Latest / Kritische Controller / Sag mal, weinst du...?
Transcript
- 0:00Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Kritische Controller.
- 0:01Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Die Erste. Ja, jetzt sitzen wir hier.
- 0:08Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Hast du mich einen ganz schönen Schlamassel reingeritten?
- 0:10Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Oh, ja. Oh ja. Danke, dass ich dich immer wieder erinnern.
- 0:13Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Schlamassel reinreiten darf.
- 0:15Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ist doch gut. Das treibt uns voran.
- 0:17Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Außerdem wollte ich auch schon immer bei einem Podcast mitmachen.
- 0:20Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Oh mein Gott. Noch ein Podcast.
- 0:23Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Noch ein Podcast mit alten, weißen, bärtigen Männern und die über Games sprechen wollen.
- 0:31Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Aber was macht uns denn so besonders?
- 0:35Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und wie heißen wir überhaupt?
- 0:38Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich sehe schon, da merkt man den Profi an dir.
- 0:41Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Du stellst einfach die strategischen Fragen und ich darf dann die die etwas schwierigeren
- 0:46Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Antworten geben.
- 0:47Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also wir haben uns nach einem sehr angenehmen, sehr lustvollen
- 0:51Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Titelfindungsprozess auf Kritische Controller geeinigt.
- 0:55Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Mit der Abkürzung KC, was ich jetzt nett finde, weil das ist das erinnert mich an
- 0:59Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: einen Kleincomputer, also das das passt ja irgendwie und die Idee ist, ich fange jetzt
- 1:04Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: einfach zu reden an und du unterbrichst mich dann.
- 1:07Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ja, so wie unser Leben generell schon verläuft.
- 1:13Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Genau. Also die Idee ist, unsere Forschung noch ein bisschen transparenter zu machen und
- 1:18Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: ein Schlagwort zu verwenden nein, es ist eigentlich eigentlich machen wir das für uns,
- 1:22Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: für uns zwei, dachte ich mir, um zum einen auch zu lernen, noch besser so zu
- 1:30Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: kommunizieren, dass es eine wirklich große Schnittmenge an Personen erreicht, die sich
- 1:36Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: für unsere Themen interessieren könnten.
- 1:37Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also als Antipode zu den Textwüsten unserer etwas langen Papers, die wir schreiben mit
- 1:45Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: den großen Fußnotenapparaten.
- 1:47Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Wobei wir zwei uns natürlich auch da bemühen, sehr schön und leserlich zu
- 1:50Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: schreiben. Aber ich glaube, in einem Podcast geht das noch besser.
- 1:53Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und ich finde auch, es ist so eine gute Übung, sich manchmal zu überlegen ähm, was
- 1:59Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: ist selbstverständlich oder was sollte man mal erklären?
- 2:01Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und ganz, ganz oft ist es auch so, dass wenn ich dann gezwungen werde, etwas zu erklären
- 2:05Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: wie Was ist Politik, was ist Ideologie?
- 2:07Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Dann erst merke ich, wie schwierig das ist, dass das gar nicht so einfach ist.
- 2:12Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und das hilft mir dann wiederum eigentlich auch, spannendere Fragen in der Forschung zu
- 2:15Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: finden. Es ist ein bisschen egoistisch, dass der der Impuls gewesen, ein Podcast zu
- 2:20Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: machen.
- 2:20Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Egoismus ist ein gutes Stichwort.
- 2:22Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Bei mir ist es nämlich genauso.
- 2:24Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Neben dem, was du gesagt hast, sehe ich das Ganze eher so Ich meine, es ist ja ein
- 2:28Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Experiment, muss man ja mal ganz klar sagen.
- 2:30Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ich sehe es eher so wie eine Art, im weitesten Sinne, wie ein Tagebuch.
- 2:37Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Bin unglaublich vergesslich Und ich glaube, es tut uns selbst ganz gut, das so ein
- 2:44Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: bisschen zu reflektieren, was wir da überhaupt treiben und was uns auch
- 2:48Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: beschäftigt. Und auf der anderen Seite finde ich es auch gut zu sehen, dass das, was wir
- 2:57Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: am Ende in unseren unfassbar guten Texten am Ende stehen haben, auch irgendwo einen Anfang
- 3:03Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: nimmt. Und dieser Anfang kann ganz schön oft auch ganz schön messy sein und auch wirklich
- 3:09Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: nicht ausformuliert und sehr inkohärent.
- 3:12Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und auch diesen chaotischen Anfängen ist eigentlich auch von meiner Seite aus
- 3:17Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: zumindest dieser Podcast gewidmet.
- 3:20Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Das finde ich sehr gut. Ja, das stimmt.
- 3:22Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Das war auch einer der Impulse.
- 3:23Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und jetzt fallen mir gleich noch weitere Titel ein für unseren Podcast.
- 3:28Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Wir ziehen uns aus.
- 3:30Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Es ist die nackte Kultur.
- 3:32Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Spiel, Kultur, Wissenschaft.
- 3:34Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Das werden dann die Untertitel.
- 3:36Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Genau.
- 3:38Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Kritische Controller. Wir ziehen uns aus.
- 3:39Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Das gefällt mir.
- 3:42Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Nein, aber das finde ich super, weil das ist in letzter Zeit ja öfter bei uns auch so ein
- 3:45Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: bisschen der Impuls gewesen, so Sachen oder auch Aspekte unserer Arbeit, die oft als so
- 3:50Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: selbstverständlich wahrgenommen werden, einmal irgendwie auszudrücken, weil sie eben
- 3:54Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: nicht selbstverständlich sind.
- 3:56Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also ist gerade diese Anfangsschritte die ersten Schritte Wie fange ich ein Paper an?
- 4:03Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Fängt ja schon damit an wie finde ich überhaupt eine relevante Forschungsfrage?
- 4:06Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Wie konstruiere ich das? Wie finde ich das Forschungsthema, das Gebiet?
- 4:09Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Das sind die Sachen, die eigentlich bis jetzt immer so im Geheimen oder versteckt
- 4:13Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: passieren, wo alle davon ausgehen, Das muss jeder können.
- 4:15Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Dabei sind das teilweise extrem schwierige und nervenaufreibende Prozesse.
- 4:20Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also in meiner Wahrnehmung ist das etwas, was auch an der Uni einfach zu kurz kam.
- 4:25Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und da kann ich gleich ein anteasern, worüber wir teilweise reden Die Projektideen,
- 4:31Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: gerade so etwas wie Wie kommt man auf Projektideen, wie geht man das dann an?
- 4:34Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Das ist ganz selten, dass man das eigentlich hört, finde ich in Academia.
- 4:39Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ja, das Reality TV der Academia wollen wir sein.
- 4:44Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Mit allen Skandalen natürlich.
- 4:47Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und eben, ich habe es ja schon auch ein bisschen angedeutet.
- 4:51Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Diese Grenze ein bisschen auflockern.
- 4:56Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Wo ist man eigentlich als Privatmensch und wo ist man als in unserem Fall
- 5:01Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Wissenschaftler? Und gibt es diese Grenzen überhaupt?
- 5:04Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Also viele unserer Ideen, das liegt immer ein bisschen an der Materie, fangen ja auch
- 5:08Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: im Privaten an, wenn wir einen Film sehen, ein Spiel spielen oder ein Comic lesen.
- 5:12Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und dieses diffuse Moment, das finde ich auch eigentlich was ganz Spannendes.
- 5:20Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Das finde ich auch gut, das mal anzusprechen.
- 5:22Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich glaube ja grundsätzlich, ich gehe dann immer gleich gerne.
- 5:25Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ist das jetzt induktiv oder deduktiv?
- 5:29Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich müsste, müsste auch ein paar Sachen müssen wir mal nachgucken.
- 5:32Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: So, jetzt verfolgen, falls diese Podcastreihe weitergeht, induktiv, deduktiv
- 5:38Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: und dann. Meine große Freude ist auch immer, Heuristik und Hermeneutik zu unterscheiden.
- 5:43Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ähm, nein, Aber wo wollte ich eigentlich hin?
- 5:45Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Äh, ja.
- 5:47Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also ich glaube, das persönliche Interesse sollte prinzipiell immer bei jeder Forschung
- 5:50Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: am Anfang stehen. Natürlich ist es manchmal weiter entfernt, wenn man sich mit Münzen aus
- 5:54Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: dem alten Byzanz beschäftigt, aber ich denke, ohne ein persönliches Interesse hat
- 5:58Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: man schon verloren, weil dann hat man glaube ich, nicht die Energie, das wirklich
- 6:02Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: durchzuziehen. Und ich glaube, man hat dann auch nicht die Kreativität für die wirklich
- 6:05Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: interessanten Theorien und die man dann halt allerdings hart wissenschaftlich nachprüfen
- 6:10Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: sollte. Aber ich glaube, gute Wissenschaft und auch gute Forschung muss einfach von
- 6:17Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: einer Initialzündung ausgehen.
- 6:19Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und bei uns ist es halt sehr leicht nachvollziehbar, wenn wir gerade etwas
- 6:22Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: spielen. Das inspiriert uns zu Gedanken und wir dann halt von da weitergehen, weil es
- 6:26Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: halt wirklich direkt aus unserem Alltag kommt.
- 6:30Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ja.
- 6:32Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Wir haben uns dafür eigentlich auch, finde ich, eine ganz coole Struktur überlegt für
- 6:38Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: diese Podcasts, denn wir haben das Ganze vorerst muss man natürlich sagen
- 6:44Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: dreigegliedert. Wir haben so einen ersten Teil, den haben wir in wochenlangen
- 6:50Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Diskussionen Hard Work genannt.
- 6:53Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Hard Work bedeutet.
- 6:55Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Woran arbeiten wir gerade?
- 6:57Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Was ist, liegt bei uns auf dem Schreibtisch.
- 7:01Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und was wird vielleicht auch in den nächsten Monaten dann immer wieder auch als Thema
- 7:07Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: wiederkommen? Ja, das ist diese Hard Work Teil.
- 7:11Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Dann haben wir einen zweiten Teil Soft Work, Soft Work geht dann schon ins Private, so ein
- 7:17Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: bisschen rein, nämlich was spielen wir gerade oder was?
- 7:20Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Auch lesen wir gerade.
- 7:21Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und wie könnte das eventuell an unsere wissenschaftlichen Analysen angegliedert
- 7:29Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: werden? Und schließlich haben wir den schönsten Teil des Podcasts.
- 7:32Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Den haben wir auch entsprechend Antragserotik genannt und in dieser
- 7:37Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Antragserotik sprechen wir über Sachen, die wir theoretisch gerne mal in Projekten sehen
- 7:47Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: würden, weil wir sie einfach gerade spannend finden, wo es aber recht wenig zu vielleicht
- 7:52Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: auch zu gibt oder wo wir zumindest einfach nichts dazu gelesen haben.
- 7:54Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und das sind oft dann Sachen, wirklich multimedial, die wir gerade irgendwo
- 8:00Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: aufgeschnappt haben.
- 8:01Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Das kann ein Film sein oder ein Genre kann auch Comics oder Games oder was auch immer
- 8:07Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: sein. Und das ist eben auch so eine Sektion, auf die ich mich besonders freue, weil da die
- 8:14Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Fantasie auch mal mit einem durchgehen darf.
- 8:19Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Das hast du wunderschön zusammengefasst.
- 8:21Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Danke sehr.
- 8:22Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ja, Soll man loslegen?
- 8:23Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich würde sagen, wir werfen uns gleich in die harte Arbeit.
- 8:26Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: In den ersten Teil.
- 8:28Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Gut, dann Jingle ab.
- 8:59Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ja, also für dieses Mal haben wir uns vorgenommen, einen Antrag der du.
- 9:02Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich müsste da auch wieder nachschauen, seit wann wir die Idee hatten.
- 9:06Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich weiß, wie so oft bei uns beiden auch nicht, von wem sie initial kam.
- 9:10Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich glaube eher von dir, ehrlich gesagt.
- 9:13Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Aber das ist die Idee. Das, was wir grundsätzlich immer machen, aus unseren zwei
- 9:18Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Richtungen. Also bei mir eher Ideengeschichte, bei dir eher
- 9:21Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Kulturgeschichte. Am Ende treffen wir uns direkt bei der Arbeit.
- 9:25Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ähm, also was wir jetzt im letzten Projekt an Horror Games angewandt haben im jetzigen
- 9:31Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Projekt an historischen Schweizer digitalen Spielen in Zukunft mal auf Casual Games
- 9:39Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: anzuwenden. Wobei ich gleich den Begriff Casual Games hinterfragen würde.
- 9:43Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Auch fragen würde, ob man das nicht durch Mobile Games eher ersetzen sollte, weil wie
- 9:47Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: ich es auch am Anfang gesagt habe, sehr oft, wenn man sich dann das erste Mal mit etwas
- 9:52Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: auseinandersetzt, sollte man mit den Worten anfangen Und schon hier setzen viele Probleme
- 9:56Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: an, weil was ist die Definition davon?
- 9:58Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich kann es noch kurz umreißen Die Idee war eigentlich, ein Feld der digitalen Spiele zu
- 10:03Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: eröffnen, das als unsere Wahrnehmung von der Forschung bisher noch viel zu wenig
- 10:06Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: bearbeitet wurde, das zugleich aber eine riesige Reichweite hat.
- 10:10Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also wir reden halt von den Spielen, die jeder jede täglich in der Straßenbahn in der
- 10:14Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: U Bahn spielt, zum Zeitvertreib am Handy vor allem.
- 10:19Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und die aber so von der von den klassischen Game Studies meistens ein bisschen von oben
- 10:23Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: herab angeblickt werden, vielleicht auch einfach als exotisches Fremdling wahrgenommen
- 10:28Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: werden. Also wir haben beides ein bisschen geschaut, wie viel Literatur es gibt.
- 10:32Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Es gibt Literatur zu Casual Games und Mobile Games, aber nicht sehr viel.
- 10:36Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich habe gesehen, Herr Franzmeier hat in letzter Zeit.
- 10:39Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Gott, ich hoffe, ich habe ihn jetzt richtig ausgesprochen.
- 10:42Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Wir werden es merken, hat da immer wieder dazu publiziert, aber sonst ist nicht sehr
- 10:47Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: viel da. Und ähm, ja, ich.
- 10:50Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Bevor ich da jetzt einfach weitermache, würde ich mal dir übergeben.
- 10:53Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Was? Was war bei dir so?
- 10:54Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Das Motiv, sich damit auseinanderzusetzen?
- 10:58Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Hm. Ich glaube, wir das denken schon sehr, sehr lange darüber nach.
- 11:03Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Mindestens seit dem Jahr, würde ich sagen.
- 11:06Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und ich habe auch schon davor da immer wieder dran gedacht.
- 11:10Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Bei mir war ein bisschen so der Ausschlaggeber.
- 11:14Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Also viele Spiele sind ja auch wenn man es ganz negativ ausdrücken will, so was wie
- 11:20Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Wegwerfspiele also, die man schnell spielt, die eine einfache Spielmechanik haben, die
- 11:28Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: aber auch irgendwann ausgespielt sind und dann werden sie wieder gelöscht.
- 11:32Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und diese Spiele haben auch gleichzeitig es an sich, wenn man sie nicht bezahlt, dass sie
- 11:37Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: von furchtbarer Werbung durchsetzt, sind die bei jedem, bei jeder zweiten Aktion dann
- 11:43Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: aufpoppt. Und diese Werbung, die war es tatsächlich, die mich da so ein bisschen mit
- 11:48Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: reingezogen hat mit dem Nachdenken darüber, weil die zu diesem Zeitpunkt zumindest
- 11:54Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: erstens sehr oft extrem sexistisch ist gewesen ist.
- 11:58Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ja, und dann habe ich drüber nachgedacht.
- 12:01Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Man findet diese Werbung ja auch außerhalb von Spielen nur so schwer.
- 12:05Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Man muss irgendwie sehr tief graben, bis man wirklich zum Beispiel dann so einen
- 12:13Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Mitschnitt von irgendwelchen Werbeeinspielern da bekommt.
- 12:16Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und die sind ja auch oft auch interaktiv.
- 12:19Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Also dann spiel mal an und und dann hat man da so eine Spielmechanik, die man im
- 12:23Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: endgültigen Spiel, das da beworben wird, gar nicht vorkommt oder sowas.
- 12:27Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und das sind alles so Fragen die mich irgendwie.
- 12:30Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Die, die was fast schon Geheimnisvolles an sich hatten und ich wollte da einfach mehr
- 12:37Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: wissen. Und von dieser Werbung ausgehend bin ich dann auch ganz schnell bei den Games an
- 12:42Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: sich gelandet. Also wenn man dann über Dark Patterns und solche Geschichten nachdenkt,
- 12:48Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: also Dark Patterns und dann eben zum Beispiel Spielmechaniken, die einen immer
- 12:52Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: weiter in das Spiel reinziehen und die ein bisschen dazu drängen, dass man nach und nach
- 12:56Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: immer mehr Geld dafür auch ausgibt, obwohl sie ja offiziell als Gratis Games irgendwie
- 13:03Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: beworben werden oder so?
- 13:06Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ja, dann nochmal. Vielleicht sollten wir kurz in Erinnerung rufen oder in Erinnerung rufen
- 13:09Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: bei Folge eins ist gut.
- 13:11Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Wir haben jetzt eigentlich keine echte Vorstellung gemacht.
- 13:13Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also man kann uns googeln, man kann sehen, was wir gemacht haben, aber so kurz
- 13:18Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: zusammenfassen, was in unseren Projekten schon immer drin war, war eben.
- 13:21Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also digitale Spiele auch, also nicht ausschließlich, aber auch als politische
- 13:27Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Kommunikation wahrzunehmen, als Teil unserer größeren politischen Kultur, in der wir
- 13:32Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: leben, wo einfach auch Politik und Ideologie ausverhandelt, kommuniziert wird.
- 13:37Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Das fällt manchmal leichter.
- 13:39Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also gerade bei Bioshock findet man dann durchaus Literatur dazu, wenn es um Politik
- 13:44Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: geht. Aber was wir zeigen oder was wir gezeigt haben in der Vergangenheit und auch
- 13:49Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: in Zukunft hoffentlich zeigen werden, ist, dass eigentlich alle Spiele eben immer auch
- 13:54Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Aspekte des Politischen in sich haben.
- 13:55Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und ich glaube, gerade diese Casual Mobile Games haben das noch besonders noch verstärkt
- 14:00Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: und zugleich dadurch, dass eben auch das Wort Casual schon drin ist.
- 14:04Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Dieses, diese Beiläufigkeit, sind wir hier noch weniger gewohnt, kritisch zu sein.
- 14:09Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also ich glaube auch nicht, dass die Menschen, die in der Straßenbahn am Handy
- 14:15Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: herumtun und halt irgendein Superspiel spielen, dass die da verblöden während diesem
- 14:19Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Moment oder halt indoktriniert werden, weil so funktioniert politische Kommunikation
- 14:22Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: nicht. Aber dass durchaus hier auch politische Frames und Diskurse kommuniziert
- 14:27Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: werden und da stehen wir einfach noch sehr am Anfang, weil da habe ich noch gar nichts
- 14:31Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: dazu gefunden. Also das stimmt nicht.
- 14:33Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Das war ein Sammelband, den ich mit Tobias Unterhuber herausgegeben habe zu Karl Marx
- 14:38Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: und den Computerspielen. Das gibt es dann ein bisschen vor.
- 14:40Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Da waren war zumindest ein auf dem Radar, der sich damit auseinandergesetzt hat.
- 14:48Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also mit dieser Frage auch vor allem Kommerzialisierung, Kapitalismus und Casual
- 14:54Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Game müsste ich auch fürs nächste Mal noch mal nachschauen.
- 14:57Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Nachlesen den Artikel.
- 14:58Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Aber es ist nicht sehr viel da und es ist aber glaube ich extrem viel hier zu finden.
- 15:04Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und wie du schon gesagt hast, bei dir war der Ausgangspunkt so ein Moment der
- 15:08Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Irritation. Den hatte ich auch.
- 15:10Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich hatte den ganz, ganz arg Als ich, muss man jetzt gleich fragen gehört das dazu?
- 15:16Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Angry Birds habe ich sehr gerne gespielt mit meinem älteren Sohn Angry Birds und Bad
- 15:19Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Piggies vor allem. Das fand ich, war ein wirklich schönes Spiel.
- 15:21Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und dann kam irgendwann der Moment, wo halt die Monetarisierung immer wichtiger wurde für
- 15:26Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Rovio. Und ich finde, beide Spiele sind mittlerweile unspielbar geworden durch die
- 15:30Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: durch die durchgängige Werbeschaltungen.
- 15:34Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und wenn, wenn man mich fragen würde, ich würde gern 40 € zahlen dafür an Angry Birds
- 15:39Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: zu haben, dass ich wieder spielen mag, wo keine Werbung ist, wo ich einfach so
- 15:42Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: weitermachen kann, war auch nicht diese ganzen Zusatzmechaniken, die alle in Richtung
- 15:46Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Monetarisierung gehen mit ich weiß nicht, was man da alles sammeln kann und kriegen
- 15:49Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: kann und dafür was kaufen und verbessern.
- 15:51Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Das ist hat.
- 15:52Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Für mich hat das wirklich das Spiel zur Hölle gemacht und bei beiden Picks ärgert es
- 15:56Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: mich besonders, weil das konnte ich dann schon mit meinem zweiten Sohn, der sieben
- 15:59Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Jahre jünger ist, eigentlich nicht mehr spielen, weil ich habe es nicht mehr
- 16:02Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: ausgehalten und das war für mich auch so ein.
- 16:07Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ein ausschlaggebender Grund, mich noch mehr damit auseinanderzusetzen.
- 16:12Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ja, diese Monetarisierung und Kapitalisierung ist sicher ein ganz, ganz wichtiger Punkt.
- 16:18Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ich habe ein bisschen recherchiert, ist ja work in progress, hard work und bin dann auf
- 16:25Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: zwei schöne Begriffe gestoßen.
- 16:26Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Das eine ist natürlich auch zusätzlich Casual Games als Beispiel eines
- 16:32Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: beschleunigten neoliberalen Datenkapitalismus, also dass wir nicht nur
- 16:37Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Geld da reinpumpen, sondern auch unsere Daten, wie auch immer die dann aussehen
- 16:41Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: mögen. Fand ich ganz spannend.
- 16:43Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und das zweite wäre die Amplifikation, so als Ergänzung zur Gamification.
- 16:48Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Eben dieses Glücksspielmoment, das immer stärker da eingewoben wird, einfach um noch
- 16:54Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: mehr Geld aus diesen Dingern zu pressen.
- 16:57Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Auf der anderen Seite finde ich schon interessant.
- 17:00Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Also man hat natürlich diese Instrumentalisierung von Games aus so einer
- 17:04Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: kapitalistischen Sicht.
- 17:05Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Aber es gibt ja eben auch Positivbeispiele, auch mal geguckt, zum Beispiel für
- 17:10Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: politischen Aktivismus via Casual Games.
- 17:14Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und in China gab es dann zum Beispiel den Fall, dass ein Aktivist für Arbeiterrechte
- 17:20Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: festgenommen wurde. Und nach über einem Jahr gab es dann eine Verurteilung mit ein paar
- 17:25Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: anderen Leuten zusammen. Und da hat sich dann tatsächlich eine Gruppe zusammengetan
- 17:30Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: und die haben dieses ich weiß nicht, ob du das kennst 20, 48, wo man so Kästchen hin und
- 17:36Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: her schiebt und dann muss es nachher diese Zahl ergeben.
- 17:39Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Also ja doch, das war ja mal vor ein paar Jahren sehr, sehr hip und daraus haben die
- 17:45Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: ein Spiel gemacht aus wo dann verschiedene Begriffe zu diesem Fall in dem Spiel eben auf
- 17:51Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: diesen teils dann stehen.
- 17:53Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und je nachdem, wie man die zusammenschiebt, muss man dann am Ende den Satz so
- 17:58Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: zusammengeschoben haben, dass dann da steht der Person Person XY, mir fällt der Name
- 18:04Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: gerade nicht mehr ein. Ähm, wurde zu Unrecht verurteilt, obwohl er nur für die
- 18:10Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Arbeiterrechte eingestanden hat etc..
- 18:12Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Also so, so, eine ganz indirekte Art von Protest war das.
- 18:16Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und das war dann eben nur ein Beispiel davon, wie man wirklich aktiv Mobile Games,
- 18:22Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Casual Games für so einen politischen Aktivismus nutzen kann.
- 18:25Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Das fand ich eigentlich ganz interessant, dass es auch das gibt.
- 18:29Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Weil wir jetzt schon wieder beide Begriffe haben.
- 18:30Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also ich glaube, ein allererster Schritt wäre für uns mal wirklich die Frage zu
- 18:34Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: stellen, was macht. Also ich bin immer ein Gegner davon dagegen.
- 18:38Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: In meiner Erfahrung bringt es sehr selten etwas, wenn man wirklich ganz harte
- 18:41Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Definitionen durchsetzt, wo dann schnell Sachen rausfallen.
- 18:43Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich finde, das macht wissenschaftlich fast immer mehr Sinn, wenn man weiche Grenzen hat
- 18:47Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: und Sachen, wenn sie Sinn machen, dann mit aufnehmen kann.
- 18:49Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Trotzdem ist die Frage was?
- 18:51Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Was macht ein Casual Game aus, wenn man einfach einen sinnvollen Korpus zu haben.
- 18:54Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und auch bei Mobile Games, das ja so riesig da ist, ja von eigentlich den ganzen Games,
- 18:59Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: die waren ja da genauso dabei, also von wunderschönen narrativen Spielen oder
- 19:02Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Monument Valley ebenso wie wie das, was wir, ich glaube, ein bisschen anschauen wollen.
- 19:08Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich meine aber, dass auch das Auswahlkriterium ist ja im Augenblick so
- 19:13Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: gefühlt ein bisschen Spiele, die wir nicht so cool finden auf den ersten Blick, das geht
- 19:18Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: halt nicht. Ich habe ja auch zur Vorbereitung für diesen Antrag haben wir ein
- 19:22Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: bisschen Spiele angeschaut.
- 19:23Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich habe jetzt nach Jahren erstmals es ist ja ist ja auch ein arroganter Habitus, dass
- 19:28Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: ich das nicht vorher gemacht habe.
- 19:29Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Aber jetzt habe ich mir endlich Candy Crush und Clash Royale angeschaut und.
- 19:34Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also vor allem super Spiele.
- 19:37Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und das war da war gleich ein Riesen Aha, Moment, die habe ich gleich am Anfang
- 19:41Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: erzählt, weil ich zeitgleich Duolingo angefangen habe, um Tschechisch zu lernen und
- 19:46Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: ich gemerkt habe, die Mechanik ist ja eins zu eins dieselbe.
- 19:49Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also auch da immer diese Rangliste, die die Ligen, in denen man sich befindet, diese
- 19:54Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: instant Gratification, die Belohnungen die an der Stange halten plus halt ein bisschen
- 19:58Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Druck auch jetzt was du schon länger nicht da.
- 19:59Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Wenn du gekommen wärst, hättest du diese coolen Sachen gekriegt und dann hättest du
- 20:03Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: diese anonyme Person von irgendwoher besiegt und.
- 20:07Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Das hat mir dann auch sehr schnell Duolingo am Ende verleidet, muss ich sagen.
- 20:10Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ja.
- 20:11Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Du kannst jetzt kein Tschechisch?
- 20:13Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Äh, nein. Also ich.
- 20:15Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Es ist ein bisschen was hängen geblieben, weil es einfach Spaß gemacht hat.
- 20:18Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich überlege auch, es wieder anzufangen, aber es braucht viel Energie von mir, diese
- 20:22Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: ganzen Spielmechaniken zu ignorieren, nicht jeden Tag mich zu zwingen.
- 20:26Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ach, ich muss jetzt irgendwo noch zehn Minuten rauszwängen, rausquetschen, auch wenn
- 20:29Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: ich gar keine Lust habe. Ähm.
- 20:34Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Also sorry, bei Duolingo finde ich ja auch ganz interessant, wie dann auch eben mit so
- 20:40Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Emotionen gearbeitet wird.
- 20:42Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Also du hast gerade gesagt, ich habe es ja auch auf meinem Handy, habe es aber glaube
- 20:46Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: ich nie angefangen.
- 20:47Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Es liegt halt da und das ähm, das Icon, das guckt mich halt immer trauriger an als der
- 20:53Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Tod mittlerweile. Das verändert sich und das finde ich blöde.
- 20:56Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Eule finde ich echt schon ziemlich genial.
- 21:00Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Perfide, so mit dem schlechten Gewissen zu arbeiten.
- 21:05Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also ich finde Duolingo ist vielleicht eher ein guter Fall, weil es gibt viele Sachen,
- 21:08Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: die ich daran ganz positiv finde.
- 21:10Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ja, ähm und zugleich zeigt es doch so ein bisschen diese verschwimmenden Grenzen
- 21:16Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: zwischen Spiel und App auf.
- 21:18Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also Was wir als Gamer und App wahrnehmen.
- 21:21Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ja, also es gab wirklich so Momente, wo ich mir dachte Candy Crush, also als auch es ist
- 21:25Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: ja mit der mit der Instant Belohnung und so hat durchaus Spaß gemacht und so als
- 21:29Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Zeitvertreib und Clash Royale auch.
- 21:32Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Wobei ich persönlich halt immer weniger Geduld habe für für Konkurrenzspiele und
- 21:38Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Konfliktspiele. Also ich habe echt keine Lust, mich mit irgendwelchen Personen auf der
- 21:42Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Welt zu betteln, um zu sehen, wer von uns beiden der bessere ist, da vor allem wenn es
- 21:46Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: solche Spiele sind.
- 21:48Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ähm, aber sonst gibt es ja da einfach sehr wenig.
- 21:51Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also ich fände da werden ja auch spannende Fragen geht es nicht ganz andere Formen der
- 21:55Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Belohnung durch Spiele erlauben, die man dann auf so was wie Duolingo anwenden kann
- 21:59Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: und der. Ich meine, Duolingo ist jetzt ein Beispiel, aber es gibt wahrscheinlich
- 22:02Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: hunderte bis tausende Apps, die auch genau diese Mechaniken übernehmen.
- 22:06Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Wir sind hier eigentlich auch schon im Bereich von Social Media, die ja auch sehr
- 22:10Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: ähnlich funktionieren, aber.
- 22:12Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Aber wie man so ein bisschen heraushört wir sind halt so, dass es auch auf das
- 22:16Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: einzugehen, was wir am Anfang gesagt habe.
- 22:18Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Wir sind zwar am Anfang unserer ein bisschen Fragefindung, also wir wissen schon ungefähr,
- 22:22Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: in welche Richtung es geht.
- 22:24Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ja, dein erster Schritt ist halt, wie wir es jetzt auch gezeigt haben.
- 22:27Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also allererste Recherche, einfach nachschauen.
- 22:30Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Da kann ich auch gleich noch ein bisschen was erzählen und einfach auch die Spiele
- 22:34Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: wirklich selbst anschauen.
- 22:36Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ähm, wenn, ist es für dich okay, wenn ich einfach mit diesen ersten Ergebnissen von vom
- 22:42Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: wilden Herumsuchen anfange?
- 22:44Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Lass es raus.
- 22:46Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ganz ehrlich, ich gebe es jetzt auch zu Wir sind zwar Historiker, aber wir gehen nicht
- 22:50Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: als allererstes in die Bibliothek und schlagen schöne Folianten auf, sondern
- 22:53Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: natürlich fange ich mit Wikipedia an, ich versuche es so.
- 22:57Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ich ürde das nie machen.
- 22:58Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ich Ich habe nur Pergamentrollen, in denen das komplette Wikipediawissen
- 23:02Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: niedergeschrieben wurde.
- 23:04Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Genau, nicht mal ausgedruckt, sondern abgeschrieben.
- 23:08Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Nein, ich gehe das auch. Ich finde, Wikipedia ist ist ein Einstieg der
- 23:11Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: allererste. Ich gehe das auch gerne mit meiner Studentinnen immer durch.
- 23:15Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Man muss halt lernen. Also kritisches Lesen einfach.
- 23:19Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Aber ich finde so also einfach nur eine allererste Information, die ich spannend
- 23:23Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: fand, war also ich habe mir Supercell angeschaut, das eine Unternehmen, das tu ich
- 23:28Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: glaube viele der der erfolgreichsten Mobile Games Macher, also Candy Crush in Clash
- 23:33Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Royale und halt alle Boom Beats, alle diese Epigonen.
- 23:37Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Jetzt gerade ist wieder extrem viel Werbung auf Twitter mit mit Chris Hemsworth übrigens
- 23:42Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: zu auch einem neuen Irgendwas Quadbusters glaube ich, heißt es auch wieder von von
- 23:46Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Super Supercell gehört mittlerweile Tencent, also ist Chinese.
- 23:50Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Was ich auch wiederum sehr spannend finde.
- 23:53Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Inwiefern verändert der Besitz, also das Jetzt der Volksrepublik China gerade wie noch
- 23:59Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: immer der offizielle Name ist irgendwie diese Firma vermutlich gar nicht am Anfang.
- 24:03Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Schauen wir, ob es dann am Ende alles verändert.
- 24:05Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Egal wo ich hin wollte. Der Umsatz also laut Wikipedia, das müsste man dann noch kritisch
- 24:09Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: hinterfragen. Die Zahlen sind wahrscheinlich nicht ganz vergleichbar, aber wird einmal
- 24:12Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: angegeben 1,8 Milliarden €.
- 24:14Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Das ist schon mal recht groß.
- 24:16Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: So große Zahlen überfordern mich.
- 24:17Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich brauche dann einen Vergleich.
- 24:18Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also hab ich mir gedacht, ich schaue mir mal Electronic Arts an, das kenne ich so alles.
- 24:21Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Der riesige Triple A Publisher, der Riesenmoloch, über den man ewig lang
- 24:27Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: schimpfen kann, der hat einen Umsatz von 8 Milliarden $.
- 24:30Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also gut, jetzt müssen wir noch umrechnen.
- 24:31Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich sage jetzt einfach eins zu eins.
- 24:33Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also es ist das Vierfache, nur das Vierfache, nämlich von Supercell, also dafür,
- 24:38Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: was EA da rauswirft an Spielen auf allen.
- 24:42Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Die machen ja auch Mobile Games und dann hat man da Supercell mit.
- 24:46Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Wirklich nur. Also die haben, die haben mich im Augenblick auch nur sechs mobile Games,
- 24:50Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: die sie vertreiben die wenn eins der nicht funktioniert, wird das auch abgeschaltet.
- 24:54Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und damit machen sie 1,8 Milliarden.
- 24:56Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Das ist ein Wahnsinn.
- 24:57Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Das sind so riesen riesen Summen.
- 25:00Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also ich finde schon alleine das ist ein Grund das wir eigentlich sehr sehr viel
- 25:03Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: intensiver auch den Blick der Forschung auf die Mobile Games richten sollten.
- 25:08Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ja, in dem Kontext kann ich ja nur ergänzen.
- 25:11Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Wir hatten ja machen ja im Moment diesen wunderbaren Sammelband zu vorlaut und da habe
- 25:16Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: ich mit Dir, Eugen und mit Björn Blankenberg.
- 25:22Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ich komme immer durcheinander, weil ich kratze.
- 25:25Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ich habe Verwandtschaft in Blankenberg, und das macht mich wahnsinnig.
- 25:29Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Jedenfalls mit dem lieben Björn Blankenberg.
- 25:32Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Björn mit Björn.
- 25:34Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Es tut mir echt leid.
- 25:37Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Das lasse ich aber drin.
- 25:38Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Man muss auch zu seinen Fehlern stehen.
- 25:40Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Jedenfalls, da habe ich nachgeguckt.
- 25:43Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Es geht. Da ging es ja auch um Fallout Shelter und zumindest in einer Aussage vor
- 25:48Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: ein paar Jahren war dann das Fact zu finden, dass zu dem Zeitpunkt Bethesda oder Bethesda
- 25:56Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: oder wie man immer das ausspricht, deutlich mehr Geld damit verdient als mit jedem
- 26:03Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: anderen Spiel der Fallout Reihe.
- 26:06Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Also das heißt dieser, dieser Casual Games Markt, der ist mittlerweile, ich würde sogar
- 26:12Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: sagen dominant und das sieht man ja auch, wenn man dann sich dann irgendwelche
- 26:16Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Nutzerzahlen anschaut, wer welche Spiele spielt, also die Konsolen und PC Spiele, die
- 26:22Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: sind nicht mehr an der Spitze, sondern es sind die Casual Games.
- 26:27Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Man merkt es ja auch ein bisschen daran, wie Also wenn man das nicht im Auge hat, dann mag
- 26:31Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: es einen verwirren, in welche Richtung halt auch die die Spiele für PC, Konsolen und Mac
- 26:36Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: gehen, weil da halt einfach Spielmechaniken die sich durchgesetzt haben in Mobile Games
- 26:41Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: auch langsam immer mehr Einzug finden.
- 26:43Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Manchmal funktioniert das, manchmal funktioniert das nicht, dann gibt es oft eine
- 26:46Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Abwehrreaktion. Aber es wird ja wirklich mit beständig.
- 26:50Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also auch dieses ach, was sind denn da die Ausdrücke, Das ist ja auch Games, also.
- 26:54Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Games as a Service.
- 26:55Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also dieser Gedanke, der sich da durchsetzt und auch dieses lebenslang begleiten, was ich
- 27:00Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: ja, das macht mich ja da nicht pessimistisch und ganz unglücklich, weil ich wirklich gerne
- 27:06Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Geld für einzelne Spiele ausgebe.
- 27:07Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich halte sie dann auch gerne in der Hand und ich möchte sie auch besitzen.
- 27:11Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Das ist halt alles wird gut, aber wir verlaufen uns jetzt hier glaube ich ein
- 27:15Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: bisschen in zu viel. Und es geht ja auch darum, jetzt nicht zuerst eine Meinung zu
- 27:18Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: haben, sondern was wir merken ist oder was ich merke ist, ich habe sehr wenig Ahnung
- 27:22Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: davon gehabt. Es hat nicht geholfen, dass ich einfach nur eine Meinung dazu hatte und
- 27:27Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: es ist schon sehr interessant, sich jetzt intensiver damit auseinanderzusetzen.
- 27:30Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und ich glaube, das ist, das sind so die nächsten Schritte.
- 27:33Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also ich meine, die nächsten Schritte werden jetzt eine etwas konzisere Forschungsfrage
- 27:37Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: daraus ableiten.
- 27:39Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also noch ein bisschen Literatur lesen, noch einige Spiele anschauen und dann überlegen
- 27:43Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: was wäre denn 111 konzise Frage?
- 27:46Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und haben wir auch die Möglichkeit, einfach mit den Quellen, die uns zur Verfügung
- 27:49Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: stehen, die Spiele selbst vermutlich das zu beantworten, weil ich glaube, wir brauchen
- 27:54Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: nicht glauben, dass wir irgendwelche Informationen von Unternehmen kriegen.
- 27:58Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Das werden in sich geschlossene Black Boxes sein.
- 28:00Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also Reichweitenzahlen lassen sich keine konkreten auf die Schnelle finden.
- 28:05Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Das ist prinzipiell bei Computerspielen eh oft so, außer sie verkaufen es halt als
- 28:10Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Riesenerfolg. Es gibt so Statistiken zur weltweiten Nutzung von Mobile Games, die alle
- 28:14Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: so in Richtung sagen, dass 23 % sowohl der Deutschen als auch der Weltbevölkerung
- 28:19Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: regelmäßig Mobile Games spielen.
- 28:22Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Kann man jetzt nicht so viel anfangen, finde ich.
- 28:24Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also ich glaube fast, es wird wieder mehr in Richtung gehen, so eine Art Diskursanalyse.
- 28:28Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Welche Geschichten erzählen diese Spiele oder welche gesellschaftlichen Modelle oder
- 28:33Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: kulturellen Modelle?
- 28:34Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Das wird halt sehr stark, denke ich, in Richtung Konkurrenz gehen.
- 28:38Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Noch immer so ein Effizienzdenken, aber ich kann es noch gar nicht sagen.
- 28:42Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also da bin ich.
- 28:43Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Die Frage wird es dann was, was sich uns wirklich zeigt?
- 28:47Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Also ich glaube für das Projekt hast du recht mit der Forschungsfrage und Forschungsstand.
- 28:53Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ich würde dem noch vorausschieben.
- 28:55Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Auch, dass wir unbedingt uns auch so was wie eine kleine Geschichte der Casualgames
- 29:01Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: zurechtlegen. Ja genau, weil eben daraus auch sich diese Begrifflichkeit erklärt.
- 29:06Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Dazu habe ich dann zum Beispiel gelesen, also wirklich nur so Nebensätzen, dass die
- 29:11Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Casualgames an sich ja ihren Ursprung wirklich in den Nintendo Games 2000 2000
- 29:17Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Jahre haben. Also klar, wir hatten schon vielleicht Snake auf dem Nokia, wie hießen
- 29:22Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: die 3600 oder wie die hießen.
- 29:24Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ich habe jetzt eine Zahl erfunden, Ich hoffe, das gibt es.
- 29:28Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Aber dieses Casual Game an sich, das ist was, was wirklich aus diesem Kontext Nintendo
- 29:37Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Konsolen kommt, die ja oft sehr niedrigschwellig angelegt sind und mal
- 29:41Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: schnell nebenbei gespielt werden können und nicht diesen ultra komplexen Erzählansatz von
- 29:49Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: anderen Triple A Herstellern zum Beispiel hatten.
- 29:54Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Geschichte ist ein guter Punkt.
- 29:55Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ich meine, wir sind halt Historiker, Wir machen das automatisch.
- 29:58Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Man kann man, das kann man ja nicht begreifen, dass das mobile Game unserer Tage,
- 30:02Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: ohne die Geschichte zu kennen.
- 30:04Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ich fand jetzt auch mehr Anekdoten also.
- 30:06Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Aber davon fangen wir an, also wir fangen halt mit den eigenen Erfahrungen an, die wir
- 30:10Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: dann kritisch analysieren.
- 30:11Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und ich habe überlegt, Zuerst dachte ich, ich hätte fast gar nichts gespielt.
- 30:15Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Dann bin ich drauf gekommen, dass ich eigentlich Angry Birds, was ich da schon
- 30:17Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: einordnen würde, sehr gern gespielt habe und fast alle Spiele von Rubio.
- 30:20Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Dann bin ich draufgekommen, da gab es die Phase von Farmville auf Facebook und davor
- 30:25Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Mafia war's. Ich glaube, das war auch auf Facebook.
- 30:27Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Farmville fand ich ja gar nicht so hässlich.
- 30:29Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Es war halt ein bisschen platt.
- 30:31Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Mafiaboss war auch hässlich.
- 30:33Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Also das habe ich von Anfang an, das hatte immer so ein bisschen einen anderen schalen
- 30:36Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Beigeschmack. Aber da ist die nächste, also das waren so Singer Games.
- 30:41Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Eine Frage ist auch, was ist aus all diesen Unternehmen geworden?
- 30:43Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Wer hat sie Waren aufgekauft?
- 30:44Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Wem gehören sie? Ähm, und das andere auch Ein sehr relevanter Punkt für Historikerinnen
- 30:50Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: ist dieser Spiele sind nicht mehr da und im Gegensatz zu einem alten NES Spiel, das du
- 30:54Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: jetzt irgendwie rekonstruiert. Also wenn du eine alte Konsole hast, einfach recht einfach
- 30:58Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: spielen kannst oder?
- 31:00Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ansonsten mit Emulator kannst du diese gerade diese Multiplayer Mobile Games oder
- 31:06Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: halt Casual Games nicht mehr rekonstruieren.
- 31:08Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Farmville kannst du nicht mehr zum Laufen bringen.
- 31:11Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Du kannst. Ich meine, man müsste.
- 31:12Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Also wäre das ein lustiges Experiment.
- 31:14Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Man man baut das alles auf und dann muss man halt eine Gruppe von 200 Leuten irgendwo
- 31:18Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: hinsetzen und die sollen müssen dann wieder Farmville spielen, damit man.
- 31:21Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Wobei bei Farmville, glaube ich, ging es, weil da hat man nicht so viel Interaktion,
- 31:24Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: aber bei anderen Spielen bräuchten.
- 31:26Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Also es ist einfach der spielerischen Basis nicht mehr da.
- 31:29Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Sie werden halt nicht mehr irgendwo, sie laufen nirgends mehr, sie sind einfach weg.
- 31:33Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Man müsste im Prinzip das machen, was unsere Kollegen in Zürich da mit der experimentellen
- 31:38Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Archäologie machen, nämlich solche Spiele tatsächlich nachbilden.
- 31:42Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und und das würde wahrscheinlich nur noch mit so Playthroughs gehen, vermute ich fast,
- 31:48Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: denn das sind ja dass.
- 31:49Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Also selbst wenn du heute ein Spiel hast, dass es vor zehn Jahren schon gab, ist das
- 31:53Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: dann in der xten Iteration und hat sich wahnsinnig seitdem verändert und man kann
- 31:59Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: historisch gar nicht mehr nachvollziehen, wie dann diese Version eins zum Beispiel
- 32:03Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: ausgesehen hat.
- 32:04Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Da müssen wir, Memo to us, müssen wir uns noch ordentlich in die Literatur reintigern
- 32:09Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: zu Mmorpgs oder überhaupt MMOs, weil das ist ja mit World of Warcraft hat man ja das
- 32:15Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: gleiche Thema. Also historisch zu den ersten Welten zu schreiben.
- 32:19Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Dadurch, dass es so ständig überschrieben werden und sich neu erfinden, da ist das halt
- 32:24Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: viel schwieriger als bei Spielen, wo halt sehr auf in einer Version rauskam und dann
- 32:28Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: kam Teil zwei und dann kam halt irgendwann der Reboot und Deluxe usw Aber.
- 32:33Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Unsere letzte Frage.
- 32:34Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Kurze letzte Frage zum Thema weil wir haben.
- 32:37Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ja ich würde auch sagen gehen.
- 32:38Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Wir haben nur wenig Zeit.
- 32:39Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Aber eine Frage hätte ich noch Und zwar siehst du das ganze eher als
- 32:43Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: politikwissenschaftliches oder als geschichtswissenschaftliches Projekt oder
- 32:50Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: beides?
- 32:52Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Die böse Frage, Was bin ich mehr Historiker oder Politikwissenschaftler?
- 32:55Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich bin Politikhistoriker, ich mache immer beides.
- 32:59Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also. Das macht jetzt so ein großes Fass auf was?
- 33:04Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich finde ja, dass Geschichtswissenschaft nicht komplementär zur Politikwissenschaft
- 33:09Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: ist. Ist das überhaupt richtige Begriff?
- 33:10Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also es ist. Sind nicht zwei voneinander zu trennende Felder, sondern sie überschneiden
- 33:16Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: sich einfach zu großen Teilen.
- 33:18Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Es fehlt mir jetzt das richtige lateinische oder griechische Fremdwort für.
- 33:23Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ein einfaches deutsches Wort benutzen.
- 33:25Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ja, ich weiß, kann es, aber.
- 33:29Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Nein, ich denke, sie ist es. Also in meinem Fall ist das eine, ohne dem anderen zu
- 33:33Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: denken. Und es ist.
- 33:34Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich sehe es tatsächlich.
- 33:35Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also für mich ist gut.
- 33:37Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich bin halt. Für mich ist alles immer ein Nagel, weil ich der der
- 33:39Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: politikwissenschaftlicher oder ideenhistorischer Hammer bin.
- 33:44Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Mich interessiert dann vor allem halt Was sagen dieser Spiele über die Gesellschaft
- 33:47Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: aus, aus der sie herauskommen?
- 33:48Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Was sind gerade wirklich die dominanten Diskurse?
- 33:50Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und ich glaube, das geht bei solchen Spielen noch besser als bei bei anderen digitalen
- 33:56Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Spielen. Weil hier haben wir wirklich unverfälscht und unhinterfragt unkritisch
- 34:02Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: dominante politische Diskurse, weil da werden keine großen Überlegungen vorher zur
- 34:07Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Erzählung oder zur Mechanik gewesen sein, sondern da hat man wirklich gemacht, was
- 34:10Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: funktioniert, was glaubt man, was gerade sich super gut verkauft und äh, ja.
- 34:16Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ja, ich glaube, Spielforschung kann man sogar eigentlich nur interdisziplinär machen.
- 34:23Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich meine, ich bin aber, weil du gefragt hast, schon immer dafür, die historische
- 34:26Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Perspektive mit reinzuhauen, weil sie hilft halt einem vieles besser begreifen, wenn man
- 34:31Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: einfach so ein Artefakt als Artefakt seiner Zeit begreift, dann gehen muss man sich
- 34:36Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: vieles auf andere Wege erschließen.
- 34:37Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Wenn man dann zurückschaut, wo kommt das her, dass das macht es dann einfacher vieles
- 34:41Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: zu begreifen. Also der Spielmechanik, Traditionen, auch bei der Monetarisierung,
- 34:44Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: denke ich. Die erschließen sich dann einfacher, wenn man ein bisschen zurückgeht
- 34:47Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: und schaut, was gab es denn da als Vorbilder?
- 34:49Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ja, man entgeht auch so ein bisschen so einem Absolutheitsanspruch, den man in anderen
- 34:53Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Fächern dann vielleicht nicht unbedingt hat, aber vielleicht nach außen ausstrahlt.
- 34:58Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Wenn man sagt, das ist so und so sind Games aber und wenn wir als Historiker dann sagen
- 35:05Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: können, nee, so sind Games nicht, so sind sie im Moment und das finde ich einen ganz,
- 35:10Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: ganz wichtigen Punkt.
- 35:11Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Oder wenn man noch gemeiner sind als Historiker, wenn man sagt, das ist was ganz
- 35:16Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Neues, das ist die neueste Erfindung.
- 35:18Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Da sagen Studien.
- 35:20Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also ich habe da erst kürzlich einen Text gelesen aus der mykenischen Zivilisation.
- 35:24Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Da gab es sowas auch schon.
- 35:26Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also es ist, äh, das war jetzt überzeichnet, aber grundsätzlich ist es schon so, dass, äh,
- 35:31Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: dass sich Traditionen sehr weit zurückführen lassen.
- 35:34Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Aber das machen wir vielleicht ein andermal.
- 35:35Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ja.
- 35:36Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Wenn wir dann die vergleichende Numismatik mit einbinden.
- 36:14Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich möchte. Ich möchte dieses Jahr Gitarre lernen.
- 36:17Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Das habe ich jetzt auch ganz öffentlich, damit es wirklich passieren muss.
- 36:19Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Weil sonst werde ich immer wieder gefragt werden Was ist aus deinem Gitarre lernen
- 36:22Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: geworden?
- 36:23Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Aber das schneiden wir ja noch raus.
- 36:25Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ach gut, Ja, dann muss ich es anders machen.
- 36:29Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Kannst du jetzt sagen, bei dem Jingle fällt mir ein.
- 36:32Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Da fällt mal Nein.
- 36:33Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich würde sagen, wir springen jetzt ins Thema.
- 36:35Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und ich frage dich, Arno, was hast du zuletzt gespielt?
- 36:40Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Müssen glaube ich erstmal erklären, dass wir bei Softworks sind.
- 36:43Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich habe doch vorhin gesagt, wir sind besser, wir sind jetzt bei Softwork.
- 36:47Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Wir sind im zweiten Teil unseres Podcasts, wo wir einander fragen werden, welche Spiele
- 36:53Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: wir gerade spielen.
- 36:56Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Das ist bei mir echt eine schwierige Frage.
- 36:58Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ich habe seit irgendwie Monaten so ein bisschen so ein Hm.
- 37:05Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ich weiß nicht. Ich tue mich schwer mit Spielen.
- 37:07Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ich weiß nicht, ob du das kennst.
- 37:08Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ob es mal so Phasen gibt, wo man so vieles anspielt, aber nichts einen so richtig
- 37:15Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: glücklich macht. Und ich habe zum Beispiel in den letzten Monaten Assassin's Creed
- 37:23Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Mirage angefangen.
- 37:26Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ich habe, äh, wie heißt das noch mal, Banishers angefangen.
- 37:33Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Es ist irgendwas mit Mittelalter, oder?
- 37:33Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Das von Dontnod.
- 37:35Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ah, okay, dann muss ich gleich nachschauen.
- 37:39Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ich habe angefangen.
- 37:40Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Spiderman 2.
- 37:43Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ja, und ich habe jetzt am Wochenende angefangen.
- 37:47Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Aber das werde ich hoffentlich weiterspielen.
- 37:51Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Still Wakes the Deep von Chinese Room.
- 37:53Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Oh ja, darauf freue ich mich auch schon.
- 37:55Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also gute Auswahl.
- 37:56Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Bei den vorherigen Spielen.
- 37:59Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Also ich glaube, Spiderman 2 werde ich irgendwann noch weiterspielen.
- 38:02Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Es gibt ja sowas. Ich habe diesen Begriff gelernt: Kairos.
- 38:06Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Also diese Philosophie des richtigen Momentes sozusagen, der sich dann in der sich
- 38:13Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: quasi das Universum mit seinen Konstellationen so einstellt, dass genau
- 38:19Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: dieses Spiel genau in deinem Moment des Lebens das genau Richtige ist.
- 38:25Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Über diesen Kairos Moment in Spielen wollte ich auch irgendwann mal was schreiben, aber
- 38:30Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: das ist jetzt kein Versprechen und das hatte ich bei den anderen Spielen halt überhaupt
- 38:36Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: nicht. Und ich bin aber jetzt doch ziemlich angetan von Still Wakes The Deep.
- 38:43Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also du hast es schon angefangen.
- 38:45Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ich habe es angefangen, habe vielleicht so anderthalb, zwei Stunden gespielt.
- 38:49Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Vielleicht kurz zur Story.
- 38:51Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Also man es spielt in den, ich glaube 70er Jahren auf einer Ölplattform in der Nordsee.
- 38:59Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Britische Ölplattform.
- 39:01Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Was lustig ist, Man kann zumindest so einstellen, wenn man Englisch einstellt.
- 39:05Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ist das alles so ein Hardcore Schottisch und ich habe mir als zweites erstmal Untertitel
- 39:10Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: eingestellt, weil ich mochte das Schottische schon sehr gerne und mit Untertiteln habe ich
- 39:16Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: es dann auch verstanden und man spielt einen Typen, der heißt Casey und man weiß nicht
- 39:25Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: genau, der hat irgendwas auf dem Festland getrieben, was in irgendeiner Form illegal
- 39:30Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: war. Also wie gesagt, ich weiß ja nicht.
- 39:32Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Die Polizei ist hinter ihm her und das wird dann auch auf der Ölplattform bekannt.
- 39:37Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Er hat auch Stress mit seiner Frau usw und er wird dann gefeuert und soll gerade aufs
- 39:43Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Festland geflogen werden mit dem Hubschrauber und in dem Moment.
- 39:47Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Wir sprechen von Kairos.
- 39:49Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: In dem Moment gibt es einen Riesenknall und alles wackelt und alles stürzt ins Chaos, wie
- 39:56Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: das so gerne in so spielen mal ist.
- 39:58Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und ja, von da an muss man rausfinden, was da überhaupt los ist.
- 40:02Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Die meisten Leute sind irgendwie verschwunden, findet nur ab und zu
- 40:05Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: verschreckte Leute, die dann von schrecklichen Dingen berichten, über die ich
- 40:10Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: noch nicht sagen möchte.
- 40:11Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Man hört auch Leute schreien Ich habe tatsächlich noch kein Monster oder ähnliches
- 40:16Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: gesehen. Es gibt so besser.
- 40:17Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Es gibt so Andeutungen von Cosmic Horror.
- 40:20Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Also man sieht dann so aus der Ferne irgendwann so komische.
- 40:25Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ja Tentakel würde ich sagen.
- 40:28Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Aber man kann es ehrlich gesagt gar nicht so genau sagen.
- 40:30Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Es ist noch alles sehr, sehr ungefähr.
- 40:32Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Aber es ist unglaublich spannend gemacht.
- 40:34Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Also gerade so vom Sound her, von der Erzählung her.
- 40:38Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Es ist alles Achtung, das Wort authentisch und es macht einfach im Moment zumindest noch
- 40:45Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: sehr viel Spaß. Ich bin wirklich gespannt, wie das weitergeht.
- 40:49Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich hätte ja fast das andere Wort genommen.
- 40:51Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Atmosphärisch.
- 40:53Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Auf jeden Fall. Aber das ist ja ein positiver Begriff, finde ich.
- 40:57Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ja, man kann. Also ich finde das positiv.
- 41:01Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Also authentisch ist ja also auch ein Arbeitsbegriff, mit dem ich gerne.
- 41:05Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Da machen wir eigene Folge dazu.
- 41:07Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ja, aber ich habe gerade nachgeschaut wieder was von was ich von kleines außer Dear Esther
- 41:13Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: kannte. Das letzte war Everybody's Gone to the Rapture, das ich sehr gerne gespielt
- 41:17Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: habe. Das war auch, also ich meine, man konnte auch vieles kritisieren, aber was sie
- 41:21Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: hatten, fand ich und viel mehr als viele andere Horrorspiele und da kennen wir uns ein
- 41:26Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: bisschen aus, dazu haben wir gearbeitet.
- 41:28Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ist halt, dass wirklich diese, äh, diese Antizipation des Horrors die ganze Zeit da
- 41:34Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: war und dieses leichte Gefühl, dass so etwas ein bisschen weg ist, also Richtung Uncanny
- 41:40Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Valley. Es war alles hat sehr realistisch, sehr authentisch gewirkt, aber irgendwas war
- 41:45Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: immer so leicht off und das hat bei mir super funktioniert.
- 41:47Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Deswegen freue ich mich auch auf das Spiel sehr.
- 41:50Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Chinese Room hatte ja auch A Machine for Pigs gemacht, also Amnesia: A Machine for Pigs.
- 41:55Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Kurz eine kleine Werbeeinschaltung.
- 41:57Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Das hat der Arno analysiert für unser Horror Game Politics Projekt.
- 42:01Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Das kann man unter hgp.
- 42:03Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: hypotheses.org nach nachschauen oder einfach mit Arno Görgen und A Machine for Pigs.
- 42:10Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und ich sehe es aber auch in Verwandtschaft mit einem anderen Spiel, und zwar mit Soma.
- 42:15Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Das haben wir auch analysiert.
- 42:18Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Wieder Arno Görgen Soma.
- 42:23Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Aber vor allem auch, weil es eben so ein abgeschlossener Raum mitten in der Nordsee
- 42:27Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: ist, zu dem niemand hinkann und niemand rauskommt.
- 42:30Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Dass er so ein ganz klassisches Narrativ, dass man da hat.
- 42:33Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und man muss dann rausfinden, was da passiert.
- 42:36Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und vor allem muss man sich selbst vermutlich irgendwie retten.
- 42:39Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ja.
- 42:40Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich glaube ja. Also man müsste immer aufpassen.
- 42:42Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Erst ein Spiel zu Ende spielen, bevor man nach politischen Mythen sucht.
- 42:46Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Aber woran ich gleich denken würde Ich finde diese Nostalgie sehr spannend, die man auch
- 42:50Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: bei Everybody's Gone to Rapture hat.
- 42:52Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also es ist da immer diese heile Welt ist in der Vergangenheit schon, es ist nicht unsere
- 42:55Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: jetzige Welt, es ist so die heile Welt, an die wir uns erinnern in der Zeit bevor rechte
- 43:01Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Politikerinnen überall an die Macht kamen und wo man noch Musikkassetten auf Ton, auf
- 43:06Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Magnetbändern usw hatte.
- 43:08Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also ich nehme an, du hast gesagt 70er Jahre, das heißt würde ich fast davon
- 43:12Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: ausgehen, dass man hin und wieder älteren Radios begegnet oder Telefonen so diesen.
- 43:17Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Es geht eigentlich also es ist schon alles glaube ich relativ nah an dem dran, wie man
- 43:24Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: sich die 70er halt vorstellt.
- 43:26Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: So eine Bohr-, so eine Bohrinsel halt.
- 43:28Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ist auch eher reduziert.
- 43:30Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Vermutlich.
- 43:32Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Es ist mit so einer Unreal 5 Engine gebaut worden.
- 43:36Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Sieht schon echt gut aus, muss man sagen.
- 43:38Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und was man. Was es mir schon aufgefallen ist an politischen Sachen.
- 43:42Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Also es gibt gleich zu Beginn, deswegen kann ich das auch sagen ist kein großer Spoiler.
- 43:47Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Gibt es schon so unter Arbeitern auf dieser Plattform dann Diskussionen darüber, wie
- 43:54Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: diese Ölindustrie damals funktioniert hat und dass die Plattform bestimmt dann auch
- 43:59Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: bald von Firma XY übernommen wird und dann aber Hallo für die Arbeiter usw also das
- 44:06Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: spielt schon da auch eine Rolle und man muss ja auch denken Großbritannien 70er Jahre
- 44:10Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: schon da eigentlich wirtschaftlichen Abstieg.
- 44:14Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Das alles spielt da schon so ein bisschen mit rein, weil das eben auch auch in diese
- 44:18Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: kollektive Erinnerung, ähm, der der Insel sehr stark mit hineingespielt hat.
- 44:24Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Da muss ich dich gleich an zwei Sachen, äh ach, können wir gleich was dazu machen oder
- 44:30Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: kannst du gleich was dazu schreiben?
- 44:32Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also vor kurzem waren zwei Punkte, wo ich an ähnliches erinnert wurde.
- 44:36Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Das eine war, weil ich jetzt mit einem Freund anfange, sehr viel Brettspiele zu
- 44:39Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: spielen. Ich habe auch nur beschränkt Platz habe, habe ich immer wieder welche
- 44:42Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: hergeschenkt wieder, die ich auf Flohmärkten gekauft habe.
- 44:44Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Eines meiner Lieblinge, aber ich glaube, das macht auch nicht so viel Spaß.
- 44:47Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ist Öl für die Welt auch ungefähr aus der Zeit von Ravensburger, wo es einfach um die
- 44:51Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ölindustrie geht und Riesentanker gesponsert.
- 44:54Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also auch mit dem Logo zu sehen von British Petrol die ganze Zeit.
- 44:58Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also da haben wir schon auch dieses Da stand Ölindustrie für Fortschritt und Aufstieg und
- 45:03Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Wirtschaft und die große weite Welt.
- 45:05Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ölbohrinseln waren ja auch immer so ein bisschen ein Abenteuerspielplatz für wie sagt
- 45:10Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: man Anführungszeichen, echte Männer, Anführungszeichen.
- 45:13Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Oder Outcasts auch.
- 45:15Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Outcast Genau. Aber diese, äh, ach ja, und das zweite, was ich auch sehr schön fand, war
- 45:21Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich höre jetzt einen einen anderen Podcast, den kann ich auch empfehlen vom Runciman.
- 45:26Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Der heißt Past Present Future Ideenhistoriker und hatte einmal eine
- 45:29Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Kollegin eingeladen.
- 45:31Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Müsste ich jetzt nachschauen, wie sie heißt.
- 45:33Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Hat mit ihr über. Also sonst redet er auch über Montaigne und Thoreau und ähm also die
- 45:39Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: die großen Denkerinnen der letzten zwei Jahrhunderte.
- 45:41Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und da haben sie über Dallas geredet und Dallas, aber ideenhistorisch auch so zerlegt,
- 45:47Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: zerlegt, nicht analysiert.
- 45:48Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und das war extrem spannend, weil man halt anhand von Dallas sehr viel über US
- 45:53Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: amerikanische Gesellschaftspolitik und die Wirtschaftspolitik erzählen kann.
- 45:58Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Auch die, die die frühen Anfänge der der, ähm, der Grünen Bewegung in den USA kommt,
- 46:04Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: auch in Dallas behandelt.
- 46:06Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also das ist ja, aber das finde ich halt so wunderschön gezeigt, warum wir das machen,
- 46:10Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: was wir tun, nämlich die Populärkultur.
- 46:11Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Auch die, die da oft ignoriert wird.
- 46:13Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Oder den ersten Augenblick schmunzelt man, wenn man denkt Hach, Dallas.
- 46:16Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ja, man denkt dann ja, Aber in Wirklichkeit wurde da irrsinnig viel, irrsinnig viel
- 46:21Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: behandelt und es sind super Quellen für die Zeit, aus der sie kommen.
- 46:24Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ja, behandelt, also aktiv behandelt, aber auch, was indirekt und unbewusst da mit
- 46:30Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: reinspielt. Ja. Was hast du denn gespielt?
- 46:35Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also zuerst mal genau. Zuerst will ich noch sagen, das ich kenne im Moment sehr gut, dass
- 46:38Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: man nicht zum Spielen kommt und ich weiß nicht wie es dir geht, aber wenn ich
- 46:44Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Menschen, denen ich neu begegne, mein Leben erzähle, was ich mache, dann sagen sie Und du
- 46:48Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: spielst auch. Und dann sage ich Ja, du hast dir den besten Club ausgesucht.
- 46:52Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und dann überlege ich immer Was soll ich jetzt antworten?
- 46:55Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also ehrlich wäre auch zu sagen Ja, ist schon.
- 46:57Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also wenn man mal bezahlt wird, ist es sehr gut.
- 47:00Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Aber es ist ja auch so, dass wir oft auch Sachen spielen müssen dann und das spielen
- 47:05Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: dann einfach nicht mehr.
- 47:06Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Die Entspannung ist.
- 47:07Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also gerade wenn man für Projekte viel spielen muss, hat man oft am Abend gar nicht
- 47:11Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: mehr so lustig, irgendwas anderes anzuschauen.
- 47:13Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich habe auch gemerkt, dass ich mich dann oft so überwinden muss, einfach um auch mal
- 47:17Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: den Kopf frei zu machen, wieder neue Sachen zu sehen.
- 47:19Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und ich habe jetzt auch ganz lange sehr wenig gespielt.
- 47:22Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich schreibe das immer auf auf meinem Blog, was ich gespielt habe, gemerkt, ich habe erst
- 47:25Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: jetzt wieder im Mai angefangen und jetzt macht es mir aber großen Spaß.
- 47:29Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Aber ich muss mir auch wirklich bewusst zu jeden Tag zumindest die Werktage einfach kurz
- 47:35Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: ein kurzes Zeitfenster nehmen, um weiter zu kommen und drin zu bleiben.
- 47:38Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und was habe ich zuletzt gespielt?
- 47:41Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ja, also was mir jetzt sehr, sehr gut gefallen hat aus der Dark Pictures Anthologie
- 47:45Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: House of Ashes.
- 47:47Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also sind so Horrorspiele, dass der dritte Teil dieser Anthologie das ist von
- 47:51Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Supermassive Games, ich glaube, das sind Briten, die haben also bei mir sind sie auf
- 47:57Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: dem Radar erschienen mit Jetzt muss ich auch kurz überlegen diesen Teenie Slasher
- 48:02Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: -Horrorspiel, das in Rocky Mountains spielt.
- 48:05Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ach, ach, ach, Until Dawn, genau.
- 48:08Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Until Dawn ist mir irrsinnig gut gefallen hat, weil es auch so bewusst ein bisschen
- 48:13Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: diesen B-Movie-Charakter zelebriert hat.
- 48:15Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und das macht diese Reihe auch, die Dark Pictures Anthologie.
- 48:18Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Aber sie machen mir einfach auch Spaß.
- 48:20Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und in House of Ashes ist auch ist es auch spannend.
- 48:25Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also es fängt ja auch gleich wieder für Historikerinnen und
- 48:27Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Politikwissenschaftlerinnen und spannend an, weil es spielt im Irak im Jahr 92, also
- 48:33Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: während der Invasion 92, nicht eben nicht beim ersten Irakkrieg, sondern im Zweiten
- 48:39Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Irakkrieg vom George W.
- 48:41Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: ja gut, das Datum soll man bitte nachschauen, wann es spielt.
- 48:45Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also spielt während dem Krieg und während der Zeit, als die Weapons of Mass Destruction
- 48:50Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: gesucht wurden.
- 48:52Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Da ist noch einige Leute daran geglaubt haben, dass es die vielleicht gibt im Irak
- 48:55Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: und das fand ich schon extrem spannend.
- 48:57Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also das Motiv ist echt man.
- 48:59Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Man spielt eine Reihe von vor allem marine Soldatinnen und einen, glaube ich, CIA
- 49:05Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Operative, der irgendwie einen neuen Satelliten entwickelt hat, mit dem er glaubt,
- 49:08Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: ebenso unterirdische Produktionshallen von WMDs zu finden.
- 49:13Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Aber was er gefunden hat, ist keine Produktionshalle, sondern ein antiker Tempel.
- 49:19Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also aus der nicht Vorgeschichte, sondern Geschichte, weil sie hatten schon Schrift.
- 49:23Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich habe mir jetzt auch leider nicht aufgeschrieben, welche.
- 49:27Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Das ist nicht babylonisch oder assyrisch, Ja, einer der mesopotamischen älteren
- 49:33Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Zivilisationen auch sehr schön umgesetzt die Ruinen, die unterirdisch sind.
- 49:38Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und ich kann jetzt nicht zu viel verraten, weil das ist natürlich ein Spiel, das sehr
- 49:41Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: viel von von von Überraschungen in letzter Minute profitiert.
- 49:49Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Aber es ist natürlich alles ganz anders als man denkt, und es hat mir großen Spaß
- 49:55Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: gemacht. Die Spielmechanik bei den Spielen ist immer sehr reduziert, man kann manchmal
- 49:58Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: hin und her gehen, aber im Grunde gibt es nur zwei Sachen, die man tun kann.
- 50:01Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Drei, drei Sachen kann man tun.
- 50:03Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Sehr oft basiert es auf einem Baumkonzept von Entscheidungen, wo man sich einfach immer
- 50:10Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: binär entscheiden kann. Nimmt man den linken weg, nimmt man den rechten Weg.
- 50:12Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ein bisschen wie die Abenteuerbücher aus den aus unserer, aus unserer Jugend, nicht aus
- 50:18Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: unser aller Jugend, aus den 1980, 1990er Jahren, das aber sehr konsequent durchgezogen
- 50:24Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: wird. Also es ist auch so, wenn einer der Protagonisten eine der Protagonistinnen
- 50:28Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: stirbt, dann ist sie auch weg.
- 50:30Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Dann sind alle späteren Szenen gehen auch wirklich drauf ein und das ist schon finde
- 50:34Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: ich, ein sehr schönes Gefühl, weil man halt diese Eigenwirksamkeit da mitbekommt.
- 50:38Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Viele Spiele versuchen das ja zu umschiffen.
- 50:41Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Das zweite sind Quicktime-Events.
- 50:45Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: I'm not a fan of, aber es ist okay.
- 50:47Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also immer wenn und das funktioniert halt, es macht es hektisch.
- 50:50Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Wenn ich gegen Monstren kämpfen muss, dann schnell die richtige Taste zu finden, weil
- 50:54Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: sonst ist ja meine Protagonistin weg.
- 50:57Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und das dritte und das finde ich am spannendsten ist, man kann Secrets suchen,
- 51:00Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: also die ganze Geschichte versteht man nur.
- 51:02Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Man muss überall so kleine Clubs finden, das sind Briefe, Fotografien und da wird das
- 51:08Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Spiel ganz unerwartet zu einem Detektivspiel und äh, also zum einen versteht man die
- 51:15Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: gesamte Geschichte und die Hintergründe nur, wenn man wirklich alle diese Secrets gefunden
- 51:19Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: hat, die die nehmen dann auch aufeinander Bezug.
- 51:22Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also wenn man dann später zum Beispiel mehrere alte Tonscherben findet, dann machen
- 51:29Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: plötzlich andere Tonscherben Sinn, dann wird die.
- 51:31Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Dann wird die Erklärung zu dem einen Sekret ausgeweitet.
- 51:34Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also das finde ich schon sehr schön eigentlich.
- 51:35Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Was man da macht, ist ein bisschen Geschichtsforschung. Darauf will ich hinaus.
- 51:38Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Es hat aber dann auch eine Auswirkung auf das Spiel selbst, weil manchmal muss man
- 51:42Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: wissen, wie die Geschichte war, um mehr Handlungsmöglichkeiten zu haben, um halt
- 51:47Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: auch, dass meistens halt das bessere Spielergebnis zu erreichen und das finde ich
- 51:52Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: halt extrem spannend. Das habe ich auch schon in einem Paper mal angerissen, dass das
- 51:55Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: eines der Spiele ist, unerwartet, dass die Arbeit von Historikerinnen eigentlich sehr
- 52:00Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: gut in einer Spielmechanik umsetzt.
- 52:02Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Eben dieses Man muss suchen, man muss die Verbindungen von einzelnen Quellen zueinander
- 52:07Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: herstellen und daraus dann halt Hypothesen entwickeln, die man dann allerdings wiederum
- 52:10Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: anwenden kann. Natürlich jetzt sehr, sehr simplifiziert.
- 52:13Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und das ist noch immer ein Slasherhorror mit vielen sehr gore Details.
- 52:17Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also wer da aller gepfählt werden kann und zerrissen und ausgeweidet.
- 52:21Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Das ist doch wie in der Geschichte.
- 52:23Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Dass wir unser Alltag quasi aber, ja nicht aber, sondern das hat mir also das hat mir
- 52:29Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: auch wirklich großen Spaß gemacht, muss ich sagen, das Spiel.
- 52:33Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Freue mich schon auf deine Analyse.
- 52:35Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ja, ich werde eine kurze machen.
- 52:38Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich habe jetzt angefangen, weil es auch sonst.
- 52:40Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Du hast auch vom Gedächtnis geredet.
- 52:42Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Das Problem ist ja, wenn man was spielt und dann denkt man sich, dann hat man der eigenen
- 52:46Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Meinung nach intelligente Gedanken.
- 52:47Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Die sind dann irgendwann einfach weg und dann muss man irgendwann ein Paper dazu
- 52:50Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: schreiben und dann ist es nicht mehr da.
- 52:52Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und deswegen habe ich mich jetzt auch bemüht, auf meinem Blog wieder mehr so ganz,
- 52:55Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: ganz Kurztexte zu machen, wo ich halt so ein paar Bemerkungen mache.
- 52:58Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und das werde ich zu dem Spiel auf jeden Fall machen und auch zu dem davor.
- 53:02Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Das war Medal of Honor: Airborne, ein klassischer Zweiter Weltkrieg-Shooter.
- 53:08Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: In 2000 Jahren oder sowas.
- 53:10Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ja, aber weißt du was?
- 53:12Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ich google jetzt noch mal nach. Es ist einer der letzten Medal of Honor, eines der letzten
- 53:17Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Medal of Honor gewesen.
- 53:19Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Also, ich würde sagen, 2010 oder 2015 oder so was.
- 53:24Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Geben wir Wikipedia eine Sekunde Zeit.
- 53:28Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: 2007? Ja, also zwischen uns beiden.
- 53:32Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ja, ähm.
- 53:34Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Hat teilweise Spaß gemacht.
- 53:36Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Es hatte. Es ist aber sonst wie Call of Duty und so First Person Shooter.
- 53:42Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Manchmal muss ich mich dazu bewegen, da weiterzumachen.
- 53:44Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Natürlich. Ich habe immer, immer den Impuls, ich muss es zu Ende spielen.
- 53:48Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Hat sich auch ausgezahlt, weil die letzte, das letzte Level, der Flaktürm mit
- 53:53Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Doppelpunkt auf dem U.
- 53:54Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ä. Der gibt schon einiges her.
- 53:56Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ja, ich bin mir noch immer nicht sicher, ob das so Absicht ist.
- 53:59Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: So wie das Metal-Ü, das Metal-Umlaut oder ob da einfach wirklich das Geld nicht mehr für
- 54:05Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: die Recherche gereicht hat.
- 54:08Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Wobei der Flakturm wunderschön.
- 54:10Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Sieht wirklich eins zu eins aus wie unsere Flaktürme in Wien.
- 54:12Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Wir haben ja alle sechs erhalten.
- 54:14Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und zwar ist ein nicht ein Richtturm, sondern ein Gefechtsturm.
- 54:17Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Das sind die, die noch größeren, allerdings drinnen hat der Flakturm aus dem Spiel ist
- 54:22Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: quasi der Todesstern.
- 54:23Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Was da alles passiert und Kommandozentralen Und Riesenaufzüge und Riesenkanonen.
- 54:28Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ähm. Nicht, nicht, Nicht ganz historisch, authentisch oder akkurat.
- 54:33Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Vorsichtig ausgedrückt.
- 54:35Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Aber das war durchaus lustig und furchtbar schwer, muss ich sagen.
- 54:38Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Gott, habe ich... Da bin ich lange dran gesessen.
- 54:40Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ähm, ja, das Spiel habe ich mir konkret ausgesucht, weil ich mich noch immer sehr mit
- 54:45Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: dem Zweiten Weltkrieg und vor allem den Kriegsverbrechen oder den Verbrechen des NS
- 54:49Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: -Regimes und Spielen auseinandersetze.
- 54:51Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und hier versuche auch einfach noch mehr unterschiedliche Spiele zu sehen.
- 54:55Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und in dem Spiel zum Beispiel haben die Verbrechen des NS Regimes gar keine Rolle
- 54:59Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: gespielt. Das ist eine reine Geschichte von Also sie bemühen sich so in der Tradition von
- 55:06Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Medal of Honor die Kameradschaft hochzuhalten und dieser dieser
- 55:10Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Fallschirmjäger. Spannend ist ja auch, dass sie da eins zu eins das umsetzen wollen, was
- 55:15Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: ihn in der Serie Band of Brothers geschehen ist.
- 55:18Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Nur die Serie, die ich auch jetzt erst vor kurzem gesehen habe, die ich grandios fand,
- 55:21Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: also die mich emotional auch total mitgenommen hat.
- 55:25Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also bei zwei Folgen habe ich wirklich Tränen in den Augen gehabt und war.
- 55:30Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also die fand ich wirklich beeindruckend.
- 55:32Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Auf vielen Ebenen.
- 55:34Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Das bemühen sich aber nur die Oberfläche da.
- 55:36Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also es sind so Momente, wo man halt in der Katze am Anfang im Flieger sitzt und dann
- 55:40Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: wird ein Kamerad links oder rechts neben dir getroffen und dann sagt man so Ja, du hast ja
- 55:45Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Glück, du kannst jetzt einfach zurückfliegen. Und er sagt Nein, ich werfe
- 55:48Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: mich trotzdem mit euch in die Schlacht.
- 55:51Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Gegen die Krauts kämpfen.
- 55:52Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und deshalb dieser Kameradschaftsgedanke, der in Band of Brothers drinnen ist.
- 55:55Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Nur dort macht es halt viel mehr Sinn, weil man miterlebt, was sie gemeinsam erlebt
- 55:58Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: haben. Da ist es pure Oberfläche.
- 56:00Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und das Absurde ist ja, im Singleplayer ist man dann allein.
- 56:04Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also da hat man hin und wieder ein paar andere Soldaten auf der Seite und die sterben
- 56:07Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: sofort innerhalb von Sekunden.
- 56:08Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also die haben nie geholfen.
- 56:10Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Kein einziges Mal. Ich war eine Ein Mann Armee, der, äh, der ich weiß nicht, wie
- 56:15Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: viele. Hunderte, wahrscheinlich Tausende anfangs Italiener, später Deutsche und
- 56:20Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Österreicher natürlich auch dahingemetzelt habe.
- 56:23Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Unhinterfragt. Ähm, ja.
- 56:26Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Es braucht ja auch nur den einen, um diese fürchterlich dunkle Zeit zu beenden.
- 56:33Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Kann ja auch lustig sein.
- 56:34Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich meine, wenn man dann wieder so was wie Wolfenstein draus macht, da habe ich ja
- 56:37Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: nichts grundsätzlich dagegen.
- 56:38Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Aber was mich halt genervt, ist jetzt nicht sehr wissenschaftlich.
- 56:42Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Was mich irritiert hat, ist ja, dass der Versuch da als Kameradschaft zu machen und da
- 56:46Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: wird man auch immer wieder angesprochen As you have to bomb irgendwas.
- 56:51Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also man wird von Kollegen angesprochen, Ich denk mir, der kann mich nicht kennen, weil
- 56:54Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: die zehn, die mich kannten, sind in der ersten Minute gestorben.
- 56:56Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Danach kamen 40 andere Kameraden, die sind auch schon wieder alle tot.
- 57:00Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also da finde ich, das hätte man sehr viel klüger machen können.
- 57:03Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Halt mit zum Beispiel NPCs, die nicht sofort sterben.
- 57:06Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Die, die du dann irgendwie kennst, das haben sie ja nach In Call of Duty World War Two, wo
- 57:10Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: auch so diese Kameradschaft so zentrale Moment ist, da haben sie das ja durchgesetzt
- 57:13Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: und da hat man die dann auch gekannt und das gut, das waren sind halt schon wieder zehn
- 57:17Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Jahre, die da vergangen sind.
- 57:18Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Da war vielleicht einfach mehr möglich, aber ich meine, deswegen ist es ja auch
- 57:22Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: interessant, ein älteres Spiel mal anzuschauen, um zu sehen, wann waren
- 57:25Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Zeitpunkte, wo was angefangen hat?
- 57:28Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ja, vielleicht fährt da so ein Weg bei solchen historischen Spielen.
- 57:31Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Wenn man, wenn man es schon nicht kann, dann auch den Mut zum Pulp und zum B-Movie zu
- 57:37Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: haben. Okay, dann machen wir es halt ein bisschen anders.
- 57:41Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Einfach damit es nicht total schrecklich wird.
- 58:32Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Sollen wir? Jetzt haben wir ein bisschen unsere Spiele abgegrast?
- 58:35Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Sollen wir jetzt noch unsere, unsere liebste Kategorie anreißen?
- 58:38Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ja, die Antragserotik.
- 58:40Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich kann es nicht so schön erotisch sagen wie du.
- 58:43Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich werde das noch üben in den kommenden Folgen.
- 58:47Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Soll ich noch mal?
- 58:48Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Bitte sag's noch einmal.
- 58:50Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Lass uns doch über die Antragserotik sprechen.
- 58:55Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Also Antragserotik.
- 58:56Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ich habe es eingangs gesagt.
- 58:57Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Das sind ja die Sachen, die eigentlich nicht wirklich arbeitsrelated sind, die wir so in
- 59:06Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: unserem Alltag irgendwie popkulturell in uns hineinstopfen und die uns so ein bisschen zum
- 59:12Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Nachdenken bringen, wo wir denken Oh, das war eigentlich ganz interessant.
- 59:17Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Wieso können wir da nicht mal drüber sprechen oder on the long run ein Projekt
- 59:22Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: draus machen? Deswegen Antragserotik.
- 59:28Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Man könnte ja. Also ich versuche dann immer alles gleich in Strukturen rein zu geben oder
- 59:32Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: irgendwo Strukturen zu erkennen.
- 59:33Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Man könnte ja sagen, also ausgehend vom zweiten Teil im Softwork machen wir dann
- 59:38Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Sachen, die kommen in den dritten Teil in die Anthrax Erotik und das daraus wird dann
- 59:42Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: wiederum Hard work, nämlich Anträge schreiben.
- 59:45Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Der ewige Kreislauf des akademischen Lebens.
- 59:50Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Wobei es geht sich halt nicht für alles was aus.
- 59:53Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: So, die Frage ist wie wollen wir anfangen?
- 59:55Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Mir ist in letzter Minute noch was eingefallen, worüber ich hier reden könnte
- 59:58Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: wollen würde.
- 1:00:00Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Aber ursprünglich kam der Gedanke von dir.
- 1:00:02Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Den fand ich extrem charmant, weil es auch das ist.
- 1:00:04Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Tatsächlich, da hast du etwas angesprochen in mir, weil ich mir auch dachte, dass das
- 1:00:09Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: würde ich mir eigentlich auch gerne mal anschauen.
- 1:00:10Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Da möchte ich mal schauen, gibt es da schon viel Forschung dazu?
- 1:00:12Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Das sind Romcoms, also romantische Komödien schaue ich auch gerne an, gibt es auch sehr,
- 1:00:18Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: sehr blöde. Aber es gibt auch sehr kluge.
- 1:00:21Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ähm. Und ich dachte mir, da müsste es doch massiv geben und ich habe ein bisschen was
- 1:00:25Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: gefunden, so zwei, drei englischsprachige Bücher, die auch immer sehr in Richtung also
- 1:00:32Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: ich nehme an, ich habe sie nicht gelesen, aber ich von dem was ich halt so
- 1:00:37Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: drübergeflogen bin, geht das ein bisschen in die Richtung was was ich auch bei der Eva
- 1:00:41Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Illouz gelesen habe, diesen dicken Band, der sehr schön ist, Warum Liebe weh tut, wo es
- 1:00:45Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: halt um Liebe in Zeiten des Kapitalismus geht Und halt auch extrem spannend, dass
- 1:00:49Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: diese Vorstellung von romantischer Liebe, die wir aus diesen Filmen kennen, Also da
- 1:00:55Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: muss ich dann irgendwann aufhören zu erzählen, dass wir die so verinnerlicht
- 1:00:59Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: haben, dass wir sie nicht hinterfragen.
- 1:01:00Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Wobei sie nichts Natürliches.
- 1:01:02Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also es ist nicht so, dass Liebe nur so geht, wie wir sie da präsentiert bekommen.
- 1:01:06Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Vor allem immer dieses Männchen und Weibchen und ganz langes Anbandeln.
- 1:01:09Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und dann, vielleicht nach eineinhalb Stunden, haben sie mal kurz vorsichtigen Sex.
- 1:01:13Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Den sehen wir aber auch sicher nicht.
- 1:01:15Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Es sind natürlich nicht alle Filme so, aber das ist jetzt so die, die runtergebrochen,
- 1:01:22Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: der Stereotyp der Romcom, der auch lange dominant war, glaube ich schon.
- 1:01:26Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und ich. Ich.
- 1:01:27Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ich wollte dich noch was fragen.
- 1:01:29Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Du hast vorhin gesagt, bei Weltkriegsmetzeleien weinst du.
- 1:01:34Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Harter Sprung.
- 1:01:37Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Also, wenn ordentlich Nazis und Blut spritzen, beides spritzt ja.
- 1:01:45Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Äh, dann weinst du.
- 1:01:47Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Weinst du auch bei Romcoms?
- 1:01:50Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Weine ich bei Romcoms? Also, ich muss dazu sagen, bei Band of Brothers.
- 1:01:52Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich habe geweint bei der Folge, wo sie das KZ befreien.
- 1:01:55Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Da ist dann, äh.
- 1:01:56Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Das war einfach, weil es wirklich sehr, sehr viel war.
- 1:01:59Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und dann überlege ich gerade die eine Was war das zweite Mal?
- 1:02:03Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Das zweite Mal, weil irgendwie bei der letzten Folge, wo da diese totale Entlastung
- 1:02:07Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: war, wo sie erstmals nicht mehr kämpfen mussten und so ein bisschen auch, wo ich so
- 1:02:11Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: gut nachvollziehen konnte, diese absurde Leere, die plötzlich da gewesen sein muss,
- 1:02:15Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: werden sie in den Lernwillen von Und ich habe schon wieder vergessen, welchen großen
- 1:02:19Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Nazis in den Weinkeller herumgehen.
- 1:02:21Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und das war egal.
- 1:02:22Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Aber das waren so die zwei Momente.
- 1:02:23Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also gar nicht so sehr, wenn massiv viel Blut spritzt, dabei nicht selten.
- 1:02:28Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: War eher als Spaß gemeint.
- 1:02:29Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ist eher die Frage. Wenn ich weiß, weine ich bei Romcoms?
- 1:02:33Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Selten. Nein, eigentlich eigentlich da.
- 1:02:37Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ach, das würde ich auch nicht so sagen.
- 1:02:39Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Aber es ist. Also die Komödien.
- 1:02:42Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Nein, weil ich glaube, da ist selten Tragik dabei.
- 1:02:45Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Liebesfilm? Ja, doch.
- 1:02:47Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich Also ich habe jetzt vor kurzem Love Story wieder gesehen.
- 1:02:49Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ja, da habe ich schon ordentlich da.
- 1:02:51Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also ich muss auch sagen, je älter ich werde, desto schneller fange ich an zu
- 1:02:54Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: weinen, dass das geht mittlerweile ganz gut.
- 1:02:58Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Bei Love Story habe ich schon sehr leiden müssen am Ende wieder.
- 1:03:01Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ich weine eigentlich immer.
- 1:03:05Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Also ich werde schon ausgelacht in meiner Familie, weil wir können gucken was wir
- 1:03:10Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: wollen. Ich finde immer irgendwas, wo ich meine Tränchen drüber vergießen kann Und
- 1:03:15Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Romcoms sind dann natürlich extrem gut geeignet.
- 1:03:18Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ja. Sagen wir einfach ein paar Beispiele nehmen.
- 1:03:20Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Hast du welche gerade in deinem Repertoire, über die du gerne reden würdest?
- 1:03:23Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Also ich habe mal gestern überlegt, was habe ich überhaupt so gesehen und das war dann
- 1:03:29Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: also in diesem Bereich und das war dann doch überraschend viel und überraschend viel
- 1:03:32Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Aktuelles. Also ich bin gar nicht mal so auf diesem Nostalgie-Romcom-Trip, sondern ich
- 1:03:38Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: finde die alten Sachen eher so hm, naja, schwierig.
- 1:03:43Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und was sind alte Sachen für dich?
- 1:03:45Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Definitionsfrage. Reden wir von Screwball Komödien aus den 20er, dreißiger Jahren.
- 1:03:49Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Die finde ich nämlich großartig.
- 1:03:50Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Alles vor 2010.
- 1:03:52Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Alles vor 2010 okay?
- 1:03:56Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und was ich gesehen habe.
- 1:03:57Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Also so im letzten Jahr habe ich mal grob überschlagen, ist ganz, ganz wunderbar die
- 1:04:03Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick.
- 1:04:06Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Auf Englisch heißt das, glaube ich Love on First Sight.
- 1:04:08Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: okay.
- 1:04:10Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Okay. Palm Springs Das ist so ein Murmeltiersszenario eigentlich mit, na, wie
- 1:04:18Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: heißt der? Jake Peralta, Der Schauspieler?
- 1:04:23Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Brooklyn 99?
- 1:04:24Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ist er nicht auch ein Adam?
- 1:04:26Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Äh, Samberg oder so ähnlich?
- 1:04:29Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ich komme gerade nicht drauf.
- 1:04:31Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ich hätte es mir aufschreiben müssen.
- 1:04:33Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Sage ich auch immer. Alles aufschreiben müssen.
- 1:04:35Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Andy Sandberg Genau, nicht Adam.
- 1:04:37Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: war ein richtig guter Film.
- 1:04:40Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Dann habe ich gesehen No hard feelings mit Jennifer Lawrence.
- 1:04:43Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ist. Ja, geht schon fast.
- 1:04:46Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Also ist unterhaltsam, aber ist nicht viel hängen geblieben.
- 1:04:49Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Plus One.
- 1:04:51Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: You people habe ich gesehen, dass Das fand ich ganz interessant, weil es da um Leute aus
- 1:04:55Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: verschiedenen Kulturkreisen, also die einen aus dem von Black Americans und die anderen
- 1:05:00Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: aus dem jüdischen amerikanischen Kulturkreis stammen.
- 1:05:04Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und wie die dann zusammenkommen in so einer Beziehung, inklusive der Familie, das fand
- 1:05:08Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: ich ganz spannend. Moonshot.
- 1:05:10Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: 3000 Years of Longing fand ich ganz cool.
- 1:05:13Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Nur die halbe Geschichte.
- 1:05:15Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: So eine Indie-Romcom.
- 1:05:16Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ganz, ganz, ganz großartig.
- 1:05:18Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und gestern habe ich gesehen Cha cha Smooth.
- 1:05:21Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Das fand ich auch sehr, sehr toll.
- 1:05:24Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Auf Apple TV.
- 1:05:27Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Das ist ganz interessant.
- 1:05:28Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Da ging es um jemanden, der 22 ist, keinen Job hat, nichts auf die Kette kriegt und der
- 1:05:36Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: dann irgendwann dazu angeheuert wird, quasi die Party am Laufen zu halten bei Bar und Bat
- 1:05:43Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Mitzwa Mitzwas.
- 1:05:46Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und er lernt dann eben eine etwas ältere Frau kennen und die eine autistische Tochter
- 1:05:53Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: hat. Und es ist über den ganzen Film so eine wie sagt man, äh, werden sie oder werden sie
- 1:06:01Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: es nicht tun?
- 1:06:03Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Situation, aber auf eine extrem charmante und auch sehr empathische Art, die aber auch
- 1:06:09Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: sehr viel mit Mental Health Issues und solchen Geschichten spielt.
- 1:06:13Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und ja, den Ängsten der Millennials.
- 1:06:16Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und wirklich ein sehr, sehr großartiger Film.
- 1:06:19Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und an Serien habe ich sehr viele gesehen.
- 1:06:22Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Das wird eine längere Liste.
- 1:06:24Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Serien habe ich sehr viel gesehen.
- 1:06:26Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Colin From Accounts, das ist so eine, ich glaube australische Serie genauso wie Wolf in
- 1:06:31Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Me. Das ist ganz interessant, weil die haben auch...
- 1:06:34Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Wir reden immer noch von Romcoms?
- 1:06:35Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ja, ja. Ja, das ist Wolf in Me ist so eine Werwolf-Story.
- 1:06:40Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Aber dann lernt eben jemand eine Frau kennen und ich werde es jetzt schon mal spoilern.
- 1:06:45Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Die Frau ist ein Werwolf und aus dieser Besonderheit ergibt sich dann eben sehr viel
- 1:06:52Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Spannung aus dem Zusammenkommen.
- 1:06:53Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Der Mann ist halt Witwer und hat eine Tochter und ähm ja, wie entwickelt sich das
- 1:06:59Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ganze? Gibt es mittlerweile zwei Staffeln?
- 1:07:01Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ganz wichtig: Queens of the Stone Age haben den Titelsong beigesteuert und spielen auch
- 1:07:06Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: in der Serie eine relativ große Rolle.
- 1:07:08Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Also als Soundtrack.
- 1:07:10Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Fand ich ganz cool. Heartstopper fand ich natürlich ganz, ganz großartig und auch da
- 1:07:14Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: habe ich regelmäßig geweint und vor ein paar Wochen gesehen: The Flatshare, fand ich ganz
- 1:07:20Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: interessant. Da ging es darum, dass man, weil eben London zu teuer ist, Ja, teilen
- 1:07:26Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: sich zwei eine Wohnung, aber die sehen sich nie, weil er schläft immer tagsüber da und
- 1:07:31Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: sie nachts. Und das geht natürlich nicht anders, dass es dann irgendwann
- 1:07:36Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: durcheinander.
- 1:07:37Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ah, das alte Märchen vom vom Falken und dem Wolf.
- 1:07:40Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ja, aber es gibt da Den einen Moment, wo sie einander sehen können.
- 1:07:44Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Genau. Ja.
- 1:07:46Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Aber eine alte Geschichte.
- 1:07:47Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Eine alte Geschichte.
- 1:07:48Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Aber eben schon mit diesem Hintergrund.
- 1:07:51Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Eigentliches Leben. Zu teuer.
- 1:07:53Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und wir müssen uns irgendwie da so zusammenraufen, sonst geht das alles nicht.
- 1:07:57Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Also diese, dieser nicht erzählte kapitalistische Background, den fand ich da
- 1:08:04Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: ganz interessant. Und Sex Education...
- 1:08:07Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Still up fand ich auch ganz schön.
- 1:08:09Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Da geht es um jemanden, der nicht einschlafen kann und nicht schlafen kann und
- 1:08:13Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: eine Freundin hat, die auch nicht schlafen kann.
- 1:08:15Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und die telefonieren dann sehr, sehr viel und ähm, wirklich auch ja, einfach schön
- 1:08:21Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: erzählt. Also ich gehe jetzt nicht viel auf die Inhalte ein, guckt es euch an, kann auch
- 1:08:25Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: noch mal in den Shownotes die ganzen Titel reinhauen.
- 1:08:28Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Falls es euch interessiert, ich habe jedes einzelne davon geliebt und ähm, das war auch
- 1:08:34Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: der Grund, warum ich hier das mal so ein bisschen reinwerfen wollte.
- 1:08:38Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Weil einfach diese ganzen Geschichten nicht nur herzerwärmend sind, sondern sie uns auch
- 1:08:43Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: ganz viel über Gesellschaft und Politik erzählen.
- 1:08:47Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Wie sieht es denn bei dir aus?
- 1:08:49Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich tue mir sehr schwer. Witzigerweise, weil ich mag Romcoms sehr.
- 1:08:52Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Es gab so mit dem Begriff verbinde ich gleich mehr so Filme aus den 90er Jahren und
- 1:08:57Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: da wird sich dann meine Frau gleich über mich lustig machen, dass ich sehr Filme mit
- 1:09:01Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Sandra Bullock gemocht habe.
- 1:09:03Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Da gibt es ja einige, ähm.
- 1:09:06Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und ich glaube, ich sehe noch immer sehr gern Romcoms, aber ich nehme sie nicht mehr
- 1:09:09Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: so als eindeutig zu diesem Genre wahr.
- 1:09:11Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich habe jetzt auch überlegt, bei Serien wollte ich jetzt dann Normal People sagen,
- 1:09:16Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: das ist eine sehr coole Serie.
- 1:09:17Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ähm, also basierend auf den Roman von Rooney komm jetzt nicht drauf, aber der ist
- 1:09:25Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: eigentlich sehr willkommen gewesen.
- 1:09:27Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also es war mehr so eine romantische Serie mittels einiger Tage und das fand ich auch
- 1:09:31Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: sehr schön. Dann habe ich vor Love Story gesagt Ist ja auch nicht.
- 1:09:33Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Doch, doch, das hat das geplänkelt, das hat so ein bisschen aus der Screwball-Tradition.
- 1:09:38Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Screwballfilme habe ich geliebt, mag ich noch immer.
- 1:09:42Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und ich finde erstaunlich oft habe ich gemerkt, dass viele Filme, die ich meiner
- 1:09:45Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Jugend mochte, jetzt nicht mehr gut funktionieren.
- 1:09:48Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Das ist dann immer sehr ernüchternd und ich finde Screwball-Komödien funktionieren auch
- 1:09:51Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: immer sehr gut, weil die, die ich mir anschaue, oft ein Drehbuch, das grandios
- 1:09:57Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: geschrieben ist. Wo einfach und da mache ich auch einfach die Vorstellung das und deswegen
- 1:10:03Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: mache ich auch wahrscheinlich Romcoms grundsätzlich, dass Liebe mit Humor
- 1:10:07Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: zusammengehört. Also dass es nicht nur Episch und Pathos, sondern dass es eigentlich
- 1:10:12Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: ein Geplänkel und das Spiel des Witzes ist.
- 1:10:14Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und ich hätte auch furchtbar gerne, das habe ich irgendwann vor Jahren geschrieben.
- 1:10:18Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich hätte furchtbar gern Screwball-Komödien als Computerspiele, also auch zum Beispiel
- 1:10:22Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: sehr nett, eine zutiefst spielerischer Moment, wenn dieses Geplänkel ist, das sich
- 1:10:27Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: gegenseitig ein bisschen auflaufen lassen und dann aber dadurch auch die Erotik, das
- 1:10:32Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ganze entsteht, dass das wäre Doch das wäre doch auch durchaus was für Spiele.
- 1:10:36Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also das finde ich sehr verlockend.
- 1:10:39Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich frage mich, ob ich viele Romcoms aus der jüngsten Vergangenheit kenne.
- 1:10:43Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Es kann einfach sein, weil viele.
- 1:10:45Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also der Großteil der Filme, die du genannt hast, kannte ich überhaupt nicht.
- 1:10:48Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich habe da mich bemüht, nebenbei ein bisschen nachzuschauen und mehr
- 1:10:52Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: mitzuschreiben. Aber ich glaube, da muss ich dann einiges nachholen.
- 1:10:55Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und die Frage oder die müssen wir ja nicht, das ist ja nicht in unseren Hard Work Teil.
- 1:11:00Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ist es auch nicht. Aber es wäre dann schon die Frage Was, was kann man daraus ableiten?
- 1:11:05Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich meine etwas, was ich noch sagen kann.
- 1:11:09Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich habe jetzt ein großer persönlicher Erfolg, wo ich mich sehr freue.
- 1:11:12Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Es gibt einen Film, den ich als Jugendlicher nicht so mochte, weil ich ihn als Mädchenfilm
- 1:11:17Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: abgetan habe, den ich jetzt aber extrem liebe.
- 1:11:20Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Auch nachdem ich eine Doku dazu gesehen habe, ist Dirty Dancing.
- 1:11:23Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Kann ich mir sehr, sehr oft anschauen.
- 1:11:26Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Da gab es bei Netflix diese Reihe The Films That Made Us.
- 1:11:32Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ursprünglich war das die Reihe The Toys that made Us.
- 1:11:33Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und das ist so ein im Grunde genommen ein Trip Down Nostalgie Lane, die aber manchmal
- 1:11:40Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: sehr klug sind und dazu zu Dirty Dancing war erstaunlich klug.
- 1:11:44Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Diese Kurzdoku kann ich sehr empfehlen.
- 1:11:46Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und da findet man raus, wie viel Politik da drinnen ist.
- 1:11:49Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Da hat man auch eine Autorin mit, die halt wirklich eine Intention auch hatte, die sie
- 1:11:53Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: auch sehr gut umgesetzt hat.
- 1:11:54Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Also es war auch das habe ich als Jugendlicher nicht mitbekommen, es kommt eine
- 1:11:57Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Abtreibung vor in dem Film und das war ein Riesenthema.
- 1:12:00Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Clerasil hat hat das Sponsoring zurückgezogen, weil sie hat gesagt, sie
- 1:12:05Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: sponsern keinen Film von der Abtreibung vorkommt.
- 1:12:07Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und die Autorin hat aber gesagt Na gut, dann nicht, Das ist mir auch egal.
- 1:12:10Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Der Film bleibt genau so und jetzt ist er da.
- 1:12:14Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und was ich jetzt endlich gekriegt habe Es gibt einen einen wissenschaftlichen
- 1:12:18Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Sammelband, der aber vergriffen war, und ich habe ihn jetzt antiquarisch bestellen können
- 1:12:24Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: und werde ihn in den nächsten Wochen erhalten.
- 1:12:26Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Eigentlich ist Dirty Dancing auch eine Romcom, weil man da eben dieses gute
- 1:12:29Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Gleichgewicht von Romantik hat und aber auch und das finde ich einfach sehr schön, wenn
- 1:12:35Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: diese komödiantische Teil drinnen ist, Das hat.
- 1:12:38Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ich glaube, das verstört uns manchmal als Europäerinnen, weil wir gerne immer alles
- 1:12:41Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: getrennt voneinander haben, während in Hollywood überall so immer ein paar Funny
- 1:12:46Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: guys drinnen sind. Ein paar lustige Zeilen vom Horror über Politthriller bis zur
- 1:12:50Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Romantik. Aber vielleicht spiegelt das teilweise auch unser reales Leben besser
- 1:12:56Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: wieder. Ja, aber Dirty Dancing ist auch ein echt richtig guter Film.
- 1:13:01Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ich habe den vor ein paar Monaten einfach vor ein paar Monaten mit meiner Familie
- 1:13:05Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: geguckt und wir waren alle wirklich baff, wie wie du sagst, wie aktuell der ist und wie
- 1:13:13Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: auch wie gut der konstruiert ist.
- 1:13:15Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Also na klar, es ist eine Romcom, das darf man nicht vergessen.
- 1:13:18Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Also. Aber es ist schon fast eher so ein so ein Meta-Spiel mit diesen ganzen
- 1:13:24Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Erzählfragmenten, die sich da schon zu der Zeit etabliert hatten.
- 1:13:28Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ja, und das.
- 1:13:29Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Schöne ist, es geht ja dann nicht um das dass Couple am Ende, also es ist extrem viel
- 1:13:34Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Erotik da, aber es ist ja, es geht ja gar nicht so darum, dass die jetzt ein Liebespaar
- 1:13:39Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: werden, wollen sie auch beide gar nicht werden.
- 1:13:42Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also man hat alles da halt außer dieses eine Kappel, das am Ende und sonst bei klassischen
- 1:13:46Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Filmen aus der Zeit hätte man gehabt und am Ende küssen sie sich und wir dürfen uns
- 1:13:49Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: vorstellen, wie sie dann ins Bett gehen, nachdem sie geheiratet haben.
- 1:13:53Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Das ist was, was mir bei auch bei den Filmen, die ich jetzt genannt hatte, vorhin sehr,
- 1:13:58Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: sehr aufgefallen ist.
- 1:13:59Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Auch, dass dieses Happy End als fester Bestandteil der Erzählung eigentlich gar
- 1:14:04Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: nicht mehr so präsent ist.
- 1:14:05Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Also die. Beziehungsweise das Happy End schon, aber nicht das Zusammenkommen, weil es
- 1:14:12Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: sehr, sehr oft auch Filme gibt, die eine andere Lösung finden für die Leute, die sich
- 1:14:19Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: suchen, aber vielleicht auch nicht gefunden haben in dem Film.
- 1:14:22Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und das finde ich schon eine spannende Entwicklung.
- 1:14:26Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Was ich so.
- 1:14:27Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Also ich habe natürlich auch ein bisschen drüber nachgedacht, wie könnte man sowas
- 1:14:30Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: wissenschaftlich fassen?
- 1:14:32Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ich bin dabei auf einen Artikel gestoßen, der sich mit der Politics of Limerence von
- 1:14:41Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Romcoms befasst hat, also der Politik der Limerenz.
- 1:14:45Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Was ist denn das? Das musste ich auch nachschauen.
- 1:14:48Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und man versteht darunter psychologisch eine obsessive Verliebtheit.
- 1:14:53Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Das ist ein Begriff, der aus den 70er Jahren stammt, von Dorothy Tennov.
- 1:14:59Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Die hat da irgendwie 500 Paare in Großbritannien, glaube ich, interviewt oder
- 1:15:04Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: 500 Leute und hat dann diesen Begriff entwickelt.
- 1:15:08Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und das ist ein ganz spannender Begriff, weil der eben auch sehr politisch eigentlich
- 1:15:12Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: ist. Dabei geht es nämlich darum, dass man, wenn man sehr verliebt ist, diese Ratio,
- 1:15:16Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: dieses Nachdenken können verliert.
- 1:15:18Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und ist sowas wie im Film dann eine positive Devianz?
- 1:15:22Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Im realen Leben nicht unbedingt.
- 1:15:25Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und diese Limerenz, da geht es dann sehr viel eben um das zwanghafte Denken an den, in
- 1:15:30Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: dem man verliebt ist. Oder diese Sehnsucht und Hoffnung und Angst, die sich damit
- 1:15:34Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: verbindet. Oder dass auch das ganz Wichtige auch in den neueren Filmen das Ignorieren von
- 1:15:39Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Red Flags, also wenn der andere Typ einfach oder die Frau einfach ein Arschloch ist und
- 1:15:44Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: und man will den trotzdem unbedingt haben und Und.
- 1:15:47Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Oder Vielleicht gerade deshalb.
- 1:15:51Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich glaube, das ist öfter so, dass dann Frauen ihn irgendwie retten oder heilen oder
- 1:15:57Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: herausholen. Ich glaube andersrum, also dass Frau als Mann, der ja doch da gab es auch mit
- 1:16:02Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Sandra Bullock anfängt, aber auch da die Ausnahme oder.
- 1:16:06Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Auch das Ignorieren von den eigenen Bedürfnissen, also dieses ich stelle mich
- 1:16:09Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: zurück, damit ich mich verhalte, um den anderen zu kriegen.
- 1:16:13Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Nee, also diese Identitätspolitiken, die da stattfinden, ja, aber das sind eben die
- 1:16:19Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: längeren. Nachdenken dann schon eine politische Dimension bekommen, einfach weil
- 1:16:24Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: man darüber auch gleich bei Vulnerabilität ist oder bei ja, Genderkonstruktionen usw
- 1:16:31Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Also das finde ich allein schon über diese Schiene ganz interessant.
- 1:16:35Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Was mich persönlich weiter noch interessieren würde, ist dieses Thema
- 1:16:39Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Hyperästhetik versus LoFi-Ästhetik.
- 1:16:44Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Also man hat ja ganz oft diese diese märchenhaften Romcoms, wo alles so ein
- 1:16:49Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: bisschen ästhetisch, fast schon unwirklich ist, weil die Leute unfassbar gut aussehen,
- 1:16:54Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: alle reich sind. Und es ist so dieser dieser Idealzustand,
- 1:16:58Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Die Brüste und die Sixpacks.
- 1:17:01Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Genau. Und manchmal, wenn es krass kritisch ist, hat, ist die Frau dann vielleicht arm
- 1:17:07Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: und muss dann von dem reichen Typen gerettet werden oder so, Weil Pretty Woman.
- 1:17:11Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ist immer so wunderschön, wo sie dann einmal entdeckt werden und dann nimmt jemand ihre
- 1:17:16Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Brille runter.
- 1:17:17Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Auch so diese der schon diese Verwandlung und dann geht sie kurz Make up drauf.
- 1:17:23Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und Und das sind dann so kapitalistische Logiken.
- 1:17:26Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Das ist das ganze Kosmetikindustrie, die, äh, die der Hände reibend, daneben sitzt.
- 1:17:32Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Zugleich frage ich mich.
- 1:17:36Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ob dieses nicht zu viel immer pathologisiert wird.
- 1:17:39Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Gleich. Also es ist ja die Frage dann da wird ja gesagt, dass es nicht normal und ich
- 1:17:43Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: ja eher eine Sicht der Welt habe, wo eigentlich halt sehr vieles normal ist von
- 1:17:47Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Körpern und Psychen.
- 1:17:49Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und ich weiß nicht was, weil halt jeder Mensch völlig unterschiedlich ist und ich
- 1:17:53Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: zugleich dachte mir auch bei diesem ähm, also auf sich selbst zu achten.
- 1:17:58Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich glaube ja, eine Herausforderung gerade bei Beziehungen ist eben, dass man nicht die
- 1:18:01Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: ganze Zeit an sich selbst denkt, sondern schon bis zu einem gewissen Grad auch das
- 1:18:07Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Selbst verliert und in einer Beziehung aufgeht.
- 1:18:09Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Es sind halt immer die Grenzen.
- 1:18:10Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Wo wird wann irgendwas toxisch, gefährlich usw.
- 1:18:14Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ähm ja, da sind wir dann.
- 1:18:15Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also das werden stimme ich dir absolut zu.
- 1:18:19Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ja, ich muss auch feststellen, dass also ich glaube, dass diese Sachen in diesen ich nenne
- 1:18:26Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: es jetzt mal so, ich weiß nicht, ob das ob man das so nennen kann, postmodernen Romcoms
- 1:18:31Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: wirklich ganz anders gehandhabt wird.
- 1:18:34Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Romcom postmod Romcom Du musst.
- 1:18:36Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Com.
- 1:18:37Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Genau das ist da einfach völlig anders erzählt wird als vor 20, 30 Jahren.
- 1:18:42Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich glaub auch, ja.
- 1:18:43Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und das fände ich mal spannend zu sehen.
- 1:18:45Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Aber ich fürchte...
- 1:18:46Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ja, der historische Abriss würde schon Spaß machen, weil es ist ja, es gab ja diese
- 1:18:50Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Komödien, wo ja teilweise schon was möglich war von eben nicht monogamen Beziehungen, wo
- 1:18:55Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: es viel normaler war, dass man da ganz, ganz abenteuerliche Beziehungsmodelle hatte.
- 1:19:00Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und dann kam der Zweite Weltkrieg, dann kam Doris Day, dann war sie mal sehr reduziert,
- 1:19:04Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: auch die ganze Erotik, aber für Doris Day als Person nichts kann natürlich, aber sie
- 1:19:08Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: steht dafür. In den 70er Jahren wurde wieder ein bisschen was gewagt.
- 1:19:11Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ich habe das Gefühl, den 80er und 90er Jahren ging es dann sehr zurück Wieder.
- 1:19:15Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ja, ja, aber da bräuchten wir Geld.
- 1:19:17Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also falls das jemand spannend findet das Thema und er hätte gerne, dass wir daran
- 1:19:21Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: arbeiten.
- 1:19:23Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ja oder wenn sich jemand einfach nur.
- 1:19:26Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Wenn sich jemand davon angefixt sieht, macht das einfach.
- 1:19:30Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ihr werdet uns nicht traurig machen, wenn wir in drei Jahren dann ein Buch dazu lesen.
- 1:19:34Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Und bitte ein Computerspiel auch dazu machen.
- 1:19:36Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Das fände ich cool.
- 1:19:37Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ja, ja, das waren die romantischen Komödien, über die wir gesprochen haben.
- 1:19:44Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Das ist echt, wirklich so ein so ein guilty pleasure, also eigentlich ein falscher
- 1:19:48Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Begriff. Es ist einfach ein Pleasure von mir und freut mich, dass ich da mal einfach mit
- 1:19:52Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: dir drüber sprechen konnte.
- 1:19:54Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ja, es hat auch großen Spaß gemacht.
- 1:19:56Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Also ich schau das einfach auch sehr gerne.
- 1:19:59Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Zum Abschluss würde ich sagen, wir müssen noch mal sagen, wie oft wir eigentlich
- 1:20:03Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: erscheinen. Das haben wir am Anfang völlig vergessen.
- 1:20:05Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Aber vielleicht auch einfach vorher bereden sollen.
- 1:20:07Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Wie oft.
- 1:20:08Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ja, wie oft willst du denn noch jetzt nach der ersten Sendung?
- 1:20:11Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ja, ich habe jetzt große Lust, weil ich warte Eigentlich noch etwas, worüber ich hätte
- 1:20:14Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: reden können. Das machen wir einfach das nächste Mal.
- 1:20:16Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ja. Also, ich dachte. Einmal.
- 1:20:20Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Was haben wir gesagt? Einmal monatlich.
- 1:20:23Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Einmal im Monat ist machbar.
- 1:20:25Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Alles andere ist schon bei unserem Workload.
- 1:20:28Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Nein, das soll ja nicht der Rest darunter leiden.
- 1:20:31Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Also ich denke, wenn es so einmal im Monat ist, dann profitieren auch wir davon, weil es
- 1:20:35Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: uns jetzt zum Nachdenken anregt und zum Recherchieren.
- 1:20:37Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Also schaut einmal im Monat rein.
- 1:20:39Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Wir sind auf jeden Fall mit irgendeinem neuen Quatsch da.
- 1:20:44Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Wenn euch Sachen jetzt hier interessiert haben, ihr könnt uns gerne über die üblichen
- 1:20:49Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Kanäle, also Social Media, Emails etc.
- 1:20:52Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: erreichen, könnt gerne kommentieren, auch mal Sachen anstoßen, wenn ihr Lust dazu habt
- 1:20:59Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: und die wichtigen Informationen, die wir hier hatten, zum Beispiel meine Filmliste,
- 1:21:05Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: die findet ihr dann in den Shownotes natürlich.
- 1:21:08Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Also da könnt ihr gerne auch mal reingucken.
- 1:21:12Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Das hat Spaß gemacht.
- 1:21:13Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ja, war lustig.
- 1:21:15Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Ich war überrascht, weil das kann man jetzt so als Abschluss sagen, weil ich habe das
- 1:21:20Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: alles so ein bisschen von der Vorbereitung auch so schon eher reinpressen müssen.
- 1:21:25Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Das wird dir nicht anders gegangen sein.
- 1:21:26Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und ich fand, dafür kam überraschend viel inhalt bei rum.
- 1:21:34Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Also ich freue mich.
- 1:21:36Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Das war ja auch so, ich saß ja teilweise neben dir in einem Workshop und hab mal
- 1:21:40Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: gegoogelt so zu Mobile Games.
- 1:21:42Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Ja wie gesagt, ich finde es ein egoistisches Motiv auch.
- 1:21:46Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Es ist so haben wir einfach schon erste Schritte gesetzt, Überlegung gemacht, nichts
- 1:21:50Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: geht verloren. Es ist auch unser Gedächtnis.
- 1:21:52Eugen Pfister: EUGEN PFISTER: Jetzt dieser Podcast.
- 1:21:54Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und ihr seid Teil des Gedächtnisses.
- 1:21:56Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: In diesem Sinne, machts gut, bleibt gesund, habt Spaß mit Romcoms, Nazifilmen.
- 1:22:05Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Und was haben wir am Anfang gehabt?
- 1:22:08Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Mobile Games.
- 1:22:09Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Genau. Haut rein!
- 1:22:11Arno Görgen: ARNO GÖRGEN: Tschüss, Baba.