen sie zusammenhalten, um den Ansturm der Haie zu überstehen, die vom Wrack angelockt werden. And that's it. Und ja, wir haben hier einen doch relativ namhaften Cast am Start, wo ich schon sehr überrascht war. Und dann dachte ich, okay, also ich weiß, das ist ein Haifilm und ja, ich sehe jetzt hier aber am Anfang des Films ein Flugzeug wird bestiegen. Okay, so eine Art Film scheint das zu sein. Aber dann war ich überrascht, was das dann doch letztendlich für eine Art Film ist. Und. Was der Film für, sag ich mal, eine Betriebsamkeit an den Tag legt. Ey, und dann halt hab ich noch eine ganz knallharte Überraschung, aber auf die möchte ich gern noch nicht vorher eingehen. Sondern ich muss aber jetzt schon einfach mal sagen, ich war überrascht, dass ich Deepwater echt mochte. Obwohl der halt quatschig und trashig und auch künstlich as fuck ist. Aber ich hatte mit dem eine überraschend gute Zeit. Ja, also ich hatte auf jeden Fall eine bessere Zeit mit dem als mit Hungry, kann ich euch schon mal sagen. Und das ist vielleicht der entscheidende Faktor. Vielleicht hätte ich Hungry vorher gesehen, äh, nicht davor gesehen, sondern nachgesehen, weiß ich nicht, ob mir Deepwater unbedingt so gefallen hätte. Ich hab ihn auch, also ich hab erst Hungry geguckt und dann Deepwater, äh, bei mir auch. Aber so, ich mein, wir müssen nicht drüber reden, ne? Ich find, Deep Lucy ist ja mit einer meiner liebsten High-Filmen neben Jaws. Ich mag die total gerne, Da hat Renard für mich ewig ein Steinbüttelbrett, weil er einfach sau unterhaltsam ist. Und, ähm. Deepwater kommt für mich nicht ganz ran, aus verschiedenen Gründen. Aber mal erst mal so vorweg, ich fand ihn auch besser als erwartet, aber schon auch trotzdem ordentlich holprig. Holprig? Ja. Ich finde, der hat, also holprig heißt ja, dass er die einzelnen Faktoren nicht so ganz gut zusammenfühlt. Aber ich finde, dafür lässt der Film sich ja eigentlich gar keine Zeit. Ich finde, es geht ja zack, zack, zack, zack, zack. Ja, es stimmt. Aber ich finde, der kann halt später dann nach dem Absturz, der kriegt es nicht gut hin, die einzelnen Setpieces so geil zu verweben so richtig. Weil ich finde dafür, dass wir da verschiedene Stationen ja haben, was erst mal gut ist, dass es nicht wieder ist alle in einem Boot und fertig. Das macht er gut. Aber manchmal war ich da auch echt so, wie kommt der denn jetzt von da nach da 400 Meter weiter in zwei Sekunden? Und manchmal verknüpft er das sehr, sehr weird irgendwie. Also das meine ich mit holprig. Also da musste man so manchmal echt ein bisschen die Logik beiseite schieben. Ja, aber da habe ich schon längst nicht mehr drauf geachtet. Ja, okay. Ja, also wirklich, das war schon so, das war mir vollkommen egal. Ich meine, mir war schon eigentlich vorher egal, aber spätestens als man dann sieht, in was für einer doch wunderschönen Studio-Ozeankulisse ... Der Film ist auch viel zu artifiziell bunt. Die ganze Zeit der rötliche Abenduntergang Himmel, dann dieses blau-grüne Wasser. Alles ist völlig over-stylized die ganze Zeit. Das ist mir auch aufgefallen, ja. Das war so wie so ein Bob-Ross-Bild von einem Flugzeugabsturz. Ja, das stimmt. Ich werd nur in die Haare und hat so die ersten Aufnahmen gesehen, die sie gemacht haben. Dann hat er gesehen, okay, das ist ja eigentlich alles nur grau, grau und wasserblau. Und hat dann gesagt, ey, können wir da irgendwie mal die Farbpaletten alle mal auf 200 drehen. Ja. Und also ich kann es nicht alles sagen, ich mochte tatsächlich diesen Einstieg. Wir haben einen wirklich furchtbaren und da sind wir wieder bei der Parallele, zu Hungry oder das sind wir bei der angesprochenen Parallele zu Hungry wir haben einen wirklich furchtbaren Angus Samson, den wir bis zum ganz bitteren Ende hassen und nochmal hassen sollen und der stellt sich auch wirklich mit jeder Szene noch beschissener an und der ist auch aktiv am Tode vom Menschen beteiligt. Aber der der kommt wenigstens dann nicht so gefühlsduselig her sondern bleibt halt die ganze Zeit scheiße und hat halt auch sichtlich Spaß an der Rolle. Und auch hier ist er der eigentlich entscheidende Punkt, warum dieser Film überhaupt existiert, beziehungsweise warum halt alles in diesem Film passiert, was da halt passiert. Und ich fand das irgendwie, ich fand das schon echt sehr cool, diese Betriebsankeit. Wir kriegen direkt so drei, vier, fünf verschiedene Figuren näher beleuchtet, den Alltag vom Flugzeug, wir haben den alten Kapitän. Ben Kingsley in einer Rolle, die ihm offenbar mal ein bisschen mehr Bock gemacht zu haben schienen als so viele, viele andere Rollen davor. Ja, also ich hab Ben Kingsley selten, also ich sag mal so, das war einfach mehr als der Autopilot, den er in den letzten Jahren irgendwie gefahren hat. Hatte offensichtlich ein bisschen Spaß, ja, ja. Dann haben wir Aaron Eckhart, ja, war mal früher der absolut zuverlässige Leading Guy, inzwischen merkt man ihm das Alter schon ein bisschen an, aber das soll ja auch bei dieser Figur so sein. Aber ich find, der macht das eigentlich ganz gut als Co-Pilot so. Ja, und der Rest ist eher unbekannt, aber ich fand das alles irgendwie funktionabel, weil wir uns auch nie zu, nie zu lange bei irgendwelchen Figuren aufhalten. Es geht immer zack, zack weiter, so, es kommen schwachsinnige Aktionen, wie dieses frisch verheirrte Elternpaar, das sich mal eben auf die Toilette verzieht und so. Also, all solche Sachen, genau solche Sachen, da hab ich schon gedacht, ja, komm, schiebt das alles beiseite, versucht es gar nicht irgendwie plausibel oder so zu hinterfragen, sondern go with the flow. Und ich muss sagen, so diese ganze Betriebsamkeit, wie der Flug, sag ich mal, vom Boden abhebt und bis es dann halt eben zum entscheidenden katastrophalen Moment kommt, das fand ich schon sehr flüssig und. Reinziehend in den Film erzählt. So, das hat mir gut gefallen. Und dann kommt es zur Katastrophe. Ja, ich gebe dir recht, die Übersicht war nicht so wirklich gegeben, was Renni Haaland da gemacht hat, weil das Wrack ist ja halt nun mal auch echt über ein. Großes Areal verteilt, über eine größere Fläche so. Aber, und da gebe ich dir auch recht, ich fand es halt geil, dass wir halt so verschiedene Schauplätze hatten, in denen immer wieder was anderes passiert. Wir hatten die Leute, die halt in der Luftblase feststecken, Wir hatten die Leute, die irgendwelche Leute da rausklemmen müssen. Wir hatten dann die ganze Situation mit den Rettungsflößen und so weiter. Also es ist zack, zack, zack, zack, zack. Das geht von einer Schatz. Das mit der Luftblase, da dachte ich mir auch, ey, das könnte auch irgendwie ein Mach 3 sein. Das war so absurd. Ja, aber, weißt du, ich finde ... Ich hatte auch ein bisschen die Erwartung, kommt gleich noch irgendwie so was völlig Absurdes, kommt gleich noch so ein Riesenhai von unten irgendwie. Das wäre so geil gewesen, wenn plötzlich Jason Statham auf so einem Jetski vorbeigeschossen wäre und hat so einen Megalodon im Hintergrund, im Schlepptau oder sowas. Ja, das wäre ein Secretly Mag-Spin-Off. Aber auch vorher schon, ich muss sagen, ich fand den Absturz der Maschine, ich fand den echt gut inszeniert. Die übrigens hat 33 Minuten passiert, also eine halbe Stunde muss man ungefähr warten, bis es losgeht. Ja, aber man kriegt ja die Kettenreaktion mit. Ja. Und was halt Menschen machen, wenn halt in dem Moment solche Sachen passieren, wie sie da passieren. Und ich fand das wirklich, ich muss sagen, diese erste halbe Stunde, mir ging die echt gut runter so und den Absturz, er ist dann halt sogar zwischendurch mal richtig kitschig, da war ich aber überrascht, da war ich überrascht. So, Moment mal, geht mir das jetzt hier ans Herz, wenn die da alle irgendwie. In der entsprechenden Position zu trauriger Musik an ihrer jeweiligen Glaubensrichtung beten? Also finde ich das jetzt wirklich bedauerlich. Ich kenne die kaum. Ja, aber ich muss sagen, ich muss sagen, also dieser Flugzeugabsturz, der hat mich schon gepackt. So. Und auch aufgrund seiner kitschigen Zwischensequenz, die er hatte. Aber ja, das sah jetzt alles nicht top-notch aus, gerade wenn die Maschine dann auch notwassern muss, beziehungsweise halt, wenn sie dann wirklich mit dem Wasser in Berührung kommt, das will ich jetzt gar nicht irgendwie abstreiten oder schöner reden, als es ist. Da haben wir schon Besseres gesehen. Aber so dieses Zusammenwirken aus dem, was halt im Inneren der Maschine zu sehen ist, was irgendwie, an Verheerung, an praktischer Verheerung in Szene gesetzt wird mit den einzelnen Positionen, die halt immer ihre einzelnen Rettungsversuche starten müssen und so weiter und dann auch noch mit. Angus Samson der feststellen muss, okay, Rauchen hat mir gerade das Leben gerettet. Das fand ich alles irgendwie das hat mir irgendwie alles Spaß gemacht. Ja, diese Verkettung hast du schon recht, das stimmt schon, das funktioniert ganz gut. Ich fand die Figuren halt so, ja, es gibt ja relativ viel Dynamik, auch schon im Flugzeug, es gibt ja relativ viele Figuren, die eingeführt werden, weil, muss man auch sagen, es überleben auch relativ viele Leute den Absturz, was jetzt auch vielleicht auch eher natürlich wieder so ein filmisches Ding ist. Wir wissen leider, dass es tendenziell die Wahrscheinlichkeit nicht so hoch ist. Aber ja, deswegen, du hast schon relativ viel Dynamik da drin mit den chinesischen Pärchen und so weiter. Also du hast ja sehr viel Dynamiken drin, weißt auch schon so ein bisschen, wer sich da schon nicht riechen kann. Du weißt genau, dass wir später Auswirkungen haben und so weiter. Das stimmt schon, da gebe ich dir schon recht. Ich war nur halt auch so ein bisschen so, ey komm, das geht alles mit meiner Laufzeit ab. Jetzt stürzt ab, du scheiß Ding. Ich will die Eier sehen. Ja, aber dann sind sie abgestürzt und bis dahin hatten wir es schon, meiner Ansicht nach, einen halbwegs guten Flow. Und wo du halt denkst, okay, jetzt könnten sie erst mal so auf die Bremse treten und so ein bisschen irgendwie Zermürbung und Warten und Spannung aufbauen, nö, dann geht es eigentlich direkt weiter mit der Action. Ja, ja, auf jeden Fall. Also du hast ja dann einmal die Ausgangslage erstmal per se, dass sich Chaos ausbricht. Leute müssen erstmal generell irgendwie ins Trockene gebracht werden. Alle, die einfach mitten im Wasser treiben, irgendwie irgendwo uns auf zumindest halbwegs sicheres Podest holen. Dann direkt auch die Dynamik, okay, wir wissen auch hier, wir sinken ab und wir müssen auf jeden Fall hier raus. Was ist mit der Blackbox? Was ist mit dem Transponder? Können wir gefunden werden? Aaron Eckert, der dann eben so ein bisschen da den Lead übernimmt, versucht, die Leute zusammenzuhalten. Streitigkeit natürlich erst und trotzdem aufgrund der Anspannung und so. Das fand ich auf jeden Fall, da gebe ich dir recht, das hat schon gleich ganz gute Dynamik. Und bis dann ja wirklich der erste, sag ich mal, Hai-Angriff kommt, dauert es ja aber schon dann auch nochmal 10, 12 Minuten. Erstmal, bis alle Settings da geklärt sind. Aber ja, es geht dann relativ zügig eigentlich weiter, ja. Ja. Und ja, bedauerlich muss man halt sagen, ne, es sind halt CGI-Hai hier so, also durchweg. Ja. Das ist ein bisschen schade. Aber wo man vorher schon so ein paar kleinere Gewaltspitzen, die halt auch echt wirklich sehr, sehr knapp und kurz gezeigt, werden, gesehen hat, muss ich sagen, ja, da, gibt es hier schon ein bisschen was zu bekommen. Also kriegt man schon an Blut und auch abgerissenen Sachen und so. Und ich fand es auch ganz cool eigentlich, dass man noch nicht sofort, dass es nicht so, diese, wie soll man sagen, Haifilm-Dynamik ist, in der jemand sofort irgendwie von dem Haif komplett kaputt gemacht wird, sondern dass man halt schon irgendwie erst mal angebissen wird und dann noch weiter. Genau, das fand ich auch. Es war schon ein bisschen realistischer. Genau, da wird jemand mal am Bein runtergezogen, aber jetzt wird er losgelassen, so angetestet quasi, mal probieren, schmeckt's. Und dann noch mal da gezogen und so. Genau, das fand ich auch. Von der Darstellung her der Haiangriffe fand ich es auch schön, dass es nicht so komplett drüber war. Eben nicht so typisches Hai-Trash-Niveau, sondern einfach wirklich echte Tiere, die einfach hungrig sind, wo wir bei Hungry wären. Und dann auch mal so im Rudel, also komplett mal so zwei Stück und, hast zwei irgendwie an hier dranhängen. So, das war schon alles nicht so übertrieben, aber ja, war schon ganz blutig auf jeden Fall. Und ich fand's auch wieder schön, dass er auch wie damals in Diplosie, er hat sich wieder gegen weiße Haie entschieden, was auch weniger Sinn gemacht hätte aufgrund der Menge, die dann auch irgendwann kommen, sondern er hat wieder, Marco-Haie genommen. Ja. Was ich eine gute Entscheidung fand, weil Marco-Haie gelten auch als sehr aggressiv und auch ein bisschen zu neugierig. Auf die trifft man als Mensch nur eigentlich eher selten, weil die nicht in Küstengebieten sich aufhalten, sondern die sind eben im offenen Meer. Aber das sind wir ja. Genau, und da macht es halt Sinn. Das fand ich halt gut, dass er eben nicht wieder dieses Klischee der Weiße Hai erfüllt hat oder mehrere sogar, weil das immer so ein bisschen quatschig ist, wie gesagt, sondern die Makros machen da auch deutlich mehr Sinn, auch wenn man das wieder auf die Realitätsbezug runterbricht. Von daher fand ich gut, dass er das gemacht hat. Und generell, ich muss aber sagen, ja, Und was mir wieder auffällt, da muss ich echt sagen, was mir immer positiv aufgefallen ist, wie im Vergleich wirklich, wie gut die Haie und die Bewegung der Haie war in Thrash. Dem Netflix-Film von Virkula. Der war auch nicht perfekt natürlich, der war auch echt teilweise ein bisschen langweilig, haben wir ja darüber gesprochen, aber da nochmal wirklich die, da haben sie wirklich die Hai-Bewegungen und so mit einer Mischung aus Animatronik, und digital, die waren da richtig geil, die fand ich richtig nice und hier sieht man es halt dann doch wieder einfach diese Volldigitalen, die sehen dann immer ein bisschen uncanny aus, so irgendwie einfach. Auch von den Bewegungen her, sie haben es versucht, aber im zweiten Vergleich ist mir mal aufgefallen, wie gut das eigentlich war. Also da haben sie schon echt ein gutes Level gefunden an, wie man das so, gerade wenn sie sich so schnell bewegen müssen und auch so, das machen sie hier nämlich auch, dass wenn sie mal reingebissen haben, danach quasi sollen sie so wegzappeln, so ein bisschen, so schnelle Schwanzflossen schlägt ins Wasser und so. Das sieht da digital immer nicht so geil aus. Und das haben sie bei Thrash alles mit Animatronics gemacht und das sieht, dass diese Mischung die sah richtig geil aus. Da merkt man dann doch echt, was es ausmacht. Ja, ich fand auch, es gab eigentlich, ja, es gab eine Szene, die habe ich A, von der, wie gesagt, inneren Logik her nicht ganz verstanden, weil da hängen sie, glaube ich, an einem Passagier, an einer Passagierin hängt ein Hai dran. Ja. Und ich weiß nicht mehr hundertprozentig genau, was passiert. Auf jeden Fall lässt er dann ab, der Hai, Und dann wird er aber attackiert von zwei anderen Haien. Das hab ich auch nicht verstanden. Ja, und das sah zum einen halt echt beschissen aus. Das sah scheiße aus, ja. Also, ich möchte, bitte, nicht falsch verstehen. Ich möchte hier keinen CGI-Artist irgendwie dissen. Aber das sah halt wirklich einfach aus, als würde man mit Plastikspielzeug Haien so gegeneinander kloppen. Unter Wasser. So, ja. Es aussieht wie ich früher in der Badewanne, mit meiner weißen Haiplastikpuppe. Also, ich verstehe, dass das niemals die Absicht gewesen sein kann, dass das so aussieht, aber es wirkte auf mich so und das war wirklich der einzige, grobe, wie soll ich sagen, digitale Haischnitzer, in dieser Sache, wo ich wirklich gesagt habe, okay, nee, das sieht schon echt ein bisschen schläg aus, so. Wobei, also rein doch, warum das drin ist, ich glaube, ich verstehe es doch. Fällt mir jetzt gerade wieder ein, die Tiere sollen ja da super ausgehungert sein. Deswegen greifen sie ja auch so vehement Menschen an, was ja gezeigt wird am Ende. Ich will das jetzt nicht spoilern. Ja, ja, okay, ich verstehe, was du meinst. Ich glaube, die Tiere sollen einfach extrem hungrig sein. Und deswegen gehen die sich schon selber an und streiten sich auch um diese Beute, die da ist. Ja, nur er hat ja in dem Moment, ich weiß nicht, ich fand nicht, dass der irgendwie eine Art ... Naja, jetzt Verletzlichkeit oder, weiß ich nicht, Schwäche oder sonst irgendwas aufgewiesen hat, weshalb sich jetzt zwei dafür entschieden haben, ihn anzugreifen, also den dritten Hai anzugreifen, weil der hat ja, also wie gesagt, für mich war es nicht klar ersichtlich, warum jetzt plötzlich zwei Tiere ein drittes angreifen. Ich glaube einfach halt, die wollten halt das eine Tier von der Beute wegholen, weil sie die Beute haben wollen. Das war für mich wie so ein Streit halt. Ja, okay. Die Beute streitig machen irgendwie, weil die halt so ausgehungert sind und da um jeden Happen kämpfen irgendwie, aber das ist nur eine Annahme. Es war nicht wirklich ersichtlich. Sind schon ein bisschen, wie soll man sagen, willkürlich, die Makros. Ja, aber ey, ist okay. Wie gesagt, ich hab das auch eher so gesehen, jetzt nutzen zwei die Gelegenheit, um einen fertig zu machen. Ich fand's jetzt nur nicht so ganz ersichtlich. Nee, war's auch nicht. Es ist nur, weil ich mir denke dazu. Ja, genau. Also, ich muss mir über einen Teil dazu denken und ich find, der Film hat nicht alle Teile dafür geliefert, dass ich mir diesen Teil denke. Aber, wie gesagt, das fand ich jetzt in Anbetracht der Tatsache, dass ohnehin vieles digital aussieht oder künstlich aussieht auch nicht mehr allzu schlimm. Das war nur so in Sachen Hai das, was mir sag ich mal, mit am gravierendsten aufgefallen ist. Und spätestens, wenn der Hai dann halt, Oder beziehungsweise spätestens, wenn wir dann halt sehen, dass hier nochmal so ein weißer Hai 2 Move mit einem Hubschrauber gemacht wird, dann. Weiß ich auch, ich bin hier nicht mehr in der Realität so. Die Szene habe ich aber auch nicht verstanden, warum sie diesen Typ da einfach über freiem Wasser da ablassen, wenn die Boote irgendwie zwei Meter weg sind. Ja, also, ey, ich kann's mir auch nicht wirklich erklären. Ich mach keine Seenotrettung, aber das hab ich nicht verstanden. Ja, ich versuche im Sinne des Films zu denken, so, vielleicht ist es dann doch irgendwie besser, jemand seilt sich halt ins Wasser ab, wo man weiß, okay, er kann dann halt safe dahin schwimmen und das Boot dann richtig entsprechend verknüpfen mit. Dem entsprechenden, weiß ich nicht, Seilen oder Haken oder sonst irgendwas. Aber ja, es hat sich mir auch nicht so ganz erschlossen. Es war sehr forciert, weil du ja genau wusstest, was passiert. Ja, ja. Aber immerhin, es passiert was. Aber immerhin gab es da einfach richtig Gehor. Genau, es passiert halt einfach was. Es passiert ständig irgendwas. Ich finde halt, der Film tritt das erste Mal so richtig auf die Bremse. Also wo es wirklich mal so richtig ruhig ist für einen Moment. Nach ungefähr 75 Minuten, wenn sie halt nachts auf den Flößen irgendwie liegen. So, da ist zum ersten Mal so wirklich Ruhe, nach 75 Minuten. Und jetzt muss man halt sagen, der Film geht aber auch dann nur 95 Minuten und hat dann halt so gut 10 Minuten Abspann. Äh, 107. Achso, ja gut, ja, stimmt. Der Abspann ist halt echt lang, das stimmt. Der Abspann ist halt echt viel, also wirklich lang. So, also der hat dann schon eigentlich nur eine Laufzeit von, weiß ich nicht, so 95, 96 Minuten. und ja, Ja, dafür ist der meiner Ansicht nach echt gut gefüllt. Er gibt den Zuschauern immer irgendwas an die Hand. Und es ist dann halt auch ein. Angus Samson, sag ich mal, der halt schon nervt und immer wieder noch weitere Scheiße baut, aber der halt auch Scheiße bleibt. Da hab ich auch nicht ganz verstanden, warum hat man den Zuschauern nicht noch mehr gegönnt. Ja, ja. Also es hätte allein schon, ich glaube, einen deutlichen Effekt gemacht, wenn es am Tag gewesen wäre oder so. Weißt du, was ich meine? Ja. Wenn schon wieder, die Hoffnung eines neuen Tages am Horizont schimmert. Das hätte ich cool gefunden. Ja, ja, das stimmt. Und hast du auch, In dem Hungry-Film, da musste die eine Frau unbedingt ihre Schuhe mitnehmen. Hier in dem Film gab's die gleiche Szene nochmal, dass dann halt irgendjemand so Stöckelschuhe unbedingt mitnehmen musste, wo ich gedacht hab, Leute, was geht? Wofür braucht ihr jetzt noch diese Stöckelschuhe? Und bei Hungry hat's von der Charakterzeichnung der Figur irgendwie Sinn gemacht, weil sie die ganze Zeit so etabliert wird. Hier nicht so. Ja, und da hat man ja auch gesehen, da waren's ja irgendwie Louboutins, so wie die heißen, die mit der roten Sohle. Ich weiß es nicht mehr. Ja, die werden ja sogar am Anfang des Films einmal benannt. Genau. Das ist ja sogar ein kleiner Gag-Punkt sogar. Aber dennoch habe ich wirklich einfach nicht verstanden, warum dieser Kurzwoment noch in diesem Film war. Nee. Nein, in Die Border hat es keinen Sinn gemacht. Und man muss, glaube ich, sagen, oder was man auch noch mal vielleicht erwähnen sollte, ich könnte mir schon ... Also ich habe gesehen, bei den Producer-Credits hat es zumindest zu so ein paar Namen gepasst. Aber ich könnte mir schon vorstellen, dass da ganz gut chinesisches Geld noch mit drinsteckt. Weil hier sowohl ein E-Sport-Team aus China eine Rolle spielt und dann halt auch noch ein, ich glaube, chinesischer Fischgutter dann irgendwie eine entscheidende Rolle bei dem Ganzen hat. Ja. Und die sprechen auch alles Chinesisch. Also ich könnte mir vorstellen, dass dieser Film direkt für zwei Märkte produziert worden ist. Vielleicht ähnlich wie bei Mac. Da war ja auch chinesisches Geld drin, ja. Also, das glaube ich halt. Ey, und jetzt kommt's halt, ne? Also. Vielleicht liegt's daran, dass ich irgendwie in der ersten Tageshälfte noch näher am Wasser gebaut bin. So von wegen, ah, Scheiße, der Tag geht los oder sonst irgendwas und das bringt mich immer in so eine kleine melancholische Stimmung oder was weiß ich. Ähm, vielleicht, weiß ich nicht, vielleicht hab ich heute Morgen aber auch einfach zu wenig gepennt und so, und das hat dann meine, meine, meine sensible Ader irgendwie ein bisschen mehr, äh, hervortreten lassen. Aber ich stand dann, ich saß da am Ende. Und guck Aaron Ecker zu, wie er auf sein Handy guckt. Und ich war gerührt. Also was soll ich sagen? Ich war traurig. Mir wurden die Augen feucht. Es war eine kitschige Szene. Es war so vorhersehbar, wie es nur sein kann. Und es wurde musikalisch so emotionalisiert und aufgeladen, wie man es sich halt vorstellen kann. Trotzdem denke ich mir halt schon, oh ja, miese Situation. Also, wenn ich in der gleichen Situation wäre, ich könnte auch nichts, also ich kann nichts anderes. Also, ich kam automatisch in die Situation, dass ich an meine eigene Situation denken muss. Und wir sind bei diesem Quatschfilm, sind wir tatsächlich die Augen feucht geworden. Also, mir auch, wegen geilen Haien, aber die wird ja aus anderen gerufen. Ja, ey, nein also, ja, es ist super kitschig ich hab jetzt keine Träne verdrückt, aber ich war so okay, geb ich ihm irgendwie hat er genug für getan, aber es war ja es war natürlich extrem künstlich emotionalisiert ja, aber ich musste mich dann halt in dem Moment doch in die Situation reinversetzen weil so wo ich denke, ey, warum hat er es überhaupt erst zu dieser Situation kommen lassen, dass er irgendwann mitten auf dem Meer auf sein Handy gucken muss und dann feststellen muss, scheiße, Alter, wie bin ich hier gelandet? Und das, klar, da spricht natürlich meine eigene Lebenserfahrung irgendwie immer eine ganze Menge mit so, aber ich weiß nicht, hätte ich den vielleicht gestern Abend nach dem Deutschlandspiel, hätte ich den, keine Ahnung, da war deine Augen schon feucht. Ha ha ha. Er hat das ganze Film durchgeheult, aber nicht wegen den Blotter. Nee, aber hätte ich den jetzt, keine Ahnung, hätte ich den jetzt heute Abend vielleicht geschaut, oder vor zwei Tagen irgendwann, tagsüber oder so. Ich weiß nicht, ob der die gleiche Wirkung erzielt hätte. Ich weiß es wirklich nicht. Ich muss eher eingestehen, dass es vielleicht nicht die gleiche Wirkung gewesen wäre wie jetzt. Aber jetzt habe ich den halt vormittags irgendwie ab 10 Uhr geguckt. so. Und was soll ich sagen? Mir ging's ans Herz. Mir ging's am Ende ans Herz. Etwas, wo ich wirklich nie bei diesem Film mit gerechnet hätte. Und jetzt ist halt das Schwierige, wie soll ich sowas bewerten? Also, was gebe ich diesem Film? 5 von 5 mit Herz. Ich meine, wirklich, er hat etwas geschafft, was zigtausend andere Filme nicht schaffen. Oder eine Menge andere Filme nicht schaffen. Ich will die Reaktionen sehen. Wenn auf Letterboxd über Deepwater bei dir steht, hat mich zu Tränen gerührt. Aber ernsthaft. Die Kommentare will ich lesen. Ja, also, ey, keine Ahnung, wie man sowas bewerten soll. Vielleicht muss ich mir auch einfach nur ein Herz geben und sagen, ey, es schreit. Schreib einfach Randy Harlins, I swear. Oder Deliver me from nowhere. Auch so ein Ding, der mich ja so exorbitant erwischt hat, obwohl er eigentlich gar nicht so unbedingt die Grundlage dafür bietet. Ah, schön. Ah, ja. Ja, keine Ahnung. Also ich muss sagen, ich fand den unerwartet unterhaltsam auf seine eher, wie soll man sagen, campige Art, trashige Art, pulpige Art, high concept Art. Katastrophen-Film-Art irgendwie. Also da hat er mich echt gut bespaßt. Und ja, tatsächlich muss er irgendwie einen persönlichen Sweet-Spot bei mir noch getroffen haben, um mich dann halt auch richtig zu rühren. Aber dadurch würde ich diesen Film niemals zu hoch einordnen wollen. Also ich kann schon guten Gewissens sagen, dass das jetzt hier nicht die Krone der Schöpfung ist. Also wir haben schon deutlich bessere High-Filme gehabt oder halt auch deutlich bessere Katastrophen-Filme. Aber für Launing Nachmittag sollte der Film meiner Ansicht nach vollkommen okay sein ins Kino weiß ich nicht, ob ich dafür ins Kino gehen würde das ist kein Kinofilm, sehe ich auch nicht so also er hat schon Aufwand, aber nee, aber finde ich auch genau, das ist, wie gesagt für mich nochmal so auch als natürlich High-Fan, ich fand den sehr unterhaltsam wie gesagt, ganz Deep-Ducie-Klasse erreicht er für mich nicht, der ist einfach noch, dynamischer, noch besser in der High-Action auch letztendlich muss man sagen, spannender, hat coolere Charaktere, besseren Cast. Da kommt er für mich nicht ran. Ich meine, Deep Blue Sea hat ja vor allem auch diesen einen Deep Blue Sea Moment, den 10.000 Filme danach kopiert haben. Die Samuel L. Jackson-Anrede. Ja, ja, ja, klar. Also sowas hat ja auch Deepwater nicht gut. Letztes wieder bei irgendeinem Shark Warning auf Prime geguckt, auch so ein Trash-Film. Genau die gleiche Szenen mit einer Frau. Ja. Von daher, nee, genau, sowas hat er nicht. Aber er ist auf jeden Fall wirklich grundsolide in dem absoluten Wüsten-Release-Chaos an High-Filmen, die jedes Jahr kommen. Wo allein dieses Jahr, es waren, glaube ich, schon vier, fünf da, es kommen noch zehn, keine Ahnung. Da sticht er schon einfach trotzdem mit einer gewissen Qualität raus. Und vor allem wieder mit dem Setting, wie gesagt, dass sich zumindest mal Mühe gibt, nicht eben wieder dieses typische zehn Leute auf dem Boot und wir sitzen da einfach 90 Minuten ab, und irgendeiner fällt mal ins Wasser Ding, sondern wirklich sich mit diesem, Wrack und Absturz zu überlegen, damit man wirklich verschiedene Set Pieces hat, weil das ja auf dem offenen Meer eigentlich das Schwerste ist, was du machen kannst. Und das rechne ich eben schon an. Ja, also wie gesagt, auch das finde ich schön, dass der halt aus seiner Situation echt so viel versucht, wie möglich rauszuholen. Mit auch verschiedenen Ortswechseln und so. Ja, und auch verschiedenen eben halt in verschiedenen Situationen halt. Das fand ich irgendwie ganz cool, dass man halt immer sich auf die jeweilige Gefahrensituation dann nochmal einstellen muss und so. Ja, hey, ich bin überrascht von Dieb wurde. Also ich denke mal, er kriegt von mir ein Herz. Aber natürlich auch nicht die höchsten Sterne. Jut. Ich freue mich schon auf, bei welchen Film hast du geweint, Special bei Kino Plus irgendwann, wenn dann Deepwater in der Top 5 ist. Nein, also nicht, ne, ne, ne, da haben mich schon andere Filme deutlich heftiger zum Weinen gebracht, aber ich war einfach überrascht. Ich hätte mit allem gerechnet, aber nicht damit. Du warst in der Stimmung. Ja, ich war in der Stimmung, genau. Das war vielleicht so die Melancholie vom Deutschlandspiel, die da noch so ein bisschen mitschwangen hat. Vielleicht hätte der Junge Fußballer werden können. Auch ich hätte das machen können. Auch ich hätte diesen Elfer so vorbeischießen können. Nein, nein, nein, nein, nein. Kein Diss gegen die Nationalspieler, die sich getraut haben, Elfer zu schießen. Absoluten Respekt davor. Selbst der A-E hätte getroffen. Jetzt wird's fies. Alright. Der Film ist eine US-Spanisch-Australisch-Chinesisch-Ukrainische Koproduktion. Ja, das kommt hin. In allen Belangen. Ja. Wobei die Special Effects aus der Ukraine und China. Also die Farbgebung kommt auf jeden Fall aus China. Ich meine, es sind elf Produktionsfilmen beteiligt aus allen Ländern, ja. Und 40 Millionen. Naja. Bin gespannt, wo der halt überall oder in welchen Territorien, ah warte, hast du mal geguckt, hat der ein Box-Office? Gute Frage, warte kurz, Live-Recherche, Deepwater Box-Office Mojo hat aktuell gemacht. 5 Millionen weltweit. Ja. Naja, bei 40 Millionen Kosten nicht gut. Aber ich hoffe, der startet noch irgendwo. Ja, ganz gut. In 1600 und hat Kinos gestartet. Das hat 40 Millionen gekostet, ja. Also steht zumindest bei, wo hab ich es eben gesehen? Bei Wikipedia? Ja, stimmt. Ja, das ist nicht wenig. Ja, da überlegt man vielleicht beim nächsten Mal vorher, ob man Ben Kingsley für zwei Tage Arbeit da an ein Set holt. Ja, das stimmt. Aber wie gesagt, ich muss sagen, ich fand ihn, vorher war es halt Ben Kingsley, aber sobald er da im Flugzeugcockpit sitzt, fand ich ihn eigentlich ganz da wirkte er ein bisschen gelöster, als oftmals in anderen Filmen. Aber das muss ja jeder selbst entscheiden. Gut. Ihr Lieben, das soll es an dieser Stelle gewesen sein. Oder müssen wir noch was hinzufügen? Haben wir neue Genre-Mäuse, die wir begrüßen dürfen? Ich glaube, die letzte Genre-Maus hatten wir letzte Woche gegrüßt. Das ist auch, glaube ich, derzeit die aktuellste. Genau, das war Frank, haben wir schon begrüßt. Neue gibt es nicht. Aber für alle nochmal der Hinweis, die es nicht gesehen haben, wir haben einen neuen Audio-Flick veröffentlicht bei Study. Für unsere Unterstützer und Unterstützerinnen zu Delirium oder auch Das Grauen kommt nachts. Ich möchte sagen, so eine gute Komödie haben wir noch nie gehabt im Audio-Flick. Ja, also wir haben sehr viel gelacht. Wer mal drüber lachen, also wer mit uns zusammen einen der lustigsten, unfreiwilligen Komödien des italienischen Giallo-Kinos zusammenschauen will, der sollte uns unterstützen bei support.genre-geschehen.de. Das war sehr, sehr lustig. Und ja, generell, wenn ihr uns gerne ein bisschen unterstützen möchtet für unsere wöchentliche Arbeit hier, könnt ihr es da tun und bekommt ein bisschen Bonusmaterial und werbefreie Episoden. Genau. Und ja, ansonsten sind wir wieder nächste Woche alte Welle, alte Stelle für alle Schandtaten bereit und hoffentlich auch Tino ist auch wieder da, hoffentlich, wenn er aufgehört hat, über Deutschland zu trauen. Genau, hoffentlich dann auch zu dritt, nachdem dem Tino sich dann halt auch mal vielleicht so ein bisschen ... Müde gekickt hat. Und ja, ey, was soll man sagen? Geht ansonsten ins Kino. Es gibt momentan noch genug, was man quasi als Ausgleichsprogramm zur WM machen kann. Oder ihr hört mal in unserer Archiv rein, was wir ansonsten noch für Filme rausgekramt haben. Ja, es wurde auch gesagt gerade, dass wir nicht nochmal explizit genug auf Resurrection hingewiesen haben. Den hatten wir zwei ja immer wieder mal hier so angesprochen. Kino hatte den ja auch schon sehr früh gesehen. Wir hatten ihn jetzt nicht nochmal explizit im Podcast dass in den letzten Folgen einfach so viel da war natürlich. Ach so, ja, gut. Ey, dann auch noch mal der Hinweis. Also, wenn ihr die Möglichkeit habt und der Film Resurrection des Regisseurs Began läuft bei euch im Kino, dann nehmt die Gelegenheit wahr. Denn nur im Kino wirkt dieser Film wahrscheinlich so, wie er wirken soll und wie er wirken kann. Zu Hause kann er natürlich auch wirken. Das will ich gar nicht abstreiten. Aber ich denke, dieser Film ist vor allem auf der Leinwand ein Erlebnis, weil das muss man sagen, inszenatorisch ist dieser Film ein Erlebnis. Und inhaltlich ist er halt vielleicht nicht für jeder Mann und jede Frau geeignet. Für mich war er zum Beispiel inhaltlich eben einfach nicht gedacht so. Er ist halt sehr sperrig. Ja, er ist halt sehr sperrig. Er lässt sehr viel offen. Aber es haben Leute aus dem Discord trotzdem schon geschrieben, dass sie trotz aller Sperrigkeit ihre Zeit ihres Lebens hatten im Kino. Also, muss ich zeißen. Und das ist ja cool, das ist ja cool. Wie gesagt, ich hab leider immer wieder, ich bin leider, mich hat dieser Film leider immer wieder verloren. Ich konnte immer wieder reinfinden mit jeder neuen Episode, aber selbst so eine wirklich beeindruckende Episode wie das Ende, ein gut 40, 50-minütiger One-Shot, selbst die hatte dann für mich irgendwann ihren Reiz verloren. Und das ist traurig, schade, bedauernswert. Ich kann viele Adjektive nachvollziehen, die man mir dementsprechend geben möchte. Aber ich kann mich halt auch nicht irgendwie verstellen. Ich kann nur sagen, es hat mich leider nicht so ganz mitgerissen und mitgenommen. Obwohl ich dem Film wirklich jede inszenatorische Meisterleistung attestiere, wie alle anderen auch. Aber so ist es manchmal. Ja. Aber geht rein. Geht da auf jeden Fall rein. Weil der Film lohnt sich gerade im Kino. Und ich hab ihn auch im Kino gesehen. Ich hab ihn auch im Kino gesehen. Aber ja, ich muss vielleicht irgendwann noch mal den Film, vielleicht auch im Kino, aber vielleicht eben dann eher zu Hause noch mal eine Chance geben. Vielleicht seh ich dann auch ein bisschen Clara oder bin in einer anderen Verfassung. Aber jetzt so beim ersten Mal hat er mich leider wirklich viel zu oft verloren gehabt, um sagen zu können, ich bin über allemaßen begeistert. Ja, deswegen. Also wenn er bei euch läuft, ich hab schon gelesen, dass er bei vielen eben gar nicht gezeigt wird. Das ist natürlich schade. Aber wenn ihr den irgendwo beim Kino in eurer Nähe habt, dann guckt gerne Resurrection da und machen gerne unseren Aufruf auf jeden Fall. Der soll nicht untergehen hier. Das wäre vielleicht auch noch mal eine spannende Frage. Bei welchen Filmen das irgendwie so, bei welchen Filmen man so die größte Diskrepanz hat, weißt du? Also, wo man wirklich sagt, ey, ich verstehe, dass der Film ultra kacke ist oder sonst irgendwas, aber wenn ich ihn halt sehe, geht mir das Herz auf. Oder halt, ey, ich sehe, dass dieser Film brillant inszeniert ist und gemacht ist oder gespielt ist oder sonst irgendwas, aber ich fühle nix, ich kriege mit. Weißt du so, also. Ich hab früher immer gerne Revenant genommen. Also ich find Revenant ist ein inszenatorisch wirklich beeindruckender Film. Und ich find den klasse. Aber ich selbst find den nicht so toll. Ja, gute Frage. Das stimmt. Also ich muss sagen. Ja, wäre auf jeden Fall noch mal was für eine eigene Folge vielleicht. Ja, ja. Da gibt's auf jeden Fall ein paar Filme. Definitiv. Wo auch so wo ich die allgemeine Rezeption gar nicht schmälern will, weil ich weiß, dass der Film irgendwie was macht, was gut ist, aber wo ich selber zumindest sage, okay, ich find trotzdem nicht den Einstieg irgendwie, ja. Ja, genau, also man muss ja noch nicht mal irgendwie böse auf den Film sein, sondern einfach so. Nee, gar nicht. Sondern nur einfach halt eben. Man wird von dem einfach nicht erreicht. Genau, man wird einfach nicht erreicht, man kriegt die Begeisterung einfach nicht, und das ist jetzt auch nicht dieses typische Hype-Thema oder so, was wir auch schon hier und da irgendwie besprochen haben. Nein, also es geht hier halt schon wirklich so. Ja, bei mir zum Beispiel ein Beispiel, falls es mir gerade einfällt, 12 Monkeys. Ja, ist das so? Ich hab den jetzt noch mal letztes Jahr oder so, oder Anfang dieses Jahres noch mal geguckt nach längerer Zeit, weil ich damals schon, als ich geguckt hab letztes Mal, schon gemerkt hab, so irgendwie ich versteh irgendwie, was der, also warum der den Reiz hat, aber hat mich nicht bekommen. Jetzt hab ich noch mal geguckt irgendwie vor ein paar Monaten und war genau das Gleiche. Ich versteh irgendwie schon die Brillanz und ich versteh schon die geilen Ideen und der Cast natürlich mega und alles, aber irgendwie war ich danach wieder so, ja, aber irgendwie, und jetzt? Ja, so ein Film, da verstehe ich nicht die, also ich verstehe, warum der seinen Platz hat, aber ich verstehe, diese Begeisterung kriegt mich nicht. Ja, genau. Also man kann sogar die Begeisterung verstehen, aber sie überträgt sich nicht auf einen. Sie überträgt sich nicht auf mich, genau. Ich möchte lieber die Begeisterung absprechen, aber genau, mich selber. Ja, ich finde, das ist nämlich noch was anderes als von wegen ich fühle den Hype nicht oder ich kann den Hype. Ja, genau, der Hype ist überschätzt oder, Hype ist übertrieben oder so. Das ist für mich auch nochmal ein essentieller Unterschied. Ja. Aber Stichwort Hype ist ja schon mal ganz gut. Denn jetzt würde ich sagen, überlassen wir die Bühne. Okay, das ist jetzt unser Love-Track, oder was? Ja. Gut. Dann würde ich sagen, wünschen wir euch erstmal eine schöne Woche. Jetzt war Tino live aus Berlin. Und, er hat über Fuck You Goethe gelacht. Also, jetzt wisst ihr, wie weit es gekommen ist. Ja, wir wünschen euch erstmal eine schöne Woche. Ich hoffe, wir könnten auch mit dieser kurzen Folge diese Woche gut überstehen. Jetzt gibt es nochmal ein Interview von André mit Regisseur Curry Barker, dem Regisseur von Obsession. Und ich hoffe, wir hören uns alle nächste Woche wieder in voller Stärke hier bei Jean Geschehen. Bis dahin. Macht's gut, bleibt sauber und anständig und bis zum nächsten Mal. Tschüss. Ciao, ciao. First of all, congratulations so far on your achievements with your first feature film, Obsession. So I'm here with you since your short films and following your films. Thank you, man. You look like you're Nikki, right? You look like you're in the shadows right now. You look like you're a demon. Oh, there we go. I don't want you with the camera just adjusting. Here we go. Oh, okay. No, I thought you were doing something because of the movie. That would be a great interview introduction, but no, it wasn't on purpose. So great to have you here. So my first question would be, despite all the scares and gore in your movie, how did you achieve this level of intensity? I mean, everyone has opinions, right? I mean, I always like to bounce things off of people and ask them what they thought or if it was coming off a certain way or whatever. So I was always consulting in certain people, But mostly I just wanted to tell a story that doesn't pull its punches and, it was a horror movie that kind of went there and kind of wanted to, yeah, and it just pushed the boundaries of what a horror movie can do. That's the movies that I kind of look up to and the movies I enjoy watching the most in a theater, right? So I just wanted to kind of make that. Wenn du deine Lead Actress in Ineverred, spielst, sie ist die hell aus der Rolle. Wie hast du es geschafft, was sie ist? Wie hast du es geschafft, dass sie so terrifying, all die Dinge sie macht? Wie hast du sie gemacht? Ja, ich denke, weil ich nicht so viel zu spielen, zu spielen ein Demon. Ich denke, dass Leute ein sehr guter, Baked-in idea of what possession looks like or what a demon looks like from past horror movies. And so kind of from the get-go, not wanting to lean too far into that world, not wanting to do like, you know, the sharp teeth or the dark eyes or whatever, but more leaning into the uncanny valley and leaning into playing it real. To me, there's something way scarier about being slightly off or human, but not quite human, instead of leaning full into a monster. That approach. Guided the process for everybody. and the note for Nikki was really just to always play crazy jealous girlfriend not to play like I'm a possessed robotic demon, so yeah yeah nice it worked definitely I like in the film there's also a scene like where you play a scene like backwards why did she choose this method of doing this scene is there a, meaning behind it yes because there's just an uncanny you know more going back to talking about that not quite human but there's something off about it. If you can capture something where the movements are really weird and unsettling, you can kind of tap into people's brains and make them feel really uncomfortable. And it was something that I was experimenting with. The thing is, when you experiment with stuff like that, you really don't know if it's going to work out. It's kind of scary when you're shooting it because obviously we're having her walk forwards und wir crossen unsere Fingers, ich hoffe, dass das funktioniert in der Edit. All right. Danke so much für mich. Danke für mich für ein Longtime Fan, auch, man. Wirklich, wirklich, wirklich, wirklich, wirklich, wirklich.