Latest / Unnötig Tiefgründig / 003 Plan vs. Hund
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- Marv: Hallo liebe Zuhörer, herzlich willkommen zurück zu unnötig tiefgründig mit mir, Marvin und Katrin, meiner lieben Co-Moderatorin. Heute geht es ⁓ das Thema, was wir letztes Mal schon angeschnitten haben, das Leben mit einem Hund, wie es ist und wie man sich das so auch vorstellt. Kathrin Schmittmann: Hallo liebe Zuhörer! Definitiv. Man hat ja doch im Anfang viele Ideen und macht sich im besten Fall viele Gedanken darüber. ja, meistens kommt es anders als man denkt. Marv: Ja, das glaube ich. Ich meine, ich bin in den meisten Leben mit Hund eher so reingestolpert, weil ich der Stiefvater, Stiefvaterhund war. Warte mal, Stiefvaterhund. Der Stiefvater vom Hund, Ich war der Stiefvater vom Hund und ich habe den nicht erzogen und der Hund hatte halt dann auch per se keine Bindung zu mir oder sowas. Ich denke, das ist auch, glaube ich, der größte und schwierigste Part bei einer Hundeerziehung. Kathrin Schmittmann: Du warst nicht der Stiefvaterhund, du warst der Stiefvater vom Fond! Marv: die Bindung zwischen Hund und Mensch, oder? Was sagst du? Kathrin Schmittmann: Definitiv. Man muss aber auch sagen, dass nicht jeder, der sich einen Hund anschafft, das mit der Erziehung 100 Prozent hinbekommt. Also ich würde auch lügen, wenn ich sage, dass das bei uns alles hundertprozentig ist. Und ich auch nicht glaube, dass jeder Mensch so eine super Beziehung zu seinem Hund hat. Also es sollte natürlich im besten Fall so sein. Aber ja, auch da glaube ich, fängt es schon an, dass man sich manchmal die Sachen anders vorstellt. Marv: Wie war das denn bei dir? Hat das alles von Anfang an geklappt, so wie du dir das vorgestellt hast, als du den kleinen Welpen da entgegen genommen hast? Kathrin Schmittmann: Natürlich alles überhaupt nicht. Marv: Überhaupt nicht. Es war alles anders. Was hast du noch mal für einen Hund? Kathrin Schmittmann: Also wir müssen tatsächlich... Genie ist eine Eurasierhündin. Das ist eine Rasse, die aus drei Hunden gezüchtet wurde. Dem Samu jeden, dem Wolfspitz und dem Chao Chao. Und da fängt es tatsächlich schon an. Also ich hab als Kind keinen Hund gehabt. Ich weiß nicht, wie war es bei dir? Hatten deine Eltern Hunde? Bist du auch? Marv: Nee, ich hatte Kaninchen. Das hab ich. Kathrin Schmittmann: Ja, ⁓ hatte ich auch. Meerschweinchen, Kaninchen, hatten Hühner, wir hatten draußen lebende Katzen. Ja, bin so ein bisschen, also ich bin schon ländlich aufgewachsen. tatsächlich hatten wir aber auch eine Bundestraße und mein Papa hat immer gesagt, wir bekommen keinen Hund, weil die Angst zu groß ist, dass der irgendwann auf die Straße läuft. Und ich wollte aber theoretisch immer einen Hund. Also ich bin kein... Marv: Mein Gott, einen halben Bauernhof. Kathrin Schmittmann: Hunde oder Katzenmensch. bin ein Tiermensch. Wir hatten ja auch bis vor kurzem noch zwei Katzen. Ich bin eher so ein Problem, die im Zweifel zu viele Tiere nach Hause schleppt, wenn mein Mann nicht aufpasst. Mittlerweile haben wir das aber gut im Griff. Für mich war klar, sobald ich das entscheiden kann, ich weiß, dass ich damals gesagt habe, wenn ich eine eigene Wohnung habe, dann bekomme ich Kaninchen. Wenn ich Zeit habe, bekomme ich einen Hund. Und wenn ich Geld habe, bekomme ich ein Pferd. Marv: Super. Kathrin Schmittmann: Die ersten zwei Sachen haben geklappt. Ich hatte in der ersten eigenen Wohnung zwei Kaninchen, die nicht nur im Stall gelebt haben, sondern halt durch die Wohnung laufen durften. Und irgendwann war es dann soweit, dass wir arbeitsmäßig gesagt haben, wir können uns auch einen Hund erlauben, für den wir auch Zeit haben. Auch da, ich habe über Jahre geplant, was für eine Rasse ich haben möchte. Ich natürlich irgendwo auch geguckt, wie sehen die aus. Ich wollte immer was sehr Flauschiges haben. Und auf der anderen Seite hab ich aber auch immer gewusst, ich brauch eine Rasse, die irgendwo zum Typ zu mir passt. Spoiler, mittlerweile würde ich zu 80 Prozent wahrscheinlich nicht mehr einen Hund vom Züchter nehmen, sondern mich am Tierschutz orientieren. Außer ... Ja, die Bedingungen würden passen. Also mittlerweile hat sich da meine Meinung auch so bisschen geändert. Damals war ich aber der Meinung, ich möchte einen Welpen, ich möchte die Erziehung selber regeln. möchte ja, so diese klassische landläufige Meinung, warum man keinen Tierschutzhund holt und warum man einen Welpen haben möchte und hab mir ja und hab ja vor allen Dingen, du kannst Marv: Der Traum des Welbens. Kathrin Schmittmann: Du kannst alles selber gestalten und du kriegst keinen erwachsenen, verkorksten Hund. Auch hier holt ihr euch einen Tierheimhund. Ich sag's euch, wenn so ein Hund vier Jahre im Tierheim gesessen hat und ist der freundlichste Hund der Welt, dann hat er viel mitgemacht und wenn der dann sein freundliches Wesen behält, dann habt ihr definitiv einen tollen Hund, den ihr euch dann nach Hause holt, während ihr euch einen Rassehund holen könnt, der einfach... Also man muss das sagen, manche Rassehunde sind einfach Arschlöcher. Marv: Ja. Kathrin Schmittmann: Es gibt einfach, genauso wie in jeder Familie, mal irgendein Kind kacke sein kann. Ist das? Ja, eben. diese zu glau... total. Also man muss jetzt auch sagen, ich hab beim Eurasier, ich hab mich wie gesagt sehr lange mit Rassen beschäftigt, hab an den Elo gedacht, der sehr flauschig ist, hatte tatsächlich zwischenzeitig an den Chao-Chao gedacht, der leider viele Qualzuchtmerkmale hat. Marv: Ja, das ist glaube ich bei dem Wurf der Welpen auch so. Da weißt du es nicht. Im Tierheim weißt du es, aber beim Welpen weißt du es nicht. Kathrin Schmittmann: Und habe also so verschiedene Rassen, bin ich durchgegangen und letztendlich bin ich beim Eurasier gelandet. War da auch noch nicht so bekannt. Und wir haben einen Züchter rausgesucht und wir haben das, wir sind das von vorne rein richtig angegangen. Ich habe gesagt, ich gucke nicht bei Kleinanzeigen und suche mir irgendwo einen Wurf oder so. Ich suche mir eingetragene Züchter aus. Wir besuchen diese Züchter, wenn sie noch keine Welpen haben ⁓ die Elterntiere oder zumindest. die Tiere, die die Züchter haben, kennenzulernen. Wir haben das auch gemacht. Wir haben tolle Züchter gefunden. Wir sind dahin. Wir haben uns die Hunde vor Ort angeguckt. Die hatten damals vier Hunde. Ja, ich glaube, einen Rüden und quasi Oma, Mama und Tochter. Ich habe mich damals in die Tochterhündin total verliebt. Das war so der erste Moment, wo ich auch gesagt habe, ich brauche kein Welpen, nehme die. Ich glaube, die war damals ein Jahr. Das war, also die war toll, die war so toll. Letztendlich haben wir die kennengelernt, haben das besprochen. Wir sind dafür echt weit gefahren und das war super, das war großartig. Wir sind dann sogar im weiteren Verlauf, also wir haben uns dann bei denen quasi eintragen lassen, dass wir einen Hund möchten und sind dann sogar mal auf so einen Eurasier-Spaziergang mitgegangen. haben wir uns, boah ich weiß, da sind wir auch. Wo sind wir denn hingefallen? Irgendwo nach Frankfurt, glaube ich. Sind da in so einem Zoospaziergebäden und ich kann dir kaum noch sagen, welche Tiere in dem Zoo waren. Ich kann dir über den Zoo quasi gar nichts sagen. Ich durfte nämlich diese Tochter Hündin an der Leine führen und ich war, ich war völlig verliebt. Ich war hin und weg, ich hätte die mit Kusshand genommen. da hätte ich auch auf den Welpen verzichtet. Ich war damals auch echt bisschen traurig, dass die Mutter Hündin ja Welpen kriegen sollte und die Tochter Hündin dafür halt noch zu jung war. Und eigentlich Ja, wäre es perfekt gewesen und dann kam das Leben dazwischen. Wir haben das Problem gehabt, wir haben die, glaube ich, im Oktober kennengelernt. Im Januar, Februar war die Läufigkeit geplant und ich habe dann darauf hingefiebert und als es dann soweit war gewartet, gewartet, bis ich halt Nachricht bekommen habe und dann kam die Nachricht, hat nicht geklappt. Gut, okay. Nächste Läufigkeit, ungefähr halbes Jahr. Gut, hast du dich darauf eingestellt? Noch ein halbes Jahr warten nach einem halben Jahr? wieder gefiebert, wieder gewartet und gehofft und dann kam die Nachricht hat wieder nicht geklappt. Da haben wir dann schon quasi den Ratschlag bekommen, wenn wir halt so unbedingt einen Hund möchten, könnten wir uns auch auf die anderen Züchterlisten setzen lassen und könnten uns halt noch ein bisschen umhören und man kann sich halt auch im Verein selber auf die Liste setzen lassen. Das läuft in verschiedenen Vereinen unterschiedlich. Mal gibst du an, was für einen Hund du willst und wir es irgendwann angerufen, wenn quasi Ja, in Anführungsstrichen der passende Welpe zur Verfügung steht, wo auch immer der dann ist. bei diesem Verein war es so, dass du quasi Listen bekommst, wo die Züchter draufstehen, die entweder einen Wurf haben oder voraussichtlich einen Wurf bekommen. Ich habe mich da aber gegen gesträubt. Wir hatten uns den Züchter rausgesucht. haben die Leute kennengelernt. Wir fanden die unfassbar sympathisch. Ich habe die Hunde kennengelernt. Ich fand die Hunde toll. Und für mich war klar, Ich würde auf seiner Liste jetzt auch ein halbviertel Jahr, Jahr lang stehen, bis wir einen Hund bekommen. Das war die damalige Wartezeit. Und ein halbes Jahr später wäre er wieder die Läufigkeit. Jetzt ist es leider so gelaufen, dass ein paar Läufigkeiten vergangen sind, ohne dass das geklappt hat. Die hat sich teilweise nicht mal decken lassen. Dann ist der Rüde krank geworden, musste eingeschläfert werden. Das war übrigens nicht der Rüde, der zum Züchten da war. Das war halt nur der Rüde, der mit im Haus gelebt hat. Und dann ist irgendwann klar gewesen, warum die Hündin sich nicht entdecken lassen. Die hatte Flüssigkeit in der Gebärmutter und daraufhin musste sie kastriert werden. Und dann hieß es okay, es war ja auch mittlerweile, ich glaube mittlerweile waren anderthalb Jahre vergangen, dann versuchen die es mit der Tochterhündin. Vielleicht waren auch schon zwei Jahre rum, ich glaube es waren anderthalb Jahre rum. War für mich natürlich super, die habe ich ja sowieso favorisiert, habe ich gedacht super, wir warten. Und die Züchterin war so fair, jedes Mal zu sagen, wenn es nicht geklappt hat, ihr könnt euch auch auf die Liste setzen lassen. Ihr müsst nicht bei uns... Nee, ich habe gesagt, ich will auf jeden Fall auf der Liste bleiben. Letztendlich hat die Tochter Hündin sich auch nicht decken lassen. Und ich glaube, zweimal. Und dann war so der Moment, wo die Züchterin gesagt hat, sie vermutet, dass die Tochter Hündin sich nicht decken lässt, weil natürlich, wenn du... Ja. Oma-Mutter- und Tochterhass unter Hunden im gleichen Haushalt herrscht, so eine Rangordnung. Da hat halt eine gewisse Hündin das Vorrecht auf Verpaarung. Und sie vermutete halt, dass die Tochterhündin eben nicht die Ranghöchste ist und dadurch eben sich nicht verpaaren möchte. auch da, ich habe übrigens mal erfahren, das habe ich glaube ich in irgendeiner Martin Rütter große Hunde. Marv: Okay. Kathrin Schmittmann: oder sowas gesehen. Es ist leider gar nicht so ungewöhnliche Praxis, dass Zuchthündinnen auch mal zur Verparung gezwungen werden, was ich ganz grausam finde und dann wirklich auch festgehalten werden. Das finde ich ganz, ganz schlimm. Ich wusste nicht, dass es so was gibt. Ich fand das wirklich beängstigend und grausam, wirklich. Und umso, umso, ja. Marv: ist ja eklig. Kathrin Schmittmann: Besser fand ich das, dass man da irgendwo Rücksicht nimmt und sagt, gut, wenn die Hühne nicht will, dann eben nicht. Was ja, was ich dachte, was normal ist. Marv: Der hat jetzt auch gedacht, dass das normal ist. Kannst ja keinen Hund dazu zwingen. Also, das ist ja... Kathrin Schmittmann: ist anscheinend gar nicht so ungewöhnlich unter Züchtern. Wie gesagt, bei denen war es nicht so und ich fand das ganz gut. letzten Anlauf hat sie aber gesagt, dadurch, dass sie glaubt, dass es davon kommt, macht sie noch einen Versuch. Und wenn nicht, dann würden die halt mit der Hündin nicht mehr züchten und würden sich auf Dauer halt eine neue Hündin überlegen. Daraufhin war für mich klar, okay, wir haben hier nur noch einen Versuch. Und ich hab mich halt dann auf die Listen setzen lassen. Ich hab dann bei zwei großen Eurasier-Zuchtverbänden die... Wie heißen sie? Welpenvermittler? Keine Ahnung, ich hab's vergessen. Also mich auf jeden Fall hab ich mich da gemeldet, hab da E-Mails hingeschrieben. Ehrlich, ich glaub, ein Kind adoptieren ist auch nicht mehr so viel mehr. Ich habe eine Bewerbung geschrieben, habe Fotos reingepackt, habe beschrieben, wer wir sind, als was wir arbeiten, wie wir es managen können, einen Hund zu halten, was wir einem Hund bieten können, dass wir eben finanziell... Ja, ich habe... Ich weiß gar nicht, ob das jeder machen muss, aber... Nee, ganz und gar nicht. Und es sollte auch nicht so sein. Also ich finde, wir sprechen ja hier auch von der Vermittlung von Lebewesen und... Marv: So viel muss man machen, damit man einen Hund bekommt? Ich dachte, du gehst dahin und kaufst das... Kathrin Schmittmann: Ich glaube nicht, dass es gut ist, dass ich jeder einfach einen Hund kaufen kann. Das sollte nicht so laufen wie, ich möchte jetzt ein neues Auto einmal Probe fahren, nämlich mit. Aber ich wusste damals auch nicht, dass es so aufwendig ist. Ich habe da wirklich eine Bewerbung geschrieben. Ich habe da Fotos hinzugefügt von den Katzen, unserem Haus, von uns, damit man auch einen Eindruck hat. dann fing das eben an, ich quasi von dem Einzuchtverein Marv: Ja, na. Kathrin Schmittmann: Listen bekommen habe, wer gerade kurz vor einer Zucht ist, wer gerade kurz vor welche Hündinnen kurz vorm Deckakt sind oder tragend sind. Und ich hatte damals eine genaue Vorstellung, wie mein Hund aussehen soll. Und da musste ich mich relativ schnell von verabschieden, weil erstens ist bei Eurasian farbtechnisch alles drin, außer rein weiß. Das heißt von Beige Creme Farben über Ja, Kupferrot bis hin zu Schwarz ist da alles drin. Nee, eben dann hätte ich mich wahrscheinlich für einen Savoyen entschieden. Die sind aber noch mal erziehungstechnisch eigenwilliger. Ich wollte so einen falbenfarbenen Hund, quasi so einen cremen, beigefarbenen Hund. Und die Hündin, ich hatte, also die ich mich so verliebt hatte, die war auch ähnlich von einer Fellfärbung. Ja, Spoiler. Genie. Marv: Wolltest du denn einen rein weißen Hund oder? Kathrin Schmittmann: Jeannie ist kupferfarben, die ist ein kleiner Fuchs. Und es ist der schönste Hund der Welt. Also ich bin sehr froh. Was übrigens der zweite Teil des Eurasius ist, du holst dir einen Hund und die gehen ja zwei, drei, viermal eine Wandlung durch. Das heißt, Eurasier, den du dir als Welpen holst, der sieht nachher anders aus, komplett anders. Also die Welpen waren alle so bisschen duster und ich hätte niemals gedacht, dass sie so fuchsig nachher wird. Marv: Na, Werdet. Kathrin Schmittmann: Also du kannst dir den Welpen nicht aussuchen, danach wie er nachher aussieht, funktioniert auch nicht. Ja, letztendlich habe ich halt wirklich so bisschen Stress gehabt und wollte ja unbedingt einen Hund und wir hatten schon, boah, ich glaube wir hatten wirklich schon drei Jahre, drei, ich glaube drei Jahre, dreieinhalb Jahre rum. Und ich war natürlich super frustriert. Ich habe mich dann doch ab und zu mal auf Kleinanzeigen wiedergefunden, dann wieder mit schlechtem Gewissen da raus, weil macht man nicht, da holt man seinen Hund nicht her. Hab überlegt, ob ich vielleicht ne andere Rasse mir hole oder nen anderen Hund mir hole. Marv: Warum holt man vom kleineren Zeichen kein Hund? Kathrin Schmittmann: Mh... Marv: Also wenn jemand sagt hier, der Hund sucht ein neues Zuhause. Kathrin Schmittmann: Also es ist, du hast natürlich auch Tierschutzvereine, die das über Kleinanzeigen machen, aber man muss halt sagen, wenn du quasi über eine Art Internetflohmarkt den Hund holst, ist die Wahrscheinlichkeit natürlich riesengroß, dass du da in irgendwelche Vermehrer kommst. Also irgendwelche Upswürfe, irgendwelche Leute, die einfach Geld damit machen wollen, ihre Hunde ohne Kontrolle zu verpanen, irgendwelche... Menschen, die die Hunde aus dem Ausland produziert vermitteln wollen. Du hast halt schlecht Kontrolle darüber, einen Hund wirklich daher zu holen, wo man einen Hund holen sollte. Marv: Es gibt ja aber auch Familien oder Menschen, sagen, okay, ich kann mich jetzt nicht mehr ⁓ meinen Hund kümmern, aber ich will den auch nicht ins Tierheim geben, dann weiß ich nicht. Kathrin Schmittmann: Das ist tatsächlich aber eher selten. Meistens... Marv: Ja, hätte ich jetzt gedacht, dass das gar nicht gäbe wäre, wenn ich meinen Hund jetzt nicht mehr halten kann, dass ich auf eBay jemanden suche, der da vielleicht Interesse hat. Kathrin Schmittmann: Also häufig guckst du dich ja erstmal so in deinem ganzen Umfeld ⁓ ob du den Hund irgendwo da lassen kannst. Also gibt es auch, sicherlich, aber man muss halt überlegen, dass halt einfach, also es ist ja tatsächlich ein sehr großes Gebiet mit Hundemafia und Co. und Kofferraumverkäufe und Co. wirklich. Marv: Ja gut, würde ich auch machen, aber... Mein Gott, wirklich? Also ich hätte gerne ein Akita gehabt, wenn ich mir einen Hund hätte holen wollen, aber ich habe halt kaum Zeit wegen Schichtdienst und sowas, mich akkurat ⁓ den Hund zu kümmern. würde den ganzen Tag in einer Wohnung sitzen und hat keinen Ausgauf und der Hund wäre unglücklich in seinem Leben. Und da habe ich geguckt, es gibt auf Ebay auch Leute, die ihren Akita verkaufen. Ich weiß nicht, warum ich den mal Akita nenne, aber ... Kathrin Schmittmann: Hm? Mmh. Marv: Also tolles Wort. Den Akita verkaufen, aber halt auch sagen, dass das halt ein Familienhund ist und der jetzt halt in bessere Hände kommen soll, weil halt noch ein Familienzuwachs ist oder was auch immer. Die mussten umziehen in eine kleinere Wohnung und können den Hund da nicht mehr halten. Da habe ich jetzt kein Feeling so, dass da eine Mafia entsteht. Kathrin Schmittmann: Also ich möchte jetzt nicht behaupten, dass darunter nicht auch mal wirklich ehrliche Leute sind. ich hinterfrag dann einfach. Natürlich hat nicht jeder Hund in seiner Familie den Stellenwert, den Genie bei uns hat. Also bei uns hat Genie, und das muss man einfach sagen, ein Kinderstandard. Wir selber wollen keine Kinder und wollen uns, also wollten beide einen Hund. Mein Mann hatte früher auch schon Hunde. beziehungsweise die hatten auf dem Hof Hunde. Natürlich hast du da anders mit denen gelebt, aber wir sind beide Tiermenschen und wir wollten Hund. Und man muss halt sagen, die hat bei uns den obersten Stellenwert, den man als Tier haben kann. Also die hat wirklich bei uns einen Stellenwert von einem Kind. Und wenn ich mir vorstelle, mein Baby an fremde Menschen übers Internet zu verscheuern, fühlt sich das total falsch an. Also wenn ich sie wirklich aus irgendeinem Grund abgeben müsste, dann wäre mein Weg im nächsten Umfeld zu gucken und jemanden im nahen Umfeld zu finden oder mich irgendwo wirklich an eine Tierschutzorganisation zu wenden. mal abgesehen davon, bei so was übrigens im Zuchtvertrag der Züchter ein Vorkaufsrecht hat bzw. ein Vorrecht hat, den Hund wiederzunehmen, wenn du den abgeben willst. Aber ich denke halt, Wenn du einen Hund im Internet wie dein Fernseher oder wie dein Bett oder sowas verkaufst, ich glaube jeder der auf Kleinanzeigen schon mal was verkaufen wollte weiß, was für Menschen man da Kontakt hat und mit was für Leuten man zu tun hat. Weiß ich nicht. Also glaube ich ist nicht so... Marv: Ja gut, das ist ein bisschen zwiegespalten. Wenn du das jetzt mit dem Fernseher vergleichst, dann ist das wirklich etwas makaber, wenn man da einen Hund verkauft. Kathrin Schmittmann: Also tatsächlich haben wir für unsere Nichten mal mehr Schweinchen geholt. Die hatten Kaninchen, die sollten noch mehr Schweinchen kriegen. ja, da haben wir bei Kleinanzeigen geguckt. Und wir haben dann jemanden gefunden, sind da gewesen und haben mit dem gesprochen. Und er sagte, er hat noch ein einzelnes Kaninchen. Das muss er abgeben, weil es nicht mit den anderen klarkommt, weil es sich zu den anderen tun kann. Und wenn die Kinder doch Kaninchen hätten, ob wir das nehmen würden. Er würde da auch gar kein Geld für wollen. Er würde nur wollen, dass es halt ein gutes Zuhause bekommt. Und er hätte das Kaninchen eben nicht auf Kleinanzeigen reingestellt, beziehungsweise er hätte das dann eben für 20 Euro oder so verkauft, weil Schlangenbesitzer gerne günstige Futtertiere auf Kleinanzeigen suchen. Ja. Ja. Also es ist halt so. Marv: Nein. Wie grausam. Kathrin Schmittmann: wenn du halt überlegst, du willst mit Hunden Geld verdienen und du kannst sehr gut mit Hunden Geld verdienen. Also tatsächlich, glaube, dieses Dealing mit Hunden ist, glaube ich, irgendwie unter den Top 5 der kriminellsten Machenschaften. Also das Ding ist riesengroß, das bringt richtig Geld. Ich müsste mich dann nochmal genau nachgucken, aber ich glaube tatsächlich, das ist ja. Und wenn diese Leute ihre Hunde, die sie irgendwo produzieren lassen im Ausland, dann Marv: glaube, da können wir ein anderes Mal tiefer drüber reden. Kathrin Schmittmann: Es gibt ja da wirklich Hündinnen, die einfach als Gebärmaschinen dienen. Und die Leute wissen ja, ich meine, jetzt mal ganz ehrlich, einem Labradoodle, und das ist, ich glaube, keine eingetragene Rasse, ich bin mir jetzt nicht ganz sicher. Aber wenn du einfach privat Labradoodle züchtest und das einfach so machst, weil du Bock drauf hast, kannst du diesen Labradoodle auf Kleine anzeigen, für 2000 Euro verticken. Für zwei. Marv: Das hab ich auch gesehen. Kathrin Schmittmann: Das ist kein Rasson, du hast da keine Papiere, du hast da keinen Stammbaum und gar nichts. Das wissen die Leute, die da Geld mitmachen wollen, natürlich auch. Und da ist halt ein riesiger Markt und natürlich gehen die über Kleinanzeigen, weil Ubswürfe oder Vermehrer auch schnell mal auf Kleinanzeigen gehen. Marv: Das ist ja einfach, Kathrin Schmittmann: Wie gesagt, ich will gar nicht sagen, dass du nicht auch mal Tierschutzvereine da bekommst und es ist halt generell wichtig, dass du guckst, wo hole ich meinen Hund her. Aber der Markt ist riesig und hat wirklich dustere Ecken. Marv: Ja, was ist denn für Leute, die sich einen Hund kaufen wollen? Also was kann man da denn so für einen Ratschlag geben, wo man jetzt gute Hunde herkriegt? Vom Züchter, von Vereinen? Kathrin Schmittmann: Also man sollte sich halt überhaupt Gedanken machen, was möchte ich für einen Hund? Möchte ich auch wirklich einen Welpen? Ich wollte einen Welpen. Fun Fact, ich habe eine Freundin. Die hatten zwei Hunde aus dem Tierschutz. Alles war super. Die wollte einen Welpen dazu. Hat sich einen Welpen dazu geholt. Hat gesagt, ⁓ mein Gott, das war super anstrengend. Das war mit den schon nicht alten, aber etwas älteren Tierschutzhunden nicht im Ansatz so eine Sache. Leider sind beide Tierschutzhunde jetzt nicht mehr da, weil die eine vor kurzem, vor ein paar Monaten verstorben ist. Und sie wollte einen zweiten Welpen dazu. Und ich habe gefragt, willst du wirklich einen Welpen? Und sie hat einen Welpen und sie hat gesagt, mein Gott, Kathrin, wie konnte das passieren? Ich kann mich nicht dran erinnern, dass das so schlimm war. Wieso wollte ich einen Welpen? Wieso habe ich nicht einfach einen wieder aus... Marv: Hahaha! Kathrin Schmittmann: Tierschutz genommen, was ist denn da passiert? Also man sollte sich wirklich im Klaren darüber sein, was man will und man sollte sich auch wirklich im Klaren darüber sein, ja, dass in Welpe nochmal eine ganz andere Hausnummer ist. Sicherlich. Marv: Was sind denn die Gegebenheiten, wenn man sich in Welpen holt? Worauf muss man sich einlassen? Worauf muss man sich einstellen? meine, süß sind sie alle. Kathrin Schmittmann: Ja, die Vorstellung war, ich lese mich ein, die Vorstellung war, ich habe Martin Rütter, der Hunde-Profi, rauf und runter gesehen, ich habe Bücher gelesen, ich habe Videos geguckt, habe mich, mein Gott, habe ich mich informiert. Ich hatte einen Plan, ich habe, also ich muss vielleicht noch mal kurz einmal zurückgehen, letztendlich habe ich mich auf die Liste schreiben lassen, bzw. habe halt Züchter separat angeschrieben, meine Bewerbung geschickt. Das war sehr frustrant. Ich habe irgendwann abgelassen von der Vorstellung, welche Farbe ich möchte. Ich sage immer, boah, ich war so verzweifelt zum Schluss. Wir haben vier Jahre gebraucht, bis wir endlich einen Welpen hatten, bis endlich ein Züchter einen Wurf hatte und wir auch als Adoptante quasi in Frage gekommen sind. das war halt, es war so frustrant. Ich hätte zum Schluss, hätte du mir wahrscheinlich einen Schwein im Pelz verkaufen können und hätte sagen können, ist ein Eurasian und ich hätte es genommen, weil ich einfach so unbedingt einen Hund wollte und jedes Mal, du bewirbst dich, du sprichst mit den Leuten, du hast ein gutes Gespräch, du wartest, letztendlich sind die Welpen da und du bekommst gesagt, leider ihr nicht. Und du fängst wieder von vorne an. Also das war, das war schon erstmal ja überhaupt nicht so wie meine Vorstellung war. Als wir dann Züchter hatten, wo es hieß, okay, ihr bekommt ein Welpen, da war es dann auch ihr bekommt ein Welpen wenn. Also die hatten natürlich schon Leute, die sie als Hundeeltern wollten für ihre Welpen und da kam es halt auch drauf an, wer möchte einen Rüden, wer möchte eine Hündin, sind überhaupt genug Welpen da und haben die überhaupt genug Hündinnen und Rüden. Letztendlich hat das dann geklappt und dann sind wir da gewesen. Es gibt Züchter, die weisen dir nachher ein Welpen zu. Du kannst dir da gar keinen aussuchen. es gibt Züchter, also bei uns war es so, wir durften uns das aussuchen, mussten uns aber natürlich auch mit den anderen zukünftigen Hundeeltern ein bisschen absprechen. Und ich weiß noch, dass ich Genie von Anfang an favorisiert habe. Sie war übrigens Frau Rosa. Die Welpen bekommen farbliche Halsbänder und Genie hatte ein rosa Halsband und wurde liebevoll Rosi oder Frau Rosa genannt. Und ich habe mich von Anfang an, warum auch immer, in die Welpenfotos schon verliebt. ich habe Genie von Anfang an favorisiert. Nur so ein Bauchgefühl hatte nichts, ja, nichts, was ich so beschreiben kann. Und als wir das erste Mal da waren, wollte ich natürlich, dass Genie dem entspricht, was ich möchte. Ich hatte auf Videos schon gedacht so, ja, die wirkt so schüchtern. Marv: Na, Süß. Kathrin Schmittmann: Die muss ich ja mit unseren Katzen behaupten können. Ich bin ja auch sehr laut und wuselig und chaotisch. Die muss ja irgendwo reinpassen. Und letztendlich waren wir da und Jenny war total ruhig. Die war im Schlafen. Die war zauberhaft und zuckersüß, aber die hat gar nichts gemacht. Ich habe ein Foto, wo sie in meiner Hand liegt. Nicht, weil sie sich in meiner Hand gelegt hat, sondern weil ich meine Hand unter sie gelegt habe. Ich wollte unbedingt, dass dieser Welpe der ist, der für uns der Welpe ist und sie war aber total tiefenentspannt, hat sich überhaupt nicht für uns interessiert. da waren noch zwei andere Hündinnen. Die eine war ganz süß, das war Frau Pink und die andere, ja heute heißt sie Kimber. Und die andere war Fräulein Orange. Fräulein Orange war Herzensbrecherin. Das ist der Hund, bei dem die Leute sagen würden, der Hund hat mich ausgesucht. Mein Gott war die zauberhaft. Marv: Pink. Kathrin Schmittmann: Die ist auf uns zugelaufen, die hat uns bezieht, die war super freundlich, super süß, ein bisschen in die Fingerchen geknabbert, aber ich glaube da waren die fünf Wochen alt. Vier oder fünf Wochen alt waren die da, glaube ich. Und Mike war hin und weg. Mein Gott, war der verliebt in Frau Orange. ⁓ die war's. Und hättest du mich an dem Abend festgenagelt und gesagt, welchen Welpen willst du, dann hätte ich wahrscheinlich tatsächlich Frau Orange gesagt. Ich hab nicht nach dem Besuch direkt in die Gruppe geschrieben, dass wir Frau Orange wollen. Mike wollte unbedingt Frau Orange. Ich hab gesagt, wir warten, ich lass mir noch mal Zeit. Lass uns noch mal warten. Ein Pärchen, die eine Hündin wollen, fahren noch hin. Und die waren dann da. Und dann war es so, dass das eine Pärchen Frau Pink wollte und das eine Pärchen Genie wollte. Und nachdem ich eine Nacht drüber geschlafen hab, hab ich gedacht, ist mir egal. Ich weiß, wie bezaubernd Frau Orange war, aber es ist Frau Rosa. Ich kann den Gedanken daran nicht loslassen. Und Mike fand das, ja, okay, letztendlich hat er mir da so bisschen die Entscheidung gelassen und ich habe dann geschrieben, ich hätte das überlegt und Frau Orange war wirklich süß, aber ich würde tatsächlich, würden wir gerne Fräulein Rosa nehmen. Und zu unserem Glück hat das andere Pärchen dann gesagt, ja, Frau Orange fanden die auch gut und dann würden die Frau Orange nehmen. Ja, und so ist es dann dazu gekommen, dass wir uns für Genie entschieden haben. Aus meinem anfänglichen ⁓ mein Gott, die ist so zurückhaltend, die ist so leise, passt die überhaupt zu unserem chaotischen, lauten Leben, kamen dann irgendwann Videos wie Fräulein Rosa die ganze Welpenkiste umgebaut hat und den Teppich daraus gerissen hat, wie sie sich mit zwei Brüdern gleichzeitig angelegt hat, dramatisch dann aber geschrien hat ⁓ Hilfe, ⁓ dann nachher nur noch hinterher zu beißen. Was soll ich dir sagen, der ganze Wurf war laut. Eurasier, in der Rassebeschreibung soll ein Eurasier wachsam, dabei aber nicht bellfreudig sein. Also im Endeffekt sagt man, die passen auf, sind aber keine Kleffer. Die sollen zurückhaltend und in sich ruhend sein, die selbstsicher sein. Tja, ist Genie nicht. Du hast sie kennengelernt, sie ist alles andere. Marv: Okay. Ja, es hieß alles andere. Ich dachte gerade auch, vielleicht falsche Beschreibung. Kathrin Schmittmann: Mein Bruder hat am Anfang, als er Jeannie kennengelernt hat, Mike gesagt, Mike, was hast du gesagt? Ein Kleffer kriegt ihr nicht, hast du gesagt? Und auch heute, also du hast sie kennengelernt. Also ich liebe meinen Hund, aber sie ist sehr bellfreudig und die ist mindestens genauso laut und rätselig wie ich. Und das kann manchmal unfassbar anstrengend sein. Nein. Marv: Ja, nee. Ja. Vielleicht hat sie sich angepasst. Als Vorbild oder so. Kathrin Schmittmann: Ich habe Geschwister kennengelernt und ich habe sie auch auf Videos und so gesehen. waren das schon. Das zweite Mal, als wir da waren zum Angucken, ich, das war ein Wurf von sieben Welpen, hatte ich Genie auf dem Arm und sechs Welpen in meinen Schuhen am Knabbern und ich konnte mir nachher die Schuhe nochmal kaufen. Die waren kaputt. Die waren oben komplett abgefressen. Ich weiß noch, hatte einen Rüden, wie so ein Piranha am Finger sitzen. Marv: Mein Gott. Hahaha. Kathrin Schmittmann: Und ich war ja jetzt total panisch, dass aus irgendeinem Grund ich vielleicht doch meinen Welpen nicht bekomme. Und es war jetzt doch mein Welpe. Und ich hatte so Angst, weil ja die Erfahrung jetzt war, dass es irgendwie nicht so läuft, wie ich es geplant habe, dass wir die doch nicht bekommen. Und jetzt hatte Mike eben diesen Welpen am Finger hängen und hat den hochgehoben und wie so ein Piranha hing der dann an seinem Finger und hat mich losgelassen. Und Mike sagte, Kathrin. Ich sag, scheißegal. Ich sag, du machst hier gar nichts. wage es nicht, einen Welpen hier zu maßregeln. du hältst das jetzt einfach aus. Wehe, du machst irgendwas. Ich sag, auf gar keinen Fall und Mike, also okay. Also das waren wirklich eine Horde kleiner Piranhas. Die waren süß, die waren zauberhaft, die sind bellend zum Zaun gelaufen und waren super süß. Kleine Terroristen. Marv: Lebhafte Hunde. Kathrin Schmittmann: Ja, du suchst dir also eine Rasse nach ihrer Rassebeschreibung aus und bekommst einen Hund, der seine eigene Rassebeschreibung nicht gelesen hat. So sieht's aus. Marv: Hätt sie mir vorlesen sollen, wenn sie eingeschlafen ist. Ja, vielleicht wär sie dann so geworden. Kathrin Schmittmann: Ja, hätte ich es mal gemacht. Dann habe ich natürlich, ⁓ wir sind kurz ausgeschwiffen hier, zurückzukommen, ja, wie stelle ich mir denn dann den Welpen vor? Ich habe mir einen Plan gemacht. Du machst dir Gedanken darüber, dass du den Welpen am Anfang gar nicht alleine lassen kannst. Du fängst kleinschrittig mit Alleinbleib-Training auf an. Du fängst an. Du fängst an mit Marv: Auf! Kathrin Schmittmann: Ja, mit dem Training, dass der Hund nicht in die Wohnung macht. Du musst direkt ab dem Tag erziehen und und und. Marv: Also eine Frage, wie macht man das? Also dass der Hund nicht in die Wohnung macht, wie macht man das? Also wie trainiert man das dann? Kathrin Schmittmann: Wie macht man was? Ein Welpe hat eine kleine Blase. Du gehst einfach immer mit dem raus. Der Hund schläft, wird wach, rausgehen. Der Hund hat gefressen, rausgehen. Der Hund hat getrunken, rausgehen. Der Hund hat gespielt, rausgehen. Und ich hab mich ja erkundigt. Ich wusste ja genau, wie es aussieht, wenn der Hund sich hinhockt zum Pipi machen, genau worauf ich achten musste, geht zur Tür, scharrt irgendwo, schnüffelt am Boden. Ich wusste genau, worauf ich achten musste. Einen Scheiß wusste ich. Dieser Hund war so lange nicht stuben rein. Dieser Hund hat mich so überlistet. Jetzt muss man dazu sagen, dadurch, dass wir ja noch die Katzen hatten und für die die Situation auch neu war, ich hatte super Angst, dass Genie vielleicht eine Kratze abbekommt. Unser Kater hat Unsicherheit so bisschen in Aggression verarbeitet. Ich hatte so Panik, dass mein kleiner, zarter, süßer Welpe irgendwie von den Katzen attackiert wird und eine Kralle abbekommt und blind ist oder sonst was. Ja, die Katzen hatten keine Chance. Genie war wie der tasmanische Teufel von den Looney Tunes. Sie war eine kleine Gewitterwolke und alles, du diese Gewitterwolke gesteckt hast, da waren Zähne drin. Die war zauberhaft, wenn die geschlafen hat und wenn die wach war, war die... Wow. Die... Also wir mussten... Wahnsinn. Und du hast nicht gemerkt, die Katzen haben halt auch ein, zwei Mal eben dann mal daneben gepinkelt. Marv: ⁓ je. kleiner Terrorzwerk. Kathrin Schmittmann: Ich habe die zwei Sekunden aus den Augen gelassen, bin dann sofort mit ihr raus, komm rein und tritt in eine Pfütze. Du glaubst nicht, wie oft ich in Pfützen getreten bin. Und ich habe gedacht, das kann nicht sein. Ich habe diesen Hund die ganze Zeit beobachtet. Das kann nicht sein. So, daraufhin, dass ich den Hund nicht mehr aus den Augen gelassen habe, weil ich ja permanent irgendwo eine Pfütze hatte, war das Alleinbleibtraining eine Riesenkatastrophe. Ich habe diesen Hund ja nicht alleine gelassen. Ich habe ja nicht Türen verschlossen, damit der Hund nicht hinterherkommen kann und die hinterherdackelt. damit du anfängst, eine Distanz aufzubauen, damit der Hund lernt, so und so sind die Regeln und damit der Hund lernt, kein Controlletti zu werden. Auch das, Spoiler, unser Hund ist ein totaler Controlletti. Ja, und ich habe es ja gar nicht mehr alleine gelassen, weil ich habe ja überall Pfützen weggewischt. Und das hat das Alleinbleibtraining natürlich unfassbar schwer gemacht. Marv: Ja? Kathrin Schmittmann: Und das Stubenrein-Training war halt auch eine super Herausforderung. Ich habe von Anfang an gedacht, das ist easy. Ich weiß, worauf ich achten muss. Nein, hast du nicht gesehen. Die hat nicht geschnüffelt. Die hat nicht gejauld. hat nicht irgendwo gescharrt. Gar nichts hat die gemacht. Die hat sich kurz hingehockt und dann hat die schon gepinkelt. So schnell konntest du gar nicht gucken. Also du hast nicht mal ganz gesehen, dass sie sich hingehockt hat, weil dieser kleine Fluv ja auch einfach so bodennah war mit seinen damals noch sehr kurzen Beinchen. Du darfst deinen Welpen nicht die Treppe hoch und runter sprinten lassen. Wir reden jetzt nicht von der läuft normal die Treppe hoch oder runter. Mal. Wir hatten ja ein Babygitter aufgestellt. Wir reden davon, der Welpe darf nicht auf Sofa springen und runterspringen und hin und her, die Gelenke und die Knochen und überhaupt. Ja, halt mal so ein Welpenfest, wenn der mit Karacho da hoch und runterjagt. Keine Chance. Keine Chance. Ich weiß nicht, wie oft ich ein schlechtes Gewissen hatte, weil ich gedacht habe, mein Gott, die ist Die ist schon wieder vom Sofa gesprungen. Aber du konntest die auch so schnell nicht festhalten. Die hat überall reingetackert. Ich weiß, ich habe die irgendwann... Boxentraining. Du gewöhnst einen Hund an eine Box. Das hat Vor- und Nachteile. Beim Welpen sagt man, es ist ganz vorteilig, wenn du den Hund daran gewöhnst, nachts in der Box zu sein, weil im besten Fall der Welpe seinen eigenen Schlafplatz nicht beschmutzt. dann logischerweise aus der Box raus will und du dann wach wirst und merkst, der Hund muss pipi. Ja, für uns war von Anfang an klar, ich hab gar kein Problem damit, die Katzen haben im Bett geschlafen, der Hund darf auch im Bett schlafen. Aber ich hatte halt so Panik, dass der Hund ungesehen von den Katzen attackiert wird. Und dementsprechend habe ich gedacht, wir packen den in eine Box, damit die Katzen den nicht irgendwie nachts, wenn ich es nicht mitkriege, verletzen können. Marv: KLEVER! Kathrin Schmittmann: Ja, Ginny hat uns direkt den ersten Tag einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich weiß bis heute nicht, der richtige Weg zwischen, sollst den Hund da nicht einfach reinstecken, sondern dran gewöhnen, damit er das auch als sicheren, sichere Bock sieht und gleichzeitig im besten Fall die erste Nacht schon da drin haben. Keine Ahnung, wie Leute das umsetzen. Ich hab sie da reingepackt, ich hab mittags halt mit ihr, mit Leckerchen und alles und abends haben wir sie da reingesteckt. Und die hat gebellt und die hat Terror gemacht. Und die hast du nicht. leise gekriegt. Lass den Hund erst raus, wenn er ruhig ist, damit er nicht die Lernerfahrung macht. Durch Bellen krieg ich was ich will. Mhm. Mhm. Hat lange gedauert, bis die mal zwei Sekunden still war und ich sie dann ganz schnell rausgeholt hab, damit bloß kein schlechter Lernerfakt. Und so hat sie die erste Nacht im Bett geschlafen und die Katzenklappe vom Schlafzimmer wurde zugemacht und die Katzen haben draußen geschlafen für die erste Woche. In der ersten Woche hatte ich noch Frühschicht, musste arbeiten und Mike hat Urlaub gekriegt und ist zu Hause geblieben. Marv: Mhm, bin er. Kathrin Schmittmann: Auch das war ungeplant. Eigentlich wollte ich direkt zu Hause bleiben, ging aber nicht. Immer nach der Woche Mike war fix und alle. Der war so froh, dass er wieder arbeiten durfte. Wir haben ein Bild, wo Genie zwei Stunden Terror gemacht hat. Und letztendlich hat Mike die auf dem Arm und also hat die wirklich so auf seiner Hand liegen, dass sie so nach vorne guckt. Also nicht jetzt irgendwie wie so ein Baby, sondern wirklich quasi, dass sie über seinen Unterarm liegt. Marv: Das glaube ich. Kathrin Schmittmann: Und ich hab ein Foto gemacht und Mike sieht fix und alle aus. Der sieht fettig des Todes aus. Und ihr Blick ist nur so, was macht ihr als nächstes? Was macht ihr jetzt? Kaputt? Woran wir jetzt hin? Wahnsinn. Also da war ich nicht darauf vorbereitet. Ich hab mich so eingelesen, ich hab mich so informiert, da war ich nicht darauf vorbereitet. Und ich hab irgendwann im Schlafzimmer gesessen, diesen Hund in die Box reingesperrt, während sie am bellen und am teufeln war, weil sie da raus wollte. Marv: Der kleine Teufel. Ja, sehr schön. Kathrin Schmittmann: hab ich auf YouTube Videos gesucht, wie schaff ich's, dass mein Hund mich nicht beißt. Während ich am Heulen war, weil ich fix und alle war, ich war wirklich fertig mit der Welt. Und dadurch, dass das ja mein erster Hund war und ich alles richtig machen wollte und ich ja nur Genie hatte und du ja nun mal in der Insta-Welt irgendwo nur gezeigt bekommst, wie's perfekt läuft, ich hab wirklich gedacht, das ist alles meine Schuld. Ich hab wirklich gedacht, ich mach hier so viel falsch, ich hab mich so geschämt, hab mich so schlecht gefühlt. Marv: richtig krise Kathrin Schmittmann: bis ich irgendwann regeren Kontakt zu der Besitzerin von Ginis Schwester hatte, von der Schwester Kimber. Und wir privat geschrieben haben und sie mir erzählt hat, dass sich die Schwestern doch sehr ähnlich sind. Und das war der Moment, und das war, glaube ich, nach einem halben Jahr oder so, wo ich gemerkt habe, wow, es ist nicht alles meine Schuld. Dieser Hund hat einen sehr ausgeprägten Charakter. Wie gesagt, der seine Rassebeschreibung nicht im geringsten entspricht. Also sie hat alle, ja, sie ist super unsicher, geht dabei aber pöbelnd voran. Also sie ist laut, sie ist bellfreudig, sie ist 100 Prozent wachsam und es steckt auch einiges an Jagdton drin, also auch das kann man sagen. Ja, du musst wirklich diesen Brückenschlag leisten und ich glaube, dass das ganz viele gerade völlig verstehen, dass du natürlich irgendwo Sachen richtig machen musst und natürlich auch versuchst, dein Bestes zu geben. Du hast aber nicht alles in der Hand, denn du hast ein Lebewesen mit einem eigenen Charakter vor dir und du kannst Bücher gelesen haben und du kannst dich informiert haben und der Hund sagt, aber nicht mit mir. Hundeschule sind wir natürlich auch gewesen. Ich glaube, sie war Eine Woche bei uns, da sind wir in die Hundeschule gegangen. Sie war Klassenbeste, sie war immer Vorzeigehund. Sie hat alles großartig gemacht, aber du hattest diesen Hund nicht ganz aus dem Auto, die hat nicht ganz die anderen Hunde gesehen. Dann hat die gebellt und gebellt und gebellt. Und das macht sie bis heute und wir sind im Training dran und es wird auch besser. Aber wir sind irgendwann, war Hundeschule für uns, weil die Trainerin kann natürlich auch nicht reden, wenn die ganze Zeit ein Hund bellt. Ich habe sie ja auch nicht leise bekommen. Irgendwann, sie hat gesagt, ich muss den Hund was kauen lassen, damit sie das Bellen nicht weiter trainiert. Also hatte ich Kauartikel im Auto und das erste, was ich gemacht habe, ist Tür auf, Hund aus der Box raus, angeleint. Und bevor ich sie auf den Boden gesetzt habe, die ihren Kauartikel in den Mund gekriegt. Das hat Jeannie nicht aufgehalten. Die ist dann bellend mit Kauartikel im Mund. Also es war so ein gedämpftes Bellen. Ist sie dann dahingelaufen. Marv: ⁓ je. Kathrin Schmittmann: Also es war Wahnsinn. Das habe ich mir nicht im Ansatz so vorgestellt. Natürlich machst du auch Fehler, weil du es noch nie gemacht hast. Also es gibt auch Dinge, die würde ich jetzt, wenn ich noch mal einen Welpen bekommen würde, anders machen. Ich wäre Marv: Aber so rückblickend müsste ja was in dieser Welpe, wo die alle zusammen waren, Geschwister, müsste ja irgendwas passiert sein. Es muss ja ein Trauma sein, was die da irgendwie aufarbeitet oder so. Kathrin Schmittmann: nicht. Nein, gar nicht. Gar nicht, gar nicht. Es ist einfach, die Mutterhündin ist halt auch, also wenn man im Nachhinein drüber nachdenkt, sind Mama und Oma, also die haben auch die, die haben quasi die Mutter und die Oma-Hündin und ja, natürlich, haben Genie, 2021 geboren, das war auch noch so ein bisschen, da war noch Corona-Zeit, da war es natürlich auch ein bisschen schwieriger, die so zu sozialisieren, aber Die hatten im Garten alles, hatten Bällchenbad, hatten Rascheltunnel. Also die sind echt wohl sozialisiert worden, da hat man auch echt drauf geachtet. Aber die Mutter- und Oma-Hündin im Nachhinein, wie gesagt, ich wollte ja unbedingt einen Hund. Natürlich habe ich gesehen, dass die, wenn man zu Besuch gekommen ist, auch zum Zaun gerannt sind und mitgebellt haben und dass die Welpen natürlich auch alles schnell gelernt haben. Okay, Eindringling, wir pöbeln am Zaun. Aber erstens ist das bei Welpen super niedlich. Und zweitens, wenn du vier Jahre auf einen Hund gewartet hast, dann stört dich das nicht. Dann übersiehst du das, weil du einfach sagst, ich möchte jetzt diesen Hund haben und ich möchte nicht noch länger. Also ich war wirklich stellenweise so frustriert. Und man muss halt auch sagen, Genie ist meine größte Herausforderung gewesen. Aber... Marv: Total. Ja. Kathrin Schmittmann: Wir sind auch beide aneinander gewachsen. Also sie hat mich total herausgefordert. Ich bin jemand, die eigentlich immer sehr schnell sehr laut geworden ist. Sehr schnell. Ich kann unfassbar schnell hochfahren, egal ob jetzt gute Laune, schlechte Laune, wütend oder sonst was. Aber ich kann auch. Ich habe aber lernen müssen, dass wenn mein Hund laut ist, wenn mein Welpe laut ist und ich auch mit hochfahre, das ist eine Endlosspirale. in katastrophale Zustände ist. Das heißt, ich habe mit Genie gelernt, wird sie laut, muss ich leise werden. Ich habe gelernt, wird sie wild, muss ich ruhig werden. Also letztendlich habe ich, glaube ich, genau den Hund bekommen, den ich gebraucht habe. Ich habe auch Gespräche gebraucht, die mir zeigen, ich bin hier nicht, also ich mache hier nicht alles falsch. Es ist nicht alles meine Schuld. sondern der Hund hat einen eigenen Charakter. Also das ist halt was, da musst du, also ich würde auch jedem empfehlen, Hundeschule zu gehen, da hast du noch ein bisschen mehr Sozialisierung, da kannst du ein bisschen mehr machen. ja, man muss halt wirklich auch mal mit Leuten echt drüber reden. Also ich habe von vielen Eurasierbesitzern, mit denen ich mich im Laufe der Zeit über Instagram connected habe und unterhalten habe, auch viele Gemeinsamkeiten gehört und gefunden. man muss einfach sagen, Zuchten sind grundsätzlich immer vom Grundgedanken gut gemeint. Aber jede Zucht hat natürlich auch Charakterzüge oder eben halt körperliche Merkmale, die vielleicht, ja, wo vielleicht kein genauer Aspekt drauf gelegt wird bei der Zucht oder wo vielleicht auch der genaue Aspekt, also bestes Beispiel, viele Qualzuchten, ist das Zuchtziel schon die Qualzucht gewesen. französische Bulldogge ist ja immer so das beste Beispiel für eine Qualzucht, ist so gezüchtet worden. Man hat sie so krank und kaputt gezüchtet und jetzt sagt man, okay, die haben so tollen Charakter und deswegen will man diesen Hund und fördert weiterhin die Qualzucht. Eurasier sind eine Rasse, die erstmal auf Charakter gezüchtet werden. Aber du hast Jeannie gesehen, sie ist bildhübsch. Natürlich werden die auch auf Optik gezüchtet. Und natürlich liebt jeder Züchter seinen Hund. Und ich glaube auch, dass es generell Hundebesitzern sehr schwer fällt, sehr kritisch mit dem eigenen Hund umzugehen und sehr kritisch zu hinterfragen. Ich bin da halt jemand, die sich selber sehr kritisch hinterfragt. und die ihren Hund sehr echt sieht. Ich kann dir 100 Prozent sagen, wer Genie ist, im Guten wie im Schlechten. Genie hat ein unfassbar liebes Wesen. Die ist vom Hund selber unfassbar lieb. die ist... Also, wir haben zum Beispiel, sie ist ja wohl mit den Kindern von meiner Schwägerin aufgewachsen. Und obwohl sie bei mir null Beißhemmung hatte, also, wir sind so oft gebissen worden. Und da konnte mir die Hundetrainerin auch überhaupt nicht helfen. Du musst den Hund so halten, du musst den so halten. Keine Chance. Genie konnte sich rauswinden und Genie konnte mich beißen. Und ich hab irgendwann, weil meine Geduldenende hatte, hab ich diesen Hund auf den Schoß gelegt und gebürstet. Die ist zwangsgebürstet worden. So lange, bis dieser Hund auf meinem Schoß aufgehört hat zu kläffen, tief eingeatmet hat, einmal und ruhig war und weil ich so energiegeladen war, wurde die dann einfach so lange weiter gebürstet, bis ich auch einmal tief durchgeatmet habe. Das war das einzige Ritual, was uns ein bisschen runtergebracht hat und bürsten. Sie wurde gebürstet. Sie hasst es bis heute. Also beziehungsweise was heißt sie mag, sie mag das Gefühl vom Bürsten, aber sie mag das Bürsten an sich nicht gerne. Und die ist eine richtige Weichwurst. Mein Gott, ist das eine Drama Queen. Marv: ... bürsten? Also die wurde gebürstet als Bestrafung. ⁓ okay. Kathrin Schmittmann: Die hat jetzt beim Tierarzt Krallen geschnitten gekriegt. Der Tierarzt hat sich die Zähne angeguckt. Die hat geschrien. Die hat nicht gebissen. Die hat geschrien, sodass meine Freundin im Wartebereich das gehört hat. Genie ist eine totale Drama Queen. Aber, so wie sie uns auch getackert hat, wir haben das übrigens nie rausbekommen. Ach Gott, was gibt's da alle? Schnauzgriff. Dies, das sollst du machen, so was sollst du machen, den Hund mal stupsen oder was weiß ich. Hat alles nicht funktioniert. Hat sie nur noch wilder gemacht, ist vielleicht auch nicht von mir korrekt angewendet worden, keine Ahnung. Das einzige, geholfen hat, ich habe mich mit Leckerchen dahingesetzt, habe ihr so lange ⁓ die Schnauze drum rum, du brauchtest das ja nicht lange machen, dann hat sie ja reingetackert. Alles, was in Nähe vom Mund war, brauchtest du nicht lange provozieren, dann hat sie gebissen. wenn sie dann Sie wollte natürlich, sie ist super, super trainingsfreudig. Also, die hat richtig Bock zu trainieren und ist auch super intelligent. Und wenn ich dann halt mit der Hand an ihrem Mund rumgespielt hat und sie reingebissen hat, habe ich ihr das Leckerchen vor die Nase gehalten. Und in dem Moment, wo sie aufgehört hat zu beißen, wurde sie belohnt. Irgendwann haben wir das gesteigert, nicht nur, dass sie aufgehört hat, sondern sie hat dann auch meine Hand abgeleckt, ⁓ zu zeigen, okay, hier, ich bin lieb. Und ich habe also quasi ihr nicht richtig das Beißen. abgewöhnt, sondern ihren Alternativverhalten angewöhnt. Und das funktioniert bis heute. Bis heute ist es so, wenn sie bisschen wilder wird. Sie hat mittlerweile eine Beißhemmung, sie beißt nicht mehr, wie sie das als Welpe getan hat. Aber wenn sie ein bisschen wilder wird, brauche ich nur die Hand stillhalten und nicht mehr bewegen, weil wenn du sie wegnimmst, lernt der Hund ja alles gleich erreichen, damit auch was. Und es ist so, dass wenn ich heutzutage die Hand stillhalte, geht sie sofort mit dem Maul zurück und leckt meine Hand ab. Also dann kriege ich einmal so einen Schlaps und dann setzt sie sich hin oder... Also sie geht sofort zurück. das ist halt total schön. Das klappt wirklich gut. Und wir haben halt auch viel lernen müssen, wie wir mit ihr trainieren und was bei ihr funktioniert. Und das ist halt hundgebunden. Und da ist halt der Denkfehler. Du weißt beim Tierschutz nicht, was du für einen Hund bekommst. Du weißt es beim Züchter auch nicht. Du weißt es einfach nicht. Du kannst einen Wurf haben und es sind unterschiedlichste Charaktere in einem Wurf. du kannst den perfekten Hund vom Züchter mit nach Hause bringen und trotzdem hast du Glück oder Pech und der Charakter bildet sich. Genie ist total gereift. Der Welpe von früher, der nur beim Schlafen süß war, die ist mittlerweile so zauberhaft. Wir haben immer noch unsere Problemstellen. Aber es gibt immer noch Sachen, ich hab gedacht, super, ich bin super unsportlich, bin super faul, ich hab gedacht, super, du holst den Hund und dann musst du raus. In Scheiß muss ich raus. Wenn das draußen regnet, wenn Genie abends mit Mike draußen war, ich bin zur Nachtschicht gegangen, ich komm morgens ins Bett und Mike muss dann aufstehen, dann steht Genie nicht auf. Interessiert die nicht, lass Mike gehen. Als wir die Katzen noch hatten, waren zwei Katzen im Bett und ein Hund, die nicht mal den Kopf gehoben haben, wenn Mike rausgegangen ist. Wenn Mike versucht hat, Genie aus dem Bett zu holen, und das ist heute noch so, dann krabbelt sie auf meine andere Seite so nach dem Motto, du willst sie doch nicht wecken, oder? Du kommst hier nicht ran. Und wenn er dann aufgibt und sie bei mir lässt und ich bis mittags ⁓ drei schlafe, dann hat sie im Zweifel mal 15 Stunden nicht gepinkelt, weil sie nicht draußen war. Und dann gehst du, lässt du sie in den Garten, es nieselt und die guckt dich an und sagt, auf gar keinen Fall. Der Rasen ist nass, ich geh nicht in, ich werd doch jetzt nicht nass. Und du musst mit auf den Rasen und sie quasi zwingen, du machst jetzt hier Pippi. Also nichts von wegen, du hast einen Hund und der steht vor dir und der weckt dich und sagt, so wir müssen jetzt raus. Die ist wie ich, die ist laut, die ist pöbelig und die liegt gerne im Bett und schläft. Marv: ... ja hat sich angepasst an dir. Kathrin Schmittmann: Ja, wirklich. Also viele Sachen, wo ich gedacht habe, das Leben mit Hund ist so, ach Gott, romantisch. Mike und ich haben mehr Zeit für uns, weil wir zusammen spazieren gehen. Nee, ich gehe alleine mit dem Hund spazieren. Mike geht zwischendurch morgens alleine mit dem Hund spazieren. Du kannst nicht immer zusammen spazieren gehen, weil im Winter ist es abends dunkel. Wenn ich auf Mike warte, bis er Feierabend hat, geht es nicht. Wenn ich Nachtschicht habe, dann Kann ich nicht auf Mike warten, bis der Feierabend hat, dann müssen wir Essen machen. Sonntags... Ja. Fährst nicht immer irgendwo hin und gehst spazieren, dann muss die kleine Pipi-Runde reichen, oder? Also tatsächlich ist das... Hundhaben was ganz anderes als die Vorstellung davon. Aber... Ich würd's halt einfach immer wieder tun, ne? Ich würd's... Ja. Marv: Willst du dir wieder ein Welpen holen oder willst du jetzt T-Shirts? Kathrin Schmittmann: Beides. Also tatsächlich, dadurch, dass wir jetzt vor kurzem die Katzen verloren haben, wir wollten einen zweiten Hund. Wir wollten tatsächlich auch einen zweiten Eurasier als Welpen. Das hat den Hintergrund, dass, also ich muss kurz dazu sagen, ich wollte keinen zweiten Hund und wir haben ja auch keinen. Aber ich habe eine Freundin, die haben mehrere Hunde. Unter anderem hat sie eben Eurasierhündin. Marv: Beides. Kathrin Schmittmann: Und die ist das komplette Gegenteil von Genie. die ist, die kennt ihre Rassebeschreibung. Die ist wirklich so wie in Eurasier in seiner Rassebeschreibung steht. Und die hat den ersten Wurf gehabt und das war mir zu früh. Also sie hat mir gesagt, Mike hat sie mal gefragt, ob uns ein zweiter Hund gut tun würde für Genie. Und sie meinte definitiv, also Genie ist halt unsicher und einen zweiten Hund als Orientierung wäre für sie total gut, wenn es halt ein sicherer Hund ist. Und da sie so eine selbstsichere, wirklich, wirklich tolle Eurasierhündin hat, also charakterlich ist sie wirklich großartig, war halt der Plan, ihren Welpen zu nehmen. Ich habe aber gesagt, ersten Wurf möchte ich nicht, das ist mir noch alles zu früh, ich möchte erst selber noch Jeannie weiter trainieren, die ist selber noch nicht so weit. Und wir haben aber den Wurf besucht, auch zweimal, in ähnlichen Alter wie Jeannies Wurf. Und es war ein Unterschied wie Tag und Nacht. Also die Welpen hatten schon eine Beißhemmung. Danach musste ich mir kein neues Paar Schuhe kaufen. Die Welpen waren auch nicht laut. Die haben halt Welpengeräusche gemacht, aber die haben nicht die ganze Zeit gebellt und waren total neugierig. Und die waren wirklich, wirklich zauberhaft. Ich war hin und weg. dann hätte Mike tatsächlich sogar aus dem Wurf schon eingenommen und wir hätten auch von meiner Freundin einen bekommen. Marv: Hahaha Kathrin Schmittmann: Und alle haben gesagt, du fährst doch nicht hin und guckst dir Weltmann und nimmst keinen mit. Und ich habe gesagt, auf jeden Fall, ich werde da keinen Hund mitnehmen. Und ich habe es auch nicht getan. Man muss sagen, diesen Drang, den ich damals hatte, weil es der erste Hund war, weil ich unbedingt jetzt endlich einen Hund haben wollte, den habe ich nicht mehr, weil ich habe ja meinen ersten Hund. Ich habe ja meinen Seelenhund und ich habe ja den Hund, den ich wollte. Und deswegen bin ich zum Thema Zweithund super, super entspannt. Und die Hunde haben sich auch alle so entwickelt von dem Wurf von meiner Freundin, wie sie es auch vorausgesagt hat. Und die Idee war, dass wir vom nächsten Wurf einnehmen. Auch da hat es leider mit dem zweiten Wurf nicht geklappt. Die Hündin hat sich nicht decken lassen und Gott sei Dank, wie gesagt, ist meine Freundin auch eine Züchterin, die ihren Hund mehr liebt, als sie Welpen haben will. Und letztendlich hat es also dazu geführt, dass bei einer Routine-Blutuntersuchung rausgekommen ist, dass da eine Schilddrüsenunterfunktion ist und die Hündin anscheinend deswegen und damit übrigens auch aus der Zucht raus ist. Meine Freundin hat jetzt, ähm, hat, sie dieses Jahr, letztes Jahr, letztes Jahr dann in dem Zuge, dass, ähm, da sie wollte halt von dem nächsten Wurf auch in Welpen behalten und das hat halt, wie gesagt, ja jetzt nicht mehr geklappt und sie hat aber eine neue Eurasierhündin, die müsste jetzt, wo die acht Monate alt, so ungefähr. auch ein bisschen wilder als ihre erste Hündin. dadurch, dass wir jetzt Ende Februar, Anfang Februar, uns von beiden Katzen verabschieden mussten und die einschläfern lassen mussten aus unterschiedlichen Gründen, aber leider wirklich im Abstand von zwei Wochen. Und ich gerade bei der Katze da wirklich, wirklich darunter leide. Also Bagira war meine Seelenkatze und ⁓ wirklich immer noch drunter leide. Also ich muss nicht mehr ständig weinen, aber es tut einfach richtig weh und ich gedacht habe, ich weiß gar nicht, wie ich das irgendwann bei Genie überleben soll, ist bei mir gerade auch gar nicht der Wunsch, noch so ein süßes kleines Fellmonster mit in unser Leben zu lassen, das ja nun mal nicht so alt wird wie ich und aktuell ist halt der Trennungsschmerz so groß, dass ich schon nicht weiß, wie ich es bei Genie irgendwann überlebe und dementsprechend auf gar keinen Fall. noch ein Lebewesen gerade dazu haben möchte. Das kann sich bei mir aber tatsächlich auch relativ schnell ändern. Aber ich bin nicht mehr so festgefahren. Also es würde theoretisch auch ein Tierschutzhund gehen. Wenn du Welpen im Tierschutz bekommst, sind die meistens, wenn die aus dem Ausland kommen, weil die die Tollwutimpfung kriegen müssen, halt viereinhalb, also viereinhalb Monate, wenn du die bekommst. Ich muss aber gestehen, ein Welpen würde ich wahrscheinlich wirklich nur noch Beispiel von meiner Freundin kriegen, wenn ich weiß, die kann das einschätzen, ich, wenn ich dieses Muttertier wirklich nicht nur von einmal sehen kenne, sondern wirklich kenne und auch alle Möglichkeiten der Welt habe. Also meine Freundin steht als Freundin, als Züchterin, als ja, Tiertrainerin hinter mir und hilft mir, wenn was ist und würde ich aus dem Tierschutz einen Hund bekommen, würden wir wahrscheinlich einen vierjährigen Hund bekommen, wo du weißt, wie der charakterlich eben ist, wo die Pubertät schon durch ist und du weißt, du hast halt einen sicheren Hund. Aber meine Schwiegermama wohnt mit uns am Haus, also die hat ihre eigene Wohnung mit im Haus und die hat Angst vor Hunden und dementsprechend kommt ein erwachsener Hund eigentlich für sie nicht in Frage. Sie muss die theoretisch von klein auf kennen. Total und deswegen bin ich aktuell Marv: wilde Kombination. Kathrin Schmittmann: jetzt gerade auf dem Stand. Ich habe Genie im Training echt weit und wir funktionieren zu dritt als Team wirklich gut und aktuell ist alles genauso, wie es ist gut und zurzeit sehe ich da überhaupt kein weiteres Tier in unserer kleinen Familie. Marv: Also, wenn man sich Welpen holt, muss man zwangsläufig fast schon eine Kindererziehung. Das hört sich an, als wenn man ein Kind erzieht. Also, muss man sehr gut wütend sein. Kathrin Schmittmann: Du wirst lachen, eine Freundin. Das ist immer ein schwieriges Thema, Hunde also mit Kindern zu vergleichen. Und sicherlich fühlen sich da manche Menschen, Mutti auch mal auf den Schlips getreten. Und natürlich sollte man beim Hund auch nicht ein Tier zu vermenschlichen. Auch da sollte man aufpassen. Und die Erziehungsziele sind auch anders. Kind erziehst du dahin, eigenständig zu werden. auszuziehen und ein eigenes Leben zu führen und einen Hund musst du in der Pubertät dazu bringen, sich deiner Familie anzupassen, weil du für den Hund ja entschieden hast, dass er bei dir lebt und er ja immer von dir abhängig bleibt. Also einen Hund erziehst du quasi nicht zur Eigenständigkeit. Aber ich habe eine Freundin, die hat ein Kind bekommen, ungefähr im gleichen Moment, wo wir Genie bekommen haben. Und wie gesagt, das ist immer personenabhängig. Meine Freundin ist da tiefenentspannt und du würdest lachen, wenn wir uns getroffen haben und du hättest zugehört. Du hättest nicht gewusst, hat den Hund, wer hat das Kind oder haben beide Kinder oder beide Hunde. Also ob es die Schwiegermama ist, die dem Kind Eis oder Schoki geben will, obwohl man das noch nicht möchte oder die Hundemama, die sagt nein, der Hund darf das und das nicht fressen. Ich möchte nicht, dass er das bekommt. Es ist Wahnsinn. du kannst dich, ich konnte mich mit meiner Freundin wirklich auf komplette Augenhöhe über Hunde und Kinder jetzt unterhalten. Marv: Beides definitiv sehr herausfordernd. Sehr herausfordernd. Aber am Ende lohnt sich's. Geduldig bleiben. Liebevoll bleiben. Kathrin Schmittmann: Auf jeden Fall. Auf jeden Fall. Ja. Ja, auf jeden Fall. immer irgendwo versuchen das Ganze. Du willst ja auch die Bindung zu deinem Hund nicht kaputt machen. Und Genie wäre übrigens auch ein Hund, so laut und pöbelig sie ist, so sensibel ist sie. man merkt das nicht, wenn man sie trifft, aber die ist wirklich super sensibel. ist total feinfühlig, was auch so Körpersprache angeht und so Sachen wie dann sprühe die doch mal mit Wasser an oder dann schmeiß mal irgendwie was, so ein Rasselding auf den Boden oder so. Das hätte die echt psychisch gestört. Also das hätte die dir in der Beziehung echt krumm genommen. Die hätte das Vertrauen zu dir dann verloren. Und deswegen haben wir auch irgendwo immer versucht, das Ganze nett zu machen. Und fair. Ich finde, Kinderherziehung und natürlich auch Kinderherziehung muss fair sein. Marv: Ja, hast du denn noch einen abschließenden Satz für die Leute vielleicht? Einen Ratschlag fürs Leben, für ein Hundeleben, für den Plan, wer ist das Hund und sowas? Kathrin Schmittmann: Also auf jeden Fall sollte man sich auch, wenn man nachher überrascht wird, wie es in Wirklichkeit ist, trotzdem definitiv die Zeit nehmen, sich vorher zu informieren. Und man sollte auch definitiv kein Tierschutzhund ausschließen in seiner Überlegung und sich auch überlegen, ob man wirklich einen Welpen möchte. Ich glaube, die meisten, sagen, ich will einen Welpen, denken, dann kann ich den so erziehen, damit er perfekt wird. Nein, könnt ihr nicht. ist ein Charakter, ihr seid nicht darauf vorbereitet. Manchmal macht ihr dann Fehler, mit denen ihr auch leben müsst. Und man sollte sich wirklich überlegen, ob man sich ein Welpen ins Haus holt. Also es ist einfach, wenn man sich ein Lebewesen nach Hause holt und ein Lebewesen ja auch irgendwo, das muss man ja sagen, dazu zwingt, mit einem zu leben, dann sollte man sich wirklich, wirklich vorher Gedanken gemacht haben. Und im Zweifel auch einfach mal einen Tiertrainer. befragt haben. Also Hundeschulen bieten sowas an. Geht zu Hundeschulen, lasst euch im Zweifel einfach beraten. Marv: Sie will auch noch was dazu sagen. Kathrin Schmittmann: krieg gerade, möchtest du auch noch was sagen Mausi? Ich werde hier gerade ganz, doll abgeschlappert. Ich krieg hier gerade ganz viele Knutschis. ⁓ also ich würd's, ich würd's immer wieder tun. Das ist, das ist der tollste Hund der Welt. Marv: Ach Gott, jetzt ja, sie wird sentimental, ne? So viel geredet. Sehr schön. In diesem Sinne, würde ich sagen, beenden wir die Folge. Genie möchte ein bisschen kuscheln, sehe ich. Kathrin Schmittmann: Auf jeden Fall. Ja, ja, war schön. Möchtest du denn noch irgendwas sagen? Marv: Ja, definitiv. Ich glaube, du hast sehr viel gesagt. Vielleicht nehmen wir nochmal das Thema auf ein anderes Mal. Aber ich glaube, du hast viel geredet. Ich glaube, die meisten Leute können auch noch was mitnehmen. abschließender Satz wäre nur gewesen, dass es sich nicht lohnt, sich auf Instagram mit irgendwelchen anderen Welpenleuten da zu vergleichen, was da so schick läuft. Holt euch da Ratschläge. Kein Thema. Aber genau. Aber vergleicht euch da nicht. Kathrin Schmittmann: Auf jeden Fall. Ja. Geht in echte Gespräche. Ja, geht in echte Gespräche. Marv: Sonst versinkt ihr da drin und die anderen haben alle so ein tolles... Es ist Instagram. Alles fake. Alles hat einen Filter. Kathrin Schmittmann: Ja, ist auch einfach nicht perfekt. Es ist nicht perfekt. Ja, habt einen schönen Tag. Ach so, wollten wir noch kurz sagen, worum es in der nächsten Folge geht? Marv: In diesem Sinne, wünsche euch noch einen schönen Tag. Gini will nämlich mit rein. Willst du das nicht lieber sagen? Ich weiß nicht, es ist ja irgendwie so dein Ding diesmal. Kathrin Schmittmann: In der nächsten Folge haben wir ja schon über den Venn-Ausbau gesprochen und da wir vor dem Urlaub stehen, geht es in der nächsten Folge ⁓ Dinge, die wir zusammenpacken. Was brauchen wir alles und was packt man zusammen für den Urlaub? Ja! Marv: Ich packe meinen Van. Ich packe meinen Van. Also ich packe meinen Van nicht. Ich habe keinen Van. Aber Katrin, pack dir einen Van. Und dann sind wir dann halt auch dabei und hören uns mal an, was da so alles reinkommt in so einen Urlaub oder mitkommt. Super. Kathrin Schmittmann: Ja, Alles klar. Dann schönen Tag noch. Tschüss. Marv: Auf Wiederhören. Tschüssi.